Jeden Freitag um 18:00 Uhr veröffentliche ich hier meinen BLOG.
Viel Spaß beim Lesen.


09.11.2018: Digitalisierung, Inklusion und Fußball

Besuch der Niederlassung der Deutschen Post AG in Schiffweiler
Ein Mitarbeiter zeugt Landrat Meng die neuen Elektrotransporter
Fortan bewirtet ein Team des WZB das Schulbistro an der Max-von-der-Grün-Schule
Die Mannschaft des Landkreises mit Landrat Sören Meng beim 46. Hallenfußballturnier der Landkreise und es Regionalverbandes

Gewohnt bunt und abwechslungsreich gestaltete sich auch diese Arbeitswoche. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem ich u. a. die anfallenden Termine der kommenden Zeit vorbereitete. Dann traf ich mich mit einem Vertreter der Deutschen Rheuma-Liga Saar, der mir ein interessantes Projekt, die sogenannte Notfalldose, vorstellte. Die Notfalldose soll wichtige Informationen bieten und ist für Menschen gedacht, die in einer Notfall-Situation in das Zuhause einer zu pflegenden Person kommen.  Immer mehr Menschen haben Zuhause einen Notfall-Impfpass, Medikamenten-Planer, eine Patientenverfügung usw. Meistens ist es für die Retter schwierig schnellstmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. Daher kommen all diese Notfalldaten in die Notfalldose und diese wird in der Innenseite der Kühlschranktür gestellt. So haben sie einen festen Ort und können in jedem Haus schnell und einfach gefunden werden. Diese Notfalldose gibt es mittlerweile auch im Ausland. Sind externe Helfer/innen in der Wohnung eingetroffen, sehen sie auf der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank den Aufkleber Notfalldose. So kann die Notfalldose umgehend aus der Kühlschranktür entnommen werden und es sind sofort wichtige und notrettende Informationen verfügbar. Da gerade die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neunkirchen immer älter werden und auf Hilfe angewiesen sind, halte ich die Initiative der Notfalldose für sehr wichtig. Im nächsten Schritt werden wir überlegen, wie wir diese Notfalldose bekannter machen können, damit Bürgerinnen und Bürger in einer Notsituation schneller geholfen werden kann. Danach tauschte ich mich mit der Kreisbehindertenbeauftragten Petra Moser-Meyer und dem Leiter unserer Bautechnik Thorsten Mischo zu aktuellen Baumaßnahmen aus. Hierbei ging es auch um die Verwirklichung der Barrierefreiheit. Hier gibt die Kreisbehindertenbeauftragte stets Impulse. Nicht nur bei Gebäuden des Landkreises, auch bei Immobilien der Städte und Gemeinden ist Frau Moser-Meyer Ansprechpartnerin. Am Nachmittag standen dann weitere verwaltungsinterne Gespräche an, ehe es dann zur Sitzung der Saarländischen Psychiatriestiftung ging, die dieses Mal im Landtag des Saarlandes tagte. Durch Berufung von Prof. Wolfgang Werner bin ich Mitglied des Stiftungsbeirates im Vorstand der Saarländischen Psychiatriestiftung. Derzeit wird die Satzung der Saarländischen Psychiatriestiftung Merzig überarbeitet. Die Stiftung engagiert sich für Menschen, die psychiatrische Hilfe brauchen, denn die psychiatrische Hilfe für psychisch Kranke und behinderte Menschen ist Teil der kommunalen Daseinsvor- und Fürsorge. Die Stiftung möchte gemeinnützige Initiativen fördern und unterstützt Menschen mit psychosozialer Hilfsbedürftigkeit oder Menschen mit Behinderungen.

 

Der Dienstagmorgen stand ganz im Themenfeld des digitalen Wandels und der Kooperationen. Hierzu fand eine interessante Veranstaltung des Landkreistages, der Staatskanzlei, des Saarländischen Städte- und Gemeindetages und des Zweckverbandes eGo-Saar statt. Unterschiedliche Referenten präsentierten konkrete Beispiele anhand bereits bestehender Kooperationen, da ein großer Teil des Verwaltungsangebotes für die Bürgerinnen und Bürger auf kommunaler Ebene erbracht wird. Nicht zuletzt die E-Government-Initiative der Bundesregierung und das neue Online-Zugangsverbesserungsgesetz sollen einen bundeseinheitlichen Zugang zu digitalen Dienstleistungen aller öffentlichen Verwaltungen in Bund, Ländern und Kommunen schaffen. Auf dem Gebiet der IT-basierten Dienstleistungen der Verwaltung kommen daher erhebliche Aufgaben auf die Kommunen zu. Das Ganze versteht sich als Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist es wichtig, dass alle Verantwortlichen auf allen Ebenen miteinander kooperieren. Um die kommunalen IT-Akteure in ihrer Schlagkraft zu stärken und für die kommenden Herausforderungen fit zu machen, bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller. Ein Referent formulierte die fünf Leitsätze für den digitalen Wandel, die natürlich für die öffentlichen Verwaltungen wichtig sind. Verwaltungsleistungen sollen überwiegend online verfügbar sein. Lösungen sollen nutzungsorientiert entwickelt werden. Darüber hinaus werden viele Verwaltungsprozesse soweit wie möglich automatisiert. Das Ganze soll natürlich praxisnah und technisch effizient umgesetzt werden. Grundvoraussetzung ist, dass das digitale Dienstleistungsangebot der Verwaltungen sicher betrieben wird, sodass die Anwenderinnen und Anwender keine Gefahren aus der digitalen Welt befürchten müssen. Apropos Digitalisierung: Auch der Landkreis Neunkirchen befasst sich seit längerer Zeit mit der sogenannten E-Akte. Hier wurde intern eine Arbeitsgruppe gegründet. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr hier einen entscheidenden Schritt weiterkommen, um den sogenannten Workflow unserer Kreisverwaltung digital abbilden zu können und damit noch dienstleistungsorientierter zu werden. Am Nachmittag stand dann ein Gespräch mit Verantwortlichen der Fair-Play-Tour auf dem Programm, die im kommenden Jahr auch wieder in unserer Kreisstadt Neunkirchen stattfinden wird. Diese überregional bekannte Veranstaltung schärft das sportliche Profil unseres Kreises und wird natürlich von uns unterstützt.

 

Am Mittwochmorgen besuchte ich eine Niederlassung der Deutschen Post AG in Schiffweiler. Von dort werden die Gemeinden im Landkreis angefahren. Der Transport der Briefe und Pakete erfolgt hier ausschließlich elektrisch, da das Team mit speziellen Elektrotransportern unterwegs ist. Darüber hinaus erfuhr ich aus erster Hand viel Informatives rund um die Deutsche Post als Auftrag- und Arbeitgeber im Landkreis Neunkirchen. An der beeindruckenden Besichtigung nahm auch der Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler teil. Aber auch Themen wie die Digitalisierung wurden bei diesem Unternehmensbesuch angesprochen. Am Nachmittag war ich dann in Saarbrücken bei der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot im Bildungsministerium zu Gast. Hier ging es um die Umsetzung des Digitalpaktes. Das Saarland erwartet für die Schulen Bundesmittel, die für den Ausbau der Digitalisierung und der digitalen Infrastruktur erforderlich sind. Noch gibt es – außer einigen Rahmenbedingungen – keine konkreten Informationen. Ich hoffe, dass wir hier in den nächsten Monaten entsprechend informiert werden können und im nächsten Jahr die Mittel fließen. Als Schulträger ist der Landkreis Neunkirchen darauf angewiesen, dass wir Bundesmittel erhalten. So würden die Investitionen für den WLAN-Ausbau an allen Schulen in die Millionen gehen. Um für die Aufgaben der Zukunft gerüstet zu sein, brauchen wir die notwendige Infrastruktur, Glasfaseranbindung und intelligente Serverlösungen.

 

Um das Thema Kindergesundheit ging es gestern Morgen, denn es tagte der Arbeitskreis Kindergesundheit. Dieser Arbeitskreis setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung, des Caritasverbandes und der Stadtverwaltung Neunkirchen zusammen. Hier fand vor wenigen Monaten eine vielbeachtete Tagung statt. Auch für das kommende Jahr sind tolle Aktionen rund um das Thema Kindergesundheit geplant. Die Aktivitäten des Arbeitskreises erstrecken sich auf die Prävention und Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pädagogischen Bereich. Danach standen verwaltungsinterne Gespräche auf dem Programm – wo es u. a. auch um die EDV im Landkreis Neunkirchen und die Datensicherheit ging.  Im Anschluss tauschte ich mich mit den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen über organisatorische Abläufe rund um unsere Kreisverwaltung aus. Danach tagte der Kreisausschuss unseres Landkreises. So standen unter anderem im öffentlichen Teil der Sitzung Zuschüsse für allgemeine Maßnahmen der Altenhilfe – hier insbesondere die Unterhaltung der Seniorenbegegnungsstätten – auf der Agenda. Insgesamt werden diese Begegnungsstätten mit rund 20.600 € bezuschusst. Derzeit leisten rund 46 Begegnungsstätten sehr wichtige Arbeit. Sie sind wichtig für das Zusammenleben der älteren Menschen; sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Begegnung von Menschen, sind Anlaufstelle und natürlich dann auch Netzwerke. Gerade im Hinblick der demografischen Entwicklung und der großen Anzahl der alleinstehenden älteren Menschen – sind diese Begegnungsstätten, die nur durch ehrenamtliche Hilfe existieren können, wichtig für das Gemeinwesen im Landkreis Neunkirchen. Für dieses Engagement sage ich an dieser Stelle herzlichen Dank! Gestern Abend war ich im Kulturhaus Wiebelskirchen zu Gast. Dort wurde der neue Heimatfilm „1250 Jahre Wiebelskirchen“ uraufgeführt. Als Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen und als „waschechter Wiwwelskerjer“ hatte ich das Jubiläum aktiv mitbegleitet. Das umfangreiche Filmprojekt, das durch großes ehrenamtliches Engagement entstand, wurde auch durch unsere Bürgerstiftung unterstützt. Das filmische Werk ist ab sofort als DVD erhältlich beim „Café Pusteblume“ in der Ortsmitte von Wiebelskirchen.

 

Heute Morgen stand – neben verwaltungsinternen Terminen – die Einweihung des neuen Kiosks an unserer Ganztagsgemeinschaftsschule Max-von-der-Grün-Schule in Merchweiler auf dem Programm. Dieser Kiosk wird in Kooperation mit dem Werkstattzentrum für behinderte Menschen (WZB) betrieben. Dieses inklusive Projekt halte ich für beispielhaft und bin überzeugt, dass die Schulgemeinschaft davon profitieren wird. Um 13 Uhr eröffnete ich dann das Fußballturnier der saarländischen Landkreise und des Regionalverbandes Saarbrücken, das in diesem Jahr in der Sporthalle Seminarstraße in Ottweiler ausgetragen wird. Wenn dieser Blog erscheint werde ich wohl gerade die Siegerehrung vornehmen.

Morgen früh besuche ich die Kreissynode der Evangelischen Kirche, die in Wellesweiler tagt. Hier werde ich das Engagement der Kirchen für unsere Gesellschaft würdigen und auch auf die aktuellen, gesellschaftlichen Herausforderungen eingehen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


02.11.2018: Woche wider des Vergessens

Landrat Meng spricht bei der Gesundheitsprojektwoche der Anton-Hansen-Schule Ottweiler
Stolpersteinverlegung in Ottweiler- Landrat Meng betont die Wichtigkeit von Stolpersteinen in der heutigen Zeit
Feierlichkeiten anlässlich 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz im Landkreis Neunkirchen
Fachtagung der Gleichstellungsbeauftragten zum Thema „Vereinbarkeit aus Vätersicht“
Für den guten Zweck haben Landrat Sören Meng, Umweltminister Reinhold Jost und Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset Weihnachtsstollen gebacken - dieser wird am 11.11. im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntag in Eppelborn im Café Resch verkauft
Feierlichkeiten anlässlich 60 Jahre THW im Landkreis Neunkirchen

Los ging meine Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir die anstehenden Termine und Veranstaltungen des Kreises vorbereiteten. Hier ging es auch um die Vorbereitung anstehender Gremiensitzungen. Allerdings lässt der kommende Haushalt 2019 grüßen, sodass natürlich bei unserem Jour fixe auch die Haushaltskennzahlen Thema waren. Danach ging es für mich zur Anton-Hansen-Schule Ottweiler, wo ich eine Gesundheitsprojektwoche – gemeinsam mit der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot – eröffnete. Die Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule ist die erste saarländische Schule, die ein Fach Gesundheit in ihrem Lehrplan hat. Hier geht es insbesondere darum, junge Menschen rund um das Thema Gesundheit umfassend zu informieren und zu sensibilisieren. Kooperationspartner ist auch die Ärztekammer des Saarlandes, die ihrerseits Know-how in das Schulprojekt einbringt. Als Schulträger weiß ich, wie wichtig es für unsere Schulen ist, sich gut aufzustellen. Dabei spielt auch das Schulprofil eine wichtige Rolle. Zahlreiche Schulen im Landkreis verfügen über ein solches Profil; wir verfügen über gute Schulen mit Sport- oder Musikprofil. Jetzt wurde die Schullandschaft um eine Gemeinschaftsschule, die sich dem Thema Gesundheit widmet, bereichert. Die Eröffnung dieser Projektwoche fand auch ein sehr großes Medieninteresse. Nach internen Gesprächen am Nachmittag hatte ich dann noch eine traurige Verpflichtung, da der ehemalige, langjährige Leiter des Kreissozialamtes, Günter Schäfer, in seinem Wohnort Hüttigweiler beigesetzt wurde. 


Am Dienstagmorgen leitete ich die Aufsichtsratssitzung der Fahrzeug-Service- Neunkirchen GmbH (FSN), eine Werkstattgesellschaft der Neunkircher Verkehrs GmbH, die gemeinsam mit der Saarpfalz-Bus GmbH und privaten Omnibus-Unternehmen, den Firmen Zarth und Schmidt, ein umfangreiches Serviceangebot für die entsprechenden Fahrzeuge vorhält. Mittlerweile wird der kompetente Service der FSN auch von externen Unternehmen wahrgenommen. Inhaltlich ging es um den Jahresabschluss 2017 und die künftige Ausrichtung der FSN. Danach besuchte ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen meine Heimatgeschäftsstelle Wiebelskirchen, die natürlich am Weltspartag ein ansprechendes Rahmenprogramm für die Kundinnen und Kunden bereithielt. Von Wiebelskirchen ging es dann anlässlich der vierten Verlegung von „Stolpersteinen“ zu einer Feierstunde ans Ottweiler Gymnasium. Diese Feierstunde wurde anspruchsvoll von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums sowie der Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule gestaltet. In Ottweiler wurden Stolpersteine für politisch Verfolgte verlegt. Die Geschichte der Menschen beleuchtete der Ottweiler Historiker Hans-Joachim Hoffmann. Auch der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer würdigte diese Aktion und ging auch auf aktuelle Themen ein. Das Stolpersteine-Projekt von Gunter Demnig ist ein sehr wichtiges Projekt und ist längst zu einer europäischen Bewegung geworden. Im Landkreis Neunkirchen sind neben Ottweiler auch in unserer Kreisstadt Neunkirchen und in der Gemeinde Illingen Stolpersteine zu finden. Ich danke allen, die sich für diese Aktion engagieren. Allerdings habe ich schon öfter gehört: „Wozu brauchen wir 73 Jahre nach dem 2.Weltkrieg noch Stolpersteine?“ Solch einer Frage sollten wir entschieden entgegentreten, denn jeder Name steht für ein Schicksal!  Solche Zeichen wie Stolpersteine sind wichtig für eine lebendige Erinnerungskultur. Opfer aus der Anonymität herausholen ist wichtig, denn es waren Menschen wie wir, mit einer Biografie, einem Beruf; sie lebten unter uns, ehe sie verfolgt und teilweise ermordet wurden. Wir müssen immer wieder an Einzelschicksale erinnern, um unseren Kindern klarzumachen, zu was Menschen fähig sind, was Faschismus und Fremdenfeindlichkeit anrichten können und zu was Diskriminierung führen kann. Dies ist wichtiger denn je, denn es ziehen wieder Menschen in Parlamente ein, die ein ausgrenzendes Menschenbild haben, die Ängste schüren, die Stimmung machen. Darum ist es wichtig, wachsam zu sein und NEIN zu sagen; nein, wenn es darum geht, andere schlecht zu machen; nein, wenn es darum geht, Vorurteile offen zu tragen – ob im direkten Gespräch oder in den sozialen Netzwerken. Gerade deshalb finde ich die Verlegung von Stolpersteinen in heutiger Zeit so wichtig. Zurück im Büro ging es dann weiter mit den Vorbereitungen für den Haushalt 2019. Hier tauschte ich mich intensiv, neben der Finanzverwaltung, mit der Leiterin des Personalamtes aus. Am Abend fand dann ein außergewöhnliches Jubiläum im Historischen Sitzungssaal statt. 150 Jahre gibt es bereits das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Neunkirchen. Ein rotes Kreuz auf weißem Grund, dieses schlichte Logo ist zu einem Symbol für eine zuverlässige Hilfe, für wirksamen Schutz, für neue Hoffnung geworden, zu einem Zeichen, das in der ganzen Welt bekannt und anerkannt ist. Das ist eine großartige Entwicklung und eine bemerkenswerte Leistung. Im Landkreis Neunkirchen hat das DRK mit seinen 26 Ortsvereinen über 8.500 Mitglieder mit 650 Aktiven und 280 Jugendlichen. Das Rote Kreuz ist für alle da, die Hilfe, Unterstützung oder Beratung brauchen. Es ist prompt und zuverlässig zur Stelle, wenn ein Notfall eintritt oder Beistand benötigt wird. Das DRK kümmert sich um Jugendliche, um Migranten, um Ältere, bietet Fahrdienste und Essen auf Rädern an. Die Ortsvereine führen regelmäßig Blutspende-Tage, Kleidersammlungen, Erste-Hilfe-Kurse durch und stehen bei Veranstaltungen – wie beispielsweise unserer Sommeralm, Großveranstaltungen, Wanderungen – hilfreich zur Seite. 150 Jahre DRK im Landkreis Neunkirchen: das ist eine starke Geschichte. Für dieses Engagement seit Generationen sage ich vielen Dank.


Am Mittwochmorgen fand ein Austausch mit dem Betriebsratsvorsitzenden der Neunkircher Verkehrs GmbH (NVG) statt. Danach begrüßte ich anlässlich einer Fachtagung unserer Gleichstellungsbeauftragten zum Thema „Vereinbarkeit aus Vätersicht“ alle Anwesenden. Diese Begrüßung übernahm ich gerne, da ich mich auch gerne an meine Elternzeit vor fast 10 Jahren zurückerinnerte. Glücklicherweise ist es so, dass auch immer mehr Väter sich intensiver in die Erziehung ihrer Kinder mit einbringen und damit auch die Mütter entlasten. Als Arbeitgeber „Landkreis Neunkirchen“ kommt uns hier eine besondere Rolle zu. Wir wurden vor drei Jahren als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert und bieten für Familien unserer Bediensteten einiges. So wurde beispielsweise ein Familienzimmer eingerichtet, wo bei Bedarf ein zu betreuendes Kind auch entsprechendes Spielzeug vorfindet. Auch finden jedes Jahr Ferienfreizeitmaßnahmen für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Als nächsten Schritt werden wir die Heimarbeit ermöglichen. Diese Fortbildung, die im Rahmen des Rezertifizierungsverfahrens stattfand, beleuchtete Maßnahmen für Väter in unserer Verwaltung. Geleitet wurde das Seminar von Ute Knerr, der SAAR.IS Projektleiterin der Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“. Weihnachtlich wurde es mir zumute, als ich am Mittwochmittag gemeinsam mit dem Umweltminister Reinhold Jost und der Bürgermeisterin von Eppelborn Birgit Müller-Closset im Café Rech Christstollen backte. Dieser Stollen wird in Kürze für einen guten Zweck verkauft, der Umweltminister ist dann ebenfalls als „Jost am Rost“ zur Stelle. Das Café Rech wurde in diesem Jahr 60 Jahre alt, deshalb nahm ich gerne dieses Angebot wahr. Danach fand die 60-Jahr-Feier des Technischen Hilfswerkes im Landkreis Neunkirchen im Historischen Sitzungssaal statt. Ich nahm dieses Jubiläum zum Anlass, dem THW für ihr großes Engagement zu danken. Das Technische Hilfswerk unterstützt auch den Landkreis Neunkirchen seit Jahren bei der Durchführung der Sommeralm und ist auch im Katastrophenschutz des Landkreises Neunkirchen sehr aktiv. Wie auch beim DRK, sind die Mitglieder des THW ehrenamtlich unterwegs und sind Vorbilder für eine solidarisch wirkende Gemeinschaft. Es freut mich sehr, dass wir im Landkreis Neunkirchen solch vorbildliche, verlässliche Hilfsdienste haben. Derzeit hat der Ortsverband Neunkirchen des THW 51 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – rund 15 000 Stunden werden so geleistet. Diese ausgezeichnete Arbeit zu würdigen, ist mir ein ständiges Anliegen. Danach ging es nach Wemmetsweiler, wo ich das Bockbierfest der dortigen SPD eröffnete. 

Gestern stand dann im Zeichen des Feiertages Allerheiligen und heute nutzte ich den Brückentag :-)

Wenn dieser Blog erscheint, werde ich mich auf den Weg zur 8. Verleihung des Günter Rohrbach Filmpreises der Kreisstadt Neunkirchen machen.  Mit diesem Filmpreis würdigt die Kreisstadt das große Engagement des in Neunkirchen geborenen Produzenten und Filmemachers Günter Rohrbach. Hier ist es der Kreisstadt gelungen, ihr Profil als Filmstadt zu schärfen und damit die kulturelle Seite der Stadt zu stärken. 

Morgen Mittag besuche ich das Momentum der katholischen Kirche an den Bliesterrassen in Neunkirchen. Von dort aus geht es zum Zwangsarbeiterdenkmal, das der japanische Künstler Seiji Kimoto, der seit Jahrzehnten in Neunkirchen-Wiebelskirchen lebt, geschaffen hat. Dieses Denkmal erinnert an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die im 2. Weltkrieg in Neunkirchen eingesetzt waren. Auch dieses Denkmal steht für eine gelebte Erinnerungskultur; es ist ein Zeichen gegen das Vergessen. Daher ist es mir wichtig, bei solchen Terminen persönlich vor Ort zu sein. 

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


26.10.2018: Von der Hauptstadt in den Landkreis

Eröffnung des 5. Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen
Klausurtagung des Landkreistages Saarland in Berlin
Landrat Meng und Landrat Recktenwald im Bundesrat
Reinhard Hoffmann zeigte Landrat Meng einen Fußballschuh, der über 100 Jahre alt ist

Ausnahmsweise beginne ich diesen Blog mit einem Rückblick auf Sonntag. Da fand die mittlerweile 4. Landratswanderung statt. Diese Wanderung eröffnete gleichzeitig den 5. Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen. Es freute mich auch, dass knapp 200 Menschen den neuen Premiumwanderweg „Pingenpfad“ näher kennenlernen wollten. Ich danke an dieser Stelle allen, die sich für die Entstehung dieses schönen Pfades engagiert haben, sei es die konzeptionelle Ausrichtung, aber auch die ständige Betreuung -  denn Premiumwanderwege erfordern stetig eine kontinuierliche Pflege. Stellvertretend nenne ich hier unsere Tourismus- und Kulturzentrale, die die touristischen Aktivitäten im Landkreis sehr gut koordiniert.

 

Die neue Woche begann für mich außerhalb unseres schönen Landkreises, da ich mich auf einer Klausurtagung des Landkreistages Saarland befand, die bis Mittwoch in Berlin tagte. Neben der Vorstandssitzung, die in den schönen Räumlichkeiten des Deutschen Landkreistages stattfand, gab es unter anderem auch ein interessantes Treffen in der saarländischen Landesvertretung. Hier sprachen wir mit der Generalsekretärin der CDU Deutschland, unserer früheren Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Finanzen, Dr. Rolf Bösinger. Unter anderem ging es um die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, Finanzierung von Soziallasten, Kinderbetreuung und zu erwartende Zuschüsse im Bereich der Digitalisierung. Interessant war auch der Austausch mit dem Geschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, mit dem wir aktuelle Themenfelder besprachen. Der Deutsche Landkreistag ist der Zusammenschluss von 294 deutschen Landkreisen auf Bundesebene. Seine unmittelbaren Mitglieder sind die Landkreistage von 13 Flächenländern, die sich für die Kommunalbelange ihres jeweiligen Bundeslandes einsetzen. Daher ist der Deutsche Landkreistag an vielen Themen sehr dicht dran und informiert kompetent und aktuell seine Mitglieder. Beeindruckend war auch der Besuch des Bundesrates. Der Landkreis Neunkirchen wurde bei dieser Klausurtagung vom CDU-Kreistagsmitglied Klaus-Peter Schäfer und von mir repräsentiert.

 

Zurück im Landkreis Neunkirchen standen für mich am Donnerstagmorgen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Die Kreisverwaltung arbeitet schon mit Hochdruck am Haushalt 2019. In den letzten Wochen wurden die einzelnen Verwaltungsbereiche aufgefordert, ihre jeweilige Haushaltsplanung vorzulegen. Diese werden derzeit im Detail mit Vertretern der Fachabteilungen und der Kämmerei besprochen. Gestern ging es um die Bereiche Kreisjugendamt und Kreissozialamt- zwei Bereiche die sehr kostenintensiv sind, da sie unmittelbar das Lebensumfeld der betroffenen Bürgerinnen und Bürgern umfassen.

 

Am heutigen Morgen ging es weiter mit Haushaltsvorberatungen, dieses Mal aus den Bereichen Bautechnik und Bau- und Schulverwaltung sowie Umweltamt. Danach besuchte ich die Firma Waffen und Sport Hoffmann, die heute ihr diesjähriges Firmenjubiläum feierte. Bereits seit 125 Jahren befindet sie sich im Familienbesitz. 1893 gründete Johann Hoffmann das Geschäft; sein Sohn Reinhard führte das Unternehmen über die Kriegszeit hinaus weiter. Nach dem Tod des Vaters übernahm der gelernte Büchsenmacher Reinhard Hoffmann gemeinsam mit seiner Mutter die Firma und führt sie bis heute.

Wenn dieser Blog erscheint bin ich in der proWIN-Akademie am Erlebnisort Reden. Dort findet die Prämierung der Gewinnerprojekte der proWIN-Stiftung statt. Wie bereits vor zwei Jahren, ermöglicht die proWIN-Stiftung Vereinen, Verbänden – aber auch Verwaltungen, Projekte zu verwirklichen. Auch der Landkreis Neunkirchen hat sich im Vorfeld der Prämierung mit einem Projekt beworben. Hier geht es um ein Projekt, das im Freizeitzentrum Finkenrech realisiert werden soll. Ein neuer Bauerngarten soll ein Schaugarten für „Jung und Alt“ sein und soll Anregungen auch für das heimische Umfeld geben. Auch das Thema Selbstversorgung soll eine Rolle spielen. Darüber hinaus sind dort Gruppenbildungsangebote vorgesehen. Ich danke an dieser Stelle im Namen aller Gewinner der Firma proWIN für die großzügige Unterstützung.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, herbstliches Wochenende

Ihr Sören Meng


19.10.2018: Kunterbunte Arbeitswoche

Landrat Meng besprach sich mit dem Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Saarland, Martin Nicolay, dem Regionalmanager für Energie, Matthias Jünger und Klimaschutzmanagerin Lilly Metzker.
Jürgen Dippe, Beauftragter des Verbandes Saarland, und der Rechtsanwalt Andreas Dippe stellten Landrat Sören Meng den Bundesverband und den Kreisverband der Wirtschaftsregion Saarland vor
Lesung von Prof. Wolfgang Werner im Flieder Krankenhaus Neunkirchen - die Lesung wurde von der Alex Deutsch Stiftung repräsentiert
Sören Meng las gemeinsam mit Erwin Gisch – in Alsweiler aus seinem Buch „Mei Geheischnis“

 Los ging meine Arbeitswoche mit der Absprache interner Termine und Veranstaltungen in der kommenden Zeit. Dem schloss sich ein Jour fixe mit dem Personalratsvorsitzenden, der Schwerbehindertenvertreterin, des geschäftsführenden Beamten und der Leiterin des Personalamtes an, in dem wir aktuelle Themen besprachen. Danach stand Büroarbeit an. Mein erster Arbeitstag der Woche schloss mit der Sitzung des Sparkassenzweckverbandes, in der zwei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat unserer Sparkasse Neunkirchen gewählt wurden. 

 

Um das wichtige Thema Verbraucherschutz ging es in einer Besprechung am Dienstagmorgen mit dem neuen Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Saarland, Martin Nicolay, der in diesem Jahr die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Jürgen Zimper angetreten hat. Er war gemeinsam mit dem Regionalmanager für Energie, Matthias Jünger, zu Gast. Neben einem allgemeinen Austausch ging es auch um die Vernetzung mit unserer Klimaschutzmanagerin Lilly Metzker. Im Rahmen des Klimaschutz-Teilkonzeptes ist Netzwerkarbeit wichtig. Hier werden wir eng mit der Verbraucherzentrale kooperieren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In bundesweit über 57 Einrichtungen engagieren sich rund 550 Architekten, Ingenieure und andere Experten für die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Das Besondere ist, dass sie anbieterunabhängig, neutral und individuell beraten. Die Anliegen der Verbraucher stehen im Mittelpunkt der jeweiligen Beratung. Für einkommensschwache Haushalte ist die Beratung kostenfrei. Fürs kommende Jahr sind gemeinsame Informationsveranstaltungen geplant. Mittags waren Vertreter des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft – Unternehmensverband Deutschland e. V. bei mir zu Gast. Jürgen Dippe, Beauftragter des Verbandes Saarland, und der Rechtsanwalt Andreas Dippe stellten mir den Bundesverband und den Kreisverband der Wirtschaftsregion Saarland vor. Dieser Bundesverband repräsentiert branchenübergreifend rund 600.000 kleine und mittlere Unternehmen mit zusammen über 10 Mio. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er gibt dem Mittelstand eine Stimme. Gleichzeitig ist der Verband mit seinen über 300 Geschäftsstellen bundesweit ein aktives Netzwerk mit unmittelbarem Nutzen für die Mitglieder. Durch jährlich über 2.000 Foren, Kongresse und Seminare auf allen Verbandsebenen profitieren die Mitglieder von Geschäftskontakten und Wissenstransfers. Eine weitere Kompetenz des Verbandes ist die Förderung der außerwirtschaftlichen Aktivitäten seiner Mitgliedsfirmen. Ich finde die Arbeit des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft sehr wichtig, da sie natürlich auch die Betriebe im Landkreis Neunkirchen fördert und wichtige Kontakte herstellt. Am Nachmittag fand dann ein Baustellenbesuch an der Förderschule Biedersberg und ein Schulbesuch am technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen statt. Beide Schulen werden derzeit einer grundlegenden Sanierung unterzogen. 

 

Um die Arbeit unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) ging es am Mittwochmorgen. Hier wurde die anstehende Gremiensitzung – gemeinsam mit dem Geschäftsführer Anton Jacob – und dem Team unserer Finanz- und Beteiligungsverwaltung vorbereitet. Anschließend ging es nach Saarbrücken, wo der runde Tisch Mobilität im Ministerium für Wirtschaft stattfand. Hier war ich in meiner Eigenschaft als Verbandsvorsitzender des ZPS (Zweckverband Personennahverkehr Saarland) gefragt. Wieder in Ottweiler angekommen, traf sich das Redaktionsteam unseres Kreisbuches, das bereits die nächste Ausgabe, die Anfang 2020 erscheinen soll, inhaltlich vorbereitet. Am Abend war ich dann zu Gast im Fliedner-Krankenhaus der Diakonie in Neunkirchen, wo eine Lesung des renommierten Prof. Wolfgang Werner stattfand. Prof. Werner schreibt seit vielen Jahren anspruchsvolle Bücher, die sich mit der Psychiatrie –Versorgung und Ausrichtung –intensiv beschäftigen. Die Veranstaltung wurde von der Alex-Deutsch-Stiftung präsentiert. 

 

Gestern Morgen händigte ich einem langjährigen Bediensteten zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum die Urkunde aus. Anschließend besprach ich mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) aktuelle Themenfelder. Am Nachmittag würdigte ich zum 25. Geburtstag des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer e. V. (SKFM) die Arbeit des aktiven Vereins. Dem Verein gehören mittlerweile 50 Mitglieder an, die über 500 Betreuungen ehrenamtlich führen. Saarlandweit gibt es heute 11 Betreuungsvereine mit rund 1.700 Betreuerinnen und Betreuern, die ca. 2.400 Menschen ehrenamtlich betreuen – Tendenz sehr steigend. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die Arbeit der Vereine ist und dass gerade solche Vereine wie der SKFM auch in Zukunft gebraucht werden. Bereits jetzt ist im Landkreis Neunkirchen jeder Vierte über 60 Jahre. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Betreuungsfälle weiter steigen werden. In erster Linie geht es bei einer Betreuung um Absicherung, um menschwürdiges Leben, aber auch um wichtige Regelungen für einen selbst. Der Verein SKFM arbeitet eng mit unserer Betreuungsbehörde zusammen. Gestern Abend hatte ich dann einen eher privaten Termin, da ich in meiner Rolle als Autor – gemeinsam mit Erwin Gisch – im nahegelegenen Alsweiler aus meinem Buch „Mei Geheischnis“ las. 

 

Um den saarländischen Künstler, der aus dem Landkreis Neunkirchen stammt, Walter Bernstein ging es in einer Besprechung heute Morgen in meinem Büro. Ziel ist es, das Leben und Werk Walter Bernsteins für die Nachwelt dauerhaft zu unterhalten. Hier leistet der Förderverein wichtige Arbeit. Danach tauschte ich mich mit dem Schulleiter des technisch-gewerblichen und sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums zu einigen Themen aus. Ein großes Thema war die Generalsanierung und die künftige Entwicklung der Berufsschulen. 

 

Morgen früh wird das Reparaturcafé in der Kreisstadt Neunkirchen seine Pforten offiziell öffnen. Dieses tolle Projekt ist in enger Kooperation mit unserer Ehrenamtsbörse entstanden. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann den „Startschuss“ zu geben. 

 

Am Sonntag heißt es dann wieder: „Wandern mit dem Landrat“, denn wir werden mit der zweiten Landratswanderung in diesem Jahr den neuen Premiumweg „Pingenpfad“ einweihen und gleichzeitig begehen. Bereits jetzt haben sich viele Menschen angemeldet, auch das Wetter soll gut sein; ich freue mich auf einen unterhaltsamen, schönen Morgen in unserem Landkreis Neunkirchen. 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng      


12.10.2018: Kurze, abwechslungsreiche Woche

Landrat Sören Meng besprach sich mit Alalbert Ott (r.) und Herrn Jessel (m.), der alsbald die Nachfolge als Geschäftstellenleiter des ZPS übernehmen wird
Pressekonferenz zur Regionalmarke
Die Sparkasse Neunkirchen ermöglichte die Errichtung von Spielgeräten für Kleinkinder auf der Bergmannsalm

Diese Woche war urlaubsbedingt einen Tag kürzer, da ich nach ein paar freien Tagen am Dienstag den Dienst antrat. Los ging es mit dem Verwaltungs-Jour-fixe, in dem ich mich über aktuelle Themenfelder der Kreisverwaltung informierte. Derzeit laufen an zahlreichen Schulen und Gebäuden des Kreises unterschiedliche Baumaßnahmen. Hier wurde ich auf den neuesten Stand gebracht. Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Rücksprachen und verwaltungsinternen Angelegenheiten.

 

Um unser Projekt Land(auf)Schwung ging es am Mittwoch mit dem Team der Regionalen Entwicklungsagentur. Noch bis Ende 2019 wird der Landkreis Neunkirchen von den Zuschüssen profitieren. Rund 2,7 Mio. Euro Zuschüsse fließen dabei in den Landkreis. Zahlreiche Projekte konnten, dank der Bundesförderung, schon realisiert werden; einige sind bereits ausgelaufen, andere werden womöglich noch fortgesetzt. Hier ging es darum, mir einen Überblick zu verschaffen. Auch wird in diesem Jahr noch einmal das Entscheidungsgremium zusammentreten, um über die Projekte des Folgejahres zu beraten. Ziel vieler Projekte soll die Verstetigung nach 2019 sein; d. h., es werden Lösungsmöglichkeiten angedacht, die es ermöglichen, dass Projekte ohne weitere größere Bezuschussung laufen können. Dies wird nicht bei allen Projekten realisierbar sein, allerdings gibt es jetzt schon einige Modelle, die umsetzbar wären. Danach ging es um die Entwicklung im öffentlichen Personennahverkehr. Hier traf ich mich mit meinen Mitarbeitern mit dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Personennahverkehr (ZPS) Adalbert Ott und Achim Jessel, der ab dem 01. November seine Nachfolge antreten wird. Als Vorsitzender des ZPS arbeite ich dann sehr eng mit Herrn Jessel zusammen. Derzeit tut sich einiges in der Strukturierung des öffentlichen Personennahverkehr. Ziel aller Akteure soll es sein, den ÖPNV attraktiver, bezahlbarer und vernetzter zu gestalten. Hierzu stellte vor einigen Wochen das saarländische Wirtschaftsministerium ein Gutachten vor. Hier wurden bereits einige sinnvolle Lösungen angesprochen, die es jetzt zu analysieren gilt. Auch der ZPS wird sich in den kommenden Monaten intensiv mit einer Attraktivierung des ÖPNV beschäftigen.

 

Ich habe an dieser Stelle schon oft über die geplante Regionalmarke „Wertvolles aus der Willkommensregion Neunkirchen“ berichtet. Gestern Morgen fand hierzu eine Pressekonferenz, in der das Konzept interessierten Pressevertretern vorgestellt wurde. Auch einige Erzeuger aus dem Landkreis Neunkirchen waren vor Ort. Mittlerweile gibt es zwölf Unternehmen, die sich hier intensiv rund um die Regionalmarke Landkreis Neunkirchen engagieren. Auch erfreut sich die Regionalwarenkiste großer Beliebtheit. Hier soll es in Kürze eine Möglichkeit geben, diese unproblematisch zu erwerben. Neben Honig, Eiern, Gemüse, Obst, Wurst- und Fleischwaren bietet der Landkreis Neunkirchen auch Nudeln, Käse, Bier, Cola, Limo, feinste Pralinen, Wurst- und Backwaren sowie vieles mehr. Doch welche Betriebe gibt es überhaupt im Landkreis und welche Produkte werden in der Region hergestellt? Nicht jeder kann diese Frage auf Anhieb beantworten. Die Folge ist, dass viele wertvolle Produkte nicht immer den Weg zum interessierten Kunden finden. Unser Ziel soll es sein, die passenden Antworten zu den Fragen zu geben. So möchten wir das Informationsangebot überregionaler Produkte aus dem Landkreis verbessern und die Bekanntheit lokaler Betriebe erhöhen. Dies stärkt auch die lokale Wertschöpfung. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.wertvolles-neunkirchen.de informieren. Gestern Nachmittag fand ein Gespräch zum neuen Premiumwanderweges Pingenpfad statt. Eine Privatinitiative möchte den Pingen-Pfad durch eine besondere Attraktion weiter verbessern. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Allerdings bin ich sehr beeindruckt, wie auch hier das Ehrenamt unsere Bemühungen, den Landkreis Neunkirchen attraktiver und zu einem touristischen Standort zu machen, mit Engagement und Ideenreichtum unterstützt. Lassen Sie sich überraschen, wenn wir Anfang des Jahres 2019 eine neue Attraktion am Premiumwanderweg präsentieren können.

Apropos Pingenpfad: Am Sonntag dem 21. Oktober findet wieder meine Landratswanderung statt. Diesmal auf dem Pingenpfad in Heiligenwald. Gleichzeitig eröffnen wir damit den Wanderweg als neu zertifizierten Premiumwanderweg. Lost geht’s um 9.30 Uhr – eine Anmeldung ist erforderlich – nähere Infos unter www.regionneunkirchen.de

 

Der heutige Tag begann mit einem Gespräch mit dem Leiter unserer Bauverwaltung, in der wir uns über Liegenschaften des Kreises unterhielten. Danach wurde der neue Kleinkinderspielplatz auf der Bergmannsalm am Erlebnisort Reden eingeweiht. Er ist dank finanzieller Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen ermöglicht worden. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Spielplatz für größere Kinder – der bergmännisch konzeptioniert ist – eingeweiht. Er erfreut sich größter Beliebtheit und wird gut angenommen. Es freut mich, dass sich rund um den Erlebnisort Reden Vieles tut. Großes Thema ist derzeit noch die Installation eines Beförderungsmittels, doch auch hier bin ich sehr zuversichtlich. Auch wird durch eine weitere Halde und deren anschließende Erschließung das Wandern rund um den Erlebnisort noch attraktiver werden. Am Mittag standen dann interne Termine und Schreibtischarbeit auf dem Programm.

 

Wenn dieser Blog erscheint bin ich in Saarbrücken, wo eine saarländische Künstlerin ihr Debütalbum vorstellt. Es handelt sich um Petra Williams. Ich habe Petra Williams bei ihrem CD-Projekt, das durch Crowdfunding finanziert wurde, gerne unterstützt. Petra Williams bekennt sich zu unserer saarländischen Mundart und stammt aus Spiesen-Elversberg. Bei unserem Ehrenamtsfest 2018 konnten wir die vielseitige Künstlerin live erleben. Ich wünsche Petra Williams und ihrem neuen Album „Johrelang“ viel Erfolg.

 

 

Ihnen allen ein sonniges Wochenende in unserem schönen Landkreis!
Unser Landkreis wurde übrigens im Rahmen des SR-Beitrags „Unterwegs mit dem Landrat“ gemeinsam mit dem Landkreis Saarlouis als der schönste Landkreis im Saarland ausgezeichnet. Hier konnten die Zuschauer abstimmen und attraktive Preise gewinnen. In diesem Sinne, genießen Sie das Wochenende hier im Kreis!

 

Ihr Sören Meng


28.09.2018: Sitzungswoche, Jubiläen und mehr

Ernennung der neuen Anwärter für den gehobenen Dienst
Eröffnung der Ausstellung des Upcycling-Zentrums im Saarpark-Center Neunkirchen
Alle in diesem Jahr neu eingestellten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begrüßte Landrat Meng im Landratsamt Rottweiler
Besuch des Integrationsbetriebes Baseler Mühle
Grußwort auf der Fachtagung des Kinderhospizdienstes Saar im Neunkirchen Landratsamt

Gewohnt abwechslungsreich gestaltete sich diese Woche. Los ging es am Montag mit dem Dienstjubiläum einer langjährigen Kollegin, der ich zu ihrem 25. Jubiläum in der Kreisverwaltung gratulierte. Danach händigte ich drei Beamtenanwärter, die am 01.10.2018 in unserer Verwaltung ein Verwaltungsstudium beginnen, die beamtenrechtlichen Urkunden aus. Hierzu mussten sie einen Diensteid leisten. In diesem Jahr bilden wir im Bereich Verwaltung drei Beamten und einen Verwaltungsfachangestellten aus.  Am Montagnachmittag eröffnete ich offiziell die Ausstellung unseres UpCycling-Centers im Saarpark-Center in Neunkirchen. Über dieses Projekt habe ich schon oft berichtet. Bis Ende nächster Woche können Sie sich die tollen Ausstellungsstücke, die auch zum Verkauf angeboten werden, im Saarpark-Center direkt aus der Nähe betrachten. Zahlreiche Firmen aus dem Landkreis Neunkirchen stellen für dieses Projekt, das im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden ist, ihre Reststoffe aus der Fabrikation u. ä. zur Verfügung. Ob Stühle, Tische oder auch kleine Streuartikel – das Team unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH stellt hochwertige Waren her. Den Abschluss meines Arbeitstages stellte die Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses dar. Bestandteil dieser Sitzung war die Beratung und Beschlussfassung zur Weiterführung des Jugendcafés Neunkirchen. Das 1994 eröffnete Jugendcafé Neunkirchen leistet gerade in der Neunkircher Innenstadt wichtige Jugendarbeit. Das Jugendcafé hat an vier Tagen in der Woche geöffnet und wird rege besucht. Im Jugendcafé Neunkirchen sind ca. 90 % der Besucher/innen ausländischer Herkunft. Daher ist das Jugendcafé ein wichtiger Treffpunkt vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund. Gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Josef, der Kreisstadt Neunkirchen und dem Landkreis finanzieren wir diese wichtige Einrichtung. Danach wurden Zuschüsse gemäß den Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Neunkirchen verteilt. Hier gewährt der Landkreis freien Trägern der Jugendhilfe Zuschüsse. So werden beispielsweise Betriebskosten und Erhaltungsaufwand für Jugendräume und Jugendfreizeitstätten bezuschusst. Insgesamt 26 Einrichtungen können sich über finanzielle Zuwendungen in diesem Jahr freuen. Auch wurde ein interessantes und wichtiges Projekt im Bereich der sozialen Arbeit vorgestellt. Der Landkreis Neunkirchen fördert schon seit vielen Jahren die Beratungsstelle des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies e. V. „Brigg“. Hier gibt es ein weiteres Projekt für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien und Lebensgemeinschaften namens „Wiesel“. Kinder und Jugendliche die in den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel in einem solch schwierigen Umfeld aufwachsen, profitieren von diesem Projekt. Nicht nur den Kindern und Jugendlichen soll geholfen werden, auch die Eltern werden im Hinblick auf die Wahrnehmung ihrer elterlichen Rolle und ihrem Verantwortungsbewusstsein im Rahmen einer Beratung gestärkt. Insbesondere werden sie für die Auswirkungen der Folgen ihres Drogenkonsums auf die Entwicklung ihrer Kinder sensibilisiert. Darüber hinaus finden Fortbildungen für Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, zur Problematik Kinder aus suchtbelasteten Familien statt.

 

Am Dienstag begrüßte ich – gemeinsam mit der Leiterin unseres Personalamtes und dem Vorsitzenden des Personalrates - 20 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kreisverwaltung, die im Laufe dieses Jahres eingestellt wurden. Mir ist es wichtig, die Kolleginnen und Kollegen persönlich kennen zu lernen und ihnen die wichtigen Aufgaben unserer Kreisverwaltung näherzubringen. Wir alle engagieren uns in unserer Verwaltung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Deswegen ist es für mich besonders wichtig, den Dienstleistungscharakter unserer Verwaltung zu unterstreichen. Am Nachmittag leitete ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen eine Sitzung des Kreditausschusses.

 

Um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ging es am Mittwochmorgen. Hier stand ein Gespräch mit der regionalen Entwicklungsagentur über den Verlauf der einzelnen Projekte an. Schwerpunktmäßig ging es um die Fortsetzung unseres Start-Up-Centers in Neunkirchen, dessen Projektträger unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist. Das Start-Up-Center Neunkirchen bietet Menschen mit kreativen Geschäftsideen optimale Rahmenbedingungen auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit. Sie erhalten kostenfrei, individuell gestaltete und komplett eingerichtete Start-Up-Räume, kompetente Netzwerkpartner sowie ein fortwährendes Beratungs- und Betreuungsangebot durch unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft vor Ort und werden daher auf ihrem Weg in die Selbständigkeit optimal begleitet. So konnte es beispielsweise einer Verlagsgründerin, einem Webentwickler oder Start-Up-Gründer aus dem Bereich Bauen und Wohnen gute Startvoraussetzungen bieten. Am Mittag besuchte ich den Integrationsbetrieb Haseler Mühle, der sich in Neunkirchen-Wellesweiler befindet. Hier handelt es sich um einen Integrationsbetrieb mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft. Betrieben wird diese Einrichtung von der Neuen Arbeit Saar (NAS); auch die Aktion Mensch hat den Aufbau des Betriebes unterstützt. Er bietet 15 Menschen mit und ohne Behinderung Arbeit. Spezialisiert hat sich die Haseler Mühle auf Samen und Pflanzen gebietseigener Wildblumen, die im Saarland und darüber hinaus verkauft werden. Ich kam auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebes in Kontakt und erfuhr aus erster Hand, wie wichtig für sie die Arbeit im Integrationsbetrieb ist. Die Haseler Mühle ist ein wichtiges soziales Projekt, das zugleich nachhaltig aktiv ist. Um ein schwieriges Thema ging es im Anschluss im Neunkircher Landratsamt. Dort tagte in unserem Dienstgebäude die 13. Fachkonferenz zur Kinderhospizarbeit. In diesem Jahr widmete sie sich schwerpunktmäßig der Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung. In meinem Grußwort würdige ich das Engagement des Kinderhospizdienstes und aller im Hospizdienst tätigen Menschen. Hospizarbeit mit geistig behinderten Menschen ist eine besondere Herausforderung, denn sie begleiten, sie beraten, sie helfen – sind einfach da, wenn es um die Begleitung der Menschen am Ende ihres Lebens geht. Deshalb sind alle, die sich rund um den Kinderhospizdienst Saar engagieren, für mich echte Vorbilder. Zwei Fachvorträge von Sanitätsrat Dr. Dietrich Wördehoff und Stephanie Witt-Loers rundeten die Fachkonferenz ab. Auch die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann würdigte die großartige Leistung der in der Hospizarbeit Tätigen. Am späten Nachmittag eröffnete ich gemeinsam mit dem Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer, dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler und dem Geschäftsführer Hans-Ulrich Thalhofer vom Saar-Lor-Lux Umweltzentrum die 5. Veranstaltung unserer Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“. Diese Vortragsveranstaltung fand dieses Mal im Gewölbekeller der Evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler statt. In dieser Veranstaltung ging es schwerpunktmäßig um die Sanierung denkmalgeschützter Objekte. Hier hat die Stadt Ottweiler eine Vorreiterrolle.

 

Gestern fand das Vierteljahresgespräch mit unserem Personalrat statt, in dem es um viele Themen unserer Kreisverwaltung ging. Unsere Verwaltung ist in einem ständigen Wandel und daher gibt es natürlich viele Themen, die wir mit den Mitarbeitervertreterinnen und Mitarbeitervertretern besprechen.  Anschließend gratulierte ich einer Mitarbeiterin zum 40. Dienstjubiläum. Am Nachmittag tagte dann der Kreistag. Im öffentlichen Teil ging es um die Vergabe von Bauleistungen am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum, das wir grundlegend sanieren. Danach wurde die Gewährung eines Zuschusses zu den Lohnkosten für fünf Arbeitsverhältnisse bei der Neuen Arbeit Saar, der Arbeitslosenselbsthilfe Neunkirchen beschlossen. Auch der Jahresabschluss 2017 der Tourismus- und Kulturzentrale stand auf der Tagesordnung unseres Kreistages. Einen größeren Raum nahm der Vortrag unserer Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker ein, die uns das Klimaschutzteilkonzept und den Analysebericht „Eigene Liegenschaften des Landkreises Neunkirchen“ vorstellte. Dieses Konzept wurde aufgestellt, da der Landkreis seit 2002 energetische Optimierungsmaßnahmen an seinen Liegenschaften durchführt. Hier geht es darum, die Wirkung dieser getätigten Maßnahmen zu analysieren und dabei auch eine Ermittlung der aktuellen Gebäudezustände durchzuführen. Wichtig ist es, dass der Landkreis sich in Bezug auf den Klimaschutz positioniert und sich auch weiterhin darum bemüht, entsprechende Fördermittel zu bekommen. Ziel soll eine Erhaltung und Verbesserung des Gebäudezustandes unserer zahlreichen Liegenschaften sein. Der Vortrag machte eindrucksvoll deutlich, wie konkret sich die Maßnahmen der letzten Jahre auf den Energieverbrauch ausgewirkt haben.

 

Am heutigen Morgen tagte Akademieausschuss des Sparkassenverbandes Saar, dessen Mitglied ich bin. Danach fanden verwaltungsinterne Gespräche statt.

Wenn dieser Blog erscheint, besuche ich eine Ausstellungseröffnung in der alten Schule Mainzweiler. Gastgeber ist unsere Kreisvolkshochschule. Eine Mitarbeiterin unseres Landkreises – Sarah Köhler – die beeindruckende Fotografien präsentiert, stellt in der alten Schule aus. Daher war es mir ein Anliegen, die künstlerische Tätigkeit meiner Mitarbeiterin zu würdigen.

 

In der kommenden Woche wird dieser Blog urlaubsbedingt pausieren. Danach werde ich wieder über meinen Alltag berichten. Apropos berichten: Gestern Morgen wurde ich von meinem Team überrascht und bekam einen Kuchen überreicht, da ich gestern 1.000 Tage im Amt war. Die Zeit – so kommt es mir vor – ist wie im Flug vergangen.  Ich hoffe, ich kann auch mit diesem Blog die vielfältigen Aufgaben des Landrates und unserer Kreisverwaltung transparenter gestalten.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, bis bald!

 

Ihr Sören Meng


21.09.2018: Eine prallgefüllte, themenreiche Woche

Zertifikatsübergabe an die neuen Demenzhelferinnen
Vorstellung des neuen Lebenshilfe-Kalenders 2019
Vorstellung der Bildungsplattform
Vorstellung der neuen Ehrenamtsplattform
Inbetriebnahme des neuen Fischfanggerätes in der Oster
Impressionen des Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen
Impressionen des Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen
Landrat Meng besuchte die Wärmestubb in Neunkirchen

Los ging es am Montag mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. Danach wurde ich im Rahmen einer begleitenden Untersuchung zum Projekt Land(auf)Schwung vom Thünen-Institut interviewt. Es ging darum, wie zufrieden wir mit dem Verlauf unseres Projektes Land(auf)Schwung sind und ob es ggfls. für fortführende Projekte Verbesserungsvorschläge gäbe. Diese Befragung war sehr umfangreich und behandelte viele Aspekte des erfolgreichen Projektes. Am Nachmittag war ich dann bei proWIN zu Gast, die mit ihrer Akademie am Erlebnisort Reden zu finden ist. Diese Akademie des erfolgreichen Unternehmens wird erweitert - die Planungen hierzu erfuhr ich aus erster Hand. Um die Würdigung des Ehrenamtes ging es im Anschluss bei einer Veranstaltung in der saarländischen Staatskanzlei. Hier verlieh die Sozialministerin Monika Bachmann in Vertretung von Ministerpräsident Tobias Hans die Ehrenamtsnadel an Christel Theobald aus Eppelborn, Helmut Ries aus Schiffweiler und Erik Meisberger aus Merchweiler. Christel Theobald gehört schon seit Jahrzehnten dem Deutschen Roten Kreuz an und ist für viele Aktionen verantwortlich. Fast 70 Jahre Engagement in der Feuerwehr sind bei Helmut Ries zu verzeichnen. Erik Meisberger ist - trotz seiner Jugend - seit vielen Jahren beim Malteser Hilfsdienst aktiv. Wie ich schon oft an dieser Stelle betont habe, ist das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger für eine funktionierende Gesellschaft und das Gemeinwohl wichtig. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass man solche Veranstaltungen durchführt. Mit der Verleihung unseres Ehrenamtspreises, mit der Ausgabe der Ehrenamtskarten und auch durch die Aktivitäten der Ehrenamtsbörse wollen wir das Ehrenamt im Landkreis Neunkirchen aktiv begleiten. Noch einmal herzlichen Glückwunsch den Geehrten für ihr großes ehrenamtliches Engagement.

 

Der Dienstagmorgen begann mit einem Gespräch rund um das Thema Herzgesundheit, an dem Kathrin Herbst, die Projektleiterin unserer Vitalregion (ein Projekt von Land(auf)Schwung) und eine Mitarbeiterin unserer Kreisverwaltung, Anja Stuppi  - die u. a. für das Projekt „Das Saarland lebt gesund“ verantwortlich ist, teilnahmen. In allen Städten und Gemeinden hatten wir seit November 2017 sogenannte Cardio-Days durchgeführt, um auf das Thema HerzGesund hinzuweisen. Nun befinden wir uns in einer weiteren Projektphase. Als nächstes ist geplant, eine Erhebung durchzuführen, wo im öffentlichen Raum Defibrillatoren zur Verfügung stehen. Das Projekt werden wir in wenigen Wochen vorstellen. Um Inklusion ging es bei der Ausstellung des Lebenshilfe-Landesverbandes, die den Titel GANZ PLASTISCH trägt. Die Lebenshilfe lobte auf Bundesebene einen Wettbewerb aus, an dem sich auch der Landesverband Saarland beteiligte. Zukünftige Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger machten bei diesem Kreativwettbewerb mit und gestalteten interessante Exponate rund um das Thema „Teilhabe statt Ausgrenzung“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich erlebte junge Menschen, für die ihr Beruf eine Berufung darstellt und die sich aktiv für eine Teilhabe der Menschen mit Behinderungen engagieren. Diese jungen Menschen beeindruckten mich sehr. Auch die Saarbrücker Zeitung würdigte diese besondere Ausstellung mit einem Artikel. Diesen können Sie hier lesen. In Kürze werden einige Exponate auch im Landratsamt zu sehen sein. Um Schulentwicklung ging es dann am Nachmittag in einem Gespräch mit den Verantwortlichen des Bildungsministeriums und unserer Verwaltung. Thema war, wie wir unsere Schulen fit für die Zukunft machen und die Schulentwicklungsplanung weiter forcieren können. Bereits zum wiederholten Mal konnte ich im Anschluss Ausbildungszertifikate an ehrenamtliche Demenzhelferinnen und Demenzhelfer aushändigen. Wie wir alle wissen, sind deutschlandweit bis zu 1,6 Mio. Menschen mittlerweile an Demenz erkrankt. Aus diesem Grund engagieren sich auch im Landkreis Neunkirchen zahlreiche Träger, Vereine aber auch unsere Leitstelle Älter werden und der Demenzverein für die betroffenen Menschen und ihre Familien. Der Landkreis Neunkirchen ist im Bereich Hilfe zur Pflege zentraler Ansprechpartner in unserer Region. Im stationären und ambulanten Bereich engagieren sich viele Menschen. Ein erfolgreiches Zusammenwirken von qualifizierten, engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist ein bewährtes zukunftsfähiges Modell. So konnten wir in den vergangenen sechs Jahren bereits über 100 Männer und Frauen zu Demenzhelferinnen und Demenzhelfern ausbilden. Durch diese Ausbildung sind die Ehrenamtler berechtigt, bei den 11 Betreuungsgruppen und den familienentlastenden Diensten in unserem Landkreis demenzkranke Menschen zu betreuen. Dies ist eine wichtige und vor allem verantwortungsvolle Arbeit. Ich danke an dieser Stelle auch ganz herzlich dem Caritasverband, der für die gute Ausbildung verantwortlich zeichnet und auch der Leitstelle „Älter werden“, die es versteht, das Netzwerk weiter auszubauen. Danach tagte das Entscheidungsgremium unseres Projektes Land(auf)Schwung, das noch bis Ende 2019 läuft. Hier ging es darum, sich aus erster Hand von den Projektträgern über aktuelle Projekte und deren Verlauf zu informieren und auch weitere Projekte zu fördern. So wurden u. a. Fördergelder für das Projekt Repair-Café in Neunkirchen und auch für ein innovatives Schulprojekt genehmigt. Nach dieser Sitzung ging es zum Tagesabschluss nach Neunkirchen zur Sparkasse, wo die Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen den Kunstkalender 2019 präsentierte. Dieser Kunstkalender erfreut sich schon seit vielen Jahren größter Beliebtheit und zeigt, wie kreativ und lebensfroh Künstlerinnen und Künstler der Lebenshilfe sind. Zu diesem Kunstkalender gibt es auch eine Ausstellung, die noch bis Ende November 2018 in der Sparkasse Neunkirchen, Geschäftsstelle Oberer Markt, zu bewundern ist. Der Kalender kostet 10 Euro und kann in allen Filialen der Sparkasse Neunkirchen erworben werden. Der Erlös kommt der Lebenshilfeeinrichtung zu Gute.

 

Am Mittwochmorgen tagten die Gremien von Wasserzweckverband und Wasserversorgung Ostsaar GmbH. Hier wurde der Jahresabschluss 2017 festgestellt, aber auch neue Bauprojekte wurden freigegeben. Danach wurden in einer Pressekonferenz zwei erst durch Land(auf)Schwung ermöglichte Projekte vorgestellt. Zum einen die innovative Ehrenamtsplattform, zum andern die neue Bildungsplattform. Viele Menschen im Landkreis Neunkirchen sind ehrenamtlich tätig. In Kooperation mit dem AAL-Netzwerk entstand jetzt eine internetbasierte Börse, die ein moderner Marktplatz für das Ehrenamt ist. Diese Börse soll die Schnittstelle von Vereinen und Organisationen suchen und Bürger mit den Vereinen in Kontakt bringen. Damit ist sie eine professionelle Vermittlungsbörse, die Ehrenamtliche und Einrichtungen zusammenbringt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich im Internet auf der Seite übersichtlich und umfassend zu informieren. So haben Interessierte erst einmal die Möglichkeit, „unverbindlich“ zu schnuppern. Betreut wird diese Plattform von unserer Ehrenamtsbörse unter der Leitung von Dr. Matthias Schilhab. Es handelt sich um ein sehr niedrigschwelliges Angebot mit einfachen Strukturen und einer intuitiven Bedienung. Wir erhoffen uns damit, Ehrenamtler und Vereine schneller zusammen zu bringen. Um die Bildung im Landkreis Neunkirchen geht es bei der Bildungsplattform, die gemeinsam mit dem Landesinstitut für präventives Handeln entstanden ist. Der Landkreis Neunkirchen orientiert sich an der im Jahr 2001 beschlossenen europäischen Initiative, einen Raum des lebenslangen Lernens zu schaffen. Auf dieser Plattform finden sich 1.550 regionale Bildungsanbieter aus unterschiedlichen Bereichen. Beispielsweise Schulen und KiTas, Vereine, Freizeiteinrichtungen oder Träger der Jugendhilfe und Bildungsangebote in den Kommunen. Ziel soll es sein, dass sich Bürgerinnen und Bürger schnell und umfassend einen Überblick verschaffen können und gezielt nach Bildungsangeboten im Landkreis suchen können. So haben auch Migranten schneller die Möglichkeit, sich im Internet über Integrationsangebote zu erkundigen. Eltern finden schnell passende Sportangebote für ihre Kinder, Ratsuchende finden tolle Fortbildungsangebote. Das Portal soll stetig ausgebaut werden. Es ist jetzt schon beschlossen, ein Zusatzmodul zu entwickeln, das zukünftig eine umfassende Übersicht über konkrete Kurs- und Bildungsangebote der Bildungsanbieter liefert. Der Abschluss meines Arbeitstages war ehrenamtlich geprägt, denn ich nahm an der Vorstandssitzung der Lebenshilfe Neunkirchen teil, dessen Vorstandsmitglied ich seit Jahren bin.

 

Gestern tagte der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS). In öffentlicher Sitzung wurde der Jahresabschluss 2017 vorgestellt, auch ging es um die Optimierung des ÖPNV im Saarland. Hierzu gab es Präsentationen; auch wurde berichtet über die Entwicklung der Regio-Buslinien und entsprechende Vergabeverfahren sowie Baustellenkonzepte. Ziel des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland soll es sein, den öffentlichen Personennahverkehr weiter auszubauen und transparenter und damit bürgerfreundlich zu gestalten. Hier sind wir auf einem guten Weg, da alle Akteure sich dafür engagieren Synergien zu nutzen, um damit den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen. Gestern Nachmittag ging ich sprichwörtlich ins Wasser, denn die Arbeitsgemeinschaft Oster (ein Zusammenschluss aus mehreren Angelvereinen) stellte mir ein durch den Landkreis Neunkirchen mitfinanziertes Fischfanggerät vor. Hier geht es darum, den Fischbestand in den Gewässern im Landkreis zu kontrollieren, um Umwelteinflüsse rechtzeitig beurteilen und steuern zu können. Auch hier leistet das Ehrenamt eine wichtige ökologisch nachhaltige Arbeit. Danach tagte im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler der Kreisausschuss. In dieser Sitzung standen die Vergaben für zahlreiche Baumaßnahmen auf dem Programm, aber auch soziale Themen wurden behandelt. So wurde ein Zuschuss für das wichtige Projekt MobiSaar genehmigt, das mobilitätseingeschränkten Menschen hilft, sich im Alltag besser zurechtzufinden, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Hier wurden zehn Arbeitsplätze gewährt. Bei diesen Arbeitsplätzen handelt es sich um Plätze, die Menschen wahrnehmen, die sehr lange arbeitslos waren und einen neuen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten sollen. Auch wurde eine Stelle für den Stromsparcheck-Kommunal Neunkirchen finanziert. Der Stromsparcheck stellt eine Beratungsleistung dar, die sich an Menschen mit weniger finanziellen Mitteln richtet. Hier soll erreicht werden, dass effiziente Tipps fürs Stromsparen vermittelt werden können, um Geld einzusparen und letztendlich auch um Ressourcen zu schonen.

 

Heute Morgen eröffnete ich mit dem Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen, Jörg Aumann,  den 17. Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen in der Gebläsehalle. Diese tolle Veranstaltung hat sich seit Jahren bewährt und bietet Bürgerinnen und Bürgern viele Impulse rund um das Thema Älterwerden. Ziel soll es sein, dass die Bürgerinnen und Bürger möglichst lange aktiv an der Gesellschaft teilhaben können. Dieser Eröffnung schloss sich der Besuch der Wärmestubb Neunkirchen an. Die ökumenische Wärmestubb ist eine gemeinsame Einrichtung des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies e. V. und dem Diakonischen Werk an der Saar gGmbH. Sie ist ein Treffpunkt für Wohnungslose und Menschen mit ungenügendem Wohnraum. Neben einer umfassenden Beratung bietet die Einrichtung eine Kleiderkammer, die Möglichkeit Wäsche zu waschen und zu duschen. Ich tauschte mich hier mit den Verantwortlichen aus. Die Wärmestubb befindet sich mitten in Neunkirchen, in der Bahnhofstraße 26  im Haus der Diakonie.

 

Morgen und übermorgen heißt es dann wieder „Herbst auf Finkenrech“.  Hier werden zahlreiche Aussteller herbstliche Produkte aus der Region und darüber hinaus präsentieren. Ich werde selbst am Sonntag vor Ort sein und nach dem ökumenischen Gottesdienst die Veranstaltung offiziell eröffnen. Ich danke an dieser Stelle der Tourismus- und Kulturzentrale für die Organisation, dem Umweltamt für die Pflege unserer wunderschönen Gartenanlage  und allen, die sich für die Großveranstaltung  –  die weit über die Region hinausstrahlt  –  engagieren.  

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


14.09.2018: Fachtagung, mehr Demokratie und Jobmesse

Eröffnung Fachtagung „Das Kindergesicht von Armut – Gesundheitsförderung bei sozialer Benachteiligung“
Landrat Meng auf der Demokratiekonferenz
Am Donnerstag absolvierte Landrat Meng ein Kurzpraktikum im Jobcenter Neunkirchen
Eröffnung des neuen Obstlehrgarten auf Finkenrech
Jobmesse für Gesundheitsberufe im SPBBZ Neunkirchen - organisiert von unserer Vitalregion
Im Rahmen der Jobmesse konnte man auch Blut spenden - diese Gelegenheit nahm Landrat Meng natürlich wahr - bereits zum 25. Mal

Meine sehr arbeitsreiche Woche begann im „Big Eppel“ in Eppelborn. Hier fand eine Fachtagung „Das Kindergesicht von Armut – Gesundheitsförderung bei sozialer Benachteiligung“ statt. Der Arbeitskreis Kindergesundheit, geleitet von Frau Dr. Simon-Stolz, hatte eine sehr inhaltsreiche Tagung vorbereitet. Wir alle wissen, dass Kinder unsere Zukunft sind und Gesundheit das höchste Gut eines jeden Menschen ist. Daher ist gerade die Gesundheitsförderung von unseren jüngsten Mitmenschen besonders wichtig. Kinder von sozial benachteiligten Familien haben oftmals verstärkt mit körperlichen und psychischen Krankheiten zu kämpfen, da die Alltagsbelastungen besonders hoch sein können. Prävention und Gesundheitsförderung muss daher dort ansetzen, wo schwierige Lebenslagen und soziale Ungleichheit zu finden sind, um den zunehmenden gesundheitlichen und psychosozialen Problemen der betroffenen Kinder und Familien entgegenzuwirken. Dabei gilt es, das bestehende Unterstützungsangebot optimal zu nutzen. Wir haben hier im Landkreis Neunkirchen ein verlässliches Hilfenetzwerk aufgebaut. Diese Fachtagung war am Puls der Zeit und griff Themen auf, die gesellschaftlich relevant sind. Auch die Saarbrücker Zeitung würdigte diese Tagung überregional. Die Berichterstattung finden Sie  hier.

Danach ging es nach Saarbrücken, wo die Aufsichtsratssitzung der VSE stattfand.Im Anschluss fand das Jour fixe mit dem Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale statt. Unsere TKN ist derzeit damit beschäftigt, die beliebte Veranstaltung „Herbst auf Finkenrech“ – die am übernächsten Wochenende (22./23.09.2018) stattfindet – vorzubereiten. Der Abschluss meines Arbeitstages stellte die Sitzung unseres Kreisvolkshochschule-Beirates dar. Hier wurde u. a. über einen neuen örtlichen Leiter der Volkshochschule Ottweiler beraten. Dieser Leiter wird dann in der übernächsten Woche durch den Kreistag bestellt. Unsere Kreisvolkshochschule leistet einen wichtigen Beitrag zur Erwachsenenbildung und stellt das lebenslange Lernen in den Fokus seiner Arbeit.

 

Um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ging es in einer Besprechung am Dienstag. Ein zentrales Projekt von Land(auf)Schwung ist unser UpCycling-Zentrum, wo aus alten Stoffen neue Dinge entstehen. Hier arbeitet unsere Beschäftigungsgesellschaft  AQA gGmbH hervorragend mit dem Projektträger dem IfaS zusammen. Ziel von Land(auf)Schwung ist es, auch nach der Projektlaufzeit 2019 dieses Projekt am Leben zu erhalten. Die Projektverantwortlichen unserer regionalen Entwicklungsagentur, dem IfaS, stellten mir ihre Überlegungen vor. So soll auch das Angebot des Web-Shops optimiert werden. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es hier. Um die Entwicklung unserer Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) ging es in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer Stefan Kunz und einem Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Hier wurde mir der Jahresabschluss 2017 vorgestellt. Die Wasserversorgung Ostsaar GmbH und der Zweckverband Wasserversorgung versorgen seit über 60 Jahren rund 100.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Die WVO beliefert die Bürgerinnen und Bürger mit Wasser von höchster Qualität zu wirtschaftlichen Konditionen. Trinkwasser ist unser höchstes Gut und das am besten kontrollierte Lebensmittel. Daher wird empfohlen, 1,5 bis 2 Liter täglich davon zu trinken. Wie wir alle wissen, geht eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme zu Lasten von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kann sich bei einem Mangel deutlich verringern. Deshalb ist regelmäßiges Trinken (alkoholfrei ;)) so wichtig. Am Nachmittag fand im Landratsamt in Neunkirchen die Demokratiekonferenz statt. Gemeinsam mit unserem Kreisjugendamt organisierte das Adolf-Bender-Zentrum im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie einen Informations- und Konferenztag für junge Menschen. Hier ging es um demokratische Wertevermittlung und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Ich finde es wichtig, dass gerade junge Menschen sich mit dem hohen Gut Demokratie beschäftigen. In meinem Grußwort nahm ich auch Stellung zu den Ereignissen in Chemnitz. Die Ereignisse in Chemnitz stehen für mich für eine gesellschaftliche Fehlentwicklung. Auf der einen Seite fühlen sich Bürger nicht mitgenommen, sie sind anfällig für Fake-News und Neiddebatten, auf der anderen Seite können Rechtsgesinnte wie Rattenfänger auftreten, mit plumpen Parolen, mit ausgrenzendem Gedankengut, das Werte mit Füßen tritt. Hier müssen wir alle aufstehen, nichts kleinreden, wir müssen unsere Stimmen erheben, gegen diese geballte rechte Dummheit. Wir müssen den Menschen zeigen, wie empfänglich diese Parolen sind, wie banal und unmoralisch die rechten Schlechten sind. Wenn wir jetzt nicht reagieren, stellen wir gerade die Werte, die unser Leben lebenswert machen, in Frage. Auch über diese Veranstaltung berichtete die SZ, den Artikel finden Sie hier. Im Anschluss ging es für mich wieder nach Ottweiler, wo der Bau- und Schulausschuss in nicht öffentlicher Sitzung im Historischen Sitzungssaal tagte. Hier war ein Thema die Weiterentwicklung unserer Schulstandorte.

