Jeden Freitag um 18:00 Uhr veröffentliche ich hier meinen BLOG.
Viel Spaß beim Lesen.


04.10.2019 Auf in die Herbstferien!

Abschlussveranstaltung zum Projekt StartUp Center
Landrat Sören Meng bei seiner Rede zur Abschlussveranstaltung StartUp Center
Personalversammlung des Landkreises Neunkirchen

04.10.2019 Auf in die Herbstferien!

Mit diesem Block beginnen die Herbstferien auf die sich die Schülerinnen und Schüler so sehr freuen. Auch ich werde mich für eine Woche in den Urlaub verabschieden, wo ich durch die 1. Kreisbeigeordnete Daniela Feld vertreten werde.

Los ging es am Montag  mit verwaltungsinternen Terminen; unter anderem ging es um das große Thema Datenschutz in der Verwaltung. Durch die Datenschutzgrundverordnung haben wir in den letzten Jahren einiges umstrukturiert und unsere Verwaltung datensicherer gestaltet, allerdings ist das ein langwieriger Prozess. Aber wir sind mit unseren Datenschutzbeauftragten hier gut aufgestellt. Perspektivisch müssen wir darüber nachdenken, diesen Bereich noch auszuweiten.

Danach ging es nach Neunkirchen in die Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, wo die Abschlussveranstaltung unseres Projektes StartUp Center stattfand. Dieses Projekt entstand durch unser Projekt Land(auf)Schwung und bietet jungen Gründerinnen und Gründern einen guten Einstieg in die Selbständigkeit. Ich habe an dieser Stelle häufig über dieses Projekt berichtet. Nach rund drei Jahren zog ich durchweg eine positive Bilanz. Zwar dauerte es etwas, bis unser StartUp Center etabliert war, mittlerweile aber sind alle Gründerbüros besetzt. Aus diesem Grund halte ich es für sehr wichtig, dass unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft weiterhin dieses StartUp Center aufrechterhält. Die Finanzierung ist noch bis Ende des Jahres gesichert, danach müssen wir überlegen, wie wir eine Finanzierung in dieser wichtigen Einrichtung sicherstellen. Entsprechende Gespräche laufen bereits. Die Wirtschaft ist das Rückgrat unseres Landkreises. Daher ist ein gut geführtes StartUp Center eine gute Zukunftsperspektive für unternehmerisches Handeln im Landkreis Neunkirchen. Durch das Knowhow unserer WFG und die optimalen Standortvoraussetzungen in der Innenstadt unserer Kreisstadt ist dieses StartUp Center etwas Besonderes. Ich danke an dieser Stelle allen, die sich hier engagiert haben und noch engagieren. Insbesondere bedanke ich mich bei unserem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler und seinem engagierten Team. Dank aber auch an die Gründer und Paten, die tolle Arbeit geleistet haben. Die Saarbrücker Zeitung berichtete gestern über dieses Erfolgsprojekt:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/startup-center-neunkirchen-besteht-seit-zwei-jahren-und-kaempft-um-die-zukunft_aid-46260779

Danach ging es in die neue Gebläsehalle, wo Oberbürgermeister Jürgen Fried verabschiedet und sein Nachfolger Jörg Aumann in sein Amt eingeführt wurde. Es war eine sehr feierliche Veranstaltung mit guten Reden und einem ansprechenden Kulturprogramm aus der Region. Als ehemaliger Beigeordneter kenne ich die Arbeit des bisherigen Oberbürgermeisters und seines Nachfolgers aus nächster Nähe. In den vergangenen zehn Jahren hat sich unsere Kreisstadt gut nach vorne entwickelt. Trotz aller Herausforderungen ist es gelungen, das Image der Kreisstadt und den Strukturwandel weiter voran zu treiben.

Leider musste ich am Dienstag erkältungsbedingt das Bett hüten.

Am Mittwoch fand die große Personalversammlung im CFK in Spiesen-Elversberg statt. Hier sprach ich als Verwaltungschef zu vielerlei Themen. Es ging unter anderem um die Digitalisierung der Verwaltung, den Fachkräftemangel, Heimarbeit, berufliche Weiterentwicklung, Dienstleistungscharakter der Verwaltung und und und… Es war ein schöner Rahmen, um verschiedene Themen detaillierter zu erörtern und auch im Anschluss die Geselligkeit zu pflegen.

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der Deutschen Einheit. Man kann es kaum glauben, dass sich demnächst der 9. November mit dem Fall der Berliner Mauer schon zum dreißigsten Mal jährt. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich damals als Schüler die ersten Fernsehbilder dieser beeindruckenden Nacht sah.

Auf der anderen Seite ist es aber immer noch ein längerer Weg, bis die Einheit Deutschlands vollends vollzogen ist. Noch immer gibt es Vorurteile zwischen den „neuen“ und „alten“ Bundesländern. Aber wir sind auch hier auf einem guten Weg. Die jüngere Generation erlebt die Einheit Deutschlands als Selbstverständlichkeit und das ist das, was zählt.

Heute Morgen fanden dann verwaltungsinterne Termine und Rücksprachen vor meinem Urlaub statt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, nicht zu verregnetes Wochenende und werde mich in zwei Wochen mit einem neuen Blog melden.

 

Herzliche Grüße

Ihr Landrat Sören Meng


27.09.2019 Von Kindergesundheit bis Wandern

Präsentation des neuen Kinderkochbuches
Aushändigung der Urkunden an die neuen Beamten bzw. Beamtenanwärterinnen beim Landkreis
Landrat Sören überreichte gemeinsam mit Simone Lofi-Theobald (r.) und Ulrike Hoffmann (4.v.l.) die Zertifikate an die Demenzhelferinnen
Das Projekt Upcycling-Center erhält eine weitere Förderung des Bundes und kann über Land(auf)Schwung hinaus fortgeführt werden
Richtfest des Neubaus der Terrag in Neunkirchen

Heute Abend blicke ich auf  eine sehr terminreiche Woche zurück. Sie war gespickt mit unterschiedlichsten Terminen und Gremiensitzungen, die jeweils gut vorbereitet werden mussten. Los ging es am Montag mit der Vitalkonferenz im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung, die im CFK in Spiesen-Elversberg stattfand. Hier hatte ich die schöne Aufgabe, ein neues Kinderkochbuch vorzustellen. Dieses Kochbuch erschien in Kooperation mit dem Arbeitskreis Kindergesundheit und dem Projekt Vitalregion, ermöglicht durch Land(auf)Schwung. Ziel dieses kleinen Büchleins – das an alle Kindergärten im Landkreis Neunkirchen verteilt wird – ist der spielerische Zugang zu gesunden und einfach zuzubereitenden Lebensmitteln. Hier werden Eltern und Kinder viele Ideen erhalten, wie sie das Frühstück und das Abendessen abwechslungsreicher, nachhaltiger und gesünder gestalten können. Ich danke allen die sich hier eingebracht haben für das große Engagement.

Weiter ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir die kommenden Wochen vorbereiteten. Am Nachmittag hatte ich die schöne Aufgabe, den neuen Anwärterinnen und Anwärtern für den gehobenen Verwaltungsdienst im Landkreis Neunkirchen die Ernennungsurkunden zu überreichen. Auch konnte ich bei diesem Termin zwei neue Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde begrüßen, die ebenfalls ihre beamtenrechtliche Urkunde ausgehändigt bekamen. Ich lege auf Ausbildung großen Wert und der Landkreis wird auch im kommenden Jahr jungen Menschen wieder berufliche Perspektiven bieten. Dies ist auch deshalb sinnvoll, weil natürlich auch unsere Verwaltung die demografische Entwicklung zu spüren bekommt und es bereits absehbar ist, das in den nächsten Jahren viele Kolleginnen und Kollegen ausscheiden werden. Danach tagte – zum vorletzten Mal – das Entscheidungsgremium um letzte Bewilligungsbescheide des Projektes Land(auf)Schwung auf den Weg zu bringen. Bis zum heutigen Tag wurden über 2,7 Mio. Euro im Landkreis Neunkirchen investiert. Zahlreiche Projekte, über die ich an dieser Stelle häufig geschrieben habe, konnten dank Land(auf)Schwung realisiert werden. Es zeigt, dass es Sinn macht, die regionale Entwicklung zu fördern, denn die Regionalentwicklung ist ein gutes Instrument, um vor Ort Projekte, die den Menschen zu Gute kommen, zu realisieren. Daher freute es mich sehr, dass ein Herzensprojekt von mir, die Regionalmarke, den Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat. Die Saarbrücker Zeitung berichtete darüber überregional. Auch hier möchte ich den Verantwortlichen der Regionalmarke für ihr Engagement danken, aber auch den zahlreichen Betrieben im Landkreis Neunkirchen, die sich von dieser Idee anstecken ließen und sich mittlerweile hier mit einbringen. Ich kann auch sagen, dass unsere Regionalmarke-Kisten gut angenommen werden.

 

Am Dienstagmorgen fand dann die Sitzung der Verbandsversammlung des Rettungszweckverbandes Saar im Saarpfalzpark in Bexbach statt. Gleichzeitig war diese Versammlung die konstituierende Sitzung, in der natürlich auch Wahlen folgen mussten. Am Nachmittag ging es dann nach Illingen, wo 130 neue Kommissar-Anwärterinnen und  Kommissar-Anwärter durch Innenminister Klaus Bouillon vereidigt wurden. Es war eine sehr feierliche Veranstaltung. An dieser Stelle geht mein Dank an die Polizei, die gemeinsam mit den Hilfsdiensten im Landkreis Neunkirchen gute Arbeit für unsere Sicherheit leisten. Zurück in Ottweiler übergab ich an 5 ehrenamtlich Tätige die Zertifikate im Rahmen der Ausbildung für Demenzhelfer/innen. Diese Ausbildung findet - in Kooperation mit dem Caritasverband – seit 2011 statt. Rund 100 Stunden wird den Helferinnen und Helfern Wissen rund um die Krankheit Demenz vermittelt. Ich nahm diese Feierstunde zum Anlass, um mich für das große ehrenamtliche aber auch hauptamtliche Engagement zu bedanken. Mein Dank geht auch an Frau Lofi-Theobald vom Caritasverband, die diese Ausbildung von Anfang an intensiv mit begleitet und an Frau Ulrike Hoffmann, von unserer Leitstelle Älter werden, die sich hier ebenfalls stark einbringt. Rund um das Thema Demenz ist unser Landkreis gut aufgestellt, das belegt auch das gegründete Demenznetzwerk, das immer weiter wächst. Ziel muss es sein, an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen zu begleiten und zu stärken.

 

Am Mittwochmorgen fand im Historischen Sitzungssaal die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) statt. Inhaltlich ging es natürlich um die Weiterentwicklung unseres ÖPNV und die entsprechende Finanzierung ging. ÖPNV ist zurzeit – natürlich auch aufgrund der aktuellen Demonstrationen – in aller Munde. Es ist geplant, den ÖPNV im Jahr 2021 zu reformieren. Bis es soweit ist müssen sich die jeweiligen Gremien intensiv mit der Finanzierung des ÖPNVs auseinandersetzen, denn dies wird nicht zum Null-Tarif gehen und auch die Aufgabenträger werden hier wohl einen nicht unerheblichen Teil leisten müssen. Hier sind wir mit dem Land seit längerem in Verhandlung und hoffen, dass wir gemeinsam einen finanzierbaren Weg finden, um den ÖPNV im Saarland nachhaltig zu verbessern.

Am Nachmittag ging es zur 14. Fachkonferenz der Kinderhospizarbeit, die im Verlesesaal der ehemaligen Grube Reden in Schiffweiler-Landsweiler/Reden stattfand. Schon in den letzten Jahren war ich bei den Fachkonferenzen des Kinderhospizdienstes Saar zu Gast. In meinem Grußwort würdigte ich die großartige Arbeit auf ehrenamtlicher und hauptamtlicher Ebene. Thema der Fachkonferenz war die Bildung und Erziehung beim schwerkranken Kind. Das ist natürlich ein Thema, bei dem es viele Fragen gibt. Daher bin ich dankbar, dass sich die Fachkonferenz immer wieder aufs Neue mit aktuellen Themen beschäftigt und so alle in der Hospizarbeit Tätigen eine wichtige Weiterbildungsmöglichkeit bietet. Von Schiffweiler aus ging es dann nach Neunkirchen ins Dienstgebäude, wo die konstituierende Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses stattfand. Danach besuchte ich eine besondere Lesung. Der bekannte Journalist und Autor Gerd Meiser verstarb überraschend im Juli diesen Jahres. Kurz vor seinem Tod vollendete er noch ein Buch mit dem Titel „Auf einen Schlag“. Dank des Schaumberg-Verlages konnte dieses Buch am Mittwochabend vorgestellt werden. Gerne erklärte ich mich bereit, in einem kurzen Grußwort das Wirken von Gerd Meiser zu würdigen. Gerd Meiser schrieb sein Leben lang. Beruflich, privat – er war ein begnadeter Beobachter, ein Netzwerker mit Hintergrundinfos, mit vertrauenswürdigen Informanten. Er war ein profunder Kenner der Neunkircher- und Landkreisszene – gerade in den turbulenten siebziger und achtziger Jahren. Ein Mann, der geschickt entlarvende Fragen stellen konnte. Ein Mensch, den das christliche Weltbild trug. Ein Mensch, der schlitzohrige Dinge auf den Punkt formulieren konnte, ohne zu verletzen, dabei aber auch oft schonungslos offen benannte. Auch bei unserem neuen Kreisbuch, das wir vor zwei Jahren veröffentlichten, wirkte er mit. Sein erschienener Beitrag über den Besuch Erich Honeckers ist für jeden Leser sicherlich eine Sternstunde der regionalen Geschichte. Wir haben Gerd Meiser viel zu verdanken. Was bleibt, sind seine beeindruckenden Texte und Bücher.

 

Gestern Morgen fanden die Gremiensitzungen der Wasserversorgung Ostsaar GmbH und des Zweckverbandes Wasserversorgung statt. Auch hier wurden zahlreiche Baumaßnahmen auf den Weg gebracht. Im Anschluss besuchte ich die Verabschiedung des Sparkassendirektors Volker Fistler, der im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung für die Bürgerstiftung verantwortlich war. Auch im Ruhestand wird Volker Fistler noch für unsere Bürgerstiftung ehrenamtlich tätig sein. Ich dankte ihm ganz herzlich für die geleistete Arbeit.

Am Nachmittag gab ich im Saarländischen Rundfunk ein Interview rund um das Thema Entwicklungsplanung unserer Kindertageseinrichtungen und die Investitionsvorhaben im Landkreis Neunkirchen. Danach tagte der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Im öffentlichen Teil ging es um den Jahresabschluss unserer Tourismus- und Kulturzentrale, die Änderung der Satzung des Kreisjugendamtes, Übernahme des Eigenanteils der Essenskosten von Kindern aus einkommens-schwachen Familien im Landkreis Neunkirchen, die keine Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket beziehen, die Verabschiedung einer landeseinheitlichen Satzung über Leistungen und Kostenbeiträge der Kindertagespflege im Landkreis Neunkirchen, die Behandlung gemeinsamer Anträge von SPD- und CDU-Kreistagsfraktionen – unter anderem  ein Antrag zur insektenfreundlicher Bewirtschaftung kreiseigener Grünflächen sowie ein Antrag zur Einführung eines kreisweiten KiTa-Planes. Auch eine Kooperationszusage an das Diakonische Werk zur Durchführung eines Modellprojektes zur Stärkung von Familien und ihrer Kinder wurde auf den Weg gebracht.

Danach ging es nach Eppelborn, wo die Verabschiedung der Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und die Einführung des neuen Bürgermeisters Dr. Andreas Feld stattfand.

 

Heute Morgen fand in den Räumlichkeiten der Beschäftigungsgesellschaft AQA (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) ein Pressetermin zur Übergabe des Förderbescheides Upcycling statt. Es ist gelungen, dass nach Projektende das wichtige Einzelprojekt Upcycling-Center weiterläuft. Hier wird die AQA mehr Verantwortung zeigen; aber auch der bisherige Projektpartner wird versuchen, die Gedanken dieses Upcycling-Projektes bundesweit zu platzieren. Im Anschluss fanden verwaltungsinterne Termine statt, ehe es dann zum Richtfest der Firma TERRAG ging, die in Nachbarschaft des Kreisjugendamtes ihren neuen Firmensitz baut. Am Nachmittag fand eine Informationsveranstaltung für die Kreisschulen, Schulleiter/innen, Hausmeister und Sekretärinnen rund um das Thema Schulbudget statt.

 

Am Sonntag heißt es dann wieder, auf zum Wandern. Dieses Mal geht es nach Illingen, wo am Sportplatz in Welschbach der Wanderweg „Nach der Schicht“ beginnt. Los geht es um 10 Uhr. Hoffentlich meint es Petrus gut mit uns, denn das Wetter in dieser Woche war alles andere als freundlich. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die diesjährige Wanderung hat auch etwas mit unserer Regionalmarke „Wertvolles aus dem Landkreis Neunkirchen“ zu tun.

Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende

Ihr Sören Meng


20.09.2019 Die ganze Bandbreite des „Landratsberufs“

Sitzung des Verfassungs-und Europa-Ausschusses
Landrat Sören Meng überreicht Schulleiter Clemens Wilhelm die Stele zum neuen Lernzentrum
Landrat Sören Meng begrüßt neuen Schulleiter der Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte, Michael Klepper
Einweihung des Waldprojektes der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen

Auch diese Woche war wieder sehr abwechslungsreich. Allerdings begann ich sie nicht im historischen Landratsamt in Ottweiler sondern etwa 100 km weit entfernt von Berlin. Im idyllischen Landkreis Dahme Spreewald in Lübben tagte der Verfassungs- und Europa-Ausschuss des Deutschen Landkreistages. Lübben kenne ich schon sehr lange, da Lübben bereits zu DDR-Zeiten Partnerstadt unserer Kreisstadt war. Als Jugendlicher war ich bereits dort zu Gast. Daher war es für mich auch Ehrensache, vor Beginn der offiziellen Tagung noch kurz beim Lübbener Bürgermeister Lars Kolan vorbeizuschauen und ihm unser Landkreisbuch zu überreichen. Die 165. Sitzung des Verfassungs- und Europa-Ausschusses hatte eine umfangreiche Tagesordnung. So ging es unter anderem um gleichwertige Lebensverhältnisse, Katastrophenschutz, Asyl- und Aufenthaltsrecht, die Integration, Digitalisierung  und europäische Vergaberichtlinien.

 

Am Dienstagmittag machte ich mich dann wieder auf zurück in unseren Landkreis Neunkirchen. Hier angekommen konnte ich – gemeinsam mit dem saarländischen Bildungsminister Ulrich Commerçon und Bürgermeister Jörg Aumann – das neue Lernzentrum an unserer Ganztags-Gemeinschaftsschule einweihen. Diese Übergabe war übrigens der letzte offizielle Termin des Bildungsministers, der künftig Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion sein wird. Seine Nachfolge hat die bisherige Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot inne. Die Nutzfläche unseres Lernzentrums beträgt 150 m², das Dach ist in den Schulhof  integriert; 400 m² können so in den Pausen zusätzlich genutzt werden. Das Ganze kostete rd. 1,5 Mio. Euro. Allerdings konnten mit dieser Investition auch zahlreiche bestehende bauliche Herausforderungen gelöst werden. Wir haben den Bedarf nach Differenzierungsräumen in Form eines Lernzentrums inmitten der Schule gedeckt. Dabei haben wir die Schulhoffläche aufgewertet, indem das Gebäude auf Ebene der Aula errichtet wurde. Wir haben die Notausgang-Situation entspannen können, indem wir verschiedene Geschosse mit zusätzlichen Rettungswegen ausgestattet haben. Auch haben wir das Schulgebäude jetzt barrierefrei erschlossen. Da Bauen im Bestand immer mit Störungen verbunden ist, danke ich an dieser Stelle ganz herzlich der Schulgemeinschaft, die nicht nur Planungen intensiv mit geprägt hat, sondern auch während der Bauphase großes Verständnis entgegengebracht hat.   Dank geht an den Schulleiter Clemens Wilhelm, an unser Bauamt unter der Leitung von Thorsten Mischo, an unser Umweltamt und seinen Abteilungsleiter Oliver Martin sowie unsere Schulverwaltung mit Gerhard Keßler an der Spitze.

 

Am Mittwochmorgen besuchte ich das Führungskräfteseminar und begrüßte die anwesenden Kolleginnen und Kollegen. Danach fand das Vorgespräch zu den anstehenden Gremiensitzungen von Wasserversorgung Ostsaar GmbH und des Zweckverbandes Wasserversorgung statt, in dem auch der Jahresabschluss 2018 Thema war. Danach folgten verwaltungsinterne Termine. Abends besuchte ich die Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion.

 

Gestern Morgen tagte der Aufsichtsrat der VSE. Am Nachmittag tagte dann in neuer Besetzung der Kreisausschuss. Hier wurden im öffentlichen Teil zahlreiche Themen behandelt. Neben Vergaben im Baubereich wurde das wichtige Projekt Asylbegleiter des Caritasverbandes Schaumberg-Blies bis 2021 weiter verlängert. Ebenso das Projekt Sprungbrett des Caritasverbandes, das den Übergang vom Kindergarten zur Schule erleichtern soll. Dieses Projekt kenne ich noch sehr gut aus meiner Zeit als Beigeordneter der Kreisstadt. Es stärkt die Kinder in Neunkirchen in besonderem Maße.

 

Heute Morgen stellte sich der neue Schulleiter der Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte Michael Klepper vor. Der Kontakt zu den Schulleiterinnen und Schulleitern ist mir immer sehr wichtig. Gerade die Gemeinschaftsschule Stadtmitte wird in den nächsten Jahren grundlegend saniert bzw. teilweise erneuert werden. Im Anschluss eröffnete ich den Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen. Hier gibt es wieder viele Informationen rund ums Thema älter werden; eine Veranstaltung, die bereits eine lange Tradition hat und die seit vielen Jahren eine Kooperationsveranstaltung von Kreisstadt und Landkreis darstellt. Am Nachmittag stellten wir das Waldprojekt der Ganztags-Gemeinschaftsschule Neunkirchen vor. Dieses Waldprojekt verfolgt einen neuen Ansatz und soll jungen Menschen spielerisch viele Inhalte und Zusammenhänge von Umwelt und Natur näher bringen. Auch dank der Unterstützung von Saarforst, des Bildungsministeriums und durch unser Projekt Land(auf)Schwung konnte dieses Schulprojekt verwirklicht werden.

 

Die Saarbrücker Zeitung berichtete bereits in dieser Woche darüber (https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/ganztagsgemeinschaftsschule-neunkirchen-startet-projekt-wald-macht-schule_aid-45878561?_niosc_r=rfpf&utm_source=pw&utm_medium=web&utm_campaign=login)

Gleich werde ich die neue Ausstellung der Kreisvolkshochschule mit dem Titel „Farbenfroh“ ieröffnen. Ellen Woll zeigt in der Alten Schule Mainzweiler eine Vielzahl ihrer Arbeiten. Diese Ausstellung werde ich gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Achim Wagmann eröffnen.

 

Morgen findet der Tag des Handwerks in Neunkirchen mit einer Großveranstaltung statt. Diesen Tag werde ich gemeinsam mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin  Anke Rehlinger, dem Bürgermeister Jörg Aumann sowie Vertretern der Handwerkskammer eröffnen. Auch beginnt an diesem Tag unsere beliebte Veranstaltung „Herbst auf Finkenrech“. Ich werde am Sonntag vor Ort sein und die Veranstaltung offiziell gegen 11:30 Uhr eröffnen.

Beim Lesen werden Sie’s gemerkt haben: Diese Woche war sehr abwechslungsreich.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Sören Meng


13.09.2019: Terminreiche Woche

Landrat Sören meng händigte 16 neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern die Einbürgerungsurkunde aus
Grundsteinlegung Wohnpark Katharina von Bora der Kreuznacher Diakonie
Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltung "Islam, oh Gott? - Neue Wege im professionellen Umgang mit muslimischen Lebenswelten in Jugendhilfe und Bildung"
Besprechung des Landkreises mit der Gemeinde Illingen -hier ist geplant, nächstes Jahr einen UNESCO-Aktionstag im Landkreis durchzuführen.
Kreisweit finden dieses Wochenende tolle Aktionen der regionalen Unternehmen im Rahmen von Heimat-Shoppen statt

Sehr terminreich war auch diese Arbeitswoche. Los ging es mit dem Jour fixe mit den Verantwortlichen unserer Tourismus- und Kulturzentrale. Hier laufen bereits die Planungen für das kommende Jahr auf Hochtouren. Auch 2020 wird es im Bereich Tourismus im Landkreis Neuerungen geben. So wird eine neue attraktive Mountain-Bike-Strecke im Landkreis fertiggestellt. Im Rahmen des Jour fixe hatte ich eine schöne Aufgabe, denn wir suchten die Motive für einen Kalender „Der Landkreis Neunkirchen von oben“ aus. Dank der Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen konnte der bekannte Filmer Alexander M. Groß schöne Motive unseres Landkreises aus der Luft bannen. Dieser Kalender wird bald vorgestellt werden. Im Anschluss hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, 14 neue Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neunkirchen die jeweilige Einbürgerungsurkunde zu verleihen. Dies ist immer eine sehr würdige Veranstaltung in unserem historischen Sitzungssaal. Ich nutze die Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie wichtig für eine Gesellschaft das Einbringen eigener Kulturen und Traditionen ist. Der Weg zur Einbürgerung war ein langer, oftmals beschwerlicher Prozess, den die Neubürgerinnen und Neubürger gerne auf sich genommen haben. Am Nachmittag fand dann das verwaltungsinterne Jour fixe statt. Dem schloss sich die Sitzung des Werksausschusses unserer Tourismus- und Kulturzentrale an. Hier konnte ich erstmals neue Mitglieder begrüßen. Daher stellte der Werkleiter Christian Rau die vielfältigen Aktivitäten der TKN den neuen Mitgliedern vor. Natürlich wurde im Rahmen dieser Sitzung auch der Erlebnisort Reden und seine Weiterentwicklung thematisiert.

 

Etwas weiter weg vom Landkreis ging es am Dienstag, wo in Thalfang im Hunsrück die Vorstandssitzung des Naturparkes Saar-Hunsrück stattfand. Hier ist der Landkreis Neunkirchen mit der Gemeinde Eppelborn seit vielen Jahren Mitglied. Ziel des Naturparks Saar-Hunsrück ist es, dass sich die dort lebenden Menschen mit ihrer Region identifizieren und im Einklang mit der Natur wirtschaften. Die Aktivitäten dieses Naturparks umfassen die Bereiche Natur und Landschaft, Erholung und Tourismus sowie Regionalvermarktung. Insgesamt sind zahlreiche Kommunen und Landkreise aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz Mitglied. Informationszentren in Hermeskeil, Weiskirchen, Haus Saargau Hunsrückhaus, Wildenburg und Cloef-Atrium sorgen dafür, dass die Ziele dieser sinnvollen Kooperation die Bürgerinnen und Bürger erreichen. Weitere Infos finden sie auch im Internet unter www.naturpark.org. Von Thalfang ging es im Anschluss nach Saarbrücken, wo eine Vorbesprechung zur Aufsichtsratssitzung der VSE stattfand. Von dort aus ging es nach Neunkirchen, wo ich gemeinsam mit dem Neunkircher Bürgermeister (und baldigem Oberbürgermeister) Jörg Aumann die Grundsteinlegung des Wohnparks Katharina von Bora der Kreuznacher Diakonie in der Kreisstadt vornahm. Dieser innovative Wohnpark richtet sich in erster Linie an Menschen die an Demenz erkrankt sind. Neben der stationären Versorgung gibt es ambulante und tagesstrukturierende Hilfen. Auch Servicewohnen ist dort angedacht. Ich würdigte das Engagement der Kreuznacher Diakonie und verwies auf die vielfältigen Aktivitäten des Landkreises in Bezug auf Menschen und ihre Angehörigen, die von Demenz betroffen sind. Hier wurde im vergangenen Jahr ein Demenznetzwerk realisiert, das sehr breit aufgestellt ist und gut angenommen wird. Ziel soll es sein, dass wir möglichst viele Informationen an Betroffene und ihre Angehörigen weitergeben können und sie unmittelbare Hilfe erhalten. Um eine ganz andere Thematik ging es bei einer Veranstaltung, die in unserem Dienstgebäude in Neunkirchen stattfand. Unter dem Motto „Islam - Oh Gott ? - Neue Wege im professionellen Umgang mit muslimischen Lebenswelten in Jugendhilfe und Bildung“ fand eine Veranstaltung mit anschließender Podiumsdiskussion statt. Dazu hatten neben der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer, unserer Kreisjugendpfleger Markus Wittling sowie unsere Jugendberufsagentur KOMPASS und die Akteure des Projektes Demokratie leben  eingeladen. An den Projekttagen nahmen 62 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte teil. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Engagement dabei und stellten ihre Ergebnisse vor. So gab es neben Wortbeiträgen einen Tanzworkshop und einen Film-Clip, den ich in Kürze auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen werde. In meinem Grußwort machte ich deutlich, wie wichtig es ist, dass Menschen sich auf Augenhöhe begegnen und Vorurteile in einer modernen, offenen Gesellschaft keinen Platz haben. Dies betrifft auch den Umgang mit Religion wie dem Islam. Hier gibt es leider oftmals Vorurteile. Es ist wichtig, dass gerade in den Schulen diesen Vorurteilen begegnet wird. Darüber hinaus brachte ich meine Sorge zum Ausdruck, wie verroht mittlerweile diese sogenannten sozialen Netzwerke mit dem Thema Integration umgehen. Hier sind ALLE aufgerufen, sich diesem Trend entgegenzustellen um den sog. Stammtischparolen Paroli zu bieten.

 

Mittwochmorgen begrüßte ich auf einer internen Fortbildung zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Anschluss ging es nach Neunkirchen, wo die Personal-versammlung des Jobcenters Neunkirchen stattfand. Diese Versammlung nahm ich zum Anlass, um mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das große Engagement zu bedanken. Das Jobcenter ist eine gemeinsame Einrichtung der Agentur für Arbeit und des Landkreises. Die aktuelle Statistik belegt, wie erfolgreich unser Jobcenter gerade im Hinblick auf die Integration ist. Viele Menschen mit Migrationshintergrund, die vor wenigen Jahren nach Deutschland kamen, konnten erfolgreich vermittelt werden. Dies war nur möglich, weil das Jobcenter sich sehr schnell auf diese neue Situation vorbereitet hat und passgenaue Hilfen für Menschen aus fremden Ländern anbot. Im Anschluss ging es in meinem Büro in einer Besprechung um die Weiterentwicklung des Erlebnisortes Reden. Am Nachmittag tagte dann der Aufsichtsrat der Neunkircher Verkehrs GmbH. Der Aufsichtsratsvorsitz hat der Oberbürgermeister der Kreisstadt inne; ich fungiere als Stellvertreter. Natürlich war auch die Weiterentwicklung des ÖPNVs Thema der Sitzung.

 

Gestern Morgen konnte ich einer langjährigen Mitarbeiterin zu ihrem 40. Dienstjubiläum gratulieren. Im Anschluss fand eine gemeinsame Besprechung mit unserer Kreispolizeibehörde und der Straßenverkehrsbehörde sowie weiteren Vertretern von Institutionen in Illingen bei Bürgermeister Dr. Armin König statt. Hier ist geplant, nächstes Jahr einen UNESCO-Aktionstag im Landkreis durchzuführen. Federführend ist hier das Illtal-Gymnasium, aber auch weitere Schule werden sich beteiligen und mit der Veranstaltung ein umweltpolitisches Zeichen setzen.

Am Nachmittag tagte, mit einer umfangreichen Tagesordnung, der Bau- und Schul- ausschuss des Landkreises. Bei 20 Schulen und den Themen rund um die Digitalisierung gibt es derzeit viel Gesprächsbedarf. Auch werden in Kürze die Planungen für das neue Haushaltsjahr 2020 beginnen.

 

Der heutige Morgen und der Mittag standen ganz im Zeichen des Landkreistages, denn es fand die diesjährige Hauptversammlung im Hofgut Imsbach statt. Am Nachmittag besuchte ich die Aktion „Heimat shoppen“ in Neunkirchen.  Morgen werde ich die sogenannten Fire-Days besuchen, die im Landkreis Neunkirchen am Gegenortschacht stattfinden. Diese Messe rund um die Feuerwehr hat eine große Anzahl von Fachvorträgen auf ihrer Agenda. Im Anschluss werde ich das 30-jährige Firmenjubiläum der Firma ASMC GmbH im Gewerbegebiet Klinkenthal in Schiffweiler besuchen. ASMC bietet Bekleidung, Ausrüstung für Camping, Transport, Werkzeuge, Messer, Schießsport und vieles mehr an und ist bundesweit erfolgreich. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.asmc.de.

Sonntagmittag werde ich die Familienmesse mit Kinderfest besuchen, die in diesem Jahr im KOMM rund um die Bachschule in Neunkirchen stattfindet. Hier wird es wieder viele Angebote für Familien geben. Bereits in den letzten Jahren wurde diese Veranstaltung – bei jeweiligem Wechsel in den verschiedenen Gemeinden – mit Erfolg angeboten. So hoffe ich auch, dass diese Veranstaltung in Neunkirchen großen Zuspruch findet. Die Wetteraussichten sind ebenfalls sehr gut.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


06.09.2019: Von der Gremienfahrt zur Wanderung

Der Aufsichtsrat der WVO GmbH besuchte die Wasserwerke in Trier
Besuch der Firma Delfin in Merchweiler

Die erste Septemberwoche war gewohnt abwechslungsreich. Am Montagmorgen hatte ich gemeinsam mit Prof. Dr. Günter Dörr, Projektleiterin Katrin Herbst und dem Geschäftsführer des Landesinstituts für präventives Handeln, Hans Schmidt, ein Gespräch mit Vertretern im Wirtschaftsministerium. Anlass war die mögliche Verstetigung unseres Land(auf)Schwung-Projektes Vitalregion. Dieses Projekt soll unter anderem die Akteure des sogenannten zweiten Gesundheitsmarktes im Landkreis miteinander vernetzen. Hier gibt es das Vitalportal und zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Gesundheit und Prävention. So war auch am vergangenen Sonntag der 3. Vitaltag im Neunkircher Zoo - an dem sich das Projekt aktiv beteiligte – ein großer Erfolg. Uns geht es darum, auch in Zukunft möglichst viele Komponenten dieses Projektes anbieten zu können. Hierzu gibt es vom Landesinstitut für präventives Handeln aber auch von der Kreisverwaltung konkrete Vorschläge. Ich bin zuversichtlich, dass wir einiges von diesem Erfolgsprojekt in die Zukunft übertragen können. Am Nachmittag tagte dann der Sparkassenbeirat der SaarLB in Saarbrücken. Anschließend standen interne Verwaltungstermine auf dem Programm. 

Rund um das Thema Wasser drehte sich die Gremienfahrt des Aufsichtsrates unserer WVO GmbH am Dienstag. Hier ging es nach Trier, wo eine Besichtigung des Wasserwerkes Irsch der Stadtwerke Trier auf dem Programm stand und wir uns auch mit der Geschäftsführung der Gesellschaft rege austauschten. Rund 10 Mio. cbm Trinkwasser benötigen die Stadt Trier und die umliegenden Gemeinden jährlich. Um dauerhaft hochwertiges Wasser anbieten zu können wurde vor rund 60 Jahren eine Talsperre errichtet. Darüber hinaus sorgen 24 Brunnen im Kylltal für die notwendige Menge an Trinkwasser. Das Zweckverbandswasserwerk Kylltal gehört zu 75 % der Stadt Trier und zu 25 % der Verbandsgemeinde Schweich. 

Am Mittwochmorgen tauschte ich mich mit der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer zu verschiedenen Themen aus. Kürzlich wurde unsere Verwaltung als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Bediensteten die nächsten Schritte anzugehen und vor allen Dingen die Leistungen in der Belegschaft transparent zu machen. Im Anschluss besuchte ich zusammen mit dem Merchweiler Bürgermeister Patrick Weydmann und dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler die Firma Delfin in Merchweiler. Die Firma Delfin produziert seit einem viertel Jahrhundert Industriesauger und Absauglösungen und gehört zu den führenden Herstellern von Hochleistungsindustriesaugern und Absauganlagen. Seit wenigen Wochen ist die Firma im neuen Gewerbegebiet in Merchweiler zu finden. Der Geschäftsführer Vincenzo Grenci stellte uns sein Unternehmen vor. Die Produktionswerke befinden sich in Italien. Weltweit operiert die Firma in über 120 Ländern mit eigenen Niederlassungen und Fachhändlern sowie Geschäftspartnern. Mehr Infos gibt es unter www.delfinindustriesauger.de. Am Nachmittag tagte die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Neunkirchen. Sie setzt sich aus Vertretern der Kreisstadt Neunkirchen und des Landkreises Neunkirchen zusammen und wählte die künftigen Mitglieder des Verwaltungsrates der Sparkasse Neunkirchen.

Gestern fanden verwaltungsinterne Gespräche statt, ehe es dann am Mittag zum 90. Geburtstag des ehemaligen Landtagspräsidenten Albrecht Herold ging. Mit seinen 90 Jahren bringt sich der Jubilar noch immer aktiv in die Gesellschaft ein. Es ist immer eine Freude sich mit ihm auszutauschen. Danach besuchte ich die Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages des Stauffenberg-Attentates. Die Gedenkveranstaltung fand im Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach statt. Eingeladen hatten hierzu das Landeskommando Saarland der Bundeswehr sowie der Landtagspräsident des Saarlandes. Im Rahmen dieser Gedenkstunde wurde eine Skulptur zur Erinnerung an die Frauen und Männer des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus auf dem Gelände des Lebacher Gymnasiums enthüllt. Danach ging es wieder nach Ottweiler, wo eine Besprechung mit den Vertretern der Kreistagsfraktionen rund um das Themenfeld Schulbudgets stattfand.Heute Morgen bereitete ich – gemeinsam mit dem Geschäftsführer Achim Jesel – die anstehende Sitzung der Verbandsversammlung unseres Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) vor. Im Anschluss fanden dann verwaltungsinterne Termine statt. Am Nachmittag war ich ab 16 Uhr Gast der zentralen Eröffnungsveranstaltung des Tages des offenen Denkmals. Er fand in diesem Jahr im Zechensaal des ehemaligen Zechenhauses der Grube Reden in Schiffweiler statt. Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur.“ So erinnert dieser Tag an die Gründung des Bauhauses vor 100 Jahren und lädt ein, Umbrüche und das Moderne in historischen Bauten und Parks zu entdecken. Hierzu werden im Saarland unter Koordination des Landesdenkmalamtes und enger Zusammenarbeit mit den Kreisen, Kommunen sowie privaten Initiativen und Vereinen mehr als 30 Denkmäler präsentiert. Im Landkreis Neunkirchen sind dies die Stummsche Reithalle, die Neue Gebläsehalle, der Wasserturm, das Zechenhaus, die Pumpenanlage, die Grubenanlage Itzenplitz sowie der Betsaal für Bergleute in Heiligenwald, das historische Rathaus Wemmetsweiler und die historischen Keramikwandbilder in der Brauturmgalerie Illingen. Ich wünsche dem Tag des offenen Denkmals 2019 viele begeisterte Besucherinnen und Besucher.  

Morgen findet erneut der 24 Stunden Spendenlauf „Laufen fürs Leben“ zugunsten des Fördervereins für altersübergreifende Palliativmedizin e. V. an den Wassergärten in Landsweiler-Reden statt. Hier habe ich gerne die Schirmherrschaft übernommen, weil es wichtig ist, die Palliativmedizin aktiv zu unterstützen. Das Motto lautet: Lasst uns laufen und Spenden sammeln für eine bessere und individuellere Versorgung von schwerkranken Kindern und Erwachsenen, für eine bestmögliche Lebens-qualität, für Selbstbestimmung, für Würde und Freude am Leben bis zum Schluss – lasst uns laufen für das Leben. In diesem Sinne ist es mir eine Ehre, diesen Lauf am Samstag zu eröffnen. Am Sonntag findet die erste Wiebelskircher Wanderung statt, dessen Schirmherr ich bin. Ich freue mich schon, meine Heimat zu erwandern. Am Sonntagnachmittag wird der langjährige Bürgermeister der Gemeinde Spiesen-Elversberg Reiner Pirrung verabschiedet. Sein Nachfolger ist der künftige Bürgermeister Bernd Huf. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Reiner Pirrung für die gute, konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit in all den Jahren. Seinem Nachfolger wünsche ich viel Kraft für dieses verantwortungsvolle Amt. 


Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


30.08.2019: Bunte Wochenvielfalt

Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung
Vorstellung des Museumskataloges
Abschlussveranstaltung des Upcycling Zentrums

Gewohnt abwechslungsreich war auch diese Arbeitswoche. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und den für die Kreisverwaltung relevanten Themen. Jetzt werden in Kürze auch die ersten Ausschuss-Sitzungen mit den neuen Mitgliedern des Kreistages stattfinden; diese Sitzungen werden bereits jetzt von der Verwaltung intensiv vorbereitet. Nach dem Jour fixe standen zahlreiche Rücksprachen auf meiner dienstlichen Agenda, ehe es dann nach Neunkirchen in die Alex-Deutsch-Schule ging, wo im Raum der Begegnung die Kuratoriumssitzung der Alex-Deutsch-Stiftung stattfand. Hier bin ich Kuratoriumsvorsitzender und leite die Stiftung, die im Gedenken von Alex Deutsch gegründet wurde. Zweck unserer Stiftung ist es, durch den Erhalt und die sogenannte öffentliche Zugänglichmachung  unter Verwendung der Dokumente und Materialien von Alex Deutsch die Bedeutung der Toleranz als Grundlage politischen und gesellschaftlichen Handelns und deren Zusammenhänge in das Bewusstsein des öffentlichen Lebens zu bringen. Es geht darum, für ein tolerantes Verhalten und ein Zusammenleben frei von Hass, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt einzutreten. Dies wird durch das beeindruckende Lebenswerk von Alex Deutsch verstärkt. Als äußeres Zeichen wurde vor zwei Jahren zum ersten Mal der Alex-Deutsch-Preis vergeben. Das Kuratorium beriet über die Preisträger des Jahres 2019. Im November wird es dann wieder soweit sein und wir werden in einem sehr feierlichen Rahmen den zweiten Alex-Deutsch-Preis vergeben. Auf meine Einladung hin lernte eine bekannte Persönlichkeit unsere Stiftung und den Raum der Begegnung kennen. Der Beauftragte für jüdisches Leben im Saarland und gegen Antisemitismus, Herr Prof. Dr. Roland Rixecker, zeigte sich beeindruckt von unserer Stiftung. Er erklärte sich auch bereit, den zweiten Alex-Deutsch-Preis mit zu vergeben. Herr Prof. Dr. Rixecker ist zugleich Präsident des Verfassungsgerichtshofes des Saarlandes. Die Aufgabe des Beauftragten für jüdisches Leben im Saarland und gegen Antisemitismus besteht darin, ein Ansprechpartner für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Gruppen und Organisationen auch im Blick über die Grenzen von Saar-Lor-Lux zu sein. Prof. Dr. Rixecker soll auf antisemitische Haltung und Äußerungen aufmerksam machen, sie bekämpfen und dazu beitragen, antisemitische Vorfälle und Straftaten einzudämmen. Hierzu kann er eine unabhängige Expertenkommission einrichten, die ihn unterstützt und berät. Er koordiniert die Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung des Antisemitismus. Ich habe mich sehr über seinen Besuch und sein Interesse an unserer Stiftung gefreut.

Am Dienstagmorgen besuchte ich das Museum von Wolfgang Herzog in Neunkirchen. Die Firma Maschinenbau Herzog wurde im Jahr 1929 durch Philipp Herzog gegründet. Philipp Herzog war der Großvater von Wolfram Herzog, der die historische Werkstatt für die Nachwelt erhält. Der beeindruckende Werkzeugmaschinenbestand umfasst rund 30 Großobjekte internationaler Herkunft, die bis zum Jahr 1870 zurückreichen. Auch befindet sich im Besitz von Wolfram Herzog das einzige unter Denkmalschutz im Saarland stehende Automobil, ein VW-T1-Pritschenwagen. Durch die Unterstützung von Saar-Toto konnte ein Museumskatalog realisiert werden. Thomas Störmer, der auch für unser Kreisbuch verantwortlich ist, hat das Layout des Kataloges gestaltet. Gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Aumann stellte ich den Katalog der Öffentlichkeit vor. Mit dabei war auch Alexander M. Groß, der einen Beitrag für den aktuellen Bericht drehte, der noch am gleichen Abend ausgestrahlt wurde (https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=77611&startvid=8) Einen Eindruck dieses besonderen Museums kann man auch unter www.herzog-maschinenmuseum.de gewinnen.

Wieder zurück in Ottweiler ging es um ein wichtiges Programm für unsere Kreisschulen. Eine Vertreterin des Bildungsministeriums informierte uns grob über das geplante Förderprogramm rund um den Digitalpakt. Der Digitalpakt soll die Schulträger dabei unterstützen die Digitalisierung in den Schulen weiter voranzutreiben. Schon jetzt wissen wir, dass die Bundesmittel bei weitem nicht ausreichen werden und die Schulträger selbst tief in die Kasse greifen müssen. Dies ist hinsichtlich der finanziellen Lage der Kommunen natürlich mehr als schmerzhaft aber für eine zeitgemäße Ausstattung unserer Schulen unumgänglich. Im September soll es hierzu die abschließenden Regelungen geben. Am Abend tagte dann der Vorstand der Psychiatrie-Stiftung Merzig im Landratsamt in Ottweiler. Prof. Dr. Wolfgang Werner – der Gründer der Stiftung hat mich vor einem Jahr in dieses Gremium berufen. Daher freute ich mich, dass die Gremienmitglieder dieses Mal im Landkreis Neunkirchen tagten.

Am Mittwoch fanden in erster Linie verwaltungsinterne Gespräche und Rücksprachen statt. Unter anderem ging es auch um die Erarbeitung unseres Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Neunkirchen. Hier tauschte ich mich intensiv mit unserer Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker aus. In den nächsten Monaten sind hier einige Aktionen geplant u. a. der Schulwettbewerb „Klasse Klima“, der bereits ausgelobt wurde. Klimaschutz geht uns alle an und da bin ich sehr zuversichtlich, dass wir hier als Landkreis eine Vorreiterrolle einnehmen können.

Gestern Morgen fand das Abschlusstreffen unseres Upcycling-Zentrums Neunkirchen in den Räumlichkeiten unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH statt. Das Projekt Upcycling entstand durch das Bundesprojekt Land(auf)Schwung und hat bundesweit große Resonanz erfahren. Auch dieses Projekt wird in diesem Jahr auslaufen, kann aber durch ein Folgeprojekt weitergeführt werden. Das Know-how, das in den vergangenen drei Jahren erworben wurde, geht durch unsere Beschäftigungsgesellschaft AQA nicht verloren. Im Gegenteil, die AQA kann auf einem Pool von tollen Produkten aufbauen und kann mit Menschen, die lange Zeit arbeitslos waren, neue Produkte herstellen. Ich nutzte die Gelegenheit, mich beim Projektträger IfaS, aber auch bei den Verantwortlichen unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA für das große Engagement zu bedanken. Ein großes Dankeschön geht aber auch an die Wertstoff-Stifter-Firmen, die beispielsweise Altholz und andere Materialien zur Verfügung stellen, damit Neues aus ihnen entstehen kann. Das Ganze ist ein wirklich durch und durch nachhaltiges Projekt, auf das ich auch ein wenig stolz bin.

Am Nachmittag war ich auf einer Beerdigung eines langjährigen Mitarbeiters der Kreisverwaltung und des Jobcenters.

Heute Morgen war ich Referent beim fünften Branchentag Nahverkehr der Arbeitskammer des Saarlandes. Als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland sprach ich über die Hemmnisse und Treiber des Nahverkehrs im ländlichen Raum. ÖPNV gehört für mein Verständnis zu den Grundfesten unseres gesellschaftlichen Lebens, denn Mobilität ist ein Grundbedürfnis, wer mobil ist, der kann in der Gesellschaft aktiv teilhaben. Auch deshalb halte ich die angekündigten Reformen im ÖPNV für eine große Chance in diesen Bereich. Wir alle wissen, dass der ländliche Raum unter dem demografischen Wandel leidet. Bis 2030, so eine Studie des Demografie Netzwerkes Saar wird die saarländische Bevölkerung um rd. 100.000 Menschen zurückgehen. Die Auswirkungen werden alle Lebensbereiche treffen, natürlich auch die Mobilität. Auf der anderen Seite stellen wir fest, dass die Quote von Menschen mit eigenem Auto gerade im ländlichen Raum sehr groß ist. Hier geht es darum, durch einen attraktiveren ÖPNV eine Alternative für den Individualverkehr zu schaffen. Allerdings ist der ÖPNV im ländlichen Raum besser als sein Ruf. Ein attraktiver ÖPNV ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung mit dem Ziel, hier möglichst viele Menschen mitzunehmen, denn Mobilität ist aktive Teilhabe. Hier haben wir alle noch ein großes Stück Arbeit vor uns. Aber wir haben die Herausforderungen erkannt. Längst ist der ÖPNV auf allen politischen Ebenen ein wachsendes Thema.

Und wieder zurück in Ottweiler stand noch Schreibtischarbeit auf dem Programm. Am Sonntag wird die langjährige Pfarrerin Brit Gödeking verabschiedet. Ich habe als Sozialdezernent der Kreisstadt Neunkirchen eng mit Frau Gödeking zusammengearbeitet. Ich wünsche ihr für ihre neue Aufgabe alles Gute.

Danach geht es zum Vitalen Zoofest in den Neunkircher Zoo, das in Kooperation mit der Vitalregion veranstaltet wird. Wie Sie wissen, ist auch die Vitalregion ein Kind unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung. Hier bin ich gespannt, was Frau Herbst und ihr Team auf die Beine gestellt haben.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


23.08.2019: Themenreiche Sitzungswoche

Vorstellung der Regionalwarenkiste
Der neue Kreistag hat sich konstituiert
Landrat Sören Meng mit den neu gewählten Vertretern - der Ersten Kreisbeigeordneten Daniela Feld, dem 2. Beigeordneten Karlnheinz Müller (l.) sowie dem 3. Beigeordneten Klaus-Dieter Woll
Vorstellung der neuen Buslinie- nächste Woche startet die Buslinie 310 in Spiesen-Elversberg

Meine Arbeitswoche begann am Montag außerhalb des Landkreises Neunkirchen im Saarpfalz-Kreis. Dort tagte die interne Landrätekonferenz zu einer Vielzahl von Themen. Ob Jugend, Soziales oder auch ÖPNV, die Themenvielfalt war sehr breitgefächert. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm.

 

Am Dienstag stand ich gemeinsam mit der Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch der Saarbrücker Zeitung Rede und Antwort. Es ging um die Situation im Bereich der Kindertageseinrichtungen und um Perspektiven, was den Ausbau betrifft. Derzeit verfügt der Landkreis Neunkirchen noch nicht über eine ausreichende Zahl von Kitaplätzen. Daher arbeiten wir in Kooperation mit den Kommunen aber auch mit konfessionellen freien Trägern mit Hochdruck daran, weitere freie Plätze anzubieten. Auch ich habe bereits vor Wochen einen Vorstoß gewagt, als Landkreis selbst aktiv zu werden. Hier hatte ich mir die Einrichtung des Landkreises Saarlouis angesehen. Die Trägerschaft über diese Kitas übernimmt hier der Landkreis, die Kommunen sind, je nach Kitaplatz anteilig beteiligt. Auch der Kreistag hat sich inhaltlich auf die Fahne geschrieben, sich intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit die Plätze erhöhen können. Danach tagte der Stiftungsrat der Lebenshilfe dessen Mitglied ich bin. Am Nachmittag ging es zur Sitzung des Verwaltungsrates der Sparkasse Neunkirchen. Hier leite ich als Vorsitzender des Verwaltungsrates die Sitzung. Diese Sitzung tagt nichtöffentlich. Da die Zusammensetzung des Gremiums unteranderem auch von den Kommunalwahlen abhängig ist, tagte der Verwaltungsrat in dieser Form zum letzten Mal. Im kommenden Monat wird dann der Sparkassenzweckverband das Gremium des Verwaltungsrates neu konstituieren.

 

Am Mittwochmorgen stellte ich im Frischdienst Daum in Schiffweiler 3 Geschenkkisten unserer Regionalmarke „Wertvolles aus dem Landkreis Neunkirchen“ vor. Die Regionalwarenkiste ist Botschafter unserer Regionalmarke und lädt dazu ein, weitere Produkte kennenzulernen. Sie eignet sich hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel aus unserer Heimat Wie Sie wissen, ist diese Regionalmarke im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung entstanden und präsentiert regional hergestellte Produkte unserer Heimat. Sie bietet neben Bier der Brauerei Bach in Neunkirchen, Honig der Imkerei Forster, Kuchen sowie Roggenbrot im Glas der Bäckerei Schaefer in Ottweiler, das Saarlandmehl der Backschwestern aus Eppelborn, Schokolade von Café Resch in Eppelborn, Nudeln der Hühnerfreilandhaltung Spreitzer in Illingen, Wildschweinschinken und Rohesser der Metzgerei Geiß in Wiebelskirchen als auch Leberwurst im Glas und das Gruwestängche der Metzgerei Maaß Schiffweiler. Die hochwertige Kiste, in der die Produkte gebündelt sind, wird von der Beschäftigungsgesellschaft AQA im Rahmen des Land(auf)Schwung-Projektes Upcycling-Center in Neunkirchen produziert. Sie dient also hervorragend als Geschenk oder kleines Mitbringsel und ist in einer Preisstaffelung von 25€, 35€ oder 45 € nach Vorbestellung erhältlich.

Am Nachmittag tagte dann zum ersten Mal der Runde Tisch um den Erlebnisort Reden. Ich hatte den Runden Tisch initiiert, um alle Beteiligten, die sich am Erlebnisort Reden engagieren, zur Weiterentwicklung des wichtigen Standortes miteinzubeziehen. Es war ein sehr lebendiger, konstruktiver Austausch. Der Landkreis selbst möchte hier am Standort mehr Verantwortung übernehmen. Allerdings bedarf es auch der Unterstützung der Wohnortgemeinde und des Landes. Hier werden wir in den nächsten Wochen und Monaten viele Gespräche führen, die letztendlich dem Erlebnisort Reden und seiner Weiterentwicklung zugutekommen sollen. Der Standort Reden ist einer der Leuchttürme im touristischen Bereich im Saarland. Mit weit mehr als 300.000 Besuchern ist er ein touristischer Botschafter für unsere Region. Er verbindet im Zusammenspiel mit den Städten und Gemeinden touristische Attraktionen im Landkreis. An dieser Stelle herzlichen Dank allen, die sich für den Tourismus im Landkreis stark machen, insbesondere natürlich unserer Tourismus- und Kulturzentrale.

 

Gestern Morgen tauschte ich mich im Wirtschaftsministerium zum Thema ÖPNV und seiner Weiterentwicklung im Saarland aus. Neben verwaltungsinternen Terminen stand in erster Linie die Vorbereitung auf die konstituierende Kreistagssitzung auf meiner dienstlichen Agenda. Die Vorbereitung der Sitzung ist für unsere Verwaltung eine Mammutaufgabe. Die Tagesordnung die auch eine Besetzung vielerlei Gremien vorsieht, muss gut vorbereitet werden. Auch wurden die Beigeordneten, die meine Stellvertreter sind, gewählt. Als Erste Kreisbeigeordnete wird mir künftig Frau Daniela Feld (CDU), sowie als Beigeordnete Karlheinz Müller und Klaus-Dieter Woll (beide SPD) zur Seite stehen. Ich freue mich, gemeinsam mit dem neuen Kreistag unseren Landkreis weiterzuentwickeln. Rückblickend auf meine bisherige Dienstzeit von über dreieinhalb Jahren muss ich feststellen, dass die Zusammenarbeit im Kreistag sehr gut und vertrauensvoll war. Diese Arbeit möchte ich so weiterführen. Für mich war es die erste konstituierende Sitzung als Landrat. Durch eine Vielzahl von beantragten geheimen Wahlen dauerte die Sitzung  unglaubliche 7 ½ Stunden.

 

 

Heute war ich in Spiesen-Elversberg zu Gast, wo ich gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Pirrung die neue Linie 310 unserer NVG vorstellte. Bislang konnten die Fahrgäste mit der Buslinie 104 der Saarbahn GmbH von Spiesen-Elversberg ohne umsteigen zu müssen nach Saarbrücken fahren. Nachdem nun die Landeshauptstadt Saabrücken den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr in ihrer Zuständigkeit neu organisiert, endet die Dienstleistungsverpflichtung für die Linie 104 zwischen Friedrichsthal und Spiesen-Elversberg zum 31.08.2019. Durch die neue Linie 310 wird die Anbindung an die Landeshauptstadt sichergestellt und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in der Gemeinde attraktiver. Damit ist es Spiesen-Elversberg und dem Landkreis Neunkirchen in guter Zusammenarbeit mit der Neunkirchen Verkehrs GmbH gelungen, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Spiesen-Elversberg zu verbessern. Danach ging es nach Saarbrücken, wo die Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes des Landkreistages stattfand. Hier mussten wir eine weitreichende Tagesordnung abarbeiten. Danach ging es zum Flughafen, wo in den Tagungsräumen die Sitzung der Industriekultur Saar stattfand. Hier ging es auch um wichtige Themen, die den Erlebnisort Reden betreffen. Da diese Aufsichtsratssitzung nichtöffentlich tagt, kann ich keine weiteren Details nennen.

Von dort aus, ging es zur Fantasiemesse FARK die in diesem Jahr wieder in Reden stattfindet. Soeben eröffnete ich gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans diese bunte und beliebte Veranstaltung. An dieser Stelle herzlichen Dank dem Organisatoren Team insbesondere Benjamin Kiehn für sein großes Engagement. Dieses Engagement ist sozial geprägt, denn die Einnahmen der FARK unterstützen viele soziale Projekte und kommen auch in der Bevölkerung gut an. Die FARK ist mittlerweile ein Botschafter für unsere Region, denn sie zieht alle zwei Jahre Tausende Menschen in unseren Landkreis. Der Abschluss des langen Arbeitstages wird eine Veranstaltung der Sparkasse sein, die jedes Jahr alle Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher zum einem Austausch einlädt. Ich nutze diese Veranstaltung gerne, um mich mit den unverzichtbaren kommunalen Vertretern auszutauschen.

 

Morgen Abend werde ich gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Armin König in Illingen die neue Drehleiter ihrer Bestimmung übergeben. Hier leistete der Landkreis Neunkirchen mit 330.000 Euro einen großen finanziellen Zuschuss.

Ich habe an dieser Stelle schon häufig über die Notwendigkeit der ordentlichen Ausstattung für die Hilfsdienste im Landkreis Neunkirchen hingewiesen. Ich bin froh, dass der Landkreis über drei Drehleiter in Neunkirchen, Ottweiler und Illingen verfügt. Diese Drehleiter sind für viele Einsätze unserer Wehren unverzichtbar und retten Leben. Herzlichen Dank allen Mitgliedern der Feuerwehr, aber auch allen anderen Hilfsdiensten für Ihr großes ehrenamtliches Engagement zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende.

Ihr Landrat

Sören Meng


16.08.2019: Es geht wieder richtig los

Besichtigung der Bäckerei Rullof in Merchweiler
Aktion der Reservistenkameradschaft Ottweiler, die bereits zum 6. Mal zu einer Veranstaltung „Kochen für soziale Zwecke“ lud

Seit dieser Woche hat die Schule wieder begonnen. Im Landkreis Neunkirchen ging die neue Förderschule, die Wingertschule, die wir im Auftrag des Landes am Standort Biederberg, neben den bestehenden Förderschulen realisierten, an den Start. Die Alex-Deutsch-Schule in Wellesweiler ist jetzt Ganztagsgemeinschaftsschule und nahm die ersten Ganztagsklassen auf. Ebenfalls wurden an der Gemeinschaftsschule Eppelborn Ganztagsklassen eingerichtet. Ich darf an dieser Stelle meinem Team unserer Bauverwaltung herzlich danken, denn die meisten Arbeiten konnten innerhalb der kurzen Zeit abgeschlossen werden, sodass Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer bessere Raumbedingungen vorfinden konnten. Danke auch der Schulverwaltung für die notwendige bürokratische Infrastruktur.

Meine Arbeitswoche begann dann mit der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland. Die Mitglieder des ZPS sind der Landkreis Neunkirchen, der Saarpfalz-Kreis, der Landkreis St. Wendel, der Landkreis Saarlouis, der Landkreis Merzig-Wadern, der Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr auf dem Gebiet des Regionalverbandes Saarbrücken, die Landeshauptstadt Saarbrücken, die Kreisstadt Neunkirchen, die Mittelstadt Völklingen sowie das Saarland. Neben allerlei organisatorischen Tagesordnungspunkten ging es unteranderem um den Kostenindex zur Tarifanpassung im Saar VV und um die mögliche Umsetzung der Tarifreform Saarland. Da diese Tagesordnungspunkte nichtöffentlich behandelt wurden, kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen machen. Allerdings habe ich bereits häufig darauf hingewiesen, dass der ÖPNV im Saarland zur Zeit in aller Munde ist und alle politischen Entscheidungsträger bemüht sind nachhaltige Verbesserungen zu ermöglichen. Dies ist allerdings nicht kostenneutral zu verwirklichen. Daher sind alle Aufgabenträger dabei die Möglichkeiten der Finanzierung auszuloten. Am Montagnachmittag standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe ich dann die Fraktionssitzung der neuen Kreistagsfraktion besuchte. Hier ging es um mögliche Kooperationen mit anderen Fraktionen, um eine stabile Mehrheit zu ermöglichen.

 

Am Dienstagmorgen fand ein intensiver Austausch zum Thema Tourismus im Landkreis Neunkirchen mit der Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Saar, Birgit Grauvogel und dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen Christian Rau statt. Natürlich ging es  unter anderem auch um die Weiterentwicklung des Erlebnisortes Reden. Der Erlebnisort, das machte Frau Grauvogel unmissverständlich klar, würde zu einem der touristischen Leuchttürme im Saarland gehören. Zukünftig geht es darum, diesen Standort für die Zukunft noch attraktiver zu machen. Frau Grauvogel wird übrigens auch in der kommenden Woche am Runden Tisch zum Standort Reden, den ich einberufen habe, teilnehmen. Am Mittwochnachmittag besuchte ich im Rahmen meiner Sommertour die Bäckerei Rullof im Gewerbegebiet Merchweiler. Gemeinsam mit Bürgermeister Patrick Weydmann und dem Geschäftsführer unser Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler konnte ich eine moderne Bäckerei in Augenschein nehmen. Die neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Altwies – Schmitzwies wurden in diesem Jahr bezogen. Der Komplex wurde sehr schnell gebaut. Insgesamt sechs Filialen betreiben Armin Rullof und sein Team. Das Familienunternehmen gibt es seit 1900. Neben seiner Ehefrau ist auch die Tochter im Unternehmen beschäftigt. Wieder einmal war ich sehr von der Leistungsfähigkeit des Handwerks beeindruckt. Allerdings, das stellte Armin Rullof fest, ist  die Wettbewerbsfähigkeit nur mit einer modernen Ausstattung und einer entsprechenden Auslastung möglich.

 

Am Mittwochmorgen tauschte ich mich mit dem Kämmerer unseres Kreises, Olaf Niesen aus, da unser Team der Finanzverwaltung bereits jetzt die ersten Weichen für den kommenden Haushalt, der hoffentlich im Dezember 2019 beschlossen werden kann, stellen wird. Danach ging es nach Neunkirchen, wo im Hüttenpark der Imagespot für unsere Regionalmarke gedreht wurde. Die Regionalmarke ist ein Produkt unseres Projektes Land(auf)Schwung. 18 Unternehmen sind derzeit mit im Boot. Der Imagespot soll weitere Unternehmen für unsere Regionalmarke begeistern und auch die Bürgerinnen und Bürger für unsere Regionalmarke: „Wertvolles aus der Willkommensregion Neunkirchen“ sensibilisieren. Getreu dem Motto: „Wozu aus der Ferne kaufen, wenn das Gute liegt so nah!“

Am Nachmittag tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der WVO, Stefan Kunz aus. Am Abend besuchte ich ein Benefizkonzert zu Gunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder in der Stummschen Reithalle. Die Neunkircher Gruppe „Alldieweil“ engagiert sich schon seit Jahren für die gute Sache. Da war es für mich selbstverständlich, dass ich die Schirmherrschaft übernahm. 100 Prozent der Einnahmen kommen der wichtigen Elterninitiative zu Gute. Mehr Infos: https://www.kinderkrebshilfe-saar.de/

 

Am gestrigen Feiertag besuchte ich eine tolle Aktion der Reservistenkameradschaft Ottweiler, die bereits zum 6. Mal zu einer Veranstaltung „Kochen für soziale Zwecke“ eingeladen hatte. Unterstützt durch andere Hilfsdienste, entstand hier ein attraktives Fest, das für mich für gelebte Solidarität und Hilfsbereitschaft steht. In meinem Grußwort bedankte ich mich bei den Initiatoren und hob das gute Zusammenspiel aller Hilfsdienste im Landkreis Neunkirchen hervor.

Heute Morgen standen Rücksprachen und interne Termine auf meiner dienstlichen Agenda. Wenn dieser Blog erscheinen wird, bin ich zu Gast bei der Eröffnung des 40. Schiffweiler Dorffestes. Ich freue mich schon darauf, viele Bekannte Menschen zu treffen. Morgen bin ich dann Schirmherr beim 50. jährigen Jubiläum der Deiwels-Schalis, die dieses Jubiläum am Gegenortschacht in Neunkirchen feiern werden. Mit den Musikern feiern auch zahlreiche Musikkapellen aus der Region und darüber hinaus mit.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Landrat Sören Meng


09.08.2019: Die letzte Ferienwoche

Die Produktpalette der Regionalwarenkiste erweitert sich - fortan ist ein Kuchen im Glas der Bäckerei Schaefer in der Regionalwarenkiste der Regionalmarke zu finden
Landrat Sören Meng besuchte die größte Schulbuchkoordinationsstelle an der Ganztagsgemeinschaftsschule in der Haspelstraße - am Montag startet die Schule und der Landkreis gibt 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulbuchausleieh Fairtradestofftaschen aus

Am Montag beginnt wieder die Schule und damit werden auch die Gremiensitzungen wieder mehr. In diesem Monat wird sich noch der neue Kreistag konstituieren. Meine Arbeitswoche ging los mit dem Jour fixe. Hier besprach ich mit den Dezernenten und weiteren Abteilungsleitern die aktuellen Herausforderungen und konnte zahlreiche Rückfragen abarbeiten. Die Baumaßnahmen, die schwer-punktmäßig in den großen Ferien stattgefunden haben, sind allesamt sehr gut gelaufen. Auch die umfangreiche Maßnahme an der Förderschule in Neunkirchen – die wir im Auftrag des Landes umgesetzt haben – ist nach Plan verlaufen, sodass der Schulbetrieb dort starten kann. An dieser Stelle allen beteiligten Firmen und meinem Team der Abt.  Bautechnik herzlichen Dank für das große Engagement. Wir haben in den kommenden Wochen und Monaten noch viele Projekte vor uns. Hier bin ich sehr zuversichtlich, dass wir dies alles – wie vorgesehen – durchführen können. Der Erweiterungsbau an unserer Gebundenen Ganztagsschule in der Haspelstraße in Neunkirchen ist auch fertiggestellt und kann in Kürze offiziell übergeben werden. Am Nachmittag tagte – zum letzten Mal in der bisherigen Besetzung – unsere Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen. Als Stiftungsratsvorsitzender dankte ich den ausscheidenden Mitgliedern Manfred Leibfried und Elmar Schneider für ihr Engagement in diesem Gremium. Die Stiftung wurde im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung aus der Taufe gehoben und soll dauerhaft Projekte im Landkreis Neunkirchen zur Förderung des Gemeinwohls unterstützen. Hier kann jeder eine Spende leisten und damit unsere Region aktiv fördern. Gegründet wurde sie 2015 – insgesamt wurden bereits 100.000 Euro eingenommen; über 60.000 Euro sind bereits in lokale Projekte im Landkreis Neunkirchen geflossen. Unsere Projektförderung bewegt sich dabei in einer Spanne zwischen 300 und rd. 2.000 Euro je gefördertes Projekt. Bewerben für eine Projektförderung können sich alle als gemeinnützig anerkannten Vereine, Selbsthilfegruppen und Organisationen, die gemeinwohlorientierte, zukunftsgerechte und nachhaltige Projekte beginnen wollen oder bereits begonnen haben und so unsere Gesellschaft und damit unseren Landkreis bereichern können.

Wer mehr über die Arbeit unserer Stiftung erfahren will kann dies unter www.buergerstiftung-nk.de tun. Übrigens kann man auch sofort spenden. Pro SMS fließen 5 Euro direkt in unsere Stiftung.

 

Am Dienstagmorgen tauschte ich mich mit dem Leiter unseres Kreisumweltamtes Oliver Martin und dem Leiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau rund um das Thema Finkenrech aus. Das Umweltzentrum Finkenrech bei Dirmingen wird sehr gut angenommen und ist mit seinen öffentlich zugänglichen Gärten weit über die Kreisgrenzen hinaus ein Begriff. Auch die Großveranstaltungen dort sind sehr beliebt und werden hervorragend besucht. Mir ist es wichtig, das Freizeitzentrum Finkenrech auch für die Zukunft gut aufgestellt zu wissen und weiterhin Schwerpunkte in Punkto Nachhaltigkeit zu setzen. Neben den schön angelegten Gärten ist es mir ebenso wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher auch einiges über unsere Kultur und Traditionen erfahren. Eindrucksvoller Beweis hierfür sind unser Bauerngarten, der Arzneimittelgarten oder auch der neu angelegte Obstlehrpfad. Am Nachmittag bereitete ich mit dem Geschäftsführer unseres Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) Achim Jesel die anstehende Verbandsversammlung vor. Mit dabei war auch Matthias Schmidt von der Abt. Kämmerei, Beteiligungen, ÖPNV und Vergaben, der mich gemeinsam mit unserem Kreiskämmerer Olaf Niesen inhaltlich sehr unterstützt. Der öffentliche Personennahverkehr steht derzeit sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Die Aufgabenträger sind alle bemüht, den ÖPNV künftig für die Nutzer attraktiver zu machen. Dies bedeutet neue Angebote, mehr Verbindungen – aber auch für die Verantwortlichen höhere Kosten, die nicht an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden sollen. Dies alles liest sich jetzt leichter als es in die Praxis umsetzbar ist, aber es ist der politische Wille, den ÖPNV künftig attraktiver zu machen und damit eine echte Alternative zum Auto zu bieten. Gerade in Anbetracht der demografischen Entwicklung ist dies besonders wichtig, da Mobilität ein Grundbedürfnis für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben darstellt.

 

Der Mittwochmorgen begann  für mich in der Backstube der Bäckerei Schaefer. Die Bäckerei Schaefer hat sich - wie schon 17 weitere Betriebe - unserer Regionalmarke angeschlossen. Die Regionalmarke entstand im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung. Projektverantwortlicher ist Eike Zender; unser Ansprechpartner und Verantwortlicher vor Ort ist Willi Walter. Gemeinsam mit dem Illinger Bürgermeister Dr. Armin König, einem Vertreter des Frischdienstes Daum, sowie Willi Walter stellte ich gemeinsam mit Sebastian Schaefer eine neue Kuchenkreation vor. Der Kuchen aus dem Glas wurde mit frischen Zutaten sorgsam hergestellt und wird den Regionalwarenkorb unserer Regionalmarke ergänzen. Noch in diesem Monat werden wir die unterschiedlichen Körbe und die Vertriebswege vorstellen. Ich danke allen, die sich rund um unsere Regionalmarke engagieren und dafür sorgen, dass verstärkt regionale Produkte aus dem Landkreis Neunkirchen angeboten werden können. In meinem Büro tauschte ich mich zu vielerlei Themen mit dem Geschäftsführer des ZRF Bernhard Roth aus. Der Rettungsdienst als öffentliche Aufgabe der Daseins und Gesundheitsvorsorge ist im Saarland auf die Landkreise übertragen. Wir haben uns in einem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) organisiert. Der ZRF hat die Aufgabe, den Rettungsdienst nach den Vorschriften des Saarländischen Rettungsdienstgesetzes durchzuführen. Er ist damit verantwortlich für die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der saarländischen Bevölkerung für Notfallrettung und Krankentransport. Der Verbandsvorsteher ist mein Kollege Landrat Udo Recktenwald; sein Stellvertreter ist der Kollege Landrat Dr. Theophil Gallo.  Am Nachmittag bereitete ich – gemeinsam mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau und dem PR-Berater Thomas Schommer – den in 14 Tagen stattfindenden „runden Tisch“ rund um den Erlebnisort Reden vor. Diesen runden Tisch habe ich vor den Ferien initiiert und möchte damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Standortes Reden leisten.

 

Gestern Morgen fanden verschiedene verwaltungsinterne Termine statt. Anschließend tauschte ich mich mit dem Schulleiter der Gebundenen Ganztagsschule Haspelstraße in Neunkirchen zu aktuellen Themen rund um die Jugendhilfe und eine mögliche Kooperation aus. Am Nachmittag ging es dann zu Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann. Hier ging es um die Fair-Play-Tour. Diese Tour war bereits mehrfach im Landkreis Neunkirchen und wird auch im nächsten Jahr Station machen. Ich würde mich sehr freuen, wenn es gelänge, dass sich auch Schulen aus dem Kreis an dieser tollen und schon traditionsreichen Tour mit beteiligen würden. Eine Station mit Übernachtung wird auf jeden Fall in der Kreisstadt Neunkirchen stattfinden und hier wird auch der Landkreis seinen Beitrag leisten. Heute Morgen war ich in der Ganztags-Gemeinschaftsschule Haspelstraße zu Gast, um symbolisch die fair gehandelten Stofftaschen zu übergeben, die uns die Sparkasse Neunkirchen für die Schulbuchausleihe zur Verfügung gestellt hat. Hier haben viele fleißige Hände in den letzten Wochen dafür gesorgt, dass am Montag die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Neunkirchen über die notwendigen Schulbücher verfügen. Ich danke an dieser Stelle der Sparkasse, aber auch dem Team der Kreisverwaltung für die gute Organisation und die Arbeit in den Sommerferien. Am Anschluss tagte das Kuratorium der Stiftung Treuhand der Sparkasse. Diese Stiftung unterstützt zahlreiche karitative Projekte. Hier bin ich – gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen Jürgen Fried und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Markus Groß – Kuratoriumsmitglied. An diesem Wochenende findet erstmals ein Street-Food-Festival am Erlebnisort Reden - oben auf der Bergmannsalm - statt. Diese kulinarische Veranstaltung beginnt am heutigen Abend und geht bis Sonntag. Apropos heutiger Abend: Ich werde das neue Musical des Musicalprojekts Neunkirchen in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen besuchen. Erneut ist es dem Musicalteam gelungen, etwas Besonderes auf die Bühne zu stellen. Im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt wird das Leben von Marie Juchacz künstlerisch in Szene gesetzt. Ich wünsche dem tollen Projekt viele begeisterte Besucherinnen und Besucher.

Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng  


02.08.2019: Abwechslungsreiche Woche

Im Rahmen der Sommertour besuchte Landrat Sören Meng das Tierheim Niederlinxweiler
Eine weitere Stadion der Sommertour war die Kunstwerkstatt der Reha GmbH in Neunkirchen
Landrat Sören Meng und Stefan Kunz (Geschäftsführer WVO, l.) im Pressegespräch mit SZ-Redakteurin Claudia Emmerich

Gewohnt abwechslungsreich war auch diese Woche. Los ging es mit der Übergabe einer Urkunde für die 40-jährige Tätigkeit beim Landkreis Neunkirchen. Es ist für mich immer eine Freude – gemeinsam mit der Personalchefin Alexandra Wagner – uns mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die lange in unserer Kreisverwaltung aktiv sind, auszutauschen. Hier erfahren wir viel über die Geschichte unseres Kreises und seiner Verwaltung. Danach standen Rücksprachen und Telefonate auf dem Programm. Am Nachmittag tauschte ich mich dann mit dem Vorstand der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß zu aktuellen Themen rund um unsere Sparkasse aus.

 

Am Dienstagmorgen war ich zu Gast in unserer Straßenverkehrsbehörde und beim Jugendamt, um mich vor Ort über aktuelle Herausforderungen zu informieren. Beide Abteilungen sind nah am Bürger; hier gibt es für mich als Verwaltungschef immer viele interessante Dinge zu erfahren. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Umbaumaßnahmen im Bereich der Abteilung Straßenverkehrsbehörde, die wir kundenorientierter gestalten wollen und zugleich auch die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern. Dies ist baulich keine leichte Aufgabe, da diese Arbeiten bei laufendem Geschäftsbetrieb durchgeführt werden und wir im Bestand verändern. Auch im Bereich des Kreisjugendamtes wollen wir die Eingangszone kundenorientierter gestalten. Am Nachmittag war ich dann beim Tierheim Linxbachhof in Niederlinxweiler zu Gast. Vor nicht allzu langer Zeit war die Finanzierung unserer Tierheime Thema und die Kreise St. Wendel, Saarpfalz und Neunkirchen - zusammen mit den jeweils zugehörigen Städten und Gemeinden – haben die Finanzierung der Tierheime in Niederlinxweiler und Homburg gesichert. Jetzt wollte ich mir vor Ort ein Bild der Lage machen. Das Tierheimgelände ist sehr weitläufig, sodass die Tiere artgerecht und unter Tierschutzaspekten untergebracht werden können. Neben den sogenannten Fundtieren können auch Tiere in der Tierpension für eine bestimmte Zeitspanne untergebracht werden. Der Vorsitzende des Tierschutzvereines Dirk Walter stellte mir die vielfältigen Aufgaben dieser wichtigen Einrichtung vor. Ohne das große ehrenamtlich geleistete Engagement und das Engagement der Hauptamtlichen wäre ein geordneter Betrieb dieser Einrichtung nicht leistbar. Auch ist der Tierschutzverein - trotz einer Grundfinanzierung durch die Kreise und die Kommunen – immer auf Spenden angewiesen. So finden hier regelmäßig Flohmärkte auf dem Gelände statt. Das Tierheim vermittelt Hunde, Katzen und auch Kleintiere. Ihre neuen Besitzer können sich dann über gutgepflegte, gesunde Tiere freuen, denn grundsätzlich sind alle Hunde und Katzen gechipt, geimpft, entfloht und entwurmt. Das Tierheim befindet sich im St. Wendeler Stadtteil Niederlinxweiler im Linxbachhof 1 und ist unter www.tierheim-linxbachhof.de online zu finden.

 

Am Mittwochmorgen tauschte ich mich mit meinen Mitarbeitern, dem Kreiskämmerer Olaf Niesen und Matthias Schmidt, rund um das Thema ÖPNV aus. Als Vorsitzender des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS) sind mir diese beiden Mitarbeiter wichtige Stützen für dieses verantwortungsvolle Thema. Sie vertreten mich in verschiedenen Gremien und sind auch mittlerweile hervorragend in der Szene des ÖPNV vernetzt. In wenigen Wochen findet eine Verbandsversammlung des ZPS statt. In dieser Sitzung geht es u. a. auch um die Weiterentwicklung des ÖPNV im Saarland. Danach besprach ich mich mit dem Stabstellenleiter unserer Stabstelle Land(auf)Schwung Thomas Thiel zum Projektverlauf und die nächsten Schritte. Wie schon oft an dieser Stelle ausgeführt, läuft unser Projekt Land(auf)Schwung noch bis Ende des Jahres und derzeit beschäftigen wir uns in erster Linie mit dem Thema Verstetigung. Viele Projekte laufen noch auf Hochtouren und deshalb wird auf alle in den nächsten Monaten viel Arbeit zukommen. Ziel soll es sein, möglichst viel aus diesem Projekt mit in die Zukunft zu übernehmen. Eines kann ich bereits jetzt sagen, das Projekt Land(auf)Schwung war für den Landkreis Neunkirchen ein großer Erfolg und machte deutlich, dass sich die Landkreise zukünftig dauerhaft um das Thema Regionalentwicklung kümmern sollten. Am Nachmittag war ich zu Gast bei der Reha GmbH in Neunkirchen. Dieses Unternehmen arbeitet mit Menschen mit Behinderungen zusammen und ist in den Bereichen Druck, Marketing, Logistik, Integration, Wohnen und Fördern sowie Kunst & Handwerk unterwegs. Am Standort Neunkirchen sind unter anderem der Büroservice und Kunst & Handwerk zu finden, aber auch Wohnstätten befinden sich auf dem weitläufigen Firmengelände. Der Geschäftsführer der Reha GmbH und seine Mitarbeiterin führten mich durch das Unternehmen. Ich hatte die Gelegenheit, auch mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen. Ich erfuhr viel über die Arbeit und war begeistert, mit welcher Freude sich die Menschen Tag für Tag einbringen und mit Unterstützung arbeiten. Im Anschluss loteten wir eine mögliche Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung aus. Mit dabei war auch der Leiter unseres Umweltamtes Oliver Martin, der über die Förderprogramme rund um die Bienen berichtete. Die Reha GmbH ist derzeit dabei ein Bienenprojekt zu realisieren. Auch wurde schnell klar, dass hier eine Kooperation möglich ist.

 

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen interner Termine. So gab es zahlreiche Rücksprachen und Telefonate ehe mir am Nachmittag zwei Bürger ein interessantes Projekt vorstellten.

 

Heute Morgen tauschte ich mich mit der Leiterin unseres Personalamtes und Dezernentin Alexandra Wagner zu verschiedenen Personalthemen aus, ehe dann ein Pressegespräch rund um das Thema Wasser mit der Saarbrücker Zeitung und dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar GmbH Stefan Kunz stattfand.

 

Morgen Abend bin ich Schirmherr des 110-jährigen Jubiläums der Garten- und Rosenfreunde in Welschbach. Diese Veranstaltung findet im wunderschönen Rosengarten statt. Ich freue mich schon sehr darauf, einige Stunden mit den Rosenfreunden zu verbringen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


26.07.2019: Der Alltag hat mich wieder

Fassanstich bei der Eröffnung der SR 3-SommerAlm 2019
Landrat Sören Meng (l.) und Sparkassen-Stiftungsmanager Volker Fistler (r.) präsentieren das SommerAlm-Herz. In diesem Jahr bietet der Landkreis Neunkirchen dieses Herz erstmalig ergänzend zum Ansteckpin an. Beide Erlöse kommen der Bürgerstiftung im Landkreis Neunkirchen zu Gute.
After-work-Party der Mitarbeiter des Landkreises Neunkirchen auf der SommerAlm
Eröffnung des Maislabyrinths im Freizeitzentrum Finkenrech
Eröffnung des Maislabyrinths im Freizeitzentrum Finkenrech
Landrat Meng mit Künstlerin Margit Bauer
Landrat Sören Meng im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Neunkirchen Thomas Latz
Landrat Sören Meng mit dem Abteilungsleiter der Bautechnik Thorsten Mischo und seinem Stellvertreter Dieter Groß bei der Baustellenbgehung am Jägermeisterpfad in Neunkirchen

Nach drei erholsamen Wochen trat ich am Montag meinen Dienst an – genauer gesagt, bereits am vergangenen Freitag, da ich – wie in den vergangenen Jahren – mit vielen begeisterten Almbesucherinnen und Almbesuchern die SR 3-Sommeralm-Veranstaltung eröffnete. Auch die 11. Auflage ist ein großer Erfolg. Die zwei neuen Protagonisten der Alm – Michael Friemel und Marcel Lutz-Binder – machen ihre Sache gut und verstehen es, die Besucherinnen und Besucher unserer Alm zu begeistern. Ein dickes Lob an dieser Stelle auch an Christian Rau, der von Anfang an mit seinem TKN-Team dafür sorgt, dass die 10 Tage gut laufen, denn viele Dinge hinter den Kulissen bekommen die Besucher auf der Alm nicht mit. Hier sind oft Detailarbeit und Organisationstalent gefragt. Um solche Großveranstaltungen durchzuführen, braucht es engagierte Mitstreiter und natürlich auch Sponsoren. Unsere Sommeralm wird am Sonntag – wie in den Vorjahren – mit dem Almabtrieb enden. Wenn Sie diese Zeilen lesen und feststellen, dass Sie in diesem Jahr noch nicht auf der Alm waren kann ich Sie nur dazu ermuntern: Ersteigen Sie den Gipfel im Landkreis Neunkirchen und erleben Sie unseren Erlebnisort Reden von seiner besonderen Seite.

