Weihnachten ganz nah!

Lieber Blogleserinnen und Blogleser, 

nach langem Warten steht Weihnachten endlich vor der Tür. Terminreich und hektisch waren die letzten Wochen und Monate, und man spürt, dass langsam Ruhe einkehrt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich bereits in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet. Auch ich werde in der kommenden Woche meinen Urlaub beginnen – Zuvor möchte ich jedoch wie gewohnt einen kurzen Rückblick geben.

Meine Woche begann mit der Personalversammlung, zu der unser Personalrat eingeladen hatte. Im Schlosstheater in Ottweiler hatte ich die Gelegenheit, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu treffen, und auch Stellung zu aktuellen Themen zu nehmen. Gleichzeitig habe ich diese Veranstaltung zum Anlass genommen, einmal ausdrücklich Danke zu sagen, denn es ist wichtig, dass es jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mitarbeiter gibt. Genau dort, wo gearbeitet wird: in jeder Abteilung, in jeder Funktion.

Denn es gibt viele Bürgerinnen und Bürger, die sich bedanken, die sagen: ‚Gut, dass es die Kreisverwaltung gibt. Gut, dass es Menschen gibt, die zuhören, Probleme ernst nehmen, Lösungen suchen und da sind, wenn es schwierig wird.‘ Gedankt wird für Unterstützung in Krisensituationen, für Familienhilfe, psychologische Beratung, Präventionsarbeit, funktionierende Schulen, Sicherheit, geordnete Abläufe und für eine Verwaltung, die anpackt und nicht wegschaut.

Am Nachmittag tauschte ich mich mit dem Bürgermeister der Gemeinde Merchweiler, Sebastian Maas, zu aktuellen Themen aus. Von dort aus wurde es für mich persönlich schon sehr weihnachtlich: Seit vielen Jahren gestalte ich im Annaheim eine kleine Adventsfeier, spiele mit meiner Gitarre Weihnachtslieder und lese besinnliche Texte vor. Es ist für mich jedes Jahr ein besonderer Moment, gemeinsam mit Menschen zusammenzukommen, die ich – auch weil das Annaheim und Wiebelskirchen seit Jahrzehnten zu meinem Leben gehören – zum Teil schon sehr lange kenne. Das ist für mich ein Stück Weihnachten.

Anschließend ging es zur Verbandsversammlung des Zweckverbandes Erlebnisort Reden. Dort blickte Standortmanager Eric Schneider auf ein sehr ereignisreiches Jahr zurück und stellte die Planungen für das kommende Jahr vor. Es war ein sehr guter Austausch. Ich hoffe, dass sich der Erlebnisort Reden weiterhin genauso gut entwickelt wie bisher und dass in absehbarer Zeit mit dem Bau der sogenannten Almstraße begonnen werden kann. Zur Klarstellung: Die bestehende Straße soll etwas verbreitert werden, allerdings gibt es derzeit noch rechtliche Prüfungen.

Ein weiteres Thema war die Zukunft des Wassergartens. Wenn das Grubenwasser im kommenden Jahr abgestellt wird, würde der Wassergarten austrocknen. Auch hier gibt es bereits Überlegungen, die jedoch aktuell noch nicht spruchreif sind.

Den Abschluss meines Arbeitstages bildete die Teilnahme an der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion.

Der Dienstag begann mit einer Sitzung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS), bei dem es um die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im Saarland ging. Dies ist stets eine thematisch sehr intensive Sitzung. Im Anschluss stand Schreibtischarbeit auf der Agenda – unter anderem arbeitete ich an meiner Haushaltsrede, die für mich persönlich jedes Jahr etwas Besonderes ist: Einerseits reflektiere ich den Haushalt, andererseits lasse ich auch das Jahr ein wenig Revue passieren.

Am Abend leitete ich die Beiratssitzung der Kreisvolkshochschule. Die Leiterin der KVHS, Sarah Falkenrich, stellte das aktuelle Programm vor. Auch im neuen Jahr kann man sich auf ein sehr umfangreiches und interessantes Angebot freuen. Zudem wurde die aktuelle Arbeit des Bildungsbüros vorgestellt.

Am Mittwochmorgen hatte ich die Freude, drei beamtenrechtliche Urkunden zu überreichen. Anschließend ging es für mich nach Saarbrücken zur Aufsichtsratssitzung der IndustrieKulturSaar, kurz IKS. Natürlich ging es auch dort um den Erlebnisort Reden und seine Zukunft. Da diese Sitzung jedoch nicht öffentlich ist, kann ich hierüber nicht berichten.

