Jeden Freitag um 18:00 Uhr veröffentliche ich hier meinen BLOG.
Viel Spaß beim Lesen.


15.06.2018: Von Naturgewalten bis Abi-Feiern

Bei dem schlimmen Unwetter am vergangenen Montag war Landrat Meng mit Bürgermeisterin Müller-Closset vor Ort
Die Hilfskräften erläuterten vor Ort die Sachlage - ergänzend wurden die Einsätze im Kreislagezentrum in Ottweiler koordiniert
Besprechung zum Thema Rosenkreis Neunkirchen
Jubiläumsfeier des Projektes Sprungbrett in Neunkirchen
Steffanie Balle interviewte Landrat Meng zur derzeitigen Aktionskampagne Stadtradeln

Gewohnt abwechslungsreich gestaltete sich auch diese Woche, wobei ein Naturereignis unseren Landkreis erschütterte.

Los ging es mit einem Gespräch mit dem Leiter der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, in dem es um ein interessantes, nachhaltiges Schulprojekt ging. Ich freue mich immer sehr darüber, dass es in vielen unserer Kreisschulen außergewöhnliche Bildungsangebote gibt. Ein neues Projekt, das naturkundlich orientiert sein wird, gehört dazu. Danach tauschte ich mich mit der Sozialdezernentin und Vertretern der Lebenshilfe zu Themen rund um die Belange von Menschen mit Behinderungen aus. Anschließend tagte dann der Beirat unserer Kreisvolkshochschule. Hier wurde unter anderem das neue Programm für das kommende Semester vorgestellt. Es enthält vielerlei Fortbildungsthemen und wird dem Anspruch des lebenslangen Lernens gerecht.  – Apropos Volkshochschule:  Im Rahmen unserer gestrigen Sitzung des Landkreistages stellte sich der Geschäftsführer der Volkshochschule im Saarland vor. Im Saarland gibt es 16 Volkshochschulen mit mehr als 70 Außenstellen und örtlichen Einrichtungen; sie halten ein breitgefächertes Angebot zur allgemeinen, politischen und beruflichen Weiterbildung parat. Insgesamt halten unsere Volkshochschulen im Saarland  9.000 Weiterbildungsseminare vor. 110.000 Teilnehmende nehmen pro Jahr das kostengünstige Angebot in Anspruch. Die Inhalte werden in rund 200.000 Unterrichtsstunden pro Jahr vermittelt.

Am Montagnachmittag wurde das Saarland von schlimmen Unwettern heimgesucht. Im Landkreis Neunkirchen war insbesondere Eppelborn schwer betroffen, auch Illingen und Neunkirchen hatten unter den Wassermassen zu leiden. Der Kreisbrandinspekteur Werner Thom und zahlreiche Vertreter der Hilfsdienste koordinierten über unser Kreislagezentrum die Einsätze. Gemeinsam mit der Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset war ich vor Ort und machte mir ein Bild der Lage. Noch am Nachmittag telefonierte ich mit einem Mitglied der Landesregierung, um Informationen über mögliche Soforthilfen zu erhalten. Das Ausmaß der Schäden ist groß. Deshalb bin ich froh, dass das Land hier regulierend eingreifen möchte. Glücklicherweise wurden durch das Unwetter keine Menschen verletzt. Der Saarbrücker Zeitung gab ich hierzu am Dienstag ein Interview, dies finden Sie hier.

 

Der Dienstagmorgen begann mit internen Besprechungen. Diesen schlossen sich Beförderungen an. Hierbei konnte ich Beamtinnen und Beamten der Kreisverwaltung ihre entsprechenden Urkunden aushändigen. Im Anschluss tagte in Neunkirchen der Prüfungsausschuss der Sparkasse. Diese Sitzung wird von mir als Verwaltungsratsvorsitzender geleitet.

 

Um die Weiterentwicklung unseres schönen Rosenkreises Neunkirchen ging es am Mittwochmorgen mit Vertretern der Tourismus- und Kulturzentrale und Rosen-vereinen. Am Sonntag nächster Woche wird unsere Veranstaltung „Klingende Gärten“ im Freizeitzentrum Finkenrech und gleichzeitig auch die Kreisrosenschau eröffnet. Hier wird auch die neue Rosenkönigin gekürt werden. Darüber hinaus gibt es eine weitere Überraschung. Wir stellen fest, dass das Interesse - auch touristischer Art - am Rosenkreis ungebrochen ist. Aufgrund der öffentlich zugänglichen Rosengärten ist das Thema Rosenkreis bei vielen Bürgerinnen und Bürgern im aber auch außerhalb unseres Kreises sehr beliebt. Anschließend gab ich dem Saarländischen Rundfunk ein Interview rund ums Stadtradeln. Über 100.000 km konnten in diesem Jahr im Landkreis Neunkirchen erradelt werden. Eine genaue Auswertung werde ich zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen.

Um ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, ging es am Nachmittag. Hier feierte das Projekt „Sprungbrett“ des Caritasverbandes sein 10-jähriges Jubiläum. In diesem Projekt werden Kinder professionell beim Übergang Kindergarten – Grundschule begleitet. Das Projekt richtet sich an Kinder und Eltern in der Innenstadt von Neunkirchen. Insgesamt sind 4 Kindergärten und 2 Grundschulen daran beteiligt. Ziel soll es sein, den Kindern einen möglichst guten Start in ihre Grundschulzeit zu ermöglichen. In meinem Grußwort würdigte ich die Leistung des Verbandes und bedankte mich auch bei der Kreisstadt Neunkirchen für deren finanzielle Unterstützung des wichtigen Projektes. Dieses Projekt begleite ich schon seit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Neunkircher Stadtrat. Später, als Beigeordneter für Soziales der Stadt Neunkirchen, hatte ich ebenfalls mit dem Projekt zu tun. Seit 2016 finanziert der Landkreis Neunkirchen das sozialpolitisch wichtige Projekt mit.

 

Der gestrige Morgen stand im Zeichen des Landkreistages; in dessen Sitzung wurden vielfältige Themen behandelt. Unter anderem ging es natürlich auch wieder um die interkommunale Zusammenarbeit. Am Nachmittag fand die Sitzung des Kreisausschusses statt. Hier standen erneut zahlreiche Vergaben an Schulen des Landkreises auf dem Programm. So wird an der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen eine Aufzugsanlage installiert, das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum Neunkirchen erhält eine neue Lehrküche, am Gymnasium am Krebsberg werden in der Turnhalle die sanitären Anlagen erneuert.

 

Heute Morgen tagte der Verbandsvorstand des Sparkassenverbandes Saar, dessen Mitglied ich bin. Am Abend bin ich gleich bei zwei Abiturfeiern zu Gast. Los geht es mit der Abiturfeier des Krebsberg-Gymnasiums, danach bin ich bei der Feier des Oberstufengymnasiums zu Gast.  Ich werde die Leistungen der Absolventen und wünsche ihnen für ihre Zukunft viel Erfolg und alles Gute. Hier zitiere ich Steve Jobs, der feststellte: „Am wichtigsten ist es, dass du den Mut hast, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen – alles andere ist nebensächlich!“

Morgen bin ich dann Gast der Abiturfeier des Illtal-Gymnasiums.

Auch an diesem Wochenende finden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier nenne ich exemplarisch den Neunkircher Triathlon, der sich schon seit Jahren größter Beliebtheit erfreut. Neben der derzeit beginnenden Fußballweltmeisterschaft ist dies eine bedeutende regionale Veranstaltung.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit

Ihr Sören Meng     


08.06.2018: Von der Alm bis zur Saarschleife

Pressekonferenz zur SR 3-SommerAlm 2018
Landrat Meng, Eberhard Schilling und Umweltminister Reinhold Jost stellten das diesjährige Programm der SR 3- SommerAlm sowie den Sommeralm-Pin vor
Im Rahmen der Projektvorstellung an der GGS Neunkirchen, interviewten die Schüler Landrat Meng zum Thema Soziale Medien
Einbürgerung im Historischen Sitzungssaal
Grundsteinlegung der Häuser des Schwesternverbandes im Eichenwäldchen
Landrat Meng gratulierte dem Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmeier zum 70. Geburtstag

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Los ging es mit dem verwaltungs-internen Jour fixe, dem sich dann die Pressekonferenz der kommenden SR 3-SommerAlm anschloss. Vom 20. bis 29. Juli findet an 10 Tagen unsere beliebte SR 3-SommerAlm statt. Wir als Veranstalter mit dem Kooperationspartner SR 3 freuen uns über einen weiteren Kooperationspartner. Dieses Jahr wird erstmals das Umweltministerium mit von der Partie sein. Deshalb freute ich mich sehr, dass ich das umfangreiche Programm – gemeinsam mit Minister Reinhold Jost und dem „Alm-Ebi“ Eberhard Schilling vorstellen konnte. Ebenfalls dabei war natürlich Christian Rau, der als Werkleiter der Tourismus- und Kulturzentrale unsere Alm von Anfang an bestens managet. Apropos Alm: Dieses Event findet in diesem Jahr bereits zum 10. Mal statt. Kein Wunder, dass der SR 3 in diesem Jahr ein sogenanntes Best-off-Programm aufgelegt hat. Leider wird uns nach dieser Alm unser Alm-Ebi verlassen. Eberhard Schilling, der Unterhaltungschef von der SR Saarlandwelle hat sich entschieden, die Alm künftig nur noch als Besucher zu begleiten. Ich danke ihm an dieser Stelle jetzt schon sehr herzlich für sein großes Engagement und bin froh, dass ich ihn auch als Bürger dieses Landkreises weiterhin an meiner Seite habe. Danach tagten im Raum der Begegnung der Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler die Schulleiter/-innen der Kreisschulen. Hier hatte ich zu einer Besprechung eingeladen und konnte dabei für eine verstärkte Nutzung des Raumes der Begegnung werben. Der Raum der Begegnung skizziert sehr anschaulich den wechselvollen Lebensweg des Auschwitz-Überlebendenden Alex Deutsch (1913-2011). Hier haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich umfassend mit der Biografie von Alex Deutsch zu beschäftigen, seine Intention, sein Lebenswerk und gleichzeitig viele nützliche Informationen zu erhalten. Natürlich standen darüber hinaus viele aktuelle Themen auf der Agenda. Aufgrund der Genehmigung unseres Kreishaushaltes können nunmehr zahlreiche  Baumaßnahmen an unseren Schulen umgesetzt werden; aber auch viele Erwartungen an den Träger wurden von den Schulleiterinnen und Schulleitern formuliert. Mir ist ein solcher Austausch sehr wichtig, da der Landkreis seine Verantwortung als Schulträger sehr ernst nimmt. Selbstverständlich fand auch das große Thema Digitalisierung und die künftige Herausforderung für Schulen Erwähnung. 

 

Am Dienstagmorgen war ich zu Gast an unserer Ganztagsgemeinschaftsschule in der Haspelstraße in Neunkirchen. Hier wurde ein Medienprojekt vorgestellt: Schülerinnen und Schüler dieser Schule erarbeiteten gemeinsam mit jungen Menschen der WZB ein Projekt zum Thema Medien. Hier ging es um den Umgang mit modernen Medien und die Herausforderung für die Nutzer. Begleitet wurde dieses Projekt vom Adolph-Bender-Zentrum. Neben den vielfältigen persönlichen Kontakten gab es eine Abschlusspräsentation, der ich beiwohnte. Die jungen Menschen setzten sich umfassend mit der Thematik auseinander und stellten eine beeindruckende Präsentation vor. Das Projekt, da waren sich alle Anwesenden einig, war wichtig und soll wiederholt werden. Im Anschluss gab ich der Projektgruppe noch ein Interview zu meinem ganz persönlichen Medienverhalten. Im historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler fand anschließend die Einbürgerungsfeierlichkeit statt. In meiner Rede ging ich auf die Bedeutung unserer Verfassung ein und begrüßte die eingebürgerten Mitbürger/-innen herzlich. In diesem Zusammenhang zitierte ich den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck:  „Dieses Land, unser Land ist heute, und ist es auch mit Ihrer Ankunft in der Staatsbürgerschaft, nicht vollendet und immer noch nicht und noch lange nicht und vielleicht nie perfekt. Nach Ihnen werden andere Menschen zu uns kommen wollen und es wird weiter und wieder Annäherung geben, neue Freuden aber auch manche Reibung. Und Sie werden dann zu den Alteingesessenen gehören und werden zusammen mit Ihren Kindern und Enkeln, neu um Toleranz, Respekt und Teilhabe ringen. Und zu dieser Gesellschaft, zu diesem Deutschland sagen Sie heute ganz bewusst, „ja“. Und unser Land sagt „ja“ zu Ihnen.“ Mit Mitarbeitern der Bauabteilung und der Kämmerei ging es am Nachmittag nach Saarbrücken, wo eine Besprechung im Innenministerium stattfand. Zu zwei größeren Baumaßnahmen wurden Zuschussanträge gestellt, die intensiv besprochen wurden. Diese Gelder werden von Seiten des Bundes bewilligt. Als fachlich zuständige Behörde nahm das Innenministerium die Vorprüfung vor. Es war für mich ein sehr interessanter Austausch. Ich hoffe, dass wir diese Förderungen erhalten. Nach den Gesprächen ging es zur Verabschiedung des Geschäftsführers der Verbraucherzentrale des Saarlandes Jürgen Zimper, die im großen Saal der Handwerks-kammer stattfand. Ich schätze das Engagement von Jürgen Zimper, der seit 1989 Geschäftsführer war, sehr. Er hat in all den Jahren seines Wirkens die Verbraucherzentrale weiterentwickelt und damit auch zukunftsfähig gemacht. Es gibt viele Themen, das betonten alle Laudatoren besonders, bei denen die Verbraucher unbürokratisch und verbindliche Informationen brauchen. Hier ist beim Thema Verbrauchersicherheit die Verbraucherzentrale ein wichtiger Partner. 


Am Mittwochmorgen ging es in einem Gespräch um die digitale Kommunikation im Landkreis Neunkirchen. Unsere Kreisverwaltung ist auf vielen Kanälen erreichbar. Diese werden in erster Linie durch das Amt für Öffentlichkeitsarbeit strukturiert.  Mit Experten tauschten wir uns zu diesem Themenfeld aus, um die Präsenz unseres Hauses in Zukunft bürgerfreundlich weiterzuentwickeln. Danach nahm ich an einer Grundsteinlegung des Neubaus „Häuser im Eichenwäldchen“ des Saarländischen Schwesternverbandes teil. Auf dem Gelände in Ottweiler entsteht ein neues Gebäude mit sechs Wohnbereichen. Das Profil der „Häuser im Eichenwäldchen“ als Kompetenzzentrum für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen soll gestärkt werden. In meinem Grußwort zitierte den früheren Bundeskanzler Willy Brandt, der sagte: „Jede Zeit braucht ihr eigenen Antworten.“ Kaum ein Bereich wie die Pflege hat sich in den vergangenen Jahren so verändert. Auch die Rahmenbedingungen sind anders geworden. Mit dem Neubau gibt der Träger neue Antworten im Bereich der Pflege und ist gleichzeitig als Ausbilder für Pflegeberufe auf der Höhe der Zeit. 


Am gestrigen Morgen tagten die Gremien unserer Wasserversorgung Ostsaar. Danach gratulierte ich im Namen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises dem engagierten Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmeier zum 70. Geburtstag. Dieter Steinmeier engagiert sich seit vielen Jahren für die Wellesweiler Dorfgemeinschaft und ist ein hervorragender Netzwerker. Gestern Abend war ich dann in der Kreisstadt zu Gast, wo ich die Sportlerinnen und Sportler des bekannten Radrennens  „Trofeo 2018“ begrüßte. Die LVM Saarland Trofeo ist ein bedeutendes internationales Radrennen für Junioren. Namensgeber der seit 1988 ausgetragenen Trofeo, welche 2008 als bislang einziges deutsches Rennen ein Bestandteil des Radnationencup der Junioren wurde, ist das Bundesland Saarland, das die Trofeo tatkräftig unterstützt. Ich freue mich sehr, dass diese wichtige Veranstaltung in unserer schönen Region zu Gast ist. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg! 
Den ganzen Tag über war ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung auf Tour, denn es fand unser beliebter Betriebsausflug rund um die Saarschleife statt. Ich nutzte diese Gelegenheit gerne, um mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und Zeit - außerhalb des Büroalltags – mit ihnen zu verbringen. Wenn dieser Blog erscheint bin ich in der Mühlbachhalle in Schiffweiler zu Gast. Hier findet die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jugend im Ringen statt. Ausrichtender Verein ist der ASV Hüttigweiler, der sehr erfolgreich ist. Ich freue mich sehr, diese Großveranstaltung zu eröffnen.

Auch an diesem Wochenende finden im Landkreis Neunkirchen wieder zahlreiche Festivitäten statt. So startet beispielsweise Morgen das Dorffest in Landsweiler. Dort bin ich am Sonntagnachmittag zu Gast (16 Uhr), wo im Rahmen des 150. Geburtstages des Deutschen Roten Kreuzes eine Übung stattfindet.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende!

Ihr Sören Meng


01.06.2018: Vom Kreisbuch bis zur „reisenden Familienmesse“

Das Redaktionsteam des Landkreis-Buches stellte in der Städtischen Bibliothek Neunkirchen das Werk, das im vergangenen Winter erschienen ist, vor
Landrat Meng zu Gast in der Brauerei Bach Neunkirchen
Redaktionsteamsitzung des Kreisbuches
Am 2. Juni ist Tag der Organspende
Die Aktionskampagne Stadtradeln geht noch bis zum 15. Juni, am Sonntag findet eine große Tour von Neunkirchen zur Familienmesse in Wustweiler statt

In dieser Woche lag mein Arbeitsschwerpunkt in verwaltungsinternen Terminen. Dazu gehörten zum Beispiel interne Absprachen, Besprechungen – aber auch Anliegen von Bediensteten. Am Montagmorgen besuchte mich der Leiter der Heimatstube Elversberg, Peter Fuchs, um mir aus erster Hand über die Aktivitäten der Heimatstube zu berichten. Hierbei stellte er mir aktuelle Forschungsergebnisse vor, die möglicherweise auch in die nächste Ausgabe unseres Kreisbuches einfließen können. Wie Sie wissen, besuchte ich am vergangenen Wochenende die Feierlichkeiten zum 800. Jubiläum des Eppelborner Ortsteiles Wiesbach. Auch hier haben engagierte Historiker ein tolles Buch herausgegeben. Ich finde die Arbeit der Menschen, die sich mit der Geschichte unseres Landkreises beschäftigen, sehr wichtig. Wir wissen alle, dass wer Zukunft gestalten will, auch seine Vergangenheit kennen muss. Hier leisten neben hauptamtlichen Akteuren, die Vereine, aber auch engagierte Einzelpersonen, wichtige Chronikarbeit. Am Montagnachmittag tauschte ich mich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau aus. Als nächste größere Veranstaltung findet Ende Juni die Klingenden Gärten im Freizeitzentrum Finkenrech, Dirmingen, statt. In diesem Zusammenhang wird auch unsere neue Rosenkönigin gekürt. Jedoch gibt es anlässlich dieses Events eine weitere Neuigkeit, mehr verrate ich allerdings jetzt noch nicht!   Auch laufen die Planungen für die 10. Sr3-SommerAlm auf Hochtouren. Hier findet in der kommenden Woche eine Pressekonferenz statt. Neuer Partner der Sommeralm ist - neben dem Saarländischen Rundfunk - auch unser Umweltministerium.


Am Dienstagmorgen fand ein Gespräch mit Vertretern des SV Elversberg und unserer Unteren Bauaufsicht statt. Hier sind wir intensiv in die Fertigstellung des Stadions eingebunden. Danach ging es nach Neunkirchen, wo ich anlässlich eines Pressetermins in den schönen Räumlichkeiten unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, gemeinsam mit dem WFG-Geschäftsführer, eine Bilanz zu einem Jahr StartUp-Center zog. Wie Sie wissen, hat der Landkreis Neunkirchen - dank des Bundesprojektes Land(auf)Schwung - seit April vergangenen Jahres ein eigenes StartUp-Center. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zur Fortsetzung des wirtschaftlichen Strukturwandels in unserer Region und rundet gleichzeitig die erfolgreiche Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen ab. Die Gründer/innen erwarten technisch voll ausgestattete Gründerbüros; darüber hinaus steht das Team der WFG den Gründern mit Rat und Tat zur Seite. Erste Gründerin im StartUp-Center vor einem Jahr war Anika Meyer aus Illingen. Sie gibt das Magazin SONAH heraus. Mit der fünften Ausgabe ihres aufwendig gestalteten Magazins hat sie sich in der Region am Markt etabliert. Im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit wurde Anika Meyer mit zwei Preisen ausgezeichnet. Sie verlässt jetzt das Gründerbüro, da diese Büros nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen. Allen Existenzgründerinnen und –gründern hat die WFG in den vergangenen Monaten einen Gründerpaten zur Seite gestellt. Im Falle des seit Februar 2018 in die Selbständigkeit gestarteten Mauro Scherf (mit seiner Firma kann er Pläne dreidimensional erlebbar machen) ist dies der Geschäftsführer der Mitgesellschafter des Büros HDK GmbH in Saarbrücken, Luca Kist. In Kürze werden zwei neue Existenzgründer Stefan Schaum und Dirk Meister in das StartUp-Center einziehen. Geschäftsgegenstand ist die Badsanierung. Dabei handelt es sich um ein interessantes Franchise-Konzept, das beide im Saarland umsetzen wollen. Auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung und der Anforderungen für barrierefreie Bäder halte ich diese Existenzgründung für sinnvoll. Darüber hinaus stellten sich potentielle Neugründer vor. Mark Weidenhof und Tobias Lang von QUPIC sind derzeit dabei ein Existenzgründungskonzept für den Verleih von innovativen Fotoboxen zu erstellen. Ein Jahr StartUp-Center Landkreis Neunkirchen – ein Projekt das Früchte trägt und gleichzeitig beweist, dass es Sinn macht den Mut zu haben, Neues zu wagen. Am Dienstagsnachmittag tagte im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes der Rechnungsprüfungsausschuss. Anschließend ging es nach Neunkirchen in die Stadtbibliothek, wo ich gemeinsam mit weiteren Autoren unser Kreisbuch vorstellte. Es war ein lebendiger, unterhaltsamer Abend, der großes Interesse für das Buch weckte.

 

Am Mittwochmorgen war ich in Sachen unserer Regionalmarke unterwegs. Die Neunkircher neu gegründete Firma Bachs Braumanufaktur stellte ihre neue Abfüllanlage vor. Hier trifft es der Slogan unseres Saarlandes „Großes entsteht im Kleinen“ auf den Punkt, denn die Erfolgsgeschichte der Brauerei Bach begann in der Fischerhütte im Neunkircher Stadtteil Furpach, wo das Ehepaar Bach begann Bier zu brauen. Mittlerweile ist Sohn Julian Bach Geschäftsführer des Unternehmens und ist dabei die Brauerei nach vorne zu entwickeln. Dank der neuen Abfüllanlage ist es möglich, größere Mengen an Bier zu produzieren und abzufüllen. Es hat sich bereits eine namhafte Handelskette bei ihm gemeldet, die den Vertrieb unterstützen wird. Familie Bach unterstützt auch sehr engagiert unsere Regionalmarke Landkreis Neunkirchen und ist ein verlässlicher Partner. Ich wünsche an dieser Stelle der Firma viel Erfolg. Am Nachmittag tagte dann das Redaktionsteam unseres Kreisbuches. Es war das erste Treffen nach dem Erscheinen des Kreisbuches im Dezember 2017. Ende 2019 ist die Herausgabe eines weiteren Kreisbuches geplant. Im Rahmen  eines Austauschs zogen die Redaktionsmitglieder Bilanz und machten sich an die Arbeit, neue Themen für die künftige Ausgabe festzulegen. Nach den Sommerferien ist ein weiteres Treffen geplant, dann wird es deutlich konkreter.

Gestern war Feiertag heute standen interne Termine auf dem Programm.

Auch beginnt jetzt die Saison der Feste. So findet zum Beispiel am heutigen Abend die Eröffnung des beliebten Ottweiler Altstadtfestes statt; morgen beginnen die Schlemmertage in Wemmetsweiler. Ich mache mich am Sonntagmorgen nach Wustweiler auf, da dort eine Sternfahrt unserer Aktion Stadtradeln stattfindet. Hier werden wir uns auf der reisenden Familienmesse treffen. Diese Familienmesse ist etwas ganz besonderes. Sie findet jedes Jahr – organisiert durch den Landkreis Neunkirchen – in einer anderen Gemeinde statt. Hier gibt es für Kinder und ihre Familien viel zu erleben. Ein schöner Termin, der hoffentlich gut angenommen wird.

Apropos Stadtradeln: Sind Sie schon aufs Rad umgestiegen? Mir persönlich macht es Spaß und ich versuche so oft als möglich in die Pedale zu treten.

Ich habe noch ein wichtiges Anliegen:

Morgen findet der Tag der Organspende statt. Auch ich besitze einen Organspendeausweis und kann jeden nur dazu ermuntern, sich mit dem wichtigen Thema Organspende auseinanderzusetzen. Organspende rettet Leben!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


25.05.2018: Vom Pflegestützpunkt bis zur Buchpräsentation

Sozialministerium Monika Bachmann überreicht Landrat Sören Meng die Zuwendungsbescheide für die Pflegestützpunkte im Landkreis Neunkirchen
Besuch des AHKW in Neunkirchen
Besichtigung des AHKW in Neunkirchen

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Nach den schönen Pfingstfeiertagen standen am Dienstagmorgen verwaltungsinterne Termine – wie das regelmäßige Jour fixe – auf dem Programm. Danach fuhr ich nach Saarbrücken, wo ich von der Sozialministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling den Bescheid zur Finanzierung unseres Pflegestützpunktes entgegennahm. Die Pflegestützpunkte im Saarland leisten wichtige Arbeit und informieren umfassend rund um die Pflege. Hier erfahren Betroffene und ihre Angehörigen viele Hilfestellungen. Der Pflegestützpunkt hat drei Hauptaufgaben: Zum einen die Auskunft und Beratung in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Sie sollen den organisatorischen Aufwand bei der Beantragung von Leistungen zur Behandlung von Erkrankten, Hilfe bei der Pflege und bei der Altenhilfe reduzieren. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in der Knappschaftsstraße 1 in Neunkirchen. Er ist montags bis freitags unter 06821 / 102-674  telefonisch zu erreichen. Aus Saarbrücken zurück leitete ich die Vorstellungsgespräche für unsere Nachwuchskräfte im gehobenen Verwaltungsdienst. Die Aus- und Weiterbildung ist eine wichtige Aufgabe unserer Kreisverwaltung - auch deshalb, weil wir alle wissen, dass auch die öffentliche Verwaltung von einem möglichen Fachkräftemangel betroffen ist. Gerade daher ist es wichtig, dass wir selbst ausbilden. Die Anwärter/innen für den gehobenen Verwaltungsdienst absolvieren – neben praktischen Tätigkeiten in der Verwaltung – ein Studium an der Fachhochschule des Saarlandes. Im Anschluss ging es zur Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses, der im Landratsamt in Neunkirchen tagte. Hier wurde unter anderem das Projekt „Lückenlose Betreuung von Jugendlichen im Landkreis Neunkirchen“ vorgestellt. Wichtig ist uns, dass junge Menschen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss bzw. ohne eine sogenannte Anschlussperspektive nicht durchs Raster fallen und individuell gefördert werden. Hier leisten unser Jugendberatungszentrum Kompass und unsere Berufsagentur wichtige Arbeit. Unsere Netzwerkstelle wurde eingerichtet im Zuge der Umsetzung des Aktionsprogrammes Lückenlose Betreuung der Initiative Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und wird u. a. gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Unser Landkreis wurde als Modellregion ausgewählt, auch aufgrund einer weit fortgeschrittenen gut funktionierenden, rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Jugendberufsagentur. Unser Ziel muss es sein, junge Menschen – auch bei schwierigen biografischen Voraussetzungen – in den Arbeitsmarkt integrieren zu können.

                                                                                                                                   

Am Mittwochmorgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag besuchte ich das Abfallheizkraftwerk Neunkirchen. Es befindet sich am ehemaligen Standort der Grube König. Es handelt sich hierbei um eine thermische Abfallverwertungsanlage, die mit einer Kapazität von 150.000 t Abfall jährlich und 78.000 Megawatt Strom und 21.000 t Fernwärme erzeugt. Das Unternehmen EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH betreibt die Anlage. Hier werden Abfälle unterschiedlicher Art aus der Region, aber auch aus dem benachbarten Frankreich verwertet. Der Geschäftsführer des AHKW Neunkirchen Axel Köhler sowie der technische Leiter Gerhard Hans und die Vertriebsvertreterin Anja Kau stellten mir die Anlage vor. So wurde mir vermittelt, dass Abfallverbrennungsanlagen - Kraftwerke besonderer Art und von hoher Qualität sind. Sie müssen nicht nur strengste Auflagen bezüglich der Immissionsgrenzwerte erfüllen, sondern auch höchsten technischen Anforderungen entsprechen und werden darum kontinuierlich überprüft und stetig optimiert. Die Anlage hält die besonders strengen gesetzlichen Immissionsgrenzwerte sicher ein und unterschreitet sie meist deutlich. Eine Messstationen am Kamin ermittelt und überwacht die Immission kontinuierlich. Was vielen nicht bewusst ist: Energieerzeugung aus Abfall ist aktiver Umweltschutz. Mit einem Anteil von durchschnittlich 50 % Biostoffen im Abfall erzeugen Abfallverbrennungsanlagen anerkannte Energie aus erneuerbaren Quellen und tragen damit zum Erreichen der Klimaziele in Deutschland und Europa bei. Leider gibt es noch viele Vorurteile gegenüber diesen Abfallverwertungsanlagen. Deshalb kann ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen, sich näher zu informieren. Auch sind Führungen durch die Anlage immer möglich – gewünscht sind allerdings kleine Gruppen. Nähere Informationen gibt es unter www.eew-energyfromwaste.com

Am Donnerstagmorgen bereitete ich die anstehende Kreistagssitzung vor und hatte zahlreiche interne Gespräche. Am Nachmittag tagte der Kreistag. Hier waren eine Vielzahl öffentlicher Vergaben zu beschließen. Diese wurden in der vergangenen Woche in einer Sitzung des Kreisausschusses intensiv besprochen und vorberaten. Auch die Wahl von Vertrauenspersonen als Beisitzer in den Ausschüssen zur Schöffenwahl der Amtsgerichte Neunkirchen und Ottweiler stand auf der Tagesordnung. Ein Schwerpunkt war der Zwischenbericht über unser Projekt Land(auf)Schwung. Als aufmerksame Leser/in meines Blogs haben Sie schon sehr viel über diese Thematik erfahren. Unsere Entwicklungsagentur gab eine Übersicht über die laufenden Projekte und zeigte auf,  wohin sich das Gesamtprojekt noch bis  2019 entwickeln wird. 2019 werden wir weitere neue Projekte fördern, allerdings wird der Schwerpunkt auf der Verstetigung bereits gut laufender Projekte gelegt. Wichtig ist, dass nach diesem Förderzeitraum ein Mehrwert für die Region bleibt. Ich bin mir hier sicher, denn viele Projekte haben sich hervorragend entwickelt. Gerade in der vergangenen Woche tagte das Entscheidungsgremium und gab weitere Projektmittel frei. Die Entwicklungsagentur überwacht die Projekte in enger Kooperation mit unserer Finanzverwaltung, denn – wie bei Bundesprojekten üblich – werden alle Ausgaben intensiv geprüft. Daher ist es wichtig, dass wir immer sicher gehen können, dass die Projekte geordnet vollzogen werden.


Der heutige Morgen begann dann mit einem Gespräch mit dem Geschäftsführer unserer  Wasserversorgungsgesellschaft, Herrn Kunz, um die kommenden Gremiensitzungen von Wasserzweckverband und Wasserversorgung vorzubereiten.

Anschließend fand ein Gespräch mit der Projektleiterin der Vitalregion Kathrin Herbst, statt. Die Vitalregion ist ein wesentliches Teilprojekt unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung. Hier geht es darum, das Gesundheitsnetzwerk unseres Landkreises zu intensivieren. Ebenfalls aktiv war Katrin Herbst auch bei dem Projekt HerzGesund, über das ich an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet habe. Ich habe größtes Interesse daran, diese Thematik weiterhin zu vertiefen. Am Nachmittag fanden dann die Vorstellungsgespräche für die Auszubildenden im Beruf Verwaltungsfachangestellte/r der Kreisverwaltung statt.  Heute beginnt auch ein großes mittelalterliches Fest in Illingen, das bis einschließlich Sonntag dauern wird. Dieses ehrenamtlich getragene Festival wird viele Menschen aus unserem Landkreis, aber auch darüber hinaus nach Illingen bringen. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt der guten Sache zugute. Sicherlich werde auch ich in Illingen vorbeischauen.


Am morgigen Abend bin ich dann in Wiesbach zu Gast, wo der 800. Geburtstag dieses Eppelborner Ortsteiles gefeiert wird. Hierzu ist auch ein Buch erschienen. Ich wurde eingeladen, um hier moderierend mitzuwirken. Ich finde es toll, dass dieses Projekt entstanden ist. Bereits jetzt gibt es für dieses große Werk zahlreiche Vorbestellungen.

Übrigens: Jetzt ist wieder Stadtradeln angesagt, einige Kommunen beteiligen sich wieder und auch ich werde wieder fleißig in die Pedale treten: Für die Umwelt, aber auch für mein Wohlbefinden. Mehr Infos gibt es hier.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende
Ihr Sören Meng


18.05.2018: Auf in die Pfingstwoche

Eröffnung der Ausstellung "Vielfalt erleben" im Saarpark-Center Neunkirchen
Umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von einer Tanzdarbietung des integrativen Kindergarten der Lebenshilfe Neunkirchen
Aktionskampagne "Brot und Wein" auf dem Neunkircher Stummplatz
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für ein regionales Netzwerk „Demenz im Landkreis Neunkirchen“
Rund 70 Akteuren aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung haben die Vereinbarung unterzeichnet
Übergabe der von der Bürgerstiftung gespendeten Sinnebänke an die Bürgermeister/-in

Die ersten beiden Tage meiner Arbeitswoche begannen für mich eher ungewöhnlich. Gemeinsam mit einigen Abteilungsleitern der Kreisverwaltung, einem Vertreter der Bundeswehr, Vertretern von Polizei und des Energieversorgers KEW sowie dem Kreisbrandinspekteur fand im Landratsamt ein zweitägiges Seminar gemeinsam mit einem Experten der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz rund um das Thema Krisenmanagement statt. Hier ging es um den Aufbau und die Ablauforganisation eines Krisenstabes, Lageerfassung, Lageaufbereitung und natürlich der Festlegung des Verantwortungsbereiches um die Kernaufgaben des Stabes. Der Landkreis als Untere Katastrophenschutzbehörde hat die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und in der dafür notwendigen Form Maßnahmen zu treffen. Im Katastrophenfall übernimmt sie die Gesamtleitung des Einsatzes, koordiniert die Einsatzkräfte und kümmert sich ggfls. um die Anforderungen der örtlichen Hilfe. Schon im Vorfeld ist es wichtig, Pläne für die Bewältigung von Großschadensereignissen für Anlagen und besonderes Gefährdungspotential zu erstellen. Dazu gehören auch regelmäßige Übungen. Es waren zwei sehr intensive Tage, die zum einen der Vernetzung dienten, um zum anderen auch Möglichkeit gaben aktiv Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen. Zum Abschluss des Seminars waren wir dann beim Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau zu Gast, der uns das Sicherheitskonzept einer Großveranstaltung am Erlebnisort Reden näher brachte. Organisiert hatte die Veranstaltung unsere Kreispolizeibehörde.

Am Mittwochmorgen besuchte ich die Baustelle des Neubaus an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen in der Haspelstraße. Hier wird ein Erweiterungsbau ausgeführt, der bereits im nächsten Schuljahr zur Verfügung stehen soll. Der zuständige Abteilungsleiter Thorsten Mischo erläuterte mir den Stand der Baumaßnahmen. Anschließend sahen wir uns auch das Gebäude des Kreisgesundheitsamtes in der Neunkircher Lindenallee an. Hier war bis vor wenigen Wochen auch das Arbeitsgericht zu finden. Diese Räumlichkeiten sollen jetzt für unsere Kreisverwaltung umgenutzt werden und müssen hierfür entsprechend saniert werden. Anschließend bereitete ich die am Nachmittag stattfindende Sitzung des Entscheidungsgremiums Land(auf)Schwung vor. Am frühen Nachmittag tagte das Kuratorium unserer Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. Ziel dieser Stiftung ist es, das Lebenswerk von Alex Deutsch weiter zu tragen und sich in seinem Sinne für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit einzusetzen. In diesem Jahr sollen erstmals zwei Vortragsveranstaltungen im Rahmen eines sogenannten „Alex-Deutsch-Forums“ stattfinden. Auch ist es uns wichtig, dass sich die Schulen mit dem Lebenswerk von Alex Deutsch beschäftigen. Hier ist der Raum der Begegnung in der Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler ein wichtiger Begegnungsort. Im Anschluss tagte dann das Entscheidungsgremium, das im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung einberufen wurde. Die Entwicklungsagentur stellte uns den aktuellen Projektestand vor und gab einen Überblick über die derzeit laufenden Projekte. Diesen Überblick werden wir in der kommenden Woche den Mitgliedern des Kreistages vermitteln, aber auch weitere Projekte wurden vom Entscheidungsgremium beraten und entsprechende Mittel freigegeben. In diesem Jahr geht es uns darum, dass in erster Linie bereits laufende Projekte weiterentwickelt werden. Ziel des Projektes Land(auf)Schwung soll es sein, dass es uns gelingt, gutlaufende Einzelprojekte für die Zukunft – d. h. wenn es keine Zuschüsse mehr gibt – zu verstetigen. Für das kommende Projekt im Jahr 2019 werden neue Projektgelder zur Verfügung stehen.

 

Am gestrigen Morgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Rücksprachen auf dem Programm, ehe es dann nach Neunkirchen ins Saarpark-Center ging. Hier findet bis Ende nächster Woche eine Ausstellung statt. Die Ausstellung, die von unserer Gleichstellungsbeauftragten konzipiert worden war, behandelt die Thematik „Vielfalt erleben.“ Hierzu ist auch ein kleiner Film entstanden, der die Ausstellung inhaltlich näherbringt. Diesen können Sie sich hier ansehen. Die Eröffnung wurde umrahmt von dem integrativen Kindergarten der Lebenshilfe. Bereits bei der Ausstellungseröffnung war die Resonanz seitens der Bevölkerung groß. Ich kann Sie nur ermuntern, diese Ausstellung zu besuchen. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine bunte Gesellschaft für unser Zusammenleben ist, denn hier geht es immer um Teilhabe. Anschließend nahm ich an einer Aktion der Bäckerinnung, der saarländischen Winzer und des Sparkassenverbandes Saar teil. Hier findet derzeit eine Kampagne unter dem Motto „Brot & Wein“ statt, die saarlandweit unterwegs ist. Es geht darum, für regionale Produkte und natürlich das Handwerk und den Mittelstand zu werben. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um den Akteuren für ihr großes Engagement zu danken. Wir als Landkreis präsentieren gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ und wollen junge Menschen ermuntern, sich hier beruflich zu orientieren. Auch das Thema Regionalvermarktung griff ich in meinem Grußwort auf. Anschließend fungierte ich dann als Glückbote eines Gewinnspiels und konnte zahlreiche Gewinner persönlich begrüßen. Danach folgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung für ein regionales Netzwerk „Demenz im Landkreis Neunkirchen“. Rund 70 Akteuren aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung haben die Vereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für eine verbesserte Versorgungsstruktur dementiell erkrankter Menschen im Landkreis Neunkirchen schaffen wird. Damit wurde erstmalig im Saarland ein Netzwerk dieser Größe geschaffen, das sich für die Interessen und Bedürfnisse demenzerkrankter Menschen engagiert. Als Vorsitzender des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen und natürlich als Landrat freute ich mich über diese Initiative. Vielen Dank an dieser Stelle der Saarbrücker Zeitung für die heutige, gute Berichterstattung heute.  Den Artikel finden Sie hier. Anschließend tagte im historischen Sitzungssaal der Kreisausschuss. Hier galt es, zahlreiche Vergaben auf den Weg zu bringen. Nachdem der Kreishaushalt 2018 genehmigt ist, arbeitet unsere Bauverwaltung mit Hochdruck daran, die entsprechenden Vergaben durchzuführen, damit möglichst alle Baumaßnahmen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können. Gerade die Maßnahmen, die innerhalb der Sommerferien an unseren Schulen vollzogen werden müssen, haben jetzt Priorität.

 

Heute Morgen fand eine Besprechung mit dem Oberbürgermeister, der Bürger-meisterin und den kreisangehörigen Bürgermeistern im Landratsamt statt. Dieser regelmäßige Austausch ist wichtig und zielführend – auch im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit. Zu Beginn der Sitzung hatte ich die schöne Aufgabe, im Namen unserer Bürgerstiftung, den Kommunen Sinnesbänke, die unsere AQA Beschäftigungsgesellschaft  im Rahmen des Land(auf)Schwung Projektes UpCycling-Center gefertigt hat, an die Bürgermeisterin/Ober-/Bürgermeister zu überreichen. Diese Bänke werden jetzt im öffentlichen Raum ihren neuen Platz finden. Heute Mittag standen verwaltungsinterne Termine und Büroarbeit auf dem Programm.

 

Morgen findet in Wemmetsweiler, im Kuppelsaal des Rathauses, der nächste CardioDay statt. Ich hoffe, dass viele interessierte Besucherinnen und Besucher den Weg dorthin finden, denn unsere CardioDays bringen uns wichtige Informationen rund um das Thema Herzgesundheit näher. Morgen Abend bin ich dann Schirmherr des 50. Jugendpfingstturniers des Schützenkreises Bliestal. Dieses Turnier findet in der Gemeinde Schiffweiler statt.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Pfingstwochenende

Ihr
Sören Meng


11.05.2018: Kurze Woche

Landrat Sören Meng und Eberhard Schilling übergaben dem Neunkircher Hospiz zwei Sinnesbänke des Upcycling Centers
Ausstellungseröffnung im Hospiz, einige Werke sind auch im Diakonie Klinikum zu sehen
Cardio-Day in Spiesen-Elversberg
Verlegung der Stolpersteine in Neunkirchen mit Gunter Demnig

Die Arbeitswoche begann mit einem Jour fixe mit dem Vorstandsvorsitzenden unserer Sparkasse Neunkirchen. Hier tausche ich mich in regelmäßigen Abständen als Verwaltungsratsvorsitzender aus, um Themen rund um unsere Sparkasse zu besprechen. Danach folgten verwaltungsinterne Termine, ehe es dann am Nachmittag zu einer Besprechung rund um die Ausrichtung der Jugendhilfe ging. Wie an dieser Stelle schon häufig erwähnt, wurde unser Landkreis vom ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.) beraten, um die Hilfen für Erziehung zielgerichteter zu steuern. Gerade einen präventiven Ansatz in diesem Bereich halte ich langfristig für zielführend. Auch fand am Montag unser verwaltungsinternes Jour Fixe statt. Danach ging es nach Neunkirchen in die Hohlstraße, wo sich der Showroom unseres Upcycling-Centers befindet. Unser Upcycling-Center entstand im Rahmen unseres Land(auf)Schwung-Projektes. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer vom IfaS (Insti-tut für angewandtes Stoffstrommanagement), Prof. Peter Heck, stellte ich einer interessierten Öffentlichkeit neue Produkte, hergestellt aus Abfall- und Reststoffen, vor. Es war für mich beeindruckend zu sehen, wie sich die Qualität der Produkte nach vorne entwickelte. Hier leistet unsere Beschäftigungsgesellschaft AQA  eine hervorragende Arbeit.   Auch freute es mich, dass einige der Beschäftigten selbst vor Ort waren und begeistert von ihren Produkten sprachen. Als nächsten Schritt werden wir in wenigen Tagen einen sogenannten Online-Shop eröffnen. Hier wird es dann möglich sein, die zahlreichen Produkte von zu Hause anzuschauen und bei Gefallen, auch zu bestellen. Inzwischen ist die Produktpalette schon beachtlich; mehr als 30 Artikel wurden bereits entwickelt. Um dieses Projekt zu verstetigen geht es jetzt darum zu erkunden, welche Produkte am Markt etabliert werden können.

 

Am Dienstag fuhr ich nach Saarbrücken, wo die Aufsichtsratssitzung der SNS GmbH stattfand. Die vielfältigen Aufgaben des saarländischen Verkehrsverbundes (SaarVV) nimmt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS) wahr. An der SNS GmbH sind zahlreiche Verkehrsunternehmen im Saarland beteiligt. Hier bin ich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der NVG GmbH Mitglied dieser Gesellschaft.  In einem Gesellschafts- und Kooperationsvertrag haben sich die einzelnen Verkehrsgesellschaften zum Zweck des Saarländischen Verkehrsverbundes zusammengeschlossen. Die SNS versteht sich als Plattform für die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Verbundmitglieder, übernimmt das Management des Verbundtarifs und dient als Schnittstelle zwischen Kunden, Verkehrsunternehmen und den politischen Gebietskörperschaften. Am Nachmittag war ich dann zu Gast im Diakonie-Klinikum in Neunkirchen. Dort wird derzeit eine sehr prominente Ausstellung präsentiert. Prominente – wie beispielsweise Helene Fischer – haben anlässlich ihres Besuchs beim SR-Unterhaltungschef Eberhard Schilling kleine Zeichnungen hinterlassen. Diese Zeichnungen wurden gerahmt und ausgestellt. Von Andrea Berg, über die Scorpions bis hin zu Badesalz – reicht die künstlerische Palette. Ein Teil der Bilder wird derzeit am Klinikum Neunkirchen gezeigt. Der zweite Teil der Ausstellung ist derzeit im Friederike-Fliedner-Hospiz in Neunkirchen zu sehen. Hier erhoffen sich die Initiatoren wie Eberhard Schilling, dass Menschen sich die Bilder im Hospiz selbst ansehen, damit auch das Hospiz näher in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Gemeinsam mit Eberhard Schilling übergab ich im Hospiz Neunkirchen zwei Sinnesbänke, gefertigt von unserer AQA-Beschäftigungsgesellschaft. Eine Sinnesbank zierte bei der vergangenen SR3-SommerAlm die Sommerresidenz von Alm-Ebi; eine weitere Bank stellte der Landkreis Neunkirchen zur Verfügung. Das Friederike-Fliedner-Hospiz ist das einzige Hospiz im Landkreis Neunkirchen und bietet für acht Menschen in ihrer letzten Lebensphase Raum. Eberhard Schilling und ich nutzten die Aufmerksamkeit, um für den Hospizgedanken  zu werben. Denn Sterben, das besagt nicht nur ein Ausspruch, gehört zum Leben und sollte nicht tabuisiert werden. Deshalb sind Hospize –ambulant und stationär – wichtige Einrichtungen für unsere Gesellschaft. Das Friederike-Fliedner-Hospiz leistet hervorragende Arbeit. Ich nahm die Übergabe der Bänke zum Anlass, um mich auch bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr großartiges Engagement zum Wohl unserer Gesellschaft zu bedanken. Danach ging es nach Spiesen-Elversberg, wo der Cardio-Day stattfand. Leider war aufgrund des fast hochsommerlichen Wetters die Resonanz sehr gering und der Fachvortrag von Prof. Dr. Tim Meyer – dem Mannschaftsarzt der Fußballnational-mannschaft – fiel aus. Zusammenfassend kann ich allerdings sagen, dass die bisher durchgeführten Cardio-Days durchweg erfolgreich waren, denn das Thema Herzgesundheit wurde in die Öffentlichkeit gebracht. Für die nächste Phase dieser Kampagne liegen bereits weitere Ideen vor. Lassen Sie sich überraschen wie herzgesund unser Landkreis sein möchte.  

 

Am Mittwoch hatte ich einen freien Tag, gestern war ein Feiertag.

 

Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es nach Neunkirchen zu einer Gedenkfeier zur Verlegung von Stolpersteinen ging. Seit vielen Jahren verlegt der bekannte Künstler Gunter Demnig zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes Stolpersteine an den ehemaligen Wohnorten der Opfer. In der Vergangenheit war ich als Beigeordneter der Kreisstadt bereits bei zwei Verlegungsterminen mit dabei. Jetzt fand der dritte Termin in Neunkirchen statt. Ich halte die Verlegung für eine sehr wichtige Aktion, auch in Ottweiler und Illingen sind Stolpersteine zu finden. So sind diese Stolpersteine im Alltag zu finden und werden durch viele Menschen wahrgenommen. Ich selbst habe zu diesen Aktionen einen ganz persönlichen Bezug. An zwei meiner Verwandten erinnert ein Stolperstein. Ein Verwandter war geistig behindert und wurde deshalb von den Nazis in Hadamar ermordet; ein anderer war im Widerstand aktiv und fand im Gefängnis durch die Nazis den Tod. Mir ist es wichtig, dass an die Opfer erinnert wird, um jüngeren Generationen klar zu machen, zu was Hass führen kann. Max Mannheimer, ein Holocaust-Überlebender, hat folgenden Satz geprägt, den ich hier erwähnen möchte: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah - aber, dass es nicht wieder geschieht, dafür schon!“ In diesem Sinne sollen wir uns alle für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagieren – gerade in heutiger Zeit.

Im Anschluss war ich dann in unserer Tourismuszentral in Landsweiler-Reden bei einer besonderen Vorstellung dabei. Hier stellten sich die Rosenkönigin-Bewerberinnen vor. Im nächsten Monat wird unsere derzeitige Rosenkönigin Aline I. aus ihrem Amt ausscheiden. Im Rahmen der Kreisrosenschau und der Veranstaltung Klingende Gärten am  24. Juni 2018 auf Finkenrech küren wir die Nachfolgerin. Seien sie gespannt, welche Wahl wir getroffen haben.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


04.05.2018: Vom Brückentag zur Wanderung

Besuch der neuen Geschäftsräume der Firma saarpri.com in Ottweiler
Der neue Schulleiter des Ottweiler Gymnasiums Mark Hubertus zu Gast bei Landrat Meng
Landrat Meng referierte auf dem 4. Branchentag Nahverkehr zum Thema „Sicherheit im Nahverkehr – ein Thema für die Aufgabenträger?“
Stefan Mörsdorf stellte im Landratsamt sein neues Buch vor, das im Schaumbergverlag erschienen ist

Meine Arbeitswoche begann diese Woche erst am Mittwoch, da ich am 30. April einen „Brückentag“ hatte und der 1. Mai bekanntlich Feiertag ist. Gleich zu Beginn war ich am Mittwoch zu Gast bei der Firma saarpri.com, die von Alexander Petto geleitet wird. Von dieser Firma habe ich in der Vergangenheit bereits häufig berichtet. Es ist eine Firma, die sich dem 3D-Druck verschrieben hat. Saarpri.com hat den ersten 3D-Drucker im Saarland produziert. Alexander Petto, der zuvor mit seiner Firma in Friedrichsthal zu finden war, aber selbst aus Merchweiler stammt, hat in Ottweiler geeignete Räumlichkeiten gefunden. Hier gibt es neben einem Showroom,  Werkräume und natürlich Bürofläche. Ein Anliegen von Alexander Petto ist es, dass sich gerade mittelständige Unternehmen mehr als bisher mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks beschäftigen -  sei es im Bereich der Medizin, der Technik oder auch in der Produktion.  Der 3D-Druck hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach vorne entwickelt und ich finde es beachtlich, dass es auch im Landkreis Neunkirchen eine Firma gibt, die auf diesem Gebiet innovativ unterwegs ist. Im Anschluss besuchte mich der neue Schulleiter des Gymnasiums Ottweiler. Da mir die Weiterentwicklung unserer Schulen im Landkreis sehr wichtig ist, war dies ein sehr konstruktiver Austausch. Herr Hubertus kennt den Landkreis Neunkirchen bestens. Er wohnt in Heiligenwald und war zuvor lange Jahre Lehrer am Krebsberg-Gymnasium in Neunkirchen. Natürlich sprachen wir bei seinem Besuch auch über das wichtige Thema Digitalisierung. Hier erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung des Bundes, die dringend erforderlich wäre. Der beschlossene Koalitionsvertrag hält hier einiges bereit, daher erhoffen wir uns eine zügige Umsetzung.

 

Am Mittwochmittag fanden verwaltungsinterne Termine statt, ehe ich dann nach Neunkirchen zur Gremiensitzung unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH  fuhr. Hier beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Jahresbericht und dem Wirtschaftsplan 2018. Die Sitzung ist nicht öffentlich, sodass ich hier keine weiteren Ausführungen machen kann. Allerdings bietet unsere AQA für viele Menschen, die lange arbeitslos sind, neue Perspektiven und eine Beschäftigungsmöglichkeit. Auch erhoffen wir uns durch ein neues Bundesprogramm dauerhaft Beschäftigungsverhältnisse bei der AQA anzubieten. Bundesweite Beachtung erfährt unsere Beschäftigungsgesellschaft derzeit durch das Upcycling-Projekt, das im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden ist. Die produzierten Bänke und weiteren Artikel werden gut nachgefragt; demnächst wird auch der Webshop online gehen. Am Montag ist ab 17.30 Uhr im Showroom in der Hohlstraße 29 in Neunkirchen eine Objektschau, hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen.

                                                                                                             

Gestern tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS). Hier stand im öffentlichen Teil die Entwicklung der Regio-Buslinien auf dem Programm, zum andern wurde auch der ZPS-Jahresabschluss  2016 beschlossen. Dieser umfangreichen Sitzung folgte am Nachmittag der 4. Branchentag Nahverkehr, der im Rahmen des Arbeitskammerforums in Saarbrücken stattfand. Hier ging es um die Sicherheit im saarländischen Nahverkehr. In meiner Funktion als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Personennahverkehr sprach ich zum Thema „Sicherheit im Nahverkehr – ein Thema für die Aufgabenträger?“. Hier skizzierte ich aus meiner Sicht die Sicherheitslage im Bereich Schiene und Busverkehr. Auch die Erfahrungen, die wir im Rahmen als Aufgabenträger der Neunkircher Verkehrs GmbH haben, ließ ich dabei einfließen. Ich kann sagen, dass die Sicherheit im Nahverkehr ein Thema für die Aufgabenträger ist und wir hier auf einem guten Weg sind. In Fahrzeugen kommt es glücklicherweise seltener zu Übergriffen. Hier wurden in der Vergangenheit und aktuell zahlreiche Maßnahmen getroffen, um das Ganze sicherer zu gestalten. Als Stichwort erwähne ich nur die Videoüberwachung. In Bussen ist das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sehr hoch, da der Fahrer den Innenraum im Blick hat und sofort reagieren kann. Die Aufgabenträger im Nahverkehr stehen im ständigen Austausch mit Verkehrsunternehmen und reagieren auf zunehmende Aggressivität und Gewalt und leiten entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Dennoch gibt es kontinuierlichen Handlungsbedarf: In der gestrigen Veranstaltung berichteten einige Zugbegleiter, Lokführer und Busfahrer aus ihrem Alltag. Leider sind Übergriffe seitens der Fahrgäste und auch verbale Attacken keine Seltenheit mehr. Sie forderten auch von den Aufgabenträgern mehr Unterstützung. Zusammenfassend kann ich feststellen:Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs wurde bereits einiges für die Sicherheit getan, allerdings ist dies ein fortlaufender Prozess, der mit allen Beteiligten gestaltet werden muss. Hier sitzen die Verkehrsunternehmen, mit Polizei, Gewerkschaften und natürlich Aufgabenträgern in einem Boot. Gestern Abend fand im Landratsamt in Ottweiler eine Lesung mit dem früheren saarländischen Umweltminister Stefan Mörsdorf statt. Er präsentierte sein Buch „Schritt für Schritt“, in dem er von seiner Pilgerreise berichtete. Er erlitt vor wenigen Jahren eine Hirnblutung und musste sich ins Leben zurückkämpfen. In seinem Buch beschreibt er sein Schicksal und ermuntert nicht aufzugeben. Sein Pilgerbuch, das im Schaumberg-Verlag erschienen ist, beschreibt auch detailreich unsere Heimat, die er erkundete und facettenreich beleuchtet. Ein tolles, beeindruckendes Buch!

 

Heute Morgen war ich auf der saarländischen Gesundheitsmesse Salut in der Kongresshalle Saarbrücken. Auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet SALUT! plus gesundheitsinteressierten Bürgern, Patienten und Angehörigen aktuelle Informationen zu Therapien, Produkten und Dienstleistungen rund um Gesundheit und Pflege. Diese Messe kann noch bis Sonntag besucht werden, der Eintritt ist frei. Auch die saarländischen Landkreise sind hier vertreten. Ich nahm an einem sehr guten Fachvortrag: „Gesundheits- und Pflegeversorgung sichern – Herausforderung für kommunale Entscheider“ teil. So ging es unter anderem um die zukünftige hausärztliche Versorgung, um eine bessere medizinische Versorgung im Wohnraum, aber auch um das Wirtschaftspotenzial, das der Gesundheitsmarkt bietet. Mein Kollege und derzeitiger Vorsitzender des saarl. Landkreistages Udo Recktenwald machte in seinem Eingangsstatement auf die wichtige Rolle der Landkreise bei diesen Themenfeldern aufmerksam. Von der „Wiege bis zur Bahre“ erfüllen die Landkreise viele Pflichtaufgaben. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden wird es eine Herausforderung der Zukunft sein auch künftig eine gute Gesundheitsinfrastruktur bereitzustellen. 

 

Morgen bin ich in Illingen zu Gast, dort findet der Tag der Städtebauförderung statt. Auf dem ehemaligen Höll Gelände wird viel los sein, denn auch ein für den Landkreis wichtiges Projekt wird vorgestellt. Hier fand auch vor wenigen Wochen die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ gemeinsam mit unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer statt. Hier konnte ich mich vom Baufortschritt überzeugen. Ich bin gespannt morgen zu sehen, was sich seither wieder getan hat. Auf der ehemaligen Brache ensteht eine Mischung aus Gastronomie, Wohnen und Einzelhandel. Auch ist dort ein Seniorenzentrum geplant. Eröffnet wird der Tag von unserem Ministerpräsidenten Tobias Hans und dem saarländischen Bauminister Klaus Bouillon. Der Illinger Bürgermeister Dr. Armin König und Jörg Michael Fries, der Investor der Brauturmgalerie werden sicher viel Interessantes zu berichten haben. Den ganzen Tag über gibt es Baustellenbesichtigungen und Veranstaltungen  im Zeichen des Städtebaus. Morgen Abend bin ich dann in meinem Heimatort Wiebelskirchen zu Gast, wo ein sehr rührender Verein die DLRG Wiebelskirchen ihr 60. Geburtstag feiert. Ich kenne die DLRG Wiebelskirchen schon von Kindesbeinen an und weiß, was dieser Verein vor Ort auf die Beine stellt. Im Katastrophenschutz ist die DLRG ebenfalls auf Kreisebene sehr aktiv. Gemeinsam mit den anderen Hilfsdiensten ist die DLRG unverzichtbar. Ich werde bei meiner Gratulation auch den Dank für die gute geleistete Arbeit verbinden. Am Sonntag können dann die Wanderschuhe geschnürt werden, denn es findet die Landratswanderung statt. Dieses Mal werden wir den Mühlenpfad erwandern. Gemeinsam mit dem saarländischen Wanderjournalisten Günter Schmitt, der während der Wanderung auch aus seinen Büchern vorlesen wird, erkunden wir den beliebten Premiumwanderweg. Die Wetterprognosen sind sehr gut, so dass wir uns alle auf einen schönen sonnigen Tag freuen können. Der Abschluss findet in der Wern´s Mühle statt, wo für uns Familie Keller  eine leckere Suppe aus regionalen Produkten bereithält. Los geht es am Sonntag um 10.30 Uhr. Apropos Regionales: Im Rahmen der Neunkircher Weinlounge, die heute Abend eröffnet wird, stellen wir erstmals Produkte der künftigen Regionalmarke Landkreis Neunkirchen vor. Hier gibt es von der AQA gefertigte Regionalwarenkisten zu kaufen, gefüllt mit tollen Produkten aus dem Kreis. Wenn dieser Blog erscheint, präsentiert der saarländische Rundfunk im SR Fernsehen um 18.15 Uhr die Sendung „Wir im Saarland“. Im Rahmen dieser Sendung werde ich gemeinsam mit Jolanda Jochnachel einen Kuchen backen. Diese Aufzeichnungen für dieses Projekt fanden im Februar statt. Ich habe das Ergebnis noch nicht gesehen, Sie können sich, so glaube ich, auf unterhaltsame Minuten freuen. Mit Jolanda Jochnachel zu backen, stellte für mich eine große Herausforderung dar. Zum einen bin ich bekanntlich kein Bäcker, zum anderen musste ich mich anstrengen, um der schlagfertigen Jolanda gerecht zu werden. Im Anschluss wird dieser Beitrag auch in der Mediathek des SR zu finden sein.

 

Ich wünsche ein sonniges Wochenende!
Ihr Sören Meng

 


27.04.2018: Schulbienen, Herzgesundheit und Sitzungen

Besprechung mit Frau Jacobs und Herr Trutter von der Saarbrücker Zeitung
Einweihung der drei neuen Bienenstöcke am Gymnasium am Steinwald
Einbürgerung - Landrat Meng überreichte den Neubürgern ihre Einbürgerungsurkunde
5. Cardio Day in Illingen
Besprechung mit dem Team von Land(auf)Schwung
Aktionstag für Menschen mit Behinderung auf dem Neunkirchen Stummplatz
Aktionstag für Menschen mit Behinderung auf dem Neunkirchen Stummplatz

Meine Arbeitswoche begann mit einer Vorbesprechung zusammen mit dem Geschäftsführer des ZPS, Adalbert Ott und Gerd Heil vom Wirtschaftsministerium in dem es um die Vorberatung der in der kommenden Woche stattfindenden Sitzung der Verbandsversammlung ging. Ziel dieses Verbandes ist es, den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland zu optimieren und die Interessen aller Landkreise, Kommunen und des Landes  optimal zu koordinieren. Im Anschluss besuchten mich Frau Jacobs und Herr Trutter von der Anzeigen- und Verkaufsabteilung der Saarbrücker Zeitung. Hier besprachen wir die Beteiligung des Kreises an Publikationen wie dem neuen Landkreis-Magazin oder dem Wirtschaftsmagazin. Am Nachmittag stand dann das verwaltungsinterne Jour fixe an, in dem wir aktuelle Themen der Kreisverwaltung besprachen. Danach gab es ein Gespräch in Sachen Sportanlagen der Kreisverwaltung. Diese Sporthallen und –anlagen werden auch von zahlreichen Vereinen der jeweiligen Kommunen genutzt und natürlich gibt es auch hier immer Abstimmungsbedarf und Wünsche seitens der Vereine.

 

Am Dienstagmorgen fand eine verwaltungsinterne Besprechung zum Ausbau der Berufsbildungszentren statt. Hier haben wir in den letzten Jahren einiges investiert und werden dies auch in Zukunft tun. Gerade am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum wird eine Generalsanierung in den nächsten Jahren durchgeführt. Hierfür laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren. Erfreulich ist es, dass es hier von Seiten des Landes neue Fördermöglichkeiten gibt, ohne die so ein Vorhaben nicht zu stemmen wäre. So wurde im Rahmen der Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur ein Sonderinvestitionsprogramm für Berufsbildungszentren durch das Land auf den Weg gebracht. Ziel soll die Förderung von Neu- und Umbaumaßnahmen von Schulgebäuden sowie von der ausbildungsrelevanten Ausstattung der Lehrgebäude sein. Im Antragszeitraum von 2018 bis 2020 stehen landesweit rund 33 Mio. Euro zur Verfügung. Der Landkreis Neunkirchen wird hiervon rund 5 Mio. Euro erhalten. Hiervon sollen das Technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum, das Kaufmännische Berufsbildungszentrum sowie das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum profitieren. Die Inhalte des Programmes zielen auf eine qualitative Verbesserung der räumlichen Ausstattung, wobei die Schaffung zeitgemäßer Lehr- und Lernbereiche, die Erneuerung der Dateninfrastruktur, die Herstellung der Barrierefreiheit und die Gewährleistung der Sicherheit abgedeckt werden. Der Landkreis muss einen entsprechenden Eigenanteil, der bei rund 40 % liegt, selbst stemmen. Anschließend ging es nach Neunkirchen, wo am Gymnasium am Steinwald ein neuer Standort von Schulbienen mit drei Bienenvölker – die auch mit Unterstützung der proWIN proNature-Stiftung realisiert werden konnte – eingeweiht wurde. Als Träger der Schule richteten wir das Umfeld her und kümmerten uns um die notwendige Infrastruktur. Die Stiftung ermöglichte dann den Ankauf des erforderlichen Materials. Als Hobbyimker weiß ich, dass ein solches Vorhaben auch mit nennenswerten Kosten verbunden ist. Deshalb bin ich froh, dass die Firma proWIN hier der Schule 5.000 € zur Verfügung stellte. Wir alle wissen, dass die Menschheit ohne Bienen nicht leben kann, denn die Bienen bestäuben die Mehrzahl aller Wild- und Nutzpflanzen und sorgen so für die Artenvielfalt auf unserer Erde. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass gerade Schülerinnen und Schüler sehr früh die Zusammenhänge für unseren Organismus kennen lernen. Deshalb erachte ich die Bienenhaltung an der Schule für sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler künftig vieles rund um die Bienen erfahren werden und auch die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der biologischen Vielfalt verstehen können. Das ist nachhaltige Bildung im besten Sinne. Seit 2012 gibt es die Initiative „Der Landkreis summt“, mit der wir u. a. auch Jungimker fördern. Rund 120 Jungimkerinnen und Jungimker konnten seit dieser Zeit finanzielle Unterstützung erfahren. Dieses Projekt wird die Kreisverwaltung unter Federführung des Kreisumweltamtes weiterhin aktiv begleiten. Nähere Infos finden Sie hier.

 

Am Mittwoch fanden im Historischen Sitzungssaal im Landratsamt in Ottweiler die Einbürgerungsfeierlichkeiten statt. Wie an dieser Stelle schon oft erläutert, ist es mir wichtig, die Übergabe der Urkunden in einem feierlichen Rahmen durchzuführen. Die eingebürgerten Menschen sagen bewusst JA zu unserem Land und unser Land sagt ebenso bewusst JA zu ihnen. Mir ist es immer wichtig, auch auf das Grundgesetz, auf unsere Verfassung einzugehen. Von einer Vielfalt der Gesellschaft profitieren alle, nur so kann Integration gelingen. Kurz nach dieser Feierlichkeit wurde ich zu einem Einsatz nach Eppelborn gerufen. An der Gemeinschaftsschule Eppelborn wurde von Schülern Reizgas in einem Klassenraum versprüht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler mussten ärztlich versorgt werden; die Schule wurde evakuiert. Rund 100 Einsatzkräfte waren in Eppelborn vor Ort. Ich verschaffte mir einen Überblick und entschied, dass wir die Raumluft der Schule noch einmal genauestens untersuchen lassen. Erst als die Ergebnisse feststanden, konnte die Schule wieder für den Unterricht freigegeben werden. Glücklicherweise arbeiteten alle Beteiligten Hand in Hand. Dieser Vorfall zeigte wieder eindrucksvoll, wie gut die Einsatzkräfte untereinander vernetzt sind und vertrauensvoll miteinander arbeiten. Allerdings zeigte er auch, was durch einen wohl mutwilligen Gebrauch eines handelsüblichen Reizgases geschehen kann und wie gefährlich der Umgang damit ist. Herzlichen Dank allen, die für Sicherheit an diesem ereignisreichen Tag sorgten. Auch vielen Dank dem Kreisgesundheitsamt und unserem Bauamt für die tatkräftige Unterstützung und die Veranlassung wichtiger Maßnahmen. Am Nachmittag ging es dann nach Illingen, wo in der Illipse der 5. CardioDay stattfand. Hier möchte der Landkreis, gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden, ein herzgesunder Landkreis werden. Hierzu haben wir seit dem vergangenen Jahr eine CardioDay-Aktion ins Leben gerufen, wo in allen Kommunen Informationsveranstaltungen zum Thema Herzgesundheit stattfinden. Nachdem er bereits in Neunkirchen, Eppelborn, Schiffweiler und Ottweiler unterwegs war, machte er in Illingen Station. Neben den kostenfreien Angeboten, Herz- und Gesundheitschecks, stellten zahlreiche Vereine und Dienstleister aus Illingen und Umgebung Ihre Angebote vor. Unter den Referenten des CardioDays war auch der bekannte Arzt der Fußballnationalmannschaft Prof. Dr. Tim Meyer. Er referierte zum Thema plötzlicher Herztod beim Sport. Ich danke allen, die diesen CardioDay organisiert haben und freue mich bereits auf den nächsten Carido Day, der am 08.05.2018 in Spiesen-Elversberg in Kooperation mit dem SV Elversberg in der Ursapharm-Arena sattfindet.

 

Gestern Morgen ging es um unser Projekt Land(auf)Schwung, welches noch bis Ende 2019 laufen wird. Hier informierte ich mich über die laufenden Projekte. Grund unserer Besprechung war ein Bildungsportal, das es demnächst im Internet abzurufen gibt. Ziel dieses Portals ist es, Bildungsangebote besser im Landkreis zu koordinieren und damit auch präsenter zu machen. Hier hat unser Bildungskoordinator Gunter Maier hervorragende Arbeit geleistet. In Kürze werde ich dieses Portal offiziell freigeben. Dieses Portal hat einen großen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises. Mit einer umfangreichen Tagesordnung befasste sich gestern Nachmittag der Kreistag. Spannend waren die Ausführungen der Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland (TZS) Birgit Grauvogel, die zu Gast war. Sie brachte auch einige interessante Zahlen mit. Generell entwickelt sich der Tourismus im Saarland gut. Auch die Übernachtungen im Landkreis Neunkirchen haben sich seit 2015 sehr gut entwickelt. Gerade in den letzten fünf  Jahren stiegen die Übernachtungszahlen im Landkreis um rund 15 % - ein hervorragender Wert. Allerdings stehen die Übernachtungszahlen im Landkreis auch immer im Zusammenhang mit Reha- und Kureinrichtungen im Saarland. Erfreulich ist, dass die Zahlen in der Kategorie Hotels, Gasthöfe und Pensionen von 2013 bis 2017 im Landkreis um 69 % gestiegen sind. Interessant waren auch die Auskünfte zum Ausflugsverhalten der Gäste des Centerparkes im Landkreis St. Wendel. Hier wird der Landkreis Neunkirchen gerade durch den Neunkircher Zoo, aber auch aufgrund der Möglichkeiten des Shoppings im Saarpark-Center geschätzt. Weiteres Potential wird im Erlebnisort Reden gesehen. Hier erfreut sich GONDWANA – Das Prähistorium – großer Beliebtheit; auch unsere Bergmannsalm wird gut angenommen. Grundsätzlich führte die Geschäftsführerin aus, dass gerade Familien als Zielgruppe des Landkreises Neunkirchen in den Fokus zu rücken seien. Der Kreistag beschloss etliche Vergaben, damit die Arbeiten in erster Linie an den Kreisschulen beginnen können. Auch für unser Bauamt eine große Herausforderung, denn fast an jeder unserer 20 Schulen wird gearbeitet.

 

Heute Morgen tagte der Aufsichtsrat der VSE. Im Anschluss fand dann nach der Hauptversammlung die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates statt. Danach war ich in der außerordentlichen Sitzung der Verbandsversammlung des Sparkassenverbandes Saar. In Neunkirchen fand heute ganztägig der Aktionstag „Menschen mit Behinderungen“ statt. Dieser wurde – wie in den vergangenen Jahren – sehr gut angenommen und rückte auch das Thema Inklusion ins Zentrum des Geschehens.