 

Um die psychosoziale Belastung am Arbeitsplatz ging es in zwei Veranstaltungen, die intern am Mittwoch im Landratsamt Neunkirchen und Ottweiler stattfanden. Die Firma BEST hat eine anonyme Befragung unter den Landkreisbediensteten bezüglich der Belastung durchgeführt. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von BEST besprach ich die Ergebnisse und kündigte Maßnahmen an, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten sollen. Am Nachmittag trat ich dann mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern des Landkreises zusammen. Hier ging es um kommunale Themen, aber auch um die interkommunale Zusammenarbeit – wie beispielsweise eine gemeinsame Vergabeplattform. Hier ziehen wir an einem Strang, denn es gilt, unseren Landkreis Neunkirchen für die Zukunft stark zu machen. Ich nutzte die Gelegenheit und stellte der Runde Überlegungen zur Regionalmarke des Landkreises Neunkirchen, die im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung entsteht, vor. Tolle Informationen zu unserer Regionalmarke „Wertvolles aus der Willkommensregion Neunkirchen“ gibt es im Internet unter  www.wertvolles-neunkirchen.de.

 

Der gestrige Tag begann für mich ungewöhnlich. Vor einigen Wochen nahm ich an der Personalversammlung unseres Jobcenters teil und äußerte den Wunsch, einmal ein kurzes Praktikum dort zu machen. Meine berufliche Laufbahn begann ich 1991 mit der Ausbildung beim Arbeitsamt Neunkirchen. Mir war es ein Herzensanliegen, etwas mehr von den derzeitigen Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen im Jobcenter zu erfahren. Kurz vor 8.00 Uhr ging es in der Eingangszone des Jobcenters los. Danach erlebte ich Beratungsgespräche und Antragsangelegenheiten. Das Team des Jobcenters in Neunkirchen und Illingen macht einen hervorragenden Job. Auf der einen Seite gibt es eine große Erwartungshaltung seitens der Kunden, auf der anderen Seite verstehen sich die Kolleginnen und Kollegen als Dienstleister. Sie sorgen mit dafür, dass Integration in den Arbeitsmarkt auch von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gelingen kann. Die Stunden dort haben mich sehr beeindruckt. Um ein nachhaltiges Thema ging es im Anschluss im Freizeitzentrum Finkenrech. Dort eröffnete ich den neuen Obstlehrgarten. Mit diesem Obstlehrgarten wollen wir dokumentieren, wie wichtig der heimische Obstanbau ist und darauf hinweisen, dass auch diese Tradition nicht verloren geht. Wir erleben derzeit, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher großen Wert darauf legen, regionale Produkte kaufen zu können. Eine Möglichkeit, regionale Produkte zu erwerben ist es, selbst welche anzubauen. Mit unserem Freizeitzentrum Finkenrech verstehen wir uns als Ort der Nachhaltigkeit. Wir wollen Wissen vermitteln und auch Anleitungen und Anregungen geben sich selbst zu Hause mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Daher sind wir uns sicher, dass von diesem Obstlehrgarten viele Impulse ausgehen werden. Darüber hinaus ist auch ein Biogarten angedacht. Den heutigen Artikel der Saarbrücker Zeitung zum Obstlehrgarten findne Sie hier. Gestern Nachmittag standen dann interne Termine auf dem Programm.

 

Heute Morgen war ich dann zu Gast bei der Jobmesse der Gesundheitsberufe, die zum dritten Mal im Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen stattfand. Diese Jobmesse bietet Schülerinnen und Schülern interessante Einblicke in Gesundheitsberufe. Die Resonanz darauf war groß. Fachleute verschiedener Unternehmen standen Rede und Antwort und vermittelten wesentliche Einsichten in die Berufsvielfalt. Zudem gab es die Möglichkeit Blut zu spenden. Dieses Angebot nahm ich wahr. Blut spenden ist wichtig, denn wir erleben, dass die Zahl der Blutspenden, die dringend benötigt werden, immer weiter zurückgeht. Hier kann jeder etwas Gutes tun.

 

Am Sonntagmorgen bin ich in der evangelischen Kirche in Ottweiler, die mit einem Eröffnungsgottesdienst landesweit auf die Diakoniesammlung 2018 aufmerksam machen wird. Hier ist es mir wichtig, durch meinen Besuch ein Zeichen zu setzen, denn durch die Diakoniesammlung können Menschen aktiv unterstützt werden.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende

Ihr Sören Meng


07.09.2018: Auf zur Neunkircher Messe

Bei der Arbeit im Büro
Vorstandssitzung des Landkreistages
Eröffnung der Neunkircher Messe
Die Neunkircher Messe ist noch bis Sonntag geöffnet - der Eintritt ist frei!

Nachdem der vergangene Blog sehr ausführlich war, wird dieser Blog deutlich kleiner ausfallen, da ich am Dienstag und Mittwoch auf einer Fortbildung war.

Mein Dienstbeginn war für mich am Montag bei der Sparkasse Neunkirchen, wo ich dem Vorstandsvorsitzenden Markus Groß zu seinem 40. Dienstjubiläum die Wünsche des Verwaltungsrates entgegenbrachte. Markus Groß ist ein waschechter „Sparkässler“, der vor 40 Jahren seine Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse Neunkirchen begann. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Danach fand in Ottweiler das verwaltungsinterne Jour fixe statt, in dem ich  - gemeinsam mit den Dezernenten und einigen Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern aktuelle Termine besprach und vorbereitete. In Anschluss standen interne Termine auf meiner Agenda.

 

Gestern Morgen gratulierte ich einer langjährigen Kollegin zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Diese persönliche Gratulation ist mir immer sehr wichtig, weil ich in einem persönlichen Gespräch zum Ausdruck bringen möchte, wie dankbar eine Verwaltung sein kann, engagierte Kolleginnen und Kollegen zu haben. Anschließend ging es nach Neunkirchen, wo ich an der Sitzung Dialog Kirche/Stadt teilnahm. Dieser Kreis ist mir wohl bekannt, da ich als langjähriger Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen dieses Gremium leiten durfte. Hier treffen sich regelmäßig Vertreter der Kirchengemeinden, der Kreisstadt und der konfessionellen Träger verschiedener Einrichtungen, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen. Gemeinsam mit weiteren Kollegen der Kreisverwaltung sprach ich mit den Vertretern der Kirchen und der Stadt über den Themenbereich Bildung und Teilhabe. Dieses Bildungspaket gibt es seit 2011 und richtet sich an bedürftige Kinder und Jugendliche, die mit diesem Bildungspaket einen Anspruch auf Bezuschussung für beispielsweise KiTa-Essen, Vereinsbeiträge, Schulveranstaltungen etc. haben. Das Bildungspaket soll gezielt Kinder und Jugendliche unterstützen, deren Eltern nach dem SGB II leistungsberechtigt sind (Sozialhilfe, Kindergeldzuschlag oder Wohngeld beziehen), und damit zu einer besseren Lebensentwicklung beitragen und Chancen ermöglichen.  Bei der Landkreisverwaltung arbeiten in diesem Themengebiet rund 10 Kolleginnen und Kollegen eng mit dem Jobcenter zusammen. Da es sich um eine Bundesleistung handelt, haben wir hier wenig Möglichkeiten, das Antragsverfahren zu vereinfachen, denn wir stellen leider fest, dass diese Leistungen zwar abgerufen werden, aber zu einem extrem hohen bürokratischen Aufwand führen. In unserem Austausch ging es darum, Lösungswege anzudenken, wie wir gegebenenfalls unbürokratischer agieren können. Hier habe ich derzeit Überlegungen, in einem Modellprojekt einen neuen Ansatz zu testen. Allerdings stehen hierzu noch Gespräche aus, sodass ich nicht konkreter werden kann. Der gestrige Nachmittag gehörte dann der Büroarbeit.

 

Heute Morgen besprach ich mich mit dem Team des Sachgebietes Grundsicherung zu aktuellen Herausforderungen. Die Kolleginnen und Kollegen haben eine hohe Fallbelastung. Daher ist mir der Austausch sehr wichtig, um möglicherweise Entlastungsstrategien zu entwickeln. Danach ging es nach Saarbrücken, wo turnusgemäß die Sitzung der Hauptversammlung des Landkreistages Saarland stattfand. Neben der Eröffnungsrede unseres Vorsitzenden, Kollege Udo Recktenwald, gab es ein Grußwort der Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Monika Bachmann, die selbst über Jahre Landrätin war. Kernstück der Veranstaltung war ein Vortrag von Michael Löher, vom Vorstand des  Deutschen  Vereins  für öffentliche und private Fürsorge  e. V. zum Thema: „Sozialgesetzgebung der Bundesregierung in der 19. Legislaturperiode“. Von Saarbrücken aus ging es sofort nach Neunkirchen, wo die traditionelle Neunkircher Messe auf dem Gelände der Neunkircher Verkehrs GmbH eröffnet wurde. Noch bis Sonntag sind Sie eingeladen, sich umfassend über viele spannende Themen und Unternehmen rund um die Wirtschaft in unserer Kreisstadt zu informieren. Vielen Dank den Organisatoren – wie beispielsweise der Kreisstadt Neunkirchen, dem Verkehrsverein Neunkirchen e. V. und auch der Wirtschaftsförderungsgesell-schaft – die es alle zwei Jahre schaffen, eine solch attraktive Messe auf die Beine zu stellen. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei. Der Besuch lohnt sich!

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

 Ihr Sören Meng


31.08.2018: Land(auf)Schwung, Tourismus, ÖPNV

Vorstellung der Bildungsplattform zur Fortbildung im Bereich Industrie 4.0
Einbürgerung im Historischen Sitzungssaal
Scheckübergabe an die Kreisstadt Neunkirchen - Land und Kreis fördern den Neubau der Wiebelskircher Kita
Interview mit Radio Neunkirchen im Rahmen der Scheckübergabe für die Wiebelskircher Kita
Vorstellung der neuen Privat-Banking Beratungseinheit in der Sparkasse Neunkirchen

Diese Arbeitswoche war gewohnt abwechslungsreich und machte wieder deutlich, wie umfangreich die Themenvielfalt ist, mit der ich mich beschäftigen darf.

Am Montag stellte ich eine innovative Bildungsplattform vor, die im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung entstanden ist. Wir wissen, dass der Begriff Industrie 4.0 in aller Munde ist und sich durch die Digitalisierung Produkte, Produktionsprozesse, Logistik und natürlich auch die Arbeit an sich verändern. Aus diesem Grund haben sich der Landkreis Neunkirchen gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) und das Start-Up NEOCOSMO im Rahmen von Land(auf)Schwung auf den Weg gemacht, ein innovatives Bildungsportal mit dem Namen Perspektive 4.0 zu erarbeiten. Dieses Portal stellte ich den Vertretern der Presse – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der NEOCOSMO Dr. Volker Zimmermann – vor. Diese innovative Plattform richtet sich in erster Linie an Auszubildende und junge Arbeitnehmer und natürlich auch an Schulen und Firmen. Die Nutzer erhalten im Rahmen des ca. 8-wöchigen Selbstlernmoduls einen ersten Einblick in die Welt der Industrie 4.0 und erarbeiten sich so Stück für Stück Grundlagen, die zukünftig erhebliche Auswirkungen auf ihre Arbeits-und Lebenswelt haben werden. Ziel ist es, im Rahmen eines Bildungskonzeptes digitale Werkzeuge zu entwickeln, die den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Firmen zu Gute kommen. Wir müssen uns dafür einsetze, dass keiner außen vorbleibt, denn eine zunehmende Technisierung birgt die Gefahr, dass manche Menschen, die nicht den Zugang haben, abgehängt werden. Mit der Bildungsplattform wollen wir diesem Trend entgegentreten. Weitere Informationen gibt es unter www.perspektive.40.de.

Im Anschluss traf ich mich mit dem Geschäftsführer von saaris, dem Projektträger unseres Welcome-Center im Rahmen von Land(auf)Schwung. Hier haben wir in den vergangenen beiden Jahren viele Dinge auf den Weg gebracht, um unsere Willkommensregion bundesweit bekannter zu machen. Ob die Fachberatung für Migranten, das Werben für unsere Region, die Erstellung einer repräsentativen Broschüre und auch die Schaffung eines neuen Logos – es gibt bereits einige positive Ergebnisse dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Jetzt geht es darum, eine mögliche Verstetigung des Projektes anzudenken. Wir werden uns hierzu in den nächsten Wochen und Monaten sehr intensiv austauschen. Von Saarbrücken aus ging es Richtung Fürth, wo ich in der Wern’s Mühle mich mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Stadt Ottweiler und des Landesbetriebes für Straßenbau traf, um über das Themenfeld Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt Fürth zu reden. Hier haben sich zahlreiche Bürger/-innen an mich gewandt und gebeten, die Moderatorenrolle zu übernehmen. Auch Vertreter unserer Straßenverkehrsbehörde waren anwesend. Allerdings sind unsere Einwirkungsmöglichkeiten in diesem Fall recht begrenzt. Wir diskutierten zahlreiche Maßnahmen, um dafür zu sorgen, dass gerade in den Ortseingangsbereichen nicht mehr so schnell gefahren wird. Leider sind in vielen Fällen Radarkontrollen das letzte, aber das wirksamste Mittel, um den „Verkehrsrowdies“ Grenzen zu setzen. Es wurden einige Maßnahmen besprochen; ich hoffe, dass in nächster Zeit konkrete Planungen beginnen können.

 

Um berufliche Schulen und ihre Entwicklung ging es in einem Gespräch am Dienstag mit Vertretern des Bildungsministeriums unter der Leitung der Abteilungsleiterin Frau Wagner-Scheid. Gemeinsam mit dem Abteilungsleiter unserer Bau- und Schulverwaltung, Gerhard Keßler und unserem Leiter der Abteilung Bautechnik, Thorsten Mischo, stellten wir die geplante Sanierung unserer Berufsbildungszentren vor. Hier erwarten wir eine größere Förderung seitens des Bundes. Allerdings muss sichergestellt werden, dass auch die Schule in den nächsten Jahrzehnten gut ausgelastet ist und auch die Berufe, die in denen wir theoretisch ausbilden,  in den kommenden Jahren nachgefragt werden.  Daher haben wir - in enger Kooperation mit der Schulleitung und dem Bildungsministerium – ein Konzept erarbeitet, das sich in der Abstimmung befindet.  Der Landkreis Neunkirchen verfügt über sehr gute Berufsschulen und damit auch über eine gute Infrastruktur für ausbildende Unternehmen. Diesen Status wollen wir erhalten bzw. weiter intensivieren. Deshalb ist mir hier eine enge Kooperation mit dem Bildungsministerium sehr wichtig. Im Anschluss fanden die Einbürgerungsfeierlichkeiten im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler statt. Hier konnte ich 18 neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern ihre jeweilige Einbürgerungsurkunde und ein Exemplar des Grundgesetzes der Bundesrepublik aushändigen.   Für mich symbolisiert die Einbürgerung eine gelungene Integration. Denn wir leben glücklicherweise in einer weltoffenen Gesellschaft und zu diesem Deutschland sagen die neu eingebürgerten Bürgerinnen und Bürger ganz bewusst JA. Die Einbürgerung bietet politische Partizipation, rechtliche Gleichstellung und weitere Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Ein Antrag auf Einbürgerung wird beim Landkreis Neunkirchen gestellt; das Innenministerium des Saarlandes entscheidet letztendlich über die Einbürgerung, die wiederum dann beim Landkreis Neunkirchen selbst vollzogen wird. Ich ging bei diesen Einbürgerungsfeierlichkeiten auch auf die aktuelle gesellschaftliche Situation ein. So machen mich - wie viele andere auch - die Geschehnisse in Chemnitz betroffen. Gewalt ist immer zu verurteilen; aber daraus voreilige Schlüsse zu ziehen, auf die Straße zu gehen um rechtsgerichtete Ansichten zu vertreten, verurteile ich aufs Schärfste. Der größte Teil aller Menschen, die zu uns kommen sind froh, in einem sicheren Land angekommen zu sein. Sie wollen sich qualifizieren, sie wollen sich integrieren und sie wollen einen eigenen Beitrag für ein gelingendes gesellschaftliches Miteinander leisten. Überall wo es mir möglich ist, weise ich immer wieder darauf hin, zu was rechtsgerichtetes Gedankengut führen kann.

Am Nachmittag tagte der Werksausschuss unserer Tourismus- und Kulturzentrale. Im öffentlichen Teil ließ der Werkleiter Christian Rau die vergangene SR3-SommerAlm Revue passieren. Rund 28.000 Besucher feierten in diesem Jahr die beliebte Großveranstaltung. Allerdings stellte die Hitze eine besondere Herausforderung dar. Das Publikum kam etwas später auf den Berg, blieb allerdings wegen der lauen Sommernächte länger. Dies hatte natürlich für die Organisatoren Konsequenzen. Zum ersten Mal unterstützte unser Umweltministerium als neuer Partner unsere Sommeralm. Das eingespielte Sommeralm-Team sorgte für einen reibungslosen Ablauf an den Shuttlebusen. Auch das war Indiz dafür, dass es keine nennenswerten Zwischenfälle  gab. Auch unsere eingesetzte Security lobte die friedliche Atmosphäre. Kleinere Einsätze verzeichnete das DRK; insbesondere Kreislaufbeschwerden durch die extremen sommerlichen Temperaturen machten verschiedenen Gästen zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit den Partnern SR, den Gastronomiebetrieben, Maltitz, Hilfskräfte wie Feuerwehr, THW und Rotes Kreuz funktionierte Hand in Hand in familiärer Atmosphäre. Ein stolzer Betrag von 20.000 Euro konnte zugunsten des Wünsche-Wagens an den ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) übergeben werden. Das war ein persönlicher Wunsch des Alm-Ebi, der in diesem Jahr bekanntlich seine letzte Sommeralm feierte. Die nächste SommerAlm wird vom 19. bis  28. Juli 2019 stattfinden. Damit ist die Zukunft unserer Großveranstaltung gesichert.

 

Am Mittwoch fand ein Termin statt, zu dem ich einen sehr persönlichen Bezug hatte: Das jetzige Gebäude des Freiherr-vom-Stein-Kindergartens, den ich ab 1977 besuchte, wird bald abgerissen und durch einen neuen, funktionalen Bau ersetzt. Auch das Angebot an Krippenplätzen wird deutlich erweitert. Die Kreisstadt Neunkirchen, das Bildungsministerium und der Landkreis als Träger der Jugendhilfe finanzieren diese Maßnahme. Ich nahm die Übergabe des Zuwendungsbescheides in Höhe von rund 730.000 € an Oberbürgermeister Fried zum Anlass, über die Situation der Kinderbetreuung im Landkreis Neunkirchen zu reden. Die 55 Einrichtungen im Kreis leisten eine hervorragende Arbeit. Ziel muss es sein, in Zukunft weitere Plätze für die Betreuung der Kinder zu schaffen. Danach ging es nach Saarbrücken, wo ich mich mit Ministerpräsident Tobias Hans traf. Dies war mein erster offizieller Besuch bei Ministerpräsident Hans in der Staatskanzlei. Wir beide kennen uns seit vielen Jahren gut und waren eine Zeit lang gemeinsam im Neunkircher Stadtrat. Als kleine Überraschung übergab ich unserem Ministerpräsidenten ein Foto, das „seine Kreisstadt“ in einer besonderen Perspektive zeigt. Am Nachmittag war ich in meiner Funktion als Verbandsvorsitzender des ZPS (Zweckverband Personennahverkehr Saarland) unterwegs und tauschte mich mit dem Geschäftsführer aus. Hier finden in Kürze Gremiensitzungen statt, die wir in diesem Termin intensiv vorbesprachen. Unser gemeinsames Ziel mit dem Land ist es, unseren ÖPNV in Zukunft attraktiver zu gestalten. Hier gibt es viele gute Ansätze, die wir gemeinsam verfolgen wollen. Am Abend nahm ich zum ersten Mal an der Kuratoriumssitzung der Kinderkrebshilfe der Krebshilfe Saar teil. Die Kinderkrebshilfe Saar-Pfalz fördert und finanziert kliniknah patientenorientierte Forschungsprojekte. Damit sollen die Heilungschancen weiter verbessert, sichere Behandlungsmethoden gewährleistet, neue Therapieansätze gefunden und Spätfolgen verringert oder gar vermieden werden. Ich wurde kürzlich, gemeinsam mit meinem Kollegen aus dem Landkreis St. Wendel Landrat Udo Recktenwald  in dieses Kuratorium der Stiftung  berufen. Seit Jahrzehnten setzt sich hier auch der frühere Landrat des Saarpfalz-Kreises Clemens Lindemann für diese wichtige Einrichtung ein. In den nächsten Jahren ist ein Neubau eines Hauses, das erkrankten Kindern und ihren Eltern zu Gute kommen wird, geplant. Auch hier wird die Kinderkrebsstiftung einen wichtigen finanziellen Beitrag leisten. Getragen wird diese Stiftung von der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e. V., die seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit leistet. Mit einem kleinen finanziellen Beitrag kann jeder seinen Beitrag dazu leisten, dass es erkrankten Kindern und ihren Eltern ein Stück weit besser geht. Daher engagiere ich mich gerne für die Ziele dieser Stiftung ein, denn die Gesundheit – und gerade die unserer Kinder - ist das höchste Gut.

 

Gestern Morgen besuchte ich die Personalversammlung der Jobcenter im Landkreis Neunkirchen, die in Neunkirchen tagte. Rund 80 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in den gemeinsamen Jobcenter von der Agentur für Arbeit und dem Landkreis in Neunkirchen und Illingen. Ich nahm diese Personalversammlung zum Anlass, mich für das große Engagement zu bedanken. Ich möchte mir in Kürze ein persönliches Bild vom Arbeitsalltag im Jobcenter machen. Vor Jahrzehnten begann ich meine berufliche Tätigkeit beim Arbeitsamt Neunkirchen. Daher bin ich gespannt, wie sich seit dieser Zeit die Arbeitsbedingungen und die Herausforderungen verändert haben. Am Nachmittag stellte ich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Sparkasse Neunkirchen und der Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, meiner Amtsvorgängerin Cornelia Hoffmann-Bethscheider, ein neues Serviceportal unserer Sparkasse Neunkirchen vor. Das neue Team Privat-Banking bietet eine umfassende Betreuung in den Räumen des  Börsencenters. Für diese neue Aufgabe wurde das Börsencenter umgebaut und durch moderne, sehr atmosphärische  Beratungszimmer erweitert. Auch hier ist es unserer Sparkasse wichtig, vor Ort zu sein und die Kundinnen und Kunden individuell und umfassend zu betreuen.

 

Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm ehe es dann am Nachmittag zu einer Vorbesprechung zu einer in Kürze stattfindenden VSE-Aufsichtsratssitzung ging.

Morgen habe ich gleich zwei Schirmherrschaften übernommen: Los geht es mit der Kunstwerkstatt Reden, die in unserer alten Werkstatt stattfindet. Hier können sich Freunde der Kunst Samstag und Sonntag über die großartige Kreativität der Kunstschaffenden im Landkreis Neunkirchen informieren und natürlich auch Kunstwerke kaufen. Im Anschluss startet der 24-Stunden-Spenden-Lauf „Laufen fürs Leben 2018“, den ich eröffnen werde.

Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Gestern war im Saarländischen Rundfunk in der Sendung „Wir im Saarland“ ein interessanter Beitrag des Landkreises Neunkirchen zu sehen. Hier stellte ich interessante, bisher nicht so bekannte Orte des Landkreises vor. Sollte es Ihnen nicht möglich gewesen sein, diesen Kurzfilm anzuschauen, können Sie diesen auch später in der Mediathek des SR abrufen. (Hier der Link, ab Minute 16)

sr-mediathek.sr-online.de/index.php

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


24.08.2018: Abwechslungsreiche Arbeitswoche

Vorstellung der neuen Ehrenamtsplattform durch das AAL Netzwerk
Grußworte bei der Vorstellung des neuen Bildungsprogramms
Das neue Bildungsprogramm für Krippen und Kindergärten
Anja Wagner-Scheid überreichte das neue Bildungsprogramm

24.08.2018: Abwechslungsreiche Arbeitswoche

Der Montag begann mit dem Jour-Fixe unserer Kreisverwaltung, in dem wir aktuelle Themenstellungen besprachen und auch kommende Termine planten. Darüber hinaus war ein Schwerpunkt der Besprechungen, die gestrige Sitzung des Vorstandes des Landkreistages. Hier standen viele Themen auf der Agenda, die ich gemeinsam mit dem Team vorbereite. Sobald die Tagesordnung des Landkreistages bekannt ist, bitte ich die zuständigen Ämter um Ihre Stellungnahmen. Diese fließen dann in meine Beiträge zu den jeweiligen Tagesordnungspunkten ein. Am Nachmittag händigte ich einer langjährigen Mitarbeiterin eine Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum aus. Darüber hinaus standen weitere Besprechungen auf dem Programm.

Nach einem Mitarbeitergespräch ging es am Dienstag ins sogenannte Porzellanzimmer, um eine Ehrenamtsplattform, die zunächst erstmals intern vorgestellt wurde, zu präsentieren. Hier handelt es sich um ein gelungenes Projekt, das im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung mit dem AAL Netzwerk entstanden ist. Ziel dieses Projektes ist die Förderung des Ehrenamtes im Landkreis Neunkirchen. In wenigen Wochen wollen wir diese innovative Plattform der Öffentlichkeit vorstellen. Das AAL-Netzwerk Saar e.V. sieht sich als Anlaufstelle für Lösungen rund um die Themenkomplexe „Alltagsunterstützende Assistenzlösungen“ (AAL). Diese Gesamtversorgungskonzepte sollen durch die intelligente Vernetzung bestehender Produkte und Dienstleistungen, das Leben sicherer, kommunikativer und leichter machen. Auch diese Ehrenamtsplattform, die auch durch Unterstützung einiger Akteure der Kreisverwaltung entstanden ist, wird diesem Anspruch gerecht. Am Nachmittag tagte der Aufsichtsrat der Industrie-Kultur-Saar. Diese Aufsichtsratssitzung tagt nichtöffentlich, so dass ich hier keine Details wiedergeben kann. Die IKS GmbH ist eine Gesellschaft des Saarlandes und wurde 2001 gegründet. Wegen dem Standort Reden, der ebenfalls von der IKS federführend betreut wird, gehöre ich diesem Aufsichtsrat an. Natürlich wurden in dieser Sitzung auch Dinge besprochen, die den Standort Reden weiter voranbringen werden. Aufsichtsratsvorsitzende ist die Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot, die sich in der vergangenen Woche persönlich einen Eindruck vom Erlebnisort Reden machte.

Am Mittwochmorgen standen interne Besprechungen auf meinem Kalender, ehe es dann zur Sitzung des Stiftungsrates der Lebenshilfe ging. Hier bin ich ehrenamtlich tätig. Ziel der Stiftung ist es, das Leben der Menschen mit Behinderungen zu bereichern. Danach traf ich mich mit dem Team unserer Zulassungsbehörde und besprach aktuelle Themenfelder. Unsere Zulassungsbehörde steht immer im Fokus der Öffentlichkeit, da sie ein steter Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises ist. Ich wollte mich aus erster Hand über Abläufe informieren. Verbesserungen für mein Team, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger wurden angedacht und werden in nächster Zeit auf den Weg gebracht. Den Abschluss meines Arbeitstages stellte die Verwaltungsratssitzung der Sparkasse Neunkirchen dar, dessen Verwaltungsratsvorsitzender ich bin. Auch dieses Gremium tagt nichtöffentlich.

Der gestrige Arbeitstag stand ganz im Zeichen der Vorstandsitzung unseres Landkreistages. Hier galt es eine sehr umfangreiche Tagesordnung zu bestreiten. Im Anschluss fand die Regionalkonferenz der Kindertageseinrichtungen im Landkreis Neunkirchen im Landratsamt statt. Hier stellten Vertreter des Bildungsministeriums das neue Bildungsprogramm mit Handreichungen für saarländische Krippen- und Kindergärten vor. Ich begrüße dieses Bildungsprogramm sehr, da unsere 55 Einrichtungen Bildungsorte sind, an denen die Kinder wichtige Erfahrungen für ihr Leben machen. Hier haben sie Gelegenheit ihre sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln und immer wieder Neues zu lernen. Ziel ist es, alle Kinder optimal auf ihren Weg ins Leben zu begleiten, damit alle gleiche Chancen haben. Mit einem Grußwort dankte ich dem Ministerium für Bildung und Kultur, den anwesenden Verantwortlichen der Kitas und meinem Team des Kreisjugendamtes für ihr Engagement und die Erarbeitung des richtungsweisenden Bildungsprogrammes. Das Bildungsprogramm bietet einen fachlichen Orientierungsrahmen für die pädagogische Arbeit in Krippe und Kindergarten. Das neue Bildungsprogramm trägt den neuen Erkenntnissen der Bildungsforschung Rechnung und gibt den Teams viele Tipps für die tägliche Arbeit.

Heute Morgen fanden interne Besprechungen statt, ehe es dann am späten Nachmittag nach Freiburg geht. Hier nehme ich am Ausflug der SPD-Kreistags-Fraktion teil.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

Ihr Landrat

Sören Meng


17.08.2018: Arbeitswoche im Filmformat

Im Rahmen der SR-Dreharbeiten besuchte Landrat Meng das Kirchenmuseum in der Ev. Kirche in Wiebelskirchen
Gedreht wurde auch im Lurçat Museum in Eppelborn
Das Kuratorium der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Neunkirchen tagte im Gut Königsbruch in Homburg-Bruchhof
Margrit von Wegner-Hauenstein brachte die Geschichte des Gutes näher
Als neues Kreistagsmitglied und Mitglied der CDU-Fraktion verpflichtete ich Karin Ecker aus Spiesen-Elversberg
Hochofenbegehung in Neunkirchen
Wanderung auf dem Pingenpfad

17.08.2018: Arbeitswoche im Filmformat

Am Montagmorgen standen interne Rücksprachen auf dem Programm. Danach war ich unterwegs mit einem Filmteam des Saarländischen Rundfunks. Derzeit wird eine Reportage über interessante, noch nicht so bekannte Orte in den saarländischen Landkreisen gedreht. Am Montag stellte ich das Museum der Evangelischen Kirchengemeinde Wiebelskirchen sowie das Lurçat Museum vor. Bereits Ende August soll der Beitrag von Alexander Groß gesendet werden. Am Mittwoch tagte das Kuratorium der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Neunkirchen. Dem Kuratorium gehöre ich neben Oberbürgermeister Jürgen Fried und Sparkassenvorstand Markus Groß an. Die Sparkasse Neunkirchen verwaltet zahlreiche Stiftungen und ist für die Vermögensverwaltung verantwortlich. Das Kuratorium tagte an einem interessanten Ort, nämlich im Gut Königsbruch in Homburg-Bruchhof. Das Gut Königsbruch stellt das älteste Gebäude des Ortes dar. Es wurde bereits 1766 erbaut. Seit 2014 ist es in Besitz der Familie von Wegner. Mit großem Engagement und ohne öffentliche Zuschüsse wurde das Gut grundsaniert und wird im kommenden Monat in neuem Glanz eingeweiht werden. Margrit von Wegner-Hauenstein brachte uns die Geschichte des Gutes näher. Es war der Wunsch Ihres verstorbenen Mannes Archibald von Wegner dieses Gut zu erwerben. Mittlerweile wurde es aufwendig restauriert und steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. So finden dort Trauungen und Feierlichkeiten statt. Auch die Stiftung „Gut Königsbruch“ wird von unserer Sparkasse verwaltet. Danach stand ein Austausch mit den Verantwortlichen unserer Tourismus- und Kulturzentrale statt.

 

Am Abend traf ich dann die Wehrführer des Landkreises Neunkirchen, um über die Nachfolge des Kreisbrandinspekteurs zu beraten. Werner Thom wird Ende Januar 2019 in den „wohlverdienten Ruhestand“ als Kreisbrandinspekteur eintreten. Daher wird aus den Reihen der Wehrführer ein neuer Kreisbrandinspekteur bestimmt, den ich als Landrat dann benennen werde. Auch der Landesbrandinspekteur war bei dieser Anhörung vertreten.

Nach dem Feiertag standen gestern zahlreiche Termine auf der Agenda. Mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Heike Neurohr-Kleer tauschte ich mich aus und erfuhr einiges über einige Projekte. Die von ihr erarbeitete Ausstellung rund um das Thema „Teilhabe und Vielfalt“ kommt sehr gut an und ist saarlandweit unterwegs. Hier einige filmische Infos über die Ausstellung: https://www.youtube.com/watch?v=UCSjGQJGUp4&t=74s

Danach besprach ich mit der Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch aktuelle Herausforderungen aus dem Sozial- und Jugendbereich. Derzeit arbeiten wir mit den Städten und Gemeinden bei der Schaffung zusätzlicher Kinderbetreuungsmöglichkeiten intensiv zusammen. Auch die häusliche Versorgung von älteren Menschen im Landkreis Neunkirchen wurde besprochen. Hier leistet unsere Leitstelle „Älter werden“ gute Netzwerkarbeit.

Anschließend war ich dann bei der Tourismus- und Kulturzentrale zu Gast, wo ich mit Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot über die Situation am Erlebnisort Reden sprach. Hier ist der Landkreis ein wichtiger Ansprechpartner. Als Vorsitzende des Aufsichtsrates der IKS (Industriekultur Saarland) wollte sich die Staatssekretärin ein Bild vor Ort machen. In Kürze tagt der Aufsichtsrat der IKS, hier geht es auch um Themen den Standort Reden betreffend.

Am Nachmittag tagte der Kreistag in Neunkirchen. Zu Beginn der Sitzung erinnerte ich an den kürzlich verstorbenen langjährigen Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion Lothar Dietz. An einen Menschen, der sein politisches Amt sehr ernst nahm und sich mit großer Leidenschaft für die Belange der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises engagierte. Dabei war er immer sach- und lösungsorientiert, auch in den Gremien, in denen er vertreten war. Lothar Dietz war ein kompromissbereiter Mensch. Ein Mann, für den das persönliche Wort eine Verpflichtung war. Auf sein Wort konnte man sich stets verlassen, man konnte ihm vertrauen. Er hat sich um unseren Landkreis sehr verdient gemacht. Seine Nachfolge als Fraktionsvorsitzender übernimmt Hans-Werner Backes. Als neues Kreistagsmitglied und Mitglied der CDU-Fraktion verpflichtete ich Karin Ecker aus Spiesen-Elversberg.

 

Inhaltlich war die Themenvielfalt des Kreistages groß. So wurde das Projekt Stromspar-Check KOMMUNAL vom Team der Diakonie Saar vorgestellt. Ziel des Projektes ist es, den Energie – und Wasserverbrauch und die damit verbundenen Kosten in einkommensschwachen Haushalten zu senken. Gleichzeitig werden langzeitarbeitslose Personen zu sogenannten Stromsparhelfern geschult, die dann die Checks durchführen. Sogenannte einkommensschwache Haushalte können einen Beratungstermin vereinbaren. Im Rahmen von zwei Hausbesuchen wird der aktuelle Strom- und Wasserverbrauch aufgenommen. Beim zweiten Besuch werden kostenlos notwendige Energie- und Wassersparartikel wie zum Beispiel LED´s, schaltbare Steckdosenleisten, Wassersparduschköpfe installiert. Ergänzend werden konkrete Tipps zur Einsparung von Strom, Wasser und Heizenergie gegeben. Dieses Projekt wird saarlandweit durchgeführt und durch zahlreiche Projektpartner wie beispielsweise das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, die Jobcenter, die Energieversorger und die Sozialverbände begleitet. Auch im Landkreis Neunkirchen wird es gut angenommen.

Ein weiteres Thema im Kreistag war die Beteiligung des Landkreises Neunkirchen an den Sofort- und weitergehenden Finanzhilfen zur Regulierung der Schäden aus den Starkregenereignissen am 11.06.2018. Dieses Unwetter verursachte große Schäden gerade im Bereich Eppelborn. Der Landkreis hat eine Schadenskommission eingerichtet, die die Schäden regulieren kann. Als erster Schritt wird eine Soforthilfe gezahlt. Bei den Unwettern 2016 wurde die Soforthilfe in Höhe von 1.500 Euro komplett durch das Land finanziert. In diesem Jahr ist geplant, dass sich Kreis- und Kommune anteilmäßig beteiligen, wie bei den weitergehenden Finanzhilfen. Da wir mit dieser Regelung nicht einverstanden sind, haben wir den Landkreistag um weitere Klärung gebeten. Vorbehaltlich weiterer Beratungen durch den Landkreistag beschloss der Kreistag einstimmig, die Beteiligung an allen regulierenden Hilfen, so dass wir den betroffenen Menschen im Landkreis schnellstmöglich die Soforthilfe auszahlen können.

Ebenso ging es um die Einrichtung von Ganztagsklassen der Gemeinschaftsschule Eppelborn. Solche Klassen wurden im vergangenen Jahr bereits mit der Gemeinschaftsschule Illingen eingerichtet. Es zeigt sich, dass das Angebot an Ganztagesschulen im Landkreis Neunkirchen immer stärker nachgefragt wird. Aus diesem Grund bat die Gemeinschaftsschule Eppelborn den Schulträger bei der Realisierung des Ganztages behilflich zu sein. Laut der Schule wäre die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung bereits bei der Anmeldung 2018 deutlich erkennbar gewesen. Natürlich wird die bestehende freiwillige Ganztagsschule weitergeführt. Die Schule erhält zusätzlich die Möglichkeit, Zusatzkräfte für den Ganztag einzusetzen, die das Bildungsministerium finanziert. Für die räumliche Unterbringung der Ganztagsklassen wurde das Nebengebäude ausgewählt, der Aufbau der Ganztagsklassen sollten nach der Vorstellung der Schulleitung mit der Klassenstufe 5 und 6 zum Schuljahr 2019 / 2020 in dem Gebäude beginnen. Für den Schulträger heißt dies, notwenige Bauinvestitionen und erhöhte laufende Kosten. Allerdings bin ich überzeugt, dass das Angebot von Ganztagsunterricht die Schullandschaft im Landkreis Neunkirchen weiter bereichert. Dies zeigen auch die großen Anmeldezahlen an den Ganztagsschulen in Neunkirchen, Merchweiler und Illingen. Die Mitglieder des Kreistages stimmten diesem Beschluss zu, so dass wir mit den weiteren Planungen fortfahren können.

Weiter standen im öffentlichen Teil Vergaben zu Baumaßnahmen auf der Tagesordnung. So wurden Aufträge für den Erweiterungsbau der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen und zur Generalsanierung des Technisch-Gewerbliches-Berufsbildungszentrums in Neunkirchen vergeben.

 

Am heutigen Morgen tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer Stefan Kunz unserer Wasserversorgung Ost-Saar (WVO) zu aktuellen Themen aus. Im Anschluss ging es nach Neunkirchen, Illingen und Schiffweiler, wo die Dreharbeiten zu einer Reportage des Saarländischen Rundfunks weitergeführt wurden. Hier geht es darum, sehr unbekannte Orte im Landkreis Neunkirchen zu beleuchten. Als geplanter Ausstrahlungstermin des Filmes wurde der 30.08. im Programm des Saarländischen Rundfunks „Wir im Saarland“ bekannt gegeben. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in Neunkirchen im KOMMunikationszentrum, Kleiststraße gemeinsam mit dem Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann zu Gast, wo wir auf Einladung des Vereines Horizont, der in diesem Jahr den Ehrenamtspreis erhielt, den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

 

An diesem Wochenende finden zahlreiche Feste statt, wie beispielsweise das Schiffweiler Dorffest. Machen Sie von dem tollen Angebot der Vereine Gebrauch.

 

Ihr Landrat Sören Meng


10.08.2018: Start in die Sitzungszeit…

Die Veranstaltung der Kampagne "Hände hoch fürs Handwerk" fand in Merchweiler auf den neugestalteten Kaiserterrassen statt
Im Rahmen der SR-Dreharbeiten besuchte Landrat Meng den Handwerkerhof von Herrn Philippi in Ottweiler
Ebenfalls gedreht wurde bei der Familie Keller in der Werns Mühle
Herr Wenn erklärte dabei, wie das hauseigene Walnussöl direkt vor Ort produziert wird

Die Sommerferien sind zu Ende und dies hat auch immer Auswirkungen auf meinen Terminkalender.  Denn jetzt beginnt auch wieder die Sitzungszeit.

Der Montag startet mit verwaltungsinternen Terminen wie beispielsweise dem regelmäßigem Jour fixe, aber auch mit einer Besprechung mit den Verantwortlichen der Abteilung Bautechnik, die mir über den Verlauf zahlreicher Maßnahmen in den Sommerferien Auskunft gaben. Etliche Baumaßnahmen konnten bereits abgeschlossen werden; allerdings gab es auch Verzögerungen – sodass beispielsweise die Maßnahme an der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen erst in einigen Wochen  fertiggestellt sein wird.  Am Abend war ich dann zu Gast bei der SPD-Kreistagsfraktion, die die kommenden Gremiensitzungen vorbereitete.

 

Am Dienstagmorgen traf  ich mich mit dem Vorstand der Sparkasse Neunkirchen . Hier informierte ich mich als Verwaltungsratsvorsitzender über aktuelle Themen. Auch wurde ich über die Vorbereitungen des im kommenden Jahr stattfindenden 150-jährigen Jubiläums unserer Sparkasse unterrichtet.  Nur so viel kann ich verraten: Die Sparkasse hat sich für die Region einiges einfallen lassen, um ihre Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen. Im Anschluss an diesen Termin nahm ich interne Gesprächstermine wahr.

 

Am Mittwochmorgen tagte ich gemeinsam mit den Führungskräften der Kreisverwaltung. Hier tauschte ich mich zu aktuellen Aufgabenstellungen aus. Natürlich kam auf das Thema Digitalisierung zur Sprache. Wir haben uns auf den Weg gemacht, das papierlose Büro in die Tat umzusetzen. Das Ganze ist jedoch ein längerer Prozess; eine Arbeitsgruppe trifft sich hier regelmäßig. Auch die Umsetzung der sogenannten leistungsorientierten Bezahlung, die durch den Tarifvertrag vorgegeben ist, war Thema unserer Besprechung. Am Nachmittag tagte das Kuratorium unserer Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. Hier ist geplant, noch in diesem Jahr – im Gedenken an Alex Deutsch – ein Alex-Deutsch-Forum zu veranstalten. Diese Veranstaltung wird sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen, erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und stellt dabei immer wieder einen Bezug zum Namensgeber unserer Stiftung her. Bereits im kommenden Jahr wird erneut der Alex-Deutsch-Preis ausgelobt.  Anschließend war ich in Merchweiler zu Gast, wo ein weiterer Aktionstag zum Thema „Hände hoch fürs Handwerk“ stattfand. Hier geht es darum, gerade junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und die vielfältigen Facetten der Handwerksberufe aufzuzeigen. Diese Veranstaltung in Kooperation mit der Handwerkskammer, dem Saar-Lor-Lux Umweltzentrum und unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft  fand auf den neugestalteten Kaiserterrassen in Merchweiler statt. Realisiert von der Firma Linnebacher aus Neunkirchen wurde ein modernes Wohn- und Geschäftshaus errichtet, wo u. a. auch  die Sparkasse Neunkirchen untergebracht ist.  Die Wohnungen dieser Immobilie sind barrierefrei ausgebaut und befinden sich im Herzen der Ortslage Merchweiler. Rund um diesen Aktionstag gab es spannende Vorträge, auch zum Thema nachhaltiges Bauen. Trotz der extremen sommerlichen Temperaturen waren viele Menschen vor Ort, um sich über dieses erfolgreiche Bauprojekt zu informieren.

Gestern Morgen begann mein Arbeitstag sehr medienwirksam. Der Journalist Alexander Gross dreht zurzeit mit den saarländischen Landräten und der Landrätin eine Serie, in der wir jeweils Sehenswürdigkeiten aus der Region vorstellen. Auch ich zeigte spannende Orte der Region. Los ging es im Handwerkermuseum Ottweiler bei Horst Philippi, der in vielen Jahrzehnten unermüdlicher Arbeit ein beeindruckendes Museum vorzuweisen hat, das allerdings in der Region recht unbekannt ist. Danach besuchte ich die Ölmühle Wern und tauschte mich mit der Familie Keller, Inhaber des Restaurants „Wern’s  Mühle“,  über regionale Produkte aus. Am kommenden Montag ist ein weiterer Drehtermin vorgesehen. Am Nachmittag tagte der Kreisausschuss. Im öffentlichen Teil standen Vergaben auf der Tagesordnung. So ging es um Baumaßnahmen am Sportzentrum Ottweiler und am Erweiterungsbau der Gebundenen Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen.

Heute Morgen stellte mir unser Bildungskoordinator Gunter Maier das Konzept zum Bildungsforum Landkreis Neunkirchen vor. Herr Maier hat mit viel Arbeit die Bildungslandschaft in unserer Region detailgenau beleuchtet. Auch wurde mittlerweile eine Online-Bildungsplattform erarbeitet. Gemeinsam mit Thomas Thiel, der in der Kreisverwaltung für den Bereich Land(auf)Schwung verantwortlich ist, besprachen wir die weitere Vorgehensweise. Im Anschluss standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe ich mich dann auf den Weg zum Fest der Kindertagespflege machte. Hier veranstaltet unser Kreisjugendamt für die Pflegeeltern einen bunten Nachmittag, in dem es auch darum geht den Kontakt zu inten-ivieren und den engagierten Pflegeeltern und den Kindern ein paar schöne Stunden zu bescheren. Wenn dieser Blog erscheint bin ich in Hangard zu Gast, wo das 29. Dorffest statt-findet. Bei dieser beliebten Veranstaltung bin ich in diesem Jahr als Schirmherr unterwegs.

 

Ebenfalls Schirmherr werde ich am Sonntag beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes  in Neunkirchen sein. Der DRK KV feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. In diesem Zusammenhang wird ein Straßenfest in  Neunkirchen  in  der  Schlossstraße veranstaltet. Hierzu sind alle herzlich eingeladen. Neben toller Livemusik werden auch viele Mitmach-Aktionen angeboten und natürlich wird auch die kulinarische Seite nicht zu kurz kommen. Im Anschluss eröffne ich dann den Triathlon in Illingen, der dort rund um das Hallenbad stattfindet. Am Sonntagabend werde ich die Premiere des diesjährigen Musicalprojektes unserer Kreisstadt Neunkirchen besuchen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit

Ihr Sören Meng 


03.08.2018: Es geht wieder los - „Heiße“ Arbeitswoche nach dem Urlaub

„Kinder-Lebens-Lauf“ in Wemmetsweiler
Firmenbesuch bei der Firma Doods in Eppelborn
Zu Besuch bei Weber Automation GmbH & Co. KG in Wiesbach
Zum Schulstart erhalten alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen im Landkreis Neunkirchen ihre neuen Bücher im Rahmen der Schulbuchausleihe in Fairtrade-Stofftaschen

Nach drei erholsamen Wochen trat ich am Montag wieder meinen Dienst im Landratsamt an. Zuvor hatten wir mit großem Erfolg die 10. SommerAlm beendet. In diesem Zusammenhang wurde der schon legendäre „Alm-Ebi“ – alias Eberhard Schilling – verabschiedet. Ihm dankte ich ganz persönlich für sein großes Engagement für die SommerAlm und damit auch für unseren Landkreis. Als SR 3-Unterhaltungschef wird er natürlich weiterhin Ansprechpartner sein. Freuen Sie sich daher schon auf die kommende SommerAlm im nächsten Jahr. In den drei Wochen Abwesenheit wurde ich von meinem Stellvertreter, dem Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller, vertreten.

 

Mein erster Arbeitstag begann mit der Sichtung der Post und natürlich fanden auch etliche interne Gespräche statt. Auch sportlich betätigte ich mich an meinem ersten Arbeitstag, denn in Merchweiler fand der „Kinder-Lebens-Lauf“ statt, der im Saarland vom Kinderhospizdienst Saar veranstaltet wurde. In Form eines sogenannten Staffel-Fackellaufs werden bis zum Hospiztag am 13.Oktober rund um Deutschland 6.000 km für die Hospizarbeit zurückgelegt. Ein Etappenziel war der Kinderhospizdienst Saar in Merchweiler, bei dem die „Angel“-Fackel an Ministerpräsident Tobias Hans übergeben wurde. Im Beisein von Bürgermeister Patrick Weydmann nahm ich anschließend die Fackel entgegen und lief einige Kilometer nach Wemmetsweiler. Danach ging es über Heiligenwald nach Neunkirchen – danach in den Saarpfalz-Kreis. Ich bin froh, dass es diese Veranstaltung gab, denn sie machte auf die wichtige Hospizarbeit aufmerksam. Auf Bundes- und auf Landesebene machen sich die Mitglieder des Kinderhospizdienstes für die ambulanten und stationären Kinderhospizeinrichtungen stark. Hier geht es um die betroffenen Kinder und ihre Familien. Es ist wichtig, dass wir uns – jeder an seinem Platz – um Menschen kümmern, denen es nicht so gut geht. Gerade junge Menschen, die schwer erkrankt sind, bedürfen unserer vollen Aufmerksamkeit; wir dürfen sie und ihre Familien nicht alleine lassen. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle die großartige Arbeit der ambulanten Hospize im Landkreis und auch darüber hinaus würdigen. Neben engagierten hauptamtlichen Kräften wird auch ehrenamtlich viel auf die Beine gestellt. Sie verhelfen den jungen Patientinnen und Patienten zu mehr Lebensqualität; sie machen durch ihr Engagement unsere Gesellschaft reicher. Am Nachmittag stand dann das verwaltungsinterne Jour fixe auf dem Programm. Hier ging es u. a. um die zahlreichen Baumaßnahmen, die jetzt in den Sommerferien größtenteils abgeschlossen werden können, damit unsere Schülerinnen und Schüler wieder gute, renovierte Lernorte vorfinden.

 

Am Dienstagmorgen tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar. In dieser Sitzung wurden der Haushalt 2018 und das Investitionsprogramm auf den Weg gebracht. Der Rettungsdienst ist eine öffentliche Aufgabe der Daseins- und Gesundheitsfürsorge. Wir als Landkreise haben diese Aufgabe übernommen. Damit wir diese Aufgabe optimal umsetzen können, wurde vor über 40 Jahren der Rettungszweckverband Saarland gegründet.  Dieser Zweckverband hat die Aufgabe, den Rettungsdienst durchzuführen und ist verantwortlich für die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der saarländischen Bevölkerung mit Notfallrettung und Kranken-transport. Verbandsvorsteher unserer Verbandsversammlung ist mein Kollege Landrat Udo Recktenwald. Am Nachmittag standen verwaltungsinterne Termine an.

 

Auch der Mittwoch stand ganz im Zeichen verwaltungsinterner Termine Am Nachmittag traf ich mich mit dem Geschäftsführer der Firma BahnLog GmbH Michael Fries, der Investor des ehemaligen Höll-Geländes in Illingen ist und auch – gemeinsam mit seiner Frau – die Käserei Hirztaler in Illingen betreibt. Herr Fries stellte mir sein Unternehmen vor, das seinen Standort in Kirkel hat. BahnLog ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen und ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Im Bereich Umwelt werden Bahnschotter, Beton- und Holzschwellen recycelt, auch ist die Firma für die Lieferung und den Transport von aufbereitetem Schotter für Eisenbahnschienen-Trassen und den Straßenbau verantwortlich. Darüber hinaus hat sich die Firma der fachgerechten und sicheren Verwertung von Altbaustoffen verschrieben. Zudem steht das Firmengelände für Güterverkehr und Nutzung aller Serviceeinrichtungen (Werkstatt, Abstellgleise, Verladeeinrichtungen usw.) zur Verfügung. Aber auch Dienstleistungen innerhalb öffentlicher und privater Gleisbaustellen und Personaldienstleistungen am Bahnbereich gehören zu den Ge-schäftsfeldern des Unternehmens. Standorte befinden sich beim Bauhof Homburg und am Güterbahnhof St. Ingbert; auch Unternehmen aus dem Landkreis Neun-kirchen nutzen den Service von Bahnlogistik und Service GmbH.

 

Gleich zwei Unternehmen besuchte ich im Rahmen meiner Sommertour gestern. Seit 10 Jahren befindet sich die Firma Werbetechnik Jürgen Doods in den repräsentativen Räumlichkeiten in Eppelborn. Zu dem Leistungsspektrum des Unternehmens gehören die Erstellung von Geschäftsdrucksachen, Digitaldrucken in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel Beschilderung aller Art, Kfz.-Beschriftung, Werbeanlagen, Leuchtwerbung, Kunststoffverarbeitung und Fräsarbeiten. Jürgen Doods hat sein Unternehmen quasi in der Garage gegründet. Mittlerweile sind seine Dienstleistungen auf 1.700 m²  in modernen Büro- und Produktionsräumen verteilt. Auch setzt die Firma Werbetechnik Jürgen Doods auf Qualifikation. So wurden in der Vergangenheit zahlreiche Auszubildende der Firma Prüfungsbeste in den Berufen Schilder- und Lichtreklamehersteller/in sowie Mediengestalter/in digital und Print ausgezeichnet. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen Freiberufler, Handwerks- und Industriebetriebe und Einzelhandel-Warenhäuser weit über die Grenzen unseres Landkreises hinaus. Auch hier hat der saarländische Slogan „Großes entsteht im Kleinen“ seine Berechtigung. Innovativ ging es weiter beim Firmenbesuch des Unternehmens Weber Automation GmbH & Co. KG. Diese Firma ist im Bereich der industriellen Automatisierungstechnik, dem Schaltanlagenbau, der SPS-Programmierung sowie im Sondermaschinenbau tätig. Seit der Firmengründung 1990 ging es mit der Entwicklung des Betriebes stetig voran. Das neue Verwaltungsgebäude mit einer großen Produktionshalle wurde im Jahr 2014 im Industriegebiet im Eppelborner Ortsteil Wiesbach bezogen. Die Firma ist Ansprechpartner rund um den Maschinenbau in der Lebensmittelindustrie und versteht sich darauf, kundenspezifische Produktionsanlagen zu verwirklichen. Schwerpunkte der Firma sind die Komplettlösung der Steuerungs- und Automatisierungstechnik von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme. Hardwarelösungen sowie Softwareherstellung für Industrieanlagen und Sondermaschinen zählen zu ihrem Portfolio. Die Kunden erwarten eine Visualisierung von Maschinen- und Prozessabläufen und können so frühzeitig ihre eigenen Wünsche besser umsetzen. Ob Roboteranwendungen, Verpackungsmaschinen, Förderschnecken, Schalterschrankbau – die innovative, weltweit agierende Firma behauptet sich mit großem Erfolg am Markt. Der Geschäftsführer Volker Weber und Betriebsleiter Herr König konnten der Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und mir viele interessante Details vermitteln. Auch dieser Besuch zeigte, wie viele innovative Unternehmen es in unserem Landkreis gibt, deren Tätigkeit weit über die Grenzen des Landkreises hinaus große Anerkennung finden. Auch diese Firma ist am Puls der Zeit und wird – gerade weil sie spezialisiert im Bereich Automatisierung ist – in eine gute Zukunft gehen. Am Nachmittag standen dann Vorstellungsgespräche auf meiner Agenda.

 

Am heutigen Morgen übergab ich die Jubiläumsurkunde an eine langjährige Mitarbeiterin des Landkreises, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiert. Danach übergab ich – zusammen mit Vertretern der Sparkasse – Stofftaschen, die im Rahmen der Schulbuchausleihe gebraucht werden. Diese 6000 Stofftaschen finanziert schon seit einigen Jahren unsere Sparkasse Neunkirchen. Dieses Jahr sind sie etwas Besonderes, denn zum ersten Mal werden an die Schülerinnen und Schüler Fairtrade-Stofftaschen ausgegeben. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und uns für faire Handelsbedingungen in der Dritten Welt engagieren. Jeder kann in seinem Bereich etwas dafür zu. Auch viele kleine Schritte führen zum Ziel. Vor diesem Hintergrund war die Sparkasse sofort einverstanden, uns auf unserem Weg dahin zu unterstützen. Damit kommen wir auch unserem Ziel, dem Fairtrade-Kreis ein weiteres Stück näher.

 

Wenn dieser Blog erscheint, bin ich gerade bei der Ausstellungseröffnung in der Christuskirche in Neunkirchen, wo die Ausstellung „Arzt der Armen“ eröffnet wird. Der Mainzer Mediziner Gerhard Trabert behandelt schon seit über 20 Jahren Obdachlose und bedürftige Menschen die auf der Straße leben. Der Fotograf Andreas Reeg hat ihn bei seiner Arbeit begleitet und Fotos gemacht. Dabei gelang es Reeg, ganz besondere Momente einzufangen. Arzt und Patient begegnen sich auf Augenhöhe. Die Fotos, die sehr beeindruckend sind, sind vom 03. August bis 14. Oktober in der Christuskirche in Neunkirchen sehen. Darüber hinaus gibt es in der Ausstellung Informationen über medizinische Grundversorgung für Wohnungslose von der Diakonie Saar, Saarbrücken. Die Ausstellung rüttelt wach. Es geht nicht um Voyeurismus – es geht um praktizierte Menschlichkeit. Und diese Menschlichkeit geht uns alle an. Gerhard Trabert tut das, was wir alle mehr tun müssten. Uns kümmern, Initiative zeigen, helfen und manchmal einfach nur da sein und Interesse zeigen. Wir haben die Angebote wie Wärmestubb oder das Neunkircher Kaufhaus, die Tafeln. Sie werden stark nachgefragt.  Das ist ein Segen, aber  das macht betroffen: Auf der einen Seite die Nimmersatten, auf der anderen Seite, die Menschen, für die jeder Tag eine neue Herausforderung darstellt. Dabei haben wir eins gemeinsam: Wir wollen teilhaben an diesem Leben, an der Gesellschaft. Wenn wir über die Schwachen in unserer Gesellschaft richten, stellen wir uns ein Armutszeugnis aus. Ich finde es wichtig, solche Ausstellungen zu initiieren, denn sie zeigen eindrucksvoll wie bedeutsam es ist, sich gerade für bedürftige Menschen zu engagieren. Das ist auch eine Grundaufgabe unseres Kreises, den bedürftigen Menschen gute Lebensverhältnisse zu ermöglichen und ihnen zur Seite zu stehen. Solche Ausstellungen bringen die Situation der Menschen in die Öffentlichkeit.

 

Auch an diesem Sommerwochenende finden wieder zahlreiche Veranstaltungen in unserem schönen Landkreis Neunkirchen statt – nutzen Sie die Angebote!

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit – bis in der kommenden Woche

Ihr Sören Meng

 


06.07.2018: Termine, Termine - ab in den Urlaub

Gemeinsam mit Christina Strauss stellte Landrat Meng die neue Broschüre der Willkommensregion vor
Besprechung für die weitere Konzipierung der Regionalmarke
Gemeinsam mit Vertretern des Kreisbauernverbandes besuchte Landrat Meng zwei Höfe in der Region - hier den Hof von Markus Eckert
Landrat Meng auf dem Wackenberger Hof in Wiesbach
Besuch der Firma Neways Neunkirchen
Landrat Meng und Wirtschaftsförderer Klaus Häusler bei der Firma DELWO Metall GmbH
Spendenübergabe zugunsten der vom Starkregenereignis geschädigten Bürgerinnen und Bürger
Aufgrund des bevorstehenden Urlaubs des Landrates pausiert der Blog bis zum 3. August
Illustration: Claus Zewe

In meiner letzten Arbeitswoche vor den Ferien standen viele Termine an.

Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und dem anschließenden Austausch mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises. Christian Rau und sein Team haben in zwei Wochen alle Hände voll zu tun, denn die Vorbereitungen für die so beliebte SR3-Sommeralm – die 10.! – in diesem Jahr laufen auf Hochtouren. Wie bereits bekannt ist, wird dies die letzte Alm mit unserem „Alm-Ebi“. Natürlich wird in diesem Jahr unser Alm-Ebi ganz besonders gefeiert. Eberhard Schilling hat sich auch viel einfallen lassen und hat ein sehr attraktives Programm organisiert. Neu mit im Boot ist das saarländische Umweltministerium. Daher wird auch unser saarländischer Umweltminister Reinhold Jost öfter auf der Alm anzutreffen sein. Bereits jetzt muss ich darauf hinweisen, dass es schon Planungen für die kommenden Alm-Events geben wird. Wenn auch der Alm-Ebi demnächst in seinen Ruhestand tritt, wird es weiterhin unsere SR 3-SommerAlm– in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk geben. Danach traf ich mich mit der Projektleiterin unseres Welcome Centers, Christina Strauss. Sie stellte mir eine neue Image-Broschüre des Landkreises Neunkirchen vor. Unser Welcome Center ist durch das Bundesprojekt Land(auf)Schwung ermöglicht worden. Neben Wissenswertem werden zu den sieben Kreiskommunen enthält die Broschüre Informationen rund um die Themen Leben, Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit und Gesundheit sowie Zuwanderung. Da die Mappe im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung gefördert wurde, spiegelt sie auch das Portfolio zahlreicher Projekte wider, die aufgrund der Land(auf)Schwung-Mittel in den vergangenen drei Jahren im Landkreis Neunkirchen entstanden sind. Die Broschüre richtet sich an in- aber auch an ausländische Neubürgerinnen und Neubürger, die die Willkommensregion mit all ihren Facetten kennenlernen möchten. Erhältlich ist die neue Broschüre beim Landkreis Neunkirchen, dem Welcome Center des Landkreises sowie bei den Kreiskommunen. Die Standort- und Marketingkampagne der Willkommensregion Neunkirchen wird betreut durch den Projektträger Saaris (Saarland Innovation & Standort e. V.). Am Montagnachmittag ging es um die Regionalmarke des Landkreises. Hierüber habe ich an dieser Stelle schon häufig geschrieben. Der Projektleiter unserer Regionalmarke, die ebenfalls im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung ermöglicht wird, Eike Zender, stellte mir einen neuen Flyer vor. Hierin sind die derzeitigen Projektpartner wie Leibrocks Hofladen, Dorf- und Schaukäserei Hirztaler, das Seifenland, die Braumanufaktur Bach, Piranja-Cola, Käserei Cham Saar, die Juchem-Gruppe sowie Konditorei–Café Rech sowie unser Upcycling-Center Neunkirchen vertreten. Allerdings sind wir schon heute sehr zuversichtlich, dass wir weitere Projektträger in den nächsten Monaten akquirieren können. Nach den Ferien wird es eine Pressekonferenz rund um unsere Regionalmarke geben. Den Abschluss des Arbeitstages stellte für mich die Aufsichtsratssitzung unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft dar, in welcher der Jahresabschluss 2017 verabschiedet wurde. 

 


Der Dienstag begann für mich sehr ungewöhnlich, denn ich besuchte zwei engagierte Landwirte im Landkreis Neunkirchen. Familie Dörr betreibt in Wiesbach einen Biolandhof. Auf dem Wackenberger Hof wird seit über vier Jahrzehnten auf 200 ha Ackerland Gemüse- und Getreideanbau betrieben. Auf dem Großteil der Fläche wachsen unterschiedliche Getreidearten von Weizen über Gerste zu Dinkel. Ein weiterer Schwerpunkt der engagierten Landwirte stellt auch der Kartoffelanbau unter ökologischen Gesichtspunkten dar. Darüber hinaus gibt es seit Anfang des Jahres eine Legehennen-Haltung, sodass es bei Familie Dörr auch Bioeier zu kaufen gibt. In einem kleinen Selbstbedienungshofladen können sich Bürgerinnen und Bürger mit den Produkten versorgen. Seit 2015 wirtschaftet der Hof nach den strengen Bioland-Richtlinien und verzichtet somit gänzlich auf Pestizide und künstlichen Dünger. Diese nachhaltige Wirtschaftsweise fördert eine natürliche Entwicklung des Bodens und schont außerdem Klima und Umwelt für die Generationen von morgen. Danach ging es zu Markus Eckert, der ebenfalls seit Jahrzehnten Landwirt in Eppelborn ist. Markus Eckert hat vor einigen Jahren den elterlichen Betrieb übernommen  und diesen neu aufgestellt.  Über 100 Milchkühe werden von ihm bewirtschaftet. Imposant war für mich der technische Einsatz. So ist ein Melkroboter rund um die Uhr im Einsatz. Quasi von selbst kommen die Kühe zu diesem Roboter zum Melken, was für einen Außenstehenden wie Zauberei aussieht, hat einen Hintergrund: Der Melkroboter lockt die Tiere mit einem Milchleistungsfutter an, das aus Körner, Mais, Raps, Soja- und Getreideschrot besteht. Bis zu 30 Liter Milch pro Tag liefert eine Kuh ab. Auch das Futter baut der Landwirt überwiegend selbst an. Im Gespräch mit dem Kreisbauernverband und weiteren Vertretern rundete für mich den sehr erlebnisreichen Tag ab. Dabei kamen wir auf unsere Regionalmarke zu sprechen, die von den Landwirten sehr begrüßt wird. Wir als Verbraucher können die Erzeuger vor Ort unterstützen. Auch war es für mich sehr interessant zu erfahren, mit welch großem Engagement und vor allem Leidenschaft für Natur und Tier die Landwirte in unserem Landkreis bei der Sache sind. Beide von mir besuchten Betriebe überzeugen durch ihre große Transparenz und können jederzeit besichtigt werden. Am Dienstagnachmittag standen dann verwaltungsinterne Termine an. 

 

Am Mittwoch besuchte ich mit dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) , Klaus Häusler, zwei interessante Unternehmen in der Kreisstadt Neunkirchen. Seit rund einem Jahr ist Michael Berger Geschäftsführer der Neways Neunkirchen GmbH, einem Tochterunternehmen von der Neways Electronics International N. V. Die Neways GmbH ist ein niederländisches Unternehmen, das im Bereich der Electronicmanufacturing und Services (EMS) tätig ist. Seit über 20 Jahren produziert dieses Unternehmen im Saarland. Der Standort in Neunkirchen ist auf den Bereich Automotiv spezialisiert und stellt für namhafte europäische Firmen elektronische Leiterplatten-Baugruppen her. Derzeit wird die Firmenzentrale in Neunkirchen erweitert und neue innovative Arbeitsplätze  sind im Entstehen. Danach ging es zur DELWO Metallhandel-GmbH, wo wir von den beiden Geschäftsführern Horst Siegwart und Matthias Teufel begrüßt wurden. Die Firma DELWO ist seit Jahrzehnten Großhändler zuverlässiger Premiumqualitätsanbieter und Spezialist für Metalle und Edelstahl und Metallbearbeitung hochwertiger Aluminiumfensterbänke und Pulverbeschichtung. Das Besondere ist, dass die Unternehmen bei der Firma DELWO alles aus einer Hand erhalten. Innovativ ist das vollautomatische Hochregallagersystem mit nahezu 3.000 Lagerplätzen. Auch dieses Unternehmen befindet sich seit Jahren schon auf Expansionskurs. Ich bin stolz darauf, solche Unternehmen in unserem Landkreis zu wissen. Sie bieten Arbeitsplätze und stärken unsere Wirtschaftsregion Neunkirchen. Am Nachmittag besuchte ich die Baustelle an der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, wo ein Lernatelier errichtet wird. Hier gehen die Bauarbeiten zügig voran, sodass wir zuversichtlich sind bereits im August das Gebäude seiner Bestimmung zu übergeben. 

 

Gestern Morgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. So ging es unter anderem um die neuen Vergaberichtlinien des Landkreises. Seit einigen Monaten haben wir einen Vergabemanager beschäftigt, der – gemeinsam mit dem Team unserer Finanzverwaltung – die Vergaben des Kreises organisiert. Gestern Nachmittag ging es nach Eppelborn, wo die Sparkasse Neunkirchen an die Gemeinde Eppelborn einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro für die Opfer Unwetters übergab. Auch hier freue ich mich sehr, dass die Sparkasse Neunkirchen sich für die Region engagiert und den betroffenen Bürgerinnen und Bürger finanziell beisteht. Darüber hinaus wurde ein Sonderkreditprogramm aufgelegt.
Heute Morgen fand im Rathaus Neunkirchen eine Besprechung zu dem Programm: Nachhaltige Kommunen im Saarland statt. Hier waren vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Experten vor Ort. Wir nehmen an diesem Projekt als Landkreis teil, da es insbesondere darum geht, nachhaltige Projekte zu fördern, energieeffiziente Maßnahmen zu treffen und dabei auch noch eine Kommune in Afrika zu unterstützen.  Heute Morgen besprachen wir erste Inhalte des Projektes, unter Federführung unserer Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker, dem Kreisbaumeister Thorsten Mischo sowie dem Leiter unseres Umweltamtes Oliver Martin.

Wenn dieser Blog erscheint befinde ich mich auf dem Dorffest von Wiebelskirchen, wo ich mit der Rosenprinzessin Kristina das Wiebelskircher Dorffest als Schirmherr eröffne. Dies ist zugleich ein schöner Auftakt für meine Ferien. In meinem Urlaub werde ich vom Ersten Beigeordneten des Kreises, Karlheinz Müller, vertreten. Aus diesem Grund werden Sie in den folgenden drei Wochen auch keinen neuen Blog lesen.

In meinen Urlaub fällt auch unsere Sommeralm, hier lasse ich mir den Almauftrieb nicht entgehen.Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit, bis demnächst!

 

IhrSören Meng    


29.06.2018: Entschleunigte erste Ferienwoche

"Hören mit Herz" und "Wanderbares Deutschland" - zwei Auszeichnungen für Familie Jacob in Wiebelskirchen
Ortstermin mit Kreisbaumeister Thorsten Mischo in der Seminarsporthalle Ottweiler
Pressegespräch mit Herrn Beer (SZ) und Kreisbaumeister Thorsten Mischo

Es ist kaum zu glauben – da die vergangenen Wochen terminmäßig sehr turbulent waren – kaum haben die Sommerferien begonnen, merkt man, dass alles etwas ruhiger wird. Auch meine Termine halten sich derzeit in Grenzen, was sehr positiv ist, denn dann kann ich mich internen Verwaltungsangelegenheiten viel intensiver widmen.

 

Der Montagmorgen begann mit einigen internen Terminen, die - neben aller Fachlichkeit – auch einen persönlichen Bezug hatten, da ich an diesem Tag Geburtstag hatte und in der Mittagspause mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufs neue Lebensjahr anstieß.

