Geld und CO² sparen mit neuem Fahr-Spar-Rechner

Online-Tool errechnet die Kosten- und Klimabilanz verschiedener Verkehrsmittel

 
Wie viel Geld und CO2 Pendler beim Wechsel vom Auto auf günstigere Verkehrsmittel einsparen können, zeigt der neue FahrSpar-Rechner der Verbraucherallianz "für mich. für dich. fürs klima.". Auf www.fahrspar-rechner.de weist der Rechner die Kosten für regelmäßig zurückgelegte Strecken aus und zeigt, wie viel der Wechsel zu Bus oder Bahn, auf ein effizienteres Auto, einen Motorroller, ein Elektrorad oder ein Fahrrad bringt.

 

Das Saarland gehört zu den Bundesländern mit der höchsten KfZ-Dichte. Trotz kurzer Wege im kleinsten Flächenland verführt die Verfügbarkeit des privaten PKW oftmals dazu, Strecken mit dem Auto zurückzulegen, die man auch anders bewältigen könnte. Vielfach ist der öffentliche Nahverkehr oder das Fahrrad eine sinnvolle und klimaschonende Alternative – und meist sogar kostengünstiger.

 

Rund 60 Prozent der fast 40 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland fahren täglich mit dem Auto zur Arbeit. Der FahrSpar-Rechner zeigt mit wenigen Klicks, mit welchen Verkehrsmitteln die Verbraucher günstig und klimaverträglich unterwegs sein können.
Ein Pendler, der täglich 40 Kilometer in einem Mittelklassewagen mit einem Durchschnittsverbrauch von acht Litern fährt und auf eine jährliche Fahrleistung von insgesamt 10.000 Kilometer kommt, zahlt für die Strecke 6.272 Euro jährlich. Mit einem Eco-Modell der Mittelklasse spart er im Jahr 852 Euro, beim Wechsel auf einen Kleinwagen 2.223 Euro. Behält er das Auto, nimmt aber für die Strecke Bus oder Bahn, liegen die Ersparnisse bei 1.158 Euro, verkauft er den Wagen, betragen sie beim Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel 5.502 Euro.

Umfangreiche Datenbasis mit Gesamtkosten und Betriebskosten

Für das Tool bereitete das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) in Heidelberg die Daten auf. Bei den Berechnungen werden auch Reparaturen, Reifenwechsel und Autopflege sowie die Betriebskosten zum Unterhalt des Wagens mit Autowäsche und Werkstattkosten berücksichtigt und mit Daten anderer Verkehrsmittel verglichen.
"Nur durch diese detaillierte Analyse lassen sich realistische Einschätzungen über die individuellen Einsparpotenziale geben", sagt Holger Krawinkel, Leiter des Fachbereichs Bauen, Energie, Umwelt im vzbv und fügt hinzu: "Mit dem FahrSpar-Rechner kann jeder sehen, was Mobilität höchstens kosten müsste, finanziell, aber auch fürs Klima."