Der erste Arbeitstag war geprägt von vielen Rücksprachen und der Sichtung meiner Post. In meiner Urlaubszeit wurde ich vom Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller vertreten, aber natürlich gab es auch viele Dinge, die an den Landrat persönlich gerichtet waren, die ich dann am Montag auf den Weg brachte. Am Abend war ich dann wieder auf der Redener Alm zu Gast, wo die After-Work-Party stattfand und ich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kreisverwaltung traf.

 

Am Dienstagmorgen hatte ich ein Gespräch mit Vertretern der Neuen Arbeit Saar (NAS), die mich über neue Entwicklungen rund um die Haseler Mühle in Neunkirchen informierte. Die Haseler Mühle ist ein Inklusionsbetrieb und ermöglicht Menschen mit Einschränkungen Zugang zum Arbeitsmarkt. Darüber hinaus stellt die Haseler Mühle regionales hochwertiges Saatgut her. Bereits im vergangenen Jahr besuchte ich diesen Betrieb und war beeindruckt von dem großen Engagement, mit dem alle bei der Sache sind. Während unseres Gesprächs entwickelten wir einige Ideen. Auch das Thema Regionalmarke wurde hier aufgegriffen. Ich bin gespannt, ob wir das ein oder andere verwirklichen können. Danach schloss sich das verwaltungsinterne Jour fixe an, in dem ich mich mit den Führungskräften der Verwaltung intensiv austauschte. Der Rest meines Arbeitstages war Vorstellungsgesprächen gewidmet, da wir im Bereich der Schulverwaltung die Sachgebietsleitung zu besetzen haben. Sie wissen, dass gerade im Bereich der Schulen derzeit viel los ist und auch die Digitalisierung und das entsprechende Bundesprogramm auch die Verwaltung vor große Herausforderungen stellt. Hier gibt es auf der einen Seite eine berechtigte Erwartungshaltung seitens der Schulen, auf der anderen Seite müssen wir dieses Programm natürlich vor Ort abwickeln. Derzeit sehen wir mit Spannung den entsprechenden Durchführungsanweisungen des Landes und des Bundes entgegen.

 

Am Mittwochmorgen ging es ebenfalls um das Thema Schulen, ihre Finanzierung und ihren Unterhalt. Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Kreisverwaltung beschäftigt sich zurzeit damit, bestimmte Kostenstrukturen transparenter und besser händelbar für alle Beteiligten darzustellen. Im Anschluss fanden verwaltungsinterne Termine statt. Danach ging es für mich ins Freizeitzentrum Finkenrech, wo wir in diesem Jahr erneut das Labyrinth im Maisfeld eröffneten. Seit 2011 bieten wir alljährlich ein Labyrinth an. Es wird vom Kreisumweltamt – in Kooperation mit der Neuen Arbeit Saar – eingepflanzt und vermittelt spielerisch nützliche Informationen rund um das Thema Natur und Umwelt. Wie in jedem Jahr geht es auch 2019 darum, das Motiv zu erraten, das man aus der Luft erkennen kann. Im letzten Jahr wurden über 3.200 Fragebögen abgegeben, denn die Besucher des Labyrinths  können auch attraktive Preise gewinnen. In den nächsten Monaten wird das Labyrinth geöffnet sein; der Zugang ist kostenfrei und natürlich bietet es sich an im Anschluss die wunderschönen Gärten rund um unser Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen zu bewundern. Herzlichen Dank allen, die sich hier engagieren. Auch schaute ich im Atelier von Margit Bauer in der Nachbarschaft des Landratsamtes vorbei. Margit Bauer ist eine sehr vielseitige Künstlerin und arbeitet mit vielfältigen Techniken. Mir gefällt sehr gut, dass sie auch immer wieder aktuelle Themen und Regionales in ihr künstlerisches Schaffen einfließen lässt. Mehr Infos: www.atelier-balance.de

 

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignete sich in Neunkirchen erneut etwas Schlimmes. Am späten Abend musste die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand ausrücken, bei dem ein Mann zu Tode kam. Ich selbst war, gemeinsam mit Bürgermeister, Kreisbrandinspekteur und Landesbrandinspekteur, vor Ort. Hier kamen erneut beide Drehleitern aus Ottweiler und Neunkirchen zum Einsatz. Es war für mich wieder sehr beeindruckend zu erleben, wie koordiniert unsere Rettungskräfte agieren. An dieser Stelle möchte ich allen herzlich danken, sowohl den ehrenamtlichen Hilfskräften – aber auch den Hauptamtlichen, wie beispielsweise Polizei, Sanitäter und Vertretern der KEW. Was hier zu jeder Zeit geleistet wird verdient größte Hochachtung. Gestern Morgen fanden erneut einige verwaltungsinterne Termine statt, ehe ich mich dann mit Historikern aus dem Landkreis zum Thema Landkreisarchive und deren Nutzung austauschte. Darüber hinaus standen zwei Pressegespräche zu unterschiedlichen Themen an.

 

Heute Morgen fand ein Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Heck rund um das Thema global nachhaltige Kommunen statt; aber auch Land(auf)Schwung war Inhalt unseres Austauschs. Dieses Projekt läuft Ende des Jahres aus und es geht darum, möglichst viele Inhalte für die Zukunft zu verstetigen. Dies bedeutet für die Entwicklungsagentur aber auch für mein Team viel Koordinierungsarbeit in den kommenden Monaten. Generell ist es so, dass auch nach Ende des Projektes Land(auf)Schwung das Thema Regionalentwicklung unbedingt weiterhin gefördert werden sollte, denn unsere Städte und Gemeinden stehen auch weiter vor großen Herausforderungen. Ob Digitalisierung, demografischer Wandel oder auch die Globalisierung – das Ganze ist ein Prozess, dem man mit Regionalentwicklung begegnen kann. Hier ist der Landkreis eine sinnvolle Verwaltungseinheit. Daher sollte Regionalentwicklung eine dauerhafte Aufgabe unseres Landkreises sein. Im Anschluss war ich mit dem Journalisten Michael Beer am technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum (TGBBZ) vor Ort, um mir gemeinsam mit unserem Kreisbaumeister Thorsten Mischo die aktuellen Großbaumaßnahmen in der Förder-schule, aber auch am TGBBZ anzuschauen. Was hier im Moment geleistet wird, ist beachtlich. Gerade die Förderschule muss nach den Ferien einsatzbereit sein. Dies bedeutet hohen Einsatz und Koordinationsaufwand der beteiligten Firmen aber auch unserer Verwaltung.

Am Wochenende findet der Kreisfeuerwehrtag in Wustweiler statt. Ich werde am Sonntag die Führungskräftetagung der Feuerwehr besuchen und mich mit dem Team austauschen. Ich bin sehr dankbar, dass die Hilfsdienste im Landkreis Neunkirchen und die Feuerwehren gut aufgestellt sind. Wir im Landkreis versuchen zusammen mit den Städten und Gemeinden unsere Wehren finanziell gut auszustatten, denn wichtige Präventionsarbeit und solche Einsätze – wie in dieser Woche – zeigen, dass eine gute Ausstattung wichtiger denn je ist. Denn auch die Arbeit der Feuerwehren wird weiter erschwert: neue Techniken, Dämmstoffe, die nur schwer zu löschen sind u. ä. stellen die zum Großteil ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor immer größere Herausforderungen. Hier müssen wir mit guter Ausstattung unterstützen – und dies ist mir persönlich eine Herzensangelegenheit. Am Nachmittag werde ich dann beim Almabtrieb dabei sein.

Ich danke Allen, die sich in diesem Jahr rund um unsere Alm engagiert haben. Ich danke den vielen Besucherinnen und Besuchern, die durch ihre Präsenz (auch bei weit über 30 Grad) zeigen, dass sie unseren Erlebnisort Reden schätzen und ihn als eine Bereicherung für die ganze Region und darüber hinaus empfinden. Ich danke auch dem Umweltministerium, das sich erneut inhaltlich und finanziell hier mit eingebracht hat. Zugleich gilt mein Dank dem SR, allen Sponsoren, Helferinnen und Helfern, unserer Tourismus- und Kulturzentrale, dem Wirteteam – und, und, und…

Ich freue mich heute schon auf die 12. Auflage unserer beliebten Veranstaltung.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


28.06.2019: Auf in die Ferien

Eine Schulklasse der Grundschule Neumünster unterstützt eine Mitschülerin bei der Einbürgerung.
Feierliche Urkundenverleihung im Historischen Sitzungssaal: Drei Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises werden eingebürgert.
Vorstellung des neuen PINs der Sommeralm 2019 mit Christian Rau und Claus Zewe.
Ausstellungseröffnung in der Galerie "Farbtupfer" mit den Fotokünstlern Jessi und Daniel Bittner.

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser,

dies wird mein letzter Blog vor den Sommerferien sein, da ich mich am Ende der Woche in die Ferien verabschieden werde. Ab Samstag vertritt mich drei Wochen lang der Erste Kreisbeigeordnete Karlheinz Müller.

In dieser Woche machte der Sommer bereits seinem Namen alle Ehre. Allem Katastrophengerede zum Trotz freue ich mich, dass sich gerade die Schülerinnen und Schüler auf sonnige Wochen freuen können – oder um es mit Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe zu sagen: „Wo wir uns der Sonne freuen, sind wir jede Sorge los. Dass wir uns in ihr zerstreuen, darum ist die Welt so groß.“ Deshalb schon jetzt, machen Sie das Beste daraus und genießen Sie unseren Landkreis mit all Ihren Sinnen.

Diese Woche fanden gerade urlaubsbedingt viele interne Gespräche statt. Los ging es am Montag mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. Danach hatte ich die Ehre, drei Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises einzubürgern. Bei der feierlichen  
Urkundenverleihung im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler war zum ersten Mal eine ganze Schulklasse der Grundschule Neumünster zur Unterstützung einer Mitschülerin anwesend. Ihnen machte ich deutlich, wie wichtig die Akzeptanz von Menschen unterschiedlicher Herkunft für die Zukunft des Landkreises ist, denn gerade seine Vielfalt macht eine Gesellschaft aus. Wie Sie wissen, wird der Antrag auf Einbürgerung beim Landkreis Neunkirchen gestellt. Die Kreispolizeibehörde, auch zuständig für Staatshoheitswesen des Landkreises Neunkirchen, bearbeitet den Antrag. Das Innenministerium des Saarlandes entscheidet letztendlich über die Einbürgerung, die wiederum beim Landkreis selbst vollzogen wird. Die Einbürgerungssprachprüfungen werden von der Kreisvolkshochschule durchgeführt. Sie ist unter anderem Voraussetzung für eine Einbürgerung.

Am Nachmittag leitete ich als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen eine Sitzung des Kreditausschusses.

Der Dienstag stand im Zeichen meines Geburtstages. An dieser Stelle vielen Dank den vielen Menschen, die an diesem Tag an mich gedacht haben, mich kontaktierten, mir eMails und Briefe schrieben und mir so ihre Wertschätzung ausdrückten. An diesem Tag standen für mich nur hausinterne Termine auf der dienstlichen Agenda.  Gemeinsam mit Christian Rau stellte ich den PIN der Sommeralm 2019 vor, der zugunsten der Bürgerstiftung des Landkreises verkauft wird. Mit dabei war auch Claus Zewe, der den Pin entworfen hatte. Der Pin ist wieder sehr gelungen und wird sicherlich guten Absatz finden. Am Mittwochmorgen beschäftigte ich mich erneut mit dem spannenden Projekt von Land(auf)Schwung, unserer Regionalmarke. Hier fand in der vergangenen Woche ein Termin statt in dem es darum ging, wie die regionalen Erzeugnisse zu den Endverbrauchern kommen werden. Ich werde in nächster Zeit zur Regionalmarke viel zu berichten wissen. Danach hatte ich die Freude, zwei Beamten des Landkreises zu befördern. Im Anschluss daran fand das Vierteljahresgespräch mit dem Personalrat des Landkreises Neunkirchen statt. Am Nachmittag tagten der Aufsichtsrat und anschließend die Gesellschafterversammlung unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Neben dem Jahresabschluss 2018 wurde den Gremienmitgliedern das Flächen- und Immobilienportal des Saarlandes (s. auch unter  www.portal.germanys.saarland.de)  vorgestellt. Dieses Portal verknüpft als saarländisches Portal Flächen und Immobilien aus der Region. Derzeit enthält die Plattform 330 zu vermarktende Gewerbeflächen und ca. 120 Immobilienangebote im Bereich Büro- und Labornutzungen sowie Hallen und Industriegebäude. Ziel ist es, die Plattform als effizientes, regionales Gewerbetool weiter auszubauen und zu stärken. Damit soll ein positiver Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung im Saarland geleistet werden. Dieses Portal wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr realisiert. Der Geschäftsführer der WFG mbH Klaus Häusler ging in der Sitzung auch noch auf die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes – die im Moment sehr gut aussehen – ein. Derzeit hält der Landkreis Neunkirchen 40.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bereit. Dies ist ein absoluter Höchststand der letzten Jahrzehnte. Ich nahm die Sitzung zum Anlass um - gemeinsam mit Sparkassenvorstand Markus Groß -  Klaus Häusler zum 20-jährigen Jubiläum als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu gratulieren.

Am Donnerstag tagte der Aufsichtsrat der Tourismuszentrale Saarland (TZS) mit vielerlei Themen. Ziel ist die einheitliche Vermarktung des Saarlandes mit allen lokalen Akteuren. Hier leisten die Geschäftsführerin Birgit Grauvogel und ihr Team gute Arbeit. Dies geht natürlich nur, wenn auch auf Kreisebene gut touristisch agiert wird. Hier weiß ich unseren Tourismus mit Werkleiter Christian Rau und seinem Team in besten Händen. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Sparkasse Neunkirchen, wo in Spiesen-Elversberg der Verwaltungsrat tagte.

Hier war Hauptthema der Jahresabschluss 2018. Am Abend eröffnete ich dann in der Galerie „Farbtupfer“ – eine Galerie der Lebenshilfe – die Ausstellung zweier Fotokünstler, die unsere Region hervorragend in Szene setzen. Die beiden Fotografen – Jessi und Daniel Bittner – sind unentwegt unterwegs und sind auch gerade durch ihre schönen Aufnahmen des Neunkircher Zoos bekannt geworden. Vielen Dank für die zahlreichen kreativen Eindrücke.

Am heutigen Morgen tagte die Verbandsversammlung des ZRF Saar in der Integrierten Leitstelle des Saarlandes. Anschließend ging es für mich zum Richtfest der KiTa „Villa Winzig“, die ich gut kenne, da diese auch von unserem Sohn vor Jahren besucht wurde. Die Villa Winzig ist ein freier Träger, der – mit Unterstützung von Land, Stadt und Kreis – eine neue KiTa am alten Standort baut.

Wenn dieser Blog erscheint, werde ich mich gleich zur Eröffnung des Neunkircher Stadtfestes aufmachen, das mittlerweile als „Bliestage“ firmiert. Am Sonntag findet dann die Großveranstaltung Klingende Gärten mit der Rosenschau im Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen statt. Hier werde ich von dem Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller vertreten, da ich mich ab Morgen in Urlaub befinde. Daher wird dieser Blog drei Wochen lang ruhen und durch die Berichterstattung unserer Sommeralm wieder aufleben, denn den Almaufstieg werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Sommerzeit, vor allen Dingen den Schülerinnen und Schülern herrliche Ferien.

Bis bald, ich bin dann mal weg…

Ihr Landrat Sören Meng  


21.06.2019: Themen, Themen, Themen…

Freischaltung der Online-Plattform des Demenznetzwerkes mit über 80 Akteuren
Mit lokalen Händeln und Erzeugern der Regionalmarke besuchte Landrat Meng den Frischedienst Raum in Schiffweiler um mögliche gemeinsame Vertriebswege zu eruieren
Landrat Sören Meng und Projektleiter der Regionalmarke Eike Zender - das Projekt wurde mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet
Im Rahmen des Pressegespräches mit SZ-Redakteur Michael Beer (r.) haben sich Landrat Sören Meng und Thorsten Mischo (l.) den neu gestalteten Eingangsbereich des Landratsamtes Ottweiler angesehen

Zurzeit verdichten sich meine Termine – kein Wunder, denn die Sommerferien stehen an. Mit den Sommerferien beginnt in der Regel auch die Sitzungspause, da ist es verständlich, dass die Gremien noch vor der Sommerpause tagen wollen. Diese Tatsache bringt mich natürlich in einen zeitlichen Engpass und auch gedankliche Themensprünge sind da selbstverständlich. 


Los ging es am Montag mit internen Terminen – u. a. besprach ich mit dem Team der Schulverwaltung/Liegenschaften und Bauverwaltung unterschiedliche Schulprojekte. Auch wenn man es kaum glauben mag, schon jetzt hat die Kreisverwaltung die Haushaltsvorberatungen Ende des Jahres im Blick. Daher finden bereits jetzt Begehungen und Besprechungen diesbezüglich statt, damit wir geplante Maßnahmen im Zuge der Haushaltsvorberatungen dann dem Kreistag vorlegen können. Im Anschluss schaltete ich das Demenznetzwerk im Landkreis Neunkirchen frei. Im vergangenen Jahr gründete sich das Demenznetzwerk, in dem mittlerweile 80 Akteure aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung aktiv sind. Unser Netzwerk wird durch ambulante, stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Pflege, durch den Landkreis, durch die Kreiskommunen, Kranken- und Pflegekassen, private Versicherer, Wohlfahrtsverbände und andere Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Altenpflege mit Gesundheitsamt, Sozialverwaltung und Pflegestützpunkt unterstützt. Alle Kooperationspartner unterschrieben im vergangenen Jahr eine Kooperationsvereinbarung. Ziel soll es sein, Menschen, die an Demenz erkrankt sind und ihre Angehörigen zu unterstützen. Jetzt wurde das Ganze digitalisiert. Die Online-Plattform Demenz präsentiert das Leistungsspektrum und die ehrenamtlichen Angebote rund um das Thema Demenz in unserer Region auf einen Blick. Wir haben ein gutes Angebot für Erkrankte und Angehörige im Landkreis Neunkirchen. Fortan wird dies auch transparent für die Bürgerinnen und Bürger abrufbar sein. Umgesetzt hat dieses Angebot der Demenzverein, der hierfür Bundesmittel erhielt. Mehr erfahren Sie unter dem Link www.netzwerkdemenzlandkreisneunkirchen.de.Danach ging es für mich nach Schiffweiler, wo ich den Frischdienst Daum, der im Gewerbegebiet Klinkenthal zu finden ist, besuchte. Auch zahlreiche Erzeuger aus dem Landkreis Neunkirchen – die sich in unserem Land(auf)Schwung-Projekt Regionalmarke engagieren - waren mit dabei. Ziel soll es sein, Vertriebswege zu ermöglichen, damit unsere regionalen Produkte besser geliefert und damit effizienter vermarktet werden können. Hier werden wir in den nächsten Wochen mit dem Frischdienst Daum ein Konzept erarbeiten – wie ggfls. eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Apropos Regionalmarke: Unsere Regionalmarke für den Landkreis Neunkirchen wurde mit dem diesjährigen Prädikat Projekt Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Prämiert wurden Initiativen und Projekte, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen. Ausgelobt wurde der Preis von den vier regionalen Netzstellen für Nachhaltigkeitsstrategien, in Kooperation mit dem Rat für nachhaltige Entwicklung. Der Ansatz unserer Regionalmarke überzeugte die Jury: Von den über 500 Bewerbungen wurden 10 Projekte ausgewählt. Zu dieser Auszeichnung gratulierte ich dem Projektleiter Eike Zender ganz herzlich. Anschließend ging es in meinen Heimatort Wiebelskirchen, wo ich dem Männerkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Rede und Antwort stand. Ich berichtete dem Gremium über die Aufgaben der Landkreise und konnte viele Fragen beantworten. Es ist schön, dass das Interesse an meiner Tätigkeit so groß ist, denn es ist mir sehr wichtig, meine Arbeit transparent zu gestalten. Auch aus diesem Grund habe ich diesen Blog ins Leben gerufen.

 

Ebenso temporeich ging es auch am Dienstag weiter. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, besucht derzeit das Saarland und stattete auch dem Landkreis Neunkirchen einen Besuch ab. Gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Aumann  konnte ich eine Delegation der Evangelischen Kirche im Rheinland in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen begrüßen. Jörg Aumann und ich informierten die Delegation über den Strukturwandel im Landkreis Neunkirchen. Der Bürgermeister skizzierte den städtischen Wandel; ich ging auf die Herausforderungen im sozialen Bereich ein. Es war ein sehr lebendiger und intensiver Austausch. Ich bedankte mich beim Präses für Manfred Rekowski für sein großes Interesse und freute mich auf die künftige Zusammenarbeit – denn Kirche und Staat verbindet die Verantwortung für die Menschen. Auf ein ganz anderes Thema musste ich mich beim nächsten Termin einstellen, denn es fand die Pressekonferenz für die 11. SommerAlm statt. Vom 19. bis 28. Juli präsentiert der Landkreis Neunkirchen – in Kooperation mit der SR 3 Saarlandwelle die beliebte SommerAlm am Erlebnisort Reden. Nachdem im vergangenen Jahr der Alm-Ebi in den Ruhestand gegangen ist, präsentierte der SR – gemeinsam mit mir – die neuen „Betreuer der Alm“ Michael Friemel und Marcel Lutz-Binder. Beide kennen die SommerAlm schon seit Jahren und freuen sich gemeinsam mit mir auf diese 10 Tage im Juli. Schon jetzt darf ich mich bei allen Beteiligten – insbesondere auch bei unserem Team der Tourismus- und Kulturzentrale mit ihrem Werkleiter Christian Rau – für das große Engagement bedanken. Diese Großveranstaltung ist für den Landkreis Neunkirchen immer wieder eine Herausforderung. Es bedarf vieler Anstrengungen und auch etlicher finanzieller Mittel, um ein solches Event durchzuführen. Danke auch an dieser Stelle an die zahlreichen Sponsoren und dem Umweltministerium für die gute Kooperation. Der Abschluss meines Arbeitstages stellte die Ausschuss-Sitzung des Prüfungsaus-schusses der Sparkasse Neunkirchen darf. In dieser Sitzung ging es darum, den Jahresabschluss für das Jahr 2018 vor zu beraten. In der kommenden Woche wird sich der Verwaltungsrat mit dem Abschluss beschäftigen. Soviel kann verraten werden, der Abschluss war erneut für unsere Sparkasse Neunkirchen sehr erfolgreich.


Am Mittwochmorgen tagte in Völklingen der Aufsichtsrat der Saarländischen Nahverkehrs-Service GmbH, in dem ich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der NVG und auch als Vorsitzender des ZPS tätig bin. Hier hat den Vorsitz mein Amtskollege aus Saarlouis Patrik Lauer. Inhaltlich geht es darum, die Inter-essen der Verkehrsunternehmen zu bündeln mit dem Ziel, den ÖPNV im Saarland attraktiver zu machen. Nach Nachmittag standen dann verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. 


Nach dem Feiertag stand heute ein Pressegespräch mit der Saarbrücker Zeitung zu den zahlreichen Baumaßnahmen, die in den Sommerferien durchgeführt werden, an. Hier konnte ich dem SZ-Redakteur Michael Beer Vieles berichten. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in Wustweiler zu Gast. Hier feiert der Musikverein 100 jähriges Jubiläum und gleichzeitig die Jagdhornbläser Hubertus 50-jähriges Bestehen. 

Morgen bin ich Schirmherr des Seitersfestes Humes; der Erlös dieser Veranstaltung kommt benachteiligten Menschen zugute. Danach werde ich die Abiturfeier des Illtal-Gymnasiums besuchen.

Der Sonntag steht dann im Zeichen des Fahrradsports, denn die Fair-Play-Tour wird erneut im Landkreis Neunkirchen Station machen. Gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Aumann werde ich die Truppe vor der Gebläsehalle in Neunkirchen empfangen und auch einige Kilometer mitradeln.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende

Ihr Sören Meng   


14.06.2019: Abwechslungsreiche Woche im Zeichen der Kreistagssitzung

Verleihung des Siegels familienfreundliches Unternehmen
Start-Up-Forum des Landkreises in Eppelborn mit dem Thema
„Karrierechance Franchise – ein alternativer Weg in die Selbständigkeit“
Im Rahmen der 45. und letzten Sitzung des noch amtiertenden Kreistages zeichnete Landrat Meng verdiente, scheidenende Mitglieder aus

Meine Arbeitswoche begann – bedingt durch den Pfingstmontag – erst am Dienstag mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. In unserem Jour fixe ging es unter anderem auch um die letzten Vorbereitungen zur letzten Kreistagssitzung in dieser Legislaturperiode. Hier galt es, noch Inhalte für diese Sitzung vorzubereiten. Am Nachmittag tagte dann in den Räumlichkeiten der Kassenärztlichen Vereinigung in Saarbrücken der Beirat zur Armutsbekämpfung. In diesem Beirat war ich vor einigen Wochen als Vertreter des Landkreistages zu Gast: Mitglieder des Beirates sind neben der Vorsitzenden Sozialministerin Monika Bachmann, Vertreter des Landtages auch Vertreter der Ministerien und Vertreter der Kirchenträger und Sozialverbände. Derzeit wird ein offizieller Armutsbericht für das Saarland mit entsprechenden Handlungsempfehlungen vorbereitet. Ich freue mich sehr, dass ich die Arbeit des Beirates als neues Mitglied unterstützen kann. Von dort aus ging es nach Schiffweiler, wo der Stiftungsrat der Walter-Bernstein-Stiftung tagte. Seit diesem Jahr gehöre ich dem Stiftungsrat. Dieses Gremium engagiert sich für das Schaffen des bekannten saarländischen Malers Walter Bernstein. Ich lernte das Werk Bernsteins durch meinen Amtsvorgänger Dr. Rudolf Hinsberger kennen und schätzen und bin stolz darauf, selbst einige Bernsteinwerke besitzen. Walter Bernstein war und ist für unsere Kunstszene im Landkreis Neunkirchen sehr wichtig, denn es gelang ihm, eine prägende Zeit unseres Kreises – die Kohle- und Stahlzeit – in seinen Bildern festzuhalten. Neben seinen Industrie-bildern verstand er es auch, gerade die arbeitenden Menschen zur Kunst zu erheben. Auch deshalb ist das Werk Bernsteins für mich etwas ganz Besonderes. Nach der Sitzung besuchte ich den Empfang anlässlich des internationalen Arbeitnehmer-Kammertages, der in diesem Jahr am Erlebnisort Reden tagte. Neben den saarländischen Mitgliedern der Arbeitskammer, nahmen auch Arbeitskammern aus Österreich, Luxemburg und Bremen an diesem Austausch teil. Im Gespräch mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte ich fest, dass das Interesse an unserer Region sehr groß ist und man auch sehr erstaunt über unsere „Bergmannsalm“ und das Potential des Standortes Reden war.

 

Am Mittwochmorgen tagte das Team Führungskräfte. Hier wurde mir von einer Vertreterin der saaris das Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ überreicht. Für die Erarbeitung dieser Ziele machte sich unsere Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleer stark. Diese Überreichung des Gütesiegels stellte bereits eine Re-Zertifizierung dar. Gegenüber der letzten Verleihung vor einigen Jahren konnten wir weitere Aspekte, die ein familienfreundliches Unternehmen ausmachen, umsetzen. Am Nachmittag tauschte ich mich mit unserem Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und seinem Stellvertreter Michael Schuh zu aktuellen Themen rund um das Feuerwehrwesen im Landkreis Neunkirchen aus. Auch über die Anschaffung eines wichtigen Programmes für die Feuerwehrarbeit wurde gesprochen. Hierfür stehen bereits Mittel bereit, jetzt geht es darum, das Programm zu beschaffen. Im Anschluss tagte zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Beirat unserer Kreisvolkshochschule. Hier stellte ich den Beiratsmitgliedern das kommende Semesterprogramm vor. Unser Angebot hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt; auch die überörtlichen Leiter/innen leisten hervorragende Arbeit. Der langjährige, engagierte Leiter unserer Kreisvolkshochschule Hans-Jürgen Schäfer wird Ende dieses Monats in Ruhestand gehen. Ein Nachfolger wurde bereits gefunden. Ich werde an dieser Stelle in Kürze ausführlich über die Aufstellung unserer KVHS Auskunft geben.

 

Gestern Morgen fand der Austausch mit dem Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale statt. Hier brachte mich der Werkleiter Christian Rau bezüglich der Sommeralm 2019 auf den neuesten Stand. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Am vergangenen Wochenende war unser Erlebnisort Reden in aller Munde, da dort drei Tage lang Großveranstaltungen mit großer Resonanz stattfanden. Aber auch die Themen Premiumwanderwege und Radfahren standen auf dem Arbeitsprogramm. Am Nachmittag fand das erste Startup-Forum im Landkreis Neunkirchen statt. Dies wurde mit großem Engagement des Geschäftsführers unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler – der in diesem Jahr auf 20 Jahre Geschäftsführertätigkeit zurückblicken kann – organisiert.

 

Auch dank der Projektmittel von Land(auf)Schwung konnte die Fortbildungsveranstaltung im Rahmen unseres Startup-Centers durchgeführt werden. Zum ersten Mal im Saarland wurde das Thema Franchise in den Vordergrund einer Veranstaltung gestellt. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Franchiseverbandes Torben Leif Brodersen gab in seinem Impulsvortrag einen interessanten Überblick über die deutsche Franchisewirtschaft und die im Verband organisierten deutschen Systempartner. Er zeigte die Vielfalt der Chancen durch Franchisierung auf und räumte mit Irrtümern und bestehenden Vorurteilen auf. Anschließend sprach zu den interessierten Gästen Felix Thönnessen, der vielen auch als kompetenter Partner in der „Höhle der Löwen“ bekannt ist. Nach über 1.000 begleiteten Gründungen weis der Coach genau worauf es ankommt, wenn man als Unternehmer/in erfolgreich durchstarten will. Anhand vieler Beispiele und seinem kreativen Einsatz fiel es ihm leicht, seine Mitmenschen zu begeistern. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Infomarkt, zu den sich zudem Franchisekonzepte-Anbieter als auch Franchisenehmer präsentierten und. bei denen man direkt Kontakt zu Experten verschiedener saarländischer Institutionen aufnehmen konnte. Vielen Dank allen, die diese Veranstaltung möglich machten. Ich hoffe, dass es uns gelingt, neue Unternehmer/innen für den Landkreis Neunkirchen zu gewinnen. Am Abend tagte dann zum letzten Mal in dieser Besetzung der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Es war die 45. Kreistagssitzung des amtierenden Kreistages. Ich nutzte die Gelegenheit, um Rückblick zu halten und verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Erwin Schönsiegel, Julia Albert, Marina Brausch, Karin Eckert und Klaus Hans Gerhardt, Gerhard Jung, Manfred Leibfried, Ute Maria Meiser, Manfred Schmidt und Gerd Rainer Weber sowie Elmar Schneider, Klaus Peter Schäfer, Helga Weber und Thomas Schneider werden dem Kreistag in Zukunft nicht mehr angehören. Hier bedankte ich mich für das großartige Engagement in den vergangenen Jahren. Für die Würdigung besonderer verdienter Mitglieder verlieh ich 4 Personen dieses Gremiums die Landkreismedaille. So gehörten Klaus-Peter Schäfer von der CDU-Fraktion sowie Elmar Schneider von der SPD-Fraktion 25 Jahre dem Kreistag an, 20 Jahre im Kreistag waren Helga Weber und Thomas Schneider, beide von der CDU-Fraktion aktiv.

Insgesamt bewegte der Kreistag in seiner Legislaturperiode rund 950 Mio. Euro, über 20 Mio. Euro wurden in dieser Zeit in für Bauunterhaltung und Investitionen eingesetzt. Neben diesen Ehrungen gab es eine umfangreiche Tagesordnung, die der Kreistag noch abarbeiten musste. So standen noch zahlreiche Auftragsvergaben auf der Agenda.

 

Heute Morgen war ich zu Gast beim Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Neunkirchen, um in meiner Eigenschaft als Verwaltungsratsvorsitzender sparkassen-relevante Themen zu besprechen und anstehende Gremiensitzungen vorzubereiten. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Morgen bin ich als Schirmherr zu Gast bei der Schlaganfallgruppe Neunkirchen, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Anschließend werde ich beim Festkommers der SV Preußen in Merchweiler sprechen. Der Sportverein wird 100 Jahre alt.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng 


07.06.2019: Hochsommerliche Arbeitswoche

Vernissage der Ausstellung von Elisabeth Bosslet
Anschlusstour von Stadtradeln 2019

Die Sonne meinte es zu Beginn der Woche mit uns besonders gut; es waren hochsommerliche Temperaturen zu verzeichnen. Der Montag begann für mich mit internen Abstimmungsterminen, ehe dann am Nachmittag der Kreiswahlausschuss tagte. Als Vorsitzender stellte ich das amtliche Endergebnis der Europawahl und der Kommunalwahl fest. Hier ging es darum, das Ergebnis der Kreistagswahlen festzustellen. Dem neuen Kreistag gehören 12 Abgeordnete der CDU, 12 Abgeordnete der SPD, 2 Abgeordnete der der Fraktion DIE LINKE; 3 Abgeordnete der Partei DIE GRÜNEN; 3 der AfD sowie 1 Vertreter der FDP. Im August wird die konstituierende Sitzung des neugewählten Kreistages stattfinden. Der noch amtierende Kreistag wird nächste Woche Donnerstag seine letzte Sitzung haben.

Danach ging es nach Spiesen-Elversberg, wo im CFK der Lebenshilfe der „Förderpreis Ehrenamt 2019“ durch die Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt und die saarländische Landesregierung verliehen wurde. Von den zahlreichen Preisträgern ging ein Preis in den Landkreis Neunkirchen. Die Bürgerinitiative Heinitz wurde für ihr vorbildliches Engagement zum Erhalt des Freibades mit dem Förderpreis ausgezeichnet und durfte sich über ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen. Es war eine sehr schöne Veranstaltung, die der Würdigung des Ehrenamtes gerecht wurde. Musikalisch umrahmt wurde sie von der schon legendären „Hausbänd“ der Lebenshilfe sowie dem Entertainer Christof Scheid. Im kommenden Jahr wird übrigens wieder der Ehrenamtspreis des Landkreises Neunkirchen verliehen.

 

Am Dienstagmorgen fand eine Begehung der Förderschule für geistige Entwicklung in Neunkirchen statt. Hier war ich gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung bei der Schulleiterin Maike Duppé vor Ort, um anstehende Baumaßnahmen zu besprechen. Leider verhält es sich mit dieser Schule so, wie auch mit anderen Schulen im Landkreis. Die Schule ist in die Jahre gekommen und bedarf einer grundlegenden Sanierung. Da wir aufgrund vielerlei Faktoren und natürlich auch den finanziellen Ressourcen nicht überall eine Generalsanierung durchführen können, besprachen wir dringend notwendige Baumaßnahmen. Es ist mir wichtig, dass die Schule ein gutes Lernumfeld darstellt und so gutes Lernen ermöglicht wird. Ich möchte an dieser Stelle auch das Engagement der Schulleitungen unserer Kreisschulen würdigen. Sie gehen sorgsam mit ihrem Schulbudget um und realisieren und koordinieren selbst kleinere Maßnahmen, um „ihre“ Schule „in Schuss zu halten“.

Am Mittag ging es dann in den Landkreis Saarlouis, wo ich mir mit Vertretern der Verwaltung das Projekt „Kinderland“ ansah. Wir sind in Zukunft auf weitere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder angewiesen. Mir geht es darum, möglichst zeitnah weitere Betreuungsplätze zu schaffen. Daher prüfe ich im Moment alle Möglichkeiten, um dies zu realisieren. Einen wichtigen Part spielen hier auch die unterschiedlichen Träger und auch die Kommunen. Allerdings erachte ich es für wichtig, dass der Kreis hier selbst initiativ wird.

Am Dienstagabend fand dann eine besondere Ausstellungseröffnung im historischen Gebäude des Landratsamtes in Ottweiler statt, die während der üblichen Bürozeiten noch bis 31.Juli zu sehen ist. Die großartige Künstlerin Elisabeth Bosslet aus Spiesen-Elversberg, die vor zwei Jahren starb, kann auf ein beachtliches Werk verweisen. Zum ersten Mal werden im Landratsamt Werke von ihr ausgestellt, die sich mit dem Neunkircher Eisenwerk intensiv auseinandersetzen. Margit Zimmermann und ich würdigten das Werk von Elisabeth Bosslet. Persönlich erinnere mich an zahlreiche Begegnungen mit ihr. Sie war ein Mensch, stets an ihrem Umfeld interessiert, freundlich und doch immer zurückhaltend. Es war ihr immer wichtig, ihr Wissen weiterzugeben; so unterstützte sie die Kunstszene in der Region in besonderem Maße und setzte eigene Akzente. Mit dieser Ausstellung verneigt sich der Landkreis vor einer großen Künstlerin. Ihr Werk lebt weiter und führt uns immer wieder aufs Neue die Schönheit unserer Heimat vor Augen. 

 

Am Mittwoch fand die Vorstandssitzung des Landkreistages in Saarbrücken statt. Der Vorstand beschäftige sich mit vielerlei Themen – u. a. mit der Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs. Am Nachmittag besprach ich mit dem Leiter unserer Bauverwaltung die anstehenden Baumaßnahmen und informierte mich über den Baufortschritt.

 

Gestern tagten die Gremien der Wasserversorgung Ostsaar GmbH. Diese Sitzungen nahm ich zum Anlass, dem Geschäftsführer unserer WVO für sein 20-jähriges Engagement als Geschäftsführer zu danken. Stefan Kunz hat sich in der Wasserwirtschaft saarlandweit einen Namen gemacht und versteht es, unsere WVO zukunftsfähig zu halten. Zuerst tagte der Zweckverband Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen. Hier gab der Geschäftsführer eine Vorabinformation zum Jahresabschluss 2018. An diese Sitzung schloss sich die Aufsichtsratssitzung der WVO GmbH an. Im öffentlichen Teil wurden anstehende Maßnahmen, die das Leitungsnetz und dessen Ausbau betrafen, besprochen. Auch über zahlreiche Vergaben wurde entschieden. Dem schloss sich dann die Gesellschafterversammlung an.

Am Nachmittag tagte der Kooperationsausschuss unseres Pflegestützpunktes. Der Pflegestützpunkt ist eine öffentliche Anlaufstelle für Pflegebedürftige bzw. für deren Angehörige. Er hat drei Hauptaufgaben, die Auskunft und Beratung in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs-und Betreuungsangebote. Der Kooperationsausschuss setzt sich zusammen aus Vertreter/innen des Sozialministeriums, der Krankenkassen und des Landkreises. Im Anschluss tagte – zum letzten Mal in der Besetzung – der Kreisausschuss. Zum Teil wurden Beschlüsse der in der kommenden Woche stattfindenden Kreistagssitzung vorberaten, aber auch andere Tagesordnungspunkte standen auf dem Programm. So wurde der Zuschuss an die GSE des ASB zur Beschäftigung von 10 Mitarbeitern im Rahmen der Projekte Frauen Aktiv Illingen und Möbelbörse Heiligenwald beschlossen. Auch zahlreiche Vergaben standen auf der Agenda. So wurden Maßnahmen für das Gymnasium am Krebsberg, der Förderschule Lernen, der Gemeinschaftsschule Eppelborn, am Steinwald-Gymnasium und in Illingen auf den Weg gebracht.

 

Heute Morgen tagte die Verbandsversammlung und der Verbandsvorstand des Sparkassenverbandes Saar mit einer umfangreichen Tagesordnung. Am Nachmittag standen dann interne Termine und Büroarbeit auf dem Programm.

Wenn dieser Blog erscheint bin ich hoffentlich mit einer Radgruppe auf dem Weg im Landkreis Neunkirchen, wo wir eine kleine Runde im Zeichen des Stadtradelns drehen. Hiermit möchte ich zum Abschluss dieser Aktion ein öffentliches Zeichen setzen. Zwar hätte ich mir persönlich mehr geradelte Kilometer gewünscht, aber auch ich habe mich in diesem Jahr erneut gerne beim Stadtradeln engagiert.

 

Am Pfingstsonntag findet in der Kreisstadt Neunkirchen die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl statt. Alle Wahlberechtigten aus Neunkirchen möchte ich an dieser Stelle ermuntern von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und ihre Stimme abzugeben.

Am Sonntagabend bin ich zu Gast bei der zentralen Aktion der Nacht der Kirchen. Bei dieser Open-Air-Veranstaltung auf dem Saarbrücker Ludwigsplatz wird in diesem Jahr um 18:00 Uhr die Nacht der Kirchen eröffnet. Die Eröffnung steht unter dem Motto „Wovon wir träumen“. Menschen aus drei Generationen kommen miteinander ins Gespräch um über ihre Träume, ihre Visionen und wie sie sie verwirklichen können, aber auch über geplatzte Träume, zu reden. Hier bin ich als Gast eingeladen, um auch über meine Träume und Visionen zu sprechen. Im Anschluss an die Eröffnung geben die Mitwirkenden mit einem Segenswort das Pfingstlicht an Vertreterinnen und Vertreter von Pfarreien und Gemeinden weiter, die sich an der „Nacht der Kirchen“ beteiligen. 50 Gotteshäuser werden ihre Türen öffnen und ein vielfältiges Programm anbieten. Kirchen werden zu Kinosälen, Konzerthallen, Meditationsräumen und Kleinkunstbühnen. Ich finde dies eine tolle Aktion, denn sie zeigen, dass unsere Kirchen mit der Zeit gehen, um mehr Menschen für sich zu begeistern. Halt und Orientierung ist in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels wichtig, hier haben die Kirchen für mich eine wichtige Aufgabe.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Pfingstwochenende

Ihr Sören Meng


29.05.2019: Arbeitswoche im Nachgang der Wahlen

Landrat Sören Meng und die Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleber unterzeichnen die Rahmenbedingungen für das Kontakthalteprogramm der Kreisverwaltung
Präsentation der traditionsreichen Wurst und Brot aus dem Landkreis Neunkirchen

Am vergangenen Sonntag fanden bekanntlich die Europawahlen und Kommunalwahlen im Landkreis Neunkirchen statt. Ich war hier als Kreiswahlleiter eingebunden, um das Europa-Wahlergebnis und das Kreistags-Wahlergebnis festzustellen. Aufgrund der Vielzahl der Wahlen dauerte es recht lange, bis am späten Sonntagabend das jeweilige Ergebnis feststand. Neben den Wahlen der Räte fanden auch zahlreiche Urwahlen im Landkreis Neunkirchen statt. Diese fielen sehr unterschiedlich oder vielleicht sogar unerwartet aus. Auch der Kreistag des Landkreises Neunkirchen wird sich neu aufstellen müssen. Zwei neue Parteien – Die Grünen und die FDP - sind wieder im Kreistag vertreten. Was mich gefreut hat, war die gute Wahlbeteiligung, denn sie ist ein Zeichen für unsere Demokratie und zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger aktiv ihre Stadt bzw. ihre Gemeinde im Landkreis mitgestalten wollen. Ich gratuliere an dieser Stelle allen Räten, Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern und wünsche Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft und Erfolg. Danke auch für das Engagement für unsere Region. Das Ergebnis vom Kreistag sollte sich in Mehrheiten ausdrücken; hier müssen die Parteien in nächster Zeit verhandeln, welche Konstellation letztendlich für Stabilität in den nächsten fünf Jahren steht. Als Landrat möchte ich an der Spitze unseres Kreises gemeinsam mit dem Kreistag Politik gestalten. Die Erfüllung unserer gesetzlichen Aufgaben, die existenziell wichtig für viele Menschen im Kreis ist, steht dabei an oberster Stelle.

 

Der Montag begann mit dem verwaltungsinternen  Jour fixe, in dem wir zahlreiche Termine und Themen unserer Kreisverwaltung besprachen. Danach stellte die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises unser Kontakthalteprogramm, das in Kooperation mit unserem Personalamt und dem Personalrat entstanden ist, vor. Hier geht es darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus unterschiedlichen Gründen eine Zeit lang nicht in der Kreisverwaltung tätig sein können, mit Informationen zu versorgen und den „Kontakt“ zu halten. Um den Arbeitsschutz ging es am Montagnachmittag. Der Landkreis als Arbeitgeber ist im Bereich Arbeitsschutz gut aufgestellt, er leistet Informationsarbeit und führt entsprechende Maßnahmen durch.

 

Am Dienstagmorgen tagte der Aufsichtsrat der RDS. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die Begrifflichkeit Rettungs-Dienstlogistik und Service GmbH. Diese GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar (ZRF), der fünf Beauftragten des saarländischen Rettungsdienstes (DRK, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter Samariter Bund, Landeshaupt-stadt Saarbrücken und der Kreisstadt Neunkirchen) und hat ihren Sitz im Saarpfalz-Kreis in Bexbach. Diese RDS GmbH, in der auch der Landkreis Mitglied ist, ist in verschiedenen Geschäftsfeldern tätig. Beispielsweise bei der zentralen Abwicklung der Leistungsabrechnung, der Beschaffung, Vorhaltung, Bewirtschaftung von Ersatzfahrzeugen, Beschaffung und Bereitstellung von Funk- und Alarmier-Technikausstattung usw. Danach bereitete ich mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgungsgesellschaft WVO GmbH Stefan Kunz die anstehenden Gremiensitzungen vor. Im Anschluss tagte die Gremiensitzung der Stiftung für Bürger. Diese Bürgerstiftung entstand im Rahmen unseres Projektes Land(auf)Schwung und die Arbeit dieser Stiftung trägt seit langem Früchte. So konnten wir viele gemeinnützige Vereine im Landkreis Neunkirchen fördern und über die Mikroprojekt-Förderung gezielt Maßnahmen von Vereinen unterstützen - zum Beispiel im Bereich Schule Klimaschutzkonferenzen - und auch für die Zukunft sind weitere Maßnahmen geplant. Um jedoch hier tätig werden zu können benötigen wir immer wieder neue Mittel. Deshalb stellen wir im Moment Überlegungen an, wie künftige Mittel eingeworben werden können. Schon jetzt kann man beispielsweise per SMS fünf Euro für unsere Bürgerstiftung spenden. Nähere Informationen rund um unsere Bürgerstiftung und interessante Aktionen finden Sie im Internet unter www.buergerstiftung-nk.de.

 

Heute Morgen war ich bei einer Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit im Landtag des Saarlandes zu Gast. Wieder angekommen in Ottweiler fanden die Vorstellungsgespräche zur Stellenbesetzung der künftigen Leiterin bzw. dem künftigen Leiter unserer Kreisvolkshochschule statt. Bei diesen Vorstellungsgesprächen sind neben den Mitgliedern der Verwaltung auch Vertreter/innen der Kreistagsfraktionen anwesend. In diesem Moment findet eine schöne Präsentation statt. Im Rahmen unserer Regionalmarke, die ebenfalls durch das Projekt Land(auf)Schwung ermöglicht wird, stellte die Metzgerei Maaß und die Bäckerei Schäfer regionale Produkte her. Unter der Bezeichnung „Grubestängche“ bietet die Metzgerei Maaß eine hausgemachte Rauchsalami aus hochwertigen Rohstoffen mit einer leichten Bärlauchnote an und diese passt hervorragend zum "Gruwebrot" der Bäckerei Schäfer. Wurst und Brot sind ab sofort in den jeweiligen Filialen erhältlich. Mehr zu unserer Regionalmarke gibt es hier.

 

Morgen, an Christi Himmelfahrt bin ich Schirmherr der Götz-Wanderung 2019. Diese findet rund um den Erlebnisort Reden statt. Ich bin sicher, dass hier wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begeistert mitwandern und danke ganz herzlich den Organisatoren.

Am Freitag werde ich nicht im Dienst sein. Am Samstag und Sonntag finden die beliebten Merchweiler Schlemmertage bereits zum 36. Mal statt. Hier werde ich zur Eröffnung vor Ort sein.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Feiertag, ein schönes Wochenende bei hoffentlich tollem, sommerlichem Wetter

Ihr Landrat Sören Meng


24.05.2019: Die Wahlen lassen grüßen

Besichtigung der neuen die Befehls- bzw. Einsatzleitstelle der Polizei in Neunkirchen
Im Gespräch mit Vertretern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB)
Verleihung des Fairtrade-Siegels in Eppelborn
Einweihung der neuen Räumlichleiten der Regionalen Entwicklungsagentur
Landrat Sören Meng km Gespräch mit Notar Dr. Haller
Gespräch mit Umweltminister Reinhold Jost und Christian Rau (Leiter Tourismus- und Kulturzentrale)

Auch diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Zunächst ging es am Montagmorgen mit internen Terminen los, ehe dann ein Abstimmungsgespräch rund um das Thema Regionalmarke mit dem Projektverantwortlichen Eike Zender und dem Kooperationspartner Willi Walter stattfand. Wie schon häufig an dieser Stelle ausgeführt, geht es im Moment darum, dieses Projekt Land(auf)Schwung mit seinen vielfältigen Einzelprojekten zu verstetigen. Dies ist eine schwierige Aufgabe, da das Ganze letztlich finanziert werden muss. Derzeit befinden wir uns noch in der Projektphase die gefördert wird und deshalb arbeiten wir alle mit Hochdruck daran, die jeweiligen Projekte mit viel Leben zu erfüllen. So verhält es sich mit der Regionalmarke. Nachdem die Webseite auf den Weg gebracht ist, geht es darum, Vertriebswege zu ergründen, um auch nach der Projektlaufzeit die zahlreichen Unternehmen, die sich der Regionalmarke Landkreis Neunkirchen angeschlossen haben, weiterhin zu vernetzen. Hier sind wir einen großen Schritt weitergekommen; diesen Schritt werde ich in einem der nächsten Blogs näher erläutern. Mit Herrn Zender und Herrn Walter stimmte ich die nächsten Schritte ab. So hat beispielsweise ein im Landkreis ansässiger Metzger ein für die Region typisches Produkt geschaffen, das wir in Kürze vorstellen werden. Ich merke immer mehr, dass sich die beteiligten Unternehmen stärker, als bisher mit unserer Region identifizieren und sich Gedanken machen, wie wir die Marke Landkreis Neunkirchen intensivieren können. Am Abend tagte der Vorstand der saarländischen Psychiatriestiftung in Merzig, dessen Mitglied ich bin. Hier geht es darum, aus Sicht des Landkreises mitzuarbeiten und auch die Interessen der erkrankten Menschen zu vertreten. Es muss uns gelingen, Themen der Psychiatrie stärker in die Öffentlichkeit zu rücken, um die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren. So sind bereits für das kommende Jahr hierzu zahlreiche Veranstaltungen geplant.

 

Am Dienstag tauschte ich mich mit Vertretern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) aus. Von dortiger Seite werden Überlegungen angestellt, in Ottweiler ein Seniorendorf zu realisieren. Vor wenigen Wochen war ich im Seniorendorf des ASB in Kirkel zu Gast und überzeugte mich vor Ort von dem richtungsweisenden Konzept. Hier können Menschen selbstbestimmt bis ins hohe Alter barrierefrei leben und sich – je nach Bedarf – bestimmte Dienstleistungen hinzubuchen. Auch ein ambulanter Pflegedienst und eine Tagesgruppe befinden sich im Gebäudekomplex. Ich bin sehr froh darüber, dass wir im Landkreis Neunkirchen über gute stationäre Einrichtungen verfügen, allerdings muss es uns gelingen - auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung - neue Wohnkonzepte, die auf die Bedürfnisse der Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind zugeschnitten sind, zu realisieren. Der möglicherweise damit freiwerdende bisher genutzte Wohnraum könnte dann an die jüngere Generation weitergegeben werden. Anschließend fanden in Saarbrücken die Sitzungen der Hauptversammlung und Aufsichtsrat der VSE AG statt. Am Nachmittag standen dann zahlreiche verwaltungsinterne Rücksprachen auf dem Programm.

 

Am Mittwoch war ich bei der Polizeiinspektion Neunkirchen zu Gast, wo im Beisein von Ministerpräsident Tobias Hans, der Bürgermeisterin und Bürgermeistern aus dem Landkreis vom Leiter der Polizeiinspektion Neunkirchen die neue Befehls- bzw. Einsatzleitstelle erläutert wurde. Ich habe schon häufig betont, wie wichtig es ist, dass unsere Hilfsdienste gut ausgestattet sind. Gleiches gilt natürlich für die Polizei. Gerade deshalb sind die neuen Räumlichkeiten und insbesondere die neueste technische Ausstattung wichtig für die Aufgabenerfüllung unserer Polizei vor Ort. Am Nachmittag tauschte ich mich mit der Schulleiterin des Gymnasiums am Krebsberg zu verschiedenen Themen aus. Mit ist der persönliche Kontakt zu den Schulen im Landkreis sehr wichtig. Am Abend war ich dann auf einer sehr schönen Veranstaltung zu Gast, denn unserer Gemeinde Eppelborn wurde das Fairtrade-Siegel überreicht. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um mich bei allen Verantwortlichen – insbesondere bei der Bürgermeisterin – um mich für das große Engagement zu bedanken. Ein Fair-Trade-Siegel zu erhalten ist kein leichtes Unterfangen. Hierfür müssen Bedingungen erfüllt werden und diese können nur er-füllt werden, wenn es eine engagierte Steuerungsgruppe gibt, die sich wiederum als aktiver Netzwerker betätigt.  So freut es mich sehr, dass gestern auch einige Unter-nehmen aus Eppelborn vor Ort waren, die diese wertvolle Kampagne unterstützen. Der Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz verlieh diese Auszeichnung. Die Idee des fairen Handels setzt schon seit Jahren enorme Kräfte frei und verbindet die Gesellschaft untereinander. Wie schon erwähnt, ist der Weg hierzu nicht leicht. Wussten Sie beispielsweise, dass nur etwa 3 % der Kaffeebohnen die in Deutschland konsumiert werden, fair gehandelt sind? Hier können wir alle einen Beitrag leisten. Die Veranstaltung war zugleich ein Ansporn für den Landkreis Neunkirchen, auch möglicherweise noch in diesem Jahr als Fair-Trade-Kreis ausgezeichnet zu werden. Einige Voraussetzungen haben wir bereits erfüllt, bei anderen müssen wir noch nachbessern. Herzlichen Glückwunsch an die Gemeinde Eppelborn zu dieser Auszeichnung und vor allen Dingen zur Übernahme der Verpflichtung, sich diesem Thema weiterhin verstärkt zu widmen.

 

Gestern Morgen tagte im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland. In der öffentlichen Sitzung berichtete der Geschäftsführer Joachim Jesel über die Ent-wicklung der Regio-Buslinien, über Vergabeverfahren und über Vertragsverlängerungen; auch die Umsetzung einer möglichen Tarifreform war Thema dieser Sitzung. Experten haben im Auftrag des Landes umfangreiche Analysen des Nahverkehrsmarktes und der Tarifstruktur im saarländischen ÖPNV vorgenommen und in einem offenen Beteiligungsprozess ein breites Spektrum an Handlungsansätzen für eine Initiative im Bus- und Bahnverkehr im Land aufgezeigt. Hier hat sich der ZPS auch in einem Workshop intensiv damit beschäftigt. Mit möglicherweise günstigen Flatrate-Tickets, besonderen Konditionen für Senioren und Gelegenheitsnutzern, aber auch touristische Angebote könnte es gelingen, den ÖPNV im Saarland attraktiver zu machen. Im nächsten Schritt geht es darum zu überlegen, wie sich eine solche Reform umsetzen ließe, denn diese Reform kostet Geld und sicherlich müssen hier auch die Aufgabenträger, aber auch das Land, einen großen Anteil übernehmen. Dies ist in Zeiten knapper öffentlicher Kassen keine leichte Aufgabe. Aber auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung ist ein attraktiver ÖPNV wichtiger denn je und zählt für mich zur Daseinsvorsorge. Am Nachmittag besuchte ich das neu eröffnete Ladenlokal in der Lindenallee in Neunkirchen, unweit unseres Kreisgesundheitsamtes. Bisher waren die Räumlichkeiten des Projektes Land(auf(Schwung im Rathaus der Kreisstadt Neunkirchen untergebracht. Wir wollen versuchen - auch nach Ende der Projektlaufzeit – mit diesem Thema präsent zu sein. Entsprechende Anträge wurden bereits auf Bundesebene gestellt. Zurzeit können Bürgerinnen und Bürger sich über das wichtige Landkreisprojekt Land(auf)Schwung, das Dank des Bundes finanziert wird, umfangreich informierten. Dieses Ladenlokal in der Lindenallee 9 in Neunkirchen ist täglich geöffnet.

 

Heute Morgen stellte sich der neue Ottweiler Notar Dr. Hallenbach bei mir vor. Er hat das Ottweiler Notariat von Frau Dr. Krewer übernommen, die jetzt in Blieskastel tätig ist. Anschließend ging es nach Saarbrücken, wo ein Gespräch im Ministerium für Umwelt mit Herrn Minister Reinhold Jost rund um das Thema Sommeralm, gemeinsam mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau stattfand. Danach standen noch verwaltungsinterne Termine auf dem Programm.

 

Am Sonntag finden zahlreiche Wahlen statt. Auf kommunaler Ebene werden Ober-/Bürgermeister, Ortsräte, Gemeinderäte und natürlich der Kreistag gewählt. Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, denn diese Kommunalwahlen sind Wahlen, in denen Sie vor Ort Ihr Lebensumfeld aktiv mitbestimmen können. Darüber hinaus finden die Europawahlen statt. Nicht erst seit dem Brexit wissen wir, wie wichtig ein funktionierendes Europa ist. Europa steht für mich für Frieden und nur ein starkes Europa kann diesen Frieden auch in Zukunft garantieren. Deshalb, gehen Sie zur Wahl und geben Sie auch Europa Ihre Stimme!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


17.05.2019: Arbeitswoche im Zeichen der Sparkasse

Deutscher diesjährige Sparkassentag fand in Hamburg statt - Landrat Meng nahm als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen gemeinsam mit dem Vorstand teil
Gruppenbild nach Übergabe der "Naturpark-Entdecker-Westen" in der KiTa Dirmingen
Baumpflanzaktion mit der Deutschen Post und DHL im Freizeitzentrum Finkenrech

Meine Arbeitswoche begann am Montag mit internen Terminen wie dem Jour fixe mit unserer Tourismus- und Kulturzentrale sowie mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. Anschließend tagte der ÖPNV-Ausschuss im Historischen Sitzungssaal. Diese Sitzung tagte nicht öffentlich. Schwerpunkt der Tätigkeit im ÖPNV-Ausschuss ist die Optimierung des Angebotes im Landkreis Neunkirchen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs. Zuständige Fachabteilung für den Bereich des ÖPNV ist die Kämmerei/ Beteiligungen/ÖPNV und Vergaben, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Ausschuss-Sitzung vorbereiteten. Auch der Geschäftsführer der Neunkircher Verkehrs GmbH Pascal Koch war bei der Sitzung anwesend.

Am Dienstagmorgen ging es in aller Frühe mit dem Flugzeug nach Hamburg, wo bis Donnerstag der Deutsche Sparkassentag 2019 stattfand. Bevor es offiziell losging, nutzte ich die Zeit, um mich mit dem Vorstand der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß und Jörg Welter intensiv auszutauschen und eine innovative Sparkasse in Hamburg zu besuchen. Wir besuchten die Hamburger Sparkasse AG die kurz Haspa genannt wird. Mit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Haspa eine der größten Arbeitgeberinnen und Ausbilder in Hamburg. Aufgrund ihrer Größe ist sie in der Lage, auch neue Geschäftsfelder zu entwickeln und auszuprobieren. So wurde uns ein neues Filialkonzept der Hamburger Sparkasse vorgestellt. So wurde beispielsweise das neue Filialdesign präsentiert. Ziel des neuen Konzeptes ist es, sich regional als Nachbar im Alltag der Kunden zu verankern. Neben einem großzügigen, offenen Raumkonzept, einem zentralen Empfangstresen gehören unterschiedlich gestaltete Besprechungsräume sowie ein zentraler Treffpunkt mit großem Tisch zum neuen Konzept. In diesem zentralen Treffpunkt sind Unternehmen, Vereine und Institutionen aus der jeweiligen Nachbarschaft (Kunden aber auch Nichtkunden) willkommen. Auch können sie kostenlos ihre Firma bzw. ihre Aktivitäten darstellen. Ipads, kostenloses WLAN sowie eine Kaffeebar stehen für Vernetzung und Austausch. Durch die Weiterentwicklung ihrer Filialen möchte die Haspa zur Vernetzung beitragen, neue Kunden gewinnen und so zu einem Marktplatz „Mitten im Leben“ werden. Auch die Sparkasse Neunkirchen stellt fest, dass viele Dienstleistungen der Sparkasse mittlerweile online erfolgen. Deshalb ist es sinnvoll, sich über die Geschäftsstellen der Zukunft Gedanken zu machen.

Hier erhielten wir einige interessante Impulse. Das Motto des Sparkassentages 2019 lautete „Gemeinsam Allem gewachsen“, denn die Sparkassen-Finanzgruppe steht dafür, allen Menschen wirtschaftliche Teilhabe und finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen. Der Ort des diesjährigen Sparkassentages wurde bewusst gewählt, denn 1778 gründeten die Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg eine der ersten Sparkassen; in einer Zeit großer sozialer und technologischer Umbrüche. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Helmut Schleweis bringt die Herausforderungen der Zukunft für die Sparkassen auf den Punkt „Unser Geschäftsmodell basiert auf der Nähe zum Alltag der Kunden, aber auch auf deren Fähigkeit, selbstbestimmt zu entscheiden. In einer von Datenströmen geprägten Welt ist diese Selbstbestimmtheit aber nicht mehr automatisch gegeben. Genau wie unsere kommunalen Träger stehen wir vor erheblichen Investitionsaufgaben und genau wie unsere privaten Kunden müssen wir mit einer Vielzahl von Veränderungen umgehen. Wichtig und auch im Wettbewerb relevant ist aber, dass dabei unser Wesenskern erhalten und für Kunden erkennbar bleibt.“ Neben vielen aufschlussreichen Fachvorträgen war auch das Statement unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel interessant. Die Kanzlerin betonte die wichtige Rolle der Sparkassen. Sie wolle noch einmal ein deutliches Bekenntnis zum Drei-Säulen-Modell abgeben, sagte sie. Hiermit gemeint, sind die drei Säulen der Kreditwirtschaft, die privaten Banken, die genossenschaftlichen Banken und eben die Sparkassen. Die Sparkassen, führte Angela Merkel aus, seien eine wichtige Stütze des deutschen Finanzmarktes, auch dort, wo die Bevölkerungsdichte geringer ist. Auch wenn die Sparkassen 2018 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet hätten, formulierte sie ihre Bitte: „Bleiben sie der Fläche gewogen. Die Sparkasse muss so etwas wie die gute Seele einer Region und eines Ortes bleiben; andererseits dürften sie sich neuen Entwicklungen nicht verschließen.“

Am Donnerstagmorgen ging es für mich dann wieder zurück in den Landkreis Neunkirchen, wo die Sitzungsvorbereitung zur Kreistagssitzung anstand. Doch zuvor ging es ins Rathaus Spiesen-Elversberg, wo die Abschlussveranstaltung „Breitband für alle im Landkreis Neunkirchen“ begann. Im September 2017 fand in Wiebelskirchen der Startschuss für den flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis Neunkirchen statt. Jetzt rund 1 ½ Jahre später konnte das Telekommunikationsunternehmen Inexio mit der Staatskanzlei des Saarlandes, dem eGo-Saar und Vertretern der kommunalen Ebenen den erfolgreichen Abschluss des Projektes verkünden und feiern. Rund 13.000 Haushalte und Unternehmen profitieren vom Glasfaserausbau von Inexio und surfen jetzt mit mindestens 50 Megabits die Stunde und mehr im Internet. Dies ist ein wichtiger Baustein für die Attraktivität unseres Kreises zum Wohnen und Arbeiten. Mein Dank geht an die Staatskanzlei, an eGo-Saar und Inexio. Wir alle wissen, dass schnelles Internet im Rahmen der Digitalisierung Grundvoraussetzung ist. Als nächster Schritt ist es wichtig, dass – neben der Anbindung unserer Schulen an Glasfaser auch der Ausbau von 5 G-Netzen im Mobilfunkbereich forciert wird.

Im öffentlichen Teil des Kreistages ging es um die Gewährung eines Zuschusses zu Lohnkosten zu 40 Arbeitsverhältnissen bei der Neuen Arbeit Saar bzw. Arbeitslosen-selbsthilfe in Neunkirchen. Danach ging es um den Abschluss eines Rahmenleistungsvertrages zur Durchführung und Finanzierung der Kinderbetreuung am Tag. Dies ist eine Maßnahme unserer Jugendhilfe. Diese Rahmenvereinbarungen regeln die Zusammenarbeit mit den in der Jugendhilfe tätigen Trägern. Auch ein neues Verkehrskonzept für Spiesen-Elversberg wurde vorgestellt. Durch die Neukonzeptionierung des innerörtlichen Verkehrsflusses und Vergabe der Linie 310 in der Gemeinde Spiesen-Elversberg wurde eine Optimierung erreicht. So wurde beispielsweise auch die CFK-Einrichtung an den ÖPNV angeschlossen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV in der Gemeinde. Um die Anerkennung von Zeitfahrkarten im Nachttaxi Neunkirchen ging es in einem weiteren Punkt. 2012 wurden landesweit Nachtbuslinien eingeführt. Im Landkreis Neunkirchen gibt es ein sogenanntes Nachttaxi, das die jungen Kunden bis vor die Haustür fährt. Bislang waren hier 3 Euro pro Person je Reiseweg als Beitrag zu entrichten. Als Pilotprojekt wurde vereinbart, dass junge Menschen die bereits im Besitz von Zeitfahrkarten sind, diesen Service kostenfrei nutzen können. Hiermit soll erreicht werden, dass der ÖPNV noch stärker genutzt wird. Wie diese Maßnahme angenommen wird, werden wir nach der Pilotphase von einem Jahr sehen. Neben zahlreichen Vergaben im Baubereich, wurde eine Resolution „Erlebnisort Reden“ von den Kreistagsfraktionen SPD, CDU und DIE LINKE diskutiert. Ich hatte mich bezüglich des Erlebnisortes Reden in der vergangenen Woche öffentlich geäußert und ein Standortkonzept angemahnt. Hier möchte ich aus der Resolution zitieren: „In den letzten 10 Jahren hat der einstige Bergbaustandort Reden im Landkreis Neunkirchen eine beachtliche Entwicklung erfahren. Zahlreiche Ansiedlungen wie GONDWANA, die proWIN-Akademie und schließlich die 2017 eröffnete Bergmannsalm trugen ebenso wie der beeindruckende Wassergarten und außergewöhnliche Events wie die vom Landkreis Neunkirchen veranstaltete SR3-SommerAlm, die Phantasiemesse FARK oder die Open-Air-Konzerte auf der Bergehalde dazu bei, dass mittlerweile zwischen 250.000 und 300.000 Gäste pro Jahr den Erlebnisort Reden besuchen. Nach Ansicht des Kreistages ist der Standort Reden bestens geeignet, die Bergbauvergangenheit der Region darüber hinaus anschaulich zu dokumentieren. Gleichzeitig verfügt er über das Potential, sich zu einem der bedeutendsten touristischen Attraktionen des Saarlandes weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt deshalb engagiert sich der Landkreis Neunkirchen durch seine Tourismus- und Kulturzentrale stark in den Bereichen des Veranstaltungsmanagements und der touristischen Vermarktung des Erlebnisortes. Allerdings ist derzeit ein Stillstand zu beobachten; ein Transportmittel zur Alm vor 2 Jahren medienwirksam angekündigt lässt auf sich warten. Ebenso fehlt ein Standortmanagement als kompetenter Ansprechpartner für alle Akteure. Daher appelliert der Kreistag an alle Verantwortlichen der saarländischen Landesregierung, sich zum Standort Reden zu positionieren, welche Maßnahmen zur weiteren Attraktivität des Standortes geplant sind, wer das Transportmittel zur Alm realisiert und wann das neue Standortmanagement und alle Akteure miteinander vernetzt werden, um sinnvolle Weichen für die Zukunft zu stellen und wie sieht die An-bindung mit der Anlage Itzenplitz aus? Der Landkreis selbst ist hier bereit, sich in all diese Überlegungen mit einzubringen und die Entwicklungen am Standort selbst aktiv zu begleiten.

Am heutigen Morgen tauschte ich mich mit der Kreisbehindertenbeauftragten zum Thema leichte Sprache aus. Anschließend ging es nach Eppelborn, wo die Übergabe Naturpark-Entdecker-Westen an die KiTa Dirmingen durch Minister Reinhold Jost stattfand. Die Naturpark-KiTa steht für Nachhaltigkeit und soll Kinder frühestmöglich für ihr Umfeld und ein nachhaltiges Handeln begeistern. Danach fand im Freizeit-zentrum Finkenrech eine Baumpflanzaktion statt. Hier haben die Deutsche Post und DHL uns einen Baum gespendet. Am Nachmittag fand in der Dependance unserer Gemeinschaftsschule Neunkirchen das Fest der Kindertagespflege statt. Hier lädt unser Jugendamt in jedem Jahr Tagespflegeeltern und ihre Kinder zu einem geselligen Nachmittag ein. Dies soll auch ein Dankeschön sein für die hervorragende Arbeit und gleichzeitig dazu motivieren, sich auch weiterhin hier zu engagieren.

Apropos engagieren: Am Samstag heißt es wieder Stadtradeln. Auch ich werde bei dieser Aktion wieder kräftig in die Pedale treten. Vom 18.05. bis 07.06.2019 läuft diese schöne Kampagne. Der Landkreis ist bereits zum vierten Mal mit von der Partie. In diesem Zeitraum sind insbesondere Vereine aber auch die politischen Vertreter herzlich eingeladen beim Stadtradeln mitzumachen, um möglichst viele Radkilometer zu sammeln. Auch dank neuer Technik ist das Null-Immissions-fahrzeug Fahrrad attraktiver denn je. Ich bin gespannt, wie viele Kilometer wir in diesem Jahr „erradeln“.

Am Sonntag heißt es dann wieder „Wandern mit dem Landrat.“ Hier lade ich zu einer Wanderung im Zeichen des Bergbaues ein. Los geht es um 10 Uhr mit der offiziellen Begrüßung auf dem Wiebelskircher Wibiloplatz. Der überarbeitete, beliebte Hartfüßlerweg wird bei dieser Wanderung offizielle eingeweiht. Auch deshalb haben wir für bergmännische Musik gesorgt. Später darf natürlich ein bergmännisches Frühstück nicht fehlen. Ich freue mich, viele Bürgerinnen und Bürger bei dieser Wanderung zu begrüßen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng

 

 


10.05.2019: Arbeitswoche im Zeichen der Verfassung

Das neue Informationsschild an der Windkraftanlage in Schiffweiler
Die Einbürgerungsfeierlichkeiten standen im Rahmen des 70. Geburtstages des Grundgesetzes
Spatenstich zum Erweiterungsbau von Tagespflegeplätzen in Eppelborn
Im Wildnis-Camp der der Max-von-der-Grün-Schule

Diese Woche war wie gewohnt bunt und abwechslungsreich. Los ging es am Montag mit vielen verwaltungsinternen Rücksprachen und Terminen, ehe es dann zum neuen Premiumweg Pingenpfad ging, an dem wir gemeinsam mit der RAG ein neues Informationsschild präsentierten. Mit freundlicher Unterstützung der RAG-Montanwind wurde die neue Tafel unmittelbar an der neuen Windkraftanlage aufgebaut, an dem der Wanderweg vorbeiführt. Die Tafel veranschaulicht die Energiegewinnung im Wandel der Zeit von der Kohlekraft damals bis zur erneuerbaren Windenergie heute. Die Tafel zeigt eindrucksvoll wie früher Energie vor rund 100 Jahren durch den Kohlebergbau gewonnen wurde und wie viele Bergmänner für diesen Ertrag arbeiten mussten. Auf der anderen Seite stehen die Ertragsdaten der heutigen Windkraftanlage. So hat man einen interessanten Vergleich, der das Bergbauthema des Weges bereichert. Danach ging es zum Schiffweiler Rathaus, wo eine Besprechung mit dem Bildungsministerium und den Verantwortlichen der RAG stattfand. Hier ging es um eine mögliche Nutzung alter Bergbau-Immobilien zur Errichtung einer neuen Kindertageseinrichtung. Hier ist das Gelände rund um die ehemalige Grubenanlage Itzenplitz im Gespräch. Ich würde mich sehr freuen, wenn es uns mit einem solchen Vorhaben gelänge, die Vergangenheit mit der Zukunft zu verknüpfen. Allerdings liegt hier ein längerer Planungsweg noch vor uns, da es viele Rahmenbedingungen zu beachten gilt. Auch wären für dieses Vorhaben weitere Finanzmittel des Landes und der ggf. der RAG erforderlich.Am Dienstagmorgen war ich in Saarbrücken zu Gast, wo ich mich mit dem Geschäftsführer unseres Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland intensiv austauschte. Gemeinsam bereiteten wir die anstehende Sitzung der ZPS-Verbandsversammlung vor. Wie Sie wissen, ist zurzeit im Bereich des ÖPNV viel Bewegung. Es gilt zu eruieren, wie wir gemeinsam den öffentlichen Personennahverkehr für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver gestalten können. Es gibt bereits konkrete Ideen, allerdings muss natürlich auch hier die Finanzierung geklärt werden, denn es gehört auch zu den Aufgaben des Landkreises, einen attraktiven ÖPNV vorzuhalten. Gerade im Hinblick darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger immer älter werden, ist das Mobilitätsbedürfnis wichtiger denn je. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es uns in den nächsten Jahren gelingen wird, den ÖPNV für seine Nutzerinnen und Nutzer deutlich attraktiver zu machen. Am Nachmittag war ich gemeinsam mit der Sozialministerin Monika Bachmann bei der Einweihung des Neubaus des Saarländischen Schwesternverbandes im sogenannten Eichenwäldchen. Seit über sechs Jahrzehnten hat der Saarländische Schwesternverband schon eine Bleibe in Ottweiler und hat seit dieser Zeit seine Einrichtung immer moderner gestaltet. Auch gibt es im Landkreis die zentrale Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen und besonderem Betreuungsbedarf. Ich nutzte die Gelegenheit, mich beim Schwesternverband für die gute Arbeit zu bedanken. Der Landkreis kooperiert auch eng im Bereich der Akademie des Saarländischen Schwesternverbandes, die in Räumlichkeiten des Landkreises untergebracht ist. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich hier Tag für Tag engagieren, denn es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die gleichermaßen Kopf, Körper und Herz fordert. Denn für viele Menschen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiger, ein wesentliche/r Begleiterin bzw. Begleiter. Daher sind sie für unsere Gesellschaft unentbehrlich. Anschließend ging es nach Neunkirchen, wo der Kreisjugendhilfeausschuss tagte. Neben der Beratung über die Änderungen der Richtlinien zur Jugendarbeit, stellten sich auch alle Jugendeinrichtungen die sog. Jugendtreffs in der Sitzung vor. Hier verfügen wir über Einrichtungen konfessioneller und freier Träger. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden finanziert der Landkreis diese für die jungen Menschen wichtigen Einrichtungen. Es war für mich sehr interessant zu erfahren, wie unterschiedlich und zielgruppenorientiert die hiesigen Jugendtreffs organisiert sind. Ich danke an dieser Stelle allen für ihre wichtige Arbeit.

 

Am Mittwoch tauschte ich mich intensiv mit dem Leiter unserer Abteilung Bautechnik Thorsten Mischo aus. Derzeit sind an fast allen Schulstandorten größere Baumaßnahmen im Gange. Gerade in Neunkirchen wird mit Hochdruck gearbeitet. Dabei brachte mich mein Mitarbeiter Thorsten Mischo auf den neuesten Stand; gemeinsam stimmten wir uns auch über künftige Baumaßnahmen ab. Hier ist angedacht auch Architektenwettbewerbe durchzuführen, um gerade bei Neubaumaßnahmen eine optimale Gestaltung unter modernsten Gesichtspunkten zu realisieren. Das Ganze ist natürlich mit viel Arbeit verbunden, allerdings ist dies eine Arbeit, die sich lohnt. Um innovative Bildungsarbeit ging es im Anschluss, als ich mich gemeinsam mit Umweltminister Reinhold Jost an der Max-von-der-Grün-Schule in Wemmetsweiler im sogenannten Wildnis-Camp traf. Hier hat diese engagierte Ganztags-Gemeinschaftsschule ein wirklich tolles Projekt umgesetzt, das hervorragend ankommt. Junge Menschen bewirtschaften ein Grundstück am Wald gelegen und erfahren dabei viel über die Natur und natürlich über Nachhaltigkeit. Auch unsere Klimaschutzbeauftragte Lilli Metzker war mit vor Ort, denn es ist uns wichtig, gerade auch die Schulen beim Thema Nachhaltigkeit zu begleiten und unsere Unterstützung anzubieten. Die Stiftung proWIN-NATURE übergab der Schule einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro, die dem Projekt Wildnis-Camp zugutekommt.  Auch das Umweltministerium fördert diese vorbildliche Maßnahme. An dieser Stelle auch der ganzen Schulgemeinschaft vielen Dank für das große Engagement. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. 


Gestern Morgen musste leider aufgrund des schlechten Wetters der Aktionstag für Menschen mit Behinderungen in Neunkirchen abgesagt werden. Um 11 Uhr fand hier unsere Einbürgerungsfeierlichkeit im Historischen Sitzungssaal statt. Diese wird mehrmals im Jahr durchgeführt. In einem feierlichen Rahmen übergebe ich dann den neuen Staatsbürgern ihre Einbürgerungsurkunde. Gestern allerdings war die Feierlichkeit etwas ganz Besonderes, denn am Europatag nahm ich den Geburtstag des Grundgesetzes zum Anlass, etwas stärker auf die Verfassung unseres Landes einzugehen. Ich freute mich sehr, dass ich neben zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung auch die Bürgermeisterin aus Eppelborn Birgit Müller-Closset und den Bürgermeister aus Spiesen-Elversberg Reiner Pirrung begrüßen konnte. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Schülern des Krebsberg-Gymnasiums, die sowohl die Europa-Hymne als auch unsere Nationalhymne interpretierten. Doch zurück zu unserer Verfassung. Das Grundgesetz, das ich bei jeder Einbürgerungsfeierlichkeit in Buchform verschenke, ist für mich ein Gesetz, das für den Frieden steht. Auch die Worte: „Niemals wieder“ sind das zentrale Versprechen dieses Grundgesetzes! Nie wieder sollte es möglich sein, in Deutschland die Demokratie abzuschaffen und ein totalitäres Regime aufzubauen. Nie wieder sollen Menschen vom Staat verfolgt, diskriminiert und ermordet werden. Auch deshalb sind die einzelnen Artikel unseres Grundgesetzes so einprägsam und selbsterklärend geschrieben. Die Mütter und Väter des Grundgesetzes standen noch unter dem Einfluss der verheerenden Folgen des NS-Regimes und des 2. Weltkrieges und formulierten dieses Gesetz in der Hoffnung, dass sich eine solche Katastrophe nie wieder wiederholen wird. Daher ist es mir besonders wichtig, auf den 70. Geburtstag unseres Grundgesetzes hinzuweisen. Danach ging es nach Saarbrücken, wo in nichtöffentlicher Sitzung der Sparkassen-beirat der SaarLB tagte. Hier wieder in Ottweiler angekommen leitete ich die Sitzung unseres Kreisausschusses, der auch Inhalte der Kreistagssitzung in der kommenden Woche vorbehandelte. Im öffentlichen Teil wurden wichtige Entscheidungen aus dem sozialen Bereich getroffen. So gewähren wir einen Zuschuss für die Durchführung von Maßnahmen für Langzeitarbeitslose bei der Neuen Arbeit Saar, der Arbeitslosenselbsthilfe. Hierdurch werden beispielsweise die Projekte Nähstübchen und Hüttenberger Mittagstisch unterstützt. Auch Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose im Familien- und Nachbarschaftszentrum Neunkirchen, das zugleich auch Mehrgenerationenhaus ist, wurden im Bereich Küche und Hauswirtschaft sowie Seniorenbetreuung bewilligt. Ebenfalls bewilligt wurde ein Zuschuss für den Betrieb des wichtigen Sozialkaufhauses in der Kreisstadt Neunkirchen. Dieses hatte ich noch als Sozialdezernent in der Kreisstadt damals mit initiiert. Es ist mittlerweile zu einer unverzichtbaren Einrichtung in Neunkirchen geworden und steht für mich zugleich für Nachhaltigkeit. Denn durch den Betrieb des Sozialkaufhauses wird gewährleistet, dass Gebrauchtwaren eine weitere sinnvolle Verwendung finden. Auch die Jugendbeschäftigungsmaßnahme Neustart - des Diakonischen Werkes wird unterstützt. Danach standen viele Baumaßnahmen in unseren Kreisschulen auf der Agenda des Kreisausschusses.


Heute Morgen war ich in Eppelborn zu Gast, wo ein privater Träger eine Tagespflegeeinrichtung am ehemaligen alten Kino durchführen wird. Ich freue mich sehr, dass jetzt in Kürze weitere Tagespflegeplätze angeboten werden können, denn es hat sich gezeigt, dass der Bedarf hierfür sehr groß ist. Auch werden 12 neue Appartements für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen gebaut.  Danke dem Träger GFA mhh und dem paritätischen Wohlfahrtsverband für das Engagement. Bereits jetzt ist jeder vierte Bürger im Landkreis über 65 Jahre; da ist es wichtig auch gute Einrichtungen und Angebote vorzuhalten. Eben tagte der außerordentliche Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen, den ich als Verwaltungsratsvorsitzender leitete. 