 

Am Dienstagmorgen tauschte ich mich mit Vertretern des Bildungsministeriums und der Kreisverwaltung über die Weiterentwicklung verschiedener Schulstandorte aus. Durch unsere Schulentwicklungsplanung kennen wir die Schülerzahlen der Zukunft und können uns so auf die Herausforderungen der kommenden Jahre einstellen. Handlungsbedarf gibt es derzeit im innerstädtischen Bereich von Neunkirchen, da wir die dortige Gemeinschaftsschule auch baulich weiterentwickeln wollen.  Dies hat allerdings auch Konsequenzen für die umliegenden Schulen, die man dabei berücksichtigen muss. Ziel ist es, dass alle Standorte auch in Zukunft attraktiv sind, um ihre Aufgaben -  auch im Hinblick auf die gesellschaftliche Bedeutung - optimal zu erfüllen. Danach tauschte ich mich mit der verantwortlichen Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes im Bereich „Frühe Hilfen“, Frau Dr. Simon-Stolz, aus. Sie verabschiedet sich nach über 10-jähriger Arbeit als Koordinatorin der Frühen Hilfen. Die Frühen Hilfen sind lokal und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder bereits ab Beginn der Schwangerschaft bis zu den ersten Lebensjahren. Die Frühen Hilfen ermöglichen eine frühzeitige und nachhaltige Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und deren Eltern durch eine möglichst lückenlose Begleitung von der Schwangerschaft bis zur Einschulung. Unser Team leistet alltagspraktische Unterstützung, stärkt die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Eltern und zeigt allgemeine, aber auch spezifisch aufeinander abgestimmte  Angebote und Maßnahmen im Sinne der Gesundheitsförderung auf. Durch unsere Frühen Hilfen ist ein umfassendes und tragfähiges Netz für Kinder und Eltern zur Unterstützung ihres Entwicklungsprozesses entstanden. Hier hat Frau Dr. Simon-Stolz hervorragende Arbeit geleistet. Am Nachmittag war ich dann im Rathaus Neunkirchen zu Gast, wo ich mich mit dem Oberbürgermeister und weiteren Verwaltungsmitarbeitern zu verschiedenen Themen austauschte. Dies freute mich besonders, da ich als ehemaliger Beigeordneter der Stadt viele Projekte, die es heute noch gibt, mitentwickeln konnte.

 

Um den öffentlichen Personennahverkehr ging es am Mittwochmorgen in einem Gespräch mit dem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Herrn Gert Heil, der Ende des Monats in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet wird. Herr Heil stellte mir seinen Nachfolger, Herrn Roland Priester, vor, der künftig im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr für die Bereiche Personennahverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik verantwortlich sein wird. Als Vorsitzender des Zweckverbandes Personennahverkehr arbeite ich auch mit diesem Ministerium sehr eng und vertrauensvoll zusammen.  Hier besprachen wir die Herausforderungen der Zukunft, da wir alle gemeinsam den öffentlichen Personennahverkehr auch für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver gestalten wollen. Dies ist allerdings eine Gemeinschaftsaufgabe von vielen Akteuren. Danach tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler aus und bereitete mit ihm die in der nächsten Woche stattfindenden WFG-Sitzungen von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung vor. Am Nachmittag war ich dann in der Gemeinde Schiffweiler zu Gast, wo es um einen geplanten Neubau einer Kindertageseinrichtung ging. Hier sind wir als Jugendhilfeträger eng in die Planungen mit eingebunden. Auch die Staatssekretärin des saarländischen Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot, nahm diesen Termin wahr.

 

Um eine global nachhaltige Kommune ging es am Donnerstagmorgen in einem internen Gespräch mit unserer Klimaschutzbeauftragten, Frau Metzker, und dem Leiter unserer Bautechnik, Herrn Mischo. Hier profitiert der Landkreis von einem interessanten Projekt, das durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird. Für dieses Projekt wurden wir ausgesucht und werden in der kommenden Woche mit Prof. Dr. Peter Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) einen sicherlich sehr interessanten Austausch haben. Inhaltlich geht es darum, Projekte möglichst nachhaltig zu gestalten. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es am Nachmittag nach Wiebelskirchen ging, wo ich einer engagierten Gastgeberfamilie einer Ferienwohnung – Familie Jacob – die Urkunden „Hören mit Herz“ und „Wanderbares Deutschland“, gemeinsam mit der Tourismus Zentrale Saarland, überreichte. Familie Jacob arbeitet schon seit Jahren sehr vertrauensvoll mit unserer Tourismus- und Kulturzentrale zusammen und stellt einige attraktive Ferienwohnungen im Landkreis zur Verfügung. Das Qualitätssiegel „Hören mit Herz“ gibt Gästen durch festgelegte Kriterien Sicherheit und Orientierung. Geschulte Personen und Einrichtungen bieten qualifizierte Angebote an, die allen Gästen das Hören angenehm machen und besondere Rücksicht auf schwerhörige Menschen und ihre Bedürfnisse nehmen. Ich freue mich sehr, dass Familie Jacob dieses Qualitätssiegel für ihre engagierte Arbeit bekommt.         

 

Heute Morgen fand ein Pressegespräch mit Herrn Beer, Redakteur der Saarbrücker Zeitung statt. Gemeinsam mit Kreisbaumeister Thorsten Mischo erläuterte ich ihm die anstehenden Baumaßnahmen des Kreises. In den Sommerferien herrscht in zahlreichen Bildungseinrichtungen des Landkreises Neunkirchen Hochbetrieb. Der Landkreis nutzt die schulfreie Zeit, um die Schulgebäude auf Vordermann zu bringen. Die Sommerferien sind immer eine sehr bauaktive Zeit in den Schulen. Dieses Jahr investiert der Landkreis Neunkirchen knapp 7 Millionen Euro für Sanierungen und Projekte unterschiedlichster Art an Schulstandorten und Dienstgebäuden des Kreises. 2017 haben wir rund 3,8 Millionen Euro investiert, in diesem Jahr erhalten wir zusätzliche Fördermittel. Im Vorfeld des Termins sah ich mir die Bauarbeiten in der Seminarsporthalle Ottweiler an. Diese für den Schulsport und für Vereine wichtige Halle wird grundlegend saniert. Ein neuer Prallschutz, ein neue, elektrische Tribüne und ein neuer Boden werden diese Sportstätte für die Zukunft fit machen. Am Nachmittag war ich in Saarbrücken im Wirtschaftsministerium, wo der Runde Tisch öffentlicher Personennahverkehr tagte. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in den Räumlichkeiten der Stiftung Demokratie zu Gast. Hier findet ein Empfang zur Ehren unseres ehemaligen Innenministers Friedel Läpple statt. Friedel Läpple wohnt in unserem Landkreis und hat sich, neben vieler Verdienste, auch für die Kunst im Landkreis engagiert. So war ihm das Bekanntmachen der Werke von Walter Bernstein und die damit verbundene Erinnerung an unsere Hütten- und Bergbauvergangenheit immer ein wichtiges Anliegen.

 

Dieses Wochenende wird im Landkreis Neunkirchen kräftig gefeiert. So findet in unserer Kreisstadt das Stadtfest, die neuen „Bliestage“ statt. Auch in Illingen wird rund um die Burg viel los sein. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!

 

Ihr Sören Meng


22.06.2018: Guter Start in die Sommerferien

Landrat Meng und Wirtschaftsförderer Klaus Häusler besuchten die Gubse AG in Schiffweiler
Verleihung des Verdienstordens an Ewald Groß

Diese Woche war sehr ereignisreich - auch deshalb, weil jetzt die Sommerferien beginnen und viele Termine davor noch erledigt werden sollten. Meine Arbeitswoche begann mit einem schönen Termin am Krebsberg-Gymnasium. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer des Saarlandes Bernd Wegener und dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler stellte ich am Krebsberggymnasium unsere Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ vor. Hier geht es darum, jungen Menschen aufzuzeigen, wie viel Potential und vor allen Dingen Zukunftsperspektiven das Handwerk heute bietet. Die jungen Menschen konnten an diesem Aktionstag viel über das Handwerk erfahren und zugleich in Betriebe und deren Abläufe „reinschnuppern“. Ich hoffe, dass es uns gemeinsam gelingt, dass sich auch in Zukunft viele Menschen dafür begeistern im Handwerk „ihren Meister zu finden.“ Anschließend fand das verwaltungsinterne Jour fixe statt. Hier ging es u. a. auch um die anstehenden Baumaßnahmen in den kommenden Wochen. Hier haben unsere Bauverwaltung und natürlich die zahlreichen Betriebe einiges zu tun, damit ein Großteil der Arbeiten in den Ferien abgeschlossen werden kann. Am Nachmittag tagte der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen, den ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender leite. Diesem Ausschuss folgte eine Sitzung des Verwaltungsrates, in dessen Verlauf u. a. das Jahresergebnis 2017 festgestellt wurde. Trotz schwieriger Zinsbedingungen behauptet sich unsere Sparkasse gut am Markt und ist zum Wohle der zahlreichen Kundinnen und Kunden in unserer Region weiterhin sehr präsent. 


Am Dienstagmorgen besuchte ich – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler - die GUBSE AG in Schiffweiler. Gegründet wurde das rund 170 mitarbeiterstarke Unternehmen 1986 und zog 2001 von Völklingen in das denkmalgerecht sanierte historische ehem. Grubeninspektionsheim in der Bahnhofstraße in Landsweiler-Reden. Die GUBSE AG, die weltweit agiert, vermarktet seit Jahrzehnten erfolgreich ein selbst entwickeltes Softwareprodukt und passt es kontinuierlich den neuesten Erfordernissen des Marktes an. Durch seine offene Produktstruktur, Modularität und Konfigurierbarkeit garantiert das Produkt „SIHOT“ eine individuelle Lösung für den Hotelier. Ich bin stolz darauf, ein solches Unternehmen in unserem Landkreis zu wissen. Die Zentrale befindet sich in unserer Region; allerdings gibt es mittlerweile Standorte in England, Brasilien, Portugal, Spanien und Australien.  Am Dienstagnachmittag war ich dann in den Geschäftsräumen des Landkreistages Saarland zu Gast, wo eine interne Landrätekonferenz mit vielen Themen stattfand. 

Am Mittwoch ehrte ich eine Mitarbeiterin für 25-jährige Tätigkeit in unserer Kreisverwaltung. Anschließend tagte das Team Führungskräfte. Hier sind alle Führungskräfte unserer Verwaltung vertreten, die sich in regelmäßigen Abständen mit mir als Verwaltungsleiter und auch untereinander austauschen. Es geht darum, unsere Verwaltung weiterzuentwickeln und die Zukunft gemeinsam anzupacken. Dabei spielen Themen wie Digitalisierung und verstärkte Kundennähe natürlich eine große Rolle. Am Nachmittag standen zahlreiche interne Termine auf dem Programm. 

Gestern Morgen tauschte ich mich mit dem Kreisbrandinspekteur Werner Thom zu vielfältigen Belangen unserer Wehren im Kreis aus. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, mich noch einmal für den großen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in den letzten Wochen zu bedanken. Ich sagte den Hilfsdiensten auch in Zukunft meine Unterstützung zu. Natürlich kam auch das Thema der notwendigen Ausstattung zur Sprache. Hierzu habe ich mich ja vor wenigen Tagen in der Öffentlichkeit entsprechend positioniert. Eine gute Ausstattung unserer Hilfsdienste hilft im Schadensfall optimal zu reagieren und größere Schäden zu vermeiden. Gestern  Nachmittag tagte der Aufsichtsrat der Tourismus Zentrale Saarland. Dem schloss sich die Sitzung unseres Kreistages in unserem Dienstgebäude in Neunkirchen an. Im öffentlichen Teil wurde über die Finanzierung von Arbeitsmarktprojekten des Landkreises Neunkirchen beraten. Sie wissen, dass dies eine Herzensangelegenheit von mir ist und ich recht zuversichtlich bin, dass wir hier mehr Bundesmittel erhalten werden. Der Landkreis führt seit mehreren Jahren mit der AQA gGmbH  im Rahmen von verschiedenen Beschäftigungsmaßnahmen Arbeiten verschiedenster Art – auch in Schulen und Dienstgebäuden des Landkreises Neunkirchen – durch. Aufgrund der Veränderungen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik stehen dem Jobcenter bereits jetzt weitere Mittel zur Verfügung. Mit diesen Mitteln kann das Jobcenter weitere Maßnahmen durchführen. Daher wurden jetzt weitere Mittel durch den Kreistag beschlossen, sodass das Arbeitsangebot bzw. Tätigkeitsfeld unserer AQA ausgeweitet werden kann. Aufgrund dieser finanziellen Ausstattung können die rund 110 beschäftigten Personen besser betreut. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Feststellung des Jahresabschlusses 2015. Hier gab es – neben vielen Formalitäten – auch einen Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses. Durch den Beschluss wurde meine Vorgängerin für das Jahr 2015 entlastet. Ebenso wurde der Beteiligungsbericht 2016 des Landkreises Neunkirchen vorgestellt. Er enthält eine Aufstellung über Zweckverbände und Vereine, bei denen der Landkreis Neunkirchen Mitglied ist und stellt das Sparkassenwesen und die Eigenbetriebe vor. Darüber hinaus informiert er umfassend über die wirtschaftlichen Aktivitäten unter Beteiligung des Landkreises Neunkirchen. 


Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann nach Saarbrücken zur Staatskanzlei ging. Hier erhielt der langjährige Neunkircher Bürgermeister Ewald Groß den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Ich kenne und schätze Herrn Groß seit vielen Jahren. Auch lange Jahre nach seiner Zeit als Bürgermeister in Neunkirchen, setzte er sich für die Kultur, für die Vereine und natürlich für die Menschen seiner Stadt ein. Damit ist er für mich ein Vorbild für politisches Engagement und ist weit über die Parteigrenzen hinweg sehr geschätzt. Ich gratuliere Herrn Groß an dieser Stelle nochmals ganz herzlich und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute, vor allen Dingen weiterhin eine stabile Gesundheit. 

Morgen bin ich beim 25-jährigen Firmenjubiläum der Firma Ferraro zu Gast. Die Firma Ferraro ist ein international agierendes Unternehmen, das seinen Sitz in Neunkirchen hat.

Am Sonntag findet im Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen unsere beliebte Veranstaltung „Klingende Gärten“ statt. Hier wird ab Mittag tolle Livemusik in unserer herrlichen Gartenanlage zu hören sein. Um 11 Uhr habe ich dann als Schirmherr die Ehre, die Kreisrosenschau zu eröffnen - dieses Mal, mit einem ganz besonderen Höhepunkt: Unsere bisherige Rosenkönigin Aline I. (Aline Schmolze) reicht die Krone an eine Nachfolgerin weiter. Erstmals in der Geschichte des Rosenkreises werden wir eine Rosenkönigin und eine Rosenprinzessin küren. Dies geschieht gemeinsam mit dem Verband für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Neunkirchen und natürlich den Rosenvereinen. Die beiden künftigen Repräsentantinnen  sollen unseren Rosenkreis Neunkirchen im Landkreis aber auch darüber hinaus repräsentieren. Ich freue mich darauf, am Sonntag viele Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Gleichzeitig beginnen jetzt die Sommerferien. Ich selbst habe noch 2 Arbeitswochen vor mir, bevor auch ich mich in die Ferien verabschiede. 

Ich wünsche Ihnen – besonders allen Schülerinnen und Schülern – eine erholsame Zeit, hoffen wir auf gutes Wetter.Ihnen allen ein schönes Wochenende

IhrSören Meng             


15.06.2018: Von Naturgewalten bis Abi-Feiern

Bei dem schlimmen Unwetter am vergangenen Montag war Landrat Meng mit Bürgermeisterin Müller-Closset vor Ort
Die Hilfskräften erläuterten vor Ort die Sachlage - ergänzend wurden die Einsätze im Kreislagezentrum in Ottweiler koordiniert
Besprechung zum Thema Rosenkreis Neunkirchen
Jubiläumsfeier des Projektes Sprungbrett in Neunkirchen
Steffanie Balle interviewte Landrat Meng zur derzeitigen Aktionskampagne Stadtradeln

Gewohnt abwechslungsreich gestaltete sich auch diese Woche, wobei ein Naturereignis unseren Landkreis erschütterte.

Los ging es mit einem Gespräch mit dem Leiter der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, in dem es um ein interessantes, nachhaltiges Schulprojekt ging. Ich freue mich immer sehr darüber, dass es in vielen unserer Kreisschulen außergewöhnliche Bildungsangebote gibt. Ein neues Projekt, das naturkundlich orientiert sein wird, gehört dazu. Danach tauschte ich mich mit der Sozialdezernentin und Vertretern der Lebenshilfe zu Themen rund um die Belange von Menschen mit Behinderungen aus. Anschließend tagte dann der Beirat unserer Kreisvolkshochschule. Hier wurde unter anderem das neue Programm für das kommende Semester vorgestellt. Es enthält vielerlei Fortbildungsthemen und wird dem Anspruch des lebenslangen Lernens gerecht.  – Apropos Volkshochschule:  Im Rahmen unserer gestrigen Sitzung des Landkreistages stellte sich der Geschäftsführer der Volkshochschule im Saarland vor. Im Saarland gibt es 16 Volkshochschulen mit mehr als 70 Außenstellen und örtlichen Einrichtungen; sie halten ein breitgefächertes Angebot zur allgemeinen, politischen und beruflichen Weiterbildung parat. Insgesamt halten unsere Volkshochschulen im Saarland  9.000 Weiterbildungsseminare vor. 110.000 Teilnehmende nehmen pro Jahr das kostengünstige Angebot in Anspruch. Die Inhalte werden in rund 200.000 Unterrichtsstunden pro Jahr vermittelt.

Am Montagnachmittag wurde das Saarland von schlimmen Unwettern heimgesucht. Im Landkreis Neunkirchen war insbesondere Eppelborn schwer betroffen, auch Illingen und Neunkirchen hatten unter den Wassermassen zu leiden. Der Kreisbrandinspekteur Werner Thom und zahlreiche Vertreter der Hilfsdienste koordinierten über unser Kreislagezentrum die Einsätze. Gemeinsam mit der Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset war ich vor Ort und machte mir ein Bild der Lage. Noch am Nachmittag telefonierte ich mit einem Mitglied der Landesregierung, um Informationen über mögliche Soforthilfen zu erhalten. Das Ausmaß der Schäden ist groß. Deshalb bin ich froh, dass das Land hier regulierend eingreifen möchte. Glücklicherweise wurden durch das Unwetter keine Menschen verletzt. Der Saarbrücker Zeitung gab ich hierzu am Dienstag ein Interview, dies finden Sie hier.

 

Der Dienstagmorgen begann mit internen Besprechungen. Diesen schlossen sich Beförderungen an. Hierbei konnte ich Beamtinnen und Beamten der Kreisverwaltung ihre entsprechenden Urkunden aushändigen. Im Anschluss tagte in Neunkirchen der Prüfungsausschuss der Sparkasse. Diese Sitzung wird von mir als Verwaltungsratsvorsitzender geleitet.

 

Um die Weiterentwicklung unseres schönen Rosenkreises Neunkirchen ging es am Mittwochmorgen mit Vertretern der Tourismus- und Kulturzentrale und Rosen-vereinen. Am Sonntag nächster Woche wird unsere Veranstaltung „Klingende Gärten“ im Freizeitzentrum Finkenrech und gleichzeitig auch die Kreisrosenschau eröffnet. Hier wird auch die neue Rosenkönigin gekürt werden. Darüber hinaus gibt es eine weitere Überraschung. Wir stellen fest, dass das Interesse - auch touristischer Art - am Rosenkreis ungebrochen ist. Aufgrund der öffentlich zugänglichen Rosengärten ist das Thema Rosenkreis bei vielen Bürgerinnen und Bürgern im aber auch außerhalb unseres Kreises sehr beliebt. Anschließend gab ich dem Saarländischen Rundfunk ein Interview rund ums Stadtradeln. Über 100.000 km konnten in diesem Jahr im Landkreis Neunkirchen erradelt werden. Eine genaue Auswertung werde ich zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen.

Um ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, ging es am Nachmittag. Hier feierte das Projekt „Sprungbrett“ des Caritasverbandes sein 10-jähriges Jubiläum. In diesem Projekt werden Kinder professionell beim Übergang Kindergarten – Grundschule begleitet. Das Projekt richtet sich an Kinder und Eltern in der Innenstadt von Neunkirchen. Insgesamt sind 4 Kindergärten und 2 Grundschulen daran beteiligt. Ziel soll es sein, den Kindern einen möglichst guten Start in ihre Grundschulzeit zu ermöglichen. In meinem Grußwort würdigte ich die Leistung des Verbandes und bedankte mich auch bei der Kreisstadt Neunkirchen für deren finanzielle Unterstützung des wichtigen Projektes. Dieses Projekt begleite ich schon seit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Neunkircher Stadtrat. Später, als Beigeordneter für Soziales der Stadt Neunkirchen, hatte ich ebenfalls mit dem Projekt zu tun. Seit 2016 finanziert der Landkreis Neunkirchen das sozialpolitisch wichtige Projekt mit.

 

Der gestrige Morgen stand im Zeichen des Landkreistages; in dessen Sitzung wurden vielfältige Themen behandelt. Unter anderem ging es natürlich auch wieder um die interkommunale Zusammenarbeit. Am Nachmittag fand die Sitzung des Kreisausschusses statt. Hier standen erneut zahlreiche Vergaben an Schulen des Landkreises auf dem Programm. So wird an der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen eine Aufzugsanlage installiert, das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum Neunkirchen erhält eine neue Lehrküche, am Gymnasium am Krebsberg werden in der Turnhalle die sanitären Anlagen erneuert.

 

Heute Morgen tagte der Verbandsvorstand des Sparkassenverbandes Saar, dessen Mitglied ich bin. Am Abend bin ich gleich bei zwei Abiturfeiern zu Gast. Los geht es mit der Abiturfeier des Krebsberg-Gymnasiums, danach bin ich bei der Feier des Oberstufengymnasiums zu Gast.  Ich werde die Leistungen der Absolventen und wünsche ihnen für ihre Zukunft viel Erfolg und alles Gute. Hier zitiere ich Steve Jobs, der feststellte: „Am wichtigsten ist es, dass du den Mut hast, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen – alles andere ist nebensächlich!“

Morgen bin ich dann Gast der Abiturfeier des Illtal-Gymnasiums.

Auch an diesem Wochenende finden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier nenne ich exemplarisch den Neunkircher Triathlon, der sich schon seit Jahren größter Beliebtheit erfreut. Neben der derzeit beginnenden Fußballweltmeisterschaft ist dies eine bedeutende regionale Veranstaltung.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit

Ihr Sören Meng     


08.06.2018: Von der Alm bis zur Saarschleife

Pressekonferenz zur SR 3-SommerAlm 2018
Landrat Meng, Eberhard Schilling und Umweltminister Reinhold Jost stellten das diesjährige Programm der SR 3- SommerAlm sowie den Sommeralm-Pin vor
Im Rahmen der Projektvorstellung an der GGS Neunkirchen, interviewten die Schüler Landrat Meng zum Thema Soziale Medien
Einbürgerung im Historischen Sitzungssaal
Grundsteinlegung der Häuser des Schwesternverbandes im Eichenwäldchen
Landrat Meng gratulierte dem Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmeier zum 70. Geburtstag

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Los ging es mit dem verwaltungs-internen Jour fixe, dem sich dann die Pressekonferenz der kommenden SR 3-SommerAlm anschloss. Vom 20. bis 29. Juli findet an 10 Tagen unsere beliebte SR 3-SommerAlm statt. Wir als Veranstalter mit dem Kooperationspartner SR 3 freuen uns über einen weiteren Kooperationspartner. Dieses Jahr wird erstmals das Umweltministerium mit von der Partie sein. Deshalb freute ich mich sehr, dass ich das umfangreiche Programm – gemeinsam mit Minister Reinhold Jost und dem „Alm-Ebi“ Eberhard Schilling vorstellen konnte. Ebenfalls dabei war natürlich Christian Rau, der als Werkleiter der Tourismus- und Kulturzentrale unsere Alm von Anfang an bestens managet. Apropos Alm: Dieses Event findet in diesem Jahr bereits zum 10. Mal statt. Kein Wunder, dass der SR 3 in diesem Jahr ein sogenanntes Best-off-Programm aufgelegt hat. Leider wird uns nach dieser Alm unser Alm-Ebi verlassen. Eberhard Schilling, der Unterhaltungschef von der SR Saarlandwelle hat sich entschieden, die Alm künftig nur noch als Besucher zu begleiten. Ich danke ihm an dieser Stelle jetzt schon sehr herzlich für sein großes Engagement und bin froh, dass ich ihn auch als Bürger dieses Landkreises weiterhin an meiner Seite habe. Danach tagten im Raum der Begegnung der Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler die Schulleiter/-innen der Kreisschulen. Hier hatte ich zu einer Besprechung eingeladen und konnte dabei für eine verstärkte Nutzung des Raumes der Begegnung werben. Der Raum der Begegnung skizziert sehr anschaulich den wechselvollen Lebensweg des Auschwitz-Überlebendenden Alex Deutsch (1913-2011). Hier haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich umfassend mit der Biografie von Alex Deutsch zu beschäftigen, seine Intention, sein Lebenswerk und gleichzeitig viele nützliche Informationen zu erhalten. Natürlich standen darüber hinaus viele aktuelle Themen auf der Agenda. Aufgrund der Genehmigung unseres Kreishaushaltes können nunmehr zahlreiche  Baumaßnahmen an unseren Schulen umgesetzt werden; aber auch viele Erwartungen an den Träger wurden von den Schulleiterinnen und Schulleitern formuliert. Mir ist ein solcher Austausch sehr wichtig, da der Landkreis seine Verantwortung als Schulträger sehr ernst nimmt. Selbstverständlich fand auch das große Thema Digitalisierung und die künftige Herausforderung für Schulen Erwähnung. 

 

Am Dienstagmorgen war ich zu Gast an unserer Ganztagsgemeinschaftsschule in der Haspelstraße in Neunkirchen. Hier wurde ein Medienprojekt vorgestellt: Schülerinnen und Schüler dieser Schule erarbeiteten gemeinsam mit jungen Menschen der WZB ein Projekt zum Thema Medien. Hier ging es um den Umgang mit modernen Medien und die Herausforderung für die Nutzer. Begleitet wurde dieses Projekt vom Adolph-Bender-Zentrum. Neben den vielfältigen persönlichen Kontakten gab es eine Abschlusspräsentation, der ich beiwohnte. Die jungen Menschen setzten sich umfassend mit der Thematik auseinander und stellten eine beeindruckende Präsentation vor. Das Projekt, da waren sich alle Anwesenden einig, war wichtig und soll wiederholt werden. Im Anschluss gab ich der Projektgruppe noch ein Interview zu meinem ganz persönlichen Medienverhalten. Im historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler fand anschließend die Einbürgerungsfeierlichkeit statt. In meiner Rede ging ich auf die Bedeutung unserer Verfassung ein und begrüßte die eingebürgerten Mitbürger/-innen herzlich. In diesem Zusammenhang zitierte ich den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck:  „Dieses Land, unser Land ist heute, und ist es auch mit Ihrer Ankunft in der Staatsbürgerschaft, nicht vollendet und immer noch nicht und noch lange nicht und vielleicht nie perfekt. Nach Ihnen werden andere Menschen zu uns kommen wollen und es wird weiter und wieder Annäherung geben, neue Freuden aber auch manche Reibung. Und Sie werden dann zu den Alteingesessenen gehören und werden zusammen mit Ihren Kindern und Enkeln, neu um Toleranz, Respekt und Teilhabe ringen. Und zu dieser Gesellschaft, zu diesem Deutschland sagen Sie heute ganz bewusst, „ja“. Und unser Land sagt „ja“ zu Ihnen.“ Mit Mitarbeitern der Bauabteilung und der Kämmerei ging es am Nachmittag nach Saarbrücken, wo eine Besprechung im Innenministerium stattfand. Zu zwei größeren Baumaßnahmen wurden Zuschussanträge gestellt, die intensiv besprochen wurden. Diese Gelder werden von Seiten des Bundes bewilligt. Als fachlich zuständige Behörde nahm das Innenministerium die Vorprüfung vor. Es war für mich ein sehr interessanter Austausch. Ich hoffe, dass wir diese Förderungen erhalten. Nach den Gesprächen ging es zur Verabschiedung des Geschäftsführers der Verbraucherzentrale des Saarlandes Jürgen Zimper, die im großen Saal der Handwerks-kammer stattfand. Ich schätze das Engagement von Jürgen Zimper, der seit 1989 Geschäftsführer war, sehr. Er hat in all den Jahren seines Wirkens die Verbraucherzentrale weiterentwickelt und damit auch zukunftsfähig gemacht. Es gibt viele Themen, das betonten alle Laudatoren besonders, bei denen die Verbraucher unbürokratisch und verbindliche Informationen brauchen. Hier ist beim Thema Verbrauchersicherheit die Verbraucherzentrale ein wichtiger Partner. 


Am Mittwochmorgen ging es in einem Gespräch um die digitale Kommunikation im Landkreis Neunkirchen. Unsere Kreisverwaltung ist auf vielen Kanälen erreichbar. Diese werden in erster Linie durch das Amt für Öffentlichkeitsarbeit strukturiert.  Mit Experten tauschten wir uns zu diesem Themenfeld aus, um die Präsenz unseres Hauses in Zukunft bürgerfreundlich weiterzuentwickeln. Danach nahm ich an einer Grundsteinlegung des Neubaus „Häuser im Eichenwäldchen“ des Saarländischen Schwesternverbandes teil. Auf dem Gelände in Ottweiler entsteht ein neues Gebäude mit sechs Wohnbereichen. Das Profil der „Häuser im Eichenwäldchen“ als Kompetenzzentrum für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen soll gestärkt werden. In meinem Grußwort zitierte den früheren Bundeskanzler Willy Brandt, der sagte: „Jede Zeit braucht ihr eigenen Antworten.“ Kaum ein Bereich wie die Pflege hat sich in den vergangenen Jahren so verändert. Auch die Rahmenbedingungen sind anders geworden. Mit dem Neubau gibt der Träger neue Antworten im Bereich der Pflege und ist gleichzeitig als Ausbilder für Pflegeberufe auf der Höhe der Zeit. 


Am gestrigen Morgen tagten die Gremien unserer Wasserversorgung Ostsaar. Danach gratulierte ich im Namen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises dem engagierten Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmeier zum 70. Geburtstag. Dieter Steinmeier engagiert sich seit vielen Jahren für die Wellesweiler Dorfgemeinschaft und ist ein hervorragender Netzwerker. Gestern Abend war ich dann in der Kreisstadt zu Gast, wo ich die Sportlerinnen und Sportler des bekannten Radrennens  „Trofeo 2018“ begrüßte. Die LVM Saarland Trofeo ist ein bedeutendes internationales Radrennen für Junioren. Namensgeber der seit 1988 ausgetragenen Trofeo, welche 2008 als bislang einziges deutsches Rennen ein Bestandteil des Radnationencup der Junioren wurde, ist das Bundesland Saarland, das die Trofeo tatkräftig unterstützt. Ich freue mich sehr, dass diese wichtige Veranstaltung in unserer schönen Region zu Gast ist. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg! 
Den ganzen Tag über war ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung auf Tour, denn es fand unser beliebter Betriebsausflug rund um die Saarschleife statt. Ich nutzte diese Gelegenheit gerne, um mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und Zeit - außerhalb des Büroalltags – mit ihnen zu verbringen. Wenn dieser Blog erscheint bin ich in der Mühlbachhalle in Schiffweiler zu Gast. Hier findet die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jugend im Ringen statt. Ausrichtender Verein ist der ASV Hüttigweiler, der sehr erfolgreich ist. Ich freue mich sehr, diese Großveranstaltung zu eröffnen.

Auch an diesem Wochenende finden im Landkreis Neunkirchen wieder zahlreiche Festivitäten statt. So startet beispielsweise Morgen das Dorffest in Landsweiler. Dort bin ich am Sonntagnachmittag zu Gast (16 Uhr), wo im Rahmen des 150. Geburtstages des Deutschen Roten Kreuzes eine Übung stattfindet.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende!

Ihr Sören Meng


01.06.2018: Vom Kreisbuch bis zur „reisenden Familienmesse“

Das Redaktionsteam des Landkreis-Buches stellte in der Städtischen Bibliothek Neunkirchen das Werk, das im vergangenen Winter erschienen ist, vor
Landrat Meng zu Gast in der Brauerei Bach Neunkirchen
Redaktionsteamsitzung des Kreisbuches
Am 2. Juni ist Tag der Organspende
Die Aktionskampagne Stadtradeln geht noch bis zum 15. Juni, am Sonntag findet eine große Tour von Neunkirchen zur Familienmesse in Wustweiler statt

In dieser Woche lag mein Arbeitsschwerpunkt in verwaltungsinternen Terminen. Dazu gehörten zum Beispiel interne Absprachen, Besprechungen – aber auch Anliegen von Bediensteten. Am Montagmorgen besuchte mich der Leiter der Heimatstube Elversberg, Peter Fuchs, um mir aus erster Hand über die Aktivitäten der Heimatstube zu berichten. Hierbei stellte er mir aktuelle Forschungsergebnisse vor, die möglicherweise auch in die nächste Ausgabe unseres Kreisbuches einfließen können. Wie Sie wissen, besuchte ich am vergangenen Wochenende die Feierlichkeiten zum 800. Jubiläum des Eppelborner Ortsteiles Wiesbach. Auch hier haben engagierte Historiker ein tolles Buch herausgegeben. Ich finde die Arbeit der Menschen, die sich mit der Geschichte unseres Landkreises beschäftigen, sehr wichtig. Wir wissen alle, dass wer Zukunft gestalten will, auch seine Vergangenheit kennen muss. Hier leisten neben hauptamtlichen Akteuren, die Vereine, aber auch engagierte Einzelpersonen, wichtige Chronikarbeit. Am Montagnachmittag tauschte ich mich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau aus. Als nächste größere Veranstaltung findet Ende Juni die Klingenden Gärten im Freizeitzentrum Finkenrech, Dirmingen, statt. In diesem Zusammenhang wird auch unsere neue Rosenkönigin gekürt. Jedoch gibt es anlässlich dieses Events eine weitere Neuigkeit, mehr verrate ich allerdings jetzt noch nicht!   Auch laufen die Planungen für die 10. Sr3-SommerAlm auf Hochtouren. Hier findet in der kommenden Woche eine Pressekonferenz statt. Neuer Partner der Sommeralm ist - neben dem Saarländischen Rundfunk - auch unser Umweltministerium.


Am Dienstagmorgen fand ein Gespräch mit Vertretern des SV Elversberg und unserer Unteren Bauaufsicht statt. Hier sind wir intensiv in die Fertigstellung des Stadions eingebunden. Danach ging es nach Neunkirchen, wo ich anlässlich eines Pressetermins in den schönen Räumlichkeiten unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, gemeinsam mit dem WFG-Geschäftsführer, eine Bilanz zu einem Jahr StartUp-Center zog. Wie Sie wissen, hat der Landkreis Neunkirchen - dank des Bundesprojektes Land(auf)Schwung - seit April vergangenen Jahres ein eigenes StartUp-Center. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zur Fortsetzung des wirtschaftlichen Strukturwandels in unserer Region und rundet gleichzeitig die erfolgreiche Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen ab. Die Gründer/innen erwarten technisch voll ausgestattete Gründerbüros; darüber hinaus steht das Team der WFG den Gründern mit Rat und Tat zur Seite. Erste Gründerin im StartUp-Center vor einem Jahr war Anika Meyer aus Illingen. Sie gibt das Magazin SONAH heraus. Mit der fünften Ausgabe ihres aufwendig gestalteten Magazins hat sie sich in der Region am Markt etabliert. Im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit wurde Anika Meyer mit zwei Preisen ausgezeichnet. Sie verlässt jetzt das Gründerbüro, da diese Büros nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen. Allen Existenzgründerinnen und –gründern hat die WFG in den vergangenen Monaten einen Gründerpaten zur Seite gestellt. Im Falle des seit Februar 2018 in die Selbständigkeit gestarteten Mauro Scherf (mit seiner Firma kann er Pläne dreidimensional erlebbar machen) ist dies der Geschäftsführer der Mitgesellschafter des Büros HDK GmbH in Saarbrücken, Luca Kist. In Kürze werden zwei neue Existenzgründer Stefan Schaum und Dirk Meister in das StartUp-Center einziehen. Geschäftsgegenstand ist die Badsanierung. Dabei handelt es sich um ein interessantes Franchise-Konzept, das beide im Saarland umsetzen wollen. Auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung und der Anforderungen für barrierefreie Bäder halte ich diese Existenzgründung für sinnvoll. Darüber hinaus stellten sich potentielle Neugründer vor. Mark Weidenhof und Tobias Lang von QUPIC sind derzeit dabei ein Existenzgründungskonzept für den Verleih von innovativen Fotoboxen zu erstellen. Ein Jahr StartUp-Center Landkreis Neunkirchen – ein Projekt das Früchte trägt und gleichzeitig beweist, dass es Sinn macht den Mut zu haben, Neues zu wagen. Am Dienstagsnachmittag tagte im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes der Rechnungsprüfungsausschuss. Anschließend ging es nach Neunkirchen in die Stadtbibliothek, wo ich gemeinsam mit weiteren Autoren unser Kreisbuch vorstellte. Es war ein lebendiger, unterhaltsamer Abend, der großes Interesse für das Buch weckte.

 

Am Mittwochmorgen war ich in Sachen unserer Regionalmarke unterwegs. Die Neunkircher neu gegründete Firma Bachs Braumanufaktur stellte ihre neue Abfüllanlage vor. Hier trifft es der Slogan unseres Saarlandes „Großes entsteht im Kleinen“ auf den Punkt, denn die Erfolgsgeschichte der Brauerei Bach begann in der Fischerhütte im Neunkircher Stadtteil Furpach, wo das Ehepaar Bach begann Bier zu brauen. Mittlerweile ist Sohn Julian Bach Geschäftsführer des Unternehmens und ist dabei die Brauerei nach vorne zu entwickeln. Dank der neuen Abfüllanlage ist es möglich, größere Mengen an Bier zu produzieren und abzufüllen. Es hat sich bereits eine namhafte Handelskette bei ihm gemeldet, die den Vertrieb unterstützen wird. Familie Bach unterstützt auch sehr engagiert unsere Regionalmarke Landkreis Neunkirchen und ist ein verlässlicher Partner. Ich wünsche an dieser Stelle der Firma viel Erfolg. Am Nachmittag tagte dann das Redaktionsteam unseres Kreisbuches. Es war das erste Treffen nach dem Erscheinen des Kreisbuches im Dezember 2017. Ende 2019 ist die Herausgabe eines weiteren Kreisbuches geplant. Im Rahmen  eines Austauschs zogen die Redaktionsmitglieder Bilanz und machten sich an die Arbeit, neue Themen für die künftige Ausgabe festzulegen. Nach den Sommerferien ist ein weiteres Treffen geplant, dann wird es deutlich konkreter.

Gestern war Feiertag heute standen interne Termine auf dem Programm.

Auch beginnt jetzt die Saison der Feste. So findet zum Beispiel am heutigen Abend die Eröffnung des beliebten Ottweiler Altstadtfestes statt; morgen beginnen die Schlemmertage in Wemmetsweiler. Ich mache mich am Sonntagmorgen nach Wustweiler auf, da dort eine Sternfahrt unserer Aktion Stadtradeln stattfindet. Hier werden wir uns auf der reisenden Familienmesse treffen. Diese Familienmesse ist etwas ganz besonderes. Sie findet jedes Jahr – organisiert durch den Landkreis Neunkirchen – in einer anderen Gemeinde statt. Hier gibt es für Kinder und ihre Familien viel zu erleben. Ein schöner Termin, der hoffentlich gut angenommen wird.

Apropos Stadtradeln: Sind Sie schon aufs Rad umgestiegen? Mir persönlich macht es Spaß und ich versuche so oft als möglich in die Pedale zu treten.

Ich habe noch ein wichtiges Anliegen:

Morgen findet der Tag der Organspende statt. Auch ich besitze einen Organspendeausweis und kann jeden nur dazu ermuntern, sich mit dem wichtigen Thema Organspende auseinanderzusetzen. Organspende rettet Leben!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


25.05.2018: Vom Pflegestützpunkt bis zur Buchpräsentation

Sozialministerium Monika Bachmann überreicht Landrat Sören Meng die Zuwendungsbescheide für die Pflegestützpunkte im Landkreis Neunkirchen
Besuch des AHKW in Neunkirchen
Besichtigung des AHKW in Neunkirchen

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Nach den schönen Pfingstfeiertagen standen am Dienstagmorgen verwaltungsinterne Termine – wie das regelmäßige Jour fixe – auf dem Programm. Danach fuhr ich nach Saarbrücken, wo ich von der Sozialministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling den Bescheid zur Finanzierung unseres Pflegestützpunktes entgegennahm. Die Pflegestützpunkte im Saarland leisten wichtige Arbeit und informieren umfassend rund um die Pflege. Hier erfahren Betroffene und ihre Angehörigen viele Hilfestellungen. Der Pflegestützpunkt hat drei Hauptaufgaben: Zum einen die Auskunft und Beratung in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Sie sollen den organisatorischen Aufwand bei der Beantragung von Leistungen zur Behandlung von Erkrankten, Hilfe bei der Pflege und bei der Altenhilfe reduzieren. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in der Knappschaftsstraße 1 in Neunkirchen. Er ist montags bis freitags unter 06821 / 102-674  telefonisch zu erreichen. Aus Saarbrücken zurück leitete ich die Vorstellungsgespräche für unsere Nachwuchskräfte im gehobenen Verwaltungsdienst. Die Aus- und Weiterbildung ist eine wichtige Aufgabe unserer Kreisverwaltung - auch deshalb, weil wir alle wissen, dass auch die öffentliche Verwaltung von einem möglichen Fachkräftemangel betroffen ist. Gerade daher ist es wichtig, dass wir selbst ausbilden. Die Anwärter/innen für den gehobenen Verwaltungsdienst absolvieren – neben praktischen Tätigkeiten in der Verwaltung – ein Studium an der Fachhochschule des Saarlandes. Im Anschluss ging es zur Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses, der im Landratsamt in Neunkirchen tagte. Hier wurde unter anderem das Projekt „Lückenlose Betreuung von Jugendlichen im Landkreis Neunkirchen“ vorgestellt. Wichtig ist uns, dass junge Menschen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss bzw. ohne eine sogenannte Anschlussperspektive nicht durchs Raster fallen und individuell gefördert werden. Hier leisten unser Jugendberatungszentrum Kompass und unsere Berufsagentur wichtige Arbeit. Unsere Netzwerkstelle wurde eingerichtet im Zuge der Umsetzung des Aktionsprogrammes Lückenlose Betreuung der Initiative Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und wird u. a. gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Unser Landkreis wurde als Modellregion ausgewählt, auch aufgrund einer weit fortgeschrittenen gut funktionierenden, rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Jugendberufsagentur. Unser Ziel muss es sein, junge Menschen – auch bei schwierigen biografischen Voraussetzungen – in den Arbeitsmarkt integrieren zu können.

                                                                                                                                   

Am Mittwochmorgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag besuchte ich das Abfallheizkraftwerk Neunkirchen. Es befindet sich am ehemaligen Standort der Grube König. Es handelt sich hierbei um eine thermische Abfallverwertungsanlage, die mit einer Kapazität von 150.000 t Abfall jährlich und 78.000 Megawatt Strom und 21.000 t Fernwärme erzeugt. Das Unternehmen EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH betreibt die Anlage. Hier werden Abfälle unterschiedlicher Art aus der Region, aber auch aus dem benachbarten Frankreich verwertet. Der Geschäftsführer des AHKW Neunkirchen Axel Köhler sowie der technische Leiter Gerhard Hans und die Vertriebsvertreterin Anja Kau stellten mir die Anlage vor. So wurde mir vermittelt, dass Abfallverbrennungsanlagen - Kraftwerke besonderer Art und von hoher Qualität sind. Sie müssen nicht nur strengste Auflagen bezüglich der Immissionsgrenzwerte erfüllen, sondern auch höchsten technischen Anforderungen entsprechen und werden darum kontinuierlich überprüft und stetig optimiert. Die Anlage hält die besonders strengen gesetzlichen Immissionsgrenzwerte sicher ein und unterschreitet sie meist deutlich. Eine Messstationen am Kamin ermittelt und überwacht die Immission kontinuierlich. Was vielen nicht bewusst ist: Energieerzeugung aus Abfall ist aktiver Umweltschutz. Mit einem Anteil von durchschnittlich 50 % Biostoffen im Abfall erzeugen Abfallverbrennungsanlagen anerkannte Energie aus erneuerbaren Quellen und tragen damit zum Erreichen der Klimaziele in Deutschland und Europa bei. Leider gibt es noch viele Vorurteile gegenüber diesen Abfallverwertungsanlagen. Deshalb kann ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen, sich näher zu informieren. Auch sind Führungen durch die Anlage immer möglich – gewünscht sind allerdings kleine Gruppen. Nähere Informationen gibt es unter www.eew-energyfromwaste.com

Am Donnerstagmorgen bereitete ich die anstehende Kreistagssitzung vor und hatte zahlreiche interne Gespräche. Am Nachmittag tagte der Kreistag. Hier waren eine Vielzahl öffentlicher Vergaben zu beschließen. Diese wurden in der vergangenen Woche in einer Sitzung des Kreisausschusses intensiv besprochen und vorberaten. Auch die Wahl von Vertrauenspersonen als Beisitzer in den Ausschüssen zur Schöffenwahl der Amtsgerichte Neunkirchen und Ottweiler stand auf der Tagesordnung. Ein Schwerpunkt war der Zwischenbericht über unser Projekt Land(auf)Schwung. Als aufmerksame Leser/in meines Blogs haben Sie schon sehr viel über diese Thematik erfahren. Unsere Entwicklungsagentur gab eine Übersicht über die laufenden Projekte und zeigte auf,  wohin sich das Gesamtprojekt noch bis  2019 entwickeln wird. 2019 werden wir weitere neue Projekte fördern, allerdings wird der Schwerpunkt auf der Verstetigung bereits gut laufender Projekte gelegt. Wichtig ist, dass nach diesem Förderzeitraum ein Mehrwert für die Region bleibt. Ich bin mir hier sicher, denn viele Projekte haben sich hervorragend entwickelt. Gerade in der vergangenen Woche tagte das Entscheidungsgremium und gab weitere Projektmittel frei. Die Entwicklungsagentur überwacht die Projekte in enger Kooperation mit unserer Finanzverwaltung, denn – wie bei Bundesprojekten üblich – werden alle Ausgaben intensiv geprüft. Daher ist es wichtig, dass wir immer sicher gehen können, dass die Projekte geordnet vollzogen werden.


Der heutige Morgen begann dann mit einem Gespräch mit dem Geschäftsführer unserer  Wasserversorgungsgesellschaft, Herrn Kunz, um die kommenden Gremiensitzungen von Wasserzweckverband und Wasserversorgung vorzubereiten.

Anschließend fand ein Gespräch mit der Projektleiterin der Vitalregion Kathrin Herbst, statt. Die Vitalregion ist ein wesentliches Teilprojekt unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung. Hier geht es darum, das Gesundheitsnetzwerk unseres Landkreises zu intensivieren. Ebenfalls aktiv war Katrin Herbst auch bei dem Projekt HerzGesund, über das ich an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet habe. Ich habe größtes Interesse daran, diese Thematik weiterhin zu vertiefen. Am Nachmittag fanden dann die Vorstellungsgespräche für die Auszubildenden im Beruf Verwaltungsfachangestellte/r der Kreisverwaltung statt.  Heute beginnt auch ein großes mittelalterliches Fest in Illingen, das bis einschließlich Sonntag dauern wird. Dieses ehrenamtlich getragene Festival wird viele Menschen aus unserem Landkreis, aber auch darüber hinaus nach Illingen bringen. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt der guten Sache zugute. Sicherlich werde auch ich in Illingen vorbeischauen.


Am morgigen Abend bin ich dann in Wiesbach zu Gast, wo der 800. Geburtstag dieses Eppelborner Ortsteiles gefeiert wird. Hierzu ist auch ein Buch erschienen. Ich wurde eingeladen, um hier moderierend mitzuwirken. Ich finde es toll, dass dieses Projekt entstanden ist. Bereits jetzt gibt es für dieses große Werk zahlreiche Vorbestellungen.

Übrigens: Jetzt ist wieder Stadtradeln angesagt, einige Kommunen beteiligen sich wieder und auch ich werde wieder fleißig in die Pedale treten: Für die Umwelt, aber auch für mein Wohlbefinden. Mehr Infos gibt es hier.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende
Ihr Sören Meng


18.05.2018: Auf in die Pfingstwoche

Eröffnung der Ausstellung "Vielfalt erleben" im Saarpark-Center Neunkirchen
Umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von einer Tanzdarbietung des integrativen Kindergarten der Lebenshilfe Neunkirchen
Aktionskampagne "Brot und Wein" auf dem Neunkircher Stummplatz
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für ein regionales Netzwerk „Demenz im Landkreis Neunkirchen“
Rund 70 Akteuren aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung haben die Vereinbarung unterzeichnet
Übergabe der von der Bürgerstiftung gespendeten Sinnebänke an die Bürgermeister/-in

Die ersten beiden Tage meiner Arbeitswoche begannen für mich eher ungewöhnlich. Gemeinsam mit einigen Abteilungsleitern der Kreisverwaltung, einem Vertreter der Bundeswehr, Vertretern von Polizei und des Energieversorgers KEW sowie dem Kreisbrandinspekteur fand im Landratsamt ein zweitägiges Seminar gemeinsam mit einem Experten der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz rund um das Thema Krisenmanagement statt. Hier ging es um den Aufbau und die Ablauforganisation eines Krisenstabes, Lageerfassung, Lageaufbereitung und natürlich der Festlegung des Verantwortungsbereiches um die Kernaufgaben des Stabes. Der Landkreis als Untere Katastrophenschutzbehörde hat die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und in der dafür notwendigen Form Maßnahmen zu treffen. Im Katastrophenfall übernimmt sie die Gesamtleitung des Einsatzes, koordiniert die Einsatzkräfte und kümmert sich ggfls. um die Anforderungen der örtlichen Hilfe. Schon im Vorfeld ist es wichtig, Pläne für die Bewältigung von Großschadensereignissen für Anlagen und besonderes Gefährdungspotential zu erstellen. Dazu gehören auch regelmäßige Übungen. Es waren zwei sehr intensive Tage, die zum einen der Vernetzung dienten, um zum anderen auch Möglichkeit gaben aktiv Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen. Zum Abschluss des Seminars waren wir dann beim Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau zu Gast, der uns das Sicherheitskonzept einer Großveranstaltung am Erlebnisort Reden näher brachte. Organisiert hatte die Veranstaltung unsere Kreispolizeibehörde.

Am Mittwochmorgen besuchte ich die Baustelle des Neubaus an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen in der Haspelstraße. Hier wird ein Erweiterungsbau ausgeführt, der bereits im nächsten Schuljahr zur Verfügung stehen soll. Der zuständige Abteilungsleiter Thorsten Mischo erläuterte mir den Stand der Baumaßnahmen. Anschließend sahen wir uns auch das Gebäude des Kreisgesundheitsamtes in der Neunkircher Lindenallee an. Hier war bis vor wenigen Wochen auch das Arbeitsgericht zu finden. Diese Räumlichkeiten sollen jetzt für unsere Kreisverwaltung umgenutzt werden und müssen hierfür entsprechend saniert werden. Anschließend bereitete ich die am Nachmittag stattfindende Sitzung des Entscheidungsgremiums Land(auf)Schwung vor. Am frühen Nachmittag tagte das Kuratorium unserer Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. Ziel dieser Stiftung ist es, das Lebenswerk von Alex Deutsch weiter zu tragen und sich in seinem Sinne für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit einzusetzen. In diesem Jahr sollen erstmals zwei Vortragsveranstaltungen im Rahmen eines sogenannten „Alex-Deutsch-Forums“ stattfinden. Auch ist es uns wichtig, dass sich die Schulen mit dem Lebenswerk von Alex Deutsch beschäftigen. Hier ist der Raum der Begegnung in der Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler ein wichtiger Begegnungsort. Im Anschluss tagte dann das Entscheidungsgremium, das im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung einberufen wurde. Die Entwicklungsagentur stellte uns den aktuellen Projektestand vor und gab einen Überblick über die derzeit laufenden Projekte. Diesen Überblick werden wir in der kommenden Woche den Mitgliedern des Kreistages vermitteln, aber auch weitere Projekte wurden vom Entscheidungsgremium beraten und entsprechende Mittel freigegeben. In diesem Jahr geht es uns darum, dass in erster Linie bereits laufende Projekte weiterentwickelt werden. Ziel des Projektes Land(auf)Schwung soll es sein, dass es uns gelingt, gutlaufende Einzelprojekte für die Zukunft – d. h. wenn es keine Zuschüsse mehr gibt – zu verstetigen. Für das kommende Projekt im Jahr 2019 werden neue Projektgelder zur Verfügung stehen.

 

Am gestrigen Morgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Rücksprachen auf dem Programm, ehe es dann nach Neunkirchen ins Saarpark-Center ging. Hier findet bis Ende nächster Woche eine Ausstellung statt. Die Ausstellung, die von unserer Gleichstellungsbeauftragten konzipiert worden war, behandelt die Thematik „Vielfalt erleben.“ Hierzu ist auch ein kleiner Film entstanden, der die Ausstellung inhaltlich näherbringt. Diesen können Sie sich hier ansehen. Die Eröffnung wurde umrahmt von dem integrativen Kindergarten der Lebenshilfe. Bereits bei der Ausstellungseröffnung war die Resonanz seitens der Bevölkerung groß. Ich kann Sie nur ermuntern, diese Ausstellung zu besuchen. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine bunte Gesellschaft für unser Zusammenleben ist, denn hier geht es immer um Teilhabe. Anschließend nahm ich an einer Aktion der Bäckerinnung, der saarländischen Winzer und des Sparkassenverbandes Saar teil. Hier findet derzeit eine Kampagne unter dem Motto „Brot & Wein“ statt, die saarlandweit unterwegs ist. Es geht darum, für regionale Produkte und natürlich das Handwerk und den Mittelstand zu werben. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um den Akteuren für ihr großes Engagement zu danken. Wir als Landkreis präsentieren gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ und wollen junge Menschen ermuntern, sich hier beruflich zu orientieren. Auch das Thema Regionalvermarktung griff ich in meinem Grußwort auf. Anschließend fungierte ich dann als Glückbote eines Gewinnspiels und konnte zahlreiche Gewinner persönlich begrüßen. Danach folgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung für ein regionales Netzwerk „Demenz im Landkreis Neunkirchen“. Rund 70 Akteuren aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung haben die Vereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für eine verbesserte Versorgungsstruktur dementiell erkrankter Menschen im Landkreis Neunkirchen schaffen wird. Damit wurde erstmalig im Saarland ein Netzwerk dieser Größe geschaffen, das sich für die Interessen und Bedürfnisse demenzerkrankter Menschen engagiert. Als Vorsitzender des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen und natürlich als Landrat freute ich mich über diese Initiative. Vielen Dank an dieser Stelle der Saarbrücker Zeitung für die heutige, gute Berichterstattung heute.  Den Artikel finden Sie hier. Anschließend tagte im historischen Sitzungssaal der Kreisausschuss. Hier galt es, zahlreiche Vergaben auf den Weg zu bringen. Nachdem der Kreishaushalt 2018 genehmigt ist, arbeitet unsere Bauverwaltung mit Hochdruck daran, die entsprechenden Vergaben durchzuführen, damit möglichst alle Baumaßnahmen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können. Gerade die Maßnahmen, die innerhalb der Sommerferien an unseren Schulen vollzogen werden müssen, haben jetzt Priorität.

 

Heute Morgen fand eine Besprechung mit dem Oberbürgermeister, der Bürger-meisterin und den kreisangehörigen Bürgermeistern im Landratsamt statt. Dieser regelmäßige Austausch ist wichtig und zielführend – auch im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit. Zu Beginn der Sitzung hatte ich die schöne Aufgabe, im Namen unserer Bürgerstiftung, den Kommunen Sinnesbänke, die unsere AQA Beschäftigungsgesellschaft  im Rahmen des Land(auf)Schwung Projektes UpCycling-Center gefertigt hat, an die Bürgermeisterin/Ober-/Bürgermeister zu überreichen. Diese Bänke werden jetzt im öffentlichen Raum ihren neuen Platz finden. Heute Mittag standen verwaltungsinterne Termine und Büroarbeit auf dem Programm.

 

Morgen findet in Wemmetsweiler, im Kuppelsaal des Rathauses, der nächste CardioDay statt. Ich hoffe, dass viele interessierte Besucherinnen und Besucher den Weg dorthin finden, denn unsere CardioDays bringen uns wichtige Informationen rund um das Thema Herzgesundheit näher. Morgen Abend bin ich dann Schirmherr des 50. Jugendpfingstturniers des Schützenkreises Bliestal. Dieses Turnier findet in der Gemeinde Schiffweiler statt.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Pfingstwochenende

Ihr
Sören Meng


11.05.2018: Kurze Woche

Landrat Sören Meng und Eberhard Schilling übergaben dem Neunkircher Hospiz zwei Sinnesbänke des Upcycling Centers
Ausstellungseröffnung im Hospiz, einige Werke sind auch im Diakonie Klinikum zu sehen
Cardio-Day in Spiesen-Elversberg
Verlegung der Stolpersteine in Neunkirchen mit Gunter Demnig

Die Arbeitswoche begann mit einem Jour fixe mit dem Vorstandsvorsitzenden unserer Sparkasse Neunkirchen. Hier tausche ich mich in regelmäßigen Abständen als Verwaltungsratsvorsitzender aus, um Themen rund um unsere Sparkasse zu besprechen. Danach folgten verwaltungsinterne Termine, ehe es dann am Nachmittag zu einer Besprechung rund um die Ausrichtung der Jugendhilfe ging. Wie an dieser Stelle schon häufig erwähnt, wurde unser Landkreis vom ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.) beraten, um die Hilfen für Erziehung zielgerichteter zu steuern. Gerade einen präventiven Ansatz in diesem Bereich halte ich langfristig für zielführend. Auch fand am Montag unser verwaltungsinternes Jour Fixe statt. Danach ging es nach Neunkirchen in die Hohlstraße, wo sich der Showroom unseres Upcycling-Centers befindet. Unser Upcycling-Center entstand im Rahmen unseres Land(auf)Schwung-Projektes. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer vom IfaS (Insti-tut für angewandtes Stoffstrommanagement), Prof. Peter Heck, stellte ich einer interessierten Öffentlichkeit neue Produkte, hergestellt aus Abfall- und Reststoffen, vor. Es war für mich beeindruckend zu sehen, wie sich die Qualität der Produkte nach vorne entwickelte. Hier leistet unsere Beschäftigungsgesellschaft AQA  eine hervorragende Arbeit.   Auch freute es mich, dass einige der Beschäftigten selbst vor Ort waren und begeistert von ihren Produkten sprachen. Als nächsten Schritt werden wir in wenigen Tagen einen sogenannten Online-Shop eröffnen. Hier wird es dann möglich sein, die zahlreichen Produkte von zu Hause anzuschauen und bei Gefallen, auch zu bestellen. Inzwischen ist die Produktpalette schon beachtlich; mehr als 30 Artikel wurden bereits entwickelt. Um dieses Projekt zu verstetigen geht es jetzt darum zu erkunden, welche Produkte am Markt etabliert werden können.

 

Am Dienstag fuhr ich nach Saarbrücken, wo die Aufsichtsratssitzung der SNS GmbH stattfand. Die vielfältigen Aufgaben des saarländischen Verkehrsverbundes (SaarVV) nimmt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS) wahr. An der SNS GmbH sind zahlreiche Verkehrsunternehmen im Saarland beteiligt. Hier bin ich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der NVG GmbH Mitglied dieser Gesellschaft.  In einem Gesellschafts- und Kooperationsvertrag haben sich die einzelnen Verkehrsgesellschaften zum Zweck des Saarländischen Verkehrsverbundes zusammengeschlossen. Die SNS versteht sich als Plattform für die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Verbundmitglieder, übernimmt das Management des Verbundtarifs und dient als Schnittstelle zwischen Kunden, Verkehrsunternehmen und den politischen Gebietskörperschaften. Am Nachmittag war ich dann zu Gast im Diakonie-Klinikum in Neunkirchen. Dort wird derzeit eine sehr prominente Ausstellung präsentiert. Prominente – wie beispielsweise Helene Fischer – haben anlässlich ihres Besuchs beim SR-Unterhaltungschef Eberhard Schilling kleine Zeichnungen hinterlassen. Diese Zeichnungen wurden gerahmt und ausgestellt. Von Andrea Berg, über die Scorpions bis hin zu Badesalz – reicht die künstlerische Palette. Ein Teil der Bilder wird derzeit am Klinikum Neunkirchen gezeigt. Der zweite Teil der Ausstellung ist derzeit im Friederike-Fliedner-Hospiz in Neunkirchen zu sehen. Hier erhoffen sich die Initiatoren wie Eberhard Schilling, dass Menschen sich die Bilder im Hospiz selbst ansehen, damit auch das Hospiz näher in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Gemeinsam mit Eberhard Schilling übergab ich im Hospiz Neunkirchen zwei Sinnesbänke, gefertigt von unserer AQA-Beschäftigungsgesellschaft. Eine Sinnesbank zierte bei der vergangenen SR3-SommerAlm die Sommerresidenz von Alm-Ebi; eine weitere Bank stellte der Landkreis Neunkirchen zur Verfügung. Das Friederike-Fliedner-Hospiz ist das einzige Hospiz im Landkreis Neunkirchen und bietet für acht Menschen in ihrer letzten Lebensphase Raum. Eberhard Schilling und ich nutzten die Aufmerksamkeit, um für den Hospizgedanken  zu werben. Denn Sterben, das besagt nicht nur ein Ausspruch, gehört zum Leben und sollte nicht tabuisiert werden. Deshalb sind Hospize –ambulant und stationär – wichtige Einrichtungen für unsere Gesellschaft. Das Friederike-Fliedner-Hospiz leistet hervorragende Arbeit. Ich nahm die Übergabe der Bänke zum Anlass, um mich auch bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr großartiges Engagement zum Wohl unserer Gesellschaft zu bedanken. Danach ging es nach Spiesen-Elversberg, wo der Cardio-Day stattfand. Leider war aufgrund des fast hochsommerlichen Wetters die Resonanz sehr gering und der Fachvortrag von Prof. Dr. Tim Meyer – dem Mannschaftsarzt der Fußballnational-mannschaft – fiel aus. Zusammenfassend kann ich allerdings sagen, dass die bisher durchgeführten Cardio-Days durchweg erfolgreich waren, denn das Thema Herzgesundheit wurde in die Öffentlichkeit gebracht. Für die nächste Phase dieser Kampagne liegen bereits weitere Ideen vor. Lassen Sie sich überraschen wie herzgesund unser Landkreis sein möchte.  

 

Am Mittwoch hatte ich einen freien Tag, gestern war ein Feiertag.

 

Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es nach Neunkirchen zu einer Gedenkfeier zur Verlegung von Stolpersteinen ging. Seit vielen Jahren verlegt der bekannte Künstler Gunter Demnig zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes Stolpersteine an den ehemaligen Wohnorten der Opfer. In der Vergangenheit war ich als Beigeordneter der Kreisstadt bereits bei zwei Verlegungsterminen mit dabei. Jetzt fand der dritte Termin in Neunkirchen statt. Ich halte die Verlegung für eine sehr wichtige Aktion, auch in Ottweiler und Illingen sind Stolpersteine zu finden. So sind diese Stolpersteine im Alltag zu finden und werden durch viele Menschen wahrgenommen. Ich selbst habe zu diesen Aktionen einen ganz persönlichen Bezug. An zwei meiner Verwandten erinnert ein Stolperstein. Ein Verwandter war geistig behindert und wurde deshalb von den Nazis in Hadamar ermordet; ein anderer war im Widerstand aktiv und fand im Gefängnis durch die Nazis den Tod. Mir ist es wichtig, dass an die Opfer erinnert wird, um jüngeren Generationen klar zu machen, zu was Hass führen kann. Max Mannheimer, ein Holocaust-Überlebender, hat folgenden Satz geprägt, den ich hier erwähnen möchte: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah - aber, dass es nicht wieder geschieht, dafür schon!“ In diesem Sinne sollen wir uns alle für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagieren – gerade in heutiger Zeit.

Im Anschluss war ich dann in unserer Tourismuszentral in Landsweiler-Reden bei einer besonderen Vorstellung dabei. Hier stellten sich die Rosenkönigin-Bewerberinnen vor. Im nächsten Monat wird unsere derzeitige Rosenkönigin Aline I. aus ihrem Amt ausscheiden. Im Rahmen der Kreisrosenschau und der Veranstaltung Klingende Gärten am  24. Juni 2018 auf Finkenrech küren wir die Nachfolgerin. Seien sie gespannt, welche Wahl wir getroffen haben.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


04.05.2018: Vom Brückentag zur Wanderung

Besuch der neuen Geschäftsräume der Firma saarpri.com in Ottweiler
Der neue Schulleiter des Ottweiler Gymnasiums Mark Hubertus zu Gast bei Landrat Meng
Landrat Meng referierte auf dem 4. Branchentag Nahverkehr zum Thema „Sicherheit im Nahverkehr – ein Thema für die Aufgabenträger?“
Stefan Mörsdorf stellte im Landratsamt sein neues Buch vor, das im Schaumbergverlag erschienen ist

Meine Arbeitswoche begann diese Woche erst am Mittwoch, da ich am 30. April einen „Brückentag“ hatte und der 1. Mai bekanntlich Feiertag ist. Gleich zu Beginn war ich am Mittwoch zu Gast bei der Firma saarpri.com, die von Alexander Petto geleitet wird. Von dieser Firma habe ich in der Vergangenheit bereits häufig berichtet. Es ist eine Firma, die sich dem 3D-Druck verschrieben hat. Saarpri.com hat den ersten 3D-Drucker im Saarland produziert. Alexander Petto, der zuvor mit seiner Firma in Friedrichsthal zu finden war, aber selbst aus Merchweiler stammt, hat in Ottweiler geeignete Räumlichkeiten gefunden. Hier gibt es neben einem Showroom,  Werkräume und natürlich Bürofläche. Ein Anliegen von Alexander Petto ist es, dass sich gerade mittelständige Unternehmen mehr als bisher mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks beschäftigen -  sei es im Bereich der Medizin, der Technik oder auch in der Produktion.  Der 3D-Druck hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach vorne entwickelt und ich finde es beachtlich, dass es auch im Landkreis Neunkirchen eine Firma gibt, die auf diesem Gebiet innovativ unterwegs ist. Im Anschluss besuchte mich der neue Schulleiter des Gymnasiums Ottweiler. Da mir die Weiterentwicklung unserer Schulen im Landkreis sehr wichtig ist, war dies ein sehr konstruktiver Austausch. Herr Hubertus kennt den Landkreis Neunkirchen bestens. Er wohnt in Heiligenwald und war zuvor lange Jahre Lehrer am Krebsberg-Gymnasium in Neunkirchen. Natürlich sprachen wir bei seinem Besuch auch über das wichtige Thema Digitalisierung. Hier erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung des Bundes, die dringend erforderlich wäre. Der beschlossene Koalitionsvertrag hält hier einiges bereit, daher erhoffen wir uns eine zügige Umsetzung.

 

Am Mittwochmittag fanden verwaltungsinterne Termine statt, ehe ich dann nach Neunkirchen zur Gremiensitzung unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH  fuhr. Hier beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Jahresbericht und dem Wirtschaftsplan 2018. Die Sitzung ist nicht öffentlich, sodass ich hier keine weiteren Ausführungen machen kann. Allerdings bietet unsere AQA für viele Menschen, die lange arbeitslos sind, neue Perspektiven und eine Beschäftigungsmöglichkeit. Auch erhoffen wir uns durch ein neues Bundesprogramm dauerhaft Beschäftigungsverhältnisse bei der AQA anzubieten. Bundesweite Beachtung erfährt unsere Beschäftigungsgesellschaft derzeit durch das Upcycling-Projekt, das im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden ist. Die produzierten Bänke und weiteren Artikel werden gut nachgefragt; demnächst wird auch der Webshop online gehen. Am Montag ist ab 17.30 Uhr im Showroom in der Hohlstraße 29 in Neunkirchen eine Objektschau, hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen.

                                                                                                             

Gestern tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS). Hier stand im öffentlichen Teil die Entwicklung der Regio-Buslinien auf dem Programm, zum andern wurde auch der ZPS-Jahresabschluss  2016 beschlossen. Dieser umfangreichen Sitzung folgte am Nachmittag der 4. Branchentag Nahverkehr, der im Rahmen des Arbeitskammerforums in Saarbrücken stattfand. Hier ging es um die Sicherheit im saarländischen Nahverkehr. In meiner Funktion als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Personennahverkehr sprach ich zum Thema „Sicherheit im Nahverkehr – ein Thema für die Aufgabenträger?“. Hier skizzierte ich aus meiner Sicht die Sicherheitslage im Bereich Schiene und Busverkehr. Auch die Erfahrungen, die wir im Rahmen als Aufgabenträger der Neunkircher Verkehrs GmbH haben, ließ ich dabei einfließen. Ich kann sagen, dass die Sicherheit im Nahverkehr ein Thema für die Aufgabenträger ist und wir hier auf einem guten Weg sind. In Fahrzeugen kommt es glücklicherweise seltener zu Übergriffen. Hier wurden in der Vergangenheit und aktuell zahlreiche Maßnahmen getroffen, um das Ganze sicherer zu gestalten. Als Stichwort erwähne ich nur die Videoüberwachung. In Bussen ist das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sehr hoch, da der Fahrer den Innenraum im Blick hat und sofort reagieren kann. Die Aufgabenträger im Nahverkehr stehen im ständigen Austausch mit Verkehrsunternehmen und reagieren auf zunehmende Aggressivität und Gewalt und leiten entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Dennoch gibt es kontinuierlichen Handlungsbedarf: In der gestrigen Veranstaltung berichteten einige Zugbegleiter, Lokführer und Busfahrer aus ihrem Alltag. Leider sind Übergriffe seitens der Fahrgäste und auch verbale Attacken keine Seltenheit mehr. Sie forderten auch von den Aufgabenträgern mehr Unterstützung. Zusammenfassend kann ich feststellen:Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs wurde bereits einiges für die Sicherheit getan, allerdings ist dies ein fortlaufender Prozess, der mit allen Beteiligten gestaltet werden muss. Hier sitzen die Verkehrsunternehmen, mit Polizei, Gewerkschaften und natürlich Aufgabenträgern in einem Boot. Gestern Abend fand im Landratsamt in Ottweiler eine Lesung mit dem früheren saarländischen Umweltminister Stefan Mörsdorf statt. Er präsentierte sein Buch „Schritt für Schritt“, in dem er von seiner Pilgerreise berichtete. Er erlitt vor wenigen Jahren eine Hirnblutung und musste sich ins Leben zurückkämpfen. In seinem Buch beschreibt er sein Schicksal und ermuntert nicht aufzugeben. Sein Pilgerbuch, das im Schaumberg-Verlag erschienen ist, beschreibt auch detailreich unsere Heimat, die er erkundete und facettenreich beleuchtet. Ein tolles, beeindruckendes Buch!

 

Heute Morgen war ich auf der saarländischen Gesundheitsmesse Salut in der Kongresshalle Saarbrücken. Auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet SALUT! plus gesundheitsinteressierten Bürgern, Patienten und Angehörigen aktuelle Informationen zu Therapien, Produkten und Dienstleistungen rund um Gesundheit und Pflege. Diese Messe kann noch bis Sonntag besucht werden, der Eintritt ist frei. Auch die saarländischen Landkreise sind hier vertreten. Ich nahm an einem sehr guten Fachvortrag: „Gesundheits- und Pflegeversorgung sichern – Herausforderung für kommunale Entscheider“ teil. So ging es unter anderem um die zukünftige hausärztliche Versorgung, um eine bessere medizinische Versorgung im Wohnraum, aber auch um das Wirtschaftspotenzial, das der Gesundheitsmarkt bietet. Mein Kollege und derzeitiger Vorsitzender des saarl. Landkreistages Udo Recktenwald machte in seinem Eingangsstatement auf die wichtige Rolle der Landkreise bei diesen Themenfeldern aufmerksam. Von der „Wiege bis zur Bahre“ erfüllen die Landkreise viele Pflichtaufgaben. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden wird es eine Herausforderung der Zukunft sein auch künftig eine gute Gesundheitsinfrastruktur bereitzustellen. 