 

Am Sonntag findet dann im Freizeitzentrum Finkenrech die beliebte Veranstaltung „Frühling auf Finkenrech“ statt. Mit Frühling auf Finkenrech wird die große Saisoneröffnung es Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen gefeiert. Rund 60 Aussteller bieten auf dem großen Bauernmarkt ihre Produkte aus der Region. Nähere Infos zum Angebot und Programm finden Sie hier. Ich werde dieses Jahr nicht vor Ort sein, mich wird der Kreisbeigeordnete Gerd Rainer Weber vertreten. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern tolle Stunden in Eppelborn-Dirmingen und danke unserer Tourismus- und Kulturzentrale und auch dem Kreisumweltamt für die tolle Organisation.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Frühlingswochenende!

Ihr

Sören Meng                           


20.04.2018: Ordensverleihung und Helden des Alltags

Landrat Sören Meng überreichte im Namen des Staatssekretärs Seel, Ursula Cornelius-Mauer die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland im Wemmetweiler Kuppelsaal
Dreharbeiten für einen Imagefilm über die Willkommensregion Neunkirchen
Frau Lecfalvi spielt in dem neuen Imagefilm eine zentralle Rolle - Herrn Meng berichtet sie hier über ihre erste Eindrücke und wie sie im Landkreis Neunkirchen eine neue Heimat fand

Meine Woche startete Montag mit einem Gespräch im Saarländischen Landtag. In diesem Gespräch ging es um landkreisspezifische Themen. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann am Nachmittag nach Neunkirchen ins Rathaus ging. Hier wurde der Steuerberater Holger Westermann von Finanzminister Peter Strobel mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Besonders stellte der Minister die Verdienste Westermanns um das berufsständige Versorgungswerk der Steuerberater heraus. Darüber hinaus war Holger Westermann auch in zahlreichen Vereinen in Neunkirchen aktiv und war – so der Minister – vielfach „Anreger, Motor, Kümmerer und Schaffer“.


Der Dienstag startete mit Dreharbeiten in den Wassergärten in Landweiler-Reden. Unser Welcome-Center, ein Projekt im Rahmen von Land(auf)Schwung, das von der Saaris geleitet wird, ist derzeit dabei einen Imagefilm über den Landkreis zu erarbeiten. Dabei wird aus Sicht der Neubürgerin Frau Lecfalvi über die gute Infrastruktur und die Vorzüge unserer Region berichtet. Danach bereitete ich verwaltungsintern anstehende Sitzungen vor, unter anderem die Sitzung des Kreisausschusses, die gestern stattfand. Nach internen Terminen ging es dann nach Wemmetsweiler, wo ich in Vertretung des Staatssekretärs Christian Seel, Ursula Cornelius-Mauer die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland überreichen durfte. Frau Cornelius-Mauer kenne ich seit vielen Jahren, da sie unter anderem 20 Jahre im Kreistag des Landkreises Neunkirchen aktiv war. Noch heute gehört sie dem Gemeinderat in Merchweiler an. Frau Cornelius-Mauer wurde für ihr ausgeprägtes kommunalpolitischen Engagement und die engagierte Tätigkeit in verschiedenen Vereinen ausgezeichnet. So gründete sie den Förderverein der Bäder in der Stadt Friedrichsthal, unterstützte verantwortlich die Jugendfeuerwehr in Friedrichsthal und machte sich auch für die THW-Jugend stark. In meiner Laudatio zitierte ich den früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, der feststellte „Ein Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden“. Frau Cornelius-Mauer hat es stets verstanden anzupacken und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu handeln.

 

Am Mittwochmorgen war ich im Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen zu Gast, um anstehende Maßnahmen zu besprechen. Ich kann Sie derzeit nur ermuntern das Freizeitzentrum Finkenrech zu besuchen. Es erwartet Sie eine gepflegte, attraktive Gartenanlage, tolle Spielmöglichkeiten für Kinder und natürlich ein gute Gastronomie. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch dem Gärtnerteam unter der Leitung von Oliver Martin, dem Leiter unseres Umweltamtes. Wer das Freizeitzentrum besucht, kann sich vorstellen, mit wie viel Arbeit die Pflege verbunden ist. Am Mittwochnachmittag tagte der Vorstand des Demenzvereines, dessen Vorsitzender ich bin. Hier wollen wir uns dafür einsetzen, dass es ein regionales Netzwerk Demenz im Landkreis Neunkirchen geben soll. Der Demenzverein hat in den 15 Jahren seines Bestehens wichtige Aufbauarbeit geleistet. Jetzt geht es darum alle Akteure besser zu vernetzen, mit dem Ziel die Versorgung demenzerkrankter Menschen zu verbessern. Zu den Akteuren gehören unter anderem ambulante, stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Pflege, die Städten und Gemeinden, der Landkreis, in der Region tätige Kranken- und Pflegekassen, private Versicherungsunternehmen, Wohlfahrtsverbände und andere Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Altenhilfe. Aber auch Betroffene, pflegende Angehörige, Selbsthilfegruppen, Demenzcafés und anerkannte private Leistungserbringer von Betreuungs- und Entlastungsangeboten sollten sich im Netzwerk Demenz wiederfinden. Daher bemühen wir uns derzeit um eine Förderung dieses Netzwerkes. Im Anschluss ging es dann zu einer besonderen Verleihung in die gebundene Ganztagsgemeinschaftsschule nach Neunkirchen. Als erste Schule im Landkreis Neunkirchen wurde die Gemeinschaftsschule als Fairtrade-Schule ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung würdigte die Fairtrade-Initiative Saarland die großen Bemühungen der Schule im Bereich des fairen Handels. Die Projektgruppe der Schule hat hervorragende Arbeit geleistet und versteht es junge Menschen für den fairen Handel zu sensibilisieren. So gibt es beispielsweise im Bistro der Schule faire Produkte zu kaufen. Aber auch inhaltlich setzt sich die Schule stark mit der Thematik auseinander. Wie Sie wissen, möchte unser Landkreis „fairer Landkreis“ werden. Dieser Auszeichnung kommen wir mit dem Ziel erneut ein Stück weiter. Bereits vergangene Woche wurde in Eppelborn eine Kita als erste Fairtrade-Kita ausgezeichnet. Ich danke allen an dieser Stelle, auch den Kommunen im Landkreis, die sich hierfür stark machen. Solche Aktionen können viel bewegen und die Welt zumindest im Kleinen etwas besser machen.


Um den Katastrophenschutz ging es in einer Besprechung gestern Morgen mit dem Leiter unserer Kreispolizeibehörde und unserem Kreisbrandinspekteur. Um hier optimal vorbereitet zu sein, werden wir im kommenden Monat ein Seminar in Kooperation mit der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz durchführen. Ziel ist es in Krisenfällen effizient und vernetzend tätig zu sein. Danach ging es nach Saarbrücken wo eine Besprechung im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der VSE stattfand. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreisausschuss des Landkreises. Im öffentlichen Teil der Sitzung standen Vergaben auf der Agenda. So gab es die Weitergewährung von Zuschüssen für das Familiennachbarschaftszentrum Neunkirchen, das langzeitarbeitslose Menschen beschäftigt und qualifiziert. Auch die Gewährung von Zuschüssen an die Behinderteneinrichtung für Freizeit- und Ferienmaßnahmen und zahlreiche Vergaben an unseren Schulen standen auf der Tagesordnung unseres Kreisausschusses.

 

Heute Morgen war ich auf der Vorstandssitzung des Landkreistages in Saarbrücken und anschließend im Umweltministerium, wo ich mich mit dem Umweltstaatssekretär Roland Krämer zu verschiedenen Themen den Landkreis betreffend, austauschte.

Ich möchte diesen Blog diese Woche auch nutzen, um mich bei den Hilfskräften im Landkreis Neunkirchen zu bedanken. Wie Sie lesen konnten, gab es in meinem Wohnort, dem Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen, ein schreckliches Unglück. Ein großes Gebäude brannte ab und nur durch das beherzte Eingreifen der Rettungskräfte konnten elf Menschen vor den Flammen gerettet werden. Eine Person kam bei diesem Unglück ums Leben. Unterschiedliche Löschbezirke aus zwei Kommunen, das Technische Hilfswerk, die Polizei und viele andere waren diese Tage im Einsatz, um Schlimmstes zu verhindern. Hier ist es mir wichtig, öffentlich Danke für dieses großartige Engagement, das in erster Linie ehrenamtlich geleistet wird, zu sagen. Die Rettungskräfte der unterschiedlichen Organisationen sind für mich Helden des Alltags.

Derzeit meint es Petrus gut mit uns. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes, erholsames und vor allen Dingen sonniges Wochenende.

 

Ihr Sören Meng

 

 


13.04.2018: Pflege, Tourismus, Fairtrade und Herzgesundheit

Sitzung der Kommission für Verwaltungsmodernisierung
Das Kath. Kinderhaus St. Josef in Eppelborn wurde als erste faire Kita im Landkreis Neunkirchen ausgezeichnet
Einweihung der Mitfahrerbänke in Münchwies
Interne Infoveranstaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte hinsichtlich den Entwicklungsmöglichkeiten des Schulstandortes

Meine Arbeitswoche begann mit verwaltungsinternen Terminen, dem schloss sich das Jour-Fixe mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen Christian Rau an. Hier stand auch die Vorbereitung des Werksausschusses der einen Tag später stattfand, auf dem Programm. Zurzeit plant das Team unserer TKN die beliebte Veranstaltung Frühling auf Finkenrech, die im letzten April Wochenende stattfinden wird. Hier werden wieder viele Gäste aus Nah und Fern erwartet, die unser Freizeitzentrum und sein reichhaltiges Angebot genießen wollen. Das genaue Angebot und Programm können Sie hier nachlesen. Am Montagnachmittag tagte der Kooperationsauschuss unseres Pflegestützpunktes. Dieser Ausschuss tagt regelmäßig. Gemeinsam mit Vertretern der Krankenkasse IKK und AOK, sowie des Sozialministeriums sprechen wir über aktuelle Ausgaben und Herausforderungen unseres Pflegestützpunktes. Unser Pflegestützpunkt hat drei Hauptaufgaben, zu einem die Auskunft und Beratungen in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Ziel soll es sein, Bürgerinnen und Bürger intensiv bei der Beantragung von Leistungen zu unterstützen. Unser geschultes Personal berät hier umfassend und vor allen Dingen kostenlos. Insgesamt gibt es im Saarland acht Pflegestützpunkte. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in Neunkirchen in der Knappschaftsstraße 1.

 

Am Diensttagmorgen traf ich mich zu einem Austausch mit dem Personalrat unserer Kreisverwaltung. Hier standen aktuelle Themen an. Bei rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es immer wichtige Themenfelder zu erörtern. Im letzten Jahr konnten wir in enger Abstimmung mit dem Personalrat die neuen dienstleistungsorientierten Arbeitszeiten auf den Weg bringen, die gut angenommen werden. Am Nachmittag trat dann der Werksauschuss unser Tourismus- und Kulturzentrale zusammen. Der Werkleiter, Christian Rau, berichtete über aktuelle Aktivitäten unserer TKN. Für das Jahr 2018 hat sich die TKN vorgenommen, verstärkt mit den Hotels des Landkreises in Dialog zu treten. Hier sollen weitere touristische Angebote entwickelt werden. Voraussichtlich im Herbst kann mit dem Itzenplitzer- Pingenpfad ein neuer Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen eingerichtet werden. Er befindet sich rund um den Itzenplitzerweiher in Heiligenwald. Ein Weg in bergmännischer Tradition stellt der Hartfüßlerweg dar. Start und Ziel ist Wiebelskirchen. Dieser Weg soll im kommenden Jahr neu eröffnet werden. Natürlich sind hier auch immer die entsprechenden Kommunen eingebunden, die sich engagiert einbringen. Darüber hinaus wird unsere TKN in diesem Jahr verstärkt auf die Vermarktung unserer Region über Social Media setzen. Wir erleben beispielsweise durch die Bewerbung für unsere neue Rosenkönigin via Facebook, dass die Resonanz sehr gut ist. Es sind bereits Bewerbungen für dieses schöne Amt eingegangen. Wenn ich über den Tourismus schreibe, darf ich natürlich die sogenannte Landratswanderung nicht vergessen. Die nächste Wanderung findet am 6.Mai auf dem Mühlenpfad in Fürth statt. Mit dabei wird der bekannte Wanderjournalist und Autor, Günter Schmitt sein, der literarische Leckerbissen zum Besten geben wird. Die Wanderung endet mit einem gemeinsamen, kleinen Mittagessen in der Wern´s Mühle. Nähere Infos hierzu finden Sie hier.

 

Am Mittwochmorgen standen verwaltungsinterne Termine auf der Agenda. Am Nachmittag tagte die Kommission für Verwaltungsmodernisierung, die sich mit aktuellen Herausforderungen unserer Kreisverwaltung beschäftigt. Hier stellten wir unsere neue Vergabestelle vor. Sie ermöglicht öffentliche Vergaben besser strukturiert optimal vorzubereiten und über eine technische Plattform zu publizieren. Dies hat große Vorteile, sowohl für die Verwaltung aber auch für die Firmen. Darüber hinaus beschäftigten wir uns in der Sitzung mit dem Thema Digitalisierung. Dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon häufigst thematisiert. Hier sind wir dabei ein Dokumentenmanagementsystem in unserer Verwaltung zu realisieren. Derzeit werden die Anforderungen definiert, um einen optimalen „Workflow“ zu ermöglichen, denn hierfür müssen viele Aspekte berücksichtigt werden.

 

Gestern Morgen bereitete ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA, Anton Jacob, die bald anstehende Aufsichtsratssitzung vor. Unsere Beschäftigungsgesellschaft leistet wichtige Arbeit und ist u.a. auch für unser Upcycling-Center im Projekt „Land(auf)Schwung“ aktiv. Darüber hinaus werden viele Institutionen durch unsere AQA unterstützt. Hier geht es darum, Langzeitarbeitslosen Arbeitsgelegenheiten und Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ist erstmals ein dauerhaft geförderter Arbeitsmarkt benannt. Dies hat auch sicherlich Auswirkungen auf die Arbeit unserer AQA, denn die AQA ist prädestiniert hier längerfristige Arbeitsverhältnisse anzubieten. Ich sehe daher mit großem Interesse den konkreten Vorgaben des Bundes entgegen. Anschließend übergab ich einer Mitarbeiterin für 40 Jahre Zugehörigkeit zum Landkreis Neunkirchen ihre Urkunde. Gestern Nachmittag war ich dann in der Kreisstadt zu Gast, wo ich an einer Gesprächsrunde mit dem Titel „Bildung gegen Armut“ teilnahm. Ziel dieser Gesprächsrunde war es auszuloten, wie man mit vernetzten Angeboten gerade finanziell schwächer gestellten Bürgerinnen und Bürgern und ihren Familien Unterstützung und damit Teilhabe an der Gesellschaft bieten kann.

 

Heute Morgen war ich in Eppelborn zu Gast. Hier wurde dem Katholischen Kinderhaus St. Josef die Auszeichnung „Faire Kita“ verliehen. Dies freut mich besonders, da dies die erste faire Kita in unserem Landkreis ist. Wir als Landkreis wollen noch in diesem Jahr zum fairen Landkreis ausgezeichnet werden. Auch über dieses Thema hab ich an dieser Stelle häufig gesprochen. Im Rahmen dieser Bemühungen fand heute auch in der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen ein Theater-Workshop statt, an dem mein Stellvertreter Karlheinz Müller teilnahm. Um ein Projekt zur Mobilität im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung ging es heute anschließend in Münchwies. Hier wurden die ersten Mitfahrerbänke ihrer Bestimmung übergeben. Mich freute es sehr, dass an diesem Termin sowohl der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer und der Bexbacher Bürgermeister Thomas Leis teilnahmen. In diesem Projekt geografisch eingebunden sind sowohl Ottweiler-Lautenbach, als auch Bexbach-Frankenholz (gehört zum Saarpfalzkreis).  Die KISS als Projektträger hat hier mit vielen Unterstützern vor Ort dieses Projekt verwirklicht. Die Projektleiterin Beate Ufer stellte das Ganze anschaulich vor. Ziel ist es in Orten, die nicht über eine optimale Infrastruktur an Geschäften u.ä. verfügen mehr Mobilitätsmöglichkeiten zu bieten. Das Projekt soll den ländlichen Raum stärken.

Am Nachmittag war ich dann in unserem Neunkircher Landratsamt Gastgeber einer Infoveranstaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte. Hier stellte ich aus Sicht des Schulträgers mögliche Entwicklungsmöglichkeiten des Schulstandortes vor. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in Spiesen-Elversberg zu Gast und referiere über die Aufgaben unseres Landkreises. Morgen früh werde ich dann in der St. Barbara Halle in Püttlingen zu Gast sein, wo das 20-jährige Jubiläum des Projektes „Fit und Vital älter werden“ stattfindet. Hier sind wir von Anfang an mit dabei, daher ist es für mich selbstverständlich das Projekt öffentlich zu würdigen. Anschließend geht es dann nach Ottweiler in unsere Seminarsporthalle, wo der Cardio Day der Stadt Ottweiler stattfinden wird. Dieser Cardio Day wird in Kooperation mit unserem Projekt Land(auf)Schwung, der Vitalregion, und unserem Gesundheitsamt sowie der Initiative „Der Landkreis Neunkirchen lebt (herz)gesund“ durchgeführt. Es geht darum, den Bürgerinnen und Bürgern hilfreiche Informationen rund um das Thema Herzgesundheit zu vermitteln und dazu zu ermuntern, sich für die Herzgesundheit zu engagieren.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

Ihr Sören Meng

 

 


06.04.2018: Eine Woche der Begegnungen

Antrittsbesuch des neuen Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Dr. Martin Rieger
MdB Markus Uhl besuchte Landrat Sören Meng
Um die Bildung und Schulen im Landkreis Neunkirchen ging es im Gespräch mit der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot und Sören Meng
In einem Pressegespräch wurde die neue Klimaschutzbeaufragte des Landkreises Lilli Metzger und ihr Tätigkeitsfeld den Pressevertretern vorgestellt
Antrittsbesuch des neuen Vorstandsvorsitzenden der Saar-LB Dr. Thomas Bretzger

Nach meinem Osterurlaub stand am ersten Arbeitstag in erster Linie Büroarbeit auf dem Programm. Mit Frau  Ina Klein, Mitarbeiterin der Regionalen Entwicklungsagentur unseres Projektes „LandaufSchwung“ besprach ich den aktuellen Projektstand. Ziel des Projektes ist es auch, weitere Projektideen und Fördermöglichkeiten zu ergründen. Hier haben wir einen weiteren Antrag zum Thema Nachhaltigkeit gestellt. Am Nachmittag war dann der neue Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Martin Rieger, bei mir zu Gast. Der promovierte Theologe war zuletzt Geschäftsführer der Lebenshilfe Westpfalz, war einige Jahre im Kirchlichen Dienst sowie Direktor bei der Bertelsmann Stiftung. Ich nahm den Besuch zum Anlass die gute Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes, dass in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag im Landkreis Neunkirchen feiert, zu würdigen. Wir besprachen auch gesellschaftliche Herausforderungen bei denen gerade die Hilfsorganisationen einen wichtigen Beitrag leisten können. Auch das Rote Kreuz lebt neben dem Hauptamt vom Ehrenamt. Hier gilt es in Zukunft beide Aufgabenbereiche gut zu verknüpfen, damit die wichtige Arbeit des DRK auch in den nächsten Jahrzehnten gesichert ist.

 

Am Mittwochmorgen war der Bundestagesabgeordnete der CDU Markus Uhl, bei mir zu Gast. Markus Uhl, der als Bundestagsabgeordneter auch für Teile des Landkreises Neunkirchen verantwortlich ist, informierte sich über aktuelle Projekte. Auch war die finanzielle Situation der Kreise und der Kommunen Thema. Es bleibt, abzuwarten, wie der im Koalitionsvertrag vereinbarte Arbeitsauftrag der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland umgesetzt wird. Hier könnten Kreise und Kommunen im finanzschwachen Saarland gleichermaßen profitieren. Um die Schulentwicklung und die Versorgung mit Kindertageseinrichtungen im Landkreis Neunkirchen ging es in einem Gespräch mit der Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot. Hier diskutierten wird eine mögliche Weiterentwicklung unseres Schulstandortes. Auch die Themen Digitalisierung und Ausstattung unserer Schulen wurden angesprochen. Um das Thema Bildung und Teilhabe ging es am Mittwochnachmittag in einem Gespräch mit Vertretern des Landesinstitutes für präventives Handeln und unserer Sozialdezernentin, Birgit Mohns-Welsch. Hier stellen wir fest, dass viele Bundesmittel aus dem Bereich Bildung und Teilhabe nicht abgerufen werden und somit nicht zielgerichtet verausgabt werden können. Da auch ich nicht mit der Situation zufrieden bin, stellen wir im Moment Überlegungen an, wie wir den Zugang zu diesen Leistungen vereinfachen könnten.

 

Um aktiven Klimaschutz ging es gestern Morgen in einem Pressegespräch. Seit Jahresbeginn hat der Landkreis Neunkirchen nun eine zentrale Ansprechpartnerin für den Klimaschutz. Der Kreistag hatte sich dafür ausgesprochen, die Stelle einer Klimaschutzbeauftragten, die drei Jahre mit rund 65 Prozent Mitteln des Bundes gefördert wird, einzurichten. Grundlage hierfür war das 2015 erstellte Klimaschutzkonzept des Landkreises Neunkirchen. Lilli Metzker hat zu Beginn des Jahres die Stelle der Klimaschutzbeauftragten bei der Kreisverwaltung angetreten. Sie ist unserer Abteilung Bautechnik mit dem Abteilungsleiter Thorsten Mischo organisatorisch zugeordnet. Ihre Hauptaufgabe wird es sein, Energieeinsparmöglichkeiten in den kreiseigenen Liegenschaften zu identifizieren und zusätzliche Klimaschutzprojekte zu initiieren. Auch die Möglichkeiten des Controllings sollen ausgelotet werden. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, deshalb wollen wir auch mit den Städten und Gemeinden sowie lokalen Akteuren zusammenarbeiten. Als Eigentümer rund 30 Liegenschaften sollen dem Landkreis aber auch Einsparpotentiale und Steuerungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Mit der Stelle der Klimaschutzbeauftragten haben wir eine Schnittstelle geschaffen, die eine gemeinsame lokale Arbeit an globalen Klimaschutzzielen möglich macht. Ein interessantes Gespräch hatte ich anschließend mit dem seit Jahresbeginn neuen Vorstandsvorsitzenden der Saar-LB, deren Beiratsmitglied ich bin. Dr. Thomas Bretzger wollte sich vor Ort über unsere Region informieren. Der erfahrene Manager wechselte nach verschiedenen Führungsaufgaben in Industrie und Kreditwirtschaft u. a. für Daimler-Benz, Deutsche Bank, HypoVereinsbank und Commerzbank 2012 als Vorstandsmitglied zur Oldenburgischen Landesbank. Wichtigstes Ziel von Dr. Thomas Bretzger ist die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Regionalbank und ihres erfolgreichen Geschäftsmodells bei nachhaltiger Sicherung der Profitabilität und der Eigenständigkeit der Bank. Hier ist ihm die regionale Verwurzelung in der Region und bei ansässigen Unternehmen sehr wichtig.

 

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß zu einigen Themen aus. Anschließend folgten interne Termine und Büroarbeit.

Am Sonntagmorgen bin ich in Hirzweiler zu Gast, wo ich im Rahmen eines Frühstückes über die Aufgaben des Landkreises spreche. Am Nachmittag geht es nach Sulzbach, wo der neue Superintendent des Kirchenkreises Markus Karsch offiziell eingeführt wird. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Superintendenten Gerhard Köppke an.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Will man den Meteorologen glauben, erwarten uns schöne frühlingshafte Temperaturen. In diesem Sinne, machen Sie es gut!

Ihr Sören Meng


23.03.2018: Termine, Termine, Termine

Landtagsmitglied Alwin Theobald zu Gast bei Landrat Sören Meng
Besprechung zur weiteren Positionierung des Rosenkreises mit vielen Vertretern
Der SR plan eine neue Serie mit Tipps aus der Region, Landrat Meng besprach mit Alexander Gross Möglichkeiten der Umsetzung
Vertragsunterzeichnung eines neuen Konsortialvertrages der drei Landkreise mit den jeweils angeschlossenen Kommunen und den beiden Tierheimen in Niederlinxweiler und Homburg
Das 2. Mittelstandsforum des Landkreises Neunkirchen war ein Erfolg, wurde gut angenommen und war thematisch am Puls der Zeit
Landrat Sören Meng übernahm die Siergerung bei der 6. saarländischen Schulmeisterschaft im Indoor-Soccer-Fußball für Förderschulen für geistige Entwicklung
Theaterworkshop der gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen in Kooperation mit der GemS Ludwigspark Saarbrücken, dem pädagogischen Zentrum Saar, dem Theater Überzwerg und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen

Los ging die Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und den damit verbundenen internen Rücksprachen. Anschließend traf ich mich mit einer Vertreterin der Saarbrücker Zeitung und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, um über ein journalistisches Projekt zu sprechen. Am Nachmittag besuchte mich der Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion Alwin Theobald, um sich vor Ort über aktuelle Themenstellungen der Kreisverwaltung zu informieren. Es war ein guter Austausch. Am Nachmittag tagte dann der Bau- und Schulausschuss, der bekanntlich nicht öffentlich tagt. Aus diesem Grund kann ich an dieser Stelle keine weiteren Angaben machen.

 

Am Dienstag traf ich mich mit der Kreisvorsitzenden des Verbandes für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Neunkirchen e. V., Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, Monika Lambert-Debong – Geschäftsführerin des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland / Rheinland-Pfalz  e. V, Vertreter/-innen der Rosenfreunde sowie  unserer TKN und Ehrenamtsbörse. Inhaltlich ging es um die künftige Ausrichtung unseres Rosenkreises. Wir sind seit 1985 Deutschlands einziger Rosenkreis und darauf sind wir besonders stolz. Unser Rosenkreis wird durch die Rosenkönigin repräsentiert. Eine neue sympathische Repräsentantin wird derzeit gesucht, da die bisherige Amtsinhaberin Mitte des Jahres ihr Amt abgeben wird. Zahlreiche öffentliche Rosengärten im Landkreis laden zum Verweilen ein. Rosenvereine kümmern sich um die Pflege dieser edlen Blumen. Hier hat sich im Laufe der Jahrzehnte eine Marke entwickelt. Diese Marke gilt es weiter fortzuführen, allerdings ist sie auch den neuen Gegebenheiten anzupassen. Hier brachten viele ihre Ideen ein; einige werden wir bereits in wenigen Monaten verwirklichen. Näheres werde ich offiziell bei der diesjährigen Kreisrosenschau am 24. Juni 2018 im Freizeitzentrum Finkenrech bekanntgeben. Im Anschluss fand die Vertragsunterzeichnung eines neuen Konsortialvertrages der drei Landkreise mit den jeweils angeschlossenen Kommunen und den beiden Tierheimen in Niederlinxweiler und Homburg statt. Über dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon öfter berichtet. Mit dem nun modifizierten Vertrag haben wir die Finanzierung der beiden Tierheime für die kommenden Jahre sichergestellt. Um den Tourismus ging es bei dem Besuch von Alexander M. Groß vom Saarländischen Rundfunk, der eine interessante Reportage im Landkreis verwirklichen will. Diese Reportage soll bereits im Juni auf Sendung gehen – lassen Sie sich überraschen. Um das wichtige Thema Wirtschaft ging es beim 2. Mittelstandsforum, das in diesem Jahr bei der erfolgreichen Neunkircher Firma Viasit stattfand. Diese Veranstaltung, finanziell ermöglicht von unserer Sparkasse Neunkirchen, mit Unterstützung der saaris und unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft – wurde besonders gut angenommen. Es wurden sogar noch Stühle hinzugestellt, damit alle Interessierten Platz fanden. Schwerpunktthema war die Kundenkommunikation im digitalen Zeitalter. Das ist sicherlich für die Unternehmen wichtiger denn je, aber auch uns - als öffentliche Verwaltung - betrifft dieses Thema. Unsere Kreisverwaltung ist seit über 20 Jahren online; wir sind auf Facebook präsent, gerade lesen Sie meinen Landratsblog, demnächst wird unser touristisches Angebot mit Instagram ergänzt. Hier merkt man, wir versuchen mit der Zeit zu gehen, denn der Kunde von heute ist online gut vernetzt und erwartet sicherlich von seinen Dienstleistern einen Service, den er von Global-Playern wie beispielsweise Amazon kennt. Ich brauche an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass ich es wichtig finde, dass hier vor Ort agiert wird. Und wir alle wissen, wie wichtig gerade regionale Wertschöpfung für uns alle ist, aber wir wissen auch auf der anderen Seite, wie die Gesetze des Marktes funktionieren – und hier gilt es anzusetzen. Sehr eindrucksvoll war der interessante Vortrag von Prof. Dr. Frank Hälsig  von der htw Saar, der für alle Gäste einen inhaltlichen Mehrwert darstellte. Anschließend berichteten Thomas Schmeer von viasit, Annette Klein von Juchem Food Ingredients GmbH sowie Wally Schoor von Fußbodentechnik Schorr von ihren Erfahrungen mit sozialen Netzwerken, Onlineshops und Newslettern. Im Anschluss bestand noch genügend Gelegenheit sich auszutauschen. Das 2. Mittelstandsforum war eine rundum gelungene Veranstaltung – das bestätigten mir persönlich viele Gäste. Mir ist es wichtig als Netzwerker für unsere Unternehmen im Landkreis zu agieren und gerade auch mit solchen Veranstaltungen dieses Netzwerk zu pflegen.

 

Am Mittwoch war ich in der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen zu Gast. Hier wurden - im Rahmen einer feierlichen Spendenübergabe- - rund 6.000 Euro  zu Gunsten sozialer Projekte überreicht. Diese hatten die Schülerinnen und Schüler durch Aktionstage erwirtschaftet. Ich hatte mich sehr über diese Einladung gefreut, da es auch darum geht Zeichen zu setzen. Die Maximilian-Kolbe-Schule versteht es, ihren Schülerinnen und Schülern ein Menschenbild zu vermitteln, das sich am Wohl der Mitmenschen orientiert. Ich glaube, dass viele Schülerinnen und Schüler durch das, was sie durch die vielfältigen Aktionen erfahren,  für ihr ganzes Leben geprägt werden. Auch das Gefühl, das man bekommt, wenn man sich für andere engagiert, wenn man spürt, dass man in der Gemeinschaft Dinge bewirken kann. Diese Veranstaltung berührte mich, denn die Mitmenschlichkeit stand hier im Vordergrund. Die Solidarität, getragen durch das Engagement von Schülerinnen und Schülern und einer Schulgemeinschaft. Solche Aktionen bereichern unsere Gesellschaft und geben ein gutes Gefühl. Eine im wahrsten Sinne runde Sache war die 6. saarländische Schulmeisterschaft im Indoor-Soccer-Fußball für Förderschulen geistige Entwicklung, die in diesem Jahr im Landkreis Neunkirchen stattfand. Ausrichter war unsere Biedersbergschule in Neunkirchen, die auch als Sieger hervorging. Gerne nahm ich die Einladung an und nahm die Siegerehrung vor. Direkt danach ging es für mich in den Beirat des Saarlandmarketings, die in den Räumlichkeiten der IHK in Saarbrücken tagte. Dort stellte ich die Bemühungen unseres Landkreises rund um das Thema Regionalmarke vor. Hier bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in wenigen Monaten hier positive Ergebnisse liefern können. Zum Abschluss meines Arbeitstages tagte unser Kreisausschuss, der zahlreiche Baumaßnahmen freigab. So können an zahlreichen Kreisschulen größere Baumaßnahmen umgesetzt werden. Aufträge/Leistungen von weit über 1 Mio. Euro wurden im Rahmen dieser Sitzung vergeben.  

Gestern Morgen tauschte ich mich mit unserem Team der Tourismus- und Kulturzentrale über die anstehenden Projekte aus. Anschließend tagte der Verwaltungsrat der Sparkasse Neunkirchen, dessen Vorsitzender ich bin.  Diese Sitzung dauerte sehr lange, so dass ich auf einen Termin verzichten musste, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Der frühere saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf  präsentierte sein Buch „Schritt für Schritt – auf dem Sternenweg zurück ins Leben“ das im Schaumbergverlag erschienen ist. Nach seiner Hirnblutung beschreibt Stefan Mörsdorf seine Rückkehr ins Leben. Vier Jahre nach seinem Schicksalsschlag pilgerte er 2016   120 km nach Metz. Er schildert schonungslos und offen ein Pilgern, das ihn unendlich viel Mühe gekostet, ihm aber auch ganz viel Kraft zurückgegeben hat. Entstanden ist sein Buch, das andere Menschen, die ebenfalls einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, Mut machen will  - ich freue mich schon darauf es zu lesen.

 

Der heutige Tag stand dann im Zeichen der Büroarbeit, denn vor einem Urlaub muss noch allerhand erledigt werden. Soeben war ich zu Gast in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung. Hier fand ein Theaterworkshop der gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen in Kooperation mit der GemS Ludwigspark Saarbrücken, dem pädagogischen Zentrum Saar, dem Theater Überzwerg und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen statt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten in mehreren kurzen Aufführungen das Erlernte und behandelten dabei auch gesellschaftliche Themen.

Dies ist mein letzter Blog vor Ostern, da ich mich in den Urlaub verabschiede. Vertreten werde ich in der Zwischenzeit durch den Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Osterfest, eine gute Zeit und werde mich übernächste Woche wieder melden.

Ihr Sören Meng


16.03.2018: Ein Hoch auf das Ehrenamt

Tagung des Verfassungs- und Europaauschusses im Landkreis Rotenburg
Siegerehrung im Vorlesewettbewerb
Alle Bewerberinnen und Bewerber des Ehren-Amt-Preises 2018 mit der Jury// Foto: Andreas Engel

Dieses Mal begann meine Arbeitswoche außerhalb unseres schönen Landkreises. Ich war als Mitglied des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages am Montag und Dienstag im Landkreis Rotenburg (Wümme) – rund 100 km von Hamburg entfernt – zu Gast. Dort tagte dieser Ausschuss bereits zum 162. Mal. In der Sitzung selbst standen zahlreiche Themen auf der Tagesordnung. So wurden die Auswirkungen des Koalitionsvertrages auf die Arbeit unserer Kreise besprochen – aber auch Asyl- und Erwerbsmigration waren Themen. Besonderes Augenmerk wurde auf das wichtige Thema Digitalisierung gerichtet. Ein Thema, auf das ich in diesem Blog bereits wiederholt eingegangen bin. Es ist leider festzustellen, dass es deutschlandweit, was die digitale Infrastruktur angeht, noch sogenannte weiße Flecken gibt. Ein Ausbau des schnellen Internetgangs ist allerdings für die Umsetzung einer modernen digitalen Verwaltung Grundvoraussetzung. Deshalb sollte verstärkt in ein leistungsfähiges Breitbandnetz und damit verbunden, auch in ein lückenloses Mobilfunknetz investiert werden. Wenn es um Digitalisierung geht, spielen auch der Datenschutz und die IT-Sicherheit eine besondere Rolle. Um hier zukunftsausgerichtet arbeiten zu können, braucht es für alle Landkreise einheitliche Standards. Was das Thema Breitbandausbau angeht, sind wir Saarländer mittlerweile Vorreiter. Ende 2018 wird es flächendeckend schnelles Internet mit rund 50Mbit geben. Allerdings ist dies eine Grundversorgung. Auch die Anbindung mit Glasfaser muss zügig erfolgen. Im Rahmenprogramm der Sitzung lernte ich die Stiftung des Schriftstellers Walter Kempowski („Tadellöser & Wollf“) kennen. Walter Kempowski (1929 - 2007) zählt wohl zu den vielseitigsten deutschsprachigen Schriftstellern der Moderne. Er hat viele Geschehnisse des 2. Weltkriegs, aber auch der jüngeren deutschen Geschichte in seinen Werken eindrucksvoll behandelt. 2005 wurde eine Stiftung gegründet, die auch sein Anwesen – in dem vielerlei Veranstaltungen stattfanden und stattfinden – beinhaltet. Seine Ehefrau wusste viel von dem Wirken ihres Mannes zu berichten und führte uns persönlich durch das imposante Anwesen. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich unter www.kempowski-stiftung.de informieren.

Am Mittwochmorgen standen in erster Linie interne Termine auf dem Programm. So tauschte ich mich mit Abteilungsleitern der Verwaltung über die Weiterentwicklung bestimmter Kreisschulen aus. Hier liegen uns aktuelle Anmeldezahlen vor, die natürlich – was die künftige Schulplanung angeht – Verwendung finden werden. Am Mittag war ich dann in der Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo ich mit den Verantwortlichen der Sparkasse die nächste Verwaltungsratssitzung vorbereitete. Danach ging es zur Gemeinschaftsschule Schiffweiler, wo der diesjährige Vorlese-wettbewerb stattfand. Zwölf Schulsiegerinnen und Schulsieger der weiterführenden Schulen aus dem Landkreis Neunkirchen zeigten ihr beeindruckendes Können. Joachim Weyand vom Saarländischen Rundfunk, der Leiter der Kreisvolkshochschule Hans-Jürgen Schäfer, Anke Birk von der Buchhandlung Bücher König und Christa Franzreb vom Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland e. V. hatten als Jury-Mitglieder keine leichte Aufgabe, denn was die Schülerinnen und Schüler präsentierten war beeindruckend. Mich freut diese Veranstaltung immer ganz besonders, weil ich das Lesen als Grundvoraussetzung und Grundzugang für ein mediales Verhalten erachte. Junge Menschen die lesen, erschließen sich eigene Horizonte. Lesen bildet und ist eine Grundvoraussetzung für das spätere Leben – oder, wie es in einem chinesischen Sprichwort heißt: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“

Gestern tagten die Gremien des Wasserzweckverbandes bzw. der Wasserversorgung Ostsaar GmbH. Am Abend ging es dann zur Verleihung des Ehrenamtspreises des Landkreises Neunkirchen. 26 Bewerbungen wurden in diesem Jahr eingereicht. 26 unterschiedliche Projekte, die unseren Landkreis nachhaltig bereichern. Hier hatte die Jury eine schwierige Aufgabe. Erstmals wurden – neben den drei Hauptpreisen – auch drei Sonderpreise vergeben. Ich nutzte die Veranstaltung, um das Ehrenamt für unsere Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen. Ehrenamtliches Handeln stärkt unsere Gesellschaft, denn wir alle wissen, dass ohne das Ehrenamt vieles nicht mehr möglich wäre. Vereinsarbeit ist auch immer Präventionsarbeit und damit auch ein Stück Sozialarbeit. Gerade was in den Vereinen als Jugendarbeit geleistet wird, ist kaum zu ermessen. Das Ehrenamt zieht sich durch alle Lebensbereiche und obwohl der gesellschaftliche Wandel oft beklagt wird, sind es gerade die ehrenamtlich Tätigen, die die Gesellschaft stützen. In einer Zeit, in der Menschen lieber an sich als an andere denken, tut es gut, dass es viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die sich für eine Sache stark machen; die durch ihre Vereinsarbeit, durch ihre Projektarbeit zeigen, dass es sich lohnt, sich für andere zu engagieren. Auch aus diesem Grund ist es mir persönlich wichtig, diesen Preis alljährlich auszuloben. Es war ein schöner Abend mit einem tollen Rahmenprogramm, das durch die Künstlerin Petra Williams und den Liedermacher und Kabarettisten Christof Scheid gestaltet wurde.

Der Ehren-Amt-Preis 2018 ging an Horizont Neunkirchen e.V. für das vielfältige Engagement im sozialen Bereich. Mit Wohnfeldverbesserungs-, Begrünungs- und Picobelloaktionen sowie direkte Unterstützung von rund 450 Hilfesuchenden im Alltag hat der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2007 vieles geleistet und konnte damit die Jury überzeugen. Der Spitzbubenweg Münchwies sowie die Dorfbrunnenaktion Schiffweiler belegten den zweiten sowie dritten Platz. Die drei Sonderpreise gingen an die Seelöwen Merchweiler für ihr Neujahrsschwimmen, die Arbeiter-Samariter-Jugend für ein erlebnispädagogisches Projekt sowie die Aktion Laufen für’s Leben- der 24 Stunden Spendenlauf in Schiffweiler. Für mich sind jedoch alle Bewerber Gewinner, weil sie eine echte Bereicherung für unseren Landkreis sind. Dies waren im Einzelnen (Reihenfolge nach Bewerbungseingang):

-         Wolfgang Weber, vielfältiges Engagement in mehreren Vereinen

-         Musikverein 1897 Merchweiler , Jugendorchester „Tonwelle“

-         Ursula Weis-Gräber, vier Jahrzehnte Einsatz für die Kulturentwicklung der Kreisstadt Neunkirchen

-         Handarbeitskreis Herz-Jesu, seit 1994 Nadeln für den guten Zweck

-         Wustock Team, seit 1997 Benefiz-Festival Wustock

-         Edmond Boosé, vielfältiges Engagement in Vereinen, im Integrationsrat und als Dolmetscher

-         Ölmühle Wern, Herrichten der alten Mühle in Fürth zur Erzeugung von Walnussöl aus der Region, mit einer patentierten Walnussknackmaschine

-         Kolpingjugend Heiligenwald, seit 30 Jahren Osteraktion: Besuch der Alten und Kranken in Heiligenwald

-         Bianca Arend, vielfältiges Engagement in Elternausschüssen und beim Kinderturnen

-         Fit 4 charity, FARK– Fantasie und Rollenspielkonvent 2017- eine der größten Conventions in Europa

-         Schülerfirma „Rentables Brett“ des Steinwaldgymnasiums

-         Ottweiler Bürgergruppe, die sich in besonderer Weise  im Rahmen der Flüchtlingshilfe engagiert

-         Neunkircher Sportverband NSV, sportliches Engagement mit 67 Vereinen und 12.329 Mitgliedern seit fast 100 Jahren

-         Ambulanter Hospizdienst Saar, ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern

-         Ortsverband der Litauischen  Gemeinschaft in Deutschland, Lesen für die Freundschaft mit Kindern verschiedener Nationen

-         Bunte Seelen, interkulturelle Freizeitwerkstatt

-         Elterninitiative Flüchtlings- und Migrationshilfe Neunkirchen, gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit

-         Rettungshundestaffel DLRG Ortsgruppe Eppelborn, seit 2013 Rettungshundearbeit und Suche von Vermissten

-         Familie Obermann, drei Generationen einer Familie als aktive Mitglieder im Obst- und Gartenbauverein Wiebelskirchen

-         Rosa Süss-Heuser und Freddy Heuser, interkultureller Nachbarschaftsgarten

 

Herzlichen Dank der Sparkasse Neunkirchen, für die erneute großzügige Unterstützung.

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Leiter der Förderschule Lernen Neunkirchen, Manuel Geißner, zu vielerlei Themen aus dem Bildungsbereich aus. Dabei spielte natürlich auch die Inklusion eine Rolle.  Am Nachmittag war dann der neue Geschäftsführer der Energis GmbH, Herr Dewald, bei mir zu Gast. Die Energis ist ein kommunaler Stromanbieter, der auch Teile unseres Kreises mit Energie versorgt. Auch als Mitglied des Aufsichtsrates der VSE kenne ich das Unternehmen gut.

Morgen werde ich in Illingen zu Gast sein. Auf der imposanten Baustelle des ehemaligen Höll-Firmengeländes werde ich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Gemeinde, der Handwerkskammer, des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums und mit dem Wirtschaftsförderer des Kreises für das regionale Handwerk werben. Vor wenigen Wochen stellten wir die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ vor. Auch diese Veranstaltung soll für die Attraktivität des Handwerkes sensibilisieren. Darüber hinaus freue ich mich, aus erster Hand über den Baufortschritt vor Ort informiert zu werden.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng


09.03.2018: Abwechslungsreiche Woche

Die Jury entschied über die Preisträger des Ehren-Amt-Preises 2018
Landrat Sören Meng mit dem jungen Team des Land(auf)Schwung Projektes im Landkreis Neunkirchen
Sören Meng zu Gast auf der Mitgliederversammlung der Kreisverkehrswacht // Foto: Jörg Aumann
Personalversammlung des Landkreises Neunkirchen

Diese Woche war erneut sehr abwechslungsreich und mit einer Fülle von Terminen versehen. Los ging es am Montag mit internen Terminen und zahlreichen Telefonaten. Mittags war ich dann im neuen Zentrum für Pflege und Beratung der Caritas in Hüttigweiler zu Gast. Hier ist eine Einrichtung entstanden, in der zum einen die Sozialstation untergebracht ist, aber auch eine Tagespflege, die sich an Menschen richtet, die an Demenz erkrankt sind. Der freundliche, lichtdurchflutete Raum lädt zum Verweilen ein. Gerade die Tagespflege ist sehr gemütlich untergebracht. Gemeinsam mit der saarländischen Sozialministerin Monika Bachmann, dem Bürgermeister Dr. Armin König und zahlreichen Ehrengästen würdigte ich die neue Einrichtung, denn für eine kompetente Betreuung unserer Mitmenschen zu sorgen, gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns als Gesellschaft daran messen lassen müssen, wie wir mit älteren und gebrechlichen Mitmenschen umgehen und dies auch im Hinblick auf den sich heute abzeichnenden demografischen Wandel. Wir wissen jetzt schon, dass jeder vierte Einwohner in unserem Landkreis bereits über 65 Jahre ist. Hier ist es wichtig, ein entsprechendes Angebot im Landkreis vorzuhalten. Daher sind diese 16 neu entstandenen Tagespflegeplätze in Hüttigweiler eine echte Bereicherung. Wir verfügen zurzeit über 91 Tagespflegeplätze. In diesem Jahr sollen in Eppelborn weitere Tagespflegeplätze entstehen. Ich begrüße dieses Engagement der verschiedenen Träger, denn es geht darum, den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen eine Vielzahl von Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus bieten unser Pflegestützpunkt, die Leitstelle „Älter werden“ und der Demenzverein für die betroffenen Menschen in unserem Landkreis zahlreiche Unterstützungsleistungen und stehen beratend zur Seite. Ziel muss es sein, dass sich die Menschen in unserem Landkreis bis ins hohe Alter wohlfühlen. Daher sind Verbände wie die Caritas – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel unverzichtbare Institutionen. Am Montagabend war ich dann bei unserer Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo ich als Verwaltungsratsvorsitzender unserer Sparkasse dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Meldeempfänger überreichen durfte. Mein Amtsvorgänger Dr. Rudolf Hinsberger bedankte sich als Vorsitzender im Namen des DRK-Kreisverbandes für diese großzügige Spende der Sparkasse und stellte das umfangreiche Serviceangebot des DRK im Landkreis Neunkirchen vor. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, mich bei den Vertretern des DRK für die umfangreichen Leistungen zu bedanken. Gerade als Untere Katastrophenschutzbehörde kann sich der Landkreis Neunkirchen immer auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen. Erst kürzlich unterstützte das DRK mit rund 170 ehrenamtlich Tätigen die Evakuierungsaktion in unserer Kreisstadt, als es darum ging, eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg zu entschärfen. Mit den neuen Meldeempfängern können die jeweiligen DRK-Einsatzkräfte ihre Arbeit optimieren. Ich bin stolz darauf, viele engagierte Hilfsorganisationen im Landkreis Neunkirchen zu wissen. Dieses Ehrenamt muss immer wieder auch öffentlich belobigt werden, denn diese wichtige Arbeit bereichert unsere Gesellschaft und ist daher unverzichtbar.

 

Am Dienstagmorgen übergab ich unserer Dezernentin Ilona Schwehm-Walther, die offiziell ab dem 01. April 2018 in ihren wohlverdienten Ruhestand tritt, die Urkunde zur Ruhestandsversetzung. Frau Schwehm-Walther leitet das Dezernat II, das vielfältige Aufgaben hat. Danach traf ich mich mit dem Geschäftsführer unserer Wasserversorgung Ostsaar Stefan Kunz, um die in der kommenden Woche anstehenden Gremiensitzungen intensiv vorzubereiten. Im Anschluss besprach ich mich verwaltungsintern zur Verleihung des Ehrenamtspreises im Landkreis Neunkirchen. Dieser Preis wird in der kommenden Woche verliehen. Er hat zum Ziel, dass wir die umfangreichen und vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen im Landkreis Neunkirchen würdigen. Deshalb tagte am Abend auch die Jury, die es in diesem Jahr besonders schwer hatte, die Preisträger zu ermitteln. 26 Bewerbungen gingen in diesem Jahr ein, das ist ein neuer Rekord! Bevor es zur Jury des Ehrenamtspreises ging, tagten der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung unserer Neunkircher Verkehrs GmbH. Hier leitete ich, in Vertretung des Aufsichtsratsvorsitzenden, die Sitzung. Da diese Sitzung nicht öffentlich tagt, kann ich Ihnen an dieser Stelle keine weiteren Informationen geben. Nur so viel: unsere Neunkircher Verkehrs GmbH ist gut aufgestellt und leistet mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sehr gute Arbeit. Auf unsere NVG können sich die Menschen im Landkreis Neunkirchen verlassen.

 

Am Mittwoch händigte ich einer Mitarbeiterin zum 40. Dienstjubiläum ihre Urkunde aus. Nach internen Gesprächen traf ich mich dann mit Vertretern unserer Entwicklungsagentur, um Aktuelles rund um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung zu besprechen. Dieses Projekt läuft noch bis 2019 und in diesem Jahr wird es darum gehen, bestehende Projekte zu etablieren bzw. zu intensivieren. In diesem Zusammenhang wurde mir die neue Mitarbeiterin der Entwicklungsagentur Ina Klein vorgestellt. Sie sorgt, gemeinsam mit Christian Koch (IfaS) und Thomas Thiel von der Landkreisverwaltung sowie Olaf Niesen und Matthias Schmidt von unserer Abteilung Finanzen, Beteiligungen und ÖPNV,  für eine gute, zielgerichtete Abwicklung dieses für den Landkreis Neunkirchen so wichtigen Projektes. Am Mittag drehte es sich dann um die Wahl unserer künftigen Rosenkönigin. Nach drei Jahren wird die bisherige und sehr engagierte Rosenkönigin Aline Schmolze nicht mehr kandidieren. Jetzt sucht der Landkreis eine neue Rosenkönigin. Hierzu wurde ein kleiner Werbetrailer gedreht, der in der kommenden Woche offiziell „online“ gehen wird. Die Rosenkönigin repräsentiert unseren Rosenkreis und wirbt für die touristischen Reize unserer Region. Wer kommunikativ ist und gerne unseren Rosenkreis repräsentieren will, sollte sich auf jeden Fall bewerben. Nähere Informationen erteilt Ihnen gerne unsere Tourismus- und Kulturzentrale  (E-Mail: tkn@landkreis-neunkirchen.de bzw. tel.: 06821 / 972-920). Am Mittwochnachmittag tagte dann der Vorstand unseres Demenzvereins, dessen 1. Vorsitzender ich bin. Auch in dieser Sitzung ging es darum, die Infrastruktur rund um die Hilfe für an Demenz Erkrankte zu verbessern. Hier leistet der Demenzverein seit über 10 Jahren wichtige Arbeit. Der Abschluss meines Arbeitstages stellte dann ein Konzert unseres Kreisjugendorchesters, das gemeinsam mit dem Musikchor der Bundeswehr in der Neuen Gebläsehalle stattfand, dar. Beeindruckend war für mich auch die Uraufführung des Musikstückes „Glück Auf!“, das an die wechselvolle Bergbautradition auch in unserem Landkreis erinnert. Insgesamt war es ein glanzvoller Abend, in dem unser Kreisjugendorchester erneut unter Beweis stellte, zu was junge Musikerinnen und Musiker fähig sind. Gerne unterstützt der Landkreis Neunkirchen diese Aktivitäten.    

Gestern Morgen übergab ich einer Mitarbeiterin ihre Urkunde zu ihrem 25. Dienstjubiläum, anschließend ging es nach Neunkirchen, wo die Fahrzeug Service Neunkirchen GmbH (FSN) in den Räumlichkeiten der Neunkircher Verkehrs GmbH tagte. Hier bin ich Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. In der SItzung ging es um den Wirtschaftsplan 2018 und um die Mittelfristplanung 2019 bis 2022. Die Fahrzeugservice Neunkirchen GmbH gibt es seit 2005. Die Einrichtung dient der Verbesserung und der Sicherung des ÖPNV-Angebotes und ist für die wirtschaftlich-technische Instandhaltung des Fuhrparks der Gesellschaft verantwortlich. Diese Gesellschaft leistet sehr gute Arbeit, was dazu geführt hat, dass auch außerhalb der in der Gesellschaft vertretenen Anteilseigner der Werkstattservice gerne in Anspruch genommen wird. So ist beispielsweise die Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen Kunde. Gestern Nachmittag tagte der Kreistag des Landkreises. Hier ging es u. a. um die Finanzierung von Arbeitsmarktprojekten unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH, die Schaffung eines gemeinsamen Amtes für Ausbildungsförderung für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel und die Schaffung einer gemeinsamen Wohngeldstelle. ebenfalls für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel. Gerade diese beiden Tagesordnungspunkte zeigen, dass die Landkreise sehr bemüht sind, sich interkommunal zu vernetzen. Die beiden künftigen gemeinsamen Ämter sollen Verwaltungsabläufe nachhaltig verbessern. Danach ging es zur Mitgliederversammlung der Kreisverkehrswacht, in der ich verdiente Mitglieder ehren durfte. Anschließend besuchte ich eine Lesung von Klaus Brabänder in der Buchhandlung König in Neunkirchen. Klaus Brabänder schreibt schon seit langem spannende Krimis mit Lokalkolorit. In seinem letzten Krimi war auch der Landkreis Neunkirchen vertreten. Ich bin gespannt, um was es in seinem neuesten Werk geht.

 

Heute Morgen fand unsere Personalversammlung im Schlosstheater in Ottweiler statt. Diese Versammlung ist für mich immer etwas ganz Besonderes, denn ich treffe viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und tausche mich mit ihnen aus. Ich bin seit über 2 Jahren Landrat und konnte in unserer Verwaltung einiges umsetzen. Wir haben die Organisation optimiert und bürgerfreundliche Öffnungszeiten eingeführt. Darüber hinaus gibt es vielerlei Themen, die mich zurzeit beschäftigen. Auch das Thema leistungsorientierte Bezahlung wurde in der Personalversammlung angesprochen. Heute Mittag besuchte ich dann die Aufsichtsratssitzung der Industriekultur Saar GmbH (IKS). Hier standen etliche Maßnahmen auf der Tagesordnung, die zum Teil auch den Landkreis Neunkirchen und den Erlebnisort Reden betreffen. Da auch diese Sitzung nicht öffentlich tagt, kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen machen.

Am kommenden Montag und Dienstag befinde ich mich auf einer Dienstreise im Landkreis Rothenburg, wo der Verfassungs- und Europaausschuss des Deutschen Landkreistages, dessen Mitglied ich bin, tagt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng   


02.03.2018: 100. Blog und es geht weiter…

Scheckübergabe der Bürgerstiftung - 11.200 Euro kamen 18 Vereinen im Landkreis Neunkirchen zu Gute
Der Redakteuer der Saarbrücker Zeitung wollte die Motivation und Intention hinter des Landratsblogs erfahren
Der 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Neunkirchen Michael Görlinger und Hans-Jürgen Maurer – der schon seit vielen Jahren für die Geschäftsführung der KVW aktiv ist, besuchten Landrat Sören Meng
Einweihung des neuen naturwissenschaftlichen Raumes an der GemS Ottweiler

Liebe Leserinnen und Leser des Landratsblogs,

dieses Mal lesen Sie ihn – sofern Sie treue Blogger sind – bereits zum 100. Mal. 

 

Hintergrund für diese Aktivität war damals der Wahlkampf, in welchem ich versprochen hatte, meine Arbeit im Falle der Wahl transparent zugänglich zu machen. Hierzu dient auch mein Blog, denn er zeigt auf, mit welchen Themen ich mich und natürlich die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Woche für Woche beschäftigen. Natürlich – das wissen Sie – kann solch ein Blog nicht zu 100 % alle Themenbereiche ausreichend beleuchten. Es sollen vielmehr Schlaglichter aufgezeigt werden.

Am Dienstag hatte der Redakteur der Saarbrücker Zeitung Michael Beer einige Notizen, Nachrichten und Nachdenkliches rund um den Blog zusammengetragen. Er hatte auch damals – vor über zwei Jahren – zum ersten Mal über diese Aktivitäten berichtet. Wir leben im digitalen Zeitalter. Wir erleben, welche Kraft – positiv wie auch negativ – von sozialen Netzwerken ausgeht und daher ist es mir auch ein Anliegen, diese Medien zu bespielen. Der Blog, das muss ich mittlerweile bekennen, ist für mich zur liebgewordenen Gewohnheit geworden. Würde ich ihn nicht schreiben, würde mir etwas fehlen, denn er dokumentiert meine Aktivitäten. Ich danke an dieser Stelle der Leiterin des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit Jasmin Alt und meinen Mitarbeiterinnen Marie-Therese Bussmann und Daniela Drehmer-Bernhard. Danke, dass sie mich auch bei diesen Aktivitäten unterstützen.

 

Doch widmen wir uns jetzt der aktuellen Woche: Der Montagmorgen begann mit organisatorischen Absprachen, danach folgte ein Gespräch mit unserem Team des Schulpsychologischen Dienstes. Hier informierte ich mich über die derzeitigen Schwerpunkte ihrer Arbeit und muss feststellen, dass die Arbeitsbelastung unseres schulpsychologischen Dienstes in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist. Alle Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern können sich bei schulbezogenen Fragen und Problemen zur Beratung an unseren schulpsychologischen Dienst wenden, wenn das Kind eine Schule im Landkreis Neunkirchen besucht. Aber auch Pädagogen können in berufsbezogenen Fragen beraten werden. Auch beim Thema Inklusion wird unser Schulpsychologischer Dienst häufig kontaktiert. Danach unterhielt ich mich mit Herrn Beer - Redakteur der Saarbrücker Zeitung – über die Intention meines Blogs. Anschließend tauschte ich mich mit der neuen Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes an der Saar Anne Fennel und dem langjährigen Geschäftsführer Pfarrer Udo Blank aus. Das Diakonische Werk unterstützt uns in der Jugendarbeit und auch rund um die Jugendhilfe. Hier pflegen wir schon seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Am Montagnachmittag hatte ich dann eine besonders schöne Aufgabe als Stiftungsratsvorsitzender unserer Bürgerstiftung, die im Rahmen des Land(auf)Schwung-Projektes gegründet worden ist, zahlreiche Mikroprojekte auszuzeichnen 18 Vereine und Institutionen konnten erneut Spendenschecks der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen von Landrat Sören Meng entgegennehmen. 11.200 Euro wurden von der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen zur Verfügung gestellt. Dabei entschied der Stiftungsrat über die geförderten Projekte. Die Bürgerstiftung unterstützt damit lokale Projekte in unserem Landkreis. Die geförderten Projekte spiegeln das vielfältige Engagement in unserer Region wider und haben eines gemeinsam: Sie machen das Leben in unserem Landkreis wertvoller, abwechslungsreicher und unterstützen nachhaltig die Menschen in unserem Kreis. Danach nahm ich an der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion teil.

 

Am Dienstag tauschte ich mich mit Verantwortlichen der Alex-Deutsch-Schule aus. Dieser Schule bin ich auch als Vorsitzender der Alex-Deutsch-Stiftung sehr verbunden. Im Anschluss war mein Vorgänger Dr. Rudolf Hinsberger in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes bei mir zu Gast. Dieser Kreisverband wird in diesem Jahr stolze 150 Jahre alt und natürlich werde ich diese Veranstaltung gerne mit unterstützen. Am Nachmittag fand eine Besprechung mit dem neuen Leiter unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde Bruno Zawar, dem zuständigen Dezernenten Dominik Hunsicker sowie einem weiteren Mitarbeiter zu verschiedenen aktuellen Themenstellungen rund um die UBA statt. Nach diesem Austausch stand eine Begegnung mit der Kreisverkehrswacht an. Hier besuchten mich der 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Neunkirchen Michael Görlinger und Hans-Jürgen Maurer – der schon seit vielen Jahren für die Geschäftsführung der KVW aktiv ist. In unserem Gespräch ging es um die vielfältigen Aufgaben der Kreisverkehrswacht, die auch von Städten und Gemeinden wie auch vom Landkreis finanziell unterstützt wird. Die Kreisverkehrswacht leistet wichtige Arbeit: sei es bei den jungen Menschen im Rahmen der Verkehrserziehung, aber auch beim Thema älter werdende Gesellschaft ist die Kreisverkehrswacht kompetente Ansprechpartnerin. Ferner organisiert sie öffentliche Veranstaltungen wie zum Beispiel den „Neunkircher Fahrrad-Frühling“ – der wieder in Kürze stattfinden wird. Ich sagte zu, die Kreisverkehrswacht zu unterstützen. Als äußeres Zeichen der Wertschätzung, werde ich künftig dauerhaft als Schirmherr unserer KVW fungieren – und ich muss gestehen, diese Anfrage machte mich schon ein wenig stolz.

 

Der Mittwochmorgen stand im Zeichen der Prävention. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Neunkirchen und Ottweiler haben wir gemeinsam mit dem Personalrat, dem Personalamt,  dem Hauptamt sowie BEST e. V. – eine Tochter der Arbeitskammer des Saarlandes – ein Veranstaltungskonzept gewählt, das zum Ziel hat, die Belastungen am jeweiligen Arbeitsplatz zu beleuchten. Im Rahmen des Arbeitsschutzes finden bereits regelmäßig Arbeitsplatzbegehungen statt und es werden betriebsärztliche Leistungen angeboten. Darüber hinaus sind Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen. Dabei sind die Gefährdungsbeurteilungen bezüglich physischer Gefahren am Arbeitsplatz bereits seit längerem fester Bestandteil unseres betrieblichen Arbeitsschutzes. Mit Inkrafttreten der neuen Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind auch Gefährdungsbeurteilungen hinsichtlich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz vorgeschrieben. Diese können auf sehr unterschiedliche Weise stattfinden. Als ersten Schritt haben wir uns entschlossen eine anonyme Befragung durchzuführen, die darüber Auskunft geben wird, wie die Belastungssituation an den jeweiligen Arbeitsplätzen aussieht; danach werden wir gemeinsam entsprechende Schritte veranlassen. Im Anschluss war ich bei unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu Gast. Hier fand eine Veranstaltung in Kooperation mit saaris statt. Thema war die Entwicklung der Digitalisierung und die Auswirkungen für die Betriebe. Hier nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, auch aus Sicht einer Verwaltung über das Thema Digitalisierung zu reden. Dr. Andreas Blaeser-Benfer, der ein vielbeachtetes Buch zur Digitalisierung geschrieben hat, zeigte die betrieblichen Handlungsfelder der Unternehmensentwicklungen in diesem Bereich auf. Interessant war für mich die Definition der Digitalisierung: Er versteht hierunter die Verbreitung der legalen Anwendung innovativer Technologien in den privaten Haushalten, in den Betrieben und Unternehmen, der Wirtschaft und Bildungseinrichtungen und der öffentlichen Verwaltung – also in unserer Gesellschaft. Am Mittwochnachmittag leitete ich die öffentliche Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses. Hier wurden einige Zuschüsse beschlossen. So fördern wir weiterhin das Projekt Wiesel des Caritasverbandes, das sich an Kinder aus suchtbelasteten Familien richtet; auch das Straffälligen-Projekt Tat & Rat des Diakonischen Werkes wird weiterhin bezuschusst. Der Arbeiter-Samariter-Bund unterstützt die Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte mit dem Schülerhilfeprojekt Ship – auch dieses bewährte Projekt wird weiterhin durch den Landkreis unterstützt. Die kommunale Jugendarbeit in den Jugendbüros der Stadt Ottweiler und der Gemeinde Eppelborn wurde von den jeweiligen Jugendpflegern vorgestellt. Hier ist bemerkenswert, in wie vielen Fällen sich auch unsere Jugendbüros einbringen. Die Angebote werden kreisweit sehr gut angenommen und konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Wir alle wissen, dass diese Sozialarbeit auch immer Präventionsarbeit ist. Sie bereichert unsere Gesellschaft!

 

Gestern Morgen tauschte ich mich mit der Geschäftsführung unseres Jobcenters aus. Im Anschluss ging es um die touristische Entwicklung im Landkreis Neunkirchen. Hier treffe ich mich regelmäßig mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau, um aktuelle Handlungsfelder zu besprechen. Der Tourismus entwickelt sich im Landkreis Neunkirchen sehr gut. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz wird künftig durch einen Premiumwanderweg ergänzt werden; im Bereich der privaten Ferienunterkünfte haben wir uns in den letzten Jahren ebenfalls gut weiterentwickelt. Darüber hinaus kommen die „Klassiker“ wie Frühling und Herbst auf Finkenrech sowie natürlich unsere SR 3-Sommeralm  hervorragend an. Aber auch in den Städten und Gemeinden läuft im touristischen Bereich sehr viel. Auch in diesem Jahr sind natürlich wieder zwei Landratswanderungen geplant. Gestern Nachmittag tagte der Kreisausschuss. Hier wurden u. a. auch Tagesordnungspunkte – die nächste Woche erneut auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung stehen – vorberaten.

 

Am heutigen Morgen zeichnete ich einen langjährigen Mitarbeiter unserer Kreisverwaltung für seine 25-jährige Zugehörigkeit aus. Im Anschluss ging es zu unserer Gemeinschaftsschule Ottweiler, wo ein neuer naturwissenschaftlicher Schulsaal offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Uns ist es als Schulträger wichtig, an allen Schulen kontinuierlich Maßnahmen zur Unterrichtsverbesserung durchzuführen. Mit dieser Einweihung wurde ein langgehegter Wunsch der Schule erfüllt und auch der Digitalisierung Rechnung getragen. Rund 100 000 Euro wurde investiert, es waren regionale Betriebe beteiligt. Danach ging es für mich zum Europatag 2018 an die Edith-Stein-Schule nach Neunkirchen. Hier würdigte ich in meinem Grußwort das große Engagement der Schule im Bereich der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Gerade hinsichtlich des steigenden Bedarfs an Kindertagesplätzen ist es wichtig, dass genügend Fachkräfte für diesen Bereich ausgebildet werden. Hier leistet die Edith-Stein-Schule schon seit vielen Jahren hervorragende Arbeit.

 

Am Sonntag bin ich dann in Eppelborn zu Gast. Hier findet die Hauptversammlung des Landesverbandes saarländischer Imker statt. In meinem Grußwort werde ich auf das Engagement des Verbandes eingehen und ihre wichtige Arbeit loben – auch deshalb, weil ich als Hobbyimker weiß, wie wichtig alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Pflege der Bienen sind. Auch aus diesem Grund engagiert sich der Landkreis Neunkirchen schon seit etlichen Jahren für die Förderung der Jungimker/-innen, in dem wir einen Großteil der Erstausstattung finanziell unterstützen.

 

Liebe Leserinnen und Leser, auch dieser 100. Blog war prall gefüllt mit Informationen. Er dokumentiert auch die Lebendigkeit unserer Willkommensregion Neunkirchen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr
Sören Meng       


23.02.2018: Auszeichnung für unsere Kreisverwaltung

Gemeinsam mit Schulleitern, Schoolworker und Schulsozialarbeiter des Landkreises entwickelte das Jugendamt den Kooperationsleitfaden bei Kindeswohlgefährdung, der diese Woche gemeinsam mit Landrat Sören Meng vorgestellt wurde
Die Sozialministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling überreichten Landrat Sören Meng und der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer das Siegel "Familienfreundliche Kommune"

Der Beginn der Woche war noch von meiner Grippe geprägt, sodass ich offizielle Termine erst ab Mittwoch wahrnahm. Am Montag traf ich mich noch mit Vertretern der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC, die durch Beauftragung des Innenministeriums die saarländischen Landkreise und den Regionalverband Saarbrücken untersuchte. Hier liegen nunmehr erste Ergebnisse vor, die im kommenden Monat dem Innenminister vorgestellt werden sollen. Daher kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen dazu machen. Ziel ist es, künftig eine bessere Vergleichbarkeit der einzelnen Gebietskörperschaften zu erreichen; auch wird sich unter Umständen eine Effizienzsteigerung bzw. Optimierung von Strukturen erhofft.

Ansonsten war der Wochenanfang geprägt von politischen Neuigkeiten. Unsere Ministerpräsidentin verlässt das Saarland, um bei der Bundes-CDU künftig Generalsekretärin zu werden. Ihr Nachfolger im Amt soll der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU Tobias Hans werden, der bekanntlich aus unserem schönen Landkreis stammt. Darüber hinaus wird es weitere politische Wechsel geben. Diese Neuigkeiten hielten die ganze Woche die regionalen und überregionalen Medien in Bewegung.

 

Am Mittwochmorgen fand dann unser verwaltungsinternes Jour fixe statt. Am Nachmittag stellte ich – gemeinsam mit unserem Kreisjugendamt - einen Kooperationsleitfaden vor. Hier geht es um das schwierige Thema Kindeswohlgefährdung und die Möglichkeiten die Einrichtungen wie Schulen haben, gemeinsam mit der Jugendhilfe die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Als zweiter saarländischer Landkreis haben wir einen Leitfaden, der sehr übersichtlich gestaltet ist, aufgelegt. Er wurde gemeinsam mit Schulleitern, Schoolworker und Schulsozialarbeiter des Landkreises entwickelt. Wir sind in einem Prozess die Jugendhilfe in unserem Landkreis neu auszurichten und verstärkt den präventiven Ansatz zu verfolgen. Mit der Konzipierung dieser Broschüre leisten wir  als öffentlicher Träger der Jugendhilfe einen Beitrag zum Kinderschutz, aber insbesondere zu einer präventiven Kinder- und Jugendhilfe. Mit diesem Leitfaden wollen wir aktiv die Kooperation an der Schnittstelle Jugendhilfe und Schulen/Kitas verbessern, um Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.

 

Gestern tagte dann der Vorstand des Saarländischen Landkreistages. In dieser Sitzung ging es um eine große Anzahl von Themen, aber natürlich wurden auch sehr aktuelle Politikfelder behandelt. Mit Spannung wird erwartet, ob eine handlungsfähige Bundesregierung in den nächsten Wochen auf den Weg gebracht wird. Durch den vorgelegten Koalitionsvertrag gäbe es für die Aufgaben unserer Kreise sicherlich Verbesserungen. Ob eine bessere Ausstattung für unsere Schulen, eine mögliche Verbesserung der Lebensverhältnisse oder auch endlich ein dauerhaft geförderter zweiter Arbeitsmarkt – all dies wären erste Maßnahmen, die eine neue Regierung auf den Weg bringen könnte. Auch zum Thema Verwaltungsmodernisierung hat sich der Landkreistag bereits vor einigen Wochen eingehend geäußert – hier darf man gespannt sein, ob wir gemeinsam mit dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag sinnvolle Kooperationslösungen finden werden. Ziel muss es sein, unseren Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten. Gestern Mittag war ich dann bei der saarländischen Familienministerin Monika Bachmann zu Gast. Im Historischen Sitzungssaal des Sozialministeriums wurde unserer Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer und mir das Siegel „Familienfreundliche Kommune“ überreicht. Damit wurden unsere vielfältigen Anstrengungen rund um die Familienfreundlichkeit gewürdigt. Hier sind wir mit vielen Partnern in einem Boot. Gemeinsames Ziel ist es, die Familien zu stärken: Sei es mit dem Jugendberatungszentrum KOMPASS, sei es mit Maßnahmen aus unserem Programm Land(auf)Schwung, sei es mit der Einrichtung eines barrierefreien Spielplatzes im Freizeitzentrum Finkenrech, mit Initiativen wie z. Beispiel „der Landkreis Neunkirchen lebt (herz)gesund“, die AG der kommunalen Gesundheitsförderung im Landkreis Neunkirchen - oder auch wenn es um die Beratungs- und Vernetzungsstelle übergewichtige Kinder, Jugendliche und deren Eltern geht – aber natürlich auch die Koordination von Flüchtlingen und die wichtige Arbeit unserer Kreisbehindertenbeauftragten, wie natürlich auch die Arbeit im Jugendforum. An dieser Stelle könnte ich noch sehr viele Maßnahmen nennen, die wohl dazu bewogen haben, uns mit diesem Siegel auszuzeichnen. Dieses Siegel nehmen wir gerne an. Zugleich ist dies eine Verpflichtung, uns auch künftig für einen familienfreundlichen Landkreis Neunkirchen zu engagieren.

