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Es könnte ein Ruck durch den saarländischen ÖPNV gehen Neunkirchens Landrat begrüßt Reformansatz



Bild von Jasmin Alt: Landrat Sören Meng

Rundum positiv fällt das Urteil des Neunkircher Landrates und Vorsitzenden des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS), Sören Meng, auf die angedachte Reform im ÖPNV aus, die jetzt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vorgestellt hat. Ziel sei es, das Bus- und Bahnfahren im Saarland einfacher und günstiger zu machen.

Gestern befassten sich die Mitglieder im Zweckverband in Form eines Workshops erstmals mit den Vorschlägen: „Unser aller Ziel ist es, dass der ÖPNV attraktiver für die Bürgerinnen und Bürger wird. Dabei wollen wir mehr Menschen für öffentliche Verkehrsmittel begeistern. Das geht nur über attraktive, günstige Angebote und übersichtliche, nachvollziehbare Tarife. Derzeit wird die Nutzung von Bus und Bahn als zu teuer und komplex empfunden und stellt für zu wenige Menschen eine Alternative zum Individualverkehr dar. Durch die neuen Angebote, wie beispielsweise den Flatrates, könnten neue Zielgruppen gewonnen werden. Aber auch für Schülerinnen und Schüler wie auch für Auszubildende wäre ein günstiger Einheitstarif ohne Beschränkung durch Gebietsgrenzen ein echter Vorteil. Für Berufspendler wurden vor zwei Jahren beim Jobticket bereits deutlich höhere Rabatte eingeführt. Mobilität ist ein Grundbedürfnis, denn es sichert Teilhabe. Darüber hinaus brauchen wir gerade für den ländlichen Raum neue, einfache und kostengünstige Mobilitätslösungen. Das kostet Geld, aber wenn alle im ÖPNV tätigen Aufgabenträger an einem Strang ziehen und ihren Beitrag leisten, könnte die Reform gelingen. Durch diese Reform könnte ein Ruck durch den ÖPNV gehen mit großen Vorteilen für alle Beteiligten, vor allem für die Bürger, die zu Recht eine hohe Erwartungshaltung haben“, so Landrat Sören Meng. Der ZPS werde den Reformprozess aktiv und positiv begleiten.




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