 

Morgen bin ich in Illingen zu Gast, dort findet der Tag der Städtebauförderung statt. Auf dem ehemaligen Höll Gelände wird viel los sein, denn auch ein für den Landkreis wichtiges Projekt wird vorgestellt. Hier fand auch vor wenigen Wochen die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ gemeinsam mit unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer statt. Hier konnte ich mich vom Baufortschritt überzeugen. Ich bin gespannt morgen zu sehen, was sich seither wieder getan hat. Auf der ehemaligen Brache ensteht eine Mischung aus Gastronomie, Wohnen und Einzelhandel. Auch ist dort ein Seniorenzentrum geplant. Eröffnet wird der Tag von unserem Ministerpräsidenten Tobias Hans und dem saarländischen Bauminister Klaus Bouillon. Der Illinger Bürgermeister Dr. Armin König und Jörg Michael Fries, der Investor der Brauturmgalerie werden sicher viel Interessantes zu berichten haben. Den ganzen Tag über gibt es Baustellenbesichtigungen und Veranstaltungen  im Zeichen des Städtebaus. Morgen Abend bin ich dann in meinem Heimatort Wiebelskirchen zu Gast, wo ein sehr rührender Verein die DLRG Wiebelskirchen ihr 60. Geburtstag feiert. Ich kenne die DLRG Wiebelskirchen schon von Kindesbeinen an und weiß, was dieser Verein vor Ort auf die Beine stellt. Im Katastrophenschutz ist die DLRG ebenfalls auf Kreisebene sehr aktiv. Gemeinsam mit den anderen Hilfsdiensten ist die DLRG unverzichtbar. Ich werde bei meiner Gratulation auch den Dank für die gute geleistete Arbeit verbinden. Am Sonntag können dann die Wanderschuhe geschnürt werden, denn es findet die Landratswanderung statt. Dieses Mal werden wir den Mühlenpfad erwandern. Gemeinsam mit dem saarländischen Wanderjournalisten Günter Schmitt, der während der Wanderung auch aus seinen Büchern vorlesen wird, erkunden wir den beliebten Premiumwanderweg. Die Wetterprognosen sind sehr gut, so dass wir uns alle auf einen schönen sonnigen Tag freuen können. Der Abschluss findet in der Wern´s Mühle statt, wo für uns Familie Keller  eine leckere Suppe aus regionalen Produkten bereithält. Los geht es am Sonntag um 10.30 Uhr. Apropos Regionales: Im Rahmen der Neunkircher Weinlounge, die heute Abend eröffnet wird, stellen wir erstmals Produkte der künftigen Regionalmarke Landkreis Neunkirchen vor. Hier gibt es von der AQA gefertigte Regionalwarenkisten zu kaufen, gefüllt mit tollen Produkten aus dem Kreis. Wenn dieser Blog erscheint, präsentiert der saarländische Rundfunk im SR Fernsehen um 18.15 Uhr die Sendung „Wir im Saarland“. Im Rahmen dieser Sendung werde ich gemeinsam mit Jolanda Jochnachel einen Kuchen backen. Diese Aufzeichnungen für dieses Projekt fanden im Februar statt. Ich habe das Ergebnis noch nicht gesehen, Sie können sich, so glaube ich, auf unterhaltsame Minuten freuen. Mit Jolanda Jochnachel zu backen, stellte für mich eine große Herausforderung dar. Zum einen bin ich bekanntlich kein Bäcker, zum anderen musste ich mich anstrengen, um der schlagfertigen Jolanda gerecht zu werden. Im Anschluss wird dieser Beitrag auch in der Mediathek des SR zu finden sein.

 

Ich wünsche ein sonniges Wochenende!
Ihr Sören Meng

 


27.04.2018: Schulbienen, Herzgesundheit und Sitzungen

Besprechung mit Frau Jacobs und Herr Trutter von der Saarbrücker Zeitung
Einweihung der drei neuen Bienenstöcke am Gymnasium am Steinwald
Einbürgerung - Landrat Meng überreichte den Neubürgern ihre Einbürgerungsurkunde
5. Cardio Day in Illingen
Besprechung mit dem Team von Land(auf)Schwung
Aktionstag für Menschen mit Behinderung auf dem Neunkirchen Stummplatz
Aktionstag für Menschen mit Behinderung auf dem Neunkirchen Stummplatz

Meine Arbeitswoche begann mit einer Vorbesprechung zusammen mit dem Geschäftsführer des ZPS, Adalbert Ott und Gerd Heil vom Wirtschaftsministerium in dem es um die Vorberatung der in der kommenden Woche stattfindenden Sitzung der Verbandsversammlung ging. Ziel dieses Verbandes ist es, den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland zu optimieren und die Interessen aller Landkreise, Kommunen und des Landes  optimal zu koordinieren. Im Anschluss besuchten mich Frau Jacobs und Herr Trutter von der Anzeigen- und Verkaufsabteilung der Saarbrücker Zeitung. Hier besprachen wir die Beteiligung des Kreises an Publikationen wie dem neuen Landkreis-Magazin oder dem Wirtschaftsmagazin. Am Nachmittag stand dann das verwaltungsinterne Jour fixe an, in dem wir aktuelle Themen der Kreisverwaltung besprachen. Danach gab es ein Gespräch in Sachen Sportanlagen der Kreisverwaltung. Diese Sporthallen und –anlagen werden auch von zahlreichen Vereinen der jeweiligen Kommunen genutzt und natürlich gibt es auch hier immer Abstimmungsbedarf und Wünsche seitens der Vereine.

 

Am Dienstagmorgen fand eine verwaltungsinterne Besprechung zum Ausbau der Berufsbildungszentren statt. Hier haben wir in den letzten Jahren einiges investiert und werden dies auch in Zukunft tun. Gerade am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum wird eine Generalsanierung in den nächsten Jahren durchgeführt. Hierfür laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren. Erfreulich ist es, dass es hier von Seiten des Landes neue Fördermöglichkeiten gibt, ohne die so ein Vorhaben nicht zu stemmen wäre. So wurde im Rahmen der Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur ein Sonderinvestitionsprogramm für Berufsbildungszentren durch das Land auf den Weg gebracht. Ziel soll die Förderung von Neu- und Umbaumaßnahmen von Schulgebäuden sowie von der ausbildungsrelevanten Ausstattung der Lehrgebäude sein. Im Antragszeitraum von 2018 bis 2020 stehen landesweit rund 33 Mio. Euro zur Verfügung. Der Landkreis Neunkirchen wird hiervon rund 5 Mio. Euro erhalten. Hiervon sollen das Technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum, das Kaufmännische Berufsbildungszentrum sowie das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum profitieren. Die Inhalte des Programmes zielen auf eine qualitative Verbesserung der räumlichen Ausstattung, wobei die Schaffung zeitgemäßer Lehr- und Lernbereiche, die Erneuerung der Dateninfrastruktur, die Herstellung der Barrierefreiheit und die Gewährleistung der Sicherheit abgedeckt werden. Der Landkreis muss einen entsprechenden Eigenanteil, der bei rund 40 % liegt, selbst stemmen. Anschließend ging es nach Neunkirchen, wo am Gymnasium am Steinwald ein neuer Standort von Schulbienen mit drei Bienenvölker – die auch mit Unterstützung der proWIN proNature-Stiftung realisiert werden konnte – eingeweiht wurde. Als Träger der Schule richteten wir das Umfeld her und kümmerten uns um die notwendige Infrastruktur. Die Stiftung ermöglichte dann den Ankauf des erforderlichen Materials. Als Hobbyimker weiß ich, dass ein solches Vorhaben auch mit nennenswerten Kosten verbunden ist. Deshalb bin ich froh, dass die Firma proWIN hier der Schule 5.000 € zur Verfügung stellte. Wir alle wissen, dass die Menschheit ohne Bienen nicht leben kann, denn die Bienen bestäuben die Mehrzahl aller Wild- und Nutzpflanzen und sorgen so für die Artenvielfalt auf unserer Erde. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass gerade Schülerinnen und Schüler sehr früh die Zusammenhänge für unseren Organismus kennen lernen. Deshalb erachte ich die Bienenhaltung an der Schule für sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler künftig vieles rund um die Bienen erfahren werden und auch die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der biologischen Vielfalt verstehen können. Das ist nachhaltige Bildung im besten Sinne. Seit 2012 gibt es die Initiative „Der Landkreis summt“, mit der wir u. a. auch Jungimker fördern. Rund 120 Jungimkerinnen und Jungimker konnten seit dieser Zeit finanzielle Unterstützung erfahren. Dieses Projekt wird die Kreisverwaltung unter Federführung des Kreisumweltamtes weiterhin aktiv begleiten. Nähere Infos finden Sie hier.

 

Am Mittwoch fanden im Historischen Sitzungssaal im Landratsamt in Ottweiler die Einbürgerungsfeierlichkeiten statt. Wie an dieser Stelle schon oft erläutert, ist es mir wichtig, die Übergabe der Urkunden in einem feierlichen Rahmen durchzuführen. Die eingebürgerten Menschen sagen bewusst JA zu unserem Land und unser Land sagt ebenso bewusst JA zu ihnen. Mir ist es immer wichtig, auch auf das Grundgesetz, auf unsere Verfassung einzugehen. Von einer Vielfalt der Gesellschaft profitieren alle, nur so kann Integration gelingen. Kurz nach dieser Feierlichkeit wurde ich zu einem Einsatz nach Eppelborn gerufen. An der Gemeinschaftsschule Eppelborn wurde von Schülern Reizgas in einem Klassenraum versprüht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler mussten ärztlich versorgt werden; die Schule wurde evakuiert. Rund 100 Einsatzkräfte waren in Eppelborn vor Ort. Ich verschaffte mir einen Überblick und entschied, dass wir die Raumluft der Schule noch einmal genauestens untersuchen lassen. Erst als die Ergebnisse feststanden, konnte die Schule wieder für den Unterricht freigegeben werden. Glücklicherweise arbeiteten alle Beteiligten Hand in Hand. Dieser Vorfall zeigte wieder eindrucksvoll, wie gut die Einsatzkräfte untereinander vernetzt sind und vertrauensvoll miteinander arbeiten. Allerdings zeigte er auch, was durch einen wohl mutwilligen Gebrauch eines handelsüblichen Reizgases geschehen kann und wie gefährlich der Umgang damit ist. Herzlichen Dank allen, die für Sicherheit an diesem ereignisreichen Tag sorgten. Auch vielen Dank dem Kreisgesundheitsamt und unserem Bauamt für die tatkräftige Unterstützung und die Veranlassung wichtiger Maßnahmen. Am Nachmittag ging es dann nach Illingen, wo in der Illipse der 5. CardioDay stattfand. Hier möchte der Landkreis, gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden, ein herzgesunder Landkreis werden. Hierzu haben wir seit dem vergangenen Jahr eine CardioDay-Aktion ins Leben gerufen, wo in allen Kommunen Informationsveranstaltungen zum Thema Herzgesundheit stattfinden. Nachdem er bereits in Neunkirchen, Eppelborn, Schiffweiler und Ottweiler unterwegs war, machte er in Illingen Station. Neben den kostenfreien Angeboten, Herz- und Gesundheitschecks, stellten zahlreiche Vereine und Dienstleister aus Illingen und Umgebung Ihre Angebote vor. Unter den Referenten des CardioDays war auch der bekannte Arzt der Fußballnationalmannschaft Prof. Dr. Tim Meyer. Er referierte zum Thema plötzlicher Herztod beim Sport. Ich danke allen, die diesen CardioDay organisiert haben und freue mich bereits auf den nächsten Carido Day, der am 08.05.2018 in Spiesen-Elversberg in Kooperation mit dem SV Elversberg in der Ursapharm-Arena sattfindet.

 

Gestern Morgen ging es um unser Projekt Land(auf)Schwung, welches noch bis Ende 2019 laufen wird. Hier informierte ich mich über die laufenden Projekte. Grund unserer Besprechung war ein Bildungsportal, das es demnächst im Internet abzurufen gibt. Ziel dieses Portals ist es, Bildungsangebote besser im Landkreis zu koordinieren und damit auch präsenter zu machen. Hier hat unser Bildungskoordinator Gunter Maier hervorragende Arbeit geleistet. In Kürze werde ich dieses Portal offiziell freigeben. Dieses Portal hat einen großen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises. Mit einer umfangreichen Tagesordnung befasste sich gestern Nachmittag der Kreistag. Spannend waren die Ausführungen der Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland (TZS) Birgit Grauvogel, die zu Gast war. Sie brachte auch einige interessante Zahlen mit. Generell entwickelt sich der Tourismus im Saarland gut. Auch die Übernachtungen im Landkreis Neunkirchen haben sich seit 2015 sehr gut entwickelt. Gerade in den letzten fünf  Jahren stiegen die Übernachtungszahlen im Landkreis um rund 15 % - ein hervorragender Wert. Allerdings stehen die Übernachtungszahlen im Landkreis auch immer im Zusammenhang mit Reha- und Kureinrichtungen im Saarland. Erfreulich ist, dass die Zahlen in der Kategorie Hotels, Gasthöfe und Pensionen von 2013 bis 2017 im Landkreis um 69 % gestiegen sind. Interessant waren auch die Auskünfte zum Ausflugsverhalten der Gäste des Centerparkes im Landkreis St. Wendel. Hier wird der Landkreis Neunkirchen gerade durch den Neunkircher Zoo, aber auch aufgrund der Möglichkeiten des Shoppings im Saarpark-Center geschätzt. Weiteres Potential wird im Erlebnisort Reden gesehen. Hier erfreut sich GONDWANA – Das Prähistorium – großer Beliebtheit; auch unsere Bergmannsalm wird gut angenommen. Grundsätzlich führte die Geschäftsführerin aus, dass gerade Familien als Zielgruppe des Landkreises Neunkirchen in den Fokus zu rücken seien. Der Kreistag beschloss etliche Vergaben, damit die Arbeiten in erster Linie an den Kreisschulen beginnen können. Auch für unser Bauamt eine große Herausforderung, denn fast an jeder unserer 20 Schulen wird gearbeitet.

 

Heute Morgen tagte der Aufsichtsrat der VSE. Im Anschluss fand dann nach der Hauptversammlung die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates statt. Danach war ich in der außerordentlichen Sitzung der Verbandsversammlung des Sparkassenverbandes Saar. In Neunkirchen fand heute ganztägig der Aktionstag „Menschen mit Behinderungen“ statt. Dieser wurde – wie in den vergangenen Jahren – sehr gut angenommen und rückte auch das Thema Inklusion ins Zentrum des Geschehens.

 

Am Sonntag findet dann im Freizeitzentrum Finkenrech die beliebte Veranstaltung „Frühling auf Finkenrech“ statt. Mit Frühling auf Finkenrech wird die große Saisoneröffnung es Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen gefeiert. Rund 60 Aussteller bieten auf dem großen Bauernmarkt ihre Produkte aus der Region. Nähere Infos zum Angebot und Programm finden Sie hier. Ich werde dieses Jahr nicht vor Ort sein, mich wird der Kreisbeigeordnete Gerd Rainer Weber vertreten. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern tolle Stunden in Eppelborn-Dirmingen und danke unserer Tourismus- und Kulturzentrale und auch dem Kreisumweltamt für die tolle Organisation.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Frühlingswochenende!

Ihr

Sören Meng                           


20.04.2018: Ordensverleihung und Helden des Alltags

Landrat Sören Meng überreichte im Namen des Staatssekretärs Seel, Ursula Cornelius-Mauer die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland im Wemmetweiler Kuppelsaal
Dreharbeiten für einen Imagefilm über die Willkommensregion Neunkirchen
Frau Lecfalvi spielt in dem neuen Imagefilm eine zentralle Rolle - Herrn Meng berichtet sie hier über ihre erste Eindrücke und wie sie im Landkreis Neunkirchen eine neue Heimat fand

Meine Woche startete Montag mit einem Gespräch im Saarländischen Landtag. In diesem Gespräch ging es um landkreisspezifische Themen. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann am Nachmittag nach Neunkirchen ins Rathaus ging. Hier wurde der Steuerberater Holger Westermann von Finanzminister Peter Strobel mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Besonders stellte der Minister die Verdienste Westermanns um das berufsständige Versorgungswerk der Steuerberater heraus. Darüber hinaus war Holger Westermann auch in zahlreichen Vereinen in Neunkirchen aktiv und war – so der Minister – vielfach „Anreger, Motor, Kümmerer und Schaffer“.


Der Dienstag startete mit Dreharbeiten in den Wassergärten in Landweiler-Reden. Unser Welcome-Center, ein Projekt im Rahmen von Land(auf)Schwung, das von der Saaris geleitet wird, ist derzeit dabei einen Imagefilm über den Landkreis zu erarbeiten. Dabei wird aus Sicht der Neubürgerin Frau Lecfalvi über die gute Infrastruktur und die Vorzüge unserer Region berichtet. Danach bereitete ich verwaltungsintern anstehende Sitzungen vor, unter anderem die Sitzung des Kreisausschusses, die gestern stattfand. Nach internen Terminen ging es dann nach Wemmetsweiler, wo ich in Vertretung des Staatssekretärs Christian Seel, Ursula Cornelius-Mauer die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland überreichen durfte. Frau Cornelius-Mauer kenne ich seit vielen Jahren, da sie unter anderem 20 Jahre im Kreistag des Landkreises Neunkirchen aktiv war. Noch heute gehört sie dem Gemeinderat in Merchweiler an. Frau Cornelius-Mauer wurde für ihr ausgeprägtes kommunalpolitischen Engagement und die engagierte Tätigkeit in verschiedenen Vereinen ausgezeichnet. So gründete sie den Förderverein der Bäder in der Stadt Friedrichsthal, unterstützte verantwortlich die Jugendfeuerwehr in Friedrichsthal und machte sich auch für die THW-Jugend stark. In meiner Laudatio zitierte ich den früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, der feststellte „Ein Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden“. Frau Cornelius-Mauer hat es stets verstanden anzupacken und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu handeln.

 

Am Mittwochmorgen war ich im Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen zu Gast, um anstehende Maßnahmen zu besprechen. Ich kann Sie derzeit nur ermuntern das Freizeitzentrum Finkenrech zu besuchen. Es erwartet Sie eine gepflegte, attraktive Gartenanlage, tolle Spielmöglichkeiten für Kinder und natürlich ein gute Gastronomie. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch dem Gärtnerteam unter der Leitung von Oliver Martin, dem Leiter unseres Umweltamtes. Wer das Freizeitzentrum besucht, kann sich vorstellen, mit wie viel Arbeit die Pflege verbunden ist. Am Mittwochnachmittag tagte der Vorstand des Demenzvereines, dessen Vorsitzender ich bin. Hier wollen wir uns dafür einsetzen, dass es ein regionales Netzwerk Demenz im Landkreis Neunkirchen geben soll. Der Demenzverein hat in den 15 Jahren seines Bestehens wichtige Aufbauarbeit geleistet. Jetzt geht es darum alle Akteure besser zu vernetzen, mit dem Ziel die Versorgung demenzerkrankter Menschen zu verbessern. Zu den Akteuren gehören unter anderem ambulante, stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Pflege, die Städten und Gemeinden, der Landkreis, in der Region tätige Kranken- und Pflegekassen, private Versicherungsunternehmen, Wohlfahrtsverbände und andere Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Altenhilfe. Aber auch Betroffene, pflegende Angehörige, Selbsthilfegruppen, Demenzcafés und anerkannte private Leistungserbringer von Betreuungs- und Entlastungsangeboten sollten sich im Netzwerk Demenz wiederfinden. Daher bemühen wir uns derzeit um eine Förderung dieses Netzwerkes. Im Anschluss ging es dann zu einer besonderen Verleihung in die gebundene Ganztagsgemeinschaftsschule nach Neunkirchen. Als erste Schule im Landkreis Neunkirchen wurde die Gemeinschaftsschule als Fairtrade-Schule ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung würdigte die Fairtrade-Initiative Saarland die großen Bemühungen der Schule im Bereich des fairen Handels. Die Projektgruppe der Schule hat hervorragende Arbeit geleistet und versteht es junge Menschen für den fairen Handel zu sensibilisieren. So gibt es beispielsweise im Bistro der Schule faire Produkte zu kaufen. Aber auch inhaltlich setzt sich die Schule stark mit der Thematik auseinander. Wie Sie wissen, möchte unser Landkreis „fairer Landkreis“ werden. Dieser Auszeichnung kommen wir mit dem Ziel erneut ein Stück weiter. Bereits vergangene Woche wurde in Eppelborn eine Kita als erste Fairtrade-Kita ausgezeichnet. Ich danke allen an dieser Stelle, auch den Kommunen im Landkreis, die sich hierfür stark machen. Solche Aktionen können viel bewegen und die Welt zumindest im Kleinen etwas besser machen.


Um den Katastrophenschutz ging es in einer Besprechung gestern Morgen mit dem Leiter unserer Kreispolizeibehörde und unserem Kreisbrandinspekteur. Um hier optimal vorbereitet zu sein, werden wir im kommenden Monat ein Seminar in Kooperation mit der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz durchführen. Ziel ist es in Krisenfällen effizient und vernetzend tätig zu sein. Danach ging es nach Saarbrücken wo eine Besprechung im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der VSE stattfand. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreisausschuss des Landkreises. Im öffentlichen Teil der Sitzung standen Vergaben auf der Agenda. So gab es die Weitergewährung von Zuschüssen für das Familiennachbarschaftszentrum Neunkirchen, das langzeitarbeitslose Menschen beschäftigt und qualifiziert. Auch die Gewährung von Zuschüssen an die Behinderteneinrichtung für Freizeit- und Ferienmaßnahmen und zahlreiche Vergaben an unseren Schulen standen auf der Tagesordnung unseres Kreisausschusses.

 

Heute Morgen war ich auf der Vorstandssitzung des Landkreistages in Saarbrücken und anschließend im Umweltministerium, wo ich mich mit dem Umweltstaatssekretär Roland Krämer zu verschiedenen Themen den Landkreis betreffend, austauschte.

Ich möchte diesen Blog diese Woche auch nutzen, um mich bei den Hilfskräften im Landkreis Neunkirchen zu bedanken. Wie Sie lesen konnten, gab es in meinem Wohnort, dem Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen, ein schreckliches Unglück. Ein großes Gebäude brannte ab und nur durch das beherzte Eingreifen der Rettungskräfte konnten elf Menschen vor den Flammen gerettet werden. Eine Person kam bei diesem Unglück ums Leben. Unterschiedliche Löschbezirke aus zwei Kommunen, das Technische Hilfswerk, die Polizei und viele andere waren diese Tage im Einsatz, um Schlimmstes zu verhindern. Hier ist es mir wichtig, öffentlich Danke für dieses großartige Engagement, das in erster Linie ehrenamtlich geleistet wird, zu sagen. Die Rettungskräfte der unterschiedlichen Organisationen sind für mich Helden des Alltags.

Derzeit meint es Petrus gut mit uns. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes, erholsames und vor allen Dingen sonniges Wochenende.

 

Ihr Sören Meng

 

 


13.04.2018: Pflege, Tourismus, Fairtrade und Herzgesundheit

Sitzung der Kommission für Verwaltungsmodernisierung
Das Kath. Kinderhaus St. Josef in Eppelborn wurde als erste faire Kita im Landkreis Neunkirchen ausgezeichnet
Einweihung der Mitfahrerbänke in Münchwies
Interne Infoveranstaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte hinsichtlich den Entwicklungsmöglichkeiten des Schulstandortes

Meine Arbeitswoche begann mit verwaltungsinternen Terminen, dem schloss sich das Jour-Fixe mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen Christian Rau an. Hier stand auch die Vorbereitung des Werksausschusses der einen Tag später stattfand, auf dem Programm. Zurzeit plant das Team unserer TKN die beliebte Veranstaltung Frühling auf Finkenrech, die im letzten April Wochenende stattfinden wird. Hier werden wieder viele Gäste aus Nah und Fern erwartet, die unser Freizeitzentrum und sein reichhaltiges Angebot genießen wollen. Das genaue Angebot und Programm können Sie hier nachlesen. Am Montagnachmittag tagte der Kooperationsauschuss unseres Pflegestützpunktes. Dieser Ausschuss tagt regelmäßig. Gemeinsam mit Vertretern der Krankenkasse IKK und AOK, sowie des Sozialministeriums sprechen wir über aktuelle Ausgaben und Herausforderungen unseres Pflegestützpunktes. Unser Pflegestützpunkt hat drei Hauptaufgaben, zu einem die Auskunft und Beratungen in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Ziel soll es sein, Bürgerinnen und Bürger intensiv bei der Beantragung von Leistungen zu unterstützen. Unser geschultes Personal berät hier umfassend und vor allen Dingen kostenlos. Insgesamt gibt es im Saarland acht Pflegestützpunkte. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in Neunkirchen in der Knappschaftsstraße 1.

 

Am Diensttagmorgen traf ich mich zu einem Austausch mit dem Personalrat unserer Kreisverwaltung. Hier standen aktuelle Themen an. Bei rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es immer wichtige Themenfelder zu erörtern. Im letzten Jahr konnten wir in enger Abstimmung mit dem Personalrat die neuen dienstleistungsorientierten Arbeitszeiten auf den Weg bringen, die gut angenommen werden. Am Nachmittag trat dann der Werksauschuss unser Tourismus- und Kulturzentrale zusammen. Der Werkleiter, Christian Rau, berichtete über aktuelle Aktivitäten unserer TKN. Für das Jahr 2018 hat sich die TKN vorgenommen, verstärkt mit den Hotels des Landkreises in Dialog zu treten. Hier sollen weitere touristische Angebote entwickelt werden. Voraussichtlich im Herbst kann mit dem Itzenplitzer- Pingenpfad ein neuer Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen eingerichtet werden. Er befindet sich rund um den Itzenplitzerweiher in Heiligenwald. Ein Weg in bergmännischer Tradition stellt der Hartfüßlerweg dar. Start und Ziel ist Wiebelskirchen. Dieser Weg soll im kommenden Jahr neu eröffnet werden. Natürlich sind hier auch immer die entsprechenden Kommunen eingebunden, die sich engagiert einbringen. Darüber hinaus wird unsere TKN in diesem Jahr verstärkt auf die Vermarktung unserer Region über Social Media setzen. Wir erleben beispielsweise durch die Bewerbung für unsere neue Rosenkönigin via Facebook, dass die Resonanz sehr gut ist. Es sind bereits Bewerbungen für dieses schöne Amt eingegangen. Wenn ich über den Tourismus schreibe, darf ich natürlich die sogenannte Landratswanderung nicht vergessen. Die nächste Wanderung findet am 6.Mai auf dem Mühlenpfad in Fürth statt. Mit dabei wird der bekannte Wanderjournalist und Autor, Günter Schmitt sein, der literarische Leckerbissen zum Besten geben wird. Die Wanderung endet mit einem gemeinsamen, kleinen Mittagessen in der Wern´s Mühle. Nähere Infos hierzu finden Sie hier.

 

Am Mittwochmorgen standen verwaltungsinterne Termine auf der Agenda. Am Nachmittag tagte die Kommission für Verwaltungsmodernisierung, die sich mit aktuellen Herausforderungen unserer Kreisverwaltung beschäftigt. Hier stellten wir unsere neue Vergabestelle vor. Sie ermöglicht öffentliche Vergaben besser strukturiert optimal vorzubereiten und über eine technische Plattform zu publizieren. Dies hat große Vorteile, sowohl für die Verwaltung aber auch für die Firmen. Darüber hinaus beschäftigten wir uns in der Sitzung mit dem Thema Digitalisierung. Dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon häufigst thematisiert. Hier sind wir dabei ein Dokumentenmanagementsystem in unserer Verwaltung zu realisieren. Derzeit werden die Anforderungen definiert, um einen optimalen „Workflow“ zu ermöglichen, denn hierfür müssen viele Aspekte berücksichtigt werden.

 

Gestern Morgen bereitete ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA, Anton Jacob, die bald anstehende Aufsichtsratssitzung vor. Unsere Beschäftigungsgesellschaft leistet wichtige Arbeit und ist u.a. auch für unser Upcycling-Center im Projekt „Land(auf)Schwung“ aktiv. Darüber hinaus werden viele Institutionen durch unsere AQA unterstützt. Hier geht es darum, Langzeitarbeitslosen Arbeitsgelegenheiten und Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ist erstmals ein dauerhaft geförderter Arbeitsmarkt benannt. Dies hat auch sicherlich Auswirkungen auf die Arbeit unserer AQA, denn die AQA ist prädestiniert hier längerfristige Arbeitsverhältnisse anzubieten. Ich sehe daher mit großem Interesse den konkreten Vorgaben des Bundes entgegen. Anschließend übergab ich einer Mitarbeiterin für 40 Jahre Zugehörigkeit zum Landkreis Neunkirchen ihre Urkunde. Gestern Nachmittag war ich dann in der Kreisstadt zu Gast, wo ich an einer Gesprächsrunde mit dem Titel „Bildung gegen Armut“ teilnahm. Ziel dieser Gesprächsrunde war es auszuloten, wie man mit vernetzten Angeboten gerade finanziell schwächer gestellten Bürgerinnen und Bürgern und ihren Familien Unterstützung und damit Teilhabe an der Gesellschaft bieten kann.

 

Heute Morgen war ich in Eppelborn zu Gast. Hier wurde dem Katholischen Kinderhaus St. Josef die Auszeichnung „Faire Kita“ verliehen. Dies freut mich besonders, da dies die erste faire Kita in unserem Landkreis ist. Wir als Landkreis wollen noch in diesem Jahr zum fairen Landkreis ausgezeichnet werden. Auch über dieses Thema hab ich an dieser Stelle häufig gesprochen. Im Rahmen dieser Bemühungen fand heute auch in der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen ein Theater-Workshop statt, an dem mein Stellvertreter Karlheinz Müller teilnahm. Um ein Projekt zur Mobilität im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung ging es heute anschließend in Münchwies. Hier wurden die ersten Mitfahrerbänke ihrer Bestimmung übergeben. Mich freute es sehr, dass an diesem Termin sowohl der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer und der Bexbacher Bürgermeister Thomas Leis teilnahmen. In diesem Projekt geografisch eingebunden sind sowohl Ottweiler-Lautenbach, als auch Bexbach-Frankenholz (gehört zum Saarpfalzkreis).  Die KISS als Projektträger hat hier mit vielen Unterstützern vor Ort dieses Projekt verwirklicht. Die Projektleiterin Beate Ufer stellte das Ganze anschaulich vor. Ziel ist es in Orten, die nicht über eine optimale Infrastruktur an Geschäften u.ä. verfügen mehr Mobilitätsmöglichkeiten zu bieten. Das Projekt soll den ländlichen Raum stärken.

Am Nachmittag war ich dann in unserem Neunkircher Landratsamt Gastgeber einer Infoveranstaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte. Hier stellte ich aus Sicht des Schulträgers mögliche Entwicklungsmöglichkeiten des Schulstandortes vor. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in Spiesen-Elversberg zu Gast und referiere über die Aufgaben unseres Landkreises. Morgen früh werde ich dann in der St. Barbara Halle in Püttlingen zu Gast sein, wo das 20-jährige Jubiläum des Projektes „Fit und Vital älter werden“ stattfindet. Hier sind wir von Anfang an mit dabei, daher ist es für mich selbstverständlich das Projekt öffentlich zu würdigen. Anschließend geht es dann nach Ottweiler in unsere Seminarsporthalle, wo der Cardio Day der Stadt Ottweiler stattfinden wird. Dieser Cardio Day wird in Kooperation mit unserem Projekt Land(auf)Schwung, der Vitalregion, und unserem Gesundheitsamt sowie der Initiative „Der Landkreis Neunkirchen lebt (herz)gesund“ durchgeführt. Es geht darum, den Bürgerinnen und Bürgern hilfreiche Informationen rund um das Thema Herzgesundheit zu vermitteln und dazu zu ermuntern, sich für die Herzgesundheit zu engagieren.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

Ihr Sören Meng

 

 


06.04.2018: Eine Woche der Begegnungen

Antrittsbesuch des neuen Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Dr. Martin Rieger
MdB Markus Uhl besuchte Landrat Sören Meng
Um die Bildung und Schulen im Landkreis Neunkirchen ging es im Gespräch mit der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot und Sören Meng
In einem Pressegespräch wurde die neue Klimaschutzbeaufragte des Landkreises Lilli Metzger und ihr Tätigkeitsfeld den Pressevertretern vorgestellt
Antrittsbesuch des neuen Vorstandsvorsitzenden der Saar-LB Dr. Thomas Bretzger

Nach meinem Osterurlaub stand am ersten Arbeitstag in erster Linie Büroarbeit auf dem Programm. Mit Frau  Ina Klein, Mitarbeiterin der Regionalen Entwicklungsagentur unseres Projektes „LandaufSchwung“ besprach ich den aktuellen Projektstand. Ziel des Projektes ist es auch, weitere Projektideen und Fördermöglichkeiten zu ergründen. Hier haben wir einen weiteren Antrag zum Thema Nachhaltigkeit gestellt. Am Nachmittag war dann der neue Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Martin Rieger, bei mir zu Gast. Der promovierte Theologe war zuletzt Geschäftsführer der Lebenshilfe Westpfalz, war einige Jahre im Kirchlichen Dienst sowie Direktor bei der Bertelsmann Stiftung. Ich nahm den Besuch zum Anlass die gute Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes, dass in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag im Landkreis Neunkirchen feiert, zu würdigen. Wir besprachen auch gesellschaftliche Herausforderungen bei denen gerade die Hilfsorganisationen einen wichtigen Beitrag leisten können. Auch das Rote Kreuz lebt neben dem Hauptamt vom Ehrenamt. Hier gilt es in Zukunft beide Aufgabenbereiche gut zu verknüpfen, damit die wichtige Arbeit des DRK auch in den nächsten Jahrzehnten gesichert ist.

 

Am Mittwochmorgen war der Bundestagesabgeordnete der CDU Markus Uhl, bei mir zu Gast. Markus Uhl, der als Bundestagsabgeordneter auch für Teile des Landkreises Neunkirchen verantwortlich ist, informierte sich über aktuelle Projekte. Auch war die finanzielle Situation der Kreise und der Kommunen Thema. Es bleibt, abzuwarten, wie der im Koalitionsvertrag vereinbarte Arbeitsauftrag der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland umgesetzt wird. Hier könnten Kreise und Kommunen im finanzschwachen Saarland gleichermaßen profitieren. Um die Schulentwicklung und die Versorgung mit Kindertageseinrichtungen im Landkreis Neunkirchen ging es in einem Gespräch mit der Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot. Hier diskutierten wird eine mögliche Weiterentwicklung unseres Schulstandortes. Auch die Themen Digitalisierung und Ausstattung unserer Schulen wurden angesprochen. Um das Thema Bildung und Teilhabe ging es am Mittwochnachmittag in einem Gespräch mit Vertretern des Landesinstitutes für präventives Handeln und unserer Sozialdezernentin, Birgit Mohns-Welsch. Hier stellen wir fest, dass viele Bundesmittel aus dem Bereich Bildung und Teilhabe nicht abgerufen werden und somit nicht zielgerichtet verausgabt werden können. Da auch ich nicht mit der Situation zufrieden bin, stellen wir im Moment Überlegungen an, wie wir den Zugang zu diesen Leistungen vereinfachen könnten.

 

Um aktiven Klimaschutz ging es gestern Morgen in einem Pressegespräch. Seit Jahresbeginn hat der Landkreis Neunkirchen nun eine zentrale Ansprechpartnerin für den Klimaschutz. Der Kreistag hatte sich dafür ausgesprochen, die Stelle einer Klimaschutzbeauftragten, die drei Jahre mit rund 65 Prozent Mitteln des Bundes gefördert wird, einzurichten. Grundlage hierfür war das 2015 erstellte Klimaschutzkonzept des Landkreises Neunkirchen. Lilli Metzker hat zu Beginn des Jahres die Stelle der Klimaschutzbeauftragten bei der Kreisverwaltung angetreten. Sie ist unserer Abteilung Bautechnik mit dem Abteilungsleiter Thorsten Mischo organisatorisch zugeordnet. Ihre Hauptaufgabe wird es sein, Energieeinsparmöglichkeiten in den kreiseigenen Liegenschaften zu identifizieren und zusätzliche Klimaschutzprojekte zu initiieren. Auch die Möglichkeiten des Controllings sollen ausgelotet werden. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, deshalb wollen wir auch mit den Städten und Gemeinden sowie lokalen Akteuren zusammenarbeiten. Als Eigentümer rund 30 Liegenschaften sollen dem Landkreis aber auch Einsparpotentiale und Steuerungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Mit der Stelle der Klimaschutzbeauftragten haben wir eine Schnittstelle geschaffen, die eine gemeinsame lokale Arbeit an globalen Klimaschutzzielen möglich macht. Ein interessantes Gespräch hatte ich anschließend mit dem seit Jahresbeginn neuen Vorstandsvorsitzenden der Saar-LB, deren Beiratsmitglied ich bin. Dr. Thomas Bretzger wollte sich vor Ort über unsere Region informieren. Der erfahrene Manager wechselte nach verschiedenen Führungsaufgaben in Industrie und Kreditwirtschaft u. a. für Daimler-Benz, Deutsche Bank, HypoVereinsbank und Commerzbank 2012 als Vorstandsmitglied zur Oldenburgischen Landesbank. Wichtigstes Ziel von Dr. Thomas Bretzger ist die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Regionalbank und ihres erfolgreichen Geschäftsmodells bei nachhaltiger Sicherung der Profitabilität und der Eigenständigkeit der Bank. Hier ist ihm die regionale Verwurzelung in der Region und bei ansässigen Unternehmen sehr wichtig.

 

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß zu einigen Themen aus. Anschließend folgten interne Termine und Büroarbeit.

Am Sonntagmorgen bin ich in Hirzweiler zu Gast, wo ich im Rahmen eines Frühstückes über die Aufgaben des Landkreises spreche. Am Nachmittag geht es nach Sulzbach, wo der neue Superintendent des Kirchenkreises Markus Karsch offiziell eingeführt wird. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Superintendenten Gerhard Köppke an.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Will man den Meteorologen glauben, erwarten uns schöne frühlingshafte Temperaturen. In diesem Sinne, machen Sie es gut!

Ihr Sören Meng


23.03.2018: Termine, Termine, Termine

Landtagsmitglied Alwin Theobald zu Gast bei Landrat Sören Meng
Besprechung zur weiteren Positionierung des Rosenkreises mit vielen Vertretern
Der SR plan eine neue Serie mit Tipps aus der Region, Landrat Meng besprach mit Alexander Gross Möglichkeiten der Umsetzung
Vertragsunterzeichnung eines neuen Konsortialvertrages der drei Landkreise mit den jeweils angeschlossenen Kommunen und den beiden Tierheimen in Niederlinxweiler und Homburg
Das 2. Mittelstandsforum des Landkreises Neunkirchen war ein Erfolg, wurde gut angenommen und war thematisch am Puls der Zeit
Landrat Sören Meng übernahm die Siergerung bei der 6. saarländischen Schulmeisterschaft im Indoor-Soccer-Fußball für Förderschulen für geistige Entwicklung
Theaterworkshop der gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen in Kooperation mit der GemS Ludwigspark Saarbrücken, dem pädagogischen Zentrum Saar, dem Theater Überzwerg und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen

Los ging die Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und den damit verbundenen internen Rücksprachen. Anschließend traf ich mich mit einer Vertreterin der Saarbrücker Zeitung und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, um über ein journalistisches Projekt zu sprechen. Am Nachmittag besuchte mich der Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion Alwin Theobald, um sich vor Ort über aktuelle Themenstellungen der Kreisverwaltung zu informieren. Es war ein guter Austausch. Am Nachmittag tagte dann der Bau- und Schulausschuss, der bekanntlich nicht öffentlich tagt. Aus diesem Grund kann ich an dieser Stelle keine weiteren Angaben machen.

 

Am Dienstag traf ich mich mit der Kreisvorsitzenden des Verbandes für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Neunkirchen e. V., Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, Monika Lambert-Debong – Geschäftsführerin des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland / Rheinland-Pfalz  e. V, Vertreter/-innen der Rosenfreunde sowie  unserer TKN und Ehrenamtsbörse. Inhaltlich ging es um die künftige Ausrichtung unseres Rosenkreises. Wir sind seit 1985 Deutschlands einziger Rosenkreis und darauf sind wir besonders stolz. Unser Rosenkreis wird durch die Rosenkönigin repräsentiert. Eine neue sympathische Repräsentantin wird derzeit gesucht, da die bisherige Amtsinhaberin Mitte des Jahres ihr Amt abgeben wird. Zahlreiche öffentliche Rosengärten im Landkreis laden zum Verweilen ein. Rosenvereine kümmern sich um die Pflege dieser edlen Blumen. Hier hat sich im Laufe der Jahrzehnte eine Marke entwickelt. Diese Marke gilt es weiter fortzuführen, allerdings ist sie auch den neuen Gegebenheiten anzupassen. Hier brachten viele ihre Ideen ein; einige werden wir bereits in wenigen Monaten verwirklichen. Näheres werde ich offiziell bei der diesjährigen Kreisrosenschau am 24. Juni 2018 im Freizeitzentrum Finkenrech bekanntgeben. Im Anschluss fand die Vertragsunterzeichnung eines neuen Konsortialvertrages der drei Landkreise mit den jeweils angeschlossenen Kommunen und den beiden Tierheimen in Niederlinxweiler und Homburg statt. Über dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon öfter berichtet. Mit dem nun modifizierten Vertrag haben wir die Finanzierung der beiden Tierheime für die kommenden Jahre sichergestellt. Um den Tourismus ging es bei dem Besuch von Alexander M. Groß vom Saarländischen Rundfunk, der eine interessante Reportage im Landkreis verwirklichen will. Diese Reportage soll bereits im Juni auf Sendung gehen – lassen Sie sich überraschen. Um das wichtige Thema Wirtschaft ging es beim 2. Mittelstandsforum, das in diesem Jahr bei der erfolgreichen Neunkircher Firma Viasit stattfand. Diese Veranstaltung, finanziell ermöglicht von unserer Sparkasse Neunkirchen, mit Unterstützung der saaris und unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft – wurde besonders gut angenommen. Es wurden sogar noch Stühle hinzugestellt, damit alle Interessierten Platz fanden. Schwerpunktthema war die Kundenkommunikation im digitalen Zeitalter. Das ist sicherlich für die Unternehmen wichtiger denn je, aber auch uns - als öffentliche Verwaltung - betrifft dieses Thema. Unsere Kreisverwaltung ist seit über 20 Jahren online; wir sind auf Facebook präsent, gerade lesen Sie meinen Landratsblog, demnächst wird unser touristisches Angebot mit Instagram ergänzt. Hier merkt man, wir versuchen mit der Zeit zu gehen, denn der Kunde von heute ist online gut vernetzt und erwartet sicherlich von seinen Dienstleistern einen Service, den er von Global-Playern wie beispielsweise Amazon kennt. Ich brauche an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass ich es wichtig finde, dass hier vor Ort agiert wird. Und wir alle wissen, wie wichtig gerade regionale Wertschöpfung für uns alle ist, aber wir wissen auch auf der anderen Seite, wie die Gesetze des Marktes funktionieren – und hier gilt es anzusetzen. Sehr eindrucksvoll war der interessante Vortrag von Prof. Dr. Frank Hälsig  von der htw Saar, der für alle Gäste einen inhaltlichen Mehrwert darstellte. Anschließend berichteten Thomas Schmeer von viasit, Annette Klein von Juchem Food Ingredients GmbH sowie Wally Schoor von Fußbodentechnik Schorr von ihren Erfahrungen mit sozialen Netzwerken, Onlineshops und Newslettern. Im Anschluss bestand noch genügend Gelegenheit sich auszutauschen. Das 2. Mittelstandsforum war eine rundum gelungene Veranstaltung – das bestätigten mir persönlich viele Gäste. Mir ist es wichtig als Netzwerker für unsere Unternehmen im Landkreis zu agieren und gerade auch mit solchen Veranstaltungen dieses Netzwerk zu pflegen.

 

Am Mittwoch war ich in der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen zu Gast. Hier wurden - im Rahmen einer feierlichen Spendenübergabe- - rund 6.000 Euro  zu Gunsten sozialer Projekte überreicht. Diese hatten die Schülerinnen und Schüler durch Aktionstage erwirtschaftet. Ich hatte mich sehr über diese Einladung gefreut, da es auch darum geht Zeichen zu setzen. Die Maximilian-Kolbe-Schule versteht es, ihren Schülerinnen und Schülern ein Menschenbild zu vermitteln, das sich am Wohl der Mitmenschen orientiert. Ich glaube, dass viele Schülerinnen und Schüler durch das, was sie durch die vielfältigen Aktionen erfahren,  für ihr ganzes Leben geprägt werden. Auch das Gefühl, das man bekommt, wenn man sich für andere engagiert, wenn man spürt, dass man in der Gemeinschaft Dinge bewirken kann. Diese Veranstaltung berührte mich, denn die Mitmenschlichkeit stand hier im Vordergrund. Die Solidarität, getragen durch das Engagement von Schülerinnen und Schülern und einer Schulgemeinschaft. Solche Aktionen bereichern unsere Gesellschaft und geben ein gutes Gefühl. Eine im wahrsten Sinne runde Sache war die 6. saarländische Schulmeisterschaft im Indoor-Soccer-Fußball für Förderschulen geistige Entwicklung, die in diesem Jahr im Landkreis Neunkirchen stattfand. Ausrichter war unsere Biedersbergschule in Neunkirchen, die auch als Sieger hervorging. Gerne nahm ich die Einladung an und nahm die Siegerehrung vor. Direkt danach ging es für mich in den Beirat des Saarlandmarketings, die in den Räumlichkeiten der IHK in Saarbrücken tagte. Dort stellte ich die Bemühungen unseres Landkreises rund um das Thema Regionalmarke vor. Hier bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in wenigen Monaten hier positive Ergebnisse liefern können. Zum Abschluss meines Arbeitstages tagte unser Kreisausschuss, der zahlreiche Baumaßnahmen freigab. So können an zahlreichen Kreisschulen größere Baumaßnahmen umgesetzt werden. Aufträge/Leistungen von weit über 1 Mio. Euro wurden im Rahmen dieser Sitzung vergeben.  

Gestern Morgen tauschte ich mich mit unserem Team der Tourismus- und Kulturzentrale über die anstehenden Projekte aus. Anschließend tagte der Verwaltungsrat der Sparkasse Neunkirchen, dessen Vorsitzender ich bin.  Diese Sitzung dauerte sehr lange, so dass ich auf einen Termin verzichten musste, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Der frühere saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf  präsentierte sein Buch „Schritt für Schritt – auf dem Sternenweg zurück ins Leben“ das im Schaumbergverlag erschienen ist. Nach seiner Hirnblutung beschreibt Stefan Mörsdorf seine Rückkehr ins Leben. Vier Jahre nach seinem Schicksalsschlag pilgerte er 2016   120 km nach Metz. Er schildert schonungslos und offen ein Pilgern, das ihn unendlich viel Mühe gekostet, ihm aber auch ganz viel Kraft zurückgegeben hat. Entstanden ist sein Buch, das andere Menschen, die ebenfalls einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, Mut machen will  - ich freue mich schon darauf es zu lesen.

 

Der heutige Tag stand dann im Zeichen der Büroarbeit, denn vor einem Urlaub muss noch allerhand erledigt werden. Soeben war ich zu Gast in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung. Hier fand ein Theaterworkshop der gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen in Kooperation mit der GemS Ludwigspark Saarbrücken, dem pädagogischen Zentrum Saar, dem Theater Überzwerg und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen statt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten in mehreren kurzen Aufführungen das Erlernte und behandelten dabei auch gesellschaftliche Themen.

Dies ist mein letzter Blog vor Ostern, da ich mich in den Urlaub verabschiede. Vertreten werde ich in der Zwischenzeit durch den Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Osterfest, eine gute Zeit und werde mich übernächste Woche wieder melden.

Ihr Sören Meng


16.03.2018: Ein Hoch auf das Ehrenamt

Tagung des Verfassungs- und Europaauschusses im Landkreis Rotenburg
Siegerehrung im Vorlesewettbewerb
Alle Bewerberinnen und Bewerber des Ehren-Amt-Preises 2018 mit der Jury// Foto: Andreas Engel

Dieses Mal begann meine Arbeitswoche außerhalb unseres schönen Landkreises. Ich war als Mitglied des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages am Montag und Dienstag im Landkreis Rotenburg (Wümme) – rund 100 km von Hamburg entfernt – zu Gast. Dort tagte dieser Ausschuss bereits zum 162. Mal. In der Sitzung selbst standen zahlreiche Themen auf der Tagesordnung. So wurden die Auswirkungen des Koalitionsvertrages auf die Arbeit unserer Kreise besprochen – aber auch Asyl- und Erwerbsmigration waren Themen. Besonderes Augenmerk wurde auf das wichtige Thema Digitalisierung gerichtet. Ein Thema, auf das ich in diesem Blog bereits wiederholt eingegangen bin. Es ist leider festzustellen, dass es deutschlandweit, was die digitale Infrastruktur angeht, noch sogenannte weiße Flecken gibt. Ein Ausbau des schnellen Internetgangs ist allerdings für die Umsetzung einer modernen digitalen Verwaltung Grundvoraussetzung. Deshalb sollte verstärkt in ein leistungsfähiges Breitbandnetz und damit verbunden, auch in ein lückenloses Mobilfunknetz investiert werden. Wenn es um Digitalisierung geht, spielen auch der Datenschutz und die IT-Sicherheit eine besondere Rolle. Um hier zukunftsausgerichtet arbeiten zu können, braucht es für alle Landkreise einheitliche Standards. Was das Thema Breitbandausbau angeht, sind wir Saarländer mittlerweile Vorreiter. Ende 2018 wird es flächendeckend schnelles Internet mit rund 50Mbit geben. Allerdings ist dies eine Grundversorgung. Auch die Anbindung mit Glasfaser muss zügig erfolgen. Im Rahmenprogramm der Sitzung lernte ich die Stiftung des Schriftstellers Walter Kempowski („Tadellöser & Wollf“) kennen. Walter Kempowski (1929 - 2007) zählt wohl zu den vielseitigsten deutschsprachigen Schriftstellern der Moderne. Er hat viele Geschehnisse des 2. Weltkriegs, aber auch der jüngeren deutschen Geschichte in seinen Werken eindrucksvoll behandelt. 2005 wurde eine Stiftung gegründet, die auch sein Anwesen – in dem vielerlei Veranstaltungen stattfanden und stattfinden – beinhaltet. Seine Ehefrau wusste viel von dem Wirken ihres Mannes zu berichten und führte uns persönlich durch das imposante Anwesen. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich unter www.kempowski-stiftung.de informieren.

Am Mittwochmorgen standen in erster Linie interne Termine auf dem Programm. So tauschte ich mich mit Abteilungsleitern der Verwaltung über die Weiterentwicklung bestimmter Kreisschulen aus. Hier liegen uns aktuelle Anmeldezahlen vor, die natürlich – was die künftige Schulplanung angeht – Verwendung finden werden. Am Mittag war ich dann in der Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo ich mit den Verantwortlichen der Sparkasse die nächste Verwaltungsratssitzung vorbereitete. Danach ging es zur Gemeinschaftsschule Schiffweiler, wo der diesjährige Vorlese-wettbewerb stattfand. Zwölf Schulsiegerinnen und Schulsieger der weiterführenden Schulen aus dem Landkreis Neunkirchen zeigten ihr beeindruckendes Können. Joachim Weyand vom Saarländischen Rundfunk, der Leiter der Kreisvolkshochschule Hans-Jürgen Schäfer, Anke Birk von der Buchhandlung Bücher König und Christa Franzreb vom Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland e. V. hatten als Jury-Mitglieder keine leichte Aufgabe, denn was die Schülerinnen und Schüler präsentierten war beeindruckend. Mich freut diese Veranstaltung immer ganz besonders, weil ich das Lesen als Grundvoraussetzung und Grundzugang für ein mediales Verhalten erachte. Junge Menschen die lesen, erschließen sich eigene Horizonte. Lesen bildet und ist eine Grundvoraussetzung für das spätere Leben – oder, wie es in einem chinesischen Sprichwort heißt: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“

Gestern tagten die Gremien des Wasserzweckverbandes bzw. der Wasserversorgung Ostsaar GmbH. Am Abend ging es dann zur Verleihung des Ehrenamtspreises des Landkreises Neunkirchen. 26 Bewerbungen wurden in diesem Jahr eingereicht. 26 unterschiedliche Projekte, die unseren Landkreis nachhaltig bereichern. Hier hatte die Jury eine schwierige Aufgabe. Erstmals wurden – neben den drei Hauptpreisen – auch drei Sonderpreise vergeben. Ich nutzte die Veranstaltung, um das Ehrenamt für unsere Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen. Ehrenamtliches Handeln stärkt unsere Gesellschaft, denn wir alle wissen, dass ohne das Ehrenamt vieles nicht mehr möglich wäre. Vereinsarbeit ist auch immer Präventionsarbeit und damit auch ein Stück Sozialarbeit. Gerade was in den Vereinen als Jugendarbeit geleistet wird, ist kaum zu ermessen. Das Ehrenamt zieht sich durch alle Lebensbereiche und obwohl der gesellschaftliche Wandel oft beklagt wird, sind es gerade die ehrenamtlich Tätigen, die die Gesellschaft stützen. In einer Zeit, in der Menschen lieber an sich als an andere denken, tut es gut, dass es viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die sich für eine Sache stark machen; die durch ihre Vereinsarbeit, durch ihre Projektarbeit zeigen, dass es sich lohnt, sich für andere zu engagieren. Auch aus diesem Grund ist es mir persönlich wichtig, diesen Preis alljährlich auszuloben. Es war ein schöner Abend mit einem tollen Rahmenprogramm, das durch die Künstlerin Petra Williams und den Liedermacher und Kabarettisten Christof Scheid gestaltet wurde.

Der Ehren-Amt-Preis 2018 ging an Horizont Neunkirchen e.V. für das vielfältige Engagement im sozialen Bereich. Mit Wohnfeldverbesserungs-, Begrünungs- und Picobelloaktionen sowie direkte Unterstützung von rund 450 Hilfesuchenden im Alltag hat der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2007 vieles geleistet und konnte damit die Jury überzeugen. Der Spitzbubenweg Münchwies sowie die Dorfbrunnenaktion Schiffweiler belegten den zweiten sowie dritten Platz. Die drei Sonderpreise gingen an die Seelöwen Merchweiler für ihr Neujahrsschwimmen, die Arbeiter-Samariter-Jugend für ein erlebnispädagogisches Projekt sowie die Aktion Laufen für’s Leben- der 24 Stunden Spendenlauf in Schiffweiler. Für mich sind jedoch alle Bewerber Gewinner, weil sie eine echte Bereicherung für unseren Landkreis sind. Dies waren im Einzelnen (Reihenfolge nach Bewerbungseingang):

-         Wolfgang Weber, vielfältiges Engagement in mehreren Vereinen

-         Musikverein 1897 Merchweiler , Jugendorchester „Tonwelle“

-         Ursula Weis-Gräber, vier Jahrzehnte Einsatz für die Kulturentwicklung der Kreisstadt Neunkirchen

-         Handarbeitskreis Herz-Jesu, seit 1994 Nadeln für den guten Zweck

-         Wustock Team, seit 1997 Benefiz-Festival Wustock

-         Edmond Boosé, vielfältiges Engagement in Vereinen, im Integrationsrat und als Dolmetscher

-         Ölmühle Wern, Herrichten der alten Mühle in Fürth zur Erzeugung von Walnussöl aus der Region, mit einer patentierten Walnussknackmaschine

-         Kolpingjugend Heiligenwald, seit 30 Jahren Osteraktion: Besuch der Alten und Kranken in Heiligenwald

-         Bianca Arend, vielfältiges Engagement in Elternausschüssen und beim Kinderturnen

-         Fit 4 charity, FARK– Fantasie und Rollenspielkonvent 2017- eine der größten Conventions in Europa

-         Schülerfirma „Rentables Brett“ des Steinwaldgymnasiums

-         Ottweiler Bürgergruppe, die sich in besonderer Weise  im Rahmen der Flüchtlingshilfe engagiert

-         Neunkircher Sportverband NSV, sportliches Engagement mit 67 Vereinen und 12.329 Mitgliedern seit fast 100 Jahren

-         Ambulanter Hospizdienst Saar, ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern

-         Ortsverband der Litauischen  Gemeinschaft in Deutschland, Lesen für die Freundschaft mit Kindern verschiedener Nationen

-         Bunte Seelen, interkulturelle Freizeitwerkstatt

-         Elterninitiative Flüchtlings- und Migrationshilfe Neunkirchen, gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit

-         Rettungshundestaffel DLRG Ortsgruppe Eppelborn, seit 2013 Rettungshundearbeit und Suche von Vermissten

-         Familie Obermann, drei Generationen einer Familie als aktive Mitglieder im Obst- und Gartenbauverein Wiebelskirchen

-         Rosa Süss-Heuser und Freddy Heuser, interkultureller Nachbarschaftsgarten

 

Herzlichen Dank der Sparkasse Neunkirchen, für die erneute großzügige Unterstützung.

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Leiter der Förderschule Lernen Neunkirchen, Manuel Geißner, zu vielerlei Themen aus dem Bildungsbereich aus. Dabei spielte natürlich auch die Inklusion eine Rolle.  Am Nachmittag war dann der neue Geschäftsführer der Energis GmbH, Herr Dewald, bei mir zu Gast. Die Energis ist ein kommunaler Stromanbieter, der auch Teile unseres Kreises mit Energie versorgt. Auch als Mitglied des Aufsichtsrates der VSE kenne ich das Unternehmen gut.

Morgen werde ich in Illingen zu Gast sein. Auf der imposanten Baustelle des ehemaligen Höll-Firmengeländes werde ich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Gemeinde, der Handwerkskammer, des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums und mit dem Wirtschaftsförderer des Kreises für das regionale Handwerk werben. Vor wenigen Wochen stellten wir die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ vor. Auch diese Veranstaltung soll für die Attraktivität des Handwerkes sensibilisieren. Darüber hinaus freue ich mich, aus erster Hand über den Baufortschritt vor Ort informiert zu werden.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng


09.03.2018: Abwechslungsreiche Woche

Die Jury entschied über die Preisträger des Ehren-Amt-Preises 2018
Landrat Sören Meng mit dem jungen Team des Land(auf)Schwung Projektes im Landkreis Neunkirchen
Sören Meng zu Gast auf der Mitgliederversammlung der Kreisverkehrswacht // Foto: Jörg Aumann
Personalversammlung des Landkreises Neunkirchen

Diese Woche war erneut sehr abwechslungsreich und mit einer Fülle von Terminen versehen. Los ging es am Montag mit internen Terminen und zahlreichen Telefonaten. Mittags war ich dann im neuen Zentrum für Pflege und Beratung der Caritas in Hüttigweiler zu Gast. Hier ist eine Einrichtung entstanden, in der zum einen die Sozialstation untergebracht ist, aber auch eine Tagespflege, die sich an Menschen richtet, die an Demenz erkrankt sind. Der freundliche, lichtdurchflutete Raum lädt zum Verweilen ein. Gerade die Tagespflege ist sehr gemütlich untergebracht. Gemeinsam mit der saarländischen Sozialministerin Monika Bachmann, dem Bürgermeister Dr. Armin König und zahlreichen Ehrengästen würdigte ich die neue Einrichtung, denn für eine kompetente Betreuung unserer Mitmenschen zu sorgen, gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns als Gesellschaft daran messen lassen müssen, wie wir mit älteren und gebrechlichen Mitmenschen umgehen und dies auch im Hinblick auf den sich heute abzeichnenden demografischen Wandel. Wir wissen jetzt schon, dass jeder vierte Einwohner in unserem Landkreis bereits über 65 Jahre ist. Hier ist es wichtig, ein entsprechendes Angebot im Landkreis vorzuhalten. Daher sind diese 16 neu entstandenen Tagespflegeplätze in Hüttigweiler eine echte Bereicherung. Wir verfügen zurzeit über 91 Tagespflegeplätze. In diesem Jahr sollen in Eppelborn weitere Tagespflegeplätze entstehen. Ich begrüße dieses Engagement der verschiedenen Träger, denn es geht darum, den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen eine Vielzahl von Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus bieten unser Pflegestützpunkt, die Leitstelle „Älter werden“ und der Demenzverein für die betroffenen Menschen in unserem Landkreis zahlreiche Unterstützungsleistungen und stehen beratend zur Seite. Ziel muss es sein, dass sich die Menschen in unserem Landkreis bis ins hohe Alter wohlfühlen. Daher sind Verbände wie die Caritas – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel unverzichtbare Institutionen. Am Montagabend war ich dann bei unserer Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo ich als Verwaltungsratsvorsitzender unserer Sparkasse dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Meldeempfänger überreichen durfte. Mein Amtsvorgänger Dr. Rudolf Hinsberger bedankte sich als Vorsitzender im Namen des DRK-Kreisverbandes für diese großzügige Spende der Sparkasse und stellte das umfangreiche Serviceangebot des DRK im Landkreis Neunkirchen vor. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, mich bei den Vertretern des DRK für die umfangreichen Leistungen zu bedanken. Gerade als Untere Katastrophenschutzbehörde kann sich der Landkreis Neunkirchen immer auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen. Erst kürzlich unterstützte das DRK mit rund 170 ehrenamtlich Tätigen die Evakuierungsaktion in unserer Kreisstadt, als es darum ging, eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg zu entschärfen. Mit den neuen Meldeempfängern können die jeweiligen DRK-Einsatzkräfte ihre Arbeit optimieren. Ich bin stolz darauf, viele engagierte Hilfsorganisationen im Landkreis Neunkirchen zu wissen. Dieses Ehrenamt muss immer wieder auch öffentlich belobigt werden, denn diese wichtige Arbeit bereichert unsere Gesellschaft und ist daher unverzichtbar.

 

Am Dienstagmorgen übergab ich unserer Dezernentin Ilona Schwehm-Walther, die offiziell ab dem 01. April 2018 in ihren wohlverdienten Ruhestand tritt, die Urkunde zur Ruhestandsversetzung. Frau Schwehm-Walther leitet das Dezernat II, das vielfältige Aufgaben hat. Danach traf ich mich mit dem Geschäftsführer unserer Wasserversorgung Ostsaar Stefan Kunz, um die in der kommenden Woche anstehenden Gremiensitzungen intensiv vorzubereiten. Im Anschluss besprach ich mich verwaltungsintern zur Verleihung des Ehrenamtspreises im Landkreis Neunkirchen. Dieser Preis wird in der kommenden Woche verliehen. Er hat zum Ziel, dass wir die umfangreichen und vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen im Landkreis Neunkirchen würdigen. Deshalb tagte am Abend auch die Jury, die es in diesem Jahr besonders schwer hatte, die Preisträger zu ermitteln. 26 Bewerbungen gingen in diesem Jahr ein, das ist ein neuer Rekord! Bevor es zur Jury des Ehrenamtspreises ging, tagten der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung unserer Neunkircher Verkehrs GmbH. Hier leitete ich, in Vertretung des Aufsichtsratsvorsitzenden, die Sitzung. Da diese Sitzung nicht öffentlich tagt, kann ich Ihnen an dieser Stelle keine weiteren Informationen geben. Nur so viel: unsere Neunkircher Verkehrs GmbH ist gut aufgestellt und leistet mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sehr gute Arbeit. Auf unsere NVG können sich die Menschen im Landkreis Neunkirchen verlassen.

 

Am Mittwoch händigte ich einer Mitarbeiterin zum 40. Dienstjubiläum ihre Urkunde aus. Nach internen Gesprächen traf ich mich dann mit Vertretern unserer Entwicklungsagentur, um Aktuelles rund um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung zu besprechen. Dieses Projekt läuft noch bis 2019 und in diesem Jahr wird es darum gehen, bestehende Projekte zu etablieren bzw. zu intensivieren. In diesem Zusammenhang wurde mir die neue Mitarbeiterin der Entwicklungsagentur Ina Klein vorgestellt. Sie sorgt, gemeinsam mit Christian Koch (IfaS) und Thomas Thiel von der Landkreisverwaltung sowie Olaf Niesen und Matthias Schmidt von unserer Abteilung Finanzen, Beteiligungen und ÖPNV,  für eine gute, zielgerichtete Abwicklung dieses für den Landkreis Neunkirchen so wichtigen Projektes. Am Mittag drehte es sich dann um die Wahl unserer künftigen Rosenkönigin. Nach drei Jahren wird die bisherige und sehr engagierte Rosenkönigin Aline Schmolze nicht mehr kandidieren. Jetzt sucht der Landkreis eine neue Rosenkönigin. Hierzu wurde ein kleiner Werbetrailer gedreht, der in der kommenden Woche offiziell „online“ gehen wird. Die Rosenkönigin repräsentiert unseren Rosenkreis und wirbt für die touristischen Reize unserer Region. Wer kommunikativ ist und gerne unseren Rosenkreis repräsentieren will, sollte sich auf jeden Fall bewerben. Nähere Informationen erteilt Ihnen gerne unsere Tourismus- und Kulturzentrale  (E-Mail: tkn@landkreis-neunkirchen.de bzw. tel.: 06821 / 972-920). Am Mittwochnachmittag tagte dann der Vorstand unseres Demenzvereins, dessen 1. Vorsitzender ich bin. Auch in dieser Sitzung ging es darum, die Infrastruktur rund um die Hilfe für an Demenz Erkrankte zu verbessern. Hier leistet der Demenzverein seit über 10 Jahren wichtige Arbeit. Der Abschluss meines Arbeitstages stellte dann ein Konzert unseres Kreisjugendorchesters, das gemeinsam mit dem Musikchor der Bundeswehr in der Neuen Gebläsehalle stattfand, dar. Beeindruckend war für mich auch die Uraufführung des Musikstückes „Glück Auf!“, das an die wechselvolle Bergbautradition auch in unserem Landkreis erinnert. Insgesamt war es ein glanzvoller Abend, in dem unser Kreisjugendorchester erneut unter Beweis stellte, zu was junge Musikerinnen und Musiker fähig sind. Gerne unterstützt der Landkreis Neunkirchen diese Aktivitäten.    

Gestern Morgen übergab ich einer Mitarbeiterin ihre Urkunde zu ihrem 25. Dienstjubiläum, anschließend ging es nach Neunkirchen, wo die Fahrzeug Service Neunkirchen GmbH (FSN) in den Räumlichkeiten der Neunkircher Verkehrs GmbH tagte. Hier bin ich Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. In der SItzung ging es um den Wirtschaftsplan 2018 und um die Mittelfristplanung 2019 bis 2022. Die Fahrzeugservice Neunkirchen GmbH gibt es seit 2005. Die Einrichtung dient der Verbesserung und der Sicherung des ÖPNV-Angebotes und ist für die wirtschaftlich-technische Instandhaltung des Fuhrparks der Gesellschaft verantwortlich. Diese Gesellschaft leistet sehr gute Arbeit, was dazu geführt hat, dass auch außerhalb der in der Gesellschaft vertretenen Anteilseigner der Werkstattservice gerne in Anspruch genommen wird. So ist beispielsweise die Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen Kunde. Gestern Nachmittag tagte der Kreistag des Landkreises. Hier ging es u. a. um die Finanzierung von Arbeitsmarktprojekten unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH, die Schaffung eines gemeinsamen Amtes für Ausbildungsförderung für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel und die Schaffung einer gemeinsamen Wohngeldstelle. ebenfalls für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel. Gerade diese beiden Tagesordnungspunkte zeigen, dass die Landkreise sehr bemüht sind, sich interkommunal zu vernetzen. Die beiden künftigen gemeinsamen Ämter sollen Verwaltungsabläufe nachhaltig verbessern. Danach ging es zur Mitgliederversammlung der Kreisverkehrswacht, in der ich verdiente Mitglieder ehren durfte. Anschließend besuchte ich eine Lesung von Klaus Brabänder in der Buchhandlung König in Neunkirchen. Klaus Brabänder schreibt schon seit langem spannende Krimis mit Lokalkolorit. In seinem letzten Krimi war auch der Landkreis Neunkirchen vertreten. Ich bin gespannt, um was es in seinem neuesten Werk geht.

 

Heute Morgen fand unsere Personalversammlung im Schlosstheater in Ottweiler statt. Diese Versammlung ist für mich immer etwas ganz Besonderes, denn ich treffe viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und tausche mich mit ihnen aus. Ich bin seit über 2 Jahren Landrat und konnte in unserer Verwaltung einiges umsetzen. Wir haben die Organisation optimiert und bürgerfreundliche Öffnungszeiten eingeführt. Darüber hinaus gibt es vielerlei Themen, die mich zurzeit beschäftigen. Auch das Thema leistungsorientierte Bezahlung wurde in der Personalversammlung angesprochen. Heute Mittag besuchte ich dann die Aufsichtsratssitzung der Industriekultur Saar GmbH (IKS). Hier standen etliche Maßnahmen auf der Tagesordnung, die zum Teil auch den Landkreis Neunkirchen und den Erlebnisort Reden betreffen. Da auch diese Sitzung nicht öffentlich tagt, kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen machen.

Am kommenden Montag und Dienstag befinde ich mich auf einer Dienstreise im Landkreis Rothenburg, wo der Verfassungs- und Europaausschuss des Deutschen Landkreistages, dessen Mitglied ich bin, tagt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng   


02.03.2018: 100. Blog und es geht weiter…

Scheckübergabe der Bürgerstiftung - 11.200 Euro kamen 18 Vereinen im Landkreis Neunkirchen zu Gute
Der Redakteuer der Saarbrücker Zeitung wollte die Motivation und Intention hinter des Landratsblogs erfahren
Der 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Neunkirchen Michael Görlinger und Hans-Jürgen Maurer – der schon seit vielen Jahren für die Geschäftsführung der KVW aktiv ist, besuchten Landrat Sören Meng
Einweihung des neuen naturwissenschaftlichen Raumes an der GemS Ottweiler

Liebe Leserinnen und Leser des Landratsblogs,

dieses Mal lesen Sie ihn – sofern Sie treue Blogger sind – bereits zum 100. Mal. 

 

Hintergrund für diese Aktivität war damals der Wahlkampf, in welchem ich versprochen hatte, meine Arbeit im Falle der Wahl transparent zugänglich zu machen. Hierzu dient auch mein Blog, denn er zeigt auf, mit welchen Themen ich mich und natürlich die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Woche für Woche beschäftigen. Natürlich – das wissen Sie – kann solch ein Blog nicht zu 100 % alle Themenbereiche ausreichend beleuchten. Es sollen vielmehr Schlaglichter aufgezeigt werden.

Am Dienstag hatte der Redakteur der Saarbrücker Zeitung Michael Beer einige Notizen, Nachrichten und Nachdenkliches rund um den Blog zusammengetragen. Er hatte auch damals – vor über zwei Jahren – zum ersten Mal über diese Aktivitäten berichtet. Wir leben im digitalen Zeitalter. Wir erleben, welche Kraft – positiv wie auch negativ – von sozialen Netzwerken ausgeht und daher ist es mir auch ein Anliegen, diese Medien zu bespielen. Der Blog, das muss ich mittlerweile bekennen, ist für mich zur liebgewordenen Gewohnheit geworden. Würde ich ihn nicht schreiben, würde mir etwas fehlen, denn er dokumentiert meine Aktivitäten. Ich danke an dieser Stelle der Leiterin des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit Jasmin Alt und meinen Mitarbeiterinnen Marie-Therese Bussmann und Daniela Drehmer-Bernhard. Danke, dass sie mich auch bei diesen Aktivitäten unterstützen.

