Sanierung am KBBZ schreitet voran



Landrat Sören Meng mit Schulleiter Heiko Staub, Kreisbaumeister Thorsten Mischo und dem für diese Maßnahme zuständigen Architekten Axel Schikorski

Baumaßnahme soll im Sommer abgeschlossen sein

Das Kaufmännische Berufsbildungszentrum (KBBZ) in Neunkirchen wird derzeit grundlegend saniert. Die im Juli 2021 begonnen Arbeiten umfassen die Einrichtung fünf neuer EDV Räume sowie die Erneuerung sämtlicher Sanitäranlagen, aller Oberflächen der Klassenräume und der bestehenden Aufzugsanlage. Insgesamt wird somit im laufenden Betrieb eine Fläche von 4000 m² auf Neubaustandart gebracht. Die Investitionen in Höhe von 2,2 Millionen Euro werden mit 1,4 Millionen Euro vom „Programm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz übernommen. „Dieser Umbau setzt den Grundstein für ein zeitgemäßes digitales Lernen und für eine bessere Teilhabe behinderter Menschen am KBBZ“, so Landrat Sören Meng.

 

Die energetische Sanierung des KBBZ dient der Verringerung des Wärmeverlustes und somit der Einsparung natürlicher Ressourcen. Sie beinhaltet das Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems, den Austausch von Fenstern und Fassadenelementen sowie die Sanierung des Flachdachs im Erdgeschoss. Dieses Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von 229.000 € und wird mit 116.750 € durch das „Zukunftsenergieprogramm kommunal“ (ZEP-kommunal) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. „Die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude bietet ein großes Potential zur Ressourcen- und Kosteneinsparung“, erläutert der Landrat und hofft auf künftige Fördermittel, um in den kommenden Jahren weitere Schul- und Verwaltungsgebäude nachhaltig sanieren zu können.

Derzeit sind die Arbeiten im ersten Obergeschoss gerade abgeschlossen und werden nun im zweiten Untergeschoss fortgeführt.

 

„Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für den Sommer 2022 geplant, sodass die Schüler:innen das Schuljahr 2022/23 ungestört in einem frisch renovierten Schulgebäude beginnen können. Danke auch an mein Team der Bautechnik und die beteiligten Firmen für die gute Abwicklung“, so abschließend der Landrat.