Zurück in Ottweiler fand das Pressegespräch zum Haushalt 2025 statt. Ich danke dem Journalisten Lukas Taskiran herzlich für das Interesse. Den entsprechenden Presseartikel können Sie hier nachlesen. 

Im Anschluss folgte in Neunkirchen das Jour Fixe mit den beiden Geschäftsführern der Neunkircher Verkehrs GmbH (NVG) und dem Oberbürgermeister. Danach tagte der Aufsichtsrat der NVG, dessen Vorsitzender ich derzeit bin. In dieser nicht öffentlichen Sitzung wagte ich eine Rückschau auf ein besonders bewegendes Jahr für unsere NVG. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir im neuen Jahr gemeinsam engagiert an der Weiterentwicklung der NVG arbeiten können.

Darüber hinaus ist für das kommende Jahr die Ausschreibung einer neuen Geschäftsführung vorgesehen, da die derzeitigen Geschäftsführer diese Aufgabe interimistisch übernehmen. Ihnen an dieser Stelle meinen herzlichen Dank für das Engagement.

Am Donnerstagmorgen stand der Katastrophenschutz im Landkreis Neunkirchen im Mittelpunkt. Hierzu hatte der Leiter unserer Kreispolizeibehörde, Alexander Koch, eingeladen. Vertreten war unser Verwaltungsstab, also die Verantwortlichen unserer Verwaltung, die im Katastrophenschutz eng zusammenarbeiten. Es war ein sehr interessanter Austausch, in dem der aktuelle Stand sowie weitere Schritte und Strukturen besprochen wurden.

Mittags traf ich mich mit dem Präsidenten der Handwerkskammer, Helmut Zimmer, zu einem intensiven Austausch. Unter anderem sprachen wir über die duale Ausbildung und unsere Rolle als Träger der beruflichen Schulen. Helmut Zimmer ist seit über einem Jahr Präsident der Handwerkskammer und seit Jahrzehnten selbst Dachdecker- und Zimmermeister. Sein Ziel ist es, insbesondere junge Menschen stärker für das Handwerk zu begeistern. Dafür ist er bereit, neue Wege zu gehen und setzt gezielt auf zukunftsweisende Kooperationen. Herzlichen Dank für diesen offenen und konstruktiven Austausch.

Im Anschluss fand die letzte Sitzung des Jahres statt – die Haushaltssitzung des Kreistages. Neben meiner Rede gab es weitere Wortbeiträge der Fraktionen. Meine Rede habe ich Ihnen im Anschluss zum Nachlesen beigefügt.

„Meine Damen und Herren,

in diesem Jahr lege ich Ihnen bereits den elften Haushalt vor, der unter meiner Verantwortung gemeinsam mit dem Team unserer Finanzverwaltung erarbeitet wurde. Es ist ein Haushalt mit deutlich gewachsenem Volumen – und mit allen Konsequenzen, die damit verbunden sind. 

Aber es ist ein Haushalt, der die Realität abbildet, wie sie uns derzeit mit voller Wucht erreicht.

Was wir heute beraten, ist kein Akt politischer Großzügigkeit und auch kein Zeichen mangelnder Disziplin. Es ist die Folge äußerer Rahmenbedingungen, die wir nicht geschaffen haben, aber dennoch verantwortungsvoll bewältigen müssen.

Die Kreisumlage steigt im Jahr 2026 um mehr als 16 Millionen Euro. Der Umlagesatz erhöht sich von 55,42 auf 64,53 Prozent. Das ist eine erhebliche Belastung. 

Sie trifft unsere Städte und Gemeinden spürbar, sie schränkt Handlungsspielräume ein, und verlangt politische Ehrlichkeit. Zu dieser Ehrlichkeit gehört zu sagen: Es gab keine Alternative. 

Diese Erhöhung ist keine politische Kür, sondern eine rechnerische Notwendigkeit. Wir erhöhen die Kreisumlage nicht, weil wir mehr wollen, sondern weil wir mehr müssen. Die Ursachen liegen nicht in neuen Projekten, nicht in freiwilligen Leistungen und nicht in einem Ausbau von Verwaltungsstrukturen. 

Sie liegen in massiv steigenden Pflichtausgaben – insbesondere im sozialen Bereich und in der Jugendhilfe – bei gleichzeitig nicht auskömmlich wachsenden Einnahmen.

Nahezu jeder zusätzliche Euro fließt in gesetzlich vorgeschriebene Leistungen: in die Hilfe zur Pflege, die Kosten der Unterkunft, die Grundsicherung sowie in Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. 

9,90 Euro von zehn Euro dienen nicht politischer Gestaltung, sondern der Erfüllung von Rechtsansprüchen. 