 

Doch widmen wir uns jetzt der aktuellen Woche: Der Montagmorgen begann mit organisatorischen Absprachen, danach folgte ein Gespräch mit unserem Team des Schulpsychologischen Dienstes. Hier informierte ich mich über die derzeitigen Schwerpunkte ihrer Arbeit und muss feststellen, dass die Arbeitsbelastung unseres schulpsychologischen Dienstes in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist. Alle Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern können sich bei schulbezogenen Fragen und Problemen zur Beratung an unseren schulpsychologischen Dienst wenden, wenn das Kind eine Schule im Landkreis Neunkirchen besucht. Aber auch Pädagogen können in berufsbezogenen Fragen beraten werden. Auch beim Thema Inklusion wird unser Schulpsychologischer Dienst häufig kontaktiert. Danach unterhielt ich mich mit Herrn Beer - Redakteur der Saarbrücker Zeitung – über die Intention meines Blogs. Anschließend tauschte ich mich mit der neuen Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes an der Saar Anne Fennel und dem langjährigen Geschäftsführer Pfarrer Udo Blank aus. Das Diakonische Werk unterstützt uns in der Jugendarbeit und auch rund um die Jugendhilfe. Hier pflegen wir schon seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Am Montagnachmittag hatte ich dann eine besonders schöne Aufgabe als Stiftungsratsvorsitzender unserer Bürgerstiftung, die im Rahmen des Land(auf)Schwung-Projektes gegründet worden ist, zahlreiche Mikroprojekte auszuzeichnen 18 Vereine und Institutionen konnten erneut Spendenschecks der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen von Landrat Sören Meng entgegennehmen. 11.200 Euro wurden von der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen zur Verfügung gestellt. Dabei entschied der Stiftungsrat über die geförderten Projekte. Die Bürgerstiftung unterstützt damit lokale Projekte in unserem Landkreis. Die geförderten Projekte spiegeln das vielfältige Engagement in unserer Region wider und haben eines gemeinsam: Sie machen das Leben in unserem Landkreis wertvoller, abwechslungsreicher und unterstützen nachhaltig die Menschen in unserem Kreis. Danach nahm ich an der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion teil.

 

Am Dienstag tauschte ich mich mit Verantwortlichen der Alex-Deutsch-Schule aus. Dieser Schule bin ich auch als Vorsitzender der Alex-Deutsch-Stiftung sehr verbunden. Im Anschluss war mein Vorgänger Dr. Rudolf Hinsberger in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes bei mir zu Gast. Dieser Kreisverband wird in diesem Jahr stolze 150 Jahre alt und natürlich werde ich diese Veranstaltung gerne mit unterstützen. Am Nachmittag fand eine Besprechung mit dem neuen Leiter unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde Bruno Zawar, dem zuständigen Dezernenten Dominik Hunsicker sowie einem weiteren Mitarbeiter zu verschiedenen aktuellen Themenstellungen rund um die UBA statt. Nach diesem Austausch stand eine Begegnung mit der Kreisverkehrswacht an. Hier besuchten mich der 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Neunkirchen Michael Görlinger und Hans-Jürgen Maurer – der schon seit vielen Jahren für die Geschäftsführung der KVW aktiv ist. In unserem Gespräch ging es um die vielfältigen Aufgaben der Kreisverkehrswacht, die auch von Städten und Gemeinden wie auch vom Landkreis finanziell unterstützt wird. Die Kreisverkehrswacht leistet wichtige Arbeit: sei es bei den jungen Menschen im Rahmen der Verkehrserziehung, aber auch beim Thema älter werdende Gesellschaft ist die Kreisverkehrswacht kompetente Ansprechpartnerin. Ferner organisiert sie öffentliche Veranstaltungen wie zum Beispiel den „Neunkircher Fahrrad-Frühling“ – der wieder in Kürze stattfinden wird. Ich sagte zu, die Kreisverkehrswacht zu unterstützen. Als äußeres Zeichen der Wertschätzung, werde ich künftig dauerhaft als Schirmherr unserer KVW fungieren – und ich muss gestehen, diese Anfrage machte mich schon ein wenig stolz.

 

Der Mittwochmorgen stand im Zeichen der Prävention. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Neunkirchen und Ottweiler haben wir gemeinsam mit dem Personalrat, dem Personalamt,  dem Hauptamt sowie BEST e. V. – eine Tochter der Arbeitskammer des Saarlandes – ein Veranstaltungskonzept gewählt, das zum Ziel hat, die Belastungen am jeweiligen Arbeitsplatz zu beleuchten. Im Rahmen des Arbeitsschutzes finden bereits regelmäßig Arbeitsplatzbegehungen statt und es werden betriebsärztliche Leistungen angeboten. Darüber hinaus sind Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen. Dabei sind die Gefährdungsbeurteilungen bezüglich physischer Gefahren am Arbeitsplatz bereits seit längerem fester Bestandteil unseres betrieblichen Arbeitsschutzes. Mit Inkrafttreten der neuen Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind auch Gefährdungsbeurteilungen hinsichtlich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz vorgeschrieben. Diese können auf sehr unterschiedliche Weise stattfinden. Als ersten Schritt haben wir uns entschlossen eine anonyme Befragung durchzuführen, die darüber Auskunft geben wird, wie die Belastungssituation an den jeweiligen Arbeitsplätzen aussieht; danach werden wir gemeinsam entsprechende Schritte veranlassen. Im Anschluss war ich bei unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu Gast. Hier fand eine Veranstaltung in Kooperation mit saaris statt. Thema war die Entwicklung der Digitalisierung und die Auswirkungen für die Betriebe. Hier nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, auch aus Sicht einer Verwaltung über das Thema Digitalisierung zu reden. Dr. Andreas Blaeser-Benfer, der ein vielbeachtetes Buch zur Digitalisierung geschrieben hat, zeigte die betrieblichen Handlungsfelder der Unternehmensentwicklungen in diesem Bereich auf. Interessant war für mich die Definition der Digitalisierung: Er versteht hierunter die Verbreitung der legalen Anwendung innovativer Technologien in den privaten Haushalten, in den Betrieben und Unternehmen, der Wirtschaft und Bildungseinrichtungen und der öffentlichen Verwaltung – also in unserer Gesellschaft. Am Mittwochnachmittag leitete ich die öffentliche Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses. Hier wurden einige Zuschüsse beschlossen. So fördern wir weiterhin das Projekt Wiesel des Caritasverbandes, das sich an Kinder aus suchtbelasteten Familien richtet; auch das Straffälligen-Projekt Tat & Rat des Diakonischen Werkes wird weiterhin bezuschusst. Der Arbeiter-Samariter-Bund unterstützt die Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte mit dem Schülerhilfeprojekt Ship – auch dieses bewährte Projekt wird weiterhin durch den Landkreis unterstützt. Die kommunale Jugendarbeit in den Jugendbüros der Stadt Ottweiler und der Gemeinde Eppelborn wurde von den jeweiligen Jugendpflegern vorgestellt. Hier ist bemerkenswert, in wie vielen Fällen sich auch unsere Jugendbüros einbringen. Die Angebote werden kreisweit sehr gut angenommen und konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Wir alle wissen, dass diese Sozialarbeit auch immer Präventionsarbeit ist. Sie bereichert unsere Gesellschaft!

 

Gestern Morgen tauschte ich mich mit der Geschäftsführung unseres Jobcenters aus. Im Anschluss ging es um die touristische Entwicklung im Landkreis Neunkirchen. Hier treffe ich mich regelmäßig mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau, um aktuelle Handlungsfelder zu besprechen. Der Tourismus entwickelt sich im Landkreis Neunkirchen sehr gut. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz wird künftig durch einen Premiumwanderweg ergänzt werden; im Bereich der privaten Ferienunterkünfte haben wir uns in den letzten Jahren ebenfalls gut weiterentwickelt. Darüber hinaus kommen die „Klassiker“ wie Frühling und Herbst auf Finkenrech sowie natürlich unsere SR 3-Sommeralm  hervorragend an. Aber auch in den Städten und Gemeinden läuft im touristischen Bereich sehr viel. Auch in diesem Jahr sind natürlich wieder zwei Landratswanderungen geplant. Gestern Nachmittag tagte der Kreisausschuss. Hier wurden u. a. auch Tagesordnungspunkte – die nächste Woche erneut auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung stehen – vorberaten.

 

Am heutigen Morgen zeichnete ich einen langjährigen Mitarbeiter unserer Kreisverwaltung für seine 25-jährige Zugehörigkeit aus. Im Anschluss ging es zu unserer Gemeinschaftsschule Ottweiler, wo ein neuer naturwissenschaftlicher Schulsaal offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Uns ist es als Schulträger wichtig, an allen Schulen kontinuierlich Maßnahmen zur Unterrichtsverbesserung durchzuführen. Mit dieser Einweihung wurde ein langgehegter Wunsch der Schule erfüllt und auch der Digitalisierung Rechnung getragen. Rund 100 000 Euro wurde investiert, es waren regionale Betriebe beteiligt. Danach ging es für mich zum Europatag 2018 an die Edith-Stein-Schule nach Neunkirchen. Hier würdigte ich in meinem Grußwort das große Engagement der Schule im Bereich der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Gerade hinsichtlich des steigenden Bedarfs an Kindertagesplätzen ist es wichtig, dass genügend Fachkräfte für diesen Bereich ausgebildet werden. Hier leistet die Edith-Stein-Schule schon seit vielen Jahren hervorragende Arbeit.

 

Am Sonntag bin ich dann in Eppelborn zu Gast. Hier findet die Hauptversammlung des Landesverbandes saarländischer Imker statt. In meinem Grußwort werde ich auf das Engagement des Verbandes eingehen und ihre wichtige Arbeit loben – auch deshalb, weil ich als Hobbyimker weiß, wie wichtig alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Pflege der Bienen sind. Auch aus diesem Grund engagiert sich der Landkreis Neunkirchen schon seit etlichen Jahren für die Förderung der Jungimker/-innen, in dem wir einen Großteil der Erstausstattung finanziell unterstützen.

 

Liebe Leserinnen und Leser, auch dieser 100. Blog war prall gefüllt mit Informationen. Er dokumentiert auch die Lebendigkeit unserer Willkommensregion Neunkirchen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr
Sören Meng       


23.02.2018: Auszeichnung für unsere Kreisverwaltung

Gemeinsam mit Schulleitern, Schoolworker und Schulsozialarbeiter des Landkreises entwickelte das Jugendamt den Kooperationsleitfaden bei Kindeswohlgefährdung, der diese Woche gemeinsam mit Landrat Sören Meng vorgestellt wurde
Die Sozialministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling überreichten Landrat Sören Meng und der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer das Siegel "Familienfreundliche Kommune"

Der Beginn der Woche war noch von meiner Grippe geprägt, sodass ich offizielle Termine erst ab Mittwoch wahrnahm. Am Montag traf ich mich noch mit Vertretern der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC, die durch Beauftragung des Innenministeriums die saarländischen Landkreise und den Regionalverband Saarbrücken untersuchte. Hier liegen nunmehr erste Ergebnisse vor, die im kommenden Monat dem Innenminister vorgestellt werden sollen. Daher kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen dazu machen. Ziel ist es, künftig eine bessere Vergleichbarkeit der einzelnen Gebietskörperschaften zu erreichen; auch wird sich unter Umständen eine Effizienzsteigerung bzw. Optimierung von Strukturen erhofft.

Ansonsten war der Wochenanfang geprägt von politischen Neuigkeiten. Unsere Ministerpräsidentin verlässt das Saarland, um bei der Bundes-CDU künftig Generalsekretärin zu werden. Ihr Nachfolger im Amt soll der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU Tobias Hans werden, der bekanntlich aus unserem schönen Landkreis stammt. Darüber hinaus wird es weitere politische Wechsel geben. Diese Neuigkeiten hielten die ganze Woche die regionalen und überregionalen Medien in Bewegung.

 

Am Mittwochmorgen fand dann unser verwaltungsinternes Jour fixe statt. Am Nachmittag stellte ich – gemeinsam mit unserem Kreisjugendamt - einen Kooperationsleitfaden vor. Hier geht es um das schwierige Thema Kindeswohlgefährdung und die Möglichkeiten die Einrichtungen wie Schulen haben, gemeinsam mit der Jugendhilfe die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Als zweiter saarländischer Landkreis haben wir einen Leitfaden, der sehr übersichtlich gestaltet ist, aufgelegt. Er wurde gemeinsam mit Schulleitern, Schoolworker und Schulsozialarbeiter des Landkreises entwickelt. Wir sind in einem Prozess die Jugendhilfe in unserem Landkreis neu auszurichten und verstärkt den präventiven Ansatz zu verfolgen. Mit der Konzipierung dieser Broschüre leisten wir  als öffentlicher Träger der Jugendhilfe einen Beitrag zum Kinderschutz, aber insbesondere zu einer präventiven Kinder- und Jugendhilfe. Mit diesem Leitfaden wollen wir aktiv die Kooperation an der Schnittstelle Jugendhilfe und Schulen/Kitas verbessern, um Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.

 

Gestern tagte dann der Vorstand des Saarländischen Landkreistages. In dieser Sitzung ging es um eine große Anzahl von Themen, aber natürlich wurden auch sehr aktuelle Politikfelder behandelt. Mit Spannung wird erwartet, ob eine handlungsfähige Bundesregierung in den nächsten Wochen auf den Weg gebracht wird. Durch den vorgelegten Koalitionsvertrag gäbe es für die Aufgaben unserer Kreise sicherlich Verbesserungen. Ob eine bessere Ausstattung für unsere Schulen, eine mögliche Verbesserung der Lebensverhältnisse oder auch endlich ein dauerhaft geförderter zweiter Arbeitsmarkt – all dies wären erste Maßnahmen, die eine neue Regierung auf den Weg bringen könnte. Auch zum Thema Verwaltungsmodernisierung hat sich der Landkreistag bereits vor einigen Wochen eingehend geäußert – hier darf man gespannt sein, ob wir gemeinsam mit dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag sinnvolle Kooperationslösungen finden werden. Ziel muss es sein, unseren Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten. Gestern Mittag war ich dann bei der saarländischen Familienministerin Monika Bachmann zu Gast. Im Historischen Sitzungssaal des Sozialministeriums wurde unserer Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer und mir das Siegel „Familienfreundliche Kommune“ überreicht. Damit wurden unsere vielfältigen Anstrengungen rund um die Familienfreundlichkeit gewürdigt. Hier sind wir mit vielen Partnern in einem Boot. Gemeinsames Ziel ist es, die Familien zu stärken: Sei es mit dem Jugendberatungszentrum KOMPASS, sei es mit Maßnahmen aus unserem Programm Land(auf)Schwung, sei es mit der Einrichtung eines barrierefreien Spielplatzes im Freizeitzentrum Finkenrech, mit Initiativen wie z. Beispiel „der Landkreis Neunkirchen lebt (herz)gesund“, die AG der kommunalen Gesundheitsförderung im Landkreis Neunkirchen - oder auch wenn es um die Beratungs- und Vernetzungsstelle übergewichtige Kinder, Jugendliche und deren Eltern geht – aber natürlich auch die Koordination von Flüchtlingen und die wichtige Arbeit unserer Kreisbehindertenbeauftragten, wie natürlich auch die Arbeit im Jugendforum. An dieser Stelle könnte ich noch sehr viele Maßnahmen nennen, die wohl dazu bewogen haben, uns mit diesem Siegel auszuzeichnen. Dieses Siegel nehmen wir gerne an. Zugleich ist dies eine Verpflichtung, uns auch künftig für einen familienfreundlichen Landkreis Neunkirchen zu engagieren.

 

Am heutigen Morgen nahm ich an der Aufsichtsratssitzung der VSE in Saarbrücken teil. Wenn dieser Blog erscheint bin ich auf einer kommunalpolitischen Tagung in Saarbrücken, die bis Samstag dauern wird. Am Samstag bin ich im Regionalverband, in Heusweiler zu Gast, wo ein Dart-Marathon stattfinden wird. Initiator ist hier Sascha Winter, der sich auch in unserem Kreis engagiert. Der Erlös kommt bedürftigen Menschen zu Gute, sodass ich gerne in Heusweiler vorbeischauen werde.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, vor allem aber eine erkältungsfreie Zeit.

Ihr
Sören Meng


16.02.2018: Grippebedingter Kurzblog

Foto: Jennifer Weyland

Dieses Mal fällt mein wöchentlicher Blog sehr kurz aus. Nach dem Rosenmontagszug, den ich noch in Neunkirchen genoss, packte mich eine Grippe, sodass zurzeit Bettruhe angesagt ist. So musste ich zahlreiche Termine absagen. Beispielsweise den 50. Geburtstag des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer, dem ich gerne persönlich eine kleine Rede gehalten hätte. Auch war am Mittwochabend eine Rede im Rahmen eines Heringsessens in Heiligenwald geplant. Hier wurde ich angefragt, um aus touristischer Sicht die Aktivitäten des Kreises zu beleuchten. Glücklicherweise sprang für mich der Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale (TKN) Christian Rau ein und konnte den zahlreichen Gästen eine Bestandsaufnahme der touristischen Aktivitäten – aber auch Zukunftsperspektiven aufzeigen.

So freut es mich sehr, dass wir dieses Jahr einen weiteren Premiumweg im Bereich Itzenplitz anbieten können. Dies belebt sicherlich auch die Aktivitäten rund um den Erlebnisort Reden.

Unsere Kreisstadt Neunkirchen bereitet sich auf die größte Evakuierung seit dem 2. Weltkrieg am kommenden Sonntag (18.02.2018) vor. Vor einigen Tagen wurde eine nichtgezündete Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden; diese muss entschärft werden. Hier hat die Stadtverwaltung einen Krisenstab einberufen und große Teile der Innenstadt werden am Sonntagmorgen evakuiert. Unser Kreisbrandinspekteur Werner Thom steht hier mit Rat und Tat zur Seite. Auch berät die Führungsgruppe des Landkreises Neunkirchen die Stadt und unterstützt mit Technik sowie Geräten die Koordination vor Ort. Ich danke den Verantwortlichen der Kreisstadt und allen Hilfekräften, die am Sonntag unterwegs sind.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, besonders aber ein erkältungsfreies Wochenende

Ihr Sören Meng


09.02.2018: Auf in die Fastnachtswoche

Einbürgerung von 13 neuen Staatsbürgern
Besprechung zur Konzipierung der Regionalmarke
Siergerehrung und Ausstellungseröffnung des Fotoworkshop "Lost places"
Narren im Landratsamt
Die Ottweiler Löffelgarde war auch auf der Suche nach dem Landrat - dieser hatte sich als Hausmeister getarnt
Landrat Sören Meng leugnete als Hausmeister getarnt vor dem närrischen Gericht seine Identität

Diese Woche steht im Zeichen der Fastnacht. Überall treiben die Narren ihr „Unwesen“. Das ist für mich als langjährigen Karnevalisten sehr schön, da ich weiß, mit wieviel Herzblut und großem ehrenamtlichen Engagement die Närrinnen und Narren im Landkreis Neunkirchen ihre Vereinsarbeit pflegen. Nicht zu vergessen, die hervorragende Jugendarbeit, die hier geleistet wird. Auch aus diesem Grund leisten die Karnevalsvereine im Kreis wichtige Sozialarbeit. Was auf der Bühne oftmals so einfach wirkt, ist mit einer großen Portion Ehrgeiz, Disziplin und Durchhaltevermögen verbunden. Alle Akteure proben oft monatelang für den ersehnten Auftritt; umso schöner ist es, wenn sie für ihre Mühen mit Applaus belohnt werden. In dieser Woche wird die Fastnacht ihren Höhepunkt dieser närrischen Session erleben.

Meine Arbeitswoche begann mit einer Begehung am kaufmännischen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen. Hier haben wir im Bereich der energetischen Sanierung ein neues Beleuchtungskonzept realisiert und die herkömmlichen Leuchten durch LED-Technik ersetzt. Dies wollte ich mir persönlich vor Ort anschauen. Derzeit wird noch etwas nachjustiert. Auch dank eines Förderprogrammes konnten wir diese nachhaltige Maßnahme umsetzen. Natürlich nutzte ich diesen Besuch auch zu einem Austausch mit der Schulleitung. Bei dieser Gelegenheit kam auch das Thema Digitalisierung zur Sprache. Wenn eine große Koalition zustande kommen sollte, werden die Schulen auch deutlich an Zuschüssen des Bundes partizipieren. Aus diesem Grunde hoffe ich, dass es möglich sein wird, eine handlungsfähige Regierung zu installieren, damit die geplanten Ziele realisiert werden können. Hiervon würden unsere Schulen in erheblichem Maße profitieren. Dem Besuch der Schule schloss sich dann das verwaltungsinterne Jour fixe an. Danach standen interne Termine und Büroarbeit auf meinem Arbeitsplan.

 

Am Dienstag tauschte ich mich mit der Projektleiterin unseres Welcome-Centers Christina Strauss aus. Unser Welcome-Center ist ein Projekt im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung und wird sehr gut angenommen. Auch in diesem Jahr werden einige Projektideen umgesetzt werden können. Ziel ist es, unsere Region und damit verbunden auch unsere Wirtschaftsregion Neunkirchen besser zu vermarkten. Aber auch die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen ist Bestandteil der Arbeit unseres Welcome-Centers. Hier haben wir mit Saaris (Saarland Innovation & Standort) einen kompetenten Ansprechpartner, der uns auch bei anderen Projekten tatkräftig zur Seite steht. Für dieses Jahr ist zum Beispiel ein Standortatlas geplant, der auch die Vorzüge unserer Region – die wir als Willkommensregion bezeichnen – plakativ aufzeigen wird; auch ein Imagefilm ist  angedacht. Danach ging es im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Walter-Bernstein-Stiftung, Roman Uwer, und dem Schiffweiler Bürgermeister Markus Fuchs um die künftige Arbeit der Walter-Bernstein-Stiftung. Diese Stiftung würdigt mit ihrer Arbeit das großartige Wirken des Industriemalers Walter Bernstein, der aus unserem Landkreis stammt. Hier konnten seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2013 viele Projekte und Ausstellungen realisiert werden. Jetzt geht es darum, mit diesen Pfunden zu wuchern und auch der Stiftung in der Zukunft einen hohen Stellenwert zu geben. Das Werk Walter Bernsteins ist eng mit der Geschichte unseres Landkreises verbunden. Das besondere an Walter Bernstein ist die Tatsache, dass er die arbeitenden Menschen zu Kunstfiguren erhob und damit auch sozialpolitisch eine wichtige künstlerische Aussage traf. In unserem Gespräch wurden einige Ideen formuliert, jetzt gilt es deren Umsetzung zu prüfen. Ebenfalls fanden an diesem Tag Einbürgerungsfeierlichkeiten statt. 14 Bürgerinnen und Bürger wurden neu eingebürgert. Diese Veranstaltung gestalte ich immer feierlich und lege großen Wert darauf, die Geschichte unseres Kreises, der Bundesrepublik – aber insbesondere auch die Bedeutung unserer Verfassung zu würdigen. Unser Land sagt  „Ja“  zu den Neubürgerinnen und Neubürgern und diese sagen „Ja“ zu unserem Land. Die Einbürgerung symbolisiert für mich auch eine erfolgreiche Integration der Menschen. Am Dienstagnachmittag leitete ich dann die Sitzung des Prüfungsausschusses der Sparkasse Neunkirchen. Dieser Ausschuss hat die Aufgabe, exemplarisch Kredite aus dem privaten und gewerblichen Bereich zu beleuchten, um unserer Kontrollfunktion gerecht zu werden.

 

Um die Regionalmarke ging es am Mittwoch im Gespräch mit dem Geschäftsführer von Saaris, Christoph Lang, und dem Projektleiter der Regionalmarke, Eike Zender vom IfaS. Ich habe hier schon oft betont wie wichtig es mir ist, eine Regionalmarke im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung hier im Landkreis zu etablieren. Hier geht es auch um regionale Wertschöpfung – aber auch um die Wertschätzung für die Erzeuger in unserem Landkreis. Mittlerweile wurde ein zweiter Ergebnisbericht aufgelegt. Wir wollen – mit Unterstützung der Saarland Marketing Saaris – die Regionalmarke auf den Weg bringen. Mit zahlreichen engagierten Erzeugern sind wir im Gespräch. Sie alle brennen darauf, diese Regionalmarke umzusetzen. Ziel ist es natürlich, eine Transparenz an regionalen Produkten – aber auch die Möglichkeit der Direktvermarktung. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Wir diskutierten ein künftiges Strategie- und Markenkonzept und machten uns auch Gedanken über die Visualisierung der Marke Landkreis Neunkirchen. Lassen Sie sich überraschen, was in diesem Jahr hier noch geschehen wird. Den restlichen Arbeitstag nutzte ich für Büroarbeit und Rücksprachetermine.

Der gestrige Donnerstag stand im Zeichen der Fastnacht. Aus diesem Grund sind die folgenden Zeilen nicht ganz ernst zu nehmen: Schon beim Betreten des Büros erschrak ich sehr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten offensichtlich Fahndungsplakate in den Dienstgebäuden des Kreises ausgehängt. Darauf stand geschrieben: „Gesucht – Landrat uff de Flucht! – seit Fetten Donnerstag flüchtig: Landrat, rote Gesinnung, recht freundlich, unrasiert, Belohnung möglich. Hinweis an jede Dienststelle.“  Kurze Zeit später wurde beobachtet, dass wackere  Männer des Ottweiler Karnevalsvereins  „So war noch nix 1847 Ottweiler e. V.“ ins Dienstzimmer einfielen um mich zu verhaften. Allerdings fand sich dort ein Hausmeister, der mir sehr ähnlich sah. Dieser Hausmeister bestritt vehement, dass er mit dem gesuchten Landrat irgendeine Verbindung hat. Alles Zetern und Beteuern half nichts und der Hausmeister wurde in eine Gitterbox verladen und zum Tribunal ins Ottweiler Schlosstheater gebracht. Dort angekommen, wurde ihm der Prozess gemacht. Im Verlauf des Prozesses offenbarte sich der sogenannte Hausmeister - dann schließlich konnte doch der Landrat dingfest gemacht werden.

Hier meine gereimten Zeilen:

Dieses Johr is es verzwickt,

ma hat mich vor Gericht geschickt,

Mich, de Hausmeischder vom Landratsamt

Hat man als Deliquent benannt.

Welch Skandal, denn der wahre Kriminelle,

fehlt hier vor Ort an dieser Stelle.

Der Landrat, ja der immer lacht,

er hat sich aus dem Staub gemacht.

Die Kreiskasse hat er sich geklaut,

sein Image is jetzt ganz versaut.

Nix weiße Weste, rote Grütze,

dieser Mann treibts auf die Spitze,

lässt mich hier wie ein Schwein zur Schlachtbank karren,

das sind doch wirklich schwere Sachen,

als Hausmeister bin ich zur Stelle,

helfe stets in Blitzeschnelle,

geht nicht, gibt’s nicht ist mein Ziel,

Landrat, welches üble Spiel,

drum schreibt den Typ zur Fahndung aus,

Grinsebär, er ist ein Graus!

---- dann folgte die Reue des Deliquenten…

Hohes Gericht, mein Herz ist schwer,

ich bereue meine Lüge sehr,

als Landrat drückt die Amteslast,

da reagiert man voller Hast,

sagt Sachen, die nicht immer richtig,

sagt Sachen, die nicht immer wichtig,

Hohes Gericht, ich sag mieb, mieb,

Freispruch, Gnade, habt mich lieb!


Sie können sich vorstellen, dass mir dieser Spaß eine große Freude gemacht hat. Danach ging es zur Rathauserstürmung nach Neunkirchen, wo allerdings dann der Oberbürgermeister und der Bürgermeister der Kreisstadt am Pranger standen. Ich konnte dieses Treiben aus sicherer Entfernung begutachten.

 

Heute Morgen standen für mich interne Termine auf dem Programm – u. a. besprach ich mit dem Leiter unserer Bau- und Schulverwaltung die anstehende Schul- und Bauausschusssitzung. Hier sind u. a. auch als Tagesordnungspunkt die aktuellen Anmeldezahlen der Kreisschulen vorgesehen. Derzeit finden noch an vielen Schulen sogenannte Tage der offenen Tür statt, da sich jetzt die Schüler/-innen der 4. Klassen und ihre Eltern für eine Schule entscheiden können. Später werde ich dann die große NKA-Gemeinschaftssitzung der Neunkircher Karnevalsvereine in der Neuen Gebläsehalle besuchen. Das ganze Wochenende wird es im Landkreis viele Umzüge, Bälle und närrische Veranstaltungen geben. Am Rosenmontag beim großen Fastnachtsumzug in Neunkirchen werde ich auch dabei sein. Am Dienstag findet dann zum Abschluss der Umzug in Ottweiler statt. Nach all den tollen Tagen werde ich dann am Aschermittwoch meinen Dienst aufnehmen.

 

Ich wünsche Ihnen allen schöne Fastnachtstage und den „Fastnachtsmuffeln“     eine gute Zeit

Ihr Sören Meng


02.02.2018: Arbeitswoche mit närrischem Finale

Foto: Jennifer Weyland

Diese Arbeitswoche begann für mich in Bayern am Tegernsee.  Dort fand das 41. Landräteseminar des Landkreistages Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Land-kreistag Saarland und dem Bayerischen Landkreistag statt. Hierzu reiste ich bereits am Sonntag an. Bis Mittwoch wurden viele Themen behandelt, die auch für die Aufgaben unserer Kreisverwaltung aber auch für unsere Gesellschaft von großer Relevanz sind. Einer Aufgabe der wir uns derzeit stellen müssen, ist das Thema Digitalisierung. Hier berieten wir uns über die künftige Strategie in diesem Bereich. Dabei ist klar, dass die Digitalisierung für alle Verwaltungen – sei es auf Bundes-, Landes- oder auf kommunaler Ebene eine absolute Herausforderung darstellt. Hier muss es gelingen, ein Netzwerk aufzubauen, das auch den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird. Meine Kollegin Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich berichtete über die Strategie der saarländischen Landkreise, Städte sowie Gemeinden und stellte dabei die Arbeit des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung für saarländische Kommunen,  kurz eGo-Saar genannt, in den Fokus ihres Vortrages. Der Finanzstaatssekretär Prof. Dr. Ulli Meyer berichtete dann aus Sicht der saarländischen Landesregierung über die Herausforderung Digitalisierung. Darüber hinaus standen weitere zahlreiche Themen auf der Agenda. Ob das Thema Energiewende, Demografie, Amok- und Krisenlagen – oder auch aktuelle Herausforderungen und Lösungsstrategien für unsere Sparkassen, der aktuelle Sachstand zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und vieles mehr wurden behandelt. Interessant war der Vortrag des geschäftsführenden Präsidialmitgliedes Prof. Dr. Hans-Günter Henneke vom Deutschen Landkreistag Berlin, der die Erwartungen des Deutschen Landkreistages in der möglichen neuen Wahlperiode von Bundestag und Bundesregierung formulierte. Es ist für mich immer beeindruckend, Herrn Prof. Dr. Henneke zu erleben, da er es versteht komplexe Themen sehr anschaulich darzustellen. Dabei gelingt es ihm, die wichtige Rolle  Bürger – Landkreise  für unsere Gesellschaft  zu skizzieren. Mit zahlreichen Impulsen kehrte ich am Mittwochabend zurück in unseren schönen Landkreis.

Gestern standen dann verständlicherweise überwiegend verwaltungsinterne Termine und auf dem Programm. So überreichte ich einem neuen Mitarbeiter seine Ernennungsurkunde aus. Ansonsten waren der gestrige und heutige Arbeitstag gekennzeichnet von meiner Büroarbeit und internen Rücksprachen. Heute Morgen war ich zu Gast bei der Einführung der neuen Leiterin des Finanzamtes Neunkirchen, Frau Ulrike Sossong.

Kurz nachdem dieser Blog erscheint, werde ich mich auf dem Weg nach Eppelborn befinden. Dort findet am heutigen Abend eine Kappensitzung statt und hier hat sich als Überraschungsgast in der Bütt‘ „der Hausmeister des Landratsamtes“ angekündigt. Ich bin gespannt, was er zu berichten weiß.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende und allen Närrinnen und Narren viel Freude bei den zahlreichen Veranstaltungen, die in unserem Landkreis stattfinden. Unsere Karnevalsvereine leisten eine tolle Vereinsarbeit – und das wird gerade in der sogenannten 5. Jahreszeit deutlich – und nicht nur deshalb verdienen sie unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

 

Ihr
Sören Meng    


26.01.2018: Arbeitswoche mit Hauptstadt-Flair

Vorstellung der Broschüre des Kreissozialamtes
Landrat Meng referierte mit Projektleiterin Kathrin Herbst auf einem Zukunftsforum im Rahmen der Grünen Woche in Berlin über die Vitalregion
Prinz Klaus-Dieter I. wollte Landrat Sören Meng den Vorsitz und damit die Sitzungsleitung des Kreistages streitig machen
Auftaktveranstaltung der Kampagne "Hände hoch fürs Handwerk" am TGBBZ Neunkirchen
Azubis des TGBBZ zeigten den Besuchern der Auftaktveranstaltung die Vielfältigkeit von Handwerksberufen

Meine Woche begann mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, dem sich verwaltungsinterne Termine anschlossen. Danach stellte ich mit dem Team unserer Leitstelle „Älter werden“ den neuen Wegweiser für ältere Menschen und ihre Angehörigen der Öffentlichkeit vor. Diese Broschüre, die mittlerweile über 140 Seiten stark ist, soll älteren Menschen und ihren Angehörigen Orientierungshilfe  geben. Sie richtet sich an die Menschen, die – bedingt durch gesundheitliche Einschränkungen – konkrete Hilfen und Beratungsleistungen benötigen, sie zeigt den Weg zu Beratungsstellen, ambulanten Pflegediensten, Einrichtungen der stationären und teilstationären Altenheime sowie viele andere Institutionen, die verstärkt im Alter relevant sind, auf. Der Seniorenwegweiser, der bei unserer Leitstelle „Älter werden“ aber auch in Arztpraxen, vielen sozialen Einrichtungen sowie bald im Internet erhältlich ist, zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: die rechtlichen Erläuterungen, die oft sehr komplex sind, sind in leichter Sprache geschrieben. Leichte Sprache soll Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über geringere Kompetenz der deutschen Sprache verfügen, das Verstehen von Texten erleichtern. Somit wollen wir natürlich auch mit dieser Broschüre die Inhalte im Sinne der Barrierefreiheit jedem zugänglich machen. Dank einigen Inserenten ist es uns gelungen, diese Broschüre kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Natürlich enthält sie zusätzlich viele  Informationen unserer Städte und Gemeinden. Kontakt: Leitstelle „Älter werden“ – Tel.: 06824 / 906-2222.

Am Dienstagvormittag war ich an den beiden Neunkircher Gymnasien unterwegs. Los ging es mit dem Gymnasium am Krebsberg. Hier informierte ich mich über laufende Projekte und erläuterte gemeinsam mit Vertretern der Bau- und Schulverwaltung/Bautechnik Maßnahmen, die für dieses Jahr in Planung sind. Natürlich war auch hier die Entwicklung der Digitalisierung Thema. Hier kann ich feststellen, dass sich bereits seit etlichen Jahren viele Schulen diesen Themen widmen. Ich habe die Hoffnung, dass wir schnellstmöglich einheitliche Grundvoraussetzungen aufgezeigt bekommen, um dann auch als Träger entsprechend reagieren zu können. Dies bedeutet auch, dass wir natürlich auch auf Bundesmittel angewiesen sind. Danach ging es zur Nachbarschule dem Gymnasium am Steinwald. Vor der gemeinsamen Besprechung sah ich mir bereits abgeschlossene Maßnahmen an. Zum Teil sind – dank des Schulbudgets – unsere Schulen selbst in der Lage, kleinere Maßnahmen umzusetzen. So wurden beispielsweise am Gymnasium am Steinwald in Eigenregie zusätzliche Fachräume eingerichtet. Ich werde in diesem Jahr alle Kreisschulen besuchen, um mich mit den Verantwortlichen auszutauschen. So gewinne ich vor Ort viele persönliche Eindrücke und weiß auch, wo „der Schuh drückt“. Am Nachmittag standen dann interne Termine auf dem Programm.

 

Am Mittwochmorgen machte ich mich um 6.00 Uhr auf den Weg zum Flughafen, um die Internationale Grüne Woche in Berlin zu besuchen. Hier wurde ich angefragt im Rahmen eines Zukunftsforums über unser Land(auf)Schwung-Projekt Vitalregion zu referieren. Das Forum war thematisch breit aufgestellt, sodass ich mich über die Dynamik und Vielfalt sowie die Potentiale des ländlichen Raumes informieren konnte. Interessant fand ich die Ausführungen des zuständigen Ministers Christian Schmidt und auch den Impulsvortrag von Prof. Dr. Hans-Günter Henneke als geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages. Der Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hob die Chancen unseres Projektes Land(auf)Schwung hervor. Auch die Tatsache, dass uns dieses Projekt ermöglicht, Dinge im ländlichen Raum einfach einmal auszuprobieren, sah er als große Chance. Diese Aussage kann ich nur unterstreichen, denn die Vielzahl der Projekte macht deutlich, wie groß das Potential auch in unserem Landkreis ist. Klare Worte fand auch Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, der auf die wichtige Arbeit der Landkreise gerade im Hinblick auf die Daseinsvorsorge hinwies. Auf das aktuelle Thema, das in einem möglichen Koalitionsvertrag die „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ manifestiert sind, ging Prof. Dr. Henneke ein. Er sprach von einer dauerhaften Gemeinschaftsaufgabe für unsere Gesellschaft. Am Nachmittag berichtete ich gemeinsam mit Kathrin Herbst - Projektleiterin unserer Vitalregion - über den bisherigen Projektverlauf. Ich stellte dar, wie groß das Potential im Landkreis Neunkirchen ist, machte aber auch deutlich, aufgrund welcher Herausforderungen der Zukunft wir für dieses Programm ausgewählt wurden. Es folgten eine lebendige Diskussion und ein interessanter Austausch. Natürlich erfuhr ich im Rahmen der Veranstaltung auch einiges über Land(auf)Schwung-Projekte in anderen Kreisen. Ich hoffe, meine Impulse in Berlin machen auch anderen Kreisen und Kommunen Mut, Neues zum Wohle ihrer Region zu wagen. An dieser Stelle allen herzlichen Dank, die mich rund um das Projekt unterstützen. Am späten Abend kam ich dann wieder in unseren schönen Landkreis an.

Gestern Morgen wurde mir von der Arbeiterwohlfahrt – im Rahmen der ambulanten Altenhilfe – ein interessantes Quartierprojekt, das sich insbesondere an die ältere Generation richtet, vorgestellt. Ziel dieses Projektes ist es u. a., dass ältere Menschen möglichst lange gut versorgt sowie selbständig in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Hierzu gehört natürlich die Belebung der Nachbarschaftshilfen und weiterer vielfältiger Angebote. Gemeinsam mit dem Team unserer Kreissozialverwaltung tauschten wir uns aus. So wird derzeit auch das im vergangenen Jahr begonnene Projekt „Seniorenlotsen“, das ähnliche Schwerpunkte hat, weitergeführt. Allerdings haben wir seit dem vergangenen Jahr die Ausrichtung des Projektes etwas verändert. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Infrastruktur für ältere Menschen im Landkreis Neunkirchen in den nächsten Jahren nachhaltig verbessern können. Hier ist gerade das Thema Vernetzung von großer Wichtigkeit. Im Anschluss stellte mir der Arbeitskreis Kindergesundheit Neunkirchen, der sich der Prävention in den Bereichen Übergewicht, Bewegungsmangel, übermäßiger Medienkonsum widmet, erste Ergebnisse vor. Bisher gab es in unserem Kreis keinen vergleichbaren Arbeitskreis, daher bin ich froh, dass sich sowohl das Gesundheitsamt als auch das Jugendamt - mit Unterstützung etablierter Träger und Akteure - hier engagieren. Wir haben gemeinsam in der Zukunft einiges vor und wollen bereits in diesem Jahr eine Fachtagung zum Thema Kindergesundheit durchführen. Ich werde an dieser Stelle sicherlich häufig noch über diesen Themenkomplex berichten. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag in Neunkirchen. Gleich zu Beginn wurde ich von einem Kreistagsmitglied, der derzeit eine besondere Funktion innehat, überrascht. Klaus-Dieter Woll von der SPD-Fraktion und amtierender Karnevalsprinz in Neunkirchen, machte mir den Vorsitz und damit die Sitzungsleitung streitig. Nach einem humoristisch, verbalen Schlagabtausch durfte ich dann die Sitzung – wie gewohnt – leiten. Ich fand das Ganze eine „klohre“ Überraschung, die mir als langjährigem Faasenachder natürlich gut gefiel. Gleich zu Beginn der Sitzung verabschiedeten die Fraktionen der SPD,  der CDU, DIE LINKE und das freie Kreistagsmitglied eine Resolution zum geplanten Grubenwasseranstieg. Mit dieser Resolution betonte der Kreistag, dass er an der Seite seiner Bürgerinnen und Bürger steht und die möglichen Folgen der Grubenflutung ebenfalls thematisieren möchte. Der Kreistag des Landkreises Neunkirchen fordert die Landesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass in allen Bereichen und zu jedem Schutzgut eigene, neutrale Gutachten und Stellungnahmen durch mit hoher Fachkunde ausgestattete und persönlich vom Unternehmen unabhängige Sachverständige eingeholt werden. Die zuständigen Behörden werden aufgefordert, keine Genehmigung für den geplanten Grubenwasseranstieg zu erteilen, solange und soweit eine Gefährdung für Mensch und Natur durch Beeinträchtigung des Grund- und Trinkwasserschutzes, Gasaustritte, Erschütterungen oder ähnliches nicht ausgeschlossen werden können. Danach beschloss der Kreistag die Verwendung der Mittel aus der Feuerschutzsteuer 2017. Bei den Vergaben ging es um den Erweiterungsbau der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, der in diesem Halbjahr noch fertiggestellt werden soll.

Heute Morgen eröffnete ich die offizielle Auftaktveranstaltung „Hände hoch fürs Handwerk“, die im TGBB Z stattfand. Die Kampagne soll junge Menschen für Handwerksberufe begeistern und gleichzeitig auf die Wichtigkeit dieser Berufsbranche aufmerksam machen. Sie ist eine Initiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, der saarländischen Handwerkskammer und des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums. Gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben und Schulen soll für eine Ausbildung im Handwerk geworben werden und gleichzeitig über die Themen Energieeffizienz, energetische Gebäudesanierung oder erneuerbare Energien informiert werden. Denn das Handwerk bietet auch insbesondere durch die Energiewende oder die Umsetzung der bundesweiten Klimaschutzziele sehr gute Zukunftsperspektiven. Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind voll, es fehlen jedoch häufig Fachkräfte und insbesondere Nachwuchskräfte, um die zahlreichen Arbeiten bei den Kunden auch zeitnah durchzuführen. Die Kampagne verbindet die Themen Fachkräftesicherung und Energieeffizienz und ist ein Dreiklang von Wirtschaft (Wirtschaftsförderung mit starken Unternehmen und mit Unterstützung der Banken), Kommunen (Städte und Gemeinden) und Bildung (Berufsschulen). Bis November werden in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie in Schulen hierzu Veranstaltungen stattfinden. Unsere WFG beweist sich an dieser Stelle als bewährter Netzwerker und ist Schnittstelle zwischen Unternehmen, Schulen und Kommunen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Unterstützer des Projektes. Es war eine tolle Veranstaltung.

Als äußeres Zeichen der Kampagne überreichten der Präsident der HWK Bernd Wegner und ich der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern eine Urkunde, ein Metermaß und passende Arbeitshandschuhe.

Morgen werde ich in der Mühlbachhalle in Schiffweiler zu Gast, wo der 3. CardioDay im Rahmen unserer Kampagne herzgesund Landkreis stattfindet. Hier erfahren Sie vieles was Sie und Ihr Herz gesünder macht. Nehmen Sie dieses kostenfreie Angebot mit interessanten Vorträgen wahr. Gleichzeitig können Sie sich Ihr kardiologisches Alter bestimmen lassen.

Am Sonntag werde ich dann Richtung Tegernsee fahren, wo eine Fachtagung der Landräte mit den unterschiedlichsten Themen stattfindet.

Apropos Landräte - Ein kurzes Wort noch zu einer möglichen Kommunalreform: Dieser Tagen wurde einiges über ein Papier, das wir im Rahmen einer Sitzung des Landkreistages zur Verwaltungsmodernisierung erstellten, in der Presse thematisiert. Hintergrund ist die Reform der kommunalen Verwaltungsstrukturen mit einem Konzept für einen weitreichenden Umbau der Zuständigkeiten. Hier waren wir vom Innenminister aufgefordert worden, uns Gedanken zu machen. Dieser Aufforderung sind wir gerne nachgekommen, da die Landkreise bereits jetzt die interkommunale Zusammenarbeit leben. Deshalb macht es Sinn, über einige Bereiche – wo eine Verlagerung bzw. Konzentrierung  stattfinden könnte – zu reden. Dies hier ist nur ein erster Schritt im Rahmen der Kommunikation. Der Aufforderung des Innenministers haben wir gerne Rechnung getragen und wollen gemeinsam mit Landkreistag, Städte- und Gemeindetag sowie dem zuständigen Minister bestmögliche Lösungen für die Zukunft auf den Weg bringen und thematisieren. Ziel soll – neben einer guten Kostenstruktur – aber auch immer die Bürgerfreundlichkeit und der damit verbundene Dienstleistungscharakter sein. Es war mir wichtig, dies in einem sachbezogenen Zusammenhang festzustellen.                

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr
Sören Meng


19.01.2018: Soziales steht im Vordergrund

Schülerinnen und Schüler des vierten Schuljahres der Grundschule Neumünster besuchten das Landratsamt Ottweiler
Landrat Sören besprach sich mit den Wehrführern der Städte und Gemeinden, dem Kreisbrandinspekteur und Vertretern der Verwaltung über aktuelle Herausforderungen. Er würdigte dabei das besondere ehenamtliche Engagement der Feuerwehren im Landkreis
Eröffnung der Beratungsstelle Frauen & Beruf des Diakonischen Werks in Neunkirchen.
Seit dieser Woche liegt das neue Programmheft der KVHS im Landratsamt, in den Rathäusern der Kreisgemeinden, bei den Sparkassen und Banken aus. Das attraktive Programmangebot ist auch online einsehbar unter www.landkreis-neunkirchen.de/kvhs

Die dritte Woche des neuen Jahres war geprägt von vielen sozialen Themen. Am Montag ging es – wie gewohnt – mit dem verwaltungsinternen Jour fixe los, dem sich dann eine Gesprächsrunde anschloss, in dem es um die Belange unseres Kreissozialamtes ging; auch die Personalplanung für dieses Jahr stand auf dem Programm. Am Nachmittag besprach ich intensiv das Kinderbetreuungsangebot im Landkreis Neunkirchen. Hier wissen wir, dass wir dringend auf weitere Kinderbetreuungsangebote im Landkreis Neunkirchen angewiesen sind. Hier arbeiten die Städte und Gemeinden mit Hochdruck daran, weitere Möglichkeiten zur Betreuung zu schaffen. Und dies alles hat natürlich finanzielle Konsequenzen: Auf der einen Seite die Investitionskosten, auf der anderen Seite die Kosten für das Fachpersonal, das derzeit schwer zu rekrutieren ist. Der wachsende Bedarf an Ganztagsangeboten ließ bei vielen Trägern die Personaldecke sehr dünn werden. Wir als Landkreis versuchen unsere Städte und Gemeinden zu unterstützen. Im Rahmen der Jugendhilfe bezahlen wir 36 % der anfallenden Personalkosten und engagieren uns auch bei den Investitionszuschüssen. Darüber hinaus versuchen wir verstärkt für Tagesmütter zu werben, um Engpässe durch ein zusätzliches Angebot abfedern zu können. Unsere Fachberatung im Kreisjugendamt sorgt dafür, dass wir die Erzieherinnen und Erzieher hier im Landkreis Neunkirchen auch inhaltlich unterstützen können und beispielsweise Fortbildungsangebote anbieten. An diesem Gespräch nahm auch unsere Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleer teil, der es natürlich sehr wichtig ist, dass auch im Landkreis Neunkirchen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelebt wird. Hier haben wir in den vergangenen Jahren vieles erreicht; diesen Weg müssen wir weitergehen. Am Montagabend nahm ich dann an der Fraktionssitzung der SPD, LINKE und Freie teil, in der die anstehende Kreisausschusssitzung beraten wurde.

 

Am Dienstagmorgen bekam ich Besuch. Eine vierte Klasse der Grundschule Neumünster aus Ottweiler besuchte die Kreisverwaltung und informierte sich über die Aufgaben des Landkreises. Beeindruckt zeigten sich die Kinder von unserem historischen Sitzungssaal, der die Geschichte des Kreises nachhaltig beleuchtet. Die großformatigen Gemälde des Düsseldorfer Malers Franz Kiederich sind auch für mich immer wieder faszinierend. Am Nachmittag tagte dann die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes, die sich - neben dem Haushalt des Zweckverbandes – auch mit aktuellen Themen rund um unsere Sparkasse beschäftigte.

 

Um die Zukunft unserer Kreisbildstelle ging es dann in einem Termin am Mittwoch. Die bisherige Verantwortliche wird Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand gehen. Die Kreisbildstelle hat eine lange Geschichte in unserem Kreis. Früher wurden hier den Schulen Vorführgeräte und Filme ausgeliehen. Diese Filme befanden sich auf Spulen, was natürlich immer auch mit technischen Problemen verbunden war. Die Filmrollen wurden irgendwann durch die Videokassetten abgelöst. Danach wurden die DVDs eingeführt; heute wird in der Regel das Filmangebot via Internet in Anspruch genommen, das bedeutet, dass sich im Zuge der Digitalisierung ein kompletter Arbeitsbereich grundlegend veränderte. Derzeit beraten wir, inwieweit wir weiterhin diesen Service aufrechterhalten. Am Nachmittag planten wir das am 15. März im Ottweiler Schlosstheater stattfindende Dankeschönfest, bei dem auch der Ehrenamtpreis verliehen wird. Es ist sehr erfreulich, dass  26 Bewerbungen eingegangen sind. Diese Resonanz zeigt, dass das Ehrenamt im Landkreis Neunkirchen floriert und gleichzeitig auch unser durch die Sparkasse Neunkirchen unterstützter Ehrenamtspreis bei den Vereinen und Institutionen angekommen ist. Es ist uns gelungen für das Fest ein tolles kulturelles Rahmenprogramm zu organisieren. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Anfang März wird dann die Jury zusammentreten und über die eingereichten Projekte bzw. die Preisträger beraten. Am Mittwochabend traf ich mich dann mit den Wehrführern der Städte und Gemeinden, Vertretern meiner Verwaltung und natürlich auch dem Kreisbrandinspekteur. Die einzelnen Wehrführer berichteten mir von Schwerpunkten ihrer Arbeit in den Gemeinden. Pflichtbewusstsein, Engagement und hohe Professionalität zeichnen unsere Wehren im Kreis aus. Wir versuchen im Rahmen des Möglichen, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, die Feuerwehren entsprechend auszustatten. Dies ist zugegebenermaßen keine leichte Aufgabe aber unbedingt notwendig, da es wichtig ist, dass die ehrenamtlich Tätigen gutes „Arbeitsmaterial“ zur Erfüllung ihrer lebenswichtigen Arbeit vorfinden. Gerade in dieser Woche fanden zwei größere Einsätze statt, bei denen wieder klar wurde, wie wichtig eine gute Ausstattung unserer Wehren ist. So hat sich das digitale Alarmierungssystem, das wir vor wenigen Jahren eingeführt haben und das in diesem Jahr kreisweit im Einsatz sein wird, gut bewährt, da auch andere Hilfsdienste dieses System nutzen können. Kreisübergreifend wird die Atemschutz-Übungsstrecke in Ottweiler sehr gut in Anspruch genommen. Auch erfuhr ich einiges über die Ausbildung der Ehrenamtlichen und die hervorragende Jugendarbeit. Gut angenommen wird auch die Kinder-Feuerwehr, die es bereits in einigen Löschbezirken gibt. Hier können selbst die Kleinen für die Arbeit der Feuerwehr begeistert werden. Ich nutzte die Gelegenheit, mich bei den Wehrführern – stellvertretend für alle Mitglieder der Feuerwehren im Kreis – für das große Engagement zu bedanken. Gemeinsam mit den anderen Hilfsdiensten sind sie eine feste Größe und für mich absolute Vorbilder, wenn es um den Bereich der Ehrenamtlichkeit geht.

 

Gestern standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte unser Kreisausschuss. Im öffentlichen Teil wurden beispielsweise  Zuschüsse  zu den Kosten für fünf Arbeitsverhältnisse bei der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) in Neunkirchen genehmigt. Die ASH der Neuen Arbeit Saar wurde mit den Projekten Hüttenberger Mittagstisch und Patchwork weiter unterstützt; ebenfalls wird ein Zuschuss für den Betrieb unseres Sozialkaufhauses in der Kreisstadt Neunkirchen gewährt. Projektnehmer ist hier das Diakonische Werk. Bei der Einrichtung des Sozialkaufhauses in Neunkirchen war ich damals als Zweiter Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen federführend beteiligt. Es ist mittlerweile unverzichtbar für viele Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Neunkirchen und darüber hinaus. Ebenfalls weiterhin bezuschusst werden die Möbelbörse in der Kreisstadt Neunkirchen, eine Jugendbeschäftigungsmaßnahme und auch die Unterstützung gemeinnütziger Arbeiten im Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen. All diese Zuschüsse sind Grundlage für einen zweiten Arbeitsmarkt, in dem wir Langzeitarbeitslose beschäftigen. Mittlerweile sind die Eckpunkte einer möglichen großen Koalition der neuen Bundesregierung öffentlich geworden. Hier ist u. a. auch von einem dauerhaft einzuführenden zweiten Arbeitsmarkt die Rede; der sogenannte Passiv-Aktiv-Tausch soll endlich umgesetzt werden. Dies wäre für Langzeitarbeitslose eine wichtige Maßnahme, denn wir müssen einfach akzeptieren, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die man nicht dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integrieren kann. Hier hat unser Staat eine besondere soziale Verpflichtung. Dies habe ich an dieser Stelle schon sehr oft betont. Gestern Abend fand dann der Neujahrsempfang der Kreisstadt Neunkirchen statt. Dieser Empfang ist natürlich für mich als Neunkircher etwas Besonderes, da ich viele Gäste des Empfanges seit Jahrzehnten kenne.

Heute Vormittag wurde in den neuen Räumlichkeiten der Diakonie in Neunkirchen die Beratungsstelle Frau & Beruf eröffnet. Nach wie vor liegt die Erwerbsbeteiligungsquote  von Frauen im Saarland unter dem Bundesdurchschnitt und das, trotz vieler gesellschaftspolitischer Veränderungen in den letzten Jahren. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Es fehlt zum Teil an einer flexiblen Kinderbetreuung,  aber auch an sprach- und berufsbezogenen Kenntnissen, sowie fehlender bzw. nicht anerkannter Berufsabschlüsse. Den Frauen den Einstieg in die Erwerbstätigkeit erleichtern soll mit diesem neuen Angebot Rechnung getragen werden, um Probleme und Herausforderungen von Frauen aufzugreifen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ich würdigte das gute Netzwerk des Hilfs- und Beratungsangebots im Landkreis und begrüße, dass wir das Ganze mit der neuen Beratungsstelle weiter spezifizieren können, denn mit dieser Einrichtung decken wir einen wichtigen Kernbereich ab, weil wir wissen, dass die berufliche Reaktivierung von Frauen aus der Familien- oder Pflegezeit ein wesentlicher Faktor zur Fachkräftesicherung in unserer Region ist. Jeden Freitag findet in der Beratungsstelle Frauen & Beruf im Hause der Diakonie Saar, Bahnhofstr. 26, 66538 Neunkirchen, von 10 bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde statt. Natürlich können sich interessierte Frauen auch telefonisch mit der Beratungsstelle in Verbindung setzen und Termine vereinbaren. Die neue Stelle ist unter 06821 / 362 9400 zu erreichen.

 

Morgen Abend bin ich dann in meinem Heimatort Wiebelskirchen beim KUV Blau Gelb zu Gast, wo die erste Kappensitzung stattfindet.

Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng


12.01.2018: Viel Internes und Empfänge

Aufgrund der steigenden Nachfrage und knapper Raumkapazitäten wurde am Standort der Gemeinschaftsschule Schiffweiler Raummodule zur Erweiterung aufgestellt.
Bei der Pressekonferenz mit lokalen Pressevertretern zog der Landrat eine positive Bilanz für ds vergangene Jahr und gab Ausblick für 2018.

Die Arbeitswoche begann für mich wie gewohnt mit dem Jour fixe, das bekanntlich verwaltungsintern mit den Führungskräften der Verwaltung stattfindet. Hier wurden die kommenden Termine besprochen und aktuelle Themen erörtert. Ein derzeit großes Thema im Landkreis Neunkirchen ist die Grubenwasserproblematik. Hier sind die Städte und Gemeinden unmittelbar betroffen - uns betrifft die sogenannte Anhörung zum Abschluss des Betriebsplans unter Tage in erster Linie als Eigentümer zahlreicher Immobilien im Kreis.  Der Landkreis – insbesondere auch als Schulträger – hat in den vergangenen Jahren sehr viel in unsere Gebäude investiert. Die negativen Auswirkungen des Bergbaus hat der Landkreis Neunkirchen sowohl zu aktiven Zeiten des Bergbaus, aber auch nach Beendigung des Bergbaus erfahren. Erhebliche Schäden an unseren Gebäuden, Hebungen, Risse, Schieflagen und ähnliches haben die Nutzung von Schul- und Fachräumen, Sporthallen belastet und teilweise zu Behinderungen im Schulalltag geführt. Vor diesem Hintergrund sieht der Landkreis Neunkirchen die in den bisherigen Gutachten getätigten Aussagen als nicht ausreichend an. Wir haben Bedenken, dass unsere Gebäude durch eine mögliche Flutung weiteren Schaden nehmen werden. Aus diesem Grund haben wir uns an der Anhörung beteiligt. Übrigens fand am Montag eine große Informationsveranstaltung statt, zu der die Gemeinden Merchweiler, Illingen und Schiffweiler eingeladen hatten. Ich bin überzeugt, dass uns dieses wichtige Thema noch sehr lange beschäftigen wird.

 

Am Dienstagmorgen war ich mit Pressevertretern an der Gemeinschaftsschule in Schiffweiler, um die Aufstellung neuer Raummodule zur Erweiterung der knappen Raumkapazitäten  zu besichtigen. Es ist erfreulich, dass die Schule so gut angenommen wird. Weitere interne Termine bestimmten den Arbeitsalltag, bevor es am Dienstag zur Kuratoriumssitzung unserer Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen ging. Diese Stiftung ist im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung entstanden. Mit dieser Stiftung wollen wir es ermöglichen, dass wir künftig Vereine und gemeinnützige Institutionen nachhaltig fördern können. Dies ist gerade in einer Zeit, in der die öffentlichen Kassen leer sind, sehr wichtig. Als öffentliches Zeichen wollen wir in Kürze zahlreiche Vereine unterstützen. Es soll zum einen eine Wertschätzung der Arbeit der Vereine vor Ort sein, auf der anderen Seite wollen wir dadurch auch unsere Stiftung bekannter machen. Hier gilt: jeder Euro hilft unsere Arbeit zu unterstützen. Nähere Infos zur Bürgerstiftung finden Sie hier. Am Dienstagabend war ich dann in Neunkirchen beim CDU-Neujahrsempfang zu Gast. Hier referierte der saarländische Innenminister Klaus Bouillon über aktuelle Themenfelder und sagte den Kommunen in den kommenden Jahren eine verstärkte Unterstützung zu. Auch thematisierte er die Unterfinanzierung der Kommunen und warb um Bundesmittel.

 

Am Mittwoch tauschte ich mich mit Kollegen unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde und dem zuständigen Dezernenten Dominik Hunsicker aus. Hier wird es in Kürze einen Wechsel in der Abteilungsleitung geben, da der derzeitige Abteilungsleiter Jörg Dörr in den wohlverdienten Ruhestand geht. Über seine Nachfolge hat der Kreistag bereits entschieden: Bruno Zawar, der seit vielen Jahren bereits im Team der UBA ist, wird diese Aufgabe übernehmen. In diesem Gespräch wurden auch die künftigen Herausforderungen der Unteren Bauaufsichtsbehörde besprochen. Gerade in Puncto Brandschutz stand unsere UBA wiederholt in der Kritik; allerdings muss ich als Verwaltungschef auch immer wieder darauf hinweisen, dass wir hier nach Recht und Gesetz agieren und bestehende Gesetze auch umsetzen müssen. Hier muss die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an obersten Stelle stehen. Danach ging es für mich zum Erlebnisort Reden, auf der BergmannsAlm gaben wir für lokale Pressevertreter eine Pressekonferenz. Gemeinsam mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau und der Leiterin der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Jasmin Alt schaute ich auf das zurückliegende Jahr zurück und gab einen Ausblick in die Themenfelder des Jahres 2018.  Am Nachmittag tagte dann der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen.

 

Um die Weiterentwicklung unserer Jugendhilfe ging es mit zahlreichen Gesprächspartnern gestern. Grundlage dieses Austauschs war das Gutachten des Instituts für Sozialforschung Mainz (ISM), das an dieser Stelle schon oftmals thematisiert wurde. Hier sind wir bereits seit dem vergangenen Jahr dabei, verschiedene Aspekte umzusetzen. Danach fand eine Gesprächsrunde mit Vertretern der beiden Tierheime Niederlinxweiler und Homburg, sowie Vertretern der betreffenden Kreise statt.  Ebenfalls am Tisch waren der saarländische Tierschutzbund sowie der Landestierschutzbeauftragte. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit haben wir hier zur Finanzierung der beiden Tierheime einen Konsortialvertrag erarbeitet. Jetzt geht es darum, diesen Vertrag zu modifizieren bzw. fortzuführen.  Hierzu gab es auch in der Vergangenheit Gespräche mit dem saarländischen Umweltminister Reinhold Jost. Ziel ist es, die Arbeit der Tierheime zu unterstützen, aber natürlich auch die finanziellen Bedingungen für die beteiligten Kommunen im Rahmen zu halten. Hier sind wir auf einem guten Weg. Gestern Abend besuchte ich dann den Neujahrsempfang der Gemeinde Schiffweiler, der in diesem Jahr im GONDWANA – Das Praehistorium  - in Landsweiler-Reden stattfand. Die zahlreichen Neujahrsempfängen in den Städten und Gemeinden sind eine schöne Möglichkeit, viele Menschen, die sich in unserem Landkreis engagieren, zu begegnen. Solche Events würdigen das ehrenamtliche Engagement und stärken das „Netzwerk Landkreis Neunkirchen“ weiter.

 

Heute Morgen standen erneut interne Termine und Telefonate auf dem Programm, ehe es dann zur 25. Sitzung des Verbandsausschusses LIK.Nord (Landschaft In-dustrie-Kultur Nord) in den großen Saal des Rathauses nach Wemmetsweiler ging.  Der Zweckverband hat in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Ziel ist es, die Bergbaufolgelandschaft attraktiver zu gestalten und langfristig zu rekultivieren. Zahlreiche Maßnahmen konnten durch dieses großangelegte Naturschutzprojekt realisiert werden. Viele Informationen gibt es im Internet unter www.lik-nord.de. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich Gast beim Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler. Danach geht es für mich nach Wiebelskirchen, wo ich als „Hofrat“ an der närrischen Ordensverleihung teilnehmen werde.

 

Am Sonntag folge ich dann einer Einladung des KKV Unitas. Der KKV Unitas ist ein Verband selbständiger Kaufleute, Handwerker, Angehöriger freier Berufe und Verantwortlicher aus Wirtschaft und Verwaltung. Er wurde bereits im Jahr 1901 gegründet und will Orientierungshilfen auf weltanschaulichem und beruflichem Gebiet in einer sich wandelnden Gesellschaft und Wirtschaft geben. Ich werde an diesem traditionellen Neujahrsempfang eine Rede halten. Hier möchte ich den Stellenwert unseres Landkreises zum Ausdruck bringen und auch Handlungsfelder der Zukunft aufzeigen.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


05.01.2018: Optimistisch in ein gutes neues Jahr 2018!

Landrat Sören Meng wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen guten Start in ein positives Jahr 2018!
Die Wirtschaft im Landkreis Neunkirchen entwickelt sich gut - hier beispielhaft Landrat Meng mit Alexander Petto, der den ersten saarländischen 3D-Drucker entwickelte
Derzeitiger Starkregen im gesamten Landkreis fordert viele Rettungskräfte - ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die rund um die Uhr ehrenamtlich im Einsatz sind!
Foto: Ortsmitte Wiebelskirchen

„Prosit Neujahr 2018!“ – das kann man in der ersten Woche des Jahres getrost sagen… Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien vor allen Dingen ein gesundes, erfüllendes neues Jahr!

Meine erste Woche war geprägt von internen Terminen. Jeden Tag war ich in unseren Dienstgebäuden unterwegs, um  zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu treffen. Neben den Neujahrsgrüßen wurden auch beim Rundgang durch die jeweiligen Abteilungen viele dienstliche Belange angesprochen. Mir ist es wichtig, nah an der Kreisverwaltung zu sein, denn wir haben in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam bewiesen, dass wir als Team gut aufgestellt sind und die vielfältigen Aufgaben gut bewältigen können. Hier ist ein Verwaltungschef ein sicherlich wichtiges Rad im Getriebe, aber nur gemeinsam kann eine Verwaltung rundlaufen. Viel zu tun hat im Moment das Team unserer Sozialverwaltung, da es einige Rechtsänderungen zum Jahresbeginn für die Hilfeempfänger gibt und neue Bescheide fristgerecht zugestellt werden müssen.

In meinen zahlreichen Gesprächen in den letzten Tagen ist mir eines ganz bewusst geworden: Wenn wir über die Aufgaben unseres Kreises sprechen,  geht es in allererster Linie um die Menschen. Denn die Landkreise sichern einem Zehntel der Bevölkerung die existenzielle Versorgung und haben einen wichtigen Anteil an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Kindergartenplätzen und Schulen. Wir bieten Schutz und Hilfe, wenn sie benötigt werden, wir bilden ein verlässliches flächendeckendes Netz an Hilfeleistungen in unserem Sozialstaat. Die Menschen, die in unserem Landkreis Hilfe und Unterstützung benötigen, haben ein Gesicht, sie sind mehr als eine Akte, ein Fall oder gar ein Rechtsanspruch – wir praktizieren Bürgernähe im wahrsten Sinne des Wortes. Die Bürgernähe wird gerade in den sozialen Problemlagen des Lebens deutlich. Wenn wir von steigenden Sozialkosten sprechen, müssen wir auch gleichzeitig davon reden, dass viele Menschen sich in solch prekären Lebenslagen befinden, dass sie diese Unterstützung des Staates brauchen. Deshalb ist immer eine ganzheitliche Betrachtung wichtig; in erster Linie geht es um den einzelnen Menschen – dann erst ums Geld. Auch solche Gedanken passen meines Erachtens gut zum Jahresbeginn 2018.

 

Ich finde es sehr erfreulich, dass sich unsere Wirtschaft im Landkreis gut entwickelt. Im Landkreis Neunkirchen sind rund 39.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Unternehmen im Landkreis – allen voran das Diakonie-Klinikum, die Marienhausklinik, Eberspächer, MAT-Foundries Europe und Saarstahl sind große Arbeitgeber; aber natürlich gibt es auch viele kleine und mittelständische Unternehmen im Kreis. Laut einem aktuellen sogenannten Pendleratlas der Arbeitsagentur fahren allerdings erheblich mehr Menschen für ihre Arbeit aus dem Landkreis heraus, als umgekehrt. Der Vorsitzende der Arbeitsagentur Jürgen Haßdenteufel bemerkte zu diesem Thema in der Saarbrücker Zeitung, dass es in Zukunft in unserem Kreis wohl ein hohes Potential für Veränderungen aufgrund der Digitalisierung geben könnte. Viele Unternehmen haben sich hier bereits auf den Weg gemacht. Dies verdeutlichte ein erfreulicher Besuch eines Unternehmers, der mir am Mittwoch persönlich Neuigkeiten berichtete. Ich habe in meinen Blogs schon mehrfach über einen dynamischen Firmeninhaber namens Alexander Petto – der ursprünglich aus Merchweiler stammt – geschrieben. Er hat mit seinem Team den ersten saarländischen hochwertigen 3D-Drucker entwickelt. Er wird derzeit für unglaubliche 999 € angeboten und bietet den Nutzern ein wahres Präzisionsgerät. Als ich im vergangenen Jahr seine Firma in Friedrichsthal besuchte, teilte er mir mit, dass er schon seit längerem im Landkreis nach einer geeigneten Produktionsstätte Ausschau hielt. Jetzt hat er in Ottweiler die passenden Räumlichkeiten gefunden und wird in den nächsten Monaten seinen Firmensitz wieder in den Landkreis Neunkirchen verlagern. Ich freue mich sehr darüber, da damit auch ein innovatives Unternehmen unseren Landkreis bereichern wird.

 

Lassen Sie mich kurz etwas zur derzeitigen Arbeitslosenquote sagen: Mit rund 7 % liegt die Arbeitslosenquote um 1,1% geringer als noch vor einem Jahr. Allerdings gilt neben den registrierten Arbeitslosen eine nicht unerhebliche Gruppe von rund 2.500 Menschen als nicht arbeitslos, weil sie Teilnehmer/-innen einer arbeitsmarktpolitischen Beschäftigungsmaßnahme sind. Daher ist es wichtig, dass wir auch in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen für arbeitssuchende Menschen anbieten, die – neben der Beschäftigung – auch die Qualifizierung im Auge haben. Dieses Thema habe ich in der Vergangenheit immer wieder aufgegriffen. Hier erhoffe ich mir durch eine neue Bundesregierung wichtige Impulse.

 

Heute sah ich mir, mit dem Team der Bauverwaltung, neue Räumlichkeiten im ehemaligen „Schwesternwohnheim“ (des einstigen Kreiskrankenhauses Ottweiler), das im Besitz des Landkreises ist, an. Hier wird in der obersten Etage das Team der Schoolworker untergebracht sein. Neben verschiedenen Firmen befinden sich in diesem Gebäude auch die Büros der Mitarbeiter/-innen des Gutachterausschusses und unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde.

 

Morgen beginnt mit dem Neujahrsempfang der Gemeinde Illingen der Empfangsmarathon. Leider kann ich in diesem Jahr nicht beim Neujahrsempfang in Illingen dabei sein, da ich zeitgleich in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen zu Gast bin. Dort wird der Neunkircher Karnevalsausschuss (NKA) – der ein Verbund von acht Karnevalsvereinen in Neunkirchen ist – 6 x 11 Jahre alt. Als langjähriger aktiver Karnevalist habe ich diese Geschichte Jahrzehnte begleitet und werde auch an diesem Abend einen verbalen Beitrag leisten.  Übrigens werde ich morgen früh einen besonderen Termin in Münchwies haben. Dort wohnt die allseits bekannte „Jolanda Jochnachel“, die mich eingeladen hat. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber im SR wird man wohl demnächst über meinen Besuch bei dem Original aus unserem Landkreis berichten.

Am Sonntagmorgen bin ich beim Neujahrsempfang in Spiesen-Elversberg in der Glück-Auf-Halle zu Gast, bevor ich am Nachmittag dann den Neujahrsempfang der Gemeinde Eppelborn im Big Eppel besuche.

 

Noch eines ist mir wichtig: Leider meint es das Wetter zurzeit nicht gut mit uns. Seit Tagen regnet es in Strömen, längst sind die Flüsse im Kreis über die Ufer getreten. Unsere Feuerwehren und Hilfskräfte haben viel zu tun und helfen dabei, dass das Wasser keine großen Schäden verursachen kann. Wie so oft, sind diese Menschen einfach da und helfen, ganz egal zu welcher Tageszeit. Unser Kreislagezentrum ist einsatzbereit, alle Vorkehrungen sind getroffen. Glücklicherweise sind die Pegelstände derzeit noch so, dass wir größere Maßnahmen vermeiden können. Drücken wir alle die Daumen, dass der Regen nachlässt. Nochmals danke an alle, die für unsere Sicherheit Sorgen. Tag und Nacht.