 

Am heutigen Morgen nahm ich an der Aufsichtsratssitzung der VSE in Saarbrücken teil. Wenn dieser Blog erscheint bin ich auf einer kommunalpolitischen Tagung in Saarbrücken, die bis Samstag dauern wird. Am Samstag bin ich im Regionalverband, in Heusweiler zu Gast, wo ein Dart-Marathon stattfinden wird. Initiator ist hier Sascha Winter, der sich auch in unserem Kreis engagiert. Der Erlös kommt bedürftigen Menschen zu Gute, sodass ich gerne in Heusweiler vorbeischauen werde.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, vor allem aber eine erkältungsfreie Zeit.

Ihr
Sören Meng


16.02.2018: Grippebedingter Kurzblog

Foto: Jennifer Weyland

Dieses Mal fällt mein wöchentlicher Blog sehr kurz aus. Nach dem Rosenmontagszug, den ich noch in Neunkirchen genoss, packte mich eine Grippe, sodass zurzeit Bettruhe angesagt ist. So musste ich zahlreiche Termine absagen. Beispielsweise den 50. Geburtstag des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer, dem ich gerne persönlich eine kleine Rede gehalten hätte. Auch war am Mittwochabend eine Rede im Rahmen eines Heringsessens in Heiligenwald geplant. Hier wurde ich angefragt, um aus touristischer Sicht die Aktivitäten des Kreises zu beleuchten. Glücklicherweise sprang für mich der Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale (TKN) Christian Rau ein und konnte den zahlreichen Gästen eine Bestandsaufnahme der touristischen Aktivitäten – aber auch Zukunftsperspektiven aufzeigen.

So freut es mich sehr, dass wir dieses Jahr einen weiteren Premiumweg im Bereich Itzenplitz anbieten können. Dies belebt sicherlich auch die Aktivitäten rund um den Erlebnisort Reden.

Unsere Kreisstadt Neunkirchen bereitet sich auf die größte Evakuierung seit dem 2. Weltkrieg am kommenden Sonntag (18.02.2018) vor. Vor einigen Tagen wurde eine nichtgezündete Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden; diese muss entschärft werden. Hier hat die Stadtverwaltung einen Krisenstab einberufen und große Teile der Innenstadt werden am Sonntagmorgen evakuiert. Unser Kreisbrandinspekteur Werner Thom steht hier mit Rat und Tat zur Seite. Auch berät die Führungsgruppe des Landkreises Neunkirchen die Stadt und unterstützt mit Technik sowie Geräten die Koordination vor Ort. Ich danke den Verantwortlichen der Kreisstadt und allen Hilfekräften, die am Sonntag unterwegs sind.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, besonders aber ein erkältungsfreies Wochenende

Ihr Sören Meng


09.02.2018: Auf in die Fastnachtswoche

Einbürgerung von 13 neuen Staatsbürgern
Besprechung zur Konzipierung der Regionalmarke
Siergerehrung und Ausstellungseröffnung des Fotoworkshop "Lost places"
Narren im Landratsamt
Die Ottweiler Löffelgarde war auch auf der Suche nach dem Landrat - dieser hatte sich als Hausmeister getarnt
Landrat Sören Meng leugnete als Hausmeister getarnt vor dem närrischen Gericht seine Identität

Diese Woche steht im Zeichen der Fastnacht. Überall treiben die Narren ihr „Unwesen“. Das ist für mich als langjährigen Karnevalisten sehr schön, da ich weiß, mit wieviel Herzblut und großem ehrenamtlichen Engagement die Närrinnen und Narren im Landkreis Neunkirchen ihre Vereinsarbeit pflegen. Nicht zu vergessen, die hervorragende Jugendarbeit, die hier geleistet wird. Auch aus diesem Grund leisten die Karnevalsvereine im Kreis wichtige Sozialarbeit. Was auf der Bühne oftmals so einfach wirkt, ist mit einer großen Portion Ehrgeiz, Disziplin und Durchhaltevermögen verbunden. Alle Akteure proben oft monatelang für den ersehnten Auftritt; umso schöner ist es, wenn sie für ihre Mühen mit Applaus belohnt werden. In dieser Woche wird die Fastnacht ihren Höhepunkt dieser närrischen Session erleben.

Meine Arbeitswoche begann mit einer Begehung am kaufmännischen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen. Hier haben wir im Bereich der energetischen Sanierung ein neues Beleuchtungskonzept realisiert und die herkömmlichen Leuchten durch LED-Technik ersetzt. Dies wollte ich mir persönlich vor Ort anschauen. Derzeit wird noch etwas nachjustiert. Auch dank eines Förderprogrammes konnten wir diese nachhaltige Maßnahme umsetzen. Natürlich nutzte ich diesen Besuch auch zu einem Austausch mit der Schulleitung. Bei dieser Gelegenheit kam auch das Thema Digitalisierung zur Sprache. Wenn eine große Koalition zustande kommen sollte, werden die Schulen auch deutlich an Zuschüssen des Bundes partizipieren. Aus diesem Grunde hoffe ich, dass es möglich sein wird, eine handlungsfähige Regierung zu installieren, damit die geplanten Ziele realisiert werden können. Hiervon würden unsere Schulen in erheblichem Maße profitieren. Dem Besuch der Schule schloss sich dann das verwaltungsinterne Jour fixe an. Danach standen interne Termine und Büroarbeit auf meinem Arbeitsplan.

 

Am Dienstag tauschte ich mich mit der Projektleiterin unseres Welcome-Centers Christina Strauss aus. Unser Welcome-Center ist ein Projekt im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung und wird sehr gut angenommen. Auch in diesem Jahr werden einige Projektideen umgesetzt werden können. Ziel ist es, unsere Region und damit verbunden auch unsere Wirtschaftsregion Neunkirchen besser zu vermarkten. Aber auch die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen ist Bestandteil der Arbeit unseres Welcome-Centers. Hier haben wir mit Saaris (Saarland Innovation & Standort) einen kompetenten Ansprechpartner, der uns auch bei anderen Projekten tatkräftig zur Seite steht. Für dieses Jahr ist zum Beispiel ein Standortatlas geplant, der auch die Vorzüge unserer Region – die wir als Willkommensregion bezeichnen – plakativ aufzeigen wird; auch ein Imagefilm ist  angedacht. Danach ging es im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Walter-Bernstein-Stiftung, Roman Uwer, und dem Schiffweiler Bürgermeister Markus Fuchs um die künftige Arbeit der Walter-Bernstein-Stiftung. Diese Stiftung würdigt mit ihrer Arbeit das großartige Wirken des Industriemalers Walter Bernstein, der aus unserem Landkreis stammt. Hier konnten seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2013 viele Projekte und Ausstellungen realisiert werden. Jetzt geht es darum, mit diesen Pfunden zu wuchern und auch der Stiftung in der Zukunft einen hohen Stellenwert zu geben. Das Werk Walter Bernsteins ist eng mit der Geschichte unseres Landkreises verbunden. Das besondere an Walter Bernstein ist die Tatsache, dass er die arbeitenden Menschen zu Kunstfiguren erhob und damit auch sozialpolitisch eine wichtige künstlerische Aussage traf. In unserem Gespräch wurden einige Ideen formuliert, jetzt gilt es deren Umsetzung zu prüfen. Ebenfalls fanden an diesem Tag Einbürgerungsfeierlichkeiten statt. 14 Bürgerinnen und Bürger wurden neu eingebürgert. Diese Veranstaltung gestalte ich immer feierlich und lege großen Wert darauf, die Geschichte unseres Kreises, der Bundesrepublik – aber insbesondere auch die Bedeutung unserer Verfassung zu würdigen. Unser Land sagt  „Ja“  zu den Neubürgerinnen und Neubürgern und diese sagen „Ja“ zu unserem Land. Die Einbürgerung symbolisiert für mich auch eine erfolgreiche Integration der Menschen. Am Dienstagnachmittag leitete ich dann die Sitzung des Prüfungsausschusses der Sparkasse Neunkirchen. Dieser Ausschuss hat die Aufgabe, exemplarisch Kredite aus dem privaten und gewerblichen Bereich zu beleuchten, um unserer Kontrollfunktion gerecht zu werden.

 

Um die Regionalmarke ging es am Mittwoch im Gespräch mit dem Geschäftsführer von Saaris, Christoph Lang, und dem Projektleiter der Regionalmarke, Eike Zender vom IfaS. Ich habe hier schon oft betont wie wichtig es mir ist, eine Regionalmarke im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung hier im Landkreis zu etablieren. Hier geht es auch um regionale Wertschöpfung – aber auch um die Wertschätzung für die Erzeuger in unserem Landkreis. Mittlerweile wurde ein zweiter Ergebnisbericht aufgelegt. Wir wollen – mit Unterstützung der Saarland Marketing Saaris – die Regionalmarke auf den Weg bringen. Mit zahlreichen engagierten Erzeugern sind wir im Gespräch. Sie alle brennen darauf, diese Regionalmarke umzusetzen. Ziel ist es natürlich, eine Transparenz an regionalen Produkten – aber auch die Möglichkeit der Direktvermarktung. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Wir diskutierten ein künftiges Strategie- und Markenkonzept und machten uns auch Gedanken über die Visualisierung der Marke Landkreis Neunkirchen. Lassen Sie sich überraschen, was in diesem Jahr hier noch geschehen wird. Den restlichen Arbeitstag nutzte ich für Büroarbeit und Rücksprachetermine.

Der gestrige Donnerstag stand im Zeichen der Fastnacht. Aus diesem Grund sind die folgenden Zeilen nicht ganz ernst zu nehmen: Schon beim Betreten des Büros erschrak ich sehr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten offensichtlich Fahndungsplakate in den Dienstgebäuden des Kreises ausgehängt. Darauf stand geschrieben: „Gesucht – Landrat uff de Flucht! – seit Fetten Donnerstag flüchtig: Landrat, rote Gesinnung, recht freundlich, unrasiert, Belohnung möglich. Hinweis an jede Dienststelle.“  Kurze Zeit später wurde beobachtet, dass wackere  Männer des Ottweiler Karnevalsvereins  „So war noch nix 1847 Ottweiler e. V.“ ins Dienstzimmer einfielen um mich zu verhaften. Allerdings fand sich dort ein Hausmeister, der mir sehr ähnlich sah. Dieser Hausmeister bestritt vehement, dass er mit dem gesuchten Landrat irgendeine Verbindung hat. Alles Zetern und Beteuern half nichts und der Hausmeister wurde in eine Gitterbox verladen und zum Tribunal ins Ottweiler Schlosstheater gebracht. Dort angekommen, wurde ihm der Prozess gemacht. Im Verlauf des Prozesses offenbarte sich der sogenannte Hausmeister - dann schließlich konnte doch der Landrat dingfest gemacht werden.

Hier meine gereimten Zeilen:

Dieses Johr is es verzwickt,

ma hat mich vor Gericht geschickt,

Mich, de Hausmeischder vom Landratsamt

Hat man als Deliquent benannt.

Welch Skandal, denn der wahre Kriminelle,

fehlt hier vor Ort an dieser Stelle.

Der Landrat, ja der immer lacht,

er hat sich aus dem Staub gemacht.

Die Kreiskasse hat er sich geklaut,

sein Image is jetzt ganz versaut.

Nix weiße Weste, rote Grütze,

dieser Mann treibts auf die Spitze,

lässt mich hier wie ein Schwein zur Schlachtbank karren,

das sind doch wirklich schwere Sachen,

als Hausmeister bin ich zur Stelle,

helfe stets in Blitzeschnelle,

geht nicht, gibt’s nicht ist mein Ziel,

Landrat, welches üble Spiel,

drum schreibt den Typ zur Fahndung aus,

Grinsebär, er ist ein Graus!

---- dann folgte die Reue des Deliquenten…

Hohes Gericht, mein Herz ist schwer,

ich bereue meine Lüge sehr,

als Landrat drückt die Amteslast,

da reagiert man voller Hast,

sagt Sachen, die nicht immer richtig,

sagt Sachen, die nicht immer wichtig,

Hohes Gericht, ich sag mieb, mieb,

Freispruch, Gnade, habt mich lieb!


Sie können sich vorstellen, dass mir dieser Spaß eine große Freude gemacht hat. Danach ging es zur Rathauserstürmung nach Neunkirchen, wo allerdings dann der Oberbürgermeister und der Bürgermeister der Kreisstadt am Pranger standen. Ich konnte dieses Treiben aus sicherer Entfernung begutachten.

 

Heute Morgen standen für mich interne Termine auf dem Programm – u. a. besprach ich mit dem Leiter unserer Bau- und Schulverwaltung die anstehende Schul- und Bauausschusssitzung. Hier sind u. a. auch als Tagesordnungspunkt die aktuellen Anmeldezahlen der Kreisschulen vorgesehen. Derzeit finden noch an vielen Schulen sogenannte Tage der offenen Tür statt, da sich jetzt die Schüler/-innen der 4. Klassen und ihre Eltern für eine Schule entscheiden können. Später werde ich dann die große NKA-Gemeinschaftssitzung der Neunkircher Karnevalsvereine in der Neuen Gebläsehalle besuchen. Das ganze Wochenende wird es im Landkreis viele Umzüge, Bälle und närrische Veranstaltungen geben. Am Rosenmontag beim großen Fastnachtsumzug in Neunkirchen werde ich auch dabei sein. Am Dienstag findet dann zum Abschluss der Umzug in Ottweiler statt. Nach all den tollen Tagen werde ich dann am Aschermittwoch meinen Dienst aufnehmen.

 

Ich wünsche Ihnen allen schöne Fastnachtstage und den „Fastnachtsmuffeln“     eine gute Zeit

Ihr Sören Meng


02.02.2018: Arbeitswoche mit närrischem Finale

Foto: Jennifer Weyland

Diese Arbeitswoche begann für mich in Bayern am Tegernsee.  Dort fand das 41. Landräteseminar des Landkreistages Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Land-kreistag Saarland und dem Bayerischen Landkreistag statt. Hierzu reiste ich bereits am Sonntag an. Bis Mittwoch wurden viele Themen behandelt, die auch für die Aufgaben unserer Kreisverwaltung aber auch für unsere Gesellschaft von großer Relevanz sind. Einer Aufgabe der wir uns derzeit stellen müssen, ist das Thema Digitalisierung. Hier berieten wir uns über die künftige Strategie in diesem Bereich. Dabei ist klar, dass die Digitalisierung für alle Verwaltungen – sei es auf Bundes-, Landes- oder auf kommunaler Ebene eine absolute Herausforderung darstellt. Hier muss es gelingen, ein Netzwerk aufzubauen, das auch den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird. Meine Kollegin Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich berichtete über die Strategie der saarländischen Landkreise, Städte sowie Gemeinden und stellte dabei die Arbeit des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung für saarländische Kommunen,  kurz eGo-Saar genannt, in den Fokus ihres Vortrages. Der Finanzstaatssekretär Prof. Dr. Ulli Meyer berichtete dann aus Sicht der saarländischen Landesregierung über die Herausforderung Digitalisierung. Darüber hinaus standen weitere zahlreiche Themen auf der Agenda. Ob das Thema Energiewende, Demografie, Amok- und Krisenlagen – oder auch aktuelle Herausforderungen und Lösungsstrategien für unsere Sparkassen, der aktuelle Sachstand zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und vieles mehr wurden behandelt. Interessant war der Vortrag des geschäftsführenden Präsidialmitgliedes Prof. Dr. Hans-Günter Henneke vom Deutschen Landkreistag Berlin, der die Erwartungen des Deutschen Landkreistages in der möglichen neuen Wahlperiode von Bundestag und Bundesregierung formulierte. Es ist für mich immer beeindruckend, Herrn Prof. Dr. Henneke zu erleben, da er es versteht komplexe Themen sehr anschaulich darzustellen. Dabei gelingt es ihm, die wichtige Rolle  Bürger – Landkreise  für unsere Gesellschaft  zu skizzieren. Mit zahlreichen Impulsen kehrte ich am Mittwochabend zurück in unseren schönen Landkreis.

Gestern standen dann verständlicherweise überwiegend verwaltungsinterne Termine und auf dem Programm. So überreichte ich einem neuen Mitarbeiter seine Ernennungsurkunde aus. Ansonsten waren der gestrige und heutige Arbeitstag gekennzeichnet von meiner Büroarbeit und internen Rücksprachen. Heute Morgen war ich zu Gast bei der Einführung der neuen Leiterin des Finanzamtes Neunkirchen, Frau Ulrike Sossong.

Kurz nachdem dieser Blog erscheint, werde ich mich auf dem Weg nach Eppelborn befinden. Dort findet am heutigen Abend eine Kappensitzung statt und hier hat sich als Überraschungsgast in der Bütt‘ „der Hausmeister des Landratsamtes“ angekündigt. Ich bin gespannt, was er zu berichten weiß.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende und allen Närrinnen und Narren viel Freude bei den zahlreichen Veranstaltungen, die in unserem Landkreis stattfinden. Unsere Karnevalsvereine leisten eine tolle Vereinsarbeit – und das wird gerade in der sogenannten 5. Jahreszeit deutlich – und nicht nur deshalb verdienen sie unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

 

Ihr
Sören Meng    


26.01.2018: Arbeitswoche mit Hauptstadt-Flair

Vorstellung der Broschüre des Kreissozialamtes
Landrat Meng referierte mit Projektleiterin Kathrin Herbst auf einem Zukunftsforum im Rahmen der Grünen Woche in Berlin über die Vitalregion
Prinz Klaus-Dieter I. wollte Landrat Sören Meng den Vorsitz und damit die Sitzungsleitung des Kreistages streitig machen
Auftaktveranstaltung der Kampagne "Hände hoch fürs Handwerk" am TGBBZ Neunkirchen
Azubis des TGBBZ zeigten den Besuchern der Auftaktveranstaltung die Vielfältigkeit von Handwerksberufen

Meine Woche begann mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, dem sich verwaltungsinterne Termine anschlossen. Danach stellte ich mit dem Team unserer Leitstelle „Älter werden“ den neuen Wegweiser für ältere Menschen und ihre Angehörigen der Öffentlichkeit vor. Diese Broschüre, die mittlerweile über 140 Seiten stark ist, soll älteren Menschen und ihren Angehörigen Orientierungshilfe  geben. Sie richtet sich an die Menschen, die – bedingt durch gesundheitliche Einschränkungen – konkrete Hilfen und Beratungsleistungen benötigen, sie zeigt den Weg zu Beratungsstellen, ambulanten Pflegediensten, Einrichtungen der stationären und teilstationären Altenheime sowie viele andere Institutionen, die verstärkt im Alter relevant sind, auf. Der Seniorenwegweiser, der bei unserer Leitstelle „Älter werden“ aber auch in Arztpraxen, vielen sozialen Einrichtungen sowie bald im Internet erhältlich ist, zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: die rechtlichen Erläuterungen, die oft sehr komplex sind, sind in leichter Sprache geschrieben. Leichte Sprache soll Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über geringere Kompetenz der deutschen Sprache verfügen, das Verstehen von Texten erleichtern. Somit wollen wir natürlich auch mit dieser Broschüre die Inhalte im Sinne der Barrierefreiheit jedem zugänglich machen. Dank einigen Inserenten ist es uns gelungen, diese Broschüre kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Natürlich enthält sie zusätzlich viele  Informationen unserer Städte und Gemeinden. Kontakt: Leitstelle „Älter werden“ – Tel.: 06824 / 906-2222.

Am Dienstagvormittag war ich an den beiden Neunkircher Gymnasien unterwegs. Los ging es mit dem Gymnasium am Krebsberg. Hier informierte ich mich über laufende Projekte und erläuterte gemeinsam mit Vertretern der Bau- und Schulverwaltung/Bautechnik Maßnahmen, die für dieses Jahr in Planung sind. Natürlich war auch hier die Entwicklung der Digitalisierung Thema. Hier kann ich feststellen, dass sich bereits seit etlichen Jahren viele Schulen diesen Themen widmen. Ich habe die Hoffnung, dass wir schnellstmöglich einheitliche Grundvoraussetzungen aufgezeigt bekommen, um dann auch als Träger entsprechend reagieren zu können. Dies bedeutet auch, dass wir natürlich auch auf Bundesmittel angewiesen sind. Danach ging es zur Nachbarschule dem Gymnasium am Steinwald. Vor der gemeinsamen Besprechung sah ich mir bereits abgeschlossene Maßnahmen an. Zum Teil sind – dank des Schulbudgets – unsere Schulen selbst in der Lage, kleinere Maßnahmen umzusetzen. So wurden beispielsweise am Gymnasium am Steinwald in Eigenregie zusätzliche Fachräume eingerichtet. Ich werde in diesem Jahr alle Kreisschulen besuchen, um mich mit den Verantwortlichen auszutauschen. So gewinne ich vor Ort viele persönliche Eindrücke und weiß auch, wo „der Schuh drückt“. Am Nachmittag standen dann interne Termine auf dem Programm.

 

Am Mittwochmorgen machte ich mich um 6.00 Uhr auf den Weg zum Flughafen, um die Internationale Grüne Woche in Berlin zu besuchen. Hier wurde ich angefragt im Rahmen eines Zukunftsforums über unser Land(auf)Schwung-Projekt Vitalregion zu referieren. Das Forum war thematisch breit aufgestellt, sodass ich mich über die Dynamik und Vielfalt sowie die Potentiale des ländlichen Raumes informieren konnte. Interessant fand ich die Ausführungen des zuständigen Ministers Christian Schmidt und auch den Impulsvortrag von Prof. Dr. Hans-Günter Henneke als geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages. Der Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hob die Chancen unseres Projektes Land(auf)Schwung hervor. Auch die Tatsache, dass uns dieses Projekt ermöglicht, Dinge im ländlichen Raum einfach einmal auszuprobieren, sah er als große Chance. Diese Aussage kann ich nur unterstreichen, denn die Vielzahl der Projekte macht deutlich, wie groß das Potential auch in unserem Landkreis ist. Klare Worte fand auch Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, der auf die wichtige Arbeit der Landkreise gerade im Hinblick auf die Daseinsvorsorge hinwies. Auf das aktuelle Thema, das in einem möglichen Koalitionsvertrag die „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ manifestiert sind, ging Prof. Dr. Henneke ein. Er sprach von einer dauerhaften Gemeinschaftsaufgabe für unsere Gesellschaft. Am Nachmittag berichtete ich gemeinsam mit Kathrin Herbst - Projektleiterin unserer Vitalregion - über den bisherigen Projektverlauf. Ich stellte dar, wie groß das Potential im Landkreis Neunkirchen ist, machte aber auch deutlich, aufgrund welcher Herausforderungen der Zukunft wir für dieses Programm ausgewählt wurden. Es folgten eine lebendige Diskussion und ein interessanter Austausch. Natürlich erfuhr ich im Rahmen der Veranstaltung auch einiges über Land(auf)Schwung-Projekte in anderen Kreisen. Ich hoffe, meine Impulse in Berlin machen auch anderen Kreisen und Kommunen Mut, Neues zum Wohle ihrer Region zu wagen. An dieser Stelle allen herzlichen Dank, die mich rund um das Projekt unterstützen. Am späten Abend kam ich dann wieder in unseren schönen Landkreis an.

Gestern Morgen wurde mir von der Arbeiterwohlfahrt – im Rahmen der ambulanten Altenhilfe – ein interessantes Quartierprojekt, das sich insbesondere an die ältere Generation richtet, vorgestellt. Ziel dieses Projektes ist es u. a., dass ältere Menschen möglichst lange gut versorgt sowie selbständig in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Hierzu gehört natürlich die Belebung der Nachbarschaftshilfen und weiterer vielfältiger Angebote. Gemeinsam mit dem Team unserer Kreissozialverwaltung tauschten wir uns aus. So wird derzeit auch das im vergangenen Jahr begonnene Projekt „Seniorenlotsen“, das ähnliche Schwerpunkte hat, weitergeführt. Allerdings haben wir seit dem vergangenen Jahr die Ausrichtung des Projektes etwas verändert. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Infrastruktur für ältere Menschen im Landkreis Neunkirchen in den nächsten Jahren nachhaltig verbessern können. Hier ist gerade das Thema Vernetzung von großer Wichtigkeit. Im Anschluss stellte mir der Arbeitskreis Kindergesundheit Neunkirchen, der sich der Prävention in den Bereichen Übergewicht, Bewegungsmangel, übermäßiger Medienkonsum widmet, erste Ergebnisse vor. Bisher gab es in unserem Kreis keinen vergleichbaren Arbeitskreis, daher bin ich froh, dass sich sowohl das Gesundheitsamt als auch das Jugendamt - mit Unterstützung etablierter Träger und Akteure - hier engagieren. Wir haben gemeinsam in der Zukunft einiges vor und wollen bereits in diesem Jahr eine Fachtagung zum Thema Kindergesundheit durchführen. Ich werde an dieser Stelle sicherlich häufig noch über diesen Themenkomplex berichten. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag in Neunkirchen. Gleich zu Beginn wurde ich von einem Kreistagsmitglied, der derzeit eine besondere Funktion innehat, überrascht. Klaus-Dieter Woll von der SPD-Fraktion und amtierender Karnevalsprinz in Neunkirchen, machte mir den Vorsitz und damit die Sitzungsleitung streitig. Nach einem humoristisch, verbalen Schlagabtausch durfte ich dann die Sitzung – wie gewohnt – leiten. Ich fand das Ganze eine „klohre“ Überraschung, die mir als langjährigem Faasenachder natürlich gut gefiel. Gleich zu Beginn der Sitzung verabschiedeten die Fraktionen der SPD,  der CDU, DIE LINKE und das freie Kreistagsmitglied eine Resolution zum geplanten Grubenwasseranstieg. Mit dieser Resolution betonte der Kreistag, dass er an der Seite seiner Bürgerinnen und Bürger steht und die möglichen Folgen der Grubenflutung ebenfalls thematisieren möchte. Der Kreistag des Landkreises Neunkirchen fordert die Landesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass in allen Bereichen und zu jedem Schutzgut eigene, neutrale Gutachten und Stellungnahmen durch mit hoher Fachkunde ausgestattete und persönlich vom Unternehmen unabhängige Sachverständige eingeholt werden. Die zuständigen Behörden werden aufgefordert, keine Genehmigung für den geplanten Grubenwasseranstieg zu erteilen, solange und soweit eine Gefährdung für Mensch und Natur durch Beeinträchtigung des Grund- und Trinkwasserschutzes, Gasaustritte, Erschütterungen oder ähnliches nicht ausgeschlossen werden können. Danach beschloss der Kreistag die Verwendung der Mittel aus der Feuerschutzsteuer 2017. Bei den Vergaben ging es um den Erweiterungsbau der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, der in diesem Halbjahr noch fertiggestellt werden soll.

Heute Morgen eröffnete ich die offizielle Auftaktveranstaltung „Hände hoch fürs Handwerk“, die im TGBB Z stattfand. Die Kampagne soll junge Menschen für Handwerksberufe begeistern und gleichzeitig auf die Wichtigkeit dieser Berufsbranche aufmerksam machen. Sie ist eine Initiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, der saarländischen Handwerkskammer und des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums. Gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben und Schulen soll für eine Ausbildung im Handwerk geworben werden und gleichzeitig über die Themen Energieeffizienz, energetische Gebäudesanierung oder erneuerbare Energien informiert werden. Denn das Handwerk bietet auch insbesondere durch die Energiewende oder die Umsetzung der bundesweiten Klimaschutzziele sehr gute Zukunftsperspektiven. Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind voll, es fehlen jedoch häufig Fachkräfte und insbesondere Nachwuchskräfte, um die zahlreichen Arbeiten bei den Kunden auch zeitnah durchzuführen. Die Kampagne verbindet die Themen Fachkräftesicherung und Energieeffizienz und ist ein Dreiklang von Wirtschaft (Wirtschaftsförderung mit starken Unternehmen und mit Unterstützung der Banken), Kommunen (Städte und Gemeinden) und Bildung (Berufsschulen). Bis November werden in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie in Schulen hierzu Veranstaltungen stattfinden. Unsere WFG beweist sich an dieser Stelle als bewährter Netzwerker und ist Schnittstelle zwischen Unternehmen, Schulen und Kommunen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Unterstützer des Projektes. Es war eine tolle Veranstaltung.

Als äußeres Zeichen der Kampagne überreichten der Präsident der HWK Bernd Wegner und ich der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern eine Urkunde, ein Metermaß und passende Arbeitshandschuhe.

Morgen werde ich in der Mühlbachhalle in Schiffweiler zu Gast, wo der 3. CardioDay im Rahmen unserer Kampagne herzgesund Landkreis stattfindet. Hier erfahren Sie vieles was Sie und Ihr Herz gesünder macht. Nehmen Sie dieses kostenfreie Angebot mit interessanten Vorträgen wahr. Gleichzeitig können Sie sich Ihr kardiologisches Alter bestimmen lassen.

Am Sonntag werde ich dann Richtung Tegernsee fahren, wo eine Fachtagung der Landräte mit den unterschiedlichsten Themen stattfindet.

Apropos Landräte - Ein kurzes Wort noch zu einer möglichen Kommunalreform: Dieser Tagen wurde einiges über ein Papier, das wir im Rahmen einer Sitzung des Landkreistages zur Verwaltungsmodernisierung erstellten, in der Presse thematisiert. Hintergrund ist die Reform der kommunalen Verwaltungsstrukturen mit einem Konzept für einen weitreichenden Umbau der Zuständigkeiten. Hier waren wir vom Innenminister aufgefordert worden, uns Gedanken zu machen. Dieser Aufforderung sind wir gerne nachgekommen, da die Landkreise bereits jetzt die interkommunale Zusammenarbeit leben. Deshalb macht es Sinn, über einige Bereiche – wo eine Verlagerung bzw. Konzentrierung  stattfinden könnte – zu reden. Dies hier ist nur ein erster Schritt im Rahmen der Kommunikation. Der Aufforderung des Innenministers haben wir gerne Rechnung getragen und wollen gemeinsam mit Landkreistag, Städte- und Gemeindetag sowie dem zuständigen Minister bestmögliche Lösungen für die Zukunft auf den Weg bringen und thematisieren. Ziel soll – neben einer guten Kostenstruktur – aber auch immer die Bürgerfreundlichkeit und der damit verbundene Dienstleistungscharakter sein. Es war mir wichtig, dies in einem sachbezogenen Zusammenhang festzustellen.                

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr
Sören Meng


19.01.2018: Soziales steht im Vordergrund

Schülerinnen und Schüler des vierten Schuljahres der Grundschule Neumünster besuchten das Landratsamt Ottweiler
Landrat Sören besprach sich mit den Wehrführern der Städte und Gemeinden, dem Kreisbrandinspekteur und Vertretern der Verwaltung über aktuelle Herausforderungen. Er würdigte dabei das besondere ehenamtliche Engagement der Feuerwehren im Landkreis
Eröffnung der Beratungsstelle Frauen & Beruf des Diakonischen Werks in Neunkirchen.
Seit dieser Woche liegt das neue Programmheft der KVHS im Landratsamt, in den Rathäusern der Kreisgemeinden, bei den Sparkassen und Banken aus. Das attraktive Programmangebot ist auch online einsehbar unter www.landkreis-neunkirchen.de/kvhs

Die dritte Woche des neuen Jahres war geprägt von vielen sozialen Themen. Am Montag ging es – wie gewohnt – mit dem verwaltungsinternen Jour fixe los, dem sich dann eine Gesprächsrunde anschloss, in dem es um die Belange unseres Kreissozialamtes ging; auch die Personalplanung für dieses Jahr stand auf dem Programm. Am Nachmittag besprach ich intensiv das Kinderbetreuungsangebot im Landkreis Neunkirchen. Hier wissen wir, dass wir dringend auf weitere Kinderbetreuungsangebote im Landkreis Neunkirchen angewiesen sind. Hier arbeiten die Städte und Gemeinden mit Hochdruck daran, weitere Möglichkeiten zur Betreuung zu schaffen. Und dies alles hat natürlich finanzielle Konsequenzen: Auf der einen Seite die Investitionskosten, auf der anderen Seite die Kosten für das Fachpersonal, das derzeit schwer zu rekrutieren ist. Der wachsende Bedarf an Ganztagsangeboten ließ bei vielen Trägern die Personaldecke sehr dünn werden. Wir als Landkreis versuchen unsere Städte und Gemeinden zu unterstützen. Im Rahmen der Jugendhilfe bezahlen wir 36 % der anfallenden Personalkosten und engagieren uns auch bei den Investitionszuschüssen. Darüber hinaus versuchen wir verstärkt für Tagesmütter zu werben, um Engpässe durch ein zusätzliches Angebot abfedern zu können. Unsere Fachberatung im Kreisjugendamt sorgt dafür, dass wir die Erzieherinnen und Erzieher hier im Landkreis Neunkirchen auch inhaltlich unterstützen können und beispielsweise Fortbildungsangebote anbieten. An diesem Gespräch nahm auch unsere Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleer teil, der es natürlich sehr wichtig ist, dass auch im Landkreis Neunkirchen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelebt wird. Hier haben wir in den vergangenen Jahren vieles erreicht; diesen Weg müssen wir weitergehen. Am Montagabend nahm ich dann an der Fraktionssitzung der SPD, LINKE und Freie teil, in der die anstehende Kreisausschusssitzung beraten wurde.

 

Am Dienstagmorgen bekam ich Besuch. Eine vierte Klasse der Grundschule Neumünster aus Ottweiler besuchte die Kreisverwaltung und informierte sich über die Aufgaben des Landkreises. Beeindruckt zeigten sich die Kinder von unserem historischen Sitzungssaal, der die Geschichte des Kreises nachhaltig beleuchtet. Die großformatigen Gemälde des Düsseldorfer Malers Franz Kiederich sind auch für mich immer wieder faszinierend. Am Nachmittag tagte dann die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes, die sich - neben dem Haushalt des Zweckverbandes – auch mit aktuellen Themen rund um unsere Sparkasse beschäftigte.

 

Um die Zukunft unserer Kreisbildstelle ging es dann in einem Termin am Mittwoch. Die bisherige Verantwortliche wird Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand gehen. Die Kreisbildstelle hat eine lange Geschichte in unserem Kreis. Früher wurden hier den Schulen Vorführgeräte und Filme ausgeliehen. Diese Filme befanden sich auf Spulen, was natürlich immer auch mit technischen Problemen verbunden war. Die Filmrollen wurden irgendwann durch die Videokassetten abgelöst. Danach wurden die DVDs eingeführt; heute wird in der Regel das Filmangebot via Internet in Anspruch genommen, das bedeutet, dass sich im Zuge der Digitalisierung ein kompletter Arbeitsbereich grundlegend veränderte. Derzeit beraten wir, inwieweit wir weiterhin diesen Service aufrechterhalten. Am Nachmittag planten wir das am 15. März im Ottweiler Schlosstheater stattfindende Dankeschönfest, bei dem auch der Ehrenamtpreis verliehen wird. Es ist sehr erfreulich, dass  26 Bewerbungen eingegangen sind. Diese Resonanz zeigt, dass das Ehrenamt im Landkreis Neunkirchen floriert und gleichzeitig auch unser durch die Sparkasse Neunkirchen unterstützter Ehrenamtspreis bei den Vereinen und Institutionen angekommen ist. Es ist uns gelungen für das Fest ein tolles kulturelles Rahmenprogramm zu organisieren. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Anfang März wird dann die Jury zusammentreten und über die eingereichten Projekte bzw. die Preisträger beraten. Am Mittwochabend traf ich mich dann mit den Wehrführern der Städte und Gemeinden, Vertretern meiner Verwaltung und natürlich auch dem Kreisbrandinspekteur. Die einzelnen Wehrführer berichteten mir von Schwerpunkten ihrer Arbeit in den Gemeinden. Pflichtbewusstsein, Engagement und hohe Professionalität zeichnen unsere Wehren im Kreis aus. Wir versuchen im Rahmen des Möglichen, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, die Feuerwehren entsprechend auszustatten. Dies ist zugegebenermaßen keine leichte Aufgabe aber unbedingt notwendig, da es wichtig ist, dass die ehrenamtlich Tätigen gutes „Arbeitsmaterial“ zur Erfüllung ihrer lebenswichtigen Arbeit vorfinden. Gerade in dieser Woche fanden zwei größere Einsätze statt, bei denen wieder klar wurde, wie wichtig eine gute Ausstattung unserer Wehren ist. So hat sich das digitale Alarmierungssystem, das wir vor wenigen Jahren eingeführt haben und das in diesem Jahr kreisweit im Einsatz sein wird, gut bewährt, da auch andere Hilfsdienste dieses System nutzen können. Kreisübergreifend wird die Atemschutz-Übungsstrecke in Ottweiler sehr gut in Anspruch genommen. Auch erfuhr ich einiges über die Ausbildung der Ehrenamtlichen und die hervorragende Jugendarbeit. Gut angenommen wird auch die Kinder-Feuerwehr, die es bereits in einigen Löschbezirken gibt. Hier können selbst die Kleinen für die Arbeit der Feuerwehr begeistert werden. Ich nutzte die Gelegenheit, mich bei den Wehrführern – stellvertretend für alle Mitglieder der Feuerwehren im Kreis – für das große Engagement zu bedanken. Gemeinsam mit den anderen Hilfsdiensten sind sie eine feste Größe und für mich absolute Vorbilder, wenn es um den Bereich der Ehrenamtlichkeit geht.

 

Gestern standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte unser Kreisausschuss. Im öffentlichen Teil wurden beispielsweise  Zuschüsse  zu den Kosten für fünf Arbeitsverhältnisse bei der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) in Neunkirchen genehmigt. Die ASH der Neuen Arbeit Saar wurde mit den Projekten Hüttenberger Mittagstisch und Patchwork weiter unterstützt; ebenfalls wird ein Zuschuss für den Betrieb unseres Sozialkaufhauses in der Kreisstadt Neunkirchen gewährt. Projektnehmer ist hier das Diakonische Werk. Bei der Einrichtung des Sozialkaufhauses in Neunkirchen war ich damals als Zweiter Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen federführend beteiligt. Es ist mittlerweile unverzichtbar für viele Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Neunkirchen und darüber hinaus. Ebenfalls weiterhin bezuschusst werden die Möbelbörse in der Kreisstadt Neunkirchen, eine Jugendbeschäftigungsmaßnahme und auch die Unterstützung gemeinnütziger Arbeiten im Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen. All diese Zuschüsse sind Grundlage für einen zweiten Arbeitsmarkt, in dem wir Langzeitarbeitslose beschäftigen. Mittlerweile sind die Eckpunkte einer möglichen großen Koalition der neuen Bundesregierung öffentlich geworden. Hier ist u. a. auch von einem dauerhaft einzuführenden zweiten Arbeitsmarkt die Rede; der sogenannte Passiv-Aktiv-Tausch soll endlich umgesetzt werden. Dies wäre für Langzeitarbeitslose eine wichtige Maßnahme, denn wir müssen einfach akzeptieren, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die man nicht dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integrieren kann. Hier hat unser Staat eine besondere soziale Verpflichtung. Dies habe ich an dieser Stelle schon sehr oft betont. Gestern Abend fand dann der Neujahrsempfang der Kreisstadt Neunkirchen statt. Dieser Empfang ist natürlich für mich als Neunkircher etwas Besonderes, da ich viele Gäste des Empfanges seit Jahrzehnten kenne.

Heute Vormittag wurde in den neuen Räumlichkeiten der Diakonie in Neunkirchen die Beratungsstelle Frau & Beruf eröffnet. Nach wie vor liegt die Erwerbsbeteiligungsquote  von Frauen im Saarland unter dem Bundesdurchschnitt und das, trotz vieler gesellschaftspolitischer Veränderungen in den letzten Jahren. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Es fehlt zum Teil an einer flexiblen Kinderbetreuung,  aber auch an sprach- und berufsbezogenen Kenntnissen, sowie fehlender bzw. nicht anerkannter Berufsabschlüsse. Den Frauen den Einstieg in die Erwerbstätigkeit erleichtern soll mit diesem neuen Angebot Rechnung getragen werden, um Probleme und Herausforderungen von Frauen aufzugreifen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ich würdigte das gute Netzwerk des Hilfs- und Beratungsangebots im Landkreis und begrüße, dass wir das Ganze mit der neuen Beratungsstelle weiter spezifizieren können, denn mit dieser Einrichtung decken wir einen wichtigen Kernbereich ab, weil wir wissen, dass die berufliche Reaktivierung von Frauen aus der Familien- oder Pflegezeit ein wesentlicher Faktor zur Fachkräftesicherung in unserer Region ist. Jeden Freitag findet in der Beratungsstelle Frauen & Beruf im Hause der Diakonie Saar, Bahnhofstr. 26, 66538 Neunkirchen, von 10 bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde statt. Natürlich können sich interessierte Frauen auch telefonisch mit der Beratungsstelle in Verbindung setzen und Termine vereinbaren. Die neue Stelle ist unter 06821 / 362 9400 zu erreichen.

 

Morgen Abend bin ich dann in meinem Heimatort Wiebelskirchen beim KUV Blau Gelb zu Gast, wo die erste Kappensitzung stattfindet.

Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng


12.01.2018: Viel Internes und Empfänge

Aufgrund der steigenden Nachfrage und knapper Raumkapazitäten wurde am Standort der Gemeinschaftsschule Schiffweiler Raummodule zur Erweiterung aufgestellt.
Bei der Pressekonferenz mit lokalen Pressevertretern zog der Landrat eine positive Bilanz für ds vergangene Jahr und gab Ausblick für 2018.

Die Arbeitswoche begann für mich wie gewohnt mit dem Jour fixe, das bekanntlich verwaltungsintern mit den Führungskräften der Verwaltung stattfindet. Hier wurden die kommenden Termine besprochen und aktuelle Themen erörtert. Ein derzeit großes Thema im Landkreis Neunkirchen ist die Grubenwasserproblematik. Hier sind die Städte und Gemeinden unmittelbar betroffen - uns betrifft die sogenannte Anhörung zum Abschluss des Betriebsplans unter Tage in erster Linie als Eigentümer zahlreicher Immobilien im Kreis.  Der Landkreis – insbesondere auch als Schulträger – hat in den vergangenen Jahren sehr viel in unsere Gebäude investiert. Die negativen Auswirkungen des Bergbaus hat der Landkreis Neunkirchen sowohl zu aktiven Zeiten des Bergbaus, aber auch nach Beendigung des Bergbaus erfahren. Erhebliche Schäden an unseren Gebäuden, Hebungen, Risse, Schieflagen und ähnliches haben die Nutzung von Schul- und Fachräumen, Sporthallen belastet und teilweise zu Behinderungen im Schulalltag geführt. Vor diesem Hintergrund sieht der Landkreis Neunkirchen die in den bisherigen Gutachten getätigten Aussagen als nicht ausreichend an. Wir haben Bedenken, dass unsere Gebäude durch eine mögliche Flutung weiteren Schaden nehmen werden. Aus diesem Grund haben wir uns an der Anhörung beteiligt. Übrigens fand am Montag eine große Informationsveranstaltung statt, zu der die Gemeinden Merchweiler, Illingen und Schiffweiler eingeladen hatten. Ich bin überzeugt, dass uns dieses wichtige Thema noch sehr lange beschäftigen wird.

 

Am Dienstagmorgen war ich mit Pressevertretern an der Gemeinschaftsschule in Schiffweiler, um die Aufstellung neuer Raummodule zur Erweiterung der knappen Raumkapazitäten  zu besichtigen. Es ist erfreulich, dass die Schule so gut angenommen wird. Weitere interne Termine bestimmten den Arbeitsalltag, bevor es am Dienstag zur Kuratoriumssitzung unserer Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen ging. Diese Stiftung ist im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung entstanden. Mit dieser Stiftung wollen wir es ermöglichen, dass wir künftig Vereine und gemeinnützige Institutionen nachhaltig fördern können. Dies ist gerade in einer Zeit, in der die öffentlichen Kassen leer sind, sehr wichtig. Als öffentliches Zeichen wollen wir in Kürze zahlreiche Vereine unterstützen. Es soll zum einen eine Wertschätzung der Arbeit der Vereine vor Ort sein, auf der anderen Seite wollen wir dadurch auch unsere Stiftung bekannter machen. Hier gilt: jeder Euro hilft unsere Arbeit zu unterstützen. Nähere Infos zur Bürgerstiftung finden Sie hier. Am Dienstagabend war ich dann in Neunkirchen beim CDU-Neujahrsempfang zu Gast. Hier referierte der saarländische Innenminister Klaus Bouillon über aktuelle Themenfelder und sagte den Kommunen in den kommenden Jahren eine verstärkte Unterstützung zu. Auch thematisierte er die Unterfinanzierung der Kommunen und warb um Bundesmittel.

 

Am Mittwoch tauschte ich mich mit Kollegen unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde und dem zuständigen Dezernenten Dominik Hunsicker aus. Hier wird es in Kürze einen Wechsel in der Abteilungsleitung geben, da der derzeitige Abteilungsleiter Jörg Dörr in den wohlverdienten Ruhestand geht. Über seine Nachfolge hat der Kreistag bereits entschieden: Bruno Zawar, der seit vielen Jahren bereits im Team der UBA ist, wird diese Aufgabe übernehmen. In diesem Gespräch wurden auch die künftigen Herausforderungen der Unteren Bauaufsichtsbehörde besprochen. Gerade in Puncto Brandschutz stand unsere UBA wiederholt in der Kritik; allerdings muss ich als Verwaltungschef auch immer wieder darauf hinweisen, dass wir hier nach Recht und Gesetz agieren und bestehende Gesetze auch umsetzen müssen. Hier muss die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an obersten Stelle stehen. Danach ging es für mich zum Erlebnisort Reden, auf der BergmannsAlm gaben wir für lokale Pressevertreter eine Pressekonferenz. Gemeinsam mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau und der Leiterin der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Jasmin Alt schaute ich auf das zurückliegende Jahr zurück und gab einen Ausblick in die Themenfelder des Jahres 2018.  Am Nachmittag tagte dann der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen.

 

Um die Weiterentwicklung unserer Jugendhilfe ging es mit zahlreichen Gesprächspartnern gestern. Grundlage dieses Austauschs war das Gutachten des Instituts für Sozialforschung Mainz (ISM), das an dieser Stelle schon oftmals thematisiert wurde. Hier sind wir bereits seit dem vergangenen Jahr dabei, verschiedene Aspekte umzusetzen. Danach fand eine Gesprächsrunde mit Vertretern der beiden Tierheime Niederlinxweiler und Homburg, sowie Vertretern der betreffenden Kreise statt.  Ebenfalls am Tisch waren der saarländische Tierschutzbund sowie der Landestierschutzbeauftragte. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit haben wir hier zur Finanzierung der beiden Tierheime einen Konsortialvertrag erarbeitet. Jetzt geht es darum, diesen Vertrag zu modifizieren bzw. fortzuführen.  Hierzu gab es auch in der Vergangenheit Gespräche mit dem saarländischen Umweltminister Reinhold Jost. Ziel ist es, die Arbeit der Tierheime zu unterstützen, aber natürlich auch die finanziellen Bedingungen für die beteiligten Kommunen im Rahmen zu halten. Hier sind wir auf einem guten Weg. Gestern Abend besuchte ich dann den Neujahrsempfang der Gemeinde Schiffweiler, der in diesem Jahr im GONDWANA – Das Praehistorium  - in Landsweiler-Reden stattfand. Die zahlreichen Neujahrsempfängen in den Städten und Gemeinden sind eine schöne Möglichkeit, viele Menschen, die sich in unserem Landkreis engagieren, zu begegnen. Solche Events würdigen das ehrenamtliche Engagement und stärken das „Netzwerk Landkreis Neunkirchen“ weiter.

 

Heute Morgen standen erneut interne Termine und Telefonate auf dem Programm, ehe es dann zur 25. Sitzung des Verbandsausschusses LIK.Nord (Landschaft In-dustrie-Kultur Nord) in den großen Saal des Rathauses nach Wemmetsweiler ging.  Der Zweckverband hat in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Ziel ist es, die Bergbaufolgelandschaft attraktiver zu gestalten und langfristig zu rekultivieren. Zahlreiche Maßnahmen konnten durch dieses großangelegte Naturschutzprojekt realisiert werden. Viele Informationen gibt es im Internet unter www.lik-nord.de. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich Gast beim Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler. Danach geht es für mich nach Wiebelskirchen, wo ich als „Hofrat“ an der närrischen Ordensverleihung teilnehmen werde.

 

Am Sonntag folge ich dann einer Einladung des KKV Unitas. Der KKV Unitas ist ein Verband selbständiger Kaufleute, Handwerker, Angehöriger freier Berufe und Verantwortlicher aus Wirtschaft und Verwaltung. Er wurde bereits im Jahr 1901 gegründet und will Orientierungshilfen auf weltanschaulichem und beruflichem Gebiet in einer sich wandelnden Gesellschaft und Wirtschaft geben. Ich werde an diesem traditionellen Neujahrsempfang eine Rede halten. Hier möchte ich den Stellenwert unseres Landkreises zum Ausdruck bringen und auch Handlungsfelder der Zukunft aufzeigen.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


05.01.2018: Optimistisch in ein gutes neues Jahr 2018!

Landrat Sören Meng wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen guten Start in ein positives Jahr 2018!
Die Wirtschaft im Landkreis Neunkirchen entwickelt sich gut - hier beispielhaft Landrat Meng mit Alexander Petto, der den ersten saarländischen 3D-Drucker entwickelte
Derzeitiger Starkregen im gesamten Landkreis fordert viele Rettungskräfte - ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die rund um die Uhr ehrenamtlich im Einsatz sind!
Foto: Ortsmitte Wiebelskirchen

„Prosit Neujahr 2018!“ – das kann man in der ersten Woche des Jahres getrost sagen… Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien vor allen Dingen ein gesundes, erfüllendes neues Jahr!

Meine erste Woche war geprägt von internen Terminen. Jeden Tag war ich in unseren Dienstgebäuden unterwegs, um  zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu treffen. Neben den Neujahrsgrüßen wurden auch beim Rundgang durch die jeweiligen Abteilungen viele dienstliche Belange angesprochen. Mir ist es wichtig, nah an der Kreisverwaltung zu sein, denn wir haben in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam bewiesen, dass wir als Team gut aufgestellt sind und die vielfältigen Aufgaben gut bewältigen können. Hier ist ein Verwaltungschef ein sicherlich wichtiges Rad im Getriebe, aber nur gemeinsam kann eine Verwaltung rundlaufen. Viel zu tun hat im Moment das Team unserer Sozialverwaltung, da es einige Rechtsänderungen zum Jahresbeginn für die Hilfeempfänger gibt und neue Bescheide fristgerecht zugestellt werden müssen.

In meinen zahlreichen Gesprächen in den letzten Tagen ist mir eines ganz bewusst geworden: Wenn wir über die Aufgaben unseres Kreises sprechen,  geht es in allererster Linie um die Menschen. Denn die Landkreise sichern einem Zehntel der Bevölkerung die existenzielle Versorgung und haben einen wichtigen Anteil an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Kindergartenplätzen und Schulen. Wir bieten Schutz und Hilfe, wenn sie benötigt werden, wir bilden ein verlässliches flächendeckendes Netz an Hilfeleistungen in unserem Sozialstaat. Die Menschen, die in unserem Landkreis Hilfe und Unterstützung benötigen, haben ein Gesicht, sie sind mehr als eine Akte, ein Fall oder gar ein Rechtsanspruch – wir praktizieren Bürgernähe im wahrsten Sinne des Wortes. Die Bürgernähe wird gerade in den sozialen Problemlagen des Lebens deutlich. Wenn wir von steigenden Sozialkosten sprechen, müssen wir auch gleichzeitig davon reden, dass viele Menschen sich in solch prekären Lebenslagen befinden, dass sie diese Unterstützung des Staates brauchen. Deshalb ist immer eine ganzheitliche Betrachtung wichtig; in erster Linie geht es um den einzelnen Menschen – dann erst ums Geld. Auch solche Gedanken passen meines Erachtens gut zum Jahresbeginn 2018.

 

Ich finde es sehr erfreulich, dass sich unsere Wirtschaft im Landkreis gut entwickelt. Im Landkreis Neunkirchen sind rund 39.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Unternehmen im Landkreis – allen voran das Diakonie-Klinikum, die Marienhausklinik, Eberspächer, MAT-Foundries Europe und Saarstahl sind große Arbeitgeber; aber natürlich gibt es auch viele kleine und mittelständische Unternehmen im Kreis. Laut einem aktuellen sogenannten Pendleratlas der Arbeitsagentur fahren allerdings erheblich mehr Menschen für ihre Arbeit aus dem Landkreis heraus, als umgekehrt. Der Vorsitzende der Arbeitsagentur Jürgen Haßdenteufel bemerkte zu diesem Thema in der Saarbrücker Zeitung, dass es in Zukunft in unserem Kreis wohl ein hohes Potential für Veränderungen aufgrund der Digitalisierung geben könnte. Viele Unternehmen haben sich hier bereits auf den Weg gemacht. Dies verdeutlichte ein erfreulicher Besuch eines Unternehmers, der mir am Mittwoch persönlich Neuigkeiten berichtete. Ich habe in meinen Blogs schon mehrfach über einen dynamischen Firmeninhaber namens Alexander Petto – der ursprünglich aus Merchweiler stammt – geschrieben. Er hat mit seinem Team den ersten saarländischen hochwertigen 3D-Drucker entwickelt. Er wird derzeit für unglaubliche 999 € angeboten und bietet den Nutzern ein wahres Präzisionsgerät. Als ich im vergangenen Jahr seine Firma in Friedrichsthal besuchte, teilte er mir mit, dass er schon seit längerem im Landkreis nach einer geeigneten Produktionsstätte Ausschau hielt. Jetzt hat er in Ottweiler die passenden Räumlichkeiten gefunden und wird in den nächsten Monaten seinen Firmensitz wieder in den Landkreis Neunkirchen verlagern. Ich freue mich sehr darüber, da damit auch ein innovatives Unternehmen unseren Landkreis bereichern wird.

 

Lassen Sie mich kurz etwas zur derzeitigen Arbeitslosenquote sagen: Mit rund 7 % liegt die Arbeitslosenquote um 1,1% geringer als noch vor einem Jahr. Allerdings gilt neben den registrierten Arbeitslosen eine nicht unerhebliche Gruppe von rund 2.500 Menschen als nicht arbeitslos, weil sie Teilnehmer/-innen einer arbeitsmarktpolitischen Beschäftigungsmaßnahme sind. Daher ist es wichtig, dass wir auch in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen für arbeitssuchende Menschen anbieten, die – neben der Beschäftigung – auch die Qualifizierung im Auge haben. Dieses Thema habe ich in der Vergangenheit immer wieder aufgegriffen. Hier erhoffe ich mir durch eine neue Bundesregierung wichtige Impulse.

 

Heute sah ich mir, mit dem Team der Bauverwaltung, neue Räumlichkeiten im ehemaligen „Schwesternwohnheim“ (des einstigen Kreiskrankenhauses Ottweiler), das im Besitz des Landkreises ist, an. Hier wird in der obersten Etage das Team der Schoolworker untergebracht sein. Neben verschiedenen Firmen befinden sich in diesem Gebäude auch die Büros der Mitarbeiter/-innen des Gutachterausschusses und unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde.

 

Morgen beginnt mit dem Neujahrsempfang der Gemeinde Illingen der Empfangsmarathon. Leider kann ich in diesem Jahr nicht beim Neujahrsempfang in Illingen dabei sein, da ich zeitgleich in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen zu Gast bin. Dort wird der Neunkircher Karnevalsausschuss (NKA) – der ein Verbund von acht Karnevalsvereinen in Neunkirchen ist – 6 x 11 Jahre alt. Als langjähriger aktiver Karnevalist habe ich diese Geschichte Jahrzehnte begleitet und werde auch an diesem Abend einen verbalen Beitrag leisten.  Übrigens werde ich morgen früh einen besonderen Termin in Münchwies haben. Dort wohnt die allseits bekannte „Jolanda Jochnachel“, die mich eingeladen hat. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber im SR wird man wohl demnächst über meinen Besuch bei dem Original aus unserem Landkreis berichten.

Am Sonntagmorgen bin ich beim Neujahrsempfang in Spiesen-Elversberg in der Glück-Auf-Halle zu Gast, bevor ich am Nachmittag dann den Neujahrsempfang der Gemeinde Eppelborn im Big Eppel besuche.

 

Noch eines ist mir wichtig: Leider meint es das Wetter zurzeit nicht gut mit uns. Seit Tagen regnet es in Strömen, längst sind die Flüsse im Kreis über die Ufer getreten. Unsere Feuerwehren und Hilfskräfte haben viel zu tun und helfen dabei, dass das Wasser keine großen Schäden verursachen kann. Wie so oft, sind diese Menschen einfach da und helfen, ganz egal zu welcher Tageszeit. Unser Kreislagezentrum ist einsatzbereit, alle Vorkehrungen sind getroffen. Glücklicherweise sind die Pegelstände derzeit noch so, dass wir größere Maßnahmen vermeiden können. Drücken wir alle die Daumen, dass der Regen nachlässt. Nochmals danke an alle, die für unsere Sicherheit Sorgen. Tag und Nacht.

 

Ich danke Ihnen allen für Ihr Interesse an meinem wöchentlichen Blog und wünsche Ihnen einen gelungenen und optimistischen Start ins Jahr 2018!

 

Ihr
Sören Meng


22.12.2017: Weihnachten naht

Übergabe der gespendeten Fahrzeuge durch den Sparverein Saarland e. V. an caritative Einrichtungen
Einbürgerung im Landratsamt Ottweiler
Minister Reinhold Jost und Landrat Sören Meng besichtigten das Upcycling-Zentrum im Rahmen von Land(auf)Schwung
Begehung am Schulstandort Schiffweiler, der nun videoüberwacht wird // Foto: Puhl-Krapf
Impression der Premiere des Musicals "Die Päpstin" in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen

Kaum zu glauben – am kommenden Sonntag feiern wir Weihnachten. Das Jahr, so kommt es mir vor, ist wie im Flug vergangen. Nachdem in der letzten Woche der Haushalt des Kreises verabschiedet wurde, war diese Woche etwas ruhiger als die vergangenen Wochen. Nach internen Besprechungen war ich am Montag in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen bei der Spendenübergabe an caritative Einrichtungen zugegen. Für ihre wichtige Arbeit konnte der Sparverein Saarland e. V. etliche Fahrzeuge übergeben. In meinem Grußwort bedankte ich mich herzlich bei den fleißigen Sparern, die nicht nur einen eigenen Sparbeitrag leisten, sondern auch aktiv Gutes tun. Seit Jahrzehnten leistet der Sparverein einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Am Nachmittag fand dann die Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung statt. Es war die erste Sitzung nach der Verleihung des Alex-Deutsch-Preises. Diese glanzvolle Verleihung war auch Thema dieser Kuratoriumssitzung. Der nächste Alex-Deutsch-Preis wird 2019 vergeben. Erstmals konnte ich dem Kuratorium einen kleinen Film zeigen, der anlässlich der Verleihung gedreht wurde und diese Veranstaltung Revue passieren lässt. Er vermittelt einen sehr guten Eindruck über dieses besondere Event und die Preisträger des ersten Alex-Deutsch-Preises. Erstmals zeigen wir Ihnen diesen Film. Einfach hier klicken. Danach folgte die Sitzung des Kreisvolkshochschulbeirates. Hier stellte der Bildungskoordinator Gunter Maier die Bildungslandschaft im Landkreis Neunkirchen vor. Seine Bildungslandschaft-Strukturanalyse zeigte, dass im Bereich der Bildung im Landkreis ca. 1.200 Akteure tätig sind. Hier gilt es, die Bildungslandschaft in Zukunft mit ihren Angeboten sichtbarer und aufeinander abgestimmt zu präsentieren. Unsere Kreisvolkshochschule zeigte in ihrem neuen Programm für das Frühjahr 2018 die Vielfalt der angebotenen Bildung. Unsere KVHS trägt dazu bei, dass Bildung für alle – unabhängig von sozialer Schicht, Geschlecht, Bildungsabschluss und Alter, Religion, Weltanschauung und Staatsangehörigkeit – im Landkreis Neunkirchen fest angesiedelt ist. Hier leisten wir als Schulträger der weiterführenden Schulen einen wichtigen Beitrag, aber auch durch das Angebot der Kreisvolkshochschule zeigen wir ein breites Angebot für lebenslanges Lernen auf. Dazu gehört auch, die digitale Teilhabe aller zu ermöglichen. Medienkompetenz ist zu einer wesentlichen Voraussetzung sozialer und beruflicher Teilhabe geworden. Unsere Kreisvolkshochschule will allen zu gleichen Mitgestaltungschancen verhelfen, indem sie mit gezielten Angeboten zu einem sicheren Umgang mit digitalen Medien und zu kritischen Reflektion ihrer Nutzung befähigt.

 

Am Dienstag fand unser verwaltungsinternes Jour fixe statt. Dem schloss sich die feierliche Einbürgerungsveranstaltung an. Zehn neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern konnte ich – gemeinsam mit dem Abteilungsleiter unserer Kreispolizeibehörde Hartmut Seibert und dem zuständigen Sachbearbeiter Jens Burger – die Einbürgerungsurkunden überreichen. Ich nutzte die Gelegenheit, um auf die Geschichte unseres Grundgesetzes und die Bedeutung der Grundrechte zu verweisen. Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde sagt unser Land „ja“ zu den neuen Bürgern und die Neubürger sagen zu unserer Gesellschaft ebenfalls ganz bewusst: Ja. Am Dienstagnachmittag besuchte ich – gemeinsam mit Herrn Minister Reinhold Jost – unser Upcycling-Center, das bei unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA in Neunkirchen angesiedelt ist. Im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung werden hier aus Altstoffen neue und innovative Gegenstände und Gebrauchsartikel hergestellt. Dieses Projekt ist eine Initiative zur Kreislaufwirt-schaft und Qualifizierung sowie gleichzeitig eine wichtige Integrationsmaßnahme. Ziel ist die Wertschöpfung im Landkreis Neunkirchen zu stärken. Mittlerweile ist so bereits eine Vielzahl von Produkten entstanden. Besonders beliebt sind unsere Paletten-Möbel – aber auch sehr nützliche Gegenstände aus Reststoffen sind in-zwischen sehr gefragt. Ziel für das kommende Jahr soll die Prüfung zur Verstetigung des Projektes sein. Auch soll das Upcycling-Center auf professionellere Füße gestellt werden. Dazu gehört auch, ein Webshop mit Bestellmöglichkeit. Minister Jost zeigte sich sehr beeindruckt von der Produktvielfalt und sagte zu, ebenfalls für unser nach-haltiges Zentrum Werbung zu machen.

 

Am Mittwoch tauschte ich mich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kultur-zentrale (TKN) Christian Rau aus. Auch touristisch war das Jahr 2017 sehr erfolgreich. Die Übernachtungszahlen stiegen an; mit der Eröffnung der neuen Almhütte ist der Erlebnisort Reden beliebter denn je. Ob die Wassergärten, Gondwana oder auch die Ausstellung von proWIN – in 2017 konnten viele Akzente am Erlebnisort gesetzt werden. Sehr gut entwickelt hat sich auch das kulturelle Angebot im Landkreis. Hier leisten die Städte und Gemeinden hervorragende Arbeit. Unser Neunkircher Zoo hat ebenfalls an Attraktivität gewonnen und ist nach wie vor ein Besuchermagnet im Kreis. In diesem Zusammenhang darf auch nicht unser Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen vergessen werden. Unser Zentrum hat sich zu einem Begegnungsort von Alt und Jung entwickelt und überrascht immer wieder mit seiner attraktiven, weitläufigen Gartenanlage. Am Nachmittag traf ich mich dann mit dem Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler Markus Fuchs an der Mühlbachschule in Schiffweiler. Dieser Schulstandort beherbergt sowohl eine Grundschule als auch die Gemeinschaftsschule. Leider war es hier in der Vergangenheit zu größeren Vandalismus-Schäden gekommen. Aus diesem Grund haben wir uns – gemeinsam mit der Gemeinde – entschieden, nach Schulschluss das Schulgelände per Video zu überwachen. Das Ganze wurde selbstverständlich mit den Datenschützern abgestimmt. Wir hoffen, dass künftig die Schäden an der Schule zurückgehen werden.

 

Gestern stand wieder einmal unser Projekt Land(auf)Schwung im Fokus. Gemein-sam mit Prof. Dr. Günter Dörr vom Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH), das Projektträger unserer Vitalregion Neunkirchen ist, ließ ich die bisherige Zusammenarbeit Revue passieren. Mittlerweile wurden im Rahmen der Vitalregion schon zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Unter www.vitalregion-neunkirchen.de finden Sie einen virtuellen Marktplatz für Gesundheitsdienstleistungen im Landkreis Neunkirchen. Sie werden überrascht sein, wie groß das Angebot mittlerweile ist. Ziel ist es, eine bessere Vernetzung im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zu erreichen. Im kommenden Jahr wollen wir überlegen, wie wir auch dieses Projekt weiter verstetigen können. Danach standen etliche hausinterne Termine auf dem Programm. Der kulturelle Abschluss des gestrigen Tages bildete der Besuch der Premiere des Musicals „Die Päpstin“ in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen. Dieses glanzvolle Musical zeigt eindrucksvoll, wie gut sich unsere Musical-Kreisstadt Neunkirchen im musisch-kulturellen Bereich entwickelt hat. Ein Besuch des Musicals lohnt sich garantiert.

 

Heute nutzte ich den Tag, um meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz persönlich Weihnachtswünsche zu übermitteln. Dies ist – angesichts unserer zehn Dienstgebäude keine leichte Aufgabe. Deshalb werde ich meinen Rundgang mit Neujahrswünschen im neuen Jahr fortsetzen. Für unsere Kreisverwaltung war das Jahr 2017 ein sehr arbeitsreiches Jahr, aber gemeinsam haben wir vieles auf den Weg gebracht. Die Vielzahl der Themen habe ich immer wieder in meinem wöchentlichen Blog angesprochen. An dieser Stelle herzlichen Dank allen, die diesen Blog regelmäßig lesen und mir auch ab und zu ein Feedback geben. Ich glaube, ich bin meinem Ziel ein großes Stück nähergekommen, den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis die Arbeit eines Landrates vorzustellen.

 

Wenn dieser Blog erscheint bin ich gerade im Bürgerhaus in Heiligenwald. Zum 10. Mal haben engagierte Gastronomen in Heiligenwald ihre Kinderwunschzettel-Aktion durchgeführt. Hier wurden für bedürftige Kinder viele Geschenke zusammen getragen. Ich freue mich sehr über dieses Engagement. Es ist beispielhaft für eine praktizierte Nächstenliebe im Landkreis Neunkirchen. Solche Aktionen haben übrigens zahlreiche Vereine und Akteure im Landkreis durchgeführt. Diese Mühen werden mit glänzenden Kinderaugen belohnt. Am Heiligabend werde ich dann, wie schon seit Jahren, die Weihnachtsfeier an der ehemaligen Herz-Jesu-Kirche in Neunkirchen besuchen. Diese Feier wird seit vielen Jahren von zahlreichen Helferinnen und Helfern ermöglicht und richtet sich an Menschen, die an diesem Tag nicht alleine sein wollen und auch bedürftig sind. Die Stimmung dieser Feierlichkeit ist immer etwas ganz besonderes und rückt die Botschaft von Weihnachten in den Vordergrund. Ein schönes Zeichen der Menschlichkeit in der heutigen Zeit!

Mit dem Start des Jahres 2018 beginnt mein drittes Amtsjahr. Ich freue mich sehr, an dieser Stelle weiterhin regelmäßig über meine vielfältige und spannende Arbeit zu berichten. Zwischen den Feiertagen werde ich nicht im Landratsamt sein. Mein Stellvertreter, der Erste Kreisbeigeordnete Karlheinz Müller, wird mich vertreten. Übernächste Woche bin ich dann wieder an Bord.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien gemütliche Feiertage, eine gute entspannte Zeit zwischen den Jahren und vor allen Dingen einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2018!

Ihr Sören Meng            


15.12.2017: Auf in die Haushaltswoche

Landrat Sören Meng ehrte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihr Dienstjubiläum und verabschiedete einige in den wohlverdienten Ruhestand
Die Kinder-Klimaschutzkonferenz an der Grundschule Wiebelskirchen wurde ermöglicht durch die Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen

Diese Woche stand ganz im Zeichen unseres Kreishaushaltes, der gestern mit nur einer Gegenstimme beschlossen wurde.

Der Montag begann für mich mit internen Terminabstimmungen, ehe es dann nach Saarbrücken zur Sitzung des Aufsichtsrates der VSE AG ging. Die VSE ist mit ihren Partnern in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Facility Management, kaufmännischer Service sowie Energiedaten- und Zählerdienstleistungen tätig. In der Aufsichtsratssitzung wurden aktuelle Themenfelder behandelt. In Ottweiler angekommen bereitete ich mich auf die Gremiensitzung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen vor. Unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG mbH) agiert sehr erfolgreich und ist wichtiger Dienstleister für die Unternehmen im Landkreis Neunkirchen. Im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung entstand in den Räumlichkeiten der WFG auch das Startup-Center. Hier haben Startup-Unternehmen die Möglichkeit, für ein halbes Jahr kostenfrei die Räumlichkeiten zu nutzen und zugleich auch vom Know-how der WFG zu profitieren. Derzeit stehen Räumlichkeiten frei. Wenn jemand Interesse hat, seinen Unternehmensstart in Neunkirchen – gemeinsam mit der WFG – zu beginnen, sollte  sich möglichst zeitnah mit der WFG in Verbindung setzen (E-Mail: info@wfg-nk.de bzw. telefonisch: 06821 / 8001).

