Vernetzung ist das Gebot der Zukunft



Die bischöfliche Visitation im Dekanat Illingen mit dem Trierer Weihbischof Robert Brahm fand in diesem Jahr im Ottweiler Landratsamt statt. Neben dem Bischof waren die hauptamtlichen Seelsorger aus dem Dekanat Dechant Matthias Marx, Pfarrer Dietmar Bell, Pater Otto Kutka, Pfarrer Johannes Schuligen, dem Dekanatsreferenten Reiner Klein vertreten, die sich mit Landrat Sören Meng, dem Illinger Bürgermeister Dr. Armin König sowie dem ersten Beigeordneten der Gemeinde Eppelborn Berthold Schmidt rege austauschten.

 

Neben Informationen über die Umsetzung der Synode im Bistum Trier und dem Entwurf der künftigen Strukturierung stand auch die Neuausrichtung der Jugendhilfe im Landkreis Neunkirchen auf der Agenda. Landrat Sören Meng würdigte die Rolle der Kirche in diesem Prozess: „Im Bereich der Jugendhilfe arbeiten wir mit den konfessionellen Trägern der Kindertageseinrichtungen vertrauensvoll zusammen. Auch in der Flüchtlingsarbeit wurde und wird gemeinsam viel erreicht. In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels braucht es eine starke Vernetzung zum Wohle der Menschen, denen wir verpflichtet sind.“ Auch Weihbischof Robert Brahm versteht dies als gemeinschaftliche Aufgabe: „ Als Kirche und Gesellschaft spüren wie wichtig es ist, dass Menschen inneren Halt und Beheimatung brauchen. Das ist eine Herausforderung für die Politik und die Kirchen. Umso wichtiger ein gutes und verlässliches Miteinander und Handeln sowie ein offenes Gespräch. Den Willen dazu habe ich bei allen Gesprächsteilnehmern erkannt und bin zuversichtlich, dass dies hier gelingen kann“, so der Weihbischof abschließend.