 

Ich danke Ihnen allen für Ihr Interesse an meinem wöchentlichen Blog und wünsche Ihnen einen gelungenen und optimistischen Start ins Jahr 2018!

 

Ihr
Sören Meng


22.12.2017: Weihnachten naht

Übergabe der gespendeten Fahrzeuge durch den Sparverein Saarland e. V. an caritative Einrichtungen
Einbürgerung im Landratsamt Ottweiler
Minister Reinhold Jost und Landrat Sören Meng besichtigten das Upcycling-Zentrum im Rahmen von Land(auf)Schwung
Begehung am Schulstandort Schiffweiler, der nun videoüberwacht wird // Foto: Puhl-Krapf
Impression der Premiere des Musicals "Die Päpstin" in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen

Kaum zu glauben – am kommenden Sonntag feiern wir Weihnachten. Das Jahr, so kommt es mir vor, ist wie im Flug vergangen. Nachdem in der letzten Woche der Haushalt des Kreises verabschiedet wurde, war diese Woche etwas ruhiger als die vergangenen Wochen. Nach internen Besprechungen war ich am Montag in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen bei der Spendenübergabe an caritative Einrichtungen zugegen. Für ihre wichtige Arbeit konnte der Sparverein Saarland e. V. etliche Fahrzeuge übergeben. In meinem Grußwort bedankte ich mich herzlich bei den fleißigen Sparern, die nicht nur einen eigenen Sparbeitrag leisten, sondern auch aktiv Gutes tun. Seit Jahrzehnten leistet der Sparverein einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Am Nachmittag fand dann die Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung statt. Es war die erste Sitzung nach der Verleihung des Alex-Deutsch-Preises. Diese glanzvolle Verleihung war auch Thema dieser Kuratoriumssitzung. Der nächste Alex-Deutsch-Preis wird 2019 vergeben. Erstmals konnte ich dem Kuratorium einen kleinen Film zeigen, der anlässlich der Verleihung gedreht wurde und diese Veranstaltung Revue passieren lässt. Er vermittelt einen sehr guten Eindruck über dieses besondere Event und die Preisträger des ersten Alex-Deutsch-Preises. Erstmals zeigen wir Ihnen diesen Film. Einfach hier klicken. Danach folgte die Sitzung des Kreisvolkshochschulbeirates. Hier stellte der Bildungskoordinator Gunter Maier die Bildungslandschaft im Landkreis Neunkirchen vor. Seine Bildungslandschaft-Strukturanalyse zeigte, dass im Bereich der Bildung im Landkreis ca. 1.200 Akteure tätig sind. Hier gilt es, die Bildungslandschaft in Zukunft mit ihren Angeboten sichtbarer und aufeinander abgestimmt zu präsentieren. Unsere Kreisvolkshochschule zeigte in ihrem neuen Programm für das Frühjahr 2018 die Vielfalt der angebotenen Bildung. Unsere KVHS trägt dazu bei, dass Bildung für alle – unabhängig von sozialer Schicht, Geschlecht, Bildungsabschluss und Alter, Religion, Weltanschauung und Staatsangehörigkeit – im Landkreis Neunkirchen fest angesiedelt ist. Hier leisten wir als Schulträger der weiterführenden Schulen einen wichtigen Beitrag, aber auch durch das Angebot der Kreisvolkshochschule zeigen wir ein breites Angebot für lebenslanges Lernen auf. Dazu gehört auch, die digitale Teilhabe aller zu ermöglichen. Medienkompetenz ist zu einer wesentlichen Voraussetzung sozialer und beruflicher Teilhabe geworden. Unsere Kreisvolkshochschule will allen zu gleichen Mitgestaltungschancen verhelfen, indem sie mit gezielten Angeboten zu einem sicheren Umgang mit digitalen Medien und zu kritischen Reflektion ihrer Nutzung befähigt.

 

Am Dienstag fand unser verwaltungsinternes Jour fixe statt. Dem schloss sich die feierliche Einbürgerungsveranstaltung an. Zehn neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern konnte ich – gemeinsam mit dem Abteilungsleiter unserer Kreispolizeibehörde Hartmut Seibert und dem zuständigen Sachbearbeiter Jens Burger – die Einbürgerungsurkunden überreichen. Ich nutzte die Gelegenheit, um auf die Geschichte unseres Grundgesetzes und die Bedeutung der Grundrechte zu verweisen. Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde sagt unser Land „ja“ zu den neuen Bürgern und die Neubürger sagen zu unserer Gesellschaft ebenfalls ganz bewusst: Ja. Am Dienstagnachmittag besuchte ich – gemeinsam mit Herrn Minister Reinhold Jost – unser Upcycling-Center, das bei unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA in Neunkirchen angesiedelt ist. Im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung werden hier aus Altstoffen neue und innovative Gegenstände und Gebrauchsartikel hergestellt. Dieses Projekt ist eine Initiative zur Kreislaufwirt-schaft und Qualifizierung sowie gleichzeitig eine wichtige Integrationsmaßnahme. Ziel ist die Wertschöpfung im Landkreis Neunkirchen zu stärken. Mittlerweile ist so bereits eine Vielzahl von Produkten entstanden. Besonders beliebt sind unsere Paletten-Möbel – aber auch sehr nützliche Gegenstände aus Reststoffen sind in-zwischen sehr gefragt. Ziel für das kommende Jahr soll die Prüfung zur Verstetigung des Projektes sein. Auch soll das Upcycling-Center auf professionellere Füße gestellt werden. Dazu gehört auch, ein Webshop mit Bestellmöglichkeit. Minister Jost zeigte sich sehr beeindruckt von der Produktvielfalt und sagte zu, ebenfalls für unser nach-haltiges Zentrum Werbung zu machen.

 

Am Mittwoch tauschte ich mich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kultur-zentrale (TKN) Christian Rau aus. Auch touristisch war das Jahr 2017 sehr erfolgreich. Die Übernachtungszahlen stiegen an; mit der Eröffnung der neuen Almhütte ist der Erlebnisort Reden beliebter denn je. Ob die Wassergärten, Gondwana oder auch die Ausstellung von proWIN – in 2017 konnten viele Akzente am Erlebnisort gesetzt werden. Sehr gut entwickelt hat sich auch das kulturelle Angebot im Landkreis. Hier leisten die Städte und Gemeinden hervorragende Arbeit. Unser Neunkircher Zoo hat ebenfalls an Attraktivität gewonnen und ist nach wie vor ein Besuchermagnet im Kreis. In diesem Zusammenhang darf auch nicht unser Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen vergessen werden. Unser Zentrum hat sich zu einem Begegnungsort von Alt und Jung entwickelt und überrascht immer wieder mit seiner attraktiven, weitläufigen Gartenanlage. Am Nachmittag traf ich mich dann mit dem Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler Markus Fuchs an der Mühlbachschule in Schiffweiler. Dieser Schulstandort beherbergt sowohl eine Grundschule als auch die Gemeinschaftsschule. Leider war es hier in der Vergangenheit zu größeren Vandalismus-Schäden gekommen. Aus diesem Grund haben wir uns – gemeinsam mit der Gemeinde – entschieden, nach Schulschluss das Schulgelände per Video zu überwachen. Das Ganze wurde selbstverständlich mit den Datenschützern abgestimmt. Wir hoffen, dass künftig die Schäden an der Schule zurückgehen werden.

 

Gestern stand wieder einmal unser Projekt Land(auf)Schwung im Fokus. Gemein-sam mit Prof. Dr. Günter Dörr vom Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH), das Projektträger unserer Vitalregion Neunkirchen ist, ließ ich die bisherige Zusammenarbeit Revue passieren. Mittlerweile wurden im Rahmen der Vitalregion schon zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Unter www.vitalregion-neunkirchen.de finden Sie einen virtuellen Marktplatz für Gesundheitsdienstleistungen im Landkreis Neunkirchen. Sie werden überrascht sein, wie groß das Angebot mittlerweile ist. Ziel ist es, eine bessere Vernetzung im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zu erreichen. Im kommenden Jahr wollen wir überlegen, wie wir auch dieses Projekt weiter verstetigen können. Danach standen etliche hausinterne Termine auf dem Programm. Der kulturelle Abschluss des gestrigen Tages bildete der Besuch der Premiere des Musicals „Die Päpstin“ in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen. Dieses glanzvolle Musical zeigt eindrucksvoll, wie gut sich unsere Musical-Kreisstadt Neunkirchen im musisch-kulturellen Bereich entwickelt hat. Ein Besuch des Musicals lohnt sich garantiert.

 

Heute nutzte ich den Tag, um meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz persönlich Weihnachtswünsche zu übermitteln. Dies ist – angesichts unserer zehn Dienstgebäude keine leichte Aufgabe. Deshalb werde ich meinen Rundgang mit Neujahrswünschen im neuen Jahr fortsetzen. Für unsere Kreisverwaltung war das Jahr 2017 ein sehr arbeitsreiches Jahr, aber gemeinsam haben wir vieles auf den Weg gebracht. Die Vielzahl der Themen habe ich immer wieder in meinem wöchentlichen Blog angesprochen. An dieser Stelle herzlichen Dank allen, die diesen Blog regelmäßig lesen und mir auch ab und zu ein Feedback geben. Ich glaube, ich bin meinem Ziel ein großes Stück nähergekommen, den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis die Arbeit eines Landrates vorzustellen.

 

Wenn dieser Blog erscheint bin ich gerade im Bürgerhaus in Heiligenwald. Zum 10. Mal haben engagierte Gastronomen in Heiligenwald ihre Kinderwunschzettel-Aktion durchgeführt. Hier wurden für bedürftige Kinder viele Geschenke zusammen getragen. Ich freue mich sehr über dieses Engagement. Es ist beispielhaft für eine praktizierte Nächstenliebe im Landkreis Neunkirchen. Solche Aktionen haben übrigens zahlreiche Vereine und Akteure im Landkreis durchgeführt. Diese Mühen werden mit glänzenden Kinderaugen belohnt. Am Heiligabend werde ich dann, wie schon seit Jahren, die Weihnachtsfeier an der ehemaligen Herz-Jesu-Kirche in Neunkirchen besuchen. Diese Feier wird seit vielen Jahren von zahlreichen Helferinnen und Helfern ermöglicht und richtet sich an Menschen, die an diesem Tag nicht alleine sein wollen und auch bedürftig sind. Die Stimmung dieser Feierlichkeit ist immer etwas ganz besonderes und rückt die Botschaft von Weihnachten in den Vordergrund. Ein schönes Zeichen der Menschlichkeit in der heutigen Zeit!

Mit dem Start des Jahres 2018 beginnt mein drittes Amtsjahr. Ich freue mich sehr, an dieser Stelle weiterhin regelmäßig über meine vielfältige und spannende Arbeit zu berichten. Zwischen den Feiertagen werde ich nicht im Landratsamt sein. Mein Stellvertreter, der Erste Kreisbeigeordnete Karlheinz Müller, wird mich vertreten. Übernächste Woche bin ich dann wieder an Bord.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien gemütliche Feiertage, eine gute entspannte Zeit zwischen den Jahren und vor allen Dingen einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2018!

Ihr Sören Meng            


15.12.2017: Auf in die Haushaltswoche

Landrat Sören Meng ehrte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihr Dienstjubiläum und verabschiedete einige in den wohlverdienten Ruhestand
Die Kinder-Klimaschutzkonferenz an der Grundschule Wiebelskirchen wurde ermöglicht durch die Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen

Diese Woche stand ganz im Zeichen unseres Kreishaushaltes, der gestern mit nur einer Gegenstimme beschlossen wurde.

Der Montag begann für mich mit internen Terminabstimmungen, ehe es dann nach Saarbrücken zur Sitzung des Aufsichtsrates der VSE AG ging. Die VSE ist mit ihren Partnern in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Facility Management, kaufmännischer Service sowie Energiedaten- und Zählerdienstleistungen tätig. In der Aufsichtsratssitzung wurden aktuelle Themenfelder behandelt. In Ottweiler angekommen bereitete ich mich auf die Gremiensitzung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen vor. Unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG mbH) agiert sehr erfolgreich und ist wichtiger Dienstleister für die Unternehmen im Landkreis Neunkirchen. Im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung entstand in den Räumlichkeiten der WFG auch das Startup-Center. Hier haben Startup-Unternehmen die Möglichkeit, für ein halbes Jahr kostenfrei die Räumlichkeiten zu nutzen und zugleich auch vom Know-how der WFG zu profitieren. Derzeit stehen Räumlichkeiten frei. Wenn jemand Interesse hat, seinen Unternehmensstart in Neunkirchen – gemeinsam mit der WFG – zu beginnen, sollte  sich möglichst zeitnah mit der WFG in Verbindung setzen (E-Mail: info@wfg-nk.de bzw. telefonisch: 06821 / 8001).

Am Dienstag tauschte ich mich mit Herrn Prof. Dr. Peter Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) aus. Prof. Dr. Heck begleitet unser Land(auf)Schwung-Projekt von Anfang an: seine Entwicklungsagentur ist maßgeblich am Erfolg unseres bis 2019 verlängerten Projektes beteiligt. Unser Gespräch gab mir weitere Impulse für den künftigen Verlauf im Landkreis Neunkirchen. Land(auf)Schwung ist eine Chance für die Region; bereits jetzt konnten wir, dank der Bundesmittel viele innovative Projekte im Landkreis Neunkirchen realisieren. Am Nachmittag stand dann das Pressegespräch zum Haushalt 2018 auf dem Programm. Hier stellte ich - gemeinsam mit unserem Kämmerer Olaf Niesen - die Eckdaten unseres Haushaltes vor. Rund 166 Millionen Euro sind nötig, damit der Landkreis Neunkirchen seine Aufgaben erfüllen kann. Im Rahmen der  Haushaltsplanung hatten bereits im Vorfeld insgesamt sechs Ausschusssitzungen zur Vorberatung des Haushaltes in den Gremien sowie eine intensive Beratung mit den Kreisbürgermeistern und den einzelnen Fraktionen stattgefunden. Dies dient einer inhaltlichen Abstimmung mit allen Beteiligten, soll größtmögliche Transparenz schaffen und der Leistungsfähigkeit der Kommunen Berücksichtigung schenken. Denn obwohl die Bundeskasse prall gefüllt ist, kommt bei den Kommunen und Kreisen wenig an. Die Belastung durch die Kreisumlage für die Kommunen passt hier nicht ins Bild. Insgesamt sind die Kreisfinanzen auch 2018 gekennzeichnet durch die Kosten im Sozialen Bereich. Der Haushalt ist geprägt von unserer sozialen Verantwortung für die Menschen im Landkreis. Die größten Positionen des Haushaltes stellen die Sozialen Hilfen mit 78,93 Millionen Euro sowie die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe mit 50,1 Millionen Euro dar. Zusammenfassend werden damit rund 78 Prozent für Sozialleistungen im Kreisetat aufgewendet. Aber auch die Aufwendungen für Schulen in Trägerschaft des Landkreises betragen 2018 insgesamt rund 16,4  Millionen Euro. Die größten Investitionen werden dem TGBBZ (2,5 Millionen Euro), dem Gymnasium am Krebsberg (475.000 Euro), der Gemeinschaftsschule Illingen (250.000 Euro), dem KBBZ 300.000 Euro), der Förderschule Geistige Entwicklung (250.000 Euro), der Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg (250.000 Euro) sowie dem Umbau zur Förderschule zur Erziehung (2,5 Millionen Euro) zu Gute kommen. Die Aufgabenbereiche sind breit gefächert von Leistungen von sozialen Hilfen, über Investitionen in Schulen, die Finanzierung von Kinderbetreuungsangeboten bis hin zum Angebot von Gesundheitsdiensten – der Kreishaushalt deckt viele Lebensbereiche der Bürger ab. Den Bericht der Saarbrücker Zeitung im Vorfeld der gestrigen Haushaltssitzung finden Sie hier. Am Dienstagnachmittag hatte ich eine sehr schöne Aufgabe. In einer feierlichen Veranstaltung, die musikalisch umrahmt wurde, ehrte ich Kolleginnen und Kollegen, die seit 25 oder bereits seit 40 Jahren in unserer Kreisverwaltung arbeiten. Auch die Ruheständler verabschiedete ich. Anschließend wurde manche Anekdote aus den langen Jahren ihrer Berufstätigkeit bei der Kreisverwaltung zum Besten gegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung stellen Tag für Tag sicher, dass wir die vielfältigen Dienstleistungsaufgaben stemmen können. Die Landkreisverwaltung hat eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen „von der Wiege bis zur Bahre“ und kann man sich daher auf unser Team verlassen.

 

Am Mittwoch tagte dann das Team der Führungskräfte im Landkreis Neunkirchen. Diese Sitzung nahm ich zum Anlass, das fast vergangene Jahr Revue passieren zu lassen um gemeinsam die Herausforderungen des kommenden Jahres zu besprechen. Einiges konnten wir bereits schon in diesem Jahr umsetzen; u. a. konnten wir unsere Öffnungszeiten bürgerfreundlicher gestalten. Diese Öffnungszeiten sind mittlerweile bei den Bürgerinnen und Bürgern – aber auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etabliert. Wichtiges Thema der Zukunft wird die sogenannte elektronische Akte sein. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen fragen wegen einem Heimarbeitsplatz an. Auch ist das papierlose Büro längst keine Utopie mehr. Um hier allen Anforderungen – auch der der Bürgerinnen und Bürger – gerecht zu werden, macht es Sinn, sich auf den Weg zur elektronischen Akte zu begeben. Allerdings wird dies ein längerer Prozess werden, der in Gänze sehr komplex ist. Bereits in diesem Jahr hat sich hier eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, die dieses Thema aktiv begleiten will. Ich bin zuversichtlich, dass wir in 2018 hier ein großes Stück weiterkommen.  Am Mittwochnachmittag tagte dann das Entscheidungsgremium unseres Projektes Land(auf)Schwung. In diesem Gremium wurden bestimmte Projekte verlängert und neue Maßnahmen positiv beschieden. Ich kann Ihnen jetzt schon versichern, dass ich auch 2018 häufig über dieses erfolgreiche Bundesprojekt im Landkreis Neunkirchen berichten werde.

 

Gestern besuchte ich die Kinder-Klimaschutzkonferenz in der Grundschule Wiebelskirchen. Insgesamt sechs Grundschulen werden dank der Mittel aus der Bürgerstiftung des Landkreises Neunkirchen durch das IfaS  eine Kinder-Klimaschutzkonferenz durchführen können. Neben der Stiftung unterstützt auch saar.is als weiterer Partner diese sinnvolle Konferenz. Hier geht es um Nachhaltigkeit und praktische Tipps, wie auch junge Menschen mit ihrem Lebensraum besser umgehen können. Ich würde mir wünschen, dass es uns gelänge, diese Themen bereits in den Grundschulen dauerhaft zu verankern. Als Stiftungsvorsitzender der Bürgerstiftung ist es mir auch an dieser Stelle ein Anliegen, allen zu danken, die mit ihren Geldern dafür sorgen, dass die Stiftung solche nachhaltigen Projekte ermöglichen kann. Apropos Stiftung: gestern Morgen fand in der Sparkasse Neunkirchen die Kuratoriumssitzung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Neunkirchen statt. Die Sparkasse Neunkirchen betreut zahlreiche Stiftungen und sorgt dafür, dass auch künftig Stiftungsgelder gut und gewinnbringend angelegt sind. Dies ist in Zeiten der Niedrigzinsphase sicherlich keine leichte Aufgabe. Als Mitglied des Kuratoriums erfuhr ich sehr viel Interessantes. Das Stiftungsvermögen soll immer sehr konservativ angelegt werden mit dem Ziel, durch Investitionen verschiedener Klassen regelmäßige Erträge zur Erfüllung der Stiftungszwecke zu erwirtschaften. Im Vordergrund steht jedoch die Sicherung des langfristigen Kapitalerhalts. Hier arbeitet die Sparkasse eng mit der Deutschen Stiftungstreuhand zusammen, deren Vertreter auch in unserer Sitzung zugegen war. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler, um sich mit dem Haushalt 2018 abschließend zu befassen. Auch dieses Jahr hat unser Kreistag den kommenden Haushalt mit großer Mehrheit beschlossen. Dieses schöne Zeichen kurz vor Weihnachten ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit unserer Kreisverwaltung. Der Haushalt 2018 zeigt eindrucksvoll, welche Aufgaben unser Kreis hat, um den Herausforderungen und Bedürfnissen unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Er ist wie ich finde auf der Höhe der Zeit, zeigt aber auch Handlungsbedarfe auf! Er ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft – hier werden auch Herausforderungen der Zukunft deutlich. Mit der gestrigen Beschlussfassung über den Haushalt 2018 können wir bereits zum zweiten Mal in meiner Amtszeit - den Kreishaushalt  im Vorjahr auf den Weg bringen, damit auch die Städte und Gemeinden für ihre Haushalte Planungssicherheit haben. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer Kreisabteilung Finanzen, Beteiligungen und ÖPNV – an der Spitze mit Olaf Niesen – aber auch allen anderen Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung, die gemeinsam und mit großer Akribie, dieses Zahlenwerk erarbeitet haben. Mein Dank gilt auch den Mitgliedern des Kreistages, die sich aktiv in die Haushaltsberatungen eingebracht haben und für gute Zusammenarbeit in diesem Jahr gesorgt haben. Gemeinsam konnten wir unseren Landkreis im Rahmen unserer Aufgaben gestalten. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, sei es bei unserer Kernkompetenz der sozialen Verantwortung, als Schulträger, als wachsende Tourismusregion Neunkirchen – das Jahr 2017 kann eine gute Bilanz vorweisen.

 

Heute besuchte ich dann die Johanneskirche in Saarbrücken. Der langjährige Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Wolfgang Biehl,  mit dem der Landkreis Neunkirchen seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet, geht in den wohlverdienten Ruhestand. Ich kenne Herrn Biehl noch aus meiner Neunkircher Zeit als Sozialdezernent und als Mitglied des Stadtrates. Herr Biehl ist ein Mensch, der sich aktiv für die Menschen im Saarland eingesetzt hat. Seine Stimme hatte Gewicht.  Heute Nachmittag war ich dann beim Geburtstagsempfang des DGB-Vorsitzenden Eugen Roth, mit dem ich auch schon viele Jahre eng verbunden bin, zu Gast. Der Empfang fand im geschichtsträchtigen Rechtsschutzsaal Bildstock statt. Wenn dieser Blog jetzt erscheint, werde ich mich auf dem Weihnachtsmarkt in Neunkirchen befinden. Auf diesem gemütlichen Weihnachtsmarkt wird der Landkreis – wie bereits im vergangenen Jahr – mit einem Fairtrade-Stand vertreten sein und Werbung für unseren Fairtrade-Kreis machen. Erstmals unterstützen uns neben der Fairtrade-Initiative Saarbrücken auch Eltern und Schüler der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen. Wenn Sie also mehr über fair gehandelte Lebensmittel erfahren wollen, dann besuchen Sie uns auf dem Weihnachtsmarkt, es lohnt sich garantiert.


Morgen werde ich dann die Weihnachtsfeier der Behindertensportgruppe Ottweiler besuchen. Diese Behindertensportgruppe hat in den vielen Jahren ihres Bestehens schon viel für die Menschen erreicht. Hier geht es darum, eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen; Hilfe zur Selbsthilfe wird hier gelebt.

Ich wünsche Ihnen einen schönen 3. Advent.

Ihr

Sören Meng


08.12.2017: Terminreiche Zeiten im Advent

Nach über 30 Jahren präsentiert der Landkreis mit Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen wieder ein Heimatbuch -"Das Landkreis-Neunkirchen-Buch". Im Rahmen der offziellen Vorstellung sprach Landrat Sören Meng alle Autoren, Mitwirkenden und Unterstützern seinen Dank aus.
Sitzung der Fairtrade-Steuerungsgruppe
Landrat Meng zu Besuch beim Mehrgenerationencafé in der Humes

Der erste Arbeitstag der Woche stand ganz im Zeichen unseres Kreishaushaltes. Gemeinsam mit unseren Kreiskämmerer Olaf Niesen stellte ich dem Oberbürgermeister, der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern des Kreises unseren Haushaltsentwurf 2018 vor. Dieser Entwurf wurde bereits im Vorfeld der Besprechung durch unseren Kreiskämmerer den Kämmerern der Kommunen vorgestellt. Es war ein sehr konstruktiver Austausch, bei dem wieder klar wurde, dass sich die Finanzierung der Landkreise längst in Schieflage befindet. Ich habe an dieser Stelle schon häufig darauf hingewiesen, dass unsere Kommunen kaum mehr finanzielle Handlungsspielräume haben. Da ist es verständlich, dass sie durch die Kreisumlage besonders belastet werden. Auch diskutierten wir über eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit. Bereits jetzt sind wir hier mit unseren Kommunen in einigen Bereichen in einem Boot. Leider wird die Kreisumlage – im Vergleich zum vergangenen Jahr – steigen, was u. a. durch die gestiegenen Sozialkosten bedingt ist. Am Montagnachmittag ehrte ich eine Kollegin, die ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. Danach tagte dann der Ausschuss für Natur und Umwelt, der ebenfalls seine Planungen für das kommende Haushaltsjahr vorstellte.  Als Träger von 20 Schulen und den damit verbundenen Außenanlagen sowie mit dem Freizeitzentrum Finkenrech ist natürlich auch im Umwelt- und Gärtnerbereich viel zu tun. Der Abend stand dann im Zeichen des neuen Landkreisbuches. Nach nur einjähriger Tätigkeit unseres Redaktionsteams konnten wir das 288 Seiten umfassende Werk vorstellen. Hier danke ich herzlich dem Verleger Thomas Störmer, dem ehrenamtlich arbeitenden Redaktionsteam und insbesondere unserer Sparkasse Neunkirchen, ohne die dieses große Buchprojekt finanziell nicht zu stemmen gewesen wäre. Lassen Sie mich – um etwas Neugierde aufkommen zu lassen – einige Fragen stellen, die durch den Kauf des Buches beantwortet werden können. Apropos Kauf: Unserer Kreisbuch kann für 25 Euro im Landratsamt Ottweiler, bei der TKN, in den zahlreichen Buchhandlungen im Kreis und in allen Geschäftsstellen unserer Sparkasse Neunkirchen käuflich erworben werden. Denken Sie daran, dies wäre sicherlich auch ein schönes Weihnachtsgeschenk im Zeichen unserer Kreisgeschichte. Was hat die italienische Rockröhre Gianna Nannini mit dem Neunkircher Eisenwerk zu tun? Warum wurden in der Ottweiler Blies Autos versenkt und diese Tat noch öffentlich gewürdigt? Wie kamen die Werke von Jean Lurçat nach Eppelborn? Was hatte es mit der Formel  NK =  NE auf sich? Wie entstand in Ottweiler die Ringbebauung? Gibt es wilde Weiden in Illingen? Was haben die Straßenbauer des römischen Reiches mit Merchweiler und Wemmetsweiler zu tun? Wieviel Kilometer Wanderwege gibt es rund um Itzenplitz bei Schiffweiler? Mit welcher Gemeinde sind Begriffe wie Boney M, CFK, SVE und WZB verbunden? Wann wurde der Grundstein für unseren Landkreis gelegt? Warum liegt ein Erinnerungsort des Saarlandes im Landkreis Neunkirchen? Welcher Maler portraitierte unsere Region wie kein anderer? Wie wird der Landkreis Tourismusstandort? Wie entwickelte sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Landkreis Neunkirchen seit 1980? Warum legte der berühmte Filmproduzent Prof. Dr. Günter Rohrbach  (der aus Neunkirchen stammte)  seinen saarländischen Dialekt ab? Was hat es mit der Jagd auf Porzellan auf sich? Wo gab es den Honny-Cocktail beim Besuch von Erich Honecker 1987 zu genießen? Welche Rolle spielte die Reformation im heutigen Landkreis Neunkirchen? Wie war die Kreisleitung der NSDAP in Neunkirchen organisiert? Welche Kriegserlebnisse schilderte der Wellesweiler Bürger Anton Schmidt? Wie beeinflusste die geografische Lage von Spiesen den Alltag der Menschen? Was hatte der Pfarrer Johann Anton Hansen mit unserer Sparkasse Neunkirchen zu tun? Wie hängt das Engagement der Sparkasse mit der Entwicklung unserer Region zusammen? Welche Rolle im Landkreis Neunkirchen spielte der Kreisbaumeister Dr. Ing. Otto Eberbach? Warum wollte die Stadt Neunkirchen während der Völkerbundzeit kreisfrei werden? Wie lange schon können sich die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neunkirchen auf das DRK verlassen? Welche Museen gibt es im Kreis? Welches Museum ist buchstäblich aus der Zeit gefallen? Diese und Tausende anderer Fragen ergründet unser neues Kreisbuch. Die Autoren haben akribisch recherchiert und längst Vergessenes wieder ans Tageslicht gefördert. Mein Dank gilt an jenen, die unterschiedlichste Beträge eingereicht haben. Das Verfassen solcher Texte erfordert mühsame Recherchen, viel Zeit und Fleiß. Diese Arbeit die seit vielen Jahren bereits in vielen Heimatkundevereinen im Landkreis betrieben wird, ist unersetzlich. Die Leidenschaft für unsere Identität, für unsere Heimat, für unsere Region und das Gespür damit umzugehen, das Vergangene für künftige Generationen zu bewahren, damit erschaffen sie etwas Wertvolles für nachfolgende Generationen. Rund 50 Autoren, Mitwirkenden und Unterstützer haben dazu beigetragen, dass wir nach vielen Jahren wieder ein Heimatbuch über den Landkreis Neunkirchen in den Händen halten können.

Am Dienstag standen verwaltungsinterne Termine und Rücksprachen auf dem Programm, ehe es dann am Nachmittag um den fairen Handel im Landkreis Neunkirchen ging. Wir wollen Fairtrade-Kreis werden und sind unserem Ansinnen ein großes Stück weitergekommen. Wir haben zahlreiche Unterstützer an unserer Seite, auch zwei Schulen sind mit viel Leidenschaft dabei.  Ich hoffe, es wird uns gelingen, im kommenden Jahr ausgezeichnet zu werden. Hierfür gibt es natürlich bestimmte Voraussetzungen. Einige haben wir bereits erfüllt, so haben wir innerhalb der Verwaltung einiges auf fairgehandelte Produkte umgestellt und auch unsere konstituierte Steuerungsgruppe hat verschiedene Aktionen durchgeführt. So werden wir auch auf dem Neunkircher Weihnachtsmarkt kommende Woche wieder mit einem Stand vertreten sein. In einem nächsten Schritt brauchen wir nun die Unterstützung von Gastronomen. Denn um Fairtrade-Landkreis zu werden, müssen zwölf Gastronomiebetriebe im Landkreis fairgehandelte Produkte anbieten. Bereits jetzt, möchte ich Sie ermutigen, sich bei uns zu melden, sollten Sie Interesse oder vielleicht bereits fairgehandelte Produkte in Ihrem Angebot haben. Wir freuen uns über jeden Unterstützer. Einfach melden an fairtrade@landkreis-neunkirchen.de

 

Am Mittwoch besuchte ich in ungewohnter Mission das Mehrgenerationen-Café in Humes. Über 50 Menschen treffen sich hier regelmäßig, um miteinander zu reden und gemütliche Stunden zu verbringen. Solche Treffs sind wichtig, gerade im Hinblick auf die leider zunehmende Vereinsamung im Alter. Da ist es gut, rechtzeitig Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu bilden. Vielen Dank an dieser Stelle an Steffi Bastuck, Hilde Wagner und Ingrid Naumann. Sie engagieren sich - wie viele andere Menschen - unermüdlich ehrenamtlich und leisten damit Großartiges. Dieses Engagement bereichert unsere Gesellschaft- Danke!  Danach fand unser verwaltungsinternes Jour fixe statt, bevor ich im Neunkircher Rathaus an einer Gesprächsrunde „Bildung gegen Armut“ teilnahm. Hier war ich als Vertreter des Landkreises, als Träger der Jugendhilfe, aber auch als Schulträger gefragt. Nur wenn Kommunen, der Landkreis und alle in der Gesellschaft Tätigen zusammenarbeiten, können wir aktiv etwas gegen die zunehmende Armut, gerade von jungen Menschen, tun. Von Neunkirchen ging es nach St. Wendel, wo die Beiratssitzung der Marienhauskliniken stattfand. In diesem Gremium ist der Landkreis Neunkirchen seit der Übernahme des Kreiskrankenhauses durch die Marienhaus GmbH in Person des Landrates vertreten. Hier erfuhr ich viele interessante Details rund um die medizinische Versorgung im Landkreis Neunkirchen. Die Marienhausklinik ist mit zwei Krankenhäusern in Ottweiler und Neunkirchen-Kohlhof wichtiger Krankenhausträger in unserem Landkreis.

Gestern Morgen ging es in einer Besprechung um die Sicherheit in unseren Dienstgebäuden, an der auch ein Vertreter der Polizei teilnahm. Leider kam es im vergangenen Jahr zu Übergriffen gegenüber Mitarbeitern. Seit dieser Zeit haben wir einiges in unseren Dienstgebäuden für die Sicherheit unserer Beschäftigten getan. In dieser Gesprächsrunde ging es um ein erstes Fazit und um die Besprechung weiterer Maßnahmen, die auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern sollen. Danach überreichte ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beamtenrechtliche Urkunden. Eine Beamtin wurde befördert, drei Mit-arbeiter wurden in das Beamtenverhältnis übernommen. Gestern Nachmittag war ich dann in der Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte zu Gast. In diesem Termin ging es um die künftige Schulentwicklung und um ein zu erstellendes Raumkonzept. Ziel ist es, diese Schule nach vorne zu entwickeln und bauliche Rahmenbedingungen – die wir als Träger zu verantworten haben – zu verbessern. Die Entwicklung dieser Innenstadtschule ist wichtig für die Region. Hier haben wir auch das Bildungsministerium an unserer Seite. Im Anschluss tagte dann der Kreisausschuss, der sich im öffentlichen Teil mit sozialen Themen beschäftigte. So ging es um die Weitergewährung eines Zuschusses für das Familien- und Nachbarschaftszentrum Neunkirchen, das auch als Mehrgenerationenhaus wichtige Arbeit leistet. Auch unterstützt der Landkreis weiterhin die GSE des Arbeiter-Samariter-Bundes bei der Weiterführung des Projektes „Beschäftigung und Berufsförderung – Betrieb einer Möbelbörse in Heiligenwald“. Darüber hinaus wurde ein Zuschuss zur Fortführung des Sprachunterrichtes für Jugendliche mit Migrationshintergrund gewährt. Auch fördern wir ein Projekt der ASB, das sich an Frauen in Illingen richtet. Im nichtöffentlichen Teil ging es um die Haushaltsvorberatung. Die abschließende Haushaltssitzung findet in der kommenden Woche statt.


Der heutige Tag stand im Zeichen des Landkreistages. Hier galt es, eine sehr umfangreiche Tagesordnung der anberaumten Vorstandssitzung zu bestreiten. Der Nachmittag gehörte dann internen Terminen.

Morgen werde ich vorweihnachtliche Veranstaltungen in Fürth und Hierscheid besuchen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen schönen 2. Advent

Ihr Sören Meng


01.12.2017: Auf in die Adventszeit!

Pressekonferenz zur Förderung des zweiten Arbeitsmarktes
Der Tannenbaum im Landratsamt wurde durch Schülerinnen der Eric-Carle-Schule geschmückt
Die Verdienstmedaille des Landkreises Neunkirchen
Heute vor 20 Jahren startete der Berufsalltag von Landrat Sören Meng beim Landkreis Neunkirchen - hier ein Foto aus den Anfangszeiten

Diese Arbeitswoche begann für mich im Kreis Schleswig-Flensburg. Hier fand die Sitzung des Verfassungs- und Europa-Ausschusses des Deutschen Landkreistages statt, an der ich als Vertreter des saarländischen Landkreistages teilgenommen habe. An zwei Tagen wurden umfangreiche Punkte bearbeitet. So ging es u. a. um das Asyl- und Ausländerrecht, E-Government, Digitalisierung und weitere Themen rund um die vielfältigen Aufgaben unserer Landkreise. Gastgebender Landrat war Herr Dr. Buschmann, der uns natürlich auch seinen Kreis näher brachte. Der Land-kreis zählt mit seinen 271 km² zu einem der größten Kreise in Schleswig-Holstein und auch zu einem der größten bundesweit. Sein Gebiet umfasst vier Städte und 25 ländliche Gemeinden. Beeindruckend war für mich der Besuch des renommierten Landesmuseums auf Schloss Gottorf.

Am Mittwochmorgen begrüßte ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zum internen CardioDay, den wir für unsere Beschäftigten anbieten. Hier geht es darum, rund um das Thema Herzgesundheit zu informieren. Vor wenigen Wochen fand die Auftaktveranstaltung des öffentlichen CardioDays in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt; am 14. Dezember wird ein weiterer CardioDay in Eppelborn folgen. Weiter ging es mit den Gremiensitzungen unserer Wasserversorgung, die dieses Mal im Rathaus der Gemeinde Marpingen stattfand. Auch hier galt es eine umfassende Tagesordnung abzuarbeiten. Diesem Sitzungsmarathon schloss sich eine Pressekonferenz zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Landkreises Neunkirchen an. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, Herrn Haßdenteufel, der Geschäftsführerin des Jobcenter Neunkirchen, Katja Sauerbrey, der Sozialdezernentin Birgit Mohns Welsch und Vertretern der Projektträger stellten wir das umfangreiche Maßnahmenpaket vor. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um die dauerhafte Förderung des zweiten Arbeitsmarktes zu fordern. Denn es ist unsere sozialpolitische Verantwortung, dass auch Arbeitsmarktferne eine Chance bekommen. Für diese Menschen ist es mehr als eine Beschäftigung. Im Landkreis Neunkirchen gibt es ein breites Angebot an Beschäftigungsmaßnahmen, die durch verschiedene Träger realisiert werden. Mit den 475 geförderten Plätzen ist der Landkreis Neunkirchen der aktivste Kreis im Saarland und Rheinland-Pfalz, was die Förderung des zweiten Arbeitsmarktes angeht. Der Landkreis Neunkirchen und die Bundesagentur für Arbeit unterstützen die Förderung von Beschäftigungsmaßnahmen und geben damit Langzeitarbeitslosen eine Perspektive. In diesem Jahr haben der Landkreis (1 Millionen Euro) und das Jobcenter (3,62 Millionen Euro) im Rahmen einer Co-Finanzierung insgesamt 475 Arbeitsmaßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt gefördert. Die Einsatzfelder bei der AQA mbH, dem Diakonischen Werk, dem Familie- und Nachbarschaftszentrum, der GSE des ASB und der Neuen Arbeit Saar gGmbH sind breit gefächert. Die unterschiedlichen Maßnahmen betreffen viele Lebensbereiche, sei es Mobilität, Versorgung, Betreuung und Landschaftspflege. Hier ist ein engmaschiges Netz entstanden, das Menschen begleitet und stabilisieren kann. Gemeinsam mit der Arbeitsverwaltung, unterschiedlichen Trägern und unserer eigenen Beschäftigungsgesellschaft AQA gestalten wir den sozialen Arbeitsmarkt. Danach tagte dann der Schul- und Bauausschuss im Landkreis Neunkirchen. Hier ging es um die Haushaltsvorberatung. In 2018 sind umfangreiche Investitionen zu Bauunterhaltungsmaßnahmen in unseren Schulen geplant. Bei  20 kreiseigenen Schulen gibt es immer wieder neue Bedarfe und Sanierungsmaßnahmen.

 

Gestern Morgen tagte dann die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland, dessen Verbandsvorsteher ich bin. Schwerpunkte des öffentlichen Teils waren die Entwicklung der Regio-Buslinien, Neuvergaben und Beauftragungen sowie der Jahresabschluss des Verbandes für das Jahr 2015. Natürlich standen auch zahlreiche zukunftsorientierte Themen auf der Agenda, wie zum Beispiel die Verabschiedung des ZPS-Wirtschaftsplanes für das Jahr 2018. Nach einigen internen Terminen ging es dann am Nachmittag zur Sitzung des Verbandsausschusses der Saarländischen Verwaltungsschule. Hier nahm ich in Vertretung meiner Landratskollegin Daniela Schlegel-Friedrich teil. Dieser Verbandsausschuss behandelt das Aufgabenfeld unserer Saarländischen Verwaltungsschule und auch hier ging es um Planungen für das kommende Jahr. An dieser Stelle ist es mir wichtig, auf die Bedeutung unserer Saarländischen Verwaltungsschule hinzuweisen. Durch die zahlreichen Fortbildungsangebote gelingt es uns, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal auszubilden und auf die unterschiedlichsten Aufgaben der Verwaltungen gut vorzubereiten. Dies geschieht durch Lehrerinnen und Lehrer sowie durch Dozentinnen und Dozenten im Haupt- als auch im Nebenamt; herzlichen Dank für dieses Engagement. Der Abschluss des gestrigen Tages bildete die Kreisausschusssitzung, in der es um die Vorberatung des Kreishaushaltes 2018 ging.

 

Heute Morgen händigte ich einer Mitarbeiterin, die bereits 40 Jahre bei der Kreisverwaltung arbeitet, ihre Jubiläumsurkunde aus. Im Anschluss fand das sogenannte Vierteljahresgespräch mit den Mitgliedern unseres Personalrates statt, in dem es um vielerlei Themen rund um unsere Kreisverwaltung ging. Ich begrüßte heute Vormittag auch Schülerinnen der Eric-Carle-Schule, die gemeinsam mit ihren Betreuerinnen gekommen waren, um unseren Tannenbaum im Landratsamt zu schmücken. Es war schön mit wieviel Freude die Kinder der Eric-Carle-Schule der Lebenshilfe den Baum schmückten. Am Mittag standen dann verwaltungsinterne Gespräche an, bevor ich nach Neunkirchen zur Sitzung des Verwaltungsrates der Sparkasse Neunkirchen fuhr. Wenn dieser Blog erscheint, wird diese Sitzung voraussichtlich noch andauern.

 

Am kommenden Sonntag habe ich die große Freude, an drei Persönlichkeiten unseres Landkreises die Verdienstmedaille zu überreichen. Dies tue ich zum ersten Mal in meiner Amtszeit. Ich freue mich sehr, drei bildende Künstler – Seiji Kimoto, Willi A. Kurz und Ferdinand Selgrad – mit dieser Medaille auszuzeichnen. Diese Medaille ist gleichzeitig ein Ausdruck der Wertschätzung unseres Kreises für die Lebensleistung dieser drei Persönlichkeiten. Mit ihren Arbeiten waren und sind sie auch immer künstlerische Botschafter unserer Region und auch weit darüber hinaus.

Ein persönlicher Hinweis zum Schluss: Heute vor genau 20 Jahren lernte ich zum ersten Mal unsere Kreisverwaltung kennen. Beim Amt für Öffentlichkeitsarbeit, damals unter der Leitung der unvergessenen Vroni Leist und unter Landrat Dr. Hinsberger trat ich meinen Dienst an. Hätte mir damals jemand prophezeit, dass ich zwei Jahrzehnte später Leiter dieser Verwaltung sein würde, ich hätte ungläubig den Kopf geschüttelt…  (Deshalb habe ich ein Foto aus dieser Zeit beigefügt, natürlich mit der damals so trendigen Fönfrisur ;-))

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und einen stimmungsvollen 1. Advent

Ihr

Sören Meng

 

 


24.11.2017: Der Kreishaushalt lässt grüßen

Mitgliederversammlung des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen
Eröffnung der Wanderausstellung "Vielfalt (er)leben"
Landrat Sören Meng mit der Mannschaft des Landkreises Neunkirchen bei dem Fußballturnier der Kreise in Saarlouis

 

 

Los ging meine Arbeitswoche – wie gewohnt – mit internen Abstimmungen und dem Jour fixe mit verschiedenen Abteilungsleitern der Kreisverwaltung. Im Anschluss stand ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf dem Programm, in dem wir die kommende Gremiensitzung der WFG vorbereiteten. Am Nachmittag fand dann die Sitzung des Werksausschusses des Eigenbetriebs Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen (TKN) statt. Diese Sitzung nahm der Werkleiter Christian Rau zum Anlass, um über das erfolgreiche touristische Jahr 2017 zu sprechen. Sehr erfreulich sind die steigenden Übernachtungszahlen – aber auch die kulturellen Leuchttürme im Kreis haben sich gut entwickelt. Sei es der Neunkircher Zoo, das Freizeitzentrum Finkenrech und natürlich die Bergmanns-Alm am Erlebnisort Reden. Unsere Tourismus- und Kulturzentrale fördert gemeinsam mit den Städten und Gemeinden den Tourismus im Landkreis und ist auch auf Saarlandebene unterwegs. Längst ist hier die Zeit des sogenannten Kirchturmdenkens verschwunden; hier geht es darum, den Tourismusstandort Saarland zu vermarkten. Hier bin ich als Landrat auch ein wenig stolz darauf, dass wir in unserem Landkreis viele attraktive Orte vorweisen können und hierzu gehören natürlich auch zahlreiche gastronomische Betriebe.

Am Dienstag bereitete ich – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar GmbH, Stefan Kunz, die anstehenden Gremiensitzungen vor. Nach weiteren internen Terminen ging es am Nachmittag um die Weiterentwicklung unseres Projektes Land(auf)Schwung. Dieses Mal war unser Upcycling- Zentrum Schwerpunktthema. Die Produkte werden von unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) produziert und werden sehr gut angenommen. (Nach Projektende ist es unser Ziel ein solches Upcycling-Zentrum weiterhin betreiben zu können). Hier geht es auch darum, welche Produkte zukunftsfähig sind und eine Chance auf eine gute Vermarktung haben. Übrigens fand an diesem Tag ein „Tag der offenen Tür“ in unserem Showroom statt. Der Showroom ist immer dienstags zwischen13 und 17 Uhr für Interessierte geöffnet - nähere Infos finden Sie hier (http://www.upcycling-saar.de/) Am Abend war ich dann in Illingen am Illtal-Gymnasium zu Gast, wo die XL. Impression Musicale stattfand. Noch bis Sonntag ist die Impression Musicale ein Kultur-highlight in unserem Kreis. Die Impression hat es in 40 Jahren immer verstanden, Kultur zu fördern und gleichzeitig Menschen in der sogenannten dritten Welt zu unterstützen. Dieses nachhaltige Handeln trägt seit Jahrzehnten Früchte. Der Geist der Palcaner erfasst die Schülerinnen und Schüler des Illtal-Gymnasiums immer wieder aufs Neue und prägt sie sicherlich für ein ganzes Leben. Besser kann man wohl Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe nicht transportieren. In einer Rede hat unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Satz hervorgebracht „Verstehen und verstanden werden, das ist Heimat. Heimat ist dort, wo ich mich auskenne, wo ich Orientierung habe und mich auf mein eigenes Urteil verlassen kann. Heimat weist in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit, Heimat ist der Ort, an dem das „Wir“ Bedeutung bekommt.“  Solch ein Ort ist sicherlich auch das Illtal-Gymnasium. Das Wir bekommt durch die Impression Musicale eine ganz besondere Bedeutung.

 

Der Mittwochmorgen stand dann im Zeichen des öffentlichen Personennahverkehrs. Als Verbandsvorsteher leite ich die Sitzungen der Verbandsversammlung des ZPS (Zweckverband Personennahverkehr Saarland). Hierzu tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der Gesellschaft aus und bereitete die anstehende Sitzung vor. Danach bestimmten interne Termine meinen Tagesablauf. Am Abend leitete ich dann die Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, die sich mit den Hauszahlen 2018 beschäftigte. Die Sitzung ist gleichzeitig eine der Grundlagen für die anstehenden Haushaltsberatungen, die Mitte Dezember mit der Beschlussfassung über den Haushalt 2018 ihren Abschluss finden wird. Im Anschluss fand dann die Mitgliederversammlung des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen statt. Hier wurde ich als Vorsitzender wiedergewählt. Unser Demenzverein hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Ich bin seit der Gründung aktives Mitglied und konnte erleben, wie sehr sich Strukturen für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und ihre Angehörigen verbessert haben. Ziel unseres Vereines ist es, diese Strukturen weiter auszubauen und eine stärkere Vernetzung innerhalb unseres Kreises durchzuführen. Sehr gut angenommen wird ein Leitfaden für pflegende Angehörige, der biografische Informationen zum Umgang der mit an Demenz erkrankten Menschen enthält. Dieser Leitfaden wurde von Martina Maas und Thomas Hans erarbeitet und von unserem Demenzverein herausgegeben. Er findet großen Absatz und kann auch im Internet heruntergeladen werden (https://www.landkreis-neunkirchen.de/index.php?id=3075&txtvers=0). Ich freue mich sehr, mit einem Vorstand aus neuen und bewährten Mitgliedern diese erfolgreiche Arbeit weiterführen zu können. Neu im Vorstand ist Prof. Dr. med. Ingo Bernd Vernaleken, der Chefarzt des Fliedner-Krankenhauses Neunkirchen. Er wird inhaltlich die Arbeit des Vereines als stellvertretender Vorsitzender begleiten. Diese wichtige Funktion hatte der Chefarzt Dr. med. Klaus Herz aus Illingen inne, der in diesem Jahr plötzlich und unerwartet verstarb. Dr. Herz hat sich sehr für die Arbeit unseres Vereines stark gemacht und damit Menschen intensiv unterstützt.

Gestern tauschte ich mich mit dem Verbandsvorsteher des Zweckverbandes LIK.Nord (Landschaft Industriekultur Nord) Bürgermeister Patrick Weydmann und dem Geschäftsführer Ulrich Heintz aus. Im mittleren Saarland hat sich nach Ende der Steinkohleförderung eine Bergbaufolgelandschaft aus vielfältigen Lebensräumen entwickelt. Die ehemals bergbau- und industriegenutzten Flächen sollen durch das Bundesprojekt LIK.Nord weiterentwickelt werden. Patrick Weydmann und Ulrich Heintz informierten mich über den Stand aktueller Projekte. Das Gesamtprojekt hat eine Laufzeit von 12 Jahren und ein Finanzvolumen von 12,8 Mio. Euro, die in den Landkreis Neunkirchen und in den Regionalverband Saarbrücken fließen. Sichtbare Zeichen dieses Projektes sind beispielsweise Maßnahmen in Heinitz, wo der Zwölf-Weiher-Rundwanderweg auch mit diesen Mitteln deutlich attraktiver gestaltet werden konnte. Danach stand ein hausinterner Termin auf dem Programm. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich schon seit über einem Jahr mit der elektronischen Vergabeplattform. Jetzt ist es soweit und wir können in absehbarer Zeit mit diesem Projekt an den Start gehen. In erster Linie im Baubereich, aber auch in anderen Verwaltungsfeldern können wir so öffentliche Vergaben besser händeln. Hierzu sind wir auch verpflichtet, da es hier im kommenden Jahr gesetzliche Vorgaben geben wird. Am Nachmittag tagte dann der Kreisjugendhilfeausschuss, der sich in erster Linie mit dem Haushaltsentwurf 2018 befasste.

 

Heute Morgen eröffnete ich in unserem Dienstgebäude in Neunkirchen eine Ausstellung, die sich mit der Vielfalt in unserer Gesellschaft beschäftigt. Die Wanderausstellung  „Vielfalt (er)leben“ der Gleichstellungsstelle des Landkreises Neunkirchen setzt ein Zeichen, dass in unserem Landkreis niemand benachteiligt oder diskriminiert wird, denn wir sind ein Landkreis der Vielfalt. Menschen haben unterschiedliche Chancen und Möglichkeiten. Manche haben leichten Zugang zu Ressourcen, wie beispielsweise Bildung, Wohnung oder Gesundheitsförderung. Anderen wird dieser Zugang durch Benachteiligungen erschwert. Wir möchten eine Gesellschaft, die allen die Möglichkeit zur Teilhabe bietet. Dazu gehört respektvoller Umgang ohne Diskriminierung – dies ist auch die Botschaft der Wanderausstellung. Zur Eröffnung sprach Michael Müller, Wissenschaftler des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Manfred Klasen, Geschäftsführer der SAK – Saarländische Armutskonferenz stellte den Film „Leben trotz Armut“ vor. Die Ausstellung im Landratsamt Neunkirchen kann morgen von 10 – 16 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Heute Mittag besuchte ich das Fußballturnier der Landkreise, das dieses Mal in Saarlouis stattfand.

Morgen Mittag werde ich in Eppelborn zu Gast sein, wo im ehemaligen Landheim Eppelborn-Wiesbach eine besondere Veranstaltung – die durch unser Projekt Land(auf)Schwung gefördert wird – stattfindet. Junge Fotografen haben hier die Möglichkeit, die einzigartige Kulisse des leerstehenden Landheimes zu bannen und fotografisch festzuhalten, ehe das Gebäude saniert und neu genutzt wird. Morgen Abend wird mir eine besondere Ehre zu teil. Der Ottweiler Karnevalsverein Bürgergarde wird mir den närrischen Till übereichen. Damit soll mein närrisches Engagement gewürdigt werden. Ich freu mich sehr über diese Auszeichnung, da ich mich gerne für unser Kulturgut Karneval einsetze. Gleichzeitig gibt es mir die Gelegenheit auch wieder in die „närrische Bütt“ zu steigen und einige karnevalistische Einwürfe zu präsentieren.

Am Montag und Dienstag werde ich außerhalb unseres Landkreises sein, da ich an der Sitzung des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages, der dieses Mal in Schleswig stattfindet, teilnehmen werde.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Sören Meng

 

 


17.11.2017: Woche im Zeichen des Alex-Deutsch-Preises

Demenz-Forum in der Stummschen Reithalle
Verleihung 1. Alex-Deutsch-Preis
Zertifikatsübergabe an neue Demenzhelfer im Landkreis Neunkirchen
Bescheidübergabe an Altenbegegnungsstätten im Landkreis Neunkirchen
Vorlesetag an der Antons-Hansen-Gemeinschaftsschule Ottweiler

Meine Arbeitswoche begann – nach einigen internen Gesprächen – in Saarbrücken. Dort fand die Sitzung des Verbandsvorstandes des Sparkassenverbandes Saar statt. Hier bin ich als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen Mitglied. Der Sparkassenkassenverband Saar vertritt die Interessen der saarländischen Sparkassen sowie der Verbundpartner und ist gleichzeitig Dienstleister. Die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die sechs saarländischen Sparkassen in wichtigen betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Belangen sowie bei der Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus hat der Verband die Aufgabe, Prüfungen bei den Mitgliedssparkassen und deren verbundenen Unternehmen durchzuführen und die Aufsichtsbehörde gutachterlich zu beraten. Am Montagnachmittag fanden zwei hervorragend besuchte Veranstaltungen statt. Als Landrat und natürlich auch als Vorsitzender des Demenzvereines des Landkreises Neunkirchen konnte ich in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen viele Besucherinnen und Besucher begrüßen. Erich Schützendorf, bekannter Autor und Referent, sprach in seinem Vortrag „Vergesslich, störrisch, undankbar, in Ruhe verrückt werden dürfen – das Recht der Alten auf Eigensinn“ über den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten und berichtete von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen. Bereits seit 1975 engagiert er sich für Demenzkranke und ihre Angehörigen. In seinem packenden Vortrag entführte er die Gäste in das sogenannte „Anderland“ und wagte einen ungewohnten Blick auf das Leben von Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Am Nachmittag tagte dann der Aufsichtsrat unserer Neunkircher Verkehrs GmbH (NVG), dessen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Unsere NVG ist alleiniger Mobilitätsdienstleister für die Kreisstadt und den Landkreis Neunkirchen. Die Gesellschaft erbringt ihre Verkehrsdienstleistungen im Linienverkehr mit Bussen. Auf 75 verschiedenen Linien mit 1.800 Haltestellen werden jährlich auf einer Gesamtstrecke von über 4 Mio. Fahrplankilometern ca. 7 Mio. Fahrgäste befördert. Im Rahmen unserer Aufsichtsratssitzung wurde auch über das neue Projekt für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste MobiSaar berichtet. Das neue Angebot habe ich in vorherigen Blogs bereits erwähnt. Über die MobiSaar-Service-Hotlinie (Tel.-Nr.: 06898 / 500-4000) kann man kostenfrei MobiSaar anfordern. Dieser Service richtet sich an Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ziel ist es, eine größere Teilhabe aller am öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen und damit auch ein Mehr an Lebensqualität zu bieten

Am Dienstag standen dann in erster Linie verwaltungsinterne Abstimmungen auf meinem dienstlichen Programm. Am Nachmittag fand die Zertifikatsübergabe an neu ausgebildete Demenzhelfer/-innen statt.  Gemeinsam mit dem Caritasverband und unserer Leitstelle „Älter werden“ haben wir bereits über 100 Demenzhelfer/-innen ausgebildet. Ziel ist es, dass Demenzhelfer/-innen das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Angehörigen unterstützen und damit bereichern und ihnen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zur Seite stehen. Diese Helferinnen und Helfer engagieren sich in vielen Begegnungsstätten und sind da, wenn Hilfe gebraucht wird. Für diese Qualifizierung mussten diese über 100 Ausbildungsstunden absolvieren. Jetzt können diese ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer/-innen bei den 11 Betreuungsgruppen in dem familienentlastenden Dienst in unserem Landkreis, Menschen, die an Demenz erkrankt sind, betreuen. Dies ist eine wichtige und zugleich sehr verantwortungsvolle Arbeit. Denn auch in Zukunft muss im Mittelpunkt einer funktionierenden Gesellschaft immer das Miteinander von Generationen stehen. Für eine kompetente Betreuung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Es geht darum, erkrankte Menschen – aber auch ihre Angehörigen – zu unterstützen und zu entlasten. Hier leisten die ehrenamtlichen Demenzhelferinnen und Demenzhelfer eine wichtige und unverzichtbare Arbeit. Bereits jetzt ist jeder Vierte in unserem Landkreis älter als 65 Jahre. Man kann davon ausgehen, dass auch die Anzahl von Demenzkranken in den nächsten Jahren ansteigen wird. Daher ist es erforderlich, dass wir ein verlässliches Hilfs-Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlich Tätigen bereithalten. Ein erfolgreiches Zusammenwirken von engagierten und qualifizierten haupt- und ehrenamtlichen Helfer/-inne/n  ist ein bewährtes und zukunftsfähiges Modell. Daher freute ich mich sehr, dass wir in den vergangenen Jahren bereits 100 Frauen und Männer als Demenzhelfer/-innen ausbilden konnten. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich für dieses große Engagement zu bedanken.

Am Dienstagabend fand dann die Verleihung des ersten Alex-Deutsch-Preises statt. Es war auch für mich eine sehr beeindruckende Veranstaltung, da das Leben und das Wirken von Alex Deutsch erneut sehr präsent waren. Unser Bildungsminister Ulrich Commerçon und ich würdigten die Verdienste von Alex Deutsch für unsere Gesellschaft. Auf meinen Vorschlag hin, entschloss sich das Alex-Deutsch-Stiftungskuratorium im vergangenen Jahr, einen Alex-Deutsch-Preis auszuloben. Dieser Preis soll für eine aktive Erinnerungskultur stehen und vorbildliches Engagement zur Stärkung einer toleranten, offenen und solidarischen Zivilgesellschaft würdigen. Ziel ist es auch, die Botschaft, die uns Alex Deutsch mitgab, weiterzutragen. Diese Botschaft war an eine Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker angelehnt: „Lasst euch  nicht hineintreiben in Hass und Gewalt gegen andere Menschen! Lebt miteinander nicht gegeneinander!“ Der Zeitzeuge Horst Bernhard, der als Initiator des Mahnmals an der Neuen Bremm, des berüchtigten Gestapo-Lagers in Saarbrücken, gilt, sowie die Gemeinschaftsschule Völklingen wurden mit dem ersten Alex-Deutsch-Preis ausgezeichnet. Die Ehrengabe stellt eine Reproduktion einer Skulptur des Künstlers Seiji Kimoto, die im Raum der Begegnung in der Alex-Deutsch-Schule in Neunkirchen-Wellesweiler im Original zu finden ist, dar. Die Alex-Deutsch-Stiftung will einen aktiven Beitrag zur Erinnerungskultur leisten. Denn zu unserer Geschichte gehört auch die Aufarbeitung unserer Vergangenheit. Mir geht es hier nicht um die Anerkennung von Schuld, mir geht es darum, immer wieder aufzuzeigen, zu was Menschen in der Lage sind; zu was blinde Wut und Hass führen können. Das sind wir den vielen Opfern unserer Geschichte schuldig. Das ist die Chance, die wir als eine Generation des Friedens haben. Das sage ich bewusst in einer Zeit, in der Parteien, die mit Ausgrenzung werben, wieder verstärkt Zuspruch finden. Nur wer seine Geschichte kennt, kann auf viele abgedroschene Phrasen die richtige Antwort geben. Hier möchte die Alex-Deutsch-Stiftung auch in Zukunft Zeichen setzen und gerade jungen Menschen das Vermächtnis von Alex-Deutsch vermitteln.Die Preisverleihung wurde medienmäßig begleitet, den Beitrag im Aktuellen Bericht finden Sie hier, den Bericht der Saarbrücker Zeitung hier.

 

Der Mittwochmorgen galt den Haushaltsberatungen und den weiteren internen Terminen. Apropos Haushalt: Mittlerweile ist der Vorentwurf fertiggestellt und wurde den Städte und Gemeinden sowie den Mitgliedern des Kreistages übersandt. Hier werden die Gremien jetzt entsprechend beraten und die anstehende Haushaltssitzung Mitte Dezember vorbereiten. Mit dem Oberbürgermeister, der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern wird es Anfang Dezember eine gemeinsame Sitzung geben.  Am Nachmittag tagte der Aufsichtsrat unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung). In dieser Sitzung wurde der Jahresabschluss 2016 festgestellt. Unsere Beschäftigungsgesellschaft leistet unverzichtbare Arbeit. Sie qualifiziert Menschen, die bereits seit längerer Zeit arbeitssuchend sind und ermöglicht ihnen so neue berufliche Perspektiven. Auch in unserem Projekt Land(auf)Schwung ist die AQA ein wichtiger Partner. So produziert sie die Produkte des Upcycling-Centers. Ich hoffe, es gelingt uns - im Anschluss an die Projektlaufzeit 2019 – dieses Upcycling-Center weiter dauerhaft zu betreiben. Am Dienstag ist übrigens zwischen 10 und 16 Uhr Tag der offenen Tür in unserem Showroom in der Holstraße 29 in Neunkirchen – jeder ist herzlich eingeladen. Am Mittwochabend war ich dann bei der Saarbrücker Zeitung in Saarbrücken eingeladen. Dort fand der parlamentarische Abend statt, an dem auch Mitglieder des Landtages und der Regierung vertreten waren.

 

Um unser Land(auf)Schwung-Projekt ging es in einer Besprechung mit der regionalen Entwicklungsagentur am gestrigen Morgen. Wie schon häufig an dieser Stelle erwähnt, wurden die Projektmittel deutlich erhöht. Jetzt geht es darum, die Mittel für 2018 und 2019 zu planen. Insgesamt kann festgestellt werden, dass deutlich mehr Projekte als anfangs erwartet, realisiert werden konnten. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf das finanzielle Budget. Gestern Nachmittag fand dann die Bescheidübergabe für die Altenbegegnungsstätten statt. Ich würdigte die engagierte Arbeit dieser Einrichtungen in unserem Landkreis und stellte fest, dass diese Begegnungsstätten den Menschen, die sie besuchen, ein Stück „Geheischnis“ geben. Diese Arbeit ist unverzichtbar, denn diese Treffs sind Grundlage für ein funktionierendes Netzwerk der Seniorenarbeit. In diesem Zusammenhang ist unsere Leitstelle „Älter werden“ wichtiger Projektpartner und Förderer.

Heute Morgen fand der Vorlesetag an der Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule in Ottweiler statt. Hier war ich eingeladen, um Schülerinnen und Schülern aus einem bekannten Buch vorzulesen. Ich wählte mir das Buch Krabat von Otfried Preußler aus. In seinem 1971 erschienen Roman behandelt Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der Lausitzer Wenden. Mit dieser Geschichte können Kinder in eine zauberhafte Sagenwelt eintauchen. Ein gutes Buch kann moderne Medien nicht ersetzen. Lesen ist jedoch die Grundvoraussetzung für Medienkompetenz. Deshalb finde ich es wichtig, dass solche Veranstaltungen stattfinden.

Am Sonntag finden überall Veranstaltungen zum Volkstrauertag statt. Dieser konfessionsübergreifende Gedenktag ist wichtig für die Erinnerungskultur. Von diesem Tag gehen viele Botschaften aus. Ebenso ist es wichtig, dass wir innehalten. Deshalb wird am Volkstrauertag den deutschen Kriegstoten und Opfern der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht. An diesem Tag sind unsere Gedanken auch bei den Menschen, die noch immer von Krieg, Terror und Gewalt verfolgt werden. Leider leiden noch immer viele Menschen unter Hunger, Krieg und Verfolgung. Umso wichtiger ist es, dass wir uns alle für den Frieden und mehr Mitmenschlichkeit einsetzen. Auch das sind Gedanken, die von diesem Gedenktag ausgehen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Sören Meng    

 


10.11.2017: Eine Woche im Zeichen der (Herz)gesundheit

Scheckübergabe der STiftung für Bürger im Landkreis
Einbürgerung im Landratsamt
1. CardioDay in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen
Der CardioDay war die Auftaktveranstaltung zum Projekt herzgesunder Landkreis, an dem sich alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden beteiligen
Tag der offenen Tür im Forum Sanitatis in Ottweiler

Diese Woche fand im Rahmen unseres Land(auf)Schwung-Projektes Vitalregion die kreisweite Vitalwoche statt. Viele tolle Angebote lokaler Dienstleister und Akteure repräsentierten das bunte Angebot der Gesundheitsbranche in unserem Landkreis. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden. Gleichzeitig fand die bundesweite Herzwoche statt, daher starteten wir gestern offiziell mit unserem kreisweiten Projekt „herzgesunder Landkreis“ – dazu später mehr.

Meine Woche gestaltete sich wieder sehr abwechslungsreich. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem aktuelle Themenstellungen unserer Verwaltung behandelt und diskutiert wurden. Diesem Jour fixe schlossen sich Beratungen über den Kreishaushalt 2018 an. Danach besuchte ich die Gemeinschaftsschule Neunkirchen in ihrer Dependance in Wiebelskirchen. An diesem Standort haben wir in den letzten Monaten die EDV-Ausstattung deutlich verbessert. So wurdeWLAN installiert sowie Netbooks und auch eine moderne Dokumentenkamera angeschafft. Diese Kamera konnte durch eine Spende der Sparkasse Neunkirchen realisiert werden. Als Schulträger sind wir sehr bemüht, unsere Schulen – gerade auch was die EDV-Ausstattung angeht – gut aufzustellen. Allerdings sind solche Herrichtungen auch immer mit hohen Kosten verbunden. Aber gemeinsam mit den Verantwortlichen der Schulen bemühen wir uns um eine gute AusstattungDarüber hinaus sind wir in diesem Bereich auf Landes- und insbesondere auf Bundesmittel angewiesen, denn nur so lässt sich die digitale Zukunft unserer Schulen optimal gestalten.Am Montagnachmittag fand zum Thema Grubenwasseranstieg eine Informationsveranstaltung im Wirtschaftsministeriumstatt. Hier hat die RAG ihr Konzept zur langfristigenOptimierung der Grubenwasserhaltung für das Saarland beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr eingereicht. Rund um dieses Verfahren besteht die Möglichkeit einer Anhörung von Bürgerinnen und Bürgern. Das Grubenwasserkonzept der RAG sieht einen Grubenwasseranstieg in zwei Stufen vor. In der ersten Stufe ist ein Anstieg des Grubenwasserspiegels in der Teilprovinz Reden von 280 m geplant, um damit einen Wasserübertritt zum Standort Duhamel zu ermöglichen. In den Städten und Gemeinden können derzeit Unterlagen eingesehen werden. Hier kann sich der Bürger entsprechend äußern. Die RAG ist verpflichtet – in Abstimmung mit dem Ministerium – alle Fragen zu prüfen und zu beantworten. Erst danach könnte das Ministerium einem möglichen Antrag der RAG stattgeben. 

Am Dienstag standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte dann die Trägerversammlung des Jobcenters, die ich leitete. Inhaltlich ging es darum, die Weichen unseres Jobcenters – für das wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit verantwortlich sind - für das Jahr 2018 zu stellen. 

Am Mittwochmorgen begrüßte ich Kolleginnen und Kollegen auf einer internen Informationsveranstaltung zum Thema Rente, die von der Schwerbehindertenbeauftragten unserer Kreisverwaltung angeboten wurde. Danach war ich zu Gast bei der „Initiative zur Betreuung Schwerstkranker und ihrer Angehörigen e. V.“, die ihren 30. Geburtstag im großenKuppelsaal des Rathauses in Wemmetsweiler feierte. Die IBSA ist die älteste Hospizinitiative des Saarlandes und ist zu 100 % ehrenamtlich unterwegs. Bei dieser Veranstaltung traf ich viele Menschen, die sich in der Hospizbewegung engagieren. Hospizarbeit steht für Mitmenschlichkeit und Zuwendung, für Mitfühlen und Mitleiden. Die Hospizarbeit unterstützt die betroffenen Familien, indem sie betreut und umsorgt werden. Ihre wichtige Arbeit sorgt für mehr Lebensqualität am Ende eines Lebens. Auch in der Trauer sind die Angehörigen nicht allein. Einen Menschen im Sterben zu begleiten, gehört für mich zu den größten Herausforderungen überhaupt. Und wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, sodass die Hospizarbeit immer weitergeführt werden kann. Es gibt im ganzen Landkreis Hospizvereine, die sich über jedes neue Mitglied freuen. Diese Mitgliedschaft ist ein Zeichen der Verbundenheit und hilft, die Arbeit der Hospize nach außen zu tragen. Tief beeindruckte mich ein Vortrag des Pfarrers Klaus Aurnhammer, der zu dem Thema Hoffnung – ein Drahtseilakt redete. Dieser Vortrag beeindruckte mich sehr, da Herr Aurnhammer 2016 einen schweren Unfall erlitt und vollständig auf Pflege angewiesen war. Er beschrieb eindrucksvoll seinen Weg bis zur vollständigen Genesung. Heute ist er wieder als Pfarrer aktiv. Am Mittwochabend hatte ich als Stiftungsratsvorsitzender unserer Bürgerstiftung die große Freude, gemeinsam mit den Stiftungsratsmitgliedern,dem Stiftungsmanager und Sparkassendirektor Volker Fistlerdem Wirtschaftsförderer Klaus Häusler, meinem Mitarbeiter Thomas Thiel und dem baldigen Vorstandsmitglied der Sparkasse Neunkirchen Jörg Welter, Vereinen Zuschuss-Schecks zu überreichen.