Wer hier pauschal Einsparungen fordert, fordert faktisch entweder den Rechtsbruch oder den Rückzug des Staates aus seiner sozialen Verantwortung. Beides kann und darf keine Option sein.

Zurück zum Kreishaushalt:

Mir ist sehr bewusst, was diese Entwicklung für unsere kreisangehörigen Kommunen bedeutet. Ich weiß, wie eng dort kalkuliert wird und wie schwer es geworden ist, eigene Akzente zu setzen und Zukunft aktiv zu gestalten. 

Aber genauso klar muss auch kommuniziert werden: Der Landkreis ist nicht der Kostentreiber, er ist der Kostenverteiler. 

Der Landkreis vollzieht Bundesgesetze, er macht sie nicht. Die maßgeblichen Entscheidungen fallen im Sozialrecht des Bundes, in landesrechtlichen Vorgaben, in Tarifabschlüssen und nicht zuletzt unter dem Eindruck weltpolitischer Krisen. Bezahlt werden sie am Ende vor Ort – auf kommunaler Ebene.

Wir priorisieren, wir verzichten, wir sparen, Wir halten die freiwilligen Leistungen unter der gesetzlichen Grenze, nutzen Förderprogramme und prüfen unsere Ausgaben. 

Doch Sparen hat Grenzen. 

Einen Haushalt saniert man nicht, indem man Pflegebedürftige, Familien oder steigende Wohnkosten ignoriert. Das wäre kein Sparkurs, sondern ein gesellschaftlicher Rückschritt.

Gerade die Jugendhilfe enthält zentrale Zukunftsinvestitionen – etwa in zusätzliche Kitaplätze. Hier sind wir in diesem Jahr deutlich vorangekommen und werden auch 2026 weiter gezielt investieren.

Landkreise sollten gestalten können – und nicht dauerhaft fremde Aufgaben ohne ausreichende Ressourcen verwalten. Wer den Kommunen immer neue Aufgaben überträgt, muss deshalb auch für eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung sorgen. 

Andernfalls geraten die Kommunen strukturell unter Druck, und die Handlungsfähigkeit der kommunalen Selbstverwaltung wird auf Dauer geschwächt.

Zusammengefasst kann man sagen: Die fachliche Kompetenz auf kommunaler Ebene ist vorhanden. Der Handlungsspielraum nicht. 

Nur eines von vielen Beispielen: 

Die Kosten der Hilfe zur Pflege steigen seit Jahren kontinuierlich. Gleichzeitig leben viele ältere Menschen in Wohnungen, die Treppen, enge Türen oder fehlende barrierearme Bäder haben – Barrieren, die den Alltag erschweren und oft einen früheren Umzug in ein Pflegeheim notwendig machen, auch weil ambulante Hilfen zurückgehen.

Investitionen in barrierefreien Wohnraum könnten solche Umzüge hinauszögern, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen erhöhen und langfristig auch öffentliche Mittel sparen.
Genau solche präventiven Ansätze – und das in einer immer älter werdenden Gesellschaft – stoßen jedoch derzeit an Grenzen – sowohl rechtlich als auch finanziell – und bleiben damit oft ungenutzt.

Ein weiteres Feld, in dem kommunale Verantwortung, wenn auch nicht unsere eigene, sichtbar wird, ist die Krankenhausplanung. 

Hier treffen nicht wir die maßgeblichen Entscheidungen, sondern das Land in Abstimmung mit den Trägern. Das wurde in der vergangenen Kreistagssitzung deutlich. Der Minister führt hier Gespräche mit den Trägern, um Doppelstrukturen abzubauen – ein Ziel, das als Vorgabe der Bundespolitik existiert. Ob Häuser letztlich geschlossen werden oder nicht, sind Entscheidungen der Träger, die beurteilen müssen, ob die Krankenhäuser für sie auf Dauer zu halten sind. Dies an dieser Stelle nochmals festzustellen, ist mir wichtig.

Ebenso wichtig ist: Das Land will rund 100 Millionen Euro in den Landkreis Neunkirchen investieren – eine historische Summe, die die medizinische Versorgung nachhaltig stärkt. Wir erwarten von der Landesregierung und den Trägern abgestimmte, tragfähige Konzepte, die eine gute Versorgung der Neunkircher Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen sicherstellen.

Meine Damen und Herren,
in den vergangenen Minuten habe ich Ihnen die wesentlichen Fakten dargelegt. 