Am Dienstag tauschte ich mich mit Herrn Prof. Dr. Peter Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) aus. Prof. Dr. Heck begleitet unser Land(auf)Schwung-Projekt von Anfang an: seine Entwicklungsagentur ist maßgeblich am Erfolg unseres bis 2019 verlängerten Projektes beteiligt. Unser Gespräch gab mir weitere Impulse für den künftigen Verlauf im Landkreis Neunkirchen. Land(auf)Schwung ist eine Chance für die Region; bereits jetzt konnten wir, dank der Bundesmittel viele innovative Projekte im Landkreis Neunkirchen realisieren. Am Nachmittag stand dann das Pressegespräch zum Haushalt 2018 auf dem Programm. Hier stellte ich - gemeinsam mit unserem Kämmerer Olaf Niesen - die Eckdaten unseres Haushaltes vor. Rund 166 Millionen Euro sind nötig, damit der Landkreis Neunkirchen seine Aufgaben erfüllen kann. Im Rahmen der  Haushaltsplanung hatten bereits im Vorfeld insgesamt sechs Ausschusssitzungen zur Vorberatung des Haushaltes in den Gremien sowie eine intensive Beratung mit den Kreisbürgermeistern und den einzelnen Fraktionen stattgefunden. Dies dient einer inhaltlichen Abstimmung mit allen Beteiligten, soll größtmögliche Transparenz schaffen und der Leistungsfähigkeit der Kommunen Berücksichtigung schenken. Denn obwohl die Bundeskasse prall gefüllt ist, kommt bei den Kommunen und Kreisen wenig an. Die Belastung durch die Kreisumlage für die Kommunen passt hier nicht ins Bild. Insgesamt sind die Kreisfinanzen auch 2018 gekennzeichnet durch die Kosten im Sozialen Bereich. Der Haushalt ist geprägt von unserer sozialen Verantwortung für die Menschen im Landkreis. Die größten Positionen des Haushaltes stellen die Sozialen Hilfen mit 78,93 Millionen Euro sowie die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe mit 50,1 Millionen Euro dar. Zusammenfassend werden damit rund 78 Prozent für Sozialleistungen im Kreisetat aufgewendet. Aber auch die Aufwendungen für Schulen in Trägerschaft des Landkreises betragen 2018 insgesamt rund 16,4  Millionen Euro. Die größten Investitionen werden dem TGBBZ (2,5 Millionen Euro), dem Gymnasium am Krebsberg (475.000 Euro), der Gemeinschaftsschule Illingen (250.000 Euro), dem KBBZ 300.000 Euro), der Förderschule Geistige Entwicklung (250.000 Euro), der Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg (250.000 Euro) sowie dem Umbau zur Förderschule zur Erziehung (2,5 Millionen Euro) zu Gute kommen. Die Aufgabenbereiche sind breit gefächert von Leistungen von sozialen Hilfen, über Investitionen in Schulen, die Finanzierung von Kinderbetreuungsangeboten bis hin zum Angebot von Gesundheitsdiensten – der Kreishaushalt deckt viele Lebensbereiche der Bürger ab. Den Bericht der Saarbrücker Zeitung im Vorfeld der gestrigen Haushaltssitzung finden Sie hier. Am Dienstagnachmittag hatte ich eine sehr schöne Aufgabe. In einer feierlichen Veranstaltung, die musikalisch umrahmt wurde, ehrte ich Kolleginnen und Kollegen, die seit 25 oder bereits seit 40 Jahren in unserer Kreisverwaltung arbeiten. Auch die Ruheständler verabschiedete ich. Anschließend wurde manche Anekdote aus den langen Jahren ihrer Berufstätigkeit bei der Kreisverwaltung zum Besten gegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung stellen Tag für Tag sicher, dass wir die vielfältigen Dienstleistungsaufgaben stemmen können. Die Landkreisverwaltung hat eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen „von der Wiege bis zur Bahre“ und kann man sich daher auf unser Team verlassen.

 

Am Mittwoch tagte dann das Team der Führungskräfte im Landkreis Neunkirchen. Diese Sitzung nahm ich zum Anlass, das fast vergangene Jahr Revue passieren zu lassen um gemeinsam die Herausforderungen des kommenden Jahres zu besprechen. Einiges konnten wir bereits schon in diesem Jahr umsetzen; u. a. konnten wir unsere Öffnungszeiten bürgerfreundlicher gestalten. Diese Öffnungszeiten sind mittlerweile bei den Bürgerinnen und Bürgern – aber auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etabliert. Wichtiges Thema der Zukunft wird die sogenannte elektronische Akte sein. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen fragen wegen einem Heimarbeitsplatz an. Auch ist das papierlose Büro längst keine Utopie mehr. Um hier allen Anforderungen – auch der der Bürgerinnen und Bürger – gerecht zu werden, macht es Sinn, sich auf den Weg zur elektronischen Akte zu begeben. Allerdings wird dies ein längerer Prozess werden, der in Gänze sehr komplex ist. Bereits in diesem Jahr hat sich hier eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, die dieses Thema aktiv begleiten will. Ich bin zuversichtlich, dass wir in 2018 hier ein großes Stück weiterkommen.  Am Mittwochnachmittag tagte dann das Entscheidungsgremium unseres Projektes Land(auf)Schwung. In diesem Gremium wurden bestimmte Projekte verlängert und neue Maßnahmen positiv beschieden. Ich kann Ihnen jetzt schon versichern, dass ich auch 2018 häufig über dieses erfolgreiche Bundesprojekt im Landkreis Neunkirchen berichten werde.

 

Gestern besuchte ich die Kinder-Klimaschutzkonferenz in der Grundschule Wiebelskirchen. Insgesamt sechs Grundschulen werden dank der Mittel aus der Bürgerstiftung des Landkreises Neunkirchen durch das IfaS  eine Kinder-Klimaschutzkonferenz durchführen können. Neben der Stiftung unterstützt auch saar.is als weiterer Partner diese sinnvolle Konferenz. Hier geht es um Nachhaltigkeit und praktische Tipps, wie auch junge Menschen mit ihrem Lebensraum besser umgehen können. Ich würde mir wünschen, dass es uns gelänge, diese Themen bereits in den Grundschulen dauerhaft zu verankern. Als Stiftungsvorsitzender der Bürgerstiftung ist es mir auch an dieser Stelle ein Anliegen, allen zu danken, die mit ihren Geldern dafür sorgen, dass die Stiftung solche nachhaltigen Projekte ermöglichen kann. Apropos Stiftung: gestern Morgen fand in der Sparkasse Neunkirchen die Kuratoriumssitzung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Neunkirchen statt. Die Sparkasse Neunkirchen betreut zahlreiche Stiftungen und sorgt dafür, dass auch künftig Stiftungsgelder gut und gewinnbringend angelegt sind. Dies ist in Zeiten der Niedrigzinsphase sicherlich keine leichte Aufgabe. Als Mitglied des Kuratoriums erfuhr ich sehr viel Interessantes. Das Stiftungsvermögen soll immer sehr konservativ angelegt werden mit dem Ziel, durch Investitionen verschiedener Klassen regelmäßige Erträge zur Erfüllung der Stiftungszwecke zu erwirtschaften. Im Vordergrund steht jedoch die Sicherung des langfristigen Kapitalerhalts. Hier arbeitet die Sparkasse eng mit der Deutschen Stiftungstreuhand zusammen, deren Vertreter auch in unserer Sitzung zugegen war. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler, um sich mit dem Haushalt 2018 abschließend zu befassen. Auch dieses Jahr hat unser Kreistag den kommenden Haushalt mit großer Mehrheit beschlossen. Dieses schöne Zeichen kurz vor Weihnachten ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit unserer Kreisverwaltung. Der Haushalt 2018 zeigt eindrucksvoll, welche Aufgaben unser Kreis hat, um den Herausforderungen und Bedürfnissen unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Er ist wie ich finde auf der Höhe der Zeit, zeigt aber auch Handlungsbedarfe auf! Er ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft – hier werden auch Herausforderungen der Zukunft deutlich. Mit der gestrigen Beschlussfassung über den Haushalt 2018 können wir bereits zum zweiten Mal in meiner Amtszeit - den Kreishaushalt  im Vorjahr auf den Weg bringen, damit auch die Städte und Gemeinden für ihre Haushalte Planungssicherheit haben. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer Kreisabteilung Finanzen, Beteiligungen und ÖPNV – an der Spitze mit Olaf Niesen – aber auch allen anderen Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung, die gemeinsam und mit großer Akribie, dieses Zahlenwerk erarbeitet haben. Mein Dank gilt auch den Mitgliedern des Kreistages, die sich aktiv in die Haushaltsberatungen eingebracht haben und für gute Zusammenarbeit in diesem Jahr gesorgt haben. Gemeinsam konnten wir unseren Landkreis im Rahmen unserer Aufgaben gestalten. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, sei es bei unserer Kernkompetenz der sozialen Verantwortung, als Schulträger, als wachsende Tourismusregion Neunkirchen – das Jahr 2017 kann eine gute Bilanz vorweisen.

 

Heute besuchte ich dann die Johanneskirche in Saarbrücken. Der langjährige Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Wolfgang Biehl,  mit dem der Landkreis Neunkirchen seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet, geht in den wohlverdienten Ruhestand. Ich kenne Herrn Biehl noch aus meiner Neunkircher Zeit als Sozialdezernent und als Mitglied des Stadtrates. Herr Biehl ist ein Mensch, der sich aktiv für die Menschen im Saarland eingesetzt hat. Seine Stimme hatte Gewicht.  Heute Nachmittag war ich dann beim Geburtstagsempfang des DGB-Vorsitzenden Eugen Roth, mit dem ich auch schon viele Jahre eng verbunden bin, zu Gast. Der Empfang fand im geschichtsträchtigen Rechtsschutzsaal Bildstock statt. Wenn dieser Blog jetzt erscheint, werde ich mich auf dem Weihnachtsmarkt in Neunkirchen befinden. Auf diesem gemütlichen Weihnachtsmarkt wird der Landkreis – wie bereits im vergangenen Jahr – mit einem Fairtrade-Stand vertreten sein und Werbung für unseren Fairtrade-Kreis machen. Erstmals unterstützen uns neben der Fairtrade-Initiative Saarbrücken auch Eltern und Schüler der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen. Wenn Sie also mehr über fair gehandelte Lebensmittel erfahren wollen, dann besuchen Sie uns auf dem Weihnachtsmarkt, es lohnt sich garantiert.


Morgen werde ich dann die Weihnachtsfeier der Behindertensportgruppe Ottweiler besuchen. Diese Behindertensportgruppe hat in den vielen Jahren ihres Bestehens schon viel für die Menschen erreicht. Hier geht es darum, eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen; Hilfe zur Selbsthilfe wird hier gelebt.

Ich wünsche Ihnen einen schönen 3. Advent.

Ihr

Sören Meng


08.12.2017: Terminreiche Zeiten im Advent

Nach über 30 Jahren präsentiert der Landkreis mit Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen wieder ein Heimatbuch -"Das Landkreis-Neunkirchen-Buch". Im Rahmen der offziellen Vorstellung sprach Landrat Sören Meng alle Autoren, Mitwirkenden und Unterstützern seinen Dank aus.
Sitzung der Fairtrade-Steuerungsgruppe
Landrat Meng zu Besuch beim Mehrgenerationencafé in der Humes

Der erste Arbeitstag der Woche stand ganz im Zeichen unseres Kreishaushaltes. Gemeinsam mit unseren Kreiskämmerer Olaf Niesen stellte ich dem Oberbürgermeister, der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern des Kreises unseren Haushaltsentwurf 2018 vor. Dieser Entwurf wurde bereits im Vorfeld der Besprechung durch unseren Kreiskämmerer den Kämmerern der Kommunen vorgestellt. Es war ein sehr konstruktiver Austausch, bei dem wieder klar wurde, dass sich die Finanzierung der Landkreise längst in Schieflage befindet. Ich habe an dieser Stelle schon häufig darauf hingewiesen, dass unsere Kommunen kaum mehr finanzielle Handlungsspielräume haben. Da ist es verständlich, dass sie durch die Kreisumlage besonders belastet werden. Auch diskutierten wir über eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit. Bereits jetzt sind wir hier mit unseren Kommunen in einigen Bereichen in einem Boot. Leider wird die Kreisumlage – im Vergleich zum vergangenen Jahr – steigen, was u. a. durch die gestiegenen Sozialkosten bedingt ist. Am Montagnachmittag ehrte ich eine Kollegin, die ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. Danach tagte dann der Ausschuss für Natur und Umwelt, der ebenfalls seine Planungen für das kommende Haushaltsjahr vorstellte.  Als Träger von 20 Schulen und den damit verbundenen Außenanlagen sowie mit dem Freizeitzentrum Finkenrech ist natürlich auch im Umwelt- und Gärtnerbereich viel zu tun. Der Abend stand dann im Zeichen des neuen Landkreisbuches. Nach nur einjähriger Tätigkeit unseres Redaktionsteams konnten wir das 288 Seiten umfassende Werk vorstellen. Hier danke ich herzlich dem Verleger Thomas Störmer, dem ehrenamtlich arbeitenden Redaktionsteam und insbesondere unserer Sparkasse Neunkirchen, ohne die dieses große Buchprojekt finanziell nicht zu stemmen gewesen wäre. Lassen Sie mich – um etwas Neugierde aufkommen zu lassen – einige Fragen stellen, die durch den Kauf des Buches beantwortet werden können. Apropos Kauf: Unserer Kreisbuch kann für 25 Euro im Landratsamt Ottweiler, bei der TKN, in den zahlreichen Buchhandlungen im Kreis und in allen Geschäftsstellen unserer Sparkasse Neunkirchen käuflich erworben werden. Denken Sie daran, dies wäre sicherlich auch ein schönes Weihnachtsgeschenk im Zeichen unserer Kreisgeschichte. Was hat die italienische Rockröhre Gianna Nannini mit dem Neunkircher Eisenwerk zu tun? Warum wurden in der Ottweiler Blies Autos versenkt und diese Tat noch öffentlich gewürdigt? Wie kamen die Werke von Jean Lurçat nach Eppelborn? Was hatte es mit der Formel  NK =  NE auf sich? Wie entstand in Ottweiler die Ringbebauung? Gibt es wilde Weiden in Illingen? Was haben die Straßenbauer des römischen Reiches mit Merchweiler und Wemmetsweiler zu tun? Wieviel Kilometer Wanderwege gibt es rund um Itzenplitz bei Schiffweiler? Mit welcher Gemeinde sind Begriffe wie Boney M, CFK, SVE und WZB verbunden? Wann wurde der Grundstein für unseren Landkreis gelegt? Warum liegt ein Erinnerungsort des Saarlandes im Landkreis Neunkirchen? Welcher Maler portraitierte unsere Region wie kein anderer? Wie wird der Landkreis Tourismusstandort? Wie entwickelte sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Landkreis Neunkirchen seit 1980? Warum legte der berühmte Filmproduzent Prof. Dr. Günter Rohrbach  (der aus Neunkirchen stammte)  seinen saarländischen Dialekt ab? Was hat es mit der Jagd auf Porzellan auf sich? Wo gab es den Honny-Cocktail beim Besuch von Erich Honecker 1987 zu genießen? Welche Rolle spielte die Reformation im heutigen Landkreis Neunkirchen? Wie war die Kreisleitung der NSDAP in Neunkirchen organisiert? Welche Kriegserlebnisse schilderte der Wellesweiler Bürger Anton Schmidt? Wie beeinflusste die geografische Lage von Spiesen den Alltag der Menschen? Was hatte der Pfarrer Johann Anton Hansen mit unserer Sparkasse Neunkirchen zu tun? Wie hängt das Engagement der Sparkasse mit der Entwicklung unserer Region zusammen? Welche Rolle im Landkreis Neunkirchen spielte der Kreisbaumeister Dr. Ing. Otto Eberbach? Warum wollte die Stadt Neunkirchen während der Völkerbundzeit kreisfrei werden? Wie lange schon können sich die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neunkirchen auf das DRK verlassen? Welche Museen gibt es im Kreis? Welches Museum ist buchstäblich aus der Zeit gefallen? Diese und Tausende anderer Fragen ergründet unser neues Kreisbuch. Die Autoren haben akribisch recherchiert und längst Vergessenes wieder ans Tageslicht gefördert. Mein Dank gilt an jenen, die unterschiedlichste Beträge eingereicht haben. Das Verfassen solcher Texte erfordert mühsame Recherchen, viel Zeit und Fleiß. Diese Arbeit die seit vielen Jahren bereits in vielen Heimatkundevereinen im Landkreis betrieben wird, ist unersetzlich. Die Leidenschaft für unsere Identität, für unsere Heimat, für unsere Region und das Gespür damit umzugehen, das Vergangene für künftige Generationen zu bewahren, damit erschaffen sie etwas Wertvolles für nachfolgende Generationen. Rund 50 Autoren, Mitwirkenden und Unterstützer haben dazu beigetragen, dass wir nach vielen Jahren wieder ein Heimatbuch über den Landkreis Neunkirchen in den Händen halten können.

Am Dienstag standen verwaltungsinterne Termine und Rücksprachen auf dem Programm, ehe es dann am Nachmittag um den fairen Handel im Landkreis Neunkirchen ging. Wir wollen Fairtrade-Kreis werden und sind unserem Ansinnen ein großes Stück weitergekommen. Wir haben zahlreiche Unterstützer an unserer Seite, auch zwei Schulen sind mit viel Leidenschaft dabei.  Ich hoffe, es wird uns gelingen, im kommenden Jahr ausgezeichnet zu werden. Hierfür gibt es natürlich bestimmte Voraussetzungen. Einige haben wir bereits erfüllt, so haben wir innerhalb der Verwaltung einiges auf fairgehandelte Produkte umgestellt und auch unsere konstituierte Steuerungsgruppe hat verschiedene Aktionen durchgeführt. So werden wir auch auf dem Neunkircher Weihnachtsmarkt kommende Woche wieder mit einem Stand vertreten sein. In einem nächsten Schritt brauchen wir nun die Unterstützung von Gastronomen. Denn um Fairtrade-Landkreis zu werden, müssen zwölf Gastronomiebetriebe im Landkreis fairgehandelte Produkte anbieten. Bereits jetzt, möchte ich Sie ermutigen, sich bei uns zu melden, sollten Sie Interesse oder vielleicht bereits fairgehandelte Produkte in Ihrem Angebot haben. Wir freuen uns über jeden Unterstützer. Einfach melden an fairtrade@landkreis-neunkirchen.de

 

Am Mittwoch besuchte ich in ungewohnter Mission das Mehrgenerationen-Café in Humes. Über 50 Menschen treffen sich hier regelmäßig, um miteinander zu reden und gemütliche Stunden zu verbringen. Solche Treffs sind wichtig, gerade im Hinblick auf die leider zunehmende Vereinsamung im Alter. Da ist es gut, rechtzeitig Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu bilden. Vielen Dank an dieser Stelle an Steffi Bastuck, Hilde Wagner und Ingrid Naumann. Sie engagieren sich - wie viele andere Menschen - unermüdlich ehrenamtlich und leisten damit Großartiges. Dieses Engagement bereichert unsere Gesellschaft- Danke!  Danach fand unser verwaltungsinternes Jour fixe statt, bevor ich im Neunkircher Rathaus an einer Gesprächsrunde „Bildung gegen Armut“ teilnahm. Hier war ich als Vertreter des Landkreises, als Träger der Jugendhilfe, aber auch als Schulträger gefragt. Nur wenn Kommunen, der Landkreis und alle in der Gesellschaft Tätigen zusammenarbeiten, können wir aktiv etwas gegen die zunehmende Armut, gerade von jungen Menschen, tun. Von Neunkirchen ging es nach St. Wendel, wo die Beiratssitzung der Marienhauskliniken stattfand. In diesem Gremium ist der Landkreis Neunkirchen seit der Übernahme des Kreiskrankenhauses durch die Marienhaus GmbH in Person des Landrates vertreten. Hier erfuhr ich viele interessante Details rund um die medizinische Versorgung im Landkreis Neunkirchen. Die Marienhausklinik ist mit zwei Krankenhäusern in Ottweiler und Neunkirchen-Kohlhof wichtiger Krankenhausträger in unserem Landkreis.

Gestern Morgen ging es in einer Besprechung um die Sicherheit in unseren Dienstgebäuden, an der auch ein Vertreter der Polizei teilnahm. Leider kam es im vergangenen Jahr zu Übergriffen gegenüber Mitarbeitern. Seit dieser Zeit haben wir einiges in unseren Dienstgebäuden für die Sicherheit unserer Beschäftigten getan. In dieser Gesprächsrunde ging es um ein erstes Fazit und um die Besprechung weiterer Maßnahmen, die auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern sollen. Danach überreichte ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beamtenrechtliche Urkunden. Eine Beamtin wurde befördert, drei Mit-arbeiter wurden in das Beamtenverhältnis übernommen. Gestern Nachmittag war ich dann in der Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte zu Gast. In diesem Termin ging es um die künftige Schulentwicklung und um ein zu erstellendes Raumkonzept. Ziel ist es, diese Schule nach vorne zu entwickeln und bauliche Rahmenbedingungen – die wir als Träger zu verantworten haben – zu verbessern. Die Entwicklung dieser Innenstadtschule ist wichtig für die Region. Hier haben wir auch das Bildungsministerium an unserer Seite. Im Anschluss tagte dann der Kreisausschuss, der sich im öffentlichen Teil mit sozialen Themen beschäftigte. So ging es um die Weitergewährung eines Zuschusses für das Familien- und Nachbarschaftszentrum Neunkirchen, das auch als Mehrgenerationenhaus wichtige Arbeit leistet. Auch unterstützt der Landkreis weiterhin die GSE des Arbeiter-Samariter-Bundes bei der Weiterführung des Projektes „Beschäftigung und Berufsförderung – Betrieb einer Möbelbörse in Heiligenwald“. Darüber hinaus wurde ein Zuschuss zur Fortführung des Sprachunterrichtes für Jugendliche mit Migrationshintergrund gewährt. Auch fördern wir ein Projekt der ASB, das sich an Frauen in Illingen richtet. Im nichtöffentlichen Teil ging es um die Haushaltsvorberatung. Die abschließende Haushaltssitzung findet in der kommenden Woche statt.


Der heutige Tag stand im Zeichen des Landkreistages. Hier galt es, eine sehr umfangreiche Tagesordnung der anberaumten Vorstandssitzung zu bestreiten. Der Nachmittag gehörte dann internen Terminen.

Morgen werde ich vorweihnachtliche Veranstaltungen in Fürth und Hierscheid besuchen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen schönen 2. Advent

Ihr Sören Meng


01.12.2017: Auf in die Adventszeit!

Pressekonferenz zur Förderung des zweiten Arbeitsmarktes
Der Tannenbaum im Landratsamt wurde durch Schülerinnen der Eric-Carle-Schule geschmückt
Die Verdienstmedaille des Landkreises Neunkirchen
Heute vor 20 Jahren startete der Berufsalltag von Landrat Sören Meng beim Landkreis Neunkirchen - hier ein Foto aus den Anfangszeiten

Diese Arbeitswoche begann für mich im Kreis Schleswig-Flensburg. Hier fand die Sitzung des Verfassungs- und Europa-Ausschusses des Deutschen Landkreistages statt, an der ich als Vertreter des saarländischen Landkreistages teilgenommen habe. An zwei Tagen wurden umfangreiche Punkte bearbeitet. So ging es u. a. um das Asyl- und Ausländerrecht, E-Government, Digitalisierung und weitere Themen rund um die vielfältigen Aufgaben unserer Landkreise. Gastgebender Landrat war Herr Dr. Buschmann, der uns natürlich auch seinen Kreis näher brachte. Der Land-kreis zählt mit seinen 271 km² zu einem der größten Kreise in Schleswig-Holstein und auch zu einem der größten bundesweit. Sein Gebiet umfasst vier Städte und 25 ländliche Gemeinden. Beeindruckend war für mich der Besuch des renommierten Landesmuseums auf Schloss Gottorf.

Am Mittwochmorgen begrüßte ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zum internen CardioDay, den wir für unsere Beschäftigten anbieten. Hier geht es darum, rund um das Thema Herzgesundheit zu informieren. Vor wenigen Wochen fand die Auftaktveranstaltung des öffentlichen CardioDays in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt; am 14. Dezember wird ein weiterer CardioDay in Eppelborn folgen. Weiter ging es mit den Gremiensitzungen unserer Wasserversorgung, die dieses Mal im Rathaus der Gemeinde Marpingen stattfand. Auch hier galt es eine umfassende Tagesordnung abzuarbeiten. Diesem Sitzungsmarathon schloss sich eine Pressekonferenz zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Landkreises Neunkirchen an. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland, Herrn Haßdenteufel, der Geschäftsführerin des Jobcenter Neunkirchen, Katja Sauerbrey, der Sozialdezernentin Birgit Mohns Welsch und Vertretern der Projektträger stellten wir das umfangreiche Maßnahmenpaket vor. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um die dauerhafte Förderung des zweiten Arbeitsmarktes zu fordern. Denn es ist unsere sozialpolitische Verantwortung, dass auch Arbeitsmarktferne eine Chance bekommen. Für diese Menschen ist es mehr als eine Beschäftigung. Im Landkreis Neunkirchen gibt es ein breites Angebot an Beschäftigungsmaßnahmen, die durch verschiedene Träger realisiert werden. Mit den 475 geförderten Plätzen ist der Landkreis Neunkirchen der aktivste Kreis im Saarland und Rheinland-Pfalz, was die Förderung des zweiten Arbeitsmarktes angeht. Der Landkreis Neunkirchen und die Bundesagentur für Arbeit unterstützen die Förderung von Beschäftigungsmaßnahmen und geben damit Langzeitarbeitslosen eine Perspektive. In diesem Jahr haben der Landkreis (1 Millionen Euro) und das Jobcenter (3,62 Millionen Euro) im Rahmen einer Co-Finanzierung insgesamt 475 Arbeitsmaßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt gefördert. Die Einsatzfelder bei der AQA mbH, dem Diakonischen Werk, dem Familie- und Nachbarschaftszentrum, der GSE des ASB und der Neuen Arbeit Saar gGmbH sind breit gefächert. Die unterschiedlichen Maßnahmen betreffen viele Lebensbereiche, sei es Mobilität, Versorgung, Betreuung und Landschaftspflege. Hier ist ein engmaschiges Netz entstanden, das Menschen begleitet und stabilisieren kann. Gemeinsam mit der Arbeitsverwaltung, unterschiedlichen Trägern und unserer eigenen Beschäftigungsgesellschaft AQA gestalten wir den sozialen Arbeitsmarkt. Danach tagte dann der Schul- und Bauausschuss im Landkreis Neunkirchen. Hier ging es um die Haushaltsvorberatung. In 2018 sind umfangreiche Investitionen zu Bauunterhaltungsmaßnahmen in unseren Schulen geplant. Bei  20 kreiseigenen Schulen gibt es immer wieder neue Bedarfe und Sanierungsmaßnahmen.

 

Gestern Morgen tagte dann die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland, dessen Verbandsvorsteher ich bin. Schwerpunkte des öffentlichen Teils waren die Entwicklung der Regio-Buslinien, Neuvergaben und Beauftragungen sowie der Jahresabschluss des Verbandes für das Jahr 2015. Natürlich standen auch zahlreiche zukunftsorientierte Themen auf der Agenda, wie zum Beispiel die Verabschiedung des ZPS-Wirtschaftsplanes für das Jahr 2018. Nach einigen internen Terminen ging es dann am Nachmittag zur Sitzung des Verbandsausschusses der Saarländischen Verwaltungsschule. Hier nahm ich in Vertretung meiner Landratskollegin Daniela Schlegel-Friedrich teil. Dieser Verbandsausschuss behandelt das Aufgabenfeld unserer Saarländischen Verwaltungsschule und auch hier ging es um Planungen für das kommende Jahr. An dieser Stelle ist es mir wichtig, auf die Bedeutung unserer Saarländischen Verwaltungsschule hinzuweisen. Durch die zahlreichen Fortbildungsangebote gelingt es uns, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal auszubilden und auf die unterschiedlichsten Aufgaben der Verwaltungen gut vorzubereiten. Dies geschieht durch Lehrerinnen und Lehrer sowie durch Dozentinnen und Dozenten im Haupt- als auch im Nebenamt; herzlichen Dank für dieses Engagement. Der Abschluss des gestrigen Tages bildete die Kreisausschusssitzung, in der es um die Vorberatung des Kreishaushaltes 2018 ging.

 

Heute Morgen händigte ich einer Mitarbeiterin, die bereits 40 Jahre bei der Kreisverwaltung arbeitet, ihre Jubiläumsurkunde aus. Im Anschluss fand das sogenannte Vierteljahresgespräch mit den Mitgliedern unseres Personalrates statt, in dem es um vielerlei Themen rund um unsere Kreisverwaltung ging. Ich begrüßte heute Vormittag auch Schülerinnen der Eric-Carle-Schule, die gemeinsam mit ihren Betreuerinnen gekommen waren, um unseren Tannenbaum im Landratsamt zu schmücken. Es war schön mit wieviel Freude die Kinder der Eric-Carle-Schule der Lebenshilfe den Baum schmückten. Am Mittag standen dann verwaltungsinterne Gespräche an, bevor ich nach Neunkirchen zur Sitzung des Verwaltungsrates der Sparkasse Neunkirchen fuhr. Wenn dieser Blog erscheint, wird diese Sitzung voraussichtlich noch andauern.

 

Am kommenden Sonntag habe ich die große Freude, an drei Persönlichkeiten unseres Landkreises die Verdienstmedaille zu überreichen. Dies tue ich zum ersten Mal in meiner Amtszeit. Ich freue mich sehr, drei bildende Künstler – Seiji Kimoto, Willi A. Kurz und Ferdinand Selgrad – mit dieser Medaille auszuzeichnen. Diese Medaille ist gleichzeitig ein Ausdruck der Wertschätzung unseres Kreises für die Lebensleistung dieser drei Persönlichkeiten. Mit ihren Arbeiten waren und sind sie auch immer künstlerische Botschafter unserer Region und auch weit darüber hinaus.

Ein persönlicher Hinweis zum Schluss: Heute vor genau 20 Jahren lernte ich zum ersten Mal unsere Kreisverwaltung kennen. Beim Amt für Öffentlichkeitsarbeit, damals unter der Leitung der unvergessenen Vroni Leist und unter Landrat Dr. Hinsberger trat ich meinen Dienst an. Hätte mir damals jemand prophezeit, dass ich zwei Jahrzehnte später Leiter dieser Verwaltung sein würde, ich hätte ungläubig den Kopf geschüttelt…  (Deshalb habe ich ein Foto aus dieser Zeit beigefügt, natürlich mit der damals so trendigen Fönfrisur ;-))

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und einen stimmungsvollen 1. Advent

Ihr

Sören Meng

 

 


24.11.2017: Der Kreishaushalt lässt grüßen

Mitgliederversammlung des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen
Eröffnung der Wanderausstellung "Vielfalt (er)leben"
Landrat Sören Meng mit der Mannschaft des Landkreises Neunkirchen bei dem Fußballturnier der Kreise in Saarlouis

 

 

Los ging meine Arbeitswoche – wie gewohnt – mit internen Abstimmungen und dem Jour fixe mit verschiedenen Abteilungsleitern der Kreisverwaltung. Im Anschluss stand ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf dem Programm, in dem wir die kommende Gremiensitzung der WFG vorbereiteten. Am Nachmittag fand dann die Sitzung des Werksausschusses des Eigenbetriebs Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen (TKN) statt. Diese Sitzung nahm der Werkleiter Christian Rau zum Anlass, um über das erfolgreiche touristische Jahr 2017 zu sprechen. Sehr erfreulich sind die steigenden Übernachtungszahlen – aber auch die kulturellen Leuchttürme im Kreis haben sich gut entwickelt. Sei es der Neunkircher Zoo, das Freizeitzentrum Finkenrech und natürlich die Bergmanns-Alm am Erlebnisort Reden. Unsere Tourismus- und Kulturzentrale fördert gemeinsam mit den Städten und Gemeinden den Tourismus im Landkreis und ist auch auf Saarlandebene unterwegs. Längst ist hier die Zeit des sogenannten Kirchturmdenkens verschwunden; hier geht es darum, den Tourismusstandort Saarland zu vermarkten. Hier bin ich als Landrat auch ein wenig stolz darauf, dass wir in unserem Landkreis viele attraktive Orte vorweisen können und hierzu gehören natürlich auch zahlreiche gastronomische Betriebe.

Am Dienstag bereitete ich – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar GmbH, Stefan Kunz, die anstehenden Gremiensitzungen vor. Nach weiteren internen Terminen ging es am Nachmittag um die Weiterentwicklung unseres Projektes Land(auf)Schwung. Dieses Mal war unser Upcycling- Zentrum Schwerpunktthema. Die Produkte werden von unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) produziert und werden sehr gut angenommen. (Nach Projektende ist es unser Ziel ein solches Upcycling-Zentrum weiterhin betreiben zu können). Hier geht es auch darum, welche Produkte zukunftsfähig sind und eine Chance auf eine gute Vermarktung haben. Übrigens fand an diesem Tag ein „Tag der offenen Tür“ in unserem Showroom statt. Der Showroom ist immer dienstags zwischen13 und 17 Uhr für Interessierte geöffnet - nähere Infos finden Sie hier (http://www.upcycling-saar.de/) Am Abend war ich dann in Illingen am Illtal-Gymnasium zu Gast, wo die XL. Impression Musicale stattfand. Noch bis Sonntag ist die Impression Musicale ein Kultur-highlight in unserem Kreis. Die Impression hat es in 40 Jahren immer verstanden, Kultur zu fördern und gleichzeitig Menschen in der sogenannten dritten Welt zu unterstützen. Dieses nachhaltige Handeln trägt seit Jahrzehnten Früchte. Der Geist der Palcaner erfasst die Schülerinnen und Schüler des Illtal-Gymnasiums immer wieder aufs Neue und prägt sie sicherlich für ein ganzes Leben. Besser kann man wohl Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe nicht transportieren. In einer Rede hat unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Satz hervorgebracht „Verstehen und verstanden werden, das ist Heimat. Heimat ist dort, wo ich mich auskenne, wo ich Orientierung habe und mich auf mein eigenes Urteil verlassen kann. Heimat weist in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit, Heimat ist der Ort, an dem das „Wir“ Bedeutung bekommt.“  Solch ein Ort ist sicherlich auch das Illtal-Gymnasium. Das Wir bekommt durch die Impression Musicale eine ganz besondere Bedeutung.

 

Der Mittwochmorgen stand dann im Zeichen des öffentlichen Personennahverkehrs. Als Verbandsvorsteher leite ich die Sitzungen der Verbandsversammlung des ZPS (Zweckverband Personennahverkehr Saarland). Hierzu tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der Gesellschaft aus und bereitete die anstehende Sitzung vor. Danach bestimmten interne Termine meinen Tagesablauf. Am Abend leitete ich dann die Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, die sich mit den Hauszahlen 2018 beschäftigte. Die Sitzung ist gleichzeitig eine der Grundlagen für die anstehenden Haushaltsberatungen, die Mitte Dezember mit der Beschlussfassung über den Haushalt 2018 ihren Abschluss finden wird. Im Anschluss fand dann die Mitgliederversammlung des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen statt. Hier wurde ich als Vorsitzender wiedergewählt. Unser Demenzverein hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Ich bin seit der Gründung aktives Mitglied und konnte erleben, wie sehr sich Strukturen für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und ihre Angehörigen verbessert haben. Ziel unseres Vereines ist es, diese Strukturen weiter auszubauen und eine stärkere Vernetzung innerhalb unseres Kreises durchzuführen. Sehr gut angenommen wird ein Leitfaden für pflegende Angehörige, der biografische Informationen zum Umgang der mit an Demenz erkrankten Menschen enthält. Dieser Leitfaden wurde von Martina Maas und Thomas Hans erarbeitet und von unserem Demenzverein herausgegeben. Er findet großen Absatz und kann auch im Internet heruntergeladen werden (https://www.landkreis-neunkirchen.de/index.php?id=3075&txtvers=0). Ich freue mich sehr, mit einem Vorstand aus neuen und bewährten Mitgliedern diese erfolgreiche Arbeit weiterführen zu können. Neu im Vorstand ist Prof. Dr. med. Ingo Bernd Vernaleken, der Chefarzt des Fliedner-Krankenhauses Neunkirchen. Er wird inhaltlich die Arbeit des Vereines als stellvertretender Vorsitzender begleiten. Diese wichtige Funktion hatte der Chefarzt Dr. med. Klaus Herz aus Illingen inne, der in diesem Jahr plötzlich und unerwartet verstarb. Dr. Herz hat sich sehr für die Arbeit unseres Vereines stark gemacht und damit Menschen intensiv unterstützt.

Gestern tauschte ich mich mit dem Verbandsvorsteher des Zweckverbandes LIK.Nord (Landschaft Industriekultur Nord) Bürgermeister Patrick Weydmann und dem Geschäftsführer Ulrich Heintz aus. Im mittleren Saarland hat sich nach Ende der Steinkohleförderung eine Bergbaufolgelandschaft aus vielfältigen Lebensräumen entwickelt. Die ehemals bergbau- und industriegenutzten Flächen sollen durch das Bundesprojekt LIK.Nord weiterentwickelt werden. Patrick Weydmann und Ulrich Heintz informierten mich über den Stand aktueller Projekte. Das Gesamtprojekt hat eine Laufzeit von 12 Jahren und ein Finanzvolumen von 12,8 Mio. Euro, die in den Landkreis Neunkirchen und in den Regionalverband Saarbrücken fließen. Sichtbare Zeichen dieses Projektes sind beispielsweise Maßnahmen in Heinitz, wo der Zwölf-Weiher-Rundwanderweg auch mit diesen Mitteln deutlich attraktiver gestaltet werden konnte. Danach stand ein hausinterner Termin auf dem Programm. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich schon seit über einem Jahr mit der elektronischen Vergabeplattform. Jetzt ist es soweit und wir können in absehbarer Zeit mit diesem Projekt an den Start gehen. In erster Linie im Baubereich, aber auch in anderen Verwaltungsfeldern können wir so öffentliche Vergaben besser händeln. Hierzu sind wir auch verpflichtet, da es hier im kommenden Jahr gesetzliche Vorgaben geben wird. Am Nachmittag tagte dann der Kreisjugendhilfeausschuss, der sich in erster Linie mit dem Haushaltsentwurf 2018 befasste.

 

Heute Morgen eröffnete ich in unserem Dienstgebäude in Neunkirchen eine Ausstellung, die sich mit der Vielfalt in unserer Gesellschaft beschäftigt. Die Wanderausstellung  „Vielfalt (er)leben“ der Gleichstellungsstelle des Landkreises Neunkirchen setzt ein Zeichen, dass in unserem Landkreis niemand benachteiligt oder diskriminiert wird, denn wir sind ein Landkreis der Vielfalt. Menschen haben unterschiedliche Chancen und Möglichkeiten. Manche haben leichten Zugang zu Ressourcen, wie beispielsweise Bildung, Wohnung oder Gesundheitsförderung. Anderen wird dieser Zugang durch Benachteiligungen erschwert. Wir möchten eine Gesellschaft, die allen die Möglichkeit zur Teilhabe bietet. Dazu gehört respektvoller Umgang ohne Diskriminierung – dies ist auch die Botschaft der Wanderausstellung. Zur Eröffnung sprach Michael Müller, Wissenschaftler des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Manfred Klasen, Geschäftsführer der SAK – Saarländische Armutskonferenz stellte den Film „Leben trotz Armut“ vor. Die Ausstellung im Landratsamt Neunkirchen kann morgen von 10 – 16 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Heute Mittag besuchte ich das Fußballturnier der Landkreise, das dieses Mal in Saarlouis stattfand.

Morgen Mittag werde ich in Eppelborn zu Gast sein, wo im ehemaligen Landheim Eppelborn-Wiesbach eine besondere Veranstaltung – die durch unser Projekt Land(auf)Schwung gefördert wird – stattfindet. Junge Fotografen haben hier die Möglichkeit, die einzigartige Kulisse des leerstehenden Landheimes zu bannen und fotografisch festzuhalten, ehe das Gebäude saniert und neu genutzt wird. Morgen Abend wird mir eine besondere Ehre zu teil. Der Ottweiler Karnevalsverein Bürgergarde wird mir den närrischen Till übereichen. Damit soll mein närrisches Engagement gewürdigt werden. Ich freu mich sehr über diese Auszeichnung, da ich mich gerne für unser Kulturgut Karneval einsetze. Gleichzeitig gibt es mir die Gelegenheit auch wieder in die „närrische Bütt“ zu steigen und einige karnevalistische Einwürfe zu präsentieren.

Am Montag und Dienstag werde ich außerhalb unseres Landkreises sein, da ich an der Sitzung des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages, der dieses Mal in Schleswig stattfindet, teilnehmen werde.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Sören Meng

 

 


17.11.2017: Woche im Zeichen des Alex-Deutsch-Preises

Demenz-Forum in der Stummschen Reithalle
Verleihung 1. Alex-Deutsch-Preis
Zertifikatsübergabe an neue Demenzhelfer im Landkreis Neunkirchen
Bescheidübergabe an Altenbegegnungsstätten im Landkreis Neunkirchen
Vorlesetag an der Antons-Hansen-Gemeinschaftsschule Ottweiler

Meine Arbeitswoche begann – nach einigen internen Gesprächen – in Saarbrücken. Dort fand die Sitzung des Verbandsvorstandes des Sparkassenverbandes Saar statt. Hier bin ich als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen Mitglied. Der Sparkassenkassenverband Saar vertritt die Interessen der saarländischen Sparkassen sowie der Verbundpartner und ist gleichzeitig Dienstleister. Die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die sechs saarländischen Sparkassen in wichtigen betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Belangen sowie bei der Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus hat der Verband die Aufgabe, Prüfungen bei den Mitgliedssparkassen und deren verbundenen Unternehmen durchzuführen und die Aufsichtsbehörde gutachterlich zu beraten. Am Montagnachmittag fanden zwei hervorragend besuchte Veranstaltungen statt. Als Landrat und natürlich auch als Vorsitzender des Demenzvereines des Landkreises Neunkirchen konnte ich in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen viele Besucherinnen und Besucher begrüßen. Erich Schützendorf, bekannter Autor und Referent, sprach in seinem Vortrag „Vergesslich, störrisch, undankbar, in Ruhe verrückt werden dürfen – das Recht der Alten auf Eigensinn“ über den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten und berichtete von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen. Bereits seit 1975 engagiert er sich für Demenzkranke und ihre Angehörigen. In seinem packenden Vortrag entführte er die Gäste in das sogenannte „Anderland“ und wagte einen ungewohnten Blick auf das Leben von Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Am Nachmittag tagte dann der Aufsichtsrat unserer Neunkircher Verkehrs GmbH (NVG), dessen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Unsere NVG ist alleiniger Mobilitätsdienstleister für die Kreisstadt und den Landkreis Neunkirchen. Die Gesellschaft erbringt ihre Verkehrsdienstleistungen im Linienverkehr mit Bussen. Auf 75 verschiedenen Linien mit 1.800 Haltestellen werden jährlich auf einer Gesamtstrecke von über 4 Mio. Fahrplankilometern ca. 7 Mio. Fahrgäste befördert. Im Rahmen unserer Aufsichtsratssitzung wurde auch über das neue Projekt für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste MobiSaar berichtet. Das neue Angebot habe ich in vorherigen Blogs bereits erwähnt. Über die MobiSaar-Service-Hotlinie (Tel.-Nr.: 06898 / 500-4000) kann man kostenfrei MobiSaar anfordern. Dieser Service richtet sich an Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ziel ist es, eine größere Teilhabe aller am öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen und damit auch ein Mehr an Lebensqualität zu bieten

Am Dienstag standen dann in erster Linie verwaltungsinterne Abstimmungen auf meinem dienstlichen Programm. Am Nachmittag fand die Zertifikatsübergabe an neu ausgebildete Demenzhelfer/-innen statt.  Gemeinsam mit dem Caritasverband und unserer Leitstelle „Älter werden“ haben wir bereits über 100 Demenzhelfer/-innen ausgebildet. Ziel ist es, dass Demenzhelfer/-innen das Leben von demenziell Erkrankten und ihren Angehörigen unterstützen und damit bereichern und ihnen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zur Seite stehen. Diese Helferinnen und Helfer engagieren sich in vielen Begegnungsstätten und sind da, wenn Hilfe gebraucht wird. Für diese Qualifizierung mussten diese über 100 Ausbildungsstunden absolvieren. Jetzt können diese ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer/-innen bei den 11 Betreuungsgruppen in dem familienentlastenden Dienst in unserem Landkreis, Menschen, die an Demenz erkrankt sind, betreuen. Dies ist eine wichtige und zugleich sehr verantwortungsvolle Arbeit. Denn auch in Zukunft muss im Mittelpunkt einer funktionierenden Gesellschaft immer das Miteinander von Generationen stehen. Für eine kompetente Betreuung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Es geht darum, erkrankte Menschen – aber auch ihre Angehörigen – zu unterstützen und zu entlasten. Hier leisten die ehrenamtlichen Demenzhelferinnen und Demenzhelfer eine wichtige und unverzichtbare Arbeit. Bereits jetzt ist jeder Vierte in unserem Landkreis älter als 65 Jahre. Man kann davon ausgehen, dass auch die Anzahl von Demenzkranken in den nächsten Jahren ansteigen wird. Daher ist es erforderlich, dass wir ein verlässliches Hilfs-Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlich Tätigen bereithalten. Ein erfolgreiches Zusammenwirken von engagierten und qualifizierten haupt- und ehrenamtlichen Helfer/-inne/n  ist ein bewährtes und zukunftsfähiges Modell. Daher freute ich mich sehr, dass wir in den vergangenen Jahren bereits 100 Frauen und Männer als Demenzhelfer/-innen ausbilden konnten. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich für dieses große Engagement zu bedanken.

Am Dienstagabend fand dann die Verleihung des ersten Alex-Deutsch-Preises statt. Es war auch für mich eine sehr beeindruckende Veranstaltung, da das Leben und das Wirken von Alex Deutsch erneut sehr präsent waren. Unser Bildungsminister Ulrich Commerçon und ich würdigten die Verdienste von Alex Deutsch für unsere Gesellschaft. Auf meinen Vorschlag hin, entschloss sich das Alex-Deutsch-Stiftungskuratorium im vergangenen Jahr, einen Alex-Deutsch-Preis auszuloben. Dieser Preis soll für eine aktive Erinnerungskultur stehen und vorbildliches Engagement zur Stärkung einer toleranten, offenen und solidarischen Zivilgesellschaft würdigen. Ziel ist es auch, die Botschaft, die uns Alex Deutsch mitgab, weiterzutragen. Diese Botschaft war an eine Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker angelehnt: „Lasst euch  nicht hineintreiben in Hass und Gewalt gegen andere Menschen! Lebt miteinander nicht gegeneinander!“ Der Zeitzeuge Horst Bernhard, der als Initiator des Mahnmals an der Neuen Bremm, des berüchtigten Gestapo-Lagers in Saarbrücken, gilt, sowie die Gemeinschaftsschule Völklingen wurden mit dem ersten Alex-Deutsch-Preis ausgezeichnet. Die Ehrengabe stellt eine Reproduktion einer Skulptur des Künstlers Seiji Kimoto, die im Raum der Begegnung in der Alex-Deutsch-Schule in Neunkirchen-Wellesweiler im Original zu finden ist, dar. Die Alex-Deutsch-Stiftung will einen aktiven Beitrag zur Erinnerungskultur leisten. Denn zu unserer Geschichte gehört auch die Aufarbeitung unserer Vergangenheit. Mir geht es hier nicht um die Anerkennung von Schuld, mir geht es darum, immer wieder aufzuzeigen, zu was Menschen in der Lage sind; zu was blinde Wut und Hass führen können. Das sind wir den vielen Opfern unserer Geschichte schuldig. Das ist die Chance, die wir als eine Generation des Friedens haben. Das sage ich bewusst in einer Zeit, in der Parteien, die mit Ausgrenzung werben, wieder verstärkt Zuspruch finden. Nur wer seine Geschichte kennt, kann auf viele abgedroschene Phrasen die richtige Antwort geben. Hier möchte die Alex-Deutsch-Stiftung auch in Zukunft Zeichen setzen und gerade jungen Menschen das Vermächtnis von Alex-Deutsch vermitteln.Die Preisverleihung wurde medienmäßig begleitet, den Beitrag im Aktuellen Bericht finden Sie hier, den Bericht der Saarbrücker Zeitung hier.

 

Der Mittwochmorgen galt den Haushaltsberatungen und den weiteren internen Terminen. Apropos Haushalt: Mittlerweile ist der Vorentwurf fertiggestellt und wurde den Städte und Gemeinden sowie den Mitgliedern des Kreistages übersandt. Hier werden die Gremien jetzt entsprechend beraten und die anstehende Haushaltssitzung Mitte Dezember vorbereiten. Mit dem Oberbürgermeister, der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern wird es Anfang Dezember eine gemeinsame Sitzung geben.  Am Nachmittag tagte der Aufsichtsrat unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung). In dieser Sitzung wurde der Jahresabschluss 2016 festgestellt. Unsere Beschäftigungsgesellschaft leistet unverzichtbare Arbeit. Sie qualifiziert Menschen, die bereits seit längerer Zeit arbeitssuchend sind und ermöglicht ihnen so neue berufliche Perspektiven. Auch in unserem Projekt Land(auf)Schwung ist die AQA ein wichtiger Partner. So produziert sie die Produkte des Upcycling-Centers. Ich hoffe, es gelingt uns - im Anschluss an die Projektlaufzeit 2019 – dieses Upcycling-Center weiter dauerhaft zu betreiben. Am Dienstag ist übrigens zwischen 10 und 16 Uhr Tag der offenen Tür in unserem Showroom in der Holstraße 29 in Neunkirchen – jeder ist herzlich eingeladen. Am Mittwochabend war ich dann bei der Saarbrücker Zeitung in Saarbrücken eingeladen. Dort fand der parlamentarische Abend statt, an dem auch Mitglieder des Landtages und der Regierung vertreten waren.

 

Um unser Land(auf)Schwung-Projekt ging es in einer Besprechung mit der regionalen Entwicklungsagentur am gestrigen Morgen. Wie schon häufig an dieser Stelle erwähnt, wurden die Projektmittel deutlich erhöht. Jetzt geht es darum, die Mittel für 2018 und 2019 zu planen. Insgesamt kann festgestellt werden, dass deutlich mehr Projekte als anfangs erwartet, realisiert werden konnten. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf das finanzielle Budget. Gestern Nachmittag fand dann die Bescheidübergabe für die Altenbegegnungsstätten statt. Ich würdigte die engagierte Arbeit dieser Einrichtungen in unserem Landkreis und stellte fest, dass diese Begegnungsstätten den Menschen, die sie besuchen, ein Stück „Geheischnis“ geben. Diese Arbeit ist unverzichtbar, denn diese Treffs sind Grundlage für ein funktionierendes Netzwerk der Seniorenarbeit. In diesem Zusammenhang ist unsere Leitstelle „Älter werden“ wichtiger Projektpartner und Förderer.

Heute Morgen fand der Vorlesetag an der Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule in Ottweiler statt. Hier war ich eingeladen, um Schülerinnen und Schülern aus einem bekannten Buch vorzulesen. Ich wählte mir das Buch Krabat von Otfried Preußler aus. In seinem 1971 erschienen Roman behandelt Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der Lausitzer Wenden. Mit dieser Geschichte können Kinder in eine zauberhafte Sagenwelt eintauchen. Ein gutes Buch kann moderne Medien nicht ersetzen. Lesen ist jedoch die Grundvoraussetzung für Medienkompetenz. Deshalb finde ich es wichtig, dass solche Veranstaltungen stattfinden.

Am Sonntag finden überall Veranstaltungen zum Volkstrauertag statt. Dieser konfessionsübergreifende Gedenktag ist wichtig für die Erinnerungskultur. Von diesem Tag gehen viele Botschaften aus. Ebenso ist es wichtig, dass wir innehalten. Deshalb wird am Volkstrauertag den deutschen Kriegstoten und Opfern der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht. An diesem Tag sind unsere Gedanken auch bei den Menschen, die noch immer von Krieg, Terror und Gewalt verfolgt werden. Leider leiden noch immer viele Menschen unter Hunger, Krieg und Verfolgung. Umso wichtiger ist es, dass wir uns alle für den Frieden und mehr Mitmenschlichkeit einsetzen. Auch das sind Gedanken, die von diesem Gedenktag ausgehen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Sören Meng    

 


10.11.2017: Eine Woche im Zeichen der (Herz)gesundheit

Scheckübergabe der STiftung für Bürger im Landkreis
Einbürgerung im Landratsamt
1. CardioDay in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen
Der CardioDay war die Auftaktveranstaltung zum Projekt herzgesunder Landkreis, an dem sich alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden beteiligen
Tag der offenen Tür im Forum Sanitatis in Ottweiler

Diese Woche fand im Rahmen unseres Land(auf)Schwung-Projektes Vitalregion die kreisweite Vitalwoche statt. Viele tolle Angebote lokaler Dienstleister und Akteure repräsentierten das bunte Angebot der Gesundheitsbranche in unserem Landkreis. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden. Gleichzeitig fand die bundesweite Herzwoche statt, daher starteten wir gestern offiziell mit unserem kreisweiten Projekt „herzgesunder Landkreis“ – dazu später mehr.

Meine Woche gestaltete sich wieder sehr abwechslungsreich. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem aktuelle Themenstellungen unserer Verwaltung behandelt und diskutiert wurden. Diesem Jour fixe schlossen sich Beratungen über den Kreishaushalt 2018 an. Danach besuchte ich die Gemeinschaftsschule Neunkirchen in ihrer Dependance in Wiebelskirchen. An diesem Standort haben wir in den letzten Monaten die EDV-Ausstattung deutlich verbessert. So wurdeWLAN installiert sowie Netbooks und auch eine moderne Dokumentenkamera angeschafft. Diese Kamera konnte durch eine Spende der Sparkasse Neunkirchen realisiert werden. Als Schulträger sind wir sehr bemüht, unsere Schulen – gerade auch was die EDV-Ausstattung angeht – gut aufzustellen. Allerdings sind solche Herrichtungen auch immer mit hohen Kosten verbunden. Aber gemeinsam mit den Verantwortlichen der Schulen bemühen wir uns um eine gute AusstattungDarüber hinaus sind wir in diesem Bereich auf Landes- und insbesondere auf Bundesmittel angewiesen, denn nur so lässt sich die digitale Zukunft unserer Schulen optimal gestalten.Am Montagnachmittag fand zum Thema Grubenwasseranstieg eine Informationsveranstaltung im Wirtschaftsministeriumstatt. Hier hat die RAG ihr Konzept zur langfristigenOptimierung der Grubenwasserhaltung für das Saarland beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr eingereicht. Rund um dieses Verfahren besteht die Möglichkeit einer Anhörung von Bürgerinnen und Bürgern. Das Grubenwasserkonzept der RAG sieht einen Grubenwasseranstieg in zwei Stufen vor. In der ersten Stufe ist ein Anstieg des Grubenwasserspiegels in der Teilprovinz Reden von 280 m geplant, um damit einen Wasserübertritt zum Standort Duhamel zu ermöglichen. In den Städten und Gemeinden können derzeit Unterlagen eingesehen werden. Hier kann sich der Bürger entsprechend äußern. Die RAG ist verpflichtet – in Abstimmung mit dem Ministerium – alle Fragen zu prüfen und zu beantworten. Erst danach könnte das Ministerium einem möglichen Antrag der RAG stattgeben. 

Am Dienstag standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte dann die Trägerversammlung des Jobcenters, die ich leitete. Inhaltlich ging es darum, die Weichen unseres Jobcenters – für das wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit verantwortlich sind - für das Jahr 2018 zu stellen. 

Am Mittwochmorgen begrüßte ich Kolleginnen und Kollegen auf einer internen Informationsveranstaltung zum Thema Rente, die von der Schwerbehindertenbeauftragten unserer Kreisverwaltung angeboten wurde. Danach war ich zu Gast bei der „Initiative zur Betreuung Schwerstkranker und ihrer Angehörigen e. V.“, die ihren 30. Geburtstag im großenKuppelsaal des Rathauses in Wemmetsweiler feierte. Die IBSA ist die älteste Hospizinitiative des Saarlandes und ist zu 100 % ehrenamtlich unterwegs. Bei dieser Veranstaltung traf ich viele Menschen, die sich in der Hospizbewegung engagieren. Hospizarbeit steht für Mitmenschlichkeit und Zuwendung, für Mitfühlen und Mitleiden. Die Hospizarbeit unterstützt die betroffenen Familien, indem sie betreut und umsorgt werden. Ihre wichtige Arbeit sorgt für mehr Lebensqualität am Ende eines Lebens. Auch in der Trauer sind die Angehörigen nicht allein. Einen Menschen im Sterben zu begleiten, gehört für mich zu den größten Herausforderungen überhaupt. Und wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, sodass die Hospizarbeit immer weitergeführt werden kann. Es gibt im ganzen Landkreis Hospizvereine, die sich über jedes neue Mitglied freuen. Diese Mitgliedschaft ist ein Zeichen der Verbundenheit und hilft, die Arbeit der Hospize nach außen zu tragen. Tief beeindruckte mich ein Vortrag des Pfarrers Klaus Aurnhammer, der zu dem Thema Hoffnung – ein Drahtseilakt redete. Dieser Vortrag beeindruckte mich sehr, da Herr Aurnhammer 2016 einen schweren Unfall erlitt und vollständig auf Pflege angewiesen war. Er beschrieb eindrucksvoll seinen Weg bis zur vollständigen Genesung. Heute ist er wieder als Pfarrer aktiv. Am Mittwochabend hatte ich als Stiftungsratsvorsitzender unserer Bürgerstiftung die große Freude, gemeinsam mit den Stiftungsratsmitgliedern,dem Stiftungsmanager und Sparkassendirektor Volker Fistlerdem Wirtschaftsförderer Klaus Häusler, meinem Mitarbeiter Thomas Thiel und dem baldigen Vorstandsmitglied der Sparkasse Neunkirchen Jörg Welter, Vereinen Zuschuss-Schecks zu überreichen.

Gestern übergab ich an 32 Menschen ihre Einbürgerungsurkunden. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, um auch auf die Grundrechte – die in unserer Verfassung verankert sind – einzugehen. Denn wer in Deutschland Heimat sucht, kommt in eine Gemeinschaft, die geprägt ist von der Ordnung des Grundgesetzes und von gemeinsamen Überzeugungen: die Rechtsstaatlichkeit, die Achtung der Verfassung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Nur so kann das Zusammenleben in Deutschland gelingen. Die Menschen, die eingebürgert wurden, leben zum Teil schon sehr lange in unserem Land und bereichern es mit ihrer Kultur. Mir ist es immer wichtig, diese Einbürgerungen feierlich zu gestalten, denn es ist ein besonderer Anlass für unseren Landkreis. Gestern Nachmittag vor der Kreistagssitzung sah ich mir dann die neuen Räumlichkeiten des Verwaltungsbereiches Bildung und Teilhabe in Neunkirchen an. Hier haben wir ein zusätzliches Gebäude gegenüber dem Kreisjugendamt angemietet, das von den Vermietern grundlegend saniert wurde. Durch eine neu eingerichtete Info-Theke wollen wir Verwaltungsabläufe verbessern, um letztendlich bürgerfreundlicher zu sein. Natürlich ist dieses neue Gebäude barrierefrei. Danach fand die Sitzung des Kreistages statt. Im öffentlichen Teil standen die Fortsetzung des Landesprogramms Frühe Hilfen und des Projektes Seniorenlotsen, die institutionelle Förderung für die wichtige Arbeit des Adolf-Bender-Zentrums, die Bestellung von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern, die Feststellung des Jahresabschlusses 2014, der Zwischenbericht zum Haushaltsvollzug 2017 und natürlich auch Vergaben für entsprechende Baumaßnahmen zur Entscheidung an. Die Saarbrücker Zeitung hat heute das Projekt Seniorenlotsen näher vorgestellt, den Bericht hierzu finden Sie hier. Danach ging es dann sofort in die Neue Gebläsehalle Neunkirchen, wo unser erster CardioDay im Landkreis Neunkirchen stattfand. Wir sind der erste Landkreis deutschlandweit, der gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ein herzgesunder Kreis werden möchte. Der gestrige CardioDay war hierzu die Auftaktveranstaltung im Rahmen der derzeitigen bundesweiten Herzwoche und der kreisweiten VitalwocheGemeinsam mit dem Landkreis, der Kreisstadt Neunkirchen, „Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund“ und  der Vitalregion Neunkirchen  wurden Bürgerinnen und Bürger über das Thema Herzgesundheit aufgeklärt. Die Kampagne „HerzGesund“ hat sich zum Ziel gesetzt, HerzSichere und HerzGesunde Orte zu schaffen. Bürgerinnen und Bürger konnten sich gestern kostenlos rund um das Thema Herzgesundheit informieren und Herz- und Gesundheits-Checks durchlaufen. Auch ich nutzte dieses Angebot und ließ mein kardiologisches Alter ermitteln (doch das wird nicht verraten ;) ). Im Rahmen eines Vortragsprogrammes konnten die Besucherinnen und Besucher hilfreiche Präventionstipps von Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Infos zur gesunden Ernährung und zum richtigen Verhalten im Notfall erfahren sowie die Bedienung eines Defibrillators erlernen. Hier war die Botschaft ganz klar: Effektive Wiederbelebungsmaßnahmen zu erlernen ist nicht schwer. Oftmals liegen die erste Hilfe Kurse Jahre oder schon Jahrzehnte zurück. Jeder sollte sich selbst fragen, ob er in einer Notsituation helfen könnte?

Heute Morgen überreichte ich einer langjährigen Mitarbeiterin die Urkunde zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum. Im Anschluss sprach ich dann mit dem Illinger Bürgermeister Dr. Armin König über unseren Schulstandort Illingen. In der Mittagszeit besuchte ich den „Tag der offenen Tür“ im Forum Sanitatis in Ottweiler. Das Forum wird von der Ärztin Martina Hoffmann-Kümmel und der Heilpraktikerin Janine Santalucia betrieben und ist Raum und „Sammelplatz“ rund um die Themen Gesundheitsförderung. Dieses neue Konzept greift auch den Grundgedanken unserer Vitalregion auf, nämlich der Vernetzung des ersten und zweiten Gesundheitsmarktes. Wenn dieser Blog erscheint bin ich im CFK in Spiesen-Elversberg, wo unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Lebenshilfe Neunkirchen gemeinsam das Projekt Wirtschaft hilft helfen! präsentieren, bei dem zu Gunsten eines guten Zweckes gekocht wird. Gutes tun, kann man auch bei dem Spendenmarathon der Sparkasse Neunkirchen – in diesem Jahr kommen die Gelder dem sanierungsbedürftigen Lernschwimmbecken der Rothbergschule in Dimingen zu Gute. Ich hoffe, dass es gelingen wird viele Spenden zu sammeln, um  diese wichtige Einrichtung zu erhalten. 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr Sören Meng


03.11.2017: Kurze Arbeitswoche im Zeichen der Reformation

Weltspartag in der Sparkassenfiliale in Wiebelskirchen
Hans-Joachim Müller von der LAG Pro Ehrenamt und der Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab besprachen mit Landrat Meng weitere Fördermöglichkeiten des Ehrenamtes im Landkreis Neunkirchen
Das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Helmut Kneppe und Armin Lang, Vorsitzender des VdK Saarland, zu Gast im Landratsamt
Im Rahmen einer neuen pädagogischen Lernmethode stellte eine Auszubildende zur Kinderpflegerin ihre persönlichen Ausarbeitungen im Fach Gesundheits- und Ernährungslehre Landrat Meng in einem persönlichen Gespräch vor.
Spendenübergabe der Fark 2017 der fit4charity zugunsten der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen

Am sogenannten Brückenmontag standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Ich nutzte die Zeit, um im Rahmen der Haushaltsvorberatungen Haushaltsansätze zu besprechen und anstehende Sitzungen vorzubereiten. Auch besuchte ich die Sparkassenfiliale in Wiebelskirchen, die tolle Aktionen rund um den Weltspartag präsentierte.  Am Nachmittag nahm ich dann am Festgottesdienst und dem Festakt anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation in der Ludwigskirche in Saarbrücken teil. Deutliche Worte fand der Präses der Evangelischen Kirche Manfred Rekowski in seiner Predigt: „Kirche und Gesellschaft müssen sich gerade in heutiger Zeit mehr für Vergessene und nicht mehr Beachtete einsetzen.“ Er forderte „einen Blick für die Verlierer“ und „ein Ohr für die Stimmen der Abgehängten.“ Im Mittelpunkt der Reformation steht der Ruf zur Umkehr. „Buße tun, umkehren, das ist eine lebenslange Aufgabe für Christenmenschen.“  Im anschließenden Festakt hoben Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann die Bedeutung der Reformation für die Gesellschaft hervor. Im Saarland wurde dieses Jubiläum groß gefeiert. Allein zur „Nacht der Reformation“ luden 53 Kirchengemeinden an 45 Orten zum Zuhören, Zuschauen oder Mitmachen ein.  Im  Saarland  leben  rund  180.000 evangelische Christen, davon gehören 141.000 zur evangelischen Kirche im Rheinland und der Rest zur evangelischen Kirche der Pfalz. Nur etwa 18 % der saarländischen Bevölkerung sind evangelisch; der Anteil der Katholiken liegt bei 66 %. 

Der 31. 0ktober und der 01. November waren Feiertage. Ich nutzte den 01. November für einen kleinen Ausflug ins Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen. Ich kann Sie an dieser Stelle nur dazu ermuntern, auch im Herbst die wunderschöne Parkanlage zu besuchen; ebenso lädt die dortige Gastronomie zum Verweilen ein.

Gestern Morgen fand dann ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt (LAG), Hans-Joachim Müller, und unserem Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab statt. Hier ging es um die weitere Zusammenarbeit mit der LAG. Die LAG Pro Ehrenamt initiierte vor 17 Jahren die Einrichtung der Ehrenamtsbörsen in den Landkreisen. Unsere Ehrenamtsbörsen haben  sich bewährt, sie dienen als Netzwerk- und Beratungsstelle im Ehrenamt. Diese Förderung des Ehrenamtes ist wichtig, denn ohne das Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft ärmer. Unsere Ehrenamtsbörse sorgt mit ihren vielfältigen Angeboten für eine ausgezeichnete Unterstützung des Netzwerkes der Vereine im Landkreis Apropos Ehrenamt: Noch bis Ende des Jahres können sich Vereine um den Ehrenamtspreis 2018 bewerben. Mehr Infos finden Sie hier. Im Anschluss besuchte mich das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, Helmut Kneppe. Das Kuratorium wurde 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke und seiner Ehefrau Wilhelmine gegründet. Das KDA gestaltet durch seine Arbeit eine humanere Gesellschaft eines langen und selbstbestimmten Lebens aktiv mit und stärkt damit auch das wertschätzende Zusammenleben von Menschen jeden Alters. Als Ideengeber und Vorreiter von innovativen Lösungsansätzen leistet das KDA wertvolle Dienste für das Gemeinwesen. Der demografische Wandel wird dabei ausdrücklich als Chance verstanden. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe ist ein eingetragener Verein. Die Vereinsmitglieder werden vom Bundespräsidenten berufen. Neben vielen Projekten zeichnet sich das KDA durch ein umfassendes, fachlich fundiertes Leistungsangebot aus: Beratung und Dienstleistung gehören ebenso dazu wie Qualifizierung und Bildung sowie auch praxisnahe Veröffentlichungen. Natürlich kam im Rahmen unseres Austausches auch die demografische Entwicklung des Landkreises Neunkirchen zur Sprache. Hier bot das KDA für eine Kooperation an. Den Kontakt zum Kuratorium Deutsche Altershilfe stellte der langjährige Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des VdK Saarland Armin Lang her, der ebenfalls an diesem interessanten Gespräch teilnahm. Danach ging es zum sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum nach Neunkirchen, wo mir ein sehr innovatives Bildungsprojekt PERLE vorgestellt wurde. Das TGSBBZ Neunklirchen startet als erstes saarländisches Berufsbildungszentrum mit dieser neuen pädagogischen Methode der individuellen Förderung. Auszubildende zur Kinderpflegerinnen und –pfleger präsentieren ihre persönlichen Lernerfahrungen (PerLen) in Form eines wissenschaftlich weiterentwickelten Portfolios und erhalten durch das Feedback von Mitschülern/innen, Erziehungsberechtigten und Außenstehenden eine besondere Form der Selbstbestätigung. Das Projekt ergänzt schulische Bildung durch Werteerziehung und ist sinnbasierend mit dem Ziel der Stärkung von Selbstbeachtung, um Selbstsicherheit, Selbstverantwortung und wesentlichen sozialen Eigenschaften. Die Präsentationen der jungen Menschen begeisterten mich und zeigten, wie wichtig ganzheitliche Bildung ist. Das Ende meines gestrigen Arbeitstages stellte die Sitzung des Kreisausschusses dar, in der einige Tagesordnungspunkte - der in der nächsten Woche stattfindenden Kreistagssitzung – vorberaten wurden, aber auch Vergaben und die Freigabe von Haushaltsmitteln im Sozialbereich sowie Zuschüsse für allgemeine Maßnahmen der Altenhilfe wurden beschlossen. So fördern wir u. a.  57 Seniorenbegegnungsstätten, in denen hervorragende Arbeit geleistet wird. Auch wurden zahlreichen Institutionen, Vereinen und Verbänden Zuschüsse gewährt. Vom Sozialverband VdK, über den Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland bis hin zum Saarländischen Turnerbund erhalten die Institutionen und Vereine Zuschüsse des Kreises, ohne die eine Weiterführung ihrer wichtigen Arbeit nicht möglich wäre.


Heute konnten Sparkassendirektor und Stiftungsmanager Volker Fistler und ich heute eine Spende an die Bürgerstiftung entgegen nehmen. Der zweite Vorsitzende von fit4charity, Dirk Boudier, überreichte 2.750 Euro des Erlöses der diesjährigen FARK an die Stiftung für Bürger im Landkreis. Neben internen Rücksprachterminen widmete ich mich heute der Büroarbeit. Später werde ich den Gala-Abend des Günter-Rohrbach-Filmpreises besuchen.


Am Sonntag bin ich in Eppelborn zu Gast. Gemeinsam mit unserer saarländischen Sozialministerin Monika Bachmann verkaufe ich im Café Resch 650 leckere Schokotartes zugunsten der Aktion „Herzenssache“, der Kinderhilfsaktion des SR und des SWR. Dieses Engagement der Familie Resch finde ich beispielhaft. Der Verkauf startet um 14.00 Uhr.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


27.10.2017: Der Haushalt lässt grüßen

Vor einigen Wochen hatte die WFG bereits die Kamapgne "Hände hoch für's Handwerk" vorgestellt - in den kommenden Monaten sind viele Aktionen zur Stärkung des Handwerks geplant
Verabschiedung der Schulleiterin des Ottweiler Gymnasiums Frau Spurk
Ausstellungseröffnung "Geschmacksache" von Karin Scherer im Landratsamt
Ausstellungseröffnung von Willi Kurz

Diese Arbeitswoche stand schon ganz im Zeichen des Haushaltes, der dem Kreistag noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Los ging es am Montagmorgen mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem aktuelle Themen rund um die Aufgaben unserer Kreisverwaltung besprochen wurden. Diesem Jour fixe schloss sich dann eine interne Landrätekonferenz im Saarbrücker Schloss an. Diese Konferenzen finden regelmäßig statt und bieten die Möglichkeit, sich mit der Kollegin und den Kollegen intensiver zu bestimmten Themen auszutauschen. Zurück in Ottweiler leitete ich die Sitzung des ÖPNV-Ausschusses. In dieser Sitzung ging es um den öffentlichen Personennahverkehr. Hier stellten wir das neue Projekt Seniorenlotsen vor. Darüber habe ich bereits im vergangenen Blog berichtet. Es ist ein Projekt, das mobilitätseingeschränkten Menschen mehr Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr ermöglicht und ihnen damit auch mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnet. Beginn der Maßnahme ist Anfang November.  Aber auch der Geschäftsführer unserer Neunkircher Verkehrsgesellschaft, Pascal Koch, berichtete über aktuelle Themenfelder.

Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen der Haushaltsvorberatungen. Verschiedene Ämter stellten ihre Haushaltsplanungen vor, die dann gemeinsam mit dem Team der Finanzverwaltung besprochen bzw. auch hinterfragt wurden, denn – das wissen wir alle – diese Finanzplanungen haben oftmals Auswirkungen auf die Kreisumlage. Daher ist es wichtig, effizient und mit Augenmaß zu planen, um die Städte und Gemeinden nicht unnötig zu strapazieren. Allerdings gestaltet sich dies nicht immer so einfach, da ja bekanntlich 95 % aller Aufgaben eines Landkreises Pflichtaufgaben sind, deren Wahrnehmung  gesetzlich verpflichtend ist. An diesem Tag stand die Haushaltsplanung des Personalamtes, des Bereiches Bauen und Schulen sowie Umwelt an. Am Abend wurde dann im Landratsamt in Neunkirchen von Heinz Müller vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) das Gutachten zur Überprüfung  der Jugendhilfe vorgestellt. Auch über dieses Gutachten „Neue Wege der Jugendhilfe“ habe ich an dieser Stelle schon oftmals gesprochen. Hier wollten wir den Mitgliedern der Räte aller Kommunen im Kreis Gelegenheit geben, sich intensiv mit der Thematik Jugendhilfe auseinanderzusetzen. Leider war die Resonanz auf diese Veranstaltung recht gering. Die Ratsmitglieder, die vor Ort waren, nahmen das Angebot gerne in Anspruch und ließen sich das Thema rund um die Jugendhilfe näher erläutern. Solch ein transparenter Austausch ist mir persönlich sehr wichtig, denn nur so kann man die komplexe Materie Jugendhilfe und ihre vielfältigen Aufgaben erfassen.  

Am Mittwoch tagte dann der Aufsichtsrat der Fahrzeug-Service-Neunkirchen GmbH (FS/N). Diese Gesellschaft wurde 2005 gegründet, damals als Werkstattgesellschaft der Neunkircher Verkehrs GmbH, der Saarpfalz-Bus GmbH und den privaten Omnisbusunternehmen Hermann Zarth und Dieter Schmidt. Ziel ist es, dass diese Werkstatt dafür sorgt, dass die wirtschaftliche Instandhaltung der Omnibusse sichergestellt ist. Längst ist diese Gesellschaft fest etabliert und betreut auch weitere Kunden. Nach der Aufsichtsratssitzung, die den Jahresabschluss 2016 feststellte, tagte die Gesellschafterversammlung. Am Nachmittag eröffnete ich die  Fachkonferenz des ambulanten Kinderhospizdienstes Saar, die zum wiederholten Mal im Landratsamt in Neunkirchen tagte. Hier wurde sich mit einem Thema beschäftigt, das einem unter die Haut geht.  Die Fachkonferenz stand unter dem Thema:  Mit Kindern übers Sterben reden.  Als Vater will ich mir nicht vorstellen was wäre, wenn mein Kind sehr krank wäre?   Eine unwirkliche Situation,  die alles auf den Kopf stellt, die sprachlos macht, denn auch das Kind will Antworten in dieser Situation. Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Hospizhelfer wurden durch eine kompetente Referentin intensiv auf das schwierige Thema vorbereitet. In meinem Grußwort ging ich auf die grundsätzliche Relevanz der Thematik ein. Denn Sterben ist leider kein gesellschaftliches Thema. Es passt  irgendwie nicht in unsere hochglanzpolierte Welt. Es kommt vor, dass wir alle jung, attraktiv und gesund bis ins hohe Lebensalter sind – so jedenfalls suggeriert es uns oftmals die Werbung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Abschiednehmen immer noch ein Tabu darstellt; ein endgültiger Abschied passt nicht in unsere Zeit. Wir werden demografisch gesehen immer älter, aber das wirkliche Ende bleibt öffentlich außen vor. Auf die Gesamtthematik gab diese Konferenz Antworten. Deshalb war es wichtig, allen, die sich in der Hospizhilfe engagieren, herzlich zu danken. Es ist kaum zu ermessen, was diese Menschen für unsere Gesellschaft leisten; solche Arbeit hat höchste Anerkennung verdient. Im Anschluss traf ich mich dann mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Markus Groß, dem Geschäftsführer der WFG Klaus Häusler und Hans-Ulrich Thalhofer vom Umweltzentrum Saarbrücken, ein Zentrum der Handwerkskammer, um über eine wichtige Kampagne zu reden. Im kommenden Jahr ist eine Kampagne zur Stärkung des Handwerks mit Veranstaltungen rund um das Thema Energieeffizienz geplant. Derzeit ist die Handwerkskammer im engen Dialog mit den Bürgermeistern in den Gemeinden. Auch unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft stellt Verbindungen zu den Unternehmen her und bringt sich in die Planung ein. Ich halte diese Kampagne für sehr wichtig, denn sie wird zeigen, welche Chancen das Handwerk für unseren Landkreis bereithält.

Gestern wurden die internen Haushaltsvorberatungen fortgesetzt. Hier standen die Teilhaushalte unseres Kreissozialamtes und unseres Kreisjugendamtes zur Beratung. Es wurde wieder deutlich, wie umfangreich das Leistungsspektrum unserer Verwaltung ist und wie viele elementare Leistungen, auf die die Bürgerinnen und Bürger angewiesen sind, von unserer Kreisverwaltung realisiert werden. Dies macht sich natürlich in unserem Haushalt bemerkbar. Ohne diese staatlichen Leistungen wären viele private Haushalte nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Gleiches gilt auch für die Jugendhilfe, die junge Menschen und ihre Familien intensiv begleitet. Gerade hier erhoffen wir uns durch die Neuorientierung der Jugendhilfe einen präventiveren Ansatz, der letztendlich der Stärkung der Familien dient. Danach war ich als Vertreter des Schulträgers bei der Verabschiedung der Direktorin des Gymnasiums Ottweiler, Frau Spurk, zu Gast. In meinem Grußwort würdigte ich die Verdienste von Frau Spurk. Mein Team der Verwaltung und ich lernten sie als sehr gradlinige, offene und konstruktive Persönlichkeit kennen, der es immer nur um ihre Schule ging. Ihre Schule, das Ottweiler Gymnasium, das sich als kleinstes Gymnasium im Landkreis immer wieder behaupten muss. Umso wichtiger ist es, dass es Frau Spurk und dem Kollegium der Schule gelungen ist, der Schule ein besonderes Profil zu geben. Ein kleines Gymnasium mit einer besonderen Ausstrahlung – oder wie es das Saarland-Marketing formuliert: „Großes entsteht immer im Kleinen.“ Das Ottweiler Gymnasium ist am Puls der Zeit. Im Zentrum des schulischen Lebens steht Bildung auf gymnasialem Niveau, dabei werden Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler aktiv gefördert.

Danach traf ich mich mit Bürgermeistern des Landkreises Neunkirchen, des Regionalverbandes und des Landkreises St. Wendel, um die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Grünschnittkompostierung aufzuheben. Hintergrund war eine Novellierung des EVS (Entsorgungsverband Saar). Diese hatte zur Folge, dass wir ab 01.01.2018 für Städte und Gemeinden die Grünschnittkompostierung nicht mehr durchführen. Über viele Jahre hinweg war dies eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit gewesen. Verantwortlich für den praktischen Teil der Grünschnittkompostierung war das Team unseres Kreisumweltamtes. Diese Aufgabe geht nun auf den EVS über. Zum Schluss des Arbeitstages stand die Kunst im Vordergrund. Die Merchweiler Künstlerin Karin Scherer stellt bis zum 17. November im Landratsamt in Ottweiler ihre Arbeiten aus. Sie studierte in Saarbrücken an der Fachhochschule für Grafik und Design und durchlief die vom Bauhaus geprägte Grundlehre von Prof. Oskar Hol-weck. Ihre Werke sind kraftvoll und sehr farbenfroh. Diese Ausstellung ist während den Bürozeiten zu besuchen. Danach ging es nach Neunkirchen zu einer Ausstellung, zu der die Bank 1 Saar eingeladen hatte. Mit dieser Ausstellung würdigt sie den Neunkircher Künstler Willi Kurz, der derzeit auch im Hüttenstadt Museum der Stadt ausstellt. Willi Kurz kann auf eine Vielzahl von Wand- und Fenstergestaltungen zurückblicken. Auch bei den Gebäuden im Landkreis Neunkirchen hat er seine Spuren hinterlassen. So gestaltete er eine Wand in unserem technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum in Neun-kirchen.

Der heutige Tag stand in erster Linie im Zeichen der Fortbildung. Als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen muss ich sicherstellen, dass ich mich regelmäßig weiterbilde. Gemeinsam mit dem Verwaltungsrat fand eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung im CFK in Spiesen statt. Wenn dieser Blog erscheint bin ich zu Gast im Rathaus in Wemmetsweiler. Dort stellt Alexander Petto einen innovativen 3D-Drucker vor. Dieser 3D-Drucker ist etwas Besonderes, da er sehr professionelle Ergebnisse liefert und dazu noch erschwinglich ist. Ich schätze den Service von Herrn Petto sehr, da er im Vorfeld des Alex-Deutsch-Preises für die Realisation des Preises verantwortlich ist. Dank seiner Unterstützung konnten wir ein beeindruckendes Kunstwerk des japanischen Künstlers Seiji Kimoto als Miniatur detailgetreu im 3D-Druck produzieren lassen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


20.10.2017: Kunterbunte Woche

Die IG Metall spendete 1.000 Euro hälftig an die Bürgerstifung und die Lebenshilfe St. Wendel
Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 15-jährigen Bestehen des Hospizdienstes Saar
Die Projektpartner von mobisaar stellten der Presse das neue Projekt im Landkreis Neunkirchen vor.
Schülerinnen und Schüler der "1. iPad-Klasse" am Steinwald-Gymnasium zeigten Bildungsminister Ulrich Commerçon und Landrat Meng die neuen Unterrichtsmedien
Landrat Sören Meng, die Bürgermeister sowie die Projektverantwortlichen stellten der Presse das Projekt HerzGesund vor. Das Foto zeigt von links nach rechts Markus Fuchs, Jörg Aumann, Rainer Pirrung, Landrat Sören Meng, Anja Stuppi (Landkreis lebt gesund), Gerd Müller (HerzGesund) und Silke Jene (Vitalregion).

Die neue Woche begann für mich mit der Akademie-Ausschusssitzung des Sparkassenverbandes Saar, dem ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen angehöre.  Nach diesem Termin in Saarbrücken standen dann verwaltungsinterne Abstimmungstermine an, ehe es dann nach Neunkirchen zur IG-Metall Geschäftsstelle ging. Dort nahm ich einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro für unsere Bürgerstiftung des Landkreises Neunkirchen entgegen. Diese Bürgerstiftung ist erst durch unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ermöglicht worden. Die IG Metall führte Anfang des Jahres eine Beschäftigtenbefragung durch; pro abgegebenem Fragebogen gab es einen gewissen Spendenbetrag, der jeweils hälftig unserer Bürgerstiftung und der Lebenshilfe im Landkreis St. Wendel zu Gute kam. Am Nachmittag tagte dann der Rechnungsprüfungsausschuss, der sich mit dem Jahresabschluss 2014 beschäftigte. Um diesen Jahresabschluss festzustellen, muss ein besonderer Vorsitzender aus den Reihen der Ausschussmitglieder gewählt werden. Diesen Wahlvorgang begleitete ich.

Um den Arbeitsmarkt im Landkreis Neunkirchen ging es in einer Besprechung am Dienstagmorgen, an der neben unserer Sozialdezernentin, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Herr Haßdenteufel, und die Geschäftsführerin des Jobcenters Neunkirchen, Frau Sauerbrey, teilnahmen. Derzeit laufen zahlreiche Beschäftigungsmaßnahmen, aber natürlich war auch das Thema Integration in den Arbeitsmarkt Thema. Spannend ist die Frage, wie es mit den Fördermöglichkeiten für den zweiten Arbeitsmarkt im kommenden Jahr aussieht. Hier wird eine neue Bundesregierung sicherlich eigene Akzente setzen wollen. Im Anschluss tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer von Saarland Marketing, Herrn Lang, aus. Saaris ist vertrauensvoller Partner im Bereich von Land(auf)Schwung, wo Saaris ein Welcome-Center für den Landkreis Neunkirchen betreibt. Hier habe ich im vergangenen Blog über die Freecards-Aktion berichtet. Ziel unseres Welcome-Centers ist es, für unsere Region zu werben und die Vorzüge für Arbeitnehmer aber auch ansiedlungswillige Unternehmen darzustellen. Gute Unterstützung erfahren wir von Saaris auch bei der Konzeption der Regionalmarke für den Landkreis Neunkirchen. Ich hoffe, es wird uns gelingen, dass der Landkreis Neunkirchen im kommenden Jahr die Regionalmarke präsentieren kann. Mein Arbeitstag endete mit der Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung. Hier stand in erster Linie die Planung für die Verleihung des ersten Alex-Deutsch-Preises am 14. November 2017 an.

Am Mittwoch tagte der Aufsichtsrat der Tourismus Zentrale Saarland, der sich mit aktuellen Fragen rund um den Tourismusstandort Saarland beschäftigte. Es bleibt festzustellen, dass sich der Tourismusstandort weiterhin gut entwickelt; steigende Übernachtungszahlen sind hier ein eindrucksvoller Beleg. Auf ein kleines Video will ich an dieser Stelle hinweisen, das im Rahmen eines Workshops von jungen Instagram-Künstlern entstanden ist und das unbekannte Perspektiven unseres Saarlandes zeigt: https://www.youtube.com/watch?v=oSLX1I6ukRs

Am Mittwochnachmittag  war ich beim ambulanten Hospizdienst Saar in Neunkirchen-Kohlhof. Das Ambulante Hospiz feierte seinen 15. Geburtstag. Der Landkreis Neunkirchen als Kooperationspartner gehört dieser Einrichtung bereits seit 14 Jahren an. Ich nahm diese Gelegenheit zum Anlass, mich bei allen Menschen, die sich für den Hospizgedanken engagieren, zu bedanken. Es geht darum, gerade den Menschen in ihrer letzten Lebensphase mehr Lebensqualität zu geben und auch den Angehörigen Trost und Hilfe zu spenden. Leider wird über das Sterben in unserer Gesellschaft wenig gesprochen; es ist immer noch ein Tabu-Thema. Daher ist die Hospizbewegung mitten in unserer Gesellschaft für mich eine rettende Insel. Die dort Tätigen widmen sich Tag für Tag in ihrer Arbeit den Todkranken aber auch den Umgang mit ihren Angehörigen. Sie helfen den Menschen, den letzten Schritt zu gehen – mit Würde, mit Lebensqualität und mit der Gewissheit, dass man nicht alleine ist. Daher ist Hospizarbeit ein Segen für uns alle. Das ambulante Hospiz hat in den wenigen Jahren seines Bestehens unsere Gesellschaft bereichert. Hier verdienen alle, die sich hier engagieren, große Anerkennung. Am Mittwochabend eröffnete ich dann – gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Armin König – die 3. Filmwoche zum Thema „positiver Blick aufs Älterwerden“.  Veranstalter war hier das Sozialministerium in Kooperation mit Saarland Medien und unserem Landkreis. Ziel dieser Filmwoche ist es, Spielfilme zu zeigen und Mut zu machen, sich positiv mit dem Thema Älterwerden auseinanderzusetzen. Ich freue mich sehr, dass das Kino mit vielen film- und themainteressierten Bürgerinnen und Bürgern besetzt war. Die frühere Ministerin und heutige Filmproduzentin, Frau Barbara Wackernagel-Jacobs, sprach mit allen Kooperationspartnern über das Thema Älterwerden in der Gesellschaft. Ich betonte, dass gerade ältere Menschen eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielen, denn wir können alle von der Lebenserfahrung profitieren. Daher muss es uns gelingen, Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubinden. Auf dieses Know-how kann unsere Gesellschaft nicht verzichten. In diesem Zusammenhang leisten unsere Leitstelle Älter werden, aber auch unsere Ehrenamtsbörse wichtige Arbeit und sind ebenso wichtige Ansprechpartner.

 

Gestern fand dann die Pressekonferenz von mobisaar statt. Das Projekt „mobisaar“ bietet einen kostenlosen Lotsen-Begleitservice für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an.  Aktuell ist die Dienstleistung der mobisaar-Lotsen schon im Regionalverband Saarbrücken und dem Saarpfalz-Kreis verfügbar. Ab dem 6. November 2017  wird es das mobisaar-Angebot auch im Landkreis Neunkirchen geben. Mit diesem neuen Service leisten wir einen aktiven Beitrag für ältere, mobilitätseingeschränkte Menschen im Landkreis Neunkirchen. Hier geht es auch um Teilhabe. Es müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine eigenständige Gestaltung des Lebens – auch im Alter – ermöglichen. Neun Partner arbeiten im Projekt „mobisaar“ zusammen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Saarbahn GmbH koordiniert wird. Die Idee hierzu stammt vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) und wird in unserem Landkreis federführend durch die NVG unterstützt. Nach der Pressekonferenz ging es zum Steinwald-Gymnasium, wo die erste iPad-Klasse im Saarland eingerichtet wurde. Durch eine großzügige Spende der Sparkasse Neunkirchen können die Schülerinnen und Schüler den Unterricht zukünftig mit ihren iPads gestalten. Dem Bildungsminister Ulrich Commerçon und mir wurde anschaulich dargestellt, wie moderne Medien den Unterricht bereichern. Als Schulträger sind wir gefordert hier gute Rahmenbedingungen in technischer Hinsicht zu schaffen. Dies geht allerdings nicht ohne Unterstützung des Bundes und des Landes, denn um auf der Höhe der Zeit sein zu können, muss auch einiges investiert werden. Hier haben wir als Schulträger in den letzten Jahren unsere Hausaufgaben gemacht, sind allerdings in Zukunft weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Gestern Nachmittag war ich dann bei der Frauenhilfe in Wiebelskirchen zu Gast, die mich eingeladen hatte, um über die Aufgaben des Landkreises mehr zu erfahren. Die Leiterin unserer Leitstelle Älter werden, Frau Hoffmann, stellte anschließend den zahlreichen Frauen das breite Basisangebot unserer Leitstelle Älter werden vor.

Heute Morgen standen zahlreiche verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe am Mittag die Pressekonferenz zu einem tollen Projekt, das sich „Herzgesund“ nennt, stattfand.  Der Landkreis Neunkirchen und seine Städte und Gemeinden haben beschlossen sich gemeinsam für das Projekt „HerzGesund“ zu engagieren. Konkrete Veranstaltungen und Aktionen in den einzelnen Kommunen sind bereits in Planung. Die große Auftaktveranstaltung findet am 9. November im Rahmen der bundesweiten Herzwochen und kreisweiten Vitalwoche um 19 Uhr in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt. Veranstaltungen in Eppelborn (14.12.2017), Schiffweiler (27.01.2018) und Illingen (25.02.2018) sind bereits terminiert. In Ottweiler, Spiesen-Elversberg und Merchweiler sind ebenfalls Aktionen im Frühjahr des nächsten Jahres angedacht. Die Kampagne „HerzGesund“ hat sich zum Ziel gesetzt, HerzSichere und HerzGesunde Orte zu schaffen. Solche Orte können zum Beispiel Vereine, Unternehmen, Schulen, Städte und Gemeinden, auch ein ganzer Landkreis, sein. Das Thema Herzgesundheit betrifft uns alle – hier besteht Handlungsbedarf; sei es in der Prävention, als auch was die Infastruktur an Defribrilatoren angeht. Daher ist diese Initiative wichtig und stärkt unsere Vitalregion Neunkirchen. Mich überzeugt der präventive Ansatz des Projektes. Soeben war ich dann beim Verbandstag des Saarländischen Betriebssportverbandes in Neunkirchen zu Gast. Hier würdigte ich die gute Arbeit der vergangenen 30 Jahre. Der Präsident des Verbandes Paul Georg versteht es, dem Betriebssport  eine breite Lobby zu geben. Dem Thema „ betriebliches Gesundheitsmanagement“ kommt hier eine bedeutende Rolle zu. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich auf der Eröffnung der Ausstellung von Seiji Kimoto. Der japanische Künstler, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden ist, präsentiert  eine Retroperspektive in der Städtischen Galerie Neunkirchen. In dieser Ausstellung würdigt die Kreisstadt Neunkirchen das große künstlerische Schaffen von Kimoto. Seiji Kimoto beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Themenkomplex Macht und Ohnmacht; seine Werke im öffentlichen Raum berühren Menschen und regen zum Nachdenken an.

Am morgigen Abend  bin ich bei der saarländischen Bahai-Gemeinde in Neunkirchen zu Gast. Ich bin gespannt, wie dort das Jubiläum der Gründungsväter der Bahai-Religion gefeiert wird.  Das Bahaitu ist eine weltweit verbreitete Religion mit rund acht Millionen Anhängern, die sich auf die Lehren des Religionsstifters Bahāʾullāh (1817–1892) berufen und nach ihm als Bahai bezeichnet werden.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


13.10.2017: Vielfalt erleben – Woche für Woche

Landrat Sören Meng und Christina Strauss, Projektleiterin des Welcome Centers stellen die Karten mit Motiven aus der Region vor, die bald in Saarbrücken, Trier, Kaiserslautern, Köln und Stuttgart verteilt werden.
Übergabe der neuen Meldeempfänger an die Notfallseelsorger im Landkreis Neunkirchen
Vertreter des Bauernverbandes Saar zu Gast im Landratsamt

Nach schönen Urlaubstagen standen am Montag überwiegend hausinterne Termine an. Gleich dreimal händigte ich diese Woche langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für 25 – bzw. 40 jährige Dienstzugehörigkeit Urkunden aus. Diese Termine sind immer sehr spannend, da sich in dieser Zeit die öffentliche Verwaltung sehr verwandelt hat und natürlich in den Gesprächen auch immer wieder auch Anekdoten „aus alten Zeiten“ zur Sprache kommen. Wie bereits im letzten Blog kurz erwähnt, arbeitet die Kreisverwaltung zurzeit mit Hochdruck an der Aufstellung des Haushaltsplanes 2018. Dieser Haushalt soll in der letzten Kreistagssitzung im Dezember verabschiedet werden. Hier muss unsere Finanzverwaltung im Vorfeld mit allen Fachämtern die jeweilige Finanzplanung besprechen, ehe dann in wenigen Wochen zunächst verwaltungsintern die Ansätze beraten und diese dann später mit den Bürgermeistern und den politischen Vertretern des Kreistages eingehend erörtert werden.

Auch am Dienstag war ich überwiegend im Landratsamt unterwegs. Hier standen Gespräche in Sachen Schulen und Schulentwicklungen auf dem Programm. Auch fand ein verwaltungsinternes Jour fixe statt. Am Nachmittag besuchte mich Frank Casciani, der in Eppelborn ein eigenes Biermuseum betreibt, um kurz über die Entwicklung seines privat geführten Museums zu berichten. Dieses Museum ist klein aber fein und erfreut sich großer Beliebtheit. Hier finden mittlerweile zahlreiche Aktionen statt, die auch von Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Neunkirchen gut angenommen werden. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses tolle Engagement im Zeichen der Bierkultur.

Am Mittwoch stellte mir die Projektleiterin der Willkommensregion Neunkirchen, Christina Strauss, die neuen sogenannten Freecards – die Werbung für unseren Landkreis machen – vor. 84.000 Postkarten mit Motiven aus dem Landkreis Neunkirchen werden in einer zweiwöchigen Kampagne in Saarbrücken, Trier, Kaiserslautern, Köln und Stuttgart verteilt, um aktiv für unsere Region zu werben. Finanziert und umgesetzt wird die Aktion über das Projekt Land(auf)Schwung und dem Projektträger saaris. Saaris koordiniert im Rahmen des Land(auf)Schwung-Startprojektes „Welcome-Center“ das Standortmarketing für den Landkreis Neunkirchen. Ich freue mich sehr, dass dieses Bundesprojekt eine solche Marketingkampagne ermöglicht. Im Anschluss tagte dann das Team Führungskräfte der Kreisverwaltung. Hier traf ich mich mit den Führungskräften der Kreisverwaltung, um über aktuelle Themen rund um unsere Verwaltung zu reden. Die neuen serviceorientierten Öffnungszeiten werden mittlerweile gut angenommen, auch Themen der Zukunft wie zum Beispiel das papierlose Büro oder auch die Förderung von sogenannten Heimarbeitsplätzen waren u. a. Gesprächsthemen. Danach fanden  im Rahmen der Haushaltsvorberatungen – weitere Gespräche mit Abteilungsleitern und Dezernenten statt. Am Nachmittag tagte das Entscheidungsgremium unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung, um über neue Projekte bzw. über eine Verlängerung bereits bestehender Projekte zu beraten. Durch die zusätzlichen Mittel die uns der Bund zur Verfügung gestellt hat, sind einige Projektträger in der Lage, manche ihrer Aufgaben zu erweitern und damit noch mehr für unsere Region zu tun. Am Mittwochabend übergab ich dann der Einsatzgruppe Neunkirchen der Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland Meldeempfänger für ihre Einsätze in Krisen- und Notfallsituationen. Diese wichtige Gruppe wird zur Betreuung von Angehörigen nach schweren Unfällen oder Todesfällen sowie zur Überbringung von Todesnachrichten zusammen mit der Polizei eingesetzt, aber auch der Dialog mit den Hilfskräften nach schweren Einsätzen gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Bislang wurden die Notfallseelsorger über ihre privaten Handys zu ihren Einsätzen gerufen. Mit Inbetriebnahme der integrierten Leitstelle und der damit verbundenen Verschlüsselung von Einsatzdaten war es notwendig, die Alarmierung über Meldeempfänger zu gewährleisten. Mit der Inbetriebnahme der neuen Meldeempfänger erfolgt eine deutliche Verbesserung der Erreichbarkeit der Notfallseelsorge. An dieser Stelle ist es mir ein besonderes Anliegen, das Engagement der Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger hervorzuheben. Sie engagieren sich sehr in unserem Netzwerk der Hilfsorganisationen im Landkreis Neunkirchen und sind unverzichtbar.

Gestern besprach ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH, Herrn Jacob, dem Steuerberater und dem Leiter unserer Finanzverwaltung Olaf Niesen den Jahresabschluss 2016 der Gesellschaft. Unsere AQA leistet seit vielen Jahren wichtige Arbeit und qualifiziert und beschäftigt Langzeitarbeitslose. Unter anderem ist die AQA auch für unser Projekt Land(auf)Schwung sehr engagiert und stellt im Rahmen des Upcycling-Centers neue Produkte her, die sehr gut angenommen werden. Die Beschäftigung im sogenannten zweiten Arbeitsmarkt ist sehr wichtig und wird hoffentlich auch in Zukunft weiter Bestand haben. Hier ist es wichtig, dass von Bundesseite ausreichend Mittel für solche Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen der unterschiedlichen Projekte arbeiten wir vertrauensvoll  mit der Agentur für Arbeit zusammen. Später tauschte ich mich mit der Schulleiterin des Gymnasiums Ottweiler, Rebecca Spurk, die demnächst in ihren wohlverdienten Ruhestand geht, aus. Das Gymnasium Ottweiler hat sich als kleinstes Gymnasium im Landkreis gut entwickelt und behauptet sich mit seinem guten Angebot. Danach ging es nach Landsweiler-Reden, wo eine Besprechung mit dem Standortmanager des Erlebnisortes Reden, Bürgermeister Markus Fuchs und Verantwortlichen der RAG sowie dem Werkleiter der TKN standfand. Hier ging es unter anderem um die Schaffung weiterer Parkplätze im Umfeld der Halden. Derzeit wird hier am Standort von Seiten der RAG viel gearbeitet; eine Halde wird zurzeit rekultiviert, diese Maßnahme wird voraussichtlich im nächsten Jahr abgeschlossen sein.

Heute Morgen informierte mich der Bauernverband Saar über seine Arbeit. In Kooperation mit dem Kreisumweltamt unterstützen wir den Verband seit Jahren auch mit einem finanziellen Beitrag. Der Kreisvorsitzende des Bauernverbandes ist Georg Neufang. Zurzeit gibt es im Landkreis rund 130 Betriebe auf einer Fläche von rund 7.300 ha, der Grünlandanteil beträgt 58,4 %. Wie auf der Webseite des Bauernverbandes zu erfahren war, gibt es derzeit an Tierbestand 5.600 Rinder, 900 Schweine, 1.800 Schafe, 600 Pferde und 25.750 Hühner. Leider gehen die Mitgliederzahlen des Bauernverbandes in den letzten Jahren kontinuierlich zurück. Der Bauernverband ist für die Landwirte eine eigenständige und qualitativ hochwertige Vertretung ihres Berufsstandes auf den sich die Mitglieder verlassen können. Themen waren unter anderem die Entwicklung des Milchpreises, die Zunahme von sogenannten invasiven Pflanzenarten, wie die gefährliche Pflanze Bärenklau und die zunehmende Beeinträchtigung landwirtschaftlicher Flächen durch Wildschweine, die sich stark vermehren. Ich nutzte die Gelegenheit, um auf den Aufbau einer Regionalmarke im Landkreis Neunkirchen hinzuweisen. Hier zeigten meine Gäste großes Interesse und sagten Unterstützung zu.  

Morgen Nachmittag werde ich in der Seelbachhalle in Wustweiler zu Gast sein. Hier wird ein besonderer Geburtstag gefeiert. Das Benefizfestival „Wustock“ wird stolze 20 Jahre alt. Über 150.000 Euro kamen im Dienste der guten Sache in den letzten Jahren zusammen. Allen Verantwortlichen herzlichen Dank für das große ehrenamtliche Engagement zum Wohle unserer Gesellschaft.

Am Sonntag heißt es dann: „Wandern mit dem Landrat“. Rund um den Erlebnisweg „Rund ums liebe Vieh“ in Illingen gibt es sehr viel zu erleben. Los geht es um 9 Uhr an der Sportlerklause in Hirzweiler. Die Länge unserer Wanderung beträgt rund 7 km. Während der Wanderung erfahren die Teilnehmer/-innen allerlei Wissenswertes zum Thema Landwirtschaft. Es geht vorbei an Bauernhöfen mit Wiesen und Weiden. Einer der Höhepunkte wird sicherlich die  Dorf- und Schaukäserei Hirztaler mit einer Käseverkostung sein. Ich freue mich sehr auf diese Wanderung und danke unserer Tourismus- und Kulturzentrale für die gute Organisation.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes und sonniges Herbstwochenende

und grüße Sie herzlich.

 

Ihr Sören Meng


29.09.2017: Der 80. Blog

Die Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule Ottweiler erhielt das Berufswahlsiegel
Die Lesung von André Noltus im historischen Sitzungssaal wurde gut besucht
Landrat Sören Meng mit Gerd Heil vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und Geschäftsführer Adalbert Ott
Landrat Meng besuchte die virtuelle „Das ERBE on Tour – 250 Jahre Bergbau im Saarland“ Ausstellung

 Schon zum 80. Mal veröffentliche ich an dieser Stelle mein Landrats Blog. Ich habe versprochen, als ich zum Landrat gewählt worden bin, meine Arbeit transparent zu gestalten. Landrat zu sein, ist viel mehr als öffentliches repräsentieren. Gemeinsam mit der Kreisverwaltung und natürlich den politischen Verantwortlichen im Kreistag gestalten wir aktiv die Zukunft unserer Region. Auch um dies zu dokumentieren, schreibe ich jeden Freitag diesen Blog, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.

 

Am Montag standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Abend war ich dann beim Lions Club Saar-Ost  in Neunkirchen zu Gast. Ich stellte in einem Vortrag die Aufgaben der Landkreise dar. Auch hier stellte ich fest, dass unsere Themenvielfalt, mit der wir uns beschäftigen, oftmals nicht bekannt ist. Die Kreisverwaltung wird beispielsweise  verstärkt mit unserer Zulassungsstelle als markantes, äußeres Zeichen verknüpft. Eine lebhafte, interessante Diskussion über die Herausforderungen für unsere Gesellschaft schloss sich an.

 

Am Dienstag war ich an der Gemeinschaftsschule Anton Hansen zu Gast. Zu dieser Schule habe ich selbst einen sehr persönlichen Bezug, da ich die ehemalige Kreisrealschule Ottweiler von 1989 bis 1991 besuchte. Kürzlich wurde der Anton-Hansen-Schule  das Berufswahlsiegel verliehen. Dieses Siegel erhalten Schulen, die sich sehr im Rahmen der Berufsorientierung engagieren. Schülerinnen und Schüler werden Praktika und umfassende berufliche Orientierungshilfen mit Unterstützung des Bildungs- und Wirtschaftsministeriums, der Kammern,  der Betriebe und natürlich der Schule vermittelt. Das Berufswahlsiegel ist daher ein äußeres Zeichen für die gute Arbeit unserer Kreisschule. Herzlichen Dank den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern. Für mich hatte die Schule im Rahmen der Feierstunde eine Überraschung parat. Sie überreichten mir ein Foto aus dem Archiv, das mich beim Betriebspraktikum im Malerbetrieb Gleich in Neunkirchen zeigt. Danach stand am Dienstagmittag eine Besprechung in Sachen Land(auf)Schwung auf der Agenda. Hier ging es um die Abwicklung verschiedener Projekte. Durch die Verlängerung des Projektes bis 2019 gibt es derzeit einen erhöhten Abstimmungsbedarf. Daher wird in Kürze das Entscheidungsgremium tagen, um über weitere Projektideen zu beraten. Am Dienstagnachmittag leitete ich dann die Sitzung des Schul- und Bauausschusses, in der Entscheidungen, für die gestrige Kreistagssitzung inhaltlich vorberaten wurden. Danach hatte die Mitglieder des Ausschusses die Möglichkeit die Anton-Hansen-Schule näher kennenzulernen. Das Schulkonzept und die Räumlichkeiten stellte der Schulleiter Herr Willms vor. Die Anton-Hansen-Schule wurde Anfang der 80er Jahre als damalige Haupt- und Realschule konzipiert. Am Dienstagabend konnte ich kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger bei einer Lesung im historischen Sitzungssaal willkommen heißen. Der Neunkircher Autor André Noltus, stellte sein neuestes Buch „Mit tödlichem Ausgang“ vor. Mit musikalischer Begleitung  und seiner beeindruckenden Vortragsart schaffte es der Autor die Gäste zu begeistern und gut zu unterhalten.

 

Am Mittwoch standen dann die Gremiensitzungen der Wasserversorgung Ostsaar (WVO) auf dem Programm. Die Wasserversorgung Ostsaar GmbH und der Zweckverband Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen in Ottweiler versorgen seit über 60 Jahren rund 100.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Infos über die Gesellschafter und die Beteiligungen erhalten Sie hier. Am Nachmittag tagte der Kreisjugendhilfeausschuss. Hier ging es um Zuschüsse der Jugendarbeit im Landkreis Neunkirchen. Auch die Finanzierung des Jugendtreffs „Haus am See“ in Neunkirchen-Wiebelskirchen war dort Thema. Hier wird gute Arbeit geleistet, wir finanzieren diese Einrichtung gemeinsam mit der Kreisstadt Neunkirchen. Darüber hinaus wurde das Projekt „KOMPASS bei Schulverweigerung“ vorgestellt. Hier geht es darum junge Menschen, die sich der Schule verweigern, dauerhaft so zu stabilisieren, dass der künftige Schulbesuch letztendlich einen Schulabschluss ermöglicht. Sehr interessant war der Vortrag unseres Kreisjugendamtes, in dem es über ambulante Integrationshilfen ging. Es ist festzustellen, dass die Zahl, der durch die Jugendhilfe geleisteten Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder und Jugendhilfe, seit Jahren kontinuierlich ansteigt.

 

Gestern fand nach der Novellierung des ÖPNV-Gesetzes und der Verschmelzung der Verkehrsmanagement-Gesellschaft-Saar mbH (VGS) mit dem Zweckverband Personennahverkehr Saar (ZPS) die konstituierende Sitzung der neuen ZPS Verbandsversammlung statt. Einstimmig wurde ich wiedergewählt, mein Stellvertreter ist Staatssekretär Jürgen Barke als Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Geschäftsstellenleiter des ZPS ist der bisherige Geschäftsführer der VGS mbH Adalbert Ott. Ziel der Arbeit des Zweckverbandes ist die Optimierung und damit die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. In Kooperation mit dem Land, den Kreisen, Städten und natürlich den Verkehrsunternehmen wird hier zusammengearbeitet. Als eine positive Maßnahme ist die Einführung eines Kurzstreckentarifs, der die Bürgerinnen und Bürger finanziell merklich entlastet und damit den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver macht. Nach internen Gesprächen fuhr ich anschließend nach Neunkirchen, wo eine besondere Ausstellung Station macht. Das innovative Medienkompetenzprojekt „Das ERBE on Tour – 250 Jahre Bergbau im Saarland“ des MedienNetzwerkes SaarLorLux war dort zu erleben. Im Rahmen eines Aktionstages wurden ausgewählte digitalisierte Exponate, 3D-Fahrten, 360° virtuelle Räume und acht virtuelle Sammlungen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen das eigene Erleben und Ausprobieren der virtuellen Welt mit Hilfe moderner Technologien. Mit einer speziellen Brille konnte ich eine virtuelle Grubeneinfahrt erleben. Damit bietet Das ERBE on Tour dem Besucher unkonventionelle Erlebnismöglichkeiten und eine völlig neue Perspektive auf die saarländische Kultur und Geschichte. Demnächst wird ein Aktionstag in Ottweiler stattfinden. Mehr Infos erhalten Sie hier. Der Abschluss meines gestrigen Arbeitstages bildete die Sitzung unseres Kreistages in Neunkirchen. Kernthema war der Abschlussbericht der „Überprüfung und Weiterentwicklung der Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten im Bereich der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Neunkirchen“. Ich habe an dieser Stelle schon häufig über dieses Themenfeld berichtet. Der Kreistag würdigte die Arbeit unseres Kreisjugendamtes und sprach sich für eine schrittweise Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus. Ziel ist es die intensivere Betreuung junger Menschen und ihren Familien. Gerade ein präventiver Ansatz soll spätere Jugendhilfefälle vermeiden und so frühzeitig die Menschen, die Hilfe brauchen, aktiv begleiten. Hier soll das Kreisjugendamt zu einem strategischen Zentrum für das Aufwachsen junger Menschen im Landkreis weiterentwickelt werden. Dies kann nur als eine Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden. Daher werden wir möglichst viele Akteure (Träger, Kindergärten, Schulen und natürlich politisch Verantwortliche in den Städten und Gemeinden) einbinden. Weiteres Thema war die Verlagerung der Staatlichen Förderschule soziale Entwicklung von St. Wendel nach Neunkirchen. Diese Schule in Trägerschaft des Landes soll in umgebaute Räume unserer Förderschule Lernen im Jägermeisterpfad in Neunkirchen umziehen.  Auch ein Erweiterungsbau ist hier angedacht. Die Kosten hierfür bezahlt das Land, da die Schulträgerschaft nicht wechseln wird. Ich begrüße diese Verlagerung, da dadurch unser Schulzentrum weiter gestärkt wird und viele Kinder und Jugendliche, die derzeit die Schule in St.Wendel besuchen aus dem Landkreis Neunkirchen stammen.

 

Heute Morgen hatte ich zahlreiche interne Termine, unter anderem die Aushändigung einer beamtenrechtlichen Urkunde und am Mittag beschäftigte mich die Büroarbeit. Wenn dieser Blog erscheint, befinde ich mich in Merchweiler. Dort findet das traditionelle Oktoberfest statt. Nächste Woche pausiert mein Blog, da ich eine Woche Urlaub habe.

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, bis demnächst!

Ihr Sören Meng

 



 

 

 

 


22.09.2017: Bunte Themenvielfalt „un die Freck“

Spatenstich für schnelleres Internet in unserem Landkreis
Landrat Sören Meng eröffnete die heutige Demokratiekonferenz
Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen in der neuen Gebläsehalle in Neunkirchen
Sigried Getrey-Hagmaier (links) erläuterte Volker Fuchs (mitte) und Landrat Sören Meng die geplanten Sanierungsarbeiten am Neunkircher Wasserturm in 41 Metern Höhe
Schon weitem ist zu erkennen, dass derzeit am Wasserturm gearbeitet wird

 

 

In dieser Woche hatte ich weniger Termine, wie gewohnt, da mich eine Erkältung zeitweise im Griff hatte. Los ging es am Montag mit internen Terminen und Planungen für die kommende Zeit. Am Mittag hatte ich dann einen sehr schönen Termin. Gemeinsam mit den Bürgermeistern Holger Schäfer, Markus Fuchs und Jörg Aumann, sowie den Landtagsabgeordneten Tobias Hans und Eugen Roth nahmen wir den ersten Spatenstich für den flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis Neunkirchen symbolisch vor. Federführend waren hier die Staatskanzlei und der Zweckverband egoSaar, die den Breitbandausbau saarlandweit strukturiert hatten. Staatssekretär Jürgen Lennartz erinnerte dabei an die rasante Entwicklung der Technik, die auch die Politik vor laufende Herausforderungen stellen würde. Ich hob die interkommunale Zusammenarbeit hervor und machte deutlich dass der Breitbandausbau auch für viele Firmen im Landkreis ein wichtiger Standortfaktor sei. Bis 2018 soll unser Landkreis flächendeckend mit mindestens 50 mBit/s erschlossen sein. Ausführende Firmen sind VSE Net und Inexio, die beide im Saarland zu Hause sind.

 

Am Dienstag war ich nicht im Dienst und musste das Bett hüten.

 

Am Mittwoch standen dann zahlreiche hausinterne Termine an, so tauschte ich mich mit dem Sparkassendirektor und Stiftungsmanager Volker Fistler bezüglich unserer Bürgerstiftung aus. Diese Stiftung wurde im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung ins Leben gerufen und wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen. Ziel ist es diese Stiftung bekannter zu machen und auch mit zusätzlichen Geldern zu versehen. Dadurch können dann Projekte und Vereine in unserem Landkreis gefördert werden. Noch für dieses Jahr ist eine öffentlichkeitswirksame Aktion geplant. Im Anschluss beschäftigte ich mich mit dem Thema barrierearmer Wohnungsbau im Landkreis Neunkirchen. Die Menschen im Landkreis werden glücklicherweise immer älter, allerdings ist zu verzeichnen, dass es nicht genügend barrierearmen Wohnraum im Landkreis gibt. Hier müssen die politisch Verantwortlichen Lösungen entwickeln. Ziel muss es sein, dass viele Menschen bis ins hohe Alter selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen können und gegebenenfalls ambulante Hilfe in der eigenen Wohnung erhalten. Hier braucht man öffentlich geförderte Bauprogramme und natürlich Investoren die solche Projekte stemmen können. Im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz gibt es bereits solche Projekte. Mit diesem Themenfeld werde ich mich in den kommenden Monaten intensiver auseinandersetzen. Am Nachmittag  war dann die Reaktionsteamsitzung unseres Kreisbuches. Im November wollen wir das neue Werk vorstellen. Sie dürfen gespannt sein, wie bunt die Themen Vielfalt des Buches ist. Historisches, aber auch neue Informationen wird dieses Kreisbuch enthalten.

 

Am gestern Morgen ging es dann nach Bexbach, wo der Rettungszweckverband dessen Mitglied ich bin, tagte. Danach traf ich mich in Saarbrücken im Kreise der Landräte zu einer gemeinsamen Besprechung mit Vertretern des Landkreistages. Im Anschluss tagte dann in Ottweiler der Kreisausschuss. Gestern Abend eröffnete ich in der Galerie Farbtupfer der Lebenshilfe eine Ausstellung des Neunkircher Hobbykünstlers Helmut Weigerding. Helmut Weigerding zeigt in seiner Ausstellung regionale Motive, aber auch Reiseimpressionen. Diese Ausstellung ist sehr sehenswert.

 

Der heutige Morgen begann mit der Eröffnung der ersten Demokratiekonferenz im Landkreis Neunkirchen in Kooperation mit unserem Kreisjugendamt, dem Adolf-Bender-Zentrum und der Landesmedienanstalt. Über 60 junge Menschen nutzten das Angebot, um über Themen wie Demokratie und Grundrechte zu reden. Ich hob den Stellenwert solcher Veranstaltungen hervor und beleuchtete in meinem Grußwort das hohe Gut des Wahlrechts. Ich betonte, dass in unserem Landkreis kein Raum für Intoleranz und Fremdenhass ist und dass jeder mit Zivilcourage ein aktives Zeichen setzen kann. In diesem Zusammenhang zitierte ich das Gedicht von Hanns Dieter Hüsch: Das Phänomen. Hier der Link:

https://www.youtube.com/watch?v=jkGfAzhc9LA

 

 

Im Anschluss eröffnete ich in der Neuen Gebläsehalle den Info-Tag für Ältere und Menschen mit Behinderungen. Diese Veranstaltung, die zum 16. Mal in Kooperation mit der Kreisstadt Neunkirchen stattfindet, ist schon seit Jahren ein Publikumsmagnet. Hier gibt es ein breites Informationsangebot. Die Menschen können sich dort informieren und beraten lassen. Ich bin immer wieder von der großen Fülle des Angebotes überrascht. Herzlichen Dank an dieser Stelle, allen die diese Großveranstaltung organisieren und sie durch ihre Teilnahme bereichern. Danach befand ich mich hoch oben über Neunkirchen. Gemeinsam mit dem Leiter der Neunkircher Lokalredaktion der Saarbrücker Zeitung ,Volker Fuchs, nahm ich eine Einladung von Siegrid Getrey-Hagmaier wahr, die uns die höchste Baustelle Neunkirchens näher brachte. Vor rund 20 Jahren wurde der Wasserturm seiner neuen Bestimmung als Kino- und Gastronomiestandort übergeben, derzeit wird das Bauwerk grundsaniert. Insbesondere die Erneuerung der “Haube“ stellt aufgrund der Höhe eine Herausforderung dar. Um sie überhaupt erreichen zu können, wurde nun vier Wochen lang ein aufwendiges Gerüst aufgebaut. Dieses ist bereits von weitem sichtbar und mit rund 3.500 m² Folie umhangen. Der Schwerpunkt der Arbeiten stellt die Erneuerung der „Haube“ dar, was rund 400.000 Euro kostet. Hinzu kommen die Sanierung der Klinker sowie die Neugestaltung des Eingangsbereichs des Kinos. Herzlichen Dank an dieser Stelle der Investorengruppe Wasserturm, insbesondere der Familie Getrey, die hier eigenes Geld in die Sanierung eines Wahrzeichens unserer Kreisstadt und unseres Landkreises investieren. Damit wird das Alte Hüttenareal unserer Kreisstadt weiter aufgewertet. Wenn dieser Blog online geschaltet wird, befinde ich mich beim zehnjährigen Jubiläum des Vereines für Landeskunde im Saarland, dessen Feierlichkeiten in Ottweiler stattfinden. Dieser relativ junge Verein hat in den vergangenen Jahren bereits vieles bewirkt. Der VLS ist ein Verband der geschichtlichen Organisationen in der europäischen Großregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und Wallonien. Er vereint zahlreiche Mitgliedsorganisationen und fördert so die Vernetzung geschichts- und kulturinteressierter Personen in der Großregion. Intention des Vereins ist, das Interesse für die Heimatgeschichte zu wecken und ihre wissenschaftliche Erforschung zu pflegen und zu publizieren, Kulturwerte zu sammeln, zu pflegen und zu erhalten sowie die Denkmalpflege zu fördern. Der Verein übernimmt insbesondere die Aufgaben, das Interesse und das Verständnis für die Geschichte und die Denkmalpflege im Gesamtbereich des Saarlandes auf breitester Grundlage anzuregen und zu fördern, die wissenschaftliche Erforschung und die praktischen Aktivitäten in diesen Bereichen zu unterstützen und die Öffentlichkeit für die Geschichte unserer Heimat zu sensibilisieren. In einem Grußwort dankte ich allen Mitgliedern für ihr großes, kontinuierliches Engagement. Und ich bin froh und dankbar, dass sich viele diesem Verein, diesem Netzwerk angeschlossen haben, um gemeinsam hier einen wertvollen Beitrag zur lebendigen Geschichte zu leisten. Hier hat sich viel Know-how gebündelt, denn hier sind Menschen unterwegs, die für Geschichte brennen und die ihr Hobby, was gleichzeitig eine Berufung ist, mit Leidenschaft ausüben. Dabei versteht es der Verein, Ehrenamt und professionelle Strukturen geschickt zu verknüpfen, denn beides bedingt sich.

 

Morgen und übermorgen findet dann im Freizeitzentrum Finkenrech unsere beliebte Großveranstaltung „Herbst auf Finkenrech“ statt. Ich werde am Sonntag gegen 11.45 Uhr diese Veranstaltung offiziell eröffnen. Unsere Tourismus- und Kulturzentrale hat ein tolles Programm organisiert und konnte erneut viele Aussteller für unser Freizeitzentrum Finkenrech begeistern. Auch im Garten gibt es einige neue Attraktionen. Sogar das neue Erkennungszeichen unseres Kreises  „Willkommensregion Neunkirchen“ ist dort zu finden. Für die „kleinen Besucher“ des Erntedankfestes bietet das Familien- und Nachbarschaftszentrum ein abwechslungsreiches Bastelprogramm an. Neben dem großen Mais-Labyrinth in Form eines Esels stehen außerdem auch die Tore zum großen Tiergehege offen.

 

Apropos Sonntag:

An diesem Tag finden die Bundestagswahlen statt.

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


15.09.2017: Ereignisreiche Woche

Siegerehrung beim Wandertag der Lebenshilfe im CFK - Landrat Sören Meng und Bürgermeister Reiner Pirrung überreichten die Medaillen
Eröffnung der neuen Sparkassenfiliale in Merchweiler
Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, zu Besuch im Landkreis Neunkirchen. Gemeinsam mit Vertretern den Jobcenters wurde ihr die Jugendberufsagentur des Landkreises vorgestellt

Los ging es am Montag mit internen Terminen und Besprechungen. Danach tagte der Aufsichtsrat der VSE in Saarbrücken. Am Nachmittag war ich dann in der ProWin Akademie zu Gast, wo ein Thema besprochen wurde, dass derzeit großes Interesse in der Öffentlichkeit findet. Hier ging es um die beliebte Fantasiemesse FARK. Gemeinsam mit der Gemeinde Schiffweiler, der LEG, dem Standortmanagement, dem zuständigen Ministerium, unserer Tourismus- und Kulturzentrale und natürlich den Organisatoren der FARK tauschten wir uns über die bisherigen Erfahrungen der beliebten Veranstaltung aus. Über 40.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die Messe, was den Standort sehr belebte. Allerdings muss es für künftige Großveranstaltungen hier eine bessere Koordination geben. Daher ging es in dieser Besprechung nicht nur um die FARK, sondern um weitere Großveranstaltungen, die mittlerweile am Standort Reden stattfinden. Hier konnten wir gemeinsam konkrete Lösungsmöglichkeiten finden, sodass ich davon ausgehe, dass eine FARK im Jahr 2019 am Standort Reden erneut möglich sein wird. Jetzt gilt es, dass jeder seine Hausaufgaben macht und wir dann zu einer grundsätzlichen Lösung kommen. Am Montagabend war ich erstmals bei der Vorstandssitzung der Psychiatrie-Stiftung Saarland zu Gast. Hier hat mich Prof. Wolfgang Werner in den Vorstand berufen. Prof. Werner ist sehr bekannt, da er einer derjenigen war, der sich damals für eine Zentralisierung der Psychiatrie einsetzte und damit erkrankten Menschen wohnortnah versorgen konnte. Die Psychiatrie-Stiftung in der u.a. auch unsere Sozialministerin Monika Bachmann vertreten ist, setzt sich dafür ein, dass erkrankte Menschen weiterhin im Mittelpunkt der Gesellschaft sein können. Ziel ist es Betroffene optimal medizinisch zu versorgen. Aus diesem Grund, habe ich mich gefreut, dass ich in dieses Gremium berufen wurde.

 

Am Dienstag ging es nach einer Ehrung zum 40. Dienstjubiläum eines Kollegen, um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung. Hier tauschte ich mich mit Vertretern der Entwicklungsagentur und Kollegen aus der Kreisverwaltung über den Verlauf bestimmter Projekte aus. Durch die Aufstockung der Mittel 2017 und die Verlängerung des Projektes bis 2019 werden die Möglichkeiten des Projektes deutlich erweitert. Hier bin ich froh darüber, dass jeder beherzt mit anpackt, da die Projektverlängerung eine weitere Chance für unseren Landkreis darstellt. Am Dienstagnachmittag standen dann weitere interne Besprechungen an, ehe ich dann die Vorstandssitzung der Lebenshilfe Neunkirchen und die Aufsichtsratssitzung der Gesellschaft besuchte.

 

Am Mittwoch traf ich mich mit dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS), Herrn Ott, um die in der übernächsten Woche anstehende Gremiensitzung zu besprechen. Durch die Auflösung der Verkehrsgesellschaft Saar VGS formierte sich der Zweckverband Personennahverkehr Saarland neu. Da die nächste Sitzung die konstituierende Sitzung ist, mussten viele Details abgesprochen werden. Im Anschluss war ich dann im Freizeitcentrum der Lebenshilfe CFK in Spiesen-Elversberg zu Gast, um gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Spiesen-Elversberg, Reiner Pirrung, Menschen die durch die Lebenshilfe betreut werden, mit einer Medaille auszuzeichnen. Eigentlich sollte eine große Wanderung stattfinden, doch aufgrund des schlechten Wetters, gab es tolle Angebote im Innern des Freizeitcentrums. Alle Beteiligten freuten sich sehr über ihre Medaille. Am Mittwochnachmittag wurde dann die neu gebaute Sparkassengeschäftsstelle Merchweiler eröffnet. Diese Geschäftsstelle ist neu konzipiert und für die Aufgaben der Zukunft bestens gerüstet. Als Verwaltungsratsvorsitzender nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, das Engagement der Sparkasse zu würdigen. Diese neue Geschäftsstelle ist gleichzeitig ein deutliches Bekenntnis zu unserer Region.

 

Gestern tauschte ich mich mit unserer Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer aus, die mir eine neu konzipierte Ausstellung, die in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt wird, präsentierte. In dieser Ausstellung geht es um die Partizipation aller in unserer Gesellschaft, auch Inklusion ist hier ein wichtiges Thema. Im Anschluss ging es dann um unsere Kreisschulen. Als Träger von 20 weiterführenden Schulen gibt es hier immer einiges zu regeln. Auch tagt in Kürze der Schul- und Bauausschuss, hier stimmten der zuständige Abteilungsleiter Gerhard Keßler und ich die Tagesordnung ab. Ziel ist es unsere Schulen nachhaltig weiterzuentwickeln. Hierfür haben Kreistag und Verwaltung in den letzten Jahren zahlreiche Weichen gestellt.

 

Heute Morgen bereitete ich gemeinsam mit dem Geschäftsführer unserer Wasserversorgung Ostsaar  GmbH, Stefan Kunz, die anstehende Gremiensitzungen vor. Hier ging es um den Jahresabschluss 2016, der in der Sitzung ausführlich vorgestellt wird. Unsere WVO hat solide gewirtschaftet und leistet hervorragende Arbeit. Die Wasserversorgung Ostsaar GmbH und der Zweckverband Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen i versorgen seit über 60 Jahren rund 100.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Heute Vormittag konnten wir einen besonderen Gast im Landkreis besuchen. Unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles besuchte die Jugendberufsagentur in Neunkirchen. Die Jugendberufsagentur unterstützt Jugendliche bei dem Übergang von der Schule in den Beruf. Die erste saarländische Berufsagentur wurde 2013 in Neunkirchen gegründet, mittlerweile gibt es auch in Saarbrücken und Merzig-Wadern Beratungsstellen. Es ist wichtig, dass junge Menschen engmaschig betreut werden. Denn wir können es uns nicht leisten, dass einige von ihnen durch das Netz fallen. Unsere Förderung ist einzelfallorientiert und bietet dort Hilfen, wo sie benötigt werden. Grundlage für den guten Erfolg des Projektes ist eine intensive Kooperation mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter sowie den allgemein- und berufsbildenden Schulen im Landkreis. Wichtig für alle im Projekt vertretenen Partner ist eine dauerhaft verlässliche Förderung durch den Bund, die Länder und den Europäischen Sozialfonds. Dies brachten wir auch im Gespräch mit Frau Nahles zum Ausdruck.

 

Morgen werde ich in Dirmingen zu Gast sein, wo die neue Kindertagesstätte eingeweiht wird. Ein langgehegter Wunsch ist damit für die Dirminger Bürgerinnen und Bürger in Erfüllung gegangen. Die neue Kita bietet optimale Voraussetzungen für eine gute Betreuung der Kinder. Für mich sind Kindertageseinrichtungen auch Bildungseinrichtungen, daher sind diese Investitionen wichtige und nachhaltige Investitionen in die Zukunft unserer Kinder.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


08.09.2017: Lesung, ehrenamtliches Engagement und Verabschiedung

Landrat Sören Meng las aus seinem Buch in der saarländischen Landesvertretung in Berlin
Landrat Meng mit dem Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab beim Ambulanten Hospizdienst Saar
Landrat Sören Meng mit Prof. Dr. Günter Dörr (Leiter Landesinstitut für Präventives Handeln), Wirtschaftsförderer Klaus Häusler, Schulleiter Bernd Hussong und Katrin Herbst (Leiterin Vitalregion Neunkirchen) auf der Jobmesse im SPBBZ
Impressionen der Jobmesse - vielfältige Berufe der Gesundheitsbranche wurden vorgestellt - hier der Berufs des Tierheilpflegers
Impressionen der Jobmesse
Landrat Sören Meng mit dem Vorstandsvorsitzenden Markus Groß (r.) und dem scheidenden Vorstandsmitglied Prof. Dr. Sascha Ahnert (l.)

Diese Woche begann für mich in unserer Hauptstadt. Ich war gemeinsam mit drei weiteren saarländischen Autoren in die Landesvertretung des Saarlandes in Berlin eingeladen, um dort aus meinem neusten Buch „Mei Geheischnis“ zu lesen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Illingen, Dr. Armin König, Deana Zinßmeister, Harald Klein sowie dem syrischen Schauspieler und Theaterregisseur Mwoloud Daoud unterhielten wir das Publikum. Die Lesung, die von Dr. Peter Kleiß, ehemaliger Redakteur des saarländischen Rundfunks und Illinger Bürger, moderiert wurde, war gut besucht. So waren wir an diesem Abend allesamt Botschafter unseres schönen Saarlandes.

Mein offizieller erster Arbeitstag der Woche war am Mittwoch, der mit dem Verwaltungs-Jour-fixe begann. Anschließend besuchte ich mit dem neuen Leiter unserer Ehrenamtsbörse, Dr. Matthias Schilhab, den Ambulanten Hospizdienst Saar, der mit seiner Regionalgruppe in der Ottweiler Altstadt beheimatet ist. Diese Regionalgruppe, die ehrenamtlich arbeitet, hilft Menschen den Wunsch zu erfüllen zu Hause sterben zu können. Die Gruppe betreut Angehörige schwerkranker Menschen und Betroffene selbst. Sie ergänzt damit die Arbeit von Ärzten, Pflegenden und Seelsorgern. Darüber hinaus bietet sie für Ehrenamtliche Fortbildungskurse an. Wie schon in der Vergangenheit, wird unsere Ehrenamtsbörse diese Regionalgruppe mit Tat und Rat unterstützen, damit sie auch in Zukunft viele engagierte Mitglieder haben wird. Am Nachmittag tagte dann der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen.

Gestern standen dann interne Termine auf dem Programm. So tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Wolfgang Biehl und seiner Mitarbeiterin zu aktuellen sozialen Themen aus. Das Diakonische Werk ist in vielen Bereichen ein bewährter und engagierter Kooperationspartner. Um die Mittagszeit war ich dann in der Werns`s Mühle in Fürth zu Gast. Unsere Tourismus- und Kulturzentrale veranstaltete für im Tourismus tätige Personen eine touristische Entdeckungsfahrt, um regionale Sehenswürdigkeiten besser vermarkten zu können. Ich nutzte die Gelegenheit um auf die gute Entwicklung im Bereich des Tourismus hinzuweisen. Denn wie schon Goethe feststellte: „Warum in die Ferne schweifen?  Sieh das Gute liegt so nah.“

Heute eröffnete ich die zweite Jobmesse am Sozialpflegerischen-Berufsbildungszentrum in Neunkirchen. Diese Messe wird im Rahmen unseres Land(auf)Schwung Projektes „Vitalregion“ präsentiert und soll junge Menschen für Gesundheitsberufe begeistern. Diese Jobmesse war bereits im vergangenen Jahr ein voller Erfolg und wurde auch in diesem Jahr hervorragend angenommen, auch Schulklassen aus Nachbarlandkreisen kamen zur Messe. Danach war ich dann bei der Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo das scheidende Vorstandsmitglied, Prof. Dr. Sascha Ahnert, verabschiedet wurde. Dr. Ahnert verlässt die Sparkasse zum 1. Oktober und wird Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Darmstadt. Ich nahm diesen Empfang zum Anlass, um die Verdienste von Dr. Ahnert für unsere Region zu würdigen. Danach tagte der Aufsichtsrat der Talsperre Nonnweiler. Direkt im Anschluss ging es zur Aushändigung der Ehrenamtsnadel an zwei verdiente Persönlichkeiten aus unserem Landkreis. Heinrich Schmidt aus Fürth und Thomas Schünemann aus Schiffweiler wurden für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Wenn Sie diesen Blog lesen, werde ich auf einer Jubiläumsveranstaltung im Lurçat Museum in Eppelborn sein.

Morgen besuche ich den Empfang zu Ehren des bekannten deutsch-japanischen Künstlers Seiji Kimoto. Seiji Kimoto arbeitet seit Jahrzehnten im Landkreis Neunkirchen und beschäftigt sich in seiner Kunst mit dem Themenkomplex „Macht und Ohnmacht“. Hier hat er im vergangenen Jahr dem Landkreis Neunkirchen eine Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Um Kunst geht es dann auch am Sonntag, wo ich eine Ausstellung des bekannten saarländischen Künstlers Hans Huwer, der in Spiesen lebt, in Dillingen besuchen werde.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr Sören Meng


01.09.2017: Abwechslungsreiche Sommerwoche

Besprechung im Rahmen der Maker Factory
Landrat Meng spricht auf der Personalversammlung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenter Neunkirchen und Illingen
Sitzung des Kreiselternausschusses
1. Projektschmiede im Rahmen von Land(auf)Schwung
Einbürgerungsfeier im Landratsamt
26 Neubürgerinnen und Neubürger erhielten von Landrat Meng ihre Einbürgerungsurkunden - für die Jüngste gab es zudem einen Landkreis-Löwen
Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung über den Demenzverein
Hoffest des Landkreises Neunkirchen
Viele Kolleginnen und Kollegen, auch Ehemalige sind zum Hoffest gekommen

Meine Woche begann wie gewohnt mit internen Terminen und Koordinationsbesprechungen. Am Nachmittag wurden mir dann erste Ergebnisse einer Studie des DFKI im Rahmen unseren Projektes Land(auf)Schwung vorgestellt. Hier ging es darum, zu eruieren wie wir mit unserer Kampagne junge Menschen verstärkt erreichen können. Schon während der Besprechung kamen gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern des Projektes tolle Ideen zusammen, die wir jetzt umsetzen werden.

Am Dienstag fand ein Austausch mit den Kreisbürgermeistern statt. Hier ging es u.a. um das Thema Bäderkonzept, da der Landkreis St. Wendel bereits ein solches auf den Weg gebracht hat. Aber auch die Ergebnisse des ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz) wurden vorgestellt. Ziel ist hier die Weiterentwicklung im Bereich der Jugendhilfe. Im Rahmen dieser Besprechung stellten wir auch ein tolles Projekt rund um die Herzgesundheit  vor. Dieses Projekt, gefördert durch zahlreiche Kooperationspartner, soll bereits im November starten. Es geht darum, die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und mehr für ihre Herzgesundheit zu tun. Ich werde an dieser Stelle noch ausführlicher darüber berichten. Am Nachmittag und Abend fand dann die interne Landrätekonferenz im neuen Hotel „Seezeitlodge“ am Bostalsee statt. Es ist toll, wie sich hier, der Tourismus entwickelt hat. Apropos Entwicklung, ein Dauerthema in der Presse war diese Woche die Berichterstattung über die Fark. Die Fantasymesse, die am vergangenen Wochenende stattfand, übertraf erneut alle Erwartungen. Gemeinsam mit dem Veranstalter sind wir im Gespräch, um dafür zu sorgen, dass dieses beliebte Event auch 2019 noch im Landkreis Neunkirchen stattfindet.

Am Mittwoch war ich zu Gast bei der Personalversammlung des Jobcenters. Seit 2005 sind wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und den Jobcentern Illingen und Neunkirchen ein Team. Der kommunale Anteil des Teams betrug 2005 54 Kolleginnen und Kollegen mittlerweile ist diese Zahl auf rund 80 angewachsen. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich bei den Kolleginnen und Kollegen für ihr großes Engagement zu bedanken. Die Anzahl der Kunden hat sich im vergangenen Jahr stetig erhöht. Auch die Aufgaben sind kontinuierlich gewachsen. Nicht zu vergessen, die Aufgabenerweiterung durch den Zuzug von Flüchtlingen. Auch hier haben wir gemeinsam für eine gute Betreuungssituation gesorgt. Ziel ist es, die Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Bildungshintergrund möglichst schnell in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Dies kann nur durch eine sehr engmaschige Betreuung (auch durch die Einbeziehung von verschiedenen Trägern) geschehen. Am Mittwochnachmittag nahm ich an der Sitzung des Kreiselternausschusses teil. Dieser Ausschuss setzt sich aus den Elternvertretern der Kindertagesstätten im Landkreis zusammen. Er vertritt die Interessen der Eltern und steht mit den Kolleginnen und Kollegen des Kreisjugendamtes im engen Dialog. Ziel ist es, Abläufe besser zu machen, aber auch für eine gute Infrastruktur im Bereich der vorschulischen Einrichtungen zu sorgen. Ein weiteres Thema war auch die Umfrage zu den Betreuungszeiten im Landkreis Neunkirchen. Mein Arbeitstag am Mittwoch endete mit der 1. Projektschmiede im Landkreis Neunkirchen. Diese fand im Dienstgebäude in Neunkirchen statt. Im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung nutzten wir die Gelegenheit, zuerst unsere laufenden Projekte kurz vorzustellen, um dann mit den Bürgerinnen und Bürger gezielt ins Gespräch zu kommen, um weitere Projekte um Wohle unseres Kreises nach vorne zu bringen. Es war ein sehr interessanter Dialog mit neuen Ideen für die Förderlaufzeit bis 2019. Auch ein Vertreter des Umweltministeriums, Ottmar Weber, bereicherte die Veranstaltung durch seinen Impulsvortrag.

Gestern traf ich mich mit dem Chefarzt des Fliedner Krankenhauses Neunkirchen der Diakonie, Prof. Dr. Vernaleken. Hier erfuhr ich aus erster Hand vieles rund um die medizinische Versorgung im Landkreis Neunkirchen. Danach händigte ich im Historischen Sitzungssaal 26 Bürgerinnen und Bürgern die Einbürgerungsurkunden aus. Die Einbürgerung  wird immer feierlich gestaltet. Ich freue mich immer wieder, wenn ich mit den Menschen, die oftmals ganz unterschiedliche Lebensbiografien haben, und zum Teil lange auf ihre Einbürgerungen warten mussten, ins Gespräch zu kommen. Der gestrige Nachmittag stand dann im Zeichen interner Termine.

In meiner Funktion als Vorsitzender des ZPS sprach ich heute Morgen mit dem Geschäftsführer Herr Ott und seiner Mitarbeiterin Frau Stark, über Themen rund um den öffentlichen Personennahverkehr. Danach fand ein Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung statt, wo es um die Aufgaben des Demenzvereines ging. Ich gehöre diesem Verein als Gründungsmitglied an und habe seit dem fast zwei Jahren den Vorsitz inne. Uns geht es darum, die Versorgung der Patienten und ihren Angehörigen besser zu machen und auf die vielfältigen Angebote vom Landkreis Neunkirchen hinzuweisen. Heute Mittag war feiern angesagt, denn zum ersten Mal nahm ich als Landrat am Hoffest unserer Kreisverwaltung teil. Dieses Hoffest hat eine lange Tradition im Landkreis Neunkirchen und wird federführend von unserem Personalrat organisiert. Ich finde es ganz wichtig, dass man, wenn man gut zusammenarbeitet, auch gut zusammen feiert. Soeben war ich dann bei einer Veranstaltung im Bereich der Kindertagespflege. Danach ging es nach Saarbrücken, wo der frühere saarländische Ministerpräsident Reinhard Klimmt in diesem Moment seinen 75jährigen Geburtstag feiert.

Am Sonntag werde ich dann am Erlebnisort Reden zu Gast sein, wo ein Künstlerworkshop stattfindet, der vom Caritasverband Schaumberg-Blies e.V. organisiert wurde. Das Besondere ist, dass es sich bei den Künstlern ausschließlich um Migranten handelt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Ihr Sören Meng


25.08.2017: Terminreiche Sitzungswoche

Landrat Meng im Gespräch mit dem Herzgesund Projektleiter Gerd Müller, Anja Stuppi von der Lenkungsgruppe "Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund" (links) sowie Kathrin Herbst von der Vitalregion Neunkirchen (rechts)
Kunstprojekt „Engel der Kulturen“
Die Landfrauen zu Besuch im Landratsamt
Landrat Meng und Monika Göltzer von der Betreuungsbehörde des Landkreises sowie Martin Eisenbeis vom Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer erläuterten in einem Pressegespräch die Bedeutung des Betreuungsrechts

Der Montag begann für mich wie gewohnt mit internen Terminen, im Anschluss traf ich mich mit der Sparkassenpräsidentin und früheren Landrätin, Cornelia Hoffmann-Bethscheider zu einem allgemeinen Informationsaustausch. Als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen gab es genügend Themen, die ich mit der Präsidentin erörtern konnte. Danach schloss sich ein Pressegespräch zu einem sehr wichtigen Thema an. Mittlerweile gibt es schon 25 Jahre das Betreuungsrecht. Viele fürchten sich vor einer möglichen Betreuung, jedoch sollte man anerkennen, dass es bei einer Betreuung auch weiterhin um die Selbstbestimmung des Menschen geht. Dennoch gibt es die Möglichkeit vorzusorgen – mit einer Vorsorgevollmacht kann man einen gerichtlichen Entscheid über das Einsetzen einer Betreuungsperson vermeiden. Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums finden hierzu zwischen dem 24. August und 7. September saarlandweit zahlreiche Infoveranstaltungen statt. Unsere Betreuungsbehörde und der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer werden auf den Wochenmärkten in Ottweiler (30.08.) und Eppelborn (05.09.) jeweils ab 8 Uhr über dieses wichtige Thema und Vorsorgemöglichkeiten informieren. Weitere Infos zum Thema Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung erhalten Interessierte bei der Betreuungsbehörde des Landkreises (06824/906-2523) oder beim Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (06821/13940). Am Montagnachmittag traf ich mich mit dem Leiter des Kreisjugendamtes, Joachim Brill, um über aktuelle Herausforderungen unseres Kreisjugendamtes zu sprechen. Mittlerweile liegt der Abschlussbericht des Institutes für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) vor. Das Institut hat unser Bereich der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Neunkirchen eingehend überprüft und gibt im Abschlussbericht Hinweise hinsichtlich der Planungs- und Steuermöglichkeiten in diesem Bereich. Im September wird sich der Kreistag intensiver mit der Materie auseinandersetzen und erste Handlungsempfehlungen beraten. Danach fand eine Besprechung mit Vertretern der Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg statt. Mir ist es immer wichtig, den Verantwortlichen unserer Kreisschulen einen guten Dialog zu pflegen. So erfahre ich aus erster Hand, welche Themen im Moment aktuell sind und wie wir die Schule als Schulträger unterstützen können. Mit einem Abstimmungsgespräch rund um das Thema Land(auf)Schwung ging mein erster Arbeitstag der Woche zu Ende.

