Eichenprozessionsspinner im Landkreis Neunkirchen



Derzeit kommt es im Landkreis Neunkirchen zu einem verstärkten Vorkommen von Eichenprozessionsspinnern. Einige Schulstandorte des Landkreises in Neunkirchen, Illingen und Schiffweiler sind betroffen.

Zurzeit werden alle weiterführenden Schulen im Landkreis Neunkirchen auf Befall geprüft und vorhandene Nester durch Fachfirmen entfernt. „Bei einigen Nestern ist die Verpuppung schon erfolgt, jedoch sind die Nester weiterhin gefährlich für den Menschen. Hier sollte die direkte Nähe der befallenen Bäume gemieden werde, solange die Nester noch vorhanden sind.“, so Oliver Martin, Leiter des Kreisumweltamtes.

Hintergrund:

Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind gefährlich, denn ihnen wachsen Brennhaare, die leicht brechen und vom Wind verbreitet werden. Dessen Haare können bei Menschen, die mit ihnen in Berührung kommen, allergische Reaktionen auslösen. Hautausschlag, Reizung der Mund- und Nasenschleimhaut und Brennen in den Atemwegen können mögliche Folgen sein.