Digitalisierungsmaßnahme am Gymnasium Ottweiler abgeschlossen



Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 zeigen Landrat Sören Meng, welche neuen Möglichkeiten die digitalen Medien ihnen bieten

Mit dem Gymnasium Ottweiler ist eine weitere Schule im Landkreis Neunkirchen umfangreich digitalisiert worden.  

Zu diesem Anlass lud Schulleiter Mark Hubertus alle Beteiligten in die Aula im historischen Gebäude ein und ließ die letzten Monate Revue passieren. Durch die Corona-Pandemie musste auch das Gymnasium Ottweiler mit den mittlerweile fast 600 Schülerinnen und Schülern feststellen, dass Digitalisierung im Bildungssektor noch nicht ausreichend etabliert ist. „Der Digitalpakt hat glücklicherweise finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, von denen wir vorher nicht zu träumen gewagt hätten“, so Hubertus bei seiner Begrüßung. Durch die Teilnahme beim Wettbewerb „Digitale Schule“ wurde schon viel Vorarbeit geleistet, sodass zügig ein umsetzbares Konzept entstand.

„Rückblickend betrachtet ging dann alles ganz schnell,“ erinnerte sich der Schulleiter und dankte dem Team der Schul-IT und der Bautechnik des Landkreises Neunkirchen, seinen Lehrer-Kollegen Heiko Korb und Holger Kest sowie dem Hausmeister Lars Seibert für die Koordinierung der Baumaßnahmen und das produktive Miteinander.

Landrat Sören Meng konnte sich vor Ort von den neuen Möglichkeiten im Unterricht überzeugen. Im Sozialkunde-Unterricht von Adrian Eisenbeis erstellten die Schülerinnen und Schüler mit ihren iPads in Gruppenarbeit Lernvideos und diskutierten dabei über die Vorteile des digitalen Unterrichts. Stolz ist die Schule auf die modernen Computerräume, die durch die Fördermittel kurzfristig erneuert werden konnten. Auch außerhalb des Unterrichts werden die digitalen Vorzüge genutzt. So können sich die Lehrer bspw. mittels Microsoft 365 ortsunabhängig austauschen und den Schulalltag außerhalb des Lehrerzimmers gemeinsam organisieren.

Landrat Sören Meng lobte die positive Entwicklung der Schule: „Die Digitalisierung am Gymnasium Ottweiler war eine Mammutaufgabe, da hier im Vorfeld auch umfangreiche Umbaumaßnahmen stattfinden mussten. Dafür mussten die Lehrer und Schüler viel Verständnis aufbringen. Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Mit der Gesamtinvestition von 700.000 Euro konnten die Schüler und Lehrer mit Endgräten und die Klassensäle mit neuen Laser-Beamern, AppleTV und Soundbars ausgestattet werden. Die Installation eines flächendeckenden, leistungsfähigen WLANs stellt sicher, dass der zeitgemäße Unterricht reibungslos funktionieren kann. Neue Server-, Netzwerk- und Verteilerschränke sowie ein neuer Schulserver und eine neue Firewall für höchste IT-Sicherheitsstandards runden die Maßnahmen ab. Als Schulträger freut es mich zu sehen, dass die Fördermittel von Bund und Land sinnvoll und effektiv umgesetzt wurden. Dies war in einem denkmalgeschützten Gebäude keine leichte Aufgabe.“