 

Am Dienstagmorgen fand dann unser Verwaltungsinternes Jour-Fixe statt. Neben weiteren internen Terminen und Rücksprachen tagte dann am Nachmittag der Verwaltungsrat der Sparkasse Neunkirchen.

 

Um ein interessantes Projekt ging es am Mittwochmorgen. Derzeit plant die Kreisverwaltung mit vielen Kooperationspartnern zum Thema Herzgesundheit im Landkreis Neunkirchen eine Kampagne zu starten. Dies passt sehr gut, zu unserem Projekt  Vitalregion im Rahmen von Land(auf)Schwung. Die ganze Kampagne soll noch in diesem Jahr gestartet werden. Konkreteres werde ich dann sicherlich auch an dieser Stelle berichten. Danach tauschte ich mich mit dem Schulleiter des Technisch-Gewerblichen-Berufsbildungszentrums und des Sozial-Pflegerischen-Berufsbildungszentrums, Bernd Hussong, zu aktuellen Themen aus. Gemeinsam mit dem Team der Kreisverwaltung besprachen wir auch die Planungen für die Generalsanierung des Technisch-Gewerblichen-Berufsbildungszentrums. Hier ist es wichtig, dass wir die Schule für die nächsten Jahrzehnte fit machen, dies geht nur in enger Kooperation mit Verantwortlichen der Schulen. Übrigens ist unser Berufsbildungszentrum in Neunkirchen, das größte im Saarland. Am Mittwochnachmittag besprach ich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale, Christian Rau, aktuelle Themenstellungen aus dem Bereich Tourismus. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für unsere beliebte Veranstaltung „Herbst auf Finkenrech“. Aber auch eine Landratswanderung am Sonntag, dem 22.10.2017, gibt es zu erleben. Darüber hinaus ging es natürlich auch um künftige Tourismusstrategien und -schwerpunkte. Danach tagte der Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Als Aufsichtsratsvorsitzender nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, um mich bei dem Team der WFG für die geleistete Arbeit zu bedanken. Wie Sie wissen, ist unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft  nach vielen Jahren mitten ins Zentrum von Neunkirchen gezogen. Auch das Start-Up-Center, ermöglicht durch unser Programm Land(auf)Schwung, hat sich gut entwickelt.

 

Gestern tauschte ich mich mit Experten zum Thema Weiterentwicklung der Jugendhilfe aus. Das ism-Gutachten ist eine Chance die Jugendhilfe noch bedarfsgerechter anzupassen. Wichtig ist es, schon sehr früh, Kinder und ihre Familien zu begleiten, damit möglicherweise kostenintensivere Maßnahmen vermieden werden können. Dann stand ich für einige Filmaufnahmen vor der Kamera. Vor zwei Jahren wurde der älteste Stadtteil von Neunkirchen, Wiebelskirchen, mein Heimatort, 1250 Jahre alt. Hier wird derzeit ein Film produziert, der die Highlights des Jubiläumsjahres aufzeigt. Auch ich, als Wiebelskircher und natürlich auch als Landrat, ließ das Jubiläumsjahr Revue passieren. Apropos Wiebelskirchen, um das älteste Haus in Wiebelskirchen ging es in einem Gespräch gestern Mittag, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, Jürgen Fried. Das älteste Haus in Wiebelskirchen ist in einem baulich schlechten Zustand und soll erhalten werden. Gemeinsam mit dem Landesdenkmalamt und engagierten Heimatforschern wird derzeit überlegt, ob es eine Möglichkeit geben könnte, dieses Kleinod für nachfolgende Generationen zu bewahren. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Im öffentlichen Teil nutzte ich die Gelegenheit und stellte den Stand der Baumaßnahmen vor. Wie Sie wissen, wird die Ferienzeit genutzt, um unsere Schulen auf Vordermann zu bringen. Dieses Jahr investiert der Landkreis Neunkirchen rund 3,8 Millionen Euro für Sanierungen und Projekte unterschiedlichster Art an Schulstandorten und Dienstgebäuden des Kreises. Wir konnten in der schulfreien Zeit nun einige Maßnahmen abschließen, manch andere sind noch am laufen. Insgesamt ist unsere Kreisverwaltung mit dem Verlauf der Baumaßnahmen zufrieden. Wir konnten vieles umsetzen und somit unsere Schulstandorte weiterhin stärken. Die zügige Umsetzung der Baumaßnahmen war durch das gute Zusammenspiel unserer Verwaltung mit den lokalen Dienstleistern und Baufirmen möglich. Schüler und Lehrkräfte von Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Förderschulen und Beruflichen Bildungszentren profitieren im neuen Schuljahr nun von verbesserten Bedingungen.

 

Heute Morgen besuchten mich die Landfrauen im Landratsamt. Bei einer Tagung im Freizeitzentrum Finkenrech, lud ich die Landfrauen zu einer Stadtführung in Ottweiler ein. Die Kreisgemeinschaft der Landfrauen leistet wichtige Arbeit. Im Landkreis und sorgt dafür, dass Traditionen nicht verloren gehen. Anschließend ging es für mich zur Kreisstadt, wo ich das Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ würdigte. Ich freue mich sehr, dass dieses bedeutende Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ hier in unserem Landkreis, in unserer Kreisstadt Station gemacht hat. Es freut mich auch deshalb, weil ich weiß, dass Neunkirchen eine Stadt ist, die miteinander lebt, in der sich viele Menschen für Frieden und Integration engagieren. Hier gibt es Stadtteilfeste, interreligiöse Friedensgebiete und vieles mehr. Vielen Dank dem interreligiösen Arbeitskreis für diese Veranstaltung. Anschließend besuchte ich die Grundsteinlegung der TERRAG, die auf einem ehemaligen Grundstück des Landkreises Neunkirchen, ein neues Bürogebäude errichten wird. Für mich ist diese Ansiedlung auch ein Sinnbild für einen geglückten Strukturwandel. An einem Ort, wo Jahrhunderte Menschen Brot und Arbeit fanden, entstehen neue Arbeitsplätze. In diesem Fall Arbeitsplätze, die wiederum eng mit dem Strukturwandel verknüpft sind. Die TERRAG ist ein innovativer Arbeitgeber mit einem breiten Leistungsspektrum, der mit unserem Landkreis besonders verbunden ist. Ich wünsche dem Bau einen guten, möglichst überraschungsfreien Verlauf. Soeben nahm ich an der Aufsichtsratssitzung der IKS teil, die dieses Mal in der neuen Almhütte auf der Bergmannsalm tagte. In diesem Moment der Onlineschaltung besuche ich die Eröffnung der Fantasiemesse „FARK“, die noch bis Sonntag zu erleben ist. Gleich geht es dann zur Ausstellungseröffnung von Willi Kurz im Hüttenstadtmuseum. Willi Kurz hat zahlreiche Kirchen im Saarland gestaltet. Ihm widmet die Kreisstadt Neunkirchen eine bemerkenswerte Ausstellung.

 

Morgen werde ich die Feierlichkeiten zum 90 jährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt Ottweiler besuchen und in meinem Grußwort, die wichtige Arbeit der AWO würdigen.

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Feierabend und ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


18.08.2017: Es geht wieder los!

Kuratoriumssitzung der Alex Deutsch Stiftung
Künstlerin Petra Williams präsentierte Landrat Sören Meng ihre neue CD
Bewerbungen für den Ehrenamtspreis 2018 sind fortan möglich

Es geht wieder los!

 

Nach meinen schönen Sommerferien, trat ich am Mittwoch meinen Dienst an, allerdings nicht in Ottweiler sondern in Bonn. Im Rahmen unseren Projektes Land(auf)Schwung sprach ich dort bei der zuständigen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vor und informierte über den erfolgreichen Projektverlauf. Wie bereits an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt, wurden die Projektmittel für dieses Jahr um rund 400.000 Euro erhöht. Auch gibt es die Möglichkeit, dass das Projekt, bis 2019 verlängert werden könnte. Die Vorzeichen sind gut, drücken Sie die Daumen, dass mein Besuch in Bonn von Erfolg gekrönt war. Apropos Land(auf)Schwung am 30. August 2017 findet in Neunkirchen unsere Projektschmiede statt. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen vorhandene Projekte auszubauen oder neue Ideen mit einzubringen. Ich würde mich freuen Sie ab 17 Uhr im Landratsamt Neunkirchen begrüßen zu dürfen. Gemeinsam können wir mit tollen Initiativen und Projekten einiges für unseren Landkreis bewegen. Am Mittwochnachmittag erwarteten mich dann in meinem Büro im Landratsamt zahlreiche Posteingänge und Rücksprachen.

Gestern standen dann vormittags in erster Linie interne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte das Kuratorium der Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. In diesem Halbjahr wird zum ersten Mal der Alex-Deutsch-Preis vergeben. Ich freue mich sehr, dass dadurch auch der Namensgeber Alex Deutsch erneut öffentlich gewürdigt wird. Der Preis soll Menschen ehren, die sich im Sinne des Gemeinwesens mit Toleranten verhalten sowie Zivilcourage für ein Zusammenleben frei von Hass, Rassismus und Gewalt engagieren. Für mich steht der Alex-Deutsch-Preis für eine aktive Erinnerungskultur und würdigt vorbildliches Engagement zur Stärkung einer toleranten, offenen und solidarischen Zivilgesellschaft. Danach tagte der Kreisausschuss. Neben Vergaben für Baumaßnahmen wurden auch neue soziale Projekte auf den Weg gebracht. So wird es im Landkreis Neunkirchen demnächst ein Lotsenservice für Ältere sowie mobilitätseingeschränkte Menschen geben. Diese Lotsen sollen den Menschen den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtern. Hier geht es uns darum, die Mobilitätsmöglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen auch in ländlichen Gegenden im Saarland zu verbessern. Der Lotsenservice richtet sich an diejenigen, die sich nicht mehr zutrauen, alleine mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Beispielsweise, weil Sie schlecht sehen oder hören, im Rollstuhl sitzen oder einen Rollator benötigen. Konkreteres werde ich in Kürze mit den Projektpartnern offiziell vorstellen.

Der heutige Tag stand dann ganz im Zeichen des saarländischen Landkreistages. In der Vorstandsitzung wurde eine Vielzahl von aktuellen Themen behandelt.

Morgen bin ich bei der Fechtabteilung des TUS Neunkirchen zu Gast, die ihr

125-jähriges Jubiläum feiert. Diese Sportlerinnen und Sportler sind seit vielen Jahrzehnten sehr erfolgreich und gehören zu den Spitzensportlern des Saarlandes. Auch Weltmeisterschaften wurden und werden von den Athleten erfolgreich bestritten. Morgen Nachmittag bin ich dann in Humes unterwegs, wo ein neuer Kunstrasenplatz eingeweiht wird.

Noch ein kultureller Tipp: Am Montag war ich am Erlebnisort Reden zu Gast. Dort drehte, die aus dem Landkreis Neunkirchen stammende Künstlerin Petra Williams ein Werbevideo für ihre neue CD. Petra Williams ist eine Botschafterin unserer Region, denn sie transportiert auch unsere Mundart in ihren Songs. Wenn Sie neugierig geworden sind, besuchen Sie ihre Website: www.petra-williams.com

Apropos Kultur: Noch bis Sonntag kann das Neunkircher Musical: The Producer erlebt werden. Es ist wieder beachtlich, was das ehrenamtlich getragene Musicalprojekt mit über 100 Akteuren auf die Bühne gestellt hat. Chapeau!

Um das ehrenamtliche Engagement geht es auch bei unserem bewährten Ehrenamtspreis, der im Frühjahr 2018 wieder verliehen wird. Von nun können sich Vereine und Initiativen wieder bewerben. Der Wochenspiegel und die Saarbrücker Zeitung haben dieser Tage auch über die künftige Bewerbungsmöglichkeiten für den Ehrenamtspreis 2018 berichtet. Das Ziel des Preises ist die Förderung und Stärkung des Ehrenamtes. Innovative, zukunftsgerechte Projekte und außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement sollen öffentlich publiziert werden und somit als Vorbilder und als Anregung für andere Projekte, Vereine, Organisationen und die Menschen in unserem Landkreis dienen. Denn unsere Gesellschaft braucht Menschen, Vereine und Organisationen, die sich mit Engagement einbringen und den Landkreis Neunkirchen lebendig machen. Nähere Informationen zum Ehrenamtspreis erhalten Sie hier.

Die zahlreichen Feste, die am Wochenende wieder in unserem Landkreis stattfinden präsentieren ebenso dieses ehrenamtliche Engagement. Daher belohnen Sie das Engagement der Vereine und genießen Sie Ihre Zeit im Landkreis Neunkirchen.

 

In diesem Sinne wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!


Ihr Sören Meng


21.07.2017: Almwoche und Start in den Urlaub

Eröffnung des Labyrinths auf Finkenrech
Große Presseresonanz bei der Labyrintheröffnung
Landrat Meng zeigt gemeinsam mit dem Leiter der Bautechnik Thorsten Mischo dem SZ Redakteur Michael Beer die Bauarbeiten am Kreissozialamt
After Work Party der Kreisverwaltung auf der Sommeralm- viele Kolleginnen und Kollegen waren gekommen
Landrat Meng zu Besuch bei Horst Philippi
Landrat Meng war beeindruckt von den Sammlungen und Kunstwerken von Herrn Philippi
Landrat Meng zu Besuch bei der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung
Michael Krämer zeigte Landrat Sören Meng das ehemalige Landheim in Wiesbach, das derzeit saniert wird
Aufgrund des bevorstehenden Urlaubs des Landrates pausiert der Blog bis zum 18. August
Illustration: Claus Zewe

Nach einem hervorragenden Almauftrieb startete ich in meine letzte Arbeitswoche vor meinem Urlaub. Los ging es wie gewohnt mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir viele Dinge zu besprechen hatten. Weitere interne Abstimmungstermine folgten, ehe es dann am Nachmittag zur Eröffnung des Labyrinths ins Freizeitzentrum Finkenrech nach Dirmingen ging. Hier hat unsere Tourismus- und Kulturzentrale – in Kooperation mit unserem Kreisumweltamt und der Neuen Arbeit Saar – wieder eine tolle Attraktion geschaffen. Bereits zum siebten Mal wurde ein Maisfeld in ein Labyrinth umgestaltet, das ein Vergnügen für Jung und Alt darstellt. Hierfür wurden rund 100.000 Maisstauden gepflanzt. Auch das Medieninteresse für diese Eröffnung war sehr groß. Ich nutzte die Chance, auch unser Freizeitzentrum Finkenrech mit seiner herrlichen Gartenanlage näher vorzustellen. Die Berichterstattung des Saarländischen Rundfunk finden Sie hier.

Am Dienstagmorgen bereitete ich mit der Regionalen Entwicklungsagentur die Vorlagen zur Sitzung des Entscheidungsgremiums L(a)S– das am Mittwoch tagte – vor.   Wie  bereits  an  dieser  Stelle  schon  erwähnt,  wurden  unsere  Mittel  für Land(auf)Schwung in diesem Jahr um rund 400.000 € aufgestockt. Zahlreiche Projektträger haben entsprechende Anträge gestellt; diese Anträge müssen im  Entscheidungsgremium beraten werden. Im Anschluss fand dann ein Pressegespräch  mit dem SZ-Redakteur Michael Beer statt. Hier stellte ich gemeinsam mit dem Leiter unserer Abteilung Bautechnik Thorsten Mischo die zahlreichen Baumaßnahmen vor. In der Ferienzeit herrscht in den meisten Bildungseinrichtungen des Landkreises Neunkirchen Hochbetrieb. Die Sommerferien sind immer eine sehr bauaktive Zeit in den Schulen. Dieses Jahr investiert der Landkreis Neunkirchen rund 3,8 Millionen Euro für Sanierungen und Projekte unterschiedlichster Art in unsere Schulen und Dienstgebäuden. Die zeigt, dass wir in die Bildungseinrichtungen in unserem Landkreis investieren. Bildung ist der elementare Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Deshalb muss für einen pädagogisch hohen Anspruch auch eine gute Ausstattung vorhanden sein. Die Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung finden Sie hier. Am Dienstagnachmittag besuchte ich dann mit dem Geschäftsführer des Saarländischen Museumsverbandes e. V. Rainer Raber ein besonderes Museum in Ottweiler. Horst Philippi hat in jahrzehntelanger Arbeit in seinen Räumlichkeiten ein besonderes Museum eingerichtet. Zum Teil zeigt der Schreinermeister die Arbeitswelt vergangener Jahre auf. So sind eine alte Schreinerwerkstatt, ein Tabakladen oder ein Malergeschäft hier originalgetreu nachgebaut. Auf der anderen Seite lässt er die Besucher an seiner grenzenlosen Kreativität teilhaben. So hat er zum Beispiel beeindruckende Intarsien-Arbeiten mit regionalen Motiven geschaffen. Der Saarländische Museumsverband möchte dieses Kleinod erhalten und wollte mir daher das Projekt vorstellen. Ich bin mir sicher, dass von diesem besonderen Museum noch viel zu hören sein wird. Am Dienstagabend fand dann die After-Work-Party unserer Kreisverwaltung auf der SR3-SommerAlm statt. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nutzten dieses Angebot und wir verbrachten einen schönen geselligen Abend auf der Alm. Apropos Alm: Das Angebot SR3-SommerAlm wird in diesem Jahr besonders gut angenommen. Ein Highlight war auch der „Tag des Bergmanns“. Das freut mich besonders, da wir mit diesem Programm auch der Bergbautradition Rechnung tragen wollen.

Der Mittwoch begann in einem Notariat in Saarbrücken. Hier unterzeichnete ich als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) die notarielle Urkunde. Die bisherige Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar mbH (VGS) geht in den ZPS über. Dieser Beurkundung gingen zahlreiche Sitzungen voraus. Jetzt konnte ich gemeinsam mit einem Vertreter des Finanzministeriums, dem bisherigen VGS-Geschäftsführer als künftigem Geschäftsführer des ZPS, Herrn Ott, die notarielle Beurkundung vornehmen. Am Mittwochnachmittag tagte dann das Entscheidungsgremium des Projektes Land(auf)Schwung. Hier wurden weiterführende Projekte beraten und für bereits laufende Projekte Mittel aufgestockt  Wie schon häufig hier erwähnt, sind viele Projekte sehr gut angelaufen und durch das zusätzliche Geld aus Berlin können wir hier noch intensiver arbeiten. Danach ging es nach Neunkirchen, wo unser Redaktionsteam „Kreisbuch“ tagte. Dieses Buch wird im Herbst erscheinen; man darf gespannt sein, denn die Themenvielfalt  ist groß.

Gestern besuchte ich die Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, die sich in Ottweiler befindet. Diese tolle Institution bietet rund 120 Mitgliedern ein breites musisch-kulturelles Angebot. Die Landesakademie ist ein modernes, einzigartiges musisch-kulturelles Zentrum im Saarland. Hier haben Vereine die Möglichkeit zu proben und eigene Projekte zu verwirklichen. Bei meinem Besuch war gerade eine internationale Jugendgruppe vor Ort, die gemeinsam ein Projekt erarbeitete. In der Landesakademie gibt es einen großen Saal für Aufführungen, zahlreiche Seminarräume und natürlich die Möglichkeit, auch mehrtägige Angebote zu realisieren. Der Vorsitzende der Landesakademie Josef Petry und die Geschäftsführerin Silvia Johann hießen mich herzlich willkommen. Gemeinsam überlegten wir auch, wie wir das Angebot der Landesakademie mit den Schulen im Landkreis Neunkirchen stärker vernetzen können. Gefördert wird diese einzigartige Einrichtung vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, der Staatskanzlei sowie von Saartoto. Danach folgten verwaltungsinterne Termine. Unter anderem tauschte ich mich mit dem Vorsitzenden unserer Jugendauszubildenden-Vertretung aus.

Heute besuchte ich das ehemalige Landheim Wiesbach, um von dem neuen Besitzer, Herrn Michael Krämer, seine Pläne aus erster Hand zu erfahren. Hier bieten sich auch für den Landkreis zahlreiche Optionen. Michael Krämer, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Firma IT-Krämer ist, hat bereits etliche Weichen gestellt, um dieses interessante Gebäude neu zu beleben. Ein lebendiger Landkreis braucht viel Idealismus, Impulsgeber und Menschen, die sich für Projekte begeistern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch dies in Wiesbach der Fall sein wird. Der restliche Arbeitstag gehörte dann der Verwaltung. Da ich mich für mehrere Wochen in den Urlaub verabschiede, gab es noch einige Dinge  zu regeln. Meine Vertretung übernimmt der Erste Kreisbeigeordnete Karlheinz Müller, der unsere Verwaltung bestens kennt.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, ich danke Ihnen für Ihr Interesse an meiner Arbeit und verabschiede mich in den Urlaub. Der nächste Blog erscheint am 18. August.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin eine gute Sommerzeit – und apropos Sommerzeit: Wenn Sie es noch nicht getan haben, bis Sonntag können Sie noch unsere attraktive SommerAlm besuchen, machen Sie davon Gebrauch!


14.07.2017: Ferienwoche im Almfieber

Firmenbesuch bei Elektro-Anlagenbau Trapp in Spiesen-Elversberg
Landrat Meng gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Klaus Häusler zu Gast im Familienunternehmen Bäckerei Ziegler
Landrat Meng stellte gemeinsam mit dem Leiter der Tourismus- und Kukturzentrale Christian Rau den ersten Pin zur SR 3 Sommeralm vor
Erstmals gibt es einen Pin zur SR 3 Sommeralm. Dieser kann für 2,50 Euro erworben werden, davon werden 1 Euro der Bürgerstiftung im Landkreis Neunkirchen sowie der Aktion Herzenssache des SR gespendet

Meine Arbeitswoche begann mit internen Rücksprachen und mit einem Austausch mit dem Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale (TKN). Hier ging es um touristische Themen und natürlich um die heute beginnende SR 3-SommerAlm  (vom 14. bis 23. Juli). Hier hat die Tourismus- und Kulturzentrale mit ihrem Chef Christian Rau und ein großes Team des SR hervorragende Vorbereitungsarbeit geleistet, damit die SR 3-SommerAlm nun schon zum neunten Mal starten kann. Auch der Alm-Ebi hat seine Hütte rundum saniert und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Erstmals ist die neueröffnete Alm-Gastronomie – die ich ja bereits in meinem vergangenen Blog vorgestellt habe – als weiteres Highlight für die Gäste mit dabei. Am Montagmittag traf ich mich mit dem neuen Geschäftsführer des Adolf-Bender-Zentrums Jörn Didas, um über die künftige Zusammenarbeit zu sprechen. Jörn Didas arbeitet schon seit Jahren im Adolf-Bender-Zentrum und kennt die Arbeit aus erster Hand. Das Adolf-Bender-Zentrum, das 1985 in St. Wendel gegründet wurde, ist ein saarlandweit anerkannter Träger der Jugendhilfe. Namensgeber und Mitbegründer war der Maler Adolf Bender, der als politischer Häftling 1933 bis 1936 in Konzentrationslagern inhaftiert war und der nach dem Krieg lange Zeit als Zeitzeuge – besonders in Schulen – von seinen persönlichen Erlebnissen erzählte. Das Adolf-Bender-Zentrum fördert aktiv unsere Alex-Deutsch-Stiftung und setzt sich für die demokratische Bildung und die interkulturelle Verständigung im Jugendbereich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus ein. Auch unser Kreisjugendamt kooperiert mit dem Adolf-Bender-Zentrum.

Am Dienstag fand dann eine Betriebsbesichtigung, gemeinsam mit dem Geschäfts-führer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler, in Spiesen-Elversberg statt. Wir besuchten die Elektro-Anlagenbau Firma Axel Trapp im Gewerbepark Spiesen. Das 1980 gegründete mittelständige Familienunternehmen mit rund 30 Mitarbeitern befindet sich im Gewerbepark in Spiesen. Sie bieten Kunden, auch außerhalb des Saarlandes, ein breites Angebot rund um Elektroanlagenbau, Automatisierungstechnik, Kälte- und Klimatechnik sowie Schankanlagentechnik. So waren Axel Trapp und sein Team beispielsweise an der Entwicklung der neuen Stranggießanlage CC6 der Dillinger Hütte beteiligt. Die Konzipierung galt bundesweilt als ein Projekt der Superlative, sie war mit einem Investitionsvolumen von über 400 Millionen Euro die größte Einzelinvestition am Stahl-Standort Dillingen, die die Herstellung der weltweit dicksten Brammen (500 Millimeter) möglich macht. Wir haben eine starke Wirtschaft mit vielen engagierten Unternehmen im Landkreis. Dies zeigt sich auch daran, dass wir derzeit die höchste Beschäftigung im Landkreis haben, die es je gab.  Der direkte Dialog mit den Unternehmern ist mir wichtig, denn ich bin stolz, solch leistungsfähige Unternehmen in unserem Landkreis zu haben. Der Dienstagnachmittag gehörte dann internen Terminen – u. a. wird zurzeit sehr intensiv am neuen Kreisbuch gearbeitet.

Am Mittwoch startete mein Arbeitstag ebenfalls mit einer Betriebsbesichtigung. Dieses Mal ging es zur Bäckerei Ziegler ins Gewerbegebiet Klinkenthal nach Schiffweiler. Hinter den feinen Backwaren steckt einiges an Knowhow und auch logistischen Aufwand sowie abgestimmten Prozessabläufen. Der Familienbetrieb ist mit sieben Verkaufsstellen in vier Landkreises vertreten. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Produktion, Logistik und im Verkauf, die täglich frische, hochwertige Backwaren herstellen und ihre Kunden damit verwöhnen.  Organisiert und koordiniert wird dies durch Stefan Lang und Tochter Caroline Lang in der Geschäftsführung. Am Mittwochnachmittag besuchte ich dann die konstituierende Sitzung des ÖPNV-Beirates Saarland, die nach Novellierung des ÖPNV-Gesetzes ein wichtiges Gremium darstellt. Hier bin ich in erster Linie als Zweckverbandsvorsteher des Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) eingebunden. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr besser zu koordinieren und damit kundenfreundlicher zu gestalten.

Interne Abstimmungstermine standen gestern Morgen an, anschließend fand eine Besprechung mit Mitarbeitern der Unteren Bauaufsichtsbehörde statt. Dabei wurden mir neue Projekte vorgestellt und hier zeigte sich, dass unsere Kreisverwaltung als Servicedienstleister von Unternehmen und Bauherren fungiert. Gestern Nachmittag fand eine Besprechung mit Vertretern der  LEG, der TKN, dem Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler, Markus Fuchs sowie dem Geschäftsführer der WFG, Klaus Häusler, statt. Hier ging es darum, die Aktivitäten auf der Alm am Erlebnisort Reden zu strukturieren; auch neue Veranstaltungsformen wurden diskutiert.

Am heutigen Freitag war ich auch innerhalb der Verwaltung unterwegs und beschäftigte mich mit unterschiedlichen Themen. In diesem Moment, in dem Sie diesen Blog lesen, bin ich – hoffentlich wohlbehalten – auf der Bergmannsalm angekommen. 10 Tage heißt es jetzt: „morgens geht’s rauf und abends runter“. Es erwartet uns alle ein interessantes und abwechslungsreiches Kulturprogramm und natürlich viel Gelegenheit, um sich zu treffen und einfach auf der Alm zu verweilen. Morgen besuche ich die erste Fotoausstellung unseres Kreistagsmitgliedes Sven Kley. Er setzt sich schon seit Jahren mit den schönen Seiten unseres Kreises auseinander. Ich freue mich seine Werke zu sehen. 

Apropos Alm:  Am Sonntag findet dort auch wieder der „Tag der Tag des Bergbaus“ statt, eine Veranstaltung, an dem die bergmännische Tradition ihren besonderen Raum hat. Pünktlich zur Alm ist auch erstmals ein Alm-PIN erschienen. Dieser PIN – gestaltet von Claus Zewe – ist nicht nur sehr schön anzuschauen, man kann auch etwas Gutes tun. Der Verkaufspreis beträgt 2,50 €,  1 € davon gehen jeweils hälftig an die Bürgerstiftung im Landkreis Neunkirchen sowie die SR-Aktion Herzenssache. Schmücken Sie sich und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein herzliches Glück Auf! 

Wir sehen uns hoffentlich auf der Alm!

Ihr Sören Meng


07.07.2017: Abwechslungsreiche Ferienwoche

Mehr Service für die Bürgerinnen und Bürger - die Kreisverwaltung hat ihre zum 1. Juli Servicezeiten erweitert
Hochrangiger Besuch im Start-up Center
Foto: Kathrin Fries
"Wir für Euch" -eine tolle Aktion auf dem Eschweiler Hof
Eröffnung der neuen Almhütte auf der Redener Bergmannsalm
Passend zum Konzept des Standortes überreichte Landrat Meng den beiden Gastronomen ein Werk von Walter Bernstein, das an die Bergbaugeschichte des Landkreises erinnert

Die Sommerferien haben begonnen, auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung befinden sich im wohlverdienten Sommerurlaub. Ich werde mich in zwei Wochen in die Ferien verabschieden.

Derzeit hat unsere Bauverwaltung viel zu tun, da viele Maßnahmen an unseren Schulen in den nächsten Wochen umgesetzt werden müssen.

Der Montagmorgen begann für mich mit einem Termin in Neunkirchen im Zusammenhang mit unserem Bundesprojekt Land(auf)Schwung. Hier stellte ich gemeinsam mit dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger unser Startup-Center vor. Mittlerweile haben sich hier drei Jungunternehmer eingefunden, die engagiert ihr Startup-Unternehmen nach vorne bringen wollen. Eine Überraschung bescherte uns die Lehrwerkstatt der Firma Eberspächer, die der Wirtschaftsförderungsgesellschaft einen kunstvollen Tisch überreichte. Die Saarbrücker Zeitung war ebenfalls vor Ort und berichtete anschließend - den Bericht finden Sie hierhttps://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/der-richtige-raum-fuer-kluge-koepfe_aid-2419241. Der Montagnachmittag stand dann im Zeichen interner Termine. So händigte ich u. a. einem Mitarbeiter zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum die Urkunde aus.

Um Mobilität ging es am Dienstag. Hier wurde mir, Vertretern der Kreisverwaltung, einem Vertreter der Neunkircher Verkehrs GmbH und der Geschäftsführerin des Jobcenters Neunkirchen, Katja Sauerbrey „Mobi-Saar“ vorgestellt. Mit diesem Projekt setzt sich das Verkehrsunternehmen Saarbahn, gemeinsam mit acht Partnern dafür ein, Menschen bis ins hohe Alter für ihre selbständige Mobilität zu unterstützen. Kernelement ist ein Lotsenservice, der mobileingeschränkte Menschen die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs erleichtert. Wer sich nur ungern bzw. ohne Unterstützung mit Bussen und Bahnen bewegt, etwa weil sie/er schlecht hört oder sieht, im Rollstuhl sitzt oder einen Rollator benötigt, kann über die Mobi-Saar Service-Hotline die Lotsen anfordern. Dieser Service kann mithilfe arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen durchgeführt werden. Bisher gibt es dieses Angebot im Regionalverband Saarbrücken; im Saarpfalz-Kreis ist dieser Service ebenfalls geplant.  Hier bringt sich auch die LAG Pro Ehrenamt mit ihrem Vorsitzenden Hans-Joachim Müller aktiv ein, denn auch Ehrenamtler sind in das Projekt mit eingebunden. Ich begrüße diese Idee zur Förderung der Mobilität und werde das Projekt weiter verfolgen. Am Nachmittag standen dann verwaltungsinterne Termine an.

Der Mittwochmorgen stand im Zeichen unseres Verwaltungs-Jour-fixe, in dem wir die anstehenden aktuellen Aufgaben und Projekte thematisieren.  Seit dem 1. Juli 2017 gelten bei der Kreisverwaltung neue Servicezeiten; auch wurde ein neues Logo eingeführt. Ziel ist es, unsere Verwaltung dienstleistungsorientierter zu präsentieren. Hierfür sind unsere Servicezeiten mit einem Dienstleistungsabend ein eindrucksvoller Beweis. Danach tauschte ich mit Vertretern des Ambulanten Hospizes Neunkirchen aus. Diese Einrichtung gibt es jetzt schon seit 15 Jahren und ist zu einem unverzichtbaren Service für die Menschen im Landkreis Neunkirchen geworden. Der 15. Geburtstag soll im Oktober gefeiert werden. Dies ist Anlass, diese Thematik und die wichtige Arbeit der Hospize öffentlich zu machen. Im Anschluss besuchte ich am Mittwochmittag eine schöne Aktion im Eschweilerhof. Vor etlichen Jahren rief das Gastronomenpaar Inge Groß und Helge Kupplich eine Aktion „Wir für Euch“ ins Leben. An einem Nachmittag im Jahr werden Menschen aus Senioren- und Behinderteneinrichtungen eingeladen, um bei gutem Essen und schöner Musik ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen. Auch dieses Jahr waren wieder viele beim Eschweilerhof zu Gast. Für dieses Engagement wurden Inge Groß und ihr Team in der Vergangenheit schon mal bei „Saarlands Beste“ ausgezeichnet. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist diese Einladung zu 100 % kostenlos, eine wirklich tolle Aktion. Mittlerweile wurde das Restaurant an Tochter Maren weitergegeben. Sie führt mit ihrem Team dieses Projekt gerne weiter. Solche Aktionen machen unsere Welt menschlicher und stärken das Miteinander; an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das große Engagement!

Gestern war ich zu Gast in der Christuskirche. Dort feierte der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Herr Pfarrer Udo Blank, seinen 60. Geburtstag. Ich nutzte die Gelegenheit, mich beim Diakonischen Werk für die hervorragende Zusammenarbeit zu bedanken. Ich schätze Udo Blank als einen sehr geradlinigen Menschen, der sehr nahe an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ist und sich stark macht: sei es im Bereich der Jugendhilfe, wo das Diakonische Werk seit vielen Jahren in vielfältiger Weise unser Partner ist, sei es bei der Arbeit mit Arbeitslosen oder bei der Flüchtlingshilfe, sei es bei der seelsorgerischen Arbeit. Vielfältige Einrichtungen des Diakonischen Werkes zeigen, wie notwendig die Arbeit der Träger im Landkreis Neunkirchen ist. Auch die offenen Jugendtreffs, die vom Diakonischen Werk federführend betrieben werden, entwickeln sich gut und sind am Puls der Zeit. Dies lässt sich nicht vom Schreibtisch aus gestalten, da muss man vor Ort sein und sich austauschen, das Ohr an der Jugend haben.      

Eine schöne Überraschung erreichte mich gestern aus Berlin: unsere Projektmittel des Projektes Land(auf)Schwung wurden für dieses Jahr um über 400.000 € erhöht. Damit können angemeldete Projekte, die bisher nicht ausfinanziert waren, weiterhin gefördert werden. Dieser Bescheid des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, dass unsere Arbeit anerkannt wird und sich das Projekt hervorragend entwickelt.

Ebenfalls um das Projekt Land(auf)Schwung ging es am heute Morgen, da wir uns erneut mit dem Thema Regionalmarke beschäftigten. Wie schon häufig hier aus-geführt, ist dies ein besonderes Anliegen von mir, Regionalerzeuger aus dem Land-kreis Neunkirchen besser miteinander zu vernetzen und damit eine Markenbildung zu erreichen. Hier tauschte ich mich mit Vertretern von Saaris, die für die gelungene Marketingkampagne unseres Saarlandes verantwortlich sind, aus. Auch ging es in diesem Termin um die Weiterentwicklung unseres „Welcome Centers“ und dem im Frühjahr erstmals stattgefundenen Mittelstandsdorum. Danach ging es weiter mit dem Thema „Fairer Handel“, wo ich mich mit dem Schulleiter der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, Herrn Wilhelm, und zwei Vertretern der Fairtrade Initiative Saarland austauschte. Wir sind derzeit bei unserem Ansinnen, Fair-Trade-Landkreis zu werden, ein großes Stück weitergekommen. Um die Zugangsvoraussetzungen zu erhalten, müssen wir auch Schulen einbinden. Hier besteht bei einigen Schulen bereits großes Interesse. Neben dem Illtalgymnasium will sich jetzt hier auch die Gebundene Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen beteiligen.

Im Anschluss ging es Richtung Bergmannsalm, wo die neue Gastronomie auf dem Haldenplateau eröffnet wurde. Die beiden Gastronomen Tom Geiger und Guido Schwarz  verstehen ihr Handwerk und haben ein überzeugendes Konzept für die Almgastronomie entwickelt. Endlich sind die neuen Räumlichkeiten fertiggestellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle der LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Saar) für Strukturholding Saar (SHS) für die zügige Planung/Umsetzung der gesamten Baumaßnahme. Als Geste und Zeichen überreichte ich eine Reproduktion eines Gemäldes des renommierten saarländischen Malers und Schiffweiler Bürgers Walter Bernstein. So werden die Gäste auch immer an unsere Bergbaugeschichte erinnert. Von Schiffweiler aus geht es nun nur wenige Kilometer weiter nach Heiligenwald. Hier werden die 37. Heiligenwalder Bergmannstage (vom 07. – 09. Juli) auf dem Petinger Platz feierlich eröffnet.

Apropos eröffnet: An diesem Wochenende ist im Landkreis Neunkirchen wieder jede Menge los!  So bin ich am Samstag – neben einer Landesboule-Meisterschaft in Neunkirchen (nahe des Schwimmbades an der Lakai) und auch als Schirmherr beim Dorffest in Welschbach vor Ort. Aber auch in meinem Heimatort Wiebelskirchen wird an diesem Wochenende das Dorffest gefeiert.  Ebenso ist in Ottweiler Steinbach und Fürth (dort findet am Sonntag das Leinblütenfest statt) viel los. In diesem Sinne, es gibt jede Menge an diesem Wochenende im Landkreis Neunkirchen zu erleben - machen Sie das Beste daraus.

Ihr

Sören Meng


30.06.2017: Eine sitzungsreiche Woche oder: Die Ferien lassen grüßen!

Landrat Meng unterzeichnet gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden Dietmar Bonnstädter die neue Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeitregelung - ab dem 1. Juli hat die Kreisverwaltung noch bürgerfreundlichere Öffnungszeiten
80. Geburtstag von Doris Deutsch
Die 19. Fairplay Tour macht Halt im Landkreis Neunkirchen, der Landkreis ist wieder gerne Gastgeber dieser tollen Aktion
Landrat Meng hat die Fairplay Tour ein Stück begleitet
Foto: Andreas Engel

Der Montagmorgen begann mit einer Gremiensitzung unseres Wasserzweckverbandes und der sich anschließenden Aufsichtsratssitzung der Wasserversorgung  Ostsaar, die jeweils regelmäßig einmal pro Quartal tagt.  Als Verbandsvorsteher bzw. Aufsichtsratsvorsitzender galt es zahlreiche Beschlüsse zu fassen. Über die vielfältigen Aufgaben unserer Wasserversorgung habe ich an dieser Stelle schon oft berichtet. Am Montagnachmittag tagte dann der Prüfungsausschuss der Sparkasse Neunkirchen. Als Verwaltungsratsvorsitzender stehe ich diesem Ausschuss vor. Aufgabe des Prüfungsausschusses ist es, Prüfberichte, die die Leistungen unserer Sparkasse bewerten und  transparent machen, vorzustellen.

Am Dienstag begrüßte ich zahlreiche Kämmerer aus dem Saarland, die bei uns im historischen Sitzungssaal tagten. Schon seit Jahren arbeiten wir mit der Firma Infoma zusammen. Hier gibt es ein verlässliches Netzwerk und eine Reihe von Software-Lösungen, auf die die Behörden zugreifen können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Diese Tagung in unserem Landratsamt ist für mich ein positives Beispiel der interkommunalen Zusammenarbeit.  Am Nachmittag tagte dann der Verwaltungsrat unserer Sparkasse Neunkirchen. Hier galt es, den Jahresabschluss 2016 festzustellen und zu beschließen. Bei dieser Sitzung war auch meine Vorgängerin im Amt, die heutige Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar Cornelia Hoffmann-Bethscheider vor Ort. Da diese Sitzung nicht öffentlich ist, kann ich an dieser Stelle keine weiteren Informationen geben. Nur soviel: unsere Sparkasse ist auch für die Zukunft gut aufgestellt und nah an den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden ausgerichtet.

Um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ging es am Mittwochmorgen. Hier sieht es so aus, dass zusätzliche finanzielle Mittel für das Jahr 2017 von Seiten des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Gemeinsam mit meinem Mitarbeiter Thomas Thiel, der für die Stabsstelle Land(auf)Schwung verantwortlich ist, sowie Herrn Pietz von der Entwicklungsagentur IfaS und unserem Kämmerer Olaf Niesen und Herrn Schmidt von der Abteilung Finanzen, Beteiligungen  u. ÖPNV besprachen wir die Fortführung erfolgreicher Projekte. Hier wurde vorab schon eine Finanzplanung erstellt. Diese Finanzplanung wird dem Bund mitgeteilt. Drücken Sie mir die Daumen, dass wir zusätzliche Gelder für dieses tolle Projekt erhalten.

Danach stand ein intensiver Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern unseres Personalrates an. Hier pflege ich einen guten Kontakt, denn es ist wichtig, Verwaltungsentscheidungen eng mit dem Personalrat umzusetzen; dies setzt Vertrauen und Transparenz voraus.  Gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden Dietmar Bonnstädter unterzeichnete ich eine neue Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit. Ab morgen wird unsere Kreisverwaltung neue Servicezeiten haben. Damit bauen wir das Dienstleistungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger aus. Sie haben nun die Möglichkeit, Donnerstags einen Dienstleistungsabend in Anspruch zu nehmen. Zudem werden die einzelnen Stellen der Kreisverwaltung morgens grundsätzlich etwas früher, bereits ab 8.00 Uhr, für die Belange der Bürger ansprechbar sein. Natürlich wird es auch weiterhin möglich sein, individuelle Termine bei wichtigen Anliegen zu vereinbaren.

Am Mittwochnachmittag besuchte ich dann die 2. Wasserkonferenz Saarland. Die saarländischen Trinkwasserversorger beliefern Haushalte und Gewerbebetriebe mit einer Jahresmenge von über 50 Mio. cbm Trinkwasser, davon gehen über 40 Mio. cbm an Privathaushalte. Für rund 1 Euro erhält der Privatnutzer 390 Liter reinstes Trinkwasser. Wir alle wissen, wie wichtig dieses kostbare Lebensmittel ist. Um diesen Standard auch für die Zukunft zu sichern, müssen in den nächsten Jahren die Weichen für eine wirtschaftliche und nachhaltige Wasserversorgung in der Region gestellt werden. Hierum ging es bei der Tagung, an der über 40 Wasserversorger sowie der Umweltminister Reinhold Jost teilnahmen. Alle Versorgungsunternehmen haben sich einem freiwilligen Benchmarking gestellt. Man kann feststellen, dass die Trinkwasserversorgung im Saarland sehr zuverlässig funktioniert und die Versorgungsqualität sich auf sehr hohem Niveau befindet. Auch sind sich die saarländischen Unternehmen ihrer Nachhaltigkeit und ihrer Verantwortung bewusst. Ziel des Benchmarking ist es, die technischen und wirtschaftlichen Unternehmenssituationen zu optimieren. Daher ist es wichtig, dass alle  Versorgungsunternehmen gut vernetzt sind. Am Mittwochnachmittag tagte der Kreditausschuss in der Sparkasse Neunkirchen. Von Neunkirchen aus ging es dann nach Saarbrücken, wo mein Kollege, der Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, seinen 60. Geburtstag feierte.

Gestern tagte der Verbandsvorstand der Sparkassenfinanzgruppe in Saarbrücken, hier schloss sich die Sitzung der Verbandsversammlung an. Danach war ich beim langjährigen Oberbürgermeister a.D. der Kreisstadt Neunkirchen, Friedrich Decker, zu Gast, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte. Von dort aus ging es nach Wellesweiler zur Alex-Deutsch-Schule. Hier gratulierte ich der Witwe von Alex Deutsch, Frau Doris Deutsch, zu ihrem 80. Geburtstag. Doris Deutsch setzt das Lebenswerk ihres Mannes fort und besucht täglich Schulen, um aus ihrem Leben und aus dem Leben ihres Mannes zu erzählen. Für dieses Engagement wurde sie vor kurzem mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet. Gestern Nachmittag fand dann die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes in Ottweiler statt. Nach dieser Sitzung besuchte ich die Abiturfeier des Gymnasiums am Krebsberg, wo ich eine Rede hielt.

 

Neben internen Terminen war ich heute verhältnismäßig sportlich unterwegs. Die Fair-Play-Tour macht im Landkreis Neunkirchen Station. Ich ließ es mir nicht nehmen, von Neunkirchen aus – gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern - nach Ottweiler zu radeln. Dort fand dann ein Empfang statt, danach trafen sich die zahlreichen Gäste in unserer Sporthalle. Dort wurden sie vom Team des DRK Hüttigweiler kulinarisch verwöhnt. Diese Etappe der Fair-Play-Tour ist nur möglich, weil viele Kolleginnen und Kollegen sich sehr engagieren und alles tun, damit die Sportlerinnen und Sportler erlebnisreiche, entspannende Stunden bei uns haben. Im Moment besuche ich eine Veranstaltung der Sparkasse Neunkirchen, die in Homburg stattfindet. Diese Veranstaltung hat bereits eine lange Tradition; sie richtet sich an alle Ortsvorsteher im Landkreis und ist eine gute Gelegenheit, auch mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern ins Gespräch zu kommen.

Sie merken, liebe Leserinnen und Leser, diese Woche hatte es in sich. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein schönes Wochenende, einen guten Start in die Sommerferien und gleichzeitig viel Freude beim Besuch der zahlreichen Feste, wie beispielsweise das Illinger Burg- und Weiherfest im Landkreis.

Ihr
Sören Meng

  


23.06.2017: Proppenvolle Woche…

Der 1. Bevollmächtigte der IGM Jörg Caspar spendete den Erlös seines runden Geburtstages an die Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen
Landrat Meng begrüßt die Teilnehmer/innen der Veranstaltung „Frauen im Beruf“ der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises
Begrüßung des Landrates Meng an die Teilnehmer/innen des Netzwerktreffens des Projektes „Das Saarland lebt gesund“
Landrat Meng im SR-Studio zur Aufnahme des "Wir im Saarland" Magazin
Landrat Meng im "WimS"-Studio

Nicht nur die hochsommerlichen Temperaturen heizen uns kräftig ein, auch häufen sich gerade vor den großen Ferien die Termine. So war es auch in dieser Woche. Los ging es für mich mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in welchem natürlich auch die anstehenden Sitzungen vorberaten wurden. Am Nachmittag fand dann eine Scheckübergabe in den Räumlichkeiten der IG-Metall-Geschäftsstelle Neunkirchen statt. Der 1. Bevollmächtigte der IGM Jörg Caspar feierte kürzlich seinen 50. Geburtstag und wünschte sich – statt Geschenken – eine Spende. Hier wurde unsere Bürgerstiftung mit 1.700 € bedacht. Ich nahm die Übergabe zum Anlass, mich herzlich für die großzügige Spende zu bedanken und noch einmal unsere Bürgerstiftung vorzustellen. Mit diesen Geldern können wir Vereine und  soziale Projekte im Landkreis Neunkirchen unterstützen. Am Nachmittag  tagte dann die Fairtrade-Steuerungsgruppe. Wie schon häufig an dieser Stelle bemerkt, will unser Landkreis ein „fairer Landkreis“ werden. Wir haben uns im vergangenen Jahr auf den Weg gemacht und bereits einige Etappenziele erreicht. Uns ist es gelungen, das Thema fairer Handel und fair gehandelte Produkte stärker in den Fokus der Öffentlichkeit im Landkreis Neunkirchen zu rücken. Derzeit sind wir mit Gastronomiebetrieben im Gespräch um zu erreichen, dass auch diese zum Teil fair gehandelte Produkte anbieten. Dies wäre ein starkes öffentliches Zeichen. Darüber hinaus sind natürlich noch weitere Aktionen geplant. Auch freue ich mich sehr darüber, dass sich bereits mehrere Schulen mittlerweile auf den Weg gemacht haben, faire Schulen zu werden. So werden in der kommenden Woche 14 Schulklassen aus unserem Landkreis als „Faire Schulklasse“ ausgezeichnet. Sie merken, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, es bewegt sich etwas und deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass uns in absehbarer Zeit das Gütesiegel „Fairtrade-Landkreis“ überreicht werden kann. Wir werden uns weiter dafür engagieren.

 

Am Dienstag verbrachte ich den Arbeitstag größtenteils in Saarbrücken. Am Morgen tagte der Sparkassenbeirat der SaarLB, im Anschluss fand eine Aufsichtsratssitzung der Tourismus Zentrale Saarland - unter dem Vorsitz der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger - statt.  Hier wurden uns neueste Zahlen im Bereich des Tourismus vorgestellt. Die Entwicklung ist sehr erfreulich. Auch für den Landkreis Neunkirchen hat sich die Situation im Tourismusbereich verbessert. Natürlich können wir uns nicht mit Regionen wie beispielsweise dem Landkreis St. Wendel und seinem Bostalsee messen, aber dennoch haben wir in diesem Bereich in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt.

 

Am Mittwoch tagte dann zum letzten Mal der Aufsichtsrat der Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar (VGS), dessen Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Diese Gesellschaft wird aufgrund der Änderung des ÖPNV-Gesetzes in den Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr übergehen. Der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) tagte im Anschluss. Aufgrund der vorerwähnten Änderung des ÖPNV-Gesetzes wird sich auch die Zusammensetzung des Gremiums des Zweckverbandes verändern. Ich nutzte diese Sitzung, um mich bei den bisherigen Mitgliedern für ihr Engagement zu bedanken. Der öffentliche Personennahverkehr im Saarland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Die Angebote sind passgenauer und an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden orientiert. Aber auch in Zukunft gilt es, die Infrastruktur zu verbessern. Hier wird sich der Zweckverband Personennahverkehr Saarland weiterhin – mit den Partnern und dem Land – engagieren. Am Mittwochabend war ich dann ehrenamtlich aktiv und besuchte die Vorstandssitzung  der Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen. Dieser Sitzung schloss sich die Sitzung des Aufsichtsrates an. Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Neunkirchen hat über 900 Mitglieder. Seit der Gründung im Jahr 1965 ist es der Lebenshilfe stetig gelungen, vielfältige Angebote für geistig behinderte Menschen zu schaffen. Von der Frühförderung über Kindergärten, Schulen, Tagesförderstätten, Wohnstätten, einer Werkstatt für Behinderte - bis hin zu ergänzenden Angeboten familienentlastender Dienste und Integrationsmaßnahmen. Damit bietet die Lebenshilfe Neunkirchen ein großes Spektrum an Hilfen.

 

Am gestrigen Morgen begrüßte ich Teilnehmer/innen einer Veranstaltung unserer Gleichstellungsbeauftragten. Heike Neurohr-Kleer bietet seit Jahren ein ansprechendes Weiterbildungsprogramm an. Dieses Mal ging es um die Qualifizierung „Frauen im Beruf“ – ein wichtiges Thema. Im Anschluss begrüßte ich zahlreiche Teilnehmer/innen beim Netzwerktreffen des Projektes „Das Saarland lebt gesund“ – wo sich unser Kreisgesundheitsamt sehr stark engagiert. Hier leistet die Projektleiterin Anja Stuppi wichtige Arbeit. Danach wurde mir vom Vertreter der ARGE SOLAR e. V. das Energie-Effizienz-Netzwerk Saarland vorgestellt. Dies ist ein sehr interessantes Projekt, da auch der Landkreis Neunkirchen sich dafür engagiert, ressourcenschonend und nachhaltig zu agieren. Aus diesem Grund soll auch ein/e Klimaschutz-Manager/in eingestellt werden. Am frühen Nachmittag war ich dann auf dem Saarbrücker Halberg beim SR zu Gast, wo die Sendung „Wir im Saarland“ aufgezeichnet wurde. In diesem Magazin stellte ich unser Upcycling-Projekt vor, das inzwischen große öffentliche Resonanz erfahren hat. Dieses nachhaltige, sozial wichtige Projekt ist gut angelaufen und soll bei einer Verlängerung des Gesamtprojektes Land(auf)Schwung weiter ausgebaut werden. Ziel sollte es sein, dieses Projekt dauerhaft im Landkreis Neunkirchen zu etablieren. Den Beitrag im "WimS"-Magazin finden Sie hier ab Minute 10. Gestern Nachmittag tagte – in einer sehr umfangreichen Sitzung – der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Hier wurden wieder zahlreiche Themen in öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung behandelt. Im öffentlichen Teil stand die Fortschreibung des grundsicherungsrelevanten Mietspiegels für den Landkreis Neunkirchen an. Auch neue Richtlinien des Landkreises über die Anerkennung und Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag sowie über die Förderung von Initiativen des Ehrenamtes wurden beschlossen. Darüber hinaus war der Jahresabschluss 2013 ein weiterer Bestandteil der Sitzung. Auch die Beteiligungen des Landkreises im Jahr 2015 wurden anhand eines Berichtes näher erläutert.  Ebenso wurden zahlreiche Vergaben beschlossen, damit die notwendigen Bauarbeiten an unseren Schulen bereits in den Sommerferien realisiert werden können.

 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Landkreistages, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert. Der Landkreistag Saarland tritt seit 60 Jahren für die Wahrung des verfassungsmäßigen Rechts der kommunalen Selbstverwaltung und für die gemeinsamen Rechte und Interessen der saarländischen Landkreise und des Regionalverbandes Saarbrücken ein. Hier gab es eine Reihe von Grußworten, eine Festrede unserer Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zum 60-jährigen Bestehen des Landkreistages und einen Diskussionsbeitrag von Felix Rösel vom Ifo-Institut für Wirtschaftsförderung an der Universität München, der über Gebietsreformen referierte. Hier ging es um Befunde und Empfehlungen aus wissenschaftlicher Sicht. Nur soviel: unsere Landkreise mit ihren vielfältigen Aufgaben haben ihre Daseinsberechtigung und leisten bürgernah wichtige Arbeit.

 

Morgen werde ich eine Rede bei der Abiturfeier des Steinwald-Gymnasiums halten. Am Sonntag bin ich dann zu Gast in unserem Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen. Dort werde ich um 10 Uhr die Kreisrosenschau eröffnen. Anschließend beginnt um 11 Uhr unsere beliebte Veranstaltung „Klingende Gärten“ mit toller Live-Musik und Chorgesang. Ich kann Sie jetzt schon dazu ermuntern, nehmen Sie unser Angebot wahr – es lohnt sich auf Finkenrech dabei zu sein. Darüber hinaus gibt es viele Feste im Landkreis Neunkirchen, stellvertretend nenne ich hier das große Stadtfest in unserer Kreisstadt.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine tolle Sommerzeit und grüße Sie herzlich.

Ihr

Sören Meng

 

          


14.06.2017: Kurze Woche, einige Termine…

IHK Praktikums- und Ausbildungsplatztour
Die durch die IHK, Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Jobcenter organisierte Tour ermöglichte jungen Flüchtlingen einen Einblick in die Betriebe der Region.
Interne Sitzung der Führungskräfte der Kreisverwaltung
Cover des aktuellen Wirtschaftsmagazin Neunkirchen der Saarbrücker Zeitung

Diese Woche fällt mein Blog aus der Reihe, denn er wird bereits am Mittwoch veröffentlicht. Dies hat den einfachen Grund, dass ich mir am kommenden Freitag einen „Brückentag“ gönne.


Los ging es am Montag mit dem allwöchentlichen Jour fixe, dem schloss sich das Jour fixe mit dem Werkleiter Christian Rau von der Tourismus- und Kulturzentrale (TKN) an. Die TKN hat bereits einiges in Bezug auf unsere „Sommeralm“, die in 30 Tagen starten wird, zu tun. Darüber hinaus gibt es viele touristische Projekte, die unsere TKN in den Städten und Gemeinden begleitet. Tourismus ist eine Aufgabe, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gut entwickelt hat. Die Menschen, die unsere schöne Willkommensregion Neunkirchen besuchen, sind begeistert vom vielfältigen Angebot: sei es kulturell, historisch – oder sei es die reizvolle Natur. Am Montagnachmittag fand ein Gespräch mit der Schulleitung einer Kreisschule statt. Es ging darum, wie man einen Schulstandort weiterentwickeln kann und welche Hilfestellungen seitens des Schulträgers möglich sind. Wir haben auch hier – trotz überschaubarer finanzieller Mittel – einiges realisieren können. Der bauliche Erhalt aller Schulen, die gute Ausstattung, aber auch die Weiterentwicklung liegen sowohl den Verantwortlichen im Kreistag als auch der Verwaltung und natürlich auch mir sehr am Herzen. Danach traf ich mich mit dem Umweltminister Reinhold Jost, Vertretern der Landkreise St. Wendel und Homburg, dem Landestierschutzbeauftragten und Vertretern der Tierheime Homburg sowie St. Wendel zu einer Aussprache. Hierzu hatte Umweltminister Reinhold Jost eingeladen. Er hatte in der vergangenen Zeit, als es darum ging, den Konsortialvertrag auszuhandeln, den Prozess positiv begleitet. Jetzt geht es darum, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen und alle Partner gegenseitig zu informieren. Ziel soll der Erhalt der beiden wichtigen Einrichtungen in Homburg und St. Wendel sein. Hierzu ist eine finanzielle Ausstattung erforderlich.  Dank des Vertrages der Städte und Gemeinden engagieren sich diese verstärkt, zugleich leisten auch die drei Landkreise ihren Anteil. 


Der Dienstag begann mit internen Gesprächen. Danach begrüßte ich gemeinsammit dem Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Dr. Carsten Meier, junge Flüchtlinge zur IHK Prakitkums- und Ausbildungsplatztour im Neunkircher Landratsamt. Durch diese Initative der IHK und durch die Unterstützung unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, dem Jobcenter und der beteiligten Betrieben konnten die jungen Menschen erleben, welche beruflichen Chancen es in den regionalen Unternehmen gibt. Auch die Saarbrücker Zeitung berichtete über diese tolle Aktion der IHK- den heutigen Bericht hierzu finden Sie hier. Herzlichen Dank auch an unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft und dem Jobcenter, sowie die teilnehmenden Betriebe, die das Ganze aktiv und konstruktiv begleiteten. Gestern Nachmittag ging es wieder um das Projekt Land(auf)Schwung, das voraussichtlich bis Ende 2019 verlängert wird. In den letzten Tagen habe ich hier unsere Willensbekundung nach Berlin gesandt. Die einzelnen Projekte sind in unserem Landkreis gut angelaufen, brauchen allerdings weitere finanzielle Mittel. Hier bin ich zuversichtlich, dass wir dieses Projekt insgesamt fortsetzen können. Mit dem Bildungskoordinator Gunter Maier und dem Leiter der Stabsstelle Land(auf)Schwung Thomas Thiel besprachen wir die weitere Vorgehensweise im Bereich des Bildungsmanagements. Über 1.200 Bildungsakteure hat Herr Maier zusammengetragen. Jetzt geht es darum, hierfür eine Plattform zu schaffen, damit es für alle einen Mehrwert gibt. Dieses Projekt ist sehr interessant und wird auch die Bildungslandschaft im Landkreis Neunkirchen nachhaltig prägen. Mein gestriger Arbeitstag endete mit der Sitzung des Werksausschusses des Eigenbetriebs Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen. Gestern erschien übrigens das Wirtschaftsmagazin Neunkirchen, ein regionales Magazin zur Wirtschaft in unserem Landkreis, als Beilage der Saarbrücker Zeitung. Schauen Sie es sich mal an, es sind viele interessante Artikel darin zu finden. Das Magazin finden Sie hier.


Heute Morgen besprach ich mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar Stefan Kunz die anstehenden Gremiensitzungen. Hier geht es unter anderem um die Feststellung des Jahresabschlusses 2016 und um die Vergabe zahlreicher Baumaßnahmen. Trinkwasser ist ein kostbares Lebensmittel. Daher ist es wichtig, dass die Leitungen und baulichen Anlagen kontinuierlich gewartet werden. Hier leistet das Team unserer WVO tolle Arbeit. Wussten Sie übrigens, dass das Kernversorgungsgebiet der WVO im Bereich des Landkreises Neunkirchen liegt? Einige Kommunen der angrenzenden Landkreise werden zudem mitversorgt bzw. beliefert. Der Bereich der Endversorgung bis zum Kunden umfasst die Stadt Ottweiler, die Gemeinden Eppelborn und Illingen sowie die Neunkircher Stadtteile Hangard und Münchwies sowie die Schiffweiler Ortsteile Heiligenwald und Stennweiler. Hinzu kommen noch der Marpinger Ortsteil Berschweiler und die Lebacher Stadtteile Aschbach, Thalexweiler, Steinbach und Dörsdorf. Weiterhin werden von der WVO als Vorlieferant die Gemeinde Merchweiler, die Schiffweiler Ortsteile Schiffweiler und Landsweiler-Reden, die Bexbacher Ortsteile Höchen und Frankenholz, der Waldmohrer Ortsteil Breitenbach sowie ein Teil des Heusweiler Ortsteils Eiweiler beliefert. Insgesamt beziehen etwa 100.000 Einwohner und eine Vielzahl von Betrieben direkt und indirekt Trinkwasser über die WVO. (Quelle: www.wvo-net.de) Danach tauschte ich mich mit den Führungskräften der Kreisverwaltung aus. Hier geht es darum, wie wir gemeinsam unsere Verwaltung weiterentwickeln können. Ob papierloses Büro, Möglichkeiten zur Heimarbeit, Digitalisierung von Aktenbeständen oder die Frage: Wie wird ein Arbeitsplatz der Zukunft aussehen – all das sind nur einige Themen, die mein Team und mich beschäftigen. Soeben tagte der Kreisausschuss. Im öffentlichen Teil wurden über weitere öffentlich geförderte Arbeitsplätze im Projekt Generation 60 Plus beim Familien- und Nachbarschaftszentrum Neunkirchen beraten. Auch integrative Maßnahmen im Bereich der Flüchtlingshilfe und die Förderung von Kindern im Übergang Kindergarten zur Schule wurden behandelt. Darüber hinaus standen zahlreiche Auftragsvergaben im Bereich der Bautätigkeit unseres Kreises an den kreiseigenen Schulen an.


Morgen werde ich bei der offiziellen Vorstellung des sanierten Pumpenhauses an der ehemaligen Grube Itzenplitz in Heiligenwald dabei sein. Was hier in den letzten Jahren geleistet wurde, ist vorbildlich. Der Vorsitzende des Fördervereins Rüdiger Zakrezewski und sein Team haben eine touristische Perle geschaffen, ein kleiner, aber feiner Veranstaltungsraum, in dem auch Trauungen und kleinere kulturelle Veranstaltungen ihren Platz finden werden.


Am Sonntag werde ich dann den 7. Neunkircher Triathlon (und den 5. Kindertriathlon) im Bereich des Neunkircher Kombibades „die Lakai“ besuchen. In meiner Zeit als Beigeordneter und Sportdezernent der Kreisstadt war ich gemeinsam mit dem Sportverband dabei diese Veranstaltung aus der Taufe zu heben. Diese Sportveranstaltung hat sich längst etabliert und ist sportlich für den gesamten Landkreis von Bedeutung. Im Anschluss besuche ich dann das Guck- und Mitmachfest der Tanzwerkstatt Susanne Sprung. Ihre Tanzschule wird bereits 20 Jahre alt. Susanne Sprung bietet jungen Menschen tolle Entfaltungsmöglichkeiten im Bereich Musical- und Tanz und leistet damit auch eine gute Sozialarbeit. Sie ist gut vernetzt und kann daher bei ihrem Fest ein umfangreiches, attraktives Programm bieten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende!


Ihr Sören Meng


09.06.2017: Bunte Woche

Spatenstich für den Erweiterungsbau an der Ganztagsgemeinschaftsschul Neunkirchen
Landrat Meng zu Besuch im Neunkircher JUZ
Auch Landrat Sören Meng hat in den letzten dreiwöchigen Aktionszeitraum von Stadtradeln kräftig in die Pedale getreten

Durch den Pfingstmontag war diese Arbeitswoche relativ kurz. Los ging es am Dienstag mit meinem Verwaltungs-Jour-fixe, in dem vielerlei Themen angesprochen wurden. Am Nachmittag tagte dann der Kommunale Pflegeausschuss. Ich nahm in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen an einer Sitzung der Sparkasse in Neunkirchen teil. Auch hier gibt es derzeit viel zu besprechen.
 

Der Mittwoch begann mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Hier stand eine Vorbesprechung der Aufsichtsratssitzung der VGS mbH und der Verbandsversammlung des ZPS an. Im Jahr 1996 wurde die VGS (Verkehrsverbundgesellschaft Saar mbH) gegründet. Seit dieser Zeit ist auch der Landkreis Neunkirchen im Aufsichtsrat vertreten. Seit dem vergangenen Jahr habe ich dort den Aufsichtsratsvorsitz inne. Allerdings wird diese Gesellschaft mit dem Zweckverband Personennahverkehr Saarland zusammengeführt. Ziel des Zweckverbandes ist es, den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland attraktiv zu gestalten. So gibt es beispielsweise seit vergangenem Samstag einen neuen Rad-Bus vom Merziger Bahnhof bis zum Losheimer Stausee. Im Auftrag des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland bedienen Merziger Busunternehmen die bei allen Freizeitradlern beliebte Strecke. Dieses Beispiel zeigt, dass man immer bemüht ist, auch Kundenwünsche mit einfließen zu lassen.  Aber auch hier in unserem Landkreis wurde in den vergangenen Jahren – was das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs angeht – einiges umstrukturiert und optimiert. Seit 1993 gibt es bereits diesen Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS). Hier arbeiten wir mit vielen Mitgliedern vertrauensvoll zusammen. Über die Zukunft des ZPS tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der VGS, Herrn Adalbert Ott und meinen Mitarbeitern aus. In der Mittagszeit konnte ich gemeinsam mit Bildungsminister Ulrich Commerçon und weiteren Gästen einen Spatenstich an unserer Gebundenen Ganztagsschule in Neunkirchen durchführen. Die mit rund 1 Millionen Euro veranschlagte Maßnahme wird durch den Landkreis als Schulträger getragen. Finanziell unterstützt wird der Landkreis dabei durch das Investitionsprogramm „Bildung und Betreuung“ des Ministerium für Bildung und Kultur mit einer Zuweisung in Höhe von  400.000 Euro. Das neue Gebäude soll als Lernzentrum dienen. Das pädagogische und bauliche Konzept hierzu hat die Schulleitung gemeinsam mit der Bautechnik des Landkreises Neunkirchen erarbeitet. Mit dem Bauprojekt bekennen wir uns als Schulträger aber auch zu unserem Bildungsstandort Neunkirchen. Hier ging vor 31 Jahren die erste Ganztagsgemeinschaftsschule des Saarlandes an den Start.   Jetzt können wir sie baulich optimieren, um gute Bildungsvoraussetzungen zu schaffen, denn die Schülerzahlen sprechen für sich. Rund 900 Schülerinnen und Schüler werden hier derzeit von Klassenstufe 5 bis zum Abitur betreut.  Am Mittwochnachmittag tagte das Redaktionsteam unseres Landkreisbuches, das im Spätherbst dieses Jahres erscheinen wird. Ich möchte an dieser Stelle nicht viel verraten, aber es sind viele hochinteressante Artikel rund um unseren Landkreis Neunkirchen eingegangen, sie werden derzeit redigiert und durch Thomas Störmer layoutet. Das ehrenamtliche Redaktionsteam arbeitet mit Hochdruck daran, dieses besondere Werk fertig zu stellen.

Gestern fanden viele verwaltungsinterne Termine statt. Als Mitglied des VSE-Aufsichtsrates tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer Dr. Clemens zu aktuellen Themenfeldern aus. Der Landkreis Neunkirchen selbst ist an der VSE mit Anteilen beteiligt. Am Nachmittag besuchte ich dann das JUZ Neunkirchen, das 15 jähriges Jubiläum feierte. Viele junge Menschen engagieren sich hier vor Ort, eine gute Sache.  Auch nutzte ich die Veranstaltung, um mich mit den jungen Menschen auszutauschen. Das JUZ wird sehr gut angenommen, gerade auch die Bandszene im Landkreis profitiert von dieser Einrichtung, da sie vielen Jungbands Auftrittsmöglichkeiten bietet. In diesem Bereich regten die Verantwortlichen des JUZ die Schaffung größerer Räumlichkeiten an. Wir vereinbarten, dass wir uns künftig regelmäßig austauschen. Danach tagte der Beirat unserer Kreisvolkshochschule. Hier wurde das nächste Programm für das kommende Halbjahr vorgestellt. Die KVHS mit ihrem Team und den ehrenamtlichen Leitern leistet hervorragende Arbeit. So wurde das Bildungsangebot in den letzten Jahren weiter aufgebaut, die Anzahl der geleisteten Unterrichtsstunden belegt diese Aussage. Unser KVHS ist am Puls der Zeit und versteht es immer wieder auch neue Fortbildungsangebote in das Programm zu integrieren.

Heute standen für mich interne Termine, Vorstellungsgespräche sowie Büroarbeit auf meinem Terminplan. Morgen werde ich beim Heimatverein Ludwigsthal zu Gast sein, denn die Ludwigsthaler feiern ihr 200jähriges Jubiläum. Am Sonntag findet neben dem Viertelfest in Neunkirchen, das ich besuchen werden, dann in Eppelborn die Reisende Familienmesse statt. Hier ist der Landkreis gemeinsam mit der Gemeinde Eppelborn und vielen Vereinen, Veranstalter. Die Messe findet bereits zum dritten Mal statt und ist immer ein Highlight für die ganze Familie – vielleicht sieht man sich ja am Sonntag in Eppelborn. Zu Ende geht die Aktion „Stadtradeln“ – viele Bürgerinnen und Bürger im Landkreis waren unterwegs und haben fleißig „gestrampelt“. Auch ich habe fleißig mitgemacht und einige Kilometer mit meiner Familie erreicht. Ich bin gespannt, wieviel Kilometer insgesamt zusammenkamen und wie unser Kreis im Vergleich zu anderen steht.  Profitiert von der Aktion haben unsere Fitness und natürlich unsere Umwelt. Fahrradfahren macht Spaß – deshalb war für mich diese Aktion ein sportlicher Anfang.

