Landkreis und Bundeswehr arbeiten Hand in Hand



Foto: Jasmin Alt


Landrat Sören Meng (2.v.r.) und Major Uhlmann (r.) waren heute im Gesundheitsamt zu Besuch, um sich einen persönlichen Eindruck von der Kontaktnachverfolgung zu machen. Seit vergangener Woche sind Soldatinnen und Soldaten der Luftlandebrigade 1 „Saarland“ im Kreisgesundheitsamt Neunkirchen im Einsatz, um bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Neunkirchen bekommt seit vergangener Woche Unterstützung der Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung. Je fünf Soldaten der Luftlandeaufklärungskompanie 260 (LLAufklKp 260) aus Lebach sind in einem alternierenden System im Gesundheitsamt im Einsatz, auch am Wochenende. „In der letzten Woche mussten wir aufgrund der steigenden Infektionszahlen rund 1.500 Kontaktpersonen informieren. Über die Hilfe der Bundeswehr sind wir sehr dankbar“, so Landrat Sören Meng. In der ersten Oktoberwoche hatte der Landkreis Hilfe seitens der Bundeswehr angefordert. „Das Antragsverfahren lief dank der guten Zusammenarbeit mit dem Verbindungsoffizier im Landkreis Neunkirchen, Oberstleutnant Martin Nunberger, sehr zügig und wir bekamen trotz des bürokratischen Antragsverfahrens über das zuständige Bundeswehrkommando in Berlin innerhalb weniger Tage eine Unterstützungszusage“, so der Leiter der Stabsstelle Katastrophenschutz, Alexander Koch.

„Damit kam die Unterstützung der Soldatinnen und Soldaten zur richtigen Zeit“, ist Landrat Sören Meng froh über die Hilfsbereitschaft der Bundeswehr. Diese Dankbarkeit äußerte Meng auch bei dem gemeinsamen Besuch von Major Jens Uhlmann, Kompaniechef der LLAufklKp 260, im Neunkircher Gesundheitsamt. „Die Zusammenarbeit zwischen unserem Personal und den Soldatinnen und Soldaten funktioniert sehr gut und sie sind eine große Unterstützung für eine zügige Kontaktnachverfolgung“, so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Oliver Schöne. „Unsere Soldaten helfen gerne in solch einer Pandemielage und können insbesondere im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Erfahrung in der Krisenkommunikation punkten“, so Major Uhlmann.