Zwei Anträge aus der Feder der Koalition zwischen CDU und SPD dominierten die Sitzung des Kreistages



Mit Ausnahme der AFD stimmten alle Kreistagsmitglieder einer neuen Förderphase des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familien, Frauen und Jugend zu. Seit 2015 engagiert sich der Landkreis bereits in diesem Projekt, in dem es darum geht, aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit und eine Partnerschaft für Demokratie einzutreten. Hierbei wurde angeknüpft an die erfolgreiche Arbeit im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ in dessen Rahmen der Landkreis bereits von 2011 bis 2014 als sogenannter lokaler Aktionsplan gefördert wurde.

Einstimmig folgte der Kreistag einem Antrag der SPD-Fraktion und der CDU-Fraktion im Landkreis Neunkirchen der sich mit einer sogenannten Taskforce beschäftigte, die zum Ziel hat die Versorgung der Betreuungsplätze möglichst rasch sicherzustellen. In der Taskforce sollen dazu alle Städte und Gemeinden, die großen freien Träger von Kindertageseinrichtungen sowie die zuständigen Behörden des Landes vertreten sein.

Ebenfalls ein einstimmiges Votum gab es für den Antrag der Kreistagsfraktion von CDU und SPD in dem es darum ging, die Serviceangebote der Kreisverwaltung zukünftig in Form eines mobilen Landratsamtes vorzuhalten. Hierzu wurde der Prüfauftrag gestellt, dass sich die Kreisverwaltung äußert in wie weit Angebote jetzt schon vor Ort abrufbar sind. Im nächsten Schritt soll geprüft werden inwiefern diese Angebotspalette erweitert werden kann und mit welchen zusätzlichen Kosten zu rechnen ist.

Unter Verschiedenes gab Landrat Sören Meng einen Sachstand zum Erlebnisort Reden, der derzeit in aller Munde ist. Hier zeigt sich der Landrat zuversichtlich, dass man mit Kooperation zwischen Landkreis und Gemeinde den Erlebnisort Reden weiterentwickeln könne.