 

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


02.06.2017: Auf in die Pfingstwoche

Landrat Meng mit Schülerinnen und Schülern der Ottweiler Anton-Hansen-Schule auf einem Workshop der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer zum Thema Gender
Noch 6 Wochen bis zur SR 3-SommerAlm - Almebi's Hütte soll noch in diesem Jahr einen neuen Anstrich erhalten - SR 3-grün und etwas Landkreis-blau. Landrat Meng und Almebi haben schon einmal mit der Arbeit angefangen.
Landrat Meng mit einigen Projektträgern und Dr. Ulrich Neubauer vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaftt auf der Regionalkonfernz im Rahmen von Land(auf)schwung
Weihbischof Robert Brahm sowie weitere hauptamtliche Seelsorger aus dem Dekanat Illingen kamen zu einem Visitationsgespräch ins Landratsamt. Landrat Meng, Bürgermeister Dr. Armin König und der Ersten Beigeordnete der Gemeinde Eppelborn Berthold Schmitt sprachen mit ihnen über vielfältige gesellschaftliche Themen
Landrat Meng mit dem Projektträger und den Teilnehmer/-innen von „Häuser vorher – Häuser nachher“ auf der Preisverleihung in Wustweiler

Mit einer Veranstaltung unserer Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer begann meine Woche. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Ottweiler Anton-Hansen-Schule erarbeitete Frau Neurohr-Kleer und die Jugendpfleger interessante Themen. So ging es unter anderem um das typische „Frauen- oder Männerbild“.  Heute wird dies unter dem Begriff Gender geführt. Im Anschluss ging es - bei herrlichem Wetter - zum Erlebnisort Reden. Dort fand die Pressekonferenz mit dem Alm-Ebi Eberhard Schilling zur kommenden SR 3-SommerAlm statt. Vom 14. bis 23. Juli 2017 findet bereits zum 9. Mal dieses beliebte Event statt. Für mich ist dies eine sehr wichtige Veranstaltung für die ganze Region, denn sie bietet die Möglichkeit unsere Region neu kennenzulernen. Auch freut es mich, dass wir in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal einen Bergmannstag mit anbieten, an dem auch auf die Historie des Areals hingewiesen wird. Die Saarbrücker Zeitung beleuchtete diese Pressekonferenz mit einem schönen Artikel, den Sie hier lesen können. Danach ging es zur Alex-Deutsch-Schule nach Wellesweiler, wo die Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung stattfand. Hier werden wir im Herbst zum ersten Mal den Alex-Deutsch-Preis verleihen. Die Jury hat sich bereits intensiv mit den Bewerbungen auseinandergesetzt. Unser Ziel ist es, mit diesem Preis das Engagement von Schulen und Privatpersonen auszuzeichnen. Hier geht es darum, das Engagement für Mitmenschen zu würdigen und damit dem Lebensmotto von Alex-Deutsch  gerecht zu werden. Der Rest des Tages stand dann im Zeichen unseres Projektes Land(auf)Schwung. Hier traf ich mich zu einem Vorgespräch mit Dr. Neubauer und Frau Rathofer, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung koordinieren und sich vor Ort über die Inhalte informieren wollten. Thomas Thiel, der Leiter der Stabstelle Land(auf)Schwung, nimmt regelmäßig an Vernetzungstreffen teil und konnte auch unsere zahlreichen Projekte, die im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden sind, bekanntgeben. Herr Dr. Neubauer und Frau Rathofer zeigten sich sehr beeindruckt von der Vielfalt der Projekte. Dieser Eindruck wurde durch den sich anschließenden Regionalworkshop noch gestärkt. Hier stellten alle Projektteilnehmer/innen ihre Projekte und die bereits zu verzeichnenden Fortschritte vor. Auch waren Bürgerinnen und Bürger anwesend, die mit großem Interesse die Veranstaltung verfolgten. Wie schon oft an dieser Stelle angemerkt kann ich nur feststellen, dass alle Projektnehmer mit großem Engagement und Leidenschaft bei der Sache sind und dass wir bereits jetzt schon viel für die Region erreicht haben. Diese zeigte sich dann auch am Donnerstag, wo in Illingen das Land(auf)Schwung-Projekt „Häuser vorher – Häuser nachher“ präsentiert wurde.    

Am Dienstag zeichnete ich eine Mitarbeiterin für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum aus. Danach ging es nach Homburg, wo mein Amtskollege Dr. Theophil Gallo seinen 60. Geburtstag feierte. Am Nachmittag leitete ich dann die Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses, die sich mit dem Jahresabschluss 2013 beschäftigte. In dieser Sitzung wird ein besonderer Vorsitzender gewählt. Hier fiel die Wahl auf Frau Daniela Feld von der CDU-Kreistagsfraktion. Sie führte dann anschließend durch die Sitzung.

Am Mittwoch besuchte ich eine zentrale Einbürgerungsfeierlichkeit im Konzertsaal der Hochschule für Musik Saar. Diese Einbürgerungsfeierlichkeiten führen wir im Regelfall auf Landkreisebene durch. Dieses Mal war der bekannte Künstler Seiji Kimoto nach Saarbrücken eingeladen und bekam dort von Sozialministerin Monika Bachmann die Einbürgerungsurkunde. Am Nachmittag besprach ich dann mit der Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch aktuelle Themenfelder und bereitete auch die heutige Sitzung des Vorstandes des Landkreistages Saarland vor. Danach fand dann die Kuratoriumssitzung unserer Bürgerstiftung statt. Diese Bürgerstiftung wurde ebenfalls im Rahmen von Land(auf)Schwung gegründet. Dank zahlreicher Spenden und dem großen Engagement der Sparkasse Neunkirchen, die zu einem Spendenmarathon aufgerufen hatte, kann die Stiftung über 40.000 € ausschütten. Hier geht es darum,  das soziale Engagement der Vereine und Verbände zu unterstützen. Die Mitglieder des Kuratoriums berieten über zahlreiche vorliegende Anträge. Der Abschluss des Tages stand dann im Zeichen des Fußballs, wo ich im Stadion an der Kaiserlinde in Elversberg zu Gast war.  Leider hat es mit dem Aufstieg der SVE nicht geklappt, dennoch war es – gerade in der ersten Halbzeit – ein packendes Spiel und eine beeindruckende Kulisse.

Gestern standen etliche verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag besuchten uns zu einem Visitationsgespräch der Weihbischof Robert Brahm sowie weitere hauptamtliche Seelsorger aus dem Dekanat Illingen. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Armin König und dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Eppelborn Berthold Schmitt sprachen wir mit dem Bischof über vielfältige gesellschaftliche Themen. Unter anderem informierten wir die Gesprächsrunde über die neue Ausrichtung in der Jugendhilfe im Landkreis Neunkirchen. Hier soll künftig die Prävention im Vordergrund stehen.  Aber auch die Situation in Kindergärten und in den Tageseinrichtungen war Thema. Darüber hinaus informierte uns der Bischof über eine geplante Raumgliederung des Bistums Trier. Die Vision neues kirchliches Leben zu etablieren, was natürlich mit vielerlei organisatorischen Neuregelungen verbunden sein wird. Organisatorische Neuregelungen sind immer auch mit Erwartungen aber auch mit Ängsten verbunden; dies kennen auch alle politisch Verantwortlichen. Hier geht es darum, die Menschen bei Entscheidungen mitzunehmen – auch das eint Kirche und Staat. Wir vereinbarten, solche Treffen regelmäßig durchzuführen. Gestern Abend war ich dann im Illinger Ortsteil Wustweiler zu Gast. Hier wurde das bereits erwähnte „Häuser vorher – Häuser nachher“ Projekt vorgestellt. Dieses Projekt nimmt den Leerstand im ländlichen Raum ins Visier. Die Schere klafft vor allem an dem Punkt auseinander, an dem Hauseigentümer Wertevorstellungen äußern, denen sich interessierte junge Menschen nicht anschließen können. So kommt es, dass oftmals das Potential einer Immobilie nicht oder nur unzureichend erkannt wird. Dieser allgemeinen Entwicklung will das Projekt „Häuser vorher – Häuser nachher“ entgegenwirken. Es will Leerstand vermeiden bzw. Lücken schließen. Deshalb stellte das Projekt das Potential älterer, alleinstehender Ein- oder Zweifamilienhäuser sowie Prestigeobjekte vergangener Tage in den Vordergrund und schafft Anreize für nachfolgende Hauseigentümer. Mit viel Kreativität und Eifer haben Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft – Fachrichtung Architektur – unter Anleitung von Frau Prof. Dipl.-Ing. Eve Hartnack  alten Häusern ein neues Gesicht gegeben. Die Umgestaltungen der Außen- und Innenflächen sind beachtlich. Die besten Modelle wurden von einer Fachjury ausgewählt. Von dieser öffentlichen Präsentation war ich sehr beeindruckt. Dies zeigt, wie wichtig das Projekt Land(auf)Schwung – ohne dass eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre – für unsere Region ist. Ich hoffe, dass dieses Projekt Schule machen wird und junge Menschen im Landkreis Neunkirchen und vielleicht sogar auch künftigen Einwohnern des Landkreises Neunkirchen für ältere Immobilien begeistern wird. Dies ist ein weiterer Schritt zur „Willkommensregion.“

 

Der heutige Tag stand dann ganz im Zeichen des Vorstandes Landkreistag Saarland. In diesem Gremium wurde eine Vielzahl von Themen besprochen. Inhalt waren natürlich auch die  Koalitionsvereinbarungen zwischen den Fraktionen von CDU und SPD, die sich in Folge auch auf die Arbeit der Landkreise und des Regionalverbandes auswirken werden. Ich schätze diese Sitzungen sehr, da hier ein umfassender Informationsaustausch erfolgt und auch genügend Raum zur Diskussion bleibt. In zwei Stunden werde ich das Kreishauskonzert im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler eröffnen. Unsere Kreishauskonzerte zählen wohl zu den ältesten Veranstaltungsreihen des Landes. Nach dem Krieg fanden sie ihren Anfang, um den Menschen kulturelle Bildung und musikalisches Vergnügen zu ermöglichen.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Pfingstfest

Ihr Sören Meng  

 

 


26.05.2017: Erste Woche im Zeichen des Stadtradelns

Am Sonntag startete der dreiwöchige Aktionszeitraum von Stadtradeln
Foto: Bernd Schweitzer
"Hände hoch fürs Handwerke" - gemeinsam mit Vertretern der Handwerksammer des Saarlandes, des Umweltzentrums SaarLorLux das Start-Up-Center und dem Wirtschäftsförderer wirbt Landrat Meng für die Kampagne
Foto: WFG
Landrat Meng mit den Eheleuten und Ferdinand Selgrad vor dem Werk des regionalen Künstlers
Landrat Meng gemeinsam mit dem Gründer der Ottweiler Druckerei, Hans Paul, in den historischen Kellerräumen der einstigen Ottweiler Brauerei.

Am vergangenen Sonntag startete die große Stadtradeln-Aktion 2017, die vom 20. Mai bis zum 10. Juni 2017 läuft. Ziel ist es, dass die Menschen sich über Mobilität Gedanken machen und wenn es möglich ist, ihr Auto öfter einmal stehen lassen, um aufs Fahrrad umzusteigen. Dies schont die Umwelt und dient auch der Gesundheit. Der Landkreis Neunkirchen und fünf Städte und Gemeinden unterstützen diese Aktion. Ich freute mich sehr darüber, dass am vergangenen Sonntag so viele Stadtradler – zusammen mit Bürgermeister Markus Fuchs und mir – begrüßt werden konnten und mit uns gemeinsam zur Bergmannsalm radelten. Oben angekommen, gab es dann Informationen zum Stadtradeln, eine kühle Erfrischung und auch Infos zu unserem Vorhaben Fairtrade-Landkreis zu werden und dem Projekt „Der Landkreis Neunkirchen lebt gesund“. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die sich hier engagiert haben, dass der Tag insgesamt perfekt wurde. Natürlich habe ich in dieser Woche versucht möglichst oft auf das Auto zu verzichten und fuhr mehrfach mit dem Rad zur Arbeit. Ich hoffe, dass wir alle viele Kilometer sammeln können, sodass unser Landkreis im Kreisvergleich punkten kann. Mitmachen ist einfach, mehr Infos gibt’s hier.


Der Montag begann mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. Im Anschluss tauschte ich mich mit den Kollegen der Bau- und Schulverwaltung, der zuständigen Dezernentin und der EDV-System-verwaltung über künftige EDV-Konzepte an unseren Schulen aus. Zwar stellt das Land Gelder zur Verfügung, jedoch ist in erster Linie der Landkreis als Schulträger finanziell gefordert. Ziel sollte es sein, den Schülerinnen und Schülern optimale Lernbedingungen zu ermöglichen, dabei spielt die EDV-Ausstattung an unseren Schulen eine elementare Rolle.  Hier hat die Zukunft längst begonnen. Am Nachmittag standen dann weitere interne Besprechungen auf dem Programm.


Am Dienstag leitete ich die Kooperationsausschusssitzung des Pflegestützpunktes. Der Pflegestützpunkt, den es seit 2009 beim Landkreis Neunkirchen gibt, stellt ein trägerneutrales Angebot dar. Kompetente Beratungen und Hilfestellungen sollen betroffene Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzen, sich qualifiziert für Dienstleistungen - unter Anwendung der häuslichen Sicherheit in der Familie - zur Pflege zu entscheiden. Die Fachberatung im Pflegestützpunkt wird von qualifizierten Pflegeberaterinnen/Pflegeberatern der  Pflege- und Krankenkassen sowie der Landkreise sichergestellt. Sie beraten im Pflegestützpunkt, aber auch zu Hause, und geben Hilfestellungen bei der Auswahl und bei der Inanspruchnahme von bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen sowie sonstigen Hilfsangeboten. Die Pflegestützpunkte werden immer stärker nachgefragt. Mit der Leitstelle „Älter werden“ und weiteren entsprechenden Beratungsstellen des Kreises sind in unserem Landkreis kontinuierliche Unterstützungsangebote vorhanden. Alle Mitglieder des Kooperationsausschusses zeigten sich sehr zufrieden und betonten die Wichtigkeit dieser Einrichtung. Auch im Rahmen des demografischen Wandels in unserem Landkreis ist diese Anlaufstelle wichtiger denn je. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in der Knappschaftsstraße 1 in Neunkirchen und ist per Telefon unter 06821 / 102-674 erreichbar. Am Dienstagabend war ich dann in der Aula der Universität des Saarlandes zu Gast. Hier wurde der saarländische Schulpreis verliehen. Aus dem Landkreis Neunkirchen hat es  die Max-von-der-Grün-Schule aus Merchweiler unter die letzten drei Sieger geschafft. Bei der Verleihung stellten sie sehr beeindruckend das pädagogische Konzept vor. Unsere Schule wurde mit einem Förderpreis bedacht. Die zwei ersten Preise gingen an das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach und die Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule in Dillingen.


Am Mittwochmorgen besuchte ich mit Vertretern der Handwerksammer des Saarlandes und des Umweltzentrum SaarLorLux das Start-Up-Center, das im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung in den neuen Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft an den Bliesterassen in Neunkirchen entstanden ist. Hier gaben wir den Startschuss für die neue Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“. Mit dieser Kampagne wirbt der Landkreis Neunkirchen mit seiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft für attraktive berufliche Perspektiven im Handwerk. Auch der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg, Herr Burkhard, war vor Ort. Die Schule kooperiert mit der Spiesen-Elversberger Fa. Trapp, die den Schülerinnen und Schülern berufliche Perspektiven aufzeigt. Nicht ohne Grund heißt ein altes Sprichwort: „Handwerk hat goldenen Boden“ und deshalb ist es wichtig, den jungen Menschen die Bedeutung der Unternehmen im Landkreis Neunkirchen vor Augen zu führen. Im Anschluss traf ich mich mit dem Gründer der Ottweiler Druckerei Hans Paul. Dieser führte mich in die historischen Kellerräume der einstigen Ottweiler Brauerei. Hier stellte er mir ein interessantes Projekt vor. Ich drücke die Daumen, dass die Vision Wirklichkeit wird. Am Mittwochnachmittag gratulierte ich einem bekannten Künstler aus dem Landkreis Neunkirchen zu seinem 90. Geburtstag: Ferdinand Selgrad. Ich besuchte ihn zu Hause und tauschte mich auch über seine neuesten Projekte aus. Ferdinand Selgrad, der europaweit Kirchenfenster gestaltete, arbeitet noch täglich in seinem Atelier. Er berichtete mir von zahlreichen Projekten, die er in der kommenden Zeit noch verwirklichen will. Kunst inspiriert und hält jung, dies zeigte mir der vitale Jubilar sehr deutlich. Viele Saarländer kennen das Werk Ferdinand Selgrads – so gestaltete er in der einstigen Bergwerksdirektion mitten in Saarbrücken – wo sich heute ein großes Einkaufscenter befindet – kunstvolle Glasbilder, die an das Grubenunglück in Luisenthal erinnern. In meinem Büro kann man ein Triptychon - in den Farben blau – rot gehalten  - bewundern. Dieses Werk kaufte mein Amtsvorgänger Dr. Rudolf Hinsberger für den Landkreis an.


Nach einem schönen Feiertag standen dann heute interne Verwaltungstermine an. Heute Abend startet in Neunkirchen die „Neunkircher Weinlounge“ auf dem Stummplatz. Am Sonntag findet dort ab 12 Uhr ein kleiner Regionalmarkt statt, an dem wir als Landkreis auch für unseren Fair-Trade-Kreis werben und auch fairgehandelte Produkte vorstellen. Viele lokale Erzeugen werden vor Ort sein und die Besucherinnen und Besucher können  beispielsweise frisch gebrautes Bier aus der Privatbrauerei Bach oder auch Produkte der Käserei Hirztaler  genießen. Neben der Weinlounge in Neunkirchen findet am kommenden Sonntag auch der Maler- und Künstlertreff rund um den Ottweiler Tenschplatz statt. Morgen bin ich dann beim THW Spiesen-Elversberg zu Gast. Hier wird im Rahmen des Waldhausfestes ein neues THW-Fahrzeug übergeben. Dieses Fahrzeug wurde dringend gebraucht, damit das THW weiterhin tatkräftig im Rahmen des Rettungsdienstes unterstützen kann.  

Ich wünsche ich Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende!
Ihr Sören Meng


19.05.2017: Eine Woche mit sportlichem Abschluss

Impressionen des Integrativen Sportfest im Wagwiesental in Neunkirchen
Landrat Sören Meng begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung Borderline
Landrat Meng im Pressegespräch mit einem Vertreter der Saarbrücker Zeitung

Meine Arbeitswoche begann wie gewöhnlich mit dem Jour-Fixe innerhalb der Verwaltung, indem wir aktuelle Themenfelder und Herausforderungen besprachen. Im Anschluss traf ich mich mit Verantwortlichen des Kreissozialamtes und des Kreisjugendamtes. Beim Kreisjugendamt geht es unter anderem um die Umsetzung des Gutachtens durch ism, das eine neue Ansatzweise im Bereich Jugendhilfe vorgeschlagen hat. Derzeit laufen im Bereich des Kreissozialamtes Vorbereitungen damit wir bürgerfreundliche, mitarbeitergerechtere Räumlichkeiten für das Team Bildung und Teilhabe, dass sich in Neunkirchen befindet, beziehen können. Das Objekt das bezogen werden soll, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Jugendamtes. Am Montagnachmittag tagte dann das Entscheidungsgremium des Projektes Land(auf)Schwung. Hier gab es einen Zwischenbericht der einzelnen Projekte und natürlich wurden auch neue Projektideen beraten. Wie schon oft an dieser Stelle, ist dieses Projekt sehr gut angelaufen, täglich kommen neue Projektbestandteile dazu. So werden im Rahmen des Illinger Projekt „Häuser Vorher-Nachher“ in Kürze die besten Modelle im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet. Auch gibt es auf Bundesebene Überlegungen, das Projekt Land(auf)Schwung möglicherweise zu verlängern. Drücken Sie mit mir die Daumen, dass wir hier eine Zusage bekommen.

 

Am Dienstagmorgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tauschte ich mich mit der Verantwortlichen des Familiennachbarschaftszentrums Neunkirchen, Janine Wack, aus. Neben einer Kinderbetreuungseinrichtung ist das FNZ eines der beiden Mehrgenerationenhäuser. Hier eruierten wir den Bedarf an künftiger Kinderbetreuung, darüber hinaus informierte ich mich über laufende Projekte. Diesem schloss ich ein Gespräch mit Verantwortlichen des Jobcenters an, die dann im Historischen Sitzungssaal die Trägerversammlung des Jobcenters stattfand.

 

Der Mittwoch begann mit einer Besichtigung in den neuen Räumlichkeiten des Diakonischen Werkes mitten in Neunkirchen. In der ehemaligen Klinik Scheer und im Nachbarhaus werden in wenigen Wochen mehrere Angebote des Diakonischen Werkes zu finden sein. Auch die Wärmestubb, die in Kooperation mit dem Caritasverband betrieben wird, ist dort untergebracht. Oberbürgermeister Jürgen Fried und ich, überzeugten uns von den großzügigen Räumlichkeiten und würdigten das Engagement des Diakonischen Werkes. Bisher waren einige Angebote in der Neunkircher Hospitalstraße untergebracht, hier reichte die Raumkapazität bereits seit Jahren nicht mehr aus. Ich bin überzeugt, dass diese neuen Räumlichkeiten für viele Hilfesuchenden in Neunkirchen und darüber hinaus ein Leuchtturm darstellen wird. Da hier Angebote gebündelt werden, kann man sicherlich auch zum Wohle der Menschen, Synergien nutzen. Danach besuchte ich das Integrative Sportfest, das im Wagwiesental in Neunkirchen stattfand. Über 400 Kinder aus zwei Förderschulen des Landkreises und der Grundschule Bachschule, erlebten einen tollen integrativen Morgen im Zeichen des Sports. Schöner kann man Inklusion nicht erleben. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Alle, die sich hier engagieren. Um ein sehr ernstes Thema ging es am Nachmittag bei einer Veranstaltung unseres Kreisgesundheitsamtes in Kooperation mit dem Kreisjugendamt, der Suchtberatung des Caritasverbandes DIE BRIGG sowie der Lebenshilfe zum Thema Borderline. Über 200 Interessierte nahmen an dieser Fachtagung teil. Die Resonanz darauf war so groß, dass eine lange Warteliste erstellt werden musste. Borderline ist eine häufig psychiatrische Erkrankung im Erwachsenenalter. Ca. 1/3 der Betroffenen Patientinnen sind Mütter. Sie haben als Betroffenen Persönlichkeitsstörungen und häufig Probleme die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen und angemessen zu reagieren. Daher ist es wichtig, dass diese Krankheit frühzeitig erkannt wird, damit man Betroffenen und natürlich ihre Kinder umfassend unterstützen kann. Denn in Deutschland sind ca. 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche von der psychischen Erkrankung ihrer Eltern betroffen. Die Betroffenen Kinder sind häufig länger anhaltenden und vielfältigen Belastungen ausgesetzt, diese reichen von entwicklungsgefährdetem Verhalten im Umgang mit dem Kinder, über vielfältige psychosoziale Belastungen der Familie, bis hin zu genetischen Risiken. Die psychische Erkrankung von Eltern ist ein häufiger, aber bis heute oftmals tabuisierter Risikofaktor für die kindliche Entwicklung. Diese Erkrankung nimmt keine Rücksicht auf gesellschaftliche Schichten oder Lebensstile. Rund um dieses Thema gab es eine Vielzahl von Fachvorträgen. Wir leisten beispielsweise durch unser Kreisjugendamt oder auch durch das Projekt des Kreisgesundheitsamtes „Frühe Hilfen“ einen aktiven Beitrag, Familien zu stärken. Aufgrund der großen Resonanz werden wir diese Veranstaltung erneut durchführen.

 

Gestern fand ein Pressegespräch mit einem Vertreter der Saarbrücker Zeitung statt. Hier stellten wir unseren Bildungskoordinator Gunter Maier vor. Seit dem 1.März ist er beim Landkreis Neunkirchen beschäftigt und erstellt derzeit eine Bestandsaufnahme über die vielfältigen Bildungsangebote im Landkreis Neunkirchen. Mittlerweile gibt es über zwölfhundert Anbieter in diesem Sektor. Die Saarbrücker Zeitung hat dies in ihrer heutigen Ausgabe sehr gut beleuchtet. Den Artikel hierzu finden Sie hier.  Aber auch das neu eingeführte, auf die Kreisverwaltung übertragene Logo der Willkommensregion Neunkirchen war Thema. Hier sind wir froh darüber, durch das Projekt Land(auf)Schwung ein Erkennungszeichen zu haben, das eine große Strahlkraft haben wird. Zum Abschluss meines Arbeitstages war ich bei einem Gesprächskreis in der Christuskirche zu Gast. Dort referierte ich anlässlich des Reformationsjahres über die Themenfelder Reformation und Politik. Auch hob ich hervor, welchen Beitrag die Kirche heute für das Zusammenleben von Staat und Gesellschaft leistet bzw. auch leisten kann. Gerne stelle ich Ihnen meine Gedanken hier zur Verfügung. Meinen Vortrag finden Sie am Ende dieses Blogs zum Downloaden. Es ist wichtig, dass es solche Gelegenheiten gibt, sich intensiv auszutauschen. Denn Kirche wie auch Politik haben eine wichtige Aufgabe. Gerade in einer Zeit wie dieser mit gesellschaftlichen Herausforderungen.

 

Heute Morgen fand ein Austausch mit dem Saarländischen Museumsverband statt. Hier ging es um ein sehr attraktives Museum in Ottweiler. Um den Erhalt dieses Museums zu sichern, sind wir am überlegen, ob wir nicht ähnlich wie beim Bäckereimuseum in Ottweiler, eine Stiftung gründen, um diese wertvollen Relikte dauerhaft zu erhalten. Da wir noch in näheren Beratungen sind, kann ich an dieser Stelle nicht konkreter werden. Am Nachmittag traf ich mich dann mit dem Geschäftsführer der Saaris, Herrn Lang. Die Saaris ist Projektträger unserer Willkommensregion Neunkirchen. Hier wurden bereits viele Dinge auf den Weg gebracht. Eine Roadshow wirbt auch bundesweit für unsere Region. Auch ist die Saaris für das Saarlandmarketing verantwortlich. Hier klinken wir uns als Landkreis Neunkirchen mit ein. Diese Marketingstrategie hat einen großen Mehrwert für unsere Region und weitdarüber hinaus.

 

Morgen gratuliere ich dem Bürgermeister der Gemeinde Illingen, Dr. Armin König, zum 60. Geburtstag. Danach geht es auf die Bergmannsalm, wo ein neuer Kinderspielplatz eingeweiht wird. Ich freue mich sehr, dass diese Investition neben dem Neubau der Almhütte stattfindet. Jetzt haben Kinder eine attraktive Spielmöglichkeit und werden durch die Gestaltung dieses Spielplatzes auch an die Bergmannstradition erinnert. Dies macht den Erlebnisort Reden noch attraktiver.

Am Sonntag um 11 Uhr starten wir mit den fünf Kommunen Neunkirchen, Eppelborn, Eppelborn, Schiffweiler, Ottweiler und Spiesen-Elversberg und zahlreichen Stadtradlern den dreiwöchigen Aktionszeitraum von Stadtradeln. Natürlich werde ich selbst auch dabei sein und mitradeln. Ich halte diese Aktion für sehr sinnvoll, ökologisch wertvoll und sie zeigt auch, wie wichtig Bewegung im Alltag ist. Wir treffen uns um 11 Uhr vor der ProWIN Akademie - ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger von unserem Angebot Gebrauch machen, viele Mannschaften anmelden, denn bei Stadtradeln gibt es natürlich auch attraktive Preise zu gewinnen.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende, vielleicht sehen wir uns am Sonntag am Erlebnisort Reden.

Ihr Sören Meng




12.05.2017: Tourismus, 3D-Druck, Demografie, Arbeitsmarkt - eine kunterbunte Woche

Landrat Meng zu Besuch bei saarpri.com
Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung zum Thema Regionalmarke
Die Landräte Udo Recktenwald, Sören Meng und Dr. Theophil Gallo (erste Reihe v.l.n.r.) unterzeichneten als ersten Akt gemeinsam mit den Vorständen der beiden Tierschutzvereine Marion Schinkmann-Heppekausen (Tierschutzverein Homburg-Saar und Umgebung e.V., 2. Reihe r.) und Dirk Walter (Tierschutzverein Neunkirchen Saar und Umgebung e.V., 2. Reihe links) sowie dem Landestierschutzbeauftragten Dr. Hans-Friedrich Willimzik (2. Reihe Mitte) und Beatrice Speicher-Spengler vom Deutschen Tierschutzbund Landesverband Saarland e.V. (2. Reihe 2.v.l.) den Konsortialvertrag im Ottweiler Landratsamt.
Landrat Meng gemeinsam mit Barbara Wackernagel-Jacobs im Landratsamt, hier wurde ihr Film im Rahmen einer Veranstaltung für ältere Bürgerinnen und Bürger ausgestrahlt
Der Verein zur Förderung von Städtepartnerschaften e. V. Ottweiler wurde mit seinem Projekt „Generationenvertrag zur Förderung der Partnerschaft und Nachhaltigkeit“ im Rahmen des Europapreises ausgezeichnet.

Nach einer schönen, gut besuchten Landratswanderung am Sonntag startete meine Arbeitswoche startete wie gewohnt mit dem Jour fixe am Montagmorgen. Generell ist der Montagmorgen in der Regel internen Rücksprachen vorbehalten, sodass ich auch an diesem Morgen eine Besprechung mit dem Leiter und seiner Stellvertreterin unserer Tourismuszentrale hatte. Hier besprachen wir bevorstehende Veranstaltungen wie beispielsweise die SR-3 Sommeralm und weitere geplante Aktionen rund um den Tourismus in unserem schönen Landkreis. Im Anschluss fand dann eine Besprechung mit dem scheidenden Personalrat statt, denn vergangene Woche waren Neuwahlen der Personalvertretung in unserer Kreisverwaltung. Seit meinem Amtsbeginn im vergangenen Jahr arbeitete ich sehr vertrauensvoll mit den Mitgliedern des Personalrates zusammen. In diesem Abschlussgespräch ließen wir die vergangene Zeit Revue passieren und wagten auch einen Blick in die Zukunft. Derzeit sind wir dabei, eine neue Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit auf den Weg zu bringen. Auch hierzu tauschte ich mich intensiv mit den Personalratsvertretern aus. Danach besuchte ich eine sehr innovative Firma außerhalb der Kreisgrenzen. Der Merchweiler Bürger Alexander Petto hat vor einigen Jahren die Firma saarpri gegründet und ist derzeit noch in Friedrichsthal angesiedelt. Herr Petto möchte sein Unternehmen vergrößern und sucht derzeit – in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Neunkirchen – geeignete Räumlichkeiten in unserem Kreis. Saarpri setzt auf innovativen 3D-Druck und hat hierfür einen eigenen, kostengünstigen, qualitativ hochwertigen Drucker entwickelt. Seit über zehn Jahren verfolgt Alexander Petto die technische Entwicklung auf dem internationalen Markt und beschäftigt sich intensiv mit dem 3D-Druck. Diese innovative Technik erfordert Hilfestellung und Beratung, wenn man zufriedenstellende Ergebnisse haben möchte. Das Team von saarpri will nicht nur Geräte und Zubehör verkaufen, sondern setzt auch auf persönlichen Service. Darüber hinaus bietet die Firma – in Kooperation mit anderen Existenzgründern  - Komplettlösungen. So werden Filme und Drucksachen, die ebenfalls auf dreidimensionale Qualität ausgerichtet sind, produziert. Übrigens hat saarpri auch im Auftrag der Alex-Deusch-Stiftung eine Reproduktion eines Kunstwerkes von dem bekannten Künstler Seiji Kimoto, das Alex Deutsch gewidmet wurde, reproduziert. Diese beeindruckende Skulptur wird nun im Miniaturformat als Alex-Deutsch-Preis durch die Stiftung verliehen.

 

Am Dienstag nahm ich dann an der Verabschiedung des Geschäftsführers des Adolf-Bender-Zentrums Willi Porz in St. Wendel teil. Mit dem Adolf-Bender-Zentrum verbindet uns eine intensive Zusammenarbeit. Bei der Gründung unserer Alex-Deutsch-Stiftung und auch bei der Konzeption des bekannten  „Raum der Begegnung“ an der Alex-Deutsch-Schule hat Willi Porz mit großem Engagement mitgewirkt. Seinen Nachfolger Jörn Didas schätze ich, auch aufgrund der Zusammenarbeit  des Projektes „Demokratie leben“, das auch schon seit einigen Jahren beim Landkreis erfolgreich läuft. In meinem Grußwort würdigte ich die großen Verdienste von Willi Porz. Ich freue mich sehr darüber, dass er dem Adolf-Bender-Zentrum weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Am Dienstagnachmittag fand dann ein Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung zum Thema Regionalmarke statt. Ich habe an dieser Stelle schon öfter über die Etablierung einer Regionalmarke im Kontext unseres Projektes Land(auf)Schwung gesprochen. Hier sind wir einen Schritt weitergekommen und möchten – in Kooperation mit dem Umweltministerium und Saaris – weitere Schritte zur Regionalmarke besprechen;  auch sind weitere Projektgelder beantragt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in der zweiten Jahreshälfte hier wesentliche Fortschritte machen. Es ist schön, dass das öffentliche Interesse an diesen Bemühungen sehr groß ist. Danach schloss sich die Vertragsunterzeichnung des Konsortialvertrages in Sachen Tierheimfinanzierung an. Gemeinsam mit meinen Amtskollegen, dem St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald und Landrat Dr. Theophil Gallo vom Saar-Pfalz-Kreis unterzeichnete ich mit den verantwortlichen der beiden Tierheime St. Wendel und Homburg sowie den Tierschutzbeauftragten des Saarlandes, Dr. Willimzik, den Konsortialvertrag. Gemeinsam mit den 22 Kommunen in den drei Kreisen haben wir so die Grundlage für eine Finanzierung der beiden Tierheime geschaffen. Dies ist meiner Überzeugung nach ein gutes Beispiel einer gelungenen, interkommunalen Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen.

 

Am Mittwoch war ich dann im Landkreis Merzig-Wadern zu Gast, wo meine Kollegin, Landrätin Schlegel-Friedrich, ihren 50. Geburtstag feierte. Anschließend ging es in Sachen öffentlicher Personennahverkehr zu einer Besprechung mit Herrn Bürgermeister Dr. König nach lllingen. Danach gab ich dem Saarländischen Rundfunk ein kurzes Statement zu dem am Vortrag geschlossenen Konsortialvertrag zu Gunsten der Tierheime. Den Beitrag im Aktuellen Bericht finden Sie hier. Der Mittwochabend stand dann im Zeichen des demografischen Wandels. 2015 produzierte die frühere Sozialministerin Barbara Wackernagel-Jacobs mit ihrer Firma den Film „Sputnik Moment“.  Der Film zeigt, neben Gesellschafts- und Altersforschern, Menschen diesseits des Rentenalters, die dennoch weiterarbeiten. Mal aus Geldnöten – vor allem aber, weil ihnen das Übermaß an Muße zur Last wird. Es wird anschaulich aufgezeigt, wie sinngebend Arbeit sein kann und wie sich auch ältere Menschen aktiv in die Gesellschaft mit einbringen können. Gleichzeitig zeigt er auch beeindruckend auf, welche Chancen es für ältere Menschen gibt und wie sich die Gesellschaft mit diesem Thema beschäftigen sollte. Im Anschluss stand ich den zahlreichen Gästen, gemeinsam mit Barbara Wackernagel-Jacobs, Rede und Antwort.  Es war ein sehr lebendiger Dialog der zeigte, dass das Thema von höchster gesellschaftlicher Aktualität ist. Im Oktober wird es zu diesem Thema eine Filmwoche im Union-Theater Illingen geben. Hierzu werden wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle informieren.

 

Gestern fand dann eine Besprechung mit den Ober-/Bürgermeister/in  unserer kreisangehörigen Kommunen  statt.  Hierbei ging es um vielerlei Themen – zum Teil aus dem Bereich Jugendhilfe, aber auch um Ideen, was die interkommunale Zusammenarbeit angeht. Ich schätze diese Austausche sehr, da sie von großer Lebendigkeit geprägt sind und helfen, eine konstruktive Zusammenarbeit zu vertiefen. Dem schloss sich dann die Sitzung des örtlichen Beirates Jobcenter Neunkirchen an. Hier ging es um aktuelle Themen rund um den Arbeitsmarkt und die Abstimmung des Arbeitsmarktprogrammes. Auch das Thema Integration findet hier immer größeren Raum. Unser Jobcenter ist mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen am Arbeitsmarkt vertreten. Ziel ist die Teilhabe aller am Arbeitsmarkt, hierfür bedarf es meiner Überzeugung nach ein dauerhaft öffentlich geförderter zweiter Arbeitsmarkt. Danach besuchte ich die Preisverleihung zum Europapreis 2017 in der Staatskanzlei. Im Rahmen des Europapreises „Flagge zeigen für Europa – lebendige Städtepartnerschaften“ wurde der Verein zur Förderung von Städtepartnerschaften e. V. in Ottweiler mit seinem Projekt „Generationenvertrag zur Förderung der Partnerschaft und Nachhaltigkeit“ im Rahmen des Europapreises ausgezeichnet. Hiermit wurde das große Engagement des Vereines gewürdigt. Seit vielen Jahren trägt der Städtepartnerschaftsverein Ottweiler e. V. dazu bei, dass die Städtepartnerschaft lebendig bleibt. Gerade der Austausch auf Schulebene hat hier eine besondere Bedeutung.

 

Heute beschäftigte ich mich mit unserem Projekt Land(auf)Schwung. Hier traf ich mich mit der verantwortlichen Entwicklungsgesellschaft IfaS, um verschiedene Sitzungen vorzubereiten. Das Projekt hat sich sehr gut etabliert, wächst und gedeiht. Daher gibt es auch immer viel Abstimmungsbedarf.  Am 29. Mai findet auch wieder eine Regionalkonferenz statt, an der wir alle Projekte vorstellen. Hierzu möchten Sie bereits heute alle recht herzlich einladen, denn alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich am Projekt zu beteiligen.

 

Gleich geht es nach Rüdesheim, wo die Fahrt der SPD-Kreistagsfraktion stattfindet. Hier werde ich dann bis morgen bleiben, da ich morgen Mittag die Jubiläumsfeierlichkeiten des Rotary-Clubs im Kreis Neunkirchen besuchen werde.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng

 

 

 


05.05.2017: Alles neu macht der Mai...

Landrat Meng auf dem Aktionstag Neunkirchen für Alle – Wir gestalten unseren Landkreis
Foto: Volker Meyer
Meng im Gespräch mit einem Bürger auf dem Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Sitzung des Kreistages
Die Max-von-der-Grün-Schule erhielt als zweite saarländische Schule die Auszeichnung "Musizierende Schule"

… heißt es in einem alten Volkslied. Nach dem verregneten Maifeiertag begann meine Arbeitswoche mit dem regelmäßigen Jour fixe mit den Führungskräften der Kreisverwaltung. Nach einigen internen Terminen tagte im Historischen Sitzungssaal unseres Landratsamtes der Schul- und Bauausschuss des Landkreises Neunkirchen, der sich mit vielerlei Themen auseinandersetzte. So ging es unter anderem um das Konzept Schulverpflegung und auch um die Vorberatung des Schulentwicklungsplanes. Die Landkreise als Schulträger müssen nach der Schulentwicklungsplanungsverordnung bis zum 31. Mai 2017 dem Ministerium für Bildung einen abgestimmten und in den Gremien beschlossenen Schulentwicklungsplan für den Planungszeitraum 2017 – 2022 vorlegen. Die Kreisverwaltung hat einen umfangreichen Plan erarbeitet, der hier einsehbar ist. Im Schulentwicklungsplan sind übersichtlich die unterschiedlichen Schulformen dokumentiert und auch inhaltliche Schwerpunkte werden aufgezeigt. Grundsätzlich kann man sagen, dass im Planungszeitraum keine unserer Schulen von einer Schließung bzw. Umorganisation betroffen sein wird. Grundlage hierfür sind natürlich stabile Schülerzahlen. Über den Schulentwicklungsplan hat der Kreistag im Rahmen der gestrigen Kreistagssitzung abschließend beraten.

 

Neben internen Terminen war am Mittwoch unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung Thema. Schwerpunkt einer umfangreichen Besprechung war das AAL-Netzwerk. Dieses Netzwerk errichtet eine internetbasierte Plattform mit der es möglich sein wird, eine nahezu vollständige Versorgung der Gesellschaft digital vernetzt zu unterstützen. Das Spektrum der Dienstleistung, welche diese Plattform umfasst, reicht vom automatischen Notruf, der direkten Hilfe, Kommunikation im Bereich private, ehrenamtliche und kommerzielle Aktivitäten bis zur Organisation des Quartiermanagements. Im Rahmen unseres Vorhabens wird zunächst der Bereich Nachbarschaftshilfe des Ehrenamtes im Landkreis Neunkirchen durch die Plattform unterstützt werden. Hierzu werden bestehende Strukturen erfasst, um den generellen Bedarf für den Landkreis Neunkirchen festzustellen. Diese Plattform kann – und da sind wir uns einig – auf viele Lebensbereiche ausgedehnt werden. Gerade im Bereich des ländlichen Raumes und im Hinblick auf die Versorgung von Menschen ist dieses Netzwerk ein richtungsweisendes Projekt. Im Rahmen der Besprechung, an der auch Herr Prof. Dr. Wolfgang Langguth, der auch der Initiator des Netzwerkes ist, und der Geschäftsführer Hans Kraß teilnahmen, wurden die nächsten Schritte erörtert.

 

Gestern Morgen nahm ich an einem Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Neunkircher Stummplatz teil. Bei dem jährlich stattfindenden Aktionstag „Neunkirchen für Alle – Wir gestalten unseren Landkreis“ stehen die Vielfalt und das Miteinander der verschiedensten Menschen in unserem Landkreis im Mittelpunkt. Gemeinsames Ziel ist es, dass unsere Kommunen positiv verändert werden, damit Menschen dort gerne und gleichberechtigt leben. Es geht um typische Begegnungen im Alltag, aber auch um Themen wie Barrierefreiheit, Arbeit und Freizeitgestaltung. Denn wir streben einen inklusiven Landkreis an, in dem alle Lebens- und Sozialräume für jeden zugänglich sind. In unserem Landkreis gibt es ein großes Hilfesystem für Menschen mit Behinderungen und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der gestrige Aktionstag setzte ein Zeichen für einen inklusiven Landkreis und spiegelte gleichzeitig die Angebote der Inklusionsakteure in unserer Region wider. Über 20 Akteure wirkten mit vielfältigen Mitmach- und Infoständen am Aktionstag auf dem Stummplatz mit. Hier präsentierten sich Akteure des Landkreises Neunkirchen – wie beispielsweise unsere Leitstelle Älter werden, unser Kreisgesundheitsamt als auch Hilfsorganisationen wie die Lebenshilfe, Polizei und weitere caritative Einrichtungen mit vielfältigen Aktionen. Bürgerinnen und Bürger erhielten zahlreiche Informationen rund um das Thema Behinderung, Barrierefreiheit und Selbsthilfe. Solche Vernetzungs- und Kooperationsveranstaltungen sind von großem Nutzen, um hilfebedürftige  Menschen in unserem Landkreis noch besser unterstützen zu können. Gestern Nachmittag fand dann eine sehr umfangreiche Kreistagssitzung statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Abschlussberichtes des Institutes für sozialpädagogische Forschung Mainz (ism). Der Geschäftsführer Heinz Müller stellte die Erkenntnisse im Bereich der Hilfe zur Erziehung im Landkreis Neunkirchen vor. Ziel ist die Weiterentwicklung der Planung und der Steuerungsmöglichkeiten im Bereich Hilfen zur Erziehung. Hier wird eine ganzheitliche Vorgehensweise vorgeschlagen, unter Einbeziehung aller in der Jugendhilfe Tätigen. Auch der sozialraumorientierte Ansatz wird weiterhin fokussiert. Ziel muss es sein, präventive Angebote zur Vermeidung weitreichender Jugendhilfemaßnahmen zu etablieren, möglichst dort, wo sich auch der Lebensraum  der Familien befindet. Grundsätzlich gilt: Je früher die Hilfen angeboten werden, umso höher sind die Steuerungsmöglichkeiten. Dies hilft den betroffenen Kindern und Jugendlichen, stärkt die Familien und wird langfristig dafür sorgen, dass die Kosten der Jugendhilfe beherrschbar bleiben. Als ersten Schritt hat der Kreistag bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen neue Stellen im Bereich des Jugendamtes geschaffen. Darüber hinaus gab es weitere Tagesordnungspunkte u. a. eine Vielzahl von Vergaben zu geplanten Baumaßnahmen, die an den Schulen deutlich Fahrt aufnehmen. Dies ist auch deshalb von Bedeutung, da an den Schulen größere Maßnahmen anstehen, die jedoch nur in den Ferien vollzogen werden können. Auch gab der Kreistag sein Einverständnis für eine neue Visualisierung unseres Kreises in der Öffentlichkeit. Im Rahmen des Land(auf)Schwung-Projektes "Willkommensregion Neunkirchen" wurde durch den Projektträger Saaris ein Welcome-Center in Neunkirchen eingerichtet und ein neues Erscheinungsbild erarbeitet. Die Marke „Willkommensregion Neunkirchen“ repräsentiert dabei die kulturelle und geschichtliche Identität des Landkreises und stellt einen Bezug zum Wappen, als auch zu bisher genutzten Logos her. Dieses Erscheinungsbild wird zukünftig im Sinne einer einheitlichen Repräsentation und zur Stärkung des Modellprojektes auch durch die Kreisverwaltung genutzt.  Ich freue mich darauf die neue Visualisierung schrittweise umzusetzen. Gestern Abend wurde übrigens ein Filbeitrag des SR „Wir im Saarland -Innewennzisch – ausewennzisch“ ausgestrahlt, in dem ich für unseren schönen Landkreis warb und mich zur saarländischen Lebensart bekannte. Den Beitrag können Sie sich hier ab Minute 15.15 ansehen.


Heute stand ein Austausch mit der Schwerbehindertenvertretung unserer Kreisverwaltung auf dem Programm. Danach wurde die Max-von-der-Grün-Schule in Merchweiler durch das Bildungsministerium als „musizierende Schule“ ausgezeichnet. Dies freut mich sehr da ich weiß, dass an dieser Ganztagsschule besonders viele kreative Angebote beheimatet sind. An dieser Stelle gratuliere ich herzlich alle Verantwortlichen dieser Schule, aber natürlich auch den Schülerinnen und Schülern für diese Auszeichnung.

 

Wer unseren Landkreis näher kennenlernen will, hat am Sonntag Gelegenheit dazu: Um 9.30 Uhr treffen wir uns an der ehemaligen Grundschule Neunkirchen-Heinitz und erwandern einen Teil des 12-Weiher-Weges. Dieser – etwa 7 km lange - Weg führt uns durch eine beeindruckende Bergbau-Folgelandschaft. Ich würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger von unserem Angebot Gebrauch machen würden.  Und jetzt schon mal vormerken: Am 15.Oktober ist dann eine Wanderung auf dem Erlebnisweg „Rund ums liebe Vieh“ in Hirzweiler geplant.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes und sonniges Mai-Wochenende.

Ihr Sören Meng      


28.04.2017: Eine Woche im Zeichen Martin Luthers

Anlässlich einer Ausschusssitzung des Deutschen Landkreistages war Landrat Meng in der Lutherstadt Wittenberg auf Dienstreise
Spendenscheckübergabe zu Gunsten der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen
Das neue Außengelände der Evangelischen Kindertagesstätte wurde nun offiziell eingeweiht

Diese Arbeitswoche begann für mich an einem ungewohnten Ort. Als Mitglied des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages nahm ich am Montag und Dienstag an der Sitzung in der Lutherstadt Wittenberg teil. Bereits um 4.30 Uhr machte ich mich am Montagmorgen auf den Weg, um pünktlich zu dieser Sitzung zu gelangen. In dieser nichtöffentlichen Sitzung ging es um Themen von Verfassung und Europa, aber natürlich auch um wichtige Zielsetzungen für unsere Verwaltungen und Landkreise, wenn es um die zunehmende Digitalisierung geht. Dieser Fachausschuss tagt zweimal im Jahr. Der nächste Sitzungstermin ist im Herbst, dann im entfernten Schleswig-Holstein anberaumt. Natürlich möchte ich auch noch ein paar Worte zur Lutherstadt Wittenberg verlieren: Der besondere Ort, an dem vor 500 Jahren die Reformation begann, wird in diesem Jahr besonders rausgeputzt. Der dortige Landrat Jürgen Dannenberg, der dieses Amt seit zehn Jahren ausübt, berichtete uns über vielfältige Aktivitäten. So wird im Mai der Evangelische Kirchentag Station in Wittenberg machen. Besonders beeindruckt war ich von einer Installation des Künstlers Yadegar Asisi – unter dem Motto „Das Panorama Luther 1517“ widmet sich diese Installation den Ereignissen in Wittenberg 1517 – also vor 500 Jahren - als der Mönch und Gelehrte Martin Luther seine 95 Thesen zur Reform der Kirche veröffentlichte, damit eine weitreichende Bewegung in Gang setzte und die Geschichte und die Welt der Religion nachhaltig prägte. Eine eigens errichtete Rotunde beherbergt das ca. 15 x 75 m große Werk. Eine an sakralen Werken orientierte Begleitmusik mit eingesprochenen Kommentaren rundet die Zeitreise ab. Diese Installation wird noch bis 2021 zu bewundern sein. Ein Besuch lohnt sich.

 

Der Mittwoch begann mit einem schönen Termin in der Sparkasse Neunkirchen, wo ich als Stiftungsratsvorsitzender der Bürgerstiftung im Landkreis Neunkirchen einen großen Spendenscheck entgegennehmen konnte. Anlässlich des Spendenmarathons der Sparkasse Neunkirchen wurden über 50.000 € gesammelt, die jetzt sozialen Zwecken im Landkreis Neunkirchen zugute kommen. Herzlichen Dank allen, die sich hier engagiert haben – ganz besonders natürlich unserer Sparkasse Neunkirchen, die das ganze überhaupt ermöglicht hat. Mittags traf ich mich mit Verantwortlichen der SV 07 Elversberg e.V., um mir vor Ort die Baumaßnahmen der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde anzusehen. Mit dabei waren auch meine Kollegen der Unteren Bauaufsichtsbehörde, die intensiv mit den Verantwortlichen des Vereins in Verbindung stehen. Ich hoffe, dass die Baumaßnahmen mit den verbundenen Auflagen möglichst schnell zum Abschluss gebracht werden können, damit einem geordneten Sportbetrieb in Elversberg nichts mehr im Wege steht. Diese Investitionen am Standort sind für den Landkreis Neunkirchen aus sportlicher Sicht von großer Bedeutung. Am Mittwochnachmittag tagte dann der Kreisjugendhilfeausschuss. Hier wurde über wichtige soziale Projekte beraten. So wurde das Projekt des Caritasverbandes „Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien und Lebensgemeinschaften (Wiesel)“ bezuschusst. Die Beratungsstelle  „Die Brigg“ führt dieses Projekt seit 2006 durch und unser Jugendamt beteiligt sich hier an den Kosten, da dieses Projekt Kinder und Jugendliche aktiv begleitet.   Auch gab es – wie bereits in den vergangenen Jahren – einen Zuschuss zum Projekt „Tat & Rat“ des Diakonischen Werkes, das straffällig gewordene Jugendliche begleitet. Dieses Projekt gibt es seit 1986, befindet sich in den Räumen des Diakonischen Werkes in Wiebelskirchen und bietet die Möglichkeit  zur Durchführung jugendrichterlicher Weisungen und ist eine Alternative zum Jugendarrest. Die Zuweisung erfolgt durch die Gerichte oder auch durch die zuständige Jugendgerichtshilfe. Auch der Landkreis St. Wendel beteiligt sich an der Finanzierung dieses Projektes. Weiterhin wurde ein Zuschuss zum Schülerhilfeprojekt „Ship“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Neunkirchen an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte beschlossen. Über ein wichtiges Thema informierten wir die Mitglieder des Kreisjugendhilfeausschusses, da wir – wie bereits mehrfach an dieser Stelle erwähnt – dabei sind, die Überprüfung und Weiterentwicklung der Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten zur Erziehung im Landkreis Neunkirchen durch das Institut für sozialpädagogische Forschung Main e.V. (ism) zu erörtern. Ziel soll die Etablierung einer modernen kommunalen Präventionspolitik sein. Hier wollen wir stärker in die Lebensräume der Familien vordringen, um dort niedrigschwellige Präventionsangebote anbieten zu können. Das Ganze ist natürlich ein längerer Prozess, den alle Akteure und unsere Verwaltung, Schulen wie Träger gestalten können. Der Leiter unseres Kreisjugendamtes, Joachim Brill, ging auf die Präventionskette ein, die für eine Neuorientierung und Neustrukturierung verschiedener Hilfesysteme steht. Wir sind der Überzeugung, dass im Vergleich zur jetzigen Situation der Jugendhilfe, die Ausrichtung der Konzepte und Instrumente bisher Grundlegendes verändern wird. Kernthema ist hier der präventive Ansatz. Mit diesem Thema wird sich der Kreistag nächste Woche intensiv beschäftigen. Der Geschäftsführer des Instituts für sozialpädagogische Forschung Mainz e. V. (ism), Heinz Müller, wird Untersuchungen vorstellen und hierzu Handlungsempfehlungen zu einer wirkungsorientierten Jugendhilfe geben.  

 

Gestern besuchte ich das neue Außengelände der Evangelischen Kindertagesstätte Wiebelskirchen, das nun offiziell vorgestellt wurde. Nachdem vor drei Jahren die Kindertagesstätte um eine Krippengruppe und um ein Bistro erweitert wurde, konnte jetzt auch die Neugestaltung des Außengeländes gefeiert werden. Der Landkreis Neunkirchen hat über die Jugendhilfe diese Maßnahme mit finanziert. Das Außengelände wurde naturnah gestaltet und bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten. Die Durchführung der Bauarbeiten erfolgte auch mithilfe unserer gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft  AQA und stellt damit auch einen aktiven Beitrag zur Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen dar. Diesem Termin schloss sich die Sitzung unseres Kreisausschusses an. Über 50 verschiedene Tagesordnungspunkte wurden in dieser Sitzung behandelt. Gerade was die vielfältigen Baumaßnahmen des Landkreises Neunkirchen angeht, war hier Handlungsbedarf. Die Fülle der Tagesordnungspunkte ist u. a. begründet  durch die Genehmigung unseres Haushaltes; erst danach dürfen weitreichende Vergaben an entsprechende Firmen erteilt werden. Natürlich waren hier auch etliche Punkte Bestandteil, die im Rahmen der nächste Woche stattfindenden Kreistagssitzung vorberaten wurden.        

 

Heute Morgen tagte die Sparkassenakademie des Sparkassenverbandes Saar, dessen Mitglied ich bin. Hier geht es darum, die Bildungsangebote unserer Kreditinstitute weiterhin am Puls der Zeit zu orientieren. Danach besuchte ich den 60. Geburtstag des Präsidenten der Handwerkskammer des Saarlandes, Bernd Wegner.

 

An diesem verlängerten Wochenende finden vielfältige Aktivitäten im ganzen Landkreis statt. Bereits heute werbe ich für unseren Frühling auf Finkenrech, der am kommenden Sonntag stattfinden wird und sicherlich wieder viele Besucherinnen und Besucher in das wunderschön gestaltete Freizeitzentrum in Dirmingen  locken wird. Ein beliebter und attraktiver Bauernmarkt sowie eine Fotoausstellung rundet das Ganze ab. Auch unsere Fairtrade-Initiative ist hier vertreten. Attraktiv wird auch der Feiertag am Montag. Hier wird der erste Vitaltag im Neunkircher Zoo stattfinden. Im vergangenen Jahr wurde bereits ein Bewegungsparcours durch das Projekt Land(auf)Schwung ermöglicht. Diesen Parcours kann man am Vitaltag erneut hautnah erleben – aber auch ansässige Dienstleister und Vereine werden sich im Rahmen des Aktionstages mit ihren Angeboten zur Präventions- und Gesundheitsleistungen präsentieren. Neben Informationen über ihre Dienstleistungen gibt es auch Mitmachaktionen und Schnupperangebote.

 

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit!

Ihr Sören Meng 


21.04.2017: Kurze Woche nach dem Urlaub

21.04.2017: Kurze Woche nach dem Urlaub

Vorstellung des "Leitfaden Biografische Informationen zum Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen"
Im Gespräch mit dem Vorsitzenden Holger Staab vom Verein Brandopferhilfe Saarland e.V.
Im Rahmen des heutigen Baustellentages auf der Redener Alm konnten sich Besucherinnen und Besucher, die im Bau befindliche Almhütte von innen ansehen
Impressionen des heutigen Baustellentages auf der Bergmannsalm in Reden

Nach erholsamen Urlaubstagen kehrte ich am Mittwoch an meinen Arbeitsplatz im Landratsamt zurück. Hier ging es sofort an die Sitzungsvorbereitung, denn in der kommenden Woche findet eine sehr umfangreiche Sitzung unseres Kreisausschusses statt. In dieser werden auch Tagesordnungspunkte der Kreistagssitzung im Mai vorberaten. Danach nahm ich an einer Vorbesprechung des Aufsichtsrates der VSE in Saarbrücken teil. Am Nachmittag fand ein Pressegespräch mit Vertretern des Demenzvereines und der Saarbrücker Zeitung statt. Seit 2003 gibt es einen Demenzverein im Landkreis Neunkirchen und ich habe –  noch als damaliger Leiter der Öffentlichkeitsarbeit – diesen Verein mitgegründet. Heute bin ich – ebenso wie meine Amtsvorgänger – der Erste Vorsitzende dieses wichtigen Vereines. Wir alle wissen, dass die Menschen im Landkreis älter werden und damit steigt auch die Zahl der Betroffenen, die an Demenz erkranken.  Deshalb ist es zunehmend wichtig, jetzt schon die Betroffenen und die pflegenden Angehörigen – aber auch alle in der Pflege Tätigen - optimal  zu begleiten. Martina Maas, Pflegeberaterin beim Pflegestützpunkt des Landkreises Neunkirchen,  Thomas Hans, Fachdienstleiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes beim Caritasverband für die Region Schaumberg-Blies, haben einen Leitfaden für pflegende Angehörige erarbeitet. Die Lebensgeschichte eines Menschen, seine Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle sind bisweilen seine einzigen verbliebenen Ressourcen, mit denen sich Pflegeprofis, Sozialarbeiter und Betreuungspersonen, aber auch pflegende Angehörige einen Zugang zu an Demenz erkrankten Personen verschaffen können. Daher wurde im Rahmen des Projektes „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ der „Leitfaden Biografische Informationen zum Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen“ erarbeitet. Dieser   Leitfaden ist auch im Internet unter www.demenzverein-neunkirchen.de  abrufbar.

 

Gestern wurde mir ein neuer Verein vorgestellt. Die Brandopferhilfe Saarland e. V. wurde am 07.01.2017 im Landkreis Neunkirchen offiziell gegründet. Zielsetzung des Vereines ist eine unbürokratische Sofortversorgung von Einzelpersonen und/oder Familien, die unverschuldet Opfer eines Hausbrandes geworden sind. Im Falle von plötzlich eingetretenen Notlagen sollen in Zukunft Hilfsgüter des täglichen Bedarfs für Bedürftige gefunden und schnellstmöglich verteilt werden. Der erste Vorsitzende Holger Staab, stellte dem zuständigen Dezernenten Dominik Hunsicker, dem Abteilungsleiter Hartmut Seibert und Werner Thom, Kreisbrandinspekteur und Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde,  den Verein vor. Wir vereinbarten, dass der Landkreis den Verein ideell unterstützt und Netzwerkarbeit betreibt. In der kurzen Zeit seines Bestehens ist es dem Verein bereits gelungen, betroffenen  Familien hilfreich zur Seite zu stehen. Dieses ehrenamtliche Engagement begrüße ich sehr, denn es hilft Menschen in Ausnahmesituationen. Gestern Nachmittag stellte mir Annika Meyer, Start-Up-Gründerin aus Illingen, die seit wenigen Wochen in den neuen Räumlichkeiten des Start-Up-Centers im Bliesquartier ihren Sitz hat, ihre neue Publikation vor. Die Journalistin wird ab Juni ein neues Magazin mit dem Titel „Sonah“ auf den Weg bringen.  Dieses neuartige Magazin zeigt die schönen Seiten des Saarlandes und der Großregion sowie auch kulturelle und kulinarische Highlights auf. Ich wünsche Frau Meyer für ihr Projekt alles Gute und viel Erfolg. Danach besprach ich mit Vertretern unseres Eigenbetriebs Tourismus- und Kulturzentrale aktuelle Themen. So findet in der kommenden Woche unser beliebter „Frühling auf Finkenrech“ statt. Diese Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert und ist - aufgrund ihres vielfältigen Angebotes - sehr beliebt. Apropos Finkenrech: Wer zurzeit unser Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen besucht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Unsere Gärtner haben tolle Arbeit geleistet und haben unser Zentrum sehr schön gepflegt und gestaltet. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt.

 

Heute Morgen fand dann unser verwaltungsinternes „Jour fixe“ statt. Danach besuchte ich einen Empfang zu Ehren des Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Neunkirchen, Jörg Caspar, im Bildungszentrum der Arbeitskammer. Am Nachmittag besuchte ich den Baustellentag in Reden. Die Bergmannsalm ist mittlerweile fast fertiggestellt und kann wohl in wenigen Wochen eröffnet werden. Gemeinsam mit der LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Saar)  und den Almwirten präsentierten wir heute dieses neue Highlight des Landkreises Neunkirchen den Besucherinnen und Besuchern. Bis ein neues Transportmedium gefunden ist, bringt die „Redener Bimmelbahn“ Gäste auf die Alm.

 

Morgen besuche ich als Schirmherr den sogenannten „Suppentag“ der Spyderfreunde Saar-Pfalz in Schiffweiler und wünsche dieser Initiative viel Erfolg, denn die Spyderfreunde engagieren sich für die Organisationen wie z. Bsp. „Großes Herz für kranke Kinder“ und auch das „Kinderhospiz Saar“. Dies ist eine sehr gute und ehrenamtlich getragene Initiative. Der Montag wird für mich in aller Frühe beginnen, da ich Montag und Dienstag eine Tagung der Landräte in der Lutherstadt Wittenberg besuche. Dort bin ich als Vertreter des Saarlandes Mitglied des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende.
Ihr Sören Meng 


07.04.2017: Vollgepackte Arbeitswoche vor den Ferien

Mein "geplantes" Büro auf der Alm in Reden war natürlich nur ein Aprilscherz
Lesung im historischen Sitzungssaal mit Rainer Ullrich
Besprechung zum Projekt Herzgesund, an dem der Landkreis zukünftig teilnehmen wird
Besuch des Konsuls von Benin Herr Hartmann
Landrat Sören Meng ehrte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des diesjährigen Vorlesewettbewerb
Landrat Meng dankte den Unternehmen, die das Upcycling Zentrum mit Produktspenden unterstützen
Beteiligte und Unterstützer des Upcycling Zentrums
Landrat Meng im Interview zum Upcycling Zentrum
Soeben wurde das Start-Up-Center offiziell vorgestellt, die neuen Jungunternehmer präsentierten hierbei ihr Tätigkeitsfeld

Diese Woche war besonders arbeitsreich, was sicherlich auch daran liegt, dass ich ab kommenden Samstag über Ostern in Urlaub bin. In dieser Zeit werde ich durch den Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller im Landratsamt vertreten.

 

Meine Woche startete mit dem allwöchentlichen Jour fixe und hausinternen Rückspracheterminen am Montag. Dem schloss sich eine Besprechung mit Vertretern der Landkreise St. Wendel und Saarpfalz-Kreis wie auch dem Tierschutzbeauftragten des Saarlandes, Herrn Dr. Willimzik und weiteren Vertretern an, in dem es um die Finanzierung der beiden Tierheime in St. Wendel und Homburg ging.  Am Montagabend besuchte ich die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen, in der nach vielen Jahren Aktivität der bisherige Vorsitzende Norbert Puhl verabschiedet wurde. Seit 2011 gehöre ich dem Vorstand der Lebenshilfe an und wurde nun erneut wiedergewählt. Neuer Vorsitzender der Lebenshilfe im Kreis wurde Heino Grotehusmann.

 

Der Dienstag stand dann im Zeichen des öffentlichen Personennahverkehrs. So fanden die Aufsichtsratssitzung der VGS (Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar mbH), dessen Aufsichtsratsvorsitzender ich bin und die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) statt. Durch die Änderung des ÖPNV-Gesetzes wird sich auch die Gremienarbeit künftig ändern. Ziel sollen mehr Transparenz und eine größere Handlungsfähigkeit sein. Generell kann festgestellt werden, dass in den letzten Jahren der öffentliche Personennahverkehr immer weiter optimiert wird und auch technische Neuerungen für die Nutzer viele Vorteile bieten. Abends fand dann eine spannende Lesung mit Rainer Ulrich im Historischen Sitzungssaal unseres Landratsamtes statt. Rainer Ulrich beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Schmetterlingen und gilt bundesweit als Experte. Im Kosmos-Verlag veröffentlichte er ein Buch, aus dem er vortrug. Neben der Begeisterung für diese Tierart, schlägt sein Herz für den Naturschutz. Mich freute es sehr, dass die Lesung großen Anklang fand. Danach war ich beim Ortsverein Neunkirchen des Deutschen Schwerhörigenbund zu Gast; er feierte sein stolzes 25-jähriges Jubiläum. Ein sehr engagiertes Team um Dr. Harald Seidler und seine Frau Birgit Seidler-Fallböhmer haben in dieser Zeit Beachtliches geleistet. In meinem Grußwort würdigte ich das große Engagement des Ortsvereines, der auch bundesweit Beachtung findet. Auch deshalb, weil Dr. Harald Seidler schon seit Jahren der Präsident des Deutschen Schwerhörigenbundes ist. Das 25. Jubiläum steht für mich für Integration und Teilhabe, für Mitmenschlichkeit und riesiges Engagement. Durch die Arbeit des DSB haben die schwerhörigen Mitbürger und –bürgerinnen eine Lobby. An dieser Stelle wünsche ich dem Ortsverein für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und danke ihm für das großartige Engagement.

 

Am Mittwoch wurde mir das Projekt „HerzGesund“ vorgestellt. Dies ist ein sehr interessantes Präventionsprojekt, in dem es um präventive Maßnahmen für mehr Herzgesundheit geht. Hier trafen wir uns mit einigen Akteuren und werden in diesem Jahr noch  eine Kampagne im Landkreis Neunkirchen starten. Hintergrund ist, dass noch immer viele Menschen – wohl auch wegen unzureichender Informationen -  dem plötzlichen Herztod zum Opfer fallen. Hier können Aufklärung und ein Vorsorge-Maßnahmenpaket die Gefährdungssituation deutlich verbessern. Am Mittwochmittag traf ich dann den Honorarkonsul von Benin, Klaus Hartmann, in seiner neu erworbenen Immobilie, dem bekannten Ottweiler Berghotel. Gästezimmer und Tagungsräume werden weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Herr Hartmann berichtete mir über sein Engagement für Benin und freute sich sehr, dass bereits im Landkreis Neunkirchen aktiv geholfen wird. So engagiert sich zum Beispiel die Gemeinde Illingen für die Benin-Hilfe. Am Mittwochnachmittag fand dann der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbes in unserer Anton-Hansen-Schule in Ottweiler statt. 13 junge Leserinnen und Leser aus der 6. Klasse stellten ihr Können unter Beweis. Dieser Wettbewerb ist für mich etwas sehr Besonderes, denn er unterstreicht die Wichtigkeit des Lesens. In einer sehr medienorientierten Welt ist es gerade heute wichtig, dass dem Lesen mehr Bedeutung zukommt. Nur wer Texte verstehen und schnell erfassen kann, erwirbt sich damit auch eine gewisse Medienkompetenz. Ich drücke den beiden Gewinnerinnen Vianne Wagner und Emma Schütz für den Landesentscheid am 17. Mai die Daumen.

 

Gestern Morgen besuchte ich das Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen, um beim Kreisverband der SaarLandfrauen dabei zu sein. Der Kreisverband Neunkirchen umfasst sehr aktive Ortsvereine. Die SaarLandfrauen  in Dirmingen,  Hirzweiler, Steinbach und Wiesbach engagieren sich vorbildlich für die Gesellschaft und sind wichtige Akteure, auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung. Ebenso unterstützen sie auch den Landkreis bei vielfältigen Veranstaltungen - wie beispielsweise Frühling oder Herbst auf Finkenrech. Ich nahm meinen Besuch zum Anlass, den zahlreichen Damen für ihr großes Engagement im Namen des ganzen Landkreises danke zu sagen. Gestern Nachmittag leitete ich die Sitzung des Aufsichtsrates und die sich anschließende Sitzung der Gesellschafterversammlung unserer Beschäftigungsgesellschaft  AQA  gGmbH. Unsere gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft unterstützt Langzeitarbeitslose ist wichtiger Partner bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Unter anderem wurde gestern der Wirtschaftsplan 2017 behandelt und darüber abgestimmt. Danach ging es zur Eröffnung des Showrooms unseres Upcycling Zentrums im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung. Wie schon häufig an dieser Stelle erwähnt, produziert unsere Beschäftigungsgesellschaft AQA – mit Unterstützung und Spenden von Unternehmen – aus alten Materialien neue Möbel und Accessoires. In Neunkirchen Ecke Hohl-/Haspelstraße wurde jetzt ein Verkaufsraum eingerichtet, in dem auch die Bürgerinnen und Bürger sehen können, welche tollen Dinge man aus vermeintlich alten Sachen herstellen kann. Hier geht es um sinnvolle Beschäftigung, um regionale Wertschöpfung und um Nachhaltigkeit. Ich hoffe, dass dieses neue Angebot im Landkreis Neunkirchen gut angenommen wird.  Ich habe mir dort eine tolle Gartenbank gekauft, die im heimischen Garten einen besonderen erhält.

 

Heute Morgen fand die Vorstandssitzung des saarländischen Landkreistages, mit einer prall gefüllten Tagesordnung, statt. Nach dieser Sitzung ging es zu den neuen Räumlichkeiten unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft an der Bliespromenade in Neunkirchen. Erstmals konnte hier – auch dank dem Bundesprojekt Land(auf)Schwung - für Startup-Unternehmen eine Anlaufstelle geschaffen werden. Zwei Startup-Unternehmen haben bereits ihre Büros in den Räumlichkeiten der WFG bezogen. An diesem zentralen Ort ist unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) präsenter denn je und bietet Firmen, ansiedlungswilligen Unternehmen aber auch Menschen, die sich beruflich selbstständig machen wollen, kompetente Hilfestellung und Netzwerkarbeit an.

In diesem Moment, in dem Sie diesen Blog hier lesen, bin ich gerade auf dem Weg nach Eppelborn. Denn heute feiert die Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset ihren 60. Geburtstag.

 

Der nächste Blog erscheint aufgrund meines Urlaubs wieder in 14 Tagen. Bis dahin wünsche ich den Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrerinnen und Lehrern schöne Ferien sowie Ihnen allen eine gute Zeit und frohe Osterfeiertage.

 

In diesem Sinne herzliche Grüße und bis bald

Ihr Sören Meng

 

 


31.03.2017: Der Frühling lässt grüßen

Sitzung der Fairtrade-Steuerungsgruppe im Fairhandelszentrum Saarbrücken
1. Mittelstandsforum des Landkreises Neunkirchen im Schlosstheater Ottweiler
Landrat Meng überreicht 24 Neubürgerinnen und -bürger die Einbürgerungsurkunde
Landrat Sören Meng mit den Vertretern des Kreisimkerverbandes und dem Leiter des Kreisumweltamtes Oliver Martin vor Ort auf Finkenrech
Landrat Meng besuchte gemeinsam mit der Eppelborner Bürgermeisterin das Lurçat-Museum in Eppelborn. Dechant Matthias Marx engagiert sich als Stifter und Vorsitzender der Paul-Ludwig-Stiftung-Jean-Lurçat maßgeblich für das Museum.

Richtig frühlingshaft konnten wir in diese Woche starten. Auch die Landtagswahl ist mittlerweile Geschichte. Es hat mich sehr gefreut, dass die Wahlbeteiligung höher als erwartet war. Viele Menschen hatten bei schönem Wetter von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und ihre Stimme abgegeben. In Zeiten von Trump und Co. war dies auch ein Statement für die Demokratie.