Eines ist klar: Aus finanzieller Sicht sind dies keine guten Nachrichten.
Umso wichtiger ist es jetzt, bewusst die Perspektive zu wechseln und den Blick auf das zu richten, was trägt, was wirkt und was uns mit Zuversicht ins Jahr 2026 gehen lässt.

Gerade in Zeiten, in denen negative Schlagzeilen überwiegen, ist es entscheidend, diesen positiven Blick nicht zu verlieren.

Lassen Sie mich mit dem Öffentlichen Personennahverkehr beginnen – ausdrücklich losgelöst von den jüngsten Entwicklungen bei der NVG. Was bei allen Diskussionen nicht vergessen werden darf:

Die Neunkircher Verkehrs Gmbh ist und bleibt ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises. Auch in herausfordernden Zeiten hat sie ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Mit den neuen Geschäftsführern Markus Groß und Stefan Scheer sowie der Unterstützung von Olaf Niesen sind wir auf einem guten Weg. Und hier möchte ich mich auch ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken, die das Unternehmen durch diese Zeit tragen!

Vielmehr möchte ich den Blick auf den Kernauftrag des ÖPNV richten – und hier gibt es gute Nachrichten. Der Erfolg des Deutschlandtickets, auch im Saarland, zeigt deutlich: 

Der öffentliche Nahverkehr ist für viele Menschen attraktiver und bezahlbarer geworden. Innovative Angebote wie der On-Demand-Verkehr, also Mobilität auf Abruf per App oder Telefon verdeutlichen derzeit in Spiesen-Elversberg, wie flexibel und bedarfsgerecht moderner ÖPNV heute funktionieren kann.

Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen. Ab Ende 2026 wird durch die Einführung der S-Bahn Saar die Anbindung spürbar verbessert. Darauf bereiten wir uns vor. Gemeinsam mit externen Fachleuten werden wir Fahrpläne analysieren und zusammen mit dem Oberbürgermeister und Bürgermeistern der Kreiskommunen den ÖPNV neu aufstellen – flexibler, verlässlicher und zukunftsfähig. 

Das geschieht nicht über Nacht, aber es wird die Mobilität im Landkreis nachhaltig stärken.

Ein weiteres starkes Feld ist der Tourismus. 

Der Erlebnisort Reden hat sich inzwischen zu einem echten Hotspot im Saarland entwickelt. Aktuelle Zahlen der Tourismus Zentrale Saarland zeigen eindrucksvoll: Die getätigten Investitionen und das engagierte Wirken des Zweckverbandes Reden sowie seines Standortmanagers Eric Schneider zahlen sich aus.

Gleiches gilt für die Tourismus- und Kulturzentrale unseres Landkreises. Die Vielzahl hochwertiger Veranstaltungen und Events im gesamten Kreisgebiet zeigt Wirkung: all dies macht den Landkreis für Gäste erlebbar, stärkt die regionale Wertschöpfung und hinterlässt messbare Spuren. Denn Tourismus ist weit mehr als Freizeitgestaltung. Er belebt die Wirtschaft und macht unsere Heimat sicht- und erlebbar. 

Und genau deshalb ist es so wichtig, dass wir diesen Bereich weiterhin gezielt unterstützen.

Ein weiteres Erfolgsmodell ist unsere Regionalmarke. Mittlerweile sind 53 Partnerbetriebe Teil dieses Netzwerks. Entstanden ist ein starkes Geflecht, das nicht nur wirtschaftliche Impulse setzt, sondern auch Identität stiftet – ein doppelter Nutzen, der gerade auch für einen ländlich geprägten Landkreis von zentraler Bedeutung ist.

Lassen Sie mich den Blick auch auf das Herzstück unserer Gesellschaft richten, auf die Menschen und Institutionen, die etwas bewegen. Zum Beispiel unsere Jugendbüros im gesamten Landkreis sind unverzichtbar. Ihre Angebote sind so vielfältig und attraktiv wie nie zuvor. Jugendarbeit ist keine Randaufgabe – sie ist gelebte Sozialarbeit und eine Investition in gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das gilt ebenso für den Bereich der Seniorinnen und Senioren. Ob in den Seniorenbüros oder durch das große ehrenamtliche Engagement, etwa in Cafés und Altenbegegnungsstätten: Hier wird dafür gesorgt, dass Menschen nicht allein bleiben, dass Teilhabe möglich ist und Gemeinschaft entsteht.

Auch in Zukunft setzen wir auf das Ehrenamt – wir stärken diejenigen, die sich mit Herz und Hand für unsere Gesellschaft einsetzen: mit unserer Ehrenamtsbörse, über die Bürgerstiftung und durch das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt mit der Sparkasse Neunkirchen „Meine Helden“. In den vergangenen Jahren konnten dadurch Vereine mit über einer Million Euro unterstützt werden.

