Passiv-Aktiv Tausch bietet Perspektiven für Langzeitarbeitslose



Foto M. Singer

Neunkirchens Landrat Sören Meng freut sich über die Information  der saarländischen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, dass das von ihr angestrebte Modell zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, voraussichtlich bald im Saarland angewendet werden könne (die SZ berichtete). Es sieht unter anderem vor, dass die Gelder, die für Hartz IV eingeplant sind, den Grundstock eines Arbeitseinkommens bilden.

„Auch im Landkreis Neunkirchen geht die Zahl der arbeitslosen Menschen zurück, allerdings gibt es strukturbedingt weiterhin eine größere Zahl an Langzeitarbeitslosen. Hier ist es auch sozialpolitisch wichtig den Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Wir sollten in Arbeit zu investieren, statt sogenannte Transferleistungen zu zahlen“, betont Sören Meng. Die kreiseigene Beschäftigungsgesellschaft AQA hätte in den 90er Jahren bereits ein solches Beschäftigungsmodell zeitweise umgesetzt. Auch heute, so der Landrat, könnte die AQA mit einem entsprechenden durch den Bund finanzierten Programmes solche Arbeitsgelegenheiten anbieten. „Hier stehen wir mit dem Jobcenter Neunkirchen in einem guten Austausch. Wir warten auf nähere Informationen des Bundes, damit das Modell auch im Landkreis Neunkirchen umgesetzt werden könnte“, so der Landrat.