Darf ich mich vorstellen: Lilli Metzker

Seit Januar 2018 darf ich als Klimaschutzbeauftragte den Klimaschutz im Landkreis Neunkirchen vorantreiben. Als Teil der Abteilung Bautechnik liegt der Fokus meiner Arbeit auf den eigenen Liegenschaften des Landkreises. Darüber hinaus entwickele und betreue ich unterschiedliche Projekte im Bereich Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
Da ich im Landkreis Neunkirchen aufgewachsen bin, freut es mich besonders hier mit dieser Tätigkeit betraut zu sein. Nach meinem Abitur habe ich an der Technischen Universität Kaiserslautern Facility Management im Bachelor und Master studiert. Facility Management ist ein relativ junger Studiengang, der alle Aufgaben umfasst, die im Rahmen der Planung und Errichtung, in Betrieb und Bewirtschaftung bis hin zum Rückbau über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg zu bewältigen sind. In der heutigen Zeit stehen dabei über die reine Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes hinaus, auch ökologische und soziale Faktoren im Vordergrund. Ein effizienter und nachhaltiger Betrieb von Liegenschaften ist mir besonders wichtig, weswegen ich mich im Rahmen meiner Masterthesis auf das Thema Energieeffizienz und Energiemanagement von Gebäuden spezialisiert habe.
Mein erstes Projekt beim Landkreis Neunkirchen war die Erstellung des Teilklimaschutzkonzepts für die eigenen Liegenschaften, das im September 2018 veröffentlicht werden konnte. Das Konzept enthält zahlreiche Maßnahmenvorschläge, baulicher, technischer und organisatorischer Art, durch die die Energieeffizienz unserer Schulen und Dienstgebäude verbessert werden kann. Öffentliche Gebäude haben über die bautechnische Struktur hinaus einen symbolischen Wert für meine Arbeit. Viele unterschiedliche Personengruppen stehen in den Liegenschaften des Landkreises Neunkirchen täglich in Kontakt miteinander, wodurch eine breite Plattform für den Transfer von Wissen entsteht. Energie ist ein kostbares Gut, deren Konsum kontinuierlich reduziert werden soll. Wir, als Landkreis Neunkirchen, sind uns unserer Verantwortung bewusst, jedoch ist Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe. Durch lokale Arbeit mit Bürgerinnen, Bürgern und unseren Kommunen möchten wir in den nächsten drei Jahren gemeinsam an der Erreichung der globalen Klimaschutzziele arbeiten.