Ein besonderes Augenmerk verdient der Bereich Bildung. Was in unseren 19 weiterführenden Schulen geleistet wird, ist bemerkenswert. Und hier möchte ich mich ausdrücklich auch beim Kreisbau- und Schulverwaltungsamt für das Engagement bedanken. Mit dem Start des ersten Ganztagsgymnasiums im Saarland am Krebsberggymnasium haben wir ein Leuchtturmprojekt im Saarland erfolgreich umgesetzt. Zahlreiche Erweiterungsbauten an weiteren Standorten sind in Planung, und im kommenden Jahr wird mit dem Neubau der Seiji-Kimoto-Gemeinschaftsschule Neunkirchen das größte Schulbauprojekt der letzten Jahrzehnte abgeschlossen.

Wir investieren in Bildung – und damit in Zukunft. Und wenn ich von Bildung spreche, meine Damen und Herren, dann meine ich auch das Bildungsbüro und unsere Kreisvolkshochschule, die mit vielfältigen Angeboten lebenslanges Lernen ermöglichen und den Menschen vor Ort neue Chancen eröffnen. Bildung ist mehr als Unterricht – sie ist Schlüssel, Perspektive und Fundament für eine starke Gesellschaft.

Diese Liste ließe sich fortsetzen. Auch den Katastrophenschutz konnten wir in den letzten Jahren kontinuierlich ausbauen. Dies ist gerade in der derzeitigen weltpolitischen Lage besonders wichtig. 

Nicht unerwähnt bleiben darf dabei das starke Engagement unserer kreisbeteiligten Gesellschaften.

Die Sparkasse Neunkirchen steht dabei beispielhaft für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Verantwortung: Sie erzielt ein sehr gutes Jahresergebnis, ist gleichzeitig in der Region präsent und bietet den Bürgerinnen und Bürgern verlässliche Leistungen.

Unsere Wasserversorgung WVO sichert eine elementare Daseinsvorsorge – zuverlässig, leistungsfähig und unverzichtbar.

Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft leistet mit dem langjährigen Geschäftsführer Klaus Häusler und seinem Nachfolger Patrik Clos, der Anfang des kommenden Jahres seine Tätigkeit aufnehmen wird, einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit unserer Region.

Ebenso unverzichtbar ist die Beschäftigungsgesellschaft AQA. Sie gibt Menschen, die lange ohne Arbeit waren, neue Perspektiven und echte Chancen, wieder aktiv am Arbeitsleben teilzuhaben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das ist nicht nur Arbeitsmarktpolitik, das ist gelebte verantwortungsvolle Sozialpolitik.

Gemeinsam stehen diese und die vielen anderen Gesellschaften für Stabilität, Verantwortung und Zukunft – und sie machen unseren Landkreis stark.

Mein Appell lautet daher: 

Gehen wir das Jahr 2026 trotz aller Verunsicherungen mit Zuversicht an. Schauen wir etwas weniger auf zugespitzte Debatten in sozialen Medien und stärker auf das reale Leben – auf Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich engagieren, die integrieren statt zu spalten.

Zum Schluss danke ich ausdrücklich Olaf Niesen und Matthias Schmidt für die Erstellung dieses Haushaltsplans sowie der gesamten Verwaltung für die sorgfältige Arbeit.

Lassen Sie uns mit diesem Haushalt erneut ein Stück Zukunft gestalten.

Wir haben Ihnen dieses Zahlenwerk vorgelegt. Ich bitte Sie nun um Ihre Zustimmung.“

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Am heutigen Morgen durfte ich einer langjährigen Mitarbeiterin zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren. Danach hatte ich noch einen Termin in Saarbrücken zu verschiedenen Themen.

Am vierten Adventswochenende werde ich noch den ein oder anderen Weihnachtsmarkt im Landkreis besuchen. Der Weihnachtsmarkt im Neunkircher Zoo hat seine Pforten geöffnet und auch der Weihnachtsmarkt auf dem Habichtshof in Merchweiler mit Ausstellern unserer Regionalmarke lockt zu einem kleinen Bummel, um dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress etwas zu entfliehen.  

Lieber Blogleserinnen und Blogleser, 

mit diesem Beitrag schließe ich das Blogjahr ab. Im nächsten Jahr geht es wie gewohnt weiter. Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Arbeit.

Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Familien gemütliche Feiertage, ein wenig Innehalten zwischen den Jahren und einen gesunden und zuversichtlichen Start in ein hoffentlich positives und friedliches Jahr 2026.

Ihr

Sören Meng