Ausgezeichnet für nachhaltige familienfreundliche Personalpolitik
Die Kreisverwaltung Neunkirchen wurde erneut von der „Servicestelle Arbeiten und Leben im Saarland“ mit dem Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet. Die wiederholte Zertifizierung bestätigt das kontinuierliche Engagement des Landkreises für eine moderne und familienbewusste Personalpolitik.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat bei der Kreisverwaltung seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Dabei geht es längst nicht mehr nur um verschiedene Familienmodelle, sondern auch um die Unterstützung in schwierigen Lebensphasen. Themen wie der Tod von Angehörigen, der Umgang mit Trauer und Trauerberatung sowie die Frage, wie Beschäftigte unterstützt werden können, wenn Familienmitglieder pflegebedürftig werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Als Arbeitgeber sieht sich die Kreisverwaltung hier in besonderer Verantwortung, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung, Information und Unterstützung anzubieten.
Um den zunehmend vielfältigen und individuellen Lebenssituationen der Mitarbeitenden gerecht zu werden, wird künftig auch das Führen in Teilzeit als strukturiertes Modell angeboten. Dadurch soll insbesondere Führungskräften ermöglicht werden, berufliche Verantwortung und private Verpflichtungen noch besser miteinander zu verbinden. Denn nach wie vor arbeiten überwiegend Frauen nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeit – häufig auf Kosten von Karriere- und Einkommenschancen, so Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleer. Mit dem neuen Modell möchte die Kreisverwaltung gezielt dafür sorgen, dass Führung auch in Teilzeit möglich wird, ohne dass diese Nachteile entstehen.
„Diese Maßnahmen sind heute entscheidende Faktoren, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Wir sind ein familienfreundliches Unternehmen, was für uns eine Selbstverständlichkeit ist. Diese Auszeichnung verstehen wir aber auch als Ansporn, unserer Verantwortung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber gerecht zu werden und ihnen die Rahmenbedingungen zu bieten, die sie für ihr Berufs- und Privatleben benötigen“, bestätigt Landrat Sören Meng.