Nach dem wöchentlichen Jour fixe ging es am Montag nach Saarbrücken, wo eine interne Landrätekonferenz stattfand. Hier besprach ich mit meiner Kollegin und meinen Kollegen aktuelle Themenfelder, in denen auch immer wieder über eine Zusammenarbeit der einzelnen Kreise gesprochen wurde. Innerhalb der fünf Landkreise und des Regionalverbandes sind wir gut vernetzt und auch die Arbeitsebene funktioniert sehr gut. Der Montagnachmittag stand dann im Sinne des fairen Handels. Gemeinsam mit der Steuerungsgruppe besuchten wir das Fair-Handelszentrum in  Saarbrücken-Burbach, wo uns die Leiterin Anna Weinmann viel über den fairen Handel verriet.  Das Fair-Handelszentrum Südwest wurde im Januar 2002 gegründet. Die Initiative zur Einrichtung einer regionalen Vertriebsstelle für Produkte der GEPA und weiteren Importeuren des fairen Handels ging von den Dritte-Welt-Läden aus. Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit auf dem Weltmarkt benachteiligten Produzenten – insbesondere aus den Ländern des Südens – und das zur Verfügung-stellen von Informationsmaterial aus diesen Themenbereichen.  Auch Vertreter der Gemeinde Eppelborn, die ebenfalls Fairtrade-Town werden möchte, informierten sich über das breite Angebot.

Natürlich nutzten viele von uns die Gelegenheit, vor Ort fair einzukaufen. Übrigens: auch Privatpersonen können das Angebot des Handelszentrums Südwest nutzen. Mehr Informationen hierzu gibt es unter www.fairer-handel-suedwest.de.

 

Am Dienstag fand - neben verwaltungsinternen Terminen - eine Sitzung des Verwaltungsrates der Sparkasse Neunkirchen statt. Hier galt es eine sehr umfangreiche Tagesordnung zu bestreiten. Im Anschluss an diese Sitzung startete das 1. Mittelstandsforum des Landkreises Neunkirchen im Schlosstheater in Ottweiler. Dieses Mittelstandsforum wurde hervorragend angenommen und soll keine Eintagsfliege sein. Wir wollen dieses Mittelstandsforum verfestigen und einmal jährlich stattfinden lassen. Mit dieser neuen Veranstaltungsreihe, die wir gemeinsam mit unserer Sparkasse Neunkirchen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Neunkirchen (WFG), mit SAARIS (Saarland.innovation&standort e.V.) und dem Demografie Netzwerk Saar (DNS) präsentieren, soll ein aktiver Beitrag zur Stärkung des Mittelstandes geleistet werden. Sehr beeindruckend war der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Armin Trost, der viele Dinge benannte, die zu einer Stärkung des Unternehmens beitragen können. Spannend waren auch die Berichte aus der Praxis, die von Katja Hobler von der Firma Markus Glöckner Natursteine, Michael Krämer, Krämer IT Solution GmbH, und Cornelia Collet von der Sparkasse Neunkirchen dargeboten wurden. Ich freue mich bereits jetzt auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.

 

Am Mittwoch händigte ich 24 Menschen im Landkreis Neunkirchen ihre Einbürgerungsurkunden  aus. Diese Aushändigung wird im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler sehr feierlich vollzogen. Ich nutze die Gelegenheit, um auf die Grundwerte unseres Landes zu verweisen. Fester Bestandteil meines Grußwortes stellt immer die Bedeutung unserer Verfassung, dem Grundgesetz, dar. Jedem Neubürger und jeder Neubürgerin händige ich an diesem Tag auch immer ein Exemplar unseres Grundgesetzes aus. Am Mittwochmittag traf ich mich mit dem Kreisverband der Imker im Außenbereich unseres Freizeitzentrums Finkenrech. Der neugewählte Kreisvorsitzende, Herr Mosebach, hat mit dem Kreisverband viel vor und stieß mit seinen Anliegen bei mir auf offene Ohren.  Finkenrech eignet sich hervorragend für die Arbeit im Bereich Umweltbildung und –bewusstsein. Im nächsten Schritt werden wir gemeinsam überlegen, wie wir das bestehende Angebot der Imker vor Ort verbessern und für die Öffentlichkeit stärker wahrnehmbar machen können. Nicht nur als Imker weiß ich, wie wichtig Bienen für das ökologische System sind. Erfreulich ist festzustellen, dass viele junge Menschen sich für dieses Hobby begeistern und damit einen aktiven Beitrag zum Naturschutz leisten. Im Anschluss besuchte ich in Eppelborn das Jean-Lurçat-Museum. Vor 25 Jahren wurden im Rahmen ihres Frankreich-Aufenthaltes Pastor Matthias Marx und Vikar Paul Ludwig auf den Künstler Jean Lurçat aufmerksam. Rasch entwickelte sich eine rege Sammeltätigkeit. Nach dem Tode von Paul Ludwig gründete Matthias Marx die Paul-Ludwig-Stiftung, im Jahr 2002 wurde das Museum eröffnet. Mittlerweile sind hier über 400 Werke Jean Lurçats zu bewundern. Auch der Landkreis Neunkirchen verfügt über einige Werke dieses beeindruckenden Künstlers – mehr Informationen gibt es unter www.jean-lurçat.de.

 

Gestern standen dann verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag tagte der Bau- und Schulausschuss in der Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte. Die Schule ist zurzeit auf zwei Standorte aufgeteilt. So findet ein Teil des Unterrichts an der Freiherr-vom-Stein-Schule am Standort Wiebelskirchen statt. Vor Ort informierten sich die Ausschussmitglieder über den Schulstandort. An allen Schulstandorten des Landkreises Neunkirchen wird kontinuierlich baulich gearbeitet, damit auch die räumlichen Voraussetzungen stetig optimiert werden. Denn Bildung und Bildungsförderung haben in unserem Landkreis einen hohen Stellenwert. Leider ist aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeit nicht immer alles direkt an allen 20 kreiseigenen  Schulen umsetzbar, dennoch erarbeitet unsere Bautechnik in Absprache mit den Schulleitungen und der Bau- und Schulverwaltung gemeinsame Zielsetzungen und Umsetzungsmöglichkeiten.

 

Heute standen erneut verwaltungsinterne Rücksprachen an und ich widmete mich der Büroarbeit. Soeben tagte der Kreiswahlausschuss zur Feststellung des amtlichen Endergebnisses der Landtagswahl.

 

Morgen habe ich die Ehre, bei der proWIN Natur- und Umwelt-Erlebnis-Ausstellung LEBENSWELTEN der proWIN-Stiftung in der Waschkaue des Bergwerks Reden ein Grußwort zu sprechen. Diese Ausstellung wird in Kooperation mit dem saarländischen Bildungs- und dem Umweltministerium sowie dem Zentrum für Biodokumentation durchgeführt und wird offiziell am Sonntag eröffnet. Sie hat Mittwoch bis Freitag sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils durchgehend von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Auf 1.300 Quadratmetern erwartet die Besucher eine faszinierende Mischung aus 150 Bildern und 130 Exponaten faszinierender Meeres- und Landbewohner. Die Ausstellung richtet sich mit ihren Inhalten in erster Linie an Kinder, aber auch Erwachsene  und Naturbegeisterte werden jede Menge zu entdecken und zum Staunen und zum Ausprobieren finden.  Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.  

 

Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Ich möchte empfehlen am morgigen Tag die Facebook-Neuigkeiten zu studieren. Hier halte ich eine Innovation der Bürgernähe bereit  -  seien Sie gespannt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr
Sören Meng


24.03.2017: Ehrenamt und Wahlen

Landrat Sören Meng (2.v.r.) mit dem Vorstand des Kreiselternausschuss sowie dem Jugendamtsleiter Joachim Brill (r.)und dem Sachgebietsleiter Martin Sieren (2.v.l.)
24 Vereine und Institutionen aus dem Landkreis erhielten im Rahmnen der Microprojektfinanzierung der Bürgerstiftung finanzielle Unterstützung
Landrat Sören Meng nahm Zuwendungsbescheide von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger für die energetische Sanierung verschiedener Schulen und Sporthallen entgegen
Gemeinsam mit der Leitstelle Älter werden, den Städten und Gemeinden, den Seniorenbeiräten sowie Seniorensicherheitsberater/-innen sucht der Landkreis Neunkirchen derzeit Ehrenamtliche die sich als Seniorenlotse/-lotsin engagieren möchten
Landrat Meng im Dialog mit dem Wirtschaftsförderer des Kreises Klaus Häusler und Vertretern der Saarbrücker Zeitung zur inhaltlichen Ausrichtung des nächsten Wirtschaftsmagazins

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich und vielfältig. Los ging es – wie gewohnt – mit den verwaltungsinternen Planungen, dem sogenannten Jour fixe, diesem schloss sich ein Treffen mit der Vorsitzenden des Kreiselternausschusses Bianca Arend und ihrem Stellvertreter Andreas Weber an. Der Kreiselternausschuss besteht aus den  Elternausschussvorsitzenden der 56 Kindertageseinrichtungen im Landkreis. Hauptaufgabe des Kreiselternausschuss ist die gegenseitige Information über wesentliche Fragen, die die Betreuung von Kindern in Kitas betreffen. Der Vorstand vertritt dabei die Kitas im Landkreis Neunkirchen auf Landesebene aus Elternsicht. Es war ein sehr interessanter Austausch, in dem unter anderem auch die finanzielle Belastung durch Krippen- und Kindergartenbeiträge thematisiert wurde. Dieses Thema beherrscht zurzeit auch die politische Diskussion. Ich persönlich begrüße eine Beitragsfreiheit, denn nur so können wir erreichen, dass möglichst viele Kinder die weitreichenden Angebote im Kreis nutzen können. Auf der anderen Seite bedeutet dies allerdings auch,  dass es in diesem Bereich weitere Investitionen geben muss, da unter Umständen die Kapazitäten dieser Einrichtungen nicht ausreichen könnten. Dies alles lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, dennoch sind Kindertageseinrichtungen für mich Bildungseinrichtungen und dafür lohnt sich jeder Cent.  Am Montagnachmittag fand im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung die Spendenscheckübergabe im Rahmen unserer Microprojektfinanzierung statt. 24 Vereine und Organisationen können wir dank unserer neu gegründeten Bürgerstiftung bei ihren vielfältigen Projekten unterstützen. Es war ein sehr schöner und interessanter Nachmittag, denn alle Zuschussempfänger/-innen der stellten persönlich ihre Initiative vor. Hierbei wurde die Vielfältigkeit des ehrenamtlichen Engagements in unserem Kreis sichtbar, sie alle machen das Leben in unserem Landkreis wertvoller und abwechslungsreicher. Ich bin dankbar, dass wir so viele engagierte Menschen in unserem Landkreis haben, die sich für unser Gemeinwohl einsetzen. Das Zusammentreffen im historischen Sitzungssaal war eine schöne Gelegenheit meine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Mein Arbeitstag am Montag endete mit einem Besuch der Ausstellung der Evangelischen Kirchengemeinde Wiebelskirchen, die sich mit dem Wirken Martin Luthers und der Reformation in unserem Kreis und darüber hinaus beschäftigt.

 

Am Dienstag war ich mit Vertretern meiner Verwaltung und dem Geschäftsführer der VGS (Verkehrsmanagement Gesellschaft Saar mbH), Herrn Ott, im Gespräch, um die anstehende VGS-Aufsichtsratssitzung vorzubereiten. Die Novellierung des ÖPNV-Gesetzes  wird einige Veränderungen mit sich bringen, die sich auch auf die Gremienarbeit auswirken werden. Als ZPS-Verbandsvorsteher wurde ich hier umfassend informiert. Im Anschluss traf ich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Elke Ferner, die die beiden Mehrgenerationenhäuser in Neunkirchen besuchte. Seit einigen Jahren sind die Katholische Familienbildungsstätte und das Familien- und Nachbarschaftszentrum „Ecknest“  Mehrgenerationenhäuser, die es verstehen, Jung und Alt zu vernetzen. Beide Einrichtungen haben ein großes Angebot und verstehen es, auch Ehrenamtliche in ihre Arbeit hervorragend einzubinden. Diese Mehrgenerationenhäuser sind in einer Zeit, in der die Menschen älter werden, besonders wichtig; sie sind Anlaufpunkte und bieten niedrigschwellige Hilfen. Der Landkreis wie auch die Stadt Neunkirchen bezuschussen diese beiden Häuser; die Restfinanzierung erfolgt dann durch den Bund. Auch die Staatssekretärin würdigte die gute Arbeit vor Ort. Am Dienstagnachmittag traf ich die Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes Anke Rehlinger, die am Krebsberg-Gymnasium in Neunkirchen dem Landkreis als Schulträger Zuwendungsbescheide über rund 362.177 Euro für die energetische Sanierung mehrerer Schulstandorte übergab. Darunter auch eine Förderung in Höhe von rund 49.000 Euro zur Erneuerung der Fenster und zur Dämmung der Außenwände des Naturwissenschaftlichen Gebäudes am Gymnasium am Krebsberg, wo der Pressetermin stattfand. Die Neunkircher Förderschule Lernen, das Gymnasium Illingen und das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum in Neunkirchen erhielten Zuwendungsbescheide. Des Weiteren wurde die Sanierung des Daches des Sportzentrums Ottweiler gefördert. Weitere Anträge aus dem Landkreis Neunkirchen in Höhe von rund 476.000 Euro stehen kurz vor der Bewilligung oder müssen noch final geprüft werden. Wir sind froh, diese Zuschüsse zu erhalten, denn damit sind nachhaltige Investition für unsere Kinder, Jugendlichen und Vereine möglich. Solche Fördermaßnahmen sind wichtige Instrumente bei der Sanierung unserer Schulen und Sporthallen. Am Dienstagabend war ich dann beim Rotary-Club Neunkirchen zu Gast, bei dem ich über die Aufgaben und Bedeutung unseres Landkreises referierte. Hier stellte sich heraus, dass viele Aufgaben weitgehend unbekannt sind. Auch sprach ich die neuerliche Diskussion einer möglichen Kreisreform an. Die recht umfangreiche Präsentation verdeutlichte, dass diese Diskussion sehr theoretisch motiviert ist und dass der Landkreis Neunkirchen eine sinnvolle und zukunftsorientierte Verwaltungseinheit darstellt.

 

Am Mittwoch standen zahlreiche hausinterne Termine an. Mit dem Betreiber des Gondwana Prähistorium, Herrn Kuhl, tauschte ich mich über sein Engagement am Zukunftsort Reden aus. Das Praehistorium wird gut angenommen und ist weit über das Saarland hinaus eine einmalige touristische Attraktion mit Bildungswert. Im Anschluss stellte mir der Vorsitzende der Walter-Bernstein-Stiftung Roman Uwer die aktuelle Arbeit der Stiftung vor. Der Stiftung ist es gelungen, das Werk des aus Neunkirchen stammenden Schiffweiler Künstlers deutlich bekannter zu machen. Zukünftiges Ziel wird es sein,  auch junge Menschen spielerisch an das Werk Walter Bernsteins heranzuführen. Walter Bernstein ist mehr als ein Künstler unserer Region, er portraitierte jahrzehntelang das Leben und Arbeiten der Bevölkerung in unserer Region – ihm kommt so auch eine Chronistenrolle zu.

 

Gestern fanden die Gremiensitzungen des Zweckverbandes Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden (WZV) und der Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) statt. Diese Gesellschaft ist gut aufgestellt und garantiert beste Trinkwasserqualität, der Landkreis ist hier am Unternehmen beteiligt. Gestern Mittag stellten sich die Vertreter der Behindertensportgruppe Ottweiler bei mir vor. Diese Gruppe ist sehr aktiv und bietet Menschen mit Beeinträchtigungen vielerlei Hilfestellungen und sportliche Betätigung an. Solche ehrenamtlich Tätigen sind unverzichtbar für unsere Gemeinschaft und bereichern durch ihr großes Engagement unsere Gesellschaft.  Gestern Nachmittag stellte ich dann gemeinsam mit unserer „Leitstelle Älter werden“ und der zuständigen Koordinatorin Monique Wälder das Landesprogramm Seniorenlotsen vor. Dieses wurde vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie initiiert und soll ein niederschwelliges, kostenloses Angebot für ältere Menschen darstellen. Mit den Seniorenlotsen soll es weitere Ansprechpartner vor Ort geben, die sich im Netzwerk Landkreis Neunkirchen auskennen und ältere Menschen aktiv unterstützen können. Ziel soll der Erhalt von größtmöglicher Zufriedenheit und Lebensqualität sowie auch ein möglichst langer Verbleib in den eigenen vier Wänden und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sein. Wir präsentierten dieses Projekt den Vertreter/inne/n der Städte und Gemeinden, den Seniorenbeiräten und der Seniorensicherheitsberater/-innen vor. Diese wiederum sollen als Netzwerker für Seniorenlotsen werben und sie für ehrenamtliche Arbeit begeistern. Weitere Infos gibt es bei Monique Wälder (Tel.: 06824 / 906-2396).

 

Heute standen dann insbesondere hausinterne Termine auf dem Programm, in denen es unter anderem um ein neues Arbeitszeitmodell für die Bediensteten der Landkreisverwaltung ging. Auch tauschte ich mich mit Vertretern der Saarbrücker Zeitung zum Thema „Wirtschaft“ aus. Unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird gemeinsam mit der SZ wieder ein Wirtschaftsmagazin auflegen, das die wirtschaftliche Seite unseres Kreises aktuell beleuchtet und damit für unsere Region wirbt.

 

Am kommenden Sonntag werde ich dann als Kreiswahlleiter anlässlich der Wahl des saarländischen Landtags im Landratsamt in Ottweiler vor Ort sein. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, Sie zu bitten:

 

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Gerade neueste Entwicklungen in unserer Gesellschaft zeigen, wie wichtig es ist zur Wahl zu gehen und der Demokratie eine/Ihre Stimme zu geben! Hier zitiere ich Abraham Lincoln, der feststellte: „Demokratie ist die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk.“

 

Ich wünsche uns allen ein schönes, sonniges Wochenende

Ihr Sören Meng


17.03.2017: Kunterbunter Themenmix

Landrat Sören Meng auf dem Bildungsworkshop, die durch den Bildungskoordinator Gunter Maier (2.v.l.) und die Transferagentur (Stellv. Leiter Hanno Weigel 2.v.r.)durchgeführt wurden
Sitzung der Kommission "Effiziente und moderne Verwaltung"
Personalversammlung des Landkreises Neunkirchen - Landrat Meng spricht zu den zahlreich erschienenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung
Die beiden Projektbewerbungen, die Landrat Meng heute bei der proWIN Charity-Gala für den Landkreis Neunkirchen einreicht

In diese frühlingshafte Woche startete ich mit unserem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir auch immer Themen, die in Gremiensitzungen der nächsten Tage behandelt werden, besprechen. Mittags war ich dann zu Gast bei Herrn Umweltminister Reinhold Jost, um ihm unser Projekt Land(auf)Schwung vorzustellen. Reinhold Jost war bereits im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin (IGW) auf unser Projekt aufmerksam geworden und wollte sich in erster Linie näher über unser Upcycling-Projekt informieren. Und dieses Projekt geht in eine weitere Phase: so werden wir in wenigen Wochen in Neunkirchen Ecke Tal-/Haspelstraße die Produkte, die das Upcycling-Center produziert, ausstellen. Diese Produkte können dann auch käuflich erworben werden. Am Montagnachmittag tagte dann der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen, den ich leitete.

 

Am darauffolgenden Dienstag fand ein Workshop mit dem neuen Bildungskoordinator, Gunter Maier, statt. Hier werden wir durch die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz-Saarland unterstützt. Es geht in erster Linie daum, die Bildungsangebote im Landkreis Neunkirchen sinnvoll zu koordinieren, sodass keine Doppelstrukturen entstehen. Alle Workshopteilnehmer/-innen arbeiteten mit großem Engagement mit. Die Transferagentur wird jetzt eine Handlungsempfehlung erarbeitet, sodass wir inhaltlich richtig durchstarten können. Hier ergibt sich auch ein direkter Bezug zu unserer Willkommensagentur, denn ein gutes Bildungsangebot ist auch ein wichtiger Standortfaktor für unseren Landkreis. Am Dienstagnachmittag tagte dann der Werksausschuss unseres Eigenbetriebs Tourismus und Kulturzentrale (TKN) des Landkreises Neunkirchen. Im Rahmen dieser Sitzung wurde allen Teilnehmer/-inne/n das umfangreiche Programm 2017 vorgestellt. Es finden – neben dem Großereignis SR 3-SommerAlm – natürlich auch wieder die beliebten Veranstaltungen „Frühling auf Finkenrech“ am 30.04.2017 und „Herbst auf Finkenrech“ am 23. und 24.09.2017, aber auch zahlreiche Events in den Städten und Gemeinden des Landkreises statt, die natürlich auch vom Team der TKN unterstützt werden. Übrigens: Am 07.05.2017 und 15.10.2017 finden wieder die „Landratswanderungen“ statt, ich würde mich freuen, wenn Sie mich begleiten würden! Neue Broschüren mit vielerlei Tipps und Hinweisen werden in den nächsten Tagen veröffentlicht und es lohnt sich, immer mal wieder auf der Webseite der TKN reinzuklicken, denn auch diese wird bald im neuen Layout dargestellt.

 

Am Mittwoch traf ich mich mit dem Geschäftsführer der WVO GmbH, Stefan Kunz, um die anstehenden Gremiensitzungen vorzubereiten. Hier geht es in Kürze um Investitionen, die die gute Wasserversorgung auch für die Zukunft sicherstellen werden. Danach besprach ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) gGmbH, Anton Jacob, die in Kürze stattfindende Aufsichtsratssitzung. Die AQA beschäftigt zahlreiche Menschen im „zweiten Arbeitsmarkt“ und hat – mit Unterstützung des IfaS-Institutes – das Upcycling-Projekt im Portfolio. In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass in der Kreistagssitzung zahlreiche Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge beschlossen wurden, die jetzt angeboten werden können. Rund 1 Million investiert der Landkreis in diese Maßnahmen, die von unterschiedlichen Trägern geleitet werden. Am Mittwochnachmittag tagte dann – zum ersten Mal unter meiner Leitung – die Kommission "Effiziente und moderne Verwaltung". Hier ging es um vielerlei Themen, die für eine dienstleistungsorientierte, moderne Verwaltung selbstverständlich sein müssen. Es ging unter anderem um eine neue Vergabeplattform, um den effizienten Einsatz von EDV-Ausstattung in der Verwaltung aber auch um die Neugestaltung unseres Empfangsbereiches im historischen Kreishaus in Ottweiler. In der zweiten Jahreshälfte wird sich dann das Gremium mit weiteren Themen befassen. 

 

Gestern bereitete ich die anstehende Kreistagssitzung vor, die wie gewohnt im Dienstgebäude in Neunkirchen stattfand. Auf der Tagesordnung standen u. a. die Themen Finanzierung von Arbeitsmarktprojekten, die Berufung der Mitglieder der Bewertungs-kommission für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft, die Vorstellung des interaktiven Haushaltes und weitere Themen. Die Fraktionen SPD, Die Linke und Freie/ Piraten stellten eine Anfrage zur Schulverpflegung und brachten eine Resolution zur Beitragsfreiheit von Kindertageseinrichtungen ein. Apropos interaktiver Haushalt:  hier lohnt sich ein Blick ins Internet, denn hier wird unser nunmehr genehmigter Haushalt sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Zum Interaktiven Haushalt gelangen Sie hier und den heutigen Bericht der Saarbrücker Zeitung zur gestrigen Sitzung finden Sie hier.

 

Heute Vormittag fand dann die Personalversammlung unserer Kreisverwaltung im Schlosstheater in Ottweiler statt. Hier konnte ich den Kolleginnen und Kollegen einiges berichten, was seit meinem Amtsantritt umgesetzt wurde. Auch nutzte ich die Gelegenheit mich bei meinem Team zu bedanken:

„Liebe Kolleginnen und Kollegen - sie merken, es wird derzeit in unserer Verwaltung vieles angepackt. Ich möchte hier an dieser Stelle für Ihr Vertrauen mir gegenüber danken, ich danke dem Personalrat für den offenen Dialog und danke letztendlich Ihnen allen, dass Sie Tag für Tag dafür sorgen, dass unsere Kreisverwaltung am Puls der Zeit ist und bleibt. Ich weiß natürlich auch, dass dies leichter gesagt ist, als täglich in die Tat umzusetzen, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Ich persönlich bin stolz darauf, ein Teil des Teams Kreisverwaltung zu sein.“

Soeben besuchte ich die Abschlussfeier der Auszubildenden Fachbereich Metalltechnik des Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrums und würdigte die Wertigkeit dieses Ausbildungsganges. Ich möchte betonen, dass ich stolz darauf bin, Schulträger dieses großen Berufsbildungszentrums zu sein. Wir werden in dieses Zentrum in den nächsten Jahren viel investieren, um auch den Absolventen der Zukunft beste Lern- und Ausbildungsbedingungen zu bieten. Der Abschluss meines Arbeitstages bildet nun die Charity-Gala der proWIN. Da das Unternehmen proWIN in diesem Jahr 22 Jahre alt wird, hat sich die Geschäftsführung entschlossen 22 Projekte im Landkreis mit jeweils 10.000 € zu fördern. Der Landkreis Neunkirchen wie auch die Bürgerstiftung des Landkreises haben sich jeweils mit einem interessanten Projekt beworben. Drücken Sie mir die Daumen, dass auch eines unserer  Projekte den Zuschlag erhält. Wir würden uns alle sehr darüber freuen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes und spannendes Wochenende

Ihr Sören Meng


10.03.2017: Abwechslungsreiche Woche

Kuratoriumssitzung der Alex Deutsch Stiftung
Landrat Sören Meng auf der Fairtrade-Konferenz in Saarbrücken
Sören Meng zu Gast auf der Lesung des regionalen Schriftstellers Klaus Brabänder

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Los ging es mit dem wöchentlichen Jour fixe, dem sich ein Besuch der neuen Räumlichkeiten unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) anschloss. In wenigen Wochen wird unsere WFG mitten in Neunkirchen an der Bliespromenade zu finden sein. Neue, freundliche Büros sind wie geschaffen für Unternehmenskontakte. Schön ist, dass im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung hier auch ein Gründerzentrum entsteht. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der WFG, Sparkassenvorstand Markus Groß, sah ich mir die ansprechenden Räumlichkeiten an. Dem Geschäftsführer der WFG, Klaus Häusler und seinem Team wünsche ich gutes Gelingen für den anstehenden Umzug. Danach fand in der Alex-Deutsch-Schule in Neunkirchen-Wellesweiler die Kuratoriumssitzung unserer Alex Deutsch Stiftung im Raum der Begegnung statt. Gerade der Raum der Begegnung ist ein besonderer Ort. Hier können Besucher die Lebensgeschichte von Alex Deutsch sehr anschaulich und beeindruckend erfahren. Dieser Raum steht allen Interessierten offen; auch Vereine und natürlich Schulen können sich hier treffen und sich in Filmen und Schautafeln über die bewegende Biografie von Alex Deutsch informieren. ( nähere Infos hier) Die Alex Deutsch Stiftung lobt erstmals in Kooperation mit dem Landkreis Neunkirchen einen  Alex-Deutsch-Preis aus. Bewerbungen zum 1. Alex-Deutsch-Preis haben uns erreicht. In der kommenden Sitzung werden diese ausgewertet, sodass in der zweiten Jahreshälfte 2017 der 1. Alex-Deutsch-Preis vergeben werden kann.

 

Am Dienstag fand das Vierteljahresgespräch mit unserem Personalrat statt. Dies ist eine sehr wichtige Einrichtung, da mir die Anliegen des Personalrates vorgetragen werden und ich dabei auch meine Vorstellungen an die künftige Arbeit meiner Verwaltung formulieren kann. Es war ein sehr lebendiger Austausch, in dem es unter anderem auch um die neuen Öffnungszeiten unserer Verwaltung, die dieses Jahr realisiert werden, ging. Mein Ziel ist es, unsere Kreisverwaltung bürgerfreundlicher und dienstleistungsorientierter zu machen und dabei auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen. Am Dienstagnachmittag leitete ich die Aufsichtsratssitzung unserer Neunkircher Verkehrs GmbH. Hier wurden zahlreiche Beschlüsse rund um den öffentlichen Personennahverkehr in unserer Region gefasst. Der Landkreis Neunkirchen ist als gesetzlich für den öffentlichen Personennahverkehr im Kreisgebiet zuständig. Lediglich im Stadtgebiet Neunkirchen liegt die Zuständigkeit bei der Stadt. Seit  2013 ist die NVG GmbH alleiniger Linienkonzessionsnehmer im Landkreis Neunkirchen und stellt auf einer Gesamtstrecke von über vier Millionen Fahrplankilometern die Verkehrsbedienung innerhalb des gesamten Stadt- und Kreisgebiets sicher. Zum 1. März haben der Landkreis Neunkirchen und die Kreisstadt Neunkirchen die NVG nun in einem gemeinsamen Vergabeverfahren für weitere zehn Jahre mit der Durchführung der im gemeinsamen Nahverkehrsplan zusammengefassten Verkehre im Kreisgebiet beauftragt. Die Vergabe an unsere bewährte und gut aufgestellte NVG war sehr wichtig, denn sie sichert nachhaltig Arbeitsplätze.

 

Am Mittwoch fand die Fairtrade-Konferenz statt, zu der Fairtrade Deutschland und der Regionalpartner Fairtrade Initiative Saarbrücken einluden. Über 90 fair-engagierte oder interessierte Mitarbeiter/-innen von Kommunen und Bildungseinrichtungen sowie Mitstreiter/-innen aus der Zivilgesellschaft nahmen an der Tagung teil. Ziel der Veranstaltung war es, einen intensiven Austausch zwischen verschiedenen Handlungsbereichen des Fairen Handels zu ermöglichen. In der Dialogrunde berichteten Kultusminister Ulrich Commerçon und die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz als Vertreter/-in aus der Politik. Vier Vertreter/-innen saarländischer Städte und Landkreise zeigten zudem Umsetzungsmöglichkeiten in den Verwaltungen auf. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Blieskastel und St. Ingbert als Fairtrade-Towns ausgezeichnet. Auch das Saarland möchte sich nun bemühen erstes Fairtrade-Bundesland zu werden. Da am Mittwoch gleichzeitig Weltfrauentag war, wurden natürlich die anwesenden Frauen mit fair gehandelten Rosen überrascht. Insgesamt zeigte der Workshop gute Umsetzungsmöglichkeiten auf und ich bin zuversichtlich, dass auch der Landkreis Neunkirchen bald Fairtrade-Landkreis wird – wir sind auf einem guten Weg. Am Mittwochnachmittag stand dann der regelmäßige Austausch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland Jürgen Haßdenteufel, der Geschäftsführerin des Jobcenters Neunkirchen Katja Sauerbrey und unserer Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch an. Hier ging es thematisch rund um den Arbeitsmarkt und auch die Situation der Migranten wurde besprochen. In diesem Zusammenhang kann ich feststellen, dass der Landkreis auch für Langzeitarbeitslose dieses Jahr wieder viele Maßnahmen gemeinsam mit der Agentur für Arbeit anbietet. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig, um den Menschen neue Perspektiven und Beschäftigungsmöglichkeiten zu geben. Wie schon mehrmals in diesem Zusammenhang erwähnt, halte ich es für wichtig, einen dauerhaft öffentlich geförderten Arbeitsmarkt zu etablieren, denn es muss unser Ziel sein, alle Menschen mitzunehmen und ihnen Beschäftigung zu ermöglichen.

 

Gestern fand eine verwaltungsinterne Besprechung statt, in der es um den Internetauftritt des Landkreises Neunkirchen ging. Der Landkreis ist seit dem Jahr 1996 am Netz und seit dieser Zeit wurde der Internetauftritt kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile sind rund 2.000 Seiten online. Dies bedeutet allerdings auch für alle Verantwortlichen jede Menge Arbeit. Aus diesem Grund werden wir noch in diesem Jahr eine neue Homepage, die benutzerfreundlicher und natürlich barrierefrei gestaltet wird, präsentieren. Auch hier ist Dienstleistungsorientiertheit sehr wichtig. Gestern Nachmittag fand dann die Sitzung des Kreisausschusses statt. Im öffentlichen Teil wurden unter anderem Zuschüsse für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beschlossen, aber auch Aufträge im Rahmen unserer umfangreichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen unserer Kreisschulen konnten auf den Weg gebracht werden, da vergangene Woche unser Kreishaushalt 2017 genehmigt wurde. Gestern Abend besuchte ich dann eine ganz besondere Veranstaltung: In Spiesen fand eine Lesung des saarländischen Autors Klaus Brabänder statt. Klaus Brabänder schreibt schon seit Jahren Krimis mit Regionalbezug, die im Schaumberg-Verlag erscheinen, und mit seinem gewissen Lokalkolorit sehr begehrt sind. In diesem Krimi habe ich mir „eine Rolle ergattert“. Zu meiner Überraschung lässt mich Klaus Brabänder als Gast mitermitteln und ich muss im Rahmen eines Verbrechens die Polizei mit Wissen aus der Kunstszene unterstützen. Auch ich bin gespannt, wie Klaus Brabänder diese Szene geschildert hat, denn auch ich kenne die ganze Story nicht  -  seien wir also gespannt.

 

Heute Vormittag beschäftigte ich mich mit dem Thema Schulentwicklung und Auslastung der Kreisschulen, ehe es dann zum 80. Geburtstag zu Pater Herbert Heuel ins Pallotti-Haus nach Neunkirchen ging. Mit dem Pallotti-Haus verbindet uns schon seit vielen Jahren im Rahmen der Jugendhilfe eine gute Zusammenarbeit.

 

Morgen Abend  bin ich dann in Merchweiler zu Gast, wo das „Fest der Besten“ stattfindet. In der Allenfeldhalle zeichnet Bürgermeister Patrick Weydmann in einem kleinen Showprogramm Mitglieder der Vereine, Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Leistungen aus.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes und erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng      

 

 

 


03.03.2017: Termine in einer kurzen Woche

Landrat Sören Meng schaute mit Kollegen und Kolleginnen der Kreisverwaltung den Ottweiler Umzug, der am Dienstagnachmittag auch am Landratsamt vorbeiführte
Ein Kurz-Statement von Sören Meng in der BILD-Zeitung vom 01.03.2017
Monatliche Besprechungsrunde des Team Führungskräfte der Kreisverwaltung
Landrat Meng im Gespräch mit einer Vertreterin der Arbeitskammer des Saarlandes über das Thema Kultur

Diese Woche war – fastnachtsbedingt – recht kurz. Los ging es am Dienstag mit einem „vor-Ort-Termin“ mit dem Leiter unseres Kreisumweltamtes hinter einem unserer Dienstgebäude in der Seminarstraße in Ottweiler. Der Landkreis verfügt seit einigen Jahren über eigene Bienenvölker, die hier in Ottweiler betreut werden. Ein Imker aus dem Kreisverband Neunkirchen hat sich bereiterklärt, unsere Bienenvölker zu versorgen. Auch der Landkreis profitiert von dieser Betreuung, denn wir können uns über Honig freuen, den wir dann zu verschiedenen Anlässen verschenken. Auch wird in wenigen Wochen wieder die Bienen-Cam die emsigen Tiere beobachten. „Der Landkreis summt“ ist eine tolle Initiative, die dazu dient, dem Bienensterben entgegenzuwirken – nähere Infos hierzu gibt es auf unserer Homepage. Nicht nur, weil ich selbst die Imkerei als Hobby betreibe, ist mir dieses Thema wichtig, es ist aktiver Umweltschutz. Neben hausinternen Terminen stand dann der Dienstagnachmittag im Zeichen der Fastnacht. Auch durch Ottweiler – vorbei am Landratsamt – bewegte sich der beliebte Karnevalsumzug. Die Närrinnen und Narren trotzen dem schlechten Wetter und sorgten für gute Stimmung.

 

Der Mittwoch stand im Zeichen der internen Verwaltungsarbeit. So tagte vormittags unser Team Führungskräfte und ich besprach mit den Dezernenten und Amtsleitern aktuelle Belange unserer Kreisverwaltung. Am Nachmittag widmete ich mich der Büroarbeit, das Alltägliche - einiges an Post, viele Unterschriften und Gespräche sowie Telefonate, die zu führen sind.

 

Gestern  erhielten wir vom Landesverwaltungsamt als Kommunalaufsichtsbehörde die Genehmigung unseres diesjährigen Haushaltes, den der Kreistag am 15.12.2016 einstimmig beschlossen hatte. Dank der Haushaltsgenehmigung können wir jetzt die Mittel des Haushaltsplanes 2017 offiziell freigeben. Dies ist gerade für die größeren Maßnahmen im Baubereich wichtig, aber auch länger vakante Stellen können jetzt besetzt werden. Gestern Morgen hatte ich eine Vertreterin der Arbeitskammer zu Gast, die mich zum Thema „Kulturförderung“ befragte. Die Arbeitskammer des Saarlandes ist gesetzlich verpflichtet zum 30. Juni eines jeden Jahres der Landesregierung einen Bericht zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzulegen. Jährlich wird ein aktuelles, arbeitnehmerrelevantes Schwerpunktthema behandelt- in diesem Jahr das Thema Kultur. Für den Landkreis Neunkirchen konnte ich feststellen, dass wir im Kulturbereich gut aufgestellt sind. Die Städte und Gemeinden verstehen es, selbst hochwertige kulturelle Veranstaltungen auf den Weg zu bringen. Unser Eigenbetrieb, die Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen (TKN), kann ebenfalls schon seit Jahren mit einem sehr attraktiven Veranstaltungsangebot punkten. In den letzten Jahren hat sich unser Landkreis im kulturellen Bereich sehr gut entwickelt. Durch die Aktivitäten der Tourismus Zentrale Saarland (TZS) sind wir über die Kreisgrenzen hinaus gut vertreten und finden auch außerhalb des Saarlandes Beachtung. Darüber hinaus leistet auch unsere Kreisvolkshochschule in diesem Bereich wichtige Arbeit. Ich machte deutlich, dass Kulturarbeit grundsätzlich immer auch wichtige Bildungsarbeit ist und es bereits im vorschulischen Bereich Angebote gibt. Gestern Nachmittag besprach ich dann mit der Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch verschiedene Angelegenheiten aus ihrem Dezernat. Aufgrund Gesetzesänderungen im Bereich des Unterhaltsvorschussgesetzes (UhVorschG) sind wir dabei, auch personelle Weichen zur Umsetzung zu stellen. Aber auch in anderen Arbeitsbereichen ist es notwendig, organisatorische Dinge zu regeln.

 

Heute war ich dann wieder in Sachen Land(auf)Schwung unterwegs- dieses Mal auf Einladung des saarländischen Umweltministers Reinhold Jost. Hier fand im Umweltministerium ein Workshop zu „Regional, Regionalität und Regionalvermarkung“ statt. Ziel ist es, Produkten aus der Region einen höheren Wert und Bekanntheitsgrad zu geben und hier konnte ich unsere Bemühungen im Bereich Land(auf)Schwung vorstellen und auch einen ersten Eindruck über den Ergebnisbericht Regionalmarke für den Landkreis Neunkirchen geben. Hier hat das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS)  einen vorläufigen Projektbericht vorgelegt, der Handlungsempfehlungen gibt. Ziel muss es zunächst sein, die regionalen Erzeuger zu vernetzen und auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit geben, sich einen Überblick über die Produkte im Kreis, aber auch im ganzen Saarland zu verschaffen.  Apropos Saarland: Diese Woche war ich in der BILD Zeitung vertreten, wo ich ein Kurz-Statement, was ich am Saarland liebe, geben musste. Hierbei gab ich auch unter anderem an, dass ich unser gutes Netzwerk im Saarland sehr schätze. Auch der Workshop zur Entwicklung einer Regionalmarke zeigte, welche Vorteile diese kurzen Wege mit sich bringen. Daher war ich sehr froh, dass der Umweltminister diesen Workshop initiierte und ich bin gespannt, was wir hier noch gemeinsam auf den Weg bringen. Am Nachmittag war ich dann wieder in einem Büro im Landratsamt, um hausinterne Dinge zu regeln.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende zu Beginn der Fastenzeit.
Ihr Sören Meng


24.02.2017: Termine und närrische Schmäh

Ernennung der Fachberater von Feuerwehr und THW
Verleihung der Verdienstmedaille des Saarlandes an Doris Deutsch
Die Suche nach dem richtigen Landrat gestaltete sich für die Narren schwierig - Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung hatten sich als Sören Meng verkleidet
Die Löffelgarde des ältesten saarländischen Karnevalsvereins "So war noch nix 1847 Ottweiler" verhaftete Landrat Sören Meng
Sören Meng auf der Anklagebank des närrischen Gerichts

Jede Woche, immer wieder,
schreibe ich den Blog hier nieder.
Mal wird er kürzer, dann mal länger,
mal versöhnlich, etwas strenger.
Auch mal launisch - mit Humor,
alles kommt beim Blog mal vor.

Ja, liebe Leserinnen und Leser, verzeihen Sie bitte, aber in der Fastnachtszeit, die ich bekanntlich ja liebe, konnte ich mir an dieser Stelle das Reimen nicht verkneifen. Gleich beginnt der Höhepunkt der Neunkircher Saalfastnacht die NKA-Sitzung (Neunkircher Karnevalsausschuss) bei der ich in der Neunkircher Gebläsehalle zu Gast bin. Lassen Sie mich jetzt – wie gewohnt – die letzte Woche Revue passieren:

 

Der Montag begann mit dem Jour fixe und den aktuellen Themen der Kreisverwaltung. Anschließend besprach ich mit dem Leiter unserer Bautechnik die geplanten Bauarbeiten am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum. Hier hat der ehemalige stellvertretende Schulleiter Reiner Kuhn uns eigene Planungen vorgestellt, die in das neue Baukonzept mit einfließen werden. Es wird in den nächsten Jahren eine große Aufgabe für die Verwaltung, aber auch für die beteiligten Firmen sein, diese große Maßnahme im laufenden Schulbetrieb durchzuführen. Andererseits ist es natürlich eine tolle Aufgabe, das größte Berufsbildungszentrum im Saarland für die Zukunft zu modernisieren.  

 

Ebenfalls um Schulen ging es am Dienstag. Grund für eine Besprechung, an der auch Vertreter der Gemeinde Schiffweiler teilnahmen, war die gute Nachfrage zum Besuch unserer Mühlbachschule. Hier befinden sich am Standort Schiffweiler in unmittelbarer Nähe eine Grundschule und die Gemeinschaftsschule als Gesamtschule. Das besondere ist, dass die Grundschule, die im Besitz der Gemeinde Schiffweiler ist, auch Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Da allerdings auch die Grundschule sehr gut nachgefragt wird, werden auch dort zusätzliche Räume gebraucht. Es war ein sehr konstruktives Gespräch. Wir werden alles daran setzen, die Raumsituation der Mühlbachschule schon zu Beginn des neuen Schuljahres zu verbessern. Ein überarbeitetes Raumkonzept, aber auch möglicherweise provisorische Lösungen werden uns hier zur Seite stehen. Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Rettungskräfte. Sieben Personen von Feuerwehr und THW aus unserem Landkreis habe ich als Fachberater ernannt. Diese erneute Bestellung wurde mit der Amtszeitverlängerung unseres Kreisbrandinspekteurs Werner Thom notwendig. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, mich bei allen Einsatzkräften für das große Engagement zu bedanken. Unsere Rettungsdienste leisten hervorragende Arbeit, sie sind gut vernetzt und sind,  was die Ehrenamtlichkeit angeht, für uns alle ein großes Vorbild. 

 

Am Mittwochvormittag war ich mit internen Terminen beschäftigt, den Nachmittag verbrachte ich dann ausschließlich in Saarbrücken. Los ging es mit der Aufsichtsratssitzung der Tourismus Zentrale Saarland (TZS). Hier kann ich feststellen, dass die Übernachtungszahlen im Landkreis Neunkirchen stetig ansteigen und die TZS hier wirklich gute Unterstützungsarbeit leistet. Sie versteht es, den Tourismus im Saarland in einer guten, professionellen Dachmarke zu präsentieren und damit auch den einzelnen Regionen Rechnung zu tragen. Im Anschluss ging es in einer Gesprächsrunde um den anstehenden Konsortialvertrag mit den beiden saarländischen Tierheimen in St. Wendel und Homburg. Hier haben die drei Landkreise und ihre insgesamt 22 Kommunen den Einrichtungen ein Finanzierungsangebot gemacht, ob sie jedoch diesem Angebot zustimmen, ist leider immer noch offen. Danach besuchte ich eine interessante Veranstaltung im Saarbrücker Schloss. Hier stellte die Allianz für Reformen ihr Programm für eine mögliche Verwaltungs-modernisierung im Saarland vor. Wie bereits an dieser Stelle mehrfach erwähnt wurde, wurde der Zuschnitt der Landkreise in ihrer jetzigen Form mehrfach in Frage gestellt. Seitens des Landes waren die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und der Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion Tobias Hans vertreten. Auch sie würdigten die Rolle und die Arbeit der saarländischen Landkreise und des Regionalverbandes. In einer weiteren Aussprache konnte sich dann auch der Vorsitzende des Landkreistages Saarland, Patrik Lauer, zu Wort melden und stellte unsere Argumente vor (siehe hierzu auch den gestrigen Artikel der Saarbrücker Zeitung, der die Meinung der Landräte gut widerspiegelt). Zum Abschluss des Tages nahm ich an der Verleihung der Verdienstmedaille des Saarlandes an Doris Deutsch, die durch die Ministerpräsidentin verliehen wird, teil. Diese Auszeichnung wurde in Vertretung durch den Chef der Staatskanzlei Jürgen Lennartz vorgenommen. Mit dieser besonderen Auszeichnung wurde das große Engagement von Doris Deutsch, der Witwe von Alex Deutsch, gewürdigt. Doris Deutsch unterstützte jahrzehntelang das großartige Wirken ihres Ehemannes und führt sein Vermächtnis in seinem Sinne weiter. Wie Alex Deutsch besucht sie regelmäßig Schulen und spricht mit Schülerinnen und Schülern und führt eindrucksvoll vor Augen, was Fanatismus und blinde Wut anrichten können. Auch engagiert sich Doris Deutsch sehr in unserer Alex-Deutsch-Stiftung. 

 

Rundum närrisch war der  gestrige „Fette Donnerstag“. Nachdem ich von den Wiebelskircher Narren verhaftet wurde, fielen dann um die Mittagszeit die Ottweiler Narren über mich her. Sie zerrten mich aus meinem Büro, verfrachteten mich in einen Käfig und brachten mich zu Schlosstheater, wo das närrische Gericht tagte. Ich hatte mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich mich um diese Verhaftung drücken könnte. Meine Mitarbeiter hatten Mitleid mit mir und verkleideten sich ebenfalls als Landrat. Der sprichwörtliche Scharfsinn der Narren war jedoch ungebrochen, sie führten letztendlich doch den richtigen Landrat ab. Glücklicherweise konnte ich mich etwas freikaufen, dennoch war die närrische Schmäh riesig. Gestern Nachmittag zog es mich dann an meine ehemalige Wirkungsstätte ins Neunkircher Rathaus, wo ich als Zuschauer dann die Verhaftung von Oberbürgermeister Jürgen Fried und Bürgermeister Jörg Aumann verfolgte. Ihr ganzes Klagen half nichts, die Narren schlugen auch hier unerbittlich zu. 

 

Heute Morgen fand dann die Aufsichtsratssitzung der VSE in Saarbrücken statt. Wie bereits eingangs erwähnt, nehme ich gleich an der großen Gemeinschaftssitzung der Neunkircher Karnevalsvereine (NKA) teil. Am Wochenende finden im ganzen Landkreis schöne Faschingsumzüge statt. Ich hoffe für uns alle, dass das Wetter stabil bleibt und die Närrinnen und Narren haben viel Freude bei dem bunten Treiben. 

 

In diesem Sinne: Alleh hopp und ein paar schöne Fastnachtstage

Ihr Sören Meng


17.02.2017: Dies und das und "Alleh hopp"

Landrat Sören Meng übergibt den Brandschutzbeauftragten der Kreisverwaltung ihre Urkunden
Landrat Meng gratuliert die Jubilarin Anni Köller zu ihrem 103. Geburtstag
Landrat Meng bespricht mit den Beteiligten des UpCycling-Zentrum den weiteren Projektverlauf, insbesondere den Aufbau einer Vertriebsstruktur
Eröffnung der Stadtwohnung des Almebi bis zur Sommeralm

Diese Woche war für mich eher außergewöhnlich, da ich überwiegend in meinem Büro im Landratsamt anzutreffen war. Los ging es mit dem wöchentlichen Jour fixe im Kreise der Verwaltung, in dem wir aktuelle Themen ansprachen. Natürlich kam auch hier die öffentliche Diskussion über mögliche Kreisreformen zur Sprache. Ich habe hier bereits im letzten Blog ausgiebig Stellung bezogen. Die Diskussion um Verwaltungsstrukturen ist nicht neu und entfacht immer wieder. Der Landkreistag des Saarlandes hat hier in dieser Woche ebenfalls Stellung bezogen. Es ist oftmals sehr leicht, Strukturen in Frage zu stellen, befasst man sich im Detail mit bestimmten Dingen, fällt es schon schwerer ein Urteil zu fällen. Dennoch gehören Diskussionen zu einer lebendigen Gesellschaft. Ich bleibe dabei: Unsere Landkreise haben sich bewährt und gerade in den letzten Jahren haben sie gezeigt, wie wichtig es ist, dass sie viele Aufgaben und Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger übernehmen. Am frühen Montagnachmittag übergab ich zwei Urkunden an die beiden Brandschutzbeauftragten unserer Verwaltung. Auch in der landrätlichen Verwaltung ist Brandschutz von großer Bedeutung. Daher sind auch wir gesetzlich verpflichtet, ausgebildete Brandschutzbeauftragte zu benennen, die uns auf mögliche Gefahren in den Dienstgebäuden hinweisen, aber auch Aufklärungsarbeit leisten. Werner Thom und Bernhard Schäfer haben diese Aufgabe übernommen. Beide sind seit Jahrzehnten aktive Feuerwehrmänner und kennen das Themengebiet wie keine anderen.

 

Am Dienstag besuchte ich eine besondere Jubilarin. Anni Köller feierte ihren 103. Geburtstag. Sie wohnt seit vielen Jahren im Annaheim in Wiebelskirchen. An dieser Stelle ist es mir auch ein Bedürfnis, die gute stationäre Betreuung von älteren Menschen im Landkreis Neunkirchen herauszustellen. Alle Träger engagieren sich sehr und haben ihre Einrichtungen zu offen Häusern weiterentwickelt. Hier gibt es unterschiedlichste Freizeitprogramme; auch versteht man es, ihre Arbeit transparent nach Außen darzustellen. Allen Verantwortlichen und den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jeden Tag aufs Neue wertvolle Arbeit leisten, sei an dieser Stelle besonders gedankt.   Am Dienstagnachmittag tauschte ich mich mit dem Personalratsvorsitzenden unserer Kreisverwaltung aus. Im kommenden Monat wird eine Personalversammlung stattfinden, in welcher ich auch aktuelle Themen der Kreisverwaltung ansprechen werde.

 

Am Mittwoch händigte ich einem verdienten Mitarbeiter eine Urkunde zum 40. Dienstjubiläum aus. Im Anschluss tauschte ich mich mit dem Leiter der Bau- und Schulverwaltung Gerhard Keßler zu den Schüleranmeldezahlen für das kommende Schuljahr der kreiseigenen Schulen aus. Festzustellen ist, dass an fast allen Kreisschulen die Anmeldezahlen sehr stabil sind, im Gegenteil: an einzelnen Schulen müssen gegebenenfalls zusätzliche Klassen gebildet werden. In dieser Woche ist in unserer Kreisverwaltung reges Umzugstreiben, da wir nach vielen Jahren der Anmietung das Alte Rathaus (ehem. Sitz der Stadtverwaltung Ottweiler) verlassen haben und in die ehemalige Landratsvilla mit unserer Bau- und Schulverwaltung und der Abteilung Bautechnik in die Seminarstraße gezogen sind. Auch hier schaute ich vorbei und sah mir die neuen Räumlichkeiten an. Hier erwarten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter räumlich bessere Bedingungen.

 

Gestern fand eine Besprechung des Projektes Land(auf)Schwung statt. Es ging dabei thematisch um das UpCycling-Projekt, das unsere Beschäftigungsgesellschaft AQA (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung gGmbH) gemeinsam mit dem Institut für angewandtes Stoffstromamangement (IfaS) umsetzt. Mittlerweile wurden schon viele Dinge produziert. Gemeinsam mit Design-Studenten werden sehr kreativ neue Produkte aus alten Stoffen entwickelt, die dann zu einem späteren Zeitpunkt zum Verkauf angeboten werden. Im Anschluss fand eine Vorbesprechung zum Workshop Regionalmarke statt. Gerade das Thema Regionalmarke liegt mir sehr am Herzen. Sie ist ebenfalls eingebettet in das Bundesprojekt Land(auf)Schwung und hat zum Ziel, regionale Produkte besser zu vermarkten und damit auch für die Bürgerinnen und Bürger besser wahrnehmbar zu machen. Hier  hat das Institut für angewandtes Stoffstromamangement (IfaS) bereits Bürgerumfragen durchgeführt und verschiedene Möglichkeiten wissenschaftlich durchleuchtet. Derzeit überprüfen wir eine mögliche Umsetzung. Hier wird Anfang des nächsten Monats ein Workshop stattfinden, in dem wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern (u.a. Saaris und das Umweltministerium) den Aufbau einer solchen Marke besprechen und diskutieren werden. Gestern Nachmittag tauschte ich mich mit Vertretern des Steinwaldgymnasiums Neunkirchen aus. Hier ging es um Bauinvestitionen und Themen wie Digitalisierung und Medienkompetenz.

 

Heute Morgen stellte mir die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises den Frauenförderplan vor. Eine Einweihung der besonderen Art konnte ich  heute Vormittag in Neunkirchen an der Bliespromenade vornehmen, da der sagenumwobene Alm-Ebi bis zur SR³-SommerAlm sein Inventar der Almhütte mitten in der Neunkircher Innenstadt eingelagert hat. So kommt der Alm-Ebi zu einer Stadtwohnung und kann natürlich auch von dort schon für unsere 9. SommerAlm (vom 14. bis 23. Juli 2017 auf dem Haldenplateau in Landsweiler-Reden) werben. Von Neunkirchen aus ging es dann nach Saarbrücken, wo eine Aufsichtsratssitzung vorbereitet wurde. Soeben besuchte ich den langjährigen Bevollmächtigten der IG Metall Georg Jung, der seinen „runden“ Geburtstag feierte.

 

Morgen bin ich in Ottweiler zu Gange und werde beim ältesten Karnevalsverein des Saarlandes „So war noch nix“ 1847 Ottweiler e. V. die närrische Bütt besteigen. Hierzu hatte mich das närrische Gericht im vergangenen Jahr verurteilt. Allerdings werde ich das nicht persönlich tun, sondern werde einen „Hausmeister vom Landratsamt“ beauftragen, der viel über den Landrat Meng zu berichten weiß. Weitere zahlreiche Kappensitzungen werden in unserem Landkreis an diesem Wochenende durch das ehrenamtliche Engagement vieler Närrinnen und Narren für bunte Unterhaltung sorgen - na dann, „Alleh hopp“ und ein schönes Wochenende!

 

Ihr Sören Meng 


10.02.2017: „Phantasie, Ideen, Impulse und Tatkraft sind das Brennholz für ein intensives Leben“

Land(auf)Schwung-Vernetzungstreffen mit den Projektnehmer/-innen
Einen Eindruck über den Neubau der großen Almhütte verschafften sich Landrat Sören Meng und Bürgermeister Markus Fuchs bei einem Ortstermin, wo sie auch die beiden Wirte Tom Schwarz und Guido Geiger trafen.
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt besuchte die Modellregionen Neunkirchen und St. Wendel. Er folgte damit der Einladung der beiden Landräte Sören Meng und Udo Recktenwald

Dieses Zitat von Christa Schyboll lieh ich mir aus, um beim Vernetzungstreffen unseres Projektes Land(auf)Schwung auf den Verlauf der letzten Monate zu diesem Projekt hinzuweisen. Ich hätte am Mittwoch nicht gedacht, dass unser Projekt in dieser Woche eine besondere Aufmerksamkeit erfährt. Dazu später mehr.

 

Der Montagmorgen begann für mich klassisch mit dem Jour fixe innerhalb der Verwaltung und hausinternen Terminen. Danach traf ich mich mit der Schulrätin Karin Elsner, die im Landkreis Neunkirchen für unsere Gemeinschaftsschulen verantwortlich ist. Dies war ein sehr interessanter Austausch, in dem ich Frau Elsner aus Sicht des Schulträgers geplante Maßnahmen an unseren Schulen der kommenden Zeit näher brachte. Natürlich war auch die Erweiterung der Gemeinschaftsschule Illingen durch Ganztagsklassen Thema. Hier sind wir beide gespannt, wie das neue Angebot angenommen wird. Am Montagnachmittag fand eine Redaktionssitzung zu unserem in Arbeit befindlichen „Kreisbuch“ statt. Ende des Jahres wird es herausgegeben und die Seiten füllen sich immer mehr. Viele Autoren haben uns Beiträge zugesandt, auch sind zahlreiche Fotos als Momentaufnahmen aus den letzten 30 Jahren eingegangen. Sie dürfen, liebe Leserinnen und Leser, gespannt sein, was Sie in unserem Landkreisbuch erwarten wird.

 

Am Dienstag war ich im benachbarten Saarpfalz-Kreis bei Herrn Landrat Dr. Gallo zu Gast. Solche Austausche sind immer wichtig. Es gibt saarlandweit viele Themenfelder, die die Landrätin, Landräte und der Regionalverbandsdirektor gemeinsam bewerkstelligen müssen. Auch wird immer wieder durch verschiedene Verbände von einer Neustrukturierung der Landkreise – verbunden mit einer Verwaltungsreform – geredet. Wir Landräte lehnen dies ab, denn es gibt viele und gute Gründe für die Weiterexistenz der bestehenden Landkreise. Zu den Hintergründen dieser Diskussion habe ich der Saarbrücker Zeitung ein Interview gegeben, das heute in der veröffentlich wurde. Nachlesen können Sie das Interview hier. Am Dienstagnachmittag traf ich mich mit dem Vorsitzenden der Moscheegemeinde, Nihat Güler, der mir Anliegen der muslimischen Gemeinde näherbrachte. Nihat Güler kenne ich seit vielen Jahren. Er und seine Gemeinde engagieren sich sehr für das Gemeinwohl in Neunkirchen. Die Sitzung des Prüfungsausschusses der Sparkasse Neunkirchen rundete meinen Arbeitstag ab.

 

Am Mittwoch standen hausinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann zum Workshop des Projektes Land(auf)Schwung nach Neunkirchen ging. Hier waren viele Vertreter/-innen der einzelnen Projekte anwesend. Über zehn Projekte sind mittlerweile am Start und laufen gut an. Hier ist in den letzten Monaten viel passiert. Ob im Bereich Gesundheit, gesellschaftliches Miteinander, im Bereich „Wohnen und Arbeiten“, aber auch Wertschöpfung – alle sind hochmotiviert und geben im zweiten Teil unseres Projektes richtig Gas. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich bei allen für ihr großes Engagement zu bedanken und bin sehr gespannt darauf, wie sich die Projekte weiter entwickeln. Im Anschluss nahm ich dann an einer Sitzung des Sparkassenverbandes Saar in Saarbrücken teil.

 

Der gestrige Tag war bestens durchplant und ich gerade in hausinternen Besprechungen, als mich ein Anruf aus dem Landkreis St. Wendel erreichte. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft  Christian Schmidt war auf Stippvisite im Saarland – hatte noch etwas Zeit und wollte die beiden Regionen, die vom Projekt Land(auf)Schwung profitieren, St. Wendel und Neunkirchen persönlich kennenlernen. In Windeseile fuhr ich nach St. Wendel, um bei dem Minister – gemeinsam mit meinem Amtskollegen Udo Recktenwald -  unsere Projekte vorzustellen. Es war ein sehr lebendiger Austausch und der Minister zeigte sich von der Themenvielfalt unserer Projekte sehr beeindruckt. Der Arbeitsalltag eines Landrates steckt halt immer wieder voller Überraschungen... Apropos Überraschungen – was mich sehr freut ist der derzeitige Baufortschritt, der zurzeit auf dem Haldenplateau in Reden zu verzeichnen ist. Der Neubau der Almhütte geht in großen Schritten voran. Von dem Baufortschritt überzeugte ich mich gemeinsam mit dem Bürgermeister Markus Fuchs und den Pächtern der Almhütte. Was alle Beteiligten hier leisten, ist hervorragend. Gestern Abend war ich dann im Studio 1 am Funkhaus Halberg des Saarländischen Rundfunks zu Gast, denn es konnte ein besonderer Geburtstag gefeiert werden. „50 Jahre Aktueller Bericht“ ist wahrlich ein Grund zu feiern. Der Aktuelle Bericht beleuchtet viele Themen und hat auch in der Vergangenheit oftmals die Facettenvielfalt unseres schönen Kreises anschaulich dargestellt.

 

Heute Morgen war ich dann bei der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen zu Gast. Die Maximilian-Kolbe-Schule engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen in der dritten Welt, veranstaltet u.a. auch Spendenläufe und andere sozial ausgerichtete Aktionen. Hier konnten die Erlöse offiziell übergeben werden. Ich nutzte dabei auch die Gelegenheit, mich bei der Schule für das große Engagement zu bedanken.  Vor Ort lernte ich den in Kamerun tätigen Bischof Bruno Ateba Edo kennen, der ebenfalls eine Spende für seine Arbeit in Empfang nahm. Er berichtete, dass mit den bisherigen Spendengelder eine Schule gebaut und ein Brunnen realisiert wurde. Dieses Gespräch beeindruckte mich sehr, zeigt es doch deutlich, wie gut es unserer Gesellschaft hier eigentlich geht.  Danach traf ich mich mit dem Geschäftsführer der saar.is Christoph Lang, um auch über das Land(auf)Schwung-Projekt „Willkommensregion Neunkirchen“, das ebenfalls sehr gut angelaufen ist, zu reden. In diesem Moment bin ich bei der Ministerpräsidentin in der Staatskanzlei zu Gast. Der Saarländische  Verdienstorden wird gerade Ursula Meiser aus Wustweiler verliehen. Frau Meiser und ihre Familie engagieren sich seit vielen Jahrzehnten für das Gemeinwohl in unserem Kreis. Die weit über die Grenzen bekannte „Statio Dominus Mundi“ - eine beeindruckende Kapelle - wurde von der Familie erbaut und steht an bestimmten Tagen der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung.

 

Am Sonntag habe ich eine ganz besondere Aufgabe: ich predige in meiner Heimat-Kirchengemeinde in Wiebelskirchen. Ich habe dies vor einigen Jahren schon einmal getan. Die besondere Herausforderung für mich ist allerdings, dass ich in Mundart predigen werde.  Dies wurde von der Kirchengemeinde so gewünscht und diesem Wunsch werde ich am Sonntag um 10 Uhr in der Evangelischen Kirche in Wiebelskirchen nachkommen.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende
Ihr
Sören Meng


03.02.2017: Woche im Zeichen der Bildung

Der Landkreis auf dem Weg zum Fairtrade-Kreis - hier Sitzung der Fairtrade-Steuerungsgruppe
Präsentation der neuen Ferienfreizeitbroschüre 2017
Interne Besprechung zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe
Übergabe des Zuwendungsbescheides des Bildungsministerium an den Landkreis als Schulträger
Pressegespräch an der Gemeinschaftsschule Illingen - hier werden ab dem kommenden Schuljahr Ganztagsklassen eingerichtet

In dieser Woche standen schwerpunktmäßig Bildungsthemen auf dem Programm. Der Montag begann mit dem üblichen Jour fixe und den Planungen innerhalb der Kreisverwaltung. Danach traf ich mich mit meinen beiden Amtskollegen, dem St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald, und dem Landrat des Saarpfalz-Kreises, Dr. Theophil Gallo, sowie den Vertretern des Tierschutzes im Saarland, um über die geplante Tierheimfinanzierung der Einrichtungen in Niederlinxweiler und Homburg zu sprechen. Gemeinsam mit den Kommunen der Kreise wollen wir die Tierheimfinanzierung auf neue Füße stellen. Der Kreistag des Landkreises Neunkirchen hat bereits den Zuschuss für die betroffenen Tierheime beschlossen, auch die Kommunen haben teilweise schon die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Ich hoffe, die Vertragspartner stimmen dem erarbeiteten Konsortialvertrag zu. Im Anschluss traf ich mich mit dem Geschäftsführer von Kernplan GmbH, eine Firma aus dem Landkreis Neunkirchen, der mir seine Geschäftsbereiche vorstellte. Kernplan GmbH ist u. a. für Bauleitplanung, für Regional- u. Kommunalentwicklung, Städtebau, Stadtplanung, Planungsmanagement, Modellprojekte, Gutachten, Kommunikation und Design zuständig. Vor einigen Jahren entwickelte die Firma Kernplan gemeinsam mit dem Kreis eine Handlungsstrategie für den Landkreis. Diese Ergebnisse wurden in dem Bericht „Initiative Zukunft“ zusammengefasst und  waren bereits eine gute Grundlage für unsere Bewerbung am Bundesprojekt Land(auf)Schwung. Am späten Montagnachmittag fand dann die erste Sitzung im neuen Jahr unserer Fairtrade-Steuerungsgruppe statt. Hier hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Einige Kommunen im Landkreis Neunkirchen haben sich ebenfalls auf den Weg gemacht, um Fairtrade-Stadt bzw. Fairtrade-Gemeinde zu werden. Derzeit sind wir dabei, die verschiedenen Voraussetzungskriterien zur Überreichung des Siegels Fairtrade-Landkreis zu erfüllen. Eine sehr gute Resonanz ergab die Teilnahme am Neunkircher Weihnachtsmarkt. Im April wollen wir unsere Initiative im Rahmen des „Neunkircher Frühling“ erneut präsentieren. Auch der Kreistag wurde über den derzeitigen Sachstand durch meine Mitarbeiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Jasmin Alt, informiert. In diesem Jahr werde ich regelmäßig an dieser Stelle über unsere Fortschritte berichten.

 

Am Dienstag traf ich mit der Schulleiterin des Ottweiler Gymnasiums, um die geplanten Maßnahmen für das Gymnasium in diesem Jahr zu besprechen. Das Gymnasium Ottweiler verfügt über stabile Schülerzahlen und wurde in den letzten Jahren kontinuierlich modernisiert. Auch für die Zukunft ist hier einiges vorgesehen. Äußeres Zeichen der Schule ist sicherlich der markante Sandsteinbau. Danach traf ich mich mit Vertretern unseres Jugendamtes und der Sozialdezernentin, um aktuelle Entwicklungen in der Jugendhilfe zu besprechen. In einer der nächsten Kreistagssitzungen wird das ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz) seinen Abschlussbericht vorstellen. Seit der vorherigen Zwischenberichterstattung haben wir schon einige Maßnahmen in die Wege geleitet. Derzeit erstellt mein Team weitere Handlungsempfehlungen für eine mögliche Neuausrichtung der Jugendhilfe. Am Dienstagnachmittag fand dann die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Neunkirchen statt.

 

Am Mittwoch stellte mir der Kreisjugendpfleger Markus Wittling unsere diesjährigen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche – in Kooperation mit den Gemeinden – vor. Auch 2017 ist es uns gelungen, Kindern und Jugendlichen ein attraktives Ferienprogramm, das auch bezahlbar ist, zu präsentieren. Seit Jahren werden diese Maßnahmen sehr gut angenommen und sind – was die Feriengestaltung angeht – auch nicht mehr wegzudenken. Ab der nächsten Woche wird die aktuelle Broschüre erhältlich sein. Am Mittwochnachmittag war ich dann zu Gast an der Ganztags-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen und traf mich dort mit dem Bildungsminister Ulrich Commerçon, um ihm die geplanten Baumaßnahmen vorzustellen. Im November hatte der Kreistag dem Erweiterungsbau an der Ganztagsgemeinschaftsschule zugestimmt. Die mit rund 1 Millionen Euro veranschlagte Maßnahme wird durch unseren Landkreis als Schulträger getragen. Finanziell unterstützt werden wir dabei durch das Investitionsprogramm „Bildung und Betreuung“ des Ministerium für Bildung und Kultur. Bildungsminister Ulrich Commerçon hat nun am Mittwoch Schulleiter Clemens Wilhelm und mir den Zuwendungsbescheid in Höhe von 400.000 Euro überreicht.

 

Der gestrige Tag begann mit der Aufsichtsratssitzung und der sich anschließenden Gesellschafterversammlung der Fahrzeug-Service-Neunkirchen GmbH (FSN), dessen Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Tätigkeitsfeld des Unternehmens ist der Betrieb einer Werkstatt für Omnibus- und sonstige Fahrzeuge am Standort der Neunkircher Verkehrs GmbH. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Gestern Nachmittag besuchte ich das Pallotti-Haus in Neunkirchen. Die Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt und dem Pallotti-Haus besteht seit vielen Jahren und ist in fachlicher und struktureller Hinsicht von großer Bedeutung. Ich wurde freundlich empfangen, Pater Heuel und sein Team stellten mir die Einrichtung vor. Danach fand in Neunkirchen die erste Sitzung des Kreistages für dieses Jahr statt. Thema war hier unter anderem die heute gestartete Kita-Umfrage. Mit dieser Umfrage möchte der Landkreis, den Bedarf an längeren Öffnungszeiten in den Kindertageseinrichtungen im Landkreis, abfragen. Hintergrund ist eine Anregung des Kreistages zu prüfen, ob flexiblere Öffnungszeiten bei Kindertageseinrichtungen möglich seien. Zur Umfrage gelangen Sie hier. Auch der Zustand einer Kreisschule war Thema. An dieser Stelle ist es mir wichtig festzustellen, dass wir als Schulträger bestrebt sind, alle Schulen auch baulich weiterzuentwickeln. Dies ist in Zeiten knapper Kassen nicht so leicht, aber meinem Team und mir ist dies sehr wichtig. Auch der Kreistag engagiert sich hierfür sehr. Mit der angesprochenen Schule werden natürlich fortlaufend Gespräche geführt und die geplanten Maßnahmen vorgestellt.

 

Heute Vormittag war ich dann gemeinsam mit Bildungsminister Ulrich Commerçon bei der Gemeinschaftsschule Illingen zu Gast. An diesem Standort wollen wir erstmals Neues wagen und hier für das kommende Schuljahr gebundene Ganztagsklassen einrichten. Hintergrund ist die große Nachfrage nach Gebundenen Ganztagsangeboten im Landkreis Neunkirchen. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, haben sich sowohl die Schulkonferenz der Gemeinschaftsschule Illingen wie auch der Landkreis Neunkirchen für die Einrichtung einer teilgebundenen Ganztagsschule am Standort Illingen ausgesprochen. Wir freuen uns mit dieser Maßnahme die Schullandschaft zu erweitern. Dadurch wird das Bildungsangebot im Bereich Illingen vielfältiger und aufgewertet. Ich bin gespannt, wie das neue Angebot angenommen wird.

 

Morgen Abend werde ich eine Kappensitzung beim KUV Blau Gelb Wiebelskirchen, wo ich über 30 Jahre selbst aktiv auf der Bühne stand, besuchen.

Abschließend möchte ich noch auf eine derzeitige Preisverleihung, die mir persönlich sehr am Herzen liegt, hinweisen: Diese Woche hat die Alex Deutsch Stiftung, in der ich Kuratoriumsvorsitzender bin, den 1. Alex-Deutsch-Preis ausgelobt. Mit dem Preis erinnert die Stiftung an den Holocaust-Überlebenden Alex Deutsch (1913-2011) und sein unermüdliches Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Der Preis soll Menschen ehren, die sich im Sinne des Gemeinwesens mit toleranten Verhalten sowie Zivilcourage für ein Zusammenleben frei von Hass, Rassismus und Gewalt engagieren. Wer sich alles bewerben kann und weitere Infos finden Sie hier.

 

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng    


27.01.2017: Heimat, Theater und Wahlvorbereitungen