Wenn dieser Blog erscheint bin ich beim 100-jährigen Jubiläum der SPD-Ortsvereine Ottweiler und Steinbach im Schlosstheater zu Gast. Morgen habe ich die Schirmherrschaft über ein Jugendturnier in Ottweiler übernommen. Dieses Turnier wird durchgeführt, um das wichtige Projekt „Wünsche-Wagen“ des ASB zu unterstützen. Am Nachmittag bin ich dann wieder in Ottweiler, um das neue Drehleiterfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ottweiler einzuweihen. Unsere Drehleiterfahrzeuge im Landkreis sind von großer Bedeutung. Hier unterstützen sich die Wehren untereinander, um in Gefahrensituationen schnell und effizient handeln zu können. So war die alte Ottweiler Drehleiter im vergangenen Jahr in einem großen Einsatz in meinem Heimatort Wiebelskirchen im Einsatz. Dank dieser Drehleiter konnten Menschenleben gerettet werden. 50 Prozent der Investitionskosten konnten über die Feuerschutzsteuer geleistet werden, der restliche Teil muss von der Stadt Ottweiler erbracht werden. 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng 


03.05.2019: Der Mai ist gekommen…

Die Seniorenlotsen und die Mitarbeiter der Leitstelle "Älter werden" zu Besuch bei Landrat Sören Meng - die Lotsen erhielten ihre Urkunden zur Projektverlängerung durch den Landkreis Neunkirchen
Bei der Veranstaltung "Cybersicherheit für kleine und mittlere Unternehmen" in der Stummschen Reithalle präsentierten sich fachkundige Firmen - auch Unternehmen aus dem Landkreis Neunkirchen
Organisisert wurde die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen mbH und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
25. Geburtstag des Jugendcafé in Neunkirchen
Sportliche Angebote beim Seniorenparcous in der Ohlenbachhalle

Der Titel dieses alten Volksliedes kam mir in den Sinn, als ich mit dem Schreiben dieses Blogs begann. Mit dem Monat Mai kommen auch die Kommunal-, Europa- und ebenso die Oberbürgermeisterwahlen bzw. Bürgermeisterwahl auf den Landkreis Neunkirchen zu. Die Parteien haben jetzt alle Hände voll zu tun, um auf die anstehenden Wahlen hinzuweisen. Als Kreiswahlleiter habe ich natürlich in erster Linie die Kreistagswahl im Blick. Aber auch ich hoffe auf eine möglichst hohe Wahlbeteiligung, denn unsere Demokratie ist ein hohes Gut. Eine gute Wahlbeteiligung wäre hier ein sichtbar positives Zeichen.

 

Los ging diese Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. Im Anschluss traf ich mich mit den drei Seniorenlotsen des Landkreises Neunkirchen. Dieses Projekt wurde vor wenigen Jahren durch ein Landesprogramm ermöglicht. Mittlerweile gibt es hier von Seiten des Landes keine finanzielle Unterstützung mehr, aber ich halte dieses Projekt für sehr sinnvoll. Daher wird das Projekt weiter durch unseren Kreis begleitet. Zurzeit engagieren sich zwei Damen und ein Herr in diesem Projekt und sind Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Sie kennen sich bestens in unserem Hilfesystem aus und sind gut mit unserer Leitstelle „Älter werden„ vernetzt, die u. a. dieses Projekt koordiniert. Wir erhoffen uns, dass sich weitere Bürger/innen bereiterklären, sich für eine solche Initiative zu engagieren. Am Nachmittag tagten dann die Schulleiterinnen und Schulleiter unserer 20 Kreisschulen gemeinsam mit unserer Verwaltung. Natürlich ging es hier auch um das wichtige Thema Digitalisierung. Noch im Juni sollen die Richtlinien veröffentlicht werden, wonach die Bundesgelder an unsere Schulen verteilt werden können. Im Bereich der Digitalisierung sind unsere Schulen gut unterwegs. Alle verfügen über entsprechende Medienkonzepte, die Grundlage für eine jeweilige Bezuschussung ist. Die Bundesgelder werden dringend gebraucht, denn im ersten Schritt gilt es Standards zu realisieren. Neben einer Basisausstattung ist der flächendeckende Ausbau von WLAN vorgesehen. Nach der Schulleiterbesprechung ging es für mich nach Neunkirchen, wo ich eine Veranstaltung über IT-Sicherheit und digitale Transformation – gemeinsam mit dem Staatssekretär Jürgen Barke – eröffnete. Hier ging es um Cybersicherheit für kleine und mittlere Unternehmen. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um auch über die Cybersicherheit im Unternehmen Landkreis Neunkirchen zu reden. Nicht erst in Zeiten der Globalisierung erfahren wir, wie wichtig es ist, sicher im Netz unterwegs zu sein. Die Privatanwender spüren es durch eigene Erfahrung, wie ihr zum Teil jahrzehntealtes gewohntes Email-Postfach plötzlich von fragwürdigen Inhalten überfrachtet wird. Hier schützt man sich dann mit einem Spamfilter und Virenscanner. Auf einem ganz anderen Niveau bewegt man sich hier im Unternehmensbereich. Und darum ging es in der Veranstaltung. Die Digitalisierung erfordert die Umstellung und die entsprechende Anpassung von Kommunikations- und Produktionsprozessen. Hier ist die wirkungsvolle Absicherung der IT wichtiger denn je. In unserer Kreisverwaltung verabschieden wir derzeit eine Leitlinie zur Informationssicherheit. Hier sind die Sicherheitsstrategie und die allgemeinen Sicherheitsziele vereinbart. Mit eingeschlossen ist auch die Definition unserer Sicherheitsorganisation.  Neben der Einhaltung des Datenschutzes können unbefugt veränderte oder gelöschte Daten zu finanziellen Verlusten und zu Regressansprüchen von Bürgern gegenüber der Verwaltung führen. Sehr informativ war der Fachvortrag eines Referenten, der bei Saarstahl für die IT-Sicherheit verantwortlich ist. Umrahmt wurde die wichtige Veranstaltung durch eine kleine Messe, in der sich Unternehmen aus dem Kreis, die in diesem Bereich tätig sind, vorstellten. Danke für die gute Organisation, stellvertretend nenne ich das Wirtschaftsministerium und unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

 

Am Dienstag fanden morgens verwaltungsinterne Termine statt, ehe ich mich dann mit dem Schulleiter des Gymnasiums Ottweiler Herrn Hubertus vor Ort traf. Ich besuche unsere Schulen regelmäßig, um im direkten Dialog mehr über die jeweilige Schulentwicklung zu erfahren. Das Gymnasium Ottweiler – Schüler/innen zahlenmäßig das kleinste Gymnasium im Landkreis - ist derzeit dabei seine Schulentwicklungsfelder neu zu definieren. Neben allgemeinen Themen standen auch die Nachmittagsbetreuung, die Digitalisierung und die bauliche Weiterentwicklung dieser Schule auf dem Programm. Am Nachmittag tagte dann die Trägerversammlung unseres Jobcenters. Hier ging es um Themen unserer gemeinsamen Einrichtung. Die Leiterin des Jobcenters Katja Sauerbrey erläuterte der Versammlung aktuelle Trends des Arbeitsmarktes und gab einen Ausblick auf bevorstehende Aufgaben. Derzeit ist der Arbeitsmarkt im Landkreis Neunkirchen in guter Verfassung. Unser Jobcenter engagiert sich gemeinsam mit Trägern und Beschäftigungsverhältnissen auch im Bereich des zweiten Arbeitsmarktes. Hier berichtete Frau Sauerbrey, dass das neue Programm § 16 i SGB II (Teilhabe am Arbeitsmarkt) sehr gut angenommen wird. Dieses Programm gibt langzeitarbeitslosen Menschen eine fünfjährige Beschäftigungsperspektive zu arbeitsmarktüblichen Konditionen. Im Anschluss an diese Versammlung tauschte ich mich noch mit den Geschäftsführer der Agentur für Arbeit des Saarlandes, Herrn Haßdenteufel, aus.

 

Der Mittwoch stand dann im Zeichen des Mai-Feiertages. 

 

Am Donnerstagmorgen vertrat ich den Landkreistag beim Beirat zur Armutsbekämpfung, dessen Vorsitz unsere Sozialministerin Monika Bachmann hat. Dort stellte ich das Engagement der Landkreises und des Regionalverbands in diesem Bereich vor. Die saarländischen Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken sind das untere Netz der sozialen Sicherung im Saarland. Wir sind für die großen Bereiche der existenzsichernden Leistungen nach dem SGB II  (Grundsicherung für Arbeitssuchende), SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) und SGB XII (Sozialhilfe) zuständig. Damit sind wir die geborenen Akteure der Armutsbekämpfung. Und dieser Rolle sind wir uns bewusst, denn es geht im weitesten Sinne um sozialen Frieden, Chancengleichheit und damit auch um eine solidarische Gesellschaft. Wir können es uns nicht leisten, dass schlechte Lebenschancen vererbt werden, hier setzen unsere Hilfen an. Wir versorgen Menschen in Notlagen und helfen bei der Existenzsicherung. Menschen, die sich in Notlagen befinden sind bei uns keine Verwaltungsakte, sondern Menschen mit gesetzlich verbürgten Hilfeansprüchen in bestimmten Lebenslagen. Bei uns haben die betroffenen Menschen in Not ein Gesicht. Wir bieten Betroffenen Hilfen an und unterstützen Träger und Institutionen bei ihrer wichtigen Arbeit. Unsere sozialen Dienste helfen unbürokratisch und zeigen Wege im Hilfedschungel auf. Die saarländischen Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken sind bereit, sich bei der Bekämpfung von Bedürftigkeit und sozialen Notlagen im Saarland im Hinblick auf eine pragmatische Strategieentwicklung mit ihrem Know-how und Fachverstand einzubringen. Unabdingbar ist hierbei jedoch aus Sicht des Landkreistages die Mitwirkung des Landes, insbesondere bei der Lösung der Finanzierungsproblematik. Am Nachmittag standen interne Termine auf meinem Kalender, ehe es dann nach Neunkirchen ging, wo der Aufsichtsrat unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA tagte. Sollten alle Maßnahmen des sogenannten zweiten Arbeitsmarktes umgesetzt werden, wird das Team unserer AQA auf rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Hier sind wir auf Gelder des Jobcenters angewiesen, auch der Landkreis finanziert die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen mit. Dank dieser Maßnahmen erhalten langzeitarbeitslose Menschen eine Zukunftsperspektive.

 

Heute Morgen tagte der Akademieausschuss der Sparkassen-Finanzgruppe Saar, dessen Mitglied ich bin. Dem schloss sich die Vorstandsitzung des Sparkassenverbandes an. Im Anschluss ging es nach Neunkirchen, wo das 25jährige Jubiläum des Jugendcafés gefeiert wurde. Gemeinsam mit der Stadt Neunkirchen und der Kirchengemeinde St. Josef/ St. Johannes finanzieren wir die wichtige Jugendeinrichtung in der Innenstadt Neunkirchens. Danach besuchte ich die Eröffnung des Senioren-Fitness-Parcours in meinem Wohnort Wiebelskirchen. Wenn dieser Blog erscheint, mache ich mich auf den Weg nach Mainzweiler, wo unsere Kreisvolkshochschule Werke des Künstlers Lorenz Lauk in der alten Schule präsentiert. Lorenz Lauk bannt auch viele Motive unserer Region auf die Leinwand.

Morgen werde ich am Erlebnisort Reden eine besondere Messe eröffnen. Zum ersten Mal findet im Landkreis eine Messe zum zukunftsträchtigen Thema „3D Druck“ statt. Die Einsatzmöglichkeiten eines 3D Druckers sind unbegrenzt und doch werden sie in kleinen und mittelständigen Unternehmen wenig eingesetzt. Hier soll die Messe Abhilfe schaffen und zeigen, wie diese noch junge Drucktechnik eingesetzt werden soll. Ein weiteres Ziel der Messe ist es, mit dem begleitenden Rahmenprogramm der Veranstaltung eine Plattform für Informations- und Wissenstausch zu etablieren und möglichst alle Besucher von den Möglichkeiten des Rapid Prototyping zu überzeugen.  Die zweitägige Veranstaltung in der alten Werkstadt der Grube Reden hat Pilotcharakter. Die Organisation der Veranstaltung wird mit einem Netzwerk von Spezialisten durchgeführt. Sie wird u.a. unterstützt durch saaris, die regionale Wirtschaftsförderung im Landkreis Neunkirchen, der Sparkasse Neunkirchen und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.  Danke der Firma Saarpri.com mit ihrem Geschäftsführer Alexander Petto für die Initiative zu dieser Messe. Die Messe ist Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng 


26.04.2019: Kurze nachösterliche Woche

Planungsgespräch mit dem Leiter des Landesamt für Präventives Handeln Prof. Dörr sowie der Projektleiterin Katrin Herbst und dem Stabsstellenleiter Thomas Thiel (v.l.n.r.)

Für mich war diese Arbeitswoche sehr kurz, denn nach einigen schönen, sonnigen Tagen trat ich meinen Dienst gestern Morgen an. Natürlich warteten dann auf mich einige Rücksprachen und vor allen Dingen viel Büroarbeit. Aber auch Gespräche mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Neunkirchen, Markus Groß und mit dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler standen auf meiner dienstlichen Agenda. Apropos Wirtschaftsförderungsgesellschaft: Ich bin froh darüber, dass unser Start-Up-Center mittlerweile so gut angenommen wird. So besuchte am Mittwoch der Innovationsbeauftragte für das Saarland, Amar Alkasar unser Start-Up-Center. Ein erfolgreicher Gründer ist Dr. Stefan Böttger, der sich mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von berührungsloser optischer Messtechnik für die industrielle Produktion beschäftigt. Weitere Start-Ups sind Marc Weidenhof und Tobias Lang, die mit der Firma Qupic eine innovative Fotobox, die man zu vielerlei Anlässen ausleihen kann, entwickelt haben. Durch eine neue Technik können die Nutzer selbstständig professionelle Bilder machen und können sie anschließend selbst ausdrucken. Innovativ ist auch das Projekt von Mauro Romero Scherf, der durch 3-D-Animation Projekte, in der Planungsphase visualisieren und fotorealistisch darstellen kann. Erste Gründer unseres Start-Up-Centers waren Anika Meyer, die ein erfolgreiches regionales Print-Magazin ihr Eigen nennt und Nebras Darab mit seiner Firma ND Design, die moderne Trägersysteme entwickelt. Sie sind Gründer die mittlerweile ohne öffentliche Hilfe am Markt tätig sind. Unser Start-Up-Center wurde ermöglicht durch Mittel des Bundesmodellprojektes Land(auf)Schwung. Dieses Projekt wird in diesem Jahr auslaufen. Gerade das Start-Up-Center ist ein Projekt, das unsere Wirtschaft fördert, daher nachhaltig wirkt und unbedingt verstetigt werden sollte. Dafür bräuchten wir allerdings weitere öffentliche Gelder, denn alleine kann dies der Landkreis nicht stemmen.

 

Um die Verstetigung eines weiteren besonderen Projektes, unserer Vitalregion Neunkirchen, ging es heute Morgen. Das Landesinstitut für Präventives Handeln das Projektträger unserer Vitalregion ist, hat in den letzten zweieinhalb Jahren dieses Projekt gut entwickelt. Jetzt geht es darum zu überlegen, welche Aspekte wir verstetigen können, damit die Vitalregion und die Weiterentwicklung dieser Profilierung weiterhin Bestand hat. Doch bevor dieses Projekt offiziell auslaufen wird, hat die Projektleiterin Kathrin Herbst noch einige Ideen, um auf unsere Vitalregion Neunkirchen aufmerksam zu machen. Danach ging es nach Hirzweiler, wo ein langjähriger Mitarbeiter verabschiedet Eben stand dann noch etwas Büroarbeit auf dem Plan.

Am Sonntag findet ab 11 Uhr unsere beliebte Großveranstaltung „Frühling auf Finkenrech“ statt. Zahlreiche Aussteller und eine tolles Rahmenprogramm werden die Besucherinnen und Besucher begeistern. Die Regionalität steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Das Team unserer Tourismuszentrale, das diese Veranstaltung federführend organisiert, stellt jedes Jahr ein tolles, vielfältiges Angebot von diversen Verkaufsständen zusammen. Darüber hinaus lädt unsere toll gepflegte Freizeitanlage zum Verweilen ein. Es ist toll, was das Team unseres Kreisumweltamtes, aber auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Arbeitsmarktprojekten hier leisten. Das Freizeitzentrum Finkenrech ist eine nachhaltige grüne Lunge unseres Landkreises. Ich freue mich viele Bürgerinnen und Bürger am Sonntag in unserer Anlage zu treffen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng 


18.04.2019: Kurze vorösterliche Woche

Landrat Sören Meng tauschte sich mit den Seniorensicherheitsberatern sowie mit Vertretern der Polizei aus

Dieser Blog ist dieses Mal sehr kurz geraten. Grund hierfür sind die Osterferien, in denen ich mich seit gestern befinde.

Diese kurze Arbeitswoche ging mit dem verwaltungsinternen Jour fixe am Montag los. Hier gab es viel zu besprechen, da dank des genehmigten Haushalts nun viele Maßnahmen beginnen können. Gerade im Baubereich gibt es hier jede Menge zu tun. Auch die Tatsache, dass zurzeit an fast allen Kreisschulen Baumaßnahmen laufen, sorgt für viel Gesprächsstoff. Größte Baumaßnahme ist derzeit am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen. Aber auch gegenüber - die neue Schule am Standort der Förderschule Lernen ist imposant. Hier ist neben der Generalsanierung ein Anbau vorgesehen. Danach tauschte ich mich intensiv mit dem Projektleiter des Land(auf)Schwung-Projektes Regionalmarke, Eike Zender und dem Projektmitarbeiter Willi Walter aus. Mittlerweile gibt es 14 regionale Unternehmen, die für die Regionalmarke Landkreis Neunkirchen stehen. In diesem Projekt hat sich viel getan. Seit April sind wir nun offizieller Kooperationspartner der „Genuss Region Saarland“. Auch die  Magazine „Sonah“ und „es Heftche“ werden über unsere Partnerbetriebe und damit über unsere Regionalmarke berichten. Im Moment kümmert sich das Team unserer Regionalmarke um künftige Vertriebsstrukturen. Unsere Regionalmarke steht für regionale Wertschöpfung und hochwertige Produkte aus der Region. Wichtig ist es, dass diese Produkte auch beziehbar sind. Das Interesse, das wird mir immer wieder berichtet, ist sehr groß. Derzeit wird überlegt, wie Vertriebswege gestaltet werden können. Wie schon häufiger an dieser Stelle  ausgeführt, geht es darum – nach Ablauf des Projektes Ende des Jahres – möglichst viele Einzelprojekte von Land(auf)Schwung zu verstetigen. Ich bin überzeugt, dass gerade das Projekt Regionalmarke viel Potential für eine Verstetigung hat, umso wichtiger ist es, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Eine sehr gute Grundlage wurde mit unserer Webseite – www.wertvolles-neunkirchen.de - gelegt. Hier kann man sich umfassend über regionale Produkte im Landkreis Neunkirchen informieren. Was die Regionalmarke angeht, wird es in den nächsten Monaten noch viel zu berichten geben. Seien Sie gespannt.  Mittags traf ich mich mit den Seniorensicherheitsberatern im Landkreis Neunkirchen. Unsere Seniorensicherheitsberater geben ihr Wissen bei Beratungen und Informationsveranstaltungen an ältere Menschen weiter. Sie sind ehrenamtlich tätig und agieren als Bindeglied zwischen der Polizei und den älteren Bürgerinnen und Bürgern im Saarland. Unsere Seniorensicherheitsberater/-innen können sich durch einen amtlichen Ausweis legitimieren. Ich nutzte das Treffen, zu dem unser Leiter der Ehrenamtsbörse Dr. Matthias Schilhab eingeladen hatte, dazu, um für weitere Seniorensicherheitsberater/-innen im Landkreis Neunkirchen zu werben, denn sie alle leisten in allen Städten und Gemeinden eine hervorragende, ehrenamtliche Arbeit und machen durch ihren persönlichen Einsatz unseren Landkreis sicherer. Interessant war für mich zu erfahren, wie breit das Themenspektrum gefächert ist. Ob zwielichtige Haustürgeschäfte, Einbruchschutz oder Informations-veranstaltungen – unsere Seniorensicherheitsberater und –beraterinnen sind für unser Gemeinwohl unverzichtbar. Für dieses Engagement nochmals herzlichen Dank! Am Montagnachmittag ging es dann nach Saarbrücken ins Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr zu einer Informationsveranstaltung für die Kommunen zum Stand der bergrechtlichen Genehmigung für die erste Phase der geplanten Grubenwasserflutung  im Saarrevier. Zu diesem Termin hatten der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost und der Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Jürgen Barke eingeladen. Im Juni diesen Jahres wird der Erörterungstermin des Oberbergamtes des Saarlandes im bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung zum Ansteigen lassen des Grubenwasserspiegels auf minus 320 Meter in den Wasserprovinzen Reden (Schiff-weiler) und Duhamel (Ensdorf) stattfinden. Bereits im Vorfeld gab es im Zuge des Verfahrens etliche Einsprüche. Auch der Landkreis hat sich hier zu Wort gemeldet, denn auch seine Immobilien könnten möglicherweise durch einen Anstieg des Grubenwassers betroffen sein. Verantwortliche der Ministerien  und der RAG brachten alle Anwesenden auf den neuesten Stand. Ob und wann es eine Entscheidung über den Grubenwasseranstieg gibt, ist derzeit noch nicht absehbar und hängt von vielerlei Faktoren ab. Alle Einwände, das wurde von den Verantwortlichen betont, werden intensiv geprüft. Ich empfinde dieses Verfahren als sehr transparent.

 

 

Am Dienstag fanden verwaltungsinterne Termine statt. So war ich in Dienstgebäuden unserer Verwaltung unterwegs und lernte dort auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen. Auch besprach ich mich mit dem zuständigen Dezernenten, Dominik Hunsicker, zum Thema Wiedereinführung des OTW-Kfz.-Kennzeichens. Hier hatte der Kreistag in seiner Sitzung in der vergangenen Woche eine Entscheidung getroffen. Diese Entscheidung wurde vom Ottweiler Bürgermeister und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Ottweiler lautstark kritisiert. Hierzu bezog ich auch in der Presse Stellung, da ich überzeugt bin, dass es im flächenmäßig zweitkleinsten Kreis Deutschlands, unserem Landkreis, ausreichend ist, dass wir ein Kfz.-Kennzeichen NK haben. Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien schöne Osterfeiertage und Zeit, die Seele baumeln zu lassen. Die Wettervorhersagen prophezeien Gutes, sodass man die freie Zeit draußen genießen kann.

In diesem Sinne, bis bald und eine gute Zeit

Ihr Sören Meng

 

 


12.04.2019: Vollgepackte Arbeitswoche

Für Strukturhilfen gingen Landräte und Bürgermeister auf die Straße und fuhren nach Berlin.
Die geballte saarländische Personenpower zahlte sich aus



Ein interessanter Workshop rund um das Thema „Leichte Sprache“ fand innerhalb der Kreisverwaltung statt.
Seitens unserer Kreisverwaltung wurde das Thema auch im Landkreistag vorgebracht, wo alsbald eine Arbeitsgruppe initiiert werden soll
Auch das 3. Mittelstandsforum, dieses Mal veranstaltet im CFK in Spiesen stieß auf gute Resonanz.
Thema beim Mittelstandforum war das Thema Azubi- und Nachwuchsgewinnung in Unternehmen
Den zweiten Theaterworkshop veranstalteten Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgemeinsschaftsschule Neunkirchen in Ottweiler.

 Diese Woche hatte es für mich in sich. Die Themenvielfalt war wieder sehr groß und zeigte anschaulich die Bandbreite unserer Region. Los ging es am Montag mit internen Terminen, unter anderem mit dem Jour fixe mit dem Verantwortlichen unserer Tourismus- und Kulturzentrale: Hier stellte mir Christian Rau die neugestalteten Broschüren unserer TKN vor. Neben einem digitalen Angebot gibt es natürlich auch die Broschüren in gedruckter Form. Anschließend war ich in meiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der VSE in Saarbrücken auf einer Besprechung, in der es um die Energieversorgung im Saarland ging. Anschließend nahm ich an der Vertragsunterzeichnung zwischen der Handwerkskammer des Saarlandes und dem Saarländischen Museumsverband teil. Hier soll der Ottweiler Handwerkerhof, den Horst Philippi über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hat, dauerhaft für die nachfolgenden Generationen gesichert werden. Horst Philippi selbst, ein hervor-ragender Handwerker hat über Jahrzehnte hinweg viele Dinge vergangener Handwerkskultur gesammelt. Hier finden sich ein historischer Tabakladen in seinem Bestand, Malutensilien und längst vergessene Arbeitsgeräte aus der Holzbearbeitung. Aber auch die Intarsien-Arbeiten des Schreinermeisters, die er unter anderem mit Wahrzeichen unserer Region versehen hat, sind etwas ganz Besonderes. Ich hatte auf diesen besonderen Handwerkerhof bereits im vergangenen Jahr im Filmbeitrag des Saarländischen Rundfunks hingewiesen. Ich freue mich sehr, dass es jetzt gelungen ist, erste Schritte zur Gründung einer Stiftung zu unternehmen. Auch ich habe als Vertreter des Landkreises zugesagt, diese Stiftung zu unterstützen. Bereits vor einigen Jahren war der Landkreis bei der Stiftung eines Bäckerei-Museums in Ottweiler behilflich. Danach fand auch ein Abstimmungsgespräch zwischen dem Landesbetrieb für Straßenwesen und der Stadt Ottweiler zu einem Themenkomplex statt.

 

Der Dienstagmorgen begann für mich sehr früh, denn um 06:30 Uhr fuhren alle Bürgermeisterinnen und Ober/-Bürgermeister sowie die Landräte nach Berlin, um für Strukturhilfen für das Saarland zu werben. Wir wollten hier auch gegen eine drohende Ungleichbehandlung der Kommunen im einstigen Steinkohle-Saarrevier gegenüber der deutschen Braunkohle-Region in Bezug auf den geplanten Ausstieg aus der Kohleförderung protestieren und hatten die Möglichkeit, unsere Stand-punkte Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Außenminister Heiko Maas sowie den saarländischen Abgeordneten des Deutschen Bundestages näher zu bringen. Es war ein sehr intensiver Austausch, in dem uns Peter Altmaier Hoffnung machte doch noch Strukturhilfen (allerdings in geringem Umfang) zu erhalten. Auch bei dem Programm, bei dem es um gleichwertige Lebensverhältnisse geht, gäbe es noch Möglichkeiten, unser Saarland zu fördern. Ich fand es toll, dass es gelungen ist, dass so viele kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger ihre Kräfte bündelten, um gemeinsam ein öffentliches Zeichen zu setzen. Dieses Zeichen ist offensichtlich angekommen und wurde auch durch die Medien überregional sehr positiv begleitet. Müde aber zufrieden kehrten wir nach Mitternacht in unser schönes Saarland zurück. 

 

Am Mittwochmorgen begrüßte ich dann zahlreiche Kolleginnen und Kollegen unserer Kreisverwaltung zu einer Impulsveranstaltung rund um das Thema „Leichte Sprache“. Leichte Sprache soll Menschen mit kognitiver Behinderung den Zugang zu Informationen und Kommunikation eröffnen. Sie ist der Versuch, schriftliche Informationen auf einem möglichst einfachen, niedrigschwelligen Niveau zu transportieren. Für diese Sprache gibt es verschiedene Regeln – wie etwa die Nutzung von kurzen Hauptsätzen und die Verwendung einfacher, bekannter Worte. Aber auch an das Text-Layout und an die Schriftgröße werden Anforderungen gestellt. Die Inhalte wurden uns von einer Vertreterin des Sozialministeriums und Frau Raber von der Agentur für leichte Sprache aus Merchweiler vermittelt. Auch die aktuelle Gesetzeslage macht es notwendig, dass der Landkreis in Zukunft seine Präsentationen im Internet barrierefrei gestaltet und auch natürlich die Elemente der leichten Sprache einbaut. Das Ganze ist jetzt leichter geschrieben als umgesetzt, dennoch ist es ein Prozess, den wir beginnen wollen und müssen. Hier danke ich ganz herzlich unserer Kreisbehindertenbeauftragten Petra Moser-Meyer für ihr Engagement und ihre Initiative. Im Anschluss fanden wichtige verwaltungsinterne Gespräche statt. Danach ging es in meiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland nach Saarbrücken, wo wir uns mit Vertretern privater Busunternehmen, den Gewerkschaften und dem Staatssekretär sowie Vertretern des Wirtschaftsministeriums zu aktuellen Herausforderungen austauschten. Auch meine beiden Kollegen Udo Recktenwald vom Landkreis St. Wendel und Theophil Gallo vom Saarpfalz-Kreis  nahmen an der Besprechung teil. Der Abend gehörte dann dem 3. Mittelstandsforum des Landkreises Neunkirchen, das wir im Centrum für Freizeit und Kommunikation (CFK) in Spiesen-Elversberg durchführten. Hier ging es darum, Praxistipps für ein erfolgreiches Azubi-Management zu geben. Bürgermeister Reiner Pirrung konnte viele interessierte Unternehmen aus dem Landkreis in Spiesen-Elversberg begrüßen. Anschließend führte ich in die Thematik ein. Vorbei sind die Zeiten, dass junge Menschen Schlange stehen, wenn es um Ausbildungsstellen geht. Dennoch hat unser Landkreis eine gute Ausbildungsquote nämlich 5,4 %; damit liegen wir 0,2 % über dem Landesschnitt und einen halben Prozentpunkt über dem Bundesschnitt. Das ist eine gute Nachricht. Allerdings ist dies auch kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, denn wir kennen die demografische Entwicklung und wissen, wie wichtig es ist, auch in Zukunft Stellen mit gut ausgebildeten Menschen zu besetzen. So planen wir im Moment gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und unserer Wirtschaftsförderungs-gesellschaft ein Bündnis für Ausbildung im Landkreis Neunkirchen, um für die Ausbildung zu werben. Das ist für uns die logische Anknüpfung an unsere Initiative „Hände hoch fürs Handwerk“, die im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet ist. Als Schulträger leisten wir in diesem Feld mit unseren berufsbildenden Schulen gute Arbeit und engagieren uns dafür, dass unsere Schulen so auszustatten, dass sie den Schülerinnen und Schülern optimale Lernvoraussetzungen ermöglichen. Wir erleben Zeiten der Veränderung, die Welt wächst zusammen, neue Technologien werden rasant in neue Produkte und Dienstleistungen umgesetzt, wir sind mittendrin in der Digitalisierung und Globalisierung und hier, das wissen wir, führt kein Weg zurück. Auch daher ist es wichtig, zu wissen, was junge Menschen bewegt, wie wir sie begeistern, um sie letztendlich auch an unsere Region zu binden und ihnen berufliche Chancen aufzuzeigen. Thomas Pütter von der DENK NEU Agentur für Unternehmensentwicklung Trier stellte in seinem Impulsvortrag das erfolgreiche Azubi-Management mit Konzept dar. Anschließend referierte Axel Pitz von der Agentur für Arbeit über die Möglichkeiten der Berufswahlorientierung der Agentur für Arbeit. Sehr praktisch wurde es beim Vortrag von Markus Krämer, Chef des jungen Unternehmens FIVE Marketing, Eppelborn, der aufzeigte, wie man durch Nutzung sozialer Medien Mitarbeiter/innen gewinnen kann. Das Mittelstandsforum wurde vom Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler moderiert. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß resümierte am Ende der Veranstaltung die Inhalte. Ich danke an dieser Stelle der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, saar.is, dem Demografie Netzwerk Saar und natürlich unserer Sparkasse Neunkirchen für das große Engagement, diese gute Veranstaltung zu ermöglichen. Auch im kommenden Jahr werden wir unser Mittelstandsforum fortsetzen. 

 

Gestern Morgen bereitete ich die anstehende Kreistagssitzung am Nachmittag vor. Anschließend fand eine Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen der Wingertschule St. Wendel, die in diesem Jahr in die neuen Räumlichkeiten nach Neunkirchen umziehen wird, statt. Danach besuchte ich kurz die Abschlusspräsentation unserer Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen, die in den schönen Räumlichkeiten der Landesmusikakademie in Ottweiler stattfand. Diese Schule verfügt über sogenannte Theaterklassen, die in jedem Jahr einen Workshop durchführen, der mit einer beeindruckenden Präsentation der jungen Talente endet. Danach tagte der Kreistag unseres Landkreises. Hier referierte Stefan Gerber, Mitarbeiter des Kreisjugendamtes und Projektverantwortlicher über das Projekt „Lückenlose Betreuung“. Ziel der Partner im "Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar" (ZFS) ist es, dass kein Jugendlicher zurück bleibt. Den Jugendlichen soll eine Chance auf eine berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Gerade an der Schnittstelle Schule und Beruf brauchen junge Menschen Unterstützung. Oftmals drohen sie verloren zu gehen, ohne auf dem saarländischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sicher Fuß fassen zu können.Hauptziel des Projektes ist die Überprüfung des Verbleibs im Anschluss an den Besuch der allgemeinbildenden Schule und die dadurch möglich werdende Hilfestellung für diejenigen, die drohen "verloren zu gehen". Dabei wird der Anspruch "Keiner darf verloren gehen!" durch die "Verbleibprüfung" und die Datenweiterleitung an die Jugendberufsagentur (JBA) mittels einer Netzwerkstelle realisiert. Diese ermöglicht eine engere Verzahnung von allgemeinbildenden Schulen und JBA. So können junge Menschen am Übergang Schule und Beruf unterstützt werden, um einen lückenlosen Übergang in Ausbildung und Beruf sicherzustellen. Ein viel diskutiertes Thema war der Antrag der Stadt Ottweiler zur Wiedereinführung des ehemaligen Autokennzeichens „OTW“. Bereits vor 7 Jahren gab es einen Antrag der Stadt Ottweiler, der die Wiedereinführung des einstigen Kreiserkennungszeichen OTW zuerst auf dem Stadtgebiet, später auf das Gebiet des damaligen Kreises Ottweiler beschränken wollte. Hier wären auch Teile des heutigen Landkreises St.Wendel und des Landkreises Saarlouis betroffen gewesen. Damals lehnte der Kreistag ab.                                                                                      Jetzt lag ein erneuter Antrag vor. Er besagt, dass bei der Wiedereinführung der gesamte Landkreis das OTW-Kennzeichen zusätzlich nutzen könnte. Ein positives Votum des Kreistages würde dann ein entsprechendes Schreiben an das Wirtschaftsministerium des Saarlandes veranlassen, das dieses Votum dann ans Bundesverkehrsministerium zur Prüfung der Wiedereinführung weiterleiten würde. Ich zitiere an dieser Stelle aus meiner Stellungnahme gestern: „Wie Sie wissen, liegt mir die Heimatpflege und auch das Wahren von Traditionen und Geschichtlichem am Herzen. Daher kann ich die Leidenschaft mancher Ottweiler Bürgerinnen und Bürger durchaus nachvollziehen, dass sie ihren Wohnort OTW auf ihrem Nummernschild tragen wollen. Die Außenwirkung einer Wiedereinführung von OTW wäre eine andere. Wir bemühen uns seit Jahren um die Marke Landkreis Neunkirchen zu schärfen. Hier ist das Autokürzel: NK natürlich auch die Dachmarke für unsere Region, die wir mittlerweile als Willkommensregion Neunkirchen touristisch prägen. Längst ist das Kürzel identitätsstiftend für unseren Landkreis. Nach 45 Jahren, also fast einem halben Jahrhundert, hat das Autokennzeichen NK seine Berechtigung – man kann sagen, es hat sich bewährt. Meine Generation kann mit dem OTW-Kennzeichen (das es keine 20 Jahre gab) schon nichts mehr anfangen, bzw. etwas Verbindendes verknüpfen. Auch deshalb gibt es aus meiner Sicht keine schlüssigen Argumente, etwas Vergangenes wieder in den Fokus zu rücken. Mit Ausnahme von Ottweiler, teilen auch alle Bürgermeister des Kreises diese Auffassung.“ Nach einer kontroversen Diskussion lehnte der Kreistag den Antrag mehrheitlich ab. 

 

Am heutigen Morgen fanden verwaltungsinterne Termine statt. Unter anderem bereitete ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) Anton Jacob die anstehenden Gremiensitzungen vor. Auch aufgrund des neuen Arbeitsmarktprogrammes nach § 16 i SGB II (Teilhabechancengesetz) ist unsere Beschäftigungsgesellschaft ausgelastet. Natürlich wurde auch über das Projekt, das im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden ist, unser UpCycling-Center in Neunkirchen, gesprochen. Hier ist es unser Ziel, diese Erfahrungen nach Auslaufen des Projektes in diesem Jahr weiter zu nutzen. 

 

Morgen früh werde ich den Landesparteitag der SPD Saar besuchen. Am Nachmittag tagen die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft der St. Barbara Bruderschaft im Bistum Trier im katholischen Pfarrheim in Ottweiler. Hier ist es für mich Ehrensache, die zahlreichen Delegierten aus unserer Region zu begrüßen. Dann geht für mich eine arbeitsreiche Woche zu Ende.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr

Sören Meng

 

 


05.04.2019: Lustiger Start in die erste Aprilwoche

Der diesjährige Aprilscherz mit dem Sommeralm-Sören kam gut an
Inhaltlicher Austausch mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Bernd Wegner, dem Geschäftsführer der WFG Klaus Häusler sowie dem Geschäftsführer des Saar-Lor-Lux Umweltzentrum Hans-Ulrich Thalhofer
Besichtigung des neu-folierten Busses der NVG

 

Die Arbeitswoche startete mit dem berühmt berüchtigten 1. April. Da war es für mich Ehrensache, dass ich mir einen besonderen Aprilscherz ausgedacht hatte. Gemeinsam mit dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit brachten wir diesen Scherz ins Netz. So wurde ich zum neuen Nachfolger des legendären Alm-Ebis bei der diesjährigen SR3-Sommeralm gekürt. Medienwirksam stellte ich das neue Plakat offiziell vor. Neben viel Lob, gab es natürlich auch kritische Stimmen für mein angebliches Ansinnen. Am Nachmittag revidierte ich dann dieses Vorhaben mit einem herzlichen April, April!

 

Am Montag besuchte ich die Verabschiedung des langjährigen Leiters der Frühförderung der Lebenshilfe Neunkirchen, Dr. Günther Adolph. Rund 40 Jahre war Dr. Adolph in den Diensten der Lebenshilfe und arbeitete eng mit unserem Jugendamt und auch mit unserem Kreisgesundheitsamt im Bereich der Frühen Hilfen zusammen. Dr. Adolph gilt zu Recht als einer der Pioniere in Sachen Frühförderung. Daher werden wir seinen Rat künftig vermissen. Am Nachmittag waren der Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes, Bernd Wegner,der Leiter des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums, Hans-Ulrich Thalhofer sowie der WFG-Geschäftsführer Klaus Häusler bei mir im Büro zu Gast. Wir zogen Bilanz über die gemeinsame Kampagne, die in Kooperation mit den Städten und Gemeinden im Landkreis Neunkirchen unter dem Motto „Hände hoch fürs Handwerk“ stattfand. Insgesamt waren wir sehr zufrieden, denn durch die vielen Veranstaltungen in allen Städten und Gemeinden konnten wir für unser Handwerk werben. Auch für dieses Jahr sind in allen Städten und Gemeinden Aktionen geplant. Hier soll der Fokus auf der Nachwuchsgewinnung liegen. Es heißt zu Recht, „Handwerk hat goldenen Boden“ und ich bin überzeugt, wenn sich heute ein junger Mensch für das Erlernen eines  Handwerks entscheidet, dass er gute Berufsaussichten hat.  Gute Handwerker/-innen sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Der sprichwörtliche Fachkräftemangel macht auch hier nicht Halt. Hier bieten engagierte Betriebe in unserer Region echte Zukunftschancen. Durch die duale Ausbildung, an der wir natürlich als Schulträger mit beteiligt sind, wird den jungen Menschen ein gutes berufliches Fundament vermittelt. Am Abend nahm an einer gemeinsamen Kreistagsfraktionssitzung von SPD und Die Linke teil. 

 

Am Dienstag ehrte ich eine langjährige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung anlässlich ihres 40-jährigen Dienstjubiläums. Anschließend besprach ich mit der Dezernentin und Leiterin unseres Personalamtes, Alexandra Wagner personelle Maßnahmen. Derzeit laufen parallel mehrere Ausschreibungsverfahren, da wir unsere Kreisverwaltung vergrößern müssen. Anschließend besuchte mich der Chefredakteur des Wochenmagazins Forum, Dr. Bernd Coen, der sich über aktuelle Projekte im Landkreis Neunkirchen informieren wollte. Seit einigen Jahren versteht es das FORUM unser Saarland Woche für Woche journalistisch sehr anschaulich zu beleuchten. Auch Projekte aus dem Landkreis wurden in der Vergangenheit hier gut dargestellt. Am Nachmittag tagte der Werksausschuss unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises. Hier ging Werkleiter Christian Rau auf Veranstaltungen, die dieses Jahr geplant sind, ein. Natürlich war auch unsere SommerAlm ein Themenschwerpunkt, auch Aktionen der Städte und Gemeinden werden durch unsere TKN unterstützt. Aktualisiert wurden alle Broschüren des Landkreises, die natürlich auch online abrufbar sind.

 

Am Mittwoch war ich beim Kreisgesundheitsamt zu Gast, um die neuen Räumlichkeiten im Bereich des Gesundheitsamtes vorzustellen. Um auch die Servicequalität der Kreisverwaltung zu erhöhen, wurden jetzt Verwaltungsbereiche ins Zentrum der Kreisstadt Neunkirchen verlagert. Durch den Wegzug des Arbeitsgerichtes nach Saarbrücken, wurden Räumlichkeiten frei. Diese Fläche können jetzt von der Kreisverwaltung genutzt werden. Nach Sanierung und Umgestaltung sind dort ab sofort unsere Betreuungsbehörde, der Soziale Dienst, die Kreisbehindertenbeauftragte und die Schuldnerberatung – die bisher in Ottweiler ihre Büros hatten – zu finden. Durch diesen Umzug konnten wir Verwaltungsdienstleistungen in der Kreisstadt zentrieren. Auch die räumlichen Bedingungen des schulpsychologischen Dienstes wurden verbessert. Danach ging es zu einem kurzen Termin auf das Gelände unserer Neunkircher Verkehrs GmbH, wo mir der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler einen gestalteten Bus vorstellte, mit dem er für unser StartUp-Center wirbt. Wie Sie wissen, konnte unser StartUp-Center in der Stadt Neunkirchen an den Start gehen, weil dieses Center ein Projekt im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung ist. Derzeit sind alle Büros belegt, allerdings sind wir dabei zu eruieren, inwieweit nach Ablauf des Land(auf)Schwung-Projektes eine Weiterförderung dieses StartUp-Projektes möglich ist. Hier wären wir allerdings dann auch auf Mittel außerhalb des Kreises angewiesen. In Ottweiler übergab ich dann einem langjährig Beschäftigten die Urkunde zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum. Am Nachmittag fanden dann verwaltungsinterne Termine statt, in denen es darum ging, bestimmte externe Termine vorzuberaten. 

 

Gestern musste ich mir leider erkältungsbedingt eine Auszeit nehmen. Hier wurde ich durch den Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller vertreten, der auch die Kreisausschuss-Sitzung leitete.

Heute Morgen tagte mit einer umfangreichen Tagesordnung der Vorstand unseres Landkreistages Saarland. Am Nachmittag traf ich mich mit Verantwortlichen unseres Steinwaldgymnasiums. Sie hatten den Wunsch, sich mit mir und Vertretern der  Abteilungen Schulverwaltung/Liegenschaften und Bauverwaltung sowie der Bautechnik zu bestimmten Projekten auszutauschen.

Morgen werde ich aller Voraussicht nach eine Aktion des NABU besuchen. Am Sonntagmorgen bin ich bei der SPD Mainzweiler zu Gast, dort werde ich die Ehrung langjähriger Mitglieder vornehmen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


29.03.2019: Themenreiche Woche

Infoveranstaltung zum Thema Einbruchschutz und Energieberatung am Haus - gemeinsam mit der Verbraucherzentrale, dem Landespolizeipräsidium und dem Umweltzentrum Saar-Lor-Lux
Besuch des Seniorendorfes Kirkel-Neuhäusel des Arbeiter-Samariter-Bundes
Tolle Aktion der GemS Neunkirchen Stadtmitte und des SPPBZ: Haare spenden für den guten Zweck
Die Schülerinnen und Schüler sowie die Jury des kreisweiten Vorlesewettberwerbs

Meine Arbeitswoche begann am Montag im benachbarten Landkreis St. Wendel, wo das 3. Interkommunale Treffen des Projektes Global nachhaltige Kommunen im Saarland stattfand. Der Landkreis beteiligt sich mit der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen an diesem Projekt, in dem es darum geht, global nachhaltig zu handeln, Synergien zu nutzen und – wenn möglich – Kooperationen mit Ländern der sogenannten 3. Welt einzugehen. Ich nahm diesen Termin mit unserer Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker wahr. Prof. Dr. Peter Heck, der dieses Projekt verantwortet, stellte uns den derzeitigen Projektstand vor. Im Zuge dieses Projektes soll auch ein Nachhaltigkeitsrat installiert werden, der sich um Themen wie Nachhaltigkeit und damit einhergehende Fragen kümmert. Auch das Thema Fair Trade spielt hier eine Rolle und hier bin ich sicher, dass wir in den nächsten Monaten zum Fair-Trade-Kreis ausgezeichnet werden können. Eine gute Nachricht gab es am Montag, da uns nun die vom Landesverwaltungsamt erteilte Haushaltsgenehmigung vorliegt. Ich habe an dieser Stelle schon mehrfach darüber berichtet, wie wichtig für uns und unsere Projekte die Genehmigung ist. Jetzt können wir endlich durchstarten. Mit einer Infoveranstaltung, die wir gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Saarland durchführten, ging mein Arbeitstag am Abend zu Ende. Hier führten wir eine Veranstaltung zum Thema Klimaschutz und Einbruchschutz durch. Unsere Klimaschutzbeauftragte hatte diese Veranstaltung - in Kooperation mit der Verbraucherzentrale und der Polizei, sowie des lokalen Handwerks – organisiert. In diesem Jahr sind weitere Veranstaltungen zu aktuellen Themen geplant.

Auch der Dienstag begann für mich außerhalb des Kreises und zwar in Kirkel-Neuhäusel, wo ich das Seniorendorf Kirkel-Neuhäusel des Arbeiter-Samariter-Bundes besuchte. Der Landesvorsitzende des ASB Guido Jost und der Geschäftsführer des ASB Bernhard Roth führten mich durch die imposante Anlage. Der zweigeschossige Neubau, der im vergangenen Jahr eingeweiht wurde, verfügt über Wohnungen in 34 eigenen, barrierefrei gestalteten 2 bis 3 Zimmer-Mietwohnungen mit Service- und Dienstleistungsangeboten sowie 6 Apartment-Wohnungen. Die Mietwohnungen sind auf die Bedürfnisse von Menschen mit und ohne Handicap zugeschnitten. Die Basisversorgung beinhaltet einen wöchentlichen Reinigungsdienst, einen Hausmeisterservice und soziale Betreuungsangebote. Die Hausbewohner haben zudem die Möglichkeit, zusätzliche Leistungen zu wählen. Je nach Bedarf können auch ein Malzeitendienst oder der Hausnotruf gebucht werden. Auch eine Tagespflege-Einrichtung und ein ambulanter Pflegedienst sind dort zu finden. Diese hausinterne Tagespflege ist ein weiterer Service mit 15 Pflegeplätzen. Die zentrale Lage des Hauses bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern kurze Wege zum Einkaufen und zu den örtlichen Kultur- und Freizeitanlagen. Alles ist gut zu erreichen und auch der ÖPNV ist gut vertreten.  Gemeinschaft wird hier großgeschrieben; der Vernetzungsgedanke wird hier gelebt. Für den Landkreis Neunkirchen wäre ich froh, hier eine solche Einrichtung zu wissen. Gerade weil wir ein Landkreis sind, der eine immer älter werdende Bevölkerung hat. Das Seniorendorf ist baulich für die Bedürfnisse und Ansprüche älterer Menschen optimal gerüstet. Wenn sich im Alltag mehr Einschränkungen ergeben, ist es hier immer noch möglich selbstbestimmt zu leben. Danach ging es zur Verabschiedung des langjährigen KEW-Vorstandes Werner Spaniol, den ich seit Jahrzehnten kenne, auch durch meine frühere Funktion als Stadtrat und als Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen. In meiner Funktion als Landrat hatte ich in der WVO-Gesellschafterversammlung und im VSE-Aufsichtsrat mit ihm zu tun. Werner Spaniol hat sich um die Energiewirtschaft im Landkreis Neunkirchen große Verdienste erworben. Zu seinem Nachfolger wurde Marcel Dubois bestimmt. Am Nachmittag tagte dann der Kreiswahlausschuss, der über die Zulassung der Wahlvorschläge zur Kreistagswahl am 26. Mai 2019 beriet. Als Parteien sind CDU, SPD, Die Grünen, Die Linke, FDP sowie die AfD zugelassen. Die Vorbereitung des Kreiswahlausschusses bedeutete für mein Team des Hauptamtes einen hohen Aufwand. Hier geht es auch um die Einhaltung vieler wichtiger Formalien, die im Vorfeld einer solchen Sitzung überprüft werden müssen. 

 

Am Mittwochmorgen war ich Zeuge einer besonderen Aktion. Zur Aktion „Haare schenken“ hatte unsere Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte in die Räumlichkeiten des Sozial-pflegerischen Berufsbildungszentrums Neunkirchen eingeladen. Die Lehrerin Nina Rheinheimer kam auf die Idee, die Schüler/innen aufzurufen, Haare für Menschen zu spenden, die aufgrund von Krankheiten auf Haarersatz angewiesen sind. Viele Schülerinnen und Schüler erklärten sich bereit, eine Haarspende zu leisten. Mindestens 25 cm mussten gespendet werden, sodass es schon bewegend für mich war mitzuerleben, wie sich die jungen Menschen von den schön geflochtenen Zöpfen trennten. Besonders beeindruckt war ich von der 6-jährigen Emilie, die von ihrer großen Schwester von der Aktion erfuhr und auch ihren Zopf spendete. Auch finde ich es toll, dass das Friseurteam unseres Soz.-pfleg. BBZ und unsere Gemeinschaftsschule NK-Stadtmitte sich für die gute Sache vernetzten. Wie mir die Verantwortlichen verrieten, soll die Kooperation der beiden Schulen weiter verstärkt werden. Danach fand das verwaltungsinterne Jour fixe statt. Thema war hier der genehmigte Kreishaushalt sowie die zahlreichen Ausschreibungen und Vergaben, die jetzt erfolgen können. Am Nachmittag standen interne Gespräche auf dem Programm, unter anderem mit der Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch und der Personalchefin und Dezernatsleiterin Alexandra Wagner. Am Abend besuchte ich die Podiumsdiskussion zur Oberbürgermeisterwahl in Neunkirchen in der Stummschen Reithalle. Hierzu hatte eine private Initiative eingeladen. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um die Kandidatin und die Kandidaten kennenzulernen, um mehr über ihre jeweiligen Vorstellungen zur künftigen Entwicklung der Kreisstadt Neunkirchen zu erfahren.

 

Am gestrigen Morgen tagten die Gremien unserer Wasserversorgung. Los ging es mit der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgung der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Neunkirchen, anschließend tagte der Aufsichtsrat der Wasserversorgung Ostsaar GmbH. An diese Sitzung schloss sich die Gesellschafterversammlung an. Am Nachmittag tagte der Aufsichtsrat unserer Neunkircher Verkehrs GmbH, dessen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. An diese Sitzung schloss sich die Gesellschafterversammlung an. Schwerpunkt der Sitzung war die Erstellung des Wirtschaftsplanes für das laufende Jahr. Da der Oberbürgermeister der Kreisstadt verhindert war, leitete ich die Sitzung.

 

Heute Morgen tagte der Aufsichtsrat der Industriekultur Saar im Verwaltungsgebäude des Flughafens Saarbrücken. Diese Sitzung tagt nicht öffentlich, sodass ich hier keinerlei Informationen preisgeben darf. Am Nachmittag fieberte ich dann mit den Schülerinnen und Schülern mit, die am Vorlesewettbewerb auf Kreisebene teilnahmen. Ausrichter dieses Vorlesewettbewerbes war unsere Max-von-der-Grün-Schule in Merchweiler. Natürlich war es für mich Ehrensache, die Kreissieger/innen persönlich auszuzeichnen und ihnen alles Gute für den Wettbewerb auf Landesebene zu wünschen.

 

Morgen Abend bin ich dann dabei, wenn unser Ehrenbrandinspekteur Werner Thom von seiner Heimatgemeinde Illingen offiziell verabschiedet wird. Dies soll in einem sehr feierlichen Rahmen geschehen. Der Landkreis verabschiedete sich von Werner Thom Ende Januar.

Am Sonntagmorgen werde ich dann bei einer besonderen Eröffnung zu Gast sein, da Illingen um eine neue Galerie reicher sein wird. Hierfür stellt Ingeborg Besch ihr Wohnhaus – in einer ehemaligen Schule – (Adresse: Lateingasse 5, 66557 Illingen) zur Verfügung, indem sie Kunst und Wohnen vereint. Ich wünsche der engagierten Kunsthistorikerin für dieses besondere Projekt viel Erfolg und freue mich sehr darüber, dass sie mit ihrem Wirken die kulturelle Szene in unserem Landkreis bereichert.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende und einen guten Start in die Sommerzeit!

Ihr Sören Meng 


22.03.2019: Auf in den Frühling

Gottesdienst im Rahmen der Feierlichkeiten der Umbenennung der Gemeinschaftsschule Illingen
Enthüllung des neuen Straßenschildes der Arnold-Fortuin-Straße
vl.l.n.r. Martin Luckas (Geschäftsführer des Landkreistages), Landrat Sören Meng und Thomas Otto (Geschäftsführer der Arbeitskammer) bei der Vorstellung des Kreisreportes

Gewohnt abwechslungsreich gestaltete sich auch diese Arbeitswoche für mich. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem die Termine der kommenden Tage besprochen wurden. Danach hatte ich die schöne Aufgabe, einer langjährigen Mitarbeiterin, die ihr 40. Dienstjubiläum feiert, ihre Urkunde zu überreichen. Dieser Übergabe schloss sich dann ein Jour fixe mit unserer Dezernentin und Leiterin des Personalamtes, Alexandra Wagner an. Am Nachmittag ging es nach etlichen Unterschrifts- und Umlaufmappen nach Welschbach, wo Katharina Recktenwald ihren 104. Geburtstag feierte. Frau Recktenwald besuchte ich gemeinsam mit dem Welschbacher Ortsvorsteher und Mitglied des Bundestages, Christian Petry. Er kennt Frau Recktenwald seit seiner Kindheit. Es war eine Freude zu erleben, wie vital diese rüstige Seniorin noch immer ist. Dieser Besuch war für mich  etwas ganz Besonderes. Danach ging es nach Schiffweiler, wo sich das Redaktionsteam unseres Kreisbuches zusammenfand. Im kommenden Jahr ist geplant, ein weiteres Kreisbuch zu veröffentlichen. Hier engagiert sich ein ehrenamtlich tätiges Redaktionsteam aus erfahrenen Historikern aus dem Landkreis, um erneut ein spannendes und informatives Buch zu präsentieren. Derzeit werden Themen festgelegt und Schwerpunkte gesetzt. 

 

Am Dienstagmorgen war ich am Erlebnisort Reden bei unserem Team der Tourismus- und Kulturzentrale zu Gast. Hier besprachen wir aktuelle Projekte. Auch bereitete ich mit dem Werkleiter Christian Rau die anstehende Gremiensitzung vor. Danach ging es nach Ottweiler, wo verwaltungsinterne Termine stattfanden. Am Nachmittag war dann der Kenner der saarländischen Industriekultur, Delf Slotta, bei mir zu Gast. Mit ihm tauschte ich mich angeregt zu vielerlei Themen rund um unsere Industriekultur aus. Delf Slotta ist ein profunder Kenner der Szene und Autor vieler Fachbücher rund um die Gruben- und Bergbaulandschaften im Saarland. Im Anschluss ging es nach Neunkirchen zum Steinwald-Gymnasium, das kürzlich für sein Medienengagement ausgezeichnet wurde. Dieses Mal standen die Betriebspraktika im Fokus, die im Rahmen einer ansprechend gestalteten Veranstaltung anschaulich von den Schülerinnen und Schülern präsentiert wurden. In den 9. Klassen besuchen die Schülerinnen und Schüler Betriebe, um so das Berufsleben näher kennenzulernen. Ich halte dies für eine sinnvolle schulische Veranstaltung, da die Berufsorientierung sehr wichtig ist. Mein eigenes Praktikum in der Realschule 1989 – also vor genau 30 Jahren – kam mir in den Sinn. Dieses leistete ich damals in der Neunkircher Maler- und Lackiererfirma Gleich ab. 

 

Am Mittwochmorgen tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar WVO GmbH Stefan Kunz  aus und bereitete die anstehenden Gremiensitzungen vor. Am Nachmittag ging es dann nach Illingen zur Gemeinschaftsschule, die in Fortuin Gemeinschaftsschule Illingen umbenannt wird. Hier wird an den Illinger Pfarrer Arnold Fortuin gedacht, der als Priester viele Sinti und Roma in der NS-Zeit vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Er wurde 1901 in Neunkirchen (Nahe) bei Türkismühle geboren. Von 1933 bis 1937 war er Religionslehrer an der Berufsschule Bad Kreuznach, danach Pfarrer in Beuren. Ab 1951 betreute er die Pfarrei St. Stephanus Illingen; 1970 verstarb er. Er setzte als Illinger Pfarrer mit jährlichen Wallfahrten ein Zeichen der Versöhnung und wurde wegen seines humanitären Einsatzes in Zeiten des Nationalsozialismus auch „Oskar Schindler der Sinti und Roma“ genannt. Auf Beschluss des Ortsrates wurde auch eine Straße nahe der Schule durch Bürgermeister Dr. Armin König in Arnold-Fortuin-Straße umbenannt. Dieser besondere Tag wurde mit einem Gottesdienst, der von Weihbischof Robert Brahm gestaltet worden ist, begonnen. Um 17 Uhr schloss sich eine Feierstunde an, in der ich allerdings terminbedingt durch den Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller vertreten wurde. Die Umbenennung der Schule durch die neue Namensgebung begrüße ich sehr, denn Arnold Fortuin ist ein Vorbild. Er schaute nicht weg, nahm Gefahren auf sich, um seinen verfolgten Mitmenschen zu helfen. So etwas darf nicht vergessen werden. Anschließend war die Arbeitskammer des Saarlandes im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler zu Gast, um ihren Kreisreport 2019 zu präsentieren. Der letzte Kreisreport wurde 2014 vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe enthält interessante Fakten und Zahlen rund um unsere Region. Es geht hier um Wirtschaftsförderung, um Soziales, um Schulpolitik, um Gesundheit – aber auch der Arbeitsmarkt ist ein Schwerpunkt. Auch Themen wie Regionalentwicklung, öffentlicher Personennah-verkehr wurden vom Team der Arbeitskammer unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist eine sehr interessante, griffige Dokumentation – die Sie hier abrufen können. Der Kreisreport ist auch für alle politisch Tätigen eine gute Grundlage zur Formulierung künftiger Herausforderungen. Ich kann feststellen, dass wir in vielen Bereichen unserer Region gut vorankommen und Erfolgreiches geleistet haben; allerdings gibt es auch – wie beispielsweise beim Ausbau von Kindertagesplätzen – noch Nachholbedarf. 

 

Gestern Morgen war ich Neunkirchen in den Räumlichkeiten der Neunkircher Verkehrs GmbH zu Gast. Hier tagte der Aufsichtsrat der FSN GmbH, die für Fahrzeug Service Neunkirchen steht. Dieser Betrieb wartet den Fuhrpark unserer NVG und leistet auch für andere Firmen Werkstattdienste. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft leitete ich die nichtöffentliche Sitzung, die auch Beschlüsse für die an-stehende Gesellschafterversammlung vorbereitete. Danach standen verwaltungsinterne Termine und Rücksprachen auf dem Programm. Am Nachmittag besuchte mich die Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot. Mit ihr arbeite ich in vielfältiger Weise zusammen. Unter anderem ist sie auch Aufsichtsratsvorsitzende der IKS (Industriekultur Saar); dieser Aufsichtsrat tritt in der kommenden Woche zusammen. Danach nahm ich einen Termin an der Gebundenen Gemeinschaftsschule Neunkirchen wahr, die im Rahmen der Kampagne „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eine Veranstaltung präsentierte. Hier beteiligt sich unser Landkreis an dem Projekt „Demokratie jetzt“, die diese Veranstaltung ebenfalls unterstützte. 

 

Heute Morgen hatte ich die schöne Aufgabe, an einer Spendenübergabe an der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen teilzunehmen. Durch vielfältige Aktionen und Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler wurden für Schulprojekte insgesamt 8.000 Euro gesammelt. Sie wurden an Monika Hoffeld (Chillan-Hilfe), den Redaktionsleiter der Saarbrücker Zeitung, Volker Fuchs für die Hilf-Mit-Aktion der SZ sowie an Pater Tadé (Kamerun-Projekt) übergeben. Ich dankte der Schule für diese beispielhafte Aktion. Gerne unterstütze ich durch meine Präsenz solche humanitären Aktivitäten, denn sie zeigen mir, dass sich viele junge Menschen für das Gemeinwohl engagieren. Ich bin überzeugt, dass solche Erfahrungen für die Schülerinnen und Schüler prägend sind und auch als Erwachsene Spuren hinterlassen. 

 

Morgen Abend bin ich beim Förderverein in der Historischen Grubenanlage Itzenplitz zu Gast. Dieser wurde 2009 rund um die Historische Grubenanlage in Schiff-weiler-Heiligenwald gegründet. Die Festrede – in der es um die ehemalige Grube Itzenplatz und die Bergbaulandschaft geht – wird der Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland, Delf Slotta - mit dem ich mich diese Woche austauschte – halten. Auch die Ernennung von Ehrenmitgliedern des Fördervereins und die Ehrung der Jubilare stehen auf der Agenda. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Markus Fuchs übernommen. In meinem Grußwort werde ich zahlreichen Aktionen dieses agilen Fördervereins lobend hervorheben. Was hier ehrenamtlich geleistet wurde ist aller Ehren wert. Sichtbares Zeichen ist unter anderem das historisch einmalige Pumpenhaus in Heiligenwald. Aber auch für unseren Premiumwanderweg Pingenpfad macht sich der Förderverein stark und sorgt mit seinem Engagement dafür, dass Traditionen auch nachfolgenden Generationen vermittelt werden können. 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und genießen Sie das frühlingshafte Wetter

Ihr Sören Meng


15.03.2019: Abwechslungsreiche Sitzungswoche

Pflanzaktion im Jahr der Demenz
1. Bildungsforum im Landkreis Neunkirchen

Wettermäßig war diese Woche durch viel Regen geprägt, aber auch der Sturm machte vielen zu schaffen. Dies war auch der Grund, warum wir am vergangenen Sonntag von unserem Kreislagezentrum aus die zahlreichen Einsätze in unserer Region koordinierten. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zu 132 Einsätzen vor Ort aus und halfen so, Schlimmstes zu verhindern.  Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Hilfsdienste im Landkreis Neunkirchen über eine gute Ausstattung verfügen. Dank allen für dieses große Engagement.

Der Montagmorgen begann mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, dem sich dann auch ein Jour fixe mit dem Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale (TKN) an-schloss. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Sparkasse. Zuerst tagte der Kreditausschuss, dem schloss sich die Sitzung des Verwaltungsrates an. Als Vorsitzender des Verwaltungsrates leite ich beide Sitzungen, die bekanntermaßen nicht öffentlich sind. Allerdings verrate ich kein Geheimnis, dass auch in der Verwaltungsratssitzung das Jubiläumsjahr 2019 beleuchtet wurde. Wie schon mehrfach an dieser Stelle darauf hingewiesen, wird unsere Sparkasse in diesem Jahr 150 Jahre alt. Von diesem Jubiläum sollen alle Vereine und Verbände etwas haben – und so wurde eine Spendenplattform ins Leben gerufen. Hier haben diese Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Mit insgesamt 150.000 Euro unterstützt die Sparkasse das Engagement von Vereinen und Verbänden in unserem Landkreis.

 

Am Dienstagvormittag fand die Besprechung der Bürgermeisterin, der Ober-/Bürger-meister und mir im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler statt. Hier ging es darum, aktuelle Projekte – auch des Kreises und der Kommunen - abzustimmen und auch die Möglichkeiten der weiteren interkommunalen Zusammenarbeit auszuloten. Unsere Klimaschutzbeauftragte Lilli Metzker stellte dem Gremium unser Klimaschutzkonzept vor und warb um Unterstützung. Am Nachmittag fanden dann verwaltungsinterne Termine statt. 

 

Neben Rücksprachen besuchte ich am Mittwochmorgen Lautenbach. Im Rahmen dieses Termins - zusammen mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde – besichtigten wir ein Haus, das schon lange leer steht. Hier machte ich mir vor Ort ein Bild von der Gesamtsituation und besprach die rechtlichen Rahmenbedingungen mit meinem Team. Anschließend ging es zum Freizeitzentrum Finkenrech, wo eine besondere Pflanzaktion stattfand. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie veranstaltet landesweit eine gemeinsame Pflanzaktion „Vergiss-mein-nicht“ im Rahmen der Sensibilisierungs-Champagne „Demenz geht uns ALLE an“. Durch die Pflanzung der Blumen an öffentlichen Plätzen soll ein Zeichen gesetzt werden unter dem Motto: „Gemeinsam für ein demenzfreundliches Saarland“. Als Vorsitzender des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen halte ich diese Aktion für sehr sinnvoll. Denn es ist wichtig, Zeichen zu setzen um auch zu zeigen, dass die Betroffenen und die Angehörigen nicht alleine sind. Durch unsere Leitstelle Älter werden, durch den Pflegestützpunkt und durch ein gutes Netz von Ärztinnen und Ärzten können wir vielfältige Unterstützungsangebote sicherstellen. Mit der Pflanzaktion im Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen wollen wir hier ein öffentliches Zeichen setzen. Am Abend tagte dann der Vorstand und Aufsichtsrat der Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen, dem ich ehrenamtlich angehöre.

 

Am gestrigen Morgen fand zum ersten Mal die Bildungskonferenz im Landkreis Neunkirchen statt. Unser Bildungskoordinator Gunter Maier stellte die gute Entwicklung unserer Bildungslandschaft Landkreis Neunkirchen – mit den Vertreter/-inne/n der Kommunen, Bildungsträgern und zahlreichen Akteuren rund um das Thema Bildung - vor. Bildung ist ein gesamtgesellschaftliches Thema. Natürlich sind wir als Schulträger hier besonders gefragt, gute Bildungsvoraussetzungen zu schaffen. Aber es geht auch – wie beispielsweise bei unserer Kreisvolkshochschule – um das Thema lebenslanges Lernen. Bildung schafft Zukunft und sollte daher allen Bürgerinnen und Bürgern – unabhängig vom jeweiligen Geldbeutel – zur Verfügung stehen. Gunter Maier stellte in dem Zusammenhang auch das innovative Bildungsportal  www.bildungsregion-neunkirchen.de  vor. Hiermit wollen wir gemeinsam eine transparente Bildungslandschaft im Landkreis Neunkirchen schaffen. Es ist auch möglich, dieses innovative Portal anderen Landkreisen oder auch dem Saarland anzubieten. Darüber hinaus stellte die Ganztags-Gemeinschaftsschule  Neunkirchen ein innovatives Schulprojekt vor. Das Projekt heißt: „Wald trifft Schule“ und ist zukunftsweisendes Beispiel langfristig orientierter Schulentwicklung. Hier wird der Wald zum Klassenzimmer; hier werden viele schulische Inhalte auf Grundlage eines waldpädagogischen Ansatzes umgesetzt. Das Ganze wurde vom Schulleiter Clemens Wilhelm, dem Pädagogen und Förster Bodo Marschall und zwei Schülern anschaulich vorgestellt. Dieses Projekt wird – wie viele andere auch – durch das Bundesprogramm Land(auf)Schwung unterstützt. Die Bildungsprojekte rund um unser Programm Land(auf)Schwung stellte Ina Klein von unserer regionalen Entwicklungsagentur vor. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreistag in Neunkirchen. Im öffentlichen Teil wurde die Finanzierung der Arbeitsmarktprojekte des Landkreises Neunkirchen bei der AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung)  beschlossen. Seit vielen Jahren führen wir verschiedene Beschäftigungsmaßnahmen für landzeitarbeitslose Menschen durch. Dies geschieht gemeinsam mit dem Jobcenter, aber auch der Landkreis Neunkirchen unterstützt diese Maßnahmen mit insgesamt rund 790.000 Euro im Rahmen von Projekt- und Lohnkosten-Zuschüssen. Hier gibt es unterschiedliche Projekte, die auf die Qualifizierung und Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen zielen. Auch Beschäftigungsmaßnahmen nach dem neuen § 16 i SGB II für insgesamt 100 Teilnehmer/-innen sind vorgesehen. Über dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon häufig geschrieben; hier haben wir die Möglichkeit – dank des neuen Bundesprogrammes – langzeitarbeitslosen Menschen 5 Jahre eine echte berufliche Perspektive zu bieten. Aber auch die Verwendung der Mittel aus der Feuerschutzsteuer, um eine neue Drehleiter in Illingen anzuschaffen, war Thema. Diese Drehleitern sind für die Arbeit unserer Wehren im Landkreis sehr wichtig und waren auch am vergangenen Sonntag wieder im Einsatz. Hier ist jeder Euro gut an-gelegt. In der Kreistagssitzung erwähnte ich ebenfalls den Kreisreport 2019. Die Arbeitskammer im Saarland präsentiert die regionalen Ergebnisse der Kreisreporte 2019 in den saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken in den nächsten Wochen. Am 20. März werden um 17 Uhr  die Ergebnisse für den Landkreis Neunkirchen vorgestellt. Die Arbeitskammer Fachleute haben wesentliche Kennzahlen erhoben und analysiert. Auch ich bin anlässlich dieses Präsentationstermins vor Ort und kann Stellung zu den jeweiligen Erkenntnissen nehmen.

 

Heute standen verwaltungsinterne Rücksprachen und Büroarbeit auf dem Terminplan.. Wenn dieser Blog erscheint bin ich auf der Abschlussfeier der Absolventen der Berufsausbildung Metalltechnik 2019 an unserem Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen. Diese Feier werde ich zum Anlass nehmen, auf die große Bedeutung einer dualen Ausbildung einzugehen. Hier sind unsere Berufs-bildungszentren gut aufgestellt und wir werden auch durch große Investitionen in den nächsten Jahren alles dafür tun, jungen Menschen gute Bildungsvoraussetzungen zu ermöglichen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


08.03.2019: Start in die Fastenzeit

Nach den Fastnachtsferien, die ich mit meiner Familie im Schnee verbrachte, trat ich am Aschermittwoch den Dienst an. Los ging es mit einer Besprechung im Kreise der Führungskräfte des Landkreises. Diese Besprechungen finden regelmäßig statt. Sie sind mir sehr wichtig, da ich mich in dieser Runde intensiv mit den Führungskräften austauschen kann. Derzeit beschäftigt uns alle die fehlende Haushaltsgenehmigung. Wir hoffen, dass das Landesverwaltungsamt in nächster Zeit unseren Haushaltsplan 2019 genehmigt, damit wir unseren Haushalt vollziehen können. Nur mit einer gültigen Haushaltsgenehmigung ist es uns gestattet, anstehende Investitionen – die im Haushalt 2019 geplant sind – zu realisieren. Danach tauschte ich mich mit unserem Bildungskoordinator Gunter Maier aus. Ich habe an dieser Stelle vor einiger Zeit über die innovative Bildungsplattform unserer Region berichtet. Sie ist unter www.bildungsregion-neunkirchen.de zu finden. In der kommenden Woche wird eine Bildungskonferenz im Landkreis stattfinden. Ziel ist es, die Bildungsangebote in unserer Region besser zu koordinieren und transparenter darzustellen. Zu der Bildungskonferenz am kommenden Donnerstag erwarten wir zahlreiche Akteure.

 

Um die Verstetigung eines Projektes, das im Rahmen des Bundesprogrammes Land(auf)Schwung entstanden ist, ging es in einem Gespräch am Donnerstag. Derzeit überlegen wir, wie wir nach Auslaufen des Projektzeitraumes unser Upcycling-Zentrum unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) weiterbetreiben können. Hierbei sind viele Rahmenbedingungen zu beachten. Bereits jetzt können wir sagen, dass dieses Projekt auch in der Öffentlichkeit hervorragend angenommen wird. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir hier von den Erfahrungen des Bundesprogramms auch in Zukunft  profitieren werden.  Nach diesem Gespräch fand das sogenannte Vierteljahresgespräch mit unserem Personalrat statt. In diesem Gespräch stehe ich den Fragen unseres Personalrates Rede und Antwort. Gemeinsam mit der Dezernentin und Leiterin des Personalamtes Alexandra Wagner berichtete ich über laufende Projekte der Kreisverwaltung und auch über geplante personelle Maßnahmen. Danach ging es nach Saarbrücken ins Bildungsministerium, wo ich mich mit Verantwortlichen über das kreisweite Angebot an Kindertagesplätzen austauschte. Wir sind hier gemeinsam mit den Städten und Gemeinden dabei, die erforderlichen Quoten zu erfüllen. Bis es soweit ist, wird es noch eine Zeit lang dauern, aber derzeit laufen die Planungen auf Hochtouren. Steigende Geburten, aber auch der Zuzug, machen es notwendig, unser Angebot zu erweitern. Am Nachmittag tagte dann unser Kreisausschuss. Im öffentlichen Teil ging es unter anderem um die Gewährung von Zuschüssen an Behinderteneinrichtungen für Freizeit- und Ferienmaßnahmen. Hier unterstützen wir Träger, die Menschen mit Behinderungen Freizeitmaßnahmen und Ausflüge ermöglichen. Rund 50.000 € stehen allen im Kreis agierenden Trägern der Behindertenhilfe zur Verfügung. Darüber hinaus standen im öffentlichen Teil bauliche Vergaben auf der Agenda. Im nichtöffentlichen Teil wurden teilweise Tagesordnungspunkte, die in der kommenden Woche in der Sitzung des Kreistages beschlossen werden sollen, vorberaten.

 

Am heutigen Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. So traf ich mich mit der Kreisbehindertenbeauftragten Petra Moser-Meyer zu verschiedenen Themen. Auch nutzte ich die Zeit, um verwaltungsinterne Rücksprachen abzuarbeiten.

Am Sonntagmorgen bin ich beim  SPD Ortsverein Lautenbach zu Gast, die ihr 100-jähriges Jubiläum feiern wird.

Dieser Blog fällt urlaubsbedingt sehr kurz aus. Für die Christen begann mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit, die 40 Tage bis Ostern andauern soll. Die Medien haben diese Thematik in dieser Woche verstärkt aufgegriffen. Für mich persönlich bedeutet diese Zeit immer ein wenig inne halten, Gewohnheiten hinterfragen, achtsam sein. Hermann Hesse hat über diese Zeit in seinem Buch „Siddhartha“ folgendes geschrieben:

„Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes, achtsames Wochenende!

Ihr Sören Meng


22.02.2019: Arbeitswoche, auch im Zeichen der Fastnacht

Landrat Meng backte mit Kindern der Kita Ottweiler-Lehbesch Rezepte für ein Buch nach
Landrat Sören Meng ernannte den Kreisbrandmeister sowie seine Fachberater
Narrenempfang im Landratsamt
Landrat Sören Meng hatte alle Karnevalsvereine im Landkreis zum ersten Narrenempfang im Landratsamt geladen
Einbürgerung im Landratsamt

Gewohnt abwechslungsreich war auch diese Woche. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem die kommenden Ereignisse und Aktionsfelder unserer Verwaltung vorbesprochen wurden. Dann ging es nach Saarbrücken, wo eine außerordentliche Verbandsvorstandssitzung des Sparkassenverbandes Saar nichtöffentlich tagte. Danach fand im Haus der Wirtschaftsförderung, ebenfalls in Saarbrücken, eine Aufsichtsratssitzung der Tourismuszentrale Saarland statt. Hier wurden aktuelle Zahlen und Fakten rund um den Tourismus im Saarland vorgestellt. Auch dieser Aufsichtsrat tagt nicht öffentlich, sodass ich keine detaillierten inhaltlichen Informationen geben kann. Allerdings verrate ich kein Geheimnis, dass die Sonderausgabe des Merian Saarland im vergangenen Jahr hervorragend ankommt. Hauptthema war der Tourismus im Saarland; auch für Saarländer ist dieses Magazin sehr spannend, da es den Redakteuren gelungen ist, sehr kurzweilig und kenntnisreich den Tourismus im Saarland zu beleuchten.

 

Am Dienstagmorgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann zur städtischen Kindertagesstätte Ottweiler-Lehbesch ging. Im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung werden wir ein Rezeptbuch für Kinder und ihre Eltern herausgeben. Projektträger ist hier unsere Vitalregion, die sich mit dem Arbeitskreis Kindergesundheit vernetzt hat. Ziel des kleinen Rezeptbuches soll es sein, Kindern und ihren Familien eine gesunde, ausgewogene Ernährung näherzubringen. Das Rezeptbuch wird in den nächsten Monaten erscheinen und Rezepte enthalten, die leicht umzusetzen sind. Die Kinder, mit denen ich gemeinsam ein Rezept ausprobierte, waren mit großem Eifer bei der Sache. Das Engagement der Kinder zu erleben, bereitete mir große Freude. Am Mittag fanden die Vorstellungsgespräche für die Anwärterinnen und Anwärter für den gehobenen Verwaltungsdienst in unserer Kreisverwaltung statt. Dieses Studium soll im Oktober 2019 beginnen. Mir ist es sehr wichtig, diese Bewerbungsgespräche persönlich zu führen. Neben mir waren auch Vertreter/-innen der im Kreistag vertretenen Fraktionen sowie Vertreter/-innen der Verwaltung anwesend. Am Abend hatte ich dann die schöne Aufgabe, den stellvertretenden Kreisbrandinspekteur zu ernennen sowie Fachberater zu berufen. Gleichzeitig war es mir ein Anliegen, das große Engagement der Hilfskräfte im Landkreis Neunkirchen, die hohe Kompetenz der Fachbreite der Feuerwehr und ihre Bereitschaft, sich auch weiterhin in den Spezialbereichen zu engagieren, zu betonen. Ich ernannte Michael Schuh zum Kreisbrandmeister und Kreisfunkbeauftragten, Stefan Bock wurde als Leiter des Atemschutzes, Alexander Ley als Leiter des Gefahrenstoffzuges, Jan Rumetsch als Beauftragter der Jugendfeuerwehr, Lars Seibert als Beauftragter der Atemschutz-Übungsstrecke, Michael Sticher als Leiter der Kreisausbildung und Beauftragter technische Einsatzleitung ernannt. Auch Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und der Landesbrandinspekteur Timo Meyer nutzten diese Berufungen, um das große Engagement besonders hervorzuheben.

 

Am Mittwochmorgen war ich in Saarbrücken, wo der Aufsichtsrat der VSE nichtöffentlich tagte. Am Nachmittag standen dann verwaltungsinterne Termine an, ehe dann pünktlich um 17:00 Uhr der erste Narrenempfang des Landkreises Neunkirchen startete. Es gibt im Landkreis Neunkirchen 35 Karnevalsvereine, die auch außerhalb der sogenannten fünften Jahreszeit eine ausgezeichnete Jugendarbeit leisten. Um dies zu würdigen hatte ich erstmals zu einem Empfang in den Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes eingeladen. Unsere Sparkasse Neunkirchen, die in diesem Jahr stolze 150 Jahre alt wird, ermöglichte es, einen Fastnachtspin (gestaltet von Claus Zewe) zu realisieren. Rund 100 Närrinnen und Narren, Prinzenpaare, aber auch Vertreter/-innen des Kreistages und Bürgermeister fanden sich im Historischen Sitzungssaal ein, um gemeinsam einige Stunden zu feiern. Besonders freute ich mich, dass der Präsident des BDK (Bund Deutscher Karneval e. V.) Klaus Ludwig Fess vor Ort war und die Arbeit der Karnevalsvereine öffentlich würdigte. Mit einer Reim-Rede würdigte ich ebenfalls das Engagement dieser Vereine in unserem Landkreis. Hier ein kleiner Auszug:

„Danke will ich heute saahn,

de Faasebootse mit Elan, die jedes Johr um diese Zeit

verbreite Frohsinn, Heiterkeit,

die de Alltag uns versieße,

Pointe in de Saal rinnschieße

Uns dobei immer wedder zeie,

wie ma sich kann am Lääwe freie.

De Ganze Landkreis schunkelt mit,

Ihr Narre sinn ein echter Hit,

für mich is ääns doch sonnenklar,

Ihr sinn die Hochburg von de Saar!

Ihr Faasenachter, Ihr sinn topp.

Dodruff ein lautes Alleh Hopp!

 

Die Faasenacht, ich saahns von Herze,

die is viel meh, als bloß zu scherze,

Faasenacht gebbt Kraft,

Faasenacht bringt Schwung,

Faasenacht, macht selbschd Alde immer wedder jung,

 

denn Faasebootze sinn mir all, das will ich heit bekenne,

denn die Narre duhn die Wohrheit beim Name nenne,

 

Narrefreiheit  sie is e hohes Gut,

drum liewe Narre, bewahren eich Eier Mut:

 

Dann werd de Trump zum Horrorclown,

un rechte Parole nix als hohler Schaum,

ihr duhn die Autolobby belichte,

uff de Dieselwahnsinn net verzichte,

ihr zeie, wer sich wo die Säck vollmacht,

schonungslos offe, doch mit viel Bedacht,

ihr zeie, wie de Landrat lacht,

wer e Boje um die Arwed macht,

wer mit wem im Ecke leiht,

alles wird durch eich gezeiht.

Die Faasenachder derfe Finger in Wunde leje,

sie duhn mit Kritik so manches beweje,

wenn mir Politiker uns im Spiechel erkenne,

misse ma lache, mir derfe net flenne,

ein Hoch auf die Narren, geht mir dorch de Kopp,

dodruff ein lautes Alleh Hopp!...“

 

Der Empfang war sehr stimmungsvoll und fand eine große Resonanz, sodass ich sicherlich im nächsten Jahr erneut eine solche Veranstaltung durchführen werde.

 

Gestern Morgen traf ich Staatssekretär Roland Theis, um Themenfelder aus unserem Landkreis zu erörtern. Danach fand die Aushändigung der Einbürgerungsurkunden im Historischen Sitzungssaal statt. Diese Einbürgerungen werden immer sehr feierlich vollzogen. Ich nutzte die Gelegenheit, um auf das 70. Jubiläum des Grundgesetzes hinzuweisen. Neben der Einbürgerungsurkunde erhalten die „Neubürger/-innen“ auch immer eine Ausgabe unserer Verfassung. Am Mittag fanden dann die Vorstellungsgespräche für die Auszubildenden für den Beruf Verwaltungsfachangestellte/r in unserer Kreisverwaltung statt.

 

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG mbH), Klaus Häusler zu vielerlei Themen aus. Hauptthema war natürlich die Entwicklung der Wirtschaft in unserer Region, aber auch das Bundesprojekt Land(auf)Schwung und damit das Projekt Start-Up-Center, das wir gemeinsam mit der WFG umsetzen. Auch dieses Projekt hat sich gut entwickelt. Hier würde ich mich freuen, wenn es uns gelänge, auch nach Auslaufen der Bundesmittel, Existenzgründer/n/-innen mit einem Start-Up-Center zu unterstützen und zu fördern. Danach tauschte ich mich dann mit dem stellvertretenden Leiter unserer Abteilung Kämmerei, Beteiligungen, ÖPNV und Vergaben, Matthias Schmidt zu verschiedenen Themen aus. Derzeit warten wir auf die Genehmigung unseres Kreishaushaltes durch die Landesregierung. Diese Genehmigung ist notwendig, um mit unseren Investitionen beginnen zu können. In der sogenannten vorläufigen Haushaltsführung dürfen nur dringend notwendige Aufgaben – für die ein Rechtsanspruch besteht – finanziert werden. Mit neuen Projekten, die einer besonderen Finanzierung bedürfen, darf in dieser Phase noch nicht begonnen werden. Eine gute Nachricht gab es vor wenigen Tagen, da der Digitalpakt wohl jetzt „in trockenen Tüchern“ ist. Dies bedeutet, dass das Saarland in den nächsten fünf  Jahren für die IT-Ausstattung seiner Schulen rund 60 Mio. Euro aus Bundesmitteln bekäme. Damit können unsere Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen für das Leben und Arbeiten in der digitalen Welt erwerben. Die abschließende Beratung über die Gesetzesänderung ist für den 15. März im Bundesrat geplant. Der Digitalpakt wird dringend für die Ausstattung unserer Schulen mit WLAN, digitalen Lerninhalten und Computern benötigt. Dies können wir als Schulträger nicht alleine stemmen. Darüber habe ich an dieser Stelle schon oftmals geschrieben.