Gestern übergab ich an 32 Menschen ihre Einbürgerungsurkunden. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, um auch auf die Grundrechte – die in unserer Verfassung verankert sind – einzugehen. Denn wer in Deutschland Heimat sucht, kommt in eine Gemeinschaft, die geprägt ist von der Ordnung des Grundgesetzes und von gemeinsamen Überzeugungen: die Rechtsstaatlichkeit, die Achtung der Verfassung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Nur so kann das Zusammenleben in Deutschland gelingen. Die Menschen, die eingebürgert wurden, leben zum Teil schon sehr lange in unserem Land und bereichern es mit ihrer Kultur. Mir ist es immer wichtig, diese Einbürgerungen feierlich zu gestalten, denn es ist ein besonderer Anlass für unseren Landkreis. Gestern Nachmittag vor der Kreistagssitzung sah ich mir dann die neuen Räumlichkeiten des Verwaltungsbereiches Bildung und Teilhabe in Neunkirchen an. Hier haben wir ein zusätzliches Gebäude gegenüber dem Kreisjugendamt angemietet, das von den Vermietern grundlegend saniert wurde. Durch eine neu eingerichtete Info-Theke wollen wir Verwaltungsabläufe verbessern, um letztendlich bürgerfreundlicher zu sein. Natürlich ist dieses neue Gebäude barrierefrei. Danach fand die Sitzung des Kreistages statt. Im öffentlichen Teil standen die Fortsetzung des Landesprogramms Frühe Hilfen und des Projektes Seniorenlotsen, die institutionelle Förderung für die wichtige Arbeit des Adolf-Bender-Zentrums, die Bestellung von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern, die Feststellung des Jahresabschlusses 2014, der Zwischenbericht zum Haushaltsvollzug 2017 und natürlich auch Vergaben für entsprechende Baumaßnahmen zur Entscheidung an. Die Saarbrücker Zeitung hat heute das Projekt Seniorenlotsen näher vorgestellt, den Bericht hierzu finden Sie hier. Danach ging es dann sofort in die Neue Gebläsehalle Neunkirchen, wo unser erster CardioDay im Landkreis Neunkirchen stattfand. Wir sind der erste Landkreis deutschlandweit, der gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ein herzgesunder Kreis werden möchte. Der gestrige CardioDay war hierzu die Auftaktveranstaltung im Rahmen der derzeitigen bundesweiten Herzwoche und der kreisweiten VitalwocheGemeinsam mit dem Landkreis, der Kreisstadt Neunkirchen, „Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund“ und  der Vitalregion Neunkirchen  wurden Bürgerinnen und Bürger über das Thema Herzgesundheit aufgeklärt. Die Kampagne „HerzGesund“ hat sich zum Ziel gesetzt, HerzSichere und HerzGesunde Orte zu schaffen. Bürgerinnen und Bürger konnten sich gestern kostenlos rund um das Thema Herzgesundheit informieren und Herz- und Gesundheits-Checks durchlaufen. Auch ich nutzte dieses Angebot und ließ mein kardiologisches Alter ermitteln (doch das wird nicht verraten ;) ). Im Rahmen eines Vortragsprogrammes konnten die Besucherinnen und Besucher hilfreiche Präventionstipps von Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Infos zur gesunden Ernährung und zum richtigen Verhalten im Notfall erfahren sowie die Bedienung eines Defibrillators erlernen. Hier war die Botschaft ganz klar: Effektive Wiederbelebungsmaßnahmen zu erlernen ist nicht schwer. Oftmals liegen die erste Hilfe Kurse Jahre oder schon Jahrzehnte zurück. Jeder sollte sich selbst fragen, ob er in einer Notsituation helfen könnte?

Heute Morgen überreichte ich einer langjährigen Mitarbeiterin die Urkunde zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum. Im Anschluss sprach ich dann mit dem Illinger Bürgermeister Dr. Armin König über unseren Schulstandort Illingen. In der Mittagszeit besuchte ich den „Tag der offenen Tür“ im Forum Sanitatis in Ottweiler. Das Forum wird von der Ärztin Martina Hoffmann-Kümmel und der Heilpraktikerin Janine Santalucia betrieben und ist Raum und „Sammelplatz“ rund um die Themen Gesundheitsförderung. Dieses neue Konzept greift auch den Grundgedanken unserer Vitalregion auf, nämlich der Vernetzung des ersten und zweiten Gesundheitsmarktes. Wenn dieser Blog erscheint bin ich im CFK in Spiesen-Elversberg, wo unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Lebenshilfe Neunkirchen gemeinsam das Projekt Wirtschaft hilft helfen! präsentieren, bei dem zu Gunsten eines guten Zweckes gekocht wird. Gutes tun, kann man auch bei dem Spendenmarathon der Sparkasse Neunkirchen – in diesem Jahr kommen die Gelder dem sanierungsbedürftigen Lernschwimmbecken der Rothbergschule in Dimingen zu Gute. Ich hoffe, dass es gelingen wird viele Spenden zu sammeln, um  diese wichtige Einrichtung zu erhalten. 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr Sören Meng


03.11.2017: Kurze Arbeitswoche im Zeichen der Reformation

Weltspartag in der Sparkassenfiliale in Wiebelskirchen
Hans-Joachim Müller von der LAG Pro Ehrenamt und der Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab besprachen mit Landrat Meng weitere Fördermöglichkeiten des Ehrenamtes im Landkreis Neunkirchen
Das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Helmut Kneppe und Armin Lang, Vorsitzender des VdK Saarland, zu Gast im Landratsamt
Im Rahmen einer neuen pädagogischen Lernmethode stellte eine Auszubildende zur Kinderpflegerin ihre persönlichen Ausarbeitungen im Fach Gesundheits- und Ernährungslehre Landrat Meng in einem persönlichen Gespräch vor.
Spendenübergabe der Fark 2017 der fit4charity zugunsten der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen

Am sogenannten Brückenmontag standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Ich nutzte die Zeit, um im Rahmen der Haushaltsvorberatungen Haushaltsansätze zu besprechen und anstehende Sitzungen vorzubereiten. Auch besuchte ich die Sparkassenfiliale in Wiebelskirchen, die tolle Aktionen rund um den Weltspartag präsentierte.  Am Nachmittag nahm ich dann am Festgottesdienst und dem Festakt anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation in der Ludwigskirche in Saarbrücken teil. Deutliche Worte fand der Präses der Evangelischen Kirche Manfred Rekowski in seiner Predigt: „Kirche und Gesellschaft müssen sich gerade in heutiger Zeit mehr für Vergessene und nicht mehr Beachtete einsetzen.“ Er forderte „einen Blick für die Verlierer“ und „ein Ohr für die Stimmen der Abgehängten.“ Im Mittelpunkt der Reformation steht der Ruf zur Umkehr. „Buße tun, umkehren, das ist eine lebenslange Aufgabe für Christenmenschen.“  Im anschließenden Festakt hoben Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann die Bedeutung der Reformation für die Gesellschaft hervor. Im Saarland wurde dieses Jubiläum groß gefeiert. Allein zur „Nacht der Reformation“ luden 53 Kirchengemeinden an 45 Orten zum Zuhören, Zuschauen oder Mitmachen ein.  Im  Saarland  leben  rund  180.000 evangelische Christen, davon gehören 141.000 zur evangelischen Kirche im Rheinland und der Rest zur evangelischen Kirche der Pfalz. Nur etwa 18 % der saarländischen Bevölkerung sind evangelisch; der Anteil der Katholiken liegt bei 66 %. 

Der 31. 0ktober und der 01. November waren Feiertage. Ich nutzte den 01. November für einen kleinen Ausflug ins Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen. Ich kann Sie an dieser Stelle nur dazu ermuntern, auch im Herbst die wunderschöne Parkanlage zu besuchen; ebenso lädt die dortige Gastronomie zum Verweilen ein.

Gestern Morgen fand dann ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt (LAG), Hans-Joachim Müller, und unserem Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab statt. Hier ging es um die weitere Zusammenarbeit mit der LAG. Die LAG Pro Ehrenamt initiierte vor 17 Jahren die Einrichtung der Ehrenamtsbörsen in den Landkreisen. Unsere Ehrenamtsbörsen haben  sich bewährt, sie dienen als Netzwerk- und Beratungsstelle im Ehrenamt. Diese Förderung des Ehrenamtes ist wichtig, denn ohne das Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft ärmer. Unsere Ehrenamtsbörse sorgt mit ihren vielfältigen Angeboten für eine ausgezeichnete Unterstützung des Netzwerkes der Vereine im Landkreis Apropos Ehrenamt: Noch bis Ende des Jahres können sich Vereine um den Ehrenamtspreis 2018 bewerben. Mehr Infos finden Sie hier. Im Anschluss besuchte mich das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, Helmut Kneppe. Das Kuratorium wurde 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke und seiner Ehefrau Wilhelmine gegründet. Das KDA gestaltet durch seine Arbeit eine humanere Gesellschaft eines langen und selbstbestimmten Lebens aktiv mit und stärkt damit auch das wertschätzende Zusammenleben von Menschen jeden Alters. Als Ideengeber und Vorreiter von innovativen Lösungsansätzen leistet das KDA wertvolle Dienste für das Gemeinwesen. Der demografische Wandel wird dabei ausdrücklich als Chance verstanden. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe ist ein eingetragener Verein. Die Vereinsmitglieder werden vom Bundespräsidenten berufen. Neben vielen Projekten zeichnet sich das KDA durch ein umfassendes, fachlich fundiertes Leistungsangebot aus: Beratung und Dienstleistung gehören ebenso dazu wie Qualifizierung und Bildung sowie auch praxisnahe Veröffentlichungen. Natürlich kam im Rahmen unseres Austausches auch die demografische Entwicklung des Landkreises Neunkirchen zur Sprache. Hier bot das KDA für eine Kooperation an. Den Kontakt zum Kuratorium Deutsche Altershilfe stellte der langjährige Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des VdK Saarland Armin Lang her, der ebenfalls an diesem interessanten Gespräch teilnahm. Danach ging es zum sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum nach Neunkirchen, wo mir ein sehr innovatives Bildungsprojekt PERLE vorgestellt wurde. Das TGSBBZ Neunklirchen startet als erstes saarländisches Berufsbildungszentrum mit dieser neuen pädagogischen Methode der individuellen Förderung. Auszubildende zur Kinderpflegerinnen und –pfleger präsentieren ihre persönlichen Lernerfahrungen (PerLen) in Form eines wissenschaftlich weiterentwickelten Portfolios und erhalten durch das Feedback von Mitschülern/innen, Erziehungsberechtigten und Außenstehenden eine besondere Form der Selbstbestätigung. Das Projekt ergänzt schulische Bildung durch Werteerziehung und ist sinnbasierend mit dem Ziel der Stärkung von Selbstbeachtung, um Selbstsicherheit, Selbstverantwortung und wesentlichen sozialen Eigenschaften. Die Präsentationen der jungen Menschen begeisterten mich und zeigten, wie wichtig ganzheitliche Bildung ist. Das Ende meines gestrigen Arbeitstages stellte die Sitzung des Kreisausschusses dar, in der einige Tagesordnungspunkte - der in der nächsten Woche stattfindenden Kreistagssitzung – vorberaten wurden, aber auch Vergaben und die Freigabe von Haushaltsmitteln im Sozialbereich sowie Zuschüsse für allgemeine Maßnahmen der Altenhilfe wurden beschlossen. So fördern wir u. a.  57 Seniorenbegegnungsstätten, in denen hervorragende Arbeit geleistet wird. Auch wurden zahlreichen Institutionen, Vereinen und Verbänden Zuschüsse gewährt. Vom Sozialverband VdK, über den Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland bis hin zum Saarländischen Turnerbund erhalten die Institutionen und Vereine Zuschüsse des Kreises, ohne die eine Weiterführung ihrer wichtigen Arbeit nicht möglich wäre.


Heute konnten Sparkassendirektor und Stiftungsmanager Volker Fistler und ich heute eine Spende an die Bürgerstiftung entgegen nehmen. Der zweite Vorsitzende von fit4charity, Dirk Boudier, überreichte 2.750 Euro des Erlöses der diesjährigen FARK an die Stiftung für Bürger im Landkreis. Neben internen Rücksprachterminen widmete ich mich heute der Büroarbeit. Später werde ich den Gala-Abend des Günter-Rohrbach-Filmpreises besuchen.


Am Sonntag bin ich in Eppelborn zu Gast. Gemeinsam mit unserer saarländischen Sozialministerin Monika Bachmann verkaufe ich im Café Resch 650 leckere Schokotartes zugunsten der Aktion „Herzenssache“, der Kinderhilfsaktion des SR und des SWR. Dieses Engagement der Familie Resch finde ich beispielhaft. Der Verkauf startet um 14.00 Uhr.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


27.10.2017: Der Haushalt lässt grüßen

Vor einigen Wochen hatte die WFG bereits die Kamapgne "Hände hoch für's Handwerk" vorgestellt - in den kommenden Monaten sind viele Aktionen zur Stärkung des Handwerks geplant
Verabschiedung der Schulleiterin des Ottweiler Gymnasiums Frau Spurk
Ausstellungseröffnung "Geschmacksache" von Karin Scherer im Landratsamt
Ausstellungseröffnung von Willi Kurz

Diese Arbeitswoche stand schon ganz im Zeichen des Haushaltes, der dem Kreistag noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Los ging es am Montagmorgen mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem aktuelle Themen rund um die Aufgaben unserer Kreisverwaltung besprochen wurden. Diesem Jour fixe schloss sich dann eine interne Landrätekonferenz im Saarbrücker Schloss an. Diese Konferenzen finden regelmäßig statt und bieten die Möglichkeit, sich mit der Kollegin und den Kollegen intensiver zu bestimmten Themen auszutauschen. Zurück in Ottweiler leitete ich die Sitzung des ÖPNV-Ausschusses. In dieser Sitzung ging es um den öffentlichen Personennahverkehr. Hier stellten wir das neue Projekt Seniorenlotsen vor. Darüber habe ich bereits im vergangenen Blog berichtet. Es ist ein Projekt, das mobilitätseingeschränkten Menschen mehr Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr ermöglicht und ihnen damit auch mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnet. Beginn der Maßnahme ist Anfang November.  Aber auch der Geschäftsführer unserer Neunkircher Verkehrsgesellschaft, Pascal Koch, berichtete über aktuelle Themenfelder.

Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen der Haushaltsvorberatungen. Verschiedene Ämter stellten ihre Haushaltsplanungen vor, die dann gemeinsam mit dem Team der Finanzverwaltung besprochen bzw. auch hinterfragt wurden, denn – das wissen wir alle – diese Finanzplanungen haben oftmals Auswirkungen auf die Kreisumlage. Daher ist es wichtig, effizient und mit Augenmaß zu planen, um die Städte und Gemeinden nicht unnötig zu strapazieren. Allerdings gestaltet sich dies nicht immer so einfach, da ja bekanntlich 95 % aller Aufgaben eines Landkreises Pflichtaufgaben sind, deren Wahrnehmung  gesetzlich verpflichtend ist. An diesem Tag stand die Haushaltsplanung des Personalamtes, des Bereiches Bauen und Schulen sowie Umwelt an. Am Abend wurde dann im Landratsamt in Neunkirchen von Heinz Müller vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) das Gutachten zur Überprüfung  der Jugendhilfe vorgestellt. Auch über dieses Gutachten „Neue Wege der Jugendhilfe“ habe ich an dieser Stelle schon oftmals gesprochen. Hier wollten wir den Mitgliedern der Räte aller Kommunen im Kreis Gelegenheit geben, sich intensiv mit der Thematik Jugendhilfe auseinanderzusetzen. Leider war die Resonanz auf diese Veranstaltung recht gering. Die Ratsmitglieder, die vor Ort waren, nahmen das Angebot gerne in Anspruch und ließen sich das Thema rund um die Jugendhilfe näher erläutern. Solch ein transparenter Austausch ist mir persönlich sehr wichtig, denn nur so kann man die komplexe Materie Jugendhilfe und ihre vielfältigen Aufgaben erfassen.  

Am Mittwoch tagte dann der Aufsichtsrat der Fahrzeug-Service-Neunkirchen GmbH (FS/N). Diese Gesellschaft wurde 2005 gegründet, damals als Werkstattgesellschaft der Neunkircher Verkehrs GmbH, der Saarpfalz-Bus GmbH und den privaten Omnisbusunternehmen Hermann Zarth und Dieter Schmidt. Ziel ist es, dass diese Werkstatt dafür sorgt, dass die wirtschaftliche Instandhaltung der Omnibusse sichergestellt ist. Längst ist diese Gesellschaft fest etabliert und betreut auch weitere Kunden. Nach der Aufsichtsratssitzung, die den Jahresabschluss 2016 feststellte, tagte die Gesellschafterversammlung. Am Nachmittag eröffnete ich die  Fachkonferenz des ambulanten Kinderhospizdienstes Saar, die zum wiederholten Mal im Landratsamt in Neunkirchen tagte. Hier wurde sich mit einem Thema beschäftigt, das einem unter die Haut geht.  Die Fachkonferenz stand unter dem Thema:  Mit Kindern übers Sterben reden.  Als Vater will ich mir nicht vorstellen was wäre, wenn mein Kind sehr krank wäre?   Eine unwirkliche Situation,  die alles auf den Kopf stellt, die sprachlos macht, denn auch das Kind will Antworten in dieser Situation. Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Hospizhelfer wurden durch eine kompetente Referentin intensiv auf das schwierige Thema vorbereitet. In meinem Grußwort ging ich auf die grundsätzliche Relevanz der Thematik ein. Denn Sterben ist leider kein gesellschaftliches Thema. Es passt  irgendwie nicht in unsere hochglanzpolierte Welt. Es kommt vor, dass wir alle jung, attraktiv und gesund bis ins hohe Lebensalter sind – so jedenfalls suggeriert es uns oftmals die Werbung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Abschiednehmen immer noch ein Tabu darstellt; ein endgültiger Abschied passt nicht in unsere Zeit. Wir werden demografisch gesehen immer älter, aber das wirkliche Ende bleibt öffentlich außen vor. Auf die Gesamtthematik gab diese Konferenz Antworten. Deshalb war es wichtig, allen, die sich in der Hospizhilfe engagieren, herzlich zu danken. Es ist kaum zu ermessen, was diese Menschen für unsere Gesellschaft leisten; solche Arbeit hat höchste Anerkennung verdient. Im Anschluss traf ich mich dann mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Markus Groß, dem Geschäftsführer der WFG Klaus Häusler und Hans-Ulrich Thalhofer vom Umweltzentrum Saarbrücken, ein Zentrum der Handwerkskammer, um über eine wichtige Kampagne zu reden. Im kommenden Jahr ist eine Kampagne zur Stärkung des Handwerks mit Veranstaltungen rund um das Thema Energieeffizienz geplant. Derzeit ist die Handwerkskammer im engen Dialog mit den Bürgermeistern in den Gemeinden. Auch unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft stellt Verbindungen zu den Unternehmen her und bringt sich in die Planung ein. Ich halte diese Kampagne für sehr wichtig, denn sie wird zeigen, welche Chancen das Handwerk für unseren Landkreis bereithält.

Gestern wurden die internen Haushaltsvorberatungen fortgesetzt. Hier standen die Teilhaushalte unseres Kreissozialamtes und unseres Kreisjugendamtes zur Beratung. Es wurde wieder deutlich, wie umfangreich das Leistungsspektrum unserer Verwaltung ist und wie viele elementare Leistungen, auf die die Bürgerinnen und Bürger angewiesen sind, von unserer Kreisverwaltung realisiert werden. Dies macht sich natürlich in unserem Haushalt bemerkbar. Ohne diese staatlichen Leistungen wären viele private Haushalte nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Gleiches gilt auch für die Jugendhilfe, die junge Menschen und ihre Familien intensiv begleitet. Gerade hier erhoffen wir uns durch die Neuorientierung der Jugendhilfe einen präventiveren Ansatz, der letztendlich der Stärkung der Familien dient. Danach war ich als Vertreter des Schulträgers bei der Verabschiedung der Direktorin des Gymnasiums Ottweiler, Frau Spurk, zu Gast. In meinem Grußwort würdigte ich die Verdienste von Frau Spurk. Mein Team der Verwaltung und ich lernten sie als sehr gradlinige, offene und konstruktive Persönlichkeit kennen, der es immer nur um ihre Schule ging. Ihre Schule, das Ottweiler Gymnasium, das sich als kleinstes Gymnasium im Landkreis immer wieder behaupten muss. Umso wichtiger ist es, dass es Frau Spurk und dem Kollegium der Schule gelungen ist, der Schule ein besonderes Profil zu geben. Ein kleines Gymnasium mit einer besonderen Ausstrahlung – oder wie es das Saarland-Marketing formuliert: „Großes entsteht immer im Kleinen.“ Das Ottweiler Gymnasium ist am Puls der Zeit. Im Zentrum des schulischen Lebens steht Bildung auf gymnasialem Niveau, dabei werden Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler aktiv gefördert.

Danach traf ich mich mit Bürgermeistern des Landkreises Neunkirchen, des Regionalverbandes und des Landkreises St. Wendel, um die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Grünschnittkompostierung aufzuheben. Hintergrund war eine Novellierung des EVS (Entsorgungsverband Saar). Diese hatte zur Folge, dass wir ab 01.01.2018 für Städte und Gemeinden die Grünschnittkompostierung nicht mehr durchführen. Über viele Jahre hinweg war dies eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit gewesen. Verantwortlich für den praktischen Teil der Grünschnittkompostierung war das Team unseres Kreisumweltamtes. Diese Aufgabe geht nun auf den EVS über. Zum Schluss des Arbeitstages stand die Kunst im Vordergrund. Die Merchweiler Künstlerin Karin Scherer stellt bis zum 17. November im Landratsamt in Ottweiler ihre Arbeiten aus. Sie studierte in Saarbrücken an der Fachhochschule für Grafik und Design und durchlief die vom Bauhaus geprägte Grundlehre von Prof. Oskar Hol-weck. Ihre Werke sind kraftvoll und sehr farbenfroh. Diese Ausstellung ist während den Bürozeiten zu besuchen. Danach ging es nach Neunkirchen zu einer Ausstellung, zu der die Bank 1 Saar eingeladen hatte. Mit dieser Ausstellung würdigt sie den Neunkircher Künstler Willi Kurz, der derzeit auch im Hüttenstadt Museum der Stadt ausstellt. Willi Kurz kann auf eine Vielzahl von Wand- und Fenstergestaltungen zurückblicken. Auch bei den Gebäuden im Landkreis Neunkirchen hat er seine Spuren hinterlassen. So gestaltete er eine Wand in unserem technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum in Neun-kirchen.

Der heutige Tag stand in erster Linie im Zeichen der Fortbildung. Als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen muss ich sicherstellen, dass ich mich regelmäßig weiterbilde. Gemeinsam mit dem Verwaltungsrat fand eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung im CFK in Spiesen statt. Wenn dieser Blog erscheint bin ich zu Gast im Rathaus in Wemmetsweiler. Dort stellt Alexander Petto einen innovativen 3D-Drucker vor. Dieser 3D-Drucker ist etwas Besonderes, da er sehr professionelle Ergebnisse liefert und dazu noch erschwinglich ist. Ich schätze den Service von Herrn Petto sehr, da er im Vorfeld des Alex-Deutsch-Preises für die Realisation des Preises verantwortlich ist. Dank seiner Unterstützung konnten wir ein beeindruckendes Kunstwerk des japanischen Künstlers Seiji Kimoto als Miniatur detailgetreu im 3D-Druck produzieren lassen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


20.10.2017: Kunterbunte Woche

Die IG Metall spendete 1.000 Euro hälftig an die Bürgerstifung und die Lebenshilfe St. Wendel
Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 15-jährigen Bestehen des Hospizdienstes Saar
Die Projektpartner von mobisaar stellten der Presse das neue Projekt im Landkreis Neunkirchen vor.
Schülerinnen und Schüler der "1. iPad-Klasse" am Steinwald-Gymnasium zeigten Bildungsminister Ulrich Commerçon und Landrat Meng die neuen Unterrichtsmedien
Landrat Sören Meng, die Bürgermeister sowie die Projektverantwortlichen stellten der Presse das Projekt HerzGesund vor. Das Foto zeigt von links nach rechts Markus Fuchs, Jörg Aumann, Rainer Pirrung, Landrat Sören Meng, Anja Stuppi (Landkreis lebt gesund), Gerd Müller (HerzGesund) und Silke Jene (Vitalregion).

Die neue Woche begann für mich mit der Akademie-Ausschusssitzung des Sparkassenverbandes Saar, dem ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen angehöre.  Nach diesem Termin in Saarbrücken standen dann verwaltungsinterne Abstimmungstermine an, ehe es dann nach Neunkirchen zur IG-Metall Geschäftsstelle ging. Dort nahm ich einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro für unsere Bürgerstiftung des Landkreises Neunkirchen entgegen. Diese Bürgerstiftung ist erst durch unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ermöglicht worden. Die IG Metall führte Anfang des Jahres eine Beschäftigtenbefragung durch; pro abgegebenem Fragebogen gab es einen gewissen Spendenbetrag, der jeweils hälftig unserer Bürgerstiftung und der Lebenshilfe im Landkreis St. Wendel zu Gute kam. Am Nachmittag tagte dann der Rechnungsprüfungsausschuss, der sich mit dem Jahresabschluss 2014 beschäftigte. Um diesen Jahresabschluss festzustellen, muss ein besonderer Vorsitzender aus den Reihen der Ausschussmitglieder gewählt werden. Diesen Wahlvorgang begleitete ich.

Um den Arbeitsmarkt im Landkreis Neunkirchen ging es in einer Besprechung am Dienstagmorgen, an der neben unserer Sozialdezernentin, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Herr Haßdenteufel, und die Geschäftsführerin des Jobcenters Neunkirchen, Frau Sauerbrey, teilnahmen. Derzeit laufen zahlreiche Beschäftigungsmaßnahmen, aber natürlich war auch das Thema Integration in den Arbeitsmarkt Thema. Spannend ist die Frage, wie es mit den Fördermöglichkeiten für den zweiten Arbeitsmarkt im kommenden Jahr aussieht. Hier wird eine neue Bundesregierung sicherlich eigene Akzente setzen wollen. Im Anschluss tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer von Saarland Marketing, Herrn Lang, aus. Saaris ist vertrauensvoller Partner im Bereich von Land(auf)Schwung, wo Saaris ein Welcome-Center für den Landkreis Neunkirchen betreibt. Hier habe ich im vergangenen Blog über die Freecards-Aktion berichtet. Ziel unseres Welcome-Centers ist es, für unsere Region zu werben und die Vorzüge für Arbeitnehmer aber auch ansiedlungswillige Unternehmen darzustellen. Gute Unterstützung erfahren wir von Saaris auch bei der Konzeption der Regionalmarke für den Landkreis Neunkirchen. Ich hoffe, es wird uns gelingen, dass der Landkreis Neunkirchen im kommenden Jahr die Regionalmarke präsentieren kann. Mein Arbeitstag endete mit der Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung. Hier stand in erster Linie die Planung für die Verleihung des ersten Alex-Deutsch-Preises am 14. November 2017 an.

Am Mittwoch tagte der Aufsichtsrat der Tourismus Zentrale Saarland, der sich mit aktuellen Fragen rund um den Tourismusstandort Saarland beschäftigte. Es bleibt festzustellen, dass sich der Tourismusstandort weiterhin gut entwickelt; steigende Übernachtungszahlen sind hier ein eindrucksvoller Beleg. Auf ein kleines Video will ich an dieser Stelle hinweisen, das im Rahmen eines Workshops von jungen Instagram-Künstlern entstanden ist und das unbekannte Perspektiven unseres Saarlandes zeigt: https://www.youtube.com/watch?v=oSLX1I6ukRs

Am Mittwochnachmittag  war ich beim ambulanten Hospizdienst Saar in Neunkirchen-Kohlhof. Das Ambulante Hospiz feierte seinen 15. Geburtstag. Der Landkreis Neunkirchen als Kooperationspartner gehört dieser Einrichtung bereits seit 14 Jahren an. Ich nahm diese Gelegenheit zum Anlass, mich bei allen Menschen, die sich für den Hospizgedanken engagieren, zu bedanken. Es geht darum, gerade den Menschen in ihrer letzten Lebensphase mehr Lebensqualität zu geben und auch den Angehörigen Trost und Hilfe zu spenden. Leider wird über das Sterben in unserer Gesellschaft wenig gesprochen; es ist immer noch ein Tabu-Thema. Daher ist die Hospizbewegung mitten in unserer Gesellschaft für mich eine rettende Insel. Die dort Tätigen widmen sich Tag für Tag in ihrer Arbeit den Todkranken aber auch den Umgang mit ihren Angehörigen. Sie helfen den Menschen, den letzten Schritt zu gehen – mit Würde, mit Lebensqualität und mit der Gewissheit, dass man nicht alleine ist. Daher ist Hospizarbeit ein Segen für uns alle. Das ambulante Hospiz hat in den wenigen Jahren seines Bestehens unsere Gesellschaft bereichert. Hier verdienen alle, die sich hier engagieren, große Anerkennung. Am Mittwochabend eröffnete ich dann – gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Armin König – die 3. Filmwoche zum Thema „positiver Blick aufs Älterwerden“.  Veranstalter war hier das Sozialministerium in Kooperation mit Saarland Medien und unserem Landkreis. Ziel dieser Filmwoche ist es, Spielfilme zu zeigen und Mut zu machen, sich positiv mit dem Thema Älterwerden auseinanderzusetzen. Ich freue mich sehr, dass das Kino mit vielen film- und themainteressierten Bürgerinnen und Bürgern besetzt war. Die frühere Ministerin und heutige Filmproduzentin, Frau Barbara Wackernagel-Jacobs, sprach mit allen Kooperationspartnern über das Thema Älterwerden in der Gesellschaft. Ich betonte, dass gerade ältere Menschen eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielen, denn wir können alle von der Lebenserfahrung profitieren. Daher muss es uns gelingen, Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubinden. Auf dieses Know-how kann unsere Gesellschaft nicht verzichten. In diesem Zusammenhang leisten unsere Leitstelle Älter werden, aber auch unsere Ehrenamtsbörse wichtige Arbeit und sind ebenso wichtige Ansprechpartner.

 

Gestern fand dann die Pressekonferenz von mobisaar statt. Das Projekt „mobisaar“ bietet einen kostenlosen Lotsen-Begleitservice für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an.  Aktuell ist die Dienstleistung der mobisaar-Lotsen schon im Regionalverband Saarbrücken und dem Saarpfalz-Kreis verfügbar. Ab dem 6. November 2017  wird es das mobisaar-Angebot auch im Landkreis Neunkirchen geben. Mit diesem neuen Service leisten wir einen aktiven Beitrag für ältere, mobilitätseingeschränkte Menschen im Landkreis Neunkirchen. Hier geht es auch um Teilhabe. Es müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine eigenständige Gestaltung des Lebens – auch im Alter – ermöglichen. Neun Partner arbeiten im Projekt „mobisaar“ zusammen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Saarbahn GmbH koordiniert wird. Die Idee hierzu stammt vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) und wird in unserem Landkreis federführend durch die NVG unterstützt. Nach der Pressekonferenz ging es zum Steinwald-Gymnasium, wo die erste iPad-Klasse im Saarland eingerichtet wurde. Durch eine großzügige Spende der Sparkasse Neunkirchen können die Schülerinnen und Schüler den Unterricht zukünftig mit ihren iPads gestalten. Dem Bildungsminister Ulrich Commerçon und mir wurde anschaulich dargestellt, wie moderne Medien den Unterricht bereichern. Als Schulträger sind wir gefordert hier gute Rahmenbedingungen in technischer Hinsicht zu schaffen. Dies geht allerdings nicht ohne Unterstützung des Bundes und des Landes, denn um auf der Höhe der Zeit sein zu können, muss auch einiges investiert werden. Hier haben wir als Schulträger in den letzten Jahren unsere Hausaufgaben gemacht, sind allerdings in Zukunft weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Gestern Nachmittag war ich dann bei der Frauenhilfe in Wiebelskirchen zu Gast, die mich eingeladen hatte, um über die Aufgaben des Landkreises mehr zu erfahren. Die Leiterin unserer Leitstelle Älter werden, Frau Hoffmann, stellte anschließend den zahlreichen Frauen das breite Basisangebot unserer Leitstelle Älter werden vor.

Heute Morgen standen zahlreiche verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe am Mittag die Pressekonferenz zu einem tollen Projekt, das sich „Herzgesund“ nennt, stattfand.  Der Landkreis Neunkirchen und seine Städte und Gemeinden haben beschlossen sich gemeinsam für das Projekt „HerzGesund“ zu engagieren. Konkrete Veranstaltungen und Aktionen in den einzelnen Kommunen sind bereits in Planung. Die große Auftaktveranstaltung findet am 9. November im Rahmen der bundesweiten Herzwochen und kreisweiten Vitalwoche um 19 Uhr in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt. Veranstaltungen in Eppelborn (14.12.2017), Schiffweiler (27.01.2018) und Illingen (25.02.2018) sind bereits terminiert. In Ottweiler, Spiesen-Elversberg und Merchweiler sind ebenfalls Aktionen im Frühjahr des nächsten Jahres angedacht. Die Kampagne „HerzGesund“ hat sich zum Ziel gesetzt, HerzSichere und HerzGesunde Orte zu schaffen. Solche Orte können zum Beispiel Vereine, Unternehmen, Schulen, Städte und Gemeinden, auch ein ganzer Landkreis, sein. Das Thema Herzgesundheit betrifft uns alle – hier besteht Handlungsbedarf; sei es in der Prävention, als auch was die Infastruktur an Defribrilatoren angeht. Daher ist diese Initiative wichtig und stärkt unsere Vitalregion Neunkirchen. Mich überzeugt der präventive Ansatz des Projektes. Soeben war ich dann beim Verbandstag des Saarländischen Betriebssportverbandes in Neunkirchen zu Gast. Hier würdigte ich die gute Arbeit der vergangenen 30 Jahre. Der Präsident des Verbandes Paul Georg versteht es, dem Betriebssport  eine breite Lobby zu geben. Dem Thema „ betriebliches Gesundheitsmanagement“ kommt hier eine bedeutende Rolle zu. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich auf der Eröffnung der Ausstellung von Seiji Kimoto. Der japanische Künstler, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden ist, präsentiert  eine Retroperspektive in der Städtischen Galerie Neunkirchen. In dieser Ausstellung würdigt die Kreisstadt Neunkirchen das große künstlerische Schaffen von Kimoto. Seiji Kimoto beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Themenkomplex Macht und Ohnmacht; seine Werke im öffentlichen Raum berühren Menschen und regen zum Nachdenken an.

Am morgigen Abend  bin ich bei der saarländischen Bahai-Gemeinde in Neunkirchen zu Gast. Ich bin gespannt, wie dort das Jubiläum der Gründungsväter der Bahai-Religion gefeiert wird.  Das Bahaitu ist eine weltweit verbreitete Religion mit rund acht Millionen Anhängern, die sich auf die Lehren des Religionsstifters Bahāʾullāh (1817–1892) berufen und nach ihm als Bahai bezeichnet werden.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


13.10.2017: Vielfalt erleben – Woche für Woche

Landrat Sören Meng und Christina Strauss, Projektleiterin des Welcome Centers stellen die Karten mit Motiven aus der Region vor, die bald in Saarbrücken, Trier, Kaiserslautern, Köln und Stuttgart verteilt werden.
Übergabe der neuen Meldeempfänger an die Notfallseelsorger im Landkreis Neunkirchen
Vertreter des Bauernverbandes Saar zu Gast im Landratsamt

Nach schönen Urlaubstagen standen am Montag überwiegend hausinterne Termine an. Gleich dreimal händigte ich diese Woche langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für 25 – bzw. 40 jährige Dienstzugehörigkeit Urkunden aus. Diese Termine sind immer sehr spannend, da sich in dieser Zeit die öffentliche Verwaltung sehr verwandelt hat und natürlich in den Gesprächen auch immer wieder auch Anekdoten „aus alten Zeiten“ zur Sprache kommen. Wie bereits im letzten Blog kurz erwähnt, arbeitet die Kreisverwaltung zurzeit mit Hochdruck an der Aufstellung des Haushaltsplanes 2018. Dieser Haushalt soll in der letzten Kreistagssitzung im Dezember verabschiedet werden. Hier muss unsere Finanzverwaltung im Vorfeld mit allen Fachämtern die jeweilige Finanzplanung besprechen, ehe dann in wenigen Wochen zunächst verwaltungsintern die Ansätze beraten und diese dann später mit den Bürgermeistern und den politischen Vertretern des Kreistages eingehend erörtert werden.

Auch am Dienstag war ich überwiegend im Landratsamt unterwegs. Hier standen Gespräche in Sachen Schulen und Schulentwicklungen auf dem Programm. Auch fand ein verwaltungsinternes Jour fixe statt. Am Nachmittag besuchte mich Frank Casciani, der in Eppelborn ein eigenes Biermuseum betreibt, um kurz über die Entwicklung seines privat geführten Museums zu berichten. Dieses Museum ist klein aber fein und erfreut sich großer Beliebtheit. Hier finden mittlerweile zahlreiche Aktionen statt, die auch von Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Neunkirchen gut angenommen werden. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses tolle Engagement im Zeichen der Bierkultur.

Am Mittwoch stellte mir die Projektleiterin der Willkommensregion Neunkirchen, Christina Strauss, die neuen sogenannten Freecards – die Werbung für unseren Landkreis machen – vor. 84.000 Postkarten mit Motiven aus dem Landkreis Neunkirchen werden in einer zweiwöchigen Kampagne in Saarbrücken, Trier, Kaiserslautern, Köln und Stuttgart verteilt, um aktiv für unsere Region zu werben. Finanziert und umgesetzt wird die Aktion über das Projekt Land(auf)Schwung und dem Projektträger saaris. Saaris koordiniert im Rahmen des Land(auf)Schwung-Startprojektes „Welcome-Center“ das Standortmarketing für den Landkreis Neunkirchen. Ich freue mich sehr, dass dieses Bundesprojekt eine solche Marketingkampagne ermöglicht. Im Anschluss tagte dann das Team Führungskräfte der Kreisverwaltung. Hier traf ich mich mit den Führungskräften der Kreisverwaltung, um über aktuelle Themen rund um unsere Verwaltung zu reden. Die neuen serviceorientierten Öffnungszeiten werden mittlerweile gut angenommen, auch Themen der Zukunft wie zum Beispiel das papierlose Büro oder auch die Förderung von sogenannten Heimarbeitsplätzen waren u. a. Gesprächsthemen. Danach fanden  im Rahmen der Haushaltsvorberatungen – weitere Gespräche mit Abteilungsleitern und Dezernenten statt. Am Nachmittag tagte das Entscheidungsgremium unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung, um über neue Projekte bzw. über eine Verlängerung bereits bestehender Projekte zu beraten. Durch die zusätzlichen Mittel die uns der Bund zur Verfügung gestellt hat, sind einige Projektträger in der Lage, manche ihrer Aufgaben zu erweitern und damit noch mehr für unsere Region zu tun. Am Mittwochabend übergab ich dann der Einsatzgruppe Neunkirchen der Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland Meldeempfänger für ihre Einsätze in Krisen- und Notfallsituationen. Diese wichtige Gruppe wird zur Betreuung von Angehörigen nach schweren Unfällen oder Todesfällen sowie zur Überbringung von Todesnachrichten zusammen mit der Polizei eingesetzt, aber auch der Dialog mit den Hilfskräften nach schweren Einsätzen gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Bislang wurden die Notfallseelsorger über ihre privaten Handys zu ihren Einsätzen gerufen. Mit Inbetriebnahme der integrierten Leitstelle und der damit verbundenen Verschlüsselung von Einsatzdaten war es notwendig, die Alarmierung über Meldeempfänger zu gewährleisten. Mit der Inbetriebnahme der neuen Meldeempfänger erfolgt eine deutliche Verbesserung der Erreichbarkeit der Notfallseelsorge. An dieser Stelle ist es mir ein besonderes Anliegen, das Engagement der Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger hervorzuheben. Sie engagieren sich sehr in unserem Netzwerk der Hilfsorganisationen im Landkreis Neunkirchen und sind unverzichtbar.

Gestern besprach ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH, Herrn Jacob, dem Steuerberater und dem Leiter unserer Finanzverwaltung Olaf Niesen den Jahresabschluss 2016 der Gesellschaft. Unsere AQA leistet seit vielen Jahren wichtige Arbeit und qualifiziert und beschäftigt Langzeitarbeitslose. Unter anderem ist die AQA auch für unser Projekt Land(auf)Schwung sehr engagiert und stellt im Rahmen des Upcycling-Centers neue Produkte her, die sehr gut angenommen werden. Die Beschäftigung im sogenannten zweiten Arbeitsmarkt ist sehr wichtig und wird hoffentlich auch in Zukunft weiter Bestand haben. Hier ist es wichtig, dass von Bundesseite ausreichend Mittel für solche Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen der unterschiedlichen Projekte arbeiten wir vertrauensvoll  mit der Agentur für Arbeit zusammen. Später tauschte ich mich mit der Schulleiterin des Gymnasiums Ottweiler, Rebecca Spurk, die demnächst in ihren wohlverdienten Ruhestand geht, aus. Das Gymnasium Ottweiler hat sich als kleinstes Gymnasium im Landkreis gut entwickelt und behauptet sich mit seinem guten Angebot. Danach ging es nach Landsweiler-Reden, wo eine Besprechung mit dem Standortmanager des Erlebnisortes Reden, Bürgermeister Markus Fuchs und Verantwortlichen der RAG sowie dem Werkleiter der TKN standfand. Hier ging es unter anderem um die Schaffung weiterer Parkplätze im Umfeld der Halden. Derzeit wird hier am Standort von Seiten der RAG viel gearbeitet; eine Halde wird zurzeit rekultiviert, diese Maßnahme wird voraussichtlich im nächsten Jahr abgeschlossen sein.

Heute Morgen informierte mich der Bauernverband Saar über seine Arbeit. In Kooperation mit dem Kreisumweltamt unterstützen wir den Verband seit Jahren auch mit einem finanziellen Beitrag. Der Kreisvorsitzende des Bauernverbandes ist Georg Neufang. Zurzeit gibt es im Landkreis rund 130 Betriebe auf einer Fläche von rund 7.300 ha, der Grünlandanteil beträgt 58,4 %. Wie auf der Webseite des Bauernverbandes zu erfahren war, gibt es derzeit an Tierbestand 5.600 Rinder, 900 Schweine, 1.800 Schafe, 600 Pferde und 25.750 Hühner. Leider gehen die Mitgliederzahlen des Bauernverbandes in den letzten Jahren kontinuierlich zurück. Der Bauernverband ist für die Landwirte eine eigenständige und qualitativ hochwertige Vertretung ihres Berufsstandes auf den sich die Mitglieder verlassen können. Themen waren unter anderem die Entwicklung des Milchpreises, die Zunahme von sogenannten invasiven Pflanzenarten, wie die gefährliche Pflanze Bärenklau und die zunehmende Beeinträchtigung landwirtschaftlicher Flächen durch Wildschweine, die sich stark vermehren. Ich nutzte die Gelegenheit, um auf den Aufbau einer Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen hinzuweisen. Hier zeigten meine Gäste großes Interesse und sagten Unterstützung zu.  

Morgen Nachmittag werde ich in der Seelbachhalle in Wustweiler zu Gast sein. Hier wird ein besonderer Geburtstag gefeiert. Das Benefizfestival „Wustock“ wird stolze 20 Jahre alt. Über 150.000 Euro kamen im Dienste der guten Sache in den letzten Jahren zusammen. Allen Verantwortlichen herzlichen Dank für das große ehrenamtliche Engagement zum Wohle unserer Gesellschaft.

Am Sonntag heißt es dann: „Wandern mit dem Landrat“. Rund um den Erlebnisweg „Rund ums liebe Vieh“ in Illingen gibt es sehr viel zu erleben. Los geht es um 9 Uhr an der Sportlerklause in Hirzweiler. Die Länge unserer Wanderung beträgt rund 7 km. Während der Wanderung erfahren die Teilnehmer/-innen allerlei Wissenswertes zum Thema Landwirtschaft. Es geht vorbei an Bauernhöfen mit Wiesen und Weiden. Einer der Höhepunkte wird sicherlich die  Dorf- und Schaukäserei Hirztaler mit einer Käseverkostung sein. Ich freue mich sehr auf diese Wanderung und danke unserer Tourismus- und Kulturzentrale für die gute Organisation.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes und sonniges Herbstwochenende

und grüße Sie herzlich.

 

Ihr Sören Meng


29.09.2017: Der 80. Blog

Die Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule Ottweiler erhielt das Berufswahlsiegel
Die Lesung von André Noltus im historischen Sitzungssaal wurde gut besucht
Landrat Sören Meng mit Gerd Heil vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und Geschäftsführer Adalbert Ott
Landrat Meng besuchte die virtuelle „Das ERBE on Tour – 250 Jahre Bergbau im Saarland“ Ausstellung

 Schon zum 80. Mal veröffentliche ich an dieser Stelle mein Landrats Blog. Ich habe versprochen, als ich zum Landrat gewählt worden bin, meine Arbeit transparent zu gestalten. Landrat zu sein, ist viel mehr als öffentliches repräsentieren. Gemeinsam mit der Kreisverwaltung und natürlich den politischen Verantwortlichen im Kreistag gestalten wir aktiv die Zukunft unserer Region. Auch um dies zu dokumentieren, schreibe ich jeden Freitag diesen Blog, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.

 

Am Montag standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Abend war ich dann beim Lions Club Saar-Ost  in Neunkirchen zu Gast. Ich stellte in einem Vortrag die Aufgaben der Landkreise dar. Auch hier stellte ich fest, dass unsere Themenvielfalt, mit der wir uns beschäftigen, oftmals nicht bekannt ist. Die Kreisverwaltung wird beispielsweise  verstärkt mit unserer Zulassungsstelle als markantes, äußeres Zeichen verknüpft. Eine lebhafte, interessante Diskussion über die Herausforderungen für unsere Gesellschaft schloss sich an.

 

Am Dienstag war ich an der Gemeinschaftsschule Anton Hansen zu Gast. Zu dieser Schule habe ich selbst einen sehr persönlichen Bezug, da ich die ehemalige Kreisrealschule Ottweiler von 1989 bis 1991 besuchte. Kürzlich wurde der Anton-Hansen-Schule  das Berufswahlsiegel verliehen. Dieses Siegel erhalten Schulen, die sich sehr im Rahmen der Berufsorientierung engagieren. Schülerinnen und Schüler werden Praktika und umfassende berufliche Orientierungshilfen mit Unterstützung des Bildungs- und Wirtschaftsministeriums, der Kammern,  der Betriebe und natürlich der Schule vermittelt. Das Berufswahlsiegel ist daher ein äußeres Zeichen für die gute Arbeit unserer Kreisschule. Herzlichen Dank den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern. Für mich hatte die Schule im Rahmen der Feierstunde eine Überraschung parat. Sie überreichten mir ein Foto aus dem Archiv, das mich beim Betriebspraktikum im Malerbetrieb Gleich in Neunkirchen zeigt. Danach stand am Dienstagmittag eine Besprechung in Sachen Land(auf)Schwung auf der Agenda. Hier ging es um die Abwicklung verschiedener Projekte. Durch die Verlängerung des Projektes bis 2019 gibt es derzeit einen erhöhten Abstimmungsbedarf. Daher wird in Kürze das Entscheidungsgremium tagen, um über weitere Projektideen zu beraten. Am Dienstagnachmittag leitete ich dann die Sitzung des Schul- und Bauausschusses, in der Entscheidungen, für die gestrige Kreistagssitzung inhaltlich vorberaten wurden. Danach hatte die Mitglieder des Ausschusses die Möglichkeit die Anton-Hansen-Schule näher kennenzulernen. Das Schulkonzept und die Räumlichkeiten stellte der Schulleiter Herr Willms vor. Die Anton-Hansen-Schule wurde Anfang der 80er Jahre als damalige Haupt- und Realschule konzipiert. Am Dienstagabend konnte ich kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger bei einer Lesung im historischen Sitzungssaal willkommen heißen. Der Neunkircher Autor André Noltus, stellte sein neuestes Buch „Mit tödlichem Ausgang“ vor. Mit musikalischer Begleitung  und seiner beeindruckenden Vortragsart schaffte es der Autor die Gäste zu begeistern und gut zu unterhalten.

 

Am Mittwoch standen dann die Gremiensitzungen der Wasserversorgung Ostsaar (WVO) auf dem Programm. Die Wasserversorgung Ostsaar GmbH und der Zweckverband Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen in Ottweiler versorgen seit über 60 Jahren rund 100.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Infos über die Gesellschafter und die Beteiligungen erhalten Sie hier. Am Nachmittag tagte der Kreisjugendhilfeausschuss. Hier ging es um Zuschüsse der Jugendarbeit im Landkreis Neunkirchen. Auch die Finanzierung des Jugendtreffs „Haus am See“ in Neunkirchen-Wiebelskirchen war dort Thema. Hier wird gute Arbeit geleistet, wir finanzieren diese Einrichtung gemeinsam mit der Kreisstadt Neunkirchen. Darüber hinaus wurde das Projekt „KOMPASS bei Schulverweigerung“ vorgestellt. Hier geht es darum junge Menschen, die sich der Schule verweigern, dauerhaft so zu stabilisieren, dass der künftige Schulbesuch letztendlich einen Schulabschluss ermöglicht. Sehr interessant war der Vortrag unseres Kreisjugendamtes, in dem es über ambulante Integrationshilfen ging. Es ist festzustellen, dass die Zahl, der durch die Jugendhilfe geleisteten Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder und Jugendhilfe, seit Jahren kontinuierlich ansteigt.

 

Gestern fand nach der Novellierung des ÖPNV-Gesetzes und der Verschmelzung der Verkehrsmanagement-Gesellschaft-Saar mbH (VGS) mit dem Zweckverband Personennahverkehr Saar (ZPS) die konstituierende Sitzung der neuen ZPS Verbandsversammlung statt. Einstimmig wurde ich wiedergewählt, mein Stellvertreter ist Staatssekretär Jürgen Barke als Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Geschäftsstellenleiter des ZPS ist der bisherige Geschäftsführer der VGS mbH Adalbert Ott. Ziel der Arbeit des Zweckverbandes ist die Optimierung und damit die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. In Kooperation mit dem Land, den Kreisen, Städten und natürlich den Verkehrsunternehmen wird hier zusammengearbeitet. Als eine positive Maßnahme ist die Einführung eines Kurzstreckentarifs, der die Bürgerinnen und Bürger finanziell merklich entlastet und damit den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver macht. Nach internen Gesprächen fuhr ich anschließend nach Neunkirchen, wo eine besondere Ausstellung Station macht. Das innovative Medienkompetenzprojekt „Das ERBE on Tour – 250 Jahre Bergbau im Saarland“ des MedienNetzwerkes SaarLorLux war dort zu erleben. Im Rahmen eines Aktionstages wurden ausgewählte digitalisierte Exponate, 3D-Fahrten, 360° virtuelle Räume und acht virtuelle Sammlungen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen das eigene Erleben und Ausprobieren der virtuellen Welt mit Hilfe moderner Technologien. Mit einer speziellen Brille konnte ich eine virtuelle Grubeneinfahrt erleben. Damit bietet Das ERBE on Tour dem Besucher unkonventionelle Erlebnismöglichkeiten und eine völlig neue Perspektive auf die saarländische Kultur und Geschichte. Demnächst wird ein Aktionstag in Ottweiler stattfinden. Mehr Infos erhalten Sie hier. Der Abschluss meines gestrigen Arbeitstages bildete die Sitzung unseres Kreistages in Neunkirchen. Kernthema war der Abschlussbericht der „Überprüfung und Weiterentwicklung der Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten im Bereich der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Neunkirchen“. Ich habe an dieser Stelle schon häufig über dieses Themenfeld berichtet. Der Kreistag würdigte die Arbeit unseres Kreisjugendamtes und sprach sich für eine schrittweise Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus. Ziel ist es die intensivere Betreuung junger Menschen und ihren Familien. Gerade ein präventiver Ansatz soll spätere Jugendhilfefälle vermeiden und so frühzeitig die Menschen, die Hilfe brauchen, aktiv begleiten. Hier soll das Kreisjugendamt zu einem strategischen Zentrum für das Aufwachsen junger Menschen im Landkreis weiterentwickelt werden. Dies kann nur als eine Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden. Daher werden wir möglichst viele Akteure (Träger, Kindergärten, Schulen und natürlich politisch Verantwortliche in den Städten und Gemeinden) einbinden. Weiteres Thema war die Verlagerung der Staatlichen Förderschule soziale Entwicklung von St. Wendel nach Neunkirchen. Diese Schule in Trägerschaft des Landes soll in umgebaute Räume unserer Förderschule Lernen im Jägermeisterpfad in Neunkirchen umziehen.  Auch ein Erweiterungsbau ist hier angedacht. Die Kosten hierfür bezahlt das Land, da die Schulträgerschaft nicht wechseln wird. Ich begrüße diese Verlagerung, da dadurch unser Schulzentrum weiter gestärkt wird und viele Kinder und Jugendliche, die derzeit die Schule in St.Wendel besuchen aus dem Landkreis Neunkirchen stammen.

 

Heute Morgen hatte ich zahlreiche interne Termine, unter anderem die Aushändigung einer beamtenrechtlichen Urkunde und am Mittag beschäftigte mich die Büroarbeit. Wenn dieser Blog erscheint, befinde ich mich in Merchweiler. Dort findet das traditionelle Oktoberfest statt. Nächste Woche pausiert mein Blog, da ich eine Woche Urlaub habe.

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, bis demnächst!

Ihr Sören Meng

 



 

 

 

 


22.09.2017: Bunte Themenvielfalt „un die Freck“

Spatenstich für schnelleres Internet in unserem Landkreis
Landrat Sören Meng eröffnete die heutige Demokratiekonferenz
Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen in der neuen Gebläsehalle in Neunkirchen
Sigried Getrey-Hagmaier (links) erläuterte Volker Fuchs (mitte) und Landrat Sören Meng die geplanten Sanierungsarbeiten am Neunkircher Wasserturm in 41 Metern Höhe
Schon weitem ist zu erkennen, dass derzeit am Wasserturm gearbeitet wird

 

 

In dieser Woche hatte ich weniger Termine, wie gewohnt, da mich eine Erkältung zeitweise im Griff hatte. Los ging es am Montag mit internen Terminen und Planungen für die kommende Zeit. Am Mittag hatte ich dann einen sehr schönen Termin. Gemeinsam mit den Bürgermeistern Holger Schäfer, Markus Fuchs und Jörg Aumann, sowie den Landtagsabgeordneten Tobias Hans und Eugen Roth nahmen wir den ersten Spatenstich für den flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis Neunkirchen symbolisch vor. Federführend waren hier die Staatskanzlei und der Zweckverband egoSaar, die den Breitbandausbau saarlandweit strukturiert hatten. Staatssekretär Jürgen Lennartz erinnerte dabei an die rasante Entwicklung der Technik, die auch die Politik vor laufende Herausforderungen stellen würde. Ich hob die interkommunale Zusammenarbeit hervor und machte deutlich dass der Breitbandausbau auch für viele Firmen im Landkreis ein wichtiger Standortfaktor sei. Bis 2018 soll unser Landkreis flächendeckend mit mindestens 50 mBit/s erschlossen sein. Ausführende Firmen sind VSE Net und Inexio, die beide im Saarland zu Hause sind.

 

Am Dienstag war ich nicht im Dienst und musste das Bett hüten.

 

Am Mittwoch standen dann zahlreiche hausinterne Termine an, so tauschte ich mich mit dem Sparkassendirektor und Stiftungsmanager Volker Fistler bezüglich unserer Bürgerstiftung aus. Diese Stiftung wurde im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung ins Leben gerufen und wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen. Ziel ist es diese Stiftung bekannter zu machen und auch mit zusätzlichen Geldern zu versehen. Dadurch können dann Projekte und Vereine in unserem Landkreis gefördert werden. Noch für dieses Jahr ist eine öffentlichkeitswirksame Aktion geplant. Im Anschluss beschäftigte ich mich mit dem Thema barrierearmer Wohnungsbau im Landkreis Neunkirchen. Die Menschen im Landkreis werden glücklicherweise immer älter, allerdings ist zu verzeichnen, dass es nicht genügend barrierearmen Wohnraum im Landkreis gibt. Hier müssen die politisch Verantwortlichen Lösungen entwickeln. Ziel muss es sein, dass viele Menschen bis ins hohe Alter selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen können und gegebenenfalls ambulante Hilfe in der eigenen Wohnung erhalten. Hier braucht man öffentlich geförderte Bauprogramme und natürlich Investoren die solche Projekte stemmen können. Im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz gibt es bereits solche Projekte. Mit diesem Themenfeld werde ich mich in den kommenden Monaten intensiver auseinandersetzen. Am Nachmittag  war dann die Reaktionsteamsitzung unseres Kreisbuches. Im November wollen wir das neue Werk vorstellen. Sie dürfen gespannt sein, wie bunt die Themen Vielfalt des Buches ist. Historisches, aber auch neue Informationen wird dieses Kreisbuch enthalten.

 

Am gestern Morgen ging es dann nach Bexbach, wo der Rettungszweckverband dessen Mitglied ich bin, tagte. Danach traf ich mich in Saarbrücken im Kreise der Landräte zu einer gemeinsamen Besprechung mit Vertretern des Landkreistages. Im Anschluss tagte dann in Ottweiler der Kreisausschuss. Gestern Abend eröffnete ich in der Galerie Farbtupfer der Lebenshilfe eine Ausstellung des Neunkircher Hobbykünstlers Helmut Weigerding. Helmut Weigerding zeigt in seiner Ausstellung regionale Motive, aber auch Reiseimpressionen. Diese Ausstellung ist sehr sehenswert.

 

Der heutige Morgen begann mit der Eröffnung der ersten Demokratiekonferenz im Landkreis Neunkirchen in Kooperation mit unserem Kreisjugendamt, dem Adolf-Bender-Zentrum und der Landesmedienanstalt. Über 60 junge Menschen nutzten das Angebot, um über Themen wie Demokratie und Grundrechte zu reden. Ich hob den Stellenwert solcher Veranstaltungen hervor und beleuchtete in meinem Grußwort das hohe Gut des Wahlrechts. Ich betonte, dass in unserem Landkreis kein Raum für Intoleranz und Fremdenhass ist und dass jeder mit Zivilcourage ein aktives Zeichen setzen kann. In diesem Zusammenhang zitierte ich das Gedicht von Hanns Dieter Hüsch: Das Phänomen. Hier der Link:

https://www.youtube.com/watch?v=jkGfAzhc9LA

 

 

Im Anschluss eröffnete ich in der Neuen Gebläsehalle den Info-Tag für Ältere und Menschen mit Behinderungen. Diese Veranstaltung, die zum 16. Mal in Kooperation mit der Kreisstadt Neunkirchen stattfindet, ist schon seit Jahren ein Publikumsmagnet. Hier gibt es ein breites Informationsangebot. Die Menschen können sich dort informieren und beraten lassen. Ich bin immer wieder von der großen Fülle des Angebotes überrascht. Herzlichen Dank an dieser Stelle, allen die diese Großveranstaltung organisieren und sie durch ihre Teilnahme bereichern. Danach befand ich mich hoch oben über Neunkirchen. Gemeinsam mit dem Leiter der Neunkircher Lokalredaktion der Saarbrücker Zeitung ,Volker Fuchs, nahm ich eine Einladung von Siegrid Getrey-Hagmaier wahr, die uns die höchste Baustelle Neunkirchens näher brachte. Vor rund 20 Jahren wurde der Wasserturm seiner neuen Bestimmung als Kino- und Gastronomiestandort übergeben, derzeit wird das Bauwerk grundsaniert. Insbesondere die Erneuerung der “Haube“ stellt aufgrund der Höhe eine Herausforderung dar. Um sie überhaupt erreichen zu können, wurde nun vier Wochen lang ein aufwendiges Gerüst aufgebaut. Dieses ist bereits von weitem sichtbar und mit rund 3.500 m² Folie umhangen. Der Schwerpunkt der Arbeiten stellt die Erneuerung der „Haube“ dar, was rund 400.000 Euro kostet. Hinzu kommen die Sanierung der Klinker sowie die Neugestaltung des Eingangsbereichs des Kinos. Herzlichen Dank an dieser Stelle der Investorengruppe Wasserturm, insbesondere der Familie Getrey, die hier eigenes Geld in die Sanierung eines Wahrzeichens unserer Kreisstadt und unseres Landkreises investieren. Damit wird das Alte Hüttenareal unserer Kreisstadt weiter aufgewertet. Wenn dieser Blog online geschaltet wird, befinde ich mich beim zehnjährigen Jubiläum des Vereines für Landeskunde im Saarland, dessen Feierlichkeiten in Ottweiler stattfinden. Dieser relativ junge Verein hat in den vergangenen Jahren bereits vieles bewirkt. Der VLS ist ein Verband der geschichtlichen Organisationen in der europäischen Großregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und Wallonien. Er vereint zahlreiche Mitgliedsorganisationen und fördert so die Vernetzung geschichts- und kulturinteressierter Personen in der Großregion. Intention des Vereins ist, das Interesse für die Heimatgeschichte zu wecken und ihre wissenschaftliche Erforschung zu pflegen und zu publizieren, Kulturwerte zu sammeln, zu pflegen und zu erhalten sowie die Denkmalpflege zu fördern. Der Verein übernimmt insbesondere die Aufgaben, das Interesse und das Verständnis für die Geschichte und die Denkmalpflege im Gesamtbereich des Saarlandes auf breitester Grundlage anzuregen und zu fördern, die wissenschaftliche Erforschung und die praktischen Aktivitäten in diesen Bereichen zu unterstützen und die Öffentlichkeit für die Geschichte unserer Heimat zu sensibilisieren. In einem Grußwort dankte ich allen Mitgliedern für ihr großes, kontinuierliches Engagement. Und ich bin froh und dankbar, dass sich viele diesem Verein, diesem Netzwerk angeschlossen haben, um gemeinsam hier einen wertvollen Beitrag zur lebendigen Geschichte zu leisten. Hier hat sich viel Know-how gebündelt, denn hier sind Menschen unterwegs, die für Geschichte brennen und die ihr Hobby, was gleichzeitig eine Berufung ist, mit Leidenschaft ausüben. Dabei versteht es der Verein, Ehrenamt und professionelle Strukturen geschickt zu verknüpfen, denn beides bedingt sich.

 

Morgen und übermorgen findet dann im Freizeitzentrum Finkenrech unsere beliebte Großveranstaltung „Herbst auf Finkenrech“ statt. Ich werde am Sonntag gegen 11.45 Uhr diese Veranstaltung offiziell eröffnen. Unsere Tourismus- und Kulturzentrale hat ein tolles Programm organisiert und konnte erneut viele Aussteller für unser Freizeitzentrum Finkenrech begeistern. Auch im Garten gibt es einige neue Attraktionen. Sogar das neue Erkennungszeichen unseres Kreises  „Willkommensregion Neunkirchen“ ist dort zu finden. Für die „kleinen Besucher“ des Erntedankfestes bietet das Familien- und Nachbarschaftszentrum ein abwechslungsreiches Bastelprogramm an. Neben dem großen Mais-Labyrinth in Form eines Esels stehen außerdem auch die Tore zum großen Tiergehege offen.

 

Apropos Sonntag:

An diesem Tag finden die Bundestagswahlen statt.

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


15.09.2017: Ereignisreiche Woche

Siegerehrung beim Wandertag der Lebenshilfe im CFK - Landrat Sören Meng und Bürgermeister Reiner Pirrung überreichten die Medaillen
Eröffnung der neuen Sparkassenfiliale in Merchweiler
Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, zu Besuch im Landkreis Neunkirchen. Gemeinsam mit Vertretern den Jobcenters wurde ihr die Jugendberufsagentur des Landkreises vorgestellt

Los ging es am Montag mit internen Terminen und Besprechungen. Danach tagte der Aufsichtsrat der VSE in Saarbrücken. Am Nachmittag war ich dann in der ProWin Akademie zu Gast, wo ein Thema besprochen wurde, dass derzeit großes Interesse in der Öffentlichkeit findet. Hier ging es um die beliebte Fantasiemesse FARK. Gemeinsam mit der Gemeinde Schiffweiler, der LEG, dem Standortmanagement, dem zuständigen Ministerium, unserer Tourismus- und Kulturzentrale und natürlich den Organisatoren der FARK tauschten wir uns über die bisherigen Erfahrungen der beliebten Veranstaltung aus. Über 40.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die Messe, was den Standort sehr belebte. Allerdings muss es für künftige Großveranstaltungen hier eine bessere Koordination geben. Daher ging es in dieser Besprechung nicht nur um die FARK, sondern um weitere Großveranstaltungen, die mittlerweile am Standort Reden stattfinden. Hier konnten wir gemeinsam konkrete Lösungsmöglichkeiten finden, sodass ich davon ausgehe, dass eine FARK im Jahr 2019 am Standort Reden erneut möglich sein wird. Jetzt gilt es, dass jeder seine Hausaufgaben macht und wir dann zu einer grundsätzlichen Lösung kommen. Am Montagabend war ich erstmals bei der Vorstandssitzung der Psychiatrie-Stiftung Saarland zu Gast. Hier hat mich Prof. Wolfgang Werner in den Vorstand berufen. Prof. Werner ist sehr bekannt, da er einer derjenigen war, der sich damals für eine Zentralisierung der Psychiatrie einsetzte und damit erkrankten Menschen wohnortnah versorgen konnte. Die Psychiatrie-Stiftung in der u.a. auch unsere Sozialministerin Monika Bachmann vertreten ist, setzt sich dafür ein, dass erkrankte Menschen weiterhin im Mittelpunkt der Gesellschaft sein können. Ziel ist es Betroffene optimal medizinisch zu versorgen. Aus diesem Grund, habe ich mich gefreut, dass ich in dieses Gremium berufen wurde.

 

Am Dienstag ging es nach einer Ehrung zum 40. Dienstjubiläum eines Kollegen, um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung. Hier tauschte ich mich mit Vertretern der Entwicklungsagentur und Kollegen aus der Kreisverwaltung über den Verlauf bestimmter Projekte aus. Durch die Aufstockung der Mittel 2017 und die Verlängerung des Projektes bis 2019 werden die Möglichkeiten des Projektes deutlich erweitert. Hier bin ich froh darüber, dass jeder beherzt mit anpackt, da die Projektverlängerung eine weitere Chance für unseren Landkreis darstellt. Am Dienstagnachmittag standen dann weitere interne Besprechungen an, ehe ich dann die Vorstandssitzung der Lebenshilfe Neunkirchen und die Aufsichtsratssitzung der Gesellschaft besuchte.

 

Am Mittwoch traf ich mich mit dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS), Herrn Ott, um die in der übernächsten Woche anstehende Gremiensitzung zu besprechen. Durch die Auflösung der Verkehrsgesellschaft Saar VGS formierte sich der Zweckverband Personennahverkehr Saarland neu. Da die nächste Sitzung die konstituierende Sitzung ist, mussten viele Details abgesprochen werden. Im Anschluss war ich dann im Freizeitcentrum der Lebenshilfe CFK in Spiesen-Elversberg zu Gast, um gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Spiesen-Elversberg, Reiner Pirrung, Menschen die durch die Lebenshilfe betreut werden, mit einer Medaille auszuzeichnen. Eigentlich sollte eine große Wanderung stattfinden, doch aufgrund des schlechten Wetters, gab es tolle Angebote im Innern des Freizeitcentrums. Alle Beteiligten freuten sich sehr über ihre Medaille. Am Mittwochnachmittag wurde dann die neu gebaute Sparkassengeschäftsstelle Merchweiler eröffnet. Diese Geschäftsstelle ist neu konzipiert und für die Aufgaben der Zukunft bestens gerüstet. Als Verwaltungsratsvorsitzender nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, das Engagement der Sparkasse zu würdigen. Diese neue Geschäftsstelle ist gleichzeitig ein deutliches Bekenntnis zu unserer Region.

 

Gestern tauschte ich mich mit unserer Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer aus, die mir eine neu konzipierte Ausstellung, die in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt wird, präsentierte. In dieser Ausstellung geht es um die Partizipation aller in unserer Gesellschaft, auch Inklusion ist hier ein wichtiges Thema. Im Anschluss ging es dann um unsere Kreisschulen. Als Träger von 20 weiterführenden Schulen gibt es hier immer einiges zu regeln. Auch tagt in Kürze der Schul- und Bauausschuss, hier stimmten der zuständige Abteilungsleiter Gerhard Keßler und ich die Tagesordnung ab. Ziel ist es unsere Schulen nachhaltig weiterzuentwickeln. Hierfür haben Kreistag und Verwaltung in den letzten Jahren zahlreiche Weichen gestellt.

 

Heute Morgen bereitete ich gemeinsam mit dem Geschäftsführer unserer Wasserversorgung Ostsaar  GmbH, Stefan Kunz, die anstehende Gremiensitzungen vor. Hier ging es um den Jahresabschluss 2016, der in der Sitzung ausführlich vorgestellt wird. Unsere WVO hat solide gewirtschaftet und leistet hervorragende Arbeit. Die Wasserversorgung Ostsaar GmbH und der Zweckverband Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen i versorgen seit über 60 Jahren rund 100.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Heute Vormittag konnten wir einen besonderen Gast im Landkreis besuchen. Unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles besuchte die Jugendberufsagentur in Neunkirchen. Die Jugendberufsagentur unterstützt Jugendliche bei dem Übergang von der Schule in den Beruf. Die erste saarländische Berufsagentur wurde 2013 in Neunkirchen gegründet, mittlerweile gibt es auch in Saarbrücken und Merzig-Wadern Beratungsstellen. Es ist wichtig, dass junge Menschen engmaschig betreut werden. Denn wir können es uns nicht leisten, dass einige von ihnen durch das Netz fallen. Unsere Förderung ist einzelfallorientiert und bietet dort Hilfen, wo sie benötigt werden. Grundlage für den guten Erfolg des Projektes ist eine intensive Kooperation mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter sowie den allgemein- und berufsbildenden Schulen im Landkreis. Wichtig für alle im Projekt vertretenen Partner ist eine dauerhaft verlässliche Förderung durch den Bund, die Länder und den Europäischen Sozialfonds. Dies brachten wir auch im Gespräch mit Frau Nahles zum Ausdruck.

 

Morgen werde ich in Dirmingen zu Gast sein, wo die neue Kindertagesstätte eingeweiht wird. Ein langgehegter Wunsch ist damit für die Dirminger Bürgerinnen und Bürger in Erfüllung gegangen. Die neue Kita bietet optimale Voraussetzungen für eine gute Betreuung der Kinder. Für mich sind Kindertageseinrichtungen auch Bildungseinrichtungen, daher sind diese Investitionen wichtige und nachhaltige Investitionen in die Zukunft unserer Kinder.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


08.09.2017: Lesung, ehrenamtliches Engagement und Verabschiedung

Landrat Sören Meng las aus seinem Buch in der saarländischen Landesvertretung in Berlin
Landrat Meng mit dem Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab beim Ambulanten Hospizdienst Saar
Landrat Sören Meng mit Prof. Dr. Günter Dörr (Leiter Landesinstitut für Präventives Handeln), Wirtschaftsförderer Klaus Häusler, Schulleiter Bernd Hussong und Katrin Herbst (Leiterin Vitalregion Neunkirchen) auf der Jobmesse im SPBBZ
Impressionen der Jobmesse - vielfältige Berufe der Gesundheitsbranche wurden vorgestellt - hier der Berufs des Tierheilpflegers
Impressionen der Jobmesse
Landrat Sören Meng mit dem Vorstandsvorsitzenden Markus Groß (r.) und dem scheidenden Vorstandsmitglied Prof. Dr. Sascha Ahnert (l.)

Diese Woche begann für mich in unserer Hauptstadt. Ich war gemeinsam mit drei weiteren saarländischen Autoren in die Landesvertretung des Saarlandes in Berlin eingeladen, um dort aus meinem neusten Buch „Mei Geheischnis“ zu lesen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Illingen, Dr. Armin König, Deana Zinßmeister, Harald Klein sowie dem syrischen Schauspieler und Theaterregisseur Mwoloud Daoud unterhielten wir das Publikum. Die Lesung, die von Dr. Peter Kleiß, ehemaliger Redakteur des saarländischen Rundfunks und Illinger Bürger, moderiert wurde, war gut besucht. So waren wir an diesem Abend allesamt Botschafter unseres schönen Saarlandes.

Mein offizieller erster Arbeitstag der Woche war am Mittwoch, der mit dem Verwaltungs-Jour-fixe begann. Anschließend besuchte ich mit dem neuen Leiter unserer Ehrenamtsbörse, Dr. Matthias Schilhab, den Ambulanten Hospizdienst Saar, der mit seiner Regionalgruppe in der Ottweiler Altstadt beheimatet ist. Diese Regionalgruppe, die ehrenamtlich arbeitet, hilft Menschen den Wunsch zu erfüllen zu Hause sterben zu können. Die Gruppe betreut Angehörige schwerkranker Menschen und Betroffene selbst. Sie ergänzt damit die Arbeit von Ärzten, Pflegenden und Seelsorgern. Darüber hinaus bietet sie für Ehrenamtliche Fortbildungskurse an. Wie schon in der Vergangenheit, wird unsere Ehrenamtsbörse diese Regionalgruppe mit Tat und Rat unterstützen, damit sie auch in Zukunft viele engagierte Mitglieder haben wird. Am Nachmittag tagte dann der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen.

Gestern standen dann interne Termine auf dem Programm. So tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Wolfgang Biehl und seiner Mitarbeiterin zu aktuellen sozialen Themen aus. Das Diakonische Werk ist in vielen Bereichen ein bewährter und engagierter Kooperationspartner. Um die Mittagszeit war ich dann in der Werns`s Mühle in Fürth zu Gast. Unsere Tourismus- und Kulturzentrale veranstaltete für im Tourismus tätige Personen eine touristische Entdeckungsfahrt, um regionale Sehenswürdigkeiten besser vermarkten zu können. Ich nutzte die Gelegenheit um auf die gute Entwicklung im Bereich des Tourismus hinzuweisen. Denn wie schon Goethe feststellte: „Warum in die Ferne schweifen?  Sieh das Gute liegt so nah.“

Heute eröffnete ich die zweite Jobmesse am Sozialpflegerischen-Berufsbildungszentrum in Neunkirchen. Diese Messe wird im Rahmen unseres Land(auf)Schwung Projektes „Vitalregion“ präsentiert und soll junge Menschen für Gesundheitsberufe begeistern. Diese Jobmesse war bereits im vergangenen Jahr ein voller Erfolg und wurde auch in diesem Jahr hervorragend angenommen, auch Schulklassen aus Nachbarlandkreisen kamen zur Messe. Danach war ich dann bei der Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo das scheidende Vorstandsmitglied, Prof. Dr. Sascha Ahnert, verabschiedet wurde. Dr. Ahnert verlässt die Sparkasse zum 1. Oktober und wird Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Darmstadt. Ich nahm diesen Empfang zum Anlass, um die Verdienste von Dr. Ahnert für unsere Region zu würdigen. Danach tagte der Aufsichtsrat der Talsperre Nonnweiler. Direkt im Anschluss ging es zur Aushändigung der Ehrenamtsnadel an zwei verdiente Persönlichkeiten aus unserem Landkreis. Heinrich Schmidt aus Fürth und Thomas Schünemann aus Schiffweiler wurden für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Wenn Sie diesen Blog lesen, werde ich auf einer Jubiläumsveranstaltung im Lurçat Museum in Eppelborn sein.

Morgen besuche ich den Empfang zu Ehren des bekannten deutsch-japanischen Künstlers Seiji Kimoto. Seiji Kimoto arbeitet seit Jahrzehnten im Landkreis Neunkirchen und beschäftigt sich in seiner Kunst mit dem Themenkomplex „Macht und Ohnmacht“. Hier hat er im vergangenen Jahr dem Landkreis Neunkirchen eine Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Um Kunst geht es dann auch am Sonntag, wo ich eine Ausstellung des bekannten saarländischen Künstlers Hans Huwer, der in Spiesen lebt, in Dillingen besuchen werde.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr Sören Meng


01.09.2017: Abwechslungsreiche Sommerwoche

Besprechung im Rahmen der Maker Factory
Landrat Meng spricht auf der Personalversammlung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenter Neunkirchen und Illingen
Sitzung des Kreiselternausschusses
1. Projektschmiede im Rahmen von Land(auf)Schwung
Einbürgerungsfeier im Landratsamt
26 Neubürgerinnen und Neubürger erhielten von Landrat Meng ihre Einbürgerungsurkunden - für die Jüngste gab es zudem einen Landkreis-Löwen
Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung über den Demenzverein
Hoffest des Landkreises Neunkirchen
Viele Kolleginnen und Kollegen, auch Ehemalige sind zum Hoffest gekommen

Meine Woche begann wie gewohnt mit internen Terminen und Koordinationsbesprechungen. Am Nachmittag wurden mir dann erste Ergebnisse einer Studie des DFKI im Rahmen unseren Projektes Land(auf)Schwung vorgestellt. Hier ging es darum, zu eruieren wie wir mit unserer Kampagne junge Menschen verstärkt erreichen können. Schon während der Besprechung kamen gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern des Projektes tolle Ideen zusammen, die wir jetzt umsetzen werden.

Am Dienstag fand ein Austausch mit den Kreisbürgermeistern statt. Hier ging es u.a. um das Thema Bäderkonzept, da der Landkreis St. Wendel bereits ein solches auf den Weg gebracht hat. Aber auch die Ergebnisse des ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz) wurden vorgestellt. Ziel ist hier die Weiterentwicklung im Bereich der Jugendhilfe. Im Rahmen dieser Besprechung stellten wir auch ein tolles Projekt rund um die Herzgesundheit  vor. Dieses Projekt, gefördert durch zahlreiche Kooperationspartner, soll bereits im November starten. Es geht darum, die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und mehr für ihre Herzgesundheit zu tun. Ich werde an dieser Stelle noch ausführlicher darüber berichten. Am Nachmittag und Abend fand dann die interne Landrätekonferenz im neuen Hotel „Seezeitlodge“ am Bostalsee statt. Es ist toll, wie sich hier, der Tourismus entwickelt hat. Apropos Entwicklung, ein Dauerthema in der Presse war diese Woche die Berichterstattung über die Fark. Die Fantasymesse, die am vergangenen Wochenende stattfand, übertraf erneut alle Erwartungen. Gemeinsam mit dem Veranstalter sind wir im Gespräch, um dafür zu sorgen, dass dieses beliebte Event auch 2019 noch im Landkreis Neunkirchen stattfindet.

Am Mittwoch war ich zu Gast bei der Personalversammlung des Jobcenters. Seit 2005 sind wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und den Jobcentern Illingen und Neunkirchen ein Team. Der kommunale Anteil des Teams betrug 2005 54 Kolleginnen und Kollegen mittlerweile ist diese Zahl auf rund 80 angewachsen. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich bei den Kolleginnen und Kollegen für ihr großes Engagement zu bedanken. Die Anzahl der Kunden hat sich im vergangenen Jahr stetig erhöht. Auch die Aufgaben sind kontinuierlich gewachsen. Nicht zu vergessen, die Aufgabenerweiterung durch den Zuzug von Flüchtlingen. Auch hier haben wir gemeinsam für eine gute Betreuungssituation gesorgt. Ziel ist es, die Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Bildungshintergrund möglichst schnell in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Dies kann nur durch eine sehr engmaschige Betreuung (auch durch die Einbeziehung von verschiedenen Trägern) geschehen. Am Mittwochnachmittag nahm ich an der Sitzung des Kreiselternausschusses teil. Dieser Ausschuss setzt sich aus den Elternvertretern der Kindertagesstätten im Landkreis zusammen. Er vertritt die Interessen der Eltern und steht mit den Kolleginnen und Kollegen des Kreisjugendamtes im engen Dialog. Ziel ist es, Abläufe besser zu machen, aber auch für eine gute Infrastruktur im Bereich der vorschulischen Einrichtungen zu sorgen. Ein weiteres Thema war auch die Umfrage zu den Betreuungszeiten im Landkreis Neunkirchen. Mein Arbeitstag am Mittwoch endete mit der 1. Projektschmiede im Landkreis Neunkirchen. Diese fand im Dienstgebäude in Neunkirchen statt. Im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung nutzten wir die Gelegenheit, zuerst unsere laufenden Projekte kurz vorzustellen, um dann mit den Bürgerinnen und Bürger gezielt ins Gespräch zu kommen, um weitere Projekte um Wohle unseres Kreises nach vorne zu bringen. Es war ein sehr interessanter Dialog mit neuen Ideen für die Förderlaufzeit bis 2019. Auch ein Vertreter des Umweltministeriums, Ottmar Weber, bereicherte die Veranstaltung durch seinen Impulsvortrag.

Gestern traf ich mich mit dem Chefarzt des Fliedner Krankenhauses Neunkirchen der Diakonie, Prof. Dr. Vernaleken. Hier erfuhr ich aus erster Hand vieles rund um die medizinische Versorgung im Landkreis Neunkirchen. Danach händigte ich im Historischen Sitzungssaal 26 Bürgerinnen und Bürgern die Einbürgerungsurkunden aus. Die Einbürgerung  wird immer feierlich gestaltet. Ich freue mich immer wieder, wenn ich mit den Menschen, die oftmals ganz unterschiedliche Lebensbiografien haben, und zum Teil lange auf ihre Einbürgerungen warten mussten, ins Gespräch zu kommen. Der gestrige Nachmittag stand dann im Zeichen interner Termine.

In meiner Funktion als Vorsitzender des ZPS sprach ich heute Morgen mit dem Geschäftsführer Herr Ott und seiner Mitarbeiterin Frau Stark, über Themen rund um den öffentlichen Personennahverkehr. Danach fand ein Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung statt, wo es um die Aufgaben des Demenzvereines ging. Ich gehöre diesem Verein als Gründungsmitglied an und habe seit dem fast zwei Jahren den Vorsitz inne. Uns geht es darum, die Versorgung der Patienten und ihren Angehörigen besser zu machen und auf die vielfältigen Angebote vom Landkreis Neunkirchen hinzuweisen. Heute Mittag war feiern angesagt, denn zum ersten Mal nahm ich als Landrat am Hoffest unserer Kreisverwaltung teil. Dieses Hoffest hat eine lange Tradition im Landkreis Neunkirchen und wird federführend von unserem Personalrat organisiert. Ich finde es ganz wichtig, dass man, wenn man gut zusammenarbeitet, auch gut zusammen feiert. Soeben war ich dann bei einer Veranstaltung im Bereich der Kindertagespflege. Danach ging es nach Saarbrücken, wo der frühere saarländische Ministerpräsident Reinhard Klimmt in diesem Moment seinen 75jährigen Geburtstag feiert.

Am Sonntag werde ich dann am Erlebnisort Reden zu Gast sein, wo ein Künstlerworkshop stattfindet, der vom Caritasverband Schaumberg-Blies e.V. organisiert wurde. Das Besondere ist, dass es sich bei den Künstlern ausschließlich um Migranten handelt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Ihr Sören Meng


25.08.2017: Terminreiche Sitzungswoche

Landrat Meng im Gespräch mit dem Herzgesund Projektleiter Gerd Müller, Anja Stuppi von der Lenkungsgruppe "Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund" (links) sowie Kathrin Herbst von der Vitalregion Neunkirchen (rechts)
Kunstprojekt „Engel der Kulturen“
Die Landfrauen zu Besuch im Landratsamt
Landrat Meng und Monika Göltzer von der Betreuungsbehörde des Landkreises sowie Martin Eisenbeis vom Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer erläuterten in einem Pressegespräch die Bedeutung des Betreuungsrechts

Der Montag begann für mich wie gewohnt mit internen Terminen, im Anschluss traf ich mich mit der Sparkassenpräsidentin und früheren Landrätin, Cornelia Hoffmann-Bethscheider zu einem allgemeinen Informationsaustausch. Als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen gab es genügend Themen, die ich mit der Präsidentin erörtern konnte. Danach schloss sich ein Pressegespräch zu einem sehr wichtigen Thema an. Mittlerweile gibt es schon 25 Jahre das Betreuungsrecht. Viele fürchten sich vor einer möglichen Betreuung, jedoch sollte man anerkennen, dass es bei einer Betreuung auch weiterhin um die Selbstbestimmung des Menschen geht. Dennoch gibt es die Möglichkeit vorzusorgen – mit einer Vorsorgevollmacht kann man einen gerichtlichen Entscheid über das Einsetzen einer Betreuungsperson vermeiden. Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums finden hierzu zwischen dem 24. August und 7. September saarlandweit zahlreiche Infoveranstaltungen statt. Unsere Betreuungsbehörde und der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer werden auf den Wochenmärkten in Ottweiler (30.08.) und Eppelborn (05.09.) jeweils ab 8 Uhr über dieses wichtige Thema und Vorsorgemöglichkeiten informieren. Weitere Infos zum Thema Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung erhalten Interessierte bei der Betreuungsbehörde des Landkreises (06824/906-2523) oder beim Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (06821/13940). Am Montagnachmittag traf ich mich mit dem Leiter des Kreisjugendamtes, Joachim Brill, um über aktuelle Herausforderungen unseres Kreisjugendamtes zu sprechen. Mittlerweile liegt der Abschlussbericht des Institutes für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) vor. Das Institut hat unser Bereich der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Neunkirchen eingehend überprüft und gibt im Abschlussbericht Hinweise hinsichtlich der Planungs- und Steuermöglichkeiten in diesem Bereich. Im September wird sich der Kreistag intensiver mit der Materie auseinandersetzen und erste Handlungsempfehlungen beraten. Danach fand eine Besprechung mit Vertretern der Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg statt. Mir ist es immer wichtig, den Verantwortlichen unserer Kreisschulen einen guten Dialog zu pflegen. So erfahre ich aus erster Hand, welche Themen im Moment aktuell sind und wie wir die Schule als Schulträger unterstützen können. Mit einem Abstimmungsgespräch rund um das Thema Land(auf)Schwung ging mein erster Arbeitstag der Woche zu Ende.

 

Am Dienstagmorgen fand dann unser Verwaltungsinternes Jour-Fixe statt. Neben weiteren internen Terminen und Rücksprachen tagte dann am Nachmittag der Verwaltungsrat der Sparkasse Neunkirchen.

 

Um ein interessantes Projekt ging es am Mittwochmorgen. Derzeit plant die Kreisverwaltung mit vielen Kooperationspartnern zum Thema Herzgesundheit im Landkreis Neunkirchen eine Kampagne zu starten. Dies passt sehr gut, zu unserem Projekt  Vitalregion im Rahmen von Land(auf)Schwung. Die ganze Kampagne soll noch in diesem Jahr gestartet werden. Konkreteres werde ich dann sicherlich auch an dieser Stelle berichten. Danach tauschte ich mich mit dem Schulleiter des Technisch-Gewerblichen-Berufsbildungszentrums und des Sozial-Pflegerischen-Berufsbildungszentrums, Bernd Hussong, zu aktuellen Themen aus. Gemeinsam mit dem Team der Kreisverwaltung besprachen wir auch die Planungen für die Generalsanierung des Technisch-Gewerblichen-Berufsbildungszentrums. Hier ist es wichtig, dass wir die Schule für die nächsten Jahrzehnte fit machen, dies geht nur in enger Kooperation mit Verantwortlichen der Schulen. Übrigens ist unser Berufsbildungszentrum in Neunkirchen, das größte im Saarland. Am Mittwochnachmittag besprach ich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale, Christian Rau, aktuelle Themenstellungen aus dem Bereich Tourismus. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für unsere beliebte Veranstaltung „Herbst auf Finkenrech“. Aber auch eine Landratswanderung am Sonntag, dem 22.10.2017, gibt es zu erleben. Darüber hinaus ging es natürlich auch um künftige Tourismusstrategien und -schwerpunkte. Danach tagte der Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Als Aufsichtsratsvorsitzender nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, um mich bei dem Team der WFG für die geleistete Arbeit zu bedanken. Wie Sie wissen, ist unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft  nach vielen Jahren mitten ins Zentrum von Neunkirchen gezogen. Auch das Start-Up-Center, ermöglicht durch unser Programm Land(auf)Schwung, hat sich gut entwickelt.

 

Gestern tauschte ich mich mit Experten zum Thema Weiterentwicklung der Jugendhilfe aus. Das ism-Gutachten ist eine Chance die Jugendhilfe noch bedarfsgerechter anzupassen. Wichtig ist es, schon sehr früh, Kinder und ihre Familien zu begleiten, damit möglicherweise kostenintensivere Maßnahmen vermieden werden können. Dann stand ich für einige Filmaufnahmen vor der Kamera. Vor zwei Jahren wurde der älteste Stadtteil von Neunkirchen, Wiebelskirchen, mein Heimatort, 1250 Jahre alt. Hier wird derzeit ein Film produziert, der die Highlights des Jubiläumsjahres aufzeigt. Auch ich, als Wiebelskircher und natürlich auch als Landrat, ließ das Jubiläumsjahr Revue passieren. Apropos Wiebelskirchen, um das älteste Haus in Wiebelskirchen ging es in einem Gespräch gestern Mittag, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, Jürgen Fried. Das älteste Haus in Wiebelskirchen ist in einem baulich schlechten Zustand und soll erhalten werden. Gemeinsam mit dem Landesdenkmalamt und engagierten Heimatforschern wird derzeit überlegt, ob es eine Möglichkeit geben könnte, dieses Kleinod für nachfolgende Generationen zu bewahren. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Im öffentlichen Teil nutzte ich die Gelegenheit und stellte den Stand der Baumaßnahmen vor. Wie Sie wissen, wird die Ferienzeit genutzt, um unsere Schulen auf Vordermann zu bringen. Dieses Jahr investiert der Landkreis Neunkirchen rund 3,8 Millionen Euro für Sanierungen und Projekte unterschiedlichster Art an Schulstandorten und Dienstgebäuden des Kreises. Wir konnten in der schulfreien Zeit nun einige Maßnahmen abschließen, manch andere sind noch am laufen. Insgesamt ist unsere Kreisverwaltung mit dem Verlauf der Baumaßnahmen zufrieden. Wir konnten vieles umsetzen und somit unsere Schulstandorte weiterhin stärken. Die zügige Umsetzung der Baumaßnahmen war durch das gute Zusammenspiel unserer Verwaltung mit den lokalen Dienstleistern und Baufirmen möglich. Schüler und Lehrkräfte von Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Förderschulen und Beruflichen Bildungszentren profitieren im neuen Schuljahr nun von verbesserten Bedingungen.

 

Heute Morgen besuchten mich die Landfrauen im Landratsamt. Bei einer Tagung im Freizeitzentrum Finkenrech, lud ich die Landfrauen zu einer Stadtführung in Ottweiler ein. Die Kreisgemeinschaft der Landfrauen leistet wichtige Arbeit. Im Landkreis und sorgt dafür, dass Traditionen nicht verloren gehen. Anschließend ging es für mich zur Kreisstadt, wo ich das Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ würdigte. Ich freue mich sehr, dass dieses bedeutende Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ hier in unserem Landkreis, in unserer Kreisstadt Station gemacht hat. Es freut mich auch deshalb, weil ich weiß, dass Neunkirchen eine Stadt ist, die miteinander lebt, in der sich viele Menschen für Frieden und Integration engagieren. Hier gibt es Stadtteilfeste, interreligiöse Friedensgebiete und vieles mehr. Vielen Dank dem interreligiösen Arbeitskreis für diese Veranstaltung. Anschließend besuchte ich die Grundsteinlegung der TERRAG, die auf einem ehemaligen Grundstück des Landkreises Neunkirchen, ein neues Bürogebäude errichten wird. Für mich ist diese Ansiedlung auch ein Sinnbild für einen geglückten Strukturwandel. An einem Ort, wo Jahrhunderte Menschen Brot und Arbeit fanden, entstehen neue Arbeitsplätze. In diesem Fall Arbeitsplätze, die wiederum eng mit dem Strukturwandel verknüpft sind. Die TERRAG ist ein innovativer Arbeitgeber mit einem breiten Leistungsspektrum, der mit unserem Landkreis besonders verbunden ist. Ich wünsche dem Bau einen guten, möglichst überraschungsfreien Verlauf. Soeben nahm ich an der Aufsichtsratssitzung der IKS teil, die dieses Mal in der neuen Almhütte auf der Bergmannsalm tagte. In diesem Moment der Onlineschaltung besuche ich die Eröffnung der Fantasiemesse „FARK“, die noch bis Sonntag zu erleben ist. Gleich geht es dann zur Ausstellungseröffnung von Willi Kurz im Hüttenstadtmuseum. Willi Kurz hat zahlreiche Kirchen im Saarland gestaltet. Ihm widmet die Kreisstadt Neunkirchen eine bemerkenswerte Ausstellung.

 

Morgen werde ich die Feierlichkeiten zum 90 jährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt Ottweiler besuchen und in meinem Grußwort, die wichtige Arbeit der AWO würdigen.

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Feierabend und ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


18.08.2017: Es geht wieder los!

Kuratoriumssitzung der Alex Deutsch Stiftung
Künstlerin Petra Williams präsentierte Landrat Sören Meng ihre neue CD
Bewerbungen für den Ehrenamtspreis 2018 sind fortan möglich

Es geht wieder los!

 

Nach meinen schönen Sommerferien, trat ich am Mittwoch meinen Dienst an, allerdings nicht in Ottweiler sondern in Bonn. Im Rahmen unseren Projektes Land(auf)Schwung sprach ich dort bei der zuständigen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vor und informierte über den erfolgreichen Projektverlauf. Wie bereits an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt, wurden die Projektmittel für dieses Jahr um rund 400.000 Euro erhöht. Auch gibt es die Möglichkeit, dass das Projekt, bis 2019 verlängert werden könnte. Die Vorzeichen sind gut, drücken Sie die Daumen, dass mein Besuch in Bonn von Erfolg gekrönt war. Apropos Land(auf)Schwung am 30. August 2017 findet in Neunkirchen unsere Projektschmiede statt. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen vorhandene Projekte auszubauen oder neue Ideen mit einzubringen. Ich würde mich freuen Sie ab 17 Uhr im Landratsamt Neunkirchen begrüßen zu dürfen. Gemeinsam können wir mit tollen Initiativen und Projekten einiges für unseren Landkreis bewegen. Am Mittwochnachmittag erwarteten mich dann in meinem Büro im Landratsamt zahlreiche Posteingänge und Rücksprachen.

Gestern standen dann vormittags in erster Linie interne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte das Kuratorium der Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. In diesem Halbjahr wird zum ersten Mal der Alex-Deutsch-Preis vergeben. Ich freue mich sehr, dass dadurch auch der Namensgeber Alex Deutsch erneut öffentlich gewürdigt wird. Der Preis soll Menschen ehren, die sich im Sinne des Gemeinwesens mit Toleranten verhalten sowie Zivilcourage für ein Zusammenleben frei von Hass, Rassismus und Gewalt engagieren. Für mich steht der Alex-Deutsch-Preis für eine aktive Erinnerungskultur und würdigt vorbildliches Engagement zur Stärkung einer toleranten, offenen und solidarischen Zivilgesellschaft. Danach tagte der Kreisausschuss. Neben Vergaben für Baumaßnahmen wurden auch neue soziale Projekte auf den Weg gebracht. So wird es im Landkreis Neunkirchen demnächst ein Lotsenservice für Ältere sowie mobilitätseingeschränkte Menschen geben. Diese Lotsen sollen den Menschen den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtern. Hier geht es uns darum, die Mobilitätsmöglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen auch in ländlichen Gegenden im Saarland zu verbessern. Der Lotsenservice richtet sich an diejenigen, die sich nicht mehr zutrauen, alleine mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Beispielsweise, weil Sie schlecht sehen oder hören, im Rollstuhl sitzen oder einen Rollator benötigen. Konkreteres werde ich in Kürze mit den Projektpartnern offiziell vorstellen.

Der heutige Tag stand dann ganz im Zeichen des saarländischen Landkreistages. In der Vorstandsitzung wurde eine Vielzahl von aktuellen Themen behandelt.

Morgen bin ich bei der Fechtabteilung des TUS Neunkirchen zu Gast, die ihr

125-jähriges Jubiläum feiert. Diese Sportlerinnen und Sportler sind seit vielen Jahrzehnten sehr erfolgreich und gehören zu den Spitzensportlern des Saarlandes. Auch Weltmeisterschaften wurden und werden von den Athleten erfolgreich bestritten. Morgen Nachmittag bin ich dann in Humes unterwegs, wo ein neuer Kunstrasenplatz eingeweiht wird.

Noch ein kultureller Tipp: Am Montag war ich am Erlebnisort Reden zu Gast. Dort drehte, die aus dem Landkreis Neunkirchen stammende Künstlerin Petra Williams ein Werbevideo für ihre neue CD. Petra Williams ist eine Botschafterin unserer Region, denn sie transportiert auch unsere Mundart in ihren Songs. Wenn Sie neugierig geworden sind, besuchen Sie ihre Website: www.petra-williams.com

Apropos Kultur: Noch bis Sonntag kann das Neunkircher Musical: The Producer erlebt werden. Es ist wieder beachtlich, was das ehrenamtlich getragene Musicalprojekt mit über 100 Akteuren auf die Bühne gestellt hat. Chapeau!

Um das ehrenamtliche Engagement geht es auch bei unserem bewährten Ehrenamtspreis, der im Frühjahr 2018 wieder verliehen wird. Von nun können sich Vereine und Initiativen wieder bewerben. Der Wochenspiegel und die Saarbrücker Zeitung haben dieser Tage auch über die künftige Bewerbungsmöglichkeiten für den Ehrenamtspreis 2018 berichtet. Das Ziel des Preises ist die Förderung und Stärkung des Ehrenamtes. Innovative, zukunftsgerechte Projekte und außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement sollen öffentlich publiziert werden und somit als Vorbilder und als Anregung für andere Projekte, Vereine, Organisationen und die Menschen in unserem Landkreis dienen. Denn unsere Gesellschaft braucht Menschen, Vereine und Organisationen, die sich mit Engagement einbringen und den Landkreis Neunkirchen lebendig machen. Nähere Informationen zum Ehrenamtspreis erhalten Sie hier.

Die zahlreichen Feste, die am Wochenende wieder in unserem Landkreis stattfinden präsentieren ebenso dieses ehrenamtliche Engagement. Daher belohnen Sie das Engagement der Vereine und genießen Sie Ihre Zeit im Landkreis Neunkirchen.

 

In diesem Sinne wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!


Ihr Sören Meng


21.07.2017: Almwoche und Start in den Urlaub

Eröffnung des Labyrinths auf Finkenrech
Große Presseresonanz bei der Labyrintheröffnung
Landrat Meng zeigt gemeinsam mit dem Leiter der Bautechnik Thorsten Mischo dem SZ Redakteur Michael Beer die Bauarbeiten am Kreissozialamt
After Work Party der Kreisverwaltung auf der Sommeralm- viele Kolleginnen und Kollegen waren gekommen
Landrat Meng zu Besuch bei Horst Philippi
Landrat Meng war beeindruckt von den Sammlungen und Kunstwerken von Herrn Philippi
Landrat Meng zu Besuch bei der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung
Michael Krämer zeigte Landrat Sören Meng das ehemalige Landheim in Wiesbach, das derzeit saniert wird
Aufgrund des bevorstehenden Urlaubs des Landrates pausiert der Blog bis zum 18. August
Illustration: Claus Zewe

Nach einem hervorragenden Almauftrieb startete ich in meine letzte Arbeitswoche vor meinem Urlaub. Los ging es wie gewohnt mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir viele Dinge zu besprechen hatten. Weitere interne Abstimmungstermine folgten, ehe es dann am Nachmittag zur Eröffnung des Labyrinths ins Freizeitzentrum Finkenrech nach Dirmingen ging. Hier hat unsere Tourismus- und Kulturzentrale – in Kooperation mit unserem Kreisumweltamt und der Neuen Arbeit Saar – wieder eine tolle Attraktion geschaffen. Bereits zum siebten Mal wurde ein Maisfeld in ein Labyrinth umgestaltet, das ein Vergnügen für Jung und Alt darstellt. Hierfür wurden rund 100.000 Maisstauden gepflanzt. Auch das Medieninteresse für diese Eröffnung war sehr groß. Ich nutzte die Chance, auch unser Freizeitzentrum Finkenrech mit seiner herrlichen Gartenanlage näher vorzustellen. Die Berichterstattung des Saarländischen Rundfunk finden Sie hier.

Am Dienstagmorgen bereitete ich mit der Regionalen Entwicklungsagentur die Vorlagen zur Sitzung des Entscheidungsgremiums L(a)S– das am Mittwoch tagte – vor.   Wie  bereits  an  dieser  Stelle  schon  erwähnt,  wurden  unsere  Mittel  für Land(auf)Schwung in diesem Jahr um rund 400.000 € aufgestockt. Zahlreiche Projektträger haben entsprechende Anträge gestellt; diese Anträge müssen im  Entscheidungsgremium beraten werden. Im Anschluss fand dann ein Pressegespräch  mit dem SZ-Redakteur Michael Beer statt. Hier stellte ich gemeinsam mit dem Leiter unserer Abteilung Bautechnik Thorsten Mischo die zahlreichen Baumaßnahmen vor. In der Ferienzeit herrscht in den meisten Bildungseinrichtungen des Landkreises Neunkirchen Hochbetrieb. Die Sommerferien sind immer eine sehr bauaktive Zeit in den Schulen. Dieses Jahr investiert der Landkreis Neunkirchen rund 3,8 Millionen Euro für Sanierungen und Projekte unterschiedlichster Art in unsere Schulen und Dienstgebäuden. Die zeigt, dass wir in die Bildungseinrichtungen in unserem Landkreis investieren. Bildung ist der elementare Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Deshalb muss für einen pädagogisch hohen Anspruch auch eine gute Ausstattung vorhanden sein. Die Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung finden Sie hier. Am Dienstagnachmittag besuchte ich dann mit dem Geschäftsführer des Saarländischen Museumsverbandes e. V. Rainer Raber ein besonderes Museum in Ottweiler. Horst Philippi hat in jahrzehntelanger Arbeit in seinen Räumlichkeiten ein besonderes Museum eingerichtet. Zum Teil zeigt der Schreinermeister die Arbeitswelt vergangener Jahre auf. So sind eine alte Schreinerwerkstatt, ein Tabakladen oder ein Malergeschäft hier originalgetreu nachgebaut. Auf der anderen Seite lässt er die Besucher an seiner grenzenlosen Kreativität teilhaben. So hat er zum Beispiel beeindruckende Intarsien-Arbeiten mit regionalen Motiven geschaffen. Der Saarländische Museumsverband möchte dieses Kleinod erhalten und wollte mir daher das Projekt vorstellen. Ich bin mir sicher, dass von diesem besonderen Museum noch viel zu hören sein wird. Am Dienstagabend fand dann die After-Work-Party unserer Kreisverwaltung auf der SR3-SommerAlm statt. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nutzten dieses Angebot und wir verbrachten einen schönen geselligen Abend auf der Alm. Apropos Alm: Das Angebot SR3-SommerAlm wird in diesem Jahr besonders gut angenommen. Ein Highlight war auch der „Tag des Bergmanns“. Das freut mich besonders, da wir mit diesem Programm auch der Bergbautradition Rechnung tragen wollen.

Der Mittwoch begann in einem Notariat in Saarbrücken. Hier unterzeichnete ich als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) die notarielle Urkunde. Die bisherige Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar mbH (VGS) geht in den ZPS über. Dieser Beurkundung gingen zahlreiche Sitzungen voraus. Jetzt konnte ich gemeinsam mit einem Vertreter des Finanzministeriums, dem bisherigen VGS-Geschäftsführer als künftigem Geschäftsführer des ZPS, Herrn Ott, die notarielle Beurkundung vornehmen. Am Mittwochnachmittag tagte dann das Entscheidungsgremium des Projektes Land(auf)Schwung. Hier wurden weiterführende Projekte beraten und für bereits laufende Projekte Mittel aufgestockt  Wie schon häufig hier erwähnt, sind viele Projekte sehr gut angelaufen und durch das zusätzliche Geld aus Berlin können wir hier noch intensiver arbeiten. Danach ging es nach Neunkirchen, wo unser Redaktionsteam „Kreisbuch“ tagte. Dieses Buch wird im Herbst erscheinen; man darf gespannt sein, denn die Themenvielfalt  ist groß.

Gestern besuchte ich die Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, die sich in Ottweiler befindet. Diese tolle Institution bietet rund 120 Mitgliedern ein breites musisch-kulturelles Angebot. Die Landesakademie ist ein modernes, einzigartiges musisch-kulturelles Zentrum im Saarland. Hier haben Vereine die Möglichkeit zu proben und eigene Projekte zu verwirklichen. Bei meinem Besuch war gerade eine internationale Jugendgruppe vor Ort, die gemeinsam ein Projekt erarbeitete. In der Landesakademie gibt es einen großen Saal für Aufführungen, zahlreiche Seminarräume und natürlich die Möglichkeit, auch mehrtägige Angebote zu realisieren. Der Vorsitzende der Landesakademie Josef Petry und die Geschäftsführerin Silvia Johann hießen mich herzlich willkommen. Gemeinsam überlegten wir auch, wie wir das Angebot der Landesakademie mit den Schulen im Landkreis Neunkirchen stärker vernetzen können. Gefördert wird diese einzigartige Einrichtung vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, der Staatskanzlei sowie von Saartoto. Danach folgten verwaltungsinterne Termine. Unter anderem tauschte ich mich mit dem Vorsitzenden unserer Jugendauszubildenden-Vertretung aus.

Heute besuchte ich das ehemalige Landheim Wiesbach, um von dem neuen Besitzer, Herrn Michael Krämer, seine Pläne aus erster Hand zu erfahren. Hier bieten sich auch für den Landkreis zahlreiche Optionen. Michael Krämer, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Firma IT-Krämer ist, hat bereits etliche Weichen gestellt, um dieses interessante Gebäude neu zu beleben. Ein lebendiger Landkreis braucht viel Idealismus, Impulsgeber und Menschen, die sich für Projekte begeistern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch dies in Wiesbach der Fall sein wird. Der restliche Arbeitstag gehörte dann der Verwaltung. Da ich mich für mehrere Wochen in den Urlaub verabschiede, gab es noch einige Dinge  zu regeln. Meine Vertretung übernimmt der Erste Kreisbeigeordnete Karlheinz Müller, der unsere Verwaltung bestens kennt.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, ich danke Ihnen für Ihr Interesse an meiner Arbeit und verabschiede mich in den Urlaub. Der nächste Blog erscheint am 18. August.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin eine gute Sommerzeit – und apropos Sommerzeit: Wenn Sie es noch nicht getan haben, bis Sonntag können Sie noch unsere attraktive SommerAlm besuchen, machen Sie davon Gebrauch!


14.07.2017: Ferienwoche im Almfieber

Firmenbesuch bei Elektro-Anlagenbau Trapp in Spiesen-Elversberg
Landrat Meng gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Klaus Häusler zu Gast im Familienunternehmen Bäckerei Ziegler
Landrat Meng stellte gemeinsam mit dem Leiter der Tourismus- und Kukturzentrale Christian Rau den ersten Pin zur SR 3 Sommeralm vor
Erstmals gibt es einen Pin zur SR 3 Sommeralm. Dieser kann für 2,50 Euro erworben werden, davon werden 1 Euro der Bürgerstiftung im Landkreis Neunkirchen sowie der Aktion Herzenssache des SR gespendet

Meine Arbeitswoche begann mit internen Rücksprachen und mit einem Austausch mit dem Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale (TKN). Hier ging es um touristische Themen und natürlich um die heute beginnende SR 3-SommerAlm  (vom 14. bis 23. Juli). Hier hat die Tourismus- und Kulturzentrale mit ihrem Chef Christian Rau und ein großes Team des SR hervorragende Vorbereitungsarbeit geleistet, damit die SR 3-SommerAlm nun schon zum neunten Mal starten kann. Auch der Alm-Ebi hat seine Hütte rundum saniert und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Erstmals ist die neueröffnete Alm-Gastronomie – die ich ja bereits in meinem vergangenen Blog vorgestellt habe – als weiteres Highlight für die Gäste mit dabei. Am Montagmittag traf ich mich mit dem neuen Geschäftsführer des Adolf-Bender-Zentrums Jörn Didas, um über die künftige Zusammenarbeit zu sprechen. Jörn Didas arbeitet schon seit Jahren im Adolf-Bender-Zentrum und kennt die Arbeit aus erster Hand. Das Adolf-Bender-Zentrum, das 1985 in St. Wendel gegründet wurde, ist ein saarlandweit anerkannter Träger der Jugendhilfe. Namensgeber und Mitbegründer war der Maler Adolf Bender, der als politischer Häftling 1933 bis 1936 in Konzentrationslagern inhaftiert war und der nach dem Krieg lange Zeit als Zeitzeuge – besonders in Schulen – von seinen persönlichen Erlebnissen erzählte. Das Adolf-Bender-Zentrum fördert aktiv unsere Alex-Deutsch-Stiftung und setzt sich für die demokratische Bildung und die interkulturelle Verständigung im Jugendbereich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus ein. Auch unser Kreisjugendamt kooperiert mit dem Adolf-Bender-Zentrum.

Am Dienstag fand dann eine Betriebsbesichtigung, gemeinsam mit dem Geschäfts-führer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler, in Spiesen-Elversberg statt. Wir besuchten die Elektro-Anlagenbau Firma Axel Trapp im Gewerbepark Spiesen. Das 1980 gegründete mittelständige Familienunternehmen mit rund 30 Mitarbeitern befindet sich im Gewerbepark in Spiesen. Sie bieten Kunden, auch außerhalb des Saarlandes, ein breites Angebot rund um Elektroanlagenbau, Automatisierungstechnik, Kälte- und Klimatechnik sowie Schankanlagentechnik. So waren Axel Trapp und sein Team beispielsweise an der Entwicklung der neuen Stranggießanlage CC6 der Dillinger Hütte beteiligt. Die Konzipierung galt bundesweilt als ein Projekt der Superlative, sie war mit einem Investitionsvolumen von über 400 Millionen Euro die größte Einzelinvestition am Stahl-Standort Dillingen, die die Herstellung der weltweit dicksten Brammen (500 Millimeter) möglich macht. Wir haben eine starke Wirtschaft mit vielen engagierten Unternehmen im Landkreis. Dies zeigt sich auch daran, dass wir derzeit die höchste Beschäftigung im Landkreis haben, die es je gab.  Der direkte Dialog mit den Unternehmern ist mir wichtig, denn ich bin stolz, solch leistungsfähige Unternehmen in unserem Landkreis zu haben. Der Dienstagnachmittag gehörte dann internen Terminen – u. a. wird zurzeit sehr intensiv am neuen Kreisbuch gearbeitet.

Am Mittwoch startete mein Arbeitstag ebenfalls mit einer Betriebsbesichtigung. Dieses Mal ging es zur Bäckerei Ziegler ins Gewerbegebiet Klinkenthal nach Schiffweiler. Hinter den feinen Backwaren steckt einiges an Knowhow und auch logistischen Aufwand sowie abgestimmten Prozessabläufen. Der Familienbetrieb ist mit sieben Verkaufsstellen in vier Landkreises vertreten. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Produktion, Logistik und im Verkauf, die täglich frische, hochwertige Backwaren herstellen und ihre Kunden damit verwöhnen.  Organisiert und koordiniert wird dies durch Stefan Lang und Tochter Caroline Lang in der Geschäftsführung. Am Mittwochnachmittag besuchte ich dann die konstituierende Sitzung des ÖPNV-Beirates Saarland, die nach Novellierung des ÖPNV-Gesetzes ein wichtiges Gremium darstellt. Hier bin ich in erster Linie als Zweckverbandsvorsteher des Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) eingebunden. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr besser zu koordinieren und damit kundenfreundlicher zu gestalten.

Interne Abstimmungstermine standen gestern Morgen an, anschließend fand eine Besprechung mit Mitarbeitern der Unteren Bauaufsichtsbehörde statt. Dabei wurden mir neue Projekte vorgestellt und hier zeigte sich, dass unsere Kreisverwaltung als Servicedienstleister von Unternehmen und Bauherren fungiert. Gestern Nachmittag fand eine Besprechung mit Vertretern der  LEG, der TKN, dem Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler, Markus Fuchs sowie dem Geschäftsführer der WFG, Klaus Häusler, statt. Hier ging es darum, die Aktivitäten auf der Alm am Erlebnisort Reden zu strukturieren; auch neue Veranstaltungsformen wurden diskutiert.

Am heutigen Freitag war ich auch innerhalb der Verwaltung unterwegs und beschäftigte mich mit unterschiedlichen Themen. In diesem Moment, in dem Sie diesen Blog lesen, bin ich – hoffentlich wohlbehalten – auf der Bergmannsalm angekommen. 10 Tage heißt es jetzt: „morgens geht’s rauf und abends runter“. Es erwartet uns alle ein interessantes und abwechslungsreiches Kulturprogramm und natürlich viel Gelegenheit, um sich zu treffen und einfach auf der Alm zu verweilen. Morgen besuche ich die erste Fotoausstellung unseres Kreistagsmitgliedes Sven Kley. Er setzt sich schon seit Jahren mit den schönen Seiten unseres Kreises auseinander. Ich freue mich seine Werke zu sehen. 

Apropos Alm:  Am Sonntag findet dort auch wieder der „Tag der Tag des Bergbaus“ statt, eine Veranstaltung, an dem die bergmännische Tradition ihren besonderen Raum hat. Pünktlich zur Alm ist auch erstmals ein Alm-PIN erschienen. Dieser PIN – gestaltet von Claus Zewe – ist nicht nur sehr schön anzuschauen, man kann auch etwas Gutes tun. Der Verkaufspreis beträgt 2,50 €,  1 € davon gehen jeweils hälftig an die Bürgerstiftung im Landkreis Neunkirchen sowie die SR-Aktion Herzenssache. Schmücken Sie sich und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein herzliches Glück Auf! 

Wir sehen uns hoffentlich auf der Alm!

Ihr Sören Meng


07.07.2017: Abwechslungsreiche Ferienwoche

Mehr Service für die Bürgerinnen und Bürger - die Kreisverwaltung hat ihre zum 1. Juli Servicezeiten erweitert
Hochrangiger Besuch im Start-up Center
Foto: Kathrin Fries
"Wir für Euch" -eine tolle Aktion auf dem Eschweiler Hof
Eröffnung der neuen Almhütte auf der Redener Bergmannsalm
Passend zum Konzept des Standortes überreichte Landrat Meng den beiden Gastronomen ein Werk von Walter Bernstein, das an die Bergbaugeschichte des Landkreises erinnert

Die Sommerferien haben begonnen, auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung befinden sich im wohlverdienten Sommerurlaub. Ich werde mich in zwei Wochen in die Ferien verabschieden.

Derzeit hat unsere Bauverwaltung viel zu tun, da viele Maßnahmen an unseren Schulen in den nächsten Wochen umgesetzt werden müssen.

Der Montagmorgen begann für mich mit einem Termin in Neunkirchen im Zusammenhang mit unserem Bundesprojekt Land(auf)Schwung. Hier stellte ich gemeinsam mit dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger unser Startup-Center vor. Mittlerweile haben sich hier drei Jungunternehmer eingefunden, die engagiert ihr Startup-Unternehmen nach vorne bringen wollen. Eine Überraschung bescherte uns die Lehrwerkstatt der Firma Eberspächer, die der Wirtschaftsförderungsgesellschaft einen kunstvollen Tisch überreichte. Die Saarbrücker Zeitung war ebenfalls vor Ort und berichtete anschließend - den Bericht finden Sie hierhttps://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/der-richtige-raum-fuer-kluge-koepfe_aid-2419241. Der Montagnachmittag stand dann im Zeichen interner Termine. So händigte ich u. a. einem Mitarbeiter zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum die Urkunde aus.

Um Mobilität ging es am Dienstag. Hier wurde mir, Vertretern der Kreisverwaltung, einem Vertreter der Neunkircher Verkehrs GmbH und der Geschäftsführerin des Jobcenters Neunkirchen, Katja Sauerbrey „Mobi-Saar“ vorgestellt. Mit diesem Projekt setzt sich das Verkehrsunternehmen Saarbahn, gemeinsam mit acht Partnern dafür ein, Menschen bis ins hohe Alter für ihre selbständige Mobilität zu unterstützen. Kernelement ist ein Lotsenservice, der mobileingeschränkte Menschen die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs erleichtert. Wer sich nur ungern bzw. ohne Unterstützung mit Bussen und Bahnen bewegt, etwa weil sie/er schlecht hört oder sieht, im Rollstuhl sitzt oder einen Rollator benötigt, kann über die Mobi-Saar Service-Hotline die Lotsen anfordern. Dieser Service kann mithilfe arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen durchgeführt werden. Bisher gibt es dieses Angebot im Regionalverband Saarbrücken; im Saarpfalz-Kreis ist dieser Service ebenfalls geplant.  Hier bringt sich auch die LAG Pro Ehrenamt mit ihrem Vorsitzenden Hans-Joachim Müller aktiv ein, denn auch Ehrenamtler sind in das Projekt mit eingebunden. Ich begrüße diese Idee zur Förderung der Mobilität und werde das Projekt weiter verfolgen. Am Nachmittag standen dann verwaltungsinterne Termine an.

Der Mittwochmorgen stand im Zeichen unseres Verwaltungs-Jour-fixe, in dem wir die anstehenden aktuellen Aufgaben und Projekte thematisieren.  Seit dem 1. Juli 2017 gelten bei der Kreisverwaltung neue Servicezeiten; auch wurde ein neues Logo eingeführt. Ziel ist es, unsere Verwaltung dienstleistungsorientierter zu präsentieren. Hierfür sind unsere Servicezeiten mit einem Dienstleistungsabend ein eindrucksvoller Beweis. Danach tauschte ich mit Vertretern des Ambulanten Hospizes Neunkirchen aus. Diese Einrichtung gibt es jetzt schon seit 15 Jahren und ist zu einem unverzichtbaren Service für die Menschen im Landkreis Neunkirchen geworden. Der 15. Geburtstag soll im Oktober gefeiert werden. Dies ist Anlass, diese Thematik und die wichtige Arbeit der Hospize öffentlich zu machen. Im Anschluss besuchte ich am Mittwochmittag eine schöne Aktion im Eschweilerhof. Vor etlichen Jahren rief das Gastronomenpaar Inge Groß und Helge Kupplich eine Aktion „Wir für Euch“ ins Leben. An einem Nachmittag im Jahr werden Menschen aus Senioren- und Behinderteneinrichtungen eingeladen, um bei gutem Essen und schöner Musik ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen. Auch dieses Jahr waren wieder viele beim Eschweilerhof zu Gast. Für dieses Engagement wurden Inge Groß und ihr Team in der Vergangenheit schon mal bei „Saarlands Beste“ ausgezeichnet. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist diese Einladung zu 100 % kostenlos, eine wirklich tolle Aktion. Mittlerweile wurde das Restaurant an Tochter Maren weitergegeben. Sie führt mit ihrem Team dieses Projekt gerne weiter. Solche Aktionen machen unsere Welt menschlicher und stärken das Miteinander; an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das große Engagement!

Gestern war ich zu Gast in der Christuskirche. Dort feierte der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Herr Pfarrer Udo Blank, seinen 60. Geburtstag. Ich nutzte die Gelegenheit, mich beim Diakonischen Werk für die hervorragende Zusammenarbeit zu bedanken. Ich schätze Udo Blank als einen sehr geradlinigen Menschen, der sehr nahe an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ist und sich stark macht: sei es im Bereich der Jugendhilfe, wo das Diakonische Werk seit vielen Jahren in vielfältiger Weise unser Partner ist, sei es bei der Arbeit mit Arbeitslosen oder bei der Flüchtlingshilfe, sei es bei der seelsorgerischen Arbeit. Vielfältige Einrichtungen des Diakonischen Werkes zeigen, wie notwendig die Arbeit der Träger im Landkreis Neunkirchen ist. Auch die offenen Jugendtreffs, die vom Diakonischen Werk federführend betrieben werden, entwickeln sich gut und sind am Puls der Zeit. Dies lässt sich nicht vom Schreibtisch aus gestalten, da muss man vor Ort sein und sich austauschen, das Ohr an der Jugend haben.      

Eine schöne Überraschung erreichte mich gestern aus Berlin: unsere Projektmittel des Projektes Land(auf)Schwung wurden für dieses Jahr um über 400.000 € erhöht. Damit können angemeldete Projekte, die bisher nicht ausfinanziert waren, weiterhin gefördert werden. Dieser Bescheid des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, dass unsere Arbeit anerkannt wird und sich das Projekt hervorragend entwickelt.

Ebenfalls um das Projekt Land(auf)Schwung ging es am heute Morgen, da wir uns erneut mit dem Thema Regionalmarke beschäftigten. Wie schon häufig hier aus-geführt, ist dies ein besonderes Anliegen von mir, Regionalerzeuger aus dem Land-kreis Neunkirchen besser miteinander zu vernetzen und damit eine Markenbildung zu erreichen. Hier tauschte ich mich mit Vertretern von Saaris, die für die gelungene Marketingkampagne unseres Saarlandes verantwortlich sind, aus. Auch ging es in diesem Termin um die Weiterentwicklung unseres „Welcome Centers“ und dem im Frühjahr erstmals stattgefundenen Mittelstandsdorum. Danach ging es weiter mit dem Thema „Fairer Handel“, wo ich mich mit dem Schulleiter der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, Herrn Wilhelm, und zwei Vertretern der Fairtrade Initiative Saarland austauschte. Wir sind derzeit bei unserem Ansinnen, Fair-Trade-Landkreis zu werden, ein großes Stück weitergekommen. Um die Zugangsvoraussetzungen zu erhalten, müssen wir auch Schulen einbinden. Hier besteht bei einigen Schulen bereits großes Interesse. Neben dem Illtalgymnasium will sich jetzt hier auch die Gebundene Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen beteiligen.

Im Anschluss ging es Richtung Bergmannsalm, wo die neue Gastronomie auf dem Haldenplateau eröffnet wurde. Die beiden Gastronomen Tom Geiger und Guido Schwarz  verstehen ihr Handwerk und haben ein überzeugendes Konzept für die Almgastronomie entwickelt. Endlich sind die neuen Räumlichkeiten fertiggestellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle der LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Saar) für Strukturholding Saar (SHS) für die zügige Planung/Umsetzung der gesamten Baumaßnahme. Als Geste und Zeichen überreichte ich eine Reproduktion eines Gemäldes des renommierten saarländischen Malers und Schiffweiler Bürgers Walter Bernstein. So werden die Gäste auch immer an unsere Bergbaugeschichte erinnert. Von Schiffweiler aus geht es nun nur wenige Kilometer weiter nach Heiligenwald. Hier werden die 37. Heiligenwalder Bergmannstage (vom 07. – 09. Juli) auf dem Petinger Platz feierlich eröffnet.

Apropos eröffnet: An diesem Wochenende ist im Landkreis Neunkirchen wieder jede Menge los!  So bin ich am Samstag – neben einer Landesboule-Meisterschaft in Neunkirchen (nahe des Schwimmbades an der Lakai) und auch als Schirmherr beim Dorffest in Welschbach vor Ort. Aber auch in meinem Heimatort Wiebelskirchen wird an diesem Wochenende das Dorffest gefeiert.  Ebenso ist in Ottweiler Steinbach und Fürth (dort findet am Sonntag das Leinblütenfest statt) viel los. In diesem Sinne, es gibt jede Menge an diesem Wochenende im Landkreis Neunkirchen zu erleben - machen Sie das Beste daraus.

Ihr

Sören Meng


30.06.2017: Eine sitzungsreiche Woche oder: Die Ferien lassen grüßen!

Landrat Meng unterzeichnet gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden Dietmar Bonnstädter die neue Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeitregelung - ab dem 1. Juli hat die Kreisverwaltung noch bürgerfreundlichere Öffnungszeiten
80. Geburtstag von Doris Deutsch
Die 19. Fairplay Tour macht Halt im Landkreis Neunkirchen, der Landkreis ist wieder gerne Gastgeber dieser tollen Aktion
Landrat Meng hat die Fairplay Tour ein Stück begleitet
Foto: Andreas Engel

Der Montagmorgen begann mit einer Gremiensitzung unseres Wasserzweckverbandes und der sich anschließenden Aufsichtsratssitzung der Wasserversorgung  Ostsaar, die jeweils regelmäßig einmal pro Quartal tagt.  Als Verbandsvorsteher bzw. Aufsichtsratsvorsitzender galt es zahlreiche Beschlüsse zu fassen. Über die vielfältigen Aufgaben unserer Wasserversorgung habe ich an dieser Stelle schon oft berichtet. Am Montagnachmittag tagte dann der Prüfungsausschuss der Sparkasse Neunkirchen. Als Verwaltungsratsvorsitzender stehe ich diesem Ausschuss vor. Aufgabe des Prüfungsausschusses ist es, Prüfberichte, die die Leistungen unserer Sparkasse bewerten und  transparent machen, vorzustellen.

Am Dienstag begrüßte ich zahlreiche Kämmerer aus dem Saarland, die bei uns im historischen Sitzungssaal tagten. Schon seit Jahren arbeiten wir mit der Firma Infoma zusammen. Hier gibt es ein verlässliches Netzwerk und eine Reihe von Software-Lösungen, auf die die Behörden zugreifen können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Diese Tagung in unserem Landratsamt ist für mich ein positives Beispiel der interkommunalen Zusammenarbeit.  Am Nachmittag tagte dann der Verwaltungsrat unserer Sparkasse Neunkirchen. Hier galt es, den Jahresabschluss 2016 festzustellen und zu beschließen. Bei dieser Sitzung war auch meine Vorgängerin im Amt, die heutige Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar Cornelia Hoffmann-Bethscheider vor Ort. Da diese Sitzung nicht öffentlich ist, kann ich an dieser Stelle keine weiteren Informationen geben. Nur soviel: unsere Sparkasse ist auch für die Zukunft gut aufgestellt und nah an den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden ausgerichtet.

Um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ging es am Mittwochmorgen. Hier sieht es so aus, dass zusätzliche finanzielle Mittel für das Jahr 2017 von Seiten des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Gemeinsam mit meinem Mitarbeiter Thomas Thiel, der für die Stabsstelle Land(auf)Schwung verantwortlich ist, sowie Herrn Pietz von der Entwicklungsagentur IfaS und unserem Kämmerer Olaf Niesen und Herrn Schmidt von der Abteilung Finanzen, Beteiligungen  u. ÖPNV besprachen wir die Fortführung erfolgreicher Projekte. Hier wurde vorab schon eine Finanzplanung erstellt. Diese Finanzplanung wird dem Bund mitgeteilt. Drücken Sie mir die Daumen, dass wir zusätzliche Gelder für dieses tolle Projekt erhalten.

Danach stand ein intensiver Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern unseres Personalrates an. Hier pflege ich einen guten Kontakt, denn es ist wichtig, Verwaltungsentscheidungen eng mit dem Personalrat umzusetzen; dies setzt Vertrauen und Transparenz voraus.  Gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden Dietmar Bonnstädter unterzeichnete ich eine neue Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit. Ab morgen wird unsere Kreisverwaltung neue Servicezeiten haben. Damit bauen wir das Dienstleistungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger aus. Sie haben nun die Möglichkeit, Donnerstags einen Dienstleistungsabend in Anspruch zu nehmen. Zudem werden die einzelnen Stellen der Kreisverwaltung morgens grundsätzlich etwas früher, bereits ab 8.00 Uhr, für die Belange der Bürger ansprechbar sein. Natürlich wird es auch weiterhin möglich sein, individuelle Termine bei wichtigen Anliegen zu vereinbaren.

Am Mittwochnachmittag besuchte ich dann die 2. Wasserkonferenz Saarland. Die saarländischen Trinkwasserversorger beliefern Haushalte und Gewerbebetriebe mit einer Jahresmenge von über 50 Mio. cbm Trinkwasser, davon gehen über 40 Mio. cbm an Privathaushalte. Für rund 1 Euro erhält der Privatnutzer 390 Liter reinstes Trinkwasser. Wir alle wissen, wie wichtig dieses kostbare Lebensmittel ist. Um diesen Standard auch für die Zukunft zu sichern, müssen in den nächsten Jahren die Weichen für eine wirtschaftliche und nachhaltige Wasserversorgung in der Region gestellt werden. Hierum ging es bei der Tagung, an der über 40 Wasserversorger sowie der Umweltminister Reinhold Jost teilnahmen. Alle Versorgungsunternehmen haben sich einem freiwilligen Benchmarking gestellt. Man kann feststellen, dass die Trinkwasserversorgung im Saarland sehr zuverlässig funktioniert und die Versorgungsqualität sich auf sehr hohem Niveau befindet. Auch sind sich die saarländischen Unternehmen ihrer Nachhaltigkeit und ihrer Verantwortung bewusst. Ziel des Benchmarking ist es, die technischen und wirtschaftlichen Unternehmenssituationen zu optimieren. Daher ist es wichtig, dass alle  Versorgungsunternehmen gut vernetzt sind. Am Mittwochnachmittag tagte der Kreditausschuss in der Sparkasse Neunkirchen. Von Neunkirchen aus ging es dann nach Saarbrücken, wo mein Kollege, der Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, seinen 60. Geburtstag feierte.

Gestern tagte der Verbandsvorstand der Sparkassenfinanzgruppe in Saarbrücken, hier schloss sich die Sitzung der Verbandsversammlung an. Danach war ich beim langjährigen Oberbürgermeister a.D. der Kreisstadt Neunkirchen, Friedrich Decker, zu Gast, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte. Von dort aus ging es nach Wellesweiler zur Alex-Deutsch-Schule. Hier gratulierte ich der Witwe von Alex Deutsch, Frau Doris Deutsch, zu ihrem 80. Geburtstag. Doris Deutsch setzt das Lebenswerk ihres Mannes fort und besucht täglich Schulen, um aus ihrem Leben und aus dem Leben ihres Mannes zu erzählen. Für dieses Engagement wurde sie vor kurzem mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet. Gestern Nachmittag fand dann die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes in Ottweiler statt. Nach dieser Sitzung besuchte ich die Abiturfeier des Gymnasiums am Krebsberg, wo ich eine Rede hielt.

 

Neben internen Terminen war ich heute verhältnismäßig sportlich unterwegs. Die Fair-Play-Tour macht im Landkreis Neunkirchen Station. Ich ließ es mir nicht nehmen, von Neunkirchen aus – gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern - nach Ottweiler zu radeln. Dort fand dann ein Empfang statt, danach trafen sich die zahlreichen Gäste in unserer Sporthalle. Dort wurden sie vom Team des DRK Hüttigweiler kulinarisch verwöhnt. Diese Etappe der Fair-Play-Tour ist nur möglich, weil viele Kolleginnen und Kollegen sich sehr engagieren und alles tun, damit die Sportlerinnen und Sportler erlebnisreiche, entspannende Stunden bei uns haben. Im Moment besuche ich eine Veranstaltung der Sparkasse Neunkirchen, die in Homburg stattfindet. Diese Veranstaltung hat bereits eine lange Tradition; sie richtet sich an alle Ortsvorsteher im Landkreis und ist eine gute Gelegenheit, auch mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern ins Gespräch zu kommen.

Sie merken, liebe Leserinnen und Leser, diese Woche hatte es in sich. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein schönes Wochenende, einen guten Start in die Sommerferien und gleichzeitig viel Freude beim Besuch der zahlreichen Feste, wie beispielsweise das Illinger Burg- und Weiherfest im Landkreis.

Ihr
Sören Meng

  


23.06.2017: Proppenvolle Woche…

Der 1. Bevollmächtigte der IGM Jörg Caspar spendete den Erlös seines runden Geburtstages an die Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen
Landrat Meng begrüßt die Teilnehmer/innen der Veranstaltung „Frauen im Beruf“ der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises
Begrüßung des Landrates Meng an die Teilnehmer/innen des Netzwerktreffens des Projektes „Das Saarland lebt gesund“
Landrat Meng im SR-Studio zur Aufnahme des "Wir im Saarland" Magazin
Landrat Meng im "WimS"-Studio

Nicht nur die hochsommerlichen Temperaturen heizen uns kräftig ein, auch häufen sich gerade vor den großen Ferien die Termine. So war es auch in dieser Woche. Los ging es für mich mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in welchem natürlich auch die anstehenden Sitzungen vorberaten wurden. Am Nachmittag fand dann eine Scheckübergabe in den Räumlichkeiten der IG-Metall-Geschäftsstelle Neunkirchen statt. Der 1. Bevollmächtigte der IGM Jörg Caspar feierte kürzlich seinen 50. Geburtstag und wünschte sich – statt Geschenken – eine Spende. Hier wurde unsere Bürgerstiftung mit 1.700 € bedacht. Ich nahm die Übergabe zum Anlass, mich herzlich für die großzügige Spende zu bedanken und noch einmal unsere Bürgerstiftung vorzustellen. Mit diesen Geldern können wir Vereine und  soziale Projekte im Landkreis Neunkirchen unterstützen. Am Nachmittag  tagte dann die Fairtrade-Steuerungsgruppe. Wie schon häufig an dieser Stelle bemerkt, will unser Landkreis ein „fairer Landkreis“ werden. Wir haben uns im vergangenen Jahr auf den Weg gemacht und bereits einige Etappenziele erreicht. Uns ist es gelungen, das Thema fairer Handel und fair gehandelte Produkte stärker in den Fokus der Öffentlichkeit im Landkreis Neunkirchen zu rücken. Derzeit sind wir mit Gastronomiebetrieben im Gespräch um zu erreichen, dass auch diese zum Teil fair gehandelte Produkte anbieten. Dies wäre ein starkes öffentliches Zeichen. Darüber hinaus sind natürlich noch weitere Aktionen geplant. Auch freue ich mich sehr darüber, dass sich bereits mehrere Schulen mittlerweile auf den Weg gemacht haben, faire Schulen zu werden. So werden in der kommenden Woche 14 Schulklassen aus unserem Landkreis als „Faire Schulklasse“ ausgezeichnet. Sie merken, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, es bewegt sich etwas und deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass uns in absehbarer Zeit das Gütesiegel „Fairtrade-Landkreis“ überreicht werden kann. Wir werden uns weiter dafür engagieren.

 

Am Dienstag verbrachte ich den Arbeitstag größtenteils in Saarbrücken. Am Morgen tagte der Sparkassenbeirat der SaarLB, im Anschluss fand eine Aufsichtsratssitzung der Tourismus Zentrale Saarland - unter dem Vorsitz der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger - statt.  Hier wurden uns neueste Zahlen im Bereich des Tourismus vorgestellt. Die Entwicklung ist sehr erfreulich. Auch für den Landkreis Neunkirchen hat sich die Situation im Tourismusbereich verbessert. Natürlich können wir uns nicht mit Regionen wie beispielsweise dem Landkreis St. Wendel und seinem Bostalsee messen, aber dennoch haben wir in diesem Bereich in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt.

 

Am Mittwoch tagte dann zum letzten Mal der Aufsichtsrat der Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar (VGS), dessen Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Diese Gesellschaft wird aufgrund der Änderung des ÖPNV-Gesetzes in den Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr übergehen. Der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) tagte im Anschluss. Aufgrund der vorerwähnten Änderung des ÖPNV-Gesetzes wird sich auch die Zusammensetzung des Gremiums des Zweckverbandes verändern. Ich nutzte diese Sitzung, um mich bei den bisherigen Mitgliedern für ihr Engagement zu bedanken. Der öffentliche Personennahverkehr im Saarland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Die Angebote sind passgenauer und an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden orientiert. Aber auch in Zukunft gilt es, die Infrastruktur zu verbessern. Hier wird sich der Zweckverband Personennahverkehr Saarland weiterhin – mit den Partnern und dem Land – engagieren. Am Mittwochabend war ich dann ehrenamtlich aktiv und besuchte die Vorstandssitzung  der Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen. Dieser Sitzung schloss sich die Sitzung des Aufsichtsrates an. Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Neunkirchen hat über 900 Mitglieder. Seit der Gründung im Jahr 1965 ist es der Lebenshilfe stetig gelungen, vielfältige Angebote für geistig behinderte Menschen zu schaffen. Von der Frühförderung über Kindergärten, Schulen, Tagesförderstätten, Wohnstätten, einer Werkstatt für Behinderte - bis hin zu ergänzenden Angeboten familienentlastender Dienste und Integrationsmaßnahmen. Damit bietet die Lebenshilfe Neunkirchen ein großes Spektrum an Hilfen.

 

Am gestrigen Morgen begrüßte ich Teilnehmer/innen einer Veranstaltung unserer Gleichstellungsbeauftragten. Heike Neurohr-Kleer bietet seit Jahren ein ansprechendes Weiterbildungsprogramm an. Dieses Mal ging es um die Qualifizierung „Frauen im Beruf“ – ein wichtiges Thema. Im Anschluss begrüßte ich zahlreiche Teilnehmer/innen beim Netzwerktreffen des Projektes „Das Saarland lebt gesund“ – wo sich unser Kreisgesundheitsamt sehr stark engagiert. Hier leistet die Projektleiterin Anja Stuppi wichtige Arbeit. Danach wurde mir vom Vertreter der ARGE SOLAR e. V. das Energie-Effizienz-Netzwerk Saarland vorgestellt. Dies ist ein sehr interessantes Projekt, da auch der Landkreis Neunkirchen sich dafür engagiert, ressourcenschonend und nachhaltig zu agieren. Aus diesem Grund soll auch ein/e Klimaschutz-Manager/in eingestellt werden. Am frühen Nachmittag war ich dann auf dem Saarbrücker Halberg beim SR zu Gast, wo die Sendung „Wir im Saarland“ aufgezeichnet wurde. In diesem Magazin stellte ich unser Upcycling-Projekt vor, das inzwischen große öffentliche Resonanz erfahren hat. Dieses nachhaltige, sozial wichtige Projekt ist gut angelaufen und soll bei einer Verlängerung des Gesamtprojektes Land(auf)Schwung weiter ausgebaut werden. Ziel sollte es sein, dieses Projekt dauerhaft im Landkreis Neunkirchen zu etablieren. Den Beitrag im "WimS"-Magazin finden Sie hier ab Minute 10. Gestern Nachmittag tagte – in einer sehr umfangreichen Sitzung – der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Hier wurden wieder zahlreiche Themen in öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung behandelt. Im öffentlichen Teil stand die Fortschreibung des grundsicherungsrelevanten Mietspiegels für den Landkreis Neunkirchen an. Auch neue Richtlinien des Landkreises über die Anerkennung und Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag sowie über die Förderung von Initiativen des Ehrenamtes wurden beschlossen. Darüber hinaus war der Jahresabschluss 2013 ein weiterer Bestandteil der Sitzung. Auch die Beteiligungen des Landkreises im Jahr 2015 wurden anhand eines Berichtes näher erläutert.  Ebenso wurden zahlreiche Vergaben beschlossen, damit die notwendigen Bauarbeiten an unseren Schulen bereits in den Sommerferien realisiert werden können.

 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Landkreistages, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert. Der Landkreistag Saarland tritt seit 60 Jahren für die Wahrung des verfassungsmäßigen Rechts der kommunalen Selbstverwaltung und für die gemeinsamen Rechte und Interessen der saarländischen Landkreise und des Regionalverbandes Saarbrücken ein. Hier gab es eine Reihe von Grußworten, eine Festrede unserer Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zum 60-jährigen Bestehen des Landkreistages und einen Diskussionsbeitrag von Felix Rösel vom Ifo-Institut für Wirtschaftsförderung an der Universität München, der über Gebietsreformen referierte. Hier ging es um Befunde und Empfehlungen aus wissenschaftlicher Sicht. Nur soviel: unsere Landkreise mit ihren vielfältigen Aufgaben haben ihre Daseinsberechtigung und leisten bürgernah wichtige Arbeit.

 

Morgen werde ich eine Rede bei der Abiturfeier des Steinwald-Gymnasiums halten. Am Sonntag bin ich dann zu Gast in unserem Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen. Dort werde ich um 10 Uhr die Kreisrosenschau eröffnen. Anschließend beginnt um 11 Uhr unsere beliebte Veranstaltung „Klingende Gärten“ mit toller Live-Musik und Chorgesang. Ich kann Sie jetzt schon dazu ermuntern, nehmen Sie unser Angebot wahr – es lohnt sich auf Finkenrech dabei zu sein. Darüber hinaus gibt es viele Feste im Landkreis Neunkirchen, stellvertretend nenne ich hier das große Stadtfest in unserer Kreisstadt.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine tolle Sommerzeit und grüße Sie herzlich.

Ihr

Sören Meng

 

          


14.06.2017: Kurze Woche, einige Termine…

IHK Praktikums- und Ausbildungsplatztour
Die durch die IHK, Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Jobcenter organisierte Tour ermöglichte jungen Flüchtlingen einen Einblick in die Betriebe der Region.
Interne Sitzung der Führungskräfte der Kreisverwaltung
Cover des aktuellen Wirtschaftsmagazin Neunkirchen der Saarbrücker Zeitung

Diese Woche fällt mein Blog aus der Reihe, denn er wird bereits am Mittwoch veröffentlicht. Dies hat den einfachen Grund, dass ich mir am kommenden Freitag einen „Brückentag“ gönne.


Los ging es am Montag mit dem allwöchentlichen Jour fixe, dem schloss sich das Jour fixe mit dem Werkleiter Christian Rau von der Tourismus- und Kulturzentrale (TKN) an. Die TKN hat bereits einiges in Bezug auf unsere „Sommeralm“, die in 30 Tagen starten wird, zu tun. Darüber hinaus gibt es viele touristische Projekte, die unsere TKN in den Städten und Gemeinden begleitet. Tourismus ist eine Aufgabe, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gut entwickelt hat. Die Menschen, die unsere schöne Willkommensregion Neunkirchen besuchen, sind begeistert vom vielfältigen Angebot: sei es kulturell, historisch – oder sei es die reizvolle Natur. Am Montagnachmittag fand ein Gespräch mit der Schulleitung einer Kreisschule statt. Es ging darum, wie man einen Schulstandort weiterentwickeln kann und welche Hilfestellungen seitens des Schulträgers möglich sind. Wir haben auch hier – trotz überschaubarer finanzieller Mittel – einiges realisieren können. Der bauliche Erhalt aller Schulen, die gute Ausstattung, aber auch die Weiterentwicklung liegen sowohl den Verantwortlichen im Kreistag als auch der Verwaltung und natürlich auch mir sehr am Herzen. Danach traf ich mich mit dem Umweltminister Reinhold Jost, Vertretern der Landkreise St. Wendel und Homburg, dem Landestierschutzbeauftragten und Vertretern der Tierheime Homburg sowie St. Wendel zu einer Aussprache. Hierzu hatte Umweltminister Reinhold Jost eingeladen. Er hatte in der vergangenen Zeit, als es darum ging, den Konsortialvertrag auszuhandeln, den Prozess positiv begleitet. Jetzt geht es darum, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen und alle Partner gegenseitig zu informieren. Ziel soll der Erhalt der beiden wichtigen Einrichtungen in Homburg und St. Wendel sein. Hierzu ist eine finanzielle Ausstattung erforderlich.  Dank des Vertrages der Städte und Gemeinden engagieren sich diese verstärkt, zugleich leisten auch die drei Landkreise ihren Anteil. 


Der Dienstag begann mit internen Gesprächen. Danach begrüßte ich gemeinsammit dem Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Dr. Carsten Meier, junge Flüchtlinge zur IHK Prakitkums- und Ausbildungsplatztour im Neunkircher Landratsamt. Durch diese Initative der IHK und durch die Unterstützung unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, dem Jobcenter und der beteiligten Betrieben konnten die jungen Menschen erleben, welche beruflichen Chancen es in den regionalen Unternehmen gibt. Auch die Saarbrücker Zeitung berichtete über diese tolle Aktion der IHK- den heutigen Bericht hierzu finden Sie hier. Herzlichen Dank auch an unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft und dem Jobcenter, sowie die teilnehmenden Betriebe, die das Ganze aktiv und konstruktiv begleiteten. Gestern Nachmittag ging es wieder um das Projekt Land(auf)Schwung, das voraussichtlich bis Ende 2019 verlängert wird. In den letzten Tagen habe ich hier unsere Willensbekundung nach Berlin gesandt. Die einzelnen Projekte sind in unserem Landkreis gut angelaufen, brauchen allerdings weitere finanzielle Mittel. Hier bin ich zuversichtlich, dass wir dieses Projekt insgesamt fortsetzen können. Mit dem Bildungskoordinator Gunter Maier und dem Leiter der Stabsstelle Land(auf)Schwung Thomas Thiel besprachen wir die weitere Vorgehensweise im Bereich des Bildungsmanagements. Über 1.200 Bildungsakteure hat Herr Maier zusammengetragen. Jetzt geht es darum, hierfür eine Plattform zu schaffen, damit es für alle ei