Zusammenarbeit und Synergien als Schlüssel zum Erfolg
Nach 3,5 Jahren Projektlaufzeit ist die Förderung des Kommunalen Klimaschutz-Netzwerks im Landkreis Neunkirchen (KKSN) offiziell ausgelaufen. Trotz des Projektendes planen die beteiligten Partner, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen. Das Netzwerk hat gezeigt, wie entscheidend fachlicher Austausch, Synergienutzung und koordinierte Vorgehensweisen für die Weiterentwicklung des kommunalen Klimaschutzes sind.
Mit dem Projektstart am 01. Juni 2022 wurde der Grundstein für die Zusammenarbeit gelegt. Das KKSN war das erste vom Bund geförderte Klimaschutznetzwerk im Saarland, in dem Kommunen und kommunale Versorger aktiv zusammenarbeiteten. Beteiligte waren der Landkreis Neunkirchen, die Kreisstadt Neunkirchen, die Stadt Ottweiler sowie die Kommunen Schiffweiler, Eppelborn und Spiesen-Elversberg. Ergänzt wurde das Netzwerk durch die lokalen Energie- und Wasserversorger – die Kommunale Energie- und Wasserversorgung AG (KEW), die Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) und den Gaswerk Illingen Zweckverband. Gemeinsam bildeten sie eine hybride Informations- und Austauschplattform, die den Ausbau der interkommunalen Kooperation, die Umsetzung des Energiemanagements, die kommunale Wärmeplanung sowie die Initiierung konkreter Projekte im Bereich Energieeffizienz und Photovoltaik ausgebaut hat.
Entwicklungsbedarf gebe es weiterhin, so die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Neunkirchen, Christina Morlo-Martin. Aber die Bilanz der Projektlaufzeit sei positiv: "Der Weg zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz ist anspruchsvoll, lässt sich aber durch koordinierte Zusammenarbeit, strukturierten Austausch und gemeinsame Zielsetzungen erfolgreich gestalten."
Info: Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 Projekte, die zur Senkung von Treibhausgasemissionen beitragen. Die Initiative deckt ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab – von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu investiven Fördermaßnahmen. Sie trägt zur nachhaltigen Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei und unterstützt Verbraucherinnen, Verbraucher, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen.