 

Liebe Leserinnen und Leser meines Landratsblogs, aufgrund meines Urlaubs werde ich eine Woche pausieren. Dennoch sollten die aufmerksamen Blog-Leserinnen und –Leser die Facebook nutzen, besonders aufmerksam sein, denn ich werde mich in der Faschingswoche nochmals zu Wort melden. Mehr wird allerdings nicht verraten.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, besuchen Sie die vielfältigen närrischen Angebote unserer Karnevalsvereine in der Region und genießen Sie das frühlingshafte Wetter – bis bald

Ihr Sören Meng

 

 


15.02.2019:Große Themenbandbreite

Pressekonferenz des Landkreises zur Bilanz 2018 und zum Ausblick 2019
Im Rahmen der Pressekonferenz haben Landrat Sören Meng und TKN-Werksleiter Christian Rau das vergangenen Jahr bilanziert und Ausblick auf die Aktivitäten des Kreises in 2019 gegeben
Verleihung der Pflegemedaille an Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neunkirchen
Im Rahmen des Fahrradgipfels in Saarbrücken besuchte Landrat Meng auch die derzeitige Tourismusmesse, auf der auch der Landkreis mit einem Stand vertreten ist

Wie immer war meine Arbeitswoche sehr abwechslungsreich. Los ging es am Montagmorgen mit einer Besprechung, in der es um die Finanzierung von Drehleitern für den Aufgabenbereich Feuerwehr- und Katastrophenschutz ging. Diese werden aus dem Budget der Feuerschutzsteuer und durch Mittel der Kommunen finanziert. Das Gespräch fand mit dem neuen Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und den Vertretern unserer Kreispolizeibehörde statt. Am Rande dieses Gesprächs wurde natürlich auch die Bombenentschärfung am vergangenen Sonntag in Eppelborn thematisiert. Hier waren viele Hilfskräfte beteiligt, um die Evakuierung und die Betreuung der betroffenen Menschen sicherzustellen. Wir können uns im Landkreis Neunkirchen auf unsere vielfältigen Hilfskräfte verlassen. Danke für dieses großartige ehrenamtliche Engagement.  Danach tauschte ich mich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau und seiner Stellvertreterin Lisa Grandke zu aktuellen Themen rund um den Tourismus im Landkreis Neunkirchen aus. Dieses Wochenende findet in Saarbrücken eine Tourismusmesse statt, bei der auch unsere TKN vor Ort ist. Derzeit werden alle Broschüren, die für unsere Region werben, überarbeitet. Aber auch die Vorbereitungen für die Veranstaltungen in diesem Jahr laufen auf Hochtouren - doch dazu später. Am Montagnachmittag tagte der Prüfungsausschuss unserer Sparkasse Neunkirchen, den ich als Vorsitzender des Verwaltungsrates leite. In diesem Prüfungsausschuss geht es darum, Privat- und Firmenkredite stichprobenweise zu überprüfen.

Am Dienstag war ich dann zu Gast beim Schulleiter des Kaufmännischen Berufsbildungszentrums in Neunkirchen, Heiko Staub. Hier ging es in erster Linie um das Sonderinvestitionsprogramm für Berufsbildungszentren mit der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Hier tauschte ich mich zu aktuellen Herausforderungen für unsere beruflichen Schulen im Saarland aus. Mit unserem KBBZ Neunkirchen sind wir gut aufgestellt. Aber auch während diesen Termins wurde deutlich, wie dringend die Gelder des Bundes benötigt werden, um die Digitalisierung voranzutreiben. Schnelles Internet ist gerade für unsere berufsbildenden Schulen unverzichtbar. Hier warte ich auf Signale aus Berlin. Um das erfolgreiche Projekt Upcycling, das im Rahmen unseres Bundesprogrammes Land(auf)Schwung entstanden ist, ging es anschließend beim Gespräch mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) sowie der Sozialdezernentin des Kreises, Birgit Mohns-Welsch. Im Momenteruieren wir, wie wir dieses Projekt verstetigen können. Unsere AQA leistet hervorragende Arbeit und setzt das Projekt mit dem Projektträger gut um. Hier bin ich zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft – nach Auslaufen des Bundesprojektes – die innovativen Produkte weiter herstellen können. Dieses Projekt macht deutlich, wie sinnvoll der zweite Arbeitsmarkt sein kann und mit welchem Engagement langzeitarbeitslose Menschen die neuen beruflichen Perspektiven annehmen. Unsere AQA wird sich auch sehr stark - in Kooperation mit unserem Jobcenter - an dem neuen Arbeitsmarktprogramm nach dem Teilhabechancengesetz (§ 16 i SGB II) beteiligen und so längerfristig Menschen berufliche Perspektiven aufzeigen können. Danach stand ein internes Gespräch mit unserem Rechnungsprüfungsamt an. Hier wurde mir die Jahresprüfplanung 2019 vorgestellt. Derzeit beschäftigt sich das Rechnungsprüfungsamt noch mit den Jahresabschlüssen der vergangenen Haushaltsjahre. Das Rechnungsprüfungsamt ist übrigens ein besonderer Amtsbereich unserer Kreisverwaltung, der die Haushalts- und Wirtschaftsführung unserer Behörde kontrolliert.

 

Am Mittwochmorgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann zur Pressekonferenz – gemeinsam mit der Tourismus- und Kulturzentrale  ging. Hier resümierte ich kurz das vergangene Jahr 2018, das ich als sehr positiv empfand, denn es hat sich viel in unserem Landkreis und in unserer Kreisverwaltung getan. Gemeinsam mit dem Kreistag, der Kreisverwaltung und den Städten und Gemeinden haben wir positive Entwicklungen für die Bürgerinnen und Bürger erreicht. Natürlich ging ich auch auf das Projekt Land(auf)Schwung ein und erwähnte die Maßnahmen, die für dieses Jahr geplant sind. Ein wichtiger Teil meines Ausblicks war auch die Weiterentwicklung unserer Schulen. Mit über 7 Mio. Euro werden wir in diesem Jahr die Schulen für die Zukunft weiter fit machen. Schwerpunktthemen sind die Digitalisierung und der Ausbau des Ganztagsbetriebs, da wir erleben, dass eine gebundene Ganztagseinrichtung immer stärker wahr- bzw. angenommen wird. Die aktuellen Schülerzahlen belegen dies sehr deutlich. So sind wir seit längerer Zeit schon – sowohl in der Ganztags-Gemeinschaftsschule Neunkirchen und Merchweiler - an den Aufnahmegrenzen. Aber auch die Weiterentwicklung unserer Kindertageseinrichtungen im Landkreis, zur Verbesserung der Betreuungsquote, beleuchtete ich. In diesem Jahr sind hierfür 1,9 Mio. Euro an Haushaltsmitteln vorgesehen. In den vielen weiteren Themen ging ich auch auf die Kreisverwaltung ein. 2019 werden im Sinne der Bürgerfreundlichkeit verschiedene Servicestellen der Kreisverwaltung in das Gebäude des Gesundheitsamtes nach Neunkirchen ziehen. Die Betreuungsbehörde, die Schuldnerberatung sowie der Soziale Dienst werden in wenigen Wochen in Neunkirchen zusammengelegt. Die Bündelung dieser Angebote als lokale Anlaufstelle in der Kreisstadt ist im Sinne der besseren Erreichbarkeit für unsere Bürgerinnen und Bürger. Auch wollen wir die Kfz.-Zulassungsstelle in Neunkirchen und den Eingangsbereich des Landratsamtes in Ottweiler kundenorientierter gestalten. Danach ging der Werkleiter Christian Rau auf die positive Weiterentwicklung im touristischen Bereich ein. Unsere fünf Premiumwanderwege werden gut angenommen; derzeit steht die neue Zertifizierung an. Wichtig ist hier die Qualitätssicherung. Zum Thema Qualitätssicherung wurde von der TKN ein runder Tisch etabliert, auch wurde ein runder Tisch zum Thema Radfahren auf meinen Wunsch eingerichtet. Derzeit laufen die Planungen für zwei neue Mountainbike-Strecken im Landkreis Neunkirchen, die 2020 im Bereich Neunkirchen realisiert werden sollen. Aber auch die Weiterentwicklung unseres Freizeitzentrums Finkenrech stand auf der Agenda. Darüber hinaus ging der Werkleiter auf die anstehenden Veranstaltungen – wie unsere SR3-SommerAlm,  Frühling und Herbst auf Finkenrech und viele weitere Termine ein. Schon jetzt sollten Sie sich den 19. Mai und den 29. September notieren. Dann heißt es wieder: „Wandern mit dem Landrat.“ Genauere Infos werde ich hier an dieser Stelle noch geben. Im Illinger Rathaus wurde im Anschluss durch Herrn Staatssekretär Stephan Kolling die Pflegemedaille des Saarlandes an neun verdiente Bürgerinnen und Bürger verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vorbildliche und aufopferungsvolle Pflege, die Bürgerinnen und Bürger leisten. In meinem Grußwort bedankte ich mich im Namen der Bürgerinnen und Bürger für dieses große Engagement. Auch stellte ich fest, dass die Ausgezeichneten wissen, dass sie nicht alleine sind und wir über professionelle Beratungsstellen im Landkreis verfügen. So erwähnte ich unsere Leitstelle Älter werden, den Pflegestützpunkt und die Angebote der im Landkreis tätigen Verbände und Träger. Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit Menschen umgeht, denen es nicht so gut geht. Die ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger sind für mich die wahren Helden des Alltags und Vorbilder. Am Abend besuchte ich mit der SPD-Kreistagsfraktion die Neunkircher Verkehrs GmbH. Hier stellte der Geschäftsführer Pascal Koch die Aufgabenvielfalt unserer NVG – dessen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ich bin – vor. Einige Zahlen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Wussten Sie, dass es im Bereich des Landkreises Neunkirchen 1.600 Haltestellen gibt, die von insgesamt 60 Linien angefahren werden? Insgesamt beträgt die Linienlänge 529 km; insgesamt werden über 4,2 Mio. Fahrplan-Kilometer Jahr für Jahr geleistet. 2017 betrug die Zahl der beförderten Fahrgäste stolze 7 Mio., davon 3,6 Mio. Schülerinnen und Schüler. An dieser Stelle vielen Dank an die NVG und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie an die Kooperationsfirmen für das große Engagement im Bereich des ÖPNV.

 

Gestern standen ausschließlich Rücksprachen und interne Termine auf dem Programm.

Mein Arbeitstag am heutigen Morgen begann mit einem Gespräch des Teams unseres Allgemeinen Sozialen Dienstes und dem Pflegekinderdienst unseres Jugendamtes. Hier wollte ich mich aus erster Hand über die Entwicklungen in der Jugendhilfe informieren. Unser Team leistet hervorragende Arbeit. Dank der zusätzlichen Personalisierung konnten die Fallzahlen der jeweiligen Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter reduziert werden, was für die Arbeit des Teams und alle Betroffenen wichtig ist. Ich nutzte die Gelegenheit, mich für das große Engagement um die täglichen Herausforderungen des Alltags zu bedanken. Das Team des Jugendamtes arbeitet sehr eng mit den Familien zusammen und leistet Großartiges. Danach ging es zum 1. Saarländischen Fahrradgipfel, der in der Kongresshalle Saarbrücken stattfand. Hier ging es um die Mobilität rund um Fahrräder. In diesem Zusammenhang freut es mich, dass unser Landkreis in diesem Jahr wieder an der tollen Aktion „Stadtradeln“ teilnehmen wird. Hier wollen wir ein Zeichen setzen und dafür werben, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel stärker zu integrieren. Wenn dieser Blog erscheint werde ich in der Hirschberghalle im Neunkircher Stadtteil Furpach sein, wo der Ordensempfang des Karnevalsvereines Eulenspiegel e. V. Furpach stattfindet. In diesem Jahr wird der Verein stolze 6 x 11 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum gratuliere ich ganz herzlich und danke für das große Engagement. Am Sonntag werde ich dann – gemeinsam mit meiner Frau – die saarländische Narrenschau, die in St. Ingbert stattfindet, besuchen. Ich habe mich sehr über die Einladung des VSK (Verband Saarländischer Karnevalsvereine e. V.) gefreut und bin gespannt, welche Akteure aus dem Landkreis Neunkirchen dabei sein werden.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng        


08.02.2019: Landrätliche Themenvielfalt

Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbes "Saarländische Bauernhäuser-Zeugnisse unserer Heimat" für Rieke und Timo Caroli in Mainzweiler
Fachtagung: „Kinder aus suchtbelasteten Familien..." in Eppelborn

Landrätliche Themenvielfalt…

Auch diese Woche war – wie gewohnt – sehr themenreich. Los ging es am Montag mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir aktuelle Herausforderungen für unsere Kreisverwaltung besprachen. Auch war die anstehende Sitzung des Landkreistages Saarland am heutigen Tag Thema. Hier bespreche ich mit meinem Team die einzelnen Tagesordnungspunkte und lasse mich inhaltlich vorbereiten. Auch beschäftigte uns das Finanz- und Sozialgutachten, das vergangene Woche vorgestellt wurde. Hier sieht sich der Vorstand des Landkreistages in seiner Auffassung bestätigt, dass die saarländischen Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken insgesamt gut und effizient aufgestellt sind. Zu diesem Thema wurde ich von der Saarbrücker Zeitung in dieser Woche interviewt.

Hier der Link:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/der-neunkircher-landrat-soeren-meng-reagiert-auf-das-pwc-gutachten-das-vom-innenministerium-im-auftrag-gegeben-wurde_aid-36604887

Im Anschluss tauschte ich mich mit unserer Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch aus.

Am Nachmittag tagte der Rechnungsprüfungsausschuss, der sich mit dem Jahresabschluss 2016 auseinandersetzte. Dieses Jahr war mein erstes Jahr als Landrat. Das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises überprüft dieses abgelaufene Haushaltsjahr sehr intensiv und steht dann den Gremienmitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses Rede und Antwort. Am Abend nahm ich dann an der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion teil.

Am Dienstag tauschte ich mich mit dem Vorstand der Sparkasse Neunkirchen, Jörg Welter, zu Themen rund um die Sparkasse aus. Als Verwaltungsratsvorsitzender ist es mir wichtig, sehr nahe an den Themen, die für unsere erfolgreiche Sparkasse relevant sind, dran zu bleiben. Derzeit ist das Thema Multikanal in aller Munde. Dies bedeutet, dass unsere regionale Sparkasse auf allen Ebenen wahrnehmbar sein muss. Zum einen bedarf es einer hohen Präsenz vor Ort in den Geschäftsstellen, zum andern muss dies aber auch in den neuen Medien angemessen stattfinden. So ist die Sparkassen-App bei den Kundinnen und Kunden sehr beliebt, da sie innovativ und intuitiv zu bedienen ist. Nach weiteren internen Terminen ging es dann nach Mainzweiler, wo der Staatssekretär des Umweltministeriums, Roland Krämer, und der Juryvorsitzende des Wettbewerbes „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“, Prof. Dr. Heinz Quasten, den Preisträgern Rieke und Timo Caroli gemeinsam mit Bürgermeister Holger Schäfer und Ortsvorsteher Achim Wagmann den Preis für den 2. Platz des Wettbewerbes überreichte. Insgesamt zeichnete die Landesjury fünf Häuser mit Preisen aus. Bereits zum 18. Mal wurde der Wettbewerb durchgeführt. Seit 1984 engagiert sich hier Prof. Dr. Heinz Quasten. Ich nahm die Verleihung zum Anlass, mich bei Familie Caroli für ihr großes Engagement zu bedanken. Durch den Erhalt ihres Hauses, erhalten sie gleichzeitig ein Stück Landkreisgeschichte. Die Bauernhäuser vergangener Tage zeigen Traditionen auf. Wir alle wissen, dass der Begriff Heimat derzeit eine Renaissance erlebt. Wir erleben dies auch im touristischen Bereich – so zum Beispiel bei den Themenwanderwegen, wo sich auch sehr junge Menschen wohl und verbunden fühlen. Vergangenes bewahren, hierzu liefert der Wettbewerb wichtige Impulse. Daher wird der Landkreis auch diesen Wettbewerb in Zukunft aktiv begleiten.

Am Mittwochmorgen nahm ich an der Fachtagung: „Kinder aus suchtbelasteten Familien – wie können Schutz und Unterstützung von Anfang an gelingen?“ im Big Eppel in Eppelborn teil. Dies ist bereits die 4. Veranstaltung in den letzten beiden Jahren, die im Landkreis Neunkirchen unter dem Aspekt Hilfen und Schutz für Kinder in belasteten Lebenslagen durchgeführt wird. In meinem Grußwort ging ich auch auf die gesellschaftliche Situation ein. In Deutschland wachsen gegenwärtig ca. 3 Mio. Kinder und Jugendliche mit mindestens einem suchtkranken Elternteil auf. Sie tragen ein großes Risiko, gesundheitlich, psychisch und sozial zunehmend zu verelenden. Die betroffenen Kinder sind dadurch sehr vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die in der Regel nicht durch elterliche bzw. innerfamiliäre Schutz-faktoren oder aus eigener Kraft kompensiert werden können. Somit bedeutet das Aufwachsen der Kinder in einer suchtbelasteten Familie eine erhebliche Gefährdung für ihre Entwicklung. So entsteht ein Teufelskreis, der dringend durchbrochen werden muss und uns alle in die Verantwortung nimmt. Unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, schlechte Entwicklungschancen zu vererben!

Wir alle sind gefordert, die bereits bestehenden umfangreichen Vorsorgesysteme für diese Kinder und ihre Eltern frühzeitig anzubieten, bedarfsgerecht anzupassen und auszubauen. Wir müssen sie transparent machen, um die Eltern zur Inanspruchnahme von Hilfen und Unterstützung zu motivieren. Dies bedeutet aber auch, dass die Fachkräfte umfangreich informiert und fortgebildet werden. Hierzu leistet unsere Fachtagung einen wichtigen Beitrag. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle die sich hier engagieren. Dies sind beispielsweise der Caritasverband, die Drogenhilfe Saarbrücken, das Landesinstitut für präventives Handeln, der Landtag des Saarlandes, der Landkreis Neunkirchen und der Saarpfalz-Kreis, NACoA Deutschland Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e. V. sowie die Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM).

Am Nachmittag nahm ich an einer Veranstaltung der Sparkasse Neunkirchen teil. Diese interne Veranstaltung richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Sparkasse und stellte – neben Fachvorträgen – auch das 150-jährige Jubiläum der Sparkasse in diesem Jahr in den Fokus. Ich nahm die Veranstaltung zum Anlass, mich für das umfangreiche Engagement der Sparkasse in unserer Region zu bedanken und auch die geschichtlichen Hintergründe etwas zu erläutern.

Auch musste ich ein Statement an die Presse geben, über einen Fall, den unsere Verwaltung schon seit längerem beschäftigt. Hier wurde auch mein Name mehrfach in der Saarbrücker Zeitung erwähnt, ohne, dass ich unmittelbar beteiligt war. Heute tagte hierzu der Sozialausschuss des Landtages. In meiner Vertretung nahm die Sozial- und Rechtsdezernentin Birgit Mohns-Welsch den Termin wahr, da sie über umfassende Informationen verfügt. Hier mein Statement zu der Angelegenheit:

„Mit einem Statement reagiert der Neunkircher Landrat Sören Meng auf die öffentliche Diskussion und die Berichterstattung in der Saarbrücker Zeitung, in der es um die finanziellen Leistungen für Herrn Markus Igel geht. Auch sein Name wurde hier mehrfach genannt. Er würde, so die Saarbrücker Zeitung vom 6. Februar, vor dem Sozialausschuss des Landtages Farbe bekennen. „Der Landkreis Neunkirchen ist hier als örtl. Träger der Sozialhilfe involviert und gewährt dem Betroffenen Leistungen im Rahmen der Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Darüber hinaus beansprucht Herr Igel noch weitere Leistungen, die allerdings in der Zuständigkeit des Landes, sprich dem Landesamt für Soziales liegen. Aufgrund des Sozialdatenschutzes und der Persönlichkeitsrechte von Herrn Igel kann ich mich hier nicht weiter äußern. Ich stelle allerdings fest, dass der Landkreis Neunkirchen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Hilfe zur Pflege das Mögliche gewährt.“, so Landrat Sören Meng. Im Sozialausschuss des Landtages werde er aufgrund der laufenden Verfahren vor dem Sozialgericht bzw. Landessozialgericht  in Mainz  von der zuständigen Rechts- und Sozialdezernentin vertreten.“

Gestern Morgen gratulierte ich einem Mitarbeiter zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum. Anschließend gab es ein verwaltungsinternes Gespräch rund um das Thema Zensus. Im Jahr 2021 startet dieses Großprojekt und die statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Deutschland wieder einen Zensus durchführen, also eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung. Damit nimmt Deutschland an der EU-weiten Zensusrunde 2021 teil, die in der EU-Verordnung für alle Mitgliedstaaten verpflichtend festgeschrieben ist. Die letzte Zählung fand 2011 statt. Mit dem Zensus sollen in Deutschland die amtliche Einwohnerzahl sowie weitere tiefgegliederte Daten zur Bevölkerung, Erwerbstätigkeit, Gebäude- und Wohnungsbestand gewonnen werden. Politik, Verwaltung und Wirtschaft benötigen die Daten des Zensus als verlässliche Entscheidungs- und Planungsgrundlage. Die Kreisverwaltung wird hier federführend tätig sein. Daher ist es wichtig, dass wir uns jetzt schon mit dieser Thematik beschäftigen, da in den nächsten Monaten erste Besprechungen stattfinden, um dieses Großprojekt des statistischen Verbundes vorzubereiten.

Im Anschluss tagte in Neunkirchen der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Im öffentlichen Teil wurde die Vorstellung und Beratung des grundsicherungs-relevanten Mietspiegels im Rahmen eines „Schlüssigen Konzeptes für den Landkreis Neunkirchen“ vorgestellt. Diese Erhebung ist die Grundlage für die Mieten, die wir im Rahmen der Grundsicherung zahlen können. Es ist vorgeschrieben, dieses schlüssige Konzept alle vier Jahre zu novellieren. Das Ganze hat natürlich auch finanzielle Auswirkungen. Es ist durch die Anwendung der neuen Grenzwerte für die einzelnen Haushaltsgrößen mit Kostensteigerungen zwischen 2 bis 10 % zu rechnen. Dies schlägt natürlich bei den Haushaltsansätzen des Kreissozialamtes und des Jobcenters zu Buche. Danach beschäftigte sich der Kreistag mit der Kreiswahlleitung für die Kommunalwahlen und die Bürgermeisterwahlen am 26. Mai 2019. Ich werde die Tätigkeit der Kreiswahlleitung innehaben; zu meiner Vertreterin wurde Dezernentin Birgit Mohns-Welsch bestellt. Danach beschäftigte sich der Kreistag mit der Anhebung der Pauschale zur Abgeltung der baren Auslagen für die nebenamtlichen Leiter der örtlichen KVHS-Einrichtungen. Diese nebenamt-lichen Leiter leisten seit vielen Jahren eine wichtige Arbeit und engagieren sich damit für das lebenslange Lernen. Auf diese Arbeit kann sich unsere Kreisvolks-hochschule  immer verlassen. Deshalb ist die Anhebung der Pauschale sinnvoll. Auch beschäftigte sich der Kreistag mit der Feststellung des Jahresabschlusses 2016, meinem ersten Jahr als Landrat. Es wurde ein besonderer Vorsitzender bestellt. Der Rechnungsprüfungsausschuss stellte den Jahresabschluss vor; danach entlastete mich der Kreistag. Auch über die Verwendung der Mittel aus der Feuerschutzsteuer 2018 entschied der Kreistag. Die Feuerschutzsteuer ist wichtig, um dringende Anschaffungen für unsere Wehren im Kreis zu realisieren. Sozialpolitisch wichtig ist die Errichtung einer Gebundenen Ganztagsschule an der Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler, besser als Alex-Deutsch-Schule bekannt. Hier hat sich die Schulgemeinschaft auf den Weg gemacht und uns als Schulträger gebeten, diese Schule in eine Ganztagsschule umzuwandeln. Hier hat der Kreistag schon bei den Haushaltsberatungen erste Mittel zur Realisierung dieses neuen Schulkonzeptes eingestellt. Wenn der Haushalt 2019 vom Innenministerium genehmigt ist, kann mit der Planung dieser Gebundenen Ganztagsschule aktiv begonnen werden. Darüber hinaus gab es im Bereich Bauen zahlreiche Vergaben. Auch beschäftigte sich der Kreistag mit der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene. Hier reichte unsere Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleer den zweiten Aktionsplan ein.

Danach fuhr ich nach Heiligenwald, wo das Deutsche Rote Kreuz eine Blutspende-aktion durchführte. Hieran beteiligte ich mich sehr gerne, da ich es wichtig finde, als Mensch des öffentlichen Lebens hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Blutspenden werden dringend gebraucht und können Leben retten.

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Vorstandssitzung des Landkreistages. Hier musste eine umfangreiche Tagesordnung bewältigt werden. Natürlich war auch das Thema der Begutachtung durch PWC ein Tagesordnungspunkt; aber auch Schulsozialarbeit, ÖPNV, Tourismus und vieles mehr standen auf der Agenda.

Morgen Mittag freue ich mich, die Ringer-Landesmeisterschaften – die der aktive Verein ASV 08 Hüttigweiler e. V. ausrichtet – zu besuchen. Abends besuche ich in Wiebelskirchen eine Kappensitzung.

Derzeit beginnen überall die Närrinnen und Narren in den Vereinen mit ihren Sitzungen. Ich kann Sie nur dazu ermuntern, die Veranstaltungen zu besuchen. Was hier ehrenamtlich auf die Beine - oder besser gesagt auf die Bühne gestellt wird, ist beachtlich. Auch die Jugendarbeit der Karnevalsvereine hat es verdient, dass sie mit kräftigem Applaus honoriert wird.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


01.02.2019: Schneereiche Arbeitswoche

Sitzung des Entscheidungsgremiums Land(auf)schwung
Austausch und Vernetzung mit dem stellvertretenden Leiter des Verkehrsdienstes Ost, Udo Genetsch und seinem Kollege Thomas Zimmer
Feierliche Verabschiedung unseres Kreisbrandinspekteurs Werner Thom und Ernennung seines Nachfolgers Michael Sieslack

Schneereiche Arbeitswoche

Diese Woche hatten die Räumdienste im Landkreis jede Menge zu tun, denn „Frau Holle“ meinte es besonders gut mit uns. Glücklicherweise gab es bis jetzt nur einige Blechschäden. Herzlichen Dank allen, die sich um unsere Sicherheit kümmern und teilweise Tag und Nacht auf den Beinen waren.

Am Montagmorgen standen bei mir nur interne Termine auf dem Programm. So tauschte ich mich mit der Gleichstellungsbeauftragten und der Leiterin unseres Personalamtes zu verschiedenen Themen aus. Hier ging es um die Möglichkeiten interner Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Danach besprach ich mit dem Leiter unserer Ehrenamtsbörse, Dr. Matthias Schilhab, die Projekte, die in diesem Jahr stattfinden. Im letzten Jahr veranstalteten wir die Verleihung unseres Ehrenamtspreises; dieser wird im kommenden Jahr erneut verliehen. Derzeit ist die Ehrenamtsbörse mit der Planung und Organisation zahlreicher Veranstaltungen beschäftigt. Es ist schön, dass die Fortbildungsangebote so gut angenommen werden. Zu vielerlei Themen hält unsere Ehrenamtsbörse eine breite Auswahl bereit. Beispielsweise ab März bietet die Ehrenamtsbörse – in Zusammenarbeit mit der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung – Fortbildungen zum Thema Vereinswesen an. Nach Auswertung einer Umfrage, die die Ehrenamtsbörse des Landkreises im vergangenen Jahr bei Vereinen gemacht hat, konnte nun eine Vortragsreihe erstellt werden, welche die wichtigsten Fragen zum Vereinswesen beantworten wird. Auch stellen wir fest, dass es gerade viele rechtliche Fragen – wie beispielsweise die Haftung eines Vorstandes – sind, die die Vereine beschäftigen.

Apropos Ehrenamt: Kennen Sie unsere Online-Datenbank für das Ehrenamt? Sie bietet unter www.ehrenamt-nk.de interessante und vielfältige Informationen an.

Am Dienstag tauschte ich mich in Sachen Land(auf)Schwung mit unserer Entwicklungsagentur aus. Wie schon häufig an dieser Stelle erwähnt, wird dieses Projekt noch bis zum kommenden Jahr laufen. Jetzt geht es darum, möglichst viele Projekte für die Zukunft zu verstetigen. Optimal wäre es, wenn hier eine Entwicklungsagentur am Start wäre, die diese Projekte auch in den nächsten Jahren begleiten könnte. Daher stellen wir einen Antrag, der möglicherweise neue Gelder für das Projekt akquirieren wird. Drücken Sie uns die Daumen! Auch bereiteten wir die Sitzung des Entscheidungsgremiums, das am Mittwoch tagte, vor. Der Nachmittag gehörte dann dem öffentlichen Personennahverkehr. Hierüber hatte ich in der vergangenen Woche einiges ausgeführt. Diese Sitzung tagte nicht öffentlich, daher kann ich hier keine weiteren Ausführungen machen. Allerdings berichtete der Geschäftsführer der Neunkircher Verkehrs GmbH über verschiedene Themenfelder seines Unternehmens; auch stellte ich das in der vergangenen Woche vorgestellte Gutachten über den ÖPNV im Saarland vor. Das Ganze wurde selbstverständlich lebhaft diskutiert.

Am Mittwoch war ein Vertreter der Arbeitskammer des Saarlandes bei mir zu Gast. Die Arbeitskammer wird - nach fünf Jahren - im März wieder einen Kreisreport veröffentlichen. Dieser Kreisreport wirft einen Blick in die saarländischen Landkreise und den Regionalverband Saarbrücken. In einem ausführlichen Interview ließ ich die vergangenen Jahre Revue passieren. Festzustellen ist, dass sich unser Landkreis in den vergangenen fünf Jahren sehr positiv entwickelt hat, sei es in Punkto Arbeitsplätze, sei es bei den Bildungseinrichtungen. Allerdings nahm ich dieses Gespräch auch zum Anlass, die Herausforderungen für unseren Landkreis für die Zukunft zu formulieren. Das Ergebnis dieses Interviews werden Sie dann im März d. J. lesen können.

Am Nachmittag tagte in der ASW Berufsakademie Saarland e. V. – auf Einladung von Prof. Metz – unser Entscheidungsgremium des Projektes Land(auf)Schwung. Hier ging es darum, weitere Projekte für dieses Jahr mit finanziellen Mitteln aus dem Bundesprojekt auszustatten. Dieses Mal wurde ein Projekt gefördert, das gerade jungen Menschen in Schulen zugutekommen wird. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit, die ASW mit ihrem Sitz in Neunkirchen kennenzulernen. Die ASW Berufsakademie Saarland e. V. mit über 550 Studierenden in dualen Studiengängen und Weiterbildung ist die größte von staatlichen Zuwendungen unabhängige Berufsakademie in ganz Deutschland. Aktuell bietet die  ASW 4 Bachelor-Studien-gänge an. Nähere Infos rund um die ASW gibt es unter www.asw-berufsakademie.de.

Ich bin stolz, eine Hochschuleinrichtung hier im Landkreis Neunkirchen zu wissen.

Sehr feierlich wurde es bei der Verabschiedung unseres Kreisbrandinspekteurs Werner Thom und der Ernennung seines Nachfolgers Michael Sieslack. 13 Jahre lang hatte Werner Thom die Funktion des Kreisbrandinspekteurs inne und war auch für den Katastrophenschutz verantwortlich. Seit Dezember 2006 unterstützte er die Wehren im Landkreis in seiner koordinierenden Funktion. Ich persönlich habe Werner Thom in den letzten Jahren immer wieder in Einsätzen erlebt. Seine ruhige, sachliche, lösungsorientierte Art hat mich immer beeindruckt. Werner Thom ist ein Teamplayer im wahrsten Sinne des Wortes. Ganze 53 Jahre stand Werner Thom in den Diensten der Feuerwehr. In der Amtszeit von Werner Thom erfolgte die Umstellung des analogen Funkverkehrs auf Digitalfunk, er begleitete den Neubau der Atemschutz-Übungsstrecke in der Seminarsporthalle, die weit über die Grenzen unseres Landkreises hinaus genutzt wird. Aber auch in Sachen Feuerwehr-alarmierung hat sich Werner Thom große Verdienste erworben. Ich nutzte die Gelegenheit, allen ehrenamtlich tätigen Hilfsdiensten die anwesend waren, für ihr großes Engagement zu danken; zu danken für die unzähligen Stunden im Einsatz und in den Übungen, für das Eingehen von Risiken, für das Erfüllen gesellschaftlicher Aufgaben und für das Einbringen höchsten Engagements. Ich ernannte anschließend Werner Thom zum Ehren-Brandinspekteur und verlieh ihm die höchste Medaille des Landkreises Neunkirchen, die Verdienstmedaille. Seitens des Landes wurde Werner Thom vom Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Referatsleiter Uwe Schröder der höchste Auszeichnungsgrad der Feuerwehr verliehen. Zu seinem Nachfolger ernannte ich Kreisbrandmeister Michael Sieslack aus Schiffweiler-Heiligenwald, der schon seit 7 Jahren stellvertretender Kreisbrandinspekteur ist. Er wurde auf Vorschlag der kreisangehörigen Wehrführer sowie des Landesbrandinspekteurs ernannt. Michael Sieslack kennt sich bestens in der Feuerwehr aus. Er ist seit 44 Jahren bei der Feuerwehr engagiert und seit 14 Jahren Wehrführer der Gemeinde Schiffweiler. Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit und wünsche Werner Thom und Michael Sieslack alles erdenklich Gute.

Gestern Morgen stellten sich der stellvertretende Leiter des Verkehrsdienstes Ost, Udo Genetsch und sein Kollege Thomas Zimmer bei mir vor. Seitens der Verwaltung waren der Dezernent Dominik Hunsicker und der Leiter unserer Straßenverkehrs-behörde, Volker Zecher, anwesend. Mit Inkrafttreten der Organisationsstruktur-reform der saarländischen Polizei wurden Ende 2018 die bisherigen Verkehrs-dienste Ost und Mitte zum Verkehrsdienst Ost neu zusammengelegt und die Verkehrssicherheitsberater diesem Dienst zentral angegliedert. Auch die Betreuung der Jugendverkehrsschulen fällt in diesen Aufgabenbereich. Daher war es wichtig, dass wir uns rund um die Aufgaben der Polizei austauschten und uns im besten Sinne des Wortes vernetzten.

Am Nachmittag tagte dann der Kreisausschuss des Landkreises. Im öffentlichen Teil beschäftigte er sich mit einem Zuschuss an die GSE des ASB, zur Durchführung des Projektes Frauen aktiv Illingen. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Maßnahme für Langzeitarbeitslose mit 15 Teilnehmerinnen, die die GSE seit einigen Jahren, zusammen mit dem Jobcenter Neunkirchen, durchführt. Ziel dieses Projektes ist es, gebrauchte Kleider und Haushaltsgegenstände bedürftigen Menschen und Geringverdienern im Raum Illingen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig werden 15 langzeitarbeitslose Frauen – insbesondere im Bereich Verkauf – qualifiziert und damit weitergebildet. Damit dieses Projekt zustande kommen kann, muss der Landkreis Neunkirchen diese Maßnahme finanziell unterstützen. Ebenfalls um ein Projekt der GSE des ASB geht es in Heiligenwald. Hier unterstützen wir die Beschäftigung und Berufsförderung durch den Betrieb einer Möbelbörse in Heiligenwald. Durch diese Möbelbörse können kreisweit Hilfsbedürftige mit Möbeln versorgt werden. Gleichzeitig werden ebenfalls 15 Langzeitarbeitslose qualifiziert und die Ausbildung für Benachteiligte mit diesem Projekt sichergestellt. Insgesamt leisten solche Projekte einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Darüber hinaus wurden im nichtöffentlichen Teil viele Themen behandelt und u. a. auch Tagesordnungspunkte für die in der kommenden Woche stattfindende Kreistagssitzung vorberaten.

Heute Morgen nahm ich ein Termin im Wirtschaftsministerium des Saarlandes wahr, wo es um die saarländische Energiewirtschaft ging. Als Aufsichtsratsmitglied der VSE habe ich hierzu einen direkten Bezug. Zeitgleich vertrat mich der Beigeordnete Manfred Schmidt in Stennweiler, wo die Bescheidübergabe zu einem geplanten Kitaneubau einer kommunalen Einrichtung stattfand. Mit rund 1,3 Millionen Euro fördert der Landkreis dieses Vorhaben. Wenn dieser Blog erscheint, besuche ich den Jubiläumsordensempfang des KUV Wiebelskirchen – der 5 x 11 Jahre alt wird. Diesem Verein gehöre ich seit meinem 3. Lebensjahr an und habe zu ihm natürlich einen sehr persönlichen Bezug.

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Sports. Der Saarländische Betriebssportverband mit seinem Sitz in Neunkirchen präsentiert die 20. Deutsche Hallenfußball-Meisterschaft. Hierzu werden zahlreiche Sportlerinnen und Sportler und Zuschauer/-innen im Landkreis erwartet.

Seit 1987 leistet der Saarländische Betriebssportverband einen wesentlichen Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dies bedeutet nicht nur Beratung und aktive Prävention am Arbeitsplatz, sondern auch größere Arbeitszufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das Turnier findet heute und morgen in der Ohlenbach-Sporthalle in Neunkirchen-Wiebelskirchen statt. Ich werde mir morgen Nachmittag einige Spiele ansehen. Am morgigen Abend wird dann der Kreisbeigeordnete Gerd Rainer Weber die Siegerehrung vornehmen, da ich mich zeitgleich beim Festkommers des KV Alleh Hopp Spiesen e. V. befinde, der in diesem Jahr 6 x 11 Jahre alt wird.

Sie merken, in unserer Region ist viel los!

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


25.01.2019: Kurze aber abwechslungsreiche Woche

Eröffnung der Infoveranstaltung zum Thema Elektro-Mobilität in Spiesen - eine Veranstaltung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Rahmen des Projektes Hände hoch fürs Handwerk
Landrat Sören Meng besprach mit dem Leiter der IfaS Prof. Peter Heck und Ina Klein das weitere Vorgehen im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung
Alexander Petto stellte Landrat Meng das Konzept zu den 3-D-Printing-Days Anfang Mai in Landsweiler-Reden vor

Die Arbeitswoche begann für mich leider erst ab Mittwoch, da ich Montag und Dienstag erkrankt war.

Am Mittwochmorgen tagte im Neunkircher Landratsamt ein Workshop unseres Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland - kurz ZPS genannt. In diesem Workshop ging es darum, den ÖPNV im Saarland besser aufzustellen und weitere Handlungsbedarfe zu definieren. Das Gutachterbüro Probst & Consorten stellte uns eine mögliche Reform des SaarVV-Tarifes vor. Am Nachmittag machte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger in der Presse diese angedachte Reform im ÖPNV öffentlich. Ziel ist es, Bus- und Bahnfahren im Saarland für die Nutzer/innen einfacher und günstiger zu gestalten. Der ZPS begrüßt diese Bemühungen, denn die Handlungsbedarfe liegen auf der Hand. Unser aller Ziel ist es, dass der ÖPNV attraktiver für die Bürgerinnen und Bürger wird. Dabei wollen wir mehr Menschen für öffentliche Verkehrsmittel begeistern, das geht nur über attraktive, günstige Angebote und übersichtliche, nachvollziehbare Tarife. Derzeit wird die Nutzung von Bus und Bahn als zu teuer und zu komplex empfunden und stellt für zu wenige Menschen eine Alternative zum Individualverkehr dar. Durch die neuen Angebote, wie beispielsweise den Flatrates, könnten neue Zielgruppen gewonnen werden, aber auch für Schülerinnen und Schüler sowie für Auszubildende wäre beispielsweise ein günstiger Einheitstarif ohne Beschränkungen der Gebietsgrenzen ein echter Vorteil. Für Berufspendler wurden vor zwei Jahren mit dem Jobticket deutlich höhere Rabatte eingeführt. Mobilität ist ein Grundbedürfnis, denn es sichert Teilhabe. Darüber hinaus brauchen wir gerade für den öffentlichen Raum neue, einfache und kostengünstige Mobilitätslösungen. Das kostet Geld, aber wenn alle im ÖPNV tätigen Aufgabenträger an einem Strang ziehen und ihren Beitrag leisten, könnte die Reform gelingen. Durch diese Reform könnte ein Ruck durch den ÖPNV gehen, mit großen Vorteilen für alle Beteiligten, für die Bürger, die zu Recht eine hohe Erwartungshaltung haben. Dabei würde ich auch als Verbandsvorsteher mithelfen, dass diese Reform so schnell wie möglich umgesetzt werden kann. Natürlich ist eine solche Reform mit einem finanziellen Aufwand verbunden. Hier müssen zu gegebener Zeit weitere Weichenstellungen erfolgen.

 

Am Nachmittag tauschte ich mich dann mit dem Geschäftsführer des Saarländischen Museumsverbandes zur Museumslandschaft im Landkreis Neunkirchen aus. Der Landkreis Neunkirchen verfügt über die meisten Museen innerhalb der saarländischen Landkreise. Ziel sollte es sein, diese Museumsvielfalt zu erhalten und sinnvoll weiterzuentwickeln. Derzeit sind wir dabei, das Handwerkermuseum von Horst Philippi möglicherweise in eine Stiftung zu überführen. Horst Philippi hat über Jahrzehnte hinweg Werkzeuge und Ausstellungsstücke gesammelt und in seinen großzügigen Räumlichkeiten anspruchsvoll präsentiert. Dieses Handwerkermuseum zeigte ich auch in der SR-Produktion im vergangenen Jahr. In diesem Frühjahr soll es eine Absichtserklärung seitens der Handwerkskammer, des Museumsverbandes, der Stadt Ottweiler und des Landkreises geben, die eine solche Stiftung fördern wollen. So kann garantiert werden, dass auch nachfolgende Generationen diese wertvolle Sammlung bestaunen können. Danach ging es nach Spiesen-Elversberg, wo die 7. Veranstaltung unserer Champagne „Hände hoch fürs Handwerk“ stattfand. Dieses Mal ging es um nachhaltige Mobilität, die sogenannte E-Mobilität. Die Veranstaltung, die in unserer Gemeinschaftsschule stattfand, war hervorragend besucht; zahlreiche Aussteller zeigten E-Bikes über Elektroroller bis hin zu Elektro-Autos – die Möglichkeiten der elektrischen Fortbewegung. Auch wenn dieses Thema derzeit diskutiert wird, wird es hier keinen Stillstand geben. Andere Länder machen uns dies vor. Wussten Sie zum Beispiel, dass in Norwegen mehr E-Golf-PKW zugelassen werden als benzinbetriebene? Im Rahmen dieser interessanten Veranstaltung stellte die KEW ihr Klimaprojekt vor, in welchem es auch darum geht, Gebäude energetisch nachhaltig auszustatten.

 

Gestern Morgen traf ich mich mit Prof. Peter Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), um über das letzte Jahr unseres Land(auf)Schwung-Projektes zu reden. Mittlerweile konnten mit rund 2,7 Mio. Euro viele Einzelprojekte gefördert werden. Ziel ist es, möglichst viele Projekte zu verstetigen und auch weitere öffentliche Förderungen zu generieren. Mit Herrn Prof. Heck besprach ich Szenarien, um möglichst viele Innovationen dieses Projektes in die Zukunft zu übernehmen. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Nachhaltiges Handeln, Stärkung der regionalen Wertschöpfung und der Daseinsvorsorge sind nur einige Aspekte, die uns dieses tolle Projekt aufzeigt. Meines Erachtens ist es auch wichtig, das Regionalmanagement zu verstetigen. Um dies zu finanzieren, müssen weitere Fördertöpfe erschlossen werden, hier sind wir auf einem guten Weg!  Ich werde auch 2019 an dieser Stelle noch häufig über diese Erfolgsgeschichte berichten und Ihnen Neuigkeiten aufzeigen. Danach tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer des Unternehmens Saarpri.com aus, der in Ottweiler 3D-Drucker herstellt. Am 04. und 05. Mai werden in der alten Werkstatt des ehemaligen Bergwerks Reden zum ersten Mal die sogenannten 3-D-Printing-Days stattfinden. Ziel der Messe ist es, dem 3-D-Druck eine Plattform zum Austausch, zum Informations- und zum Wissenstransfer zu geben. Auch geht es darum, die Entscheider aus Wirtschaft und Politik von den Möglichkeiten dieser Zukunftstechnologie zu überzeugen. Die zweitägige Veranstaltung – so Alexander Petto – trägt Pilotcharakter. Ich freue mich schon darauf, diese innovative Veranstaltung zu eröffnen. Am Nachmittag gratulierte ich einer langjährigen Mitarbeiterin zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum. Danach tagte die Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Neunkirchen. Hier berichteten die beiden Sparkassenvorstände Markus Groß und Jörg Welter über die Lage unserer Sparkasse. Auch wurde Werbung für das 150-jährige Jubiläum in diesem Jahr gemacht. Kennen Sie schon die Jubiläumsinternetplattform unserer Sparkasse? Unter: www.meine-helden-sparkasse.de können Vereine interessante Projekte vorstellen, für die gespendet werden kann. Die Sparkasse Neunkirchen selbst fördert das Ganze mit mindestens 150 000 Euro. Noch kann jeder mitmachen!

 

Heute standen viele interne Termine auf dem Programm. So bereitete ich mich mit dem Team unserer Beteiligungsverwaltung auf den anstehenden ÖPNV-Ausschuss-Sitzungstermin vor. Auch findet in der kommenden Woche eine Sitzung des Kreisausschusses statt, dessen Tagesordnung ich noch vorbereitete.

 

Auf den morgigen Abend freue ich mich persönlich sehr, denn der Wiebelskircher Karnevalsverein KUV, bei dem ich seit 30 Jahren aktiv war, feiert sein 5 x 11 jähriges Jubiläum mit einer Nostalgie-Sitzung. Als langjähriger Büttenredner werde ich dort natürlich wieder in die „närrische Bütt“ steigen und hoffentlich die Lachmuskeln strapazieren.

 

Am Sonntagmorgen besuche ich das Jubiläumskonzert der Neunkircher Musikschule, das in der Aula unseres Krebsberg-Gymnasiums stattfindet. Bereits seit 10 Jahren gibt es die Musikschule am GaK, die auch in Kooperation mit dem Landkreis Neunkirchen sowie der Neunkircher Kulturgesellschaft und der Stadt Neunkirchen ins Leben gerufen wurde. Unsere Musikschule ist wahrlich eine Erfolgsgeschichte und bereichert auch die Musicalszene unserer Kreisstadt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


18.01.2019: Unerwartete Arbeitswoche

Landrat Sören Meng und der Leiter der KVHS Hans-Jürgen Schäfer stellen das neue Frühjahrsprogramm vor

Wie im vergangenen Blog bereits beschrieben, hatte ich geplant bis Mittwoch AM Tergernsee auf der Landrätetagung des saarländischen und rheinland-pfälzischen Landkreistag zu sein. Im bayerischen Landkreis Miesbach, wo unsere Tagung stattfand, herrschte allerdings – aufgrund der massiven Schneefälle und der damit verbundenen Gefahren – der Katastrophenfall. Vor diesem Hintergrund entschied ich kurzfristig nicht an dieser Tagung teilzunehmen. Daher gestalteten sich die ersten drei Tage dieser Woche gänzlich anders als geplant.

 

Am Montag nahm ich in erster Linie verwaltungsinterne Termine und Rücksprachen wahr. Gemeinsam mit dem langjährigen Leiter unserer Kreisvolkshochschule, Hans-Jürgen Schäfer, stellte ich den Medienvertretern das neue Programm unserer KVHS vor. Übrigens werden die Volkshochschulen in diesem Jahr 100 Jahr alt. Eine lange Zeit, in der viel für Bildung getan wurde. Bildung sichert Teilhabe; hier haben gerade die Volkshochschulen Beachtliches geleistet. Sie sind Anlaufstelle für Jeden, wenn es um außerschulische, berufliche oder private Weiterbildung geht. Für mich ist die Kreisvolkshochschule ein wichtiger Bildungsträger, der gemeinsam mit den kommunalen Angeboten unsere Weiterbildungslandschaft bereichert. Die kommunale Verankerung unserer Kreisvolkshochschule ermöglicht dabei ein bedarfsgerechtes, an der öffentlichen Nachfrage orientiertes Angebot. So unterstützen wir mit unseren Angeboten auch das Ehrenamt, indem wir hier auch Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige anbieten. Wenn ich hier über unsere Kreisvolkshochschule schreibe, kommt mir ein Zitat von Aristoteles in den Sinn. Er hat festgestellt, dass „Bildung der beste Reiseproviant für die Reise bis zum hohen Alter“ ist. Ich danke an dieser Stelle allen, die sich haupt- und nebenamtlich für unsere Kreisvolkshochschule engagieren.

 

Am Dienstag besuchte ich das Jobcenter in Illingen. Seit 2005 wird unser Jobcenter – eine Gemeinschaftseinrichtung der Agentur für Arbeit und des Landkreises – in Illingen und Neunkirchen für den gesamten Landkreis betrieben. Kurz nach meinem Amtsantritt 2016 besuchte ich das Jobcenter schon einmal. Dieses Mal kam ich mit den Kolleginnen und Kollegen erneut ins Gespräch und informierte mich über aktuelle Herausforderungen. Spielte 2016 die Betreuung von Menschen, die zu uns geflüchtet waren, eine große Rolle, ist diese Aufgabe längst zur Normalität geworden. Viele konnten seitdem qualifiziert und damit integriert werden. Aber auch über das Thema Langzeitarbeitslosigkeit sprachen wir. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Neunkirchen ist auf einem sehr niedrigen Niveau und liegt bei knapp 6 %. Allerdings müssen wir auch künftig für langzeitarbeitslose Menschen Beschäftigungsmaßnahmen anbieten. Hier bin ich froh, dass das neue Arbeitsmarktprogramm „16i“ jetzt anlaufen wird. Hier können langzeitarbeitslose Menschen zu Tariflöhnen fünf Jahre bei Trägern in Beschäftigungsverhältnissen beschäftigt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt in einen sozialen Arbeitsmarkt.

 

Am Mittwoch war ich dann beim Jobcenter in Neunkirchen. Wenn ich die Räumlichkeiten des Arbeitsamtes betrete, kommen natürlich bei mir Erinnerungen hoch, denn hier begann ich 1991 als Auszubildender des Arbeitsamtes meine berufliche Laufbahn. Heute sind überwiegend Kolleginnen und Kollegen des Jobcenters im Gebäude zu finden. Aber auch frühere Arbeitskollegen traf ich bei meinem Rundgang wieder an. Die stellvertretende Leiterin des Jobcenters Neunkirchen Gudrun Nordsiek begleitete mich auf meinem Rundgang. Auch die Räumlichkeiten des Jobcenters in der benachbarten Falkenstraße besuchte ich. In Illingen war die Leiterin für den Bereich Illingen Birgit Wilhelmi an meiner Seite. Diese beiden Tage beim Jobcenter beeindruckten mich sehr, denn neben unserem Kreissozialamt wird hier wichtige Arbeit zum Wohle der Menschen im Landkreis Neunkirchen geleistet. Hier wird deutlich, wie dienstleistungsorientiert diese öffentlichen Stellen agieren und wie breit das Angebot an Leistungen für die Betreuung, aber auch für die Qualifizierung der Menschen ist.

 

Gestern tauschte ich mich mit dem Team unserer Bautechnik im Landkreis aus. Hier ging es um die Planungen für eine neue Sporthalle am Schulzentrum in Illingen. Die alte Sporthalle ist aufgrund bergbaubedingter Schäden in einem sehr schlechten Zustand und muss zwingend erneuert werden. Hier planen wir in der Nähe eine neue Sporthalle zu errichten. Mittel stehen bereits im Haushalt 2019 – nach Genehmigung des Haushaltsplans – bereit. Den ganzen Planungen wird ein Architektenwettbewerb vorgeschaltet, da es hier natürlich um eine größere Investition geht. Gleich mehrere Schulen nutzen diese Sportstätte; vor diesem Hintergrund ist der Neubau einer solchen Halle unverzichtbar. Gestern Abend besuchte ich dann den Neujahrsempfang der Gemeinde Schiffweiler, der im Bürgerhaus Heiligenwald stattfand. Hier traf ich viele Menschen, die sich politisch und ehrenamtlich für die Gemeinde und damit auch für den Landkreis Neunkirchen engagieren.

 

Heute fand die Teil-Personalversammlung unserer Kreisverwaltung in Ottweiler statt. Als Verwaltungschef bezog ich hier zu aktuellen Themen rund um unsere Kreisverwaltung Stellung.

Am Sonntagmorgen werde ich am Neujahrsempfang des Blinden- und Sehbehinderten-vereins für das Saarland – der im Landkreis Neunkirchen, genauer gesagt in der Freizeitanlage Robinsondorf in Neunkirchen-Furpach stattfindet – teilnehmen. Es ist mein erster Besuch dieses Empfangs als Landrat. Als städtischer Sozialdezernent stand diese alljährliche Veranstaltung mehrmals auf meinem Terminkalender.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


11.01.2019: Vielfältige Arbeitswoche

Landrat Sören Meng mit der Referentin Yvonne Fegert, der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer sowie die Teilnehmer des Workshop „Kein Platz für Rassismus – Herz statt Hetze“
Gesprächsrunde zum Einsatz einer Liegenschaftssoftware - Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker stellte Umsetzungsmöglichkeiten vor

Los ging meine Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand. Neben der Jahresplanung ging es natürlich auch um konkrete Projekte innerhalb der Verwaltung. So beschäftigt uns zurzeit das Thema Digitalisierung und die damit verbundene Umsetzung der sogenannten E-Akte. Hier sind wir auch mit unseren Städten und Gemeinden im Gespräch, da dies auch ein guter Anknüpfungspunkt für die interkommunale Zusammenarbeit darstellt. Derzeit hoffen wir, dass das Landesverwaltungsamt grünes Licht für unseren, noch im vergangenen Jahr im Kreistag verabschiedeten Haushalt 2019 geben wird. Zurzeit befinden wir uns in der sogenannten haushaltslosen Zeit, die besagt, dass bestimmte Projekte nicht begonnen werden dürfen, da deren Finanzierung unklar ist. Im Anschluss tauschte ich mich mit dem Ver.di-Gewerkschaftssekretär Stefan Schorr aus. Am Nachmittag fand ein Abstimmungsgespräch mit einem Arbeitgeber unseres Landkreises und Verantwortlichen der Unteren Bauaufsichtsbehörde statt. Auch hier sind wir Dienstleister und beraten gerne im Vorfeld größerer Baumaßnahmen.

 

Am Dienstag konnte ich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung persönlich willkommen heißen. Mit über 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wächst unsere Kreisverwaltung kontinuierlich. Dies ist erforderlich, da das Aufgabenspektrum der Landkreise in den letzten Jahren gestiegen ist.  Mir ist wichtig alle neuen Mitarbeiter/Innen persönlich kennenzulernen, damit sie aus erster Hand einen Überblick über unsere Verwaltung erhalten. Danach stimmte ich mich mit Verantwortlichen des Personalamtes zu aktuellen Ausschreibungsverfahren ab. Im Anschluss ging es nach Saarbrücken, wo ich mich mit der Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot, austauschte. Wieder zurück in Ottweiler, tagte der Stiftungsrat unserer Bürgerstiftung, die im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung entstanden ist. Ich habe an dieser Stelle schon oft über Verstetigung gesprochen. Die Bürgerstiftung ist bereits jetzt verstetigt, denn hier werden wir auch in Zukunft immer wieder Gelder akquirieren, die wir dann an Institutionen und Vereine im Landkreis Neunkirchen weitergeben können. Auch für dieses Jahr sind dank der Fördergelder einige Maßnahmen geplant, die unsere Bürgerstiftung noch bekannter machen sollen. Der Projektleiter, Sparkassendirektor Volker Fistler, stellte uns die neue Homepage der Stiftung vor. Hier erhält man einen guten Überblick über die bereits geförderten Vereine. Unsere Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen soll u. a. für folgende Gebiete für die Bevölkerung des Landkreises Neunkirchen tätig sein: Sie umfasst die Bereiche Kunst, Kultur und Denkmalpflege, Tierschutz, Sport, Heimatpflege und Heimatkunde, Umwelt- und Naturschutz, Jugend- und Altenhilfe – aber auch Erziehung, Volks- und Berufsbildung. Die neue Webseite ist unter www.buergerstiftung-nk.de erreichbar.

 

Am Mittwochmorgen fand eine wichtige Veranstaltung, die am Puls der Zeit ist, statt. Unsere Gleichstellungsbeauftragte Heike Neurohr-Kleer veranstaltete einen Workshop zum Thema „Kein Platz für Rassismus – Herz statt Hetze“ im Dienstgebäude in Neunkirchen. Wir wissen, dass sich gerade in heutiger Zeit diskriminierende Stammtischparolen und radikale Internet-Posts häufen. Hier gilt es, entschieden einzuschreiten und Grenzen aufzuzeigen. Die Referentin Yvonne Fegert erarbeitete mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Strategien, um den Diskriminierungen aktiv entgegenzutreten. Zu Beginn des Workshops zitierte ich ein Gedicht von Hanns-Dieter Hüsch „Das Phänomen“. Es passt – wie ich finde – sehr gut zur Thematik, denn es beschreibt, wie einfach und subtil oftmals Menschen diskriminiert werden. Wenn wir Diskriminierung und Ungerechtigkeit spüren, gilt es seine Stimme zu erheben. Denn nur so gelingt eine solidarische Gesellschaft, nur so können wir Diskriminierung und rechtspopulistische Thesen aktiv verbal bekämpfen. Ich freute mich sehr darüber, dass zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung an diesem Workshop teilnahmen. Mit diesem Workshop setzen wir ein aktives Zeichen, denn wir sagen NEIN zu Ausgrenzung und Diskriminierung. Im Anschluss besuchte ich unser Gesundheitsamt und überbrachte den Kolleginnen und Kollegen Neujahrsgrüße. Dabei informierte ich mich über aktuelle Themenstellungen. Darüber hinaus nahm ich neue Räumlichkeiten des Gesundheitsamtes in Augenschein. Nachdem das Arbeitsgericht im vergangenen Jahr die Räume im Gesundheitsamt verlassen hatte, haben wir diese modernisiert und für neue Aufgaben vorbereitet. Hier soll in den kommenden Monaten Verwaltungsdienststellen der Kreisverwaltung einziehen. Es ist angedacht, dass unser sozialer Dienst, die Betreuungsbehörde, die Schuldnerberatung sowie der Schulpsychologische Dienst die neuen Büros beziehen werden. Am Abend besuchte ich dann den Neujahrsempfang unseres Ministerpräsidenten Tobias Hans. Schwerpunkt seiner Rede war das Thema Ehrenamt und die Bedeutung für unsere Gesellschaft.

 

Um unsere zahlreichen Liegenschaften ging es bei einem Gespräch gestern. Unsere Klimaschutzbeauftragte Lilli Metzker stellte eine neue Software vor, die ermöglichen soll, dass wir Prozesse innerhalb unserer Kreisverwaltung besser und transparenter abbilden können, dabei spielt der Klimaschutz eine besondere Rolle. Die neuen technischen Möglichkeiten sollen eine bessere Steuerung – auch unserer Haustechnik - ermöglichen. Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen beriet ich die nächsten Schritte. Im Anschluss tauschte ich mich mit dem Werkleiter der Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau und seiner Stellvertreterin Lisa Grandke rund um den Tourismus unseres Landkreises aus. Hier wollen wir auch in diesem Jahr ein Stück weiterkommen. Daher haben wir uns dem Thema Radfahr-Tourismus auf die Fahne geschrieben. Hier sind wir derzeit dabei, neue attraktive Radwege umzusetzen – aber auch uns intensiver mit dem Thema E-Mobilität zu beschäftigen. Auch sind in diesem Jahr zwei Landratswanderungen geplant. Danach tauschte ich mich zu dem Thema leitungsgebundene Wasserspender mit einem Vertreter einer Firma aus. Derzeit prüfe ich, ob der Einsatz von leitungsgebundenen Wasserspendern für hygienisch sicheren kostengünstigen Trinkgenuss in unserer Verwaltung, aber auch in unseren Schulen, Sinn macht. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm.

Heute Morgen tauschte ich mich mit Verantwortlichen einer Krankenkasse zum Thema Gesundheit im Betrieb aus. Hier leistet unser Arbeitskreis Gesundheit bereits wertvolle Arbeit. Als Arbeitergeber ist der Landkreis Neunkirchen bemüht, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch präventiv ausgerichtete Gesundheitsangebote vorzustellen und möglich zu machen.

 

Wenn dieser Blog erscheint befinde ich mich auf der Finissage einer Ausstellung des japanischen Künstlers Seiji Kimoto, die er in den Räumlichkeiten der Stiftung Demokratie Saarland vorstellt. Seiji Kimoto wurde 2017 mit der Verdienstmedaille des Landkreises Neunkirchen für sein künstlerisches Werk geehrt. Im Anschluss fahre ich zur Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen, wo das „Fest der Meister“ stattfindet. Hier würdigt der Neunkircher Sportverband die sportlichen Erfolge der Neunkircher Sportlerinnen und Sportler. Diese Großveranstaltung ist immer etwas Besonderes und würdigt großartige Leistungen.

Am Sonntag werde ich – sofern es das Wetter zulässt – zu unserer Landrätetagung an den Tegernsee aufbrechen. Diese Tagung gibt es bereits seit 4 Jahrzehnten und bietet einen Austausch zu wichtigen und aktuellen Themen. Hier nehmen Landrätinnen und Landräte aus Rheinland-Pfalz, Bayern und dem Saarland teil.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng

 

 


04.01.2019: Es geht wieder los…

Eröffnung der VdK- Geschäftsstelle in Neunkirchen

„Das ganze Leben besteht in einem ständigen Neubeginn.“ So formulierte es einmal Hugo von Hofmannsthal. Mit dem neuen Jahr werden auch viele Erwartungen verbunden. Da geht es mir nicht anders, als Ihnen, liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser. Ich hoffe, Sie hatten schöne gemütliche Feiertage und konnten für die Herausforderungen des neuen Jahres Kraft tanken. Ich hatte eine gute Zeit und trat meinen Dienst erst vergangenen Donnerstag an. Dies ist auch der Grund, warum dieser Blog sehr kurz ausfällt.

 

Los ging es gestern mit hausinternen Terminen und natürlich der Durchsicht zahlreicher Post. Danach würdigte ich, gemeinsam mit der neuen Dezernentin und Personalleiterin Alexandra Wagner, einen Mitarbeiter, der sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. Im Anschluss tauschte ich mich mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß und dem Sparkassendirektor Patrick Rammo zu aktuellen Themen rund um die Sparkasse aus. Unsere Sparkasse war übrigens diese Woche in der Saarbrücker Zeitung vertreten, da angesichts des Streiks im Rahmen des Tarifstreiks im Geldtransportgewerbe offenbar Bargeldknappheit drohte, da verschiedene Filialen, Geschäftsstellen der Sparkasse, nicht mit Bargeld beliefert werden konnten. Allerdings war die Sorge um die Geldnot unbegründet und die Kundinnen und Kunden konnten das Angebot unserer Sparkasse wahrnehmen.

Am Abend war ich bei der Nominierungsveranstaltung meines Landratskollegen aus Saarlouis Patrik Lauer zu Gast, der sich dieses Jahr wieder einer möglichen Wiederwahl stellt.

Heute Morgen besuchte ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dienstgebäuden in Neunkirchen. Noch im alten Jahr hatte ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ottweiler besucht und ihnen Weihnachts- und Neujahrswünsche übermittelt. Der direkte Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen ist mir sehr wichtig. Danach ging es zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Sozialverbandes VdK, die in der Bliespromenade in Neunkirchen nun zu finden sind. Der VdK ist als größter Sozialverband im Saarland ein gefragter Partner für Ratsuchende in sozialrechtlichen Fragen. Auch im Landkreis Neunkirchen wird die Rechtsberatung immer mehr nachgefragt. Aus diesem Grund entschlossen sich die Verantwortlichen des VdK in der Kreisstadt ein größeres Sozialberatungszentrum zu eröffnen. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Tobias Hans und dem Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann nahm ich an der Eröffnung teil. Danke ganz herzlich dem VdK-Landesvorsitzenden Armin Lang, dem Landesgeschäftsführer Peter Springborn und dem Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Dieter Mohr für das Engagement im Landkreis Neunkirchen.  In meinem Grußwort würdigte ich die Arbeit des Sozialverbandes.

Wir alle wissen, dass unsere Gesellschaft immer älter wird. Dies bedeutet, dass künftig gerade ältere Menschen mehr Hilfe benötigen werden. Als Landkreis bieten wir zahlreiche Hilfsangebote für unsere Bürgerinnen und Bürger an. Gemeinsam mit anderen Trägern gestalten wir das soziale Gefüge in unserem Kreis. Darüber hinaus bieten auch die Städte und Gemeinden im Landkreis Neunkirchen gerade älteren Menschen viele Hilfestellungen an. Für eine kompetente Betreuung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Wir als Gesellschaft müssen uns daran messen lassen, wie wir mit alten und gebrechlichen Menschen umgehen. In Kombination mit weiteren Unterstützungs- und Beratungsangeboten – wie auch durch unsere Kreisverwaltung, unsere Leitstelle Älter werden und den Demenzverein – bieten wir für die Menschen in unserem Kreis Unterstützung im Alltag. Wir sorgen für mehr Lebensqualität und unterstützen ein langes und selbstbestimmtes Leben – möglichst in den eigenen vier Wänden. Mit ambulanten Pflegediensten, Sozialstationen, Tagespflegeeinrichtungen, Selbsthilfegruppen und 44 Altenbegegnungsstätten sind wir im Landkreis Neunkirchen gut aufgestellt. Das neue Sozialberatungszentrum Neunkirchen unterstützt unsere Bemühungen und ergänzt sinnvoll das soziale Netz.

Heute Abend bin ich beim Neunkircher Karnevalsausschuss zu Gast, der das neue Prinzenpaar seinen neun Mitgliedsvereinen vorstellen wird.

 

Am Sonntagmorgen besuche ich den Neujahrsempfang der Gemeinde Spiesen-Elversberg. Am Nachmittag bin ich dann beim Neujahrsempfang in Eppelborn zu Gast.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


14.12.2018: Eng getaktete Sitzungswoche

Landrat Sören Meng mit Martin Steinert
Die Schülerfirma Saarschnäges überbrachten Landrat Sören Meng die ersten Gummibärchen in Saarlandform - Hans-werner Backes begleitet die Schüler als Lehrperson des TGBBZ
Die letzte Sitzung des Kreistages fand in Ottweiler im Historischen Sitzungssaal statt
Sören Meng und Kämmerer Olaf Niesen präsentieren den mehrheitlich beschlossenen Haushalt für das kommende Jahr
Landrat Sören Meng spricht bei der Personalversammlung in Neunkirchen

Meine Arbeitswoche begann mit der Sitzung des Aufsichtsrates der VSE AG, der ich angehöre. Die VSE ist ein Energieversorgungsunternehmen; sie ist – zusammen mit ihren Beteiligungen und Partnerunternehmen - in den Geschäftsbereichen Energie, Telekommunikation, Liegenschaftsverwaltung, kaufmännische Dienste sowie Energiedaten- und Zählerdienstleistungen tätig. Am Montagnachmittag tagte der Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen, dessen Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Hier stellte der Geschäftsführer Klaus Häusler die aktuellen Schwerpunkte der Tätigkeit unserer WFG vor. Die WFG ist Partner der Betriebe im Landkreis Neunkirchen und unterstützt als Dienstleister aktiv die Wirtschaftsförderung. Ein Projekt der WFG – das Dank des Bundesprogramms Land(auf)Schwung realisiert werden konnte – ist das StartUp-Center Neunkirchen. Hie rhab ich an dieser Stelle bereits von engagierten, jungen Unternehmern berichtet. Danach ging es zum Erlebnisort Reden, wo der Künstler Martin Steinert in den Räumlichkeiten der proWIN-Akademie sein Begleitbuch zu seiner Kunstausstellung „Kumpelprojekt“ präsentierte. Das „Kumpelprojekt“ war an der Ruhr und den Wassergärten in Landsweiler-Reden präsent. Die sogenannten Kauen-Körbe sind im Außenbereich der Wassergärten zu bewundern und schlagen eine künstlerische Brücke zu unserer Bergbauvergangenheit. In den nachempfundenen Kauen-Körben befinden sich sog. Schriftrollen, die Erinnerungen der Bergleute enthalten. Diese Erinnerungen, sowie künstlerische Fotografien, wurden in einem schönen Buch zusammengefasst. Dieses Buch und ein begleitender Film wurden am Montagabend vorgestellt.

 

Am Dienstag fand dann das verwaltungsinterne Jour fixe statt, in dem es natürlich auch um die gestrige Haushaltssitzung ging. Danach besuchte ich – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Dr. Carsten Meier, das StartUp-Center. Wir besprachen eine mögliche Kooperation mit der IHK, wo es um das Thema Fachkräftesicherung geht. Anschließend stand ein Pressegespräch mit Michael Beer von der Saarbrücker Zeitung an. Der entsprechende Artikel wurde gestern in der Saarbrücker Zeitung veröffentlicht- den Berichte finden Sie hier. Der Abschluss meines Arbeitstages bildete die Sitzung des Kreditausschusses der Sparkasse Neunkirchen, die ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender leitete.

 

Am Mittwochmorgen tagte das Team Führungskräfte in Neunkirchen. Der Dialog mit den Führungskräften der Kreisverwaltung ist mir sehr wichtig und wir konnten uns zu vielen Themen austauschen. Auch die Digitalisierung und die sogenannte E-Akte waren dort Thema. Danach traf sich das Entscheidungsgremium des Projektes Land(auf)Schwung, das erste Weichen für das kommende Jahr stellte. Das Bundesprojekt Land(auf)Schwung läuft noch bis Ende 2019. Wenn alle Projektmittel abgerufen sind, werden rund 2,8 Mio. Euro in den Landkreis Neunkirchen geflossen sein. Im letzten Projektjahr werden wir noch einmal richtig Gas geben und mit tollen Projektideen unsere Region bereichern. Auch sollen bereits bestehende Projekte verstetigt werden. Sei es das StartUp-Center, die Vital-Region oder auch das tolle Projekt Regionalmarke. Eines der Startprojekt, das Welcome-Center, wird nun zum 31.12. auslaufen. Dieses Projekt war für den Landkreis sehr erfolgreich und die geschaffenen Strukturen sollen weiterhin unsere Region bereichern. Die konkrete Konzeption hierzu werde ich demnächst in einem gesonderten Pressegespräch offiziell würdigen. Danach ging es ins Freizeitzentrum Finkenrech, wo die Tourismus- und Kulturzentrale sich mit den im Tourismus Tätigen traf, um das fast vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und auch einen Ausblick in das touristische Jahr 2019 zu wagen. Ich nutzte die Gelegenheit, mich bei allen Partnern des Tourismus für ihr großes Engagement zu bedanken. Vieles wird - mehr oder weniger – ehrenamtlich durchgeführt. Seien es die Wegepaten, die dafür sorgen, dass unsere Premiumwanderwege im guten Zustand sind und bleiben, aber auch Gästeführer setzen sich dafür ein, dass unsere Willkommensregion Neunkirchen immer bekannter und beliebter wird. Gut umgesetzt werden unsere Tourismus-Bemühungen durch das engagierte Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale mit Christian Rau an der Spitze.

 

Gestern Morgen war ich im Rathaus der Kreisstadt Neunkirchen zu Gast, wo ich mit Trägern rund um das Thema Soziales austauschte. Im Sozialraum Neunkirchen sind alle sehr engagiert. Derzeit stellen wir Überlegungen an, wie wir gerade den Menschen, die unsere Unterstützung benötigen, noch effizienter Hilfen zukommen lassen können. Hier ist natürlich auch unser Kreisjugendamt mit im Boot. Gestern Mittag besuchte mich dann noch die Schülerfirma Saarschnäges, die ihre frisch produzierten Gummibärchen in typischer Saarlandform mir überbrachten. Ebenso unterzeichnete ich einen Anteilsschein der Juniorfirma – ein tolle Sache. Im Anschluss fand dann die wichtigste Sitzung des Jahres statt, denn der Kreistag des Landkreises Neunkirchen beschäftigte sich dem kommenden Haushalt 2019. In meiner Haushaltsrede ging ich auf die kommunalen Herausforderungen unseres Landkreises und seiner Verwaltung ein. Zu Beginn meiner Rede zitierte ich den französischen Philosophen Voltaire, der gesagt hat: „Wir sind verantwortlich für das was wir tun und auch für das, was wir nicht tun.“ Wir alle haben in den vergangenen Monaten für unseren Landkreis Verantwortung übernommen, wir alle haben uns im zurückliegenden Jahr 2018 in unterschiedlichen Gremien mit Sachthemen auseinandergesetzt und immer um tragfähige Lösungen gerungen. Unsere Landkreise - mit den Kommunen im Boot – sind die Kümmerer der Gesellschaft. Unser Haushalt ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft; hier werden auch die Herausforderungen unserer Zukunft deutlich, denn wir federn Härten ab, sorgen für den sozialen Frieden. Unser Leistungskatalog könnte mit „von der Wiege bis zur Bahre“ umschrieben werden. Unser Haushalt ist geprägt von unserer sozialen Verantwortung für die Menschen in unserem Kreis. Mit einem Gesamtvolumen von 164,5 Mio. Euro liegt unser Kreisetat 1,1 Mio Euro unter dem des Vorjahres. Der Umlage-Grundlagesatz ist mit 51 % auf einem historischen Tiefpunkt seit Einführung der Doppik in 2008. Die Kreisumlage kann – im Vergleich zum vergangenen Jahr – um 6,5 Mio. Euro gesenkt werden. Dies wird den kreisangehörigen Städten und Gemeinden wohl etwas mehr Handlungsspielraum im kommenden Jahr ermöglichen. Möglich wurde dies durch höhere Schlüsselzuweisungen und Verrechnungen von Jahresüberschüssen der Jahre 2016 und 2017. 80 % des Gesamtvolumens fließen in den Sozialhaushalt; 7 Mio. Euro nehmen wir für unsere Schulen in die Hand. Der Haushalt 2019 wurde mehrheitlich, mit lediglich der Gegenstimme der AfD, beschlossen.

 

Am heutigen Morgen fand ein verwaltungsinternes Gespräch zum Thema Energieeffizienz statt. Am Mittag war dann unsere Teilpersonalversammlung in Neunkirchen. Hierzu hatte der Personalrat der Kreisverwaltung eingeladen und als Verwaltungschef nahm ich hieran natürlich teil und nahm zu aktuellen Themen Stellung.

Wenn dieser Blog erscheint bin ich auf dem gemütlichen Weihnachtsmarkt unserer Kreisstadt Neunkirchen. Hier wird auch in diesem Jahr unsere Fair-Trade-Initiative mit einem Stand vertreten sein, faire Produkte verkaufen und für unsere Initiative werben. In diesem Jahr werden wir tatkräftig von der Ganztagsgemeinschaftschule Neunkirchen unterstützt. Vielen lieben Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, insbesondere an die engagierten Schüler und Schülerinnen.

Morgen früh werde ich am Erlebnisort Reden, am Prähistorium sein. Hier feiert GONDWANA seinen 10-jährigen Geburtstag. Als Landrat werde ich aus touristischer Sicht das Projekt würdigen. Am Sonntagnachmittag wird es weihnachtlich, denn ich werde mit meiner Familie ein Weihnachtskonzert in Hangard besuchen.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen 3. Advent

Ihr Sören Meng


07.12.2018: Adventswoche - Sitzungswoche

Jubilarehrung der Mitarbeiter/-innen der Kreisverwaltung
Unterzeichnung der Vereinbarung der leistungsorientierten Bezahlung zwischen der Kreisverwaltung und dem Personalrat

Diese Woche war für mich terminärmer, da mich eine Erkältung dazu zwang, etwas zu pausieren. Allerdings stand auch diese Woche im Zeichen unseres in der kommenden Woche zu beschließenden Kreishaushalts.

Am Montag bereitete ich, gemeinsam mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Markus Groß und dem Geschäftsführer der WFG, Klaus Häusler die anstehende Aufsichtsratssitzung vor. Unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft versteht es, seit Jahrzehnten ein stetiger Ansprechpartner für die Unternehmen im Landkreis Neunkirchen zu sein. Der Geschäftsführer Klaus Häusler ist gut vernetzt und es gelingt ihm, zeitnah vielfältige, wichtige Informationen in die Unternehmen im Landkreis zu transportieren. Dies wird mir auch immer bei den Betriebsbesuchen deutlich. Im Anschluss war ich dann in den Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu Gast, wo im dortigen Start-Up-Center der Gründer Nebras Darab seine innovativen Produkte vorstellte. Nebras Darab war einer der Gründer, der durch unser Projekt Land(auf)Schwung in das Start-Up-Center einziehen konnte und hat damit die Grundlage für das jetzige Unternehmen gelegt. Sein Produkt beinhaltet ein Modeaccessoires für den Outdoor-Bereich Sport und Freizeit. Bei dem Produkt handelt es sich um Brustgurte, die – ohne dass sie einschränkend wirken – über der Kleidung getragen werden können. Die integrierten kleinen Taschen bieten genug Platz für Alltagsutensilien, sorgen mit den eingearbeiteten Reflektoren – gerade bei Dämmerung und in der Dunkelheit – für eine gute Sichtbarkeit. Es freut mich sehr, dass Herr Darab jetzt mit seinem Produkt auf dem Markt ist. Erste Zahlen belegen, dass sein Produkt gut angenommen wird.    Am Montagnachmittag fand dann die Jubilarehrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung statt. Hier nutzte ich die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen zu ehren, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges bzw. ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten und auch die Kolleg/inn/en zu ehren, die in diesem Jahr in den Ruhestand getreten sind. Es war eine schöne Veranstaltung, in der natürlich auch viele Dinge, die im Laufe der Jahrzehnte in der Kreisverwaltung geschehen sind, zur Sprache kamen.

 

Am Dienstag fand die Besprechung mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zum Kreishaushalt 2019 statt. Durch eine Senkung der Kreisumlage wird es uns gelingen, die kommunalen Haushalte zu entlasten. Dies wurde sehr positiv von den Verantwortlichen der Städte und Gemeinden aufgenommen. Ansonsten wurden natürlich auch Themen rund um die kommunale Zusammenarbeit besprochen. Am Nachmittag war ich dann in Saarbrücken, wo ich mich mit Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot rund um das Thema Industriekultur austauschte. Am späten Nachmittag tagte dann der Ausschuss für Natur und Umwelt. Diese Sitzung tagt nicht öffentlich, sodass ich hier keine weiteren Informationen geben kann. Am Mittwoch musste ich leider erkältungsbedingt das Bett hüten.

 

Gestern standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe dann am Nachmittag der Kreisausschuss tagte. Als einen verwaltungsinternen Termin erwähne ich an dieser Stelle der Abschluss der LOB, diese Abkürzung steht für die leistungsorientierte Bezahlung.  Das Leistungsentgelt ist eine variable und leistungsdifferenzierende Bezahlung zusätzlich zum sogenannten Tabellenentgelt. Die leistungs- und/oder erfolgsorientierte Bezahlung soll dazu beitragen, die öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern. Zugleich sollen Motivation und Eigenverantwortung der Arbeitnehmer/-innen sowie die Führungskompetenzgestärkt werden. Diese Vereinbarung wurde zwischen der Verwaltungsspitze und dem Personalrat abgeschlossen und tritt ab dem 1. Januar in Kraft. Anschließend behandelte der Kreisausschuss eine sehr umfangreiche Tagesordnung. Hier ging es um Vergaben im Rahmen unserer zahlenreichen Baumaßnahmen, um den Aufbau des WLAN-Systems an zwei Schulen, um die Fortführung von sozialen Projekten – wie beispielsweise „Aktiv statt einsam“ (ein Projekt, das gerade Senioren zu Gute kommt)  oder auch um Zuschussanträge, um Maßnahmen wie die Beratungsstelle Stromspar-Check Neunkirchen zu realisieren, aber auch um Zuschüsse für die Fortführung von Sprachunterricht und Zuwendungen an Organisationen, Verbände, Vereine und Einrichtungen;  hierdurch werden zahlreiche Institutionen und ihre wichtige Arbeit unterstützt. Auch die Freigabe von Haushaltsmitteln für das Feuerlöschwesen standen auf der Agenda. Darüber hinaus wurden auch Punkte, die die kommende Haushaltssitzung des Kreistags betreffen, vorberaten.

Heute tagte dann der Landkreistag des Saarlandes, der sich mit vielfältigen Themen beschäftigte. Ein ganz aktuelles Thema „Der digitale Pakt“ wurde auch angesprochen. Hier hoffe ich, dass es gelingen wird, unsere Schulen mit Bundesmitteln zu unterstützen. Gerade auf diese Mittel sind wir dringend angewiesen, da die Träger alleine die hohen Investitionen rund um das Thema Digitalisierung nicht stemmen können. Hier empfinde ich es als wichtig, dass Bundestag und Bundesrat zu einer Einigung kommen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und einen besinnlichen zweiten  Advent

 

Ihr Sören Meng 


30.11.2018: Es weihnachtet langsam…

Feuerwehrgroßeinsatz in Neunkirchen
Foto: Christopher Benkert
Eröffnung der neugestalteten Sparkassenfiliale in Ottweiler
Foto: Marko Becker
Im Rahmen der Verbandsversammlung des ZPS wurde der Geschäftsführer dalbert Ott verabschiedet

Diesen Blog möchte ich mit einem Zitat beginnen, es stammt von Rainer Maria Rilke „Die Zeit geht so schnell und ich habe es längst aufgegeben, mit ihr um die Wette zu laufen.“   Dieses Zitat passt gut in unsere Zeit, denn ich weiß nicht, ob es Ihnen so geht wie mir, ich kann es kaum glauben, dass sich dieses Jahr schon dem Ende nähert. Am kommenden Sonntag können wir bereits die erste Kerze am Adventskranz anzünden; an zahlreichen Orten im Landkreis finden die ersten Weihnachtsmärkte statt. In wenigen Tagen werden die Straßen und Häuser bunt beleuchtet sein. Für mich sind diese Tage bis zum Weihnachtsfest alles andere als ruhig, denn es gibt viele Termine, viele Dinge, die bis zum Jahresende noch geregelt werden müssen. Für unsere Kreisverwaltung steht jetzt der Haushalt 2019 an oberster Stelle, über den der Kreistag in zwei Wochen entscheiden wird.

Los ging meine Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem natürlich auch die Haushaltsvorbereitungen Thema waren. Nach weiteren internen Terminen besuchte ich am Nachmittag kurz die gegenüberliegende Geschäftsstelle der Sparkasse Neunkirchen, die ihr Serviceangebot erweitert hat. Als Verwaltungsratsvorsitzender war es mir wichtig, mich persönlich von den gelungenen Umbauarbeiten, die mehr Service für die Kundinnen und Kunden bieten, zu überzeugen. Danach tagte in Neunkirchen der Kreisjugendhilfeausschuss. Im öffentlichen Teil wurden gemäß den Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Neunkirchen Zuschüsse an verschiedene Institutionen gewährt. In den jeweiligen Einrichtungen wird wichtige Jugend- und damit Sozialarbeit geleistet. Dies unterstützen wir im Rahmen unserer Jugendhilfe gerne. Im nichtöffentlichen Teil – über den ich aufgrund der Nichtöffentlichkeit nicht detailliert sprechen kann – wurde der Teilhaushalt des Dezernats III, in welchem es auch um die Ausrichtung der Jugendhilfe im kommenden Jahr geht, beraten. Abends wurde ich noch zu einem Einsatz der Feuerwehr und weiterer Rettungskräfte nach Neunkirchen gerufen. An einem Lastwagen wurde beim Ausladen ein verdächtiger Geruch festgestellt. Daher wurde der Katastrophenschutz des Landkreises alarmiert. 120 Feuerangehörige mit 34 Fahrzeugen waren vor Ort. Auch der ASB und die Polizei waren im Einsatz. Glücklicherweise konnte nach der Kontrolle der Ladung Entwarnung gegeben werden. Danke nochmals allen für ihren Einsatz für unsere Sicherheit.

 

Am Dienstagmorgen bereitete ich mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar GmbH die anstehenden Gremiensitzungen vor. Danach besprach ich mit der Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Lilli Metzker, die weiteren Maßnahmen für das kommende Jahr. So soll es Veranstaltungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Saar geben. Ziel soll es sein, die Bürgerinnen und Bürger umfassender zu informieren und aufzuzeigen, wie effizient nachhaltiges Handeln sein kann. Energieeinsparungen schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern kommen unserer Umwelt zu Gute. Das Engagement von Frau Metzker bezieht sich sowohl auf die Verwaltung aber auch darüber hinaus. Auch mit den Städten und Gemeinden im Kreis steht sie in Verbindung. Am Nachmittag beschäftigte ich mich mit unserer Regionalmarke Landkreis Neunkirchen. Wie Sie wissen, wurde sie vor einigen Wochen offiziell vorgestellt. Die Regionalmarke wurde nur möglich durch das Bundesprogramm Land(auf)Schwung. Auch für das kommende Jahr wollen wir weitere Mittel für dieses Projekt, das der Wertschöpfung im Landkreis zugutekommt, beantragen. Die Resonanz auf unsere Regionalmarke ist sehr positiv. Die derzeit beteiligten Betriebe berichten, dass das öffentliche Interesse stark zugenommen hat und sich dies auch im Kundenverhalten zeigen würde. Wenn Sie dieses Projekt noch nicht kennen, empfehle ich Ihnen, einfach mal auf der Webseite: www.wertvolles-neunkirchen.de vorbei zu surfen – es lohnt sich. Wie Sie wissen, feiern wir bald Weihnachten. Wie wäre es einmal, regionale Produkte aus dem Landkreis Neunkirchen zu verschenken?Danach tagte der Werksausschuss der Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises (TKN). Im öffentlichen Teil berichtete der Werkleiter Christian Rau über das fast schon vergangene Jahr 2018 und die vielfältigen Aktivitäten. Auch 2018 konnten wir unseren Landkreis als Tourismusstandort stärken. Unsere Willkommensregion wird gut angenommen: Zuwächse gibt es beispielsweise im Bereich der Ferienwohnungen, Premiumwanderwege werden gut frequentiert – aber auch touristische Leuchttürme wie der Neunkircher Zoo werden gut besucht. Im kommenden Jahr soll sich dem Rad-Tourismus verstärkt gewidmet werden, und auch tolle Veranstaltungen sind bereits in der Planung. Als Großveranstaltung wird unsere traditionelle SommerAlm im Juli 2019 wieder starten, allerdings mit einem überarbeiteten Konzept. Im nichtöffentlichen Teil wurde dann der Wirtschaftsplan 2019 behandelt.

 

Am Mittwoch besuchte ich das Kreisjugendamt, um mich mit den Teamleitungen innerhalb des Kreisjugendamtes auszutauschen. Hier ging es mir darum, aus erster Hand aktuelle Herausforderungen rund um die Verwaltung, aber auch unmittelbar in der Jugendhilfe zu erfahren. Leider ist der Fachkräftemangel in diesem Bereich längst angekommen, was sich in hohen Fallzahlen für die einzelnen Kolleginnen und Kollegen niederschlägt. Hier sind wir dabei, Entlastung zu schaffen, wobei das Ganze auch ein langfristiger Prozess ist. Das Team unseres Kreisjugendamtes leistet gute Arbeit und leistet damit gleichzeitig auch einen unverzichtbaren Beitrag zur Stabilisierung unserer Gesellschaft. Am Nachmittag tagte dann der Bau- und Schulausschuss. Dieser Ausschuss hatte eine große Tagesordnung zu bestreiten, denn es ging darum, die vielfältigen Maßnahmen der kommenden Jahre vorzubereiten. Öffentliche Zuschüsse und Programme ermöglichen, dass wir in den nächsten Jahren – wie lange zuvor nicht mehr – in unsere Schulen und Liegenschaften investieren können. Dies ist besonders sinnvoll, da wir damit auch beispielsweise die Barrierefreiheit ausbauen können, aber auch unsere Schulen im Zuge der Digitalisierung modernisieren können – und dies ist dringend notwendig. Für unsere Verwaltung heißt das, mehr noch als sonst, die Ärmel hochzukrempeln. Daher haben wir jetzt auch neue Stellen im Bereich der Bau- und Schulverwaltung ausgeschrieben. Die abschließende Beratung zu den Investitionen findet dann im Zuge der Haushaltssitzung in wenigen Wochen statt. Wir nehmen unsere Rolle als Schulträger sehr ernst, haben an allen Schulen Maßnahmen geplant, die die Abläufe vor Ort verbessern beziehungsweise die Liegenschaften aufwerten.

 

Gestern Morgen tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland, dessen Verbandsvorsteher ich bin. Hier gab es ebenfalls eine große Tagesordnung zu bestreiten. So wurde der Wirtschaftsplan 2019 des ZPS beraten und beschieden, aber auch die Entwicklung der Regio-Buslinien war Thema. Darüber hinaus wurden im öffentlichen Teil Kooperationsverträge beraten und Maßnahmen für das kommende Jahr auf den Weg gebracht. Im Rahmen dieser Sitzung verabschiedete ich den derzeitigen Geschäftsstellenleiter des ZPS, Adalbert Ott, der zwanzig Jahre lang im Unternehmen tätig war. Ich arbeitete mit ihm seit meinem Amtsantritt Anfang 2016 eng zusammen. Ich lernte Herrn Ott als sehr zuverlässigen, gut informierten, kommunikativen, fachlich fundierten, verantwortungsbewussten, liebenswerten Menschen kennen. Die Optimierung des ÖPNV war seine Leidenschaft und ihm eine Herzensangelegenheit, denn der ÖPNV im Saarland ist wichtig für die Bürgerinnen und Bürger. Mobilität ermöglicht Teilhabe und Teilhabe ist wichtig für eine lebendige Gesellschaft. Sein Nachfolger wird Achim Jesel sein, der sich auch seit vielen Jahren im Bereich des ÖPNV gut auskennt und damit ein hohes Maß an Kompetenz mitbringt. An dieser Stelle nochmals, Herrn Adalbert Ott, vielen Dank für sein Engagement und alles Gute – vor allen Dingen Gesundheit für die neue Lebensphase. Gestern Nachmittag händigte ich einem Mitarbeiter die Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum aus. Danach tagte der Aufsichtsrat der Neunkircher Verkehrs GmbH, dessen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ich bin. Ich leitete die Sitzung. Auch hier galt es, viele Themen und Aufgaben für das kommende Jahr vorzubereiten.  Ziel soll es sein, den ÖPNV im Landkreis Neunkirchen attraktiv zu machen, aber auch Bewährtes zu erhalten. Hier leistet unsere Neunkircher Verkehrs GmbH – gemeinsam mit ihren Partnern – hervorragende Arbeit.

 

Heute Morgen tagte der Verbandsvorstand des Sparkassenverbandes Saar in Saarbrücken. Auch der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Sparkasse, denn hier tagte zum letzten Mal in diesem Jahr der Verwaltungsrat.

 

Morgen Abend bin ich sozusagen tierisch unterwegs, denn ich bin Schirmherr der Kreisschau des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Neunkirchen e. V. Ausrichter ist der SR 33 Uchtelfangen, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Vereinsjubiläum feiern kann. Die jährlich stattfindende Kreisschau hat einen festen Platz im Jahreskalender von Tierfreunden. Neben dem Erhalt der Artenvielfalt leistet der Kreisverband der Rassekaninchenzüchter Neunkirchen e. V. wichtige Aufklärungsarbeit was Zucht und auch artgerechte Haltung angeht. Ich bedanke mich für das große Engagement des Kreisverbandes und freue mich, persönlich diese Artenvielfalt zu bewundern.

Wie schon zu Beginn meines Blogs angekündigt, finden zahlreiche stimmungsvolle Weihnachtsmärkte statt und warten in Dirmingen, Hirzweiler oder auch in Wiebelskirchen auf Ihren Besuch.

Ich wünsche Ihnen einen schönen 1. Advent 

Ihr Sören Meng


23.11.2018: Wichtige Woche in der Beschäftigungspolitik

Impressionen des 41. Impression Musicale am Illtalgymnasium
Gipfeltreffen der Paten des saarländischen Beschäftigungspakts für eine öffentlich geförderte Beschäftigung und soziale Teilhabe
Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille im Historischen Sitzungssaal

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, dem sich dann ein Termin – in dem es um eine kreiseigene Schule ging – anschloss. Die Ganztags-Gemeinschaftsschule Neunkirchen mit Sitz in der Haspelstraße hat ein besonderes Schulprojekt begonnen. Unter dem Motto „Wald trifft Schule“ haben junge Menschen die Möglichkeit, neue Facetten ihrer Umgebung kennenzulernen um dabei ein Projekt zu erleben, das in den Schulalltag integriert ist. Neben vielen wichtigen Dingen, die das Ökosystem Wald betreffen, werden sich die Schülerinnen und Schüler auch Grundlagen für andere Schulfächer erarbeiten. Danach standen weitere interne Gespräche auf dem Programm, ehe es dann zu einer Sitzung des örtlichen Beirats des Jobcenters Neunkirchen ging. Schwerpunkt dieser Sitzung waren erste Informationen zu einem dauerhaft geförderten Arbeitsmarkt, der in § 16 i des SGB II niedergeschrieben ist und der 2019 in Kraft treten soll. Zu diesem wichtigen Thema, das mir auch sehr am Herzen liegt, gab es gestern eine wichtige Veranstaltung, auf die ich gleich  näher eingehen möchte.

Am Dienstag traf ich mich mit Vertretern der energis-Netzgesellschaft, wo es – neben allgemeinen Themen – auch um das Thema Katastrophenschutz ging. Hier ist geplant im kommenden Jahr eine Katastrophenschutzübung durchzuführen. Danach traf ich mich mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler und Vertretern der Projektentwicklung, die ein interessantes und vielversprechendes Projekt in unserem Landkreis anschieben wollen. Im Anschluss ging es ins Neunkircher Landratsamt, wo ich den Workshop für ein Netzwerk Demenz eröffnete. Hier hat der Landkreis Neunkirchen mit seinem Demenzverein Fördermittel erhalten, um eine Netzwerk-Plattform aufzubauen. Hintergrund ist eine Vereinbarung von über 70 Netzwerkpartnern im Landkreis Neunkirchen, die sich für die Anliegen von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, aber natürlich auch die ihrer Angehörigen und eine unterstützende Infrastruktur stark machen. Mit dem neuen Netzwerk sollen die Partner besser miteinander kommunizieren können und auch die Angebote untereinander besser abgestimmt werden. Am Abend hatte ich dann die ehrenvolle Aufgabe, am Illtal-Gymnasium  das 41. Impression Musicale als Schirmherr zu eröffnen. Das  Impression steht für hochwertige Unterhaltung, gleichzeitig ist das Festival ein beliebter Treff für ehemalige Schüler und Lehrer der vergangenen Jahrzehnte. Und doch erfahre ich immer wieder neue Dinge über die Aktion Palca. Gestern wurde im Internet die Frage gestellt, was 3 204 000 Sekunden, 54 400 Minuten und 890 Stunden gemeinsam haben? Das ist die Zeit, die ermittelt wurde, in der man sich hier während der Impression engagiert. Nicht zu vergessen, die ganzen Teams, die wie ein Uhrwerk zusammenarbeiten und das Palcanetz spinnen.  In meiner Rede griff ich die Herausforderungen für die Gesellschaft auf: „…denn wir leben in lauten Zeiten. In Zeiten in denen ein amerikanischer Präsident laut trumpetet und dieses Getöse ergreift auch oftmals unser weiteres Umfeld. Hier wird gepoltert statt gesprochen, gedisst statt wertgeschätzt, hier werden von rechtsgesinnten Parteien einfache, populistische Antworten gegeben, ohne dass sie hinterfragt werden. Und hier frage ich mich: Sind wir eine Gesellschaft, die nur noch in ihr Smartphone starrt, bei Facebook liked und sich von virtuellen Selbstdarstellungen blenden lässt? Haben wir vergessen, wie gut es uns im realen Leben geht? Leben wir Mitmenschlichkeit, kennen wir noch das Gefühl der Demut?  Manchmal scheint es leichter zu sein, auf alles laut zu schimpfen: Auf die etablierte Politik und ihre Vertreter, auf Steuern und Abgaben und wenn dann nichts mehr einfällt und die Argumente ausgehen, gibt es noch die Migranten, die den Frust abbekommen. Wir erleben laute Zeiten und sehnen uns doch alle nach Stille. Denn nur die Stille lässt reflektieren und das Handeln, aber auch unsere Gedanken überdenken. Sich auf etwas wirklich einzulassen wird zur Seltenheit und hier gibt mir die Aktion Palca immer wieder Mut. Hier lassen sich junge Menschen aufeinander ein, sie fokussieren das, was vereint und nicht das, was trennt. Sie organisieren, leben Musik und unterstützen global. Liebe Palcaner, damit seid ihr für mich Botschafter für eine bessere Welt. Ihr hadert nicht, ihr fangt einfach an und bereichert damit unsere Gesellschaft, die Dank Euch wieder ein kleines Stück aufmerksamer und sozialer wird!“

Am Mittwoch war ich im Rathaus der Kreisstadt Neunkirchen zu Gast, wo eine Arbeitsgruppe Bildung gegen Armut tagte. Wir wollen im Sozialraum Neunkirchen junge Menschen gezielter fördern. Daher war ich mit dem Leiter unseres Jugendamtes, Joachim Brill, vor Ort um Details zu besprechen. Ziel muss es sein, jungen Menschen einen besseren Start ins Leben durch Bildung zu ermöglichen. Dies ist auch als Träger der weiterführenden Schulen für uns von großer Bedeutung. Am Nachmittag tagte dann der Ausschuss für Gesundheit und Soziales und setzte sich mit dem Sozialhaushalt für das Jahr 2019 auseinander. In einigen Bereichen konnten die Haushaltsansätze im Vergleich zu 2018 nach unten korrigiert werden, was sich letztlich auch in der Kreisumlage widerspiegeln wird und wir die Städte und Gemeinden des Landkreises entlasten können. Darüber hinaus hält der Haushalt einige Positionen bereit, die eine aktive Teilhabe aller Menschen ermöglichen. Auch zahlreiche Sozialprojekte werden auch im kommenden Jahr weiter gefördert. Sie leisten eine unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft.

 

Gestern Morgen fand in Saarbrücken ein erstes Gipfeltreffen der Paten des saarländischen Beschäftigungspakts für eine öffentlich geförderte Beschäftigung und soziale Teilhabe statt. Wie viele Projektpartner unterschrieb auch ich diesen Pakt. Im saarländischen Beschäftigungspakt geht es um einen dauerhaft geförderten zweiten Arbeitsmarkt.  Ein sozialer Arbeitsmarkt darf kein abgestufter Sonderarbeitsmarkt sein, sondern sollte ein Teilsegment des allgemeinen Arbeitsmarktes sein, der zur Deckung des regionalen Arbeitskräftebedarfs auch seinen Beitrag leistet. Hier geht es auch um eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch die öffentlichen Gelder, die ab Januar 2019 fließen, werden wir in die Lage versetzt, Langzeitarbeitslosen über einen längeren Zeitraum sinnvolle Beschäftigungsmaßnahmen anzubieten. Hier geht es nicht darum, Leute nur in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, vielmehr ist es das Ziel, den Menschen dauerhaft eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen. Es geht darum, dauerhaft Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten, die auch der Gesellschaft aktiv nutzen, deshalb geht der neue § 19 i  neue Wege. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und die Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Leonie Gebers, würdigten das neue Gesetz und auch den abgeschlossenen Pakt im Saarland. Für die saarländischen Landkreise sprach der Vorsitzende des saarländischen Landkreistages, Landrat Udo Recktenwald. Er stellte die Leistung der saarländischen Landkreise für den Arbeitsmarkt heraus. Auch im Landkreis Neunkirchen werden zahlreiche zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Neben den Trägern wird auch unsere eigene Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) eine wichtige Rolle spielen. Danach hatte ich die Ehre, gemeinsam mit dem Staatssekretär des Innenministeriums, Christian Seel, die Freiherr-vom-Stein-Medaille an verdiente Persönlichkeiten der Kommunalpolitik zu vergeben. Heinz Backes und Günther Bost aus Merchweiler, Hans-Otto Malter aus Neunkirchen und Hannelore Schünemann aus Schiffweiler wurden mit der Medaille ausgezeichnet. Sie wird alle zwei Jahre verliehen, die sich über 25 Jahre vor Ort für die Politik engagiert haben. Für mich sind diese Menschen Vorbilder und auch für eine Gesellschaft unverzichtbar. Sie haben ihre eigenen Interessen oftmals zurückgestellt, um sich für die Sache und das Allgemeinwohl zu engagieren. Dies hat Hochachtung verdient.

Der heutige Tag war für Büroarbeit und verwaltungsinterne Termine reserviert. So fanden einige Vorstellungsgespräche zu ausgeschriebenen Stellen statt, die ich leitete.

Morgen werde ich an einer Übung teilnehmen, die im Kreislagezentrum stattfinden wird. Hier geht es darum, die Rettungskräfte im Landkreis Neunkirchen gut zu vernetzen. Ich werde, gemeinsam mit dem Kreisbrandinspekteur Werner Thom, dieses Lageszenario anschauen. Ich danke allen Akteuren für ihr großes Engagement in Puncto Sicherheit im Landkreis Neunkirchen.  Morgen Abend beginnt für mich die fünfte Jahreszeit. Als Träger des Till-Ordens, der mir im vergangenen Jahr verliehen wurde, habe ich Ehre, dem Till-Träger der Session 2019 den Orden zu überreichen und die Laudatio zu halten. Dieses Mal ist es keine Einzelperson, sondern sind es junge Menschen. Es ist die VSK-Jugend, die sich sehr für das Kulturgut Fastnacht engagiert. Hier werde ich gratulieren und meinen Dank aussprechen.   

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng

 

 

 

 

 

 


16.11.2018: Sitzungswoche

Übergabe der Zuwendungsbescheide an die Vertreterinnen und Vertreter der 47 Altenbegegnungsstätten im Landkreis Neunkirchen
Sitzung des Kreistages

Der Montagmorgen begann mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und der Vorbereitung der anstehenden Termine. Anschließend tauschte ich mich mit dem Team der Tourismus- und Kulturzentrale (TKN) aus, um über künftige Herausforderungen zu sprechen. Ich freute mich sehr über die Nachricht, dass der neue Premiumwanderweg „Pingenpfad“ – den wir vor wenigen Wochen offiziell eingeweiht haben – sehr gut nachgefragt wird. Auch die SR-Serie über die Landkreise und die persönlichen Ausflugsziele des jeweiligen Landrats fand große Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. So stellen wir fest, dass die beworbenen Orte stärker frequentiert werden. Am Nachmittag tagte der Aufsichtsrat unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung). Hier stand u. a. der Jahresabschluss 2017 zur Beschlussfassung. Mit Spannung sehen wir dem neuen Beschäftigungsprogramm der Bundesregierung entgegen, in dem endlich ein dauerhaft geförderter zweiter Arbeitsmarkt Wirklichkeit werden wird. Zwar sind die Hürden für dieses Bundesprogramm recht hoch, dennoch hoffen wir, dass der Bund etliche Maßnahmenplätze unserer Beschäftigungsgesellschaft fördert und damit Menschen im Landkreis Neunkirchen dauerhaft beschäftigt und somit qualifiziert werden können. Der Abschluss meines Tages stellte die Mitgliederversammlung des Förderkreises Städtische Galerie Neunkirchen dar. Noch als Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen wurde ich 2014 zu dessen Vorsitzenden gewählt, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die einzige öffentliche Galerie im Landkreis Neunkirchen zu unterstützen und ein Industriemuseum in Neunkirchen zu etablieren. Nach vier Jahren Tätigkeit gab ich dieses Amt jetzt an Bürgermeister Jörg Aumann ab; ich bleibe allerdings der Kunst und Kultur und dem Förderkreis weiterhin verbunden.

Am Dienstagmorgen traf ich mich mit Vertretern der Firma Enovos, die mir ihr Unternehmen vorstellten. Die Enovos Luxemburg – mit Sitz in Esch an der Alzette – ist das größte Energieversorgungsunternehmen in Luxemburg. Das Unternehmen ist außerdem im Energiehandel tätig; eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Saarbrücken ist die Firma Enovos Deutschland. Dieses Unternehmen ist auch im Landkreis Neunkirchen tätig und betreibt unter anderem Windparks und große Photovoltaikanlagen. Danach ging es nach Saarbrücken, wo ich mich mit meinen Landratskollegen und Herrn Staatssekretär Stephan Kolling im Ministerium für Soziales austauschte. Inhaltlich ging es um die Ausrichtung der Pflegepolitik und der Pflegeinfrastuktur in den Landkreisen. Hier arbeiten wir mit dem Land vertrauensvoll zusammen. Wir sprachen mit dem Staatssekretär über künftige Bedarfe. Von Saarbrücken aus ging es wieder zurück in den Landkreis Neunkirchen, wo ich im Historischen Sitzungssaal Zuwendungsbescheide für Begegnungsstätten im Landkreis Neunkirchen aushändigte. 47 Begegnungsstätten sind beliebte Treffpunkte für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und leisten damit eine wichtige Arbeit. Den Vertreterinnen und Vertretern übergab ich Bescheide in Höhe von insgesamt 20.600 Euro und würdigte das große ehrenamtliche Engagement. Auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung im Landkreis sind gerade diese Begegnungsstätten für unser Gemeinwesen unverzichtbar.

Der Mittwochmorgen begann für mich in Saarbrücken, wo ich die nächste Sitzung des Zweckverbandes Personennahverkehr vorbereitete. Hier besprach ich mich mit dem derzeitigen Geschäftsführer, Adalbert Ott und seinem Nachfolger, Achim Jessel. Danach tagte der Aufsichtsrat der Saarländischen Nahverkehrs-Service GmbH (SNS), die ihren Sitz in Völklingen hat. Vorsitzender dieser Gesellschaft ist mein Landratskollege aus Saarlouis, Patrik Lauer. Hier bin ich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender unserer Neunkircher Verkehrs GmbH Mitglied. Ziel ist es auch hier, den öffentlichen Personennahverkehr – gerade im Bereich Busse – für die Nutzer attraktiver zu machen und einheitliche Tarife zu verwirklichen. Die SNS GmbH versteht sich als Plattform für die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Verbundmitglieder, benennt das Management des Verbundtarifes und dient als Schnittstelle zwischen Kunden, den jeweiligen Verkehrsunternehmen und den politischen Gebietskörperschaften. Am Nachmittag bereitete ich die anstehende Kreistagssitzung vor und nahm interne Verwaltungstermine wahr.

 

 

Gestern traf ich mich mit Mitgliedern des Flüchtlingsnetzwerkes in Dirmingen und tauschte mich über deren Erfahrungen aus. Mit dabei waren Vertreter meiner Verwaltung, u. a. die Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch und der Leiter unseres Kreissozialamtes, Christoph Faber. In dem Gespräch ging es unter anderem auch um Möglichkeiten einer Verwaltungsvereinfachung und die Erläuterung einzelner Leistungen. Danach stellte ich gemeinsam mit dem Leiter unseres Bauamtes, Thorsten Mischo, dem Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen, Jürgen Fried, mögliche Planungen für die Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte vor. Diesen Standort wollen wir in den nächsten Jahren grundlegend modernisieren. Auch ein evtl. Neubau ist hier nicht ausgeschlossen. Diese Maßnahme sollte eng mit der Stadtplanung der Kreisstadt umgesetzt werden, daher war mir der Austausch sehr wichtig. In welchem Umfang das angedachte Projekt verwirklicht werden kann hängt letztendlich von öffentlichen Zuschüssen ab, denn der Landkreis allein könnte diese Mammutaufgabe nicht stemmen. Ziel muss es sein, diesen Schulstandort für die Zukunft fit zu machen, um den Schülerinnen und Schülern beste Lernvoraussetzungen zu bieten.

Am Nachmittag tagte dann der Kreistag des Landkreises Neunkirchen. Im öffentlichen Teil ging es um die Beratung und Beschlussfassung zur Weiterführung des Jugendcafés Neunkirchen. Das 1994 eröffnete Jugendcafé Neunkirchen leistet nach wie vor eine für die Neunkircher Innenstadt sehr wichtige offene Jugendarbeit. Das Jugendcafé hat an vier Tagen in der Woche geöffnet und wird rege besucht. Im Jugendcafé sind über 90 % der Besucherinnen und Besucher ausländischer Herkunft und nutzen dieses Café als regelmäßigen Treff. Vertragspartner ist neben der Kreisstadt auch die Katholische Kirchengemeinde St. Josef-St. Johannes. Der Kreistag stimmte zu, den Betrieb der offenen Einrichtung um weitere fünf Jahre zu verlängern. Danach standen etliche Vergaben auf der Agenda, die durch die grundlegende Sanierung des technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrums Neunkirchen notwendig sind. Auch die Förderschule Lernen wird grundlegend saniert. Darüber hinaus wurde ein wichtiges Sozialprojekt verlängert. Im Jahr 2014 beschloss der Kreistag die Fortführung der Jugendberufsagentur. Bei diesem Modellprojekt geht es um die Zusammenarbeit mit dem Land, der Bundesagentur für Arbeit und den Kammern. Hier geht es darum, junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben lückenlos zu betreuen und eine sogenannte Netzwerkstelle bei der Jugendberufsagentur einzurichten. Die Netzwerkstelle soll den Verbleib von Jugendlichen beim Übergang Schule - Beruf klären, um sicherzustellen, dass die Jugendlichen bei Schwierigkeiten beim Übergang durch die Jugendberufsagentur optimal betreut und unterstützt werden, sodass sie letztendlich Chancen am Arbeitsmarkt erhalten.

 

Heute Morgen tauschte ich mich mit der Projektleiterin unseres Welcome-Centers Neunkirchen, Christina Strauß, aus. Das Projekt – gefördert von Land(auf)Schwung – wird Ende des Jahres auslaufen. Ziel war und ist es, unseren Landkreis als Willkommens-Region zu etablieren und weit über die Grenzen des Landkreises hinaus für die Vorzüge unserer Region zu werben. Dies hat der Projektpartner saaris mit Engagement getan. Danach nahm ich einen Termin in meiner Funktion als Kuratoriumsvorsitzender der Alex-Deutsch-Stiftung wahr. Soeben war ich als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen bei der Personalversammlung der Sparkasse zu Gast, die in der Gebläsehalle stattfand. Hier bedankte ich mich bei allen Bediensteten für ihr Engagement und würdigte dabei auch das Engagement der Sparkasse für unsere Region. Ohne die Sparkasse würden viele Vereine und Projekte keine Unterstützung finden; so leistet die Sparkasse wichtige Arbeit für das Allgemeinwohl. Sie ist für die Menschen und die Unternehmen der Region als Kreditinstitut ein kompetenter und unverzichtbarer Partner.

Wenn dieser Blog erscheint bin ich im ehemaligen Bürgerhaus der Kreisstadt Neunkirchen – dem heutigen KULT– zu Gast. Hier wird eine Ausstellung über das Lebenswerk des aus Neunkirchen stammenden Filmproduzenten Günter Rohrbach anlässlich seines 90. Geburtstages eröffnet.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


09.11.2018: Digitalisierung, Inklusion und Fußball

Besuch der Niederlassung der Deutschen Post AG in Schiffweiler
Ein Mitarbeiter zeugt Landrat Meng die neuen Elektrotransporter
Fortan bewirtet ein Team des WZB das Schulbistro an der Max-von-der-Grün-Schule
Die Mannschaft des Landkreises mit Landrat Sören Meng beim 46. Hallenfußballturnier der Landkreise und es Regionalverbandes

Gewohnt bunt und abwechslungsreich gestaltete sich auch diese Arbeitswoche. Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem ich u. a. die anfallenden Termine der kommenden Zeit vorbereitete. Dann traf ich mich mit einem Vertreter der Deutschen Rheuma-Liga Saar, der mir ein interessantes Projekt, die sogenannte Notfalldose, vorstellte. Die Notfalldose soll wichtige Informationen bieten und ist für Menschen gedacht, die in einer Notfall-Situation in das Zuhause einer zu pflegenden Person kommen.  Immer mehr Menschen haben Zuhause einen Notfall-Impfpass, Medikamenten-Planer, eine Patientenverfügung usw. Meistens ist es für die Retter schwierig schnellstmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. Daher kommen all diese Notfalldaten in die Notfalldose und diese wird in der Innenseite der Kühlschranktür gestellt. So haben sie einen festen Ort und können in jedem Haus schnell und einfach gefunden werden. Diese Notfalldose gibt es mittlerweile auch im Ausland. Sind externe Helfer/innen in der Wohnung eingetroffen, sehen sie auf der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank den Aufkleber Notfalldose. So kann die Notfalldose umgehend aus der Kühlschranktür entnommen werden und es sind sofort wichtige und notrettende Informationen verfügbar. Da gerade die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neunkirchen immer älter werden und auf Hilfe angewiesen sind, halte ich die Initiative der Notfalldose für sehr wichtig. Im nächsten Schritt werden wir überlegen, wie wir diese Notfalldose bekannter machen können, damit Bürgerinnen und Bürger in einer Notsituation schneller geholfen werden kann. Danach tauschte ich mich mit der Kreisbehindertenbeauftragten Petra Moser-Meyer und dem Leiter unserer Bautechnik Thorsten Mischo zu aktuellen Baumaßnahmen aus. Hierbei ging es auch um die Verwirklichung der Barrierefreiheit. Hier gibt die Kreisbehindertenbeauftragte stets Impulse. Nicht nur bei Gebäuden des Landkreises, auch bei Immobilien der Städte und Gemeinden ist Frau Moser-Meyer Ansprechpartnerin. Am Nachmittag standen dann weitere verwaltungsinterne Gespräche an, ehe es dann zur Sitzung der Saarländischen Psychiatriestiftung ging, die dieses Mal im Landtag des Saarlandes tagte. Durch Berufung von Prof. Wolfgang Werner bin ich Mitglied des Stiftungsbeirates im Vorstand der Saarländischen Psychiatriestiftung. Derzeit wird die Satzung der Saarländischen Psychiatriestiftung Merzig überarbeitet. Die Stiftung engagiert sich für Menschen, die psychiatrische Hilfe brauchen, denn die psychiatrische Hilfe für psychisch Kranke und behinderte Menschen ist Teil der kommunalen Daseinsvor- und Fürsorge. Die Stiftung möchte gemeinnützige Initiativen fördern und unterstützt Menschen mit psychosozialer Hilfsbedürftigkeit oder Menschen mit Behinderungen.

 

Der Dienstagmorgen stand ganz im Themenfeld des digitalen Wandels und der Kooperationen. Hierzu fand eine interessante Veranstaltung des Landkreistages, der Staatskanzlei, des Saarländischen Städte- und Gemeindetages und des Zweckverbandes eGo-Saar statt. Unterschiedliche Referenten präsentierten konkrete Beispiele anhand bereits bestehender Kooperationen, da ein großer Teil des Verwaltungsangebotes für die Bürgerinnen und Bürger auf kommunaler Ebene erbracht wird. Nicht zuletzt die E-Government-Initiative der Bundesregierung und das neue Online-Zugangsverbesserungsgesetz sollen einen bundeseinheitlichen Zugang zu digitalen Dienstleistungen aller öffentlichen Verwaltungen in Bund, Ländern und Kommunen schaffen. Auf dem Gebiet der IT-basierten Dienstleistungen der Verwaltung kommen daher erhebliche Aufgaben auf die Kommunen zu. Das Ganze versteht sich als Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist es wichtig, dass alle Verantwortlichen auf allen Ebenen miteinander kooperieren. Um die kommunalen IT-Akteure in ihrer Schlagkraft zu stärken und für die kommenden Herausforderungen fit zu machen, bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller. Ein Referent formulierte die fünf Leitsätze für den digitalen Wandel, die natürlich für die öffentlichen Verwaltungen wichtig sind. Verwaltungsleistungen sollen überwiegend online verfügbar sein. Lösungen sollen nutzungsorientiert entwickelt werden. Darüber hinaus werden viele Verwaltungsprozesse soweit wie möglich automatisiert. Das Ganze soll natürlich praxisnah und technisch effizient umgesetzt werden. Grundvoraussetzung ist, dass das digitale Dienstleistungsangebot der Verwaltungen sicher betrieben wird, sodass die Anwenderinnen und Anwender keine Gefahren aus der digitalen Welt befürchten müssen. Apropos Digitalisierung: Auch der Landkreis Neunkirchen befasst sich seit längerer Zeit mit der sogenannten E-Akte. Hier wurde intern eine Arbeitsgruppe gegründet. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr hier einen entscheidenden Schritt weiterkommen, um den sogenannten Workflow unserer Kreisverwaltung digital abbilden zu können und damit noch dienstleistungsorientierter zu werden. Am Nachmittag stand dann ein Gespräch mit Verantwortlichen der Fair-Play-Tour auf dem Programm, die im kommenden Jahr auch wieder in unserer Kreisstadt Neunkirchen stattfinden wird. Diese überregional bekannte Veranstaltung schärft das sportliche Profil unseres Kreises und wird natürlich von uns unterstützt.

 

Am Mittwochmorgen besuchte ich eine Niederlassung der Deutschen Post AG in Schiffweiler. Von dort werden die Gemeinden im Landkreis angefahren. Der Transport der Briefe und Pakete erfolgt hier ausschließlich elektrisch, da das Team mit speziellen Elektrotransportern unterwegs ist. Darüber hinaus erfuhr ich aus erster Hand viel Informatives rund um die Deutsche Post als Auftrag- und Arbeitgeber im Landkreis Neunkirchen. An der beeindruckenden Besichtigung nahm auch der Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler teil. Aber auch Themen wie die Digitalisierung wurden bei diesem Unternehmensbesuch angesprochen. Am Nachmittag war ich dann in Saarbrücken bei der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot im Bildungsministerium zu Gast. Hier ging es um die Umsetzung des Digitalpaktes. Das Saarland erwartet für die Schulen Bundesmittel, die für den Ausbau der Digitalisierung und der digitalen Infrastruktur erforderlich sind. Noch gibt es – außer einigen Rahmenbedingungen – keine konkreten Informationen. Ich hoffe, dass wir hier in den nächsten Monaten entsprechend informiert werden können und im nächsten Jahr die Mittel fließen. Als Schulträger ist der Landkreis Neunkirchen darauf angewiesen, dass wir Bundesmittel erhalten. So würden die Investitionen für den WLAN-Ausbau an allen Schulen in die Millionen gehen. Um für die Aufgaben der Zukunft gerüstet zu sein, brauchen wir die notwendige Infrastruktur, Glasfaseranbindung und intelligente Serverlösungen.

 

Um das Thema Kindergesundheit ging es gestern Morgen, denn es tagte der Arbeitskreis Kindergesundheit. Dieser Arbeitskreis setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung, des Caritasverbandes und der Stadtverwaltung Neunkirchen zusammen. Hier fand vor wenigen Monaten eine vielbeachtete Tagung statt. Auch für das kommende Jahr sind tolle Aktionen rund um das Thema Kindergesundheit geplant. Die Aktivitäten des Arbeitskreises erstrecken sich auf die Prävention und Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pädagogischen Bereich. Danach standen verwaltungsinterne Gespräche auf dem Programm – wo es u. a. auch um die EDV im Landkreis Neunkirchen und die Datensicherheit ging.  Im Anschluss tauschte ich mich mit den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen über organisatorische Abläufe rund um unsere Kreisverwaltung aus. Danach tagte der Kreisausschuss unseres Landkreises. So standen unter anderem im öffentlichen Teil der Sitzung Zuschüsse für allgemeine Maßnahmen der Altenhilfe – hier insbesondere die Unterhaltung der Seniorenbegegnungsstätten – auf der Agenda. Insgesamt werden diese Begegnungsstätten mit rund 20.600 € bezuschusst. Derzeit leisten rund 46 Begegnungsstätten sehr wichtige Arbeit. Sie sind wichtig für das Zusammenleben der älteren Menschen; sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Begegnung von Menschen, sind Anlaufstelle und natürlich dann auch Netzwerke. Gerade im Hinblick der demografischen Entwicklung und der großen Anzahl der alleinstehenden älteren Menschen – sind diese Begegnungsstätten, die nur durch ehrenamtliche Hilfe existieren können, wichtig für das Gemeinwesen im Landkreis Neunkirchen. Für dieses Engagement sage ich an dieser Stelle herzlichen Dank! Gestern Abend war ich im Kulturhaus Wiebelskirchen zu Gast. Dort wurde der neue Heimatfilm „1250 Jahre Wiebelskirchen“ uraufgeführt. Als Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen und als „waschechter Wiwwelskerjer“ hatte ich das Jubiläum aktiv mitbegleitet. Das umfangreiche Filmprojekt, das durch großes ehrenamtliches Engagement entstand, wurde auch durch unsere Bürgerstiftung unterstützt. Das filmische Werk ist ab sofort als DVD erhältlich beim „Café Pusteblume“ in der Ortsmitte von Wiebelskirchen.

 

Heute Morgen stand – neben verwaltungsinternen Terminen – die Einweihung des neuen Kiosks an unserer Ganztagsgemeinschaftsschule Max-von-der-Grün-Schule in Merchweiler auf dem Programm. Dieser Kiosk wird in Kooperation mit dem Werkstattzentrum für behinderte Menschen (WZB) betrieben. Dieses inklusive Projekt halte ich für beispielhaft und bin überzeugt, dass die Schulgemeinschaft davon profitieren wird. Um 13 Uhr eröffnete ich dann das Fußballturnier der saarländischen Landkreise und des Regionalverbandes Saarbrücken, das in diesem Jahr in der Sporthalle Seminarstraße in Ottweiler ausgetragen wird. Wenn dieser Blog erscheint werde ich wohl gerade die Siegerehrung vornehmen.

Morgen früh besuche ich die Kreissynode der Evangelischen Kirche, die in Wellesweiler tagt. Hier werde ich das Engagement der Kirchen für unsere Gesellschaft würdigen und auch auf die aktuellen, gesellschaftlichen Herausforderungen eingehen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


02.11.2018: Woche wider des Vergessens

Landrat Meng spricht bei der Gesundheitsprojektwoche der Anton-Hansen-Schule Ottweiler
Stolpersteinverlegung in Ottweiler- Landrat Meng betont die Wichtigkeit von Stolpersteinen in der heutigen Zeit
Feierlichkeiten anlässlich 150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz im Landkreis Neunkirchen
Fachtagung der Gleichstellungsbeauftragten zum Thema „Vereinbarkeit aus Vätersicht“
Für den guten Zweck haben Landrat Sören Meng, Umweltminister Reinhold Jost und Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset Weihnachtsstollen gebacken - dieser wird am 11.11. im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntag in Eppelborn im Café Resch verkauft
Feierlichkeiten anlässlich 60 Jahre THW im Landkreis Neunkirchen

Los ging meine Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe, in dem wir die anstehenden Termine und Veranstaltungen des Kreises vorbereiteten. Hier ging es auch um die Vorbereitung anstehender Gremiensitzungen. Allerdings lässt der kommende Haushalt 2019 grüßen, sodass natürlich bei unserem Jour fixe auch die Haushaltskennzahlen Thema waren. Danach ging es für mich zur Anton-Hansen-Schule Ottweiler, wo ich eine Gesundheitsprojektwoche – gemeinsam mit der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot – eröffnete. Die Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule ist die erste saarländische Schule, die ein Fach Gesundheit in ihrem Lehrplan hat. Hier geht es insbesondere darum, junge Menschen rund um das Thema Gesundheit umfassend zu informieren und zu sensibilisieren. Kooperationspartner ist auch die Ärztekammer des Saarlandes, die ihrerseits Know-how in das Schulprojekt einbringt. Als Schulträger weiß ich, wie wichtig es für unsere Schulen ist, sich gut aufzustellen. Dabei spielt auch das Schulprofil eine wichtige Rolle. Zahlreiche Schulen im Landkreis verfügen über ein solches Profil; wir verfügen über gute Schulen mit Sport- oder Musikprofil. Jetzt wurde die Schullandschaft um eine Gemeinschaftsschule, die sich dem Thema Gesundheit widmet, bereichert. Die Eröffnung dieser Projektwoche fand auch ein sehr großes Medieninteresse. Nach internen Gesprächen am Nachmittag hatte ich dann noch eine traurige Verpflichtung, da der ehemalige, langjährige Leiter des Kreissozialamtes, Günter Schäfer, in seinem Wohnort Hüttigweiler beigesetzt wurde. 


Am Dienstagmorgen leitete ich die Aufsichtsratssitzung der Fahrzeug-Service- Neunkirchen GmbH (FSN), eine Werkstattgesellschaft der Neunkircher Verkehrs GmbH, die gemeinsam mit der Saarpfalz-Bus GmbH und privaten Omnibus-Unternehmen, den Firmen Zarth und Schmidt, ein umfangreiches Serviceangebot für die entsprechenden Fahrzeuge vorhält. Mittlerweile wird der kompetente Service der FSN auch von externen Unternehmen wahrgenommen. Inhaltlich ging es um den Jahresabschluss 2017 und die künftige Ausrichtung der FSN. Danach besuchte ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen meine Heimatgeschäftsstelle Wiebelskirchen, die natürlich am Weltspartag ein ansprechendes Rahmenprogramm für die Kundinnen und Kunden bereithielt. Von Wiebelskirchen ging es dann anlässlich der vierten Verlegung von „Stolpersteinen“ zu einer Feierstunde ans Ottweiler Gymnasium. Diese Feierstunde wurde anspruchsvoll von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums sowie der Anton-Hansen-Gemeinschaftsschule gestaltet. In Ottweiler wurden Stolpersteine für politisch Verfolgte verlegt. Die Geschichte der Menschen beleuchtete der Ottweiler Historiker Hans-Joachim Hoffmann. Auch der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer würdigte diese Aktion und ging auch auf aktuelle Themen ein. Das Stolpersteine-Projekt von Gunter Demnig ist ein sehr wichtiges Projekt und ist längst zu einer europäischen Bewegung geworden. Im Landkreis Neunkirchen sind neben Ottweiler auch in unserer Kreisstadt Neunkirchen und in der Gemeinde Illingen Stolpersteine zu finden. Ich danke allen, die sich für diese Aktion engagieren. Allerdings habe ich schon öfter gehört: „Wozu brauchen wir 73 Jahre nach dem 2.Weltkrieg noch Stolpersteine?“ Solch einer Frage sollten wir entschieden entgegentreten, denn jeder Name steht für ein Schicksal!  Solche Zeichen wie Stolpersteine sind wichtig für eine lebendige Erinnerungskultur. Opfer aus der Anonymität herausholen ist wichtig, denn es waren Menschen wie wir, mit einer Biografie, einem Beruf; sie lebten unter uns, ehe sie verfolgt und teilweise ermordet wurden. Wir müssen immer wieder an Einzelschicksale erinnern, um unseren Kindern klarzumachen, zu was Menschen fähig sind, was Faschismus und Fremdenfeindlichkeit anrichten können und zu was Diskriminierung führen kann. Dies ist wichtiger denn je, denn es ziehen wieder Menschen in Parlamente ein, die ein ausgrenzendes Menschenbild haben, die Ängste schüren, die Stimmung machen. Darum ist es wichtig, wachsam zu sein und NEIN zu sagen; nein, wenn es darum geht, andere schlecht zu machen; nein, wenn es darum geht, Vorurteile offen zu tragen – ob im direkten Gespräch oder in den sozialen Netzwerken. Gerade deshalb finde ich die Verlegung von Stolpersteinen in heutiger Zeit so wichtig. Zurück im Büro ging es dann weiter mit den Vorbereitungen für den Haushalt 2019. Hier tauschte ich mich intensiv, neben der Finanzverwaltung, mit der Leiterin des Personalamtes aus. Am Abend fand dann ein außergewöhnliches Jubiläum im Historischen Sitzungssaal statt. 150 Jahre gibt es bereits das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Neunkirchen. Ein rotes Kreuz auf weißem Grund, dieses schlichte Logo ist zu einem Symbol für eine zuverlässige Hilfe, für wirksamen Schutz, für neue Hoffnung geworden, zu einem Zeichen, das in der ganzen Welt bekannt und anerkannt ist. Das ist eine großartige Entwicklung und eine bemerkenswerte Leistung. Im Landkreis Neunkirchen hat das DRK mit seinen 26 Ortsvereinen über 8.500 Mitglieder mit 650 Aktiven und 280 Jugendlichen. Das Rote Kreuz ist für alle da, die Hilfe, Unterstützung oder Beratung brauchen. Es ist prompt und zuverlässig zur Stelle, wenn ein Notfall eintritt oder Beistand benötigt wird. Das DRK kümmert sich um Jugendliche, um Migranten, um Ältere, bietet Fahrdienste und Essen auf Rädern an. Die Ortsvereine führen regelmäßig Blutspende-Tage, Kleidersammlungen, Erste-Hilfe-Kurse durch und stehen bei Veranstaltungen – wie beispielsweise unserer Sommeralm, Großveranstaltungen, Wanderungen – hilfreich zur Seite. 150 Jahre DRK im Landkreis Neunkirchen: das ist eine starke Geschichte. Für dieses Engagement seit Generationen sage ich vielen Dank.


Am Mittwochmorgen fand ein Austausch mit dem Betriebsratsvorsitzenden der Neunkircher Verkehrs GmbH (NVG) statt. Danach begrüßte ich anlässlich einer Fachtagung unserer Gleichstellungsbeauftragten zum Thema „Vereinbarkeit aus Vätersicht“ alle Anwesenden. Diese Begrüßung übernahm ich gerne, da ich mich auch gerne an meine Elternzeit vor fast 10 Jahren zurückerinnerte. Glücklicherweise ist es so, dass auch immer mehr Väter sich intensiver in die Erziehung ihrer Kinder mit einbringen und damit auch die Mütter entlasten. Als Arbeitgeber „Landkreis Neunkirchen“ kommt uns hier eine besondere Rolle zu. Wir wurden vor drei Jahren als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert und bieten für Familien unserer Bediensteten einiges. So wurde beispielsweise ein Familienzimmer eingerichtet, wo bei Bedarf ein zu betreuendes Kind auch entsprechendes Spielzeug vorfindet. Auch finden jedes Jahr Ferienfreizeitmaßnahmen für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Als nächsten Schritt werden wir die Heimarbeit ermöglichen. Diese Fortbildung, die im Rahmen des Rezertifizierungsverfahrens stattfand, beleuchtete Maßnahmen für Väter in unserer Verwaltung. Geleitet wurde das Seminar von Ute Knerr, der SAAR.IS Projektleiterin der Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“. Weihnachtlich wurde es mir zumute, als ich am Mittwochmittag gemeinsam mit dem Umweltminister Reinhold Jost und der Bürgermeisterin von Eppelborn Birgit Müller-Closset im Café Rech Christstollen backte. Dieser Stollen wird in Kürze für einen guten Zweck verkauft, der Umweltminister ist dann ebenfalls als „Jost am Rost“ zur Stelle. Das Café Rech wurde in diesem Jahr 60 Jahre alt, deshalb nahm ich gerne dieses Angebot wahr. Danach fand die 60-Jahr-Feier des Technischen Hilfswerkes im Landkreis Neunkirchen im Historischen Sitzungssaal statt. Ich nahm dieses Jubiläum zum Anlass, dem THW für ihr großes Engagement zu danken. Das Technische Hilfswerk unterstützt auch den Landkreis Neunkirchen seit Jahren bei der Durchführung der Sommeralm und ist auch im Katastrophenschutz des Landkreises Neunkirchen sehr aktiv. Wie auch beim DRK, sind die Mitglieder des THW ehrenamtlich unterwegs und sind Vorbilder für eine solidarisch wirkende Gemeinschaft. Es freut mich sehr, dass wir im Landkreis Neunkirchen solch vorbildliche, verlässliche Hilfsdienste haben. Derzeit hat der Ortsverband Neunkirchen des THW 51 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – rund 15 000 Stunden werden so geleistet. Diese ausgezeichnete Arbeit zu würdigen, ist mir ein ständiges Anliegen. Danach ging es nach Wemmetsweiler, wo ich das Bockbierfest der dortigen SPD eröffnete. 

Gestern stand dann im Zeichen des Feiertages Allerheiligen und heute nutzte ich den Brückentag :-)

Wenn dieser Blog erscheint, werde ich mich auf den Weg zur 8. Verleihung des Günter Rohrbach Filmpreises der Kreisstadt Neunkirchen machen.  Mit diesem Filmpreis würdigt die Kreisstadt das große Engagement des in Neunkirchen geborenen Produzenten und Filmemachers Günter Rohrbach. Hier ist es der Kreisstadt gelungen, ihr Profil als Filmstadt zu schärfen und damit die kulturelle Seite der Stadt zu stärken. 

Morgen Mittag besuche ich das Momentum der katholischen Kirche an den Bliesterrassen in Neunkirchen. Von dort aus geht es zum Zwangsarbeiterdenkmal, das der japanische Künstler Seiji Kimoto, der seit Jahrzehnten in Neunkirchen-Wiebelskirchen lebt, geschaffen hat. Dieses Denkmal erinnert an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die im 2. Weltkrieg in Neunkirchen eingesetzt waren. Auch dieses Denkmal steht für eine gelebte Erinnerungskultur; es ist ein Zeichen gegen das Vergessen. Daher ist es mir wichtig, bei solchen Terminen persönlich vor Ort zu sein. 

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


26.10.2018: Von der Hauptstadt in den Landkreis

Eröffnung des 5. Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen
Klausurtagung des Landkreistages Saarland in Berlin
Landrat Meng und Landrat Recktenwald im Bundesrat
Reinhard Hoffmann zeigte Landrat Meng einen Fußballschuh, der über 100 Jahre alt ist

Ausnahmsweise beginne ich diesen Blog mit einem Rückblick auf Sonntag. Da fand die mittlerweile 4. Landratswanderung statt. Diese Wanderung eröffnete gleichzeitig den 5. Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen. Es freute mich auch, dass knapp 200 Menschen den neuen Premiumwanderweg „Pingenpfad“ näher kennenlernen wollten. Ich danke an dieser Stelle allen, die sich für die Entstehung dieses schönen Pfades engagiert haben, sei es die konzeptionelle Ausrichtung, aber auch die ständige Betreuung -  denn Premiumwanderwege erfordern stetig eine kontinuierliche Pflege. Stellvertretend nenne ich hier unsere Tourismus- und Kulturzentrale, die die touristischen Aktivitäten im Landkreis sehr gut koordiniert.

 

Die neue Woche begann für mich außerhalb unseres schönen Landkreises, da ich mich auf einer Klausurtagung des Landkreistages Saarland befand, die bis Mittwoch in Berlin tagte. Neben der Vorstandssitzung, die in den schönen Räumlichkeiten des Deutschen Landkreistages stattfand, gab es unter anderem auch ein interessantes Treffen in der saarländischen Landesvertretung. Hier sprachen wir mit der Generalsekretärin der CDU Deutschland, unserer früheren Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Finanzen, Dr. Rolf Bösinger. Unter anderem ging es um die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, Finanzierung von Soziallasten, Kinderbetreuung und zu erwartende Zuschüsse im Bereich der Digitalisierung. Interessant war auch der Austausch mit dem Geschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, mit dem wir aktuelle Themenfelder besprachen. Der Deutsche Landkreistag ist der Zusammenschluss von 294 deutschen Landkreisen auf Bundesebene. Seine unmittelbaren Mitglieder sind die Landkreistage von 13 Flächenländern, die sich für die Kommunalbelange ihres jeweiligen Bundeslandes einsetzen. Daher ist der Deutsche Landkreistag an vielen Themen sehr dicht dran und informiert kompetent und aktuell seine Mitglieder. Beeindruckend war auch der Besuch des Bundesrates. Der Landkreis Neunkirchen wurde bei dieser Klausurtagung vom CDU-Kreistagsmitglied Klaus-Peter Schäfer und von mir repräsentiert.

 

Zurück im Landkreis Neunkirchen standen für mich am Donnerstagmorgen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Die Kreisverwaltung arbeitet schon mit Hochdruck am Haushalt 2019. In den letzten Wochen wurden die einzelnen Verwaltungsbereiche aufgefordert, ihre jeweilige Haushaltsplanung vorzulegen. Diese werden derzeit im Detail mit Vertretern der Fachabteilungen und der Kämmerei besprochen. Gestern ging es um die Bereiche Kreisjugendamt und Kreissozialamt- zwei Bereiche die sehr kostenintensiv sind, da sie unmittelbar das Lebensumfeld der betroffenen Bürgerinnen und Bürgern umfassen.

 

Am heutigen Morgen ging es weiter mit Haushaltsvorberatungen, dieses Mal aus den Bereichen Bautechnik und Bau- und Schulverwaltung sowie Umweltamt. Danach besuchte ich die Firma Waffen und Sport Hoffmann, die heute ihr diesjähriges Firmenjubiläum feierte. Bereits seit 125 Jahren befindet sie sich im Familienbesitz. 1893 gründete Johann Hoffmann das Geschäft; sein Sohn Reinhard führte das Unternehmen über die Kriegszeit hinaus weiter. Nach dem Tod des Vaters übernahm der gelernte Büchsenmacher Reinhard Hoffmann gemeinsam mit seiner Mutter die Firma und führt sie bis heute.

Wenn dieser Blog erscheint bin ich in der proWIN-Akademie am Erlebnisort Reden. Dort findet die Prämierung der Gewinnerprojekte der proWIN-Stiftung statt. Wie bereits vor zwei Jahren, ermöglicht die proWIN-Stiftung Vereinen, Verbänden – aber auch Verwaltungen, Projekte zu verwirklichen. Auch der Landkreis Neunkirchen hat sich im Vorfeld der Prämierung mit einem Projekt beworben. Hier geht es um ein Projekt, das im Freizeitzentrum Finkenrech realisiert werden soll. Ein neuer Bauerngarten soll ein Schaugarten für „Jung und Alt“ sein und soll Anregungen auch für das heimische Umfeld geben. Auch das Thema Selbstversorgung soll eine Rolle spielen. Darüber hinaus sind dort Gruppenbildungsangebote vorgesehen. Ich danke an dieser Stelle im Namen aller Gewinner der Firma proWIN für die großzügige Unterstützung.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, herbstliches Wochenende

Ihr Sören Meng


19.10.2018: Kunterbunte Arbeitswoche

Landrat Meng besprach sich mit dem Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Saarland, Martin Nicolay, dem Regionalmanager für Energie, Matthias Jünger und Klimaschutzmanagerin Lilly Metzker.
Jürgen Dippe, Beauftragter des Verbandes Saarland, und der Rechtsanwalt Andreas Dippe stellten Landrat Sören Meng den Bundesverband und den Kreisverband der Wirtschaftsregion Saarland vor
Lesung von Prof. Wolfgang Werner im Flieder Krankenhaus Neunkirchen - die Lesung wurde von der Alex Deutsch Stiftung repräsentiert
Sören Meng las gemeinsam mit Erwin Gisch – in Alsweiler aus seinem Buch „Mei Geheischnis“

 Los ging meine Arbeitswoche mit der Absprache interner Termine und Veranstaltungen in der kommenden Zeit. Dem schloss sich ein Jour fixe mit dem Personalratsvorsitzenden, der Schwerbehindertenvertreterin, des geschäftsführenden Beamten und der Leiterin des Personalamtes an, in dem wir aktuelle Themen besprachen. Danach stand Büroarbeit an. Mein erster Arbeitstag der Woche schloss mit der Sitzung des Sparkassenzweckverbandes, in der zwei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat unserer Sparkasse Neunkirchen gewählt wurden. 

 

Um das wichtige Thema Verbraucherschutz ging es in einer Besprechung am Dienstagmorgen mit dem neuen Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Saarland, Martin Nicolay, der in diesem Jahr die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Jürgen Zimper angetreten hat. Er war gemeinsam mit dem Regionalmanager für Energie, Matthias Jünger, zu Gast. Neben einem allgemeinen Austausch ging es auch um die Vernetzung mit unserer Klimaschutzmanagerin Lilly Metzker. Im Rahmen des Klimaschutz-Teilkonzeptes ist Netzwerkarbeit wichtig. Hier werden wir eng mit der Verbraucherzentrale kooperieren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In bundesweit über 57 Einrichtungen engagieren sich rund 550 Architekten, Ingenieure und andere Experten für die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Das Besondere ist, dass sie anbieterunabhängig, neutral und individuell beraten. Die Anliegen der Verbraucher stehen im Mittelpunkt der jeweiligen Beratung. Für einkommensschwache Haushalte ist die Beratung kostenfrei. Fürs kommende Jahr sind gemeinsame Informationsveranstaltungen geplant. Mittags waren Vertreter des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft – Unternehmensverband Deutschland e. V. bei mir zu Gast. Jürgen Dippe, Beauftragter des Verbandes Saarland, und der Rechtsanwalt Andreas Dippe stellten mir den Bundesverband und den Kreisverband der Wirtschaftsregion Saarland vor. Dieser Bundesverband repräsentiert branchenübergreifend rund 600.000 kleine und mittlere Unternehmen mit zusammen über 10 Mio. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er gibt dem Mittelstand eine Stimme. Gleichzeitig ist der Verband mit seinen über 300 Geschäftsstellen bundesweit ein aktives Netzwerk mit unmittelbarem Nutzen für die Mitglieder. Durch jährlich über 2.000 Foren, Kongresse und Seminare auf allen Verbandsebenen profitieren die Mitglieder von Geschäftskontakten und Wissenstransfers. Eine weitere Kompetenz des Verbandes ist die Förderung der außerwirtschaftlichen Aktivitäten seiner Mitgliedsfirmen. Ich finde die Arbeit des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft sehr wichtig, da sie natürlich auch die Betriebe im Landkreis Neunkirchen fördert und wichtige Kontakte herstellt. Am Nachmittag fand dann ein Baustellenbesuch an der Förderschule Biedersberg und ein Schulbesuch am technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen statt. Beide Schulen werden derzeit einer grundlegenden Sanierung unterzogen. 

 

Um die Arbeit unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH (Arbeit-Qualifizierung-Ausbildung) ging es am Mittwochmorgen. Hier wurde die anstehende Gremiensitzung – gemeinsam mit dem Geschäftsführer Anton Jacob – und dem Team unserer Finanz- und Beteiligungsverwaltung vorbereitet. Anschließend ging es nach Saarbrücken, wo der runde Tisch Mobilität im Ministerium für Wirtschaft stattfand. Hier war ich in meiner Eigenschaft als Verbandsvorsitzender des ZPS (Zweckverband Personennahverkehr Saarland) gefragt. Wieder in Ottweiler angekommen, traf sich das Redaktionsteam unseres Kreisbuches, das bereits die nächste Ausgabe, die Anfang 2020 erscheinen soll, inhaltlich vorbereitet. Am Abend war ich dann zu Gast im Fliedner-Krankenhaus der Diakonie in Neunkirchen, wo eine Lesung des renommierten Prof. Wolfgang Werner stattfand. Prof. Werner schreibt seit vielen Jahren anspruchsvolle Bücher, die sich mit der Psychiatrie –Versorgung und Ausrichtung –intensiv beschäftigen. Die Veranstaltung wurde von der Alex-Deutsch-Stiftung präsentiert. 

 

Gestern Morgen händigte ich einem langjährigen Bediensteten zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum die Urkunde aus. Anschließend besprach ich mit dem Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) aktuelle Themenfelder. Am Nachmittag würdigte ich zum 25. Geburtstag des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer e. V. (SKFM) die Arbeit des aktiven Vereins. Dem Verein gehören mittlerweile 50 Mitglieder an, die über 500 Betreuungen ehrenamtlich führen. Saarlandweit gibt es heute 11 Betreuungsvereine mit rund 1.700 Betreuerinnen und Betreuern, die ca. 2.400 Menschen ehrenamtlich betreuen – Tendenz sehr steigend. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die Arbeit der Vereine ist und dass gerade solche Vereine wie der SKFM auch in Zukunft gebraucht werden. Bereits jetzt ist im Landkreis Neunkirchen jeder Vierte über 60 Jahre. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Betreuungsfälle weiter steigen werden. In erster Linie geht es bei einer Betreuung um Absicherung, um menschwürdiges Leben, aber auch um wichtige Regelungen für einen selbst. Der Verein SKFM arbeitet eng mit unserer Betreuungsbehörde zusammen. Gestern Abend hatte ich dann einen eher privaten Termin, da ich in meiner Rolle als Autor – gemeinsam mit Erwin Gisch – im nahegelegenen Alsweiler aus meinem Buch „Mei Geheischnis“ las. 

 

Um den saarländischen Künstler, der aus dem Landkreis Neunkirchen stammt, Walter Bernstein ging es in einer Besprechung heute Morgen in meinem Büro. Ziel ist es, das Leben und Werk Walter Bernsteins für die Nachwelt dauerhaft zu unterhalten. Hier leistet der Förderverein wichtige Arbeit. Danach tauschte ich mich mit dem Schulleiter des technisch-gewerblichen und sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums zu einigen Themen aus. Ein großes Thema war die Generalsanierung und die künftige Entwicklung der Berufsschulen. 

 

Morgen früh wird das Reparaturcafé in der Kreisstadt Neunkirchen seine Pforten offiziell öffnen. Dieses tolle Projekt ist in enger Kooperation mit unserer Ehrenamtsbörse entstanden. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann den „Startschuss“ zu geben. 

 

Am Sonntag heißt es dann wieder: „Wandern mit dem Landrat“, denn wir werden mit der zweiten Landratswanderung in diesem Jahr den neuen Premiumweg „Pingenpfad“ einweihen und gleichzeitig begehen. Bereits jetzt haben sich viele Menschen angemeldet, auch das Wetter soll gut sein; ich freue mich auf einen unterhaltsamen, schönen Morgen in unserem Landkreis Neunkirchen. 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng      


12.10.2018: Kurze, abwechslungsreiche Woche

Landrat Sören Meng besprach sich mit Alalbert Ott (r.) und Herrn Jessel (m.), der alsbald die Nachfolge als Geschäftstellenleiter des ZPS übernehmen wird
Pressekonferenz zur Regionalmarke
Die Sparkasse Neunkirchen ermöglichte die Errichtung von Spielgeräten für Kleinkinder auf der Bergmannsalm

Diese Woche war urlaubsbedingt einen Tag kürzer, da ich nach ein paar freien Tagen am Dienstag den Dienst antrat. Los ging es mit dem Verwaltungs-Jour-fixe, in dem ich mich über aktuelle Themenfelder der Kreisverwaltung informierte. Derzeit laufen an zahlreichen Schulen und Gebäuden des Kreises unterschiedliche Baumaßnahmen. Hier wurde ich auf den neuesten Stand gebracht. Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Rücksprachen und verwaltungsinternen Angelegenheiten.

 

Um unser Projekt Land(auf)Schwung ging es am Mittwoch mit dem Team der Regionalen Entwicklungsagentur. Noch bis Ende 2019 wird der Landkreis Neunkirchen von den Zuschüssen profitieren. Rund 2,7 Mio. Euro Zuschüsse fließen dabei in den Landkreis. Zahlreiche Projekte konnten, dank der Bundesförderung, schon realisiert werden; einige sind bereits ausgelaufen, andere werden womöglich noch fortgesetzt. Hier ging es darum, mir einen Überblick zu verschaffen. Auch wird in diesem Jahr noch einmal das Entscheidungsgremium zusammentreten, um über die Projekte des Folgejahres zu beraten. Ziel vieler Projekte soll die Verstetigung nach 2019 sein; d. h., es werden Lösungsmöglichkeiten angedacht, die es ermöglichen, dass Projekte ohne weitere größere Bezuschussung laufen können. Dies wird nicht bei allen Projekten realisierbar sein, allerdings gibt es jetzt schon einige Modelle, die umsetzbar wären. Danach ging es um die Entwicklung im öffentlichen Personennahverkehr. Hier traf ich mich mit meinen Mitarbeitern mit dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Personennahverkehr (ZPS) Adalbert Ott und Achim Jessel, der ab dem 01. November seine Nachfolge antreten wird. Als Vorsitzender des ZPS arbeite ich dann sehr eng mit Herrn Jessel zusammen. Derzeit tut sich einiges in der Strukturierung des öffentlichen Personennahverkehr. Ziel aller Akteure soll es sein, den ÖPNV attraktiver, bezahlbarer und vernetzter zu gestalten. Hierzu stellte vor einigen Wochen das saarländische Wirtschaftsministerium ein Gutachten vor. Hier wurden bereits einige sinnvolle Lösungen angesprochen, die es jetzt zu analysieren gilt. Auch der ZPS wird sich in den kommenden Monaten intensiv mit einer Attraktivierung des ÖPNV beschäftigen.

 

Ich habe an dieser Stelle schon oft über die geplante Regionalmarke „Wertvolles aus der Willkommensregion Neunkirchen“ berichtet. Gestern Morgen fand hierzu eine Pressekonferenz, in der das Konzept interessierten Pressevertretern vorgestellt wurde. Auch einige Erzeuger aus dem Landkreis Neunkirchen waren vor Ort. Mittlerweile gibt es zwölf Unternehmen, die sich hier intensiv rund um die Regionalmarke Landkreis Neunkirchen engagieren. Auch erfreut sich die Regionalwarenkiste großer Beliebtheit. Hier soll es in Kürze eine Möglichkeit geben, diese unproblematisch zu erwerben. Neben Honig, Eiern, Gemüse, Obst, Wurst- und Fleischwaren bietet der Landkreis Neunkirchen auch Nudeln, Käse, Bier, Cola, Limo, feinste Pralinen, Wurst- und Backwaren sowie vieles mehr. Doch welche Betriebe gibt es überhaupt im Landkreis und welche Produkte werden in der Region hergestellt? Nicht jeder kann diese Frage auf Anhieb beantworten. Die Folge ist, dass viele wertvolle Produkte nicht immer den Weg zum interessierten Kunden finden. Unser Ziel soll es sein, die passenden Antworten zu den Fragen zu geben. So möchten wir das Informationsangebot überregionaler Produkte aus dem Landkreis verbessern und die Bekanntheit lokaler Betriebe erhöhen. Dies stärkt auch die lokale Wertschöpfung. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.wertvolles-neunkirchen.de informieren. Gestern Nachmittag fand ein Gespräch zum neuen Premiumwanderweges Pingenpfad statt. Eine Privatinitiative möchte den Pingen-Pfad durch eine besondere Attraktion weiter verbessern. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Allerdings bin ich sehr beeindruckt, wie auch hier das Ehrenamt unsere Bemühungen, den Landkreis Neunkirchen attraktiver und zu einem touristischen Standort zu machen, mit Engagement und Ideenreichtum unterstützt. Lassen Sie sich überraschen, wenn wir Anfang des Jahres 2019 eine neue Attraktion am Premiumwanderweg präsentieren können.

Apropos Pingenpfad: Am Sonntag dem 21. Oktober findet wieder meine Landratswanderung statt. Diesmal auf dem Pingenpfad in Heiligenwald. Gleichzeitig eröffnen wir damit den Wanderweg als neu zertifizierten Premiumwanderweg. Lost geht’s um 9.30 Uhr – eine Anmeldung ist erforderlich – nähere Infos unter www.regionneunkirchen.de

 

Der heutige Tag begann mit einem Gespräch mit dem Leiter unserer Bauverwaltung, in der wir uns über Liegenschaften des Kreises unterhielten. Danach wurde der neue Kleinkinderspielplatz auf der Bergmannsalm am Erlebnisort Reden eingeweiht. Er ist dank finanzieller Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen ermöglicht worden. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Spielplatz für größere Kinder – der bergmännisch konzeptioniert ist – eingeweiht. Er erfreut sich größter Beliebtheit und wird gut angenommen. Es freut mich, dass sich rund um den Erlebnisort Reden Vieles tut. Großes Thema ist derzeit noch die Installation eines Beförderungsmittels, doch auch hier bin ich sehr zuversichtlich. Auch wird durch eine weitere Halde und deren anschließende Erschließung das Wandern rund um den Erlebnisort noch attraktiver werden. Am Mittag standen dann interne Termine und Schreibtischarbeit auf dem Programm.

 

Wenn dieser Blog erscheint bin ich in Saarbrücken, wo eine saarländische Künstlerin ihr Debütalbum vorstellt. Es handelt sich um Petra Williams. Ich habe Petra Williams bei ihrem CD-Projekt, das durch Crowdfunding finanziert wurde, gerne unterstützt. Petra Williams bekennt sich zu unserer saarländischen Mundart und stammt aus Spiesen-Elversberg. Bei unserem Ehrenamtsfest 2018 konnten wir die vielseitige Künstlerin live erleben. Ich wünsche Petra Williams und ihrem neuen Album „Johrelang“ viel Erfolg.

 

 

Ihnen allen ein sonniges Wochenende in unserem schönen Landkreis!
Unser Landkreis wurde übrigens im Rahmen des SR-Beitrags „Unterwegs mit dem Landrat“ gemeinsam mit dem Landkreis Saarlouis als der schönste Landkreis im Saarland ausgezeichnet. Hier konnten die Zuschauer abstimmen und attraktive Preise gewinnen. In diesem Sinne, genießen Sie das Wochenende hier im Kreis!

 

Ihr Sören Meng


28.09.2018: Sitzungswoche, Jubiläen und mehr

Ernennung der neuen Anwärter für den gehobenen Dienst
Eröffnung der Ausstellung des Upcycling-Zentrums im Saarpark-Center Neunkirchen
Alle in diesem Jahr neu eingestellten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begrüßte Landrat Meng im Landratsamt Rottweiler
Besuch des Integrationsbetriebes Baseler Mühle
Grußwort auf der Fachtagung des Kinderhospizdienstes Saar im Neunkirchen Landratsamt

Gewohnt abwechslungsreich gestaltete sich diese Woche. Los ging es am Montag mit dem Dienstjubiläum einer langjährigen Kollegin, der ich zu ihrem 25. Jubiläum in der Kreisverwaltung gratulierte. Danach händigte ich drei Beamtenanwärter, die am 01.10.2018 in unserer Verwaltung ein Verwaltungsstudium beginnen, die beamtenrechtlichen Urkunden aus. Hierzu mussten sie einen Diensteid leisten. In diesem Jahr bilden wir im Bereich Verwaltung drei Beamten und einen Verwaltungsfachangestellten aus.  Am Montagnachmittag eröffnete ich offiziell die Ausstellung unseres UpCycling-Centers im Saarpark-Center in Neunkirchen. Über dieses Projekt habe ich schon oft berichtet. Bis Ende nächster Woche können Sie sich die tollen Ausstellungsstücke, die auch zum Verkauf angeboten werden, im Saarpark-Center direkt aus der Nähe betrachten. Zahlreiche Firmen aus dem Landkreis Neunkirchen stellen für dieses Projekt, das im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden ist, ihre Reststoffe aus der Fabrikation u. ä. zur Verfügung. Ob Stühle, Tische oder auch kleine Streuartikel – das Team unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH stellt hochwertige Waren her. Den Abschluss meines Arbeitstages stellte die Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses dar. Bestandteil dieser Sitzung war die Beratung und Beschlussfassung zur Weiterführung des Jugendcafés Neunkirchen. Das 1994 eröffnete Jugendcafé Neunkirchen leistet gerade in der Neunkircher Innenstadt wichtige Jugendarbeit. Das Jugendcafé hat an vier Tagen in der Woche geöffnet und wird rege besucht. Im Jugendcafé Neunkirchen sind ca. 90 % der Besucher/innen ausländischer Herkunft. Daher ist das Jugendcafé ein wichtiger Treffpunkt vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund. Gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Josef, der Kreisstadt Neunkirchen und dem Landkreis finanzieren wir diese wichtige Einrichtung. Danach wurden Zuschüsse gemäß den Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Neunkirchen verteilt. Hier gewährt der Landkreis freien Trägern der Jugendhilfe Zuschüsse. So werden beispielsweise Betriebskosten und Erhaltungsaufwand für Jugendräume und Jugendfreizeitstätten bezuschusst. Insgesamt 26 Einrichtungen können sich über finanzielle Zuwendungen in diesem Jahr freuen. Auch wurde ein interessantes und wichtiges Projekt im Bereich der sozialen Arbeit vorgestellt. Der Landkreis Neunkirchen fördert schon seit vielen Jahren die Beratungsstelle des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies e. V. „Brigg“. Hier gibt es ein weiteres Projekt für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien und Lebensgemeinschaften namens „Wiesel“. Kinder und Jugendliche die in den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel in einem solch schwierigen Umfeld aufwachsen, profitieren von diesem Projekt. Nicht nur den Kindern und Jugendlichen soll geholfen werden, auch die Eltern werden im Hinblick auf die Wahrnehmung ihrer elterlichen Rolle und ihrem Verantwortungsbewusstsein im Rahmen einer Beratung gestärkt. Insbesondere werden sie für die Auswirkungen der Folgen ihres Drogenkonsums auf die Entwicklung ihrer Kinder sensibilisiert. Darüber hinaus finden Fortbildungen für Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, zur Problematik Kinder aus suchtbelasteten Familien statt.

 

Am Dienstag begrüßte ich – gemeinsam mit der Leiterin unseres Personalamtes und dem Vorsitzenden des Personalrates - 20 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kreisverwaltung, die im Laufe dieses Jahres eingestellt wurden. Mir ist es wichtig, die Kolleginnen und Kollegen persönlich kennen zu lernen und ihnen die wichtigen Aufgaben unserer Kreisverwaltung näherzubringen. Wir alle engagieren uns in unserer Verwaltung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Deswegen ist es für mich besonders wichtig, den Dienstleistungscharakter unserer Verwaltung zu unterstreichen. Am Nachmittag leitete ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Neunkirchen eine Sitzung des Kreditausschusses.

 

Um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ging es am Mittwochmorgen. Hier stand ein Gespräch mit der regionalen Entwicklungsagentur über den Verlauf der einzelnen Projekte an. Schwerpunktmäßig ging es um die Fortsetzung unseres Start-Up-Centers in Neunkirchen, dessen Projektträger unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist. Das Start-Up-Center Neunkirchen bietet Menschen mit kreativen Geschäftsideen optimale Rahmenbedingungen auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit. Sie erhalten kostenfrei, individuell gestaltete und komplett eingerichtete Start-Up-Räume, kompetente Netzwerkpartner sowie ein fortwährendes Beratungs- und Betreuungsangebot durch unsere Wirtschaftsförderungsgesellschaft vor Ort und werden daher auf ihrem Weg in die Selbständigkeit optimal begleitet. So konnte es beispielsweise einer Verlagsgründerin, einem Webentwickler oder Start-Up-Gründer aus dem Bereich Bauen und Wohnen gute Startvoraussetzungen bieten. Am Mittag besuchte ich den Integrationsbetrieb Haseler Mühle, der sich in Neunkirchen-Wellesweiler befindet. Hier handelt es sich um einen Integrationsbetrieb mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft. Betrieben wird diese Einrichtung von der Neuen Arbeit Saar (NAS); auch die Aktion Mensch hat den Aufbau des Betriebes unterstützt. Er bietet 15 Menschen mit und ohne Behinderung Arbeit. Spezialisiert hat sich die Haseler Mühle auf Samen und Pflanzen gebietseigener Wildblumen, die im Saarland und darüber hinaus verkauft werden. Ich kam auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebes in Kontakt und erfuhr aus erster Hand, wie wichtig für sie die Arbeit im Integrationsbetrieb ist. Die Haseler Mühle ist ein wichtiges soziales Projekt, das zugleich nachhaltig aktiv ist. Um ein schwieriges Thema ging es im Anschluss im Neunkircher Landratsamt. Dort tagte in unserem Dienstgebäude die 13. Fachkonferenz zur Kinderhospizarbeit. In diesem Jahr widmete sie sich schwerpunktmäßig der Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung. In meinem Grußwort würdige ich das Engagement des Kinderhospizdienstes und aller im Hospizdienst tätigen Menschen. Hospizarbeit mit geistig behinderten Menschen ist eine besondere Herausforderung, denn sie begleiten, sie beraten, sie helfen – sind einfach da, wenn es um die Begleitung der Menschen am Ende ihres Lebens geht. Deshalb sind alle, die sich rund um den Kinderhospizdienst Saar engagieren, für mich echte Vorbilder. Zwei Fachvorträge von Sanitätsrat Dr. Dietrich Wördehoff und Stephanie Witt-Loers rundeten die Fachkonferenz ab. Auch die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann würdigte die großartige Leistung der in der Hospizarbeit Tätigen. Am späten Nachmittag eröffnete ich gemeinsam mit dem Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer, dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler und dem Geschäftsführer Hans-Ulrich Thalhofer vom Saar-Lor-Lux Umweltzentrum die 5. Veranstaltung unserer Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“. Diese Vortragsveranstaltung fand dieses Mal im Gewölbekeller der Evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler statt. In dieser Veranstaltung ging es schwerpunktmäßig um die Sanierung denkmalgeschützter Objekte. Hier hat die Stadt Ottweiler eine Vorreiterrolle.

 

Gestern fand das Vierteljahresgespräch mit unserem Personalrat statt, in dem es um viele Themen unserer Kreisverwaltung ging. Unsere Verwaltung ist in einem ständigen Wandel und daher gibt es natürlich viele Themen, die wir mit den Mitarbeitervertreterinnen und Mitarbeitervertretern besprechen.  Anschließend gratulierte ich einer Mitarbeiterin zum 40. Dienstjubiläum. Am Nachmittag tagte dann der Kreistag. Im öffentlichen Teil ging es um die Vergabe von Bauleistungen am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum, das wir grundlegend sanieren. Danach wurde die Gewährung eines Zuschusses zu den Lohnkosten für fünf Arbeitsverhältnisse bei der Neuen Arbeit Saar, der Arbeitslosenselbsthilfe Neunkirchen beschlossen. Auch der Jahresabschluss 2017 der Tourismus- und Kulturzentrale stand auf der Tagesordnung unseres Kreistages. Einen größeren Raum nahm der Vortrag unserer Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker ein, die uns das Klimaschutzteilkonzept und den Analysebericht „Eigene Liegenschaften des Landkreises Neunkirchen“ vorstellte. Dieses Konzept wurde aufgestellt, da der Landkreis seit 2002 energetische Optimierungsmaßnahmen an seinen Liegenschaften durchführt. Hier geht es darum, die Wirkung dieser getätigten Maßnahmen zu analysieren und dabei auch eine Ermittlung der aktuellen Gebäudezustände durchzuführen. Wichtig ist es, dass der Landkreis sich in Bezug auf den Klimaschutz positioniert und sich auch weiterhin darum bemüht, entsprechende Fördermittel zu bekommen. Ziel soll eine Erhaltung und Verbesserung des Gebäudezustandes unserer zahlreichen Liegenschaften sein. Der Vortrag machte eindrucksvoll deutlich, wie konkret sich die Maßnahmen der letzten Jahre auf den Energieverbrauch ausgewirkt haben.

 

Am heutigen Morgen tagte Akademieausschuss des Sparkassenverbandes Saar, dessen Mitglied ich bin. Danach fanden verwaltungsinterne Gespräche statt.

Wenn dieser Blog erscheint, besuche ich eine Ausstellungseröffnung in der alten Schule Mainzweiler. Gastgeber ist unsere Kreisvolkshochschule. Eine Mitarbeiterin unseres Landkreises – Sarah Köhler – die beeindruckende Fotografien präsentiert, stellt in der alten Schule aus. Daher war es mir ein Anliegen, die künstlerische Tätigkeit meiner Mitarbeiterin zu würdigen.

 

In der kommenden Woche wird dieser Blog urlaubsbedingt pausieren. Danach werde ich wieder über meinen Alltag berichten. Apropos berichten: Gestern Morgen wurde ich von meinem Team überrascht und bekam einen Kuchen überreicht, da ich gestern 1.000 Tage im Amt war. Die Zeit – so kommt es mir vor – ist wie im Flug vergangen.  Ich hoffe, ich kann auch mit diesem Blog die vielfältigen Aufgaben des Landrates und unserer Kreisverwaltung transparenter gestalten.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, bis bald!

 

Ihr Sören Meng


21.09.2018: Eine prallgefüllte, themenreiche Woche

Zertifikatsübergabe an die neuen Demenzhelferinnen
Vorstellung des neuen Lebenshilfe-Kalenders 2019
Vorstellung der Bildungsplattform
Vorstellung der neuen Ehrenamtsplattform
Inbetriebnahme des neuen Fischfanggerätes in der Oster
Impressionen des Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen
Impressionen des Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen
Landrat Meng besuchte die Wärmestubb in Neunkirchen

Los ging es am Montag mit dem verwaltungsinternen Jour fixe. Danach wurde ich im Rahmen einer begleitenden Untersuchung zum Projekt Land(auf)Schwung vom Thünen-Institut interviewt. Es ging darum, wie zufrieden wir mit dem Verlauf unseres Projektes Land(auf)Schwung sind und ob es ggfls. für fortführende Projekte Verbesserungsvorschläge gäbe. Diese Befragung war sehr umfangreich und behandelte viele Aspekte des erfolgreichen Projektes. Am Nachmittag war ich dann bei proWIN zu Gast, die mit ihrer Akademie am Erlebnisort Reden zu finden ist. Diese Akademie des erfolgreichen Unternehmens wird erweitert - die Planungen hierzu erfuhr ich aus erster Hand. Um die Würdigung des Ehrenamtes ging es im Anschluss bei einer Veranstaltung in der saarländischen Staatskanzlei. Hier verlieh die Sozialministerin Monika Bachmann in Vertretung von Ministerpräsident Tobias Hans die Ehrenamtsnadel an Christel Theobald aus Eppelborn, Helmut Ries aus Schiffweiler und Erik Meisberger aus Merchweiler. Christel Theobald gehört schon seit Jahrzehnten dem Deutschen Roten Kreuz an und ist für viele Aktionen verantwortlich. Fast 70 Jahre Engagement in der Feuerwehr sind bei Helmut Ries zu verzeichnen. Erik Meisberger ist - trotz seiner Jugend - seit vielen Jahren beim Malteser Hilfsdienst aktiv. Wie ich schon oft an dieser Stelle betont habe, ist das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger für eine funktionierende Gesellschaft und das Gemeinwohl wichtig. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass man solche Veranstaltungen durchführt. Mit der Verleihung unseres Ehrenamtspreises, mit der Ausgabe der Ehrenamtskarten und auch durch die Aktivitäten der Ehrenamtsbörse wollen wir das Ehrenamt im Landkreis Neunkirchen aktiv begleiten. Noch einmal herzlichen Glückwunsch den Geehrten für ihr großes ehrenamtliches Engagement.

 

Der Dienstagmorgen begann mit einem Gespräch rund um das Thema Herzgesundheit, an dem Kathrin Herbst, die Projektleiterin unserer Vitalregion (ein Projekt von Land(auf)Schwung) und eine Mitarbeiterin unserer Kreisverwaltung, Anja Stuppi  - die u. a. für das Projekt „Das Saarland lebt gesund“ verantwortlich ist, teilnahmen. In allen Städten und Gemeinden hatten wir seit November 2017 sogenannte Cardio-Days durchgeführt, um auf das Thema HerzGesund hinzuweisen. Nun befinden wir uns in einer weiteren Projektphase. Als nächstes ist geplant, eine Erhebung durchzuführen, wo im öffentlichen Raum Defibrillatoren zur Verfügung stehen. Das Projekt werden wir in wenigen Wochen vorstellen. Um Inklusion ging es bei der Ausstellung des Lebenshilfe-Landesverbandes, die den Titel GANZ PLASTISCH trägt. Die Lebenshilfe lobte auf Bundesebene einen Wettbewerb aus, an dem sich auch der Landesverband Saarland beteiligte. Zukünftige Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger machten bei diesem Kreativwettbewerb mit und gestalteten interessante Exponate rund um das Thema „Teilhabe statt Ausgrenzung“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich erlebte junge Menschen, für die ihr Beruf eine Berufung darstellt und die sich aktiv für eine Teilhabe der Menschen mit Behinderungen engagieren. Diese jungen Menschen beeindruckten mich sehr. Auch die Saarbrücker Zeitung würdigte diese besondere Ausstellung mit einem Artikel. Diesen können Sie hier lesen. In Kürze werden einige Exponate auch im Landratsamt zu sehen sein. Um Schulentwicklung ging es dann am Nachmittag in einem Gespräch mit den Verantwortlichen des Bildungsministeriums und unserer Verwaltung. Thema war, wie wir unsere Schulen fit für die Zukunft machen und die Schulentwicklungsplanung weiter forcieren können. Bereits zum wiederholten Mal konnte ich im Anschluss Ausbildungszertifikate an ehrenamtliche Demenzhelferinnen und Demenzhelfer aushändigen. Wie wir alle wissen, sind deutschlandweit bis zu 1,6 Mio. Menschen mittlerweile an Demenz erkrankt. Aus diesem Grund engagieren sich auch im Landkreis Neunkirchen zahlreiche Träger, Vereine aber auch unsere Leitstelle Älter werden und der Demenzverein für die betroffenen Menschen und ihre Familien. Der Landkreis Neunkirchen ist im Bereich Hilfe zur Pflege zentraler Ansprechpartner in unserer Region. Im stationären und ambulanten Bereich engagieren sich viele Menschen. Ein erfolgreiches Zusammenwirken von qualifizierten, engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist ein bewährtes zukunftsfähiges Modell. So konnten wir in den vergangenen sechs Jahren bereits über 100 Männer und Frauen zu Demenzhelferinnen und Demenzhelfern ausbilden. Durch diese Ausbildung sind die Ehrenamtler berechtigt, bei den 11 Betreuungsgruppen und den familienentlastenden Diensten in unserem Landkreis demenzkranke Menschen zu betreuen. Dies ist eine wichtige und vor allem verantwortungsvolle Arbeit. Ich danke an dieser Stelle auch ganz herzlich dem Caritasverband, der für die gute Ausbildung verantwortlich zeichnet und auch der Leitstelle „Älter werden“, die es versteht, das Netzwerk weiter auszubauen. Danach tagte das Entscheidungsgremium unseres Projektes Land(auf)Schwung, das noch bis Ende 2019 läuft. Hier ging es darum, sich aus erster Hand von den Projektträgern über aktuelle Projekte und deren Verlauf zu informieren und auch weitere Projekte zu fördern. So wurden u. a. Fördergelder für das Projekt Repair-Café in Neunkirchen und auch für ein innovatives Schulprojekt genehmigt. Nach dieser Sitzung ging es zum Tagesabschluss nach Neunkirchen zur Sparkasse, wo die Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen den Kunstkalender 2019 präsentierte. Dieser Kunstkalender erfreut sich schon seit vielen Jahren größter Beliebtheit und zeigt, wie kreativ und lebensfroh Künstlerinnen und Künstler der Lebenshilfe sind. Zu diesem Kunstkalender gibt es auch eine Ausstellung, die noch bis Ende November 2018 in der Sparkasse Neunkirchen, Geschäftsstelle Oberer Markt, zu bewundern ist. Der Kalender kostet 10 Euro und kann in allen Filialen der Sparkasse Neunkirchen erworben werden. Der Erlös kommt der Lebenshilfeeinrichtung zu Gute.

 

Am Mittwochmorgen tagten die Gremien von Wasserzweckverband und Wasserversorgung Ostsaar GmbH. Hier wurde der Jahresabschluss 2017 festgestellt, aber auch neue Bauprojekte wurden freigegeben. Danach wurden in einer Pressekonferenz zwei erst durch Land(auf)Schwung ermöglichte Projekte vorgestellt. Zum einen die innovative Ehrenamtsplattform, zum andern die neue Bildungsplattform. Viele Menschen im Landkreis Neunkirchen sind ehrenamtlich tätig. In Kooperation mit dem AAL-Netzwerk entstand jetzt eine internetbasierte Börse, die ein moderner Marktplatz für das Ehrenamt ist. Diese Börse soll die Schnittstelle von Vereinen und Organisationen suchen und Bürger mit den Vereinen in Kontakt bringen. Damit ist sie eine professionelle Vermittlungsbörse, die Ehrenamtliche und Einrichtungen zusammenbringt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich im Internet auf der Seite übersichtlich und umfassend zu informieren. So haben Interessierte erst einmal die Möglichkeit, „unverbindlich“ zu schnuppern. Betreut wird diese Plattform von unserer Ehrenamtsbörse unter der Leitung von Dr. Matthias Schilhab. Es handelt sich um ein sehr niedrigschwelliges Angebot mit einfachen Strukturen und einer intuitiven Bedienung. Wir erhoffen uns damit, Ehrenamtler und Vereine schneller zusammen zu bringen. Um die Bildung im Landkreis Neunkirchen geht es bei der Bildungsplattform, die gemeinsam mit dem Landesinstitut für präventives Handeln entstanden ist. Der Landkreis Neunkirchen orientiert sich an der im Jahr 2001 beschlossenen europäischen Initiative, einen Raum des lebenslangen Lernens zu schaffen. Auf dieser Plattform finden sich 1.550 regionale Bildungsanbieter aus unterschiedlichen Bereichen. Beispielsweise Schulen und KiTas, Vereine, Freizeiteinrichtungen oder Träger der Jugendhilfe und Bildungsangebote in den Kommunen. Ziel soll es sein, dass sich Bürgerinnen und Bürger schnell und umfassend einen Überblick verschaffen können und gezielt nach Bildungsangeboten im Landkreis suchen können. So haben auch Migranten schneller die Möglichkeit, sich im Internet über Integrationsangebote zu erkundigen. Eltern finden schnell passende Sportangebote für ihre Kinder, Ratsuchende finden tolle Fortbildungsangebote. Das Portal soll stetig ausgebaut werden. Es ist jetzt schon beschlossen, ein Zusatzmodul zu entwickeln, das zukünftig eine umfassende Übersicht über konkrete Kurs- und Bildungsangebote der Bildungsanbieter liefert. Der Abschluss meines Arbeitstages war ehrenamtlich geprägt, denn ich nahm an der Vorstandssitzung der Lebenshilfe Neunkirchen teil, dessen Vorstandsmitglied ich seit Jahren bin.

 

Gestern tagte der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS). In öffentlicher Sitzung wurde der Jahresabschluss 2017 vorgestellt, auch ging es um die Optimierung des ÖPNV im Saarland. Hierzu gab es Präsentationen; auch wurde berichtet über die Entwicklung der Regio-Buslinien und entsprechende Vergabeverfahren sowie Baustellenkonzepte. Ziel des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland soll es sein, den öffentlichen Personennahverkehr weiter auszubauen und transparenter und damit bürgerfreundlich zu gestalten. Hier sind wir auf einem guten Weg, da alle Akteure sich dafür engagieren Synergien zu nutzen, um damit den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen. Gestern Nachmittag ging ich sprichwörtlich ins Wasser, denn die Arbeitsgemeinschaft Oster (ein Zusammenschluss aus mehreren Angelvereinen) stellte mir ein durch den Landkreis Neunkirchen mitfinanziertes Fischfanggerät vor. Hier geht es darum, den Fischbestand in den Gewässern im Landkreis zu kontrollieren, um Umwelteinflüsse rechtzeitig beurteilen und steuern zu können. Auch hier leistet das Ehrenamt eine wichtige ökologisch nachhaltige Arbeit. Danach tagte im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler der Kreisausschuss. In dieser Sitzung standen die Vergaben für zahlreiche Baumaßnahmen auf dem Programm, aber auch soziale Themen wurden behandelt. So wurde ein Zuschuss für das wichtige Projekt MobiSaar genehmigt, das mobilitätseingeschränkten Menschen hilft, sich im Alltag besser zurechtzufinden, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Hier wurden zehn Arbeitsplätze gewährt. Bei diesen Arbeitsplätzen handelt es sich um Plätze, die Menschen wahrnehmen, die sehr lange arbeitslos waren und einen neuen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten sollen. Auch wurde eine Stelle für den Stromsparcheck-Kommunal Neunkirchen finanziert. Der Stromsparcheck stellt eine Beratungsleistung dar, die sich an Menschen mit weniger finanziellen Mitteln richtet. Hier soll erreicht werden, dass effiziente Tipps fürs Stromsparen vermittelt werden können, um Geld einzusparen und letztendlich auch um Ressourcen zu schonen.

 

Heute Morgen eröffnete ich mit dem Bürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen, Jörg Aumann,  den 17. Infotag für Ältere und Menschen mit Behinderungen in der Gebläsehalle. Diese tolle Veranstaltung hat sich seit Jahren bewährt und bietet Bürgerinnen und Bürgern viele Impulse rund um das Thema Älterwerden. Ziel soll es sein, dass die Bürgerinnen und Bürger möglichst lange aktiv an der Gesellschaft teilhaben können. Dieser Eröffnung schloss sich der Besuch der Wärmestubb Neunkirchen an. Die ökumenische Wärmestubb ist eine gemeinsame Einrichtung des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies e. V. und dem Diakonischen Werk an der Saar gGmbH. Sie ist ein Treffpunkt für Wohnungslose und Menschen mit ungenügendem Wohnraum. Neben einer umfassenden Beratung bietet die Einrichtung eine Kleiderkammer, die Möglichkeit Wäsche zu waschen und zu duschen. Ich tauschte mich hier mit den Verantwortlichen aus. Die Wärmestubb befindet sich mitten in Neunkirchen, in der Bahnhofstraße 26  im Haus der Diakonie.

 

Morgen und übermorgen heißt es dann wieder „Herbst auf Finkenrech“.  Hier werden zahlreiche Aussteller herbstliche Produkte aus der Region und darüber hinaus präsentieren. Ich werde selbst am Sonntag vor Ort sein und nach dem ökumenischen Gottesdienst die Veranstaltung offiziell eröffnen. Ich danke an dieser Stelle der Tourismus- und Kulturzentrale für die Organisation, dem Umweltamt für die Pflege unserer wunderschönen Gartenanlage  und allen, die sich für die Großveranstaltung  –  die weit über die Region hinausstrahlt  –  engagieren.  

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Sören Meng


14.09.2018: Fachtagung, mehr Demokratie und Jobmesse

Eröffnung Fachtagung „Das Kindergesicht von Armut – Gesundheitsförderung bei sozialer Benachteiligung“
Landrat Meng auf der Demokratiekonferenz
Am Donnerstag absolvierte Landrat Meng ein Kurzpraktikum im Jobcenter Neunkirchen
Eröffnung des neuen Obstlehrgarten auf Finkenrech
Jobmesse für Gesundheitsberufe im SPBBZ Neunkirchen - organisiert von unserer Vitalregion
Im Rahmen der Jobmesse konnte man auch Blut spenden - diese Gelegenheit nahm Landrat Meng natürlich wahr - bereits zum 25. Mal

Meine sehr arbeitsreiche Woche begann im „Big Eppel“ in Eppelborn. Hier fand eine Fachtagung „Das Kindergesicht von Armut – Gesundheitsförderung bei sozialer Benachteiligung“ statt. Der Arbeitskreis Kindergesundheit, geleitet von Frau Dr. Simon-Stolz, hatte eine sehr inhaltsreiche Tagung vorbereitet. Wir alle wissen, dass Kinder unsere Zukunft sind und Gesundheit das höchste Gut eines jeden Menschen ist. Daher ist gerade die Gesundheitsförderung von unseren jüngsten Mitmenschen besonders wichtig. Kinder von sozial benachteiligten Familien haben oftmals verstärkt mit körperlichen und psychischen Krankheiten zu kämpfen, da die Alltagsbelastungen besonders hoch sein können. Prävention und Gesundheitsförderung muss daher dort ansetzen, wo schwierige Lebenslagen und soziale Ungleichheit zu finden sind, um den zunehmenden gesundheitlichen und psychosozialen Problemen der betroffenen Kinder und Familien entgegenzuwirken. Dabei gilt es, das bestehende Unterstützungsangebot optimal zu nutzen. Wir haben hier im Landkreis Neunkirchen ein verlässliches Hilfenetzwerk aufgebaut. Diese Fachtagung war am Puls der Zeit und griff Themen auf, die gesellschaftlich relevant sind. Auch die Saarbrücker Zeitung würdigte diese Tagung überregional. Die Berichterstattung finden Sie  hier.

Danach ging es nach Saarbrücken, wo die Aufsichtsratssitzung der VSE stattfand.Im Anschluss fand das Jour fixe mit dem Team unserer Tourismus- und Kulturzentrale statt. Unsere TKN ist derzeit damit beschäftigt, die beliebte Veranstaltung „Herbst auf Finkenrech“ – die am übernächsten Wochenende (22./23.09.2018) stattfindet – vorzubereiten. Der Abschluss meines Arbeitstages stellte die Sitzung unseres Kreisvolkshochschule-Beirates dar. Hier wurde u. a. über einen neuen örtlichen Leiter der Volkshochschule Ottweiler beraten. Dieser Leiter wird dann in der übernächsten Woche durch den Kreistag bestellt. Unsere Kreisvolkshochschule leistet einen wichtigen Beitrag zur Erwachsenenbildung und stellt das lebenslange Lernen in den Fokus seiner Arbeit.

 

Um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung ging es in einer Besprechung am Dienstag. Ein zentrales Projekt von Land(auf)Schwung ist unser UpCycling-Zentrum, wo aus alten Stoffen neue Dinge entstehen. Hier arbeitet unsere Beschäftigungsgesellschaft  AQA gGmbH hervorragend mit dem Projektträger dem IfaS zusammen. Ziel von Land(auf)Schwung ist es, auch nach der Projektlaufzeit 2019 dieses Projekt am Leben zu erhalten. Die Projektverantwortlichen unserer regionalen Entwicklungsagentur, dem IfaS, stellten mir ihre Überlegungen vor. So soll auch das Angebot des Web-Shops optimiert werden. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es hier. Um die Entwicklung unserer Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) ging es in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer Stefan Kunz und einem Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Hier wurde mir der Jahresabschluss 2017 vorgestellt. Die Wasserversorgung Ostsaar GmbH und der Zweckverband Wasserversorgung versorgen seit über 60 Jahren rund 100.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Die WVO beliefert die Bürgerinnen und Bürger mit Wasser von höchster Qualität zu wirtschaftlichen Konditionen. Trinkwasser ist unser höchstes Gut und das am besten kontrollierte Lebensmittel. Daher wird empfohlen, 1,5 bis 2 Liter täglich davon zu trinken. Wie wir alle wissen, geht eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme zu Lasten von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kann sich bei einem Mangel deutlich verringern. Deshalb ist regelmäßiges Trinken (alkoholfrei ;)) so wichtig. Am Nachmittag fand im Landratsamt in Neunkirchen die Demokratiekonferenz statt. Gemeinsam mit unserem Kreisjugendamt organisierte das Adolf-Bender-Zentrum im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie einen Informations- und Konferenztag für junge Menschen. Hier ging es um demokratische Wertevermittlung und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Ich finde es wichtig, dass gerade junge Menschen sich mit dem hohen Gut Demokratie beschäftigen. In meinem Grußwort nahm ich auch Stellung zu den Ereignissen in Chemnitz. Die Ereignisse in Chemnitz stehen für mich für eine gesellschaftliche Fehlentwicklung. Auf der einen Seite fühlen sich Bürger nicht mitgenommen, sie sind anfällig für Fake-News und Neiddebatten, auf der anderen Seite können Rechtsgesinnte wie Rattenfänger auftreten, mit plumpen Parolen, mit ausgrenzendem Gedankengut, das Werte mit Füßen tritt. Hier müssen wir alle aufstehen, nichts kleinreden, wir müssen unsere Stimmen erheben, gegen diese geballte rechte Dummheit. Wir müssen den Menschen zeigen, wie empfänglich diese Parolen sind, wie banal und unmoralisch die rechten Schlechten sind. Wenn wir jetzt nicht reagieren, stellen wir gerade die Werte, die unser Leben lebenswert machen, in Frage. Auch über diese Veranstaltung berichtete die SZ, den Artikel finden Sie hier. Im Anschluss ging es für mich wieder nach Ottweiler, wo der Bau- und Schulausschuss in nicht öffentlicher Sitzung im Historischen Sitzungssaal tagte. Hier war ein Thema die Weiterentwicklung unserer Schulstandorte.

 

Um die psychosoziale Belastung am Arbeitsplatz ging es in zwei Veranstaltungen, die intern am Mittwoch im Landratsamt Neunkirchen und Ottweiler stattfanden. Die Firma BEST hat eine anonyme Befragung unter den Landkreisbediensteten bezüglich der Belastung durchgeführt. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von BEST besprach ich die Ergebnisse und kündigte Maßnahmen an, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten sollen. Am Nachmittag trat ich dann mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern des Landkreises zusammen. Hier ging es um kommunale Themen, aber auch um die interkommunale Zusammenarbeit – wie beispielsweise eine gemeinsame Vergabeplattform. Hier ziehen wir an einem Strang, denn es gilt, unseren Landkreis Neunkirchen für die Zukunft stark zu machen. Ich nutzte die Gelegenheit und stellte der Runde Überlegungen zur Regionalmarke des Landkreises Neunkirchen, die im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung entsteht, vor. Tolle Informationen zu unserer Regionalmarke „Wertvolles aus der Willkommensregion Neunkirchen“ gibt es im Internet unter  www.wertvolles-neunkirchen.de.

 

Der gestrige Tag begann für mich ungewöhnlich. Vor einigen Wochen nahm ich an der Personalversammlung unseres Jobcenters teil und äußerte den Wunsch, einmal ein kurzes Praktikum dort zu machen. Meine berufliche Laufbahn begann ich 1991 mit der Ausbildung beim Arbeitsamt Neunkirchen. Mir war es ein Herzensanliegen, etwas mehr von den derzeitigen Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen im Jobcenter zu erfahren. Kurz vor 8.00 Uhr ging es in der Eingangszone des Jobcenters los. Danach erlebte ich Beratungsgespräche und Antragsangelegenheiten. Das Team des Jobcenters in Neunkirchen und Illingen macht einen hervorragenden Job. Auf der einen Seite gibt es eine große Erwartungshaltung seitens der Kunden, auf der anderen Seite verstehen sich die Kolleginnen und Kollegen als Dienstleister. Sie sorgen mit dafür, dass Integration in den Arbeitsmarkt auch von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gelingen kann. Die Stunden dort haben mich sehr beeindruckt. Um ein nachhaltiges Thema ging es im Anschluss im Freizeitzentrum Finkenrech. Dort eröffnete ich den neuen Obstlehrgarten. Mit diesem Obstlehrgarten wollen wir dokumentieren, wie wichtig der heimische Obstanbau ist und darauf hinweisen, dass auch diese Tradition nicht verloren geht. Wir erleben derzeit, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher großen Wert darauf legen, regionale Produkte kaufen zu können. Eine Möglichkeit, regionale Produkte zu erwerben ist es, selbst welche anzubauen. Mit unserem Freizeitzentrum Finkenrech verstehen wir uns als Ort der Nachhaltigkeit. Wir wollen Wissen vermitteln und auch Anleitungen und Anregungen geben sich selbst zu Hause mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Daher sind wir uns sicher, dass von diesem Obstlehrgarten viele Impulse ausgehen werden. Darüber hinaus ist auch ein Biogarten angedacht. Den heutigen Artikel der Saarbrücker Zeitung zum Obstlehrgarten findne Sie hier. Gestern Nachmittag standen dann interne Termine auf dem Programm.

 

Heute Morgen war ich dann zu Gast bei der Jobmesse der Gesundheitsberufe, die zum dritten Mal im Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum in Neunkirchen stattfand. Diese Jobmesse bietet Schülerinnen und Schülern interessante Einblicke in Gesundheitsberufe. Die Resonanz darauf war groß. Fachleute verschiedener Unternehmen standen Rede und Antwort und vermittelten wesentliche Einsichten in die Berufsvielfalt. Zudem gab es die Möglichkeit Blut zu spenden. Dieses Angebot nahm ich wahr. Blut spenden ist wichtig, denn wir erleben, dass die Zahl der Blutspenden, die dringend benötigt werden, immer weiter zurückgeht. Hier kann jeder etwas Gutes tun.

 

Am Sonntagmorgen bin ich in der evangelischen Kirche in Ottweiler, die mit einem Eröffnungsgottesdienst landesweit auf die Diakoniesammlung 2018 aufmerksam machen wird. Hier ist es mir wichtig, durch meinen Besuch ein Zeichen zu setzen, denn durch die Diakoniesammlung können Menschen aktiv unterstützt werden.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende

Ihr Sören Meng


07.09.2018: Auf zur Neunkircher Messe

Bei der Arbeit im Büro
Vorstandssitzung des Landkreistages
Eröffnung der Neunkircher Messe
Die Neunkircher Messe ist noch bis Sonntag geöffnet - der Eintritt ist frei!

Nachdem der vergangene Blog sehr ausführlich war, wird dieser Blog deutlich kleiner ausfallen, da ich am Dienstag und Mittwoch auf einer Fortbildung war.

Mein Dienstbeginn war für mich am Montag bei der Sparkasse Neunkirchen, wo ich dem Vorstandsvorsitzenden Markus Groß zu seinem 40. Dienstjubiläum die Wünsche des Verwaltungsrates entgegenbrachte. Markus Groß ist ein waschechter „Sparkässler“, der vor 40 Jahren seine Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse Neunkirchen begann. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Danach fand in Ottweiler das verwaltungsinterne Jour fixe statt, in dem ich  - gemeinsam mit den Dezernenten und einigen Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern aktuelle Termine besprach und vorbereitete. In Anschluss standen interne Termine auf meiner Agenda.

 

Gestern Morgen gratulierte ich einer langjährigen Kollegin zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Diese persönliche Gratulation ist mir immer sehr wichtig, weil ich in einem persönlichen Gespräch zum Ausdruck bringen möchte, wie dankbar eine Verwaltung sein kann, engagierte Kolleginnen und Kollegen zu haben. Anschließend ging es nach Neunkirchen, wo ich an der Sitzung Dialog Kirche/Stadt teilnahm. Dieser Kreis ist mir wohl bekannt, da ich als langjähriger Beigeordneter der Kreisstadt Neunkirchen dieses Gremium leiten durfte. Hier treffen sich regelmäßig Vertreter der Kirchengemeinden, der Kreisstadt und der konfessionellen Träger verschiedener Einrichtungen, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen. Gemeinsam mit weiteren Kollegen der Kreisverwaltung sprach ich mit den Vertretern der Kirchen und der Stadt über den Themenbereich Bildung und Teilhabe. Dieses Bildungspaket gibt es seit 2011 und richtet sich an bedürftige Kinder und Jugendliche, die mit diesem Bildungspaket einen Anspruch auf Bezuschussung für beispielsweise KiTa-Essen, Vereinsbeiträge, Schulveranstaltungen etc. haben. Das Bildungspaket soll gezielt Kinder und Jugendliche unterstützen, deren Eltern nach dem SGB II leistungsberechtigt sind (Sozialhilfe, Kindergeldzuschlag oder Wohngeld beziehen), und damit zu einer besseren Lebensentwicklung beitragen und Chancen ermöglichen.  Bei der Landkreisverwaltung arbeiten in diesem Themengebiet rund 10 Kolleginnen und Kollegen eng mit dem Jobcenter zusammen. Da es sich um eine Bundesleistung handelt, haben wir hier wenig Möglichkeiten, das Antragsverfahren zu vereinfachen, denn wir stellen leider fest, dass diese Leistungen zwar abgerufen werden, aber zu einem extrem hohen bürokratischen Aufwand führen. In unserem Austausch ging es darum, Lösungswege anzudenken, wie wir gegebenenfalls unbürokratischer agieren können. Hier habe ich derzeit Überlegungen, in einem Modellprojekt einen neuen Ansatz zu testen. Allerdings stehen hierzu noch Gespräche aus, sodass ich nicht konkreter werden kann. Der gestrige Nachmittag gehörte dann der Büroarbeit.

 

Heute Morgen besprach ich mich mit dem Team des Sachgebietes Grundsicherung zu aktuellen Herausforderungen. Die Kolleginnen und Kollegen haben eine hohe Fallbelastung. Daher ist mir der Austausch sehr wichtig, um möglicherweise Entlastungsstrategien zu entwickeln. Danach ging es nach Saarbrücken, wo turnusgemäß die Sitzung der Hauptversammlung des Landkreistages Saarland stattfand. Neben der Eröffnungsrede unseres Vorsitzenden, Kollege Udo Recktenwald, gab es ein Grußwort der Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Monika Bachmann, die selbst über Jahre Landrätin war. Kernstück der Veranstaltung war ein Vortrag von Michael Löher, vom Vorstand des  Deutschen  Vereins  für öffentliche und private Fürsorge  e. V. zum Thema: „Sozialgesetzgebung der Bundesregierung in der 19. Legislaturperiode“. Von Saarbrücken aus ging es sofort nach Neunkirchen, wo die traditionelle Neunkircher Messe auf dem Gelände der Neunkircher Verkehrs GmbH eröffnet wurde. Noch bis Sonntag sind Sie eingeladen, sich umfassend über viele spannende Themen und Unternehmen rund um die Wirtschaft in unserer Kreisstadt zu informieren. Vielen Dank den Organisatoren – wie beispielsweise der Kreisstadt Neunkirchen, dem Verkehrsverein Neunkirchen e. V. und auch der Wirtschaftsförderungsgesell-schaft – die es alle zwei Jahre schaffen, eine solch attraktive Messe auf die Beine zu stellen. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei. Der Besuch lohnt sich!

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

 Ihr Sören Meng


31.08.2018: Land(auf)Schwung, Tourismus, ÖPNV

Vorstellung der Bildungsplattform zur Fortbildung im Bereich Industrie 4.0
Einbürgerung im Historischen Sitzungssaal
Scheckübergabe an die Kreisstadt Neunkirchen - Land und Kreis fördern den Neubau der Wiebelskircher Kita
Interview mit Radio Neunkirchen im Rahmen der Scheckübergabe für die Wiebelskircher Kita
Vorstellung der neuen Privat-Banking Beratungseinheit in der Sparkasse Neunkirchen

Diese Arbeitswoche war gewohnt abwechslungsreich und machte wieder deutlich, wie umfangreich die Themenvielfalt ist, mit der ich mich beschäftigen darf.

Am Montag stellte ich eine innovative Bildungsplattform vor, die im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung entstanden ist. Wir wissen, dass der Begriff Industrie 4.0 in aller Munde ist und sich durch die Digitalisierung Produkte, Produktionsprozesse, Logistik und natürlich auch die Arbeit an sich verändern. Aus diesem Grund haben sich der Landkreis Neunkirchen gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) und das Start-Up NEOCOSMO im Rahmen von Land(auf)Schwung auf den Weg gemacht, ein innovatives Bildungsportal mit dem Namen Perspektive 4.0 zu erarbeiten. Dieses Portal stellte ich den Vertretern der Presse – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der NEOCOSMO Dr. Volker Zimmermann – vor. Diese innovative Plattform richtet sich in erster Linie an Auszubildende und junge Arbeitnehmer und natürlich auch an Schulen und Firmen. Die Nutzer erhalten im Rahmen des ca. 8-wöchigen Selbstlernmoduls einen ersten Einblick in die Welt der Industrie 4.0 und erarbeiten sich so Stück für Stück Grundlagen, die zukünftig erhebliche Auswirkungen auf ihre Arbeits-und Lebenswelt haben werden. Ziel ist es, im Rahmen eines Bildungskonzeptes digitale Werkzeuge zu entwickeln, die den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Firmen zu Gute kommen. Wir müssen uns dafür einsetze, dass keiner außen vorbleibt, denn eine zunehmende Technisierung birgt die Gefahr, dass manche Menschen, die nicht den Zugang haben, abgehängt werden. Mit der Bildungsplattform wollen wir diesem Trend entgegentreten. Weitere Informationen gibt es unter www.perspektive.40.de.

Im Anschluss traf ich mich mit dem Geschäftsführer von saaris, dem Projektträger unseres Welcome-Center im Rahmen von Land(auf)Schwung. Hier haben wir in den vergangenen beiden Jahren viele Dinge auf den Weg gebracht, um unsere Willkommensregion bundesweit bekannter zu machen. Ob die Fachberatung für Migranten, das Werben für unsere Region, die Erstellung einer repräsentativen Broschüre und auch die Schaffung eines neuen Logos – es gibt bereits einige positive Ergebnisse dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Jetzt geht es darum, eine mögliche Verstetigung des Projektes anzudenken. Wir werden uns hierzu in den nächsten Wochen und Monaten sehr intensiv austauschen. Von Saarbrücken aus ging es Richtung Fürth, wo ich in der Wern’s Mühle mich mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Stadt Ottweiler und des Landesbetriebes für Straßenbau traf, um über das Themenfeld Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt Fürth zu reden. Hier haben sich zahlreiche Bürger/-innen an mich gewandt und gebeten, die Moderatorenrolle zu übernehmen. Auch Vertreter unserer Straßenverkehrsbehörde waren anwesend. Allerdings sind unsere Einwirkungsmöglichkeiten in diesem Fall recht begrenzt. Wir diskutierten zahlreiche Maßnahmen, um dafür zu sorgen, dass gerade in den Ortseingangsbereichen nicht mehr so schnell gefahren wird. Leider sind in vielen Fällen Radarkontrollen das letzte, aber das wirksamste Mittel, um den „Verkehrsrowdies“ Grenzen zu setzen. Es wurden einige Maßnahmen besprochen; ich hoffe, dass in nächster Zeit konkrete Planungen beginnen können.

 

Um berufliche Schulen und ihre Entwicklung ging es in einem Gespräch am Dienstag mit Vertretern des Bildungsministeriums unter der Leitung der Abteilungsleiterin Frau Wagner-Scheid. Gemeinsam mit dem Abteilungsleiter unserer Bau- und Schulverwaltung, Gerhard Keßler und unserem Leiter der Abteilung Bautechnik, Thorsten Mischo, stellten wir die geplante Sanierung unserer Berufsbildungszentren vor. Hier erwarten wir eine größere Förderung seitens des Bundes. Allerdings muss sichergestellt werden, dass auch die Schule in den nächsten Jahrzehnten gut ausgelastet ist und auch die Berufe, die in denen wir theoretisch ausbilden,  in den kommenden Jahren nachgefragt werden.  Daher haben wir - in enger Kooperation mit der Schulleitung und dem Bildungsministerium – ein Konzept erarbeitet, das sich in der Abstimmung befindet.  Der Landkreis Neunkirchen verfügt über sehr gute Berufsschulen und damit auch über eine gute Infrastruktur für ausbildende Unternehmen. Diesen Status wollen wir erhalten bzw. weiter intensivieren. Deshalb ist mir hier eine enge Kooperation mit dem Bildungsministerium sehr wichtig. Im Anschluss fanden die Einbürgerungsfeierlichkeiten im Historischen Sitzungssaal in Ottweiler statt. Hier konnte ich 18 neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern ihre jeweilige Einbürgerungsurkunde und ein Exemplar des Grundgesetzes der Bundesrepublik aushändigen.   Für mich symbolisiert die Einbürgerung eine gelungene Integration. Denn wir leben glücklicherweise in einer weltoffenen Gesellschaft und zu diesem Deutschland sagen die neu eingebürgerten Bürgerinnen und Bürger ganz bewusst JA. Die Einbürgerung bietet politische Partizipation, rechtliche Gleichstellung und weitere Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Ein Antrag auf Einbürgerung wird beim Landkreis Neunkirchen gestellt; das Innenministerium des Saarlandes entscheidet letztendlich über die Einbürgerung, die wiederum dann beim Landkreis Neunkirchen selbst vollzogen wird. Ich ging bei diesen Einbürgerungsfeierlichkeiten auch auf die aktuelle gesellschaftliche Situation ein. So machen mich - wie viele andere auch - die Geschehnisse in Chemnitz betroffen. Gewalt ist immer zu verurteilen; aber daraus voreilige Schlüsse zu ziehen, auf die Straße zu gehen um rechtsgerichtete Ansichten zu vertreten, verurteile ich aufs Schärfste. Der größte Teil aller Menschen, die zu uns kommen sind froh, in einem sicheren Land angekommen zu sein. Sie wollen sich qualifizieren, sie wollen sich integrieren und sie wollen einen eigenen Beitrag für ein gelingendes gesellschaftliches Miteinander leisten. Überall wo es mir möglich ist, weise ich immer wieder darauf hin, zu was rechtsgerichtetes Gedankengut führen kann.

Am Nachmittag tagte der Werksausschuss unserer Tourismus- und Kulturzentrale. Im öffentlichen Teil ließ der Werkleiter Christian Rau die vergangene SR3-SommerAlm Revue passieren. Rund 28.000 Besucher feierten in diesem Jahr die beliebte Großveranstaltung. Allerdings stellte die Hitze eine besondere Herausforderung dar. Das Publikum kam etwas später auf den Berg, blieb allerdings wegen der lauen Sommernächte länger. Dies hatte natürlich für die Organisatoren Konsequenzen. Zum ersten Mal unterstützte unser Umweltministerium als neuer Partner unsere Sommeralm. Das eingespielte Sommeralm-Team sorgte für einen reibungslosen Ablauf an den Shuttlebusen. Auch das war Indiz dafür, dass es keine nennenswerten Zwischenfälle  gab. Auch unsere eingesetzte Security lobte die friedliche Atmosphäre. Kleinere Einsätze verzeichnete das DRK; insbesondere Kreislaufbeschwerden durch die extremen sommerlichen Temperaturen machten verschiedenen Gästen zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit den Partnern SR, den Gastronomiebetrieben, Maltitz, Hilfskräfte wie Feuerwehr, THW und Rotes Kreuz funktionierte Hand in Hand in familiärer Atmosphäre. Ein stolzer Betrag von 20.000 Euro konnte zugunsten des Wünsche-Wagens an den ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) übergeben werden. Das war ein persönlicher Wunsch des Alm-Ebi, der in diesem Jahr bekanntlich seine letzte Sommeralm feierte. Die nächste SommerAlm wird vom 19. bis  28. Juli 2019 stattfinden. Damit ist die Zukunft unserer Großveranstaltung gesichert.

 

Am Mittwoch fand ein Termin statt, zu dem ich einen sehr persönlichen Bezug hatte: Das jetzige Gebäude des Freiherr-vom-Stein-Kindergartens, den ich ab 1977 besuchte, wird bald abgerissen und durch einen neuen, funktionalen Bau ersetzt. Auch das Angebot an Krippenplätzen wird deutlich erweitert. Die Kreisstadt Neunkirchen, das Bildungsministerium und der Landkreis als Träger der Jugendhilfe finanzieren diese Maßnahme. Ich nahm die Übergabe des Zuwendungsbescheides in Höhe von rund 730.000 € an Oberbürgermeister Fried zum Anlass, über die Situation der Kinderbetreuung im Landkreis Neunkirchen zu reden. Die 55 Einrichtungen im Kreis leisten eine hervorragende Arbeit. Ziel muss es sein, in Zukunft weitere Plätze für die Betreuung der Kinder zu schaffen. Danach ging es nach Saarbrücken, wo ich mich mit Ministerpräsident Tobias Hans traf. Dies war mein erster offizieller Besuch bei Ministerpräsident Hans in der Staatskanzlei. Wir beide kennen uns seit vielen Jahren gut und waren eine Zeit lang gemeinsam im Neunkircher Stadtrat. Als kleine Überraschung übergab ich unserem Ministerpräsidenten ein Foto, das „seine Kreisstadt“ in einer besonderen Perspektive zeigt. Am Nachmittag war ich in meiner Funktion als Verbandsvorsitzender des ZPS (Zweckverband Personennahverkehr Saarland) unterwegs und tauschte mich mit dem Geschäftsführer aus. Hier finden in Kürze Gremiensitzungen statt, die wir in diesem Termin intensiv vorbesprachen. Unser gemeinsames Ziel mit dem Land ist es, unseren ÖPNV in Zukunft attraktiver zu gestalten. Hier gibt es viele gute Ansätze, die wir gemeinsam verfolgen wollen. Am Abend nahm ich zum ersten Mal an der Kuratoriumssitzung der Kinderkrebshilfe der Krebshilfe Saar teil. Die Kinderkrebshilfe Saar-Pfalz fördert und finanziert kliniknah patientenorientierte Forschungsprojekte. Damit sollen die Heilungschancen weiter verbessert, sichere Behandlungsmethoden gewährleistet, neue Therapieansätze gefunden und Spätfolgen verringert oder gar vermieden werden. Ich wurde kürzlich, gemeinsam mit meinem Kollegen aus dem Landkreis St. Wendel Landrat Udo Recktenwald  in dieses Kuratorium der Stiftung  berufen. Seit Jahrzehnten setzt sich hier auch der frühere Landrat des Saarpfalz-Kreises Clemens Lindemann für diese wichtige Einrichtung ein. In den nächsten Jahren ist ein Neubau eines Hauses, das erkrankten Kindern und ihren Eltern zu Gute kommen wird, geplant. Auch hier wird die Kinderkrebsstiftung einen wichtigen finanziellen Beitrag leisten. Getragen wird diese Stiftung von der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e. V., die seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit leistet. Mit einem kleinen finanziellen Beitrag kann jeder seinen Beitrag dazu leisten, dass es erkrankten Kindern und ihren Eltern ein Stück weit besser geht. Daher engagiere ich mich gerne für die Ziele dieser Stiftung ein, denn die Gesundheit – und gerade die unserer Kinder - ist das höchste Gut.

 

Gestern Morgen besuchte ich die Personalversammlung der Jobcenter im Landkreis Neunkirchen, die in Neunkirchen tagte. Rund 80 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in den gemeinsamen Jobcenter von der Agentur für Arbeit und dem Landkreis in Neunkirchen und Illingen. Ich nahm diese Personalversammlung zum Anlass, mich für das große Engagement zu bedanken. Ich möchte mir in Kürze ein persönliches Bild vom Arbeitsalltag im Jobcenter machen. Vor Jahrzehnten begann ich meine berufliche Tätigkeit beim Arbeitsamt Neunkirchen. Daher bin ich gespannt, wie sich seit dieser Zeit die Arbeitsbedingungen und die Herausforderungen verändert haben. Am Nachmittag stellte ich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Sparkasse Neunkirchen und der Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, meiner Amtsvorgängerin Cornelia Hoffmann-Bethscheider, ein neues Serviceportal unserer Sparkasse Neunkirchen vor. Das neue Team Privat-Banking bietet eine umfassende Betreuung in den Räumen des  Börsencenters. Für diese neue Aufgabe wurde das Börsencenter umgebaut und durch moderne, sehr atmosphärische  Beratungszimmer erweitert. Auch hier ist es unserer Sparkasse wichtig, vor Ort zu sein und die Kundinnen und Kunden individuell und umfassend zu betreuen.

 

Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm ehe es dann am Nachmittag zu einer Vorbesprechung zu einer in Kürze stattfindenden VSE-Aufsichtsratssitzung ging.

Morgen habe ich gleich zwei Schirmherrschaften übernommen: Los geht es mit der Kunstwerkstatt Reden, die in unserer alten Werkstatt stattfindet. Hier können sich Freunde der Kunst Samstag und Sonntag über die großartige Kreativität der Kunstschaffenden im Landkreis Neunkirchen informieren und natürlich auch Kunstwerke kaufen. Im Anschluss startet der 24-Stunden-Spenden-Lauf „Laufen fürs Leben 2018“, den ich eröffnen werde.

Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Gestern war im Saarländischen Rundfunk in der Sendung „Wir im Saarland“ ein interessanter Beitrag des Landkreises Neunkirchen zu sehen. Hier stellte ich interessante, bisher nicht so bekannte Orte des Landkreises vor. Sollte es Ihnen nicht möglich gewesen sein, diesen Kurzfilm anzuschauen, können Sie diesen auch später in der Mediathek des SR abrufen. (Hier der Link, ab Minute 16)

sr-mediathek.sr-online.de/index.php

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


24.08.2018: Abwechslungsreiche Arbeitswoche

Vorstellung der neuen Ehrenamtsplattform durch das AAL Netzwerk
Grußworte bei der Vorstellung des neuen Bildungsprogramms
Das neue Bildungsprogramm für Krippen und Kindergärten
Anja Wagner-Scheid überreichte das neue Bildungsprogramm

24.08.2018: Abwechslungsreiche Arbeitswoche

Der Montag begann mit dem Jour-Fixe unserer Kreisverwaltung, in dem wir aktuelle Themenstellungen besprachen und auch kommende Termine planten. Darüber hinaus war ein Schwerpunkt der Besprechungen, die gestrige Sitzung des Vorstandes des Landkreistages. Hier standen viele Themen auf der Agenda, die ich gemeinsam mit dem Team vorbereite. Sobald die Tagesordnung des Landkreistages bekannt ist, bitte ich die zuständigen Ämter um Ihre Stellungnahmen. Diese fließen dann in meine Beiträge zu den jeweiligen Tagesordnungspunkten ein. Am Nachmittag händigte ich einer langjährigen Mitarbeiterin eine Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum aus. Darüber hinaus standen weitere Besprechungen auf dem Programm.

Nach einem Mitarbeitergespräch ging es am Dienstag ins sogenannte Porzellanzimmer, um eine Ehrenamtsplattform, die zunächst erstmals intern vorgestellt wurde, zu präsentieren. Hier handelt es sich um ein gelungenes Projekt, das im Rahmen unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung mit dem AAL Netzwerk entstanden ist. Ziel dieses Projektes ist die Förderung des Ehrenamtes im Landkreis Neunkirchen. In wenigen Wochen wollen wir diese innovative Plattform der Öffentlichkeit vorstellen. Das AAL-Netzwerk Saar e.V. sieht sich als Anlaufstelle für Lösungen rund um die Themenkomplexe „Alltagsunterstützende Assistenzlösungen“ (AAL). Diese Gesamtversorgungskonzepte sollen durch die intelligente Vernetzung bestehender Produkte und Dienstleistungen, das Leben sicherer, kommunikativer und leichter machen. Auch diese Ehrenamtsplattform, die auch durch Unterstützung einiger Akteure der Kreisverwaltung entstanden ist, wird diesem Anspruch gerecht. Am Nachmittag tagte der Aufsichtsrat der Industrie-Kultur-Saar. Diese Aufsichtsratssitzung tagt nichtöffentlich, so dass ich hier keine Details wiedergeben kann. Die IKS GmbH ist eine Gesellschaft des Saarlandes und wurde 2001 gegründet. Wegen dem Standort Reden, der ebenfalls von der IKS federführend betreut wird, gehöre ich diesem Aufsichtsrat an. Natürlich wurden in dieser Sitzung auch Dinge besprochen, die den Standort Reden weiter voranbringen werden. Aufsichtsratsvorsitzende ist die Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot, die sich in der vergangenen Woche persönlich einen Eindruck vom Erlebnisort Reden machte.

Am Mittwochmorgen standen interne Besprechungen auf meinem Kalender, ehe es dann zur Sitzung des Stiftungsrates der Lebenshilfe ging. Hier bin ich ehrenamtlich tätig. Ziel der Stiftung ist es, das Leben der Menschen mit Behinderungen zu bereichern. Danach traf ich mich mit dem Team unserer Zulassungsbehörde und besprach aktuelle Themenfelder. Unsere Zulassungsbehörde steht immer im Fokus der Öffentlichkeit, da sie ein steter Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises ist. Ich wollte mich aus erster Hand über Abläufe informieren. Verbesserungen für mein Team, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger wurden angedacht und werden in nächster Zeit auf den Weg gebracht. Den Abschluss meines Arbeitstages stellte die Verwaltungsratssitzung der Sparkasse Neunkirchen dar, dessen Verwaltungsratsvorsitzender ich bin. Auch dieses Gremium tagt nichtöffentlich.

Der gestrige Arbeitstag stand ganz im Zeichen der Vorstandsitzung unseres Landkreistages. Hier galt es eine sehr umfangreiche Tagesordnung zu bestreiten. Im Anschluss fand die Regionalkonferenz der Kindertageseinrichtungen im Landkreis Neunkirchen im Landratsamt statt. Hier stellten Vertreter des Bildungsministeriums das neue Bildungsprogramm mit Handreichungen für saarländische Krippen- und Kindergärten vor. Ich begrüße dieses Bildungsprogramm sehr, da unsere 55 Einrichtungen Bildungsorte sind, an denen die Kinder wichtige Erfahrungen für ihr Leben machen. Hier haben sie Gelegenheit ihre sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln und immer wieder Neues zu lernen. Ziel ist es, alle Kinder optimal auf ihren Weg ins Leben zu begleiten, damit alle gleiche Chancen haben. Mit einem Grußwort dankte ich dem Ministerium für Bildung und Kultur, den anwesenden Verantwortlichen der Kitas und meinem Team des Kreisjugendamtes für ihr Engagement und die Erarbeitung des richtungsweisenden Bildungsprogrammes. Das Bildungsprogramm bietet einen fachlichen Orientierungsrahmen für die pädagogische Arbeit in Krippe und Kindergarten. Das neue Bildungsprogramm trägt den neuen Erkenntnissen der Bildungsforschung Rechnung und gibt den Teams viele Tipps für die tägliche Arbeit.

Heute Morgen fanden interne Besprechungen statt, ehe es dann am späten Nachmittag nach Freiburg geht. Hier nehme ich am Ausflug der SPD-Kreistags-Fraktion teil.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

Ihr Landrat

Sören Meng


17.08.2018: Arbeitswoche im Filmformat

Im Rahmen der SR-Dreharbeiten besuchte Landrat Meng das Kirchenmuseum in der Ev. Kirche in Wiebelskirchen
Gedreht wurde auch im Lurçat Museum in Eppelborn
Das Kuratorium der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Neunkirchen tagte im Gut Königsbruch in Homburg-Bruchhof
Margrit von Wegner-Hauenstein brachte die Geschichte des Gutes näher
Als neues Kreistagsmitglied und Mitglied der CDU-Fraktion verpflichtete ich Karin Ecker aus Spiesen-Elversberg
Hochofenbegehung in Neunkirchen
Wanderung auf dem Pingenpfad

17.08.2018: Arbeitswoche im Filmformat

Am Montagmorgen standen interne Rücksprachen auf dem Programm. Danach war ich unterwegs mit einem Filmteam des Saarländischen Rundfunks. Derzeit wird eine Reportage über interessante, noch nicht so bekannte Orte in den saarländischen Landkreisen gedreht. Am Montag stellte ich das Museum der Evangelischen Kirchengemeinde Wiebelskirchen sowie das Lurçat Museum vor. Bereits Ende August soll der Beitrag von Alexander Groß gesendet werden. Am Mittwoch tagte das Kuratorium der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Neunkirchen. Dem Kuratorium gehöre ich neben Oberbürgermeister Jürgen Fried und Sparkassenvorstand Markus Groß an. Die Sparkasse Neunkirchen verwaltet zahlreiche Stiftungen und ist für die Vermögensverwaltung verantwortlich. Das Kuratorium tagte an einem interessanten Ort, nämlich im Gut Königsbruch in Homburg-Bruchhof. Das Gut Königsbruch stellt das älteste Gebäude des Ortes dar. Es wurde bereits 1766 erbaut. Seit 2014 ist es in Besitz der Familie von Wegner. Mit großem Engagement und ohne öffentliche Zuschüsse wurde das Gut grundsaniert und wird im kommenden Monat in neuem Glanz eingeweiht werden. Margrit von Wegner-Hauenstein brachte uns die Geschichte des Gutes näher. Es war der Wunsch Ihres verstorbenen Mannes Archibald von Wegner dieses Gut zu erwerben. Mittlerweile wurde es aufwendig restauriert und steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. So finden dort Trauungen und Feierlichkeiten statt. Auch die Stiftung „Gut Königsbruch“ wird von unserer Sparkasse verwaltet. Danach stand ein Austausch mit den Verantwortlichen unserer Tourismus- und Kulturzentrale statt.

 

Am Abend traf ich dann die Wehrführer des Landkreises Neunkirchen, um über die Nachfolge des Kreisbrandinspekteurs zu beraten. Werner Thom wird Ende Januar 2019 in den „wohlverdienten Ruhestand“ als Kreisbrandinspekteur eintreten. Daher wird aus den Reihen der Wehrführer ein neuer Kreisbrandinspekteur bestimmt, den ich als Landrat dann benennen werde. Auch der Landesbrandinspekteur war bei dieser Anhörung vertreten.

Nach dem Feiertag standen gestern zahlreiche Termine auf der Agenda. Mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Heike Neurohr-Kleer tauschte ich mich aus und erfuhr einiges über einige Projekte. Die von ihr erarbeitete Ausstellung rund um das Thema „Teilhabe und Vielfalt“ kommt sehr gut an und ist saarlandweit unterwegs. Hier einige filmische Infos über die Ausstellung: https://www.youtube.com/watch?v=UCSjGQJGUp4&t=74s

Danach besprach ich mit der Sozialdezernentin Birgit Mohns-Welsch aktuelle Herausforderungen aus dem Sozial- und Jugendbereich. Derzeit arbeiten wir mit den Städten und Gemeinden bei der Schaffung zusätzlicher Kinderbetreuungsmöglichkeiten intensiv zusammen. Auch die häusliche Versorgung von älteren Menschen im Landkreis Neunkirchen wurde besprochen. Hier leistet unsere Leitstelle „Älter werden“ gute Netzwerkarbeit.

Anschließend war ich dann bei der Tourismus- und Kulturzentrale zu Gast, wo ich mit Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot über die Situation am Erlebnisort Reden sprach. Hier ist der Landkreis ein wichtiger Ansprechpartner. Als Vorsitzende des Aufsichtsrates der IKS (Industriekultur Saarland) wollte sich die Staatssekretärin ein Bild vor Ort machen. In Kürze tagt der Aufsichtsrat der IKS, hier geht es auch um Themen den Standort Reden betreffend.

Am Nachmittag tagte der Kreistag in Neunkirchen. Zu Beginn der Sitzung erinnerte ich an den kürzlich verstorbenen langjährigen Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion Lothar Dietz. An einen Menschen, der sein politisches Amt sehr ernst nahm und sich mit großer Leidenschaft für die Belange der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises engagierte. Dabei war er immer sach- und lösungsorientiert, auch in den Gremien, in denen er vertreten war. Lothar Dietz war ein kompromissbereiter Mensch. Ein Mann, für den das persönliche Wort eine Verpflichtung war. Auf sein Wort konnte man sich stets verlassen, man konnte ihm vertrauen. Er hat sich um unseren Landkreis sehr verdient gemacht. Seine Nachfolge als Fraktionsvorsitzender übernimmt Hans-Werner Backes. Als neues Kreistagsmitglied und Mitglied der CDU-Fraktion verpflichtete ich Karin Ecker aus Spiesen-Elversberg.

 

Inhaltlich war die Themenvielfalt des Kreistages groß. So wurde das Projekt Stromspar-Check KOMMUNAL vom Team der Diakonie Saar vorgestellt. Ziel des Projektes ist es, den Energie – und Wasserverbrauch und die damit verbundenen Kosten in einkommensschwachen Haushalten zu senken. Gleichzeitig werden langzeitarbeitslose Personen zu sogenannten Stromsparhelfern geschult, die dann die Checks durchführen. Sogenannte einkommensschwache Haushalte können einen Beratungstermin vereinbaren. Im Rahmen von zwei Hausbesuchen wird der aktuelle Strom- und Wasserverbrauch aufgenommen. Beim zweiten Besuch werden kostenlos notwendige Energie- und Wassersparartikel wie zum Beispiel LED´s, schaltbare Steckdosenleisten, Wassersparduschköpfe installiert. Ergänzend werden konkrete Tipps zur Einsparung von Strom, Wasser und Heizenergie gegeben. Dieses Projekt wird saarlandweit durchgeführt und durch zahlreiche Projektpartner wie beispielsweise das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, die Jobcenter, die Energieversorger und die Sozialverbände begleitet. Auch im Landkreis Neunkirchen wird es gut angenommen.

Ein weiteres Thema im Kreistag war die Beteiligung des Landkreises Neunkirchen an den Sofort- und weitergehenden Finanzhilfen zur Regulierung der Schäden aus den Starkregenereignissen am 11.06.2018. Dieses Unwetter verursachte große Schäden gerade im Bereich Eppelborn. Der Landkreis hat eine Schadenskommission eingerichtet, die die Schäden regulieren kann. Als erster Schritt wird eine Soforthilfe gezahlt. Bei den Unwettern 2016 wurde die Soforthilfe in Höhe von 1.500 Euro komplett durch das Land finanziert. In diesem Jahr ist geplant, dass sich Kreis- und Kommune anteilmäßig beteiligen, wie bei den weitergehenden Finanzhilfen. Da wir mit dieser Regelung nicht einverstanden sind, haben wir den Landkreistag um weitere Klärung gebeten. Vorbehaltlich weiterer Beratungen durch den Landkreistag beschloss der Kreistag einstimmig, die Beteiligung an allen regulierenden Hilfen, so dass wir den betroffenen Menschen im Landkreis schnellstmöglich die Soforthilfe auszahlen können.

Ebenso ging es um die Einrichtung von Ganztagsklassen der Gemeinschaftsschule Eppelborn. Solche Klassen wurden im vergangenen Jahr bereits mit der Gemeinschaftsschule Illingen eingerichtet. Es zeigt sich, dass das Angebot an Ganztagesschulen im Landkreis Neunkirchen immer stärker nachgefragt wird. Aus diesem Grund bat die Gemeinschaftsschule Eppelborn den Schulträger bei der Realisierung des Ganztages behilflich zu sein. Laut der Schule wäre die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung bereits bei der Anmeldung 2018 deutlich erkennbar gewesen. Natürlich wird die bestehende freiwillige Ganztagsschule weitergeführt. Die Schule erhält zusätzlich die Möglichkeit, Zusatzkräfte für den Ganztag einzusetzen, die das Bildungsministerium finanziert. Für die räumliche Unterbringung der Ganztagsklassen wurde das Nebengebäude ausgewählt, der Aufbau der Ganztagsklassen sollten nach der Vorstellung der Schulleitung mit der Klassenstufe 5 und 6 zum Schuljahr 2019 / 2020 in dem Gebäude beginnen. Für den Schulträger heißt dies, notwenige Bauinvestitionen und erhöhte laufende Kosten. Allerdings bin ich überzeugt, dass das Angebot von Ganztagsunterricht die Schullandschaft im Landkreis Neunkirchen weiter bereichert. Dies zeigen auch die großen Anmeldezahlen an den Ganztagsschulen in Neunkirchen, Merchweiler und Illingen. Die Mitglieder des Kreistages stimmten diesem Beschluss zu, so dass wir mit den weiteren Planungen fortfahren können.

Weiter standen im öffentlichen Teil Vergaben zu Baumaßnahmen auf der Tagesordnung. So wurden Aufträge für den Erweiterungsbau der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen und zur Generalsanierung des Technisch-Gewerbliches-Berufsbildungszentrums in Neunkirchen vergeben.

 

Am heutigen Morgen tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer Stefan Kunz unserer Wasserversorgung Ost-Saar (WVO) zu aktuellen Themen aus. Im Anschluss ging es nach Neunkirchen, Illingen und Schiffweiler, wo die Dreharbeiten zu einer Reportage des Saarländischen Rundfunks weitergeführt wurden. Hier geht es darum, sehr unbekannte Orte im Landkreis Neunkirchen zu beleuchten. Als geplanter Ausstrahlungstermin des Filmes wurde der 30.08. im Programm des Saarländischen Rundfunks „Wir im Saarland“ bekannt gegeben. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in Neunkirchen im KOMMunikationszentrum, Kleiststraße gemeinsam mit dem Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann zu Gast, wo wir auf Einladung des Vereines Horizont, der in diesem Jahr den Ehrenamtspreis erhielt, den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

 

An diesem Wochenende finden zahlreiche Feste statt, wie beispielsweise das Schiffweiler Dorffest. Machen Sie von dem tollen Angebot der Vereine Gebrauch.

 

Ihr Landrat Sören Meng


10.08.2018: Start in die Sitzungszeit…

Die Veranstaltung der Kampagne "Hände hoch fürs Handwerk" fand in Merchweiler auf den neugestalteten Kaiserterrassen statt
Im Rahmen der SR-Dreharbeiten besuchte Landrat Meng den Handwerkerhof von Herrn Philippi in Ottweiler
Ebenfalls gedreht wurde bei der Familie Keller in der Werns Mühle
Herr Wenn erklärte dabei, wie das hauseigene Walnussöl direkt vor Ort produziert wird

Die Sommerferien sind zu Ende und dies hat auch immer Auswirkungen auf meinen Terminkalender.  Denn jetzt beginnt auch wieder die Sitzungszeit.

Der Montag startet mit verwaltungsinternen Terminen wie beispielsweise dem regelmäßigem Jour fixe, aber auch mit einer Besprechung mit den Verantwortlichen der Abteilung Bautechnik, die mir über den Verlauf zahlreicher Maßnahmen in den Sommerferien Auskunft gaben. Etliche Baumaßnahmen konnten bereits abgeschlossen werden; allerdings gab es auch Verzögerungen – sodass beispielsweise die Maßnahme an der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen erst in einigen Wochen  fertiggestellt sein wird.  Am Abend war ich dann zu Gast bei der SPD-Kreistagsfraktion, die die kommenden Gremiensitzungen vorbereitete.

 

Am Dienstagmorgen traf  ich mich mit dem Vorstand der Sparkasse Neunkirchen . Hier informierte ich mich als Verwaltungsratsvorsitzender über aktuelle Themen. Auch wurde ich über die Vorbereitungen des im kommenden Jahr stattfindenden 150-jährigen Jubiläums unserer Sparkasse unterrichtet.  Nur so viel kann ich verraten: Die Sparkasse hat sich für die Region einiges einfallen lassen, um ihre Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen. Im Anschluss an diesen Termin nahm ich interne Gesprächstermine wahr.

 

Am Mittwochmorgen tagte ich gemeinsam mit den Führungskräften der Kreisverwaltung. Hier tauschte ich mich zu aktuellen Aufgabenstellungen aus. Natürlich kam auf das Thema Digitalisierung zur Sprache. Wir haben uns auf den Weg gemacht, das papierlose Büro in die Tat umzusetzen. Das Ganze ist jedoch ein längerer Prozess; eine Arbeitsgruppe trifft sich hier regelmäßig. Auch die Umsetzung der sogenannten leistungsorientierten Bezahlung, die durch den Tarifvertrag vorgegeben ist, war Thema unserer Besprechung. Am Nachmittag tagte das Kuratorium unserer Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. Hier ist geplant, noch in diesem Jahr – im Gedenken an Alex Deutsch – ein Alex-Deutsch-Forum zu veranstalten. Diese Veranstaltung wird sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen, erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und stellt dabei immer wieder einen Bezug zum Namensgeber unserer Stiftung her. Bereits im kommenden Jahr wird erneut der Alex-Deutsch-Preis ausgelobt.  Anschließend war ich in Merchweiler zu Gast, wo ein weiterer Aktionstag zum Thema „Hände hoch fürs Handwerk“ stattfand. Hier geht es darum, gerade junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und die vielfältigen Facetten der Handwerksberufe aufzuzeigen. Diese Veranstaltung in Kooperation mit der Handwerkskammer, dem Saar-Lor-Lux Umweltzentrum und unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft  fand auf den neugestalteten Kaiserterrassen in Merchweiler statt. Realisiert von der Firma Linnebacher aus Neunkirchen wurde ein modernes Wohn- und Geschäftshaus errichtet, wo u. a. auch  die Sparkasse Neunkirchen untergebracht ist.  Die Wohnungen dieser Immobilie sind barrierefrei ausgebaut und befinden sich im Herzen der Ortslage Merchweiler. Rund um diesen Aktionstag gab es spannende Vorträge, auch zum Thema nachhaltiges Bauen. Trotz der extremen sommerlichen Temperaturen waren viele Menschen vor Ort, um sich über dieses erfolgreiche Bauprojekt zu informieren.

Gestern Morgen begann mein Arbeitstag sehr medienwirksam. Der Journalist Alexander Gross dreht zurzeit mit den saarländischen Landräten und der Landrätin eine Serie, in der wir jeweils Sehenswürdigkeiten aus der Region vorstellen. Auch ich zeigte spannende Orte der Region. Los ging es im Handwerkermuseum Ottweiler bei Horst Philippi, der in vielen Jahrzehnten unermüdlicher Arbeit ein beeindruckendes Museum vorzuweisen hat, das allerdings in der Region recht unbekannt ist. Danach besuchte ich die Ölmühle Wern und tauschte mich mit der Familie Keller, Inhaber des Restaurants „Wern’s  Mühle“,  über regionale Produkte aus. Am kommenden Montag ist ein weiterer Drehtermin vorgesehen. Am Nachmittag tagte der Kreisausschuss. Im öffentlichen Teil standen Vergaben auf der Tagesordnung. So ging es um Baumaßnahmen am Sportzentrum Ottweiler und am Erweiterungsbau der Gebundenen Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen.

Heute Morgen stellte mir unser Bildungskoordinator Gunter Maier das Konzept zum Bildungsforum Landkreis Neunkirchen vor. Herr Maier hat mit viel Arbeit die Bildungslandschaft in unserer Region detailgenau beleuchtet. Auch wurde mittlerweile eine Online-Bildungsplattform erarbeitet. Gemeinsam mit Thomas Thiel, der in der Kreisverwaltung für den Bereich Land(auf)Schwung verantwortlich ist, besprachen wir die weitere Vorgehensweise. Im Anschluss standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe ich mich dann auf den Weg zum Fest der Kindertagespflege machte. Hier veranstaltet unser Kreisjugendamt für die Pflegeeltern einen bunten Nachmittag, in dem es auch darum geht den Kontakt zu inten-ivieren und den engagierten Pflegeeltern und den Kindern ein paar schöne Stunden zu bescheren. Wenn dieser Blog erscheint bin ich in Hangard zu Gast, wo das 29. Dorffest statt-findet. Bei dieser beliebten Veranstaltung bin ich in diesem Jahr als Schirmherr unterwegs.

 

Ebenfalls Schirmherr werde ich am Sonntag beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes  in Neunkirchen sein. Der DRK KV feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. In diesem Zusammenhang wird ein Straßenfest in  Neunkirchen  in  der  Schlossstraße veranstaltet. Hierzu sind alle herzlich eingeladen. Neben toller Livemusik werden auch viele Mitmach-Aktionen angeboten und natürlich wird auch die kulinarische Seite nicht zu kurz kommen. Im Anschluss eröffne ich dann den Triathlon in Illingen, der dort rund um das Hallenbad stattfindet. Am Sonntagabend werde ich die Premiere des diesjährigen Musicalprojektes unserer Kreisstadt Neunkirchen besuchen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit

Ihr Sören Meng 


03.08.2018: Es geht wieder los - „Heiße“ Arbeitswoche nach dem Urlaub

„Kinder-Lebens-Lauf“ in Wemmetsweiler
Firmenbesuch bei der Firma Doods in Eppelborn
Zu Besuch bei Weber Automation GmbH & Co. KG in Wiesbach
Zum Schulstart erhalten alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen im Landkreis Neunkirchen ihre neuen Bücher im Rahmen der Schulbuchausleihe in Fairtrade-Stofftaschen

Nach drei erholsamen Wochen trat ich am Montag wieder meinen Dienst im Landratsamt an. Zuvor hatten wir mit großem Erfolg die 10. SommerAlm beendet. In diesem Zusammenhang wurde der schon legendäre „Alm-Ebi“ – alias Eberhard Schilling – verabschiedet. Ihm dankte ich ganz persönlich für sein großes Engagement für die SommerAlm und damit auch für unseren Landkreis. Als SR 3-Unterhaltungschef wird er natürlich weiterhin Ansprechpartner sein. Freuen Sie sich daher schon auf die kommende SommerAlm im nächsten Jahr. In den drei Wochen Abwesenheit wurde ich von meinem Stellvertreter, dem Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller, vertreten.

 

Mein erster Arbeitstag begann mit der Sichtung der Post und natürlich fanden auch etliche interne Gespräche statt. Auch sportlich betätigte ich mich an meinem ersten Arbeitstag, denn in Merchweiler fand der „Kinder-Lebens-Lauf“ statt, der im Saarland vom Kinderhospizdienst Saar veranstaltet wurde. In Form eines sogenannten Staffel-Fackellaufs werden bis zum Hospiztag am 13.Oktober rund um Deutschland 6.000 km für die Hospizarbeit zurückgelegt. Ein Etappenziel war der Kinderhospizdienst Saar in Merchweiler, bei dem die „Angel“-Fackel an Ministerpräsident Tobias Hans übergeben wurde. Im Beisein von Bürgermeister Patrick Weydmann nahm ich anschließend die Fackel entgegen und lief einige Kilometer nach Wemmetsweiler. Danach ging es über Heiligenwald nach Neunkirchen – danach in den Saarpfalz-Kreis. Ich bin froh, dass es diese Veranstaltung gab, denn sie machte auf die wichtige Hospizarbeit aufmerksam. Auf Bundes- und auf Landesebene machen sich die Mitglieder des Kinderhospizdienstes für die ambulanten und stationären Kinderhospizeinrichtungen stark. Hier geht es um die betroffenen Kinder und ihre Familien. Es ist wichtig, dass wir uns – jeder an seinem Platz – um Menschen kümmern, denen es nicht so gut geht. Gerade junge Menschen, die schwer erkrankt sind, bedürfen unserer vollen Aufmerksamkeit; wir dürfen sie und ihre Familien nicht alleine lassen. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle die großartige Arbeit der ambulanten Hospize im Landkreis und auch darüber hinaus würdigen. Neben engagierten hauptamtlichen Kräften wird auch ehrenamtlich viel auf die Beine gestellt. Sie verhelfen den jungen Patientinnen und Patienten zu mehr Lebensqualität; sie machen durch ihr Engagement unsere Gesellschaft reicher. Am Nachmittag stand dann das verwaltungsinterne Jour fixe auf dem Programm. Hier ging es u. a. um die zahlreichen Baumaßnahmen, die jetzt in den Sommerferien größtenteils abgeschlossen werden können, damit unsere Schülerinnen und Schüler wieder gute, renovierte Lernorte vorfinden.

 

Am Dienstagmorgen tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar. In dieser Sitzung wurden der Haushalt 2018 und das Investitionsprogramm auf den Weg gebracht. Der Rettungsdienst ist eine öffentliche Aufgabe der Daseins- und Gesundheitsfürsorge. Wir als Landkreise haben diese Aufgabe übernommen. Damit wir diese Aufgabe optimal umsetzen können, wurde vor über 40 Jahren der Rettungszweckverband Saarland gegründet.  Dieser Zweckverband hat die Aufgabe, den Rettungsdienst durchzuführen und ist verantwortlich für die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der saarländischen Bevölkerung mit Notfallrettung und Kranken-transport. Verbandsvorsteher unserer Verbandsversammlung ist mein Kollege Landrat Udo Recktenwald. Am Nachmittag standen verwaltungsinterne Termine an.

 

Auch der Mittwoch stand ganz im Zeichen verwaltungsinterner Termine Am Nachmittag traf ich mich mit dem Geschäftsführer der Firma BahnLog GmbH Michael Fries, der Investor des ehemaligen Höll-Geländes in Illingen ist und auch – gemeinsam mit seiner Frau – die Käserei Hirztaler in Illingen betreibt. Herr Fries stellte mir sein Unternehmen vor, das seinen Standort in Kirkel hat. BahnLog ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen und ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Im Bereich Umwelt werden Bahnschotter, Beton- und Holzschwellen recycelt, auch ist die Firma für die Lieferung und den Transport von aufbereitetem Schotter für Eisenbahnschienen-Trassen und den Straßenbau verantwortlich. Darüber hinaus hat sich die Firma der fachgerechten und sicheren Verwertung von Altbaustoffen verschrieben. Zudem steht das Firmengelände für Güterverkehr und Nutzung aller Serviceeinrichtungen (Werkstatt, Abstellgleise, Verladeeinrichtungen usw.) zur Verfügung. Aber auch Dienstleistungen innerhalb öffentlicher und privater Gleisbaustellen und Personaldienstleistungen am Bahnbereich gehören zu den Ge-schäftsfeldern des Unternehmens. Standorte befinden sich beim Bauhof Homburg und am Güterbahnhof St. Ingbert; auch Unternehmen aus dem Landkreis Neun-kirchen nutzen den Service von Bahnlogistik und Service GmbH.

 

Gleich zwei Unternehmen besuchte ich im Rahmen meiner Sommertour gestern. Seit 10 Jahren befindet sich die Firma Werbetechnik Jürgen Doods in den repräsentativen Räumlichkeiten in Eppelborn. Zu dem Leistungsspektrum des Unternehmens gehören die Erstellung von Geschäftsdrucksachen, Digitaldrucken in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel Beschilderung aller Art, Kfz.-Beschriftung, Werbeanlagen, Leuchtwerbung, Kunststoffverarbeitung und Fräsarbeiten. Jürgen Doods hat sein Unternehmen quasi in der Garage gegründet. Mittlerweile sind seine Dienstleistungen auf 1.700 m²  in modernen Büro- und Produktionsräumen verteilt. Auch setzt die Firma Werbetechnik Jürgen Doods auf Qualifikation. So wurden in der Vergangenheit zahlreiche Auszubildende der Firma Prüfungsbeste in den Berufen Schilder- und Lichtreklamehersteller/in sowie Mediengestalter/in digital und Print ausgezeichnet. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen Freiberufler, Handwerks- und Industriebetriebe und Einzelhandel-Warenhäuser weit über die Grenzen unseres Landkreises hinaus. Auch hier hat der saarländische Slogan „Großes entsteht im Kleinen“ seine Berechtigung. Innovativ ging es weiter beim Firmenbesuch des Unternehmens Weber Automation GmbH & Co. KG. Diese Firma ist im Bereich der industriellen Automatisierungstechnik, dem Schaltanlagenbau, der SPS-Programmierung sowie im Sondermaschinenbau tätig. Seit der Firmengründung 1990 ging es mit der Entwicklung des Betriebes stetig voran. Das neue Verwaltungsgebäude mit einer großen Produktionshalle wurde im Jahr 2014 im Industriegebiet im Eppelborner Ortsteil Wiesbach bezogen. Die Firma ist Ansprechpartner rund um den Maschinenbau in der Lebensmittelindustrie und versteht sich darauf, kundenspezifische Produktionsanlagen zu verwirklichen. Schwerpunkte der Firma sind die Komplettlösung der Steuerungs- und Automatisierungstechnik von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme. Hardwarelösungen sowie Softwareherstellung für Industrieanlagen und Sondermaschinen zählen zu ihrem Portfolio. Die Kunden erwarten eine Visualisierung von Maschinen- und Prozessabläufen und können so frühzeitig ihre eigenen Wünsche besser umsetzen. Ob Roboteranwendungen, Verpackungsmaschinen, Förderschnecken, Schalterschrankbau – die innovative, weltweit agierende Firma behauptet sich mit großem Erfolg am Markt. Der Geschäftsführer Volker Weber und Betriebsleiter Herr König konnten der Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und mir viele interessante Details vermitteln. Auch dieser Besuch zeigte, wie viele innovative Unternehmen es in unserem Landkreis gibt, deren Tätigkeit weit über die Grenzen des Landkreises hinaus große Anerkennung finden. Auch diese Firma ist am Puls der Zeit und wird – gerade weil sie spezialisiert im Bereich Automatisierung ist – in eine gute Zukunft gehen. Am Nachmittag standen dann Vorstellungsgespräche auf meiner Agenda.

 

Am heutigen Morgen übergab ich die Jubiläumsurkunde an eine langjährige Mitarbeiterin des Landkreises, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiert. Danach übergab ich – zusammen mit Vertretern der Sparkasse – Stofftaschen, die im Rahmen der Schulbuchausleihe gebraucht werden. Diese 6000 Stofftaschen finanziert schon seit einigen Jahren unsere Sparkasse Neunkirchen. Dieses Jahr sind sie etwas Besonderes, denn zum ersten Mal werden an die Schülerinnen und Schüler Fairtrade-Stofftaschen ausgegeben. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und uns für faire Handelsbedingungen in der Dritten Welt engagieren. Jeder kann in seinem Bereich etwas dafür zu. Auch viele kleine Schritte führen zum Ziel. Vor diesem Hintergrund war die Sparkasse sofort einverstanden, uns auf unserem Weg dahin zu unterstützen. Damit kommen wir auch unserem Ziel, dem Fairtrade-Kreis ein weiteres Stück näher.

 

Wenn dieser Blog erscheint, bin ich gerade bei der Ausstellungseröffnung in der Christuskirche in Neunkirchen, wo die Ausstellung „Arzt der Armen“ eröffnet wird. Der Mainzer Mediziner Gerhard Trabert behandelt schon seit über 20 Jahren Obdachlose und bedürftige Menschen die auf der Straße leben. Der Fotograf Andreas Reeg hat ihn bei seiner Arbeit begleitet und Fotos gemacht. Dabei gelang es Reeg, ganz besondere Momente einzufangen. Arzt und Patient begegnen sich auf Augenhöhe. Die Fotos, die sehr beeindruckend sind, sind vom 03. August bis 14. Oktober in der Christuskirche in Neunkirchen sehen. Darüber hinaus gibt es in der Ausstellung Informationen über medizinische Grundversorgung für Wohnungslose von der Diakonie Saar, Saarbrücken. Die Ausstellung rüttelt wach. Es geht nicht um Voyeurismus – es geht um praktizierte Menschlichkeit. Und diese Menschlichkeit geht uns alle an. Gerhard Trabert tut das, was wir alle mehr tun müssten. Uns kümmern, Initiative zeigen, helfen und manchmal einfach nur da sein und Interesse zeigen. Wir haben die Angebote wie Wärmestubb oder das Neunkircher Kaufhaus, die Tafeln. Sie werden stark nachgefragt.  Das ist ein Segen, aber  das macht betroffen: Auf der einen Seite die Nimmersatten, auf der anderen Seite, die Menschen, für die jeder Tag eine neue Herausforderung darstellt. Dabei haben wir eins gemeinsam: Wir wollen teilhaben an diesem Leben, an der Gesellschaft. Wenn wir über die Schwachen in unserer Gesellschaft richten, stellen wir uns ein Armutszeugnis aus. Ich finde es wichtig, solche Ausstellungen zu initiieren, denn sie zeigen eindrucksvoll wie bedeutsam es ist, sich gerade für bedürftige Menschen zu engagieren. Das ist auch eine Grundaufgabe unseres Kreises, den bedürftigen Menschen gute Lebensverhältnisse zu ermöglichen und ihnen zur Seite zu stehen. Solche Ausstellungen bringen die Situation der Menschen in die Öffentlichkeit.

 

Auch an diesem Sommerwochenende finden wieder zahlreiche Veranstaltungen in unserem schönen Landkreis Neunkirchen statt – nutzen Sie die Angebote!

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit – bis in der kommenden Woche

Ihr Sören Meng

 


06.07.2018: Termine, Termine - ab in den Urlaub

Gemeinsam mit Christina Strauss stellte Landrat Meng die neue Broschüre der Willkommensregion vor
Besprechung für die weitere Konzipierung der Regionalmarke
Gemeinsam mit Vertretern des Kreisbauernverbandes besuchte Landrat Meng zwei Höfe in der Region - hier den Hof von Markus Eckert
Landrat Meng auf dem Wackenberger Hof in Wiesbach
Besuch der Firma Neways Neunkirchen
Landrat Meng und Wirtschaftsförderer Klaus Häusler bei der Firma DELWO Metall GmbH
Spendenübergabe zugunsten der vom Starkregenereignis geschädigten Bürgerinnen und Bürger
Aufgrund des bevorstehenden Urlaubs des Landrates pausiert der Blog bis zum 3. August
Illustration: Claus Zewe

In meiner letzten Arbeitswoche vor den Ferien standen viele Termine an.

Los ging es mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und dem anschließenden Austausch mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises. Christian Rau und sein Team haben in zwei Wochen alle Hände voll zu tun, denn die Vorbereitungen für die so beliebte SR3-Sommeralm – die 10.! – in diesem Jahr laufen auf Hochtouren. Wie bereits bekannt ist, wird dies die letzte Alm mit unserem „Alm-Ebi“. Natürlich wird in diesem Jahr unser Alm-Ebi ganz besonders gefeiert. Eberhard Schilling hat sich auch viel einfallen lassen und hat ein sehr attraktives Programm organisiert. Neu mit im Boot ist das saarländische Umweltministerium. Daher wird auch unser saarländischer Umweltminister Reinhold Jost öfter auf der Alm anzutreffen sein. Bereits jetzt muss ich darauf hinweisen, dass es schon Planungen für die kommenden Alm-Events geben wird. Wenn auch der Alm-Ebi demnächst in seinen Ruhestand tritt, wird es weiterhin unsere SR 3-SommerAlm– in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk geben. Danach traf ich mich mit der Projektleiterin unseres Welcome Centers, Christina Strauss. Sie stellte mir eine neue Image-Broschüre des Landkreises Neunkirchen vor. Unser Welcome Center ist durch das Bundesprojekt Land(auf)Schwung ermöglicht worden. Neben Wissenswertem werden zu den sieben Kreiskommunen enthält die Broschüre Informationen rund um die Themen Leben, Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit und Gesundheit sowie Zuwanderung. Da die Mappe im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung gefördert wurde, spiegelt sie auch das Portfolio zahlreicher Projekte wider, die aufgrund der Land(auf)Schwung-Mittel in den vergangenen drei Jahren im Landkreis Neunkirchen entstanden sind. Die Broschüre richtet sich an in- aber auch an ausländische Neubürgerinnen und Neubürger, die die Willkommensregion mit all ihren Facetten kennenlernen möchten. Erhältlich ist die neue Broschüre beim Landkreis Neunkirchen, dem Welcome Center des Landkreises sowie bei den Kreiskommunen. Die Standort- und Marketingkampagne der Willkommensregion Neunkirchen wird betreut durch den Projektträger Saaris (Saarland Innovation & Standort e. V.). Am Montagnachmittag ging es um die Regionalmarke des Landkreises. Hierüber habe ich an dieser Stelle schon häufig geschrieben. Der Projektleiter unserer Regionalmarke, die ebenfalls im Rahmen des Projektes Land(auf)Schwung ermöglicht wird, Eike Zender, stellte mir einen neuen Flyer vor. Hierin sind die derzeitigen Projektpartner wie Leibrocks Hofladen, Dorf- und Schaukäserei Hirztaler, das Seifenland, die Braumanufaktur Bach, Piranja-Cola, Käserei Cham Saar, die Juchem-Gruppe sowie Konditorei–Café Rech sowie unser Upcycling-Center Neunkirchen vertreten. Allerdings sind wir schon heute sehr zuversichtlich, dass wir weitere Projektträger in den nächsten Monaten akquirieren können. Nach den Ferien wird es eine Pressekonferenz rund um unsere Regionalmarke geben. Den Abschluss des Arbeitstages stellte für mich die Aufsichtsratssitzung unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft dar, in welcher der Jahresabschluss 2017 verabschiedet wurde. 

 


Der Dienstag begann für mich sehr ungewöhnlich, denn ich besuchte zwei engagierte Landwirte im Landkreis Neunkirchen. Familie Dörr betreibt in Wiesbach einen Biolandhof. Auf dem Wackenberger Hof wird seit über vier Jahrzehnten auf 200 ha Ackerland Gemüse- und Getreideanbau betrieben. Auf dem Großteil der Fläche wachsen unterschiedliche Getreidearten von Weizen über Gerste zu Dinkel. Ein weiterer Schwerpunkt der engagierten Landwirte stellt auch der Kartoffelanbau unter ökologischen Gesichtspunkten dar. Darüber hinaus gibt es seit Anfang des Jahres eine Legehennen-Haltung, sodass es bei Familie Dörr auch Bioeier zu kaufen gibt. In einem kleinen Selbstbedienungshofladen können sich Bürgerinnen und Bürger mit den Produkten versorgen. Seit 2015 wirtschaftet der Hof nach den strengen Bioland-Richtlinien und verzichtet somit gänzlich auf Pestizide und künstlichen Dünger. Diese nachhaltige Wirtschaftsweise fördert eine natürliche Entwicklung des Bodens und schont außerdem Klima und Umwelt für die Generationen von morgen. Danach ging es zu Markus Eckert, der ebenfalls seit Jahrzehnten Landwirt in Eppelborn ist. Markus Eckert hat vor einigen Jahren den elterlichen Betrieb übernommen  und diesen neu aufgestellt.  Über 100 Milchkühe werden von ihm bewirtschaftet. Imposant war für mich der technische Einsatz. So ist ein Melkroboter rund um die Uhr im Einsatz. Quasi von selbst kommen die Kühe zu diesem Roboter zum Melken, was für einen Außenstehenden wie Zauberei aussieht, hat einen Hintergrund: Der Melkroboter lockt die Tiere mit einem Milchleistungsfutter an, das aus Körner, Mais, Raps, Soja- und Getreideschrot besteht. Bis zu 30 Liter Milch pro Tag liefert eine Kuh ab. Auch das Futter baut der Landwirt überwiegend selbst an. Im Gespräch mit dem Kreisbauernverband und weiteren Vertretern rundete für mich den sehr erlebnisreichen Tag ab. Dabei kamen wir auf unsere Regionalmarke zu sprechen, die von den Landwirten sehr begrüßt wird. Wir als Verbraucher können die Erzeuger vor Ort unterstützen. Auch war es für mich sehr interessant zu erfahren, mit welch großem Engagement und vor allem Leidenschaft für Natur und Tier die Landwirte in unserem Landkreis bei der Sache sind. Beide von mir besuchten Betriebe überzeugen durch ihre große Transparenz und können jederzeit besichtigt werden. Am Dienstagnachmittag standen dann verwaltungsinterne Termine an. 

 

Am Mittwoch besuchte ich mit dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) , Klaus Häusler, zwei interessante Unternehmen in der Kreisstadt Neunkirchen. Seit rund einem Jahr ist Michael Berger Geschäftsführer der Neways Neunkirchen GmbH, einem Tochterunternehmen von der Neways Electronics International N. V. Die Neways GmbH ist ein niederländisches Unternehmen, das im Bereich der Electronicmanufacturing und Services (EMS) tätig ist. Seit über 20 Jahren produziert dieses Unternehmen im Saarland. Der Standort in Neunkirchen ist auf den Bereich Automotiv spezialisiert und stellt für namhafte europäische Firmen elektronische Leiterplatten-Baugruppen her. Derzeit wird die Firmenzentrale in Neunkirchen erweitert und neue innovative Arbeitsplätze  sind im Entstehen. Danach ging es zur DELWO Metallhandel-GmbH, wo wir von den beiden Geschäftsführern Horst Siegwart und Matthias Teufel begrüßt wurden. Die Firma DELWO ist seit Jahrzehnten Großhändler zuverlässiger Premiumqualitätsanbieter und Spezialist für Metalle und Edelstahl und Metallbearbeitung hochwertiger Aluminiumfensterbänke und Pulverbeschichtung. Das Besondere ist, dass die Unternehmen bei der Firma DELWO alles aus einer Hand erhalten. Innovativ ist das vollautomatische Hochregallagersystem mit nahezu 3.000 Lagerplätzen. Auch dieses Unternehmen befindet sich seit Jahren schon auf Expansionskurs. Ich bin stolz darauf, solche Unternehmen in unserem Landkreis zu wissen. Sie bieten Arbeitsplätze und stärken unsere Wirtschaftsregion Neunkirchen. Am Nachmittag besuchte ich die Baustelle an der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, wo ein Lernatelier errichtet wird. Hier gehen die Bauarbeiten zügig voran, sodass wir zuversichtlich sind bereits im August das Gebäude seiner Bestimmung zu übergeben. 

 

Gestern Morgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. So ging es unter anderem um die neuen Vergaberichtlinien des Landkreises. Seit einigen Monaten haben wir einen Vergabemanager beschäftigt, der – gemeinsam mit dem Team unserer Finanzverwaltung – die Vergaben des Kreises organisiert. Gestern Nachmittag ging es nach Eppelborn, wo die Sparkasse Neunkirchen an die Gemeinde Eppelborn einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro für die Opfer Unwetters übergab. Auch hier freue ich mich sehr, dass die Sparkasse Neunkirchen sich für die Region engagiert und den betroffenen Bürgerinnen und Bürger finanziell beisteht. Darüber hinaus wurde ein Sonderkreditprogramm aufgelegt.
Heute Morgen fand im Rathaus Neunkirchen eine Besprechung zu dem Programm: Nachhaltige Kommunen im Saarland statt. Hier waren vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Experten vor Ort. Wir nehmen an diesem Projekt als Landkreis teil, da es insbesondere darum geht, nachhaltige Projekte zu fördern, energieeffiziente Maßnahmen zu treffen und dabei auch noch eine Kommune in Afrika zu unterstützen.  Heute Morgen besprachen wir erste Inhalte des Projektes, unter Federführung unserer Klimaschutzmanagerin Lilli Metzker, dem Kreisbaumeister Thorsten Mischo sowie dem Leiter unseres Umweltamtes Oliver Martin.

Wenn dieser Blog erscheint befinde ich mich auf dem Dorffest von Wiebelskirchen, wo ich mit der Rosenprinzessin Kristina das Wiebelskircher Dorffest als Schirmherr eröffne. Dies ist zugleich ein schöner Auftakt für meine Ferien. In meinem Urlaub werde ich vom Ersten Beigeordneten des Kreises, Karlheinz Müller, vertreten. Aus diesem Grund werden Sie in den folgenden drei Wochen auch keinen neuen Blog lesen.

In meinen Urlaub fällt auch unsere Sommeralm, hier lasse ich mir den Almauftrieb nicht entgehen.Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit, bis demnächst!

 

IhrSören Meng    


29.06.2018: Entschleunigte erste Ferienwoche

"Hören mit Herz" und "Wanderbares Deutschland" - zwei Auszeichnungen für Familie Jacob in Wiebelskirchen
Ortstermin mit Kreisbaumeister Thorsten Mischo in der Seminarsporthalle Ottweiler
Pressegespräch mit Herrn Beer (SZ) und Kreisbaumeister Thorsten Mischo

Es ist kaum zu glauben – da die vergangenen Wochen terminmäßig sehr turbulent waren – kaum haben die Sommerferien begonnen, merkt man, dass alles etwas ruhiger wird. Auch meine Termine halten sich derzeit in Grenzen, was sehr positiv ist, denn dann kann ich mich internen Verwaltungsangelegenheiten viel intensiver widmen.

 

Der Montagmorgen begann mit einigen internen Terminen, die - neben aller Fachlichkeit – auch einen persönlichen Bezug hatten, da ich an diesem Tag Geburtstag hatte und in der Mittagspause mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufs neue Lebensjahr anstieß.

 

Am Dienstagmorgen tauschte ich mich mit Vertretern des Bildungsministeriums und der Kreisverwaltung über die Weiterentwicklung verschiedener Schulstandorte aus. Durch unsere Schulentwicklungsplanung kennen wir die Schülerzahlen der Zukunft und können uns so auf die Herausforderungen der kommenden Jahre einstellen. Handlungsbedarf gibt es derzeit im innerstädtischen Bereich von Neunkirchen, da wir die dortige Gemeinschaftsschule auch baulich weiterentwickeln wollen.  Dies hat allerdings auch Konsequenzen für die umliegenden Schulen, die man dabei berücksichtigen muss. Ziel ist es, dass alle Standorte auch in Zukunft attraktiv sind, um ihre Aufgaben -  auch im Hinblick auf die gesellschaftliche Bedeutung - optimal zu erfüllen. Danach tauschte ich mich mit der verantwortlichen Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes im Bereich „Frühe Hilfen“, Frau Dr. Simon-Stolz, aus. Sie verabschiedet sich nach über 10-jähriger Arbeit als Koordinatorin der Frühen Hilfen. Die Frühen Hilfen sind lokal und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder bereits ab Beginn der Schwangerschaft bis zu den ersten Lebensjahren. Die Frühen Hilfen ermöglichen eine frühzeitige und nachhaltige Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und deren Eltern durch eine möglichst lückenlose Begleitung von der Schwangerschaft bis zur Einschulung. Unser Team leistet alltagspraktische Unterstützung, stärkt die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Eltern und zeigt allgemeine, aber auch spezifisch aufeinander abgestimmte  Angebote und Maßnahmen im Sinne der Gesundheitsförderung auf. Durch unsere Frühen Hilfen ist ein umfassendes und tragfähiges Netz für Kinder und Eltern zur Unterstützung ihres Entwicklungsprozesses entstanden. Hier hat Frau Dr. Simon-Stolz hervorragende Arbeit geleistet. Am Nachmittag war ich dann im Rathaus Neunkirchen zu Gast, wo ich mich mit dem Oberbürgermeister und weiteren Verwaltungsmitarbeitern zu verschiedenen Themen austauschte. Dies freute mich besonders, da ich als ehemaliger Beigeordneter der Stadt viele Projekte, die es heute noch gibt, mitentwickeln konnte.

 

Um den öffentlichen Personennahverkehr ging es am Mittwochmorgen in einem Gespräch mit dem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Herrn Gert Heil, der Ende des Monats in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet wird. Herr Heil stellte mir seinen Nachfolger, Herrn Roland Priester, vor, der künftig im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr für die Bereiche Personennahverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik verantwortlich sein wird. Als Vorsitzender des Zweckverbandes Personennahverkehr arbeite ich auch mit diesem Ministerium sehr eng und vertrauensvoll zusammen.  Hier besprachen wir die Herausforderungen der Zukunft, da wir alle gemeinsam den öffentlichen Personennahverkehr auch für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver gestalten wollen. Dies ist allerdings eine Gemeinschaftsaufgabe von vielen Akteuren. Danach tauschte ich mich mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler aus und bereitete mit ihm die in der nächsten Woche stattfindenden WFG-Sitzungen von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung vor. Am Nachmittag war ich dann in der Gemeinde Schiffweiler zu Gast, wo es um einen geplanten Neubau einer Kindertageseinrichtung ging. Hier sind wir als Jugendhilfeträger eng in die Planungen mit eingebunden. Auch die Staatssekretärin des saarländischen Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot, nahm diesen Termin wahr.

 

Um eine global nachhaltige Kommune ging es am Donnerstagmorgen in einem internen Gespräch mit unserer Klimaschutzbeauftragten, Frau Metzker, und dem Leiter unserer Bautechnik, Herrn Mischo. Hier profitiert der Landkreis von einem interessanten Projekt, das durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird. Für dieses Projekt wurden wir ausgesucht und werden in der kommenden Woche mit Prof. Dr. Peter Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) einen sicherlich sehr interessanten Austausch haben. Inhaltlich geht es darum, Projekte möglichst nachhaltig zu gestalten. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es am Nachmittag nach Wiebelskirchen ging, wo ich einer engagierten Gastgeberfamilie einer Ferienwohnung – Familie Jacob – die Urkunden „Hören mit Herz“ und „Wanderbares Deutschland“, gemeinsam mit der Tourismus Zentrale Saarland, überreichte. Familie Jacob arbeitet schon seit Jahren sehr vertrauensvoll mit unserer Tourismus- und Kulturzentrale zusammen und stellt einige attraktive Ferienwohnungen im Landkreis zur Verfügung. Das Qualitätssiegel „Hören mit Herz“ gibt Gästen durch festgelegte Kriterien Sicherheit und Orientierung. Geschulte Personen und Einrichtungen bieten qualifizierte Angebote an, die allen Gästen das Hören angenehm machen und besondere Rücksicht auf schwerhörige Menschen und ihre Bedürfnisse nehmen. Ich freue mich sehr, dass Familie Jacob dieses Qualitätssiegel für ihre engagierte Arbeit bekommt.         

 

Heute Morgen fand ein Pressegespräch mit Herrn Beer, Redakteur der Saarbrücker Zeitung statt. Gemeinsam mit Kreisbaumeister Thorsten Mischo erläuterte ich ihm die anstehenden Baumaßnahmen des Kreises. In den Sommerferien herrscht in zahlreichen Bildungseinrichtungen des Landkreises Neunkirchen Hochbetrieb. Der Landkreis nutzt die schulfreie Zeit, um die Schulgebäude auf Vordermann zu bringen. Die Sommerferien sind immer eine sehr bauaktive Zeit in den Schulen. Dieses Jahr investiert der Landkreis Neunkirchen knapp 7 Millionen Euro für Sanierungen und Projekte unterschiedlichster Art an Schulstandorten und Dienstgebäuden des Kreises. 2017 haben wir rund 3,8 Millionen Euro investiert, in diesem Jahr erhalten wir zusätzliche Fördermittel. Im Vorfeld des Termins sah ich mir die Bauarbeiten in der Seminarsporthalle Ottweiler an. Diese für den Schulsport und für Vereine wichtige Halle wird grundlegend saniert. Ein neuer Prallschutz, ein neue, elektrische Tribüne und ein neuer Boden werden diese Sportstätte für die Zukunft fit machen. Am Nachmittag war ich in Saarbrücken im Wirtschaftsministerium, wo der Runde Tisch öffentlicher Personennahverkehr tagte. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in den Räumlichkeiten der Stiftung Demokratie zu Gast. Hier findet ein Empfang zur Ehren unseres ehemaligen Innenministers Friedel Läpple statt. Friedel Läpple wohnt in unserem Landkreis und hat sich, neben vieler Verdienste, auch für die Kunst im Landkreis engagiert. So war ihm das Bekanntmachen der Werke von Walter Bernstein und die damit verbundene Erinnerung an unsere Hütten- und Bergbauvergangenheit immer ein wichtiges Anliegen.

 

Dieses Wochenende wird im Landkreis Neunkirchen kräftig gefeiert. So findet in unserer Kreisstadt das Stadtfest, die neuen „Bliestage“ statt. Auch in Illingen wird rund um die Burg viel los sein. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!

 

Ihr Sören Meng


22.06.2018: Guter Start in die Sommerferien

Landrat Meng und Wirtschaftsförderer Klaus Häusler besuchten die Gubse AG in Schiffweiler
Verleihung des Verdienstordens an Ewald Groß

Diese Woche war sehr ereignisreich - auch deshalb, weil jetzt die Sommerferien beginnen und viele Termine davor noch erledigt werden sollten. Meine Arbeitswoche begann mit einem schönen Termin am Krebsberg-Gymnasium. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer des Saarlandes Bernd Wegener und dem Geschäftsführer unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler stellte ich am Krebsberggymnasium unsere Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ vor. Hier geht es darum, jungen Menschen aufzuzeigen, wie viel Potential und vor allen Dingen Zukunftsperspektiven das Handwerk heute bietet. Die jungen Menschen konnten an diesem Aktionstag viel über das Handwerk erfahren und zugleich in Betriebe und deren Abläufe „reinschnuppern“. Ich hoffe, dass es uns gemeinsam gelingt, dass sich auch in Zukunft viele Menschen dafür begeistern im Handwerk „ihren Meister zu finden.“ Anschließend fand das verwaltungsinterne Jour fixe statt. Hier ging es u. a. auch um die anstehenden Baumaßnahmen in den kommenden Wochen. Hier haben unsere Bauverwaltung und natürlich die zahlreichen Betriebe einiges zu tun, damit ein Großteil der Arbeiten in den Ferien abgeschlossen werden kann. Am Nachmittag tagte der Kreditausschuss der Sparkasse Neunkirchen, den ich in meiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender leite. Diesem Ausschuss folgte eine Sitzung des Verwaltungsrates, in dessen Verlauf u. a. das Jahresergebnis 2017 festgestellt wurde. Trotz schwieriger Zinsbedingungen behauptet sich unsere Sparkasse gut am Markt und ist zum Wohle der zahlreichen Kundinnen und Kunden in unserer Region weiterhin sehr präsent. 


Am Dienstagmorgen besuchte ich – gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Klaus Häusler - die GUBSE AG in Schiffweiler. Gegründet wurde das rund 170 mitarbeiterstarke Unternehmen 1986 und zog 2001 von Völklingen in das denkmalgerecht sanierte historische ehem. Grubeninspektionsheim in der Bahnhofstraße in Landsweiler-Reden. Die GUBSE AG, die weltweit agiert, vermarktet seit Jahrzehnten erfolgreich ein selbst entwickeltes Softwareprodukt und passt es kontinuierlich den neuesten Erfordernissen des Marktes an. Durch seine offene Produktstruktur, Modularität und Konfigurierbarkeit garantiert das Produkt „SIHOT“ eine individuelle Lösung für den Hotelier. Ich bin stolz darauf, ein solches Unternehmen in unserem Landkreis zu wissen. Die Zentrale befindet sich in unserer Region; allerdings gibt es mittlerweile Standorte in England, Brasilien, Portugal, Spanien und Australien.  Am Dienstagnachmittag war ich dann in den Geschäftsräumen des Landkreistages Saarland zu Gast, wo eine interne Landrätekonferenz mit vielen Themen stattfand. 

Am Mittwoch ehrte ich eine Mitarbeiterin für 25-jährige Tätigkeit in unserer Kreisverwaltung. Anschließend tagte das Team Führungskräfte. Hier sind alle Führungskräfte unserer Verwaltung vertreten, die sich in regelmäßigen Abständen mit mir als Verwaltungsleiter und auch untereinander austauschen. Es geht darum, unsere Verwaltung weiterzuentwickeln und die Zukunft gemeinsam anzupacken. Dabei spielen Themen wie Digitalisierung und verstärkte Kundennähe natürlich eine große Rolle. Am Nachmittag standen zahlreiche interne Termine auf dem Programm. 

Gestern Morgen tauschte ich mich mit dem Kreisbrandinspekteur Werner Thom zu vielfältigen Belangen unserer Wehren im Kreis aus. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, mich noch einmal für den großen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in den letzten Wochen zu bedanken. Ich sagte den Hilfsdiensten auch in Zukunft meine Unterstützung zu. Natürlich kam auch das Thema der notwendigen Ausstattung zur Sprache. Hierzu habe ich mich ja vor wenigen Tagen in der Öffentlichkeit entsprechend positioniert. Eine gute Ausstattung unserer Hilfsdienste hilft im Schadensfall optimal zu reagieren und größere Schäden zu vermeiden. Gestern  Nachmittag tagte der Aufsichtsrat der Tourismus Zentrale Saarland. Dem schloss sich die Sitzung unseres Kreistages in unserem Dienstgebäude in Neunkirchen an. Im öffentlichen Teil wurde über die Finanzierung von Arbeitsmarktprojekten des Landkreises Neunkirchen beraten. Sie wissen, dass dies eine Herzensangelegenheit von mir ist und ich recht zuversichtlich bin, dass wir hier mehr Bundesmittel erhalten werden. Der Landkreis führt seit mehreren Jahren mit der AQA gGmbH  im Rahmen von verschiedenen Beschäftigungsmaßnahmen Arbeiten verschiedenster Art – auch in Schulen und Dienstgebäuden des Landkreises Neunkirchen – durch. Aufgrund der Veränderungen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik stehen dem Jobcenter bereits jetzt weitere Mittel zur Verfügung. Mit diesen Mitteln kann das Jobcenter weitere Maßnahmen durchführen. Daher wurden jetzt weitere Mittel durch den Kreistag beschlossen, sodass das Arbeitsangebot bzw. Tätigkeitsfeld unserer AQA ausgeweitet werden kann. Aufgrund dieser finanziellen Ausstattung können die rund 110 beschäftigten Personen besser betreut. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Feststellung des Jahresabschlusses 2015. Hier gab es – neben vielen Formalitäten – auch einen Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses. Durch den Beschluss wurde meine Vorgängerin für das Jahr 2015 entlastet. Ebenso wurde der Beteiligungsbericht 2016 des Landkreises Neunkirchen vorgestellt. Er enthält eine Aufstellung über Zweckverbände und Vereine, bei denen der Landkreis Neunkirchen Mitglied ist und stellt das Sparkassenwesen und die Eigenbetriebe vor. Darüber hinaus informiert er umfassend über die wirtschaftlichen Aktivitäten unter Beteiligung des Landkreises Neunkirchen. 


Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann nach Saarbrücken zur Staatskanzlei ging. Hier erhielt der langjährige Neunkircher Bürgermeister Ewald Groß den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Ich kenne und schätze Herrn Groß seit vielen Jahren. Auch lange Jahre nach seiner Zeit als Bürgermeister in Neunkirchen, setzte er sich für die Kultur, für die Vereine und natürlich für die Menschen seiner Stadt ein. Damit ist er für mich ein Vorbild für politisches Engagement und ist weit über die Parteigrenzen hinweg sehr geschätzt. Ich gratuliere Herrn Groß an dieser Stelle nochmals ganz herzlich und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute, vor allen Dingen weiterhin eine stabile Gesundheit. 

Morgen bin ich beim 25-jährigen Firmenjubiläum der Firma Ferraro zu Gast. Die Firma Ferraro ist ein international agierendes Unternehmen, das seinen Sitz in Neunkirchen hat.

Am Sonntag findet im Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen unsere beliebte Veranstaltung „Klingende Gärten“ statt. Hier wird ab Mittag tolle Livemusik in unserer herrlichen Gartenanlage zu hören sein. Um 11 Uhr habe ich dann als Schirmherr die Ehre, die Kreisrosenschau zu eröffnen - dieses Mal, mit einem ganz besonderen Höhepunkt: Unsere bisherige Rosenkönigin Aline I. (Aline Schmolze) reicht die Krone an eine Nachfolgerin weiter. Erstmals in der Geschichte des Rosenkreises werden wir eine Rosenkönigin und eine Rosenprinzessin küren. Dies geschieht gemeinsam mit dem Verband für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Neunkirchen und natürlich den Rosenvereinen. Die beiden künftigen Repräsentantinnen  sollen unseren Rosenkreis Neunkirchen im Landkreis aber auch darüber hinaus repräsentieren. Ich freue mich darauf, am Sonntag viele Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Gleichzeitig beginnen jetzt die Sommerferien. Ich selbst habe noch 2 Arbeitswochen vor mir, bevor auch ich mich in die Ferien verabschiede. 

Ich wünsche Ihnen – besonders allen Schülerinnen und Schülern – eine erholsame Zeit, hoffen wir auf gutes Wetter.Ihnen allen ein schönes Wochenende

IhrSören Meng             


15.06.2018: Von Naturgewalten bis Abi-Feiern

Bei dem schlimmen Unwetter am vergangenen Montag war Landrat Meng mit Bürgermeisterin Müller-Closset vor Ort
Die Hilfskräften erläuterten vor Ort die Sachlage - ergänzend wurden die Einsätze im Kreislagezentrum in Ottweiler koordiniert
Besprechung zum Thema Rosenkreis Neunkirchen
Jubiläumsfeier des Projektes Sprungbrett in Neunkirchen
Steffanie Balle interviewte Landrat Meng zur derzeitigen Aktionskampagne Stadtradeln

Gewohnt abwechslungsreich gestaltete sich auch diese Woche, wobei ein Naturereignis unseren Landkreis erschütterte.

Los ging es mit einem Gespräch mit dem Leiter der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen, in dem es um ein interessantes, nachhaltiges Schulprojekt ging. Ich freue mich immer sehr darüber, dass es in vielen unserer Kreisschulen außergewöhnliche Bildungsangebote gibt. Ein neues Projekt, das naturkundlich orientiert sein wird, gehört dazu. Danach tauschte ich mich mit der Sozialdezernentin und Vertretern der Lebenshilfe zu Themen rund um die Belange von Menschen mit Behinderungen aus. Anschließend tagte dann der Beirat unserer Kreisvolkshochschule. Hier wurde unter anderem das neue Programm für das kommende Semester vorgestellt. Es enthält vielerlei Fortbildungsthemen und wird dem Anspruch des lebenslangen Lernens gerecht.  – Apropos Volkshochschule:  Im Rahmen unserer gestrigen Sitzung des Landkreistages stellte sich der Geschäftsführer der Volkshochschule im Saarland vor. Im Saarland gibt es 16 Volkshochschulen mit mehr als 70 Außenstellen und örtlichen Einrichtungen; sie halten ein breitgefächertes Angebot zur allgemeinen, politischen und beruflichen Weiterbildung parat. Insgesamt halten unsere Volkshochschulen im Saarland  9.000 Weiterbildungsseminare vor. 110.000 Teilnehmende nehmen pro Jahr das kostengünstige Angebot in Anspruch. Die Inhalte werden in rund 200.000 Unterrichtsstunden pro Jahr vermittelt.

Am Montagnachmittag wurde das Saarland von schlimmen Unwettern heimgesucht. Im Landkreis Neunkirchen war insbesondere Eppelborn schwer betroffen, auch Illingen und Neunkirchen hatten unter den Wassermassen zu leiden. Der Kreisbrandinspekteur Werner Thom und zahlreiche Vertreter der Hilfsdienste koordinierten über unser Kreislagezentrum die Einsätze. Gemeinsam mit der Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset war ich vor Ort und machte mir ein Bild der Lage. Noch am Nachmittag telefonierte ich mit einem Mitglied der Landesregierung, um Informationen über mögliche Soforthilfen zu erhalten. Das Ausmaß der Schäden ist groß. Deshalb bin ich froh, dass das Land hier regulierend eingreifen möchte. Glücklicherweise wurden durch das Unwetter keine Menschen verletzt. Der Saarbrücker Zeitung gab ich hierzu am Dienstag ein Interview, dies finden Sie hier.

 

Der Dienstagmorgen begann mit internen Besprechungen. Diesen schlossen sich Beförderungen an. Hierbei konnte ich Beamtinnen und Beamten der Kreisverwaltung ihre entsprechenden Urkunden aushändigen. Im Anschluss tagte in Neunkirchen der Prüfungsausschuss der Sparkasse. Diese Sitzung wird von mir als Verwaltungsratsvorsitzender geleitet.

 

Um die Weiterentwicklung unseres schönen Rosenkreises Neunkirchen ging es am Mittwochmorgen mit Vertretern der Tourismus- und Kulturzentrale und Rosen-vereinen. Am Sonntag nächster Woche wird unsere Veranstaltung „Klingende Gärten“ im Freizeitzentrum Finkenrech und gleichzeitig auch die Kreisrosenschau eröffnet. Hier wird auch die neue Rosenkönigin gekürt werden. Darüber hinaus gibt es eine weitere Überraschung. Wir stellen fest, dass das Interesse - auch touristischer Art - am Rosenkreis ungebrochen ist. Aufgrund der öffentlich zugänglichen Rosengärten ist das Thema Rosenkreis bei vielen Bürgerinnen und Bürgern im aber auch außerhalb unseres Kreises sehr beliebt. Anschließend gab ich dem Saarländischen Rundfunk ein Interview rund ums Stadtradeln. Über 100.000 km konnten in diesem Jahr im Landkreis Neunkirchen erradelt werden. Eine genaue Auswertung werde ich zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen.

Um ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, ging es am Nachmittag. Hier feierte das Projekt „Sprungbrett“ des Caritasverbandes sein 10-jähriges Jubiläum. In diesem Projekt werden Kinder professionell beim Übergang Kindergarten – Grundschule begleitet. Das Projekt richtet sich an Kinder und Eltern in der Innenstadt von Neunkirchen. Insgesamt sind 4 Kindergärten und 2 Grundschulen daran beteiligt. Ziel soll es sein, den Kindern einen möglichst guten Start in ihre Grundschulzeit zu ermöglichen. In meinem Grußwort würdigte ich die Leistung des Verbandes und bedankte mich auch bei der Kreisstadt Neunkirchen für deren finanzielle Unterstützung des wichtigen Projektes. Dieses Projekt begleite ich schon seit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Neunkircher Stadtrat. Später, als Beigeordneter für Soziales der Stadt Neunkirchen, hatte ich ebenfalls mit dem Projekt zu tun. Seit 2016 finanziert der Landkreis Neunkirchen das sozialpolitisch wichtige Projekt mit.

 

Der gestrige Morgen stand im Zeichen des Landkreistages; in dessen Sitzung wurden vielfältige Themen behandelt. Unter anderem ging es natürlich auch wieder um die interkommunale Zusammenarbeit. Am Nachmittag fand die Sitzung des Kreisausschusses statt. Hier standen erneut zahlreiche Vergaben an Schulen des Landkreises auf dem Programm. So wird an der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen eine Aufzugsanlage installiert, das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum Neunkirchen erhält eine neue Lehrküche, am Gymnasium am Krebsberg werden in der Turnhalle die sanitären Anlagen erneuert.

 

Heute Morgen tagte der Verbandsvorstand des Sparkassenverbandes Saar, dessen Mitglied ich bin. Am Abend bin ich gleich bei zwei Abiturfeiern zu Gast. Los geht es mit der Abiturfeier des Krebsberg-Gymnasiums, danach bin ich bei der Feier des Oberstufengymnasiums zu Gast.  Ich werde die Leistungen der Absolventen und wünsche ihnen für ihre Zukunft viel Erfolg und alles Gute. Hier zitiere ich Steve Jobs, der feststellte: „Am wichtigsten ist es, dass du den Mut hast, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen – alles andere ist nebensächlich!“

Morgen bin ich dann Gast der Abiturfeier des Illtal-Gymnasiums.

Auch an diesem Wochenende finden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier nenne ich exemplarisch den Neunkircher Triathlon, der sich schon seit Jahren größter Beliebtheit erfreut. Neben der derzeit beginnenden Fußballweltmeisterschaft ist dies eine bedeutende regionale Veranstaltung.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit

Ihr Sören Meng     


08.06.2018: Von der Alm bis zur Saarschleife

Pressekonferenz zur SR 3-SommerAlm 2018
Landrat Meng, Eberhard Schilling und Umweltminister Reinhold Jost stellten das diesjährige Programm der SR 3- SommerAlm sowie den Sommeralm-Pin vor
Im Rahmen der Projektvorstellung an der GGS Neunkirchen, interviewten die Schüler Landrat Meng zum Thema Soziale Medien
Einbürgerung im Historischen Sitzungssaal
Grundsteinlegung der Häuser des Schwesternverbandes im Eichenwäldchen
Landrat Meng gratulierte dem Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmeier zum 70. Geburtstag

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Los ging es mit dem verwaltungs-internen Jour fixe, dem sich dann die Pressekonferenz der kommenden SR 3-SommerAlm anschloss. Vom 20. bis 29. Juli findet an 10 Tagen unsere beliebte SR 3-SommerAlm statt. Wir als Veranstalter mit dem Kooperationspartner SR 3 freuen uns über einen weiteren Kooperationspartner. Dieses Jahr wird erstmals das Umweltministerium mit von der Partie sein. Deshalb freute ich mich sehr, dass ich das umfangreiche Programm – gemeinsam mit Minister Reinhold Jost und dem „Alm-Ebi“ Eberhard Schilling vorstellen konnte. Ebenfalls dabei war natürlich Christian Rau, der als Werkleiter der Tourismus- und Kulturzentrale unsere Alm von Anfang an bestens managet. Apropos Alm: Dieses Event findet in diesem Jahr bereits zum 10. Mal statt. Kein Wunder, dass der SR 3 in diesem Jahr ein sogenanntes Best-off-Programm aufgelegt hat. Leider wird uns nach dieser Alm unser Alm-Ebi verlassen. Eberhard Schilling, der Unterhaltungschef von der SR Saarlandwelle hat sich entschieden, die Alm künftig nur noch als Besucher zu begleiten. Ich danke ihm an dieser Stelle jetzt schon sehr herzlich für sein großes Engagement und bin froh, dass ich ihn auch als Bürger dieses Landkreises weiterhin an meiner Seite habe. Danach tagten im Raum der Begegnung der Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler die Schulleiter/-innen der Kreisschulen. Hier hatte ich zu einer Besprechung eingeladen und konnte dabei für eine verstärkte Nutzung des Raumes der Begegnung werben. Der Raum der Begegnung skizziert sehr anschaulich den wechselvollen Lebensweg des Auschwitz-Überlebendenden Alex Deutsch (1913-2011). Hier haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich umfassend mit der Biografie von Alex Deutsch zu beschäftigen, seine Intention, sein Lebenswerk und gleichzeitig viele nützliche Informationen zu erhalten. Natürlich standen darüber hinaus viele aktuelle Themen auf der Agenda. Aufgrund der Genehmigung unseres Kreishaushaltes können nunmehr zahlreiche  Baumaßnahmen an unseren Schulen umgesetzt werden; aber auch viele Erwartungen an den Träger wurden von den Schulleiterinnen und Schulleitern formuliert. Mir ist ein solcher Austausch sehr wichtig, da der Landkreis seine Verantwortung als Schulträger sehr ernst nimmt. Selbstverständlich fand auch das große Thema Digitalisierung und die künftige Herausforderung für Schulen Erwähnung. 

 

Am Dienstagmorgen war ich zu Gast an unserer Ganztagsgemeinschaftsschule in der Haspelstraße in Neunkirchen. Hier wurde ein Medienprojekt vorgestellt: Schülerinnen und Schüler dieser Schule erarbeiteten gemeinsam mit jungen Menschen der WZB ein Projekt zum Thema Medien. Hier ging es um den Umgang mit modernen Medien und die Herausforderung für die Nutzer. Begleitet wurde dieses Projekt vom Adolph-Bender-Zentrum. Neben den vielfältigen persönlichen Kontakten gab es eine Abschlusspräsentation, der ich beiwohnte. Die jungen Menschen setzten sich umfassend mit der Thematik auseinander und stellten eine beeindruckende Präsentation vor. Das Projekt, da waren sich alle Anwesenden einig, war wichtig und soll wiederholt werden. Im Anschluss gab ich der Projektgruppe noch ein Interview zu meinem ganz persönlichen Medienverhalten. Im historischen Sitzungssaal des Landratsamtes in Ottweiler fand anschließend die Einbürgerungsfeierlichkeit statt. In meiner Rede ging ich auf die Bedeutung unserer Verfassung ein und begrüßte die eingebürgerten Mitbürger/-innen herzlich. In diesem Zusammenhang zitierte ich den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck:  „Dieses Land, unser Land ist heute, und ist es auch mit Ihrer Ankunft in der Staatsbürgerschaft, nicht vollendet und immer noch nicht und noch lange nicht und vielleicht nie perfekt. Nach Ihnen werden andere Menschen zu uns kommen wollen und es wird weiter und wieder Annäherung geben, neue Freuden aber auch manche Reibung. Und Sie werden dann zu den Alteingesessenen gehören und werden zusammen mit Ihren Kindern und Enkeln, neu um Toleranz, Respekt und Teilhabe ringen. Und zu dieser Gesellschaft, zu diesem Deutschland sagen Sie heute ganz bewusst, „ja“. Und unser Land sagt „ja“ zu Ihnen.“ Mit Mitarbeitern der Bauabteilung und der Kämmerei ging es am Nachmittag nach Saarbrücken, wo eine Besprechung im Innenministerium stattfand. Zu zwei größeren Baumaßnahmen wurden Zuschussanträge gestellt, die intensiv besprochen wurden. Diese Gelder werden von Seiten des Bundes bewilligt. Als fachlich zuständige Behörde nahm das Innenministerium die Vorprüfung vor. Es war für mich ein sehr interessanter Austausch. Ich hoffe, dass wir diese Förderungen erhalten. Nach den Gesprächen ging es zur Verabschiedung des Geschäftsführers der Verbraucherzentrale des Saarlandes Jürgen Zimper, die im großen Saal der Handwerks-kammer stattfand. Ich schätze das Engagement von Jürgen Zimper, der seit 1989 Geschäftsführer war, sehr. Er hat in all den Jahren seines Wirkens die Verbraucherzentrale weiterentwickelt und damit auch zukunftsfähig gemacht. Es gibt viele Themen, das betonten alle Laudatoren besonders, bei denen die Verbraucher unbürokratisch und verbindliche Informationen brauchen. Hier ist beim Thema Verbrauchersicherheit die Verbraucherzentrale ein wichtiger Partner. 


Am Mittwochmorgen ging es in einem Gespräch um die digitale Kommunikation im Landkreis Neunkirchen. Unsere Kreisverwaltung ist auf vielen Kanälen erreichbar. Diese werden in erster Linie durch das Amt für Öffentlichkeitsarbeit strukturiert.  Mit Experten tauschten wir uns zu diesem Themenfeld aus, um die Präsenz unseres Hauses in Zukunft bürgerfreundlich weiterzuentwickeln. Danach nahm ich an einer Grundsteinlegung des Neubaus „Häuser im Eichenwäldchen“ des Saarländischen Schwesternverbandes teil. Auf dem Gelände in Ottweiler entsteht ein neues Gebäude mit sechs Wohnbereichen. Das Profil der „Häuser im Eichenwäldchen“ als Kompetenzzentrum für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen soll gestärkt werden. In meinem Grußwort zitierte den früheren Bundeskanzler Willy Brandt, der sagte: „Jede Zeit braucht ihr eigenen Antworten.“ Kaum ein Bereich wie die Pflege hat sich in den vergangenen Jahren so verändert. Auch die Rahmenbedingungen sind anders geworden. Mit dem Neubau gibt der Träger neue Antworten im Bereich der Pflege und ist gleichzeitig als Ausbilder für Pflegeberufe auf der Höhe der Zeit. 


Am gestrigen Morgen tagten die Gremien unserer Wasserversorgung Ostsaar. Danach gratulierte ich im Namen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises dem engagierten Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmeier zum 70. Geburtstag. Dieter Steinmeier engagiert sich seit vielen Jahren für die Wellesweiler Dorfgemeinschaft und ist ein hervorragender Netzwerker. Gestern Abend war ich dann in der Kreisstadt zu Gast, wo ich die Sportlerinnen und Sportler des bekannten Radrennens  „Trofeo 2018“ begrüßte. Die LVM Saarland Trofeo ist ein bedeutendes internationales Radrennen für Junioren. Namensgeber der seit 1988 ausgetragenen Trofeo, welche 2008 als bislang einziges deutsches Rennen ein Bestandteil des Radnationencup der Junioren wurde, ist das Bundesland Saarland, das die Trofeo tatkräftig unterstützt. Ich freue mich sehr, dass diese wichtige Veranstaltung in unserer schönen Region zu Gast ist. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg! 
Den ganzen Tag über war ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung auf Tour, denn es fand unser beliebter Betriebsausflug rund um die Saarschleife statt. Ich nutzte diese Gelegenheit gerne, um mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und Zeit - außerhalb des Büroalltags – mit ihnen zu verbringen. Wenn dieser Blog erscheint bin ich in der Mühlbachhalle in Schiffweiler zu Gast. Hier findet die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jugend im Ringen statt. Ausrichtender Verein ist der ASV Hüttigweiler, der sehr erfolgreich ist. Ich freue mich sehr, diese Großveranstaltung zu eröffnen.

Auch an diesem Wochenende finden im Landkreis Neunkirchen wieder zahlreiche Festivitäten statt. So startet beispielsweise Morgen das Dorffest in Landsweiler. Dort bin ich am Sonntagnachmittag zu Gast (16 Uhr), wo im Rahmen des 150. Geburtstages des Deutschen Roten Kreuzes eine Übung stattfindet.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende!

Ihr Sören Meng


01.06.2018: Vom Kreisbuch bis zur „reisenden Familienmesse“

Das Redaktionsteam des Landkreis-Buches stellte in der Städtischen Bibliothek Neunkirchen das Werk, das im vergangenen Winter erschienen ist, vor
Landrat Meng zu Gast in der Brauerei Bach Neunkirchen
Redaktionsteamsitzung des Kreisbuches
Am 2. Juni ist Tag der Organspende
Die Aktionskampagne Stadtradeln geht noch bis zum 15. Juni, am Sonntag findet eine große Tour von Neunkirchen zur Familienmesse in Wustweiler statt

In dieser Woche lag mein Arbeitsschwerpunkt in verwaltungsinternen Terminen. Dazu gehörten zum Beispiel interne Absprachen, Besprechungen – aber auch Anliegen von Bediensteten. Am Montagmorgen besuchte mich der Leiter der Heimatstube Elversberg, Peter Fuchs, um mir aus erster Hand über die Aktivitäten der Heimatstube zu berichten. Hierbei stellte er mir aktuelle Forschungsergebnisse vor, die möglicherweise auch in die nächste Ausgabe unseres Kreisbuches einfließen können. Wie Sie wissen, besuchte ich am vergangenen Wochenende die Feierlichkeiten zum 800. Jubiläum des Eppelborner Ortsteiles Wiesbach. Auch hier haben engagierte Historiker ein tolles Buch herausgegeben. Ich finde die Arbeit der Menschen, die sich mit der Geschichte unseres Landkreises beschäftigen, sehr wichtig. Wir wissen alle, dass wer Zukunft gestalten will, auch seine Vergangenheit kennen muss. Hier leisten neben hauptamtlichen Akteuren, die Vereine, aber auch engagierte Einzelpersonen, wichtige Chronikarbeit. Am Montagnachmittag tauschte ich mich mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau aus. Als nächste größere Veranstaltung findet Ende Juni die Klingenden Gärten im Freizeitzentrum Finkenrech, Dirmingen, statt. In diesem Zusammenhang wird auch unsere neue Rosenkönigin gekürt. Jedoch gibt es anlässlich dieses Events eine weitere Neuigkeit, mehr verrate ich allerdings jetzt noch nicht!   Auch laufen die Planungen für die 10. Sr3-SommerAlm auf Hochtouren. Hier findet in der kommenden Woche eine Pressekonferenz statt. Neuer Partner der Sommeralm ist - neben dem Saarländischen Rundfunk - auch unser Umweltministerium.


Am Dienstagmorgen fand ein Gespräch mit Vertretern des SV Elversberg und unserer Unteren Bauaufsicht statt. Hier sind wir intensiv in die Fertigstellung des Stadions eingebunden. Danach ging es nach Neunkirchen, wo ich anlässlich eines Pressetermins in den schönen Räumlichkeiten unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, gemeinsam mit dem WFG-Geschäftsführer, eine Bilanz zu einem Jahr StartUp-Center zog. Wie Sie wissen, hat der Landkreis Neunkirchen - dank des Bundesprojektes Land(auf)Schwung - seit April vergangenen Jahres ein eigenes StartUp-Center. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zur Fortsetzung des wirtschaftlichen Strukturwandels in unserer Region und rundet gleichzeitig die erfolgreiche Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen ab. Die Gründer/innen erwarten technisch voll ausgestattete Gründerbüros; darüber hinaus steht das Team der WFG den Gründern mit Rat und Tat zur Seite. Erste Gründerin im StartUp-Center vor einem Jahr war Anika Meyer aus Illingen. Sie gibt das Magazin SONAH heraus. Mit der fünften Ausgabe ihres aufwendig gestalteten Magazins hat sie sich in der Region am Markt etabliert. Im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit wurde Anika Meyer mit zwei Preisen ausgezeichnet. Sie verlässt jetzt das Gründerbüro, da diese Büros nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen. Allen Existenzgründerinnen und –gründern hat die WFG in den vergangenen Monaten einen Gründerpaten zur Seite gestellt. Im Falle des seit Februar 2018 in die Selbständigkeit gestarteten Mauro Scherf (mit seiner Firma kann er Pläne dreidimensional erlebbar machen) ist dies der Geschäftsführer der Mitgesellschafter des Büros HDK GmbH in Saarbrücken, Luca Kist. In Kürze werden zwei neue Existenzgründer Stefan Schaum und Dirk Meister in das StartUp-Center einziehen. Geschäftsgegenstand ist die Badsanierung. Dabei handelt es sich um ein interessantes Franchise-Konzept, das beide im Saarland umsetzen wollen. Auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung und der Anforderungen für barrierefreie Bäder halte ich diese Existenzgründung für sinnvoll. Darüber hinaus stellten sich potentielle Neugründer vor. Mark Weidenhof und Tobias Lang von QUPIC sind derzeit dabei ein Existenzgründungskonzept für den Verleih von innovativen Fotoboxen zu erstellen. Ein Jahr StartUp-Center Landkreis Neunkirchen – ein Projekt das Früchte trägt und gleichzeitig beweist, dass es Sinn macht den Mut zu haben, Neues zu wagen. Am Dienstagsnachmittag tagte im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes der Rechnungsprüfungsausschuss. Anschließend ging es nach Neunkirchen in die Stadtbibliothek, wo ich gemeinsam mit weiteren Autoren unser Kreisbuch vorstellte. Es war ein lebendiger, unterhaltsamer Abend, der großes Interesse für das Buch weckte.

 

Am Mittwochmorgen war ich in Sachen unserer Regionalmarke unterwegs. Die Neunkircher neu gegründete Firma Bachs Braumanufaktur stellte ihre neue Abfüllanlage vor. Hier trifft es der Slogan unseres Saarlandes „Großes entsteht im Kleinen“ auf den Punkt, denn die Erfolgsgeschichte der Brauerei Bach begann in der Fischerhütte im Neunkircher Stadtteil Furpach, wo das Ehepaar Bach begann Bier zu brauen. Mittlerweile ist Sohn Julian Bach Geschäftsführer des Unternehmens und ist dabei die Brauerei nach vorne zu entwickeln. Dank der neuen Abfüllanlage ist es möglich, größere Mengen an Bier zu produzieren und abzufüllen. Es hat sich bereits eine namhafte Handelskette bei ihm gemeldet, die den Vertrieb unterstützen wird. Familie Bach unterstützt auch sehr engagiert unsere Regionalmarke Landkreis Neunkirchen und ist ein verlässlicher Partner. Ich wünsche an dieser Stelle der Firma viel Erfolg. Am Nachmittag tagte dann das Redaktionsteam unseres Kreisbuches. Es war das erste Treffen nach dem Erscheinen des Kreisbuches im Dezember 2017. Ende 2019 ist die Herausgabe eines weiteren Kreisbuches geplant. Im Rahmen  eines Austauschs zogen die Redaktionsmitglieder Bilanz und machten sich an die Arbeit, neue Themen für die künftige Ausgabe festzulegen. Nach den Sommerferien ist ein weiteres Treffen geplant, dann wird es deutlich konkreter.

Gestern war Feiertag heute standen interne Termine auf dem Programm.

Auch beginnt jetzt die Saison der Feste. So findet zum Beispiel am heutigen Abend die Eröffnung des beliebten Ottweiler Altstadtfestes statt; morgen beginnen die Schlemmertage in Wemmetsweiler. Ich mache mich am Sonntagmorgen nach Wustweiler auf, da dort eine Sternfahrt unserer Aktion Stadtradeln stattfindet. Hier werden wir uns auf der reisenden Familienmesse treffen. Diese Familienmesse ist etwas ganz besonderes. Sie findet jedes Jahr – organisiert durch den Landkreis Neunkirchen – in einer anderen Gemeinde statt. Hier gibt es für Kinder und ihre Familien viel zu erleben. Ein schöner Termin, der hoffentlich gut angenommen wird.

Apropos Stadtradeln: Sind Sie schon aufs Rad umgestiegen? Mir persönlich macht es Spaß und ich versuche so oft als möglich in die Pedale zu treten.

Ich habe noch ein wichtiges Anliegen:

Morgen findet der Tag der Organspende statt. Auch ich besitze einen Organspendeausweis und kann jeden nur dazu ermuntern, sich mit dem wichtigen Thema Organspende auseinanderzusetzen. Organspende rettet Leben!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


25.05.2018: Vom Pflegestützpunkt bis zur Buchpräsentation

Sozialministerium Monika Bachmann überreicht Landrat Sören Meng die Zuwendungsbescheide für die Pflegestützpunkte im Landkreis Neunkirchen
Besuch des AHKW in Neunkirchen
Besichtigung des AHKW in Neunkirchen

Diese Woche war gewohnt abwechslungsreich. Nach den schönen Pfingstfeiertagen standen am Dienstagmorgen verwaltungsinterne Termine – wie das regelmäßige Jour fixe – auf dem Programm. Danach fuhr ich nach Saarbrücken, wo ich von der Sozialministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling den Bescheid zur Finanzierung unseres Pflegestützpunktes entgegennahm. Die Pflegestützpunkte im Saarland leisten wichtige Arbeit und informieren umfassend rund um die Pflege. Hier erfahren Betroffene und ihre Angehörigen viele Hilfestellungen. Der Pflegestützpunkt hat drei Hauptaufgaben: Zum einen die Auskunft und Beratung in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Sie sollen den organisatorischen Aufwand bei der Beantragung von Leistungen zur Behandlung von Erkrankten, Hilfe bei der Pflege und bei der Altenhilfe reduzieren. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in der Knappschaftsstraße 1 in Neunkirchen. Er ist montags bis freitags unter 06821 / 102-674  telefonisch zu erreichen. Aus Saarbrücken zurück leitete ich die Vorstellungsgespräche für unsere Nachwuchskräfte im gehobenen Verwaltungsdienst. Die Aus- und Weiterbildung ist eine wichtige Aufgabe unserer Kreisverwaltung - auch deshalb, weil wir alle wissen, dass auch die öffentliche Verwaltung von einem möglichen Fachkräftemangel betroffen ist. Gerade daher ist es wichtig, dass wir selbst ausbilden. Die Anwärter/innen für den gehobenen Verwaltungsdienst absolvieren – neben praktischen Tätigkeiten in der Verwaltung – ein Studium an der Fachhochschule des Saarlandes. Im Anschluss ging es zur Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses, der im Landratsamt in Neunkirchen tagte. Hier wurde unter anderem das Projekt „Lückenlose Betreuung von Jugendlichen im Landkreis Neunkirchen“ vorgestellt. Wichtig ist uns, dass junge Menschen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss bzw. ohne eine sogenannte Anschlussperspektive nicht durchs Raster fallen und individuell gefördert werden. Hier leisten unser Jugendberatungszentrum Kompass und unsere Berufsagentur wichtige Arbeit. Unsere Netzwerkstelle wurde eingerichtet im Zuge der Umsetzung des Aktionsprogrammes Lückenlose Betreuung der Initiative Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und wird u. a. gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Unser Landkreis wurde als Modellregion ausgewählt, auch aufgrund einer weit fortgeschrittenen gut funktionierenden, rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Jugendberufsagentur. Unser Ziel muss es sein, junge Menschen – auch bei schwierigen biografischen Voraussetzungen – in den Arbeitsmarkt integrieren zu können.

                                                                                                                                   

Am Mittwochmorgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Termine auf dem Programm. Am Nachmittag besuchte ich das Abfallheizkraftwerk Neunkirchen. Es befindet sich am ehemaligen Standort der Grube König. Es handelt sich hierbei um eine thermische Abfallverwertungsanlage, die mit einer Kapazität von 150.000 t Abfall jährlich und 78.000 Megawatt Strom und 21.000 t Fernwärme erzeugt. Das Unternehmen EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH betreibt die Anlage. Hier werden Abfälle unterschiedlicher Art aus der Region, aber auch aus dem benachbarten Frankreich verwertet. Der Geschäftsführer des AHKW Neunkirchen Axel Köhler sowie der technische Leiter Gerhard Hans und die Vertriebsvertreterin Anja Kau stellten mir die Anlage vor. So wurde mir vermittelt, dass Abfallverbrennungsanlagen - Kraftwerke besonderer Art und von hoher Qualität sind. Sie müssen nicht nur strengste Auflagen bezüglich der Immissionsgrenzwerte erfüllen, sondern auch höchsten technischen Anforderungen entsprechen und werden darum kontinuierlich überprüft und stetig optimiert. Die Anlage hält die besonders strengen gesetzlichen Immissionsgrenzwerte sicher ein und unterschreitet sie meist deutlich. Eine Messstationen am Kamin ermittelt und überwacht die Immission kontinuierlich. Was vielen nicht bewusst ist: Energieerzeugung aus Abfall ist aktiver Umweltschutz. Mit einem Anteil von durchschnittlich 50 % Biostoffen im Abfall erzeugen Abfallverbrennungsanlagen anerkannte Energie aus erneuerbaren Quellen und tragen damit zum Erreichen der Klimaziele in Deutschland und Europa bei. Leider gibt es noch viele Vorurteile gegenüber diesen Abfallverwertungsanlagen. Deshalb kann ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen, sich näher zu informieren. Auch sind Führungen durch die Anlage immer möglich – gewünscht sind allerdings kleine Gruppen. Nähere Informationen gibt es unter www.eew-energyfromwaste.com

Am Donnerstagmorgen bereitete ich die anstehende Kreistagssitzung vor und hatte zahlreiche interne Gespräche. Am Nachmittag tagte der Kreistag. Hier waren eine Vielzahl öffentlicher Vergaben zu beschließen. Diese wurden in der vergangenen Woche in einer Sitzung des Kreisausschusses intensiv besprochen und vorberaten. Auch die Wahl von Vertrauenspersonen als Beisitzer in den Ausschüssen zur Schöffenwahl der Amtsgerichte Neunkirchen und Ottweiler stand auf der Tagesordnung. Ein Schwerpunkt war der Zwischenbericht über unser Projekt Land(auf)Schwung. Als aufmerksame Leser/in meines Blogs haben Sie schon sehr viel über diese Thematik erfahren. Unsere Entwicklungsagentur gab eine Übersicht über die laufenden Projekte und zeigte auf,  wohin sich das Gesamtprojekt noch bis  2019 entwickeln wird. 2019 werden wir weitere neue Projekte fördern, allerdings wird der Schwerpunkt auf der Verstetigung bereits gut laufender Projekte gelegt. Wichtig ist, dass nach diesem Förderzeitraum ein Mehrwert für die Region bleibt. Ich bin mir hier sicher, denn viele Projekte haben sich hervorragend entwickelt. Gerade in der vergangenen Woche tagte das Entscheidungsgremium und gab weitere Projektmittel frei. Die Entwicklungsagentur überwacht die Projekte in enger Kooperation mit unserer Finanzverwaltung, denn – wie bei Bundesprojekten üblich – werden alle Ausgaben intensiv geprüft. Daher ist es wichtig, dass wir immer sicher gehen können, dass die Projekte geordnet vollzogen werden.


Der heutige Morgen begann dann mit einem Gespräch mit dem Geschäftsführer unserer  Wasserversorgungsgesellschaft, Herrn Kunz, um die kommenden Gremiensitzungen von Wasserzweckverband und Wasserversorgung vorzubereiten.

Anschließend fand ein Gespräch mit der Projektleiterin der Vitalregion Kathrin Herbst, statt. Die Vitalregion ist ein wesentliches Teilprojekt unseres Bundesprojektes Land(auf)Schwung. Hier geht es darum, das Gesundheitsnetzwerk unseres Landkreises zu intensivieren. Ebenfalls aktiv war Katrin Herbst auch bei dem Projekt HerzGesund, über das ich an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet habe. Ich habe größtes Interesse daran, diese Thematik weiterhin zu vertiefen. Am Nachmittag fanden dann die Vorstellungsgespräche für die Auszubildenden im Beruf Verwaltungsfachangestellte/r der Kreisverwaltung statt.  Heute beginnt auch ein großes mittelalterliches Fest in Illingen, das bis einschließlich Sonntag dauern wird. Dieses ehrenamtlich getragene Festival wird viele Menschen aus unserem Landkreis, aber auch darüber hinaus nach Illingen bringen. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt der guten Sache zugute. Sicherlich werde auch ich in Illingen vorbeischauen.


Am morgigen Abend bin ich dann in Wiesbach zu Gast, wo der 800. Geburtstag dieses Eppelborner Ortsteiles gefeiert wird. Hierzu ist auch ein Buch erschienen. Ich wurde eingeladen, um hier moderierend mitzuwirken. Ich finde es toll, dass dieses Projekt entstanden ist. Bereits jetzt gibt es für dieses große Werk zahlreiche Vorbestellungen.

Übrigens: Jetzt ist wieder Stadtradeln angesagt, einige Kommunen beteiligen sich wieder und auch ich werde wieder fleißig in die Pedale treten: Für die Umwelt, aber auch für mein Wohlbefinden. Mehr Infos gibt es hier.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende
Ihr Sören Meng


18.05.2018: Auf in die Pfingstwoche

Eröffnung der Ausstellung "Vielfalt erleben" im Saarpark-Center Neunkirchen
Umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von einer Tanzdarbietung des integrativen Kindergarten der Lebenshilfe Neunkirchen
Aktionskampagne "Brot und Wein" auf dem Neunkircher Stummplatz
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für ein regionales Netzwerk „Demenz im Landkreis Neunkirchen“
Rund 70 Akteuren aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung haben die Vereinbarung unterzeichnet
Übergabe der von der Bürgerstiftung gespendeten Sinnebänke an die Bürgermeister/-in

Die ersten beiden Tage meiner Arbeitswoche begannen für mich eher ungewöhnlich. Gemeinsam mit einigen Abteilungsleitern der Kreisverwaltung, einem Vertreter der Bundeswehr, Vertretern von Polizei und des Energieversorgers KEW sowie dem Kreisbrandinspekteur fand im Landratsamt ein zweitägiges Seminar gemeinsam mit einem Experten der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz rund um das Thema Krisenmanagement statt. Hier ging es um den Aufbau und die Ablauforganisation eines Krisenstabes, Lageerfassung, Lageaufbereitung und natürlich der Festlegung des Verantwortungsbereiches um die Kernaufgaben des Stabes. Der Landkreis als Untere Katastrophenschutzbehörde hat die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und in der dafür notwendigen Form Maßnahmen zu treffen. Im Katastrophenfall übernimmt sie die Gesamtleitung des Einsatzes, koordiniert die Einsatzkräfte und kümmert sich ggfls. um die Anforderungen der örtlichen Hilfe. Schon im Vorfeld ist es wichtig, Pläne für die Bewältigung von Großschadensereignissen für Anlagen und besonderes Gefährdungspotential zu erstellen. Dazu gehören auch regelmäßige Übungen. Es waren zwei sehr intensive Tage, die zum einen der Vernetzung dienten, um zum anderen auch Möglichkeit gaben aktiv Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen. Zum Abschluss des Seminars waren wir dann beim Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau zu Gast, der uns das Sicherheitskonzept einer Großveranstaltung am Erlebnisort Reden näher brachte. Organisiert hatte die Veranstaltung unsere Kreispolizeibehörde.

Am Mittwochmorgen besuchte ich die Baustelle des Neubaus an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen in der Haspelstraße. Hier wird ein Erweiterungsbau ausgeführt, der bereits im nächsten Schuljahr zur Verfügung stehen soll. Der zuständige Abteilungsleiter Thorsten Mischo erläuterte mir den Stand der Baumaßnahmen. Anschließend sahen wir uns auch das Gebäude des Kreisgesundheitsamtes in der Neunkircher Lindenallee an. Hier war bis vor wenigen Wochen auch das Arbeitsgericht zu finden. Diese Räumlichkeiten sollen jetzt für unsere Kreisverwaltung umgenutzt werden und müssen hierfür entsprechend saniert werden. Anschließend bereitete ich die am Nachmittag stattfindende Sitzung des Entscheidungsgremiums Land(auf)Schwung vor. Am frühen Nachmittag tagte das Kuratorium unserer Alex-Deutsch-Stiftung, dessen Vorsitzender ich bin. Ziel dieser Stiftung ist es, das Lebenswerk von Alex Deutsch weiter zu tragen und sich in seinem Sinne für Zivilcourage und Mitmenschlichkeit einzusetzen. In diesem Jahr sollen erstmals zwei Vortragsveranstaltungen im Rahmen eines sogenannten „Alex-Deutsch-Forums“ stattfinden. Auch ist es uns wichtig, dass sich die Schulen mit dem Lebenswerk von Alex Deutsch beschäftigen. Hier ist der Raum der Begegnung in der Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen-Wellesweiler ein wichtiger Begegnungsort. Im Anschluss tagte dann das Entscheidungsgremium, das im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung einberufen wurde. Die Entwicklungsagentur stellte uns den aktuellen Projektestand vor und gab einen Überblick über die derzeit laufenden Projekte. Diesen Überblick werden wir in der kommenden Woche den Mitgliedern des Kreistages vermitteln, aber auch weitere Projekte wurden vom Entscheidungsgremium beraten und entsprechende Mittel freigegeben. In diesem Jahr geht es uns darum, dass in erster Linie bereits laufende Projekte weiterentwickelt werden. Ziel des Projektes Land(auf)Schwung soll es sein, dass es uns gelingt, gutlaufende Einzelprojekte für die Zukunft – d. h. wenn es keine Zuschüsse mehr gibt – zu verstetigen. Für das kommende Projekt im Jahr 2019 werden neue Projektgelder zur Verfügung stehen.

 

Am gestrigen Morgen standen in erster Linie verwaltungsinterne Rücksprachen auf dem Programm, ehe es dann nach Neunkirchen ins Saarpark-Center ging. Hier findet bis Ende nächster Woche eine Ausstellung statt. Die Ausstellung, die von unserer Gleichstellungsbeauftragten konzipiert worden war, behandelt die Thematik „Vielfalt erleben.“ Hierzu ist auch ein kleiner Film entstanden, der die Ausstellung inhaltlich näherbringt. Diesen können Sie sich hier ansehen. Die Eröffnung wurde umrahmt von dem integrativen Kindergarten der Lebenshilfe. Bereits bei der Ausstellungseröffnung war die Resonanz seitens der Bevölkerung groß. Ich kann Sie nur ermuntern, diese Ausstellung zu besuchen. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine bunte Gesellschaft für unser Zusammenleben ist, denn hier geht es immer um Teilhabe. Anschließend nahm ich an einer Aktion der Bäckerinnung, der saarländischen Winzer und des Sparkassenverbandes Saar teil. Hier findet derzeit eine Kampagne unter dem Motto „Brot & Wein“ statt, die saarlandweit unterwegs ist. Es geht darum, für regionale Produkte und natürlich das Handwerk und den Mittelstand zu werben. Ich nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um den Akteuren für ihr großes Engagement zu danken. Wir als Landkreis präsentieren gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ und wollen junge Menschen ermuntern, sich hier beruflich zu orientieren. Auch das Thema Regionalvermarktung griff ich in meinem Grußwort auf. Anschließend fungierte ich dann als Glückbote eines Gewinnspiels und konnte zahlreiche Gewinner persönlich begrüßen. Danach folgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung für ein regionales Netzwerk „Demenz im Landkreis Neunkirchen“. Rund 70 Akteuren aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Betreuung haben die Vereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für eine verbesserte Versorgungsstruktur dementiell erkrankter Menschen im Landkreis Neunkirchen schaffen wird. Damit wurde erstmalig im Saarland ein Netzwerk dieser Größe geschaffen, das sich für die Interessen und Bedürfnisse demenzerkrankter Menschen engagiert. Als Vorsitzender des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen und natürlich als Landrat freute ich mich über diese Initiative. Vielen Dank an dieser Stelle der Saarbrücker Zeitung für die heutige, gute Berichterstattung heute.  Den Artikel finden Sie hier. Anschließend tagte im historischen Sitzungssaal der Kreisausschuss. Hier galt es, zahlreiche Vergaben auf den Weg zu bringen. Nachdem der Kreishaushalt 2018 genehmigt ist, arbeitet unsere Bauverwaltung mit Hochdruck daran, die entsprechenden Vergaben durchzuführen, damit möglichst alle Baumaßnahmen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können. Gerade die Maßnahmen, die innerhalb der Sommerferien an unseren Schulen vollzogen werden müssen, haben jetzt Priorität.

 

Heute Morgen fand eine Besprechung mit dem Oberbürgermeister, der Bürger-meisterin und den kreisangehörigen Bürgermeistern im Landratsamt statt. Dieser regelmäßige Austausch ist wichtig und zielführend – auch im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit. Zu Beginn der Sitzung hatte ich die schöne Aufgabe, im Namen unserer Bürgerstiftung, den Kommunen Sinnesbänke, die unsere AQA Beschäftigungsgesellschaft  im Rahmen des Land(auf)Schwung Projektes UpCycling-Center gefertigt hat, an die Bürgermeisterin/Ober-/Bürgermeister zu überreichen. Diese Bänke werden jetzt im öffentlichen Raum ihren neuen Platz finden. Heute Mittag standen verwaltungsinterne Termine und Büroarbeit auf dem Programm.

 

Morgen findet in Wemmetsweiler, im Kuppelsaal des Rathauses, der nächste CardioDay statt. Ich hoffe, dass viele interessierte Besucherinnen und Besucher den Weg dorthin finden, denn unsere CardioDays bringen uns wichtige Informationen rund um das Thema Herzgesundheit näher. Morgen Abend bin ich dann Schirmherr des 50. Jugendpfingstturniers des Schützenkreises Bliestal. Dieses Turnier findet in der Gemeinde Schiffweiler statt.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Pfingstwochenende

Ihr
Sören Meng


11.05.2018: Kurze Woche

Landrat Sören Meng und Eberhard Schilling übergaben dem Neunkircher Hospiz zwei Sinnesbänke des Upcycling Centers
Ausstellungseröffnung im Hospiz, einige Werke sind auch im Diakonie Klinikum zu sehen
Cardio-Day in Spiesen-Elversberg
Verlegung der Stolpersteine in Neunkirchen mit Gunter Demnig

Die Arbeitswoche begann mit einem Jour fixe mit dem Vorstandsvorsitzenden unserer Sparkasse Neunkirchen. Hier tausche ich mich in regelmäßigen Abständen als Verwaltungsratsvorsitzender aus, um Themen rund um unsere Sparkasse zu besprechen. Danach folgten verwaltungsinterne Termine, ehe es dann am Nachmittag zu einer Besprechung rund um die Ausrichtung der Jugendhilfe ging. Wie an dieser Stelle schon häufig erwähnt, wurde unser Landkreis vom ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.) beraten, um die Hilfen für Erziehung zielgerichteter zu steuern. Gerade einen präventiven Ansatz in diesem Bereich halte ich langfristig für zielführend. Auch fand am Montag unser verwaltungsinternes Jour Fixe statt. Danach ging es nach Neunkirchen in die Hohlstraße, wo sich der Showroom unseres Upcycling-Centers befindet. Unser Upcycling-Center entstand im Rahmen unseres Land(auf)Schwung-Projektes. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer vom IfaS (Insti-tut für angewandtes Stoffstrommanagement), Prof. Peter Heck, stellte ich einer interessierten Öffentlichkeit neue Produkte, hergestellt aus Abfall- und Reststoffen, vor. Es war für mich beeindruckend zu sehen, wie sich die Qualität der Produkte nach vorne entwickelte. Hier leistet unsere Beschäftigungsgesellschaft AQA  eine hervorragende Arbeit.   Auch freute es mich, dass einige der Beschäftigten selbst vor Ort waren und begeistert von ihren Produkten sprachen. Als nächsten Schritt werden wir in wenigen Tagen einen sogenannten Online-Shop eröffnen. Hier wird es dann möglich sein, die zahlreichen Produkte von zu Hause anzuschauen und bei Gefallen, auch zu bestellen. Inzwischen ist die Produktpalette schon beachtlich; mehr als 30 Artikel wurden bereits entwickelt. Um dieses Projekt zu verstetigen geht es jetzt darum zu erkunden, welche Produkte am Markt etabliert werden können.

 

Am Dienstag fuhr ich nach Saarbrücken, wo die Aufsichtsratssitzung der SNS GmbH stattfand. Die vielfältigen Aufgaben des saarländischen Verkehrsverbundes (SaarVV) nimmt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS) wahr. An der SNS GmbH sind zahlreiche Verkehrsunternehmen im Saarland beteiligt. Hier bin ich als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der NVG GmbH Mitglied dieser Gesellschaft.  In einem Gesellschafts- und Kooperationsvertrag haben sich die einzelnen Verkehrsgesellschaften zum Zweck des Saarländischen Verkehrsverbundes zusammengeschlossen. Die SNS versteht sich als Plattform für die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Verbundmitglieder, übernimmt das Management des Verbundtarifs und dient als Schnittstelle zwischen Kunden, Verkehrsunternehmen und den politischen Gebietskörperschaften. Am Nachmittag war ich dann zu Gast im Diakonie-Klinikum in Neunkirchen. Dort wird derzeit eine sehr prominente Ausstellung präsentiert. Prominente – wie beispielsweise Helene Fischer – haben anlässlich ihres Besuchs beim SR-Unterhaltungschef Eberhard Schilling kleine Zeichnungen hinterlassen. Diese Zeichnungen wurden gerahmt und ausgestellt. Von Andrea Berg, über die Scorpions bis hin zu Badesalz – reicht die künstlerische Palette. Ein Teil der Bilder wird derzeit am Klinikum Neunkirchen gezeigt. Der zweite Teil der Ausstellung ist derzeit im Friederike-Fliedner-Hospiz in Neunkirchen zu sehen. Hier erhoffen sich die Initiatoren wie Eberhard Schilling, dass Menschen sich die Bilder im Hospiz selbst ansehen, damit auch das Hospiz näher in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Gemeinsam mit Eberhard Schilling übergab ich im Hospiz Neunkirchen zwei Sinnesbänke, gefertigt von unserer AQA-Beschäftigungsgesellschaft. Eine Sinnesbank zierte bei der vergangenen SR3-SommerAlm die Sommerresidenz von Alm-Ebi; eine weitere Bank stellte der Landkreis Neunkirchen zur Verfügung. Das Friederike-Fliedner-Hospiz ist das einzige Hospiz im Landkreis Neunkirchen und bietet für acht Menschen in ihrer letzten Lebensphase Raum. Eberhard Schilling und ich nutzten die Aufmerksamkeit, um für den Hospizgedanken  zu werben. Denn Sterben, das besagt nicht nur ein Ausspruch, gehört zum Leben und sollte nicht tabuisiert werden. Deshalb sind Hospize –ambulant und stationär – wichtige Einrichtungen für unsere Gesellschaft. Das Friederike-Fliedner-Hospiz leistet hervorragende Arbeit. Ich nahm die Übergabe der Bänke zum Anlass, um mich auch bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr großartiges Engagement zum Wohl unserer Gesellschaft zu bedanken. Danach ging es nach Spiesen-Elversberg, wo der Cardio-Day stattfand. Leider war aufgrund des fast hochsommerlichen Wetters die Resonanz sehr gering und der Fachvortrag von Prof. Dr. Tim Meyer – dem Mannschaftsarzt der Fußballnational-mannschaft – fiel aus. Zusammenfassend kann ich allerdings sagen, dass die bisher durchgeführten Cardio-Days durchweg erfolgreich waren, denn das Thema Herzgesundheit wurde in die Öffentlichkeit gebracht. Für die nächste Phase dieser Kampagne liegen bereits weitere Ideen vor. Lassen Sie sich überraschen wie herzgesund unser Landkreis sein möchte.  

 

Am Mittwoch hatte ich einen freien Tag, gestern war ein Feiertag.

 

Heute Morgen standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es nach Neunkirchen zu einer Gedenkfeier zur Verlegung von Stolpersteinen ging. Seit vielen Jahren verlegt der bekannte Künstler Gunter Demnig zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes Stolpersteine an den ehemaligen Wohnorten der Opfer. In der Vergangenheit war ich als Beigeordneter der Kreisstadt bereits bei zwei Verlegungsterminen mit dabei. Jetzt fand der dritte Termin in Neunkirchen statt. Ich halte die Verlegung für eine sehr wichtige Aktion, auch in Ottweiler und Illingen sind Stolpersteine zu finden. So sind diese Stolpersteine im Alltag zu finden und werden durch viele Menschen wahrgenommen. Ich selbst habe zu diesen Aktionen einen ganz persönlichen Bezug. An zwei meiner Verwandten erinnert ein Stolperstein. Ein Verwandter war geistig behindert und wurde deshalb von den Nazis in Hadamar ermordet; ein anderer war im Widerstand aktiv und fand im Gefängnis durch die Nazis den Tod. Mir ist es wichtig, dass an die Opfer erinnert wird, um jüngeren Generationen klar zu machen, zu was Hass führen kann. Max Mannheimer, ein Holocaust-Überlebender, hat folgenden Satz geprägt, den ich hier erwähnen möchte: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah - aber, dass es nicht wieder geschieht, dafür schon!“ In diesem Sinne sollen wir uns alle für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagieren – gerade in heutiger Zeit.

Im Anschluss war ich dann in unserer Tourismuszentral in Landsweiler-Reden bei einer besonderen Vorstellung dabei. Hier stellten sich die Rosenkönigin-Bewerberinnen vor. Im nächsten Monat wird unsere derzeitige Rosenkönigin Aline I. aus ihrem Amt ausscheiden. Im Rahmen der Kreisrosenschau und der Veranstaltung Klingende Gärten am  24. Juni 2018 auf Finkenrech küren wir die Nachfolgerin. Seien sie gespannt, welche Wahl wir getroffen haben.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr Sören Meng


04.05.2018: Vom Brückentag zur Wanderung

Besuch der neuen Geschäftsräume der Firma saarpri.com in Ottweiler
Der neue Schulleiter des Ottweiler Gymnasiums Mark Hubertus zu Gast bei Landrat Meng
Landrat Meng referierte auf dem 4. Branchentag Nahverkehr zum Thema „Sicherheit im Nahverkehr – ein Thema für die Aufgabenträger?“
Stefan Mörsdorf stellte im Landratsamt sein neues Buch vor, das im Schaumbergverlag erschienen ist

Meine Arbeitswoche begann diese Woche erst am Mittwoch, da ich am 30. April einen „Brückentag“ hatte und der 1. Mai bekanntlich Feiertag ist. Gleich zu Beginn war ich am Mittwoch zu Gast bei der Firma saarpri.com, die von Alexander Petto geleitet wird. Von dieser Firma habe ich in der Vergangenheit bereits häufig berichtet. Es ist eine Firma, die sich dem 3D-Druck verschrieben hat. Saarpri.com hat den ersten 3D-Drucker im Saarland produziert. Alexander Petto, der zuvor mit seiner Firma in Friedrichsthal zu finden war, aber selbst aus Merchweiler stammt, hat in Ottweiler geeignete Räumlichkeiten gefunden. Hier gibt es neben einem Showroom,  Werkräume und natürlich Bürofläche. Ein Anliegen von Alexander Petto ist es, dass sich gerade mittelständige Unternehmen mehr als bisher mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks beschäftigen -  sei es im Bereich der Medizin, der Technik oder auch in der Produktion.  Der 3D-Druck hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach vorne entwickelt und ich finde es beachtlich, dass es auch im Landkreis Neunkirchen eine Firma gibt, die auf diesem Gebiet innovativ unterwegs ist. Im Anschluss besuchte mich der neue Schulleiter des Gymnasiums Ottweiler. Da mir die Weiterentwicklung unserer Schulen im Landkreis sehr wichtig ist, war dies ein sehr konstruktiver Austausch. Herr Hubertus kennt den Landkreis Neunkirchen bestens. Er wohnt in Heiligenwald und war zuvor lange Jahre Lehrer am Krebsberg-Gymnasium in Neunkirchen. Natürlich sprachen wir bei seinem Besuch auch über das wichtige Thema Digitalisierung. Hier erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung des Bundes, die dringend erforderlich wäre. Der beschlossene Koalitionsvertrag hält hier einiges bereit, daher erhoffen wir uns eine zügige Umsetzung.

 

Am Mittwochmittag fanden verwaltungsinterne Termine statt, ehe ich dann nach Neunkirchen zur Gremiensitzung unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH  fuhr. Hier beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Jahresbericht und dem Wirtschaftsplan 2018. Die Sitzung ist nicht öffentlich, sodass ich hier keine weiteren Ausführungen machen kann. Allerdings bietet unsere AQA für viele Menschen, die lange arbeitslos sind, neue Perspektiven und eine Beschäftigungsmöglichkeit. Auch erhoffen wir uns durch ein neues Bundesprogramm dauerhaft Beschäftigungsverhältnisse bei der AQA anzubieten. Bundesweite Beachtung erfährt unsere Beschäftigungsgesellschaft derzeit durch das Upcycling-Projekt, das im Rahmen von Land(auf)Schwung entstanden ist. Die produzierten Bänke und weiteren Artikel werden gut nachgefragt; demnächst wird auch der Webshop online gehen. Am Montag ist ab 17.30 Uhr im Showroom in der Hohlstraße 29 in Neunkirchen eine Objektschau, hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen.

                                                                                                             

Gestern tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Personennahverkehr Saarland (ZPS). Hier stand im öffentlichen Teil die Entwicklung der Regio-Buslinien auf dem Programm, zum andern wurde auch der ZPS-Jahresabschluss  2016 beschlossen. Dieser umfangreichen Sitzung folgte am Nachmittag der 4. Branchentag Nahverkehr, der im Rahmen des Arbeitskammerforums in Saarbrücken stattfand. Hier ging es um die Sicherheit im saarländischen Nahverkehr. In meiner Funktion als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Personennahverkehr sprach ich zum Thema „Sicherheit im Nahverkehr – ein Thema für die Aufgabenträger?“. Hier skizzierte ich aus meiner Sicht die Sicherheitslage im Bereich Schiene und Busverkehr. Auch die Erfahrungen, die wir im Rahmen als Aufgabenträger der Neunkircher Verkehrs GmbH haben, ließ ich dabei einfließen. Ich kann sagen, dass die Sicherheit im Nahverkehr ein Thema für die Aufgabenträger ist und wir hier auf einem guten Weg sind. In Fahrzeugen kommt es glücklicherweise seltener zu Übergriffen. Hier wurden in der Vergangenheit und aktuell zahlreiche Maßnahmen getroffen, um das Ganze sicherer zu gestalten. Als Stichwort erwähne ich nur die Videoüberwachung. In Bussen ist das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sehr hoch, da der Fahrer den Innenraum im Blick hat und sofort reagieren kann. Die Aufgabenträger im Nahverkehr stehen im ständigen Austausch mit Verkehrsunternehmen und reagieren auf zunehmende Aggressivität und Gewalt und leiten entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Dennoch gibt es kontinuierlichen Handlungsbedarf: In der gestrigen Veranstaltung berichteten einige Zugbegleiter, Lokführer und Busfahrer aus ihrem Alltag. Leider sind Übergriffe seitens der Fahrgäste und auch verbale Attacken keine Seltenheit mehr. Sie forderten auch von den Aufgabenträgern mehr Unterstützung. Zusammenfassend kann ich feststellen:Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs wurde bereits einiges für die Sicherheit getan, allerdings ist dies ein fortlaufender Prozess, der mit allen Beteiligten gestaltet werden muss. Hier sitzen die Verkehrsunternehmen, mit Polizei, Gewerkschaften und natürlich Aufgabenträgern in einem Boot. Gestern Abend fand im Landratsamt in Ottweiler eine Lesung mit dem früheren saarländischen Umweltminister Stefan Mörsdorf statt. Er präsentierte sein Buch „Schritt für Schritt“, in dem er von seiner Pilgerreise berichtete. Er erlitt vor wenigen Jahren eine Hirnblutung und musste sich ins Leben zurückkämpfen. In seinem Buch beschreibt er sein Schicksal und ermuntert nicht aufzugeben. Sein Pilgerbuch, das im Schaumberg-Verlag erschienen ist, beschreibt auch detailreich unsere Heimat, die er erkundete und facettenreich beleuchtet. Ein tolles, beeindruckendes Buch!

 

Heute Morgen war ich auf der saarländischen Gesundheitsmesse Salut in der Kongresshalle Saarbrücken. Auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet SALUT! plus gesundheitsinteressierten Bürgern, Patienten und Angehörigen aktuelle Informationen zu Therapien, Produkten und Dienstleistungen rund um Gesundheit und Pflege. Diese Messe kann noch bis Sonntag besucht werden, der Eintritt ist frei. Auch die saarländischen Landkreise sind hier vertreten. Ich nahm an einem sehr guten Fachvortrag: „Gesundheits- und Pflegeversorgung sichern – Herausforderung für kommunale Entscheider“ teil. So ging es unter anderem um die zukünftige hausärztliche Versorgung, um eine bessere medizinische Versorgung im Wohnraum, aber auch um das Wirtschaftspotenzial, das der Gesundheitsmarkt bietet. Mein Kollege und derzeitiger Vorsitzender des saarl. Landkreistages Udo Recktenwald machte in seinem Eingangsstatement auf die wichtige Rolle der Landkreise bei diesen Themenfeldern aufmerksam. Von der „Wiege bis zur Bahre“ erfüllen die Landkreise viele Pflichtaufgaben. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden wird es eine Herausforderung der Zukunft sein auch künftig eine gute Gesundheitsinfrastruktur bereitzustellen. 

 

Morgen bin ich in Illingen zu Gast, dort findet der Tag der Städtebauförderung statt. Auf dem ehemaligen Höll Gelände wird viel los sein, denn auch ein für den Landkreis wichtiges Projekt wird vorgestellt. Hier fand auch vor wenigen Wochen die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ gemeinsam mit unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Handwerkskammer statt. Hier konnte ich mich vom Baufortschritt überzeugen. Ich bin gespannt morgen zu sehen, was sich seither wieder getan hat. Auf der ehemaligen Brache ensteht eine Mischung aus Gastronomie, Wohnen und Einzelhandel. Auch ist dort ein Seniorenzentrum geplant. Eröffnet wird der Tag von unserem Ministerpräsidenten Tobias Hans und dem saarländischen Bauminister Klaus Bouillon. Der Illinger Bürgermeister Dr. Armin König und Jörg Michael Fries, der Investor der Brauturmgalerie werden sicher viel Interessantes zu berichten haben. Den ganzen Tag über gibt es Baustellenbesichtigungen und Veranstaltungen  im Zeichen des Städtebaus. Morgen Abend bin ich dann in meinem Heimatort Wiebelskirchen zu Gast, wo ein sehr rührender Verein die DLRG Wiebelskirchen ihr 60. Geburtstag feiert. Ich kenne die DLRG Wiebelskirchen schon von Kindesbeinen an und weiß, was dieser Verein vor Ort auf die Beine stellt. Im Katastrophenschutz ist die DLRG ebenfalls auf Kreisebene sehr aktiv. Gemeinsam mit den anderen Hilfsdiensten ist die DLRG unverzichtbar. Ich werde bei meiner Gratulation auch den Dank für die gute geleistete Arbeit verbinden. Am Sonntag können dann die Wanderschuhe geschnürt werden, denn es findet die Landratswanderung statt. Dieses Mal werden wir den Mühlenpfad erwandern. Gemeinsam mit dem saarländischen Wanderjournalisten Günter Schmitt, der während der Wanderung auch aus seinen Büchern vorlesen wird, erkunden wir den beliebten Premiumwanderweg. Die Wetterprognosen sind sehr gut, so dass wir uns alle auf einen schönen sonnigen Tag freuen können. Der Abschluss findet in der Wern´s Mühle statt, wo für uns Familie Keller  eine leckere Suppe aus regionalen Produkten bereithält. Los geht es am Sonntag um 10.30 Uhr. Apropos Regionales: Im Rahmen der Neunkircher Weinlounge, die heute Abend eröffnet wird, stellen wir erstmals Produkte der künftigen Regionalmarke Landkreis Neunkirchen vor. Hier gibt es von der AQA gefertigte Regionalwarenkisten zu kaufen, gefüllt mit tollen Produkten aus dem Kreis. Wenn dieser Blog erscheint, präsentiert der saarländische Rundfunk im SR Fernsehen um 18.15 Uhr die Sendung „Wir im Saarland“. Im Rahmen dieser Sendung werde ich gemeinsam mit Jolanda Jochnachel einen Kuchen backen. Diese Aufzeichnungen für dieses Projekt fanden im Februar statt. Ich habe das Ergebnis noch nicht gesehen, Sie können sich, so glaube ich, auf unterhaltsame Minuten freuen. Mit Jolanda Jochnachel zu backen, stellte für mich eine große Herausforderung dar. Zum einen bin ich bekanntlich kein Bäcker, zum anderen musste ich mich anstrengen, um der schlagfertigen Jolanda gerecht zu werden. Im Anschluss wird dieser Beitrag auch in der Mediathek des SR zu finden sein.

 

Ich wünsche ein sonniges Wochenende!
Ihr Sören Meng

 


27.04.2018: Schulbienen, Herzgesundheit und Sitzungen

Besprechung mit Frau Jacobs und Herr Trutter von der Saarbrücker Zeitung
Einweihung der drei neuen Bienenstöcke am Gymnasium am Steinwald
Einbürgerung - Landrat Meng überreichte den Neubürgern ihre Einbürgerungsurkunde
5. Cardio Day in Illingen
Besprechung mit dem Team von Land(auf)Schwung
Aktionstag für Menschen mit Behinderung auf dem Neunkirchen Stummplatz
Aktionstag für Menschen mit Behinderung auf dem Neunkirchen Stummplatz

Meine Arbeitswoche begann mit einer Vorbesprechung zusammen mit dem Geschäftsführer des ZPS, Adalbert Ott und Gerd Heil vom Wirtschaftsministerium in dem es um die Vorberatung der in der kommenden Woche stattfindenden Sitzung der Verbandsversammlung ging. Ziel dieses Verbandes ist es, den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland zu optimieren und die Interessen aller Landkreise, Kommunen und des Landes  optimal zu koordinieren. Im Anschluss besuchten mich Frau Jacobs und Herr Trutter von der Anzeigen- und Verkaufsabteilung der Saarbrücker Zeitung. Hier besprachen wir die Beteiligung des Kreises an Publikationen wie dem neuen Landkreis-Magazin oder dem Wirtschaftsmagazin. Am Nachmittag stand dann das verwaltungsinterne Jour fixe an, in dem wir aktuelle Themen der Kreisverwaltung besprachen. Danach gab es ein Gespräch in Sachen Sportanlagen der Kreisverwaltung. Diese Sporthallen und –anlagen werden auch von zahlreichen Vereinen der jeweiligen Kommunen genutzt und natürlich gibt es auch hier immer Abstimmungsbedarf und Wünsche seitens der Vereine.

 

Am Dienstagmorgen fand eine verwaltungsinterne Besprechung zum Ausbau der Berufsbildungszentren statt. Hier haben wir in den letzten Jahren einiges investiert und werden dies auch in Zukunft tun. Gerade am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum wird eine Generalsanierung in den nächsten Jahren durchgeführt. Hierfür laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren. Erfreulich ist es, dass es hier von Seiten des Landes neue Fördermöglichkeiten gibt, ohne die so ein Vorhaben nicht zu stemmen wäre. So wurde im Rahmen der Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur ein Sonderinvestitionsprogramm für Berufsbildungszentren durch das Land auf den Weg gebracht. Ziel soll die Förderung von Neu- und Umbaumaßnahmen von Schulgebäuden sowie von der ausbildungsrelevanten Ausstattung der Lehrgebäude sein. Im Antragszeitraum von 2018 bis 2020 stehen landesweit rund 33 Mio. Euro zur Verfügung. Der Landkreis Neunkirchen wird hiervon rund 5 Mio. Euro erhalten. Hiervon sollen das Technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum, das Kaufmännische Berufsbildungszentrum sowie das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum profitieren. Die Inhalte des Programmes zielen auf eine qualitative Verbesserung der räumlichen Ausstattung, wobei die Schaffung zeitgemäßer Lehr- und Lernbereiche, die Erneuerung der Dateninfrastruktur, die Herstellung der Barrierefreiheit und die Gewährleistung der Sicherheit abgedeckt werden. Der Landkreis muss einen entsprechenden Eigenanteil, der bei rund 40 % liegt, selbst stemmen. Anschließend ging es nach Neunkirchen, wo am Gymnasium am Steinwald ein neuer Standort von Schulbienen mit drei Bienenvölker – die auch mit Unterstützung der proWIN proNature-Stiftung realisiert werden konnte – eingeweiht wurde. Als Träger der Schule richteten wir das Umfeld her und kümmerten uns um die notwendige Infrastruktur. Die Stiftung ermöglichte dann den Ankauf des erforderlichen Materials. Als Hobbyimker weiß ich, dass ein solches Vorhaben auch mit nennenswerten Kosten verbunden ist. Deshalb bin ich froh, dass die Firma proWIN hier der Schule 5.000 € zur Verfügung stellte. Wir alle wissen, dass die Menschheit ohne Bienen nicht leben kann, denn die Bienen bestäuben die Mehrzahl aller Wild- und Nutzpflanzen und sorgen so für die Artenvielfalt auf unserer Erde. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass gerade Schülerinnen und Schüler sehr früh die Zusammenhänge für unseren Organismus kennen lernen. Deshalb erachte ich die Bienenhaltung an der Schule für sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler künftig vieles rund um die Bienen erfahren werden und auch die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der biologischen Vielfalt verstehen können. Das ist nachhaltige Bildung im besten Sinne. Seit 2012 gibt es die Initiative „Der Landkreis summt“, mit der wir u. a. auch Jungimker fördern. Rund 120 Jungimkerinnen und Jungimker konnten seit dieser Zeit finanzielle Unterstützung erfahren. Dieses Projekt wird die Kreisverwaltung unter Federführung des Kreisumweltamtes weiterhin aktiv begleiten. Nähere Infos finden Sie hier.

 

Am Mittwoch fanden im Historischen Sitzungssaal im Landratsamt in Ottweiler die Einbürgerungsfeierlichkeiten statt. Wie an dieser Stelle schon oft erläutert, ist es mir wichtig, die Übergabe der Urkunden in einem feierlichen Rahmen durchzuführen. Die eingebürgerten Menschen sagen bewusst JA zu unserem Land und unser Land sagt ebenso bewusst JA zu ihnen. Mir ist es immer wichtig, auch auf das Grundgesetz, auf unsere Verfassung einzugehen. Von einer Vielfalt der Gesellschaft profitieren alle, nur so kann Integration gelingen. Kurz nach dieser Feierlichkeit wurde ich zu einem Einsatz nach Eppelborn gerufen. An der Gemeinschaftsschule Eppelborn wurde von Schülern Reizgas in einem Klassenraum versprüht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler mussten ärztlich versorgt werden; die Schule wurde evakuiert. Rund 100 Einsatzkräfte waren in Eppelborn vor Ort. Ich verschaffte mir einen Überblick und entschied, dass wir die Raumluft der Schule noch einmal genauestens untersuchen lassen. Erst als die Ergebnisse feststanden, konnte die Schule wieder für den Unterricht freigegeben werden. Glücklicherweise arbeiteten alle Beteiligten Hand in Hand. Dieser Vorfall zeigte wieder eindrucksvoll, wie gut die Einsatzkräfte untereinander vernetzt sind und vertrauensvoll miteinander arbeiten. Allerdings zeigte er auch, was durch einen wohl mutwilligen Gebrauch eines handelsüblichen Reizgases geschehen kann und wie gefährlich der Umgang damit ist. Herzlichen Dank allen, die für Sicherheit an diesem ereignisreichen Tag sorgten. Auch vielen Dank dem Kreisgesundheitsamt und unserem Bauamt für die tatkräftige Unterstützung und die Veranlassung wichtiger Maßnahmen. Am Nachmittag ging es dann nach Illingen, wo in der Illipse der 5. CardioDay stattfand. Hier möchte der Landkreis, gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden, ein herzgesunder Landkreis werden. Hierzu haben wir seit dem vergangenen Jahr eine CardioDay-Aktion ins Leben gerufen, wo in allen Kommunen Informationsveranstaltungen zum Thema Herzgesundheit stattfinden. Nachdem er bereits in Neunkirchen, Eppelborn, Schiffweiler und Ottweiler unterwegs war, machte er in Illingen Station. Neben den kostenfreien Angeboten, Herz- und Gesundheitschecks, stellten zahlreiche Vereine und Dienstleister aus Illingen und Umgebung Ihre Angebote vor. Unter den Referenten des CardioDays war auch der bekannte Arzt der Fußballnationalmannschaft Prof. Dr. Tim Meyer. Er referierte zum Thema plötzlicher Herztod beim Sport. Ich danke allen, die diesen CardioDay organisiert haben und freue mich bereits auf den nächsten Carido Day, der am 08.05.2018 in Spiesen-Elversberg in Kooperation mit dem SV Elversberg in der Ursapharm-Arena sattfindet.

 

Gestern Morgen ging es um unser Projekt Land(auf)Schwung, welches noch bis Ende 2019 laufen wird. Hier informierte ich mich über die laufenden Projekte. Grund unserer Besprechung war ein Bildungsportal, das es demnächst im Internet abzurufen gibt. Ziel dieses Portals ist es, Bildungsangebote besser im Landkreis zu koordinieren und damit auch präsenter zu machen. Hier hat unser Bildungskoordinator Gunter Maier hervorragende Arbeit geleistet. In Kürze werde ich dieses Portal offiziell freigeben. Dieses Portal hat einen großen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises. Mit einer umfangreichen Tagesordnung befasste sich gestern Nachmittag der Kreistag. Spannend waren die Ausführungen der Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland (TZS) Birgit Grauvogel, die zu Gast war. Sie brachte auch einige interessante Zahlen mit. Generell entwickelt sich der Tourismus im Saarland gut. Auch die Übernachtungen im Landkreis Neunkirchen haben sich seit 2015 sehr gut entwickelt. Gerade in den letzten fünf  Jahren stiegen die Übernachtungszahlen im Landkreis um rund 15 % - ein hervorragender Wert. Allerdings stehen die Übernachtungszahlen im Landkreis auch immer im Zusammenhang mit Reha- und Kureinrichtungen im Saarland. Erfreulich ist, dass die Zahlen in der Kategorie Hotels, Gasthöfe und Pensionen von 2013 bis 2017 im Landkreis um 69 % gestiegen sind. Interessant waren auch die Auskünfte zum Ausflugsverhalten der Gäste des Centerparkes im Landkreis St. Wendel. Hier wird der Landkreis Neunkirchen gerade durch den Neunkircher Zoo, aber auch aufgrund der Möglichkeiten des Shoppings im Saarpark-Center geschätzt. Weiteres Potential wird im Erlebnisort Reden gesehen. Hier erfreut sich GONDWANA – Das Prähistorium – großer Beliebtheit; auch unsere Bergmannsalm wird gut angenommen. Grundsätzlich führte die Geschäftsführerin aus, dass gerade Familien als Zielgruppe des Landkreises Neunkirchen in den Fokus zu rücken seien. Der Kreistag beschloss etliche Vergaben, damit die Arbeiten in erster Linie an den Kreisschulen beginnen können. Auch für unser Bauamt eine große Herausforderung, denn fast an jeder unserer 20 Schulen wird gearbeitet.

 

Heute Morgen tagte der Aufsichtsrat der VSE. Im Anschluss fand dann nach der Hauptversammlung die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates statt. Danach war ich in der außerordentlichen Sitzung der Verbandsversammlung des Sparkassenverbandes Saar. In Neunkirchen fand heute ganztägig der Aktionstag „Menschen mit Behinderungen“ statt. Dieser wurde – wie in den vergangenen Jahren – sehr gut angenommen und rückte auch das Thema Inklusion ins Zentrum des Geschehens.

 

Am Sonntag findet dann im Freizeitzentrum Finkenrech die beliebte Veranstaltung „Frühling auf Finkenrech“ statt. Mit Frühling auf Finkenrech wird die große Saisoneröffnung es Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen gefeiert. Rund 60 Aussteller bieten auf dem großen Bauernmarkt ihre Produkte aus der Region. Nähere Infos zum Angebot und Programm finden Sie hier. Ich werde dieses Jahr nicht vor Ort sein, mich wird der Kreisbeigeordnete Gerd Rainer Weber vertreten. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern tolle Stunden in Eppelborn-Dirmingen und danke unserer Tourismus- und Kulturzentrale und auch dem Kreisumweltamt für die tolle Organisation.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Frühlingswochenende!

Ihr

Sören Meng                           


20.04.2018: Ordensverleihung und Helden des Alltags

Landrat Sören Meng überreichte im Namen des Staatssekretärs Seel, Ursula Cornelius-Mauer die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland im Wemmetweiler Kuppelsaal
Dreharbeiten für einen Imagefilm über die Willkommensregion Neunkirchen
Frau Lecfalvi spielt in dem neuen Imagefilm eine zentralle Rolle - Herrn Meng berichtet sie hier über ihre erste Eindrücke und wie sie im Landkreis Neunkirchen eine neue Heimat fand

Meine Woche startete Montag mit einem Gespräch im Saarländischen Landtag. In diesem Gespräch ging es um landkreisspezifische Themen. Danach standen verwaltungsinterne Termine auf dem Programm, ehe es dann am Nachmittag nach Neunkirchen ins Rathaus ging. Hier wurde der Steuerberater Holger Westermann von Finanzminister Peter Strobel mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Besonders stellte der Minister die Verdienste Westermanns um das berufsständige Versorgungswerk der Steuerberater heraus. Darüber hinaus war Holger Westermann auch in zahlreichen Vereinen in Neunkirchen aktiv und war – so der Minister – vielfach „Anreger, Motor, Kümmerer und Schaffer“.


Der Dienstag startete mit Dreharbeiten in den Wassergärten in Landweiler-Reden. Unser Welcome-Center, ein Projekt im Rahmen von Land(auf)Schwung, das von der Saaris geleitet wird, ist derzeit dabei einen Imagefilm über den Landkreis zu erarbeiten. Dabei wird aus Sicht der Neubürgerin Frau Lecfalvi über die gute Infrastruktur und die Vorzüge unserer Region berichtet. Danach bereitete ich verwaltungsintern anstehende Sitzungen vor, unter anderem die Sitzung des Kreisausschusses, die gestern stattfand. Nach internen Terminen ging es dann nach Wemmetsweiler, wo ich in Vertretung des Staatssekretärs Christian Seel, Ursula Cornelius-Mauer die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland überreichen durfte. Frau Cornelius-Mauer kenne ich seit vielen Jahren, da sie unter anderem 20 Jahre im Kreistag des Landkreises Neunkirchen aktiv war. Noch heute gehört sie dem Gemeinderat in Merchweiler an. Frau Cornelius-Mauer wurde für ihr ausgeprägtes kommunalpolitischen Engagement und die engagierte Tätigkeit in verschiedenen Vereinen ausgezeichnet. So gründete sie den Förderverein der Bäder in der Stadt Friedrichsthal, unterstützte verantwortlich die Jugendfeuerwehr in Friedrichsthal und machte sich auch für die THW-Jugend stark. In meiner Laudatio zitierte ich den früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, der feststellte „Ein Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden“. Frau Cornelius-Mauer hat es stets verstanden anzupacken und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu handeln.

 

Am Mittwochmorgen war ich im Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen zu Gast, um anstehende Maßnahmen zu besprechen. Ich kann Sie derzeit nur ermuntern das Freizeitzentrum Finkenrech zu besuchen. Es erwartet Sie eine gepflegte, attraktive Gartenanlage, tolle Spielmöglichkeiten für Kinder und natürlich ein gute Gastronomie. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch dem Gärtnerteam unter der Leitung von Oliver Martin, dem Leiter unseres Umweltamtes. Wer das Freizeitzentrum besucht, kann sich vorstellen, mit wie viel Arbeit die Pflege verbunden ist. Am Mittwochnachmittag tagte der Vorstand des Demenzvereines, dessen Vorsitzender ich bin. Hier wollen wir uns dafür einsetzen, dass es ein regionales Netzwerk Demenz im Landkreis Neunkirchen geben soll. Der Demenzverein hat in den 15 Jahren seines Bestehens wichtige Aufbauarbeit geleistet. Jetzt geht es darum alle Akteure besser zu vernetzen, mit dem Ziel die Versorgung demenzerkrankter Menschen zu verbessern. Zu den Akteuren gehören unter anderem ambulante, stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Pflege, die Städten und Gemeinden, der Landkreis, in der Region tätige Kranken- und Pflegekassen, private Versicherungsunternehmen, Wohlfahrtsverbände und andere Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Altenhilfe. Aber auch Betroffene, pflegende Angehörige, Selbsthilfegruppen, Demenzcafés und anerkannte private Leistungserbringer von Betreuungs- und Entlastungsangeboten sollten sich im Netzwerk Demenz wiederfinden. Daher bemühen wir uns derzeit um eine Förderung dieses Netzwerkes. Im Anschluss ging es dann zu einer besonderen Verleihung in die gebundene Ganztagsgemeinschaftsschule nach Neunkirchen. Als erste Schule im Landkreis Neunkirchen wurde die Gemeinschaftsschule als Fairtrade-Schule ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung würdigte die Fairtrade-Initiative Saarland die großen Bemühungen der Schule im Bereich des fairen Handels. Die Projektgruppe der Schule hat hervorragende Arbeit geleistet und versteht es junge Menschen für den fairen Handel zu sensibilisieren. So gibt es beispielsweise im Bistro der Schule faire Produkte zu kaufen. Aber auch inhaltlich setzt sich die Schule stark mit der Thematik auseinander. Wie Sie wissen, möchte unser Landkreis „fairer Landkreis“ werden. Dieser Auszeichnung kommen wir mit dem Ziel erneut ein Stück weiter. Bereits vergangene Woche wurde in Eppelborn eine Kita als erste Fairtrade-Kita ausgezeichnet. Ich danke allen an dieser Stelle, auch den Kommunen im Landkreis, die sich hierfür stark machen. Solche Aktionen können viel bewegen und die Welt zumindest im Kleinen etwas besser machen.


Um den Katastrophenschutz ging es in einer Besprechung gestern Morgen mit dem Leiter unserer Kreispolizeibehörde und unserem Kreisbrandinspekteur. Um hier optimal vorbereitet zu sein, werden wir im kommenden Monat ein Seminar in Kooperation mit der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz durchführen. Ziel ist es in Krisenfällen effizient und vernetzend tätig zu sein. Danach ging es nach Saarbrücken wo eine Besprechung im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der VSE stattfand. Gestern Nachmittag tagte dann der Kreisausschuss des Landkreises. Im öffentlichen Teil der Sitzung standen Vergaben auf der Agenda. So gab es die Weitergewährung von Zuschüssen für das Familiennachbarschaftszentrum Neunkirchen, das langzeitarbeitslose Menschen beschäftigt und qualifiziert. Auch die Gewährung von Zuschüssen an die Behinderteneinrichtung für Freizeit- und Ferienmaßnahmen und zahlreiche Vergaben an unseren Schulen standen auf der Tagesordnung unseres Kreisausschusses.

 

Heute Morgen war ich auf der Vorstandssitzung des Landkreistages in Saarbrücken und anschließend im Umweltministerium, wo ich mich mit dem Umweltstaatssekretär Roland Krämer zu verschiedenen Themen den Landkreis betreffend, austauschte.

Ich möchte diesen Blog diese Woche auch nutzen, um mich bei den Hilfskräften im Landkreis Neunkirchen zu bedanken. Wie Sie lesen konnten, gab es in meinem Wohnort, dem Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen, ein schreckliches Unglück. Ein großes Gebäude brannte ab und nur durch das beherzte Eingreifen der Rettungskräfte konnten elf Menschen vor den Flammen gerettet werden. Eine Person kam bei diesem Unglück ums Leben. Unterschiedliche Löschbezirke aus zwei Kommunen, das Technische Hilfswerk, die Polizei und viele andere waren diese Tage im Einsatz, um Schlimmstes zu verhindern. Hier ist es mir wichtig, öffentlich Danke für dieses großartige Engagement, das in erster Linie ehrenamtlich geleistet wird, zu sagen. Die Rettungskräfte der unterschiedlichen Organisationen sind für mich Helden des Alltags.

Derzeit meint es Petrus gut mit uns. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes, erholsames und vor allen Dingen sonniges Wochenende.

 

Ihr Sören Meng

 

 


13.04.2018: Pflege, Tourismus, Fairtrade und Herzgesundheit

Sitzung der Kommission für Verwaltungsmodernisierung
Das Kath. Kinderhaus St. Josef in Eppelborn wurde als erste faire Kita im Landkreis Neunkirchen ausgezeichnet
Einweihung der Mitfahrerbänke in Münchwies
Interne Infoveranstaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte hinsichtlich den Entwicklungsmöglichkeiten des Schulstandortes

Meine Arbeitswoche begann mit verwaltungsinternen Terminen, dem schloss sich das Jour-Fixe mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen Christian Rau an. Hier stand auch die Vorbereitung des Werksausschusses der einen Tag später stattfand, auf dem Programm. Zurzeit plant das Team unserer TKN die beliebte Veranstaltung Frühling auf Finkenrech, die im letzten April Wochenende stattfinden wird. Hier werden wieder viele Gäste aus Nah und Fern erwartet, die unser Freizeitzentrum und sein reichhaltiges Angebot genießen wollen. Das genaue Angebot und Programm können Sie hier nachlesen. Am Montagnachmittag tagte der Kooperationsauschuss unseres Pflegestützpunktes. Dieser Ausschuss tagt regelmäßig. Gemeinsam mit Vertretern der Krankenkasse IKK und AOK, sowie des Sozialministeriums sprechen wir über aktuelle Ausgaben und Herausforderungen unseres Pflegestützpunktes. Unser Pflegestützpunkt hat drei Hauptaufgaben, zu einem die Auskunft und Beratungen in sämtlichen pflegerischen Belangen, die Koordinierung aller regionalen Versorgungs- und Unterstützungsangebote und die Vernetzung abgestimmter pflegerischer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Ziel soll es sein, Bürgerinnen und Bürger intensiv bei der Beantragung von Leistungen zu unterstützen. Unser geschultes Personal berät hier umfassend und vor allen Dingen kostenlos. Insgesamt gibt es im Saarland acht Pflegestützpunkte. Der Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen befindet sich in Neunkirchen in der Knappschaftsstraße 1.

 

Am Diensttagmorgen traf ich mich zu einem Austausch mit dem Personalrat unserer Kreisverwaltung. Hier standen aktuelle Themen an. Bei rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es immer wichtige Themenfelder zu erörtern. Im letzten Jahr konnten wir in enger Abstimmung mit dem Personalrat die neuen dienstleistungsorientierten Arbeitszeiten auf den Weg bringen, die gut angenommen werden. Am Nachmittag trat dann der Werksauschuss unser Tourismus- und Kulturzentrale zusammen. Der Werkleiter, Christian Rau, berichtete über aktuelle Aktivitäten unserer TKN. Für das Jahr 2018 hat sich die TKN vorgenommen, verstärkt mit den Hotels des Landkreises in Dialog zu treten. Hier sollen weitere touristische Angebote entwickelt werden. Voraussichtlich im Herbst kann mit dem Itzenplitzer- Pingenpfad ein neuer Premiumwanderweg im Landkreis Neunkirchen eingerichtet werden. Er befindet sich rund um den Itzenplitzerweiher in Heiligenwald. Ein Weg in bergmännischer Tradition stellt der Hartfüßlerweg dar. Start und Ziel ist Wiebelskirchen. Dieser Weg soll im kommenden Jahr neu eröffnet werden. Natürlich sind hier auch immer die entsprechenden Kommunen eingebunden, die sich engagiert einbringen. Darüber hinaus wird unsere TKN in diesem Jahr verstärkt auf die Vermarktung unserer Region über Social Media setzen. Wir erleben beispielsweise durch die Bewerbung für unsere neue Rosenkönigin via Facebook, dass die Resonanz sehr gut ist. Es sind bereits Bewerbungen für dieses schöne Amt eingegangen. Wenn ich über den Tourismus schreibe, darf ich natürlich die sogenannte Landratswanderung nicht vergessen. Die nächste Wanderung findet am 6.Mai auf dem Mühlenpfad in Fürth statt. Mit dabei wird der bekannte Wanderjournalist und Autor, Günter Schmitt sein, der literarische Leckerbissen zum Besten geben wird. Die Wanderung endet mit einem gemeinsamen, kleinen Mittagessen in der Wern´s Mühle. Nähere Infos hierzu finden Sie hier.

 

Am Mittwochmorgen standen verwaltungsinterne Termine auf der Agenda. Am Nachmittag tagte die Kommission für Verwaltungsmodernisierung, die sich mit aktuellen Herausforderungen unserer Kreisverwaltung beschäftigt. Hier stellten wir unsere neue Vergabestelle vor. Sie ermöglicht öffentliche Vergaben besser strukturiert optimal vorzubereiten und über eine technische Plattform zu publizieren. Dies hat große Vorteile, sowohl für die Verwaltung aber auch für die Firmen. Darüber hinaus beschäftigten wir uns in der Sitzung mit dem Thema Digitalisierung. Dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon häufigst thematisiert. Hier sind wir dabei ein Dokumentenmanagementsystem in unserer Verwaltung zu realisieren. Derzeit werden die Anforderungen definiert, um einen optimalen „Workflow“ zu ermöglichen, denn hierfür müssen viele Aspekte berücksichtigt werden.

 

Gestern Morgen bereitete ich mit dem Geschäftsführer unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA, Anton Jacob, die bald anstehende Aufsichtsratssitzung vor. Unsere Beschäftigungsgesellschaft leistet wichtige Arbeit und ist u.a. auch für unser Upcycling-Center im Projekt „Land(auf)Schwung“ aktiv. Darüber hinaus werden viele Institutionen durch unsere AQA unterstützt. Hier geht es darum, Langzeitarbeitslosen Arbeitsgelegenheiten und Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ist erstmals ein dauerhaft geförderter Arbeitsmarkt benannt. Dies hat auch sicherlich Auswirkungen auf die Arbeit unserer AQA, denn die AQA ist prädestiniert hier längerfristige Arbeitsverhältnisse anzubieten. Ich sehe daher mit großem Interesse den konkreten Vorgaben des Bundes entgegen. Anschließend übergab ich einer Mitarbeiterin für 40 Jahre Zugehörigkeit zum Landkreis Neunkirchen ihre Urkunde. Gestern Nachmittag war ich dann in der Kreisstadt zu Gast, wo ich an einer Gesprächsrunde mit dem Titel „Bildung gegen Armut“ teilnahm. Ziel dieser Gesprächsrunde war es auszuloten, wie man mit vernetzten Angeboten gerade finanziell schwächer gestellten Bürgerinnen und Bürgern und ihren Familien Unterstützung und damit Teilhabe an der Gesellschaft bieten kann.

 

Heute Morgen war ich in Eppelborn zu Gast. Hier wurde dem Katholischen Kinderhaus St. Josef die Auszeichnung „Faire Kita“ verliehen. Dies freut mich besonders, da dies die erste faire Kita in unserem Landkreis ist. Wir als Landkreis wollen noch in diesem Jahr zum fairen Landkreis ausgezeichnet werden. Auch über dieses Thema hab ich an dieser Stelle häufig gesprochen. Im Rahmen dieser Bemühungen fand heute auch in der Gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen ein Theater-Workshop statt, an dem mein Stellvertreter Karlheinz Müller teilnahm. Um ein Projekt zur Mobilität im Rahmen des Bundesprojektes Land(auf)Schwung ging es heute anschließend in Münchwies. Hier wurden die ersten Mitfahrerbänke ihrer Bestimmung übergeben. Mich freute es sehr, dass an diesem Termin sowohl der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer und der Bexbacher Bürgermeister Thomas Leis teilnahmen. In diesem Projekt geografisch eingebunden sind sowohl Ottweiler-Lautenbach, als auch Bexbach-Frankenholz (gehört zum Saarpfalzkreis).  Die KISS als Projektträger hat hier mit vielen Unterstützern vor Ort dieses Projekt verwirklicht. Die Projektleiterin Beate Ufer stellte das Ganze anschaulich vor. Ziel ist es in Orten, die nicht über eine optimale Infrastruktur an Geschäften u.ä. verfügen mehr Mobilitätsmöglichkeiten zu bieten. Das Projekt soll den ländlichen Raum stärken.

Am Nachmittag war ich dann in unserem Neunkircher Landratsamt Gastgeber einer Infoveranstaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte. Hier stellte ich aus Sicht des Schulträgers mögliche Entwicklungsmöglichkeiten des Schulstandortes vor. Wenn dieser Blog erscheint, bin ich in Spiesen-Elversberg zu Gast und referiere über die Aufgaben unseres Landkreises. Morgen früh werde ich dann in der St. Barbara Halle in Püttlingen zu Gast sein, wo das 20-jährige Jubiläum des Projektes „Fit und Vital älter werden“ stattfindet. Hier sind wir von Anfang an mit dabei, daher ist es für mich selbstverständlich das Projekt öffentlich zu würdigen. Anschließend geht es dann nach Ottweiler in unsere Seminarsporthalle, wo der Cardio Day der Stadt Ottweiler stattfinden wird. Dieser Cardio Day wird in Kooperation mit unserem Projekt Land(auf)Schwung, der Vitalregion, und unserem Gesundheitsamt sowie der Initiative „Der Landkreis Neunkirchen lebt (herz)gesund“ durchgeführt. Es geht darum, den Bürgerinnen und Bürgern hilfreiche Informationen rund um das Thema Herzgesundheit zu vermitteln und dazu zu ermuntern, sich für die Herzgesundheit zu engagieren.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende.

Ihr Sören Meng

 

 


06.04.2018: Eine Woche der Begegnungen

Antrittsbesuch des neuen Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Dr. Martin Rieger
MdB Markus Uhl besuchte Landrat Sören Meng
Um die Bildung und Schulen im Landkreis Neunkirchen ging es im Gespräch mit der Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot und Sören Meng
In einem Pressegespräch wurde die neue Klimaschutzbeaufragte des Landkreises Lilli Metzger und ihr Tätigkeitsfeld den Pressevertretern vorgestellt
Antrittsbesuch des neuen Vorstandsvorsitzenden der Saar-LB Dr. Thomas Bretzger

Nach meinem Osterurlaub stand am ersten Arbeitstag in erster Linie Büroarbeit auf dem Programm. Mit Frau  Ina Klein, Mitarbeiterin der Regionalen Entwicklungsagentur unseres Projektes „LandaufSchwung“ besprach ich den aktuellen Projektstand. Ziel des Projektes ist es auch, weitere Projektideen und Fördermöglichkeiten zu ergründen. Hier haben wir einen weiteren Antrag zum Thema Nachhaltigkeit gestellt. Am Nachmittag war dann der neue Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Martin Rieger, bei mir zu Gast. Der promovierte Theologe war zuletzt Geschäftsführer der Lebenshilfe Westpfalz, war einige Jahre im Kirchlichen Dienst sowie Direktor bei der Bertelsmann Stiftung. Ich nahm den Besuch zum Anlass die gute Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes, dass in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag im Landkreis Neunkirchen feiert, zu würdigen. Wir besprachen auch gesellschaftliche Herausforderungen bei denen gerade die Hilfsorganisationen einen wichtigen Beitrag leisten können. Auch das Rote Kreuz lebt neben dem Hauptamt vom Ehrenamt. Hier gilt es in Zukunft beide Aufgabenbereiche gut zu verknüpfen, damit die wichtige Arbeit des DRK auch in den nächsten Jahrzehnten gesichert ist.

 

Am Mittwochmorgen war der Bundestagesabgeordnete der CDU Markus Uhl, bei mir zu Gast. Markus Uhl, der als Bundestagsabgeordneter auch für Teile des Landkreises Neunkirchen verantwortlich ist, informierte sich über aktuelle Projekte. Auch war die finanzielle Situation der Kreise und der Kommunen Thema. Es bleibt, abzuwarten, wie der im Koalitionsvertrag vereinbarte Arbeitsauftrag der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland umgesetzt wird. Hier könnten Kreise und Kommunen im finanzschwachen Saarland gleichermaßen profitieren. Um die Schulentwicklung und die Versorgung mit Kindertageseinrichtungen im Landkreis Neunkirchen ging es in einem Gespräch mit der Staatssekretärin des Bildungsministeriums, Christine Streichert-Clivot. Hier diskutierten wird eine mögliche Weiterentwicklung unseres Schulstandortes. Auch die Themen Digitalisierung und Ausstattung unserer Schulen wurden angesprochen. Um das Thema Bildung und Teilhabe ging es am Mittwochnachmittag in einem Gespräch mit Vertretern des Landesinstitutes für präventives Handeln und unserer Sozialdezernentin, Birgit Mohns-Welsch. Hier stellen wir fest, dass viele Bundesmittel aus dem Bereich Bildung und Teilhabe nicht abgerufen werden und somit nicht zielgerichtet verausgabt werden können. Da auch ich nicht mit der Situation zufrieden bin, stellen wir im Moment Überlegungen an, wie wir den Zugang zu diesen Leistungen vereinfachen könnten.

 

Um aktiven Klimaschutz ging es gestern Morgen in einem Pressegespräch. Seit Jahresbeginn hat der Landkreis Neunkirchen nun eine zentrale Ansprechpartnerin für den Klimaschutz. Der Kreistag hatte sich dafür ausgesprochen, die Stelle einer Klimaschutzbeauftragten, die drei Jahre mit rund 65 Prozent Mitteln des Bundes gefördert wird, einzurichten. Grundlage hierfür war das 2015 erstellte Klimaschutzkonzept des Landkreises Neunkirchen. Lilli Metzker hat zu Beginn des Jahres die Stelle der Klimaschutzbeauftragten bei der Kreisverwaltung angetreten. Sie ist unserer Abteilung Bautechnik mit dem Abteilungsleiter Thorsten Mischo organisatorisch zugeordnet. Ihre Hauptaufgabe wird es sein, Energieeinsparmöglichkeiten in den kreiseigenen Liegenschaften zu identifizieren und zusätzliche Klimaschutzprojekte zu initiieren. Auch die Möglichkeiten des Controllings sollen ausgelotet werden. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, deshalb wollen wir auch mit den Städten und Gemeinden sowie lokalen Akteuren zusammenarbeiten. Als Eigentümer rund 30 Liegenschaften sollen dem Landkreis aber auch Einsparpotentiale und Steuerungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Mit der Stelle der Klimaschutzbeauftragten haben wir eine Schnittstelle geschaffen, die eine gemeinsame lokale Arbeit an globalen Klimaschutzzielen möglich macht. Ein interessantes Gespräch hatte ich anschließend mit dem seit Jahresbeginn neuen Vorstandsvorsitzenden der Saar-LB, deren Beiratsmitglied ich bin. Dr. Thomas Bretzger wollte sich vor Ort über unsere Region informieren. Der erfahrene Manager wechselte nach verschiedenen Führungsaufgaben in Industrie und Kreditwirtschaft u. a. für Daimler-Benz, Deutsche Bank, HypoVereinsbank und Commerzbank 2012 als Vorstandsmitglied zur Oldenburgischen Landesbank. Wichtigstes Ziel von Dr. Thomas Bretzger ist die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Regionalbank und ihres erfolgreichen Geschäftsmodells bei nachhaltiger Sicherung der Profitabilität und der Eigenständigkeit der Bank. Hier ist ihm die regionale Verwurzelung in der Region und bei ansässigen Unternehmen sehr wichtig.

 

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Neunkirchen Markus Groß zu einigen Themen aus. Anschließend folgten interne Termine und Büroarbeit.

Am Sonntagmorgen bin ich in Hirzweiler zu Gast, wo ich im Rahmen eines Frühstückes über die Aufgaben des Landkreises spreche. Am Nachmittag geht es nach Sulzbach, wo der neue Superintendent des Kirchenkreises Markus Karsch offiziell eingeführt wird. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Superintendenten Gerhard Köppke an.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Will man den Meteorologen glauben, erwarten uns schöne frühlingshafte Temperaturen. In diesem Sinne, machen Sie es gut!

Ihr Sören Meng


23.03.2018: Termine, Termine, Termine

Landtagsmitglied Alwin Theobald zu Gast bei Landrat Sören Meng
Besprechung zur weiteren Positionierung des Rosenkreises mit vielen Vertretern
Der SR plan eine neue Serie mit Tipps aus der Region, Landrat Meng besprach mit Alexander Gross Möglichkeiten der Umsetzung
Vertragsunterzeichnung eines neuen Konsortialvertrages der drei Landkreise mit den jeweils angeschlossenen Kommunen und den beiden Tierheimen in Niederlinxweiler und Homburg
Das 2. Mittelstandsforum des Landkreises Neunkirchen war ein Erfolg, wurde gut angenommen und war thematisch am Puls der Zeit
Landrat Sören Meng übernahm die Siergerung bei der 6. saarländischen Schulmeisterschaft im Indoor-Soccer-Fußball für Förderschulen für geistige Entwicklung
Theaterworkshop der gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen in Kooperation mit der GemS Ludwigspark Saarbrücken, dem pädagogischen Zentrum Saar, dem Theater Überzwerg und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen

Los ging die Arbeitswoche mit dem verwaltungsinternen Jour fixe und den damit verbundenen internen Rücksprachen. Anschließend traf ich mich mit einer Vertreterin der Saarbrücker Zeitung und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, um über ein journalistisches Projekt zu sprechen. Am Nachmittag besuchte mich der Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion Alwin Theobald, um sich vor Ort über aktuelle Themenstellungen der Kreisverwaltung zu informieren. Es war ein guter Austausch. Am Nachmittag tagte dann der Bau- und Schulausschuss, der bekanntlich nicht öffentlich tagt. Aus diesem Grund kann ich an dieser Stelle keine weiteren Angaben machen.

 

Am Dienstag traf ich mich mit der Kreisvorsitzenden des Verbandes für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Neunkirchen e. V., Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, Monika Lambert-Debong – Geschäftsführerin des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland / Rheinland-Pfalz  e. V, Vertreter/-innen der Rosenfreunde sowie  unserer TKN und Ehrenamtsbörse. Inhaltlich ging es um die künftige Ausrichtung unseres Rosenkreises. Wir sind seit 1985 Deutschlands einziger Rosenkreis und darauf sind wir besonders stolz. Unser Rosenkreis wird durch die Rosenkönigin repräsentiert. Eine neue sympathische Repräsentantin wird derzeit gesucht, da die bisherige Amtsinhaberin Mitte des Jahres ihr Amt abgeben wird. Zahlreiche öffentliche Rosengärten im Landkreis laden zum Verweilen ein. Rosenvereine kümmern sich um die Pflege dieser edlen Blumen. Hier hat sich im Laufe der Jahrzehnte eine Marke entwickelt. Diese Marke gilt es weiter fortzuführen, allerdings ist sie auch den neuen Gegebenheiten anzupassen. Hier brachten viele ihre Ideen ein; einige werden wir bereits in wenigen Monaten verwirklichen. Näheres werde ich offiziell bei der diesjährigen Kreisrosenschau am 24. Juni 2018 im Freizeitzentrum Finkenrech bekanntgeben. Im Anschluss fand die Vertragsunterzeichnung eines neuen Konsortialvertrages der drei Landkreise mit den jeweils angeschlossenen Kommunen und den beiden Tierheimen in Niederlinxweiler und Homburg statt. Über dieses Thema habe ich an dieser Stelle schon öfter berichtet. Mit dem nun modifizierten Vertrag haben wir die Finanzierung der beiden Tierheime für die kommenden Jahre sichergestellt. Um den Tourismus ging es bei dem Besuch von Alexander M. Groß vom Saarländischen Rundfunk, der eine interessante Reportage im Landkreis verwirklichen will. Diese Reportage soll bereits im Juni auf Sendung gehen – lassen Sie sich überraschen. Um das wichtige Thema Wirtschaft ging es beim 2. Mittelstandsforum, das in diesem Jahr bei der erfolgreichen Neunkircher Firma Viasit stattfand. Diese Veranstaltung, finanziell ermöglicht von unserer Sparkasse Neunkirchen, mit Unterstützung der saaris und unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft – wurde besonders gut angenommen. Es wurden sogar noch Stühle hinzugestellt, damit alle Interessierten Platz fanden. Schwerpunktthema war die Kundenkommunikation im digitalen Zeitalter. Das ist sicherlich für die Unternehmen wichtiger denn je, aber auch uns - als öffentliche Verwaltung - betrifft dieses Thema. Unsere Kreisverwaltung ist seit über 20 Jahren online; wir sind auf Facebook präsent, gerade lesen Sie meinen Landratsblog, demnächst wird unser touristisches Angebot mit Instagram ergänzt. Hier merkt man, wir versuchen mit der Zeit zu gehen, denn der Kunde von heute ist online gut vernetzt und erwartet sicherlich von seinen Dienstleistern einen Service, den er von Global-Playern wie beispielsweise Amazon kennt. Ich brauche an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass ich es wichtig finde, dass hier vor Ort agiert wird. Und wir alle wissen, wie wichtig gerade regionale Wertschöpfung für uns alle ist, aber wir wissen auch auf der anderen Seite, wie die Gesetze des Marktes funktionieren – und hier gilt es anzusetzen. Sehr eindrucksvoll war der interessante Vortrag von Prof. Dr. Frank Hälsig  von der htw Saar, der für alle Gäste einen inhaltlichen Mehrwert darstellte. Anschließend berichteten Thomas Schmeer von viasit, Annette Klein von Juchem Food Ingredients GmbH sowie Wally Schoor von Fußbodentechnik Schorr von ihren Erfahrungen mit sozialen Netzwerken, Onlineshops und Newslettern. Im Anschluss bestand noch genügend Gelegenheit sich auszutauschen. Das 2. Mittelstandsforum war eine rundum gelungene Veranstaltung – das bestätigten mir persönlich viele Gäste. Mir ist es wichtig als Netzwerker für unsere Unternehmen im Landkreis zu agieren und gerade auch mit solchen Veranstaltungen dieses Netzwerk zu pflegen.

 

Am Mittwoch war ich in der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen zu Gast. Hier wurden - im Rahmen einer feierlichen Spendenübergabe- - rund 6.000 Euro  zu Gunsten sozialer Projekte überreicht. Diese hatten die Schülerinnen und Schüler durch Aktionstage erwirtschaftet. Ich hatte mich sehr über diese Einladung gefreut, da es auch darum geht Zeichen zu setzen. Die Maximilian-Kolbe-Schule versteht es, ihren Schülerinnen und Schülern ein Menschenbild zu vermitteln, das sich am Wohl der Mitmenschen orientiert. Ich glaube, dass viele Schülerinnen und Schüler durch das, was sie durch die vielfältigen Aktionen erfahren,  für ihr ganzes Leben geprägt werden. Auch das Gefühl, das man bekommt, wenn man sich für andere engagiert, wenn man spürt, dass man in der Gemeinschaft Dinge bewirken kann. Diese Veranstaltung berührte mich, denn die Mitmenschlichkeit stand hier im Vordergrund. Die Solidarität, getragen durch das Engagement von Schülerinnen und Schülern und einer Schulgemeinschaft. Solche Aktionen bereichern unsere Gesellschaft und geben ein gutes Gefühl. Eine im wahrsten Sinne runde Sache war die 6. saarländische Schulmeisterschaft im Indoor-Soccer-Fußball für Förderschulen geistige Entwicklung, die in diesem Jahr im Landkreis Neunkirchen stattfand. Ausrichter war unsere Biedersbergschule in Neunkirchen, die auch als Sieger hervorging. Gerne nahm ich die Einladung an und nahm die Siegerehrung vor. Direkt danach ging es für mich in den Beirat des Saarlandmarketings, die in den Räumlichkeiten der IHK in Saarbrücken tagte. Dort stellte ich die Bemühungen unseres Landkreises rund um das Thema Regionalmarke vor. Hier bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in wenigen Monaten hier positive Ergebnisse liefern können. Zum Abschluss meines Arbeitstages tagte unser Kreisausschuss, der zahlreiche Baumaßnahmen freigab. So können an zahlreichen Kreisschulen größere Baumaßnahmen umgesetzt werden. Aufträge/Leistungen von weit über 1 Mio. Euro wurden im Rahmen dieser Sitzung vergeben.  

Gestern Morgen tauschte ich mich mit unserem Team der Tourismus- und Kulturzentrale über die anstehenden Projekte aus. Anschließend tagte der Verwaltungsrat der Sparkasse Neunkirchen, dessen Vorsitzender ich bin.  Diese Sitzung dauerte sehr lange, so dass ich auf einen Termin verzichten musste, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Der frühere saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf  präsentierte sein Buch „Schritt für Schritt – auf dem Sternenweg zurück ins Leben“ das im Schaumbergverlag erschienen ist. Nach seiner Hirnblutung beschreibt Stefan Mörsdorf seine Rückkehr ins Leben. Vier Jahre nach seinem Schicksalsschlag pilgerte er 2016   120 km nach Metz. Er schildert schonungslos und offen ein Pilgern, das ihn unendlich viel Mühe gekostet, ihm aber auch ganz viel Kraft zurückgegeben hat. Entstanden ist sein Buch, das andere Menschen, die ebenfalls einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, Mut machen will  - ich freue mich schon darauf es zu lesen.

 

Der heutige Tag stand dann im Zeichen der Büroarbeit, denn vor einem Urlaub muss noch allerhand erledigt werden. Soeben war ich zu Gast in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung. Hier fand ein Theaterworkshop der gebundenen Ganztagsschule Neunkirchen in Kooperation mit der GemS Ludwigspark Saarbrücken, dem pädagogischen Zentrum Saar, dem Theater Überzwerg und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen statt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten in mehreren kurzen Aufführungen das Erlernte und behandelten dabei auch gesellschaftliche Themen.

Dies ist mein letzter Blog vor Ostern, da ich mich in den Urlaub verabschiede. Vertreten werde ich in der Zwischenzeit durch den Ersten Kreisbeigeordneten Karlheinz Müller. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Osterfest, eine gute Zeit und werde mich übernächste Woche wieder melden.

Ihr Sören Meng


16.03.2018: Ein Hoch auf das Ehrenamt

Tagung des Verfassungs- und Europaauschusses im Landkreis Rotenburg
Siegerehrung im Vorlesewettbewerb
Alle Bewerberinnen und Bewerber des Ehren-Amt-Preises 2018 mit der Jury// Foto: Andreas Engel

Dieses Mal begann meine Arbeitswoche außerhalb unseres schönen Landkreises. Ich war als Mitglied des Verfassungs- und Europaausschusses des Deutschen Landkreistages am Montag und Dienstag im Landkreis Rotenburg (Wümme) – rund 100 km von Hamburg entfernt – zu Gast. Dort tagte dieser Ausschuss bereits zum 162. Mal. In der Sitzung selbst standen zahlreiche Themen auf der Tagesordnung. So wurden die Auswirkungen des Koalitionsvertrages auf die Arbeit unserer Kreise besprochen – aber auch Asyl- und Erwerbsmigration waren Themen. Besonderes Augenmerk wurde auf das wichtige Thema Digitalisierung gerichtet. Ein Thema, auf das ich in diesem Blog bereits wiederholt eingegangen bin. Es ist leider festzustellen, dass es deutschlandweit, was die digitale Infrastruktur angeht, noch sogenannte weiße Flecken gibt. Ein Ausbau des schnellen Internetgangs ist allerdings für die Umsetzung einer modernen digitalen Verwaltung Grundvoraussetzung. Deshalb sollte verstärkt in ein leistungsfähiges Breitbandnetz und damit verbunden, auch in ein lückenloses Mobilfunknetz investiert werden. Wenn es um Digitalisierung geht, spielen auch der Datenschutz und die IT-Sicherheit eine besondere Rolle. Um hier zukunftsausgerichtet arbeiten zu können, braucht es für alle Landkreise einheitliche Standards. Was das Thema Breitbandausbau angeht, sind wir Saarländer mittlerweile Vorreiter. Ende 2018 wird es flächendeckend schnelles Internet mit rund 50Mbit geben. Allerdings ist dies eine Grundversorgung. Auch die Anbindung mit Glasfaser muss zügig erfolgen. Im Rahmenprogramm der Sitzung lernte ich die Stiftung des Schriftstellers Walter Kempowski („Tadellöser & Wollf“) kennen. Walter Kempowski (1929 - 2007) zählt wohl zu den vielseitigsten deutschsprachigen Schriftstellern der Moderne. Er hat viele Geschehnisse des 2. Weltkriegs, aber auch der jüngeren deutschen Geschichte in seinen Werken eindrucksvoll behandelt. 2005 wurde eine Stiftung gegründet, die auch sein Anwesen – in dem vielerlei Veranstaltungen stattfanden und stattfinden – beinhaltet. Seine Ehefrau wusste viel von dem Wirken ihres Mannes zu berichten und führte uns persönlich durch das imposante Anwesen. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich unter www.kempowski-stiftung.de informieren.

Am Mittwochmorgen standen in erster Linie interne Termine auf dem Programm. So tauschte ich mich mit Abteilungsleitern der Verwaltung über die Weiterentwicklung bestimmter Kreisschulen aus. Hier liegen uns aktuelle Anmeldezahlen vor, die natürlich – was die künftige Schulplanung angeht – Verwendung finden werden. Am Mittag war ich dann in der Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo ich mit den Verantwortlichen der Sparkasse die nächste Verwaltungsratssitzung vorbereitete. Danach ging es zur Gemeinschaftsschule Schiffweiler, wo der diesjährige Vorlese-wettbewerb stattfand. Zwölf Schulsiegerinnen und Schulsieger der weiterführenden Schulen aus dem Landkreis Neunkirchen zeigten ihr beeindruckendes Können. Joachim Weyand vom Saarländischen Rundfunk, der Leiter der Kreisvolkshochschule Hans-Jürgen Schäfer, Anke Birk von der Buchhandlung Bücher König und Christa Franzreb vom Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland e. V. hatten als Jury-Mitglieder keine leichte Aufgabe, denn was die Schülerinnen und Schüler präsentierten war beeindruckend. Mich freut diese Veranstaltung immer ganz besonders, weil ich das Lesen als Grundvoraussetzung und Grundzugang für ein mediales Verhalten erachte. Junge Menschen die lesen, erschließen sich eigene Horizonte. Lesen bildet und ist eine Grundvoraussetzung für das spätere Leben – oder, wie es in einem chinesischen Sprichwort heißt: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“

Gestern tagten die Gremien des Wasserzweckverbandes bzw. der Wasserversorgung Ostsaar GmbH. Am Abend ging es dann zur Verleihung des Ehrenamtspreises des Landkreises Neunkirchen. 26 Bewerbungen wurden in diesem Jahr eingereicht. 26 unterschiedliche Projekte, die unseren Landkreis nachhaltig bereichern. Hier hatte die Jury eine schwierige Aufgabe. Erstmals wurden – neben den drei Hauptpreisen – auch drei Sonderpreise vergeben. Ich nutzte die Veranstaltung, um das Ehrenamt für unsere Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen. Ehrenamtliches Handeln stärkt unsere Gesellschaft, denn wir alle wissen, dass ohne das Ehrenamt vieles nicht mehr möglich wäre. Vereinsarbeit ist auch immer Präventionsarbeit und damit auch ein Stück Sozialarbeit. Gerade was in den Vereinen als Jugendarbeit geleistet wird, ist kaum zu ermessen. Das Ehrenamt zieht sich durch alle Lebensbereiche und obwohl der gesellschaftliche Wandel oft beklagt wird, sind es gerade die ehrenamtlich Tätigen, die die Gesellschaft stützen. In einer Zeit, in der Menschen lieber an sich als an andere denken, tut es gut, dass es viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die sich für eine Sache stark machen; die durch ihre Vereinsarbeit, durch ihre Projektarbeit zeigen, dass es sich lohnt, sich für andere zu engagieren. Auch aus diesem Grund ist es mir persönlich wichtig, diesen Preis alljährlich auszuloben. Es war ein schöner Abend mit einem tollen Rahmenprogramm, das durch die Künstlerin Petra Williams und den Liedermacher und Kabarettisten Christof Scheid gestaltet wurde.

Der Ehren-Amt-Preis 2018 ging an Horizont Neunkirchen e.V. für das vielfältige Engagement im sozialen Bereich. Mit Wohnfeldverbesserungs-, Begrünungs- und Picobelloaktionen sowie direkte Unterstützung von rund 450 Hilfesuchenden im Alltag hat der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2007 vieles geleistet und konnte damit die Jury überzeugen. Der Spitzbubenweg Münchwies sowie die Dorfbrunnenaktion Schiffweiler belegten den zweiten sowie dritten Platz. Die drei Sonderpreise gingen an die Seelöwen Merchweiler für ihr Neujahrsschwimmen, die Arbeiter-Samariter-Jugend für ein erlebnispädagogisches Projekt sowie die Aktion Laufen für’s Leben- der 24 Stunden Spendenlauf in Schiffweiler. Für mich sind jedoch alle Bewerber Gewinner, weil sie eine echte Bereicherung für unseren Landkreis sind. Dies waren im Einzelnen (Reihenfolge nach Bewerbungseingang):

-         Wolfgang Weber, vielfältiges Engagement in mehreren Vereinen

-         Musikverein 1897 Merchweiler , Jugendorchester „Tonwelle“

-         Ursula Weis-Gräber, vier Jahrzehnte Einsatz für die Kulturentwicklung der Kreisstadt Neunkirchen

-         Handarbeitskreis Herz-Jesu, seit 1994 Nadeln für den guten Zweck

-         Wustock Team, seit 1997 Benefiz-Festival Wustock

-         Edmond Boosé, vielfältiges Engagement in Vereinen, im Integrationsrat und als Dolmetscher

-         Ölmühle Wern, Herrichten der alten Mühle in Fürth zur Erzeugung von Walnussöl aus der Region, mit einer patentierten Walnussknackmaschine

-         Kolpingjugend Heiligenwald, seit 30 Jahren Osteraktion: Besuch der Alten und Kranken in Heiligenwald

-         Bianca Arend, vielfältiges Engagement in Elternausschüssen und beim Kinderturnen

-         Fit 4 charity, FARK– Fantasie und Rollenspielkonvent 2017- eine der größten Conventions in Europa

-         Schülerfirma „Rentables Brett“ des Steinwaldgymnasiums

-         Ottweiler Bürgergruppe, die sich in besonderer Weise  im Rahmen der Flüchtlingshilfe engagiert

-         Neunkircher Sportverband NSV, sportliches Engagement mit 67 Vereinen und 12.329 Mitgliedern seit fast 100 Jahren

-         Ambulanter Hospizdienst Saar, ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern

-         Ortsverband der Litauischen  Gemeinschaft in Deutschland, Lesen für die Freundschaft mit Kindern verschiedener Nationen

-         Bunte Seelen, interkulturelle Freizeitwerkstatt

-         Elterninitiative Flüchtlings- und Migrationshilfe Neunkirchen, gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit

-         Rettungshundestaffel DLRG Ortsgruppe Eppelborn, seit 2013 Rettungshundearbeit und Suche von Vermissten

-         Familie Obermann, drei Generationen einer Familie als aktive Mitglieder im Obst- und Gartenbauverein Wiebelskirchen

-         Rosa Süss-Heuser und Freddy Heuser, interkultureller Nachbarschaftsgarten

 

Herzlichen Dank der Sparkasse Neunkirchen, für die erneute großzügige Unterstützung.

Heute Morgen tauschte ich mich mit dem Leiter der Förderschule Lernen Neunkirchen, Manuel Geißner, zu vielerlei Themen aus dem Bildungsbereich aus. Dabei spielte natürlich auch die Inklusion eine Rolle.  Am Nachmittag war dann der neue Geschäftsführer der Energis GmbH, Herr Dewald, bei mir zu Gast. Die Energis ist ein kommunaler Stromanbieter, der auch Teile unseres Kreises mit Energie versorgt. Auch als Mitglied des Aufsichtsrates der VSE kenne ich das Unternehmen gut.

Morgen werde ich in Illingen zu Gast sein. Auf der imposanten Baustelle des ehemaligen Höll-Firmengeländes werde ich gemeinsam mit den Verantwortlichen der Gemeinde, der Handwerkskammer, des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums und mit dem Wirtschaftsförderer des Kreises für das regionale Handwerk werben. Vor wenigen Wochen stellten wir die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ vor. Auch diese Veranstaltung soll für die Attraktivität des Handwerkes sensibilisieren. Darüber hinaus freue ich mich, aus erster Hand über den Baufortschritt vor Ort informiert zu werden.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng


09.03.2018: Abwechslungsreiche Woche

Die Jury entschied über die Preisträger des Ehren-Amt-Preises 2018
Landrat Sören Meng mit dem jungen Team des Land(auf)Schwung Projektes im Landkreis Neunkirchen
Sören Meng zu Gast auf der Mitgliederversammlung der Kreisverkehrswacht // Foto: Jörg Aumann
Personalversammlung des Landkreises Neunkirchen

Diese Woche war erneut sehr abwechslungsreich und mit einer Fülle von Terminen versehen. Los ging es am Montag mit internen Terminen und zahlreichen Telefonaten. Mittags war ich dann im neuen Zentrum für Pflege und Beratung der Caritas in Hüttigweiler zu Gast. Hier ist eine Einrichtung entstanden, in der zum einen die Sozialstation untergebracht ist, aber auch eine Tagespflege, die sich an Menschen richtet, die an Demenz erkrankt sind. Der freundliche, lichtdurchflutete Raum lädt zum Verweilen ein. Gerade die Tagespflege ist sehr gemütlich untergebracht. Gemeinsam mit der saarländischen Sozialministerin Monika Bachmann, dem Bürgermeister Dr. Armin König und zahlreichen Ehrengästen würdigte ich die neue Einrichtung, denn für eine kompetente Betreuung unserer Mitmenschen zu sorgen, gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns als Gesellschaft daran messen lassen müssen, wie wir mit älteren und gebrechlichen Mitmenschen umgehen und dies auch im Hinblick auf den sich heute abzeichnenden demografischen Wandel. Wir wissen jetzt schon, dass jeder vierte Einwohner in unserem Landkreis bereits über 65 Jahre ist. Hier ist es wichtig, ein entsprechendes Angebot im Landkreis vorzuhalten. Daher sind diese 16 neu entstandenen Tagespflegeplätze in Hüttigweiler eine echte Bereicherung. Wir verfügen zurzeit über 91 Tagespflegeplätze. In diesem Jahr sollen in Eppelborn weitere Tagespflegeplätze entstehen. Ich begrüße dieses Engagement der verschiedenen Träger, denn es geht darum, den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen eine Vielzahl von Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus bieten unser Pflegestützpunkt, die Leitstelle „Älter werden“ und der Demenzverein für die betroffenen Menschen in unserem Landkreis zahlreiche Unterstützungsleistungen und stehen beratend zur Seite. Ziel muss es sein, dass sich die Menschen in unserem Landkreis bis ins hohe Alter wohlfühlen. Daher sind Verbände wie die Caritas – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel unverzichtbare Institutionen. Am Montagabend war ich dann bei unserer Sparkasse Neunkirchen zu Gast, wo ich als Verwaltungsratsvorsitzender unserer Sparkasse dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Meldeempfänger überreichen durfte. Mein Amtsvorgänger Dr. Rudolf Hinsberger bedankte sich als Vorsitzender im Namen des DRK-Kreisverbandes für diese großzügige Spende der Sparkasse und stellte das umfangreiche Serviceangebot des DRK im Landkreis Neunkirchen vor. Ich nahm die Gelegenheit zum Anlass, mich bei den Vertretern des DRK für die umfangreichen Leistungen zu bedanken. Gerade als Untere Katastrophenschutzbehörde kann sich der Landkreis Neunkirchen immer auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen. Erst kürzlich unterstützte das DRK mit rund 170 ehrenamtlich Tätigen die Evakuierungsaktion in unserer Kreisstadt, als es darum ging, eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg zu entschärfen. Mit den neuen Meldeempfängern können die jeweiligen DRK-Einsatzkräfte ihre Arbeit optimieren. Ich bin stolz darauf, viele engagierte Hilfsorganisationen im Landkreis Neunkirchen zu wissen. Dieses Ehrenamt muss immer wieder auch öffentlich belobigt werden, denn diese wichtige Arbeit bereichert unsere Gesellschaft und ist daher unverzichtbar.

 

Am Dienstagmorgen übergab ich unserer Dezernentin Ilona Schwehm-Walther, die offiziell ab dem 01. April 2018 in ihren wohlverdienten Ruhestand tritt, die Urkunde zur Ruhestandsversetzung. Frau Schwehm-Walther leitet das Dezernat II, das vielfältige Aufgaben hat. Danach traf ich mich mit dem Geschäftsführer unserer Wasserversorgung Ostsaar Stefan Kunz, um die in der kommenden Woche anstehenden Gremiensitzungen intensiv vorzubereiten. Im Anschluss besprach ich mich verwaltungsintern zur Verleihung des Ehrenamtspreises im Landkreis Neunkirchen. Dieser Preis wird in der kommenden Woche verliehen. Er hat zum Ziel, dass wir die umfangreichen und vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen im Landkreis Neunkirchen würdigen. Deshalb tagte am Abend auch die Jury, die es in diesem Jahr besonders schwer hatte, die Preisträger zu ermitteln. 26 Bewerbungen gingen in diesem Jahr ein, das ist ein neuer Rekord! Bevor es zur Jury des Ehrenamtspreises ging, tagten der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung unserer Neunkircher Verkehrs GmbH. Hier leitete ich, in Vertretung des Aufsichtsratsvorsitzenden, die Sitzung. Da diese Sitzung nicht öffentlich tagt, kann ich Ihnen an dieser Stelle keine weiteren Informationen geben. Nur so viel: unsere Neunkircher Verkehrs GmbH ist gut aufgestellt und leistet mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sehr gute Arbeit. Auf unsere NVG können sich die Menschen im Landkreis Neunkirchen verlassen.

 

Am Mittwoch händigte ich einer Mitarbeiterin zum 40. Dienstjubiläum ihre Urkunde aus. Nach internen Gesprächen traf ich mich dann mit Vertretern unserer Entwicklungsagentur, um Aktuelles rund um unser Bundesprojekt Land(auf)Schwung zu besprechen. Dieses Projekt läuft noch bis 2019 und in diesem Jahr wird es darum gehen, bestehende Projekte zu etablieren bzw. zu intensivieren. In diesem Zusammenhang wurde mir die neue Mitarbeiterin der Entwicklungsagentur Ina Klein vorgestellt. Sie sorgt, gemeinsam mit Christian Koch (IfaS) und Thomas Thiel von der Landkreisverwaltung sowie Olaf Niesen und Matthias Schmidt von unserer Abteilung Finanzen, Beteiligungen und ÖPNV,  für eine gute, zielgerichtete Abwicklung dieses für den Landkreis Neunkirchen so wichtigen Projektes. Am Mittag drehte es sich dann um die Wahl unserer künftigen Rosenkönigin. Nach drei Jahren wird die bisherige und sehr engagierte Rosenkönigin Aline Schmolze nicht mehr kandidieren. Jetzt sucht der Landkreis eine neue Rosenkönigin. Hierzu wurde ein kleiner Werbetrailer gedreht, der in der kommenden Woche offiziell „online“ gehen wird. Die Rosenkönigin repräsentiert unseren Rosenkreis und wirbt für die touristischen Reize unserer Region. Wer kommunikativ ist und gerne unseren Rosenkreis repräsentieren will, sollte sich auf jeden Fall bewerben. Nähere Informationen erteilt Ihnen gerne unsere Tourismus- und Kulturzentrale  (E-Mail: tkn@landkreis-neunkirchen.de bzw. tel.: 06821 / 972-920). Am Mittwochnachmittag tagte dann der Vorstand unseres Demenzvereins, dessen 1. Vorsitzender ich bin. Auch in dieser Sitzung ging es darum, die Infrastruktur rund um die Hilfe für an Demenz Erkrankte zu verbessern. Hier leistet der Demenzverein seit über 10 Jahren wichtige Arbeit. Der Abschluss meines Arbeitstages stellte dann ein Konzert unseres Kreisjugendorchesters, das gemeinsam mit dem Musikchor der Bundeswehr in der Neuen Gebläsehalle stattfand, dar. Beeindruckend war für mich auch die Uraufführung des Musikstückes „Glück Auf!“, das an die wechselvolle Bergbautradition auch in unserem Landkreis erinnert. Insgesamt war es ein glanzvoller Abend, in dem unser Kreisjugendorchester erneut unter Beweis stellte, zu was junge Musikerinnen und Musiker fähig sind. Gerne unterstützt der Landkreis Neunkirchen diese Aktivitäten.    

Gestern Morgen übergab ich einer Mitarbeiterin ihre Urkunde zu ihrem 25. Dienstjubiläum, anschließend ging es nach Neunkirchen, wo die Fahrzeug Service Neunkirchen GmbH (FSN) in den Räumlichkeiten der Neunkircher Verkehrs GmbH tagte. Hier bin ich Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. In der SItzung ging es um den Wirtschaftsplan 2018 und um die Mittelfristplanung 2019 bis 2022. Die Fahrzeugservice Neunkirchen GmbH gibt es seit 2005. Die Einrichtung dient der Verbesserung und der Sicherung des ÖPNV-Angebotes und ist für die wirtschaftlich-technische Instandhaltung des Fuhrparks der Gesellschaft verantwortlich. Diese Gesellschaft leistet sehr gute Arbeit, was dazu geführt hat, dass auch außerhalb der in der Gesellschaft vertretenen Anteilseigner der Werkstattservice gerne in Anspruch genommen wird. So ist beispielsweise die Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen Kunde. Gestern Nachmittag tagte der Kreistag des Landkreises. Hier ging es u. a. um die Finanzierung von Arbeitsmarktprojekten unserer Beschäftigungsgesellschaft AQA gGmbH, die Schaffung eines gemeinsamen Amtes für Ausbildungsförderung für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel und die Schaffung einer gemeinsamen Wohngeldstelle. ebenfalls für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel. Gerade diese beiden Tagesordnungspunkte zeigen, dass die Landkreise sehr bemüht sind, sich interkommunal zu vernetzen. Die beiden künftigen gemeinsamen Ämter sollen Verwaltungsabläufe nachhaltig verbessern. Danach ging es zur Mitgliederversammlung der Kreisverkehrswacht, in der ich verdiente Mitglieder ehren durfte. Anschließend besuchte ich eine Lesung von Klaus Brabänder in der Buchhandlung König in Neunkirchen. Klaus Brabänder schreibt schon seit langem spannende Krimis mit Lokalkolorit. In seinem letzten Krimi war auch der Landkreis Neunkirchen vertreten. Ich bin gespannt, um was es in seinem neuesten Werk geht.

 

Heute Morgen fand unsere Personalversammlung im Schlosstheater in Ottweiler statt. Diese Versammlung ist für mich immer etwas ganz Besonderes, denn ich treffe viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und tausche mich mit ihnen aus. Ich bin seit über 2 Jahren Landrat und konnte in unserer Verwaltung einiges umsetzen. Wir haben die Organisation optimiert und bürgerfreundliche Öffnungszeiten eingeführt. Darüber hinaus gibt es vielerlei Themen, die mich zurzeit beschäftigen. Auch das Thema leistungsorientierte Bezahlung wurde in der Personalversammlung angesprochen. Heute Mittag besuchte ich dann die Aufsichtsratssitzung der Industriekultur Saar GmbH (IKS). Hier standen etliche Maßnahmen auf der Tagesordnung, die zum Teil auch den Landkreis Neunkirchen und den Erlebnisort Reden betreffen. Da auch diese Sitzung nicht öffentlich tagt, kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen machen.

Am kommenden Montag und Dienstag befinde ich mich auf einer Dienstreise im Landkreis Rothenburg, wo der Verfassungs- und Europaausschuss des Deutschen Landkreistages, dessen Mitglied ich bin, tagt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, erholsames Wochenende

Ihr
Sören Meng   


02.03.2018: 100. Blog und es geht weiter…

Scheckübergabe der Bürgerstiftung - 11.200 Euro kamen 18 Vereinen im Landkreis Neunkirchen zu Gute
Der Redakteuer der Saarbrücker Zeitung wollte die Motivation und Intention hinter des Landratsblogs erfahren
Der 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Neunkirchen Michael Görlinger und Hans-Jürgen Maurer – der schon seit vielen Jahren für die Geschäftsführung der KVW aktiv ist, besuchten Landrat Sören Meng
Einweihung des neuen naturwissenschaftlichen Raumes an der GemS Ottweiler

Liebe Leserinnen und Leser des Landratsblogs,

dieses Mal lesen Sie ihn – sofern Sie treue Blogger sind – bereits zum 100. Mal. 

 

Hintergrund für diese Aktivität war damals der Wahlkampf, in welchem ich versprochen hatte, meine Arbeit im Falle der Wahl transparent zugänglich zu machen. Hierzu dient auch mein Blog, denn er zeigt auf, mit welchen Themen ich mich und natürlich die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Woche für Woche beschäftigen. Natürlich – das wissen Sie – kann solch ein Blog nicht zu 100 % alle Themenbereiche ausreichend beleuchten. Es sollen vielmehr Schlaglichter aufgezeigt werden.

Am Dienstag hatte der Redakteur der Saarbrücker Zeitung Michael Beer einige Notizen, Nachrichten und Nachdenkliches rund um den Blog zusammengetragen. Er hatte auch damals – vor über zwei Jahren – zum ersten Mal über diese Aktivitäten berichtet. Wir leben im digitalen Zeitalter. Wir erleben, welche Kraft – positiv wie auch negativ – von sozialen Netzwerken ausgeht und daher ist es mir auch ein Anliegen, diese Medien zu bespielen. Der Blog, das muss ich mittlerweile bekennen, ist für mich zur liebgewordenen Gewohnheit geworden. Würde ich ihn nicht schreiben, würde mir etwas fehlen, denn er dokumentiert meine Aktivitäten. Ich danke an dieser Stelle der Leiterin des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit Jasmin Alt und meinen Mitarbeiterinnen Marie-Therese Bussmann und Daniela Drehmer-Bernhard. Danke, dass sie mich auch bei diesen Aktivitäten unterstützen.

 

Doch widmen wir uns jetzt der aktuellen Woche: Der Montagmorgen begann mit organisatorischen Absprachen, danach folgte ein Gespräch mit unserem Team des Schulpsychologischen Dienstes. Hier informierte ich mich über die derzeitigen Schwerpunkte ihrer Arbeit und muss feststellen, dass die Arbeitsbelastung unseres schulpsychologischen Dienstes in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist. Alle Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern können sich bei schulbezogenen Fragen und Problemen zur Beratung an unseren schulpsychologischen Dienst wenden, wenn das Kind eine Schule im Landkreis Neunkirchen besucht. Aber auch Pädagogen können in berufsbezogenen Fragen beraten werden. Auch beim Thema Inklusion wird unser Schulpsychologischer Dienst häufig kontaktiert. Danach unterhielt ich mich mit Herrn Beer - Redakteur der Saarbrücker Zeitung – über die Intention meines Blogs. Anschließend tauschte ich mich mit der neuen Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes an der Saar Anne Fennel und dem langjährigen Geschäftsführer Pfarrer Udo Blank aus. Das Diakonische Werk unterstützt uns in der Jugendarbeit und auch rund um die Jugendhilfe. Hier pflegen wir schon seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Am Montagnachmittag hatte ich dann eine besonders schöne Aufgabe als Stiftungsratsvorsitzender unserer Bürgerstiftung, die im Rahmen des Land(auf)Schwung-Projektes gegründet worden ist, zahlreiche Mikroprojekte auszuzeichnen 18 Vereine und Institutionen konnten erneut Spendenschecks der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen von Landrat Sören Meng entgegennehmen. 11.200 Euro wurden von der Stiftung für Bürger im Landkreis Neunkirchen zur Verfügung gestellt. Dabei entschied der Stiftungsrat über die geförderten Projekte. Die Bürgerstiftung unterstützt damit lokale Projekte in unserem Landkreis. Die geförderten Projekte spiegeln das vielfältige Engagement in unserer Region wider und haben eines gemeinsam: Sie machen das Leben in unserem Landkreis wertvoller, abwechslungsreicher und unterstützen nachhaltig die Menschen in unserem Kreis. Danach nahm ich an der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion teil.

 

Am Dienstag tauschte ich mich mit Verantwortlichen der Alex-Deutsch-Schule aus. Dieser Schule bin ich auch als Vorsitzender der Alex-Deutsch-Stiftung sehr verbunden. Im Anschluss war mein Vorgänger Dr. Rudolf Hinsberger in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes bei mir zu Gast. Dieser Kreisverband wird in diesem Jahr stolze 150 Jahre alt und natürlich werde ich diese Veranstaltung gerne mit unterstützen. Am Nachmittag fand eine Besprechung mit dem neuen Leiter unserer Unteren Bauaufsichtsbehörde Bruno Zawar, dem zuständigen Dezernenten Dominik Hunsicker sowie einem weiteren Mitarbeiter zu verschiedenen aktuellen Themenstellungen rund um die UBA statt. Nach diesem Austausch stand eine Begegnung mit der Kreisverkehrswacht an. Hier besuchten mich der 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Neunkirchen Michael Görlinger und Hans-Jürgen Maurer – der schon seit vielen Jahren für die Geschäftsführung der KVW aktiv ist. In unserem Gespräch ging es um die vielfältigen Aufgaben der Kreisverkehrswacht, die auch von Städten und Gemeinden wie auch vom Landkreis finanziell unterstützt wird. Die Kreisverkehrswacht leistet wichtige Arbeit: sei es bei den jungen Menschen im Rahmen der Verkehrserziehung, aber auch beim Thema älter werdende Gesellschaft ist die Kreisverkehrswacht kompetente Ansprechpartnerin. Ferner organisiert sie öffentliche Veranstaltungen wie zum Beispiel den „Neunkircher Fahrrad-Frühling“ – der wieder in Kürze stattfinden wird. Ich sagte zu, die Kreisverkehrswacht zu unterstützen. Als äußeres Zeichen der Wertschätzung, werde ich künftig dauerhaft als Schirmherr unserer KVW fungieren – und ich muss gestehen, diese Anfrage machte mich schon ein wenig stolz.

 

Der Mittwochmorgen stand im Zeichen der Prävention. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Neunkirchen und Ottweiler haben wir gemeinsam mit dem Personalrat, dem Personalamt,  dem Hauptamt sowie BEST e. V. – eine Tochter der Arbeitskammer des Saarlandes – ein Veranstaltungskonzept gewählt, das zum Ziel hat, die Belastungen am jeweiligen Arbeitsplatz zu beleuchten. Im Rahmen des Arbeitsschutzes finden bereits regelmäßig Arbeitsplatzbegehungen statt und es werden betriebsärztliche Leistungen angeboten. Darüber hinaus sind Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen. Dabei sind die Gefährdungsbeurteilungen bezüglich physischer Gefahren am Arbeitsplatz bereits seit längerem fester Bestandteil unseres betrieblichen Arbeitsschutzes. Mit Inkrafttreten der neuen Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind auch Gefährdungsbeurteilungen hinsichtlich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz vorgeschrieben. Diese können auf sehr unterschiedliche Weise stattfinden. Als ersten Schritt haben wir uns entschlossen eine anonyme Befragung durchzuführen, die darüber Auskunft geben wird, wie die Belastungssituation an den jeweiligen Arbeitsplätzen aussieht; danach werden wir gemeinsam entsprechende Schritte veranlassen. Im Anschluss war ich bei unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu Gast. Hier fand eine Veranstaltung in Kooperation mit saaris statt. Thema war die Entwicklung der Digitalisierung und die Auswirkungen für die Betriebe. Hier nahm ich die Gelegenheit zum Anlass, auch aus Sicht einer Verwaltung über das Thema Digitalisierung zu reden. Dr. Andreas Blaeser-Benfer, der ein vielbeachtetes Buch zur Digitalisierung geschrieben hat, zeigte die betrieblichen Handlungsfelder der Unternehmensentwicklungen in diesem Bereich auf. Interessant war für mich die Definition der Digitalisierung: Er versteht hierunter die Verbreitung der legalen Anwendung innovativer Technologien in den privaten Haushalten, in den Betrieben und Unternehmen, der Wirtschaft und Bildungseinrichtungen und der öffentlichen Verwaltung – also in unserer Gesellschaft. Am Mittwochnachmittag leitete ich die öffentliche Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses. Hier wurden einige Zuschüsse beschlossen. So fördern wir weiterhin das Projekt Wiesel des Caritasverbandes, das sich an Kinder aus suchtbelasteten Familien richtet; auch das Straffälligen-Projekt Tat & Rat des Diakonischen Werkes wird weiterhin bezuschusst. Der Arbeiter-Samariter-Bund unterstützt die Gemeinschaftsschule Neunkirchen-Stadtmitte mit dem Schülerhilfeprojekt Ship – auch dieses bewährte Projekt wird weiterhin durch den Landkreis unterstützt. Die kommunale Jugendarbeit in den Jugendbüros der Stadt Ottweiler und der Gemeinde Eppelborn wurde von den jeweiligen Jugendpflegern vorgestellt. Hier ist bemerkenswert, in wie vielen Fällen sich auch unsere Jugendbüros einbringen. Die Angebote werden kreisweit sehr gut angenommen und konnten in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Wir alle wissen, dass diese Sozialarbeit auch immer Präventionsarbeit ist. Sie bereichert unsere Gesellschaft!

 

Gestern Morgen tauschte ich mich mit der Geschäftsführung unseres Jobcenters aus. Im Anschluss ging es um die touristische Entwicklung im Landkreis Neunkirchen. Hier treffe ich mich regelmäßig mit dem Werkleiter unserer Tourismus- und Kulturzentrale Christian Rau, um aktuelle Handlungsfelder zu besprechen. Der Tourismus entwickelt sich im Landkreis Neunkirchen sehr gut. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz wird künftig durch einen Premiumwanderweg ergänzt werden; im Bereich der privaten Ferienunterkünfte haben wir uns in den letzten Jahren ebenfalls gut weiterentwickelt. Darüber hinaus kommen die „Klassiker“ wie Frühling und Herbst auf Finkenrech sowie natürlich unsere SR 3-Sommeralm  hervorragend an. Aber auch in den Städten und Gemeinden läuft im touristischen Bereich sehr viel. Auch in diesem Jahr sind natürlich wieder zwei Landratswanderungen geplant. Gestern Nachmittag tagte der Kreisausschuss. Hier wurden u. a. auch Tagesordnungspunkte – die nächste Woche erneut auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung stehen – vorberaten.

 

Am heutigen Morgen zeichnete ich einen langjährigen Mitarbeiter unserer Kreisverwaltung für seine 25-jährige Zugehörigkeit aus. Im Anschluss ging es zu unserer Gemeinschaftsschule Ottweiler, wo ein neuer naturwissenschaftlicher Schulsaal offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Uns ist es als Schulträger wichtig, an allen Schulen kontinuierlich Maßnahmen zur Unterrichtsverbesserung durchzuführen. Mit dieser Einweihung wurde ein langgehegter Wunsch der Schule erfüllt und auch der Digitalisierung Rechnung getragen. Rund 100 000 Euro wurde investiert, es waren regionale Betriebe beteiligt. Danach ging es für mich zum Europatag 2018 an die Edith-Stein-Schule nach Neunkirchen. Hier würdigte ich in meinem Grußwort das große Engagement der Schule im Bereich der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Gerade hinsichtlich des steigenden Bedarfs an Kindertagesplätzen ist es wichtig, dass genügend Fachkräfte für diesen Bereich ausgebildet werden. Hier leistet die Edith-Stein-Schule schon seit vielen Jahren hervorragende Arbeit.

 

Am Sonntag bin ich dann in Eppelborn zu Gast. Hier findet die Hauptversammlung des Landesverbandes saarländischer Imker statt. In meinem Grußwort werde ich auf das Engagement des Verbandes eingehen und ihre wichtige Arbeit loben – auch deshalb, weil ich als Hobbyimker weiß, wie wichtig alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Pflege der Bienen sind. Auch aus diesem Grund engagiert sich der Landkreis Neunkirchen schon seit etlichen Jahren für die Förderung der Jungimker/-innen, in dem wir einen Großteil der Erstausstattung finanziell unterstützen.

 

Liebe Leserinnen und Leser, auch dieser 100. Blog war prall gefüllt mit Informationen. Er dokumentiert auch die Lebendigkeit unserer Willkommensregion Neunkirchen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr
Sören Meng       


23.02.2018: Auszeichnung für unsere Kreisverwaltung

Gemeinsam mit Schulleitern, Schoolworker und Schulsozialarbeiter des Landkreises entwickelte das Jugendamt den Kooperationsleitfaden bei Kindeswohlgefährdung, der diese Woche gemeinsam mit Landrat Sören Meng vorgestellt wurde
Die Sozialministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling überreichten Landrat Sören Meng und der Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer das Siegel "Familienfreundliche Kommune"

Der Beginn der Woche war noch von meiner Grippe geprägt, sodass ich offizielle Termine erst ab Mittwoch wahrnahm. Am Montag traf ich mich noch mit Vertretern der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC, die durch Beauftragung des Innenministeriums die saarländischen Landkreise und den Regionalverband Saarbrücken untersuchte. Hier liegen nunmehr erste Ergebnisse vor, die im kommenden Monat dem Innenminister vorgestellt werden sollen. Daher kann ich an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen dazu machen. Ziel ist es, künftig eine bessere Vergleichbarkeit der einzelnen Gebietskörperschaften zu erreichen; auch wird sich unter Umständen eine Effizienzsteigerung bzw. Optimierung von Strukturen erhofft.

Ansonsten war der Wochenanfang geprägt von politischen Neuigkeiten. Unsere Ministerpräsidentin verlässt das Saarland, um bei der Bundes-CDU künftig Generalsekretärin zu werden. Ihr Nachfolger im Amt soll der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU Tobias Hans werden, der bekanntlich aus unserem schönen Landkreis stammt. Darüber hinaus wird es weitere politische Wechsel geben. Diese Neuigkeiten hielten die ganze Woche die regionalen und überregionalen Medien in Bewegung.

 

Am Mittwochmorgen fand dann unser verwaltungsinternes Jour fixe statt. Am Nachmittag stellte ich – gemeinsam mit unserem Kreisjugendamt - einen Kooperationsleitfaden vor. Hier geht es um das schwierige Thema Kindeswohlgefährdung und die Möglichkeiten die Einrichtungen wie Schulen haben, gemeinsam mit der Jugendhilfe die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Als zweiter saarländischer Landkreis haben wir einen Leitfaden, der sehr übersichtlich gestaltet ist, aufgelegt. Er wurde gemeinsam mit Schulleitern, Schoolworker und Schulsozialarbeiter des Landkreises entwickelt. Wir sind in einem Prozess die Jugendhilfe in unserem Landkreis neu auszurichten und verstärkt den präventiven Ansatz zu verfolgen. Mit der Konzipierung dieser Broschüre leisten wir  als öffentlicher Träger der Jugendhilfe einen Beitrag zum Kinderschutz, aber insbesondere zu einer präventiven Kinder- und Jugendhilfe. Mit diesem Leitfaden wollen wir aktiv die Kooperation an der Schnittstelle Jugendhilfe und Schulen/Kitas verbessern, um Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.

 

Gestern tagte dann der Vorstand des Saarländischen Landkreistages. In dieser Sitzung ging es um eine große Anzahl von Themen, aber natürlich wurden auch sehr aktuelle Politikfelder behandelt. Mit Spannung wird erwartet, ob eine handlungsfähige Bundesregierung in den nächsten Wochen auf den Weg gebracht wird. Durch den vorgelegten Koalitionsvertrag gäbe es für die Aufgaben unserer Kreise sicherlich Verbesserungen. Ob eine bessere Ausstattung für unsere Schulen, eine mögliche Verbesserung der Lebensverhältnisse oder auch endlich ein dauerhaft geförderter zweiter Arbeitsmarkt – all dies wären erste Maßnahmen, die eine neue Regierung auf den Weg bringen könnte. Auch zum Thema Verwaltungsmodernisierung hat sich der Landkreistag bereits vor einigen Wochen eingehend geäußert – hier darf man gespannt sein, ob wir gemeinsam mit dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag sinnvolle Kooperationslösungen finden werden. Ziel muss es sein, unseren Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten. Gestern Mittag war ich dann bei der saarländischen Familienministerin Monika Bachmann zu Gast. Im Historischen Sitzungssaal des Sozialministeriums wurde unserer Gleichstellungsbeauftragten Heike Neurohr-Kleer und mir das Siegel „Familienfreundliche Kommune“ überreicht. Damit wurden unsere vielfältigen Anstrengungen rund um die Familienfreundlichkeit gewürdigt. Hier sind wir mit vielen Partnern in einem Boot. Gemeinsames Ziel ist es, die Familien zu stärken: Sei es mit dem Jugendberatungszentrum KOMPASS, sei es mit Maßnahmen aus unserem Programm Land(auf)Schwung, sei es mit der Einrichtung eines barrierefreien Spielplatzes im Freizeitzentrum Finkenrech, mit Initiativen wie z. Beispiel „der Landkreis Neunkirchen lebt (herz)gesund“, die AG der kommunalen Gesundheitsförderung im Landkreis Neunkirchen - oder auch wenn es um die Beratungs- und Vernetzungsstelle übergewichtige Kinder, Jugendliche und deren Eltern geht – aber natürlich auch die Koordination von Flüchtlingen und die wichtige Arbeit unserer Kreisbehindertenbeauftragten, wie natürlich auch die Arbeit im Jugendforum. An dieser Stelle könnte ich noch sehr viele Maßnahmen nennen, die wohl dazu bewogen haben, uns mit diesem Siegel auszuzeichnen. Dieses Siegel nehmen wir gerne an. Zugleich ist dies eine Verpflichtung, uns auch künftig für einen familienfreundlichen Landkreis Neunkirchen zu engagieren.

 

Am heutigen Morgen nahm ich an der Aufsichtsratssitzung der VSE in Saarbrücken teil. Wenn dieser Blog erscheint bin ich auf einer kommunalpolitischen Tagung in Saarbrücken, die bis Samstag dauern wird. Am Samstag bin ich im Regionalverband, in Heusweiler zu Gast, wo ein Dart-Marathon stattfinden wird. Initiator ist hier Sascha Winter, der sich auch in unserem Kreis engagiert. Der Erlös kommt bedürftigen Menschen zu Gute, sodass ich gerne in Heusweiler vorbeischauen werde.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, vor allem aber eine erkältungsfreie Zeit.

Ihr
Sören Meng


16.02.2018: Grippebedingter Kurzblog

Foto: Jennifer Weyland

Dieses Mal fällt mein wöchentlicher Blog sehr kurz aus. Nach dem Rosenmontagszug, den ich noch in Neunkirchen genoss, packte mich eine Grippe, sodass zurzeit Bettruhe angesagt ist. So musste ich zahlreiche Termine absagen. Beispielsweise den 50. Geburtstag des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer, dem ich gerne persönlich eine kleine Rede gehalten hätte. Auch war am Mittwochabend eine Rede im Rahmen eines Heringsessens in Heiligenwald geplant. Hier wurde ich angefragt